{"id":32534,"date":"2016-03-29T09:05:40","date_gmt":"2016-03-29T07:05:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32534"},"modified":"2016-03-29T09:05:40","modified_gmt":"2016-03-29T07:05:40","slug":"hinweise-des-tages-2591","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32534","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT\/JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32534#h01\">Terrorismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32534#h02\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32534#h03\">Blackwater-Gr&uuml;nder Prince: Gro&szlig;es Grenz-Schutz-Projekt in Libyen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32534#h04\">Desinformationskampagnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32534#h05\">Kluft zwischen Arm und Reich entzweit die &Ouml;konomen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32534#h06\">Why is David Cameron so silent on the recapture of Palmyra from the clutches of Isis?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32534#h07\">Der dumme deutsche Sparer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32534#h08\">Sparkassenpr&auml;sident prophezeit: Die Rente mit 70 kommt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32534#h09\">Die W&uuml;rde des Menschen ist sanktionsfrei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32534#h10\">Angestellte bei Airbnb und Uber: &ldquo;Diese Jobs schaffen ein neues Prekariat&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32534#h11\">Lufthansa droht mit Abbau von 2000 Jobs in Hamburg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32534#h12\">Obama im Gro&szlig;en Theater &ndash; oder das gro&szlig;e Theater von Obama in Havanna?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32534#h13\">Die W&uuml;rde des Neonazis ist unantastbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32534#h14\">Hauptsache Trump?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32534#h15\">&bdquo;D&auml;monenhaft sch&ouml;n&ldquo; &ndash; Frauke-Petry-Interview sorgt f&uuml;r Unmut in der Bunte-Redaktion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32534#h16\">Wanderprediger des Tages: Joachim Gauck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32534#h17\">Osterwunder: Nahles sieht SPD kurz vor gro&szlig;en Siegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32534#h18\">Gewinner, die Verlierer f&uuml;hren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32534#h19\">Partei am Abgrund<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32534#h20\">Zu guter Letzt: Hagen Rether &uuml;ber Werte und Helden<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Terrorismus<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>F&uuml;rchte dich nicht<\/strong><br>\nBetrachtet man die Statistiken, ist der islamistische Terrorismus in Europa erstaunlich erfolglos. Die wichtigste Lehre aus den Attentaten in Br&uuml;ssel ist, las man: Es kann jeden von uns treffen, &uuml;berall, jederzeit. Sicher. Nur ist die Wahrscheinlichkeit verschwindend klein. Seit dem World-Trade-Center-Attentat 2001 ermordeten islamistische Attent&auml;ter in Westeuropa und den USA etwa 450 Menschen. So grausam jeder dieser Morde ist, es gibt Gef&auml;hrlicheres. Allein in Deutschland sterben pro Jahr &uuml;ber 500 Leute an einer Fischgr&auml;te. Der islamistische Attent&auml;ter funktioniert wie der Hai oder der Wolf: ein Monster f&uuml;r die Phantasie, eine Mikrobe f&uuml;r die Statistik. Ebenso wie der Islam selbst. Dessen St&auml;rke wird in Umfragen massiv &uuml;bersch&auml;tzt: In den USA bezifferten die Befragten den Anteil von Muslimen auf 15 Prozent (statt 1 Prozent), in Deutschland auf 19 statt 6.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/ausland\/europa\/fuerchte-dich-nicht\/story\/15538222\">Tagesanzeiger<\/a>\n<p>dazu: <strong>Terror in Westeuropa im Vergleich<\/strong><br>\nVom t&auml;glichen Terror au&szlig;erhalb Europas bekommen die meisten Menschen nur wenig mit. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160327_Anzahl_Terroropfer_Welt_vs_Westeuropa.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160327_Anzahl_Terroropfer_Welt_vs_Westeuropa_th.jpg\" alt=\"Terror in Westeuropa im Vergleich\" title=\"Terror in Westeuropa im Vergleich\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/katapult-magazin.de\/de\/trockne-zahlen\/trockne-zahlen\/fulltext\/terror-in-westeuropa-im-vergleich\/\">Katapult Magazin<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Seit 9\/11 sind alleine in Deutschland &uuml;brigens rund 551.000 Menschen durch <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/gesundheit\/diagnose\/aok-krankenhaus-report-2014-19-000-tote-durch-behandlungsfehler-a-944615.html\">&bdquo;vermeidbare Behandlungsfehler&ldquo;<\/a> und die <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/gesundheit\/diagnose\/multiresistente-keime-mehr-tote-durch-keime-als-durch-krebs-a-1036778.html\">Folgen vermeidbarer multiresistenter Keime<\/a> in deutschen Krankenh&auml;usern gestorben. F&uuml;rchten Sie sich also nicht vor Terroristen, sondern vor Krankenh&auml;usern.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>The scariest thing about Brussels is our reaction to it<\/strong><br>\nReacting to terrorist incidents otherwise, in ways that do not play into terrorism&rsquo;s hands, may seem hard. A free media feels a duty to report events, as politicians feel a duty to show they can protect the public. That it&rsquo;s hard to show restraint is no excuse for actively promoting terror. Everyone involved in this week&rsquo;s reaction, from journalists to politicians to security lobbyists, has an interest in terrorism. There is money, big money, to be made &ndash; the more terrifying it is presented, the more money.<br>\nWe can respond to events in Brussels with a quiet and dignified sympathy, with candles and silences. To downplay something is not to ignore it. The terrorists have specific aims, deploying their atrocities for a political cause. There is no sensible defence in a free society against atrocity. But there is a defence against its purpose. It is to avoid hysteria, to show caution and a measure of courage, not Cameron&rsquo;s lapse into public fear. It is not to alter laws, not to infringe liberties, not to persecute Muslims. (&hellip;)<br>\nThose who live under freedom know it demands a price, which is a degree of risk. We pay the state to protect us &ndash; but calmly, without constant boasting or fearmongering. We know that, in reality, life in Britain has never been safer. That it suits some people to pretend otherwise does not alter the fact.<br>\nIn his admirable manual, Terrorism: How to Respond, the Belfast academic Richard English defines the threat to democracy as not the &ldquo;limited danger&rdquo; of death and destruction. It is the danger &ldquo;of provoking ill-judged, extravagant and counterproductive state responses&rdquo;.<br>\nThe menace of Brussels lies not in the terror, but in the reaction to the terror.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2016\/mar\/24\/scariest-brussels-reactoin-paranoid-politicians-isis-atrocity-belgium\">The Guardian<\/a><\/li>\n<li><strong>Belgien: ein potenzieller &raquo;Failed State&laquo; in Europa?<\/strong><br>\nDie Bomben im Br&uuml;sseler Flughafen und der Metrostation folgen der Verhaftung der Paris-Attent&auml;ters Abdeslam im Br&uuml;sseler Stadtteil Molenbeek. Der belgische Premierminister hatte die Alarmstufe aufrechterhalten, konnte damit aber die neuerliche Attacke nicht abwenden. Br&uuml;ssel ist aufgrund seiner strategischen Lage nicht nur R&uuml;ckzugsraum, sondern auch Angriffsziel.<br>\nVor allem aber sind Rekrutierungsgebiete in den abgeh&auml;ngten Stadtvierteln der belgischen Hauptstadt und vieler anderer Gro&szlig;st&auml;dte entstanden. Der tagelange Belagerungszustand nach den Pariser Attentaten, die Ausgangssperren, die Polizei-Razzien der letzten Wochen, die Schusswechsel (mit Toten), Telefon&uuml;berwachungen, Massenfestnahmen sind relativ grobschl&auml;chtige Methoden, mit denen man aber offenbar die Strukturen des Terrors nur schwer erfassen kann. Sie bieten wenig M&ouml;glichkeiten gegen&uuml;ber dem fortbestehenden sozialen Umfeld, aus dem sich die T&auml;ter rekrutieren. Dieses beruht auf pers&ouml;nlichen und ideologischen Bindungen und nicht auf sachlichen Abh&auml;ngigkeiten, auf gegenseitiger Hilfe und nicht sozialen Rechten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/belgien-ein-potenzieller-failed-state-in-europa\/\">Sozialismus aktuell<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> &bdquo;Br&uuml;ssel ist aufgrund seiner strategischen Lage nicht nur R&uuml;ckzugsraum, sondern auch Angriffsziel&ldquo;. Welche &bdquo;strategische&ldquo; Lage hat denn Br&uuml;ssel bitte? Auch ansonsten &bdquo;gl&auml;nzt&ldquo; der Artikel nur so vor Satzfragmenten, die man tagein tagaus von irgendwelchen &bdquo;Experten&ldquo; im TV h&ouml;rt; so lange und so monoton, bis man sie selbst glaubt. Nun findet man derartigen Unsinn sogar schon auf einem Portal namens &bdquo;Sozialismus&ldquo;. Kein Wort findet man erwartungsgem&auml;&szlig; zu den Kriegen Europas und des Westens. Haben Sie sich eigentlich schon mal gefragt, warum beispielsweise die Schweiz kein Ziel islamistischer Terroristen ist? Lieg dies an den Alpen, also der &bdquo;strategischen Lage&ldquo;? Liegt dies an der &bdquo;vorbildlichen&ldquo; Integrationspolitik? Daran, dass in der Schweiz wenig Muslime leben? Oder k&ouml;nnte es nicht vielleicht doch vor allem daran liegen, dass die Schweiz neutral ist und die islamische Welt nicht direkt oder indirekt mit Bomben bewirft? Gl&uuml;ckliche Schweizer, deren Freiheit weder am Hindukusch, noch an der Levante verteidigt werden muss.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Die &sbquo;Schande von Evian&lsquo; 1938 und die Schande von Br&uuml;ssel 2016<\/strong><br>\nAuf der Konferenz von Evian konnten sich 1938 die versammelten Nationen nicht auf eine erleichterte Aufnahme von j&uuml;dischen Fl&uuml;chtlingen aus NS-Deutschland einigen. In der &sbquo;Fl&uuml;chtlingskrise&lsquo; heute k&ouml;nnen sich die Europ&auml;er nicht auf eine Fl&uuml;chtlingsaufnahme einigen. Sie engagieren sich sogar f&uuml;r die Abwehr von Fl&uuml;chtlingen statt f&uuml;r die Bek&auml;mpfung der Ursachen ihrer Flucht. Das macht, trotz aller Unterschiede, die &sbquo;Schande von Evian&lsquo; 1938 vergleichbar mit der Schande von Br&uuml;ssel 2016.<br>\nDie Europ&auml;ische Union hat sich in Br&uuml;ssel am 17. M&auml;rz 2016 auf ein Angebot zu einem Fl&uuml;chtlingsdeal mit der T&uuml;rkei geeinigt, in das die T&uuml;rkei am 18. M&auml;rz eingeschlagen hat: Ohne g&uuml;ltige Zugangspapiere und Aufenthaltstitel von der T&uuml;rkei aus &uuml;ber die &Auml;g&auml;is nach Griechenland Gefl&uuml;chtete aus aller Welt sollen, zu &sbquo;illegalen Migranten&lsquo; umdefiniert, in die T&uuml;rkei zur&uuml;ckdeportiert (&sbquo;r&uuml;ckgef&uuml;hrt&lsquo;) werden k&ouml;nnen. F&uuml;r jeden ausgewiesenen &sbquo;illegalen&lsquo; Syrer soll ein wegen ordnungsgem&auml;&szlig;er Registrierung &sbquo;legaler&lsquo; Syrer nach Europa gebracht werden, ohne Schlepperhilfe und zun&auml;chst bis zu einer Gr&ouml;&szlig;enordnung von 72.000 Menschen. Die Aufnahme in Europa ist freiwillig, sonst h&auml;tten die Fl&uuml;chtlingsverweigerer unter den EU-Staaten das Abkommen nicht akzeptiert. Nach der Schlie&szlig;ung der Balkanroute soll damit im Vorfeld der Balkanroute auch die Fluchtroute &uuml;ber die &Auml;g&auml;is blockiert werden, was in den Kontext der &sbquo;Externalisierung&lsquo; genannten Vorfeldverteidigung der Schengengrenzen geh&ouml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2016\/03\/21\/bades-meinung-die-schande-evian\/\">Migazin<\/a><\/li>\n<li><strong>Drohen und Strafen: Die Integrationswelt de Maizi&egrave;res<\/strong><br>\nInnenminister will sch&auml;rferes Aufenthaltsrecht: &raquo;Nur wer Deutsch lernt, darf bleiben&laquo; \/ CDU-Politiker plant Wohnsitzauflage mit Androhung von Sozialk&uuml;rzung \/ Kritik vom Gewerkschaftsbund DGB [&hellip;]<br>\nSp&auml;testens im Mai werde er ein Integrationsgesetz vorlegen, k&uuml;ndigte de Maizi&egrave;re an. Darin soll auch eine Wohnsitzauflage f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge enthalten sein &ndash; &raquo;wir wollen keine Ghettobildung&laquo;. Deshalb solle geregelt werden, dass auch anerkannte Fl&uuml;chtlinge sich an dem Ort aufhalten, &raquo;wo wir das als Staat f&uuml;r richtig halten, und nicht, wo das der Fl&uuml;chtling f&uuml;r richtig h&auml;lt&laquo;, sagte der Innenminister. Das solle jedenfalls solange gelten, bis die Fl&uuml;chtlinge ihren Unterhalt mit Arbeit selbst sicherstellen k&ouml;nnen. H&auml;lt sich ein Betroffener nicht an die Auflage, soll er de Maizi&egrave;re zufolge keine soziale Unterst&uuml;tzung erhalten. &raquo;Das klingt hart, aber es dient der Vermeidung von Ghettobildung&laquo;, f&uuml;gte der CDU-Politiker hinzu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1006491.drohen-und-strafen-die-integrationswelt-de-maizieres.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Wer will sich eigentlich partout nicht an Grundwerte\/Rechte halten? Fl&uuml;chtlinge, die h&auml;nderingend einen Deutschkurs belegen wollen, aber keinen bekommen oder der Bundesinnenminister, dessen Antworten keine Verunsicherung, daf&uuml;r immer wieder Kopfsch&uuml;tteln ausl&ouml;sen.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Zu wenig Deutschkurse in Rheinland-Pfalz: Bitte warten Sie<\/strong><br>\nWer als Fl&uuml;chtling in Rheinland-Pfalz Deutsch lernen will, der muss sich hinten anstellen. Die Nachfrage ist viel h&ouml;her als das Angebot, wie ein Syrer in einem ganz besonderen Brief kritisiert hat.<br>\nDer 25 Jahre alte Fl&uuml;chtling Jad Aboud wollte einen Deutschkurs in Mainz machen. Das ging aber nicht &ndash; die Anzahl der Sprachkurse dort kann bei der gro&szlig;en Nachfrage derzeit nicht mithalten. Also schrieb Aboud einen Brief an die rheinland-pf&auml;lzische Integrationsministerin Irene Alt (Gr&uuml;ne), in dem er neben viel Lob f&uuml;r seine Fl&uuml;chtlingsunterkunft in Mainz aber auch beklagte: &ldquo;Man bekommt einen Platz im Sprachkurs erst nach ungef&auml;hr drei Monaten Wartezeit.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/landesschau-aktuell\/rp\/zu-wenig-deutschkurse-in-rheinland-pfalz-bitte-warten-sie\/-\/id=1682\/did=17180630\/nid=1682\/16lv8v2\/index.html\">SWR<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Komm zur&uuml;ck, Ai Weiwei, und lass die Fl&uuml;chtlinge in Ruhe!<\/strong><br>\nIch war in dem Fl&uuml;chtlingslager Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze. Ich sollte eine Geschichte &uuml;ber die Menschen dort schreiben, und einer der ersten Menschen, denen ich begegnete, war der chinesische K&uuml;nstler Ai Weiwei. Man konnte Ai Weiwei nur schwer &uuml;bersehen, weil er sehr gro&szlig; und dick ist, au&szlig;erdem schwirrten st&auml;ndig ein paar seiner sehr d&uuml;nnen Assistentinnen, etliche Kameraleute und ein ordentlicher Pulk Schaulustiger um ihn herum. Ai Weiwei stapfte mit gro&szlig;en Schritten und bedeutsamer Miene durch das Fl&uuml;chtlingslager. Er legte Kindern seine fleischige Hand auf den Kopf, schloss Frauen, die sich vergeblich wehrten, in die Arme. Dann erblickte er ein kleines Zelt, in dem eine Fl&uuml;chtlingsfamilie gerade beim Tee zusammensa&szlig;. Ai Weiwei beugte sich zu ihnen hinunter, wollte sich offenbar dazusetzen, verlor dabei aber das Gleichgewicht und st&uuml;rzte in das Zelt, das dabei fast zusammenbrach.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/kultur\/leo-gutsch-komm-zurueck--ai-weiwei--und-lass-die-fluechtlinge-in-ruhe--23781418\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Blackwater-Gr&uuml;nder Prince: Gro&szlig;es Grenz-Schutz-Projekt in Libyen<\/strong><br>\n&ldquo;Lasst den privaten Sektor die Arbeit machen&rdquo;<br>\nNachrichten aus Libyen sind von au&szlig;en schwer zu &uuml;berpr&uuml;fen, die Absichten eher. So wird derzeit mit Zahlen von wartenden Fl&uuml;chtlingen in Libyen Politik gemacht. EU-Au&szlig;enbeauftragte Federica Mogherini sprach neulich von 500.000, die in Libyen auf eine &Uuml;berfahrt nach Europa warten und der franz&ouml;sische Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian erh&ouml;hte heute gegen&uuml;ber Journalisten die Zahl auf 800.000. Damit verband Le Drieu erneut die Forderung, dass mit &ldquo;dringlichster Dringlichkeit&rdquo; eine Regierung der nationalen Einheit gebildet werden sollte. Le Drieu wartet ungeduldig darauf, dass die EU-Mittelmeeroperation Sophia endlich auch auf libyschem Hoheitsgebiet t&auml;tig sein darf. Dazu braucht er die Erlaubnis einer international anerkannten libyschen Regierung. Die EU und allen voran Frankreich, Le Drieu wiederholt diese Forderung seit Wochen, h&auml;tte gerne die Kontrolle &uuml;ber Libyens K&uuml;ste.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47783\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Desinformationskampagnen<\/strong><br>\n[&hellip;] Vor drei Jahren noch war ich braver, systemkonformer Putin-Gegner. Schrecklich, was da alles passiert in diesem dunklen Russland, das eingeklemmt ist zwischen orthodoxer Kirche und r&uuml;ckw&auml;rts gewandter Politik eines homophoben, sein Volk aller Freiheiten beraubenden Diktators. Schauprozesse, unterdr&uuml;ckte Presse, Gewalt gegen Schwule und Lesben, ein eigenes Gesetz sogar, das die Gewalt gegen Minderheiten festschrieb. Einfach entsetzlich.<br>\nAber irgendwann war es mir dann so, als w&uuml;rde doch etwas zu dick aufgetragen. Es waren Meldungen wie die, dass Bundespr&auml;sident Gauck diplomatische Verwicklungen riskiert und seinen Besuch bei den Olympischen Spielen in Sotchi aus Sorge um die Schwulen und Lesben absagte.<br>\nDie Inkarnation des deutschen Opportunismus wirft sich sch&uuml;tzend vor eine Minderheit? Irgendwie war das ein bisschen zuviel, um glaubhaft zu sein. Es wurde mir klar, ich musste da selbst mal gucken gehen. Hinfahren also und einen Sprachkurs machen. Genau das habe ich dann auch getan. [&hellip;]<br>\nSchon nach einem verl&auml;ngerten Wochenende war mir klar: Ich war angelogen worden.<br>\nEs war ganz schlicht und einfach: Ich war von meiner Regierung und meinen Medien hinters Licht gef&uuml;hrt worden. Sie hatten mich belogen. Da gibt es gar nichts zu besch&ouml;nigen. Und ich habe ihnen viel zu lange geglaubt.<br>\nIch hatte gedacht, manches mag vielleicht nicht ganz so stimmen, manches k&ouml;nnte man eventuell auch anders sehen, aber im Gro&szlig;en und Ganzen w&auml;re es schon richtig, schlie&szlig;lich arbeiteten hier gut bezahlte und gut ausgebildete Journalisten.  Allein an die M&ouml;glichkeit einer ganz gro&szlig;en L&uuml;ge war ich noch nicht reif zu glauben.<br>\nJetzt bin ich es und ich kann auch nicht mehr zur&uuml;ck.<br>\nGanz offensichtlich wird von deutscher, von westlicher Seite eine gezielte Desinformationskampagne gegen Russland und damit auch gegen die eigene Bev&ouml;lkerung gef&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/logon-echon.com\/2016\/03\/27\/desinformationskampagnen\/\">logon-echon.com<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers B.M.:<\/strong> Ob Gerd Ewen Ungars Begr&uuml;ndung f&uuml;r den neuentfachten West-Ost-Konflikt ausreicht, m&uuml;sste diskutiert werden. Interessant finde ich seine Erkl&auml;rung aber auf jeden Fall. Au&szlig;erdem bietet sein Artikel einen wirklich interessanten Blick auf Russland.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Lang, aber interessant.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Kluft zwischen Arm und Reich entzweit die &Ouml;konomen<\/strong><br>\nManchmal muss man Gummistiefel anziehen und durch den Matsch der Daten steigen, um zur Erkenntnis zu gelangen, sagt Michael H&uuml;ther. Doch einige &Ouml;konomen lassen die Gummistiefel im Schrank stehen und ziehen lieber mit &ldquo;leichtfertigen Thesen&rdquo; zur Ungleichheit durchs Land, findet der Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft K&ouml;ln (IW K&ouml;ln). Ohne dass er den Namen genannt hatte, war klar, wen H&uuml;ther meint: Marcel Fratzscher.<br>\nDer Pr&auml;sident des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung sorgt derzeit mit seinem Buch &ldquo;Verteilungskampf&rdquo; f&uuml;r Schlagzeilen. Darin schreibt Fratzscher nicht nur, in Deutschland gehe es so ungerecht zu wie in kaum einem anderen Land der Welt. Er schreibt auch, die hohe Ungleichheit habe in der Vergangenheit zu einem sechs Prozentpunkte schw&auml;cheren Wachstum der deutschen Wirtschaft gef&uuml;hrt.<br>\nDie Aussage ist mehr als nur eine Zahlenspielerei von &Ouml;konomen. Es ist eine These von ungeheurer politischer Sprengkraft. Denn ist sie richtig, m&uuml;sste die Politik schnellstm&ouml;glich die Ungleichheit reduzieren. Ein h&ouml;herer Spitzensteuersatz, eine h&ouml;here Erbschaftsteuer, eine Verm&ouml;gensteuer &ndash; all das lie&szlig;e sich ziemlich gut rechtfertigen, wenn die These von der wachstumssch&auml;digenden Ungleichheit stimmen w&uuml;rde. Nur: Die meisten &Ouml;konomen bestreiten, dass sie stimmt.<br>\nDass Ungleichheit f&uuml;r das Wachstum eine Rolle spielt, liegt auf der Hand. Wenn alle das Gleiche verdienen, schwindet der Anreiz, sich anzustrengen, Wachstum wird gebremst. Das Gleiche gilt andersherum: Wenn wenige fast alles besitzen und f&uuml;r den Rest ein Aufstieg faktisch unm&ouml;glich ist, strengt sich ebenfalls niemand mehr an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article153550684\/Kluft-zwischen-Arm-und-Reich-entzweit-die-Oekonomen.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> &bdquo;Wenn wenige fast alles besitzen und f&uuml;r den Rest ein Aufstieg faktisch unm&ouml;glich ist, strengt sich ebenfalls niemand mehr an.&ldquo; Tja, beschreibt das nicht die Situation in Deutschland? In fast keinem anderen Land h&auml;ngt sozialer Aufstieg und beruflicher Erfolg so stark von der Herkunft ab, wie in Deutschland. Die Behauptung der Neoliberalen, dass die soziale und &ouml;konomische Position nur von der eigenen Leistung abh&auml;ngt ist sicher eine der gr&ouml;&szlig;ten L&uuml;gen dieser Ideologie. W&auml;re dies so m&uuml;ssten die Neoliberalen die 100 prozentige Besteuerung von Erbschaften bef&uuml;rworten, wie in diesem Beitrag gefordert (<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32364#h06\">Erben ist ungerecht &ndash; und sollte mit 100 Prozent besteuert werden<\/a>). Stattdessen wird eine Neuregelung der Erbschaftssteuer in Deutschland bis aufs Messer bek&auml;mpft.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Nehmt von den Reichen das Geld!<\/strong><br>\nBraucht es mehr Umverteilung, wenn es mehr Ungleichheit gibt? Das k&ouml;nnte man meinen. Doch in Wirklichkeit funktioniert die Weltgeschichte ganz anders.<br>\nDeutschland ist ein sozialer Wohlfahrtsstaat. Von den Einkommen, welche die B&uuml;rger am Markt erzielen (Arbeitsl&ouml;hne und Geh&auml;lter, Mieten, Unternehmens- oder B&ouml;rsengewinne), d&uuml;rfen sie nicht alles f&uuml;r sich behalten. Gestaffelt nach der H&ouml;he der Einkommen, greift der Staat auf ihr Eigentum zu, baut damit Stra&szlig;en, Schulen und Panzer oder verteilt das Geld an andere B&uuml;rger, die als bed&uuml;rftig gelten. Diese legale Enteignung nennt man Steuer. Sie gilt in Sozialstaaten als gerechte Form der Umverteilung, mit der die am Markt entstandenen Einkommensungleichheiten zwar nicht nivelliert, aber zumindest komprimiert werden sollen.<br>\nAuch in Deutschland wie in vielen anderen L&auml;ndern hat die Ungleichheit der Einkommen zwischen 1990 und 2005 zugenommen. Untersuchungen des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) unter Einbeziehung der Top-Einkommen aus der Einkommensteuerstatistik zeigen, dass in diesem Zeitraum reale Einkommenszuw&auml;chse nur bei den reichsten zehn Prozent der deutschen Bev&ouml;lkerung angefallen sind. Davon wiederum entfiel ein beachtlicher Teil auf das reichste eine Prozent.<br>\nDoch just in diesen Jahren gibt es nicht etwa die gr&ouml;&szlig;te Steuererh&ouml;hung, sondern die gr&ouml;&szlig;te Steuersenkung in der Geschichte der Bundesrepublik: Um die Jahrtausendwende wurde n&auml;mlich ausgerechnet von SPD-Kanzler Gerhard Schr&ouml;der und seinem Finanzminister Hans Eichel der Spitzensatz der Einkommensteuer von 53 auf 42 Prozent gesenkt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/arm-und-reich\/ungleichheit-ist-nicht-gleich-umverteilung-steuererhoehung-14134987.html?printPagedArticle=true\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ein weiteres Beispiel der neusten Kampagne der &bdquo;Qualit&auml;tszeitungen&ldquo; zum Thema Ungleichheit. Selbstverst&auml;ndlich ist den neoliberalen Eliten nicht entgangen, dass die zunehmende soziale Polarisierung sich nicht mehr ignorieren oder wegdiskutieren l&auml;sst, dass sich in vielen L&auml;ndern Widerstand gegen die neoliberale Agenda formiert. Dies sogar im Mutterland des entfesselten Kapitalismus, den USA, wo Bernie Sanders, der dezidiert sozialdemokratische Positionen vertritt, die Wunschkandidatin der Superreichen und der Wall Street, Hillary Clinton, geh&ouml;rig ins Schwitzen bringt und vor allem junge Menschen gegen die neoliberale Agenda mobilisiert.<br>\nAuch wenn vielen die Interpretation zu wider ist, selbst im &uuml;berw&auml;ltigenden Wahlerfolg der AfD artikuliert sich Protest gegen die bestehenden Verh&auml;ltnisse und die Zumutungen des Neoliberalismus, wenn auch in die falsche Richtung, gegen Fl&uuml;chtlinge, Migranten und sozial Ausgegrenzte und nicht gegen das oberste 1%. Da sich die soziale Polarisierung als Folge des Neoliberalismus also nicht mehr leugnen l&auml;sst, muss wenigstens die &ouml;ffentliche Diskussion in eine, den herrschenden Eliten genehmen Richtung gelenkt werden. Es handelt sich um eine klassische Kampagne der Meinungsmache um bestimmte Fragestellungen von Beginn an auszuschlie&szlig;en. Selbstverst&auml;ndlich kann das Ziel der Bek&auml;mpfung der zunehmenden Ungleichheit und der obsz&ouml;nen Verm&ouml;gensanh&auml;ufung, nicht durch die Abkehr von der neoliberalen Agenda, der Bek&auml;mpfung der aggressiven Steuerhinterziehungspraktiken der Superreichen, erreicht werden.<br>\nWer eignet sich da besser als der neoliberale Ultra und Leiter des Wirtschaftsressorts der FAZ, Rainer Hank. Schon die einleitenden S&auml;tze spiegeln in aller Deutlichkeit die Position der deutschen Oligarchie wieder, die auch folgsam von Hank kolportiert wird: Steuern sind &bdquo;legale Enteignung&ldquo;. Der Zynismus dabei, die deutsche Oligarchie zahlt vermutlich am wenigsten Steuern in diesem Land.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Why is David Cameron so silent on the recapture of Palmyra from the clutches of Isis?<\/strong><br>\nIn the end, it was the Syrian army &ndash; and its Hizballah chums from Lebanon, and the Iranians, and the Russians &ndash; who drove the Isis murderers out of Palmyra<br>\nThe biggest military defeat that Isis has suffered in more than two years. The recapture of Palmyra, the Roman city of the Empress Zenobia. And we are silent. Yes, folks, the bad guys won, didn&rsquo;t they? Otherwise, we would all be celebrating, wouldn&rsquo;t we?<br>\nLess than a week after the lost souls of the &lsquo;Islamic Caliphate&rsquo; destroyed the lives of more than 30 innocent human beings in Brussels, we should &ndash; should we not? &ndash; have been clapping our hands at the most crushing military reverse in the history of Isis. But no. As the black masters of execution fled Palmyra this weekend, Messers Obama and Cameron were as silent as the grave to which Isis have dispatched so many of their victims. He who lowered our national flag in honour of the head-chopping king of Arabia (I&rsquo;m talking about Dave, of course) said not a word.<br>\nAs my long-dead colleague on the Sunday Express, John Gordon, used to say, makes you sit up a bit, doesn&rsquo;t it? Here are the Syrian army, backed, of course, by Vladimir Putin&rsquo;s Russkies, chucking the clowns of Isis out of town, and we daren&rsquo;t utter a single word to say well done.<br>\nWhen Palmyra fell last year, we predicted the fall of Bashar al-Assad. We ignored, were silent on, the Syrian army&rsquo;s big question: why, if the Americans hated Isis so much, didn&rsquo;t they bomb the suicide convoys that broke through the Syrian army&rsquo;s front lines? Why didn&rsquo;t they attack Isis?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.independent.co.uk\/voices\/why-is-david-cameron-so-silent-on-the-recapture-of-palmyra-from-the-clutches-of-isis-a6955406.html\">Independent<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der dumme deutsche Sparer<\/strong><br>\nSicher: diese Verm&ouml;gensl&uuml;cke, die sich im Vergleich zu den vermeintlich &auml;rmeren Nachbarn in Europa auftut, hat auch damit zu tun, dass zwei verlorene Weltkriege und W&auml;hrungsreformen viel Verm&ouml;gen vernichtet haben. Dennoch wage ich die Behauptung, dass sie auch dadurch entsteht, dass unsere Politiker und die Medien so wenig von Wirtschaft verstehen. Sie freuen sich jedes Jahr aufs Neue, dass wir so erfolgreich im Export sind. F&uuml;r 2016 rechnen die Experten gar mit einem Export&uuml;berschuss von neun Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Was wir dabei aber nicht wahrnehmen: wenn ein Land f&uuml;r neun Prozent vom BIP mehr Waren aus- als einf&uuml;hrt, exportiert es auch Kapital in gleicher Gr&ouml;&szlig;enordnung. Das ist eine zwangsl&auml;ufige Folge.<br>\nF&uuml;r 2015 stellten sich die Zahlen so dar: Die privaten Haushalte sparten 4,8 Prozent des BIP; die Unternehmen, die eigentlich nicht sparen, sondern investieren sollten, sparten 3,2 Prozent vom BIP und sogar der Staat sparte 0,6 Prozent vom BIP. In Summe also 8,6 Prozent vom BIP, die wir nicht im Inland konsumiert oder investiert haben. Diese Ersparnisse flossen ins Ausland, finanzierten dort Konsum und Investition. Korrespondierend dazu konnten wir mehr exportieren als importieren.<br>\nSoweit so gut, k&ouml;nnte man anmerken, bauen wir doch damit Forderungen an das Ausland auf, die wir dann, wenn wir das Geld mal brauchen, zum Beispiel um Renten zu bezahlen, wieder abbauen. Idealerweise legen wir das Geld sogar so an, dass wir deutlich mehr zur&uuml;ckbekommen, als wir verliehen haben. Doch genau danach sieht es nicht aus. Schon in der Subprime Krise verloren die deutschen Kapitalsammelstellen &ndash; also all jene Institutionen, deren Aufgabe es ist, Geld zu verwalten und zu vermehren &ndash; 400 Milliarden Euro. Insgesamt werden die Verluste alleine im Zuge der Finanzkrise auf 600 Milliarden gesch&auml;tzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/finanzen\/geldanlage\/stelter-strategisch-der-dumme-deutsche-sparer\/13352836.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Der Beitrag ist insofern interessant, in dem er neben den &uuml;blichen neoliberalen Phrasen und der Empfehlung doch die Finanzindustrie zu bedienen und in Aktien zu investieren, die Problematik des deutschen Exportwahns aufgreift, der im Prinzip nur Forderungen gegen das Ausland aufh&auml;uft, von welchen niemand wei&szlig; ob sie jemals wieder beglichen werden. Das vor allem, wenn andere L&auml;nder durch die deutsche Beggar-thy-neighbour Politik in &ouml;konomische Schwierigkeiten geraten. Ihre Schulden aber nur bei einer positiven Handelsbilanz je zur&uuml;ckzahlen k&ouml;nnten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Sparkassenpr&auml;sident prophezeit: Die Rente mit 70 kommt<\/strong><br>\nSehnen wir uns schon bald nach der Rente mit 67 zur&uuml;ck? Die aktuelle Niedrigzinspolitik sorgt f&uuml;r L&uuml;cken in der privaten Altersvorsorge. Daher m&uuml;ssen wir alle m&ouml;glicherweise bald l&auml;nger arbeiten. [&hellip;]<br>\nAls Ursache f&uuml;r den deutlich &uuml;ber 67 Jahre hinausgehenden Renteneintritt nannte Fahrenschon den Wegfall von Zinsen und Zinseszinsen. Dadurch entstehe bei der privaten Altersvorsorge bei vielen Arbeitnehmern eine gro&szlig;e L&uuml;cke, die &ldquo;krass untersch&auml;tzt&rdquo; werde. Viele Besch&auml;ftigte bek&auml;men im Alter deutlich weniger raus als urspr&uuml;nglich erwartet. &ldquo;Millionen Rentnern fehlt am Ende bares Geld&rdquo;, warnte er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/news\/rente-mit-70-kommt---sagt-der-sparkassenpraesident-6763666.html\">Stern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers F.R.:<\/strong> Vielleicht sollte man dem Sparkassenpr&auml;sidenten die Vorteile einer umlagefianzierten Rente erl&auml;utert.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Einfach nur dreist. Anstatt zuzugeben, da&szlig; die &ldquo;private&rdquo;, &ldquo;kapitalgedeckte&rdquo; Altersvorsorge gescheitert ist und ein totaler Fehler, m&ouml;chte der Sparkassen-Lobbyist &ldquo;mehr von dem Gleichen&rdquo;. Denn nat&uuml;rlich sollen die Versicherten weiterhin ihre Vorsorgepl&auml;ne besparen&hellip; Die Altersarmut ist nicht das Ergebnis von zu niedrigen Zinsen, sondern von zu niedrigen Rentenbeitr&auml;gen. Die Privatisierung der Altersvorsorge erweist sich, wie zu erwarten, nicht als L&ouml;sung, sondern als besonders gro&szlig;es Problem. Und nat&uuml;rlich k&ouml;nnte man auch zur Rente mit 65 zur&uuml;ckkehren &ndash; vorausgesetzt, die L&ouml;hne und die Rentenbeitr&auml;ge stiegen. Klar, da&szlig; so etwas der Deutschen Versicherungswirtschaft nicht gefallen w&uuml;rde, wenn ihre Felle davonschwimmen&hellip;<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Das ist schon frech, wie Fahrenschon die Folgen des gr&ouml;&szlig;ten Rentenbetruges aller Zeiten den Versicherten in die Schuhe schiebt, die eine gro&szlig;e L&uuml;cke &bdquo;krass untersch&auml;tzen&ldquo;. Dabei &uuml;bersch&auml;tzt Fahrenschon das Prinzip der privaten Altersvorsorge.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>erg&auml;nzende Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Man sollte Herrn Fahrenschon einmal dar&uuml;ber aufkl&auml;ren, dass die &bdquo;niedrigen&ldquo; Zinsen der privaten Altersvorsorge nichts, aber auch gar nichts, mit der gesetzlichen Altersvorsorge, die ein Umlagesystem ist, zu tun haben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die W&uuml;rde des Menschen ist sanktionsfrei<\/strong><br>\nSanktionsfrei ist eine kostenlose Online-Plattform, die Hartz-IV-Sanktionen endg&uuml;ltig abschafft: Wir verpassen den Jobcentern ungefragt ein freundliches Online-Portal, das Betroffene umfassend informiert und kompetent begleitet. So vermeiden wir Sanktionen im Voraus! Mit Widerspr&uuml;chen und Klagen bek&auml;mpfen wir Sanktionen und legen so die Jobcenter lahm. Und wir f&uuml;llen verh&auml;ngte Sanktionen aus einem Solidartopf auf. Denn niemand darf weniger haben als das verfassungsgem&auml;&szlig;e Existenzminimum!<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.startnext.com\/sanktionsfrei\">startnext<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/sanktionsfrei.de\/\">Sanktionsfrei<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin J.J.:<\/strong> Nachdem Dank jahrelanger Propagandaaktivit&auml;ten der Sozialstaat zum Bestrafungs- und Suppenk&uuml;chenstaat umger&uuml;stet werden konnte, ist solch eine findige Initiative aus der Bev&ouml;lkerung l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llig, um dem Regime zur Sanktionierung der Menschenw&uuml;rde hierzulande etwas entgegenzusetzen. Ein sehr unterst&uuml;tzenswertes Projekt bei dem auch Inge Hannemann mitmacht. Einige wenige Tage noch l&auml;uft die Spendenkampagne, die, je erfolgreicher sie ist, desto mehr deutlich machen wird, dass die Schr&ouml;ders, Clements, Steinmeiers etc. mit ihrer antisozialen Agenda im Dienste der M&auml;chtigen einfach nicht mehr in die Zeit passen.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Max Uthoff unterst&uuml;tzt &bdquo;Sanktionsfrei&ldquo;<\/strong><br>\nDer Kabarettist Max Uthoff, bekannt aus der ZDF-Sendung &bdquo;Die Anstalt&ldquo;, hat in einem Video erkl&auml;rt, wieso es wichtig ist, die Initiative &bdquo;Sanktionsfrei&ldquo; zu unterst&uuml;tzen. Er selbst spendet 2.500 Euro.<br>\nWas definitiv aufh&ouml;ren muss, ist die Sanktionspraxis der Jobcenter. Der Mensch lebt und muss sich in seinem Leben bewegen. Das geht nicht, wenn die Existenz stets bedroht ist. Die dauerhafte Angst l&auml;hmt und f&ouml;rdert psychische Erkrankungen. So kann es nicht weiter gehen. Daher bitte ich uns alle: Helft mit, diese Initiative zu unterst&uuml;tzen. Auch nach dem Erreichen der Funding-Schwelle. Stellen wir gemeinsam Sanktionsfrei auf sichere F&uuml;&szlig;e, damit wir als Menschen Unterst&uuml;tzung erfahren und einen neuen Arbeitsmarkt entwickeln k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lokalkompass.de\/gelsenkirchen\/politik\/max-uthoff-unterstuetzt-sanktionsfrei-d640633.html\">Lokalkompass<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Angestellte bei Airbnb und Uber: &ldquo;Diese Jobs schaffen ein neues Prekariat&rdquo;<\/strong><br>\nAirbnb und andere Firmen tun so, als h&auml;tten sie eine soziale Mission. Doch laut dem Buchautor Tom Slee beuten sie ihre Angestellten schlimmer aus als herk&ouml;mmliche Firmen &ndash; und beg&uuml;nstigen totale &Uuml;berwachung.<br>\nSPIEGEL: Mr. Slee, was ist so schlecht an der Sharing Economy?<br>\nSlee: F&uuml;r mich ist es ein Problem gebrochener Versprechen. Als die ersten Plattformen vor einigen Jahren starteten, gab es viel Sympathie. Es war das Versprechen, Menschen zueinander zu bringen, Konzerne zu ersetzen, nachhaltig zu sein. Doch die Plattformen wurden ein Vehikel daf&uuml;r, immer mehr unserer Lebensbereiche den Gesetzen des freien Marktes zu unterwerfen. Sie lieferten das Gegenteil dessen, was sie vorgaben zu sein.<br>\nSPIEGEL: Wie wirken sich diese Gesch&auml;ftsmodelle im Alltag aus?<br>\nSlee: Nehmen Sie etwa TaskRabbit. Die Firma ist mit dem Label &ldquo;Nachbarn helfen Nachbarn&rdquo; an den Start gegangen. Doch echte Nachbarschaftshilfe hat dieses System angeheuerter Billig-Tagel&ouml;hner eher erl&ouml;schen lassen.<br>\nSPIEGEL: Wie sind die Mini-Unternehmer, von denen diese Plattformen leben, abgesichert?<br>\nSlee: Gar nicht. Oft bekommen sie nicht mal den Mindestlohn. Sehen Sie etwa HomeJoy an, die es inzwischen nicht mehr gibt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/airbnb-und-uber-was-steckt-hinter-der-sharing-economy-a-1083971.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Lufthansa droht mit Abbau von 2000 Jobs in Hamburg<\/strong><br>\nBei der Technik-Tochter des Lufthansa-Konzerns droht ein massiver Stellenabbau. Am Standort Hamburg k&ouml;nnten bis zu 2000 Jobs wegfallen.<br>\nF&uuml;r die Bereiche Flugzeug&uuml;berholung und Triebwerksinstandhaltung liefen seit einigen Wochen Gespr&auml;che zwischen der Konzernleitung von Lufthansa Technik, Gewerkschaften und Betriebsrat, sagte ein Unternehmenssprecher. Der &ldquo;Spiegel&rdquo; hatte zuerst &uuml;ber einen drohenden massiven Arbeitsplatzabbau berichtet.<br>\nBei der Triebwerksinstandhaltung mit rund 1700 Besch&auml;ftigten gehe es etwa um eine Anhebung der Wochenarbeitszeit und flexible Arbeitszeiten, erkl&auml;rte der Sprecher. Es solle rund um die Uhr gearbeitet werden k&ouml;nnen, um die Anlagen besser auszulasten.<br>\nBei der Flugzeug&uuml;berholung mit etwa 350 bis 400 Besch&auml;ftigten in Hamburg gehe es vor allem um Arbeitszeitflexibilit&auml;t. Hamburg habe hier im Vergleich zu anderen Standorten ein &ldquo;Lohnproblem&rdquo; und solle auf ein international wettbewerbsf&auml;higes Niveau gebracht werden.<br>\nHintergrund der Verhandlungen seien gravierende Marktver&auml;nderungen bei Triebwerken, sagte der Sprecher. &ldquo;Wir werden gemeinsam Ma&szlig;nahmen entwickeln, um die Fahrzeugmotoren der n&auml;chsten Generation nach Hamburg zu holen.&rdquo; Das werde nur funktionieren, wenn man sich auf dem Niveau der Weltmarktpreise bewege &ndash; also niedrigere Preise als jetzt anbiete.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.t-online.de\/wirtschaft\/jobs\/id_77377268\/lufthansa-droht-mit-abbau-von-2000-jobs-in-hamburg.html\">T-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Seit &uuml;ber 20 Jahren werden die Arbeitnehmer in Deutschland mit Verlagerungsdrohungen erpre&szlig;t, und das soll wohl unbegrenzt so weiter gehen. Gleichzeitig hat die Lufthansa f&uuml;r 2015 einen Gewinn (EBIT) von 1,8 Milliarden Euro <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Lufthansa-zahlt-wieder-Dividende-article17243176.html\">gemeldet<\/a> und will 232 Millionen Euro an Dividenden <a href=\"http:\/\/investor-relations.lufthansagroup.com\/aktie\/basisinformationen.html\">aussch&uuml;tten<\/a>. Asozial. Und noch eine Frage: warum traut sich das Unternehmen, die vielgesuchten, sicher hoch spezialisierten Fachkr&auml;fte rauszuschmei&szlig;en?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Obama im Gro&szlig;en Theater &ndash; oder das gro&szlig;e Theater von Obama in Havanna?<\/strong><br>\nKuba, Lateinamerika und die ganze Welt verfolgten voller Erwartung die vers&ouml;hnliche, intelligente und verf&uuml;hrerische Rede, die Barack Obama am 22. M&auml;rz im Gro&szlig;en Theater von Havanna hielt. Es war nicht die erste l&auml;ngere Rede w&auml;hrend seines Besuchs, wo er sich bereits im kubanischen Fernsehen an die Kubaner gewandt hatte. Es handelte sich jedoch seit seiner Ankunft auf Kuba zwei Tage zuvor um die einzige, bei der der Pr&auml;sident der Vereinigten Staaten die B&uuml;hne mit niemandem teilen und den ganzen Raum f&uuml;r sich haben w&uuml;rde.<br>\nGanz im Sinne der politischen Kultur, die er vertritt, wurde seit seiner Ankunft in Havanna einmal mehr nichts dem Zufall &uuml;berlassen. Die sorgf&auml;ltig schriftlich verfasste Rede las er von optimal platzierten Telepromptern ab, die er aus Washington mitgebracht hatte. Hatte er die Gleichen etwa auch f&uuml;r die Aufzeichnung des Gespr&auml;chs mit dem beliebtesten kubanischen Komiker genutzt?<br>\nDem aufmerksamen Beobachter fiel eindeutig auf, dass einige unter den vierzig mitgereisten Kongressabgeordneten dem Redner jedes Mal an der richtigen Stelle applaudierten. Diese Abgeordneten und die US-amerikanische Delegation, die den Pr&auml;sidenten bei seiner Reise begleitete, applaudierten als Einzige w&auml;hrend der zahlreichen Momente, in denen die Rede in Bevormundung oder gar in eine mehr oder minder offene Einmischung abglitt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/analyse\/148539\/obama-grosses-theater\">amerika21<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die W&uuml;rde des Neonazis ist unantastbar<\/strong><br>\nAm Umgang mit einem Massenm&ouml;rder wie Anders Breivik k&ouml;nnen wir unsere Menschlichkeit messen<br>\nEr ist sich keiner Schuld bewusst und erschien mit Hitler-Gru&szlig; vor Gericht. Weil seine Haftbedingungen angeblich gegen die Menschenrechte versto&szlig;en. Auch wenn es schwer f&auml;llt, auch dieses Ekel hat Menschenw&uuml;rde verdient. Anders Breivik hat Menschenrechtsklage eingereicht. Er f&uuml;hlte sich isoliert und nicht nach humanit&auml;ren Bedingungen inhaftiert, seine Menschenrechte w&uuml;rden nicht respektiert. Also tagt nun ein Gericht, um die Vorw&uuml;rfe zu pr&uuml;fen. Am Tage, da die Medien verst&auml;rkt &uuml;ber die Beschwerden des Massenm&ouml;rders berichteten, konnte ich via Facebook rege Emp&ouml;rung wahrnehmen. Seine Opfer h&auml;tten auch keine Wahl gehabt, las ich da. Wie k&auml;me er also nun auf den Trichter, dass es ihm besser ergehen sollte, als allen seinen Opfern? Mitleid k&ouml;nne er keines erwarten. Und Menschenw&uuml;rde? Wo war sie denn, als er in Massen t&ouml;tete? Es war mal wieder zum Erschaudern, ich habe &ndash; was in der Natur meines Wesens liegt &ndash; viele linke Sympathisanten unter meinen &raquo;Freunden&laquo; und Followern. Und dennoch galoppiert hier diese Haltung, die ins tiefe Mittelalter geh&ouml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1006353.die-wuerde-des-neonazis-ist-unantastbar.html\">Heppenheimer Hiob<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Hauptsache Trump?<\/strong><br>\nDie Mehrheit der amerikanischen W&auml;hler halten Umfragen zufolge das m&ouml;gliche Endspurtszenario Trump gegen Clinton f&uuml;r das Desaster schlechthin. Beide Kandidaten sind bei einer Mehrheit unbeliebt, das hat es so in den USA noch nie gegeben.<br>\nDass mehr als zwei Drittel der im Ausland ans&auml;ssigen US-B&uuml;rger, die demokratisch w&auml;hlen, sich f&uuml;r Sanders entschied, ist deshalb auch kein Zufall. Sie wissen, dass es anders geht. Sie leben in Frankreich, Deutschland, Gro&szlig;britannien, in der Schweiz. [&hellip;]<br>\nSanders ist ein Sozialliberaler, der ein Bildungs- und Gesundheitssystem will, das sich an westeurop&auml;ische Standards lehnt. Er fordert eine neue Herangehensweise in der Drogenpolitik: Er h&auml;lt S&uuml;chtige f&uuml;r kranke Menschen, die Hilfe brauchen statt Haft. Die amerikanische Jugend liebt ihn, denn er spricht &uuml;ber ihre Themen, ihre Zukunft. Sanders findet, die USA sind eine Oligarchie, in der die Reichen die Regierung kaufen k&ouml;nnen, weil es eben kein System der Parteienfinanzierung gibt, wie wir das kennen. Er will den Mindestlohn beinahe verdoppeln, auf 15 Dollar pro Stunde. Das alles geht an Eingemachtes. Die Medien lieben Sanders nicht. Zudem sagt er immer wieder das Gleiche; gl&auml;nzt nicht mit verbalen Ausf&auml;llen und ungeheuerlichen Ausspr&uuml;chen. Er liegt weit hinter Clinton, aber er macht es ihr sehr schwer, wie auch die j&uuml;ngsten zwei Wahlsiege in Utah und Idaho zeigen. Wahrscheinlich deshalb verwandelte die New York Times, die Clinton nahesteht, den positiven Tenor eines j&uuml;ngst online erschienen Artikels &uuml;ber Sanders durch redaktionelle Eingriffe in H&auml;me. Das ist aufgefallen, aber es zeigt, wie weit Herausgeber zu gehen bereit sind, wenn ein Kandidat bek&auml;mpft werden soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.euractiv.de\/section\/eu-aussenpolitik\/opinion\/hauptsache-trump\/\">EurActiv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers O.W.:<\/strong> Ich hoffe auch auf eine Sanders-Wirkung auf Deutschland &ndash; unsere Generation braucht auch dringend anst&auml;ndige Politik f&uuml;r uns B&uuml;rger, nicht nur eine f&uuml;r wenige Profiteure&hellip;<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Haltung der deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsjournalisten&ldquo; zu Sanders, unterscheidet sich nicht von der ihrer amerikanischen Kollegen. Auch hier wird geflissentlich die Position der herrschenden Eliten vertreten und Sanders niedergemacht. Und seien wir ehrlich, ein Kanzlerkandidat, der die Verdoppelung des Mindestlohens in Deutschland fordert, w&uuml;rde vermutlich mit einer Medienkampagne konfrontiert werden, wie man sie noch nicht erlebt hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&bdquo;D&auml;monenhaft sch&ouml;n&ldquo; &ndash; Frauke-Petry-Interview sorgt f&uuml;r Unmut in der Bunte-Redaktion<\/strong><br>\nBurdas Bunte ver&ouml;ffentlicht in ihrer aktuellen Ausgabe ein Interview mit den beiden AfD-Politikern Frauke Petry und Marcus Pretzell. &bdquo;Wie gef&auml;hrlich ist dieses Paar?&ldquo; fragt die Titelzeile und zeigt ein extra produziertes Foto des &bdquo;umstrittenen Power Paares&ldquo; (Bunte). Innerhalb der Redaktion soll es Unmut gegeben haben, dass den rechtspopulistischen Politikern eine solche B&uuml;hne bereitet wird.<br>\nDie beiden f&uuml;hrenden AfD-Politiker, die privat ein Paar sind, &auml;u&szlig;ern sich in dem Bunte-Interview ausf&uuml;hrlich &uuml;ber ihre Partei, Politik und ihr Privatleben. Sie habe nie gesagt, dass man auf Fl&uuml;chtlinge an der Grenze schie&szlig;en lassen soll, gibt Frauke Petry den beiden Bunte-Mitarbeitern Katrin Sachse und Manfred Otzelberger zu Protokoll. Sie habe lediglich davon gesprochen, dass man &bdquo;von der Schusswaffe Gebrauch machen&ldquo; k&ouml;nne. Dies k&ouml;nne auch ein Warnschuss sein. Die &Auml;u&szlig;erungen ihrer Parteifreundin Beatrix von Storch zum Thema bezeichnet Petry in Bunte dagegen als &bdquo;katastrophal&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2016\/03\/24\/daemonenhaft-schoen-frauke-petry-interview-sorgt-fuer-unmut-in-der-bunte-redaktion\">Meedia<\/a>\n<p>dazu: <strong>Wo AfD-Chefin Petry noch glitzern darf<\/strong><br>\nRobert D. Meyer erkl&auml;rt, warum sich Hochglanz-Klatschmagazine niemals an politischer Analyse versuchen sollten<br>\nNeulich in der Redaktionskonferenz des Hochglanz-Klatschmagazins &raquo;Bunte&laquo;, fragt eine Kollegin in die Runde: &raquo;Lasst uns doch mal wieder etwas zum Zustand von Michael Schumacher bringen? Das ist eine sichere Bank.&laquo; Ruhe in der Runde, alle schweigen, bis ein Kollege einwirft: &raquo;Nee, da gibts nix Neues.&laquo; Wieder erf&uuml;llt Schweigen den Raum. Dann platzt es aus einer dritten Kollegin heraus: &raquo;Lasst uns doch mal etwas zu dieser Petry machen! So eine ganz intimes, pers&ouml;nliches Portr&auml;t!&laquo;<br>\nOb bei der &raquo;Bunten&laquo; diese Gespr&auml;ch tats&auml;chlich stattfand, ist unbekannt. Nicht ausgedacht ist allerdings das Ergebnis: Die Burda-Postille f&uuml;r Adelstratsch, gescheiterte Popsternchen und Geschichten &uuml;ber uneheliche Promikinder versucht sich in ihrem aktuellen Heft in der Analyse der gro&szlig;en Politik. Um es gleich vorwegzunehmen: Klatschreportertum und Reflexion bilden ein Oxymoron.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1006356.wo-afd-chefin-petry-noch-glitzern-darf.html\">Neues Deutschland<\/a><\/p>\n<p>passend dazu: <strong>Das beste Interview mit Frauke Petry<\/strong><br>\nTim Sebastian hat Frauke Petry in seiner einmaligen Hartn&auml;ckigkeit befragt und dabei ganz einzigartige Statements eingefangen. Seine Taktik: Einfach so lange fragen, bis man eine echte Antwort auf die Frage bekommt. Ganz gro&szlig;es Kino:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/kattascha.de\/?p=2229\">Katharina Nocun<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Das ganze Interview gibt es <a href=\"http:\/\/www.dw.com\/en\/conflict-zone-with-frauke-petry-2016-03-23\/e-19123093-9798\">hier<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Wanderprediger des Tages: Joachim Gauck<\/strong><br>\nChina hat bislang unversch&auml;mtes Gl&uuml;ck gehabt. Seit vier Jahren ist Joachim Gauck deutscher Pr&auml;sident, die Volksrepublik hatte er stets gemieden. Nun allerdings ist diese wundervolle Zeit vorbei: Der &raquo;erkl&auml;rte Antikommunist&laquo; (Bild) wollte &raquo;Defizite in der chinesischen Politik&laquo; ansprechen und hielt am Mittwoch vor der Tongji-Universit&auml;t in Shanghai &raquo;eine Rede, die sich deutlich von denen anderer europ&auml;ischer Staats- und Regierungschefs unterscheidet&laquo;.<br>\nDas kann man sich vorstellen. Bei diesem Mann, dem wohl selbst der morgendliche Br&ouml;tchenkauf zu einer Mischung aus staatsb&uuml;rgerlicher Weihestunde und Grundkurs im evangelischen Erwachsenenkatechismus ger&auml;t, ist Diplomatie gleichbedeutend mit bramarbasieren.<br>\nGauck gab, so wei&szlig; es Hofpostille Bild, seine liebsten Kalenderspr&uuml;che zum besten: &raquo;Das menschliche Verlangen nach Freiheit bricht sich immer wieder Bahn.&laquo; Mit gewohnter Gravit&auml;t umriss der Denker hinter der Waschbrettstirn nur die ganz gro&szlig;en Themen: &raquo;Manche fragen sich, wie der Wohlstand gleichm&auml;&szlig;iger verteilt werden kann.&laquo; In China nat&uuml;rlich, denn hierzulande wurde das Problem gel&ouml;st: Das reichste Prozent der Deutschen besitzt ein Drittel alles Privatverm&ouml;gens.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/03-24\/035.php\">junge welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Gauck moniert also &ldquo;die ungleiche Verteilung des Wohlstands in China. Das ist sehr am&uuml;sant, dass auch in Deutschland die sozialen Gegens&auml;tze und die Verm&ouml;genskonzentration stark zu nehmen, scheint Gauck bisher noch nicht aufgefallen zu sein. Im Gegenteil, in einem Interview mit der SZ empfahl Gauck seinen Landsleuten schon einmal, sie sollten endlich &ldquo;aus der H&auml;ngematte der Gl&uuml;ckserwartung durch Genuss und Wohlstand aufstehen.&rdquo; Denn wir m&uuml;ssten uns alle fragen, &ldquo;ob Solidarit&auml;t und F&uuml;rsorglichkeit nicht auch dazu beitragen, uns erschlaffen zu lassen.&rdquo; So Gauck in einem weiteren Interview mit der Welt. Zur Agenda 2010 &auml;u&szlig;erte sich Gauck wie folgt: &ldquo;Ich meine, dass Gerhard Schr&ouml;der sich mit &hellip; der Agenda 2010 bleibende Verdienste erworben hat&rdquo;. Soweit zu Gaucks Position zur sozialen Frage.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Osterwunder: Nahles sieht SPD kurz vor gro&szlig;en Siegen<\/strong><br>\nArbeitsministerin: &raquo;Merkel hat Nimbus der Unbesiegbarkeit verloren&laquo; \/ Stegner: SPD braucht keinen Kurswechsel &ndash; nur &raquo;bessere Vermittlung&laquo;<br>\nIm Osten k&auml;mpft die SPD weitenteils mit der 10-Prozent-Marke. Bundesweit steht die Partei unter F&uuml;hrung von Sigmar Gabriel in Umfragen so schlecht wie seit Jahren nicht. Und was sagt Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles dazu? Sie sieht die Chancen f&uuml;r die Sozialdemokraten bei der Bundestagswahl 2017 wachsen. Warum? &raquo;Frau Merkel hat ihren Nimbus der Unbesiegbarkeit inzwischen verloren&laquo;, behauptet die SPD-Politikerin der &raquo;Bild&laquo;. &raquo;F&uuml;r die SPD hei&szlig;t das: Wir k&ouml;nnen n&auml;chstes Jahr selbstbewusst in den Wahlkampf ziehen.&laquo; Wie andere Sozialdemokraten vor ihr bem&uuml;hte die Ministerin den einsamen Erfolg von Malu Dreyer bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz. Diese habe &raquo;doch gezeigt, dass die SPD mit starken Pers&ouml;nlichkeiten und klarer Haltung auch Wahlen gewinnt.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1006473.osterwunder-nahles-sieht-spd-kurz-vor-grossen-siegen.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die Erkl&auml;rung bleibt immer dieselbe. Die Politik sei richtig, es hapere nur an der Vermittlung. Selbst wenn das stimmen w&uuml;rde, m&uuml;ssten die Vermittler, die seit Jahren ank&uuml;ndigen besser vermitteln zu wollen, ihren Hut nehmen. Hat ja selten bis gar nicht geklappt mit dem Draht zum W&auml;hler.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Gewinner, die Verlierer f&uuml;hren<\/strong><br>\nZun&auml;chst verbl&uuml;fft, wie viele Multimillion&auml;re, wie viele Unternehmer und Vertreter eher von Kapital- als von Identit&auml;tsinteressen an den Spitzen der rechtspopulistischen Bewegungen in Europa und in den USA stehen. &bdquo;Von unten&ldquo;, wie ein nicht unerheblicher Teil ihrer Anh&auml;ngerschaft, kommt da keiner. Die Trumps, Blochers, Le Pens sind Vertreter eines neuen Kapitals, das sich rasch und in zweifelhaftem Zusammenhang mit Krisen vermehrte &hellip;.<br>\nSuperreiche und Reiche, Vertreter der Finanzwirtschaft, der Oligarchen und des Feudalismus f&uuml;hren Menschen, die von der Angst um ihren Arbeitsplatz, um ihren Wohnraum umgetrieben werden. Was sagt uns das?<br>\nDie F&uuml;hrungsriegen der rechtspopulistischen Gruppierungen und ihr Fu&szlig;volk haben offensichtlich noch weniger gemeinsam als bei den von ihnen angegriffenen &bdquo;Altparteien&ldquo;. Gemeinsamkeit wird daher k&uuml;nstlich hergestellt, in einer vulg&auml;ren, medienaffinen, aggressiven Sprechweise. Oder in der Konstruktion gemeinsamer, willk&uuml;rlich definierter Feinde. Die Erz&auml;hlung von Flut, Grenze, Verschw&ouml;rung und Heilserwartung durch die R&uuml;ckkehr zu Vor-Demokratie und Vor-Moderne muss irrational sein, weil sonst der Widerspruch zwischen &ouml;konomischen Interessen oben und Aggressionsrausch unten rasch offenkundig w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Debatte-Rechtspopulismus\/!5285194\/\">Georg Seesslen in der taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Eine der bisher erhellensten Analysen zum Thema AfD. Dass die herrschenden Eliten eigentlich mit der AfD und &auml;hnlichen Bewegungen wenig Probleme haben liegt auf der Hand. Definitiv weniger als mit der Linken. Wendet sich doch die Wut der Menschen so gegen die &bdquo;Richtigen&ldquo;, gegen die Schw&auml;chsten in der Gesellschaft, gegen Fl&uuml;chtlinge, Ausl&auml;nder, sozial marginalisierte Gruppen und nicht gegen die herrschenden Eliten selbst. Um es auf den Punkt zu bringen: Mit dem Faschismus hatten die deutschen Eliten noch nie ein ernsthaftes Problem.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Partei am Abgrund<\/strong><br>\n&bdquo;Was f&uuml;r ein Wahlsinn!&ldquo; titelte BILD am Tag nach dem 13. M&auml;rz. Die Assoziation zum meistgebrauchten Mauerfallwort &bdquo;Wahnsinn&ldquo; war gewollt. &bdquo;SPD zweimal von AfD &uuml;berholt&ldquo;, hie&szlig; es weiter. Endlich geschafft, sollte das wohl bedeuten. Kein Wort &uuml;ber DIE LINKE.<br>\nIm S&uuml;dwesten der Republik hat diese Partei sowieso nur die Messwerte eines Spurenelementes. Seit ihrer Gr&uuml;ndung f&auml;hrt sie dort Ergebnisse um die drei Prozent ein. Die Landesverb&auml;nde in Baden-W&uuml;rttemberg und Rheinland-Pfalz haben das Kunstst&uuml;ck fertig gebracht, sich trotz niedriger Mitgliederzahlen (2.836 beziehungsweise 1.594 per 31. Dezember 2015) heil- und zukunftslos in das politische Nirwana zu zerstreiten. &Uuml;ber die Ursachen dieser Misere mag man geteilter Meinung sein. Auff&auml;llig ist allerdings, dass der Frauenanteil in den Westverb&auml;nden der LINKEN nur ein knappes Viertel der Mitgliedschaft betr&auml;gt. In den ostdeutschen Landesverb&auml;nden liegt er zwischen 40 und 50 Prozent. Auff&auml;llig ist auch, dass es der Partei nicht gelang, in den sozialen Milieus der dortigen Industriearbeiterschaft &ndash; egal ob in festangestelltem oder Leiharbeiterzustand &ndash; Fu&szlig; zu fassen.<br>\nAm Wochenende zuvor w&auml;hlten die Hessen ihre Kommunalparlamente. DIE LINKE erzielte vor allem in st&auml;dtisch gepr&auml;gten Regionen einige Zuw&auml;chse. Im Landesdurchschnitt steigerte sie sich von 2,7 auf 3,5 Prozent. Die AfD dagegen erreichte gleichsam aus dem Stand 11,9 Prozent. Von Interesse sollte der Vergleich mit den NPD-Werten sein: Die erreichte in B&uuml;dingen 14,2 Prozent, in Altenstadt 12,3 und selbst in Wetzlar 9,6 Prozent. In allen drei St&auml;dten war die AfD so gut wie gar nicht pr&auml;sent. Bildet sich hier nicht doch eine Sammlungspartei mit erheblichen Schnittmengen in das rechtsextreme Spektrum, die eben (noch) nicht den braunen Ludergeruch an sich hat? Am 6. M&auml;rz schrillten in Hessen jedenfalls die Alarmglocken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/das-blaettchen.de\/2016\/03\/partei-am-abgrund-35655.html\">Das Bl&auml;ttchen<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Leider eine zutreffende Analyse. Wobei sich die Frage stellt in wie weit die innerparteilichen Grabenk&auml;mpfe auch von au&szlig;en mit angesto&szlig;en werden?<\/em><\/p>\n<p>Dazu nochmals: <strong><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32404\">Die Linke ruiniert sich selbst? Oder sie wird von au&szlig;en ruiniert?<\/a><\/strong><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Hagen Rether &uuml;ber Werte und Helden<\/strong><br>\nAuftritt in den &ldquo;Mitternachtsspitzen&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=nJnag6Sq3YY\">YouTube<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Hier geht es um das zentrale Sich-auf-die-Schulter-klopfen des Westens. Wir und unsere Werte.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT\/JK\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-32534","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/32534","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=32534"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/32534\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":32537,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/32534\/revisions\/32537"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=32534"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=32534"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=32534"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}