{"id":32888,"date":"2016-04-08T08:51:24","date_gmt":"2016-04-08T06:51:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32888"},"modified":"2016-04-08T09:55:36","modified_gmt":"2016-04-08T07:55:36","slug":"hinweise-des-tages-2599","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32888","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32888#h01\">Panama Papers<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32888#h02\">Panama Papers und die mediale &bdquo;Putinophobie&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32888#h03\">Der Gipfel: Russen r&uuml;sten ab und Tagesschau will nicht korrekt zitieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32888#h04\">F&uuml;nf Jahre Bildungs- und Teilhabepaket: Parit&auml;tischer und Deutscher Kinderschutzbund ziehen kritisch Bilanz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32888#h05\">Selber schuld: Arm, kr&auml;nker und fr&uuml;her Tod<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32888#h06\">Faktencheck: Ost- oder West-Rente: Was gilt f&uuml;r wen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32888#h07\">254.248 Unterschriften zeigen: Die Privatisierung kann noch aufgehalten werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32888#h08\">Neuer Unmut &uuml;ber TTIP<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32888#h09\">Neue Erkenntnisse zum NSU: &ldquo;Dann h&auml;tte das eine v&ouml;llig neue Dimension&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32888#h10\">US-Centcom: Vorw&uuml;rfe der manipulierten Geheimdienstinfos im Haus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32888#h11\">Schulfrei f&uuml;r die Bundeswehr &ndash; Lernen f&uuml;r den Frieden!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32888#h12\">Von Hunden und Friedenstruppen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32888#h13\">Niederl&auml;ndisches Referendum: EU-Kritik geh&ouml;rt nicht den Rechten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32888#h14\">Island: Die laute Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32888#h15\">St&ouml;renfriede unter sich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32888#h16\">Why The Major Media Marginalize Bernie<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Panama Papers<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&ldquo;PanamaPapers&rdquo; unterstreichen dringenden Handlungsbedarf der Bundesregierung<\/strong><br>\nDem Missbrauch von Briefkastenfirmen beugen vor allem &ouml;ffentliche Register der wahren Eigent&uuml;mer dieser Firmen vor. Das Bundesfinanzministerium blockiert jedoch weiterhin diese Transparenzma&szlig;nahme.<br>\nDie Panama Papers unterstreichen den dringenden Handlungsbedarf der Bundesregierung. Das macht das Netzwerk Steuergerechtigkeit deutlich, dem auch Attac angeh&ouml;rt.<br>\nDie Bundesregierung hat sich bis 2017 zur Umsetzung der 4. Geldw&auml;scherichtlinie der EU verpflichtet. Darin hat sie auch die Einrichtung von Registern &uuml;ber die wahren, sprich die wirtschaftlich berechtigten Eigent&uuml;mer von beispielsweise Briefkastenfirmen versprochen. W&auml;hrend jedoch Justiz- und Wirtschaftsministerium inzwischen den &ouml;ffentlichen Zugang zum neuen Register fordern, wirft das Finanzministerium sein Gewicht weiterhin gegen die Ver&ouml;ffentlichung der Identit&auml;ten der wahren Eigent&uuml;mer von Firmen in die Waagschale. Damit droht Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble genau jene Transparenz auch ausl&auml;ndischer Briefkastenfirmen zu verhindern, die er vorgibt, im Rahmen der PanamaPapers willkommen zu hei&szlig;en. &ldquo;Es passt nicht zusammen, einerseits die &ouml;ffentlichen Daten der PanamaPapers &uuml;ber Staatssekret&auml;r Michael Meister zu begr&uuml;&szlig;en, gleichzeitig aber die Ver&ouml;ffentlichung der Eigent&uuml;mer von Firmen im Inland abzulehnen&rdquo;, kommentiert Lisa Gro&szlig;mann vom Netzwerk Steuergerechtigkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/?no_cache=1&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=8650&amp;cHash=6c583d52107970ed3b8d12b45c11bddd\">attac<\/a>\n<p>dazu: <strong>Was Staatssekret&auml;r Meister bei Anne Will verschwiegen hat<\/strong><br>\nIm Zusammenhang mit den &ldquo;Panamapapers&rdquo; werfen wir der Bundesregierung vor, nicht konsequent gegen Steuerhinterziehung und Steuervermeidung vorzugehen. &ldquo;Wenn Staatssekret&auml;r Michael Meister bei &lsquo;Anne Will&rsquo; behauptet, die Bundesregierung setze sich f&uuml;r ein Abkommen zur Offenlegung von Kontodaten ein, ist das nur die halbe Wahrheit&rdquo;, stellt Steuerexperte Karl-Martin Hentschel von der AG Finanzm&auml;rkte und Steuern klar. &ldquo;Die andere H&auml;lfte lautet: Das Bundesfinanzministerium sperrt sich dagegen, Informationen an alle Staaten zu liefern. Entwicklungs- und Schwellenl&auml;nder etwa sollen au&szlig;en vor bleiben. Das ist ein Skandal.&rdquo;<br>\nIn der Debatte ebenfalls unter den Tisch f&auml;llt der Status Deutschlands als Steueroase f&uuml;r Diktator_innen und Verbrecher_innen. Karl-Martin Hentschel: &ldquo;Das Verm&ouml;gen von ausl&auml;ndischen Staatsb&uuml;rger_innen auf Konten deutscher Banken wird auf etwa drei Billionen Euro gesch&auml;tzt. Ein betr&auml;chtlicher Teil d&uuml;rfte aus kriminellen Aktionen, von verbrecherischen Staatschefs und internationalen Syndikaten stammen. Doch Deutschland liefert an ausl&auml;ndische Steuerbeh&ouml;rden keine Informationen &uuml;ber dieses Geld. Die deutschen Finanzbeh&ouml;rden erheben nicht einmal Daten.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/?no_cache=1&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=8646&amp;cHash=b1af45099b295af19c835ce55d43b153\">attac<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Panama-Papers: Steuerflucht mit System<\/strong><br>\nDie Panama-Papers best&auml;tigen bislang bekannten Sch&auml;tzungen &uuml;ber versteckte Verm&ouml;gen in Steueroasen und sie bekr&auml;ftigen den Verdacht, dass Steuerflucht mit System organisiert wird. Zudem wird erneut deutlich, dass ohne die Unterst&uuml;tzung und Beratung von Wirtschaftspr&uuml;fungs- und Steuerberatungsunternehmen sowie Banken Kapitalflucht nicht m&ouml;glich w&auml;re. Sie sind die bedeutendsten Akteure und gro&szlig;e Profiteure im System der Steuerflucht. Ihre Expertise bildet das Herzst&uuml;ck der Offshore-Welt. Verm&ouml;genswerte sind nicht nur bei verm&ouml;genden Privatpersonen und multinationalen Unternehmen konzentriert. Die sie unterst&uuml;tzenden Wirtschaftspr&uuml;fungsunternehmen und Privatbanken sind ihrerseits in enorm hohem Ma&szlig;e involviert. Auch hier besteht eine starke Konzentration von Verm&ouml;genswerten bei den zehn gr&ouml;&szlig;ten Banken, die mehr als die H&auml;lfte der Verm&ouml;genswerte, gemessen an den Top 50, auf sich vereinen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/steuerfluchtmitsystem\/\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a><\/li>\n<li><strong>So offshore ist Deutschland<\/strong><br>\n&ldquo;Ein jeder kehr&rsquo; vor seiner T&uuml;r, und sauber ist das Stadtquartier.&rdquo; Diesen Satz liebt Wolfgang Sch&auml;uble, und er zitiert ihn gerne. Im Bundestagswahlkampf 2002 kritisierte der Finanzminister, damals noch CDU-Oppositionspolitiker, die europ&auml;ische Agrarpolitik. In der Euro-Krise ermahnte er die griechische Regierung. Es geht nur voran, wenn alle mitgehen: Das gilt auch bei der Steuerpolitik. In Berlin, auf Einladung Sch&auml;ubles, wurde 2014 ein wegweisendes Abkommen gegen Steuerhinterziehung unterzeichnet. Dutzende Finanzminister und Staaten waren&nbsp;vertreten.<br>\nDeutschland als Vorreiter im Kampf gegen die internationale Steuerhinterziehung &ndash; so pr&auml;sentiert sich die Bundesrepublik gern. Peer Steinbr&uuml;ck, Sch&auml;ubles SPD-Vorg&auml;nger als Finanzminister, wollte sogar mal die Kavallerie in die Schweiz schicken, auf dass sie die dort die Banken st&uuml;rme. Doch wer nachschaut, ob die Bundesrepublik eigentlich vor der eigenen T&uuml;r mit schw&auml;bischer Gr&uuml;ndlichkeit gekehrt hat, der entdeckt:&nbsp;Schmutz.<br>\nAuch Deutschland ist eine Steueroase. Das Netzwerk Steuergerechtigkeit sieht die Bundesrepublik auf Platz acht der weltweit schlimmsten Schattenfinanzpl&auml;tze &ndash; deutlich vor Panama, das auf Rang 13 steht*. Die Nichtregierungsorganisation schaut daf&uuml;r, wie einflussreich die Finanzindustrie eines Landes auf dem Weltmarkt ist &ndash; und verkn&uuml;pft das mit der Frage, wie gro&szlig; der nationale Graubereich ist, in dem ausl&auml;ndische Superreiche ihr Geld verstecken k&ouml;nnen. Einen solchen Bereich gibt es auch in&nbsp;Deutschland.<br>\nDer Staat blockiert zudem sch&auml;rfere Gesetze, die f&uuml;r mehr Transparenz sorgen w&uuml;rden. Und er schlampt bei der Kontrolle, sodass Kriminelle praktisch nichts zu bef&uuml;rchten haben, wenn sie nur clever genug&nbsp;sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/panama-papers-so-offshore-ist-deutschland-1.2936896\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><strong>Panama Papers: Neue EU-Richtlinie bedroht Pressefreiheit<\/strong><br>\nAm 14. April stimmt das Europaparlament &uuml;ber die EU-Richtlinie zum Schutz von Gesch&auml;ftsgeheimnissen ab. Und die hat es in sich: Sie k&ouml;nnte Leaks, Recherchen und Ver&ouml;ffentlichungen wie die Panama Papers in Zukunft deutlich erschweren. Journalisten sehen die Richtlinie als Bedrohung, f&uuml;r Whistleblower ist sie gef&auml;hrlich und Gewerkschaften f&uuml;rchten um die Rechte von Arbeitnehmern.<br>\nPikant: Nach Bekanntwerden der Panama Papers forderte sogar die SPD-Generalsekret&auml;rin einen st&auml;rkeren Whistleblowerschutz. Die Sozialdemokraten haben nun in der kommenden Woche im Europ&auml;ischen Parlament die Chance, sich gegen eine Verschlechterung der Situation von Whistleblowern und der Pressefreiheit einzusetzen, indem sie die neue EU-Richtlinie ablehnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2016\/panama-papers-neue-eu-richtlinie-bedroht-pressefreiheit\/\">netzpolitik.org<\/a><\/li>\n<li><strong>Panama Papers: Was jetzt zu tun ist!<\/strong><br>\nDie &ldquo;Panama Papers&rdquo; haben ein gigantisches Geflecht von Briefkastenfirmen enth&uuml;llt. Es ist nicht das erste Mal, dass ein Blick hinter die Kulissen des gro&szlig;en Geldes m&ouml;glich ist. Davor gab es Enth&uuml;llungen wie Luxleaks oder Offshore-Leaks. Auch in der EU (z.B. Luxemburg, Niederlande, aber eben auch Deutschland) und in den USA (z.B. der Bundesstaat Delaware) gibt es bekanntlich eine Vielzahl von M&ouml;glichkeiten, ausl&auml;ndische Verm&ouml;gen unbemerkt vor dem Fiskus und den Strafverfolgungsbeh&ouml;rden zu bunkern.<br>\nSo gro&szlig;artig die Datenrecherche zu den Machenschaften der Kanzlei Mossakc Fonseca ist &ndash; die aufgedeckten Strukturen sind im Prinzip seit Langem bekannt. Insofern gibt es seit Jahren Vorschl&auml;ge, wie die Missbr&auml;uche einged&auml;mmt werden k&ouml;nnen. Auf politische Kooperation zu setzen ist dabei richtig &ndash; man sollte sich davon aber nicht viel erwarten. Denn Steueroasen wie Panama werden nicht von sich aus Ma&szlig;nahmen wie einem Verbot von Briefkastenfirmen zustimmen.<br>\nWelche Ma&szlig;nahmen sind nun dringend erforderlich?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/im-wortlaut\/panama-papers-was-jetzt-tun\/\">Axel Troost (MdB, die Linke)<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Panama Papers und die mediale &bdquo;Putinophobie&ldquo;<\/strong><br>\nF&uuml;nf Tage nach den Enth&uuml;llungen im Zusammenhang mit den Panama Papers dr&auml;ngt sich die Frage auf, worin der eigentliche Skandal besteht. Dass die Besitzer gro&szlig;er Verm&ouml;gen bestrebt sind, ihre Eigentumsverh&auml;ltnisse &uuml;ber Offshore-Firmen in Steueroasen zu verschleiern, ist keine neue Erkenntnis. Und inwieweit es sich bei den bislang &ouml;ffentlich gemachten Transaktionen um illegale Aktivit&auml;ten handelt, ist nach wie vor offen.<br>\nDer Tagesspiegel hat es korrekt erfasst, wenn er den eigentlichen Skandal in der &bdquo;Doppelmoral der Politik&ldquo; ausmacht, die sich zwar wortgewaltig &uuml;ber die enth&uuml;llten Finanzpraktiken emp&ouml;rt, diesen aber keinen gesetzlichen Riegel vorschiebt. Bemerkenswert ist vor allem der mediale Umgang mit den Panama Papers. Denn im Vordergrund der anf&auml;nglichen Berichterstattung stand ein Mann, dessen Name in den Dokumenten gar nicht auftaucht: Wladimir Putin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201604073917\/hintergrund\/medien\/panama-papers-und-die-mediale-putinophobie.html\">Hintergrund<\/a>\n<p>dazu: <strong>WikiLeaks: &bdquo;Die USA haben den Panama Papers-Skandal finanziert, Ziel sind Russland und Putin&ldquo;<\/strong><br>\nWikiLeaks-Vertreter haben erkl&auml;rt, dass der Skandal um die Ver&ouml;ffentlichung der &bdquo;Panama Papers&ldquo; von den USA finanziert worden sei. Das Dokumentenleck in der Firma &bdquo;Mossack Fonseca&ldquo;, welches die Beteiligung vieler Spitzenpolitiker an illegalen Offshore-Machenschaften offengelegt hat, sei eine Informationsoffensive gegen Russland und Wladimir Putin pers&ouml;nlich, so eine Erkl&auml;rung auf dem WikiLeaks-Portal und via Twitter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/international\/37660-wikileaks--usa-haben-panama\/\">RT Deutsch<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der Gipfel: Russen r&uuml;sten ab und Tagesschau will nicht korrekt zitieren<\/strong><br>\nEinmal m&ouml;chte der TAGESSCHAU-Konsument mal diese Meldung erleben: &bdquo;Zwar hat US-Pr&auml;sident Obama einen &bdquo;Nukleargipfel&ldquo; proklamiert. Aber leider wurden die US-Atomwaffen im Eifel-Ort B&uuml;chel bisher nicht abgezogen sondern sogar modernisiert. Die beim &bdquo;Nukleargipfel&ldquo; anwesende deutsche Verteidigungsministerin, Ursula von der Leyen, verlor &uuml;ber diesen Skandal kein Wort. Obwohl der schwarz-rote Koalitionsvertrag den Abzug atomarer Waffen aus Deutschland vorsieht.&ldquo; &ndash; Stattdessen wurde mit der &uuml;blichen ARD-Gebetsm&uuml;hle dem Zuschauer russischer Sand in die Augen gestreut. Dass Gniffke &amp; Co. nicht einmal die Langeweile solch plumper Propaganda begreifen, wird mit den Anstellungsvoraussetzungen bei ARD-aktuell zu tun haben: &sect;1. Der Russe ist immer schuld. &sect;2. Auch wenn der Russe nicht schuld ist, wird &sect;1 angewandt. Wer das beherzigt wird angestellt. Sogar Frau Ruck, die mit einem Journalistenstipendium bei der Walt Disney Company f&uuml;r atlantische Nachrichten fit gemacht wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rationalgalerie.de\/schmock\/der-gipfel-russen-ruesten-ab.html\">RationalGalerie<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>F&uuml;nf Jahre Bildungs- und Teilhabepaket: Parit&auml;tischer und Deutscher Kinderschutzbund ziehen kritisch Bilanz<\/strong><br>\nDas Bildungs- und Teilhabepaket sei f&uuml;nf Jahre nach seiner Einf&uuml;hrung als gescheitert anzusehen, kritisieren der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband und der Deutsche Kinderschutzbund Bundesverband. Die Leistungen seien in ihrer H&ouml;he unzureichend und in der bestehenden Form nicht geeignet, Bildung und Teilhabe f&uuml;r benachteiligte Kinder und Jugendliche zu erm&ouml;glichen, so die ern&uuml;chternde gemeinsame Bilanz. Die Verb&auml;nde werfen der Bundesregierung mangelndes politisches Interesse vor und fordern eine Totalreform im Sinne der Kinder.<br>\nDie Kinderarmut in Deutschland sei anhaltend hoch, rund 2,7 Millionen Kinder seien derzeit auf staatliche Leistungen angewiesen. &bdquo;Sie wachsen in Armut auf, mit erheblichen Auswirkungen auf ihre Lebenschancen. Daran hat auch das Bildungs- und Teilhabepaket nichts ge&auml;ndert&ldquo;, kritisiert Heinz Hilgers, Pr&auml;sident des Deutschen Kinderschutzbundes. &bdquo;Im Gegenteil: Das Bildungs- und Teilhabepaket stigmatisiert Kinder, weil es sie immer wieder dazu zwingt, sich in Schule und Freizeit als arm zu outen. Hinzu kommt, dass die einzelnen Leistungen in ihrer H&ouml;he bereits bei der Einf&uuml;hrung nicht ausreichend waren und seitdem nie erh&ouml;ht wurden&ldquo;, so Hilgers weiter. Das werde insbesondere am Beispiel des Schulbedarfes deutlich: &bdquo;Eine Schulerstausstattung, die wir auf der Grundlage von Informationsbl&auml;ttern von Schulen zusammengestellt haben, kostet &uuml;ber 200 Euro. Das ist mehr als doppelt so viel als vom Bildungs- und Teilhabepaket vorgesehen&ldquo;, betont DKSB-Pr&auml;sident Hilgers.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-paritaetische.de\/nc\/pressebereich\/artikel\/news\/fuenf-jahre-bildungs-und-teilhabepaket-paritaetischer-und-deutscher-kinderschutzbund-ziehen-kritis\/\">Der Parit&auml;tische<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Selber schuld: Arm, kr&auml;nker und fr&uuml;her Tod<\/strong><br>\nEs ist seit langem bekannt, dass &auml;rmere Menschen schneller sterben, also eine k&uuml;rzere Lebenserwartung haben. Wer das Gl&uuml;ck hat, Eltern aus einer reicheren Schicht zu haben und entsprechend in &ldquo;besseren&rdquo; Wohngegenden aufzuwachsen, lebt l&auml;nger. Der Unterschied kann 10 Jahre und mehr betragen. Verwunderlich ist, dass deswegen die Menschen, deren Lebenserwartung aufgrund der sozio&ouml;konomischen Schicht, der sie angeh&ouml;ren, deutlich k&uuml;rzer ist, nicht mehr aufbegehren. Schlie&szlig;lich ist dies Folge einer ungerechten Verm&ouml;gensverteilung, die nicht Gott gegeben ist, sondern nur durch Ideologien und Interessen aufrechterhalten wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47886\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Faktencheck: Ost- oder West-Rente: Was gilt f&uuml;r wen?<\/strong><br>\nDie Renten steigen ab Juli betr&auml;chtlich. Besonders stark in den neuen Bundesl&auml;ndern. Doch welche Rentner werden eigentlich den Ost-, welche den Westl&auml;ndern zugeordnet? Millionen Rentner haben schlie&szlig;lich teils im Osten und teils im Westen gelebt. Eine monatliche Rente von 1.000 Euro erh&ouml;ht sich durch die Rentenanpassung 2016 um 42,50 Euro in den alten Bundesl&auml;ndern und um 59,50 Euro in den neuen L&auml;ndern. So weit &ndash; so klar. Doch wann gilt welcher Wert?<br>\nKommt es auf den Wohnort des Rentners an?<br>\nNein, entscheidend ist, wo die Rentenanspr&uuml;che erworben wurden. Wenn Arbeitnehmer in den neuen Bundesl&auml;ndern oder im ehemaligen Ost-Teil Berlins gearbeitet haben, z&auml;hlt die Zeit als &ldquo;Ost-Zeit&rdquo; &ndash; auch dann, wenn die Betroffenen aus dem Westen in den Osten gependelt sind. Ziemlich einfach funktioniert die Rentenanpassung bei Rentnern, die zeitlebens nur im Westen oder nur im Osten gearbeitet haben. Wer nur Versicherungszeiten im sogenannten Beitrittsgebiet auf dem Rentenkonto hat, f&uuml;r den gilt der Anpassungswert Ost, erkl&auml;rt Dirk Manthey von der Deutschen Rentenversicherung Bund. Die Rente wird in diesem Fall also um 5,95 Prozent erh&ouml;ht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/index.php?id=1843\">Ihre-Vorsorge.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>254.248 Unterschriften zeigen: Die Privatisierung kann noch aufgehalten werden<\/strong><br>\nVor knapp drei Wochen haben wir den Ministerpr&auml;sidenten der Bundesl&auml;nder &uuml;ber eine Viertelmillion Unterschriften &uuml;bergeben. Der Bremer B&uuml;rgermeister Carsten Sieling hat die Unterschriften stellvertretend f&uuml;r die L&auml;nder entgegengenommen. In der halben Stunde vor der &Uuml;bergabe hatten uns auch die anderen ankommenden Ministerpr&auml;sidenten bereits wahrgenommen: Beim Aussteigen aus den schwarzen Limousinen lagen jeweils nur knappe 10 Meter zwischen unseren &bdquo;Keine Autobahnprivatisierung!&ldquo; rufenden Aktiven und den SpitzenpolitikerInnen.<br>\nOb es uns damit gelungen ist, den EntscheiderInnen unsere Kritik im Wortsinn nahe zu bringen? Jedenfalls kam es auf der Ministerpr&auml;sidentenkonferenz, die im Anschluss an unsere Unterschriften&uuml;bergabe stattfand, zu keiner Einigung zu der vorgeschlagenen Fernstra&szlig;engesellschaft &ndash; und auch nicht zu dem Ausweichprojekt &bdquo;Kapitalsammelstelle&ldquo;. Stattdessen kritisierten die L&auml;nder die Schuldenbremsen von L&auml;ndern und Bund.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gemeingut.org\/civi-public?page=CiviCRM&amp;q=civicrm\/mailing\/view&amp;reset=1&amp;id=325&amp;snippet=1\">Gemeingut in B&uuml;rgerInnehand<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Neuer Unmut &uuml;ber TTIP<\/strong><br>\nAm 15. M&auml;rz debattierte der TTIP-Beirat im Berliner Wirtschaftsministerium dar&uuml;ber, dass es mit der versprochenen Vereinheitlichung von Standards gro&szlig;e Probleme gebe. Kurz darauf wurde nach Informationen des Recherchezentrums CORRECTIV auch Wirtschaftsminister Gabriel dar&uuml;ber informiert und fand es nach Angaben von Wirtschaftsverb&auml;nden &bdquo;hochinteressant.&ldquo; Denn wie dem Ministerium offenbar erst jetzt klar wird, gibt es in den USA nicht einen zentralen T&Uuml;V, sondern 17 Anbieter, die technische Zertifikate vergeben. Eine Zertifizierung wiederum hei&szlig;t nicht, dass das gepr&uuml;fte Ger&auml;t automatisch in Betrieb genommen werden darf &ndash; diese Entscheidung bleibt regionalen Beh&ouml;rden &uuml;berlassen. In Extremf&auml;llen kann es dazu kommen, dass ein Sheriff oder ein Feuerwehrhauptmann &uuml;ber die Zulassung einer Schleifmaschine entscheidet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/correctiv.org\/recherchen\/ttip\/blog\/2016\/04\/07\/neuer-unmut-ueber-ttip\/\">correctiv.org<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Neue Erkenntnisse zum NSU: &ldquo;Dann h&auml;tte das eine v&ouml;llig neue Dimension&rdquo;<\/strong><br>\nDer th&uuml;ringische Ministerpr&auml;sident Bodo Ramelow hat schockiert auf neue Enth&uuml;llungen zur Neonazi-Mordserie reagiert. &ldquo;Das Staatsversagen wird immer facettenreicher&rdquo;, sagte Ramelow dem Tagesspiegel zur ARD-Dokumentation &ldquo;Der NSU-Komplex&rdquo;, die am Mittwochabend ausgestrahlt worden war. Er habe die Sendung selbst gesehen, erkl&auml;rte der Linke-Politiker, ihm sei &ldquo;die Kinnlade heruntergefallen&rdquo;.<br>\nDer NSU-Terrorist Uwe Mundlos hat laut der ARD-Dokumentation zeitgleich mit Beginn der Neonazi-Mordserie f&uuml;r die Firma eines V-Manns des Verfassungsschutzes gearbeitet. Mundlos sei von 2000 bis 2002 bei einer Baufirma eines Zwickauer Neonazis t&auml;tig gewesen, berichtete ein Autorenteam der &ldquo;Welt&rdquo; in der Fernsehsendung.<br>\nRamelow sagte weiter, die neue Dokumentation mache deutlich, &ldquo;dass das V-Leute-System ein verfaultes System ist&rdquo;. Die entscheidende Frage sei nun, was diese Leute an ihre V-Mann-F&uuml;hrer berichtet h&auml;tten. Der Linke-Politiker erkl&auml;rte: &ldquo;Zu viele Ermittlungsbeh&ouml;rden haben die ganze Zeit gemauert&rdquo;, deshalb sei auch die Arbeit der Untersuchungsaussch&uuml;sse im Bundestag und in mehreren Landtagen noch immer nur auf der Ermittlungsebene stecken geblieben. Kanzlerin Angela Merkel habe versprochen, dass der NSU-Terror l&uuml;ckenlos aufgekl&auml;rt werde. &ldquo;Ich w&uuml;rde mir w&uuml;nschen, wenn diese Zusage mit Sonderermittlungsdruck umgesetzt wird, und nicht immer nur Journalisten vorbehalten bleibt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/neue-erkenntnisse-zum-nsu-dann-haette-das-eine-voellig-neue-dimension\/13415726.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p>dazu: <strong>Das hohle Versprechen<\/strong><br>\nNSU-M&ouml;rder Uwe Mundlos hatte mehr mit V-Leuten zu tun als bekannt. &bdquo;Wir tun alles&ldquo; f&uuml;r die Aufkl&auml;rung? Nur eine Phrase. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r den Verfassungsschutz hat das zwei m&ouml;gliche Konsequenzen. Entweder beweist der Fall erneut das Scheitern des V-Leute-Systems: Die entscheidenden Informationen erh&auml;lt das Amt nicht, obwohl sein Spitzel mittendrin ist. Oder: Der Geheimdienst wusste Bescheid. Das w&uuml;rde das Land in eine Staatskrise st&uuml;rzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-NSU-und-Verfassungsschutz\/!5289932\/\">taz<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Merkel wird in den Meineid getrieben<\/strong><br>\nEin Nazi-Trio namens NSU war &uuml;ber zehn Jahre lang mordend und raubend durch Deutschland gezogen &ndash; unerkannt und unbehelligt. Das ist nach wie vor die offizielle Version dieser Geschichte. Zweifel daran sind mehr denn je angebracht. Allemal, da sich zu best&auml;tigen scheint, dass Mundlos, eventuell auch Frau Zsch&auml;pe bei einem V-Mann des Verfassungsschutzes angestellt gewesen sein sollen. Anfragen der Fraktion DIE LINKE zu diesem Komplex wurden bislang durch die Bundesregierung stets ausweichend beantwortet. Die Bundesregierung gebe aus Gr&uuml;nden Staatswohls keine Auskunft, hat j&uuml;ngst Bundesinnenminister de Maizi&egrave;re beschieden.<br>\nSo wird die Bundeskanzlerin Angela Merkel in den Meineid getrieben, denn sie hatte bedingungslose Aufkl&auml;rung versprochen. Und so werden die NSU-Opfer weiter verh&ouml;hnt und das von Staats wegen. Das alles ist skandal&ouml;s und f&uuml;r DIE LINKE nicht hinnehmbar. Des weiteren ist es naheliegend, dass es &uuml;ber das Arbeitsverh&auml;ltnis von Mundlos bei einem V-Mann Akten beim Verfassungsschutz vorhanden waren. 2011 wurden massenhaft Akten geschreddert &ndash; angeblich aus Datenschutzgr&uuml;nden. Ich nehme an, hier geht es eher um T&auml;terschutz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=W_bKPZFlGW4&amp;feature=youtu.be\">Petra Pau (MdB, Die Linke) via Youtube<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>US-Centcom: Vorw&uuml;rfe der manipulierten Geheimdienstinfos im Haus<\/strong><br>\nWie umgehen mit Informationen, die gegen die eigene politische Linie laufen? Eine besondere politische Relevanz bekommt eine affirmativ ausgerichtete Kultur, wenn es milit&auml;rische Kommandost&auml;be gibt, die nur bestimmte Informationen zulassen. Der US-Vorg&auml;ngerregierung unter George W. Bush wurde nachgewiesen, dass sie bei der Vorbereitung des Irak-Krieges Geheimdienst-Informationen manipuliert hat, bzw. ihren Pl&auml;nen gegenlaufende Einsch&auml;tzungen unter den Tisch fallen lie&szlig;.<br>\nNun hat die Obama-Regierung ein &auml;hnliches Problem, mit dem Zentralkommando der Streitkr&auml;fte, kurz Centcom. Allerdings mit dem gro&szlig;en Unterschied gegen&uuml;ber der Vorg&auml;ngerregierung, dass sich der Skandal &uuml;ber manipulierte oder zur&uuml;ckgehaltene Geheimdienstinformationen bisher ganz auf die milit&auml;rische F&uuml;hrungsebene im Centcom konzentriert und das Wei&szlig;e Haus davon bislang in der &Ouml;ffentlichkeit noch verschont wird. Es kommt nicht als aktiver Mitspieler vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47870\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Schulfrei f&uuml;r die Bundeswehr &ndash; Lernen f&uuml;r den Frieden!<\/strong><br>\nAktivismus gegen die psychologische Kriegsf&uuml;hrung an Schulen in Baden-W&uuml;rttemberg<br>\nDie Kampagne &bdquo;Schulfrei f&uuml;r die Bundeswehr &ndash; Lernen f&uuml;r den Frieden!&ldquo; hat neuen Wind bekommen: F&uuml;r das erste Schuljahr 2016 hat ihr die Bewegungsstiftung einen Zuschuss gegeben, durch den meine halbe Stelle finanziert werden kann. So konnten und k&ouml;nnen unterschiedliche Aktionen gegen die Bundeswehr unternommen werden. Die geplanten Ausgaben der Bundeswehr 2016 f&uuml;r die reine Nachwuchswerbung beliefen sich auf 35,3 Millionen Euro. Diese richtete sich insbesondere auf die Manipulation Jugendlicher, vorrangig mit dem Zweck, das Image der Bundeswehr zu verbessern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2016\/04\/07\/schulfrei-fuer-die-bundeswehr-lernen-fuer-den-frieden\/\">Informationsstelle Militarisierung (IMI) e. V.<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Von Hunden und Friedenstruppen<\/strong><br>\nVor wenigen Tagen wurde bekannt, dass UN-Blauhelme sowie Soldaten der franz&ouml;sischen Armee in der Zentralafrikanischen Republik mindestens 98 M&auml;dchen sexuell missbraucht haben. Der Bericht &uuml;ber den sexuellen Missbrauch von M&auml;dchen durch franz&ouml;sische und UN-Soldaten wurde von &ldquo;AIDS-Free World&rdquo; ver&ouml;ffentlicht. Es ist eine internationale Organisation, die sich unter anderem auch gegen sexuellen Missbrauch durch sogenannte &ldquo;Friedenstruppen&rdquo;, wie die UN-Truppen des &Ouml;fteren bezeichnet werden, einsetzt, geht allerdings weiter.<br>\nDemnach soll ein franz&ouml;sischer Kommandant in mindestens vier F&auml;llen M&auml;dchen dazu gezwungen haben, mit Hunden Geschlechtsverkehr zu haben. Seit 2013 befindet sich die franz&ouml;sische Armee in der Zentralafrikanischen Republik. Im selben Jahr soll es zu den Vergewaltigungen gekommen sein. Eines der vier M&auml;dchen verstarb kurze Zeit nach dem Missbrauch. Die Umst&auml;nde ihres Todes blieben im Dunkeln. W&auml;hrenddessen wurden einige andere missbrauchte M&auml;dchen aus ihren Dorfgemeinschaften verbannt und stigmatisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47885\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Niederl&auml;ndisches Referendum: EU-Kritik geh&ouml;rt nicht den Rechten<\/strong><br>\nEine deutliche Mehrheit von 61% der Niederl&auml;nderinnen und Niederl&auml;nder hat am Mittwoch gegen das EU-Ukraine-Assoziierungsabkommen gestimmt. Das Quorum von 30% wurde &uuml;berschritten. Das Referendum ist damit g&uuml;ltig. Grundlage ist ein neues Gesetz in den Niederlanden, dass es erm&ouml;glicht durch Sammlung von 300.000 Stimmen ein Referendum zu initiieren.<br>\nDas EU-Ukraine-Assoziierungsabkommen ist ein 1200-Seiten starkes Vertragswerk, dessen Kern ein weitreichendes Freihandelsabkommen ist, das die Ukraine zwingt EU-Normen zu &uuml;bernehmen und zu Austerit&auml;tsma&szlig;nahmen gegen die Bev&ouml;lkerung wie Erh&ouml;hungen der Gaspreise, Rentenk&uuml;rzungen und Deckelungen des Mindestlohns. Dar&uuml;ber hinaus gibt es auch einen politischen und milit&auml;rischen Teil, der die Ukraine an die NATO heranf&uuml;hren soll.<br>\nIn Umfang und Tiefe ist das Abkommen einzigartig, es geht weit &uuml;ber normale Freihandelsabkommen hinaus. Es ist als Teil der &bdquo;&Ouml;stlichen Partnerschaftspolitik der EU&ldquo; konzipiert, die auf die L&auml;nder Belarus, Ukraine, Moldawien, Georgien, Aserbeidschan und Armenien zielt. Diese L&auml;nder sollen durch entsprechende Abkommen in den Einflussbereich der EU &uuml;berf&uuml;hrt werden, ohne dass eine Perspektive der EU-Mitgliedschaft vorgesehen ist. Assoziierungsabkommen wurden bislang mit der Ukraine, Moldawien und Georgien abgeschlossen.<br>\nDie Auseinandersetzungen um das Abkommen in der Ukraine f&uuml;hrten dort zu den Maidan-Protesten, zum verfassungswidrigen Sturz der Regierung Janukowitsch, zu entsprechenden Gegenbewegungen im Osten und schlie&szlig;lich zum B&uuml;rgerkrieg. Das Abkommen zwingt die Ukraine sich zwischen Russland und der EU zu entscheiden, was letztlich zur Spaltung des Landes f&uuml;hrte. Auch in Moldawien ist die Polarisierung vergleichbar, aber nicht in Gewalt umgeschlagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/niederlaendisches-referendum-eu-kritik-gehoert-nicht-den-rechten\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<p>dazu: <strong>Niederlande: Das Referendum als Waffe gegen die EU<\/strong><br>\nDie Niederlande stimmen &uuml;ber das EU-Abkommen mit der Ukraine ab. Doch darum geht es den Initiatoren gar nicht. Und das Referendum ist Teil eines gef&auml;hrlichen Trends.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2016-04\/niederlande-referendum-ukraine-assoziierungsabkommen\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ich h&auml;tte das EU-Abkommen auch abgelehnt, wenn ich gedurft h&auml;tte; die Abwendung von Ru&szlig;land und die Hinwendung zur EU zerrei&szlig;t die Ukraine und ist der tiefere Grund f&uuml;r den B&uuml;rgerkrieg. Auf EU-Seite ist auch geplant, die Kosten f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung der bankrotten Ukraine auf den Steuerzahler abzuw&auml;lzen und die Handelsgewinne den Privaten zu &uuml;berlassen. Bei dem Referendum in den Niederlanden mag bei der Ablehnung Populismus eine gro&szlig;e Rolle gespielt haben; aber ist denn nicht der viel gef&auml;hrlichere Trend das total undemokratische Verhalten der EU-Eliten, die ein Projekt nach dem anderen (EU-Verfassungsvertrag, Fiskalpakt\/Austerit&auml;tspolitik, CETA\/TTIP) ohne Volksbeteiligung oder sogar gegen den erkl&auml;rten Volkswillen durchsetzen? Schlie&szlig;lich haben gerade die Niederlande 2005 mehrheitlich gegen den EU-Verfassungsvertrag gestimmt; zwei Jahre sp&auml;ter wurde praktisch derselbe Vertrag unter anderem Namen vom Parlament beschlossen.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Niederl&auml;nder sagen Nein zu EU-Abkommen: Und jetzt, Herr Rutte?<\/strong><br>\nDie Niederl&auml;nder haben in einem Referendum das Assoziierungsabkommen zwischen der EU und der Ukraine abgelehnt. Ist der Deal nun hinf&auml;llig? Drei Szenarien. Es war eine Ohrfeige mit Ansage: Das Nein der Niederlande zum Assoziierungsabkommen mit der Ukraine hatte sich lange abgezeichnet. Dennoch herrscht nun Ratlosigkeit in Den Haag und Br&uuml;ssel. Der einzige, wenn auch schwache Trost: Man kann sich Zeit nehmen f&uuml;r eine Reaktion, denn unmittelbare Folgen hat das Referendum vorerst nicht. Gro&szlig;e Teile des Assoziierungsabkommens werden bereits seit November 2014 und Januar 2016 vorl&auml;ufig angewandt, darunter der Teil, der den Handel betrifft &ndash; und daran &auml;ndert sich zun&auml;chst nichts. &ldquo;Technisch gesehen l&auml;uft weiterhin der Ratifizierungsprozess&rdquo;, erkl&auml;rt eine Sprecherin der EU-Kommission.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/eu-ukraine-referendum-in-den-niederlanden-wie-geht-es-weiter-a-1085990.html\">Spiegel Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Island: Die laute Demokratie<\/strong><br>\nLange glaubte man in Island, man k&ouml;nne einfach nichts tun gegen den ganzen Filz. Es war eben &uuml;blich, dass vor allem reiche Isl&auml;nder in die Politik gingen und dort oft ihren verm&ouml;genden Freunden und Verwandten halfen, noch reicher zu werden. Was sollte man ausrichten gegen die enge Verbindung von Gesch&auml;ftsleuten, Politikern und Medienvertretern.<br>\nIn einem so kleinen Volk, das auf einer Insel lebt, ist es unvermeidlich, dass jeder jeden kennt. Den einen half das: Sie wurden dadurch immer m&auml;chtiger. Den anderen, wahrscheinlich den meisten, schadete es: Sie lernten, den Mund zu halten. Weil eh nichts half. Und weil in einer abgeschlossenen Gemeinschaft alles auf einen zur&uuml;ckf&auml;llt, man sich also lieber keine Feinde macht.<br>\nGenau deswegen freuen sich in Island nun viele, dass sie nicht mehr nur unter sich sind; dass der Rest Europas in den vergangenen Tagen augenreibend auf ihr kleines Land geschaut hat. F&uuml;r diejenigen, die vor dem Parlament demonstrieren, sollen die Panama-Papiere nun der Hebel sein, um etwas zu bewegen in ihrem Land.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/proteste-in-reykjavik-island-die-laute-demokratie-1.2938559\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wie im Beitrag erw&auml;hnt handelten die Isl&auml;nder bereits in der Bankenkrise konsequent und &ldquo;steckten Banker ins Gef&auml;ngnis und stellten ihren damaligen Regierungschef vor Gericht.&rdquo; Die Frage ist, weshalb sollte so etwas in Deutschland nicht m&ouml;glich sein? Oder ist deutsche Oligarchie bereits zu m&auml;chtig, die &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; zu willf&auml;hrig, die Politiker zu korrupt, die B&uuml;rger zu blind gegen&uuml;ber den herrschenden Verh&auml;ltnissen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>St&ouml;renfriede unter sich<\/strong><br>\nNach dem &bdquo;Gipfel-Gespr&auml;ch&ldquo; der Koalitionsparteien in Berlin erkl&auml;rte SPD-Vize Ralf Stegner, die CSU sei ein St&ouml;renfried. Sie blockiere wichtige Vorhaben wie die Erbschaftssteuer, den Kampf gegen Missbrauch von Werkvertr&auml;gen und Leiharbeit sowie die Energiewende oder das Behindertenrecht. Mit diesem Vorwurf hat Stegner Recht. Leider f&auml;llt dieser Vorwurf aber auch auf die SPD zur&uuml;ck. Noch gibt es im Bundestag &ndash; wie schon 2005 &ndash; eine Mehrheit, um all die&hellip; W&uuml;nsche der SPD nach sozialer Verbesserung umzusetzen. Aber leider hat die SPD schon seit Jahren neoliberale Schmerzen im Ellbogengelenk: Wenn es im Bundestag darauf ankommt, f&uuml;r soziale Verbesserungen zu stimmen, schaffen die SPD-Abgeordneten es nicht mehr, die Hand zu heben. So st&ouml;ren auch sie den sozialen Frieden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/?fref=nf\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Why The Major Media Marginalize Bernie<\/strong><br>\n&ldquo;Bernie is doing well but he can&rsquo;t possibly win the nomination,&rdquo; a friend told me for what seemed like the thousandth time, attaching an article from one of the nation&rsquo;s leading newspapers&nbsp;showing&nbsp;how far behind Bernie remains in delegates.<br>\nWait a minute. Sanders won 78 percent of the vote in Idaho and 79 percent in Utah. He took 82 percent of the vote in Alaska, 73 percent in Washington, and 70 percent in Hawaii.&nbsp;<br>\nSince mid-March, Bernie has won six out of the seven Democratic primary contests with an average margin of victory of 40 points. Those victories have given him roughly a one hundred additional pledged delegates.&nbsp;<br>\nAs of now, Hillary Clinton has 54.9 percent of the pledged delegates to Bernie Sanders&rsquo;s 45.1 percent. That&rsquo;s still a sizable gap &ndash; but it doesn&rsquo;t make Bernie Sanders&rsquo;s candidacy an impossibility.<br>\nMoreover, there are 22 states to go with nearly 45 percent of pledged delegates still up for grabs &ndash; and Sanders has positive momentum in almost all of them.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/robertreich.org\/post\/141981929755\">Robert Reich<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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