{"id":3259,"date":"2008-06-05T08:59:41","date_gmt":"2008-06-05T06:59:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3259"},"modified":"2008-06-05T08:59:53","modified_gmt":"2008-06-05T06:59:53","slug":"hinweise-des-tages-663","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3259","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\nVorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3259&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Die Schn&uuml;ffelwut geht zu weit<\/strong><br>\nEin Schritt in Richtung &Uuml;berwachungsstaat &ndash; durch das neue BKA-Gesetz k&ouml;nnte das Bundeskriminalamt unbegrenzt Verd&auml;chtige und Nicht-Verd&auml;chtige besp&auml;hen. Einw&auml;nde gegen das Gesetz gibt es viele. Einer davon: Es verst&ouml;&szlig;t gegen das Trennungsgebot von Polizei und Geheimdiensten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/:BKA-Gesetz-Die-Schn%FCffelwut\/622659.html\">stern.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Rentenrendite auch bei Rente mit 67 deutlich positiv<\/strong><br>\nRentner bekommen auch k&uuml;nftig im Regelfall mehr Rente heraus als sie an Beitr&auml;gen eingezahlt haben.<br>\nDie Rendite der gesetzlichen Rentenversicherung wird trotz der im vergangenen Jahr beschlossenen Anhebung der Altersgrenze auf 67 Jahre auch in den n&auml;chsten Jahrzehnten positiv bleiben. Das ergibt sich aus Berechnungen der Deutschen Rentenversicherung Bund. Sie decken sich im Ergebnis weitgehend mit &auml;hnlichen Berechnungen der Stiftung Warentest, der &ldquo;F&uuml;nf Weisen&rdquo; und des Sozialbeirats der Bundesregierung. Zwar wird die Rentenrendite in den kommenden Jahrzehnten leicht sinken &ndash; vor allem f&uuml;r Neurentner der Jahre 2020 bis 2035. F&uuml;r den Rentenzugang 2040 wird die Rentenrendite dagegen nach den Ermittlungen der Deutschen Rentenversicherung wegen der mit der steigenden Altersgrenze verbundenen h&ouml;heren Zahl an Beitragsjahren wieder steigen.\n<p>Nach den letzten vorliegenden Daten der Deutschen Rentenversicherung Bund wird die Rentenrendite f&uuml;r Frauen auch k&uuml;nftig immer &uuml;ber drei Prozent liegen: f&uuml;r Neurentnerinnnen des Jahres 2010 bei rund 3,8 Prozent, f&uuml;r Frauen, die zwischen 2020 und 2040 in Rente gehen, bei 3,1 und 3,2 Prozent. F&uuml;r ledige M&auml;nner wird die Rentenrendite aufgrund der geringeren Lebenserwartung um jeweils etwa 0,5 bis 0,6 Prozentpunkte niedriger ausfallen als bei Frauen. Konkret: F&uuml;r Neurentner des Jahres 2010 errechnen die Mathematiker derzeit eine Rentenrendite von 3,2 Prozent, f&uuml;r Neurentner der Jahre 2020 und 2040 zwischen 2,6 und 2,7 Prozent. Die Rentenrendite verheirateter M&auml;nner entspricht etwa der von Frauen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/rentenrendite-ab-67-positiv.html\">Ihre Vorsorge<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Bayerische Metall- und Elektroindustrie spendete eine halbe Million an die CSU<\/strong><br>\nAm 28. September wird in Bayern gew&auml;hlt und Wahlen kosten die Parteien bekanntlich viel Geld. Die Industrie hat ihre Wahl schon getroffen: Der in M&uuml;nchen ans&auml;ssige Verband der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie e. V. (VBM) hat am 2. April mehr als eine halbe Million Euro an die CSU gespendet. Genau genommen bel&auml;uft sich der Betrag auf 540.000 Euro. Die FDP erhielt von dem Industrieverband am 4. April immerhin 100.000 Euro. Das geht aus einer Unterrichtung des Pr&auml;sidenten des Deutschen Bundestages &uuml;ber Spenden von mindestens 50.000 Euro hervor, die am 14. Mai ver&ouml;ffentlicht wurde. Hinter dem Verband steckt unter anderem der Elektroriese Siemens, der seit geraumer Zeit wegen Korruption am Pranger steht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ngo-online.de\/12druckfrisch_druckausgabe.php?Nr=18078&amp;Beitragsauswahl=Einzelnachricht\">NGO-Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Partei der Hasenf&uuml;&szlig;e<\/strong><br>\nDer Zustand der Sozialdemokraten ist erb&auml;rmlich. Nur 20 Prozent erreichen sie in der Politumfrage des stern. Eine Volkspartei ist die SPD so nicht mehr. Verantwortlich daf&uuml;r ist eine falsche strategische Haltung gegen&uuml;ber der Linkspartei und eine miserable F&uuml;hrung. Bei beidem muss die SPD einen Schnitt wagen. Eine Volkspartei hat den Anspruch zu regieren. Eine Volkspartei hat den Anspruch, die Regierenden zu stellen. Eine Volkspartei hat den Anspruch, die Interessen gro&szlig;er Teile der Bev&ouml;lkerung zu repr&auml;sentieren, das gro&szlig;e Ganze im Blick zu haben, nicht nur die Einzelinteressen einer eng begrenzten Klientel. Eine Volkspartei schafft es, Widerspr&uuml;che in sich zu vereinen, Extreme, so sie sich noch im Rahmen der Verfassung bewegen, aufzusaugen, und darauf ein machbares Programm zu entwickeln. Eine Volkspartei bekommt bei Wahlen, wenn es gut l&auml;uft, die absolute Mehrheit, wenn es schlechter l&auml;uft, irgendetwas zwischen 30 Prozent und 45 Prozent. Die SPD ist bald keine Volkspartei mehr. Deutlichstes Zeichen daf&uuml;r sind die fatalen Umfragewerte. In der j&uuml;ngsten Forsa-Umfrage des stern st&uuml;rzt sie auf 20 Prozent. Auf 20 Prozent! Den Atem Oskar Lafontaines kann Kurt Beck jetzt schon sp&uuml;ren. Damit erh&auml;lt die Partei die Quittung f&uuml;r eine desastr&ouml;se strategische Ausrichtung und schwaches Personal. Beides wird den Ma&szlig;st&auml;ben, die f&uuml;r eine Volkspartei gelten m&uuml;ssen, nicht mehr gerecht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/:Kommentar-Partei-Hasenf%FC%DFe\/622661.html?pr=1\">Stern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> &bdquo;Programmatisch m&uuml;ssen sich die Genossen nicht scheuen, die Luftblasen der Linken k&ouml;nnten sie in der Konfrontation auf offenem Felde locker und publikumswirksam platzen lassen&ldquo;, schreibt der Autor. Beispiele oder Belege? Fehlanzeige. Es bleibt bei der blo&szlig;en Behauptung, wie nahezu in der gesamten deutschen Presse.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Afghanistan: Gewissen statt Gehorsam!<\/strong><br>\nWar im alten Preu&szlig;en dem Reichskanzler Bismarck der Balkan nicht die &bdquo;Knochen eines preu&szlig;ischen Grenadiers&ldquo; wert, so plagen heutzutage Bundeskanzlerin Angela Merkel im Hinblick auf Zentralasien offenbar weniger Skrupel. In wenigen Wochen soll auf Wunsch der Verb&uuml;ndeten im Br&uuml;sseler Nato-Rat die Bundeswehr einen schnellen Eingreifverband f&uuml;r das Regionalkommando Nord &ndash; die deutsche Besatzungszone am Hindukusch &ndash; stellen. Die v&ouml;lkerrechtliche Legitimit&auml;t dieses &bdquo;Antiterrorkrieges&ldquo; ist freilich h&ouml;chst umstritten. W&auml;hrend sich die Kriegsallianz gebetsm&uuml;hlenhaft auf das in der UN-Charta verankerte Selbstverteidigungsrecht beruft, bestreiten ganze Legionen von V&ouml;lkerrechtsprofessoren genau diese Argumentation und bezeichnen die Operation Enduring Freedom schlicht als v&ouml;lkerrechtswidrig. Jeder Soldat kann seine Beteiligung am Kampfeinsatz verweigern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/kommentare\/;art141,2544208\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Frankfurter Rundschau: Erfolgreicher Aufruf zum Warnstreik<\/strong><br>\nIn einen zweist&uuml;ndigen Warnstreik vor dem Redaktionsgeb&auml;ude im Frankfurter Colosseo und dem Druckbetrieb in Neu Isenburg sind am Donnerstag Mitarbeiter der Frankfurter Rundschau getreten. Damit wollten sie ihrer Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung, der SPD und dem K&ouml;lner Mehrheitseigent&uuml;mer M.DuMont Schauberg demonstrieren, dass sie weitere Entlassungen und eine angek&uuml;ndigte Tarifflucht nicht hinnehmen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=12471\">Neue Rheinische Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br \/> Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3259","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3259","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3259"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3259\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3259"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3259"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3259"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}