{"id":3286,"date":"2008-06-17T09:27:03","date_gmt":"2008-06-17T07:27:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3286"},"modified":"2008-06-17T09:27:03","modified_gmt":"2008-06-17T07:27:03","slug":"hinweise-des-tages-671","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3286","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\nVorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3286&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>DGB greift Europ&auml;ischen Gerichtshof an<\/strong><br>\nDer Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat dem Europ&auml;ischen Gerichtshof (EuGH) vorgeworfen, mit seiner Rechtsprechung Sozialdumping zu bef&ouml;rdern. Sollte sich der Trend der EuGH-Rechtsprechung fortsetzen, erwartet der DGB-Vorsitzende Michael Sommer einen &ldquo;Rutschbahn-Effekt&rdquo;, weil den EU-L&auml;ndern bei der Festlegung von Mindestarbeitsbedingungen klare Grenzen gesetzt w&uuml;rden. &ldquo;Eine solche Entwicklung stellt die sozialen Errungenschaften der Industrienationen in Frage&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/archiv\/.bin\/dump.fcgi\/2008\/0616\/wirtschaft\/0063\/index.html\">Berlin Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Nat&uuml;rlich ist es gut, wenn  Michael Sommer seine Finger in eine der vielen Wunden  des europ&auml;ischen  Integrationsprozesses legt, aber dieser Trend zur Aush&ouml;hlung  m&uuml;hsam erworbener Arbeitnehmerrechte  in der alten EU ist nicht neu, und wenn der DGB  hier st&auml;rker gegensteuern will, ist eine Aufforderung an die Bundeskanzlerin recht wenig. Da l&auml;chelt das transnationale Kapital wie die Cheshire Katze, nur dass uns dieses L&auml;cheln keine R&auml;tsel aufgibt . Da hat die politische Klasse Europas jahrzehntelang so getan, als ob die territoriale Erweiterung des Gemeinsamen Marktes irgendetwas mit dem Bau des europ&auml;ischen Hauses zu tun h&auml;tte, dabei hat die Politik als Magd der &Ouml;konomie scheunentorgro&szlig;e Breschen in die europ&auml;ischen H&auml;user geschlagen, bis nur noch eine Ansammlung  windiger H&uuml;tten &uuml;brig blieb, die gro&szlig;kotzig Europ&auml;ische Union hei&szlig;t, und ihre B&uuml;rger schutzlos dem Chaos &uuml;berl&auml;&szlig;t, das die kleinen und gro&szlig;en Nutzenmaximierer freien Markt nennen. Nein Michael Sommer, das Offensichtliche auszusprechen, ist in dieser Situation zu wenig.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>F&uuml;r das Nein gegen den Lissabon-Vertrag hatten wir Iren gute Argumente<\/strong><br>\nDie Niederlage des Lissabon- Vertrags war nicht eine einzige Meuterei der schweigenden Mehrheit Irlands. Es waren 20 verschiedene Meutereien&hellip; Aber es stimmt auch, dass manche Stimmb&uuml;rger in Irland, genau wie ihre Vettern in Frankreich und den Niederlanden, die gegen den Verfassungsvertrag stimmten, sich ernsthaft um das demokratische Defizit in Europa sorgen.<br>\nDas Fehlen von Rechenschaftspflicht und Transparenz bei der Entscheidungsfindung weckt tiefes Misstrauen gegen&uuml;ber einem st&auml;rker zentralisierten Europa. \n<p>Es ist plausibel, dass dieser Vertrag in vielen europ&auml;ischen L&auml;ndern verworfen worden w&auml;re, wenn er einer Volksabstimmung ausgesetzt worden w&auml;re. Es ist schade, dass jene, die den Vertrag entwarfen, die &Auml;ngste nicht ber&uuml;cksichtigten, die unter den einzigen W&auml;hlern geweckt w&uuml;rden, die dar&uuml;ber abstimmen mussten, und dass sie nicht versuchten, ihnen zu begegnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/kommentare\/;art141,2552603?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Ratifizierungsverfahren muss gestoppt werden<\/strong><br>\nAls unerh&ouml;rte Missachtung des Willens ihrer W&auml;hlerInnen hat das globalisierungskritische Netzwerk Attac die Reaktionen f&uuml;hrender Politiker zum Irischen Nein kritisiert. Die Ratifizierung des Vertrags von Lissabon soll offensichtlich fortgesetzt werden, wie Bundeskanzlerin  Merkel, der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Sarkozy, der Pr&auml;sident der europ&auml;ischen Kommission, der Pr&auml;sident des EU-Parlaments sowie die Fraktionsvorsitzenden von CDU und SPD im Europaparlament &uuml;bereinstimmend erkl&auml;rten. &ldquo;Das Ratifizierungsverfahren in den acht &uuml;brigen L&auml;ndern fortzuf&uuml;hren zeigt, dass sie sich nicht um den Willen der Mehrheit der europ&auml;ischen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger scheren&rdquo;, sagte Sven Giegold, Mitglied des Attac-Rates.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/aktuell\/presse\/detailsicht\/datum\/2008\/06\/16\/demokratinnen-missachten-volkes-willen\/?cHash=24111ca9f\">ATTAC<\/a><\/li>\n<li><em><strong>Mit Hartz IV in Rente<\/strong><br>\nTrotz guter Konjunktur breitet sich die Armut bei Menschen kurz vor dem Renteneintritt aus. Im Januar 2008 waren nach FR-Informationen 676.787 M&auml;nner und Frauen im Alter zwischen 55 und 64 Jahren bei der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit arbeitslos gemeldet. Das sind 168.464 mehr als drei Jahre zuvor, was einem Anstieg um ein Drittel entspricht. Auch das wirtschaftlich erfolgreiche Jahr 2007 brachte eine Zunahme um 44.021 (sieben Prozent).\n<p>Damit setzt sich eine l&auml;ngerfristige Entwicklung fort. Das zeigt eine Auswertung des DGB-Arbeitsmarktexperten Wilhelm Adamy, die der FR vorliegt. &ldquo;In den ersten drei Jahren des Hartz-IV-Systems hat sich die Zahl der &auml;lteren Hilfebed&uuml;rftigen um gut 215.000 beziehungsweise 22,7 Prozent erh&ouml;ht&rdquo;, errechnete Adamy f&uuml;r die Gruppe der 50- bis 64-J&auml;hrigen. Der Anstieg sei &ldquo;doppelt so stark wie bei den anderen Altersgruppen&rdquo;. Sein Fazit: &ldquo;Das Verarmungsrisiko &Auml;lterer steigt auch bei guter Konjunktur.&rdquo; Daran h&auml;tten auch die neuen arbeitsmarktpolitischen Instrumente der gro&szlig;en Koalition nichts &auml;ndern k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1351575&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell&amp;em_ivw=fr_polstart&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">FR<\/a> <\/p><\/em><\/li>\n<li><strong>Der erstaunliche Abstieg der Altersteilzeit<\/strong><br>\nGestern noch ein gern genutztes Instrument, um Belegschaften g&uuml;nstig zu verkleinern, heute Teufelszeug: Die jetzt zur Schau getragene Aufregung um die Altersteilzeit ist mehr als anr&uuml;chig, vor allem, wenn man die in die Debatte geworfenen Zahlen hinterfragt. 1,4 Milliarden Euro f&uuml;r &uuml;ber 100000 Arbeitnehmer in Altersteilzeit seien zu teuer, hat CDU-Generalsekret&auml;r Ronald Pofalla vorgerechnet &ndash; und sich damit als echte Kr&auml;merseele erwiesen. \n<p>Denn die Summe bedeutet nichts anderes, als dass jede Altersteilzeit die Arbeitslosenversicherung mit rund 14000 Euro belastet. 14000 Euro Zuschuss f&uuml;r Menschen, die vielleicht seit Jahrzehnten in die Sozialversicherung eingezahlt und sich krank und m&uuml;de geplagt haben. F&uuml;r Pofalla und viele andere Politiker an der Spitze von Union und FDP offenbar eine unfinanzierbare solidarische Last. Dass sie an anderer Stelle f&uuml;nf Milliarden Euro von der Arbeitslosenversicherung f&uuml;r den Bundesetat abzweigen, lassen sie lieber unerw&auml;hnt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nn-online.de\/artikel.asp?art=834019&amp;kat=3\">N&uuml;rnberger Nachrichten<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Ein Drittel der Eltern bekommt 300 Euro Elterngeld<\/strong><br>\nIm Jahr 2007 haben 32 Prozent der Elterngeldbezieher 300 Euro bekommen, 24 Prozent zwischen 301 und 500 Euro und 16 Prozent zwischen 500 und 750 Euro. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung (16\/9215) auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion (16\/9034) hervor. Die weiteren Anteile verteilen sich nach Auskunft der Regierung wie folgt: 11,4 Prozent zwischen 750 und 1.000 Euro, 6,9 Prozent zwischen 1.000 und 1.250 Euro, 3,5 Prozent zwischen 1.250 und 1.500 Euro, 2,8 Prozent zwischen 1.500 und 1.800 Euro. Drei Prozent der Elterngeldbezieher h&auml;tten mehr als 1.800 Euro pro Monat erhalten, so die Bundesregierung. Die 32 Prozent der Eltern mit einem Eltergeld von 300 Euro verteilen sich nach Kenntnis der Regierung auf sehr verschiedene Gruppen. &ldquo;Es handelt sich um Nichterwerbst&auml;tige, erwerbslos Gemeldete, Erwerbst&auml;tige mit einem sehr geringen Einkommen, aber auch um Eltern, die nach der Geburt weiter Teilzeit arbeiten und deshalb nur einen geringen Einkommensverlust aufweisen&rdquo;, hei&szlig;t es in der Antwort. 7,2 Prozent dieser Eltern seien erwerbst&auml;tig gewesen. \n<p>Von den 24 Prozent der Eltern mit einem Elterngeld von 301 bis 500 Euro profitierten knapp Dreiviertel vom so genannten Geschwisterbonus. Diesen Bonus erh&auml;lt, wer zwei Kinder unter drei oder drei Kinder unter sechs Jahren hat; er betr&auml;gt mindestens 75 Euro. Von den 16,4 Prozent der Eltern mit einem Eltergeld bis 750 Euro haben ausweislich der Antwort 74,2 Prozent vom Geringverdienerzuschlag profitiert. Insgesamt werde das Eltergeld f&uuml;r 23,8 Prozent aller Empf&auml;nger durch den Geschwisterbonus oder Mehrlingszuschlag und f&uuml;r 19,5 Prozent durch den Geringverdienerzuschlag erh&ouml;ht. Genauere Angaben &uuml;ber die Wirkungen des Eltergeldes in den unterschiedlichen Haushaltstypen, wie sie von den Linken erfragt wurden, k&ouml;nnten derzeit nicht gemacht werden, schreibt die Bundesregierung. Diese Daten w&uuml;rden gerade &ldquo;im Rahmen der begleitenden Evaluation genauer erhoben&rdquo;. Die Erkenntnisse sollen dem Bundestag im Oktober im Bericht zum Eltergeld vorgelegt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/aktuell\/hib\/2008\/2008_175\/04.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Mehr als die H&auml;lfte h&auml;tten mit dem Erziehungsgeld mehr F&ouml;rdermittel erhalten. Der st&auml;ndig genannte F&ouml;rderbetrag von 1.800 Euro erreicht gerade 3 Prozent der Eltern und ist also eine reine Werbmasche.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>PPP-Public Private Partnership oder Privat macht Public Pleite?<\/strong><br>\nKorruptionsexperte Werner R&uuml;gemer zur Heuschrecken-Plage im &ouml;ffentlichen Raum. &ndash; &bdquo;Warum h&ouml;rt man so selten Kritik an Privatisierungen und PPP?<br>\nWerner R&uuml;gemer: Schwarzgelb wie Rotgr&uuml;n vertreten heute das Privatisierungsparadigma, nur die Linkspartei opponiert und der Medienmainstream ist ebenfalls neoliberal gepr&auml;gt. Der gr&ouml;&szlig;te deutsche und europ&auml;ische Medienkonzern Bertelsmann ist mit seiner Stiftung ein Hauptlobbyist f&uuml;r Privatisierungen und gerade auch PPP. Seine Medien von RTL bis &ldquo;Stern&rdquo; und &ldquo;Spiegel&rdquo; machen Stimmung f&uuml;r Privatisierung und seine Internet- und Logistikabteilung &ldquo;Arvato&rdquo;, in der ann&auml;hernd die H&auml;lfte der 80.000 Mitarbeiter t&auml;tig ist, setzt PPP um.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/28\/28125\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Missgl&uuml;ckte Operation<\/strong><br>\nDie politischen Wunderheiler der Stadt Hamburg wollten aus dem &ouml;ffentlichen Krankenhausverbund LBK ein profitables Unternehmen machen &ndash; mit katastrophalem Ergebnis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/107_91269.html?cis_mode=print\">Mitbestimmung 6\/2008<\/a><\/li>\n<li><strong>Unter Privatisierungsdruck<\/strong><br>\nIn keinem anderen Land sind in den letzten Jahren so viele Krankenh&auml;user privatisiert worden wie in Deutschland &ndash; mit weit reichenden Konsequenzen f&uuml;r Besch&auml;ftigte und Patienten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/magmb_2008_06_boehlke_schulten.pdf\">Mitbestimmung 6\/2008 [PDF &ndash; 364 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Experten fordern Umbau von Landesbanken und Sparkassen<\/strong><br>\nDie f&uuml;nf &ldquo;Wirtschaftsweisen&rdquo; haben eine &Ouml;ffnung der Sparkassen und der Landesbanken f&uuml;r Privatinvestoren gefordert. In einem Gutachten f&uuml;r die Bundesregierung schl&auml;gt der Sachverst&auml;ndigenrat vor, die Landesbank-Anteile der L&auml;nder auf unter 25 Prozent zu senken. Die Landesbanken seien ein &ldquo;zentraler Schwachpunkt des deutschen Finanzsystems&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/Zeitenwende_fuer_Sparkassen_Experten_fordern_Umbau\/160620085117\/980490.html\">n-tv.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wo haben sich eigentlich die Sparkassen verspekuliert? Da treibt die Politik die Landesbanken an, sich endlich wie private Banken zu bet&auml;tigen, da laden die privaten Banken nur allzu leicht ihre Risiken auf die &ouml;ffentlichen Banken ab, und dann macht man sie zum S&uuml;ndenbock f&uuml;r die Finanzkrise &ndash; gerade so als in USA, England, in der Schweiz oder Frankreich sich nicht die Privatbanken verspekuliert h&auml;tten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Arbeitsmarkt: Mit Hartz IV in Rente<\/strong><br>\nTrotz guter Konjunktur breitet sich die Armut bei Menschen kurz vor dem Renteneintritt aus. Im Januar 2008 waren nach FR-Informationen 676.787 M&auml;nner und Frauen im Alter zwischen 55 und 64 Jahren bei der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit arbeitslos gemeldet. Das sind 168.464 mehr als drei Jahre zuvor, was einem Anstieg um ein Drittel entspricht. Auch das wirtschaftlich erfolgreiche Jahr 2007 brachte eine Zunahme um 44.021. &ldquo;In den ersten drei Jahren des Hartz-IV-Systems hat sich die Zahl der &auml;lteren Hilfebed&uuml;rftigen um gut 215.000 beziehungsweise 22,7 Prozent erh&ouml;ht&rdquo;, errechnete DGB-Arbeitsmarktexperte Wilhelm Adamy f&uuml;r die Gruppe der 50- bis 64-J&auml;hrigen. Der Anstieg sei &ldquo;doppelt so stark wie bei den anderen Altersgruppen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/?em_cnt=1351575\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Einer floppt immer &ndash; Silvio Borner und die 35-Stundenwoche<\/strong><br>\nIn seiner Kolumne in der &ldquo;Weltwoche&rdquo; behauptet Professor Silvio Borner wieder einmal, die 35-Stundenwoche in Frankreich sei ein &ldquo;Flop&rdquo;. Anlass f&uuml;r den Verriss  ist dieses Mal das ehnj&auml;hrige Jubil&auml;um seit der Einf&uuml;hrung 1998. Eine Ewiderung von Werner Vontobel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blick.ch\/news\/wirtschaft\/vontobelblog\/?p=43\">Blick<\/a><\/li>\n<li><strong>Ohne Gewerkschaften sieht eine Gesellschaft anders aus<\/strong><br>\nUS-&Ouml;konom Paul Krugman &uuml;ber eine Politik, die Ungleichheit salonf&auml;hig gemacht hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/magmb_2008_06_Interview_Krugman.pdf\">Mitbestimmung 6\/2008 [PDF &ndash; 176 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Umfrage: 73 Prozent der B&uuml;rger halten die wirtschaftlichen Verh&auml;ltnisse in Deutschland f&uuml;r ungerecht<\/strong><br>\nWenige Tage vor dem 60. Jahrestag der Wirtschafts- und W&auml;hrungsre&shy;form verliert die Soziale Marktwirtschaft weiter an Vertrauen und Akzeptanz in der Bev&ouml;lkerung. Das zeigt eine repr&auml;sentative Umfrage der Bertelsmann Stiftung. Trotz anhaltenden Aufschwungs empfinden 73 Prozent der Bundesb&uuml;rger die wirtschaftlichen Verh&auml;ltnisse in Deutschland als &ldquo;nicht gerecht&rdquo;. Nur jeder Achte (13 Prozent) bezeichnet die Verteilung von Einkommen und Verm&ouml;gen im Gro&szlig;en und Ganzen als gerecht.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/080617_wachsende_mehrheit.jpg\" alt=\"Wachsende Mehrheit\"><\/p>\n<p>Damit hat sich die Gerechtigkeitsschere allein in den vergangenen drei Jahren dramatisch ge&ouml;ff&shy;net: Gemessen an der Differenz zwischen den Urteilen &ldquo;gerecht&rdquo; und &ldquo;ungerecht&rdquo; hat sich das von der Bev&ouml;lkerung empfundene Gerechtigkeitsdefizit seit 2005 &ndash; trotz Konjunkturaufschwung &ndash; von 25 Prozentpunkten auf 60 Prozentpunkte mehr als verdoppelt. Noch im Jahr 1995 lagen diese Werte mit 43 Prozent (&ldquo;nicht gerecht&rdquo;) und 39 Prozent (&ldquo;gerecht&rdquo;) nahezu gleichauf. <\/p>\n<p>Auch das Wirtschaftsmodell Soziale Marktwirtschaft wird kritisch bewertet. Nur noch 31 Prozent der Menschen in Deutschland haben eine gute Meinung, w&auml;hrend 38 Prozent der Befragten keine gute Meinung mehr von der Sozialen Marktwirtschaft haben. Teilen in den ostdeutschen Bundes&shy;l&auml;ndern bereits mehr als die H&auml;lfte der Menschen dieses negative Urteil, f&auml;llen erstmals auch in den westdeutschen L&auml;ndern mit 35 Prozent gegen&uuml;ber 34 Prozent mehr B&uuml;rger ein negatives Ur&shy;teil &uuml;ber die Soziale Marktwirtschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/cps\/rde\/xchg\/SID-0A000F0A-95A0E26B\/bst\/hs.xsl\/nachrichten_87609.htm\">Bertelsmann Stiftung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Dieses Umfrageergebnis durfte zum Jubil&auml;um der W&auml;hrungsunion nat&uuml;rlich nicht so stehen bleiben. Was macht Bertelsmann also, um aus der Defensive zu kommen: Man veranstaltet zusammen mit der Heinz NixdorfStiftung und er Ludwig-Ehrhard-Stiftung ein &bdquo;B&uuml;rgerProgramm Soziale Marktwirtschaft&ldquo;. Dort l&auml;sst man dann von 350 repr&auml;sentativ ausgew&auml;hlten B&uuml;rgern all das vorschlagen und von den Projektmanagern dann aufschreiben, was politisch nicht weh tut:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li>Nat&uuml;rlich braucht man ein Bildungssystem, das allen Menschen Chancen er&ouml;ffnet<\/li>\n<li>Mehr Integrationsbereitschaft<\/li>\n<li>Ein System, das Belastungen und Einkommen gerechter verteilt<\/li>\n<li>Gerechte Entlohnung f&uuml;r Erwerbsarbeit <\/li>\n<li>Mehr Anerkennung und Wertsch&auml;tzung ehrenamtlicher T&auml;tigkeiten<\/li>\n<li>Mehr Nachhaltigkeit<\/li>\n<li>Einen verantwortungsbewussten Umgang mit den finanziellen Ressourcen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Unter &bdquo;sozialer Verantwortung&ldquo; versteht man z.B.: &bdquo;Der Mensch muss als unverzichtbarer Bestandteil eines Unternehmens betrachtet werden.&ldquo;<\/p>\n<p>Es wird zwar eine Umfrage ver&ouml;ffentlicht wonach &uuml;ber 84% eher oder voll und ganz f&uuml;r einen bundeseinheitlichen Mindestlohn sind, doch die Kernforderung lautet dazu dann: &bdquo;Der Netto-Mindestlohn muss erh&ouml;ht werden, indem die Lohnnebenkosten gesenkt werden.&ldquo;<\/p>\n<p>&bdquo;Die sozialen Sicherungssysteme m&uuml;ssen k&uuml;nftig durch Steuern finanziert werden.&ldquo;<br>\nOder: &bdquo;Es sollte darauf hingearbeitet werden, eine Unternehmenskultur entstehen zu lassen, in der eine Gewinnbeteiligung selbstverst&auml;ndlich ist.&ldquo;<\/p>\n<p>Interessant ist dabei wie es immer wieder gelingt, solche nicht in das konservative Konzept passende Umfrageergebnisse mit schwammigen Appellen an Eigenverantwortung und an Werten orientierten Verhaltens&auml;nderungen aufzufangen.<br>\nSo lehnt z.B. die &uuml;berwiegende Mehrheit eine l&auml;ngere Besch&auml;ftigung &uuml;ber das Rentenalter hinaus ab. Die zentrale Forderung dazu lautet dann aber: &bdquo;Das Rentensystem muss dahingehend reformiert werden, dass der Eintritt ins Rentenalter variabel mit entsprechenden finanziellen Zu- bzw. Abschl&auml;gen bei Renten und Pensionen gehandhabt wird.&ldquo;<\/p>\n<p>Das B&uuml;rgerProgramm besteht ganz &uuml;berwiegend aus politischen Appellen an den Gemeinschaftsgeist, an den gesellschaftlichen Zusammenhalt, an die Eigenverantwortung und die pers&ouml;nliche Moral. Man k&ouml;nnte es als ein Programm f&uuml;r einen von Amerika entlehnten deutschen Kommuntarismus kennzeichnen, mit der Botschaft: Wenn wir nur alle zusammenhalten, wenn wir an uns selbst glauben und wenn wir uns moralisch verhalten, dann k&ouml;nnen wir die durch die demografische Entwicklung und die Globalisierung angeblich notwendigen Reformen ertragen und uns mit der harten und unerfreulichen Wirklichkeit abfinden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/cps\/rde\/xbcr\/SID-0A000F0A-95A0E26B\/bst\/xcms_bst_dms_24740_24741_2.pdf\">B&uuml;rgerforum Soziale Marktwirtschaft [PDF &ndash; 2,5 MB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Nestl&eacute; wird beschuldigt, attac ausgehorcht zu haben: Anklage gegen X<\/strong><br>\nDie Sendung &ldquo;Temps pr&eacute;sent&rdquo;, die das Westschweizer Fernsehen TSR diesen Donnerstag, den 12. Juni 2008, um 20.05 Uhr ausstrahlt*, deckt auf, dass der multinationale Konzern Nestl&eacute; die Sicherheitsfirma Securitas damit beauftragt hat, &uuml;ber ein Jahr eine Arbeitsgruppe von Attac-Waadt auszuspionieren, w&auml;hrend diese an einem Buch &uuml;ber die Machenschaften der Firma Nestl&eacute; gearbeitet hat (Nestl&eacute;. Anatomie eines Weltkonzerns, 2005). Es handelt sich um eine wissenschaftliche Recherche, die anhand von publizierten und verf&uuml;gbaren Dokumenten gef&uuml;hrt worden ist. Sie hatte zum Ziel, das Funktionieren dieses multinationalen Konzerns und seine weltweite Unternehmensniederlassung zu untersuchen. Diese Bespitzelung fand w&auml;hrend mindestens einem Jahr statt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/schweiz.attac.org\/Nestle-wird-beschuldigt-attac,1809\">attac Schweiz<\/a><\/li>\n<li><strong>Peinliche L&uuml;gen pr&auml;gen &ndash; Falschmeldungen als Lobbyisten-Slogans<\/strong><br>\n&ldquo;Sozial ist, was Arbeit schafft&rdquo;, &ldquo;Alte leben auf Kosten der Jungen&rdquo; oder &ldquo;Mehr Netto vom Brutto&rdquo; &ndash; das sind eing&auml;ngige Slogans, die es tagt&auml;glich in die Presse und ins Fernsehen schaffen. Sie pr&auml;gen die &ouml;ffentliche Debatte um unsere Zukunft. Doch formuliert werden sie beispielsweise von der Initiative Soziale Marktwirtschaft, vom Roman-Herzog-Institut oder vom Bund der Steuerzahler. Wirtschaftsnahe Organisationen wollen mit solchen Slogans Reformen zu Lasten der sozial Schw&auml;cheren popul&auml;r machen. Auch in Nachrichtenredaktionen werden sie oft bedenkenlos aufgegriffen und unrecherchiert weiterverbreitet. Zapp &uuml;ber die Arbeit von Lobbyisten und ihren Erfolg in den Medien.<br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/zapp\">NDR Zapp<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www3.ndr.de\/ndrtv_pages_video\/0,,SPM2488_VID4829942,00.html\">Video Zapp<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Wie Maos rotes Buch&rdquo; <\/strong><br>\nDer franz&ouml;sische Soziologe Pierre Bourdieu &uuml;ber die Bundesbank und die neoliberale Wirtschaftspolitik<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wissen.spiegel.de\/wissen\/dokument\/dokument.html?id=9133291&amp;top=SPIEGEL\">DER SPIEGEL 50\/1996 vom 09.12.1996<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Immer wieder erstaunlich, was alles schon vor Jahren geschrieben wurde. Und wieder ein Beleg daf&uuml;r, welch ein Verlust der Tod Bourdieus ist. Das war einer der Wenigen Zeitbeobachter, der offensiv mit den Neoliberalen umging und ihre flache und dogmatische Denke offen legte. Bourdieu pocht auf die Gestaltungsm&ouml;glichkeiten, die wir auch gegen&uuml;ber dem internationalen Kapital h&auml;tten, wenn wir wollten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Bologna-Prozess&ldquo; und der Kampf an den Hochschulen<\/strong><br>\nAuch die Blase des Bachelor ist inzwischen geplatzt. Er wurde von politischer Seite als &bdquo;erster berufsqualifizierender Abschluss&ldquo; gefeiert. Immer mehr Umfragen unter Unternehmern belegen inzwischen allerdings, dass die Akzeptanz des neuen Abschlusses verschwindend gering ist. Schnell dr&auml;ngt sich so der nicht unbegr&uuml;ndete Verdacht auf, dass mit dem Bachelor lediglich eine Verk&uuml;rzung des Studiums aus Kostengr&uuml;nden durchgewinkt werden sollte. Die gro&szlig;e Masse soll nach dem Bachelor die Hochschulen wieder verlassen; der Master bleibt nur einer kleinen Elite vorbehalten. Wer einen sozialen Hochschulraum will, kann diesen nicht auf der Lissabon-Strategie aufbauen. Vor diesem Hintergrund kann und muss der Kampf f&uuml;r einen sozialen Hochschulraum mit der Ablehnung des Lissabon-Vertrags der Europ&auml;ischen Union und dem Kampf f&uuml;r ein soziales Europa verbunden werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksnet.de\/textsicht.php?id=3717\">Linksnet<\/a>\n<p><em>Zu guter letzt:<\/em><\/p>\n<p>Ein Leser macht uns darauf aufmerksam, dass wir in den gestrigen Hinweisen ein &bdquo;gepanschtes&ldquo; Tucholsky-Gedicht wiedergegeben haben. Deshalb hier nochmals die Originalfassung:<\/p>\n<p><strong>Die freie Wirtschaft <\/strong><br>\nIhr sollt die verfluchten Tarife abbauen.<br>\nIhr sollt auf euern Direktor vertrauen.<br>\nIhr sollt die Schlichtungsaussch&uuml;sse verlassen.<br>\nIhr sollt alles Weitere dem Chef &uuml;berlassen.<br>\nKein Betriebsrat quatsche uns mehr herein,<br>\nwir wollen freie Wirtschaftler sein!<br>\nFort die Gruppen &ndash; sei unser Panier!<br>\nNa, ihr nicht.<br>\nAber wir.<br>\nIhr braucht keine Heime f&uuml;r eure Lungen,<br>\nkeine Renten und keine Versicherungen.<br>\nIhr solltet euch allesamt was sch&auml;men,<br>\nvon dem armen Staat noch Geld zu nehmen!<br>\nIhr sollt nicht mehr zusammenstehn &ndash;<br>\nwollt ihr wohl auseinandergehn!<br>\nKeine Kartelle in unserm Revier!<br>\nIhr nicht.<br>\nAber wir.<br>\nWir bilden bis in die weiteste Ferne<br>\nTrusts, Kartelle, Verb&auml;nde, Konzerne.<br>\nWir stehen neben den Hochofenflammen<br>\nin Interessengemeinschaften fest zusammen.<br>\nWir diktieren die Preise und die Vertr&auml;ge &ndash;<br>\nkein Schutzgesetz sei uns im Wege.<br>\nGut organisiert sitzen wir hier &hellip;<br>\nIhr nicht.<br>\nAber wir.<br>\nWas ihr macht, ist Marxismus. Nieder damit!<br>\nWir erobern die Macht, Schritt f&uuml;r Schritt.<br>\nNiemand st&ouml;rt uns. In guter Ruh<br>\nsehn Regierungssozialisten zu.<br>\nWir wollen euch einzeln. An die Gewehre!<br>\nDas ist die neuste Wirtschaftslehre.<br>\nDie Forderung ist noch nicht verk&uuml;ndet,<br>\ndie ein deutscher Professor uns nicht begr&uuml;ndet.<br>\nIn Betrieben wirken f&uuml;r unsere Idee<br>\ndie Offiziere der alten Armee,<br>\ndie Stahlhelmleute, Hitlergarden &hellip;<br>\nIhr, in Kellern und in Mansarden,<br>\nmerkt ihr nicht, was mit euch gespielt wird?<br>\nmit wessen Schwei&szlig; der Gewinn erzielt wird?<br>\nKomme, was da kommen mag.<br>\nEs kommt der Tag,<br>\nda ruft der Arbeitspionier:<br>\n&ldquo;Ihr nicht.<br>\nAber Wir. Wir. Wir.&rdquo;<br>\n<em>Theobald Tiger: &ldquo;Die freie Wirtschaft&rdquo;, in: Die Weltb&uuml;hne, 4.3.1930, S. 351<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br \/> Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3286","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3286","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3286"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3286\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3286"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3286"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3286"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}