{"id":32502,"date":"2016-03-24T16:38:31","date_gmt":"2016-03-24T15:38:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32502"},"modified":"2016-03-24T16:38:31","modified_gmt":"2016-03-24T15:38:31","slug":"hinweise-des-tages-ii-239","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32502","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT\/JB)<\/p><p><strong>Das Team der NachDenkSeiten w&uuml;nscht unseren Leserinnen und Lesern ein friedvolles Osterfest.<\/strong> Zeigen Sie in diesem Jahr doch einmal ihre Unzufriedenheit mit der Politik &ouml;ffentlich, in dem Sie an einem der zahlreichen Osterm&auml;rsche teilnehmen. Das Netzwerk Friedenskooperative hat <a href=\"http:\/\/ostermarsch.friedenskooperative.de\">eine Liste<\/a> mit vielen bekannten Terminen zu den Osterm&auml;rschen zusammengestellt.<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32502#h01\">Terror<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32502#h02\">A World War has Begun: Break the Silence<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32502#h03\">Europas Kampf um die Kontrolle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32502#h04\">Fl&uuml;chtlinge hinter Mauern und Stacheldraht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32502#h05\">Die &bdquo;Schwarze Null&ldquo; ist das gr&ouml;&szlig;te Sicherheitsrisiko f&uuml;r Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32502#h06\">Empfehlung der Wirtschaftsweisen ist fahrl&auml;ssig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32502#h07\">Studenteninitiative beklagt einseitiges VWL-Studium<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32502#h08\">Die Bundesarbeitsministerin macht es schon wieder: &ldquo;Ein-Euro-Jobs&rdquo; f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge ank&uuml;ndigen, die noch nicht im Hartz IV-System sind. Was soll das?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32502#h09\">Andrej Holm: &bdquo;Die Zeche f&uuml;r das Versagen von Markt und Staat zahlen die Mieter&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32502#h10\">Monopoly mit Gewinngarantie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32502#h11\">Giftm&uuml;ll, &Ouml;l, Elektroschrott (I) &ndash; wie internationale Konzerne afrikanische L&auml;nder als M&uuml;llkippe nutzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32502#h12\">Strafbarkeit von Angriffskriegen: Kabinett folgt Beschl&uuml;ssen von Kampala<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32502#h13\">Wettbewerber des Hasses<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32502#h14\">&bdquo;Es wird nach wie vor gek&auml;mpft&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32502#h15\">Abbilden und auffangen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32502#h16\">Eine Partei frisst Kreide<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Terror<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Die vergessenen Jahre des Terrors: In den 70ern und 80ern zogen Terroristen eine Blutspur durch Europa<\/strong><br>\nWeltweit gab es seit 1970 &uuml;ber 141&rsquo;000 Terroranschl&auml;ge. In der Schweiz ist seit 20 Jahren niemand mehr einem Attentat zum Opfer gefallen. Doch in den 70er- bis 90er-Jahren ermordeten Terrorgruppen teils Hunderte Menschen j&auml;hrlich in Westeuropa. Eine &Uuml;bersicht von 1970 bis Paris 2015.<br>\nVon den 70er- bis 90er-Jahren t&ouml;teten meist europ&auml;ische Terrorzellen j&auml;hrlich 100 bis 400 Menschen in Europa. Seit der Jahrtausendwende nehmen die Attentate in Westeuropa und in der Schweiz stark ab. Von 2001 bis 2014 entfielen nur 0,3 Prozent der Terroropfer auf Westeuropa. Weltweit jedoch nimmt der Terrorismus seit 2005 zu &ndash; rund 80 Prozent aller Opfer sind Muslime.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.watson.ch\/!982459207\">watson<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers T.R.:<\/strong> Sehr ausf&uuml;hrlicher Bericht und Analyse. In unseren deutschen Medien ist mir solch eine Zusammenfassung noch nicht ins Auge gefallen. Aber warum auch? Es soll ja scheinbar eine hysterisch und emotional aufgeladene Stimmung erzeugt werden. Anders kann man sich die Berichterstattung im &bdquo;live Ticker&ldquo; &ndash; als wenn das ein Sportereignis w&auml;re- nicht vorstellen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Terror und die sozialen Medien: Aus Angst emp&ouml;rt<\/strong><br>\nWarum sind jetzt alle Br&uuml;ssel, warum waren so wenige hierzulande Ankara, wo ebenso m&ouml;rderische Anschl&auml;ge stattfanden, vor wenigen Tagen? Die Antwort schmerzt, und t&uuml;rkische Deutsche und deutsche T&uuml;rken schmerzt sie doppelt, weil sie die Antwort jeden Tag sp&uuml;ren: Br&uuml;ssel und Paris, das k&ouml;nnten wir sein. Ankara und Istanbul, das sind &ndash; f&uuml;r die meisten Deutschen &ndash; doch eher die anderen. Sie ist so tief in uns verankert, diese Pest des Schwarz-Wei&szlig;-Denkens, von der man sich kaum l&ouml;sen kann. War nicht auch k&uuml;rzlich irgendwas in Afrika, Somalia oder Nigeria oder Sudan? Oder so? Was mit Boko Haram?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/web\/bruessel-terror-und-glueck-in-zeiten-der-sozialen-medien-kolumne-a-1083770.html\">Sascha Lobo auf Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Molenbeek gibt es vielerorts in Europa&rdquo;<\/strong><br>\nDer Sozialminister der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien, Antonios Antoniadis, wehrt sich gegen Kritik an den belgischen Sicherheitsbeh&ouml;rden. Man m&uuml;sse nach den Anschl&auml;gen in Br&uuml;ssel erst mal schauen, woran es gelegen habe, sagte er im DLF. Antoniadis betonte, Belgien werde seit Jahren zu unrecht kritisiert.<br>\nFr&uuml;her sei Belgien das Land der Kindersch&auml;nder gewesen, dann das der Kinder-T&ouml;ter und vor Kurzem das der Betreiber von Schrott-Reaktoren. &ldquo;Und jetzt sind wir das Land der Terroristen&rdquo;, sagte Antonios Antoniadis. Das entspreche nicht der Wirklichkeit. Belgien sei zwar kompliziert, aber es funktioniere. &ldquo;Wir sind ein Modell f&uuml;r das gro&szlig;e Europa.&rdquo;<br>\nDer Politiker sprach angesichts der Anschl&auml;ge in Br&uuml;ssel von einer &ldquo;ganz neuen Qualit&auml;t des Terrorismus.&rdquo; Dieser k&ouml;nnte nur mit einer gemeinsamen europ&auml;ischen Strategie bek&auml;mpft werde. Ein Viertel wie Molenbeek gebe es in vielen anderen L&auml;ndern, er bef&uuml;rchte, auch in Deutschland. Salafisten lebten nicht nur in Belgien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/belgien-molenbeek-gibt-es-vielerorts-in-europa.694.de.html?dram:article_id=349154\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutsche bef&uuml;rworten mehr Sicherheit<\/strong><br>\nEine breite Mehrheit der Deutschen w&uuml;nscht sich nach den Anschl&auml;gen von Br&uuml;ssel langfristig versch&auml;rfte Sicherheitsma&szlig;nahmen an Flugh&auml;fen und in Bahnh&ouml;fen. Auch, wenn damit h&ouml;here Kosten und Zeitverz&ouml;gerungen einhergehen. Die Vereinbarungen in der Fl&uuml;chtlingskrise sieht eine breite Mehrheit skeptisch.<br>\nDie Anschl&auml;ge in Br&uuml;ssel verunsichern ganz offensichtlich auch die Deutschen: Laut ARD-DeutschlandTrend sind 77 Prozent der Ansicht, dass die Sicherheitsma&szlig;nahmen in Deutschland dauerhaft verst&auml;rkt werden sollen &ndash; auch wenn dies zus&auml;tzliche Kosten und Zeitverz&ouml;gerungen bedeuten w&uuml;rde. Nur 21 Prozent der Befragten sind gegen dauerhaft versch&auml;rfte Sicherheitsma&szlig;nahmen an Flugh&auml;fen und Bahnh&ouml;fen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/deutschlandtrend-521.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><strong>Dazu: Sondertreffen der EU-Innenminister: Mit Sicherheit gegen Terror <\/strong><br>\nDie Sicherheitsdebatte ist bereits in vollem Gang. EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos mahnte mehr Austausch von Geheimdienstinformationen an, um der Bedrohung durch religi&ouml;sen Extremismus zu begegnen. Jetzt m&uuml;ssten alle Mitgliedstaaten zusammenarbeiten, sagte er. Sie m&uuml;ssten sich gegenseitig vertrauen und &uuml;ber die Polizeibeh&ouml;rde Europol Erkenntnisse teilen. Der franz&ouml;sische Premierminister Manuel Valls appellierte an die Partner in der EU, massiv in Sicherheitsvorkehrungen und Terrorabwehrma&szlig;nahmen zu investieren. Es werde mehr Geld f&uuml;r Personal und Technologie gebraucht, um drohende Gefahren abzuwehren. Valls mahnte auch das Europ&auml;ische Parlament, m&ouml;glichst rasch die umstrittene Speicherung und Auswertung europ&auml;ischer Fluggastdaten zu genehmigen. &ldquo;Das Europ&auml;ische Parlament hat zu lange gewartet, um diesen Text zu billigen. Es muss ihn pr&uuml;fen und im April annehmen, es ist Zeit&rdquo;, sagte Valls.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/sicherheitsdebatte-europa-101.html\">Tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Das &uuml;bliche Prozedere l&auml;uft. Nur was Fluggastdaten&uuml;berwachung und eine Speicherung anderer Daten auf Vorrat bringen soll, wenn sich Einheimische mit dem Auto durch Europa bewegen, bleibt unklar.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu auch: Christian Ehring von Extra 3<\/strong><br>\nDie T&auml;ter waren mal wieder polizeibekannt. Und sie wohnten nat&uuml;rlich, wie das f&uuml;r Attent&auml;ter in Europa &uuml;blich ist, standesgem&auml;&szlig; in Br&uuml;ssel-Molenbeek, dem Beverly Hills f&uuml;r Dschihadisten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=wfbFh85pT5c\">Youtube<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Wer Freiheiten aufgibt, verdient keine Sicherheit<\/strong><br>\nBenjamin Franklin gegen Thomas de Maizi&egrave;re: Gerade nach den Anschl&auml;gen auf Br&uuml;ssel gilt es, die Freiheitsrechte zu bewahren. Auch wenn es unter dem Eindruck von Terror und Tod schwer fallen mag.<br>\n&ldquo;Datenschutz ist sch&ouml;n, aber in Krisenzeiten und dar&uuml;ber hinaus &ndash; und wir sind in Krisenzeiten! &ndash; hat die Sicherheit Vorrang.&rdquo; Dieser Satz stammt vom deutschen Innenminister Thomas de Maizi&eacute;re, gesprochen in einem Interview mit den &ldquo;Tagesthemen&rdquo; unter dem direkten Eindruck der Terroranschl&auml;ge in Br&uuml;ssel.<br>\nGut so, Recht hat der Mann, denkt der gesunde Menschenverstand. Nat&uuml;rlich, Sicherheit, Schutz vor islamistischen Terrornetzwerken, muss doch Vorrang haben vor dem b&uuml;rokratischen Regelwerk europ&auml;ischer Datenschutzverordnungen. Denkt man so, f&uuml;hlt man so, getragen und aufgew&uuml;hlt von der Wut &uuml;ber die M&ouml;rder, die in Herzkammern der Demokratie w&uuml;ten, um Leben und Lebensstil zu zerst&ouml;ren.<br>\nBei etwas genauerer Betrachtung indes ist der Satz &ndash; insbesondere aus diesem Mund &ndash; ein Skandal. Ein Offenbarungseid des Rechtsstaats. Denn wenn es &ndash; ginge es nach dem Innenminister &ndash; schon ein paar Stunden nach dem letzten Anschlag mit dem Rechtsrahmen nicht mehr so genau zu nehmen w&auml;re, dann h&auml;tten die Terroristen genau in der Sekunde gewonnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/debatte\/article153631617\/Wer-Freiheiten-aufgibt-verdient-keine-Sicherheit.html\">Matthias D&ouml;pfner<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Was der Chef der Axel Springer SE hier schreibt, ist vollkommen richtig, aber eigentlich doch auch eine Selbstverst&auml;ndlichkeit. Wie weit ist es eigentlich bereits mit uns gekommen, dass der Springer-Chef einen wild gewordenen Innenminister zur&uuml;ckpfeifen und an die Grunds&auml;tze der b&uuml;rgerlichen Freiheiten erinnern muss?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>A World War has Begun: Break the Silence<\/strong><br>\nDonald Trump is a symptom of this, but he is also a maverick. He says the invasion of Iraq was a crime; he doesn&rsquo;t want to go to war with Russia and China. The danger to the rest of us is not Trump, but Hillary Clinton. She is no maverick. She embodies the resilience and violence of a system whose vaunted &ldquo;exceptionalism&rdquo; is totalitarian with an occasional liberal face. As presidential  election day draws near, Clinton will be hailed as the first female president, regardless of her crimes and lies &ndash; just as Barack Obama was lauded as the first black president and liberals swallowed his nonsense about &ldquo;hope&rdquo;. And the drool goes on. (&hellip;)<br>\nIn the 2008 presidential campaign, Hillary Clinton threatened to &ldquo;totally obliterate&rdquo; Iran with nuclear weapons.  As Secretary of State under Obama, she participated in the overthrow of the democratic government of Honduras. Her contribution to the destruction of Libya in 2011 was almost gleeful. (&hellip;)<br>\nAmong Clinton&rsquo;s biggest backers are the Israel lobby and the arms companies that fuel the violence in the Middle East.  She and her husband have received a fortune from Wall Street. And yet, she is about to be ordained the women&rsquo;s candidate, to see off the evil Trump, the official demon.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.counterpunch.org\/2016\/03\/23\/a-world-war-has-begun-break-the-silence\/\">John Pilger auf Counterpunch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Europas Kampf um die Kontrolle<\/strong><br>\nSeit Jahrzehnten setzt die EU auf &ldquo;L&ouml;sungen&rdquo; f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge in Lagern und Gef&auml;ngnissen autorit&auml;r regierter L&auml;nder und macht damit Menschenrechte zum Privileg<br>\nTrotz aller Skepsis gegen&uuml;ber dem Fl&uuml;chtlingspakt zwischen der EU und der T&uuml;rkei ist die Erleichterung bei den politisch Verantwortlichen nicht zu &uuml;bersehen. Der deutsche Innenminister Thomas de Maizi&eacute;re sieht einen &ldquo;Wendepunkt in der Fl&uuml;chtlingskrise&rdquo;, Angela Merkel glaubt nun fest daran, &ldquo;dass Europa es schaffen wird&rdquo;. Die &Uuml;berzeugung, man k&ouml;nne f&uuml;r das &ldquo;Problem&rdquo; Fl&uuml;chtlinge eine &ldquo;L&ouml;sung&rdquo; finden, die es den Europ&auml;ern erlauben w&uuml;rde, zur Tagesordnung zur&uuml;ckzukehren, hat mit diesem Pakt neue Nahrung bekommen.<br>\nDie Probleme der Fl&uuml;chtlinge wird das Abkommen mit Sicherheit nicht l&ouml;sen. F&uuml;r sie steht nun der Sicherheitsapparat der T&uuml;rkei bereit, der bekannterma&szlig;en nicht gerade zimperlich agiert. Er soll gegen Menschen, die in europ&auml;ischen L&auml;ndern Asyl suchen wollen &ndash; wozu sie nach der Genfer Konvention und nach Artikel 14 der Allgemeinen Menschenrechtserkl&auml;rung berechtigt sind &ndash; mit Zwangsma&szlig;nahmen vorgehen: sie an den K&uuml;sten aufhalten, sie aus Griechenland zur&uuml;ck- und in Gewahrsam nehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47771\/1.html\">Gabriela Simon auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge hinter Mauern und Stacheldraht<\/strong><br>\nZu wenige Wasseranschl&uuml;sse, Duschen und Toiletten, &Uuml;bernachten teilweise unter freiem Himmel: Diverse Hilfsdienste &uuml;ben hefige Kritik daran, wie in einem gro&szlig;en Registrierzentrum auf Lesbos mit Fl&uuml;chtlingen umgegangen wird. &ldquo;&Auml;rzte ohne Grenzen&rdquo; hat schweren Herzens entschieden, seine Helfer aus jenem Lager im Dorf Moria abzuziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/lesbos-fluechtlinge-hinter-mauern-und-stacheldraht.1773.de.html?dram:article_id=349294\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die &bdquo;Schwarze Null&ldquo; ist das gr&ouml;&szlig;te Sicherheitsrisiko f&uuml;r Deutschland<\/strong><br>\n&bdquo;Europa befindet sich in der schwersten Krise nach dem 2. Weltkrieg. Die Europ&auml;ische Union droht an den aktuellen Konflikten auseinanderzubrechen. Doch die Bundesregierung betrachtet die Welt weiter durch die &bdquo;Schwarze Null&ldquo;. Das schr&auml;nkt ihren Blickwinkel gef&auml;hrlich ein.<br>\nDie K&uuml;rzungspolitik der Bundesregierung hat den Staat an vielen Stellen handlungsunf&auml;hig gemacht. Das ist aber kein Staatsversagen, sondern Politikversagen. Personal fehlt an allen Ecken und Enden. Wir brauchen mehr Personal in den Kitas, Schulen, Krankenh&auml;usern, Pflegeheimen und bei Polizei und Justiz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/schwarze-null-groesste-sicherheitsrisiko-deutschland\/\">Linksfraktion<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Empfehlung der Wirtschaftsweisen ist fahrl&auml;ssig<\/strong><br>\n&bdquo;Wer wie die sogenannten Wirtschaftsweisen die wirtschaftlichen Herausforderungen, vor denen die Bundesrepublik steht, herunterspielt und so tut, als sei alles in Ordnung f&uuml;r Deutschland, l&uuml;gt sich in die Tasche und handelt grob fahrl&auml;ssig&ldquo;, kommentiert die Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, Sahra Wagenknecht, das Gutachten des Sachverst&auml;ndigenrates. &bdquo;Der konjunkturelle Aufschwung, den die Wirtschaftsweisen diagnostizieren, ist weitgehend auf Sand gebaut. Die brutale Niedrigzinspolitik der Europ&auml;ischen Zentralbank enteignet die Sparer, bewirkt jedoch in keiner Weise eine nachhaltige St&auml;rkung von Investitionen und Binnennachfrage.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/empfehlung-wirtschaftsweisen-fahrlaessig\/\">Sahra Wagenknecht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Studenteninitiative beklagt einseitiges VWL-Studium<\/strong><br>\nIm Studium lernen VWL-Studenten zwar viel &uuml;ber Mikro- und Makro&ouml;konomie, aber selbst nachgedacht werde viel zu wenig, klagt eine Studenteninitiative. Au&szlig;erdem sei zu viel BWL im VWL-Studium.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftswissen\/studenteninitiative-beklagt-einseitiges-vwl-studium-14140535.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Bundesarbeitsministerin macht es schon wieder: &ldquo;Ein-Euro-Jobs&rdquo; f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge ank&uuml;ndigen, die noch nicht im Hartz IV-System sind. Was soll das?<\/strong><br>\nErde an Berlin: Was soll das? Bereits am 13. Februar 2016 wurde der Beitrag Die Bundesarbeitsministerin fordert &ldquo;Ein-Euro-Jobs&rdquo; f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge. Aber welche? Und warum eigentlich sie? Fragen, die man stellen sollte in diesem Blog ver&ouml;ffentlicht. Ausgangspunkt war ein Interview, das unter dieser &Uuml;berschrift ver&ouml;ffentlicht worden ist: Arbeitsministerin Nahles fordert halbe Milliarde Euro mehr f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge. Darin wurde die Ministerin mit diesen Worten zitiert: &raquo;Ich m&ouml;chte zum Beispiel 100.000 Arbeitsgelegenheiten f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge schaffen. Bisher sitzen die Menschen manchmal zw&ouml;lf Monate herum, ohne etwas tun zu k&ouml;nnen. Das l&ouml;st auf allen Seiten Spannungen aus. Wir m&uuml;ssen so fr&uuml;h wie m&ouml;glich ansetzen, das kann ich aber nur mit Unterst&uuml;tzung des Finanzministers. Es geht hier um 450 Millionen Euro zus&auml;tzlich im Jahr.&laquo; Diese Forderung &uuml;berraschte diejenigen, die sich mit der Materie auskennen, das wurde in dem Beitrag auch ausf&uuml;hrlich dargelegt. Es konnte sich nur um ein Versehen handeln, denn die Fl&uuml;chtlinge, die noch nicht in der Zust&auml;ndigkeit der Jobcenter und des Grundsicherungssystems sind, weil sie unter das Asylbewerberleistungesetz fallen, die kann Frau Nahles gar nicht erreichen, denn zust&auml;ndig sind hier die Kommunen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de\/2016\/03\/71.html\">Stefan Sell<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Andrej Holm: &bdquo;Die Zeche f&uuml;r das Versagen von Markt und Staat zahlen die Mieter&ldquo;<\/strong><br>\nAndrej Holm &uuml;ber Wohnraum-Versorgung und Wohnraum-Mangel in Deutschland. Er ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut f&uuml;r Sozialwissenschaften der Humboldt-Universit&auml;t Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind Gentrification, Wohnungspolitik im internationalen Vergleich und Europ&auml;ische Stadtpolitik.<br>\nWas sind die wesentlichen Gr&uuml;nde daf&uuml;r, dass es in bestimmten Metropolen und Regionen in Deutschland heute einen Wohnraum-Mangel gibt?<br>\nAndrej Holm: Die in einigen St&auml;dte drohende Wohnungsnot hat verschiedene Ursachen. Neben demografischen Effekten, den starken Wanderungsgewinnen mancher St&auml;dte in den letzten Jahren, sind es vor allem &ouml;konomische und politische Ursachen, die zur aktuellen Problemlage gef&uuml;hrt haben. Es w&auml;re zu einfach, den Mangel an Wohnungen auf das Missverh&auml;ltnis zwischen starkem Bev&ouml;lkerungswachstum und stagnierender oder sogar r&uuml;ckl&auml;ufiger Baut&auml;tigkeit zu verk&uuml;rzen. Eine Ursache ist offensichtlich, dass Investitionen in den Neubau f&uuml;r einen Gro&szlig;teil der privaten Marktakteure &ouml;konomisch nicht attraktiv genug sind. Das hat weniger mit den hohen Baupreisen als mit der wachsenden Ertragserwartung der Investoren zu tun. Solange mit Spekulationen auf starke Mietsteigerungen im Bestand eine hohe Rendite erzielt werden kann, wird es kein gro&szlig;es Interesse am Wohnungsneubau geben. Auch wenn von den Lobbyisten der Bauwirtschaft immer wieder auf die schwerf&auml;lligen Genehmigungsverfahren bei Bauvorhaben verwiesen wird: Das Bauen in Deutschland war nicht verboten und die geringe Neubauleistung trotz steigender Bev&ouml;lkerungszahlen zeigt vor allem, dass die viel gepriesenen Marktmechanismen nicht greifen. Zu diesem Marktversagen kommt hinzu, dass sich die Kommunen fast &uuml;berall aus dem Wohnungsneubau zur&uuml;ckgezogen haben. Anders als in fr&uuml;heren Dekaden wird das Marktversagen nicht durch staatliches Investieren ausgeglichen. Die Zeche f&uuml;r dieses doppelte Versagen von Markt und Staat zahlen die Mieterinnen und Mieter mit steigenden Mietpreisen und die Wohnungssuchenden, die g&auml;nzlich von der Wohnungsversorgung ausgeschlossen bleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1827\">annotazioni<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Monopoly mit Gewinngarantie<\/strong><br>\nDie Anklage gegen die fr&uuml;heren Porsche-Chefs Wiedeking und H&auml;rter wegen Marktmanipulation ist krachend gescheitert. Der Staatsanwalt stolperte &uuml;ber heimt&uuml;ckische Fallstricke wachsweicher B&ouml;rsengesetze &ndash; und die habgierige Zockerwelt.<br>\nDie B&ouml;rsenregeln f&uuml;r Aktiengesch&auml;fte folgen scheinbar einer einfachen Logik: Gute Nachrichten locken K&auml;ufer an und l&ouml;sen steigende Kurse aus, schlechte Botschaften vergraulen Anleger, die Kurse fallen. Wenn zum Beispiel Porsche beim VW-Konzern einsteigt und wie 2008 massenhaft Aktien kauft, dann ist das ein Fressen f&uuml;r die sogenannten M&auml;rkte. Sie ziehen hemmungslos mit. Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis, genauer: den B&ouml;rsenkurs. Diese Formel lernen wir bereits in der Schule. Viele Finanz- und Wirtschaftsjournalisten pauken uns den wie in Stein gemei&szlig;elten Grundsatz t&auml;glich im Fernsehen, Radio, Internet und in den Printmedien ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/wirtschaft\/260\/monopoly-mit-gewinngarantie-3524.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<p><em>In der Gesamtausgabe von Kontext lesen sie diese Woche unter anderem:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><strong>Die abgenagten Abonnenten<\/strong>: Die Probleme der Zeitungsgruppe Stuttgart sind &ndash; Krise hin oder her &ndash; hausgemacht und tragen einen Namen: Richard Rebmann. Seit 2008 im Amt hat der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer den Branchenprimus zum Sanierungsfall gemanagt. Und die Gesellschafter schauen zu. <\/em><\/li>\n<li><em><strong>Bedrohte Ordnungen<\/strong>: Auf Stress reagieren Gesellschaften seit Menschengedenken &auml;hnlich. Mit dieser These arbeiten Forscherteams in T&uuml;bingen daran, tiefgreifende Ver&auml;nderungen und den Umgang mit ihnen zu analysieren. F&uuml;r die Debatte &uuml;ber Fl&uuml;chtlinge haben sie Beruhigendes parat: Ersch&uuml;ttert wird die Ordnung in Deutschland dadurch nicht.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Strahlendes Vaterland<\/strong>: Unser Wetterer &uuml;ber saudumme Wahlslogans, skandal&ouml;se Verm&ouml;gensverteilung und Brillen f&uuml;r Tiefensch&auml;rfe. <\/em><\/li>\n<li><em><strong>Wanderer zwischen Politik und Wirtschaft:<\/strong> Viel wurde zum Tod von Lothar Sp&auml;th geschrieben. Viel Richtiges, meint unser Autor, der den fr&uuml;heren Ministerpr&auml;sidenten als Regierungssprecher aus n&auml;chster N&auml;he erlebt hat. Dennoch bleibt bei ihm ein Unbehagen.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Verzweifelter Weckruf:<\/strong> Dramen gibt es nicht nur bei der S&uuml;dwest-CDU. In der SPD auch. Aber w&auml;hrend der Fokus auf Wolf &amp; Co. liegt, k&uuml;mmert sich um die 13-Prozent-Partei kaum einer. Das ist schade, weil sich wieder etwas tut. Wie w&auml;r&rsquo;s mit Leni Breymaier?<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Giftm&uuml;ll, &Ouml;l, Elektroschrott (I) &ndash; wie internationale Konzerne afrikanische L&auml;nder als M&uuml;llkippe nutzen<\/strong><br>\nGiftm&uuml;ll verpestet Wohngebiete und Schulwege, ver&auml;tzt Haut und Lungen. Roh&ouml;l und Elektroschrott t&ouml;ten alles Leben und nehmen den Menschen ihre Lebensgrundlage. Mehr als 30 Millionen Menschen in verschiedenen Staaten Afrikas haben eine um 10 Jahre verk&uuml;rzte Lebensdauer. Wenn internationale Konzerne Giftm&uuml;ll in der Elfenbeink&uuml;ste abladen, weil ihnen die Entsorgungsgeb&uuml;hren in Europa zu hoch sind, wenn &Ouml;l-Unternehmen das Niger-Delta verpesten und das Trinkwasser im S&uuml;dsudan verseuchen und wenn der westliche Elektroschrott nach Ghana exportiert wird, zeigt sich die dreckige, die oft t&ouml;dliche Seite der Globalisierung. Doch damit nicht genug. Meist kommen die involvierten Firmen mit minimalen Strafen davon. Und w&auml;hrend die lokale Bev&ouml;lkerung an verpesteter Umwelt leidet, streichen die Konzerne Milliarden-Profite ein. Dabei sorgen weder die Heimatl&auml;nder der Konzerne f&uuml;r eine (juristische) Aufkl&auml;rung, noch interessieren sich die Regierungen der gesch&auml;digten L&auml;nder f&uuml;r das Leid ihrer Bev&ouml;lkerung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zebralogs.wordpress.com\/2016\/03\/24\/giftmuell-oel-elektroschrott-i-wie-internationale-konzerne-afrikanische-laender-als-muellkippe-nutzen\/\">zebralogs<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Strafbarkeit von Angriffskriegen: Kabinett folgt Beschl&uuml;ssen von Kampala<\/strong><br>\nDas Bundeskabinett hat in Berlin einen Gesetzesentwurf zur Strafbarkeit von Angriffskriegen auf den Weg gebracht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/nachrichten-detail.447.de.html?drn:news_id=594916\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.L.:<\/strong> Es wird interessant sein, ob Deutschland &ndash; nach in-Kraft-Treten dieses Gesetzes &ndash; verklagt wird. Ist doch die v&ouml;lkerrechtliche Begr&uuml;ndung des Syrienkriegs umstritten. Die deutsche Beteiligung daran k&ouml;nnte als Beihilfe zu einem ungerechtfertigten Angriffskrieg, also einem nach dem Grundgesetz verbotenem Krieg, gegen einen souver&auml;nen Staat verstanden werden. Ob der Gesetzes-Entwurf so Gesetz wird?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wettbewerber des Hasses<\/strong><br>\nJede ideologische Radikalisierung braucht eine Basis von Personen, zu der man blicken kann, w&auml;hrend man abrutscht und die man sich dann als Adressat imaginiert, bei all den Dingen und Brachialspr&uuml;chen, die man so tut und absondert. Jetzt glauben eben diese Neonazis und ihre Parteig&auml;nger, dass sie siegessicher in eine Zukunft knobelbechern k&ouml;nnen, in der sie sich austoben d&uuml;rfen. Denn sie haben ja R&uuml;ckhalt, satte Zugewinne bei Landtagswahlen und ein gutes Ergebnis bei der Bundestagswahl in Aussicht. Da wird man doch nicht nur mal sagen d&uuml;rfen &ndash; da wird man doch auch mal drohen d&uuml;rfen. Wenn nicht jetzt, wann dann? Und so entsteht ein Wettbewerb der Radikalos, ein Turnier der Gewaltsteigerung und eine Regiment der Verrohung. Grausamer, schonungsloser, rabiater. Das ist olympische Motto f&uuml;r viele derzeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2016\/03\/wettbewerber-des-hasses.html\">ad sinistram<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&bdquo;Es wird nach wie vor gek&auml;mpft&ldquo;<\/strong><br>\nDer OSZE-Inspektor Alexander Hug spricht im Interview mit der FR &uuml;ber die langsame Umsetzung des Friedensvertrags von Minsk und die Gefahren des kleinen Gelegenheitskrieges in der Ostukraine.<br>\nDeutschlands Au&szlig;enminister Frank-Walter Steinmeier ist wieder unterwegs. In Moskau er&ouml;rterte er mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow neben den Terroranschl&auml;gen in Br&uuml;ssel und der Lage im syrischen B&uuml;rgerkrieg die Situation in der umk&auml;mpften Ostukraine; der Deutsche warnte vor der Gefahr einer neuerlichen Eskalation des Krieges. Knapp zwei Jahre nach Ausbruch des Konfliktes und ein gutes Jahr, nachdem sich die Kriegsparteien in Minsk auf einen Friedensvertrag geeinigt haben, geht dessen Umsetzung nur langsam voran. Im Donbass gilt seit Monaten eine Feuerpause zwischen Milit&auml;r und prorussischen Separatisten, die aber immer wieder gebrochen wird.<br>\nDie Inspektoren der Organisation f&uuml;r Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), die die Waffenruhe kontrollieren, m&uuml;ssen fast t&auml;glich Verst&ouml;&szlig;e dagegen feststellen. Am Mittwoch meldete das ukrainische Milit&auml;r wieder einen get&ouml;teten Soldaten bei neuen K&auml;mpfen. Der Vize-Chef der OSZE-Mission, Alexander Hug, der erstmals 2014 im Zuge der Untersuchungen zum Abschuss des Verkehrsfliegers MH17 ins Licht der &Ouml;ffentlichkeit geriet, muss zwar konstatieren, dass die Arbeit seiner Mitarbeiter im Donbass regelm&auml;&szlig;ig behindert wird, doch Fortschritte vor Ort sieht er ebenfalls.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/ukraine\/ukraine--es-wird-nach-wie-vor-gekaempft-,26429068,34003760.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Abbilden und auffangen<\/strong><br>\nAufstieg der AfD, Krise der Linken: Was ist da passiert? Wann fing das an? Und was kann man dagegen tun? Wie die Linkspartei &uuml;ber ihren Kurs diskutiert<br>\nDie Linkspartei hat am 13. M&auml;rz eine schwere Niederlage erlitten. Wie schwer, daf&uuml;r mag die Zahl an Papieren einen Hinweis geben, mit denen Politiker der Linkspartei nach Antworten suchen. Dutzende Papiere, Stellungnahmen, Analysen machen inzwischen die Runde. Und so unterschiedlich die Antworten ausfallen m&ouml;gen, zumindest die Fragen einen die Autorinnen und Autoren: Was ist da passiert? Wann fing das an? Und was kann man dagegen tun?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1006140.abbilden-und-auffangen.html\">Tom Strohschneider, Neues Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Eine Partei frisst Kreide<\/strong><br>\nMitte M&auml;rz sickerte der Entwurf des AfD-Parteiprogramms durch. Es hagelte Kritik. Jetzt hat die Partei reagiert und einige besonders anst&ouml;&szlig;ige Forderungen gestrichen. AfD-Vizechefin Beatrix von Storch soll die Programmkommission verlassen. [&hellip;] Wir haben den ersten Programmentwurf mit dem jetzt vorgelegten &bdquo;Leitantrag der Bundesprogrammkommission&rdquo; abgeglichen. Zu gro&szlig;en Teilen stimmen Duktus und Aufbau beider Versionen &uuml;berein. Doch gerade jene Punkte, die viele W&auml;hler irritierten, wurden gestrichen oder abgeschw&auml;cht. Gerade so, als habe die Partei Kreide gefressen.<br>\nErsatzlos gestrichen ist nun zum Beispiel die Forderung nach einer Privatisierung der Arbeitslosenversicherung. In einer Email an AfD-Europaabgeordnete Beatrix von Storch warnte der stellvertretende Parteivorsitzende Albrecht Glaser bereits am 17. Februar davor, an der gesetzlichen Unfallversicherung zu r&uuml;hren, dies sei ein &bdquo;&uuml;beraus brisantes Problem&rdquo;. Dieser Punkt ist nun aus dem Leitantrag geflogen. Unver&auml;ndert ist dagegen das Bekenntnis, am Mindestlohn festzuhalten und das Arbeitslosengeld II (Hartz IV) durch eine Grundsicherung zu ersetzen &ndash; &uuml;ber deren H&ouml;he sich die Partei allerdings ausschweigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/correctiv.org\/recherchen\/stories\/2016\/03\/23\/eine-partei-frisst-kreide\/\">correctiv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die AfD &bdquo;frisst keine Kreide&ldquo;, sondern hat schlicht erkannt, dass sie &uuml;berraschenderweise bei W&auml;hlergruppen punktet, f&uuml;r die sie eigentlich sonst nur Verachtung &uuml;brig hat. Um diesen Erfolg nicht aufs Spiel zu setzen, &bdquo;prekarisiert&ldquo; sie sich nun. Wir d&uuml;rfen schlie&szlig;lich nicht vergessen, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16524\">von wo die AfD kommt<\/a>. Es ist schon ziemlich absurd, dass jetzt die ostelbischen Vertriebenenlobbyisten und ultra-neoliberalen Feinde des Sozialstaates so tun, als ging es ihnen um das Wohl des kleines Mannes. Aber was soll man sagen? Wenn der W&auml;hler wirklich so d&auml;mlich ist, hat er es auch nicht besser verdient.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT\/JB)<\/p>\n<p><strong>Das Team der NachDenkSeiten w&uuml;nscht unseren Leserinnen und Lesern ein friedvolles Osterfest.<\/strong> Zeigen Sie in diesem Jahr doch einmal ihre Unzufriedenheit mit der Politik<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32502\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-32502","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/32502","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=32502"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/32502\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":32509,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/32502\/revisions\/32509"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=32502"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=32502"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=32502"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}