{"id":32598,"date":"2016-03-31T08:27:19","date_gmt":"2016-03-31T06:27:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32598"},"modified":"2016-03-31T08:27:19","modified_gmt":"2016-03-31T06:27:19","slug":"hinweise-des-tages-2593","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32598","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32598#h01\">Terror und Datenwahn: Tiefgreifendes, strukturelles, multiples Staatsversagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32598#h02\">Arme sterben fr&uuml;her<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32598#h03\">Die Bundesregierung zu Erdogans Problem mit deutscher Satire<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32598#h04\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32598#h05\">Krieg gegen den Terror<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32598#h06\">Gro&szlig;es Chaos in einem kleinen Land oder der Betrug an allen Generationen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32598#h07\">Europas Schw&auml;che<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32598#h08\">Das verdienen Deutschlands Top-Manager<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32598#h09\">Teilen, was wir haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32598#h10\">Au&szlig;enenergiepolitik: Die gleiche Geopolitik in GR&Uuml;N?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32598#h11\">&bdquo;Niemand spricht das deutlich genug aus&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32598#h12\">Was Gabriel unter B&uuml;rgern&auml;he versteht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32598#h13\">B&uuml;rgermeister von Sprockh&ouml;vel entschuldigt sich bei Werner R&uuml;gemer: Antisemitismus-Vorwurf bricht in sich zusammen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32598#h14\">Politik im Zeitalter der Beschleunigung: Tempo, Tempo!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32598#h15\">Baden-W&uuml;rttemberg: Kretschmann knackt die Union<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32598#h16\">La principessa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32598#h17\">Zu guter Letzt: Schnell, schneller, &bdquo;Focus Online&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Terror und Datenwahn: Tiefgreifendes, strukturelles, multiples Staatsversagen<\/strong><br>\nDas ist also die Dimension des Politik- und Beh&ouml;rdenversagens in Europa, was islamistischen Terror und &Uuml;berwachung angeht. Mordanschl&auml;ge werden nach Datenlage fast ausschlie&szlig;lich von amtsbekannten T&auml;tern ausgef&uuml;hrt. Niemand, der bei Sinnen ist, kann etwas gegen die gezielte &Uuml;berwachung von Verd&auml;chtigen haben &ndash; aber das angewendete Generalrezept ist: mehr fl&auml;chendeckende, anlasslose &Uuml;berwachung der gesamten Bev&ouml;lkerung, weniger B&uuml;rgerrechte f&uuml;r alle. Die EU bek&auml;mpft mit einem Rettungsring einen Brand, es funktioniert nicht, also bestellt sie neue Rettungsringe. Und Schwimmwesten. Es ist zum Verzweifeln &ndash; auch weil es Methode hat.<br>\nDenn auf den ersten Blick ist unverst&auml;ndlich, warum so viele Mittel, finanzielle, technische und personelle, in die anlasslose &Uuml;berwachung gesteckt werden, wo offensichtlich eine bessere &Uuml;berwachung der l&auml;ngst Verd&auml;chtigen angebracht gewesen w&auml;re. Auf den zweiten Blick aber offenbart sich ein tiefgreifendes, strukturelles, multiples Staatsversagen. Eine fl&auml;chendeckende &Uuml;berwachung erscheint als scheinbar preiswerte, weil skalierbare L&ouml;sung durch Technologie: Probleml&ouml;sung auf Knopfdruck. Direkt gekoppelt mit dem Ziel, immer mehr und mehr zu sparen, gerade auch beim Staatsapparat. Aber die klassische Ermittlungsarbeit, die nachweislich funktioniert, ist teuer und personalintensiv. Das bedeutet Beh&ouml;rdenversagen durch &ouml;konomisch getriebene Technologiegl&auml;ubigkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/sascha-lobo-ueber-is-terror-ueberwachung-ist-die-falsche-antwort-a-1084629.html\">Sascha Lobo auf Spiegel Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Vers&auml;umnisse der belgischen Ermittler immer eklatanter<\/strong><br>\nSeit den Anschl&auml;gen in Br&uuml;ssel m&uuml;ssen sich die belgischen Anti-Terror-Fahnder kritische Fragen gefallen lassen. Angaben aus den Niederlanden sorgen f&uuml;r zus&auml;tzliche Verwirrung. Es sind neue Informationen &uuml;ber fr&uuml;here Warnungen zu T&auml;tern aufgetaucht. US-Ermittler haben demnach niederl&auml;ndische Beh&ouml;rden Mitte M&auml;rz &uuml;ber die belgischen Selbstmordattent&auml;ter informiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/terroranschlaege-in-bruessel-versaeumnisse-der-belgischen-ermittler-erscheinen-zunehmend-eklatant-1.2928022\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Europ&auml;ische Datensammlungen zu &bdquo;ausl&auml;ndischen terroristischen K&auml;mpfern&ldquo;<\/strong><br>\nNach den j&uuml;ngsten Anschl&auml;gen in Br&uuml;ssel hie&szlig; es vielerorts, die europ&auml;ische Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terrorismus m&uuml;sse verst&auml;rkt werden. Vor allem der Austausch von Informationen unter den Polizeibeh&ouml;rden sei ausbauf&auml;hig. Die Polizeiagentur Europol betreibe etwa eine Datei zu &bdquo;ausl&auml;ndischen K&auml;mpfern&ldquo;, die aber zu 90% von den zust&auml;ndigen Polizeien aus f&uuml;nf Mitgliedstaaten gef&uuml;llt w&uuml;rde. Nicht erw&auml;hnt wird, dass auch US-Beh&ouml;rden bei Europol Daten anliefern. Auch kaum berichtet ist, dass Europol eher zu viele als zu wenig Daten erh&auml;lt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2016\/europaeische-datensammlungen-zu-auslaendischen-terroristischen-kaempfern\/\">netzpolitik.org<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Arme sterben fr&uuml;her<\/strong><br>\nWer in Pirmasens wohnt, wird nicht daran gehindert, etwas f&uuml;r seine Gesundheit zu tun. Vor den Toren der Stadt wartet das Biosph&auml;renreservat Pf&auml;lzerwald, das dem Wanderwilligen hunderte Kilometer in der Natur zu F&uuml;&szlig;en legt. Trotzdem halten M&auml;nner in der rheinland-pf&auml;lzischen Stadt einen negativen Rekord: Sie werden im Schnitt nur 73 Jahre alt. Nirgendwo in der Bundesrepublik f&auml;llt die Lebenserwartung geringer aus. Wer dagegen in Starnberg, M&uuml;nchen oder dem unter Bankern beliebten Hochtaunuskreis bei Frankfurt residiert, darf damit rechnen, seinen 80. Geburtstag zu erleben.<br>\nAm Klima oder den landschaftlichen Gegebenheiten kann das kaum liegen. Stattdessen deutet die regionale Kluft, die die Linken-Parlamentarierin Sabine Zimmermann aus Daten des Bundesinstituts f&uuml;r Bau- und Stadtforschung destilliert hat, auf etwas anderes hin: &ldquo;Arme sterben fr&uuml;her&rdquo;, sagt Zimmermann. Pirmasens etwa, einst f&uuml;r seine Schuhproduktion ber&uuml;hmt, ist vom Strukturwandel getroffen und hoch verschuldet. &ldquo;Die Lebenserwartung besonders von M&auml;nnern liegt in struktur- und einkommensschwachen Regionen wie weiten Teilen der neuen Bundesl&auml;nder und Teilen des Ruhrgebiets, des Saarlandes und Frankens statistisch signifikant unter dem Durchschnitt&rdquo;.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/lebenserwartung-arme-sterben-frueher-1.2926821\">S&uuml;ddeutsche<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/linksfraktion.de\/nachrichten\/zimmermann\/\">Sabine Zimmermann, die Linke<\/a>\n<p>dazu: <strong>Altersarmut in Bayern<\/strong><br>\nSie haben ihr ganzes Leben lang hart gearbeitet und trotzdem reicht die Rente nicht. Gerade in Bayern, einem der reichsten Bundesl&auml;nder gibt es viele &auml;ltere Menschen, die unterhalb der Armutsgrenze leben. Mittlerweile ist es in M&uuml;nchen ein gewohntes Bild: &auml;ltere Menschen schauen unter Parkb&auml;nken und in M&uuml;lleimern nach, um sich etwas zu ihrer kargen Rente hinzuzuverdienen. 25 Cent gibt es f&uuml;r eine Plastikflasche, acht f&uuml;r eine Mehrwegflasche aus Glas. Das bedeutet ein kleines Zubrot. Auch Martina Wieland bessert ihren Lebensunterhalt so auf. Ihr Einkommen reicht kaum f&uuml;r das N&ouml;tigste. Jahrelang betrieb sie mit ihrem Mann eine Gastwirtschaft. Der &uuml;berreichte ihr zwar regelm&auml;&szlig;ig einen Monatslohn, jedoch bar auf die Hand. In die Arbeitslosen- oder in die Rentenversicherung wurde nie etwas einbezahlt. Bemerkt hat sie das erst nach seinem Tod.<br>\nUnd dies ist gerade in Bayern, dem Bundesland, das sich seiner hohen Lebensqualit&auml;t und geringen Arbeitslosigkeit r&uuml;hmt, kein Einzelfall. Denn sowohl in der Landwirtschaft als auch in der Gastronomie werden niedrigste L&ouml;hne gezahlt. Zwei Erwerbszweige, die traditionell in Bayern weit verbreitet sind. Auch nach Jahrzehnten mit festangestelltem Arbeitsvertrag sammeln sich nur geringe Rentananspr&uuml;che an und private Vorsorge ist bei diesen Einkommen vollkommen unm&ouml;glich. Kommt dann noch eine l&auml;ngere Auszeit durch Kinderziehung hinzu, bleibt ein w&uuml;rdiges Auskommen im Alter eine Utopie: Daher ist Altersarmut, gerade in Bayern, vor allem weiblich. Neu-Rentnerinnen haben statistisch nur die H&auml;lfte des Anspruchs der M&auml;nner erarbeitet. Im Schnitt gerade einmal 540 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/page\/?source=\/dokumentationen\/185784\/index.html\">3sat<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> So sieht es aus im Land, in dem angeblich Milch und Honig flie&szlig;en.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Bundesregierung zu Erdogans Problem mit deutscher Satire<\/strong><br>\nErdogans Satire-Problem:<br>\nDie Bundesregierung mag die t&uuml;rkische Regierung f&uuml;r die Einbestellung des deutschen Botschafters nicht wirklich verurteilen oder kritisieren. Die Einbestellung sei halt eine &ldquo;sch&auml;rfere Form der Terminvereinbarung&rdquo;. Ansonsten zieht man sich zur&uuml;ck und betont, wie toll &amp; wichtig man Pressefreiheit findet. Verurteilen m&ouml;chte man Erdogans Vorgehen nicht. Ob solch eine Satire auch in der T&uuml;rkei m&ouml;glich ist, mag man auch nicht beantworten&hellip; Sehenswert!<br>\nAusschnitt aus der BPK vom 30. M&auml;rz 2016<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=r40Vnfotvxk\">Jung und naiv via Youtube<\/a>\n<p>dazu: <strong>Berlins Zaudern in der Satire-Aff&auml;re ist peinlich<\/strong><br>\nGeorge Orwell hat in &ldquo;1984&rdquo; den Begriff Neusprech gepr&auml;gt; Sprache als Instrument der Verschleierung ist vermutlich nie plastischer beschrieben worden als in diesem Roman. Was jetzt die Bundesregierung vollf&uuml;hrt, erinnert stark an derlei Neusprech. Erst schwieg das Ausw&auml;rtige Amt tagelang zur Einbestellung des deutschen Botschafters durch die T&uuml;rken. Am Mittwoch konnten die Sprecher der Regierung sich dann aber nicht mehr wegducken, sie mussten sich der Bundespressekonferenz stellen.<br>\nUnd was machte die Vertreterin Steinmeiers? Erst verharmloste sie die Einbestellungen zu &ldquo;Einladungen&rdquo;. Nur auf Nachfrage gestand sie ein, dass es tats&auml;chlich um Einbestellungen gegangen sei. Diese relativierte die Sprecherin dann aber gleich wieder zu einer &ldquo;sch&auml;rferen Form der Terminvereinbarung&rdquo;. Allen Fragen, ob man Erdogans absurde Anw&uuml;rfe gegen den deutschen Botschafter und die Satiresendung Extra3 nicht als Affront verurteilen m&uuml;sse, wich sie aus. Die peinliche Zur&uuml;ckhaltung zeigt, wie gro&szlig; die Abh&auml;ngigkeit Deutschlands ist. Angela Merkel muss mehr als alle anderen in der EU hoffen, dass der Fl&uuml;chtlingsdeal mit der T&uuml;rkei ein Erfolg wird. Die Diva von Ankara empfindet aber schon leiseste Kritik als Majest&auml;tsbeleidigung. In dieser Zwangslage hat sich Berlin daf&uuml;r entschieden, das Problem kleinzureden. Ein glaubw&uuml;rdiger Einsatz f&uuml;r die Presse- und Meinungsfreiheit ist das nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/erdogan-berlins-neusprech-1.2926815\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&Ouml;sterreich: Asylantr&auml;ge nur mehr in Ausnahmef&auml;llen zulassen<\/strong><br>\nEin Gutachten stellt fest, dass eine fixierte Zahl als Obergrenze f&uuml;r Asylantr&auml;ge rechtlich nicht m&ouml;glich ist. Die Regierung hilft sich auf andere Weise<br>\nDie &ouml;sterreichische Regierung k&uuml;ndigte heute eine Versch&auml;rfung des Asylrechts an. Dessen Kern besteht darin, die Zulassung von Fl&uuml;chtlingen zum Asylverfahren ab Mitte Mai deutlich einzuschr&auml;nken. Asylantr&auml;ge w&uuml;rden dann nur mehr in Ausnahmef&auml;llen zugelassen, erkl&auml;rte Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (&Ouml;VP). Gestellt werden die Asylantr&auml;ge nach ihren Vorstellung k&uuml;nftig nur mehr an der Grenze. In einem Schnellverfahren in sogenannten &ldquo;Registrierzentren&rdquo; soll dar&uuml;ber entschieden werden, ob Voraussetzungen f&uuml;r ein Asylverfahren vorliegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47822\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Das R&auml;tsel der vermissten Fl&uuml;chtlingskinder<\/strong><br>\nIm Februar teilte Europol mit, dass mindestens 10 000 alleinreisende Fl&uuml;chtlingskinder in den vergangenen 18 bis 24 Monaten nach ihrer Ankunft in Europa spurlos verschwunden seien. Mehrere Europa-Abgeordnete weisen nun in einem Brief an den Rat der 28 Mitgliedstaaten darauf hin, dass die Verschollenen m&ouml;glicherweise Opfer von paneurop&auml;ischen Banden w&uuml;rden, die sie f&uuml;r Sexarbeit, Sklaverei oder Organhandel missbrauchen. Extra f&uuml;r Kinder unter 15 Jahren gibt es nun den Suchdienst &ldquo;Trace the Face Kids&rdquo;, ein Pilotprojekt des Internationalen Roten Kreuzes und des Roten Halbmondes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/europapolitiker-fordern-aufklaerung-raetsel-der-vermissten-kinder-1.2925677\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><strong>Der n&auml;chste Brandherd<\/strong><br>\nW&auml;hrend sich die Lage in Syrien etwas beruhigt, spitzt sie sich in Libyen bedrohlich zu. Wenige Kilometer vor der K&uuml;ste Italiens macht sich der &bdquo;IS&ldquo; breit, zugleich fl&uuml;chten immer mehr Menschen gen Europa. Es klingt wie eine gute Nachricht: Der Ministerpr&auml;sident von Libyens neuer Einheitsregierung ist in Tripolis angekommen. Fajis al-Sarradsch sei auf dem Seeweg am Marinest&uuml;tzpunkt in Abu Sita angekommen, meldet &bdquo;dpa&ldquo;. Doch warum auf dem Seeweg? Weil ihm die Islamisten in Tripolis die Ankunft per Flugzeug verweigerten. Zur &ldquo; Begr&uuml;&szlig;ung&ldquo; gab es Gewehrfeuer und laute Explosionen, berichtet der Fachdienst &bdquo;MiddleEastEye&ldquo;. Wie soll der von Uno und EU eingesetzte Regierungschef unter diesen Umst&auml;nden regieren?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/brandherd-libyen\/\">Lost in Europe<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Krieg gegen den Terror<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&raquo;Das ist ein Kriegsverbrechen&laquo;<\/strong><br>\nUS-Flugzeuge bombardierten die Universit&auml;t von Mossul. Mindestens 90 Menschen wurden dabei get&ouml;tet. Ein Gespr&auml;ch mit Dr. Souad Naij Al-Azzawi<br>\nAm 19. und 20. M&auml;rz ereigneten sich in Mossul Angriffe, &uuml;ber den in deutschen Medien praktisch nicht berichtet wurde. K&ouml;nnen Sie uns schildern, was geschehen ist?<br>\nKampfjets der US-Luftwaffe haben die Universit&auml;t bombardiert, die am &ouml;stlichen Stadtrand von Mossul liegt. Es war eine Welle von Angriffen, die um die Mittagszeit, kurz nach 13.00 Uhr, begannen, als viele Menschen dort unterwegs waren. Die Bombardements waren massiv und richteten gro&szlig;e Zerst&ouml;rungen an. Bisher haben die Angriffe der &raquo;Koalition&laquo; auf &ouml;ffentliche und staatliche Einrichtungen nachts stattgefunden. Beispielsweise wurden sechs Banken, das Rathaus von Mossul, Wasserreinigungsanlagen und so weiter bombardiert. Dass die Attacken diesmal mitten am Tag stattfanden, kann ich nur so interpretieren, dass sie sich absichtlich und geplant gegen die Bev&ouml;lkerung, gegen Zivilisten richteten. Das ist ein Kriegsverbrechen.<br>\nEs wurden bunkerbrechende Waffen eingesetzt. Diese zerst&ouml;rten das Hauptgeb&auml;ude der Universit&auml;t, das Wissenschaftscollege, das Frauencollege, die Schlafr&auml;ume f&uuml;r die Studentinnen, den Wohncampus f&uuml;r die Mitarbeiter der Fakult&auml;t und eine Berufshochschule, die in unmittelbarer N&auml;he der Universit&auml;t liegt. Auch alle Kantinen und Caf&eacute;s der Studierenden, die teilweise vor der Universit&auml;t liegen, wurden durch die Luftangriffe zerst&ouml;rt. Nach allem, was wir bisher wissen, wurden 90 Menschen get&ouml;tet und 155 verletzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/03-31\/012.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Belagerung von Falludscha: Kein Baschar al-Assad, kein Putin &ndash; kaum Berichterstattung<\/strong><br>\nKinder, die Bl&auml;tter essen, war der Schocker, mit dem die Berichterstattung &uuml;ber die &ldquo;syrische Hungerstadt Madaja&rdquo; Anfang des Jahres auf die humanit&auml;re Katastrophe in der belagerten Stadt aufmerksam machte. Zu Falludscha gibt es keine derartig breite Berichterstattung. Nur vereinzelt wird auf die Not in der irakischen Stadt verwiesen &ndash; jedes Mal, so der Eindruck, wenn sich das World-Food-Programme zu Wort meldet. Der Unterschied: An der Spitze des Irak ist nicht Baschar al-Assad und es sind keine russischen Flugzeuge, die die vorr&uuml;ckende Armee unterst&uuml;tzen, der irakische Luftraum wird bekanntlich von der US-Airforce beherrscht, die Offensiven der irakischen Armee unterst&uuml;tzt. Man kann die Berichterstattung also nicht an den g&auml;ngigen Feindbildern aufziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47820\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Gro&szlig;es Chaos in einem kleinen Land oder der Betrug an allen Generationen<\/strong><br>\nIm Saarland ist in der vergangenen Woche &uuml;ber Nacht eine Autobahnbr&uuml;cke gesperrt worden, die t&auml;glich von rund 40 000 Autos benutzt wurde. Die Br&uuml;cke sei akut einsturzgef&auml;hrdet, h&ouml;rte man als Begr&uuml;ndung von der Verkehrsministerin. Daraufhin brach, obwohl noch Ferienzeit ist, auf kleinen Umleitungsstrecken ein veritables Verkehrschaos aus, das wohl noch Monate anhalten wird, weil es bis zu einem Jahr dauern kann, die Br&uuml;cke notd&uuml;rftig zu flicken.<br>\nWas daran erstaunt, ist die Tatsache, dass kaum jemand kritische Fragen stellt. Man nimmt das wie ein Naturereignis hin und fordert die Bev&ouml;lkerung auf, Ruhe zu bewahren und geduldig auf das Ende der Bauarbeiten zu warten. Niemand fragt, wieso in einem hochentwickelten Industrieland eine Br&uuml;cke so akut einsturzgef&auml;hrdet sein kann, dass sie von einer Stunde zur n&auml;chsten total gesperrt werden muss. Kaum jemand fragt, wieso &uuml;berhaupt die deutsche Infrastruktur in einem so maroden Zustand ist, dass so etwas (wie schon vor einiger Zeit bei der Schiersteiner Br&uuml;cke in Wiesbaden) anscheinend zur Regel wird. Es hat auch niemand den sofortigen R&uuml;cktritt der saarl&auml;ndischen Verkehrsministerin gefordert und schon gar niemand ist auf die Idee gekommen, dass das mit der absurden Politik des Bundesfinanzministers zu tun hat und dass der eigentlich zur&uuml;cktreten m&uuml;sste.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/grosses-chaos-in-einem-kleinen-land-oder-der-betrug-an-allen-generationen\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Europas Schw&auml;che<\/strong><br>\nMehr als 16 Millionen Menschen sind in Europa arbeitslos. Der Zulauf der Populisten l&auml;sst sich nur verstehen, wenn man die wirtschaftliche Situation bedenkt. Die Wirtschaft im Euroraum kommt auch im Fr&uuml;hjahr 2016 nicht in Schwung. Das Bruttoinlandsprodukt w&auml;chst im Schneckentempo, es ist heute noch immer nicht gr&ouml;&szlig;er als vor dem Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers im Herbst 2008. Daran &auml;ndert auch die Geldpolitik der EZB nichts, die mit nahezu allen Mitteln versucht, f&uuml;r mehr Dynamik zu sorgen.<br>\nDie anhaltende Wachstumsflaute trifft vor allem die rund 16,6 Millionen Arbeitslosen in den 19 Eurol&auml;ndern. Viele von ihnen sind Jugendliche und haben kaum Aussichten auf eine erfolgreiche berufliche Zukunft. Diese andauernde wirtschaftliche Perspektivlosigkeit hat Nebenwirkungen, die nun an immer mehr Stellen sichtbar werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/kommentar-europas-schwaeche-14150317.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ganz sch&ouml;n einsichtig: die anhaltende, hohe Arbeitslosigkeit ist ein Riesenproblem f&uuml;r die betroffenen Menschen, und die EZB &ldquo;[versucht] mit nahezu allen Mitteln [&hellip;], f&uuml;r mehr Dynamik zu sorgen&rdquo;. Die EZB wird also ihrer Rolle gerecht und ist nicht der Buhmann f&uuml;r eine kaputte Altersvorsorge, und ja, es gibt eine &ldquo;andauernde wirtschaftliche Perspektivlosigkeit&rdquo;, und die &ldquo;hat Nebenwirkungen&rdquo;. Das alles fast 8 Jahre nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers, einen vollen Konjunkturzyklus lang. Leider folgt daraus f&uuml;r die FAZ nicht das einzig Logische, n&auml;mlich eine wachstumsorientierte Politik. Leider folgt in diesem Kommentar nach der Warnung vor den &ldquo;gef&auml;hrlichen Tendenzen&rdquo; gar nichts.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Das verdienen Deutschlands Top-Manager<\/strong><br>\nDieses Mal hat Martin Winterkorn Gl&uuml;ck. Der im Herbst 2015 gefeuerte Wolfsburger Konzernchef taucht nicht wieder als der bestverdienende Dax-Chef auf. Diese Aufstellung wird j&auml;hrlich von der Frankfurter Beratungsagentur HKP erstellt und wurde an diesem Mittwoch ver&ouml;ffentlicht. W&auml;re Winterkorn wie vergangenes Jahr als der bestverdienende Chef eines Dax-Konzerns gelistet worden, h&auml;tte das sicherlich massive Kritik nach sich gezogen. Immerhin muss der Manager f&uuml;r die im Herbst aufgedeckten Abgasmanipulationen bei VW die Verantwortung tragen.<br>\nWinterkorn taucht in der Liste nicht auf, weil Volkswagen wegen der Abgaskrise die Bilanzvorlage und die Ver&ouml;ffentlichung des Gesch&auml;ftsberichts auf Ende April verschoben hat. F&uuml;r das Jahr 2015 f&uuml;hrt stattdessen Daimler-Chef Dieter Zetsche die Liste der Dax-Chefgeh&auml;lter an. Zetsche bezog im vergangenen Jahr 14,37 Millionen Euro, einschlie&szlig;lich der Zuwendungen f&uuml;r die Altersversorgung. Der Daimler-Boss ist damit l&auml;ngst in die Gehaltsliga von Winterkorn vorgesto&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/dax-vorstaende-das-verdienen-deutschlands-top-manager-1.2926613\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Teilen, was wir haben<\/strong><br>\nOsterm&auml;rsche erscheinen heute als Relikte aus einer vergangenen Zeit, in der Hunderttausende auf die Stra&szlig;e gingen. Dieses Jahr waren es 20 000. Bundesweit. Und die Nachrichten dar&uuml;ber rutschen in die Meldungsspalten. Das &auml;ndert an der Notwendigkeit des Protests nichts, sagt unser Autor. Albert Einstein verstieg sich einmal zu dieser Bemerkung: &ldquo;Der Mensch erfand die Atombombe. Aber keine Maus der Welt k&auml;me auf die Idee, eine Mausefalle zu konstruieren.&rdquo; Wir aber sitzen in der selbst konstruierten Falle: Seit Jahrtausenden f&uuml;hrt die Menschheit Krieg gegen sich selbst. Unser Menschengeschlecht tr&auml;gt das Nummernschild &ldquo;Homo sapiens&rdquo; vor sich her. Mit der &ldquo;Weisheit&rdquo; kann es nicht weit her sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/debatte\/261\/teilen-was-wir-haben-3553.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<p><em>In der Gesamtausgabe von Kontext lesen sie diese Woche unter anderem:<\/em><\/p>\n<blockquote><p><strong>Positionen preiswert abzugeben:<\/strong> Der Winter ist vor&uuml;ber, die Regale werden ger&auml;umt. Besonders g&uuml;nstig zu haben sind Wahlkampfversprechen der gr&uuml;nen Sieger: Bei ihren Sondierungen mit der CDU ging es bisher vorwiegend um gef&uuml;hlte N&auml;he im Unkonkreten. Klare Ansagen sind Mangelware.<br>\nDie fiese Schwester Ignoranz: In Ulm, im Schatten des h&ouml;chsten Kirchturms, hat sich &uuml;ber viele Jahre eine Terrorszene entwickelt. Deshalb verwundert es nicht, dass sich der mutma&szlig;liche Paris-Attent&auml;ter Salah Abdeslam dort aufgehalten haben soll. Die Stadt hat sich damit nie auseinander gesetzt.<br>\nRechtsrutsch im Messegesch&auml;ft: Die Landesmesse Stuttgart peilt in diesem Jahr ein Rekordergebnis an. Kleiner Sch&ouml;nheitsfehler dabei: Umsatz bringen auch Gastveranstaltungen der rechtspopulistischen AfD und des umstrittenen Kopp-Verlags.<br>\nDie Minusm&auml;nner: Guido Wolf will nicht weichen. Dabei hat er gr&ouml;&szlig;tenteils die &ouml;ffentliche und die ver&ouml;ffentlichte Meinung gegen sich. Der gescheiterte CDU-Spitzenkandidat h&auml;lt dagegen: Schlie&szlig;lich habe er im Mitgliederentscheid Thomas Strobl ausgestochen und von der neuen CDU-Fraktion ein klares Ja zu ihm als Chef.<br>\nFeinstaub? Verkehrspolitik! Das Feinstaubproblem ist ein Verkehrsproblem. Abgasarme Motoren k&ouml;nnen daran nur wenig &auml;ndern. Auch ein freiwilliger Fahrverzicht l&ouml;st das Problem nicht. Es bedarf einer abgestimmten, vorausschauenden Verkehrspolitik. Ein Kommentar.<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Au&szlig;enenergiepolitik: Die gleiche Geopolitik in GR&Uuml;N?<\/strong><br>\n&raquo;Deutschland ist bereit, seine Au&szlig;enenergiepolitik an den vereinbarten europ&auml;ischen Zielen zu messen und geopolitisch zu diskutieren. Dazu geh&ouml;rt die &Uuml;berpr&uuml;fung der geplanten Gaspipeline Nordstream II.&laquo; Das fordert im M&auml;rz 2016 eine deutsch-franz&ouml;sische Achse aus GR&Uuml;NEN und sozialdemokratischen bzw. sozialistischen Politikter*innen von Franziska Brandtner bis Thomas Oppermann; auch R&ouml;ttgen von der CDU ist mit von der Partie.<br>\nDie entsprechende Kampagne gegen die Nordstream-II-Pipeline wird auch von Robert Habeck, der sich als GR&Uuml;NER Spitzenkandidat f&uuml;r die Bundestagswahlen 2017 bewirbt, und der GR&Uuml;NEN MdB B&auml;rbel H&ouml;hn in einem gemeinsamen Artikel f&uuml;r die &bdquo;Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik&ldquo; unterst&uuml;tzt.&nbsp;Ihr geopolitischer Diskussionsbeitrag richtet sich gegen den &bdquo;deutsch-russischen Machtpoker&ldquo;. Sie behaupten:&nbsp;&raquo;Der Ausbau (der Nordstream II &ndash;Pipeline, UC) liegt nicht im Interesse Deutschlands und nicht im Interesse Europas.&laquo; [&hellip;]<br>\nInteressanterweise wird jedoch der neue Hauptplayer im internationalen Gasgesch&auml;ft von Habeck\/H&ouml;hn nicht aufgef&uuml;hrt. Das sind n&auml;mlich die USA, die die besonders un&ouml;kologische Fracking-Technologie soweit ausgebaut und optimiert haben, dass sie sich nun nach Exportl&auml;ndern umsehen. Bei den nat&uuml;rlichen Gasreserven liegen die USA mit 345 Tcf (= Trillion cubic feet) weltweit nur an f&uuml;nfter Position (laut BP). Hinzukommen nach Angaben der staatlichen US Energy Information Administration (EIA) Fracking-Gasreserven von weiteren 610 Tcf. Zwar verf&uuml;gen auch andere L&auml;nder &uuml;ber entsprechende Reserven, aber nur die USA sind aktuell technisch in der Lage sie zu auszubeuten. Malte Daniljuk spricht sogar davon, &raquo;dass das Monopol kanadischer und US-amerikanischer Unternehmen in der Gruppe der Ausr&uuml;ster, Halliburton und Schlumberger, ein Absolutes ist&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gruene-friedensinitiative.de\/cms\/aussenenergiepolitik-die-gleiche-geopolitik-in-gruen\/\">Gr&uuml;ne Friedensinitiative<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&bdquo;Niemand spricht das deutlich genug aus&ldquo;<\/strong><br>\nGregory Jaczko, ehemaliger Chef der US-Atomaufsicht, &uuml;ber AKW-Unf&auml;lle, die Grenzen der Atomaufsicht und das gro&szlig;e Missverst&auml;ndnis beim Wort &bdquo;Sicherheit&ldquo;. [&hellip;]<br>\nAufsichtsbeh&ouml;rden und Betreiber betonen vielmehr sogar explizit, die AKW seien &bdquo;sicher&ldquo;. Ist das alles ein gro&szlig;es Missverst&auml;ndnis?<br>\nDas sind unterschiedliche Definitionen des Begriffes &bdquo;sicher&ldquo;. Wenn Atomaufsichtsbeh&ouml;rden &bdquo;sicher&ldquo; sagen, meinen sie, dass das AKW den f&uuml;r es geltenden Standards entspricht. Aber diese Standards sind nie so angelegt, dass sie jeden m&ouml;glichen Unfall verhindern. Sie sind nur da, um sicherzustellen, dass die Anlagen in den meisten F&auml;llen ohne Unfall laufen. Sie garantieren nicht &ndash; und k&ouml;nnen auch nicht garantieren &ndash;, dass es nie einen Unfall gibt. Das ist aber nicht das, was die &Ouml;ffentlichkeit versteht, wenn sie das Wort &bdquo;sicher&ldquo; h&ouml;rt. Was sie h&ouml;rt, ist, dass es nie einen Unfall geben wird, und alles immer gut ist. Es gibt also einen gro&szlig;en Unterschied zwischen dem, was die eine Gruppe sagt, und dem, was die andere Gruppe h&ouml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ausgestrahlt.de\/blog\/2016\/03\/30\/niemand-spricht-das-deutlich-genug-aus\/\">ausgestrahlt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Was Gabriel unter B&uuml;rgern&auml;he versteht<\/strong><br>\nKommunen, die das lokale Stromnetz selbst betreiben wollen, werden immer h&auml;ufiger verklagt. Die Regierung hat Besserung versprochen. Die Realit&auml;t sieht jedoch anders aus.<br>\nB&uuml;rgern&auml;he! In der Debatte um die Energiewende ist das eine beliebte Forderung. Auch Sigmar Gabriel, der Vizekanzler und SPD-Vorsitzende macht sich daf&uuml;r stark. Als Bundeswirtschaftsminister ist er f&uuml;r das Vorhaben politisch verantwortlich. Die Energiewende sei ein &ldquo;Gemeinschaftsprojekt&rdquo;, l&auml;sst er auf der Website seines Ministeriums verk&uuml;nden. Von einer &ldquo;neuen Dialogkultur&rdquo; ist da die Rede. Die B&uuml;rger forderten zunehmend Information und Beteiligung in ihrem &ldquo;unmittelbaren Lebensumfeld&rdquo;.<br>\nOft genug ist das ein frommer Wunsch &ndash; und geht es nach Gabriel, dann wird das vorerst auch so bleiben. Das unmittelbare Lebensumfeld aller B&uuml;rger sind St&auml;dte und Gemeinden. Wollen die aber nach der Devise &ldquo;Energiewende vor Ort&rdquo; mitmischen und beispielsweise selbst die &ouml;rtlichen Strom- oder Gasnetze betreiben, dann landen sie inzwischen fast regelm&auml;&szlig;ig vor Gericht. Das Bundeskartellamt, die Rechtsprechung und eine 2011 unter der Regie von Gabriels Amtsvorg&auml;nger Philipp R&ouml;sler (FDP) erfolgte &Auml;nderung des Energiewirtschaftsgesetzes haben ihnen das beschert. Der Deutsche St&auml;dtetag und andere kommunale Spitzenverb&auml;nde sehen dadurch das im Grundgesetz garantierte Recht auf kommunale Selbstverwaltung ausgeh&ouml;hlt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2016-03\/energiewende-sigmar-gabriel-buerger-stromnetz-energiepolitik\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>B&uuml;rgermeister von Sprockh&ouml;vel entschuldigt sich bei Werner R&uuml;gemer: Antisemitismus-Vorwurf bricht in sich zusammen<\/strong><br>\nVor dem Verwaltungsgericht Arnsberg gab der B&uuml;rgermeister der Ruhrgebietsstadt Sprockh&ouml;vel, Ulli Winkelmann, im Februar 2016 eine Unterlassungserkl&auml;rung ab: Er werde seine Behauptung, der Publizist Werner R&uuml;gemer sei Antisemit, nicht wiederholen. Der B&uuml;rgermeister muss auch alle Verfahrenskosten des &uuml;ber einj&auml;hrigen Rechtsstreits &uuml;bernehmen. Im Urteil hei&szlig;t es, das &bdquo;in amtlicher Eigenschaft abgegebene Werturteil&ldquo; sei am &bdquo;Sachlichkeitsgebot&ldquo; zu messen; das habe aber &bdquo;keine tragf&auml;higen Anhaltspunkte&ldquo; f&uuml;r Antisemitismus ergeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=22671\">Neue Rheinische Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Gut, dass Werner R&uuml;gemer solche Auseinandersetzungen auch juristisch durchsteht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Politik im Zeitalter der Beschleunigung: Tempo, Tempo!<\/strong><br>\nWas sind wir alle gut informiert: Die Statusmeldungen unserer Freunde und Bekannten landen in Echtzeit auf unserem Smartphone, die Nachrichten-App verk&uuml;ndet mit einem Vibrieren die neueste Meldung und der Leitartikel in der Zeitung &ndash; ach, der ist schon beim Fr&uuml;hst&uuml;ck von gestern. Und trotzdem hat uns jede gro&szlig;e Krise der vergangenen Jahre v&ouml;llig unvorbereitet erwischt. Drei Beispiele.<br>\nAls mit dem Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers 2008 die schwelende Krise der Immobilienwirtschaft und die Risiken der hypermodernen Wertpapierprodukte die internationalen Finanzm&auml;rkte erreichte und die globale Wirtschaft in eine der schlimmsten Krisen &uuml;berhaupt st&uuml;rzte, waren erst wenige Jahre vergangen, seitdem in Deutschland der Neue Markt der Dot.com-Unternehmen implodiert war.<br>\nTrotzdem hatte sich offenbar niemand Gedanken dar&uuml;ber gemacht, ob nicht die Risiken an den B&ouml;rsen zu gro&szlig; waren; niemand hatte die fr&uuml;hzeitigen Warnungen der &Ouml;konomen Robert Shiller und Joseph Stiglitz ernstgenommen. W&auml;hrend sie vor dem Crash warnten, deregulierte auch die rot-gr&uuml;ne Bundesregierung munter weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/politik-im-zeitalter-der-beschleunigung-tempo-tempo.1005.de.html?dram:article_id=349632\">Klaus Peter Weinert auf Deutschlandradio Kultur<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Baden-W&uuml;rttemberg: Kretschmann knackt die Union<\/strong><br>\nSeit Mittwoch herrscht im S&uuml;dwesten Deutschlands verkehrte Welt. Jahrzehntelang stellte die CDU in Baden-W&uuml;rttemberg den Ministerpr&auml;sidenten, oft holte sie die absolute Mehrheit. Davon ist kaum etwas &uuml;brig: Jetzt strebt die Union eine gemeinsame Regierung mit den Gr&uuml;nen an. Allerdings in der Rolle des Juniorpartners, als kleiner Bruder an der Seite von Gr&uuml;nen-Ministerpr&auml;sident Winfried Kretschmann.<br>\nDie CDU-Landtagsfraktion und der Landesvorstand beschlossen im Laufe des Tages, dass sie zu Koalitionsverhandlungen bereit sind. Damit ist der Weg f&uuml;r Gespr&auml;che &uuml;ber eine Regierungsbildung frei, die Gr&uuml;nen waren von Anfang an daf&uuml;r offen. Gerade f&uuml;r das b&uuml;rgerlich-konservative Baden-W&uuml;rttemberg w&auml;re dieses B&uuml;ndnis spektakul&auml;r.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/baden-wuerttemberg-gruen-schwarze-koalitionsverhandlungen-koennen-starten-a-1084610.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Na also, geht doch. Die Generalprobe f&uuml;r die Bundestagswahl 2017. Was nun Herr Gabriel? Die SPD braucht nun wirklich niemand mehr. Ganz abgesehen davon, dass sie in Baden-W&uuml;rttemberg sowieso nur noch eine politische Randgr&ouml;&szlig;e ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>La principessa<\/strong><br>\nDie Symbolpolitik, von jeher der einzige Aktionismus aller Merkel-Regierungen (an dieser Stelle wurde mehrfach dar&uuml;ber berichtet), scheint nun zu ihrer Vollendung zu gelangen. Jetzt, da die Frau in die schlimmste Krise ihrer Kanzlerinnenschaft geraten ist, schafft sie es doch tats&auml;chlich, W&auml;hler anzusprechen, die sie nie gew&auml;hlt haben. Die Welcome-Kanzlerin, die sich Randzonen-Despoten h&auml;lt, die es zu keinem Welcome mehr kommen lassen, die Abschottung mit allem Mitteln betreiben sollen, wird nicht als h&ouml;chst doppelz&uuml;ngige und unlautere Person wahrgenommen, wohl aber als Kastell gegen die Sturmstaffeln der Giftmischer am rechten Rand einer an sich nach rechts pendelnden Mitte. Das ist das alte Kanzlerinnen-Prinzip, das seit Anbeginn ihrer Richtlinieninkompetenz wirkt. Neben allem, was die politische Landschaft seit Jahren bietet, kann man gar nicht anders als brillieren. [&hellip;]<br>\nDie AfD ist die beste Erfindung f&uuml;r ihren Machterhalt, denn pl&ouml;tzlich sieht sie wie eine Alternative in ihrer eigenen Alternativlosigkeit aus. Man votiert f&uuml;r sie, weil man damit glaubt, dem Rechtsruck ein Schnippchen zu schlagen. Machiavelli h&auml;tte seinen &raquo;F&uuml;rsten&laquo; heute keinem Medici gewidmet, sondern dieser Frau Merkel. In &raquo;La principessa&laquo; h&auml;tte er f&uuml;r die Nachwelt festgehalten, wie man seine Macht sichert und ausbaut, wenn man nur nicht zu programmatisch ist und inhaltlich flexibel bleibt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2016\/03\/la-principessa.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Schnell, schneller, &bdquo;Focus Online&ldquo;<\/strong><br>\nJa, &bdquo;Focus Online&ldquo; ist schnell. Schneller als die meisten anderen. Aber wenn der Pizza-Lieferdienst nur zwei Minuten braucht und statt einer warmen Pizza eine kalte Ratte bringt, sollte man sich vielleicht mal fragen, ob Schnelligkeit wirklich alles ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bildblog.de\/78204\/schnell-schneller-focus-online\/\">Bildblog<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-32598","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/32598","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=32598"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/32598\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":32605,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/32598\/revisions\/32605"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=32598"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=32598"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=32598"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}