{"id":32412,"date":"2016-03-23T08:42:55","date_gmt":"2016-03-23T07:42:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32412"},"modified":"2016-03-23T09:29:38","modified_gmt":"2016-03-23T08:29:38","slug":"hinweise-des-tages-2589","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32412","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32412#h01\">Anschl&auml;ge in Br&uuml;ssel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32412#h02\">Anschl&auml;ge im Jemen: &ldquo;Families Were Blown Up&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32412#h03\">Fl&uuml;chtlingsabkommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32412#h04\">Soziale Spaltung treibt AfD W&auml;hler zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32412#h05\">Verm&ouml;gensungleichheit in Deutschland bleibt relativ ausgepr&auml;gt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32412#h06\">EU-Kommission zieht l&auml;nderspezifischen Konzernberichten die Z&auml;hne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32412#h07\">Sch&auml;uble will den EU-Haushalt neu justieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32412#h08\">14 Mal Rente in &Ouml;sterreich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32412#h09\">Berufsanf&auml;nger f&uuml;rchten Altersarmut, aber vertrauen der Rente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32412#h10\">Zimmermann: Mehr Pflegebed&uuml;rftige werden zum Sozialfall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32412#h11\">Ein Staatsbesuch mit Fingerspitzengef&uuml;hl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32412#h12\">Hoffnungstr&auml;gerin f&uuml;r den Westen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32412#h13\">Indien &ndash; Krise ist auch nur ein Wort<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32412#h14\">AfD streitet vor Parteitag &uuml;ber Sozialpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32412#h15\">Nicht wirklich schlau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32412#h16\">Wer soll dar&uuml;ber berichten, wenn alle gro&szlig;en Medien mitmachen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32412#h17\">Das Letzte: Linkspartei: Gedankenspiele eines Ehepaars<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Anschl&auml;ge in Br&uuml;ssel<\/strong><br>\nBr&uuml;ssel ist zum Ziel einer Anschlagsserie geworden. Was ist bislang &uuml;ber die Explosionen am Br&uuml;sseler Flughafen und in einer Metrostation bekannt? Wie viele Opfer gibt es? Gibt es Hinweise auf die T&auml;ter &ndash; und wie reagieren die Beh&ouml;rden? Die wichtigsten Informationen im &Uuml;berblick.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/explosion-am-flughafen-bruessel-105.html\">Tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Wie beinahe jeder gr&ouml;&szlig;ere Anschlag in einer westlichen Metropole in den vergangenen Jahren, so l&ouml;st auch dieser wieder den vertrauten Pawlowschen Reflex aus: &bdquo;Wir&ldquo; werden angegriffen, m&uuml;ssen &bdquo;uns&ldquo; wehren gegen T&auml;ter, die jeder bereits zu kennen glaubt, noch bevor sie durch Polizeiarbeit und Strafverfahren ermittelt sind. Taucht dann ein Bekennerschreiben auf oder eine &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/article153587576\/Fahnder-finden-Sprengstoff-Chemikalien-und-IS-Flagge.html\">IS-Flagge<\/a>&ldquo;, gilt der Fall schon mehr oder weniger als gekl&auml;rt. Unabh&auml;ngig von den konkreten Hintergr&uuml;nden bleibt festzuhalten: jeder neue Terroranschlag n&uuml;tzt all denen, die Kriege ausl&ouml;sen oder in die L&auml;nge ziehen wollen, aus welchen Gr&uuml;nden auch immer. (Zum &ouml;ffentlichen Umgang mit Terroranschl&auml;gen siehe auch <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28827\">hier<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29392\">hier<\/a>.)<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.L.:<\/strong> Werden T&ouml;ne angeschlagen, die zur Besinnung und Ruhe auffordern, bis die Ermittlungsergebnisse da sind oder haben wir hier ein zweites Paris mit weiterer Versch&auml;rfung diverser Einschr&auml;nkungen von B&uuml;rgerechten bis hin zur Vorverurteilung ganzer Volksgruppen?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> W&auml;re es nun sehr erstaunlich, wenn auch in Belgien der Ruf nach der Vorratsdatenspeicherung, die 2015 vom belgischen Verfassungsgericht f&uuml;r illegal erkl&auml;rt wurde (<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26390#h02\">HdT Nr. 2c<\/a>), nun wieder laut w&uuml;rde?<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160323-hdt-2.png\" alt=\"\" title=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/georgrestle\/status\/712333799384850433\">Georg Restle &uuml;ber Twitter<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Auch gestern hie&szlig; es wieder unisono, die Terroristen h&auml;tten es auf unsere &bdquo;Freiheit&ldquo; abgesehen. Sollte das so sein, dann haben sie jetzt schon gewonnen, da die &uuml;blichen Statements nach solchen Anschl&auml;ge in Richtung &Uuml;berwachung und Raubbau an den B&uuml;rggerrechten gehen. Aber davon ab: Welche Chuzpe haben &bdquo;wir&ldquo; eigentlich? &bdquo;Wir&ldquo; bombardieren tagein tagaus andere L&auml;nder, nehmen dabei zivile Opfer schulterzuckend in Kauf und drehen dann vollkommen durch, wenn der Krieg in hom&ouml;opathischen Dosen auch zu &bdquo;uns&ldquo; zur&uuml;ckkommt. Sind &bdquo;wir&ldquo; wirklich so dumm und egozentrisch? <\/em><\/p>\n<p><em>Dazu passt mein Text vom 13. Januar 2016:  <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30167\">C&acute;est la guerre &ndash; Willkommen im Krieg<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Und zu dieser Meldung passt auch ganz &bdquo;wunderbar&ldquo; die folgende Meldung, f&uuml;r die es nat&uuml;rlich keine Sondersendungen und Brennpunkte gab:<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Anschl&auml;ge im Jemen: &ldquo;Families Were Blown Up&rdquo;<\/strong><br>\nAround midday on March 15, fighter jets from a Saudi-led coalition bombed a market in Mastaba, in Yemen&rsquo;s northern province of Hajjah. The latest count indicates that about 120 people were killed, including more than 20 children, and 80 were wounded in the strikes &mdash; perhaps the deadliest attack yet in a war that has killed more than 6,000 civilians. Local residents and health officials say the carnage was so great in Mastaba that most of the bodies could hardly be identified, and several were beyond recognition. The Saudi coalition consists of nine Arab states that have joined forces against Houthi rebels who have taken over large parts of Yemen. While U.S. fighter jets are not involved in the bombing campaign, the U.S. is providing intelligence and other forms of assistance, including  weapons sales and aerial refueling of the Arab jets. After the latest attack, a top United Nations official, Zeid Ra&rsquo;ad Al Hussein, the high commissioner for human rights, said the coalition might be committing war crimes. While the horrific terrorist attacks against civilians in Europe receive extensive media coverage, the U.S.-supported bombings of civilians in Yemen get scant attention.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2016\/03\/22\/families-were-blown-up-scenes-from-a-saudi-led-bombing-in-yemen\/\">The Intercept<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Die Berichterstattung deutscher Medien zu diesen Anschl&auml;gen von vergangener Woche ersch&ouml;pfte sich weitgehend im Abdruck <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/jemen-uno-meldet-119-tote-bei-luftschlag-auf-einen-markt-a-1082874.html\">d&uuml;rrer Agenturmeldungen<\/a>. Leitartikel oder Kommentare der Chefredaktion suchte man vergebens.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlingsabkommen<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Das Leiden der Fl&uuml;chtlinge geht weiter<\/strong><br>\nUnruhe, Verzweiflung, Konflikte und das Wirken der Schleuser: Die Vereinbarung zwischen der EU und der T&uuml;rkei greift nicht. Die zwischen der EU und der T&uuml;rkei geschlossene Vereinbarung zur Begrenzung der Zahl der Bootsfl&uuml;chtlinge scheint nicht zu greifen. In den ersten vierundzwanzig Stunden seit dem Inkrafttreten der Vereinbarung am Sonntag kamen 1662 Fl&uuml;chtlinge und Migranten per Boot auf die griechischen Inseln. So berichtet das t&auml;gliche Bulletin der regierungsamtlichen Koordinierungsgruppe f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge.In den Tagen vorher, am 20.3. und am 19.3., wurden, 875 respektive 111 Menschen gez&auml;hlt. Zudem gab es am Samstag sogar das Novum einer Ankunft von Fl&uuml;chtlingen auf der nahe Athen gelegenen Insel Andros. Die Schleuser haben sich, kaum verunsichert, offenbar auf neue Wege nach Europa eingestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47752\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Hilfsorganisationen stellen Arbeit in &ldquo;Hotspots&rdquo; ein<\/strong><br>\nAus Protest gegen den EU-T&uuml;rkei-Pakt haben die Vereinten Nationen ihre Arbeit in mehreren Fl&uuml;chtlingslagern in Griechenland eingestellt. Eine Sprecherin des Hilfswerks UNHCR erkl&auml;rt in Genf, betroffen seien die als Hotspots bezeichneten Aufnahmestationen. Diese seien durch das Abkommen mit Ankara de facto in Internierungslager umgewandelt worden. Man wolle aber weiterhin die medizinische Versorgung dort unterst&uuml;tzen. Auch die Hilfsorganisation &Auml;rzte ohne Grenzen will ihre Arbeit auf der Insel Lesbos einstellen. Frauen, Kinder und Familien d&uuml;rften nicht einmal mehr ihre Behausungen verlassen, kritisierte die Organisation. Die Lager glichen Haftanstalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/aus-protest-hilfsorganisationen-stellen-arbeit-in-hotspots.447.de.html?drn:news_id=594495\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>Spaniens Linke verklagt Regierungschef<\/strong><br>\nSpaniens Vereinte Linke (IU) will Strafanzeige gegen Ministerpr&auml;sident Mariano Rajoy wegen der Billigung des Fl&uuml;chtlingsabkommens zwischen der EU und der T&uuml;rkei stellen. Mit dem Vertrag werde gegen eine Reihe von Gesetzen versto&szlig;en, sagte IU-Chef Alberto Garz&oacute;n am Montag in Madrid. Zu den Verst&ouml;&szlig;en geh&ouml;re unterlassene Hilfeleistung f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge oder die &raquo;Deportation&laquo; von Menschen, die einem besonderen Schutz unterstellt seien, erl&auml;uterte der Rechtsanwalt Gonzalo Boye. Die IU f&uuml;hrt nach Angaben Garz&oacute;ns Gespr&auml;che mit anderen Parteien mit dem Ziel, eine gro&szlig;e Protestbewegung gegen das EU-Abkommen mit der T&uuml;rkei ins Leben zu rufen. Am Wochenende hatten in mehreren St&auml;dten Spaniens erneut Tausende f&uuml;r die Aufnahme der Schutzsuchenden demonstriert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/03-22\/007.php\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.M.H.:<\/strong> Der Merkelsche &ldquo;Humanismus&rdquo; f&auml;ngt an, eigenartige Fr&uuml;chte zu tragen. Nach der mysteri&ouml;sen schnellen Einigung auf den T&uuml;rkei-\/Merkel-\/ESI-Plan am vergangenen Freitag in Br&uuml;ssel ist der erste Erfolg nun also nicht die erhoffte Reduzierung der Zahl eintreffender neuer Fl&uuml;chtlinge auf Lesbos, sondern der R&uuml;ckzug von Hilfsorganisationen. Bravo! Eingedenk der Bombenanschl&auml;ge in Br&uuml;ssel vom Dienstag sehe ich hier eindrucksvolle Symptome des Niedergangs der zivilisierten Welt im Zeitraffer. Durch die Klage gegen Rajoy werden hoffentlich Einzelheiten &uuml;ber das dubiose Zustandekommen der Br&uuml;sseler Einigung ans Tageslicht kommen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Passend dazu: Verachtet das EU-T&uuml;rkei-Abkommen die Menschenrechte von Fl&uuml;chtlingen?<\/strong><br>\nDas j&uuml;ngste Fl&uuml;chtlingsabkommen zwischen der EU und der T&uuml;rkei ist f&uuml;r die T&uuml;rkei ein guter Deal: Ankara erh&auml;lt sechs Milliarden Euro Hilfe von Br&uuml;ssel, Visumsbeschr&auml;nkungen der Europ&auml;ischen Union f&uuml;r die T&uuml;rken werden gelockert und die Verhandlungen &uuml;ber den EU-Beitritt der T&uuml;rkei beschleunigt. Die T&uuml;rkei muss daf&uuml;r Fl&uuml;chtlinge zur&uuml;cknehmen, die ohne Recht auf Asyl nach Griechenland einwandern.Mit diesem Deal werden jedoch die Menschenrechte zahlreicher Fl&uuml;chtlinge ignoriert. Einige UN-Einrichtungen und Menschenrechtsorganisationen bezeichnen das Abkommen als Versto&szlig; gegen die UN-Konvention &uuml;ber den Rechtsstatus von Fl&uuml;chtlingen und das Schengen-Abkommen. Die USA haben mit Luftangriffen in Syrien ihre Kerninteressen verteidigt &ndash; mit der Ausrede, in Syrien gebe es Chemiewaffen. Wenn diese Strategie aufgeht, dann r&uuml;cken Staaten wie der Iran und der Libanon, die den USA ebenfalls ein Dorn im Auge sind, nacheinander ins Visier von Washington. Gleichzeitig werden die Interessen Russlands im Nahen Osten durch die Kriege geschw&auml;cht. Washington ist es dabei egal, ob es tats&auml;chlich Chemiewaffen gibt. Es existierten keine Massenvernichtungswaffen im Irak. Na und? Die US-Truppen marschierten trotzdem in Bagdad ein und haben Saddam Hussein hingerichtet. Das sind die Kerninteressen der USA. Die Fl&uuml;chtlingskrise ist den USA zuzuschreiben. Und nun verzichtet die EU auf Werte wie Freiheit und Humanit&auml;t. V&ouml;lkerrechte kann Br&uuml;ssel vorerst auch vergessen, wenn es um die Kerninteressen geht. Mit der Herbeif&uuml;hrung der Fl&uuml;chtlingskrise und der Ablehnung zahlreicher Asylsuchender durch die USA und die EU stellt sich nun die Frage: Nehmen sie die Existenz universeller Werte wirklich ernst?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/3185\/2016\/03\/22\/1s248900.htm\">CRI online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Offenbar aus der Ferne, aber dennoch bemerkenswert.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Soziale Spaltung treibt AfD W&auml;hler zu<\/strong><br>\nStatus&auml;ngste verunsichern die Menschen in ihrer Identit&auml;t, in ihrer Vorstellung &uuml;ber ihren Platz in der Gesellschaft. Das macht viele aggressiv. Weil sie sich von Ausgrenzung bedroht sehen, trachten sie ihrerseits nach Ausgrenzung der noch Schw&auml;cheren. Und das geht nun mal am ehesten &uuml;ber die Abwertung der Fremden und vermeintlicher Sozialbetr&uuml;ger. Beinahe automatisch greifen darum Rassismus und der Ruf nach Abschottung um sich. Folglich findet die AfD die gr&ouml;&szlig;te Zustimmung unter jenen, die sich abgeh&auml;ngt f&uuml;hlen oder das bef&uuml;rchten. So gewann sie in Baden-W&uuml;rttemberg unter Arbeitern 25 Prozent der Stimmen, in Sachsen-Anhalt waren es sogar 36 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/statusaengste-soziale-spaltung-treibt-afd-waehler-zu\/13346230.html\">Harald Schumann im Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Verm&ouml;gensungleichheit in Deutschland bleibt relativ ausgepr&auml;gt<\/strong><br>\nDie Verm&ouml;gen in Deutschland sind nach wie vor relativ ungleich verteilt. Allerdings hat die Ungleichheit in den vergangenen vier Jahren nicht weiter zugenommen. Dies ist ein Ergebnis der Studie &ldquo;Private Haushalte und ihre Finanzen&rdquo; (PHF), die die Bundesbank-Forscher im Monatsbericht M&auml;rz vorstellen.<br>\nDas Ziel der PHF-Studie ist es, das Verm&ouml;gen der privaten Haushalte in Deutschland im Detail zu erfassen und darzustellen. Die erste Befragung dieser Art hat bereits im Jahr 2010 stattgefunden. Insgesamt lie&szlig; die Bundesbank f&uuml;r die aktuelle Studie rund 4.400 Haushalte &uuml;ber ihre finanzielle Situation befragen. Davon waren 2.191 Haushalte bereits bei der Befragung von 2010 dabei. Mit den Daten beider Befragungen k&ouml;nnen die Bundesbank-Forscher nun auch Ver&auml;nderungen der Verm&ouml;gensverteilung &uuml;ber die Zeit betrachten.<br>\nDabei zeigt sich, dass die Verteilung insgesamt relativ stabil ist: &ldquo;Die anhaltend niedrigen Sparzinsen sowie der Anstieg der Immobilienpreise und Aktienkurse in den letzten Jahren scheinen sich zwischen 2010 und 2014 nicht sonderlich stark auf die Verteilung der Verm&ouml;gen in Deutschland ausgewirkt zu haben&rdquo;, hei&szlig;t es im Monatsbericht. Nach wie vor sind nach den Ergebnissen der PHF-Studie die Verm&ouml;gen in Deutschland relativ ungleich verteilt. So ist der Anteil der verm&ouml;gendsten Deutschen am gesamten Verm&ouml;gen nahezu konstant geblieben: Im Jahr 2014 besa&szlig;en die reichsten 10 Prozent 59,8 Prozent des Nettoverm&ouml;gens, 2010 belief sich der Anteil auf 59,2 Prozent.<br>\nIm Jahr 2014 lag das durchschnittliche Nettoverm&ouml;gen (Bruttoverm&ouml;gen abz&uuml;glich Verschuldung) bei 214.500 Euro. Im Jahr 2010 lag dieser Wert bei 195.200 Euro. Wie die Studie zeigt, haben 74 Prozent der Haushalte in Deutschland ein geringeres Nettoverm&ouml;gen als der Durchschnitt. Im Jahr 2010 hatte dieser Anteil noch 73 Prozent betragen. Das durchschnittliche Nettoverm&ouml;gen wird berechnet, indem die Summe aller Verm&ouml;genswerte in Deutschland gebildet und durch die Anzahl der Haushalte dividiert wird. Diese Werte werden aber stark von sehr hohen und sehr niedrigen Werten beeinflusst, hei&szlig;t es im Monatsbericht.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160323-hdt-1.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle 1: <a href=\"http:\/\/www.bundesbank.de\/Redaktion\/DE\/Themen\/2016\/2016_03_21_monatsbericht_phf.html?startpageId=Startseite-DE&amp;startpageAreaId=Teaserbereich&amp;startpageLinkName=2016_03_21_monatsbericht_phf+366048\">Deutsche Bundesbank<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.bundesbank.de\/Redaktion\/DE\/Downloads\/Veroeffentlichungen\/Monatsberichtsaufsaetze\/2016\/2016_03_vermoegen_finanzen_private_haushalte.pdf?__blob=publicationFile\">Verm&ouml;gen und Finanzen privater Haushalte in Deutschland: Ergebnisse der Verm&ouml;gensbefragung 2014 &ndash; Deutsche Bundesbank Monatsbericht M&auml;rz 2016<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.bundesbank.de\/Redaktion\/DE\/Downloads\/Themen\/2016_03_21_phf_praesentation.pdf?__blob=publicationFile\">Private Haushalte und ihre Finanzen (PHF) &ndash; Pressegespr&auml;ch zu den Ergebnissen der zweiten Erhebungswelle 2014<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die Bundesbank macht ihrer PHF-Studie sehr viel richtig, begeht jedoch auch kleinere Fehler. So war bereits bei der letzten Studienreihe, die ich f&uuml;r rmein Buch &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.westendverlag.de\/buecher-themen\/programm\/wem-gehoert-deutschland-jens-berger.html\">Wem geh&ouml;rt Deutschland?<\/a>&ldquo; intensiv untersucht habe, die Datengrundlage bei den verm&ouml;genden Haushalten sehr sp&auml;rlich. Dazu muss man wissen, dass die Teilnahme an der Studie freiwillig auf Stichprobenbasis durchgef&uuml;hrt wird und keine wie auch immer geartete Kontrolle der Daten durchgef&uuml;hrt wird. Daf&uuml;r bekommen die Teilnehmer als Dankesch&ouml;n eine 10-Euro-Gedenkm&uuml;nze &hellip; ob das eine Frau Klatten motiviert, einer staatlichen Institution freiwillig Einblick in ihre Verm&ouml;gensverh&auml;ltnisse zu geben? Offenbar nicht, denn unter den Datens&auml;tzen (Samples) befindet sich kein einziger aus den &bdquo;superreichen&ldquo; Haushalten, die beispielsweise in der Top 500 des Manager Magazins recht detailliert vermessen werden. Und da die Verm&ouml;gensverteilung an der obersten Spitze nun einmal extrem ungleich ist, w&uuml;rde eine Aufnahme der &bdquo;wirklich&ldquo; reichen Haushalte auch alle Durchschnittswerte verzerren. Mit diesen Werten sollte man also nicht arbeiten. Die Bundesbank macht es selbst &uuml;brigens zum Teil besser, da sie sehr offensiv den Medianwert benutzt, der durch die fehlende Datenbasis am obersten Ende kaum beeinflusst wird. Dieses Lob verspielt sie jedoch gleich wieder, wenn sie Rechnungen zur Gesamt-Verm&ouml;gensverteilung aufstellt, wie beispielsweise in der oben abgebildeten Grafik. Genau diese Rechnungen sind es n&auml;mlich, die man auf Basis der Studie NICHT anstellen kann und darf. Nach eigenen Berechnungen und Zahlen des DIW betr&auml;gt allein der Anteil des obersten Promille rund ein Viertel des Gesamtverm&ouml;gens der deutschen Bev&ouml;lkerung. Wenn man diese gewaltige Menge nicht in die Rechnung einbezieht, erh&auml;lt man Ergebnisse, in denen die &ndash; auch so schon sehr ungleiche &ndash; Verm&ouml;gensverteilung unn&ouml;tig gesch&ouml;nt wird. Dass die PHF-Studie Grundlage f&uuml;r wichtige Debatten ist, wird leider so nicht stattfinden &ndash; durch die Anschl&auml;ge von Br&uuml;ssel ist das Thema &bdquo;Verm&ouml;gensveteilung&ldquo; erst einmal wieder in der Versenkung verschwunden.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Die zunehmende Verm&ouml;genskonzentration kann man aufhalten: F&uuml;r eine neue Erbschaftsteuer<\/strong><br>\nNach den neuen Daten der Bundesbank ist der Verm&ouml;gensanteil der 10% reichsten Deutschen zwischen 2010 und 2014 nochmal gestiegen, von 59,2% auf 59,8%. Der tats&auml;chliche Anteil ist mit ziemlicher Sicherheit erheblich h&ouml;her, weil die oberen Zehntausend, die Multimillion&auml;re und Milliard&auml;re, bei solchen Befragungen von 5000 Deutschen nicht vertreten sind. Die wirklich Verm&ouml;genden halten &uuml;berwiegend Betriebsverm&ouml;gen und entgehen damit der v&ouml;llig durchl&ouml;cherten Erbschaftsteuer. Lorenz Jarass, Professor an der Hochschule Rhein-Main, Steuerexperte und Systemanalytiker, skizziert eine bessere Erbschaftsteuer, die auch die gro&szlig;en Verm&ouml;gen gleichm&auml;&szlig;ig erfasst, ohne zu &uuml;berlasten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/591-jarass-erbschaftsteuer#weiterlesen\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Laut Professor Jarass werden j&auml;hrlich 200 bis 250 Milliarden Euro vererbt oder verschenkt. Das Erbschaftsteueraufkommen betr&auml;gt demnach j&auml;hrlich aber nur etwa 5 Milliarden. De facto betr&auml;gt die Steuer im Moment also lediglich 2 Prozent.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>EU-Kommission zieht l&auml;nderspezifischen Konzernberichten die Z&auml;hne<\/strong><br>\nDie deutsche Bundesregierung unter der Federf&uuml;hrung des Finanz- und Justizministeriums blockiert traditionell Anstrengungen f&uuml;r mehr Konzerntransparenz, die das Ausma&szlig; der Gewinnverlagerungen in Steueroasen und die Verluste f&uuml;r Entwicklungsl&auml;nder aufdecken k&ouml;nnten. Nun hat sie sich offenbar unter Kommissionspr&auml;sident Juncker weitgehend durchsetzen k&ouml;nnen. Aus einer durchgesickerten Version des f&uuml;r Mitte April 2016 erwarteten Kommissionsvorschlags f&uuml;r &ouml;ffentliche l&auml;nderspezifische Berichtspflichten geht hervor, dass von diesem Vorschlag nichts mehr in punkto Transparenz zu erwarten sein d&uuml;rfte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/steuergerechtigkeit.blogspot.de\/2016\/03\/eu-kommission-zieht-landerspezifischen.html\">Netzwerk Steuergerechtigkeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Sch&auml;uble will den EU-Haushalt neu justieren<\/strong><br>\nDer Bundesfinanzminister will Ausgaben der EU st&auml;rker auf &bdquo;europ&auml;ischen Mehrwert&ldquo; ausrichten. Reformen sollen zur Bedingung werden, damit EU-Mittel flie&szlig;en. (&hellip;) Da der EU-Haushalt erkl&auml;rterma&szlig;en auf Wachstum und Besch&auml;ftigung ausgerichtet sein soll, will der Minister die Gew&auml;hrung von Mitteln aus dem Budget au&szlig;erdem von den Reformanstrengungen der betroffenen Mitgliedstaaten abh&auml;ngig machen. Diese Verkn&uuml;pfung soll im Rahmen des &bdquo;europ&auml;ischen Semesters&ldquo; erfolgen, in dem die EU-Kommission den Staaten wirtschaftspolitische Reformempfehlungen gibt, die bislang unverbindlich waren. Sch&auml;ubles Vorbild sind die Hilfsprogramme f&uuml;r hochverschuldete Eurostaaten, die Kredite vom Euro-Krisenfonds ESM nur dann erhalten, wenn sie Reformen umsetzen. Der Minister will diese &bdquo;Konditionalit&auml;t&ldquo; offenbar auf die EU-Strukturfonds ausweiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/schaeuble-will-den-eu-haushalt-neu-justieren-14138391.html\">FAZ.net<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Jetzt will Sch&auml;uble auf EU-Ebene seine neoliberale Finanz-Politik zwangsweise in anderen EU-Staaten einf&uuml;hren. Was er unter &ldquo;Reformanstrengungen und Wettbewerbsf&auml;higkeit&rdquo; versteht, ist in Griechenland, Spanien, Portugal sichtbar.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>14 Mal Rente in &Ouml;sterreich<\/strong><br>\nDas Rentenniveau ist im s&uuml;dlichen Nachbarland deutlich h&ouml;her als hierzulande (&hellip;) Wenn Franz aus Graz und Hans aus Hamburg nach 35 Versicherungsjahren mit Durchschnittsbeitr&auml;gen in Rente gehen, kann Franz sich jeden Monat &uuml;ber 545 Euro mehr als Hans auf dem Konto freuen, und gezahlt wird sogar 14 Mal im Jahr. Denn die gesetzliche Rentenversicherung (GRV) &Ouml;sterreichs bietet im Alter deutlich bessere Leistungen als die deutsche. Zu diesem Schluss kommt eine Studie, die die Hans-B&ouml;ckler-Stiftung (HBS) unl&auml;ngst vorgelegt hat. (&hellip;) Dabei sind sich Deutschland und &Ouml;sterreich sozial, wirtschaftlich und politisch sehr &auml;hnlich. Allerdings sind sie, so stellen die Autor\/innen der HBS-Studie fest, bei den Reformen ihrer Rentenversicherungssysteme ganz unterschiedliche Wege gegangen. In &Ouml;sterreich konzentriert sich die Altersversorgung nach wie vor weitgehend auf die umlagefinanzierte gesetzliche Rentenversicherung, in die mittlerweile auch die Selbstst&auml;ndigen einbezogen wurden und deren Bestimmungen schrittweise bis 2040 auch auf Beamt\/innen ausgedehnt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/publik.verdi.de\/2016\/ausgabe-02\/spezial\/generationen\/seite-20\/A1\">Verdi Publik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Berufsanf&auml;nger f&uuml;rchten Altersarmut, aber vertrauen der Rente<\/strong><br>\nDie meisten jungen Besch&auml;ftigten glauben, dass sie im Alter arm sein werden. Trotzdem glauben sie an das gesetzliche Rentensystem. Warum? Reicht die Rente im Alter zum Leben? Wahrscheinlich nicht. Fast drei Viertel aller 18- bis 34-J&auml;hrigen sind davon &uuml;berzeugt, dass sie im Alter nicht von ihrer gesetzlichen Renten leben k&ouml;nnen. Trotzdem vertrauen sie in das System und w&auml;ren sogar bereit, h&ouml;here Beitr&auml;ge zu leisten. Das stellt eine Studie des Meinungsforschungsinstituts TNS im Auftrag der IG Metall fest. (&hellip;) Zwar haben nur 40 Prozent der Berufseinsteiger ein starkes Vertrauen in das staatliche Rentensystem, trotzdem w&uuml;rden nur die wenigsten es ganz abschaffen wollen. Denn ohne dieses System glauben viele Berufsanf&auml;nger nicht, dass sie es &uuml;berhaupt schaffen w&uuml;rden, f&uuml;rs Alter vorzusorgen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/karriere\/2016-03\/altersvorsorge-rente-berufsanfaenger-studie\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Das mu&szlig; man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: &ldquo;die junge Generation [ist] viel st&auml;rker von unsicherer Besch&auml;ftigung und fehlenden tariflichen Arbeitsbedingungen betroffen (&hellip;) 40 Prozent von ihnen haben schon einmal eine Arbeitslosigkeit von sechs Monaten oder l&auml;nger erlebt. Betroffen waren nicht nur Arbeiter und Ungelernte, sondern auch Akademiker, die nach ihrem Hochschulabschluss keinen sozialversicherungspflichtigen Job gefunden haben. Fast jeder Dritte in dieser Altersgruppe hat schon einmal als Leiharbeiter gearbeitet oder bisher nur befristete Arbeitsvertr&auml;ge gehabt. Und viele in der Befragung haben einen Bruttomonatslohn, der nur wenig &uuml;ber dem Mindestlohn liegt. Viele Hochschulabsolventen mit dem Bachelorabschluss [finden] keinen Job (&hellip;) Dann hangeln sie sich in den ersten Jahren von einem befristeten Vertrag zum n&auml;chsten. &hellip; Weil in immer mehr Branchen und Berufen die Tarifbindung abnimmt, fallen die L&ouml;hne deutlich niedriger aus. Entsprechend niedrig sind die Beitr&auml;ge zur Rente.&rdquo; Aber &ldquo;Deutschland geht es gut (&hellip;) zunehmender Fachkr&auml;ftemangel (&hellip;) Berufseinsteiger sind umworben wie nie&rdquo; (&hellip;) Zur eingangs gestellten Frage: die jungen Besch&auml;ftigten haben offenbar im Gegensatz zur Autorin verstanden, da&szlig; das Umlage*system* das beste ist, was wir haben, aber da&szlig; die Finanzierung dieses Systems &ndash; mit Absicht &ndash; in den Graben gefahren wird. Deshalb kann man gleichzeitig v&ouml;llig zu Recht bef&uuml;rchten, im Alter arm zu sein, und die gesetzliche Rente trotzdem gut und richtig finden und nat&uuml;rlich die bessere Finanzierung fordern. Die Autorin benennt doch die Probleme selber &ndash; die viel zu niedrigen L&ouml;hne, Leiharbeit, Befristungen, Arbeitslosigkeit -, ist aber nicht in der Lage, die notwendigen Schl&uuml;sse zu ziehen. Hier wird ein Monument des v&ouml;lligen Scheiterns konstatiert &ndash; s&auml;mtlich Folgen der &ldquo;Reformen&rdquo; der Agenda 2010 -, aber laut ZEIT sind die &ldquo;Reformen&rdquo; bis heute alternativlos notwendig.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Zimmermann: Mehr Pflegebed&uuml;rftige werden zum Sozialfall<\/strong><br>\nDie vermehrte Inanspruchnahme der Sozialhilfe zur Finanzierung von Pflegeleistungen mache deutlich, dass die Pflegeversicherung als Teilkostenprinzip zunehmend nicht mehr funktioniere, erkl&auml;rte die Zwickauer Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann (Linke). Denn die Betroffenen und ihre Familien k&ouml;nnten das Geld nicht aufbringen. Mit dem erwarteten Anstieg einkommensschwacher &auml;lterer Menschen und einer vermehrten Altersarmut sei zu bef&uuml;rchten, dass sich diese Tendenz weiter verst&auml;rke. Zimmermann zufolge stieg die Zahl der Empf&auml;nger von Hilfe zur Pflege in Sachsen von 13 470 im Jahr 2005 auf 17 243 in 2014. Davon waren 10 210 Frauen und 7033 M&auml;nner betroffen. Die Nettoauszahlungen f&uuml;r diese Leistung seien im gleichen Zeitraum von rund 51,1 Millionen Euro auf 66,4 Millionen Euro gestiegen. Die Politikerin berief sich auf Zahlen des Statistischen Landesamtes. Zimmermann ist arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Linken im Bundestag.<br>\n&bdquo;Die Pflegeversicherung muss umgebaut werden, weg vom Zuschussprinzip hin zur Vollversicherung. Die Leistungen m&uuml;ssen sich am individuellen Bedarf orientieren. Pflege darf nicht vom Geldbeutel abh&auml;ngig sein&ldquo;, sagte Zimmermann. Dazu m&uuml;sse aber die Finanzierungsbasis verbreitert werden: &bdquo;Beitr&auml;ge m&uuml;ssen von allen gezahlt werden, auch von privat Versicherten und auch auf weitere Einkommensarten wie etwa Kapitalertr&auml;ge. Gute Pflege braucht eine solidarische Finanzierung.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/regional\/sachsen\/soziales-zimmermann-mehr-pflegebeduerftige-werden-zum-sozialfall_id_5371255.html%20\">Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ein Staatsbesuch mit Fingerspitzengef&uuml;hl<\/strong><br>\nSeine Reise nach China d&uuml;rfte f&uuml;r Bundespr&auml;sident Gauck zu einem echten Balanceakt werden. Denn auf seiner Agenda stehen auch heikle Themen, etwa der Umgang Chinas mit Menschenrechten. Wie weit kann und wird Gauck gehen? (&hellip;) Es ist zu erwarten, dass sich Gauck etwas traut. Schon sein Programm wirkt wie ein Statement. Anders als bei Kanzlerin Angela Merkel oder Au&szlig;enminister Frank-Walter Steinmeier stehen nicht die &uuml;blichen Wirtschaftskontakte im Mittelpunkt. Gauck sucht den Kontakt zur Zivilgesellschaft: zu K&uuml;nstlern, Schriftstellern, Nicht-Regierungsorganisationen und Kirchen. (&hellip;) Die Chinesen wissen, wen sie zu erwarten haben. Auch Staatsmedien beschreiben Gauck als &ldquo;mutig und unverbl&uuml;mt&rdquo;, auf kontrollierten chinesischen Internetseiten wird nicht verschwiegen, dass der Bundespr&auml;sident fr&uuml;her Menschenrechtsaktivist und Theologe in der kommunistischen DDR war. Bereits beim Besuch in Berlin &ndash; im M&auml;rz 2014 &ndash; hatte Gauck Staats- und Parteichef Xi Jinping mit dem Thema Menschenrechte konfrontiert. Trotzdem reagierte Peking mit mehrfachen Gegeneinladungen, schlie&szlig;lich ist Gauck der oberste Repr&auml;sentant des wichtigsten chinesischen Partners in Europa.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/gauck-china-reise-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Interessant zu erfahren w&auml;re u.a., ob die chinesischen Gespr&auml;chspartner auch M&auml;ngel an der Situation der Menschenrechte in Deutschland erkennen und besprechen m&ouml;chten. Ansonsten w&auml;re der Dialog ziemlich einseitig.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Hoffnungstr&auml;gerin f&uuml;r den Westen<\/strong><br>\nDie Ukraine steckt weiterhin in einer Regierungskrise. Mitte Februar hat Ministerpr&auml;sident Arsenij Jazenjuk ein Misstrauensvotum &uuml;berstanden. Doch es bleibt ungewiss, ob er bleiben kann. Als m&ouml;gliche Nachfolgerin ist eine Frau im Gespr&auml;ch: die ukrainische Finanzministerin Natalia Jaresko. (&hellip;) Jaresko gilt daf&uuml;r im Westen als Hoffnungstr&auml;gerin. In der Ukraine dagegen sehen das viele anders, nicht nur unter den Oligarchen. Sie will den Haushalt unter allen Umst&auml;nden konsolidieren, das st&ouml;&szlig;t auf Kritik. Kleinunternehmer, die bisher kaum Steuern zahlen m&uuml;ssen, sind gegen Jareskos geplante Steuerreform. Rentner klagen dar&uuml;ber, dass die Gaspreise steigen. (&hellip;) Immerhin haben sich inzwischen schon zwei gro&szlig;e Fraktionen im Parlament bereit erkl&auml;rt, Jaresko zu unterst&uuml;tzen: neben der Partei des Pr&auml;sidenten Poroschenko auch die &ldquo;Nationale Front&rdquo; des amtierenden Premier Arsenij Jazenjuk.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ukraine-hoffnungstraegerin-fuer-den-westen.795.de.html?dram:article_id=349057\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Jaresko ist eine Investmentbankerin und Staatsb&uuml;rgerin der USA, wo sie auch geboren wurde. Sie war in der Vergangenheit u.a. f&uuml;r das US-Au&szlig;enministerium t&auml;tig. Ukrainische Finanzministerin wurde sie 2014, einige Monate nach dem gewaltsamen Machtwechsel in Kiew. Die enge Bindung bzw. Abh&auml;ngigkeit der ukrainischen Regierung von den USA k&ouml;nnte kaum deutlicher illustriert werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Indien &ndash; Krise ist auch nur ein Wort<\/strong><br>\nEuropa kann von Indien lernen, wie Unertr&auml;gliches tragbar und Unm&ouml;gliches wirklich wird. [&hellip;]<br>\nDie Krise als Dauerph&auml;nomen, mit den Problemen jonglieren, statt sie zu l&ouml;sen, das blo&szlig;e Durchhalten schon ein gro&szlig;er Erfolg &ndash; das h&ouml;rt sich erst einmal exotisch an, nach der R&uuml;ckst&auml;ndigkeit von L&auml;ndern und V&ouml;lkern, die man fr&uuml;her die &ldquo;Dritte Welt&rdquo; genannt h&auml;tte. Aber mittlerweile kann man da nicht mehr so sicher sein. Inzwischen hat auch der wohlhabende, moderne Westen daran zu zweifeln begonnen, dass Krise wirklich ein Ausnahmezustand ist und man jemals wieder zur vorher selbstverst&auml;ndlichen Normalit&auml;t zur&uuml;ckfinden wird. Wenn 2014 schon anstrengend und konfus war, dann hat 2015 noch ein ganz anderes Niveau von historischem Stress erzeugt, und bislang herrscht nicht das Gef&uuml;hl, als w&uuml;rde 2016 eine nachhaltige Entspannung bringen.<br>\nSo ist die indische Krisennormalit&auml;t der westlichen Erfahrungswirklichkeit erstaunlich nahe ger&uuml;ckt. In Berlin und Br&uuml;ssel muss man zurzeit kaum weniger improvisieren und sich nach der Decke strecken als in Bangalore und Bengalen.<br>\nDie ganze Welt wird indischer. Und wom&ouml;glich ist das Management des Unvollkommenen kein Zeichen beklagenswerter, irgendwann hoffentlich &uuml;berwundener Unterentwicklung. Sondern die Zukunft f&uuml;r alle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2016\/11\/indien-sicherheitspolitik-konflikte-krisen\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ein toller Hinweis auf ein armes Land auf Dritt-Welt-Niveau. Werden wir demn&auml;chst darauf aufmerksam gemacht werden, da&szlig; es den Menschen in Somalia schlechter geht und die Antarktis im Durchschnitt unertr&auml;glich k&auml;lter ist als Deutschland? Die Menschen in Deutschland sollen also von der Politik verursachte Krisen (Armut, Massenarbeitslosigkeit, Deflation, geringes Wirtschaftswachstum, Verfall der Infrastruktur&hellip;) geduldig ertragen lernen, weil die Politik keine Lust hat, sie zu l&ouml;sen oder sich wenigstens um eine L&ouml;sung zu bem&uuml;hen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>AfD streitet vor Parteitag &uuml;ber Sozialpolitik<\/strong><br>\nDie rechtspopulistische AfD streitet im Vorfeld ihres Parteitags Ende April um die sozialpolitische Ausrichtung. &ldquo;Wir k&ouml;nnen nicht nur eine Partei der Geringverdiener und Arbeitslosen sein&rdquo;, sagte Parteichef J&ouml;rg Meuthen dem Magazin &ldquo;Spiegel&rdquo;. Zwar bekenne sich die AfD zur sozialen Marktwirtschaft, sei aber &ldquo;entschieden gegen jede soziale Vollkasko-Mentalit&auml;t&rdquo;. Nur wenn jemand in existenzieller Not sei, sei der Staat gefragt.<br>\nDagegen hatte Ko-Parteichefin Frauke Petry die AfD nach ihren Wahlerfolgen in mehreren Bundesl&auml;ndern als &ldquo;Partei des sozialen Friedens&rdquo; bezeichnet, die f&uuml;r &ldquo;Solidarit&auml;t gegen&uuml;ber den Schwachen&rdquo; stehe. Wahlanalysen zufolge hatten &uuml;berdurchschnittlich viele Menschen aus einkommensschwachen Bev&ouml;lkerungsgruppen der AfD ihre Stimme gegeben.<br>\nIn der Sozialpolitik stand die AfD allerdings bisher stark in einer wirtschaftsliberalen Tradition und kritisierte beispielsweise den gesetzlichen Mindestlohn. Im Entwurf f&uuml;r das neue Parteiprogramm war zudem von einer Privatisierung der Arbeitslosenversicherung sowie der Abschaffung der gesetzlichen Unfallversicherung die Rede. &ldquo;Das ist nicht sozial, sondern soziale Spaltung&rdquo;, kritisierte NRW-Ministerpr&auml;sidentin Hannelore Kraft (SPD) im &ldquo;Spiegel&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/news2\/afd-streitet-vor-parteitag-ueber-sozialpolitik-6755588.html%20\">stern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32181#h11\">hier<\/a> auf eine Analyse des AfD-Programmentwurfs hingewiesen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Nicht wirklich schlau<\/strong><br>\nDie Sanktionen des Westens gegen Russland sind gescheitert. (&hellip;) Bewertet man die Sanktionen nach ihrem wichtigsten Kriterium &ndash; ob sie n&auml;mlich die russische Au&szlig;enpolitik ver&auml;ndert haben &ndash;, sind sie auf ganzer Linie gescheitert. Seit Verh&auml;ngung der Sanktionen durch die USA hat Russland in der Ukraine nicht eingelenkt, und es sieht auch nicht danach aus, als werde das in n&auml;chster Zeit geschehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ipg-journal.de\/kommentar\/artikel\/nicht-wirklich-schlau-1337\/?type=98&amp;cHash=80af0b8269fe15055f1f5d6e21b33833\">IPG-Journal<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Die Autorin dieser Analyse, die zuerst in &bdquo;Foreign Affairs&ldquo; erschien, einer Publikation der einflussreichen Denkfabrik Council on Foreign Relations, &uuml;bersieht etwas Wesentliches: Die Sanktionen sollten Russland ganz offenkundig nicht blo&szlig; &ouml;konomisch schaden und so seine Politik beeinflussen, sondern das Land zuallererst d&auml;monisieren und ausgrenzen, um seine Verbindung insbesondere zu Deutschland und Europa nachhaltig zu besch&auml;digen. In dieser Hinsicht waren die Sanktionen, objektiv betrachtet, sehr erfolgreich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Wer soll dar&uuml;ber berichten, wenn alle gro&szlig;en Medien mitmachen?<\/strong><br>\nMarvin Oppong &uuml;ber die Kooperation zwischen Medienverlagen und Lobbyorganisationen<br>\nVerlagsh&auml;user arbeiten mit Lobbyverb&auml;nden zusammen, Redakteure von Qualit&auml;tsmedien sind in Eventgesch&auml;fte eingebunden, die jeweiligen Redaktionen berichten &uuml;ber die Veranstaltungen im redaktionellen Teil. Sieht so unabh&auml;ngiger Journalismus aus? Nein, sagt der freie Journalist Marvin Oppong, der f&uuml;r die Otto Brenner Stiftung ein Arbeitspapier ausgearbeitet hat, das sich mit &ldquo;Veranstaltungskooperationen&rdquo; zwischen gro&szlig;en Medienverlagen und Lobbyorganisationen auseinandersetzt. Im Telepolis-Interview macht Oppong deutlich, dass die Verbindungen zwischen Medienh&auml;usern und Interessenverb&auml;nden Interessenkonflikte hervorruft und der Journalismus leidet.<br>\nF&uuml;r das Arbeitspapier hat Oppong insgesamt 59 Veranstaltungen in den Jahren 2012 bis 2015 erfasst, bei denen es zu einer Zusammenarbeit zwischen Medienverlagen und Lobbyverb&auml;nden gekommen ist. 26 dieser Veranstaltungen wurden genauer betrachtet. In einer Pressemitteilung der Stiftung hei&szlig;t es, dass 22 F&auml;lle aufgelistet werden, &ldquo;in denen Redaktionsmitglieder von &ldquo;SZ&rdquo;, &ldquo;F.A.Z.&rdquo;, &ldquo;Handelsblatt&rdquo; oder &ldquo;Tagesspiegel&rdquo; in einen Event mit Lobbykooperation eingebunden waren, zum Beispiel als Moderator. Im Fall der &ldquo;F.A.Z.&rdquo; und des &ldquo;Handelsblatts&rdquo; berichteten diese Redaktionsmitglieder sogar fu&#776;r ihr Blatt u&#776;ber den Lobbyverband.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47750\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Das Letzte: Linkspartei: Gedankenspiele eines Ehepaars<\/strong><br>\nDroht der Linkspartei der Rutsch nach rechts? Warum ausgerechnet von Vertretern der Linkspartei zu h&ouml;ren ist, dass die Aufnahme von Fl&uuml;chtlingen nicht zu Lasten der Deutschen gehen d&uuml;rfe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/fluechtlingskrise\/uneinigkeit-bei-den-linken-zur-asylpolitik-14136604.html\">FAZ.net<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.B.:<\/strong> Dieser Text beweist mal wieder, mit welchen widerw&auml;rtigen Methoden die sogenannte &ldquo;Qualit&auml;tspresse&rdquo; arbeitet. In diesem Fall ist die profilierte Linkspartei-Hasserin Mechthild K&uuml;pper die Autorin. Sie ist mir schon oft mit Hetzartikeln gegen die Linkspartei aufgefallen. In diesem Artikel ist eine neue Stufe der Denunziation erreicht. Sahra Wagenknecht wird in diesem Artikel nicht nur politisch verleumdet (&ldquo;stellt sich Wagenknecht gelegentlich in die Tradition eines &lsquo;Nationalbolschewismus'&rdquo;), sondern auch auf perfide Weise pers&ouml;nlich verleumdet. Auf der zweiten Seite des Artikels hei&szlig;t es &ldquo;Wie ihr derzeitiger Ehemann Oskar Lafontaine&rdquo;, so als w&uuml;rde Sahra Wagenknecht alle paar Monate einen neuen Ehemann haben. Ich frage mich wirklich, warum die Mainstream-Presse sich noch &uuml;ber ihren schlechten Ruf wundert.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Irgendwie scheint sich in den letzten 50 Jahren doch nicht allzu viel ver&auml;ndert zu haben. Mit der AfD scheinen die herrschenden Eliten eigentlich gut leben zu k&ouml;nnen oder hat man jemals in der FAZ oder anderen &ldquo;Qualit&auml;tszeitungen&rdquo; &auml;hnlich hasserf&uuml;llte Artikel &uuml;ber Protagonisten der AfD, wie etwa den offen faschistoiden Bj&ouml;rn H&ouml;cke, gelesen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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