{"id":32464,"date":"2016-03-24T08:39:34","date_gmt":"2016-03-24T07:39:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32464"},"modified":"2016-03-24T08:39:34","modified_gmt":"2016-03-24T07:39:34","slug":"hinweise-des-tages-2590","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32464","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32464#h01\">Anschl&auml;ge in Br&uuml;ssel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32464#h02\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32464#h03\">&ldquo;Merkel verantwortet schlimmsten Rechtsruck nach 1945&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32464#h04\">Erbarmungsw&uuml;rdig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32464#h05\">Nahles will mit Ein-Euro-Jobs f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge starten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32464#h06\">Sozialversicherung: Die Renten sind sicher, aber&hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32464#h07\">Clinton und Trump bauen Vorsprung aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32464#h08\">Deutsche Bank wichtiger Finanzier von Donald Trump<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32464#h09\">Google wollte beim Sturz Assads helfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32464#h10\">Menschenrechtsgeheuchel: USA kritisieren Kuba<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32464#h11\">Hure Politik: Die j&uuml;ngsten Auslandsbesuche der Spitzenpolitiker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32464#h12\">Hoffnung f&uuml;r H&uuml;ckeswagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32464#h13\">Bundesfinanzministerium: Ignoranz, Arroganz oder (gezielte) Irref&uuml;hrung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32464#h14\">Gauck in Shanghai: Harte Kritik, h&uuml;bsch verpackt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Anschl&auml;ge<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Attent&auml;ter von Br&uuml;ssel: Das kriminelle Vorleben der Terrorbr&uuml;der<\/strong><br>\nZwei der Angreifer von Br&uuml;ssel sind identifiziert: Die Br&uuml;der geh&ouml;rten zum engen Umfeld des Paris-Attent&auml;ters Salah Abdeslam. Beide haben eine Vergangenheit als Schwerverbrecher. [&hellip;]<br>\nDie Br&uuml;der El Bakraoui kommen aus dem schwerkriminellen Milieu, wenngleich sie bereits wegen einer m&ouml;glichen Beteiligung an den Anschl&auml;gen von Paris gesucht worden waren. Wie die Tageszeitung &ldquo;Derni&egrave;re Heure&rdquo; berichtet, hatte ein Br&uuml;sseler Gericht Ibrahim El Bakraoui im Oktober 2010 zu neun Jahren Gef&auml;ngnis verurteilt. Einige Monate zuvor hatte er mit zwei Komplizen einen B&ouml;rsenmakler &uuml;berfallen und einen Polizisten mit Sch&uuml;ssen aus einer Kalaschnikow verletzt. [&hellip;]<br>\nAm Dienstagabend fanden die Ermittler die letzte Botschaft des Selbstmordattent&auml;ters Ibrahim El Bakraoui, auf einem Laptop, in einer M&uuml;lltonne. Es war eine Audiobotschaft. &ldquo;Ich wusste nicht mehr, was ich machen sollte&rdquo;, sagte der Terrorist. Er sei &ldquo;&uuml;berall gesucht&rdquo; worden und &ldquo;nicht mehr in Sicherheit&rdquo; gewesen. Er wolle unsterblich werden, nicht &ldquo;in einer Zelle neben ihm enden&rdquo;. Gemeint ist wohl Abdeslam.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/anschlaege-in-bruessel-brueder-gehoerten-zum-umfeld-abdeslams-a-1083857.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die T&auml;ter waren also bekannte Kriminelle mit schwerem Vorstrafenregister, die, von versagenden Sicherheitsbeh&ouml;rden in die Enge getrieben, als Amokl&auml;ufer einen gro&szlig;en Abgang zelebrierten. <\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Der Hass existiert auch ohne den IS<\/strong><br>\nDas bedeutet, sich klarzumachen, dass die Terroristen des Islamistischen Staates keineswegs &auml;u&szlig;ere Feinde sind, sondern Teile der Gesellschaften, die sie bek&auml;mpfen. Sie sind in Belgien, Frankreich, Gro&szlig;britannien oder Deutschland geboren, zumeist zumindest aufgewachsen, ihren Hass haben sie nicht aus Syrien, Libanon oder Irak importiert, von dort beziehen sie allenfalls das ideologische Gep&auml;ck und die logistische Unterst&uuml;tzung, die sie zur Begr&uuml;ndung und Begehung ihrer Verbrechen ben&ouml;tigen. Ohne den Islamischen Staat g&auml;be es keinen Terror im Namen des Islamischen Staates, aber den Hass, den der Terrorist ben&ouml;tigt, g&auml;be es auch ohne ihn. Wer also nach den Gr&uuml;nden f&uuml;r den Terror in Europas Hauptst&auml;dten sucht, sollte in den sch&auml;bigen Wohnsiedlungen, in den Molenbeeks der europ&auml;ischen Hauptst&auml;dte zu suchen beginnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik\/kommentar-die-terroristen-sind-teil-unserer-gesellschaft-23771028\">Berliner Zeitung<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Anschl&auml;ge von Br&uuml;ssel im Breaking-News-Modus<\/strong><br>\nEs ist zum Verzweifeln. Da passieren so unfassbar schlimme Dinge, und dann kommen Journalisten und berichten, als h&auml;tten sie aus all den bisherigen Katastrophen nicht das Geringste gelernt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bildblog.de\/78065\/die-anschlaege-von-bruessel-im-breaking-news-modus\/\">Bildblog<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Anschl&auml;ge von Br&uuml;ssel und die reflexartigen Fehler der Politik<\/strong><br>\nWie schon nach Paris w&uuml;rden sie am liebsten wieder sofort einen Krieg erkl&auml;ren, aber es w&auml;re wiederum ein Krieg gegen einen Gegner, den es nicht gibt. Den Terrorismus, der hier erneut zu Tage tritt, den kann man nicht mit Polizei und Milit&auml;r bek&auml;mpfen, weil seine Ziele beliebig sind und seine Quellen werden ohne eine radikal andere Politik des Westens niemals versiegen. [&hellip;]<br>\nWie viele werden in den &bdquo;Auffanglagern&ldquo; in der T&uuml;rkei, die doch als entscheidender Durchbruch bei der europ&auml;ischen Fl&uuml;chtlingspolitik gelten, abgleiten in eine Welt voller Hass auf all diejenigen, die an ihren Stammtischen und in ihren Bierzelten diesen &bdquo;Durchbruch&ldquo; feiern? Man kann die Zahlen fast mit H&auml;nden greifen. Drei Millionen Menschen, zusammengepfercht in der T&uuml;rkei auf engstem Raum, versorgt nur mit &Uuml;berlebensrationen, ohne Schule, ohne Studium, ohne Arbeit, ohne Zukunft, hin- und hergeschoben zwischen Staaten wie Vieh, aller Rechte beraubt und der Willk&uuml;r eines in weiten Teilen undemokratischen Staates ausgesetzt. Wie viele werden sich radikalisieren? Zehn Prozent oder nur ein Prozent?<br>\nSelbst wenn es nur ein Promille ist, werden es genug sein, um f&uuml;r viele Jahre den Tod vieler weiterer unschuldiger Menschen in Europa und anderswo zu verursachen. Die Opfer des Terrors sind es, die den Preis f&uuml;r die Unf&auml;higkeit der Politik in Europa und anderswo zahlen, mit ver&auml;ngstigten und traumatisierten Menschen menschlich umzugehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/die-anschlaege-von-bruessel-und-die-reflexartigen-fehler-der-politik\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Warum will unsere Regierung &ldquo;Ursachen und Auswirkungen&rdquo; nicht verstehen oder ist das Ziel, die Rechte der B&uuml;rger weiter einzuschr&auml;nken? <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Terroranschl&auml;ge in Br&uuml;ssel<\/strong><br>\nBei den Terroranschl&auml;gen in Br&uuml;ssel sind &ndash; wie bei den Anschl&auml;gen in Paris &ndash; wieder unschuldige Menschen ums Leben gekommen. Wir trauern um die Opfer. Wir haben aber auch immer wieder Grund, dar&uuml;ber nachzudenken, warum es immer &ouml;fter Terroranschl&auml;ge in Europa gibt. Dazu f&auml;llt mir nur das Zitat von Peter Ustinov ein: &bdquo;Terrorismus ist der Krieg der Armen und der Krieg ist der Terrorismus der Reichen. Beide sind gleicherma&szlig;en unmoralisch.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/posts\/1050089571719176?pnref=story\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Eine Schande f&uuml;r Europa<\/strong><br>\nPro-Asyl-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer G&uuml;nter Burkhardt sieht das zwischen EU und der T&uuml;rkei geschlossene Fl&uuml;chtlingsabkommen als schmutzigen Deal<br>\nIn Deutschland herrschte vor dem EU-T&uuml;rkei-Deal ein dr&ouml;hnendes Schweigen. Vor dem EU-T&uuml;rkei-Gipfel gab es kaum Kritik au&szlig;er von UN- und Menschenrechtsorganisationen. Wo sind all die, die bisher f&uuml;r Menschen- und Fl&uuml;chtlingsrechte Position bezogen haben? Manche aus der Linken scheuen den Konflikt mit der angeblich linken SYRIZA-Regierung, manche Gr&uuml;ne und Sozialdemokraten reden lieber von den Menschenrechtsverletzungen in der T&uuml;rkei, dann muss man ja nicht zu deutlich werden zu den Menschenrechtsverletzungen in Europa. Schlie&szlig;lich haben ja Kretschmann und Dreyer mit ihrer Unterst&uuml;tzung des Merkel-Kurses Wahlen gewonnen. Doch ist das wirklich so? Haben das die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler gewollt?<br>\nDie &uuml;ber Monate hinweg als fl&uuml;chtlingsfreundlich wahrgenommene Bundeskanzlerin vollzog einen Kurswechsel nahezu unbemerkt von der politischen &Ouml;ffentlichkeit. Sie warb mit Vehemenz f&uuml;r den Deal mit der T&uuml;rkei, durch den die griechisch-t&uuml;rkische Grenze zu Land und zu Wasser abgeschottet wird. Ankommende sollen ohne ein faires und rechtsstaatliches Asylverfahren in die T&uuml;rkei zur&uuml;ckverfrachtet werden. Im Gegenzug sollen einige andere syrische Fl&uuml;chtlinge im Rahmen eines Kontingents aus der T&uuml;rkei aufgenommen werden. Und was ist mit all den Fl&uuml;chtlingen aus Afghanistan, Iran, Somalia, Eritrea etc.? Nach der Genfer Fl&uuml;chtlingskonvention oder der Europ&auml;ischen Menschenrechtskonvention sind die individuellen Fluchtgr&uuml;nde ma&szlig;gebend, nicht die nationale Herkunft. Auf perfide Art und Weise werden hier Schutzbed&uuml;rftige gegeneinander ausgespielt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1006293.eine-schande-fuer-europa.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><strong>Lug und Trug beim Fl&uuml;chtlingspakt<\/strong><br>\nDer EU-Fl&uuml;chtlingspakt mit der T&uuml;rkei erweist sich immer mehr als Mogelpackung. Weder die Uno noch die T&uuml;rkei spielen so mit, wie uns das Kanzlerin Merkel und ihre Follower versprochen haben. Das Uno-Fl&uuml;cjtlingshilfswerk UNHCR protestierte gegen den Pakt und k&uuml;ndigte den R&uuml;ckzug von den griechischen Insel an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/lug-und-trug-beim-fluechtlingspakt\">Lost in Europe<\/a><\/li>\n<li><strong>Geheimer EU-Plan: 80.000 Afghanen sollen abgeschoben werden <\/strong><br>\nEin vertrauliches EU-Diskussionspapier schl&auml;gt vor, die Entwicklungshilfe f&uuml;r Afghanistan als Druckmittel zu benutzen, um das Land dazu zu bringen, Fl&uuml;chtlinge zur&uuml;ckzunehmen. Mehr als 80.000 Afghanen sollen nach einem geheimen EU-Plan &bdquo;in naher Zukunft&ldquo; aus Europa abgeschoben werden. Das Papier warnt aufgrund der katastrophalen wirtschaftlichen Lage sowie der zunehmenden Gewalt in Afghanistan, durch die allein letztes Jahr 11.000 Zivilisten ums Leben kamen, vor zus&auml;tzlichen Fluchtbewegungen nach Europa. Obwohl man sich der immer angespannteren Sicherheitslage also bewusst ist, will man afghanischen Fl&uuml;chtlingen keinen Schutz bieten &ndash; im Gegenteil: Die Abschiebungen von Afghan*innen sollen massiv verst&auml;rkt werden. Aufgrund der schwierigen Lage in Afghanistan selbst, wird dabei Zufluchtsm&ouml;glichkeiten in der Region eine gr&ouml;&szlig;ere Bedeutung beigemessen: &bdquo;Aufgrund der sich verschlechternden Situation in Afghanistan sowie dem Druck auf Afghanen in Pakistan und dem Iran, besteht ein hohes Risiko zus&auml;tzlicher Migrationsstr&ouml;me nach Europa. Das erfordert eine Verst&auml;rkung der Interventionen, Zufluchtsm&ouml;glichkeiten in der Region zu erhalten&ldquo;, so das Papier.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.proasyl.de\/news\/geheimer-eu-plan-80-000-afghanen-sollen-abgeschoben-werden\/\">Pro Asyl<\/a><\/li>\n<li><strong>Mehr Spenden &ndash; weniger staatliche Zusch&uuml;sse<\/strong><br>\nMitten in der Fl&uuml;chtlingskrise gibt es Streit zwischen &Ouml;sterreichs Regierung und Hilfsorganisationen. Denn die Regierung will die Summe der Spenden von der staatlichen F&ouml;rderung abziehen. Das treffe vor allem Fl&uuml;chtlinge, sagen Kritiker. Vor allem sie steht f&uuml;r die neue &ouml;sterreichische Fl&uuml;chtlingspolitik, f&uuml;r Grenzz&auml;une und die Schlie&szlig;ung der Balkanroute: &Ouml;sterreichs Innenministerin Johanna Mikl-Leitner: &ldquo;Wir m&uuml;ssen aus Europa eine Festung machen. Und jetzt bauen wir bereits an dieser Festung&rdquo;, sagte sie.<br>\nMikl-Leitner ist nicht nur f&uuml;r markige Spr&uuml;che bekannt, sie steht auch im Zentrum eines Streits um Spendengelder. Ihr Ministerium hat Hilfsorganisationen wie das Rote Kreuz aufgefordert, alle Spenden der vergangenen Monate offen zu legen. Die Summe der Spenden soll dann von der staatlichen F&ouml;rderung abgezogen werden. Nach dem Motto: Je mehr privat gespendet wird, desto weniger Zusch&uuml;sse vom Staat gibt es.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/spendengelder-oesterreich-101.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Fl&uuml;chtlinge aus Idomeni jetzt in Europa aufnehmen! <\/strong><br>\nDas Komitee f&uuml;r Grundrechte und Demokratie hat einen dringlichen Appell an die Bundesregierung geschickt, die Fl&uuml;chtlinge aus Idomeni aufzunehmen. Alle k&ouml;nnen den Appell unterzeichnen, indem Sie eine Email an das Grundrechtekomitee senden und Namen mit Wohnort angeben. Die gesammelten Unterschriften sendet das Grundrechtekomitee dann an die Bundesregierung. Man kann sich den Appell auch zueigen machen, ausdrucken und vor Ort oder bei den Osterm&auml;rschen Unterschriften sammeln und diese direkt an die Bundesregierung schicken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.grundrechtekomitee.de\/node\/752\">Grundrechtekomitee<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&ldquo;Merkel verantwortet schlimmsten Rechtsruck nach 1945&rdquo;<\/strong><br>\nAm Aufstieg der AfD ist die Bundesregierung selbst schuld, meint Linke-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht. In der Fl&uuml;chtlingskrise habe Merkel einen entscheidenden Fehler gemacht.<br>\nDie Welt: Frau Wagenknecht, Sie reden von &ldquo;Gastrecht&rdquo;, &ldquo;Kapazit&auml;tsgrenzen&rdquo; und &ldquo;Grenzen der Aufnahmebereitschaft&rdquo;. Ist das links?<br>\nSahra Wagenknecht: Dass es Grenzen der Aufnahmebereitschaft in der Bev&ouml;lkerung gibt, ist eine Tatsache, und dass Kapazit&auml;ten nicht unbegrenzt sind, auch. Das festzustellen, ist weder links noch rechts, sondern eine Banalit&auml;t. Allerdings h&auml;ngt es eben von der Politik ab, wo diese Grenzen liegen. Merkel hat mit ihrer unkoordinierten, konzeptionslosen Politik zu sehr viel Verunsicherung und &Auml;ngsten beigetragen. Ihre Politik l&auml;uft darauf hinaus, die Kosten der Fl&uuml;chtlingsintegration der Mittelschicht und den &Auml;rmeren aufzub&uuml;rden. Das treibt der AfD die W&auml;hler zu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article153550410\/Merkel-verantwortet-schlimmsten-Rechtsruck-nach-1945.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Erbarmungsw&uuml;rdig<\/strong><br>\nFinanzminister Sch&auml;uble fand den Vorschlag von SPD-Chef Sigmar Gabriel erbarmungsw&uuml;rdig. Der hatte kurz vor den Landtagswahlen ein F&uuml;nf-Milliarden-Euro-Programm f&uuml;r die einheimische Bev&ouml;lkerung gefordert. Sie sollte sich nicht gegen&uuml;ber den Fl&uuml;chtlingen benachteiligt f&uuml;hlen. Das Fischen am rechten Rand hat Gabriel keine Punkte gebracht. Wir hatten schon bei den vergangenen Haushaltsberatungen ein Integrationskonjunkturprogramm f&uuml;r alle gefordert. Das wurde von der Bundesregierung abgelehnt. Sie hatten wieder die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Integration kann nicht in der Turnhalle enden. Wir brauchen Investitionen in Kitas, Schulen, Krankenh&auml;user und Universit&auml;ten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/linksfraktion.de\/im-wortlaut\/erbarmungswuerdig\/\">Gesine L&ouml;tzsch, die Linke<\/a>\n<p><strong>Dazu: Mit wenig Spielraum<\/strong><br>\nFinanzminister Sch&auml;uble h&auml;lt f&uuml;r die n&auml;chsten vier Jahre an der &ldquo;schwarzen Null&rdquo; fest. Ihr ordnet er alles unter, egal ob zus&auml;tzliches Geld f&uuml;r Fl&uuml;chtlingskrise, Integration oder sozialen Frieden gebraucht wird. Damit bleibt wenig Spielraum f&uuml;r Sonderw&uuml;nsche. [&hellip;]<br>\nDagegen setzt Finanzminister Sch&auml;uble auf die Strategie &ldquo;Kurs halten&rdquo;. Das hei&szlig;t, die &ldquo;schwarze Null&rdquo; wird nicht aufgegeben. Weder 2016, noch 2017. Trotz Fl&uuml;chtlingskrise und AfD-Erfolg. &ldquo;Entscheidend ist, dass wir weiter auf neue Schulden verzichten&rdquo;, war Sch&auml;ubles erster Satz vor der Hauptstadtpresse. Das Schaffen eines Haushaltsausgleiches sei zentral f&uuml;r die Zukunftsvorsorge, angesichts der demographischen Entwicklung in Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/haushalt-eckpunkte-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Nahles will mit Ein-Euro-Jobs f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge starten<\/strong><br>\nDie Arbeitsministerin will Fl&uuml;chtlinge mit kleinen Jobs an den Arbeitsmarkt heranf&uuml;hren. Noch in diesem Jahr soll es losgehen. Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) will noch in diesem Jahr Ein-Euro-Jobs f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge schaffen, deren Asylverfahren noch laufen. Sie sei sich mit Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) einig, dass sie damit jetzt beginnen k&ouml;nne, sagte Nahles am Mittwoch in Berlin: &bdquo;Das macht auch Sinn, weil die Leute ja jetzt da schon viele, viele Monate sitzen und zur Unt&auml;tigkeit verdammt sind.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/arbeitsministerin-andrea-nahles-will-mit-ein-euro-jobs-fuer-fluechtlinge-starten-14142127.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Und was ist mit den registrierten 3 Mill. und die 2 Mill. nicht registrierten Arbeitslosen? Die warten auch schon zu lange auf Arbeit von der sie leben k&ouml;nnen. Nahles will den Mindestlohn aushebeln &ndash; im Namen der &ldquo;Menschlichkeit&rdquo;. Damit sind die Neoliberalen um Sch&auml;uble einen Schritt weiter, die soziale Komponente dieses Staates zu schleifen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wie sagt Volker Pispers doch immer: &ldquo;Wenn die SPD einen Fehler macht, wiederholen die den immer und immer wieder.&rdquo; Typischerweise verdr&auml;ngen 1-Euro-Jobs eben doch regul&auml;re Arbeit, denn die Arbeit mu&szlig; gemacht werden &ndash; dann mu&szlig; sie auch ordentlich bezahlt werden. Oder die Arbeit ist wirklich sinnlos &ndash; ist das dann reine Besch&auml;ftigungstherapie? Und was sollen Fl&uuml;chtlinge beim Stra&szlig;enfegen oder Rasenm&auml;hen f&uuml;r den &ldquo;richtigen&rdquo; Arbeitsmarkt lernen? Offensichtlich geht es doch wieder mal und immer wieder nur um die optische Manipulation der Arbeitslosenstatistik.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Sozialversicherung: Die Renten sind sicher, aber&hellip;<\/strong><br>\nDer Nullzins belastet nicht nur Sparer und private Versicherungen. Auch die R&uuml;cklagen der Sozialversicherungen geben kaum noch Renditen. Auf lange Sicht: ein Problem.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2016-03\/sozialversicherung-rendite-ezb-nullzins\/\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Auf den ersten anderthalb Seiten ein durchwegs sehr informativer Artikel. Die umlagefinanzierten Sozialkassen m&uuml;ssen wohl technisch bedingt eine Schwankungsreserve vorhalten, und deren Negativverzinsung k&ouml;nnte wirklich irgendwann ein ernsthaftes Problem werden. Aber die ZEIT w&auml;re nicht die ZEIT, wenn sie daraus nicht gleich wieder eine Suada gegen die EZB stricken und die Umlagefinanzierung in Zweifel ziehen k&ouml;nnte. &ldquo;Wirklich etwas &auml;ndern kann allerdings nur die Verursacherin des Zinstiefs, die Europ&auml;ische Zentralbank.&rdquo; &ndash; totaler Unsinn. Die EZB agiert im Rahmen ihres Mandats v&ouml;llig korrekt; w&uuml;rde sie die Zinsen wahnsinnigerweise erh&ouml;hen, dann drohte der sofortige Absturz in Deflation und eine ganz schlimme Rezession, und an 2% Inflationsrate w&auml;re nicht mal im Traum zu denken. Wirklich etwas &auml;ndern kann nur die Verursacherin des Zinstiefs, die deutsche Bundesregierung, die ihre irre Austerit&auml;ts- und Lohnsenkungspolitik &auml;ndern m&uuml;&szlig;te. [&hellip;]  <\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Wie Unternehmen mit den Betriebsrenten k&auml;mpfen<\/strong><br>\nWenn Piloten der Lufthansa mit Ende 50 das Cockpit verlassen, erhalten sie bis zu 60 Prozent des letzten Bruttogehaltes. Auch wenn die meisten Unternehmen nicht so spendabel zu ihren Mitarbeitern sind: Betriebsrenten gelten als wichtiger Baustein f&uuml;r die Zeit nach dem Arbeitsleben. Ein Problem sind dabei die aktuell niedrigen Zinsen. [&hellip;]<br>\n&Auml;hnlich ergeht es der &ouml;ffentlichen Hand, die au&szlig;erdem wegen der Schuldenbremse unter immensem Spardruck steht. L&auml;nder, St&auml;dte und Gemeinden wollen deshalb ran an die betriebliche Altersvorsorge. Entweder sollen die Ertr&auml;ge sinken oder aber die Arbeitnehmer sollen h&ouml;here Beitragszahlungen leisten. Die Forderung st&ouml;&szlig;t in den Tarifverhandlungen im &ouml;ffentlichen Dienst auf heftigen Widerstand:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/niedrigzinsen-wie-unternehmen-mit-den-betriebsrenten.769.de.html?dram:article_id=349169\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Clinton und Trump bauen Vorsprung aus<\/strong><br>\nBei den Demokraten konnte sich die fr&uuml;here Au&szlig;enministerin Hillary Clinton weiter von ihrem Widersacher Bernie Sanders absetzen. Clinton hatte nach mehr als zwei Dritteln der ausgez&auml;hlten Stimmen in Arizona einen klaren Vorsprung von 23 Punkten und wird einen Gro&szlig;teil der Delegierten einheimsen. In Utah setzte sich hingegen laut Medienberichten ihr Rivale Sanders durch. US-Sender prognostizierten einen klaren Sieg f&uuml;r ihn. Sanders galt in dem Staat, in dem es allerdings weit weniger Delegiertenstimmen zu gewinnen gibt als in Arizona, bereits als Favorit. Auch in Idaho setzte sich Sanders durch. Der Sender CNN sowie die &ldquo;Washington Post&rdquo; sahen den Senator von Vermont deutlich mit fast 80 Prozent der Stimmen vor Clinton.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/us-vorwahlen-117.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers C.G.:<\/strong> Die Haupt&uuml;berschrift des Artikels, die einen Ausbau des Vorsprungs von Hillary Clinton gegen&uuml;ber Bernie Sanders formuliert, widerspricht den, im Artikel zumindest angerissenen Fakten. Fakt ist: In 2 Bundesstaaten (Utah, Idaho) gewann Sanders, in einem (Arizona) Clinton. Gem&auml;&szlig; der &Uuml;bersicht der Tagesschau selbst http:\/\/wahl.tagesschau.de\/usa\/ bedeutet das f&uuml;r Sanders 22 Stimmen in Arizona, 17 in Idaho und 18 in Utah, also insgesamt 57, f&uuml;r Clinton 41 in Arizona und je 5 in Idaho und Utah, also insgesamt 51. Obwohl es in Utah, wie die Tagesschau sagt &ldquo;weit weniger Delegiertenstimmen zu gewinnen gibt als in Arizona&rdquo; hat er unterm Strich bei allen 3 Wahlen trotzdem 6 Stimmen mehr als Clinton (Sanders: 57, Clinton: 51). Der Abstand zu Clinton wurde also nicht vergr&ouml;&szlig;ert, sondern verkleinert. Hier wird meines Erachtens bewusst versucht, Sanders Erfolg kleinzureden bzw. zu negieren. H&auml;ngenbleiben wird beim Leser die falsche Hauptschlagzeile von Clintons vergr&ouml;&szlig;ertem Vorsprung.<\/em><br>\n<em>Folgt man dieser &Uuml;bersicht der Tagesschau, so ist im &Uuml;brigen der Vorsprung von Clinton mit 1.170 zu 870 zwar deutlich, aber nach bisheriger Vergabe von knapp &uuml;ber der H&auml;lfte der Stimmen (2040 von 4051) noch nicht uneinholbar.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Deutsche Bank wichtiger Finanzier von Donald Trump<\/strong><br>\nDonald Trump und die Deutsche Bank haben eine engere Gesch&auml;ftsbeziehung als bisher bekannt. Das geht aus einer Datenanalyse des &ldquo;Wall Street Journal&rdquo; hervor. Die Deutsche Bank wollte den Bericht bislang nicht kommentieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/politik\/weltwirtschaft\/deutsche-bank-und-donald-trump-pflegen-enge-geschaeftsbeziehungen-a-1083622.html\">Manager Magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Der typische Spin deutscher Medien. Die Deutsche Bank habe Trump &bdquo;unterst&uuml;tzt&ldquo;, so dass Manager Magazin, das zum SPIEGEL Verlag geh&ouml;rt. Diese &bdquo;Unterst&uuml;tzung&ldquo; besteht jedoch aus Darlehen und Kreditlinien f&uuml;r Trumps Firmen, wobei es vor allem um die Immobilienfinanzierung geht. Ist es wirklich bemerkenswert, dass die Deutsche Bank Trumps Unternehmungen finanziert? Man sollte hier nicht &Auml;pfel und Birnen vergleichen. Hier geht es um Unternehmenskredite f&uuml;r Investitionen und nicht um politische Spenden. Da steht n&auml;mlich Hillary Clinton auf der Payroll der Banken; auch der Deutschen Bank, von der sie stolze 485.000 US$ Honorar <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2016\/01\/08\/hillary-clinton-earned-more-from-12-speeches-to-big-banks-than-most-americans-earn-in-their-lifetime\/\">f&uuml;r eine einzige Rede erhalten hat<\/a>. Was sie den Deutschbankern so wertvolles erz&auml;hlt hat, ist nicht bekannt und wird von Clinton als Verschlusssache behandelt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Google wollte beim Sturz Assads helfen<\/strong><br>\nDer Suchmaschinenkonzern Google hat der US-Regierung offenbar beim Sturz des syrischen Machthabers Baschar al-Assad helfen wollen. Das geht aus einer E-Mail der fr&uuml;heren US-Au&szlig;enministerin Hillary Clinton hervor, die von Wikileaks ver&ouml;ffentlicht wurde. Darin k&uuml;ndigte der Chef von Google Ideas (heute Jigsaw), Jared Cohen, ein Tool an, um &Uuml;berl&auml;ufer der syrischen Regierung &ouml;ffentlich verfolgen (Tracking) und visualisieren zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.golem.de\/news\/clintons-e-mails-veroeffentlicht-google-wollte-beim-sturz-assads-helfen-1603-119932.html\">Golem<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Menschenrechtsgeheuchel: USA kritisieren Kuba<\/strong><br>\nVor Pr&auml;sident Barack Obamas historischem Besuch Kubas am 20. M&auml;rz wird spekuliert, ob er Kuba dazu zwingen kann, seine Menschenrechte zu verbessern. Ein Vergleich zwischen dem Stand der Menschenrechte in Kuba mit dem in den Vereinigten Staaten von Amerika zeigt jedoch, dass die Vereinigten Staaten von Amerika von Kuba lernen sollten.<br>\nDie Allgemeine Erkl&auml;rung der Menschenrechte enth&auml;lt zwei unterschiedliche Kategorien von Menschenrechten &ndash; zivile und politische Rechte einerseits, und wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte andererseits. [&hellip;]<br>\nDiese Menschenrechte sind enthalten in zwei Vertr&auml;gen &ndash; dem International Covenant on Civil and Political Rights (ICCPR) und dem International Covenant on Economic, Social and Cultural Rights (ICESCR). Die Vereinigten Staaten von Amerika sind dem ICCPR beigetreten.<br>\nDie Vereinigten Staaten von Amerika weigern sich jedoch, dem ICESCR beizutreten. Seit der Reagan-Administration ist es Politik der Vereinigten Staaten von Amerika, die Menschenrechte nur als zivile und politische Rechte zu definieren. Wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte werden abgelehnt als gleichbedeutend mit Wohlfahrtsstaat oder Sozialismus.<br>\nDie Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika kritisiert die zivilen und politischen Rechte in Kuba, w&auml;hrend sie den h&ouml;heren Standard der Kubaner in der allgemeinen Wohnsituation, Gesundheitswesen, Bildung, garantiertem Mutterschutz und gleichen Lohns&auml;tzen ignoriert.<br>\nInzwischen hat die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika schwere Menschrechtsverbrechen auf kubanischem Boden begangen, darunter Folter, grausame Behandlung und willk&uuml;rliche Anhaltung. Und seit 1960 haben die Vereinigten Staaten von Amerika sich durch das Wirtschaftembargo ausdr&uuml;cklich in Kubas wirtschaftliche Rechte und in sein Recht auf Selbstbestimmung eingemischt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.antikrieg.com\/aktuell\/2016_03_22_menschenrechtsgeheuchel.htm\">antikrieg.com<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Hure Politik: Die j&uuml;ngsten Auslandsbesuche der Spitzenpolitiker<\/strong><br>\nDer Fisch beginnt am Kopf zu stinken, hei&szlig;t es in einem Sprichwort. Das bewahrheitet sich schon seit L&auml;ngerem tagt&auml;glich, sobald wir in die Zeitung schauen, fernsehen oder Radio h&ouml;ren. So berichtete der Deutschlandfunk am 23. M&auml;rz 2016 in seinen Morgennachrichten von einer Beratung des Bundesau&szlig;enministers Frank-Walter Steinmeier mit der F&uuml;hrung in Moskau &uuml;ber die Lage in Syrien. Da hei&szlig;t es: &bdquo;Zun&auml;chst ist ein Treffen mit Au&szlig;enminister Lawrow vorgesehen, bevor er sp&auml;ter mit Ministerpr&auml;sident Medwedew und Pr&auml;sident Putin zusammenkommt. Steinmeier forderte erneut die Abl&ouml;sung des syrischen Pr&auml;sidenten Assad. Er k&ouml;nne sich nicht vorstellen, dass Assad nach 250 000 Toten und Millionen Fl&uuml;chtlingen f&uuml;r alle Bev&ouml;lkerungsgruppen eine annehmbare Figur sei.&ldquo;<br>\nErstaunlicherweise scheint Herrn Steinmeier nicht bewusst zu sein &ndash; oder er hat dieses Wissen nach Gespr&auml;chen in Washington verdr&auml;ngt &ndash;, dass Baschar al-Assad der gew&auml;hlte Staatspr&auml;sident Syriens ist. Wie also kommt der Au&szlig;enminister dazu, eine &bdquo;Abl&ouml;sung&ldquo; des syrischen Pr&auml;sidenten zu fordern? Au&szlig;erdem spricht er von 250 000 Toten und Millionen Fl&uuml;chtlingen und erweckt den Anschein, als sei der Pr&auml;sident daf&uuml;r verantwortlich &ndash; eine der &uuml;blichen Umkehrungen der Fakten. Denn die Unterstellung, Assad habe den Krieg in Syrien zu verantworten, ist eine der st&auml;ndig wiederholten L&uuml;gen in der Informationsmanipulation. L&uuml;gt Steinmeier bewusst, oder hat er die Vorgaben aus Washington so sehr verinnerlicht, dass er die Wahrheit nicht mehr erkennt?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201603233886\/politik\/welt\/hure-politik.html\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Hoffnung f&uuml;r H&uuml;ckeswagen<\/strong><br>\nDer BGH fordert in einem Urteil klare Beratungen von Banken. Die NRW-Kommune muss daher Verluste aus Zinswetten der WestLB wohl nicht tragen. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat Kommunen gest&auml;rkt, die wegen spekulativer Zinswetten gegen ihre Bank klagen. In der Regel h&auml;tten die Banken ihre Beratungspflichten verletzt, so der BGH, Ausnahmen seien eng auszulegen. Konkret ging es um die Stadt H&uuml;ckeswagen, eine Kommune mit 16.000 Einwohnern. Wie viele Kommunen in Nordrhein-Westfalen war sie stark verschuldet und nahm deshalb ab 2005 Angebote der WestLB zur &bdquo;Zinsoptimierung&ldquo; an. Dabei handelte es sich um Finanzderivate: Wetten auf eine bestimmte Zinsentwicklung, sogenannte Swap-Vertr&auml;ge.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/BGH-Urteil-zu-Swap-Vertraegen\/!5285300\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Bundesfinanzministerium: Ignoranz, Arroganz oder (gezielte) Irref&uuml;hrung?<\/strong><br>\nDie meisten B&uuml;rgerInnen Deutschlands d&uuml;rften ihren h&ouml;chsten Beamten und Staatssekret&auml;ren im Finanzministerium eine gro&szlig;e Portion Vertrauen entgegenbringen. Das Vertrauen mag sich vielleicht nicht unbedingt auf politische Pr&auml;ferenzen erstrecken, aber in Sachfragen d&uuml;rften wir doch wohl alle annehmen, dass hier herausragende Expertise vorhanden ist. Bei zwei Podiumsdiskussionen im Dezember 2015 (Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin) und Januar 2016 (Urania Berlin bzw. Inforadio RBB) konnte ein erstaunliches Ma&szlig; an Falschaussagen und mangelnder Einsicht hoher Beamter und Staatssekret&auml;re im Bundesfinanzministerium beobachtet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/steuergerechtigkeit.blogspot.de\/2016\/03\/bundesfinanzministerium-ignoranz.html\">Blog Steuergerechtigkeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Gauck in Shanghai: Harte Kritik, h&uuml;bsch verpackt<\/strong><br>\nJoachim Gauck schmeichelt seinen Gastgebern, &uuml;bt aber auch deutliche Kritik: Der Bundespr&auml;sident meistert die Gratwanderung in China geschickt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/joachim-gauck-in-china-praesident-uebt-harte-kritik-in-shanghai-a-1083737.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Wieder einmal sch&ouml;nste Hofberichterstattung auf SpiegelOnline. Wo &uuml;bt Gauck hier &ldquo;harte Kritik&rdquo;? [&hellip;] Gauck moniert also &ldquo;die ungleiche Verteilung des Wohlstands in China, die inzwischen sogar eklatanter ist als in den USA.&rdquo; Das ist sehr am&uuml;sant, dass auch in Deutschland die sozialen Gegens&auml;tze und die Verm&ouml;genskonzentration stark zunehmen, scheint Gauck bisher noch nicht aufgefallen zu sein. Im Gegenteil, in einem Interview mit der SZ empfahl Gauck seinen Landsleuten schon einmal, sie sollten endlich &ldquo;aus der H&auml;ngematte der Gl&uuml;ckserwartung durch Genuss und Wohlstand aufstehen.&rdquo; Denn wir m&uuml;ssten uns alle fragen, &ldquo;ob Solidarit&auml;t und F&uuml;rsorglichkeit nicht auch dazu beitragen, uns erschlaffen zu lassen.&rdquo; So Gauck in einem weiteren Interview mit der Welt. Zur Agenda 2010 &auml;u&szlig;erte sich Gauck wie folgt: &ldquo;Ich meine, dass Gerhard Schr&ouml;der sich mit &hellip;. der Agenda 2010 bleibende Verdienste erworben hat&rdquo;. Soweit zu Gaucks Position zur sozialen Frage.<\/em><br>\n<em>Aber der Artikel bringt es selbst auf den Punkt: &ldquo;China ist wichtig f&uuml;r Deutschland &ndash; als Absatzmarkt und Handelspartner, &hellip;..&rdquo;.  So ist es, und Hochw&uuml;rden Gauck w&uuml;rde es nie einfallen gegen die Interessen der deutschen Oligarchie zu handeln.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-32464","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/32464","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=32464"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/32464\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":32467,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/32464\/revisions\/32467"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=32464"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=32464"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=32464"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}