{"id":32741,"date":"2016-04-05T08:41:03","date_gmt":"2016-04-05T06:41:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32741"},"modified":"2016-04-05T08:41:03","modified_gmt":"2016-04-05T06:41:03","slug":"hinweise-des-tages-2596","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32741","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32741#h01\">Panama Papers<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32741#h02\">Die R&uuml;stungsindustrie boomt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32741#h03\">EU-Grundsatzpapier zum Verh&auml;ltnis zu Russland: &bdquo;Gef&auml;hrliche, fremdbestimmte Logik&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32741#h04\">N&auml;chstes milit&auml;risches Abenteuer droht in Libyen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32741#h05\">Ungleichheit: Das Schumpeter-Hotel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32741#h06\">Der Stahlmarkt in Europa: durch Freihandel so offen, dass wir nicht mehr ganz dicht sind<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32741#h07\">So brachial verteilte der Staat einst Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32741#h08\">F&uuml;r Personaler ein &ldquo;Hausfrauensammelbecken&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32741#h09\">Bek&auml;mpfung von Altersarmut: JU-Chef fordert sp&auml;teren Rentenbeginn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32741#h10\">Eskalation um Nagorny Karabach<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32741#h11\">Merkel nennt B&ouml;hmermann-Verse &ldquo;bewusst verletzend&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32741#h12\">AfD &ndash; die Cham&auml;leonpartei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32741#h13\">Deutsche Medien berichten unausgewogen &uuml;ber Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32741#h14\">Nicht vergessen: Heute um 22.15 kommt die Anstalt!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Panama Papers<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Oh, wie sch&ouml;n ist Panama!<\/strong><br>\n&ldquo;Reiche, Politiker, Terroristen und (andere) Kriminelle waschen Geld in Panama und auf den Britischen Jungferninseln. Die EU muss endlich das Steuerkartell austrocknen. Wer Europa in die Depression k&uuml;rzt und gleichzeitig Steuerhinterziehung von hunderten Milliarden Euro zul&auml;sst, untergr&auml;bt die Demokratie. Doppelbesteuerungs-abkommen mit Steueroasen wie Panama oder den Virgin Islands sind bis zur Umsetzung von umf&auml;nglichen Ma&szlig;nahmen gegen Steuertricks zu Gunsten von Quellensteuern zu k&uuml;ndigen, betroffene Politiker m&uuml;ssen ihren Hut nehmen und Europas Oligarchen endlich angemessen besteuert werden&rdquo;, kommentiert Fabio De Masi (DIE LINKE), Koordinator der Linksfraktion im Sonderausschuss f&uuml;r Steuervorbescheide und andere Ma&szlig;nahmen &auml;hnlicher Art oder Wirkung (TAXE 2) des Europ&auml;ischen Parlaments die Enth&uuml;llungen des Konsortiums investigativer Journalisten &uuml;ber die Kundenliste der ber&uuml;chtigten Kanzlei Mossack Fonseca.<br>\nDe Masi weiter: &ldquo;Die Panama Papers zeigen, dass die internationalen Reformen gegen Steuerdumping nicht greifen. Die OECD hat Panama gar von der grauen Liste der Steueroasen entfernt. Die Niederlande &ndash; die derzeitige EU-Ratspr&auml;sidentschaft &ndash; und weitere EU-Staaten haben munter Doppelbesteuerungsabkommen mit Panama geschlossen. Deutschland unterh&auml;lt Doppelbesteuerungsabkommen mit den Jungferninseln. Gleichzeitig will die Juncker-Kommission Steueroasen au&szlig;erhalb der EU, wie Panama, von der Konzernberichterstattung f&uuml;r multinationale Konzerne ausnehmen. Das ist ein Skandal.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fabio-de-masi.de\/de\/article\/791.offshore-leaks-oh-wie-sch%C3%B6n-ist-panama.html\">Fabio de Masi<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Milliarden-Dollar-Spuren einer globalen Aff&auml;re<\/strong><br>\nVon den Enth&uuml;llungen rund um Briefkastenfirmen in Panama sind vor allem Vertreter kleptokratischer Regime betroffen: von Russland &uuml;ber Schwarzafrika bis China. Das zeigt den Wert einer freien Presse.<br>\nEine Zweimilliarden-Dollar-Spur f&uuml;hrt etwa ins Herz der putinschen Kleptokratie nach Russland. Schwarzafrika mit seinen oft hoch korrupten und ausbeuterischen Regimen ist gut vertreten, genauso wie Familienangeh&ouml;rige oder Vertraute von chinesischen Politfunktion&auml;ren, die diktatorische Alijew-Klicke aus Aserbaidschan, auffallend viele Golfpotentaten und andere arabische F&uuml;hrer und manch andere asiatische oder s&uuml;damerikanische L&auml;nder.<br>\nIn Argentinien etwa ist der konservative neue Pr&auml;sident genauso betroffen wie die Entourage der linken Kirchners oder das chavistische Venezuela.<br>\nDie Panama Papers zeigen aber auch, wie wichtig eine freie und gesunde Presse ist, um Missst&auml;nde aufzudecken und wenn m&ouml;glich zu beheben. Bis zu 400 Journalisten haben weltweit ein Jahr lang daran gearbeitet, den Datenberg durchzuarbeiten und Hinweisen nachzugehen. Das ist angesichts der Krise des Journalismus in vielen L&auml;ndern keine Selbstverst&auml;ndlichkeit mehr. Denn wo Geld zur Finanzierung von Journalismus fehlt, mangelt es auch an investigativen Ressourcen. In diesem Fall haben viele Journalisten gemeinsam im besten Sinne aufkl&auml;rerisch gewirkt und Licht in eine Grauzone des internationalen Finanzsystems gebracht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/article153961591\/Die-Milliarden-Dollar-Spuren-einer-globalen-Affaere.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Nicht nur die aufgedeckten Steuerhinterziehungspraktiken sind skandal&ouml;s auch mit der manipulativen Berichterstattung der &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; erreicht die Meinungsmache eine neue Dimension. Die Berichterstattung &uuml;ber die sogenannten Panama-Papers ist kein Beispiel f&uuml;r investigativen Journalismus, sondern sie ist ein Musterbeispiel f&uuml;r Meinungsmache und Manipulation. Was die &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; aber nicht davon abh&auml;lt sich gegenseitig zu beweihr&auml;uchern und die Berichterstattung &uuml;ber die Panama-Papers &ldquo;als Meisterwerk des investigativen Journalismus &rdquo; zu feiern und als Beleg f&uuml;r eine &ldquo;freie und gesunde Presse&rdquo; zu sehen. Doch weshalb brachten die S&uuml;ddeutsche Zeitung und andere &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; die Verwicklung von Personen aus Putins Umfeld als allererste Schlagzeile? Zu fast jedem Artikel, den man &uuml;ber die Panama-Papers aufruft erscheint ein Bild Putins, obwohl dieser definitiv nicht direkt involviert ist. Warum wird ausf&uuml;hrlichst &uuml;ber den Putin-Freund Sergej Roldugin und dessen Machenschaften berichtet, &uuml;ber die Verwicklung etwa der deutschen Oligarchie dagegen &uuml;berhaupt nicht? Oder glaubt jemand ernsthaft in Deutschland h&auml;tte niemand aus dem obersten 1% Briekastenfirmen oder Offshore-Konten? W&auml;re nicht gerade die Berichterstattung &uuml;ber den skandal&ouml;sen Steuerbetrug der &ldquo;besseren&rdquo; Kreise in Deutschland und Europa von gr&ouml;&szlig;erem Interesse f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit, als die Verwicklung russischer Oligarchen und Personen aus Putins Dunstkreis? Das alles ist Meinungsmache aus dem Lehrbuch.<\/em><br>\n<em>Der grassierende Steuerbetrug des obersten 1% ist ein Grund f&uuml;r die inzwischen obsz&ouml;ne Ausma&szlig;e annehmende Verm&ouml;gensanh&auml;ufung in den H&auml;nden Weniger. Die Panama-Papers sind nicht der erste Hinweis auf die zutiefst asoziale Haltung der &ouml;konomischen und politischen Eliten. Bereits <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28606\">Luxemburg-Leaks<\/a> offenbarte, wie die aggressive Steuervermeidungspraxis von Gro&szlig;konzernen durch Politiker unterst&uuml;tzt wurde, die mit dem ehemaligen Ministerpr&auml;sidenten von Luxemburg und amtierenden Pr&auml;sident der Europ&auml;ischen Kommission, Jean-Claude Junker und dem niederl&auml;ndischen Finanzminister und Vorsitzender der Euro-Gruppe, Jeroen Dijsselbloem, die politische F&uuml;hrung der EU repr&auml;sentieren. Dies zeigt, dass der Steuerbetrug der Eliten der westlichen Demokratien seit jeher politisch gedeckt wird und es zeigt, dass die Demokratie inzwischen nur noch als Farce betrachtet werden kann, in der sich die herrschenden Eliten &uuml;ber jede gesellschaftliche Regel und Rechtsnorm hinwegsetzen k&ouml;nnen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160405_03.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160405_03-small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ist Ihnen eigentlich auch schon aufgefallen, dass unter den zahlreichen geleakten Namen kein einziger(!) aus den USA stammt. Sind die US-Amerikaner besonders steuerehrlich? Meiden sie krumme Gesch&auml;fte? Haben sie andere Verdunklungsoasen? Oder wurden die Daten gefiltert?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Mehrere Tausend Deutsche nutzten Briefkastenfirmen von Mossack Fonseca<\/strong><br>\nMindestens 28 deutsche Banken haben in den vergangenen Jahren die Dienste der Kanzlei Mossack Fonseca aus Panama genutzt. Insgesamt gr&uuml;ndeten die deutschen Banken, darunter sechs der sieben gr&ouml;&szlig;ten Kreditinstitute, bei dem Offshore-Dienstleister mehr als 1200 Briefkastenfirmen oder verwalteten sie f&uuml;r ihre Kunden. Allein die Deutsche Bank setzte bis zum Jahr 2007 mehr als 400 Offshore-Firmen auf. Dies geht aus den Panama Papers hervor. Die Unterlagen, die der S&uuml;ddeutschen Zeitung zugespielt wurden, zeigen zudem, dass mehrere Tausend Deutsche die Briefkastenfirmen von Mossack Fonseca genutzt haben. Als Vermittler traten dabei nicht nur deutsche, sondern auch ausl&auml;ndische Banken auf. [&hellip;]<br>\nIn Deutschland nutzten neben der Deutschen Bank insbesondere die Dresdner Bank, die Commerzbank und die BayernLB die Dienste von Mossack Fonseca. Auch andere Landesbanken bedienten sich der Dienste des Offshore-Dienstleisters. Die beteiligten Banken betonten, dass sie ihre Gesch&auml;ftspolitik bereits in den vergangenen Jahren ge&auml;ndert h&auml;tten. Die Commerzbank erkl&auml;rte, sie habe schon von 2008 an &ldquo;konsequent umgesteuert&rdquo;. Die BayernLB teilte mit, sie habe das Privatkundengesch&auml;ft der Luxemburger Tochter 2013 verkauft. Zuvor hatte sie &uuml;ber Luxemburg mindestens 129 Briefkastenfirmen verwaltet. Die BayernLB k&uuml;ndigte auf Anfrage zus&auml;tzlich zu einer fr&uuml;heren Pr&uuml;fung eine weitere Untersuchung an.<br>\nDie Deutsche Bank erkl&auml;rte zu den Briefkastenfirmen, die sie vermittelt hatte, man gebe &ldquo;grunds&auml;tzlich keine Auskunft zu m&ouml;glichen oder tats&auml;chlichen Gesch&auml;ftsbeziehungen&rdquo;. Seit November 2015 lehne die Bank es aber ab, &ldquo;Kunden in bestimmten Orten und Kundengruppen mit h&ouml;heren Risikoprofilen&rdquo; aufzunehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/panama-papers-mehrere-tausend-deutsche-nutzten-briefkastenfirmen-von-mossack-fonseca-1.2933656\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Eine ganz entscheidende Information fehlt immer noch im Info-Overkill der Panama Papers &ndash; was passiert nun mit den Daten? K&ouml;nnen sich beispielsweise die &bdquo;mehreren Tausend&ldquo; Deutschen nun sicher sein, da die S&uuml;ddeutsche Zeitung die Daten nicht an die Beh&ouml;rden weitergibt? Oder richtet die Zeitung einen vollen Zugriff f&uuml;r die Finanzbeh&ouml;rden ein? So lange es n&auml;mlich bei Schlagzeilen &aacute; la &bdquo;Tausende Deutsche&ldquo; bleibt, &auml;ndert sich nichts und die T&auml;ter gehen zudem vollkommen straffrei aus der Sache.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Versunken in Panama<\/strong><br>\nDie Panama-Papers sind eines der umfangreichsten Informationslecks der Geschichte. Aus der mehrmonatigen Arbeit mit der dazugeh&ouml;rigen Datenbank lassen sich sieben wertvolle Lektionen ableiten. [&hellip;]<br>\nIm Kontext der Journalismusgeschichte k&ouml;nnte man Panama-Papers fast schon als den ersten gro&szlig;en Big-Data-Anwendungsfall bezeichnen, der ohne Softwareunterst&uuml;tzung &uuml;berhaupt nicht zu bew&auml;ltigen w&auml;re. Aber man st&ouml;&szlig;t bei ernsthafter Recherche unglaublich schnell an die Grenzen der Datenbank, man braucht mehr, immer mehr. F&uuml;r NSA-Projektmanager in Fort Meade l&auml;sst sich das schnell regeln. Aber auch das ist nicht genug, jede Informationsl&uuml;cke wird zum Problem, das beseitigt werden muss.<br>\nW&auml;hrend das Bed&uuml;rfnis nach immer mehr Daten befriedigt wird, ver&auml;ndert sich unwillk&uuml;rlich die Perspektive auf das Material. Man l&auml;uft Gefahr, die schiere Masse mit &Uuml;berblick zu verwechseln, der Rechercheur nimmt die Bossperspektive ein. Namen werden auf ihre Eigenschaft als Daten reduziert und haben nur noch dann eine Bedeutung, wenn sie sich in eine brauchbare Struktur einf&uuml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/orf.at\/stories\/2331705\/2332051\/\">ORF<\/a><\/li>\n<li><strong>So wird das Gemeinwohl gesch&auml;ndet<\/strong><br>\nSteuerflucht zu verhindern ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern auch eine des demokratischen Zusammenhalts. Anl&auml;sslich der Panama-Enth&uuml;llungen warnt der gr&uuml;ne Europapolitiker Sven Giegold: Populisten k&ouml;nnten die j&uuml;ngsten Enth&uuml;llungen f&uuml;r ihre Zwecke instrumentalisieren<br>\nBravo! Die Enth&uuml;llungen der &bdquo;Panama Papers&ldquo; sind ein Meistert&uuml;ck investigativen und grenz&uuml;berschreitenden Journalismus. Den 400 Journalisten aus aller Welt geb&uuml;hrt unser Dank. Die Recherche ist ein Mammutprojekt im Geiste der Steuergerechtigkeit und der Rechtsstaatlichkeit. Die Journalisten werfen Licht auf das Treiben von Briefkastenfirmen in Steueroasen, deren Lebenselixier die Dunkelheit ist.<br>\nSo l&ouml;blich die Arbeit der Journalisten ist, so besch&auml;mend ist es f&uuml;r die Staaten, dass sie im Kampf gegen Steuerflucht und Geldw&auml;sche auf solche Datenlecks angewiesen sind. Intransparenz ist der Gegner von Steuergerechtigkeit und gleichzeitig das Gesch&auml;ftsmodell von Kanzleien wie Mossack Fonseca. Solche Firmen haben eine gigantische Briefkastenfirmen-Industrie geschaffen. Das globale Finanzsystem ist zur Infrastruktur f&uuml;r Finanzkriminalit&auml;t geworden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.cicero.de\/kapital\/panama-papers-kampf-gegen-steueroasen-ist-ein-kampf-fuer-rechtsstaatlichkeit-und-demokratie#comment-87131\">Sven Giegold auf Cicero<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Doppelmoral der Politik ist der eigentliche Skandal<\/strong><br>\nNach den &ldquo;Offshore Leaks&rdquo; und den &ldquo;Swiss Leaks&rdquo; kommen nun die &ldquo;Panama Papers&rdquo;. Doch auch diese Enth&uuml;llungen werden verpuffen. Was zu tun w&auml;re, demonstriert die Deutsche Bank &ndash; unfreiwillig.<br>\nNun also Panama. 11,5 Millionen Dokumente &uuml;ber 214.000 Tarnfirmen und deren Eigent&uuml;mer hat ein anonymer Informant der Welt&ouml;ffentlichkeit geschenkt. Sie dokumentieren erneut das ungeheuerliche Ausma&szlig; des weltweiten Gesch&auml;fts mit der Geheimhaltung von privatem Verm&ouml;gen.<br>\nEinmal mehr stehen damit Politiker, reiche Prominente und Funktion&auml;re von Russland &uuml;ber die Schweiz bis Island am Pranger, weil sie ihren Besitz vor den Beh&ouml;rden ihrer Heimatstaaten verbergen. Und wieder einmal, wie schon bei den &bdquo;Offshore Leaks&ldquo; &uuml;ber das gleiche Gesch&auml;ft auf den britischen Jungferninseln, oder den &bdquo;Swiss Leaks&ldquo; zu den Schweizer Geheimkonten der Gro&szlig;bank HSBC und Dutzenden &auml;hnlicher Enth&uuml;llungen, werden sich Finanzpolitiker aller Couleur emp&ouml;ren und harte Ma&szlig;nahmen gegen die Schwarzgeldbranche versprechen.<br>\nAber werden sie auch liefern? Zweifel sind leider allzu berechtigt. Schlie&szlig;lich sind die wesentlichen Tatsachen seit Jahrzehnten bekannt. Weltweit, das ist plausibel belegt, sind mindestens 20 Billionen Dollar &bdquo;offshore&ldquo; gebucht, das hei&szlig;t au&szlig;erhalb des Heimatlands ihrer Eigent&uuml;mer und in aller Regel geheim und steuerfrei. Durch dieses schwarze Loch der Weltwirtschaft entgehen den Staaten Steuereinnahmen von vorsichtig gesch&auml;tzt 200 Milliarden Dollar pro Jahr, weit mehr als alle Entwicklungshilfezahlungen zusammen.<br>\nDie n&ouml;tigen Dienstleistungen daf&uuml;r bieten die bekannten Operettenstaaten in der Karibik, aber keineswegs sie allein. Den gleichen Service gibt es auch in den USA. Zwar geht die amerikanische Regierung hart gegen alle Banken und Staaten vor, die US-B&uuml;rgern die Steuerflucht erm&ouml;glichen. Aber wenn dieselben Banken den B&uuml;rgern anderer Staaten helfen, ihr Geld zu verstecken, st&ouml;rt das die US-Beh&ouml;rden nicht. Darum k&ouml;nnen die Bundesstaaten Delaware oder Utah den Eignern von zigtausend Briefkastenfirmen aus aller Welt Geheimhaltung verkaufen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/panama-papers-die-doppelmoral-der-politik-ist-der-eigentliche-skandal\/13401222.html\">Harald Schumann im Tagesspiegel<\/a>\n<p><strong>passend dazu: Doppelmoral zu den<\/strong><br>\nDie Bundesregierung erfreut sich an den neuesten Enth&uuml;llungen &uuml;ber die Methode &ldquo;Briefkastenfirma&rdquo;. Man will das Problem nun &ldquo;global&rdquo; angehen. &Uuml;ber europ&auml;ische Staaten, die Briefkastenfirmen erm&ouml;glichen, will die Bundesregierung aber nicht sprechen. Sie lehnte es sogar ab, uns die jeweiligen EU-Staaten zu nennen. Warum? Weil das Bundesfinanzministerium darauf heute einfach &ldquo;keine Lust&rdquo; hatte&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/jungundnaiv\/\">jung &amp;naiv<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die R&uuml;stungsindustrie boomt<\/strong><br>\nErstmals seit Jahren steigen die weltweiten Milit&auml;rausgaben wieder. Einer Studie zufolge hat vor allem China seine R&uuml;stungsexporte drastisch erh&ouml;ht. Auch Deutschlands Ausfuhren erreichen einen H&ouml;chstwert. [&hellip;]<br>\nDie gr&ouml;&szlig;ten Waffenexporteure sind demnach die Vereinigten Staaten, Russland, China, Frankreich und Deutschland. Deutschlands Exporte seien allerdings im Vergleich zu den Jahren 2006 bis 2010 etwa auf die H&auml;lfte gesunken, so Sipri. Auff&auml;llig gesteigert habe dagegen China seine R&uuml;stungsexporte &ndash; insgesamt um 88 Prozent.<br>\nDie Vereinigten Staaten verzeichneten mit 595 Milliarden Dollar mit Abstand die h&ouml;chsten Milit&auml;rausgaben, obwohl sie seit 2011 jedes Jahr geringf&uuml;gig weniger daf&uuml;r investieren. Mit einer Zunahme von 7,4 Prozent war China (215 Milliarden) abermals auf dem zweiten Platz, gefolgt von Saudi Arabien (87 Milliarden, Plus von 5,7 Prozent) und Russland (66 Milliarden, Plus von 7,5 Prozent). Deutschland liegt mit 39 Milliarden Dollar auf Platz neun (2014 Platz acht).<br>\nAls die f&uuml;nf gr&ouml;&szlig;ten Abnehmer von R&uuml;stungsg&uuml;tern nennt das Institut in seinem neuen Bericht Indien, Saudi-Arabien, China, die Vereinigten Arabischen Emirate und Australien. Insgesamt seien die R&uuml;stungsimporte insbesondere im Nahen und Mittleren Osten deutlich gestiegen. Auch fast alle &uuml;brigen L&auml;nder Asiens und Ozeaniens gaben mehr f&uuml;r ihre Streitkr&auml;fte aus. Das gleiche die geringeren Ausgaben in Afrika, Lateinamerika und der Karibik aus, erkl&auml;rten die Forscher. In Nordamerika und Westeuropa nehmen die Investitionen weiter ab, jedoch weniger als in den Jahren davor.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/studie-mehr-ruestungsexporte-weltweit-14161071.html\">FAZ<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/books.sipri.org\/files\/FS\/SIPRIFS1604.pdf\">SIPRI Fact Sheet<\/a>\n<p><strong>Daraus:<\/strong><br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160405_01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160405_01-small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160405_02.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160405_02-small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Es gibt auch gute Nachrichten aus dem SIPRI-Report. So hat beispielsweise Venezuela seine Milit&auml;rausgaben in den letzten neun Jahren um stolze 77% gek&uuml;rzt und auch Iran hat seine Milit&auml;rausgaben um fast ein Drittel zur&uuml;ckgefahren. Zahlreiche EU-Staaten wie Slowenien (-37%), Lettland (-37%), Griechenland (-35%), Tschechien (-35%), Ungarn (-31%) und Italien (-30%) haben ihr Milit&auml;rbudget ebenfalls merklich verringert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>EU-Grundsatzpapier zum Verh&auml;ltnis zu Russland: &bdquo;Gef&auml;hrliche, fremdbestimmte Logik&ldquo;<\/strong><br>\nK&uuml;rzlich haben die 28 EU-Au&szlig;enminister in einer Arbeitssitzung das Verh&auml;ltnis der Europ&auml;ischen Union zu Russland diskutiert. Herausgekommen ist dabei ein F&uuml;nf-Punkte-Papier, das die wesentlichen Prinzipien der Beziehungen zwischen der EU und Russland beinhaltet.<br>\nEs sei davon auszugehen, dass es sich hierbei um die Schl&uuml;sselprinzipien handele, nach denen die Europ&auml;ische Union sich in den Beziehungen zu Russland richten werde, sagte Konstantin Kosatschow, Chef des Ausw&auml;rtigen Ausschusses des F&ouml;derationsrates (Oberhaus), der  &bdquo;Nesawissimaja Gaseta&ldquo; zu dem EU-Papier.<br>\n&bdquo;Das erste dieser Leitprinzipien ist die g&auml;nzliche Erf&uuml;llung der Minsker Abkommen als Vorbedingung f&uuml;r jedwede wesentliche Ver&auml;nderung unserer Beziehungen. Und wir erkl&auml;ren zum wiederholten Mal unsere gemeinsame feste Politik der Nicht-Anerkennung der Krim-Annexion&ldquo;, zitiert Kosatschow Federica Mogherini, Hohe Vertreterin der EU f&uuml;r Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20160404\/308945287\/eu-grundsatzpapier-verhaeltnis-russland.html\">Sputniknews<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>N&auml;chstes milit&auml;risches Abenteuer droht in Libyen<\/strong><br>\nDie seit kurzem in Libyen von den USA, der EU und der UN installierte &ldquo;Einheitsregierung&rdquo; bereitet den Weg, aber ein Plan scheint wie in Syrien nicht zu existieren<br>\nNachdem &uuml;ber den Deal der EU mit der T&uuml;rkei und der Sperrung der Balkanroute der Fl&uuml;chtlingsstrom &uuml;ber Land nur noch tr&ouml;pfelt, wenn man im Bild bleiben will, wird aller Wahrscheinlichkeit nun mit dem Fr&uuml;hjahr der gef&auml;hrliche Weg &uuml;ber das Mittelmeer von Libyen aus wieder belebt werden. Seit der Intervention im erd&ouml;lreichen Libyen 2011, die mit dem Sturz des Gaddafi-Regimes endete, ist das Land neben Somalia, Jemen, Afghanistan, Irak und Syrien ein weiterer failed state, in dem bis vor kurzem zwei Regierungen, eine islamistische in Tripolis (GNC) und eine international anerkannte in Tobruk (HoR), viele bewaffnete Gruppen und der &ldquo;Islamische Staat&rdquo; um Macht und Einfluss k&auml;mpfen.<br>\nDa ein erneuter Fl&uuml;chtlingsstrom &uuml;ber das Meer nach Italien droht, aber es im Land keinen Machthaber wie einst Gaddafi mehr gibt, mit dem die EU und Berlusconi Deals zur Abwehr der Fl&uuml;chtlinge wie jetzt mit der T&uuml;rkei machen k&ouml;nnen, wurde mit massiven Druck durch die EU und die USA eine von den Vereinten Nationen anerkannte Einheitsregierung durchgesetzt, zumindest auf dem Papier. Ende Dezember 2015 war unter Vermittlung der &ldquo;5+5&rdquo;-Gruppe ein Abkommen geschlossen worden, das die Bildung einer Einheitsregierung erm&ouml;glichen sollte. Am 15. M&auml;rz reiste dann der neue, von au&szlig;en installierte Regierungschef Fajes Sarradsch von Tunesien wie nach einem Coup auf einem Schiff nach Tripolis, wo er gesch&uuml;tzt auf einem Marinest&uuml;tzpunkt residiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47862\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ungleichheit: Das Schumpeter-Hotel<\/strong><br>\nHohe Ungleichheit als Preis f&uuml;r eine hohe soziale Mobilit&auml;t &ndash; das ist die Story des American Dream. Doch neue Forschungen zeigen, dass dies ein Mythos ist. Tats&auml;chlich gilt: Je ungleicher eine Gesellschaft ist, desto unwahrscheinlicher wird es, dass sich die n&auml;chste Generation nach oben arbeiten kann.<br>\nIn einem seiner seltenen Beitr&auml;ge zum Thema Ungleichheit hat Joseph Schumpeter einst eine Metapher verwendet, um den Unterschied zwischen der Ungleichheit, die wir zu einem bestimmten Zeitpunkt beobachten, und der sozialen Mobilit&auml;t (oder der zwischen den Generationen) zu illustrieren. Angenommen, es g&auml;be ein mehrst&ouml;ckiges Hotel, so Schumpeter, in dem die oberen Etagen besser ausgestattet sind und weniger Menschen beherbergen.<br>\nZu jedem beliebigen Moment g&auml;be es eine Menge Menschen, die im Erdgeschoss in engen Zimmern wohnen w&uuml;rden und nur einige wenige Menschen in den mit einem guten Ausblick ausgestatteten sch&ouml;nen und komfortablen Appartements im Obergeschoss. Aber dann fangen wir an, die G&auml;ste umzuquartieren und lassen sie jede Nacht die Zimmer wechseln. Das ist genau das, was laut Schumpeter die soziale Mobilit&auml;t tun wird: Zu jedem beliebigen Zeitpunkt wird es immer reiche und arme Menschen geben &ndash; aber wenn wir den Zeitraum verl&auml;ngern, sind die Reichen von gestern die Armen von heute, und andersherum. Die G&auml;ste aus dem Erdgeschoss (oder zumindest ihre Kinder) haben es an die Spitze geschafft, die aus den oberen Etagen sind hinunter ins Erdgeschoss gefallen.<br>\nSchumpeters Metapher wurde lange Zeit auch als Metapher f&uuml;r die Ungleichheit in den USA verwendet. Es wurde f&uuml;r selbstverst&auml;ndlich gehalten, dass im 20. und sogar im 19. Jahrhundert die Einkommensungleichheit in den USA gr&ouml;&szlig;er war als in Europa. Aber es wurde auch behauptet, dass die US-amerikanische Gesellschaft viel durchl&auml;ssiger und weniger klassengebunden war und es eine gr&ouml;&szlig;ere soziale Mobilit&auml;t gab. (Diese Ansicht hat nat&uuml;rlich bequemerweise die gewaltige Rassentrennung in den USA &uuml;bersehen.) Mit anderen Worten: Ungleichheit war der Preis, den Amerika f&uuml;r seine hohe soziale Mobilit&auml;t gezahlt hat.<br>\nDas war ein Bild, das in Einklang mit dem American Dream stand. Aber hat es auch gestimmt? Das haben wir eigentlich nie gewusst, abgesehen von anekdotischen Belegen aus den Biografien von Migranten, weil es bis vor kurzem keine empirischen Studien zur Mobilit&auml;t zwischen den Generationen gab. Aber bevor ich dazu komme, m&ouml;chte mich noch in sehr vereinfachter Form auf die Beziehung von Ungleichheit und sozialer Mobilit&auml;t konzentrieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/makronom.de\/das-schumpeter-hotel-14073\">Branko Milanovic auf Makronom<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.F.:<\/strong> Mogelpackung amerikanischer Traum, sch&ouml;n, dass das jetzt auch wissenschaftlich nachgewiesen ist. Diesen Text sollte man unter jeder Rede von Kandidaten im Pr&auml;sidentenwahlkampf einblenden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der Stahlmarkt in Europa: durch Freihandel so offen, dass wir nicht mehr ganz dicht sind<\/strong><br>\nIn der Europ&auml;ischen Union wurde der Freihandel zum Dogma erhoben. Doch die einseitige Ausrichtung auf den freien Waren und Kapitalverkehr steht zunehmend in Konflikt mit europ&auml;ischen Standards bei ArbeitnehmerInnen- und Umweltschutz. Dies zeigt sich aktuell nicht nur in der Diskussion um TTIP und Co, sondern auch in den Handelsbeziehungen mit China. Europas M&auml;rkte werden derzeit mit billigem chinesischem Stahl &uuml;berschwemmt. Im November 2016 will die EU China als &bdquo;Marktwirtschaft&ldquo; anerkennen, damit w&auml;ren auch die letzten Schutzma&szlig;nahmen pass&eacute;. Mit dieser Freihandelspolitik sind in Europa 330.000 Arbeitspl&auml;tze und &uuml;ber 500 Produktionsstandorte in der Stahlbranche gef&auml;hrdet, mehrere tausend davon in &Ouml;sterreich. Anstatt europ&auml;ische Standards bei ArbeitnehmerInnen- und Umweltschutz weiter auszuh&ouml;hlen ist es an der Zeit zu &uuml;berlegen, wie unsere h&ouml;heren Standards in die Welt exportiert werden k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/durch-freihandel-so-offen-dass-wir-nicht-mehr-ganz-dicht-sind\/\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31238#h07\">Strafz&ouml;lle f&uuml;r Stahl aus China und Russland<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31080#h04\">Freihandel &uuml;ber alles, aber kein &bdquo;Dumping-Stahl&ldquo; aus China<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>So brachial verteilte der Staat einst Fl&uuml;chtlinge<\/strong><br>\nZw&ouml;lf Millionen Fl&uuml;chtlinge &ndash; nach dem Krieg herrschte unbeschreibliche Wohnungsnot. Der Staat l&ouml;ste sie radikal: Mit Zwangseinquartierungen, gigantischen Bauprogrammen &ndash; und einer Mietpreisbremse.<br>\nIn den drei Westzonen gab es 1946 an die 13,7 Millionen Haushalte und nur 8,2 Millionen Wohnungen. Demnach fehlten insgesamt 5,5 Millionen Wohnungen, hat der Darmst&auml;dter Wissenschaftler Bj&ouml;rn Enger festgestellt. Viele Fl&uuml;chtlinge wurden nach dem Krieg zwangseinquartiert, was zu Spannungen zwischen Alteingesessenen und Neuank&ouml;mmlingen f&uuml;hrte.<br>\nEin gigantisches Wohnungsbauprogramm sorgte zun&auml;chst f&uuml;r Entspannung. Schon gleich nach dem Kriegsende beschlossen die Besatzungsm&auml;chte der drei Westzonen Ma&szlig;nahmen zur Bek&auml;mpfung der Wohnungsnot. Die neue Bundesregierung f&uuml;hrte im Jahr 1949 dann die Wohnungszwangsbewirtschaftung ein.<br>\nDazu geh&ouml;rten ein K&uuml;ndigungsverbot von Bestandsmietern, festgelegte Mietniveaus und die staatliche Vergabe von Privath&auml;usern an Bed&uuml;rftige. &Ouml;rtliche Mietobergrenzen und die Mietpreisbremse, wie sie heute wieder in Ballungsgebieten mit Wohnungsmangel gelten, sind also keine Neuerfindungen.<br>\nDamit stoppte die Bundesregierung damals zwar den bef&uuml;rchteten schnellen Anstieg der Mieten, doch das Problem der 5,5 Millionen fehlenden Wohnungen war immer noch ungel&ouml;st. Deshalb entschloss sich der Bund im Jahr 1950, den Wohnungsbau per Gesetz zu forcieren.<br>\nSo wurde innerhalb eines Jahrzehnts der Bau von 3,3 Millionen Wohnungen mit &ouml;ffentlichen Geldern finanziert. Zus&auml;tzlich bauten private Investoren noch 2,7 Millionen Einheiten. Die gro&szlig;e Wohnungsnot der fr&uuml;hen 50er-Jahre schien damit zun&auml;chst einmal beseitigt. Der Wiederaufbau war in beiden Teilen Deutschlands eine der vorrangigsten sozialpolitischen Aufgaben. In den Jahren 1949\/50 wurden schon gut eine halbe Million Wohnungen im Westen neu errichtet, darunter mehr als 400.000 &ouml;ffentlich gef&ouml;rdert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/finanzen\/immobilien\/article153909988\/So-brachial-verteilte-der-Staat-einst-Fluechtlinge.html\">WELT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>F&uuml;r Personaler ein &ldquo;Hausfrauensammelbecken&rdquo;<\/strong><br>\nF&uuml;r viele Unternehmen rechnet sich Teilzeit nicht. Personaler erz&auml;hlen, warum es sich eher lohnt, M&uuml;tter mit Teilzeitwunsch aus der Firma zu mobben. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Es fehlt der Wille, diesen vor allem weiblichen Teil der Arbeitskr&auml;fte hochwertig und angemessen zu besch&auml;ftigen&rdquo;, sagt ein Fachmann aus dem Personalvorstand eines s&uuml;ddeutschen Unternehmens des produzierenden Gewerbes. Erfahrungen im Umgang mit Teilzeitkr&auml;ften nach der Elternzeit hat er auch in anderen Branchen gesammelt: &ldquo;Der Umgang war &uuml;berall mies. Man macht es den Frauen nicht leicht. Im Gegenteil.&rdquo; Er berichtet von Listen, die f&uuml;r Mitarbeiter in Elternzeit angelegt werden. All die, die w&auml;hrend der Elternzeit einen Teilzeitanspruch anmelden, halte man f&uuml;r verzichtbar. &ldquo;Wer eh nur ein bisschen Teilzeit arbeitet, gilt als Lusche&rdquo;, erz&auml;hlt er. Diesen Frauen &ndash; auch dieser hier zu Wort kommende Personaler hat in 20 Jahren lediglich zwei M&auml;nner in Elternzeit erlebt &ndash; werde grunds&auml;tzlich ein Aufhebungsvertrag angeboten.<br>\nZur&uuml;ck aus der Babypause geht&rsquo;s direkt ans Eingemachte. &ldquo;Die Flexibilit&auml;t der Arbeitgeber ist nicht vorhanden. Es hat kein Wertewandel stattgefunden. Die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrungen sehen nicht, dass eine gute Mitarbeiterin auch ein guter Elternteil sein kann und soll&rdquo;, sagt dieser Personaler. Dass man in Betrieben, in denen rund um die Uhr in drei Schichten gearbeitet wird, keine flexiblen Modelle anwenden k&ouml;nne, ist f&uuml;r ihn nachvollziehbar. Hier w&uuml;rden Schichtpl&auml;ne oft f&uuml;r zwei Jahre im Voraus festgelegt. Aber in Verwaltungen und bei vielen Dienstleistern k&ouml;nnte es L&ouml;sungen geben, wenn man wollte, sagt er. Aber man wolle nicht, weil keine Notwendigkeit dazu best&uuml;nde: &ldquo;Tats&auml;chlich aber hat uns der demographische Wandel noch nicht erreicht. Wir k&ouml;nnen immer noch aus dem Vollen sch&ouml;pfen. Es gibt genug Fachkr&auml;fte, die Vollzeit arbeiten m&ouml;chten&rdquo;, sagt der Personalmanager. Das bedeutet: &ldquo;Wenn es drauf ankommt, verzichten wir auf die gut ausgebildete weibliche Fachkraft, die die Arbeitszeit reduzieren m&ouml;chte.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/karriere\/beruf\/2016-03\/teilzeitarbeit-muetter-kuendigung-personalmanager\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J. Z.:<\/strong> Ein sehr informativer Beitrag, in dem auch das Thema Fachkr&auml;fte en passant angeschnitten wird. F&uuml;r den zitierten Personaler ist die Sache eindeutig: &ldquo;Es gibt genug Fachkr&auml;fte, die Vollzeit arbeiten m&ouml;chten&rdquo;. An dieses Statement, was gut zu dem hohen Ma&szlig; an Unterbesch&auml;ftigung in Deutschland passt, darf sich der &uuml;berraschte Leser erinnern, wenn im n&auml;chsten Leitartikel wieder &uuml;ber den sogenannten Fachkr&auml;ftemangel schwadroniert wird.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Bek&auml;mpfung von Altersarmut: JU-Chef fordert sp&auml;teren Rentenbeginn<\/strong><br>\nDer Vorsitzende der Jungen Union, Paul Ziemiak, hat eine kontinuierliche Erh&ouml;hung des Renteneintrittsalters gefordert. Nur so k&ouml;nne ihm zufolge die zunehmende Altersarmut erfolgreich bek&auml;mpft werden.<br>\n&bdquo;Es kann nicht bei der Rente mit 67 bleiben, wenn wir Altersarmut vermeiden wollen&ldquo;, sagte der Chef der Nachwuchsorganisation von CDU und CSU der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. &bdquo;Denn wir haben immer weniger Beitragszahler bei immer l&auml;ngerer Lebensdauer.&ldquo; Ziemiak mahnte: &bdquo;Wenn wir nichts &auml;ndern, werden Rentner in 30 bis 40 Jahren vielleicht noch 30 Prozent ihres vorherigen Durchschnittseinkommens erreichen. Davon werden sie nicht leben k&ouml;nnen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/wirtschaftsticker\/ju-chef-fordert-spaeteren-rentenbeginn_id_5395802.html\">Focus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Diese Logik versteht man wohl nur als JU-Vorsitzender.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Eskalation um Nagorny Karabach<\/strong><br>\nTaut nach mehr als zwei Jahrzehnten ein &ldquo;eingefrorener&rdquo; postsowjetischer Konflikt im S&uuml;dkaukasus wieder auf, um zu einer Konfrontation zwischen Russland und der T&uuml;rkei zu f&uuml;hren?<br>\n&ldquo;[&hellip;]Der aserbaidschanisch-armenische Konflikt um den &ldquo;gebirgigen schwarzen Garten&rdquo; ist eingebettet in die angespannte geopolitische Konstellation in der Region, die derzeit ma&szlig;geblich durch die Auseinandersetzungen zwischen Russland und der T&uuml;rkei gepr&auml;gt ist.<br>\nMoskau ist ein enger Verb&uuml;ndeter Armeniens, das &ndash; neben Kasachstan und Belarus &ndash; ein Mitgliedsstaat der vom Kreml ins Leben gerufenen &ldquo;Eurasischen Union&rdquo; ist. Die armenische Wirtschaft ist im hohen Ausma&szlig; von Russland abh&auml;ngig. Russische Unternehmen und Staatskonzerne kontrollieren den Energiesektor, den Schienenverkehr sowie einen Gro&szlig;teil der Telekommunikation. Zudem sind in Armenien Tausende russischer Soldaten stationiert, die den armenischen Luftraum &uuml;berwachen. Im Gegenzug erh&auml;lt Armenien verbilligtes Milit&auml;rger&auml;t aus Russland. Es gilt als sicher, dass Moskau im Fall eines milit&auml;rischen Konflikts Armenien unterst&uuml;tzen w&uuml;rde. [&hellip;]<br>\nDie T&uuml;rkei stellte sich im Konflikt um Nagorny Karabach wiederholt vorbehaltlos hinter Aserbaidschan. Die Leugnung des t&uuml;rkischen V&ouml;lkermordes an den Armeniern 1915, die in der T&uuml;rkei immer noch Staatsdoktrin ist, geht mit einer durch die islamistische Regierung in Ankara noch forcierten Konfrontationspolitik gegen&uuml;ber dem &ldquo;christlichen&rdquo; Armenien einher. Die russische Milit&auml;rbasis in Armenien wird aktuell von Ankara als Hebel benutzt, um in den USA Stimmung gegen das Land zu machen. Die T&uuml;rkei habe etliche US-Lobbyfirmen angeheuert, die in Washington das &ldquo;kleine Armenien&rdquo; als eine &ldquo;gro&szlig;e Bedrohung&rdquo; der T&uuml;rkei und der NATO darstellen sollen, berichtete die Huffington Post kurz vor Ausbruch der aktuellen Feindseligkeiten. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47855\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.B.:<\/strong> Die NATO selbst hat kein gesteigertes Interesse daran, sich von der T&uuml;rkei in einen Krieg mit Russland ziehen zu lassen und k&uuml;rzlich deutlich gemacht, dass die Beistandspflichten sich nicht auf den Fall erstrecken, dass ein Angriff provoziert wird. Dieser Hinweis h&auml;tte schon vor f&uuml;nf Jahren erfolgen sollen, als die t&uuml;rkische Regierung unter dem damaligen Ministerpr&auml;sidenten Erdogan die Forderung erhob, das Assad-Regime m&uuml;sse aus Syrien verschwinden und so Partei im B&uuml;rgerkrieg ergriff, kaum dass die ersten Sch&uuml;sse gefallen waren. Ob die T&uuml;rkei ohne R&uuml;ckendeckung der NATO den B&uuml;rgerkrieg im Nachbarland angeheizt h&auml;tte, bleibt offen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Merkel nennt B&ouml;hmermann-Verse &ldquo;bewusst verletzend&rdquo;<\/strong><br>\nKlare Ansage von Angela Merkel: Die Kanzlerin hat das im ZDF ausgestrahlte und dann wieder gestrichene Schm&auml;hgedicht des Satirikers Jan B&ouml;hmermann &uuml;ber den t&uuml;rkischen Pr&auml;sidenten Recep Tayyip Erdogan als &ldquo;bewusst verletzend&rdquo; kritisiert. Das habe sie in einem Telefonat mit dem t&uuml;rkischen Ministerpr&auml;sidenten Ahmet Davutoglu am Sonntagabend deutlich gemacht, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin mit.<br>\nMerkel sei wie Davutoglu der Ansicht, dass es sich um einen &ldquo;bewusst verletztenden Text handelt&rdquo;. Merkel habe auf die Konsequenzen verwiesen, die der ausstrahlende Sender bereits gezogen habe. Au&szlig;erdem habe sie den hohen Wert bekr&auml;ftigt, den die Bundesregierung der Presse- und Meinungsfreiheit beimesse. Diese sei aber nicht schrankenlos.<br>\nDas ZDF hatte in der Nacht zu Samstag in der Wiederholungvon B&ouml;hmermanns Sendung &ldquo;Neo Magazin Royale&rdquo; einen Beitrag gestrichen, der am vorigen Donnerstag auf ZDFneo erstmals ausgestrahlt worden war. B&ouml;hmermann hatte das mit &ldquo;Schm&auml;hkritik&rdquo; &uuml;berschriebene Gedicht dort vorgelesen und selbst darauf hingewiesen, dass so etwas in Deutschland nicht erlaubt sei. Die Verse enthalten Formulierungen, die deutlich unter die G&uuml;rtellinie zielen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/angela-merkel-kritisiert-jan-boehmermann-verse-ueber-erdogan-deutlich-a-1085333.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das ist absolut j&auml;mmerlich. Merkel findet also B&ouml;hmermanns derben Spa&szlig; &ldquo;bewusst verletzend&rdquo;. Dass Erdogan in der T&uuml;rkei Pressefreiheit und Menschenrechte mit F&uuml;&szlig;en tritt dazu f&auml;llt Merkel nichts ein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>AfD &ndash; die Cham&auml;leonpartei<\/strong><br>\nDie AfD ist ein B&uuml;ndnis von Eliten und Outsidern, von konservativen Professoren und frustrierten Kleinb&uuml;rgern. Sie eint die Lust am Vulg&auml;ren und die Sehnsucht nach Eindeutigkeit<br>\nSp&auml;testens seit den Landtagswahlen vor drei Wochen wissen wir, dass die neue deutsche Protestpolitik sehr unterschiedliche Gesichter tr&auml;gt. Hinter den zweistelligen Ergebnissen von der Altmark bis an den Bodensee verbirgt sich eine komplizierte Gemengelage sozialer Str&ouml;mungen und politischer Profile, die im Auftreten der Spitzenkandidaten von Baden-W&uuml;rttemberg und Sachsen-Anhalt sinnf&auml;llig wurde: hier der ganz und gar b&uuml;rgerliche Wirtschaftsprofessor J&ouml;rg Meuthen, der ein entschieden marktliberales Profil mit gesellschaftspolitischem Konservatismus zu verbinden sucht &ndash; dort der nationalistische Agitator Andr&eacute; Poggenburg, den trotz seines Unternehmerberufes das Ambiente des bildungsfernen Verliererprotestes umweht. Zwar l&auml;sst sich von der politischen Position, erst recht vom pers&ouml;nlichen Habitus des Spitzenpersonals in keiner Partei unmittelbar auf die Anh&auml;nger- und W&auml;hlerschaft schlie&szlig;en. Schlie&szlig;lich sind Mannheim und Pforzheim, wo die AfD ihre beiden Direktmandate holte, nicht mit Freiburg und T&uuml;bingen, nicht mit Hochburgen des Bildungsb&uuml;rgertums zu verwechseln. Und regionale Unterschiede in Mentalit&auml;ten und Sozialstruktur, nicht nur zwischen dem Osten und dem Westen des Landes, erscheinen in der neuen Cham&auml;leonpartei nur wie in einem Vergr&ouml;&szlig;erungsspiegel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/rechtspopulismus-afd-die-chamaeleonpartei\/13394398.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Deutsche Medien berichten unausgewogen &uuml;ber Griechenland<\/strong><br>\nDie meisten Presse-Ver&ouml;ffentlichungen zur griechischen Schuldenkrise sch&uuml;ren Misstrauen und Verunsicherung in der Bev&ouml;lkerung, sagen Experten. Von den untersuchten Medien fallen nur wenige durch Ausgewogenheit oder Neutralit&auml;t auf. Deutsche Medien haben &uuml;ber die griechische Schuldenkrise einer Studie zufolge oft unausgewogen und oberfl&auml;chlich berichtet. Die Berichterstattung sei mehrheitlich meinungsorientiert und wertend gewesen, hie&szlig; es in der am Mittwochabend in Berlin vorgestellten Untersuchung im Auftrag der gewerkschaftsnahen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. So seien etwa Mitglieder der griechischen Regierung &uuml;berwiegend negativ dargestellt worden. F&uuml;r die Studie untersuchten Wissenschaftler der Universit&auml;t W&uuml;rzburg die Griechenland-Berichterstattung im ersten Halbjahr 2015 am Beispiel der Tageszeitungen &bdquo;Die Welt&ldquo;, &bdquo;Bild&ldquo;, &bdquo;Frankfurter Allgemeine Zeitung&ldquo;, &bdquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&ldquo; und &bdquo;taz&ldquo; sowie der Onlineplattform &bdquo;Spiegel Online&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/medien\/studie-der-hans-boeckler-stiftung-deutsche-medien-berichten-unausgewogen-ueber-griechenland\/13364784.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Nicht vergessen: Heute um 22.15 kommt die Anstalt!<\/strong><br>\nWortgewandt, unkonventionell und mit viel satirischer Sch&auml;rfe: Max Uthoff und Claus von Wagner kl&auml;ren &uuml;ber die Themen auf, die die Nation bewegen. Live aus der &ldquo;Anstalt&rdquo;.<br>\nAls Besetzer eines ZDF-Fernsehstudios r&uuml;tteln die Vollblutkabarettisten an den politischen und gesellschaftlichen Verh&auml;ltnissen des Landes. Mit ihren G&auml;sten Nils Heinrich, Abdelkarim und Lisa Fitz wollen sie &ldquo;Stimme sein f&uuml;r Ungeh&ouml;rtes und Unerh&ouml;rtes&rdquo;.<br>\nDienstag 05.04.2016, 22:15 &ndash; 23:00 Uhr ZDF<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDF\/zdfportal\/programdata\/4a8ba13b-a17d-454e-8175-b6981ca50026\/d285b64c-f982-489f-bacc-3e5304f8cc4f?doDispatch=2\">ZDF<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-32741","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/32741","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=32741"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/32741\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":32744,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/32741\/revisions\/32744"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=32741"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=32741"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=32741"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}