{"id":3247,"date":"2008-05-30T16:15:28","date_gmt":"2008-05-30T14:15:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3247"},"modified":"2008-05-30T16:15:28","modified_gmt":"2008-05-30T14:15:28","slug":"hinweise-des-tages-2-67","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3247","title":{"rendered":"Hinweise des Tages (2)"},"content":{"rendered":"<p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3247&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Einzelhandelsumsatz im April 2008 real um 1,0% gesunken <\/strong><br>\nNach vorl&auml;ufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) setzte der Einzelhandel in Deutschland im April 2008 nominal 1,5% mehr und real 1,0% weniger um als im April 2007. Dabei ist allerdings zu ber&uuml;cksichtigen, dass der April 2008 mit 26 Verkaufstagen drei Verkaufstage mehr hatte als der April 2007. Dieses Ergebnis f&uuml;r den April 2008 wurde aus Daten von sieben Bundesl&auml;ndern berechnet, in denen circa 76% des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel get&auml;tigt werden.\n<p>Im Vergleich zum M&auml;rz 2008 war der Umsatz des Einzelhandels im April 2008 unter Ber&uuml;cksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal um 1,3% und real um 1,7% niedriger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2008\/05\/PD08__201__45241,templateId=renderPrint.psml\">Statistisches Bundesamt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Wie an der Mehrheit der Bev&ouml;lkerung geht offenbar auch am Einzelhandel der Aufschwung vorbei. Dabei soll doch der private Konsum die nachlassenden Exporte kompensieren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Musterknaben des Arbeitsmarktes<\/strong><br>\nWie die Schweiz und &Ouml;sterreich die Zahl der Erwerbslosen erfolgreich niedrig halten. Ein Erfolgsgrund: In der Schweiz schlie&szlig;en sich Flexibilit&auml;t des Arbeitsmarkts und soziale Sicherheit nicht aus. Die Sozialversicherungen bieten auch Personen in atypischen Arbeitsverh&auml;ltnissen eine gute Absicherung gegen Verarmung und schaffen damit Anreize. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Bundesamtes f&uuml;r Sozialversicherungen. Der Ansatz, der auf einer Verbindung der gegens&auml;tzlichen Anforderungen von Wirtschaft und Sozialstaat beruht, ist unter der Bezeichnung &ldquo;Flexicurity&rdquo; bekannt. So nimmt zwar der Anteil der befristeten Arbeit und der Teilzeitjobs zu, aber Arbeit auf Abruf und Scheinselbstst&auml;ndigkeit nehmen ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1342265&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell&amp;em_ivw=fr_wirstart&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1%20\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Bundesrechnungshof r&uuml;gt Hartz-IV-Beh&ouml;rden<\/strong><br>\nDer Bundesrechnungshof hat erneut schwerwiegende Vollzugsm&auml;ngel bei den Hartz-IV-Grundsicherungsstellen festgestellt. Das habe eine Kontrollpr&uuml;fung bei 249 Grundsicherungsstellen ergeben, hei&szlig;t es in einem neuen Rechnungshofbericht f&uuml;r den Bundestags-Haushaltsausschuss.\n<p>Die Richtlinien der Beh&ouml;rden f&uuml;r die &Uuml;bernahme von Unterkunfts- und Heizungskosten der Arbeitslosengeld-II-Empf&auml;nger seien &ldquo;weder transparent noch in ihrer Vielfalt auf sachliche Notwendigkeiten zur&uuml;ckzuf&uuml;hren&rdquo;, schreiben die Rechnungspr&uuml;fer in dem Bericht, der der FTD vorliegt. Da es keine bundeseinheitlichen Standards f&uuml;r die staatlichen Leistungen gebe, komme es zu einer Ungleichbehandlung der Hilfebed&uuml;rftigen. Die angemessene Wohnungsgr&ouml;&szlig;e f&uuml;r einen Hartz-IV-Ein-Personen-Haushalt schwanke zwischen 35 und 60 Quadratmetern. &ldquo;Teilweise war die Wohnfl&auml;che nur bei Haushalten mit h&ouml;chstens vier Personen ma&szlig;geblich&rdquo;, schreiben die Rechnungspr&uuml;fer. Nicht durchschaubar sei vielerorts auch die Festsetzung des angemessenen Mietzinses pro Quadratmeter. Auch die Genehmigungen der Heizkosten w&uuml;rden keiner klaren Struktur unterliegen. &ldquo;Soweit die Heizkosten nach der Wohnfl&auml;che zu berechnen waren, lag die Spanne zwischen 0,80 und 1,77 Euro pro Quadratmeter&rdquo;, so der Bericht. Bereits im Dezember hatten die Pr&uuml;fer gro&szlig;e M&auml;ngel ger&uuml;gt. Der Rechnungshof forderte das Bundesarbeitsministerium jetzt erneut auf, eine Rechtsverordnung zu erlassen, die einheitliche Standards festlegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:Bundesrechnungshof%20Hartz%20IV%20Beh%F6rden\/361865.html%20\">FTD<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Wiefelsp&uuml;tz will &ldquo;Saustall Telekom&rdquo; ausmisten<\/strong><br>\nHarte Worte aus der Politik: Der SPD-Innenpolitiker Wiefelsp&uuml;tz fordert mehr Datenschutz-Kontrolle in der Wirtschaft, CDU-Mann Kampeter vermutet, der Telekom-Skandal h&auml;tte &ldquo;gr&ouml;&szlig;ere Ausma&szlig;e als die Spiegel-Aff&auml;re&rdquo; &ndash; und die Fahnder entdeckten erste Beweise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/artikel\/68\/177530\/\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Wie schon beim Steuerhinterziehungsskandal des Aufsichtsratschefs Zumwinkel zeigt sich in der Spitzelaff&auml;re bei der Telekom, dass unsere Leistungstr&auml;ger in der Wirtschaft sich &uuml;ber Recht und Gesetz stehend betrachten &ndash; Neofeudalismus eben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Bahn entm&uuml;ndigt Politik<\/strong><br>\nEs war wie bei vielen Z&uuml;gen der Deutschen Bahn: Die Information hatte eine dicke Versp&auml;tung. Erst am Dienstagabend, wenige Stunden vor der Abstimmung im Verkehrsausschuss, erhielten die dort vertretenen Bundestagsabgeordneten die so genannte &ldquo;Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung&rdquo; zwischen dem Bund und der Deutschen Bahn. Sie ist ein wesentlicher von den Parlamentariern geforderter Bestandteil der Bahn-Teilprivatisierung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/unternehmen\/unternehmen\/:Deutsche-Bahn-Was-Bahn-B%F6rsengang-%FCbrig\/622080.html\">stern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Unsere Parlamentarier wissen mal wieder nicht, was sie tun. Wenn sie dennoch zustimmen, dann muss es andere Gr&uuml;nde geben, als dass sie nur ihrem Gewissen gefolgt w&auml;ren.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Der ambitionierte Herr M.<\/strong><br>\nIn Finanzkreisen wird damit gerechnet, dass die Bahn-Emission f&uuml;nf bis sechs Milliarden Euro einspielt. Die beteiligten Banken berechnen im Allgemeinen eine Geb&uuml;hr von zwei bis f&uuml;nf Prozent des Emissionsvolumen. Sollte das Projekt Bahnprivatisierung gl&uuml;cken, peppen daher ein paar hundert Millionen Euro die Ertr&auml;ge des mageren Jahres auf.<\/p>\n<p>Schuldig blieb Mehdorn jedoch eine Antwort auf die Frage, warum der B&ouml;rsengang &uuml;berhaupt n&ouml;tig ist. Immerhin k&ouml;nnte sich die Bahn ja deutlich billiger Geld am Anleihemarkt beschaffen. Da das Ausfallrisiko eines Unternehmens, hinter dem die Bundesrepublik Deutschland steht, gegen Null geht, bescheinigen die internationalen Ratingagenturen der Deutschen Bahn eine sehr gute Bonit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1341575&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell&amp;em_ivw=fr_wirstart&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">FR<\/a> <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Eine Teilantwort darauf, wer an der Privatisierung verdient: &bdquo;Die Federf&uuml;hrung des f&uuml;r den 5. November geplanten B&ouml;rsengangs sollen die Deutsche Bank und die US-Investmentbank Morgan Stanley &uuml;bernehmen. Auch die Schweizer UBS und Goldman Sachs sind mit von der Partie. F&uuml;r sie ist das letzte gro&szlig;e Privatisierungsvorhaben der Bundesrepublik ein Gl&uuml;cksfall. Denn wegen der anhaltenden Finanzmarktkrise ist derzeit mit B&ouml;rseng&auml;ngen kaum Geld zu verdienen.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Kartellamt bestraft Aspirin-Absprache<\/strong><br>\nMehr als zehn Millionen Euro Bu&szlig;geld muss der Bayer-Konzern daf&uuml;r entrichten, dass er Apotheken bezahlt hat, den Preis f&uuml;r Aspirin k&uuml;nstlich hochzuhalten. Der Gesundheits&ouml;konom Gerd Glaeske sagt im stern.de-Interview, dass Bayer nicht das einzige schwarze Schaf der Branche ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/unternehmen\/unternehmen\/:Kartellamt-Aspirin-Absprache-Bayer-Fall\/621964.html?pr=1\">Stern<\/a><\/li>\n<li><strong>ARD-Skandal: Pillendreher wegen Schleichwerbung ger&uuml;gt<\/strong><br>\nSieben Pharmaunternehmen haben eine R&uuml;ge wegen ihrer umstrittenen Product-Placements in der ARD erhalten. Im Jahr 2005 war herausgekommen, dass Pharmafirmen sogar die Drehb&uuml;cher f&uuml;r eine Arztsendung ver&auml;ndern durften, um ihre Produkte zu pr&auml;sentieren. Seit dem Skandal k&auml;mpft der Sender um seine Glaubw&uuml;rdigkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/fernsehen\/article2046715\/Pillendreher_wegen_Schleichwerbung_geruegt.html?print=yes\">Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Zwei Drittel der Riester-Sparer haben ein Einkommen bis 30.000 Euro<\/strong><br>\nZwei von drei Deutschen, die im Jahr 2006 einen Vertrag &uuml;ber eine steuerlich gef&ouml;rderte Altersvorsorge (Riester-Rente) abgeschlossen haben, beziehen ein Jahreseinkommen von bis zu 30.000 Euro. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung (16\/9243) auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion (16\/9053) hervor. Auf die Gruppe mit einem Jahreseinkommen mit 10.000 bis 20.000 Euro seien 23,5 Prozent aller Vertragsabschl&uuml;sse, auf die Gruppe mit einem Jahreseinkommen von 20.000 bis 30.000 Euro 22,4 Prozent aller Vertragsabschl&uuml;sse entfallen. Die Gruppe mit einem Jahreseinkommen bis zu 10.000 Euro habe 19,2 Prozent der Vertragsabschl&uuml;sse ausgemacht. Bei den Einkommen zwischen 40.000 und 50.000 Euro habe der Anteil bei 8,6 Prozent, bei den Einkommen &uuml;ber 50.000 Euro bei 9,9 Prozent gelegen. Die Bundesregierung sieht sich darin best&auml;tigt, dass die Riester-F&ouml;rderung auch von Haushalten mit geringem Einkommen angenommen wird. Bis Ende vorigen Jahres h&auml;tten etwa 10,7 Millionen B&uuml;rger einen Riester-Vertrag abgeschlossen, mit weiterhin steigender Tendenz. Die Zahl der Zulagenempf&auml;nger mit unterdurchschnittlichem oder geringem Einkommen an der Gesamtzahl aller Zulagenempf&auml;nger sei also &ldquo;&uuml;berproportional hoch&rdquo;. Dar&uuml;ber hinaus habe die steuerliche F&ouml;rderung der betrieblichen Altersversorgung dazu gef&uuml;hrt, dass sich die Zusatzrente gerade in solchen Branchen ausgebreitet habe, in denen &uuml;berproportional viele Geringverdiener besch&auml;ftigt sind. Im Gro&szlig;- und Einzelhandel h&auml;tten inzwischen im Schnitt mehr als 50 Prozent, bei einem Drittel der Unternehmen sogar mehr als 70 Prozent der Besch&auml;ftigten einen Betriebsrentenanspruch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/aktuell\/hib\/2008\/2008_154\/09.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Der Median der realen Bruttoeinkommen aus unselbst&auml;ndiger Arbeit betrug laut 3. Armuts-Reichtumsbericht 30.157 Euro. Man k&ouml;nnte die Antwort der Bundesregierung auch so interpretieren: Nur jeder F&uuml;nfte mit einem Jahreseinkommen von bis zu 20.000 Euro hat eine Riester-Rente abgeschlossen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>TNS Emnid-Umfrage zu Abgabenbelastung und Besch&auml;ftigung &ndash; Bev&ouml;lkerung und Unternehmen einig: Geringere Sozialabgaben und Steuern bringen mehr Jobs <\/strong><br>\nArbeitslosigkeit ist der Hauptgrund f&uuml;r Armut. Deshalb sind neue Jobs so wichtig. Welche Ma&szlig;nahmen schaffen wirklich Arbeit? Was bremst die Neueinstellung von Mitarbeitern? Diese Fragen stellte TNS Emnid in einer repr&auml;sentativen Umfrage sowohl an private Haushalte in Deutschland als auch an Unternehmen. Die Antworten sind &uuml;berraschend &auml;hnlich. Haupthemmnisse f&uuml;r neue Jobs sind:\n<p>Zu hohe Lohnnebenkosten\/Sozialabgaben (80 Prozent der Unternehmen, 73 Prozent der Bev&ouml;lkerung)<br>\nFachkr&auml;ftemangel (69 Prozent der Unternehmen, 76 Prozent der Bev&ouml;lkerung),<br>\nschlechte Qualifikation von Berufseinsteigern (69 Prozent der Unternehmen, 72 Prozent der Bev&ouml;lkerung),<br>\nzu rigider K&uuml;ndigungsschutz (62 Prozent der Unternehmen, 66 Prozent der Bev&ouml;lkerung).<\/p>\n<p>In der aktuellen Politik spielt die Entlastung der Bev&ouml;lkerung von Steuern und Abgaben eine gro&szlig;e Rolle: Laut TNS Emnid-Umfrage meinen 54 Prozent der Bev&ouml;lkerung, dass eine Senkung der Sozialabgaben ganz sicher neue Arbeitspl&auml;tze schaffen w&uuml;rde. 41 Prozent erwarten von einer Senkung der Einkommensteuers&auml;tze mehr Jobs.<br>\nDie Umfrage f&uuml;hrte TNS Emnid Anfang Mai im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) durch. &ldquo;Bev&ouml;lkerung und Unternehmen stimmen in hohem Ma&szlig; &uuml;berein, dass die hohe Abgabenbelastung, Bildungsdefizite und ein zu rigider K&uuml;ndigungsschutz Barrieren f&uuml;r den Einstieg in Arbeit sind&rdquo;, kommentiert INSM-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Max A. H&ouml;fer die TNS Emnid-Ergebisse.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.insm.de\/Presse\/Pressemeldungen\/Pressemeldungen\/TNS_Emnid-Umfrage_zu_Abgabenbelastung_und_Beschaeftigung__Bevoelkerung_und_Unternehmen_einig__Geringere_Sozialabgaben_und_Steuern_bringen_mehr_Jobs.html;jsessionid=8A3B37F5A65E8C65002239C521A3A936\">Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Wenn man seit Jahren nichts anderes h&ouml;rt und wenn alle das Gleiche sagen, dann wird eben auch aus jeder L&uuml;ge allm&auml;hlich Wahrheit. Und diese Umfrage hat keinen anderen Sinn, als die unsinnige Propaganda der INSM weiter zu verbreiten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Bildungsillusion<\/strong><br>\nDer Glaube an die Heilkraft der Bildung geh&ouml;rt seit je zu den Grundpfeilern der deutschen Ideologie. In einem vertr&auml;umten Land, das am liebsten seine Grenzen abdichten und gleichzeitig die ganze Welt umschlingen m&ouml;chte, soll es im Notfall immer die Bildung richten. Jedes soziale oder pers&ouml;nliche Problem h&auml;lt man hierzulande zuerst f&uuml;r eine Erziehungsfrage.\n<p>Un&uuml;berschaubar sind mittlerweile die Auftr&auml;ge. Bildung soll die Arbeitslosigkeit eind&auml;mmen und widerspenstige Ausl&auml;nder in die nationale &ldquo;Gemeinschaft&rdquo; integrieren. Der Schule ist es aufgegeben, das Elend in den Elternh&auml;usern auszugleichen und die gesellschaftlichen Klassenschranken aufzuheben.<br>\nDie Grenzen der Bildung liegen auf der Hand. Bildung schafft keine Arbeitspl&auml;tze und keine Gerechtigkeit. Sie hebt nicht die soziale Moral und vertreibt weder Sucht noch Gewalt. Vorschulen und Nachhilfen l&ouml;sen keine gesellschaftlichen Probleme. Im besten Falle vermittelt die Erziehung den Menschen Mut zur selbst&auml;ndigen Lebensf&uuml;hrung, n&uuml;chterne Urteilsf&auml;higkeit und brauchbare Kenntnisse, nicht mehr, aber auch nicht weniger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/politischesfeuilleton\/789902\/\">DLF<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Zweckentfremdung von Studiengeb&uuml;hren &ndash; sie sollen die K&uuml;rzung regul&auml;rer Stellen kompensieren<\/strong><br>\nDer freie zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs) kritisiert die massiven Stellenstreichungen und die damit verbundenen Einsparma&szlig;nahmen an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms- Universit&auml;t Bonn. Zudem stellt sich der fzs hinter die Bonner Studierenden, die gegen die Stellenstreichungen protestieren.<br>\nBis voraussichtlich 2010 m&uuml;ssen universit&auml;tsweit 100 Stellen eingespart werden. Die Philosophische Fakult&auml;t trifft diese Streichung mit 39 Stellen am h&auml;rtesten. Hier beschloss der Fakult&auml;tsrat am 07.05.08 unter anderem Studiengeb&uuml;hren zur Aufrechterhaltung des Status Quo einzusetzen. &ldquo;Die angestrebte Subventionierung der Fakult&auml;tshaushalte durch Studiengeb&uuml;hren best&auml;tigt die Bef&uuml;rchtungen, die schon bei der Einf&uuml;hrung der Studiengeb&uuml;hren laut wurden. Die Studierenden zahlen 500 Euro pro Semester um das zu erhalten, was ihnen bereits zusteht&rdquo;, kritisiert Imke Bu&szlig; vom Vorstand des fzs.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fzs.de\/presse\/198950.html\">fzs<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3247","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3247","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3247"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3247\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3247"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3247"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3247"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}