{"id":32903,"date":"2016-04-08T16:44:54","date_gmt":"2016-04-08T14:44:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32903"},"modified":"2016-04-08T16:44:54","modified_gmt":"2016-04-08T14:44:54","slug":"hinweise-des-tages-ii-241","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32903","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32903#h01\">Steueroasen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32903#h02\">Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32903#h03\">Nein, das Boot ist noch l&auml;ngst nicht voll!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32903#h04\">Hartz IV: Fast jede zweite Klage gegen Sanktionen erfolgreich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32903#h05\">Leistungsbilanz: Deutschland und &Ouml;sterreich leben unter ihren Verh&auml;ltnissen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32903#h06\">Mireia Gomez und Barbara Winkelmann: &bdquo;Was da stattfindet, ist reine Ausbeutung!&ldquo;<\/a> <\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32903#h07\">Unter Zeitdruck am Lenkrad<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32903#h08\">PKV-Kennzahlen 2015: Krankenvollversicherung schw&auml;chelt weiter, Zusatzpolicen stark<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32903#h09\">&bdquo;Dividenden sind die bessere Miete&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32903#h10\">CETA: Trotz Verbesserungen bleiben Probleme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32903#h11\">B&ouml;hmermann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32903#h12\">Genschers Lebenslauf und Westerwelles Karriere<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32903#h13\">Rot und Schwarz schrumpfen zusammen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32903#h14\">US-Wahlen: Wen unterst&uuml;tzt die R&uuml;stungsindustrie?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32903#h15\">Das Letzte: Trotz Abgasskandal: VW-Vorst&auml;nde bestehen auf hohen Bonuszahlungen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Steueroasen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&ldquo;Wir rollen Steuerkriminellen den roten Teppich aus&rdquo;<\/strong><br>\nIst auch Deutschland eine Steueroase? Markus Meinzer vom Netzwerk Steuergerechtigkeit h&auml;lt die Bundesrepublik f&uuml;r einen Teil des Problems.<br>\nSZ: Gerade reden alle &uuml;ber den Karibikstaat Panama. Sie bezeichnen auch Deutschland als Steueroase. Warum?<br>\nMarkus Meinzer: Steueroasen erm&ouml;glichen Ausl&auml;ndern, Gesetze ihrer Heimatl&auml;nder zu brechen. Nach dieser Definition ist Deutschland eine Steueroase. Wir rollen Steuerkriminellen den roten Teppich aus, etwa weil Ausl&auml;nder keine Steuer auf Zinsertr&auml;ge in Deutschland bezahlen m&uuml;ssen und eine Meldung ans Heimatfinanzamt unterbleibt. Au&szlig;erdem haben deutsche Banker keinerlei Sanktionen zu bef&uuml;rchten, selbst wenn sie wissentlich und vors&auml;tzlich bei der Hinterziehung ausl&auml;ndischer Steuern behilflich sind. Alle verf&uuml;gbaren Studien zeigen: Wenn Menschen ihr Geld &uuml;ber die Grenze bringen, ist Steuerhinterziehung die Regel und nicht die Ausnahme. Damit ist Deutschland nicht nur Opfer von Steueroasen, sondern Teil des Problems.<br>\n[&hellip;]<br>\nWas m&uuml;sste sich &auml;ndern?<br>\nEs gibt f&uuml;r Banken keinerlei Anreize, ihr Verhalten zu &auml;ndern, solange diese Art von Fehlverhalten in Deutschland weder strafrechtlich verfolgt noch an die &Ouml;ffentlichkeit gebracht wird. Reputationssch&auml;den durch Ver&ouml;ffentlichung von Details zu den Verst&ouml;&szlig;en und Gef&auml;ngnisstrafen f&uuml;r Banker sind die einzigen Mittel, die helfen. Leider besteht die Gefahr, dass die Bafin zum Lakai der Finanzindustrie wird, weil die Aufsichtsbeh&ouml;rde weder &uuml;ber ausreichende Sanktionsm&ouml;glichkeiten verf&uuml;gt, noch gewillt scheint, die bestehenden M&ouml;glichkeiten auszusch&ouml;pfen. Das Finanzministerium, eigentlich mit der Aufsicht &uuml;ber die Bafin beauftragt, legt auf Leitungsebene ein Desinteresse an Geldw&auml;sche an den Tag und h&auml;lt das zust&auml;ndige Referat personell viel zu kurz.<br>\nGeldw&auml;sche wird demnach in Deutschland zu schwach geahndet?<br>\nJa. Es bestehen massive Gesetzesl&uuml;cken, etwa bei der Verfolgung des organisierten Verbrechens und der Absch&ouml;pfung von Mafia-Verm&ouml;gen, aber auch bei der Definition der Straftaten, die als Geldw&auml;sche gelten. Die h&auml;ufigsten Korruptionsstraftaten n&auml;mlich fehlen in der deutschen Definition f&uuml;r Geldw&auml;sche. Was den Gesetzesvollzug und die Aufsicht durch Beh&ouml;rden angeht sind die Probleme noch gravierender. Im Nicht-Bankensektor etwa &ndash; also bei Notaren, Immobilienmaklern oder Luxusguth&auml;ndlern &ndash; sind Geldw&auml;schemeldungen eine Seltenheit. Auch die beh&ouml;rdliche Aufsicht ist im Nicht-Bankenbereich hoffnungslos zersplittert, obwohl dort laut j&uuml;ngsten Studien ein ebenso gro&szlig;es Geldw&auml;scherisiko besteht wie im Finanzsektor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/panama-papers-wir-rollen-steuerkriminellen-den-roten-teppich-aus-1.2938295\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><strong>Steueroase USA<\/strong><br>\nMit Gr&uuml;ndung einer anonymen Firma lassen sich in den USA leicht Steuern hinterziehen. Die Regierung macht das sogar einfach. Was sie im eigenen Land zul&auml;sst, wird im Ausland hart verfolgt &ndash; vor allem in der Schweiz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/wirtschaft-boerse\/plusminus\/videos\/steueroase-usa-102.html\">plusminus<\/a><\/li>\n<li><strong>Panama Papers: Die USA lachen sich ins F&auml;ustchen<\/strong><br>\nBesonders haben sich die USA in diesem Wettbewerb hervorgetan. W&auml;hrend der OECD-Standard zum Informationsaustausch fast weltweit in Kraft tritt, will man in den Vereinigten Staaten nichts von einer &Uuml;bernahme der Regeln wissen. Washington verweist regelm&auml;&szlig;ig auf das bilaterale Abkommen Fatca, das &auml;hnlich aufgesetzt ist. Doch der Vergleich hinkt: Das Regelwerk verhindert zwar die Steuerflucht der US-Amerikaner, nicht aber die nach Amerika. Neben der traditionellen Steueroase Delaware haben sich in letzter Zeit mehrere Bundesstaaten als attraktiver und geheimer Ort f&uuml;r internationale Veranlagung hervorgetan. Gelder aus der Schweiz, den Cayman Islands oder den Bahamas wandern zunehmend nach Nevada, Wyoming oder South Dakota. Die USA lachen sich mit jeder Enth&uuml;llung ins F&auml;ustchen. Nun muss man nicht gleich auf die Putin-Finte hereinfallen, wonach die Enth&uuml;llungen eine Attacke westlicher Agenten seien. Doch die Frage &ldquo;Cui bono?&rdquo; darf gestellt werden. Und hier sind neben den USA weitere Industriestaaten die Nutznie&szlig;er, denen Kapital zuflie&szlig;t. Wenn dann auch noch erstaunlich wenige westliche Politiker oder Unternehmen (bisher) in den Panama-Dokumenten aufscheinen, erh&auml;rtet das den Verdacht, dass nicht nur hehre Motive hinter der Aktion stecken k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000034175490\/Die-USA-lachen-sich-ins-Faeustchen\">der Standard<\/a>\n<p>dazu passt auch: <strong>USA verteidigen Finanzierung von Enth&uuml;llungsplattform<\/strong><br>\nMinisteriumssprecher Mark Toner best&auml;tigte somit Berichte, wonach die US-Entwicklungshilfeagentur USAID die Journalistengruppe finanziert habe. Diese habe Geld &bdquo;von verschiedenen Spendern&ldquo; erhalten und konzentriere sich vorrangig auf Europa, so Toner. Es gehe aber nicht darum, &bdquo;bestimmte Regierungen oder bestimmte Individuen&ldquo; zu verfolgen. Toner &auml;u&szlig;erte sich nach Kritik unter anderem der Enth&uuml;llungsplattform WikiLeaks, wonach es &bdquo;kein Beispiel an Integrit&auml;t&ldquo; sei, wenn gegen den russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin gerichtete Enth&uuml;llungen von der US-Regierung finanziert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/orf.at\/stories\/2333369\/\">ORF<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Inside the Panama Papers &ndash; wie das globale 1% sein Geld versteckt<\/strong><br>\nIm gr&ouml;&szlig;ten Datenleak aller Zeiten &ndash; den Panama Papers &ndash; wird ein globales Netzwerk aus 214.000 Briefkastenfirmen skizziert, in denen Politiker, Superreiche und Prominente ihre Verm&ouml;gen vor staatlichen Steuerbeh&ouml;rden verstecken.<br>\n2015 kam es zum gr&ouml;&szlig;ten Datenleak in der Geschichte des investigativen Journalismus: 11,5 Millionen Dokumente mit einem Gesamtvolumen von 2,6 Terabyte wurden von einem anonymen Whistleblower aus der panamaischen Anwaltskanzlei Mossack Fonseca an die S&uuml;ddeutsche Zeitung geleakt, die die&nbsp; Daten &uuml;ber das International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) daraufhin einem globalen Netzwerk aus 109 Zeitungen zug&auml;nglich gemacht hat; darunter einige der weltweit renommiertesten progressiven Bl&auml;tter wie die franz&ouml;sische Le Monde, die russische Nowaja Gaseta, die israelische Haaretz oder der englische The Guardian.<br>\n376 Journalisten in 76 L&auml;ndern arbeiteten ein Jahr an der Aufarbeitung der Datenflut und ver&ouml;ffentlichten zeitgleich am 3. April ihre Ergebnisse.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/inside-the-panama-papers-wie-das-globale-1-sein-geld-versteckt\/\">Die Freiheitsliebe<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Europa<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Europa vor dem Crash<\/strong><br>\nIn einem gemeinsamen Gastartikel, der am 07.04.2016 in der FAZ ver&ouml;ffentlicht wurde, warnen Oskar Lafontaine, Stefano Fassina und Fabio De Masi vor einer weiteren Finanzkrise. Sie fordern, dass die EZB endlich dringend ben&ouml;tigte Investitionen finanzieren solle. Passiere dies nicht, m&uuml;ssten Regierungen wieder selbst eine demokratische Geldpolitik verfolgen.<br>\nDie n&auml;chste Finanzkrise wird kommen. Die Deregulierung der Finanzm&auml;rkte, die Privatisierung der Rentensysteme, die wachsende soziale Ungleichheit sowie die K&uuml;rzung von Staatsausgaben dr&auml;ngt immer mehr Geld auf die Finanzm&auml;rkte, weil es an Nachfrage und Investitionen in der realen Wirtschaft fehlt. [&hellip;]<br>\nEs ist daher Zeit f&uuml;r eine unbequeme Wahrheit: Wenn die n&auml;chste Finanzkrise kommt, sind die Zentralbanken mit ihrem Latein am Ende. Die Diskussion &uuml;ber eine Beschr&auml;nkung des Bargelds unter dem Vorwand der Terrorfinanzierung wird in Wahrheit gef&uuml;hrt, weil die Zentralbanken nicht mehr weiter wissen. [&hellip;]<br>\nDie Geldpolitik ist ohne Unterst&uuml;tzung durch die Finanzpolitik &uuml;berfordert. Viele EU-Staaten stehen wegen des Fiskalpaktes jedoch mit dem R&uuml;cken zur Wand. Ihr fiskalischer Spielraum ist zudem wegen des Anstiegs der Staatsverschuldung durch die wachstumsfeindliche K&uuml;rzungspolitik, die Bankenrettung sowie die unzureichende Besteuerung hoher Verm&ouml;gen beschr&auml;nkt. Die EZB sollte daher dazu &uuml;bergehen, Investitionen statt Finanzblasen zu finanzieren. Statt den Banken und Verm&ouml;genden Wertpapiere abzukaufen und mehr Geld in die Finanzm&auml;rkte zu pumpen, sollte die EZB die Wirtschaft ankurbeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fabio-de-masi.de\/de\/article\/929.europa-vor-dem-crash.html\">Fabio de Masi (MdEP)<\/a><\/li>\n<li><strong>Griechenland: Streit und Streiks zum Sparprogramm<\/strong><br>\nSeit Montag befinden sich die Kontrolleure der Kreditgeber wieder in Athen. Sie sollen &uuml;berpr&uuml;fen, wie die im vergangenen Jahr vereinbarten Spar- und Reformma&szlig;nahmen umgesetzt werden. Teile der griechischen Bev&ouml;lkerung protestieren dagegen &ndash; viele glauben nicht mehr, dass sich etwas zum Besseren &auml;ndern k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/griechenland-streit-und-streiks-zum-sparprogramm.795.de.html?dram:article_id=350522\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p>dazu: <strong>Eine verh&auml;ngnisvolle politische Entwicklung in Griechenland<\/strong><br>\nDie politischen Unruhen in Griechenland, die j&uuml;ngst durch die von Wikileaks ver&ouml;ffentlichten Gespr&auml;chsprotokolle des IWF ausgel&ouml;st wurden, lassen sich nur mit einer entscheidenden Bedingung erkl&auml;ren: Griechenland kann die Bedingungen der dritten Bailout-Vereinbarung vom Juli 2015 nicht erf&uuml;llen. Das Rettungsprogramm ist bereits gescheitert, und alle beteiligten Parteien sind sich dessen bewusst, auch wenn sie es nicht &ouml;ffentlich zugeben.<br>\nEs sei nur erw&auml;hnt, dass die Vereinbarung f&uuml;r 2018 einen griechischen Prim&auml;r&uuml;berschuss im Staatshaushalt von 3,5% des BIP vorsieht. Im letzten Quartal von 2015 ist die griechische Wirtschaft aber wieder in eine Rezession geraten und die Indikatoren, die seit Dezember 2015 vorliegen, zeigen, dass die weitere Entwicklung von &bdquo;schlecht&ldquo; bis &bdquo;f&uuml;rchterlich&ldquo; reicht: Der Umsatz der Industrie ging um 13,5% zur&uuml;ck, der Einzelhandel fiel im Januar um 3,8% , die Arbeitslosigkeit stieg im letzten Quartal von 2015 auf 24,4% und die Anzahl der freien Stellen in der gesamten Wirtschaft betrug kl&auml;gliche 3119. Die Banken sitzen zur Zeit auf notleidenden Krediten in H&ouml;he von ungef&auml;hr 115 Milliarden Euro, das sind ungef&auml;hr 50% ihres Kreditbestandes.<br>\nWenn die Sparma&szlig;nahmen der Bailout-Vereinbarung greifen, wird die Gesamtnachfrage 2016\/17 wegen der Steuererh&ouml;hungen und der geringeren Pensionen deutlich zur&uuml;ckgehen und die Rezession wird sich versch&auml;rfen. Es ist v&ouml;llig unm&ouml;glich, dass diese ruinierte Volkswirtschaft im Jahr 2018 einen Prim&auml;r&uuml;berschuss von 3,5% erreichen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/eine-verhaengnisvolle-politische-entwicklung-in-griechenland\/\">flassbeck-economics<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Muss Portugal bald wieder unter den Rettungsschirm?<\/strong><br>\nIn wenigen Wochen wird die kleine Ratingagentur DBRS verk&uuml;nden, ob Portugal seinen Investment-Grade-Status beh&auml;lt. Im Fall eines Downgrades m&uuml;sste das krisengeplagte Land wohl wieder bei den anderen Eurostaaten um einen neuen Hilfskredit bitten. Antonio Costa hat in letzter Zeit schon einige spannende Tage erlebt. Nach der Parlamentswahl im Oktober schmiedete der Chef der portugiesischen Sozialisten gegen erhebliche innenpolitische Widerst&auml;nde eine linke Minderheitsregierung, die ihn zum Ministerpr&auml;sidenten w&auml;hlte. In der Folge weichte Costa den von den internationalen Geldgebern in den Jahren zuvor verordneten Sparkurs auf, was ihm erheblichen &Auml;rger mit Br&uuml;ssel einbrachte. Den mit Abstand wichtigsten Termin seiner Amtszeit hat Costa aber noch vor sich &ndash; und er wird nicht einmal pers&ouml;nlich anwesend sein: Am 29. April wird die kanadische Ratingagentur DBRS verk&uuml;nden, ob sie ihr Rating f&uuml;r portugiesische Staatsanleihen ver&auml;ndert.<br>\nWarum das wichtig ist? Nun ja, die kleine Ratingagentur mit Sitz in Toronto ist so etwas wie die inoffizielle portugiesische Regierung oder zumindest daf&uuml;r ausschlaggebend, wie viel Taschengeld die Costa-Regierung f&uuml;r ihre Politik bekommt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/makronom.de\/muss-portugal-bald-wieder-unter-den-rettungsschirm-14141\">Makronom<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.F.:<\/strong> So was macht einfach nur traurig und w&uuml;tend. Schon wieder k&ouml;nnte eine demokratisch gew&auml;hlte linke Regierung von &bdquo;Investoren&ldquo; aus dem Amt gejagt werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>EU-Skepsis: Warum nur dieser Hass auf Europa?<\/strong><br>\nNicht nur in den Niederlanden verst&auml;rken Rechtsradikale und Linkspopulisten ihren Kampf gegen Br&uuml;ssel. Doch auch Menschenrechtsorganisationen k&ouml;nnten der EU schaden.<br>\nNach dem niederl&auml;ndischen Referendum gegen die EU-Politik in der Ukraine droht in Gro&szlig;britannien bald der n&auml;chste gro&szlig;e R&uuml;ckschlag f&uuml;r das europ&auml;ische Einigungsprojekt. &ldquo;Nein zu Europa!&rdquo;, johlen die Anh&auml;nger der Nein- und Brexit-Kampagnen. Einem Araber im zerrissenen Nahen Osten oder einem Afrikaner in einem B&uuml;rgerkriegsland mag es paradox erscheinen: Viele EU-B&uuml;rger hadern mit der EU, die ihnen Frieden, pr&auml;zedenzlosen Wohlstand und nie gekannte Freiheit gebracht hat. &Uuml;berdruss am &Uuml;berfluss? So sieht es jedenfalls f&uuml;r jene aus, die von au&szlig;en verwundert sehen, wie manche Europ&auml;er lieber heute als morgen ihr Haus ruinieren m&ouml;chten.<br>\nTats&auml;chlich sind die Gr&uuml;nde, gegen Europa und die EU-Politik zu sein, nat&uuml;rlich vielf&auml;ltig. So vielf&auml;ltig wie die politischen Gruppen, die dahinter stehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2016-04\/eu-fluechtlinge-referendum-populisten-menschenrechte\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wenn der Kommentator Thumann ernsthaft glaubt, was er hier von sich gibt, dann wird er wohl nie eine Antwort finden. &ldquo;Viele EU-B&uuml;rger hadern mit der EU, die ihnen Frieden, pr&auml;zedenzlosen Wohlstand und nie gekannte Freiheit gebracht hat. &Uuml;berdruss am &Uuml;berfluss?&rdquo; Vielleicht m&ouml;chte er die Frage mal mit dem griechischen Volk diskutieren, das seit 8 Jahren in einer sich immer weiter verschlimmernden wirtschaftlichen Dauerkrise leben mu&szlig; ohne Aussicht auf Erl&ouml;sung und nicht einmal demokratisch &uuml;ber seine eigene Finanz-, Wirtschafts-, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik entscheiden darf. Ich vermute, die von Merkel und Sch&auml;uble dominierte Austerit&auml;ts-EU wird dort eher nicht mit &ldquo;nie gekannte Freiheit&rdquo; in Verbindung gebracht&hellip; In Spanien mit 50% Jugendarbeitslosigkeit, in Italien mit 40% Jugendarbeitslosigkeit, in Frankreich, Irland, bei den 7 Millionen Hartz-IV-Betroffenen in Deutschland gibt es auch keinen &ldquo;pr&auml;zedenzlosen Wohlstand&rdquo;, sondern pr&auml;zedenzlose Armut und Aussichtslosigkeit&hellip; 20 Millionen Europ&auml;er sind arbeitslos, noch mehr m&uuml;ssen in Armut vegetieren, und die EU predigt weiter nur Wettbewerbsf&auml;higkeit, den Abbau des Sozialstaats und der Demokratie&hellip; Wenn der Autor nicht versteht, da&szlig; die B&uuml;rger eine solche Politik, die sowohl von nationalen Regierungen als auch von der EU exekutiert wird, mit Fug und Recht und allen demokratischen Mitteln ablehnen, dann sollte er lieber M&auml;rchenb&uuml;cher als politische Pseudo-Analysen schreiben. Die Schlucht zwischen dieser Art blinder Kampagnenpresse und dem Erleben der normalen Bev&ouml;lkerung ist fast un&uuml;berwindbar geworden.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Nein, das Boot ist noch l&auml;ngst nicht voll!<\/strong><br>\nDie Fl&uuml;chtlinge, die Europa keineswegs &uuml;berfordern w&uuml;rden, werden aus Griechenland abgeschoben. Ihr individuelles Recht auf Asyl und rechtliches Geh&ouml;r wird mit F&uuml;&szlig;en getreten. Wenige syrische Fl&uuml;chtlinge, und nur syrische, erhalten im Gegenzug ein Ticket in eines der EU-europ&auml;ischen L&auml;nder. Montag, 4. April 2016, begann die &bdquo;R&uuml;ckf&uuml;hrung&ldquo; derjenigen, die zu Illegalen, zu illegal Eingereisten gemacht worden waren. Als h&auml;tten sie eine Chance, legal Schutz zu suchen, als w&auml;re es illegal, Schutz in Europa zu suchen. Daniel Deckers kommentiert f&uuml;r die FAZ: &bdquo;Wer gef&uuml;hllos zuschaut, wie Menschen unter Zwang in die T&uuml;rkei zur&uuml;ckgebracht werden, die nach einer gef&auml;hrlichen und wom&ouml;glich qualvollen Odyssee sich, auf einer griechischen Insel angekommen, schon fast am Ziel ihrer Reise w&auml;hnten, der hat kein Herz.&ldquo; (4.4.2016) Dass Rechtsstaatlichkeit und V&ouml;lkerrecht in der T&uuml;rkei nicht garantiert sind, stellt er nicht in Abrede, die Vers&auml;umnisse der EU-Staaten erw&auml;hnt er und zieht dennoch den Schluss, dass die Sortierung in ,echte&#699; Fl&uuml;chtlinge, &bdquo;Asyl- und andere Schutzberechtigte&ldquo;, und &bdquo;andere Migranten&ldquo; au&szlig;erhalb Europas erfolgen m&uuml;sse. Aber wieso muss diese Pr&uuml;fung au&szlig;erhalb und nicht innerhalb Europas erfolgen? Kommentar wie auch europ&auml;ische Politik setzen dies voraus, ohne diese Frage auch nur im Ansatz beantworten zu wollen.<br>\nDieses Europa, das in vielen Facetten und auf vielerlei Weise selbst beigetragen hat zu den Umst&auml;nden, die heute Menschen in die Flucht treiben, muss endlich die Verantwortung f&uuml;r die eigene Politik &uuml;bernehmen. Die Pr&uuml;fung der Schutzbed&uuml;rftigkeit von denen, die nach Europa geflohen sind, ist europ&auml;ische Aufgabe. Legale Fluchtwege sind zu schaffen. Es muss schon zu denken geben, dass ausgerechnet der Chef der Grenzschutzbeh&ouml;rde Frontex, Fabrice Leggeri, in einem Interview mit der ZEIT die Dublin-Regelung als veraltet kritisiert und EU-Europa auffordert, &bdquo;legale Wege f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge in die EU&ldquo; zu schaffen, &bdquo;damit Europa seiner Verpflichtung nachkommt, Asylsuchenden Schutz zu gew&auml;hren&ldquo;. Verbl&uuml;ffend ist es, dass der Chef der Organisation, die die Abschottung Europas zur Aufgabe hat, dieses Europa daran gemahnt, dass es &bdquo;pure Verzweiflung&ldquo; sei, &bdquo;die die Menschen nach Europa&ldquo; fliehen l&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.grundrechtekomitee.de\/node\/766\">Grundrechtekomitee<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Dem Redaktionsnetzwerk Deutschland sagte Bundesinnenminister de Maizi&egrave;re, dass wir jetzt einige Wochen ein paar harte Bilder aushalten m&uuml;ssten, weil der Ansatz der Bundesregierung richtig sei. Diesen Ansatz beschrieb der Minister in dem Interview dann so:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&bdquo;Sicherheitspolitik, die nur Werte verfolgt, wird real scheitern. Aber eine Sicherheitspolitik, die nur realpolitisch getrieben w&auml;re und jede Wertbindung vermissen l&auml;sst, ist mit mir auch nicht zu machen. Die Mischung muss stimmen. Um die aktuellen Krisen und Kriege zu bew&auml;ltigen, brauchen wir Partner in der Welt. Solche Kooperationen funktionieren nur, wenn es uns gelingt, auch die Interessen des jeweiligen Partners angemessen zu ber&uuml;cksichtigen. Dabei werden wir nat&uuml;rlich nicht unser eigenes Wertefundament aufgeben.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Die Mischung macht&rsquo;s also. Klingt irgendwie innovativ. Oder, wie es Martin Sonneborn richtigerweise sagt: Eine Ethik 2.0 , bei der das Abschieben und Abschie&szlig;en lassen an die T&uuml;rkei ausgelagert wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Hartz IV: Fast jede zweite Klage gegen Sanktionen erfolgreich<\/strong><br>\nMehr als jede dritte Sanktion, gegen die Hartz-IV-Empf&auml;nger Widerspruch einlegen oder klagen, stellt sich als unrechtm&auml;&szlig;ig heraus. Wie die Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion mitteilte, wurde im vergangenen Jahr rund 18.600 Widerspr&uuml;chen in rund 51.000 F&auml;llen ganz oder teilweise stattgegeben. Bei 5.867 F&auml;llen, die 2015 vor Gericht landeten, waren die Betroffenen in 2.325 F&auml;llen juristisch erfolgreich. Das berichtet die &raquo;Rheinische Post&laquo;. Die Vorsitzende der Linkspartei, Katja Kipping, sagte dem Blatt, die Zahlen seien eine Best&auml;tigung f&uuml;r die Forderung ihrer Partei, Sanktionen und Leistungsversagung f&uuml;r Hartz-IV-Empf&auml;nger abzuschaffen. &raquo;Die hohe Anzahl der teilweise und g&auml;nzlich erfolgreichen Widerspr&uuml;che von &uuml;ber 36 Prozent und erfolgreichen Klagen gegen Sanktionen von fast 40 Prozent zeigt, dass die Sanktionspraxis in hohem Ma&szlig;e rechtswidrig ist&laquo;, so Kipping. Gegen die schon l&auml;nger umstrittenen Sanktionen, die unter anderem verh&auml;ngt werden, etwa weil die Erwerbslosen angeblich nicht ausreichend mitwirken, ihre Bed&uuml;rftigkeit nachzuweisen, gab es im vergangenen Jahr rund 14.000 Widerspr&uuml;che und knapp 1.200 Klagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1007853.hartz-iv-fast-jede-zweite-klage-gegen-sanktionen-erfolgreich.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Leistungsbilanz: Deutschland und &Ouml;sterreich leben unter ihren Verh&auml;ltnissen<\/strong><br>\n&Ouml;sterreichs Wirtschaft wies 2015 einen &Uuml;berschuss in der Leistungsbilanz von mehr als 9 Milliarden Euro auf (fast 3% des BIP). Der hohe Export&uuml;berschuss widerlegt das dauernde Lamento &uuml;ber die angeblich fehlende Wettbewerbsf&auml;higkeit. Er ist allerdings zu einem erheblichen Teil auch Ergebnis der schwachen Inlandsnachfrage und bringt damit ein gef&auml;hrliches Importdefizit zum Ausdruck. Dieses Ungleichgewicht ist besorgniserregend und zeigt, dass wir weit unter unseren Verh&auml;ltnissen leben. Dies gilt &auml;hnlich f&uuml;r andere Mitgliedsl&auml;nder der Eurozone, ganz besonders f&uuml;r Deutschland und die Niederlande. Ein derartig massives au&szlig;enwirtschaftliches Ungleichgewicht gef&auml;hrdet auch den Bestand der W&auml;hrungsunion und ruft nach raschem Handeln der Wirtschaftspolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/leistungsbilanz-deutschland-und-oesterreich-leben-unter-ihren-verhaeltnissen\/\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Diese Ansicht wird auf den NachDenkSeiten bereits seit Jahren vertreten. Bitte lesen Sie dazu bzw. erneut:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li>Heiner Flassbeck: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29301#h06\">Unsere Arroganz r&auml;cht sich jetzt<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Heiner Flassbeck: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5970#h02\">Deutschland lebt seit Jahren unter seinen Verh&auml;ltnissen<\/a>&ldquo;<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Mireia Gomez und Barbara Winkelmann: &bdquo;Was da stattfindet, ist reine Ausbeutung!&ldquo;<\/strong><br>\nMireia Gomez und Barbara Winkelmann &uuml;ber die Lebens- und Arbeitssituation von Wanderarbeitern in Deutschland. Beide sind Beraterinnen in der Beratungsstelle f&uuml;r mobile Besch&auml;ftigte Braunschweig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1851\">annotazioni<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Unter Zeitdruck am Lenkrad<\/strong><br>\nWenn Helmut Diener &uuml;ber die deutsche Busbranche spricht, dann fallen deutliche Worte. &ldquo;Hier sind rollende Risiken unterwegs&rdquo;, sagte er und urteilt unmissverst&auml;ndlich: &ldquo;Busfahren ist derzeit nicht sicher.&rdquo;<br>\nDiener ist Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer bei mobifair, einem Verein f&uuml;r fairen Wettbewerb in der Mobilit&auml;tswirtschaft. Dessen Anliegen ist es, die Rechte der Arbeitnehmer zu verteidigen und &ldquo;kriminelle Machenschaften von skrupellosen Gesch&auml;ftemachern&rdquo; aufzudecken. Denn vor allem in der Mobilit&auml;tswirtschaft gehe es oft ums &ldquo;schnelle Geld, das auf Kosten der Besch&auml;ftigten und der Verbraucher gescheffelt wird&rdquo;, sagt Diener.<br>\nSeine Kritik an der boomenden Fernbusbranche begr&uuml;ndet der mobifair-Vertreter mit den Ergebnissen von Kontrollaktionen, bei denen zum Teil alarmierende Zust&auml;nde offenbart wurden. Im Sp&auml;tsommer 2015 etwa deckten Polizisten in Nordrhein-Westfalen bei 93 kontrollierten Bussen 35 Verst&ouml;&szlig;e gegen die gesetzlichen Arbeitszeit- und Sozialvorschriften auf. F&uuml;nf Busfahrer durften nicht mehr ans Lenkrad. Bei Kontrollen in Frankfurt am Main fanden Ordnungsh&uuml;ter bei 24 von 27 Bussen schwerwiegende M&auml;ngel und in Freiburg gab es bei 15 kontrollierten Bussen zw&ouml;lf Anzeigen.<br>\nNoch deutlicher bringt es eine k&uuml;rzlich ver&ouml;ffentlichte Marktanalyse des Bundesamts f&uuml;r G&uuml;terverkehr (BAG) auf den Punkt. Hatte die Beh&ouml;rde bei Stra&szlig;enkontrollen im Jahre 2014 noch rund 15 Prozent der Fernbusse beanstandet, so waren es im ersten Halbjahr 2015 bereits rund 27 Prozent. Die M&auml;ngelquote der in Deutschland zugelassenen Busse hat sich laut BAG innerhalb eines Jahres verdoppelt: von 14,2 auf 28,1 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/mobilitaet\/2016-04\/fernbus-sicherheit\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>PKV-Kennzahlen 2015: Krankenvollversicherung schw&auml;chelt weiter, Zusatzpolicen stark<\/strong><br>\nDer Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) hat am Mittwoch seine Zahlen f&uuml;r 2015 vorgestellt. Das Ergebnis ist durchwachsen. W&auml;hrend in der Krankenvollversicherung die Zahl der Versicherten erneut zur&uuml;ckging, h&auml;lt der Trend zur zus&auml;tzlichen Vorsorge weiter an. Speziell in der Krankenzusatzversicherung und der Pflegevorsorge schlie&szlig;en die B&uuml;rger mehr Vertr&auml;ge ab.<br>\nWie entwickelte sich die private Krankenversicherung im Jahr 2015? Diese Frage l&auml;sst sich anhand der PKV-Gesch&auml;ftszahlen beantworten, die der Dachverband der privaten Krankenversicherer am Mittwoch in einer Pressemeldung vorgestellt hat. Die Gesamtzahl an Versicherungen ist demnach im letzten Jahr erneut gestiegen, auf insgesamt 33,56 Millionen Voll- und Zusatzversicherungen zum Jahresende. Doch mit Blick aufs Detail zeigen sich deutliche Unterschiede.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.versicherungsbote.de\/id\/4839454\/PKV-Kennzahlen-2015-Private-Krankenversicherung\/\">Versicherungsbote<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&bdquo;Dividenden sind die bessere Miete&ldquo;<\/strong><br>\nAdel verpflichtet &ndash; und zwar zum Zahlen einer Dividende. In den Stand der Dividenden-Aristokraten werden in den USA solche Unternehmen erhoben, die mindestens 25 Jahre in Folge ihre Gewinnaussch&uuml;ttung angehoben haben. In Deutschland gibt es solche Unternehmen nicht, doch die neue Dividendenstudie der Deutschen Schutzgemeinschaft f&uuml;r Wertpapierbesitz (DSW) zeigt, dass sich die Aussch&uuml;ttungen hierzulande trotzdem auf einem Rekordniveau befinden. Zum zweiten Mal in Folge werden die Gesellschaften in diesem Jahr deutlich mehr als 40 Milliarden Euro an ihre Anteilseigner aussch&uuml;tten.<br>\nAn diesem Mittwoch haben die Aktion&auml;rssch&uuml;tzer gemeinsam mit der Research-Plattform &bdquo;DividendenAdel&ldquo; ihre aktuelle Auswertung in Frankfurt pr&auml;sentiert. Die genaue Summe der Gesamtaussch&uuml;ttung steht noch nicht fest, da Volkswagen seine Dividende noch nicht bekannt gegeben hat. Schon jetzt ist aber sicher, dass es insgesamt mehr als 40 Milliarden Euro sein werden &ndash; und das, obwohl von RWE und der Deutschen Bank in diesem Jahr keine Zahlungen kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/maerkte\/aktien\/anlage-dividenden-sind-die-bessere-miete\/13409294.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Von wegen es ist kein Geld da und der Staat m&uuml;sse &ldquo;sparen&rdquo; bzw. f&uuml;r Lohnerh&ouml;hungen g&auml;be es keinen Spielraum. Die Frage ist dabei auch, wie viel der j&auml;hrlich 40 Milliarden Euro ausgesch&uuml;tteten Dividenden in Panama und anderen Steueroasen verschwindet?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>CETA: Trotz Verbesserungen bleiben Probleme<\/strong><br>\nDas Handelsabkommen zwischen der EU und Kanada (CETA) steht kurz vor dem Ratifizierungsprozess in den Parlamenten. Der DGB hatte bereits Ende 2014 eine ablehnende Posi- tion zum ver&ouml;ffentlichten CETA-Verhandlungsergebnis beschlossen und Nachverhandlungen gefordert. Kritisiert wurde insbesondere:\n<ul>\n<li>dass CETA ein problematisches Investitionsschutzkapitel und spezielle Klagerechte von Investoren gegen Staaten beinhaltete,<\/li>\n<li>dass CETA keine effektiv durchsetzbaren Regeln zum Schutz und zur Verbesserung von Arbeitnehmerrechten enthielt,<\/li>\n<li>dass CETA bei der Dienstleistungsliberalisierung einen Negativlistenansatz verfolgte und &ouml;ffentliche Dienstleistungen nicht ausreichend sch&uuml;tzte.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Unter dem Druck der &ouml;ffentlichen Kritik ist es seitdem &ndash; im Zuge der &bdquo;Rechtsf&ouml;rmlichkeitspr&uuml;fung&ldquo; und ohne die Verhandlungen selbst wieder aufzunehmen &ndash; zu Ver&auml;nderungen im CETA-Text gekommen. Eine Analyse dieser Ver&auml;nderungen zeigt: Kritikpunkte wurden teilweise aufgenommen und es hat Verbesserungen gegeben. Zahlreiche Probleme bleiben aber auch im jetzt zur Abstimmung stehenden CETA-Abkommen bestehen. Der DGB lehnt Freihandel nicht ab. Insgesamt entspricht der CETA-Text trotz Verbesserungen noch nicht den gewerkschaftlichen Anforderungen an ein zustimmungsf&auml;higes Abkommen. Aus Sicht des DGB muss deshalb an verschiedenen Stellen durch die EU-Kommission weiter nachverhandelt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/160408_DGB.pdf\">DGB [PDF]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>B&ouml;hmermann<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Medienrechtler Jonas Kahl: &bdquo;F&uuml;r Anklage gegen B&ouml;hmermann ist Strafverlangen der T&uuml;rkei notwendig&ldquo;<\/strong><br>\nDie Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen Jan B&ouml;hmermann eingeleitet. Der Moderator des &ldquo;Neo magazin Royale&rdquo; k&ouml;nnte sich mit einem Beitrag &uuml;ber Erdogan der Beleidigung strafbar gemacht haben. Solange der t&uuml;rkische Staatspr&auml;sident aber kein Strafverlangen an die deutsche Bundesregierung stellt, hat B&ouml;hmermann nichts zu bef&uuml;rchten, erkl&auml;rt Medienrechtler Jonas Kahl im Interview mit MEEDIA.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2016\/04\/07\/medienrechtler-jonas-kahl-fuer-klage-gegen-boehmermann-ist-strafverlangen-der-tuerkei-notwendig\/\">meedia.de<\/a>\n<p>dazu: <strong>Wird der Schah-Paragraf jetzt zum B&ouml;hmermann-Paragrafen?<\/strong><br>\nParagraf 103 hat auch eine solche &Uuml;berschrift. Sie lautet: &ldquo;Beleidigung von Organen und Vertretern ausl&auml;ndischer Staaten&rdquo;. Aber dieser Paragraf ist nicht nur unter diesem sperrigen Titel, sondern unter der griffigen Bezeichnung &ldquo;Schah-Paragraf&rdquo; bekannt &ndash; nach dem Staatsoberhaupt, das sich in den Sechzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts besonders oft beleidigt f&uuml;hlte und dann, wie es hier notwendig ist, &ldquo;ein Strafverlangen&rdquo; erhob. Dieser Paragraf ist es nun, der dem Moderator Jan B&ouml;hmermann Schwierigkeiten macht: Er hat in seiner TV-Sendung ein Spottgedicht &uuml;ber den t&uuml;rkischen Staatspr&auml;sidenten vorgetragen, dessen Spott unter der G&uuml;rtellinie lag. Es ist nicht bekannt, ob die t&uuml;rkische Regierung Strafantrag gestellt hat, wie es zur Strafverfolgung notwendig ist. Wenn das so bleibt, d&uuml;rfte die Chance gering sein, dass der Schah-Paragraf in Erdogan- oder B&ouml;hmermann-Paragraf umbenannt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/satire-wird-der-schah-paragraf-jetzt-zum-boehmermann-paragrafen-1.2938570\">Heribert Prantl in der S&uuml;ddeutschen<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Ist das Satire oder muss das weg?<\/strong><br>\nGabriele Rittig muss ein richtig dickes Fell haben. Seit Jahrzehnten ber&auml;t sie die Satire-Zeitschrift Titanic in Rechtsfragen. Rittig und die Redaktion wurden schon von allem und jedem verklagt: Apple, Bj&ouml;rn Engholm, Kurt Beck, Friedrich Merz, Helmut Markwort. Mit acht Klagen ist allerdings die katholische Kirche einsamer Spitzenreiter. Gerade verschiebt Jan B&ouml;hmermann die Grenze zwischen Beleidigung und Satire. Wir haben Gabriele Rittig gefragt, ob Jan B&ouml;hmermann das Recht auf seiner Seite hat. [&hellip;]<br>\nNa gut, wenn der Ausspruch &bdquo;Ziegenficker&ldquo; einfach so alleine im Raum steht und man es ernst meint und damit tats&auml;chlich eine rassistische oder sexuelle Minderwertigkeit ausdr&uuml;cken will, dann w&auml;re es selbstverst&auml;ndlich eine Beleidigung, das ist au&szlig;er Frage. Aber die Satire benutzt ja permanent Worte, die formal wie eine Beleidigung aussehen, aber keine sind, weil es &bdquo;uneigentliches Sprechen&ldquo; ist. Daran entz&uuml;ndet sich immer das Problem, weil ja nicht jeder, der das h&ouml;rt, auch versteht, dass er es m&ouml;glicherweise so nicht gemeint hat. Und strafrechtlich, um B&ouml;hmermann verurteilen zu k&ouml;nnen, m&uuml;sste man ihm nachweisen, dass er subjektiv tats&auml;chlich Herrn Erdogan beleidigen wollte, was schwierig sein wird! [&hellip;]<br>\nIch denke, er hat all das damit gemeint, aber er hat sicher auch ein bisschen die Grenzen des Mediums ausgetestet. Etwa, was machen wir, die wir uns jetzt auf unser hohes Ross setzen und sagen, in der T&uuml;rkei ist das mit der Meinungsfreiheit so eine Sache. Ich denke, er wollte viel mehr den Deutschen sagen, wir tun jetzt so, als w&auml;ren wir die gro&szlig;en &bdquo;Meinungsfreiheitler&ldquo; und jetzt zeige ich es Euch doch mal, welch Aufschrei auch bei uns durch die Lande geht. Er stellt also unser Selbstbild in Frage. Jedenfalls w&uuml;rde ich so argumentieren, wenn ich ihn verteidigen m&uuml;sste.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/sendungen\/zuendfunk\/netz-kultur\/interview-gabriele-rittig-boehmermann100.html\">BR<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Satire im Titanic-Stil&ldquo;<\/strong><br>\nDas Interview von Florian Rudolph (SWR Info) mit Martin Sonnenborn zu Jan B&ouml;hmermann und Erdogan.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/soundcloud.com\/swrinfo\/satire-im-titanic-stil\">SoundCloud<\/a>\n<p>dazu: <strong>Je suis Jan B&ouml;hmernann<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160408_Stuttmann.jpg\" alt=\"Klaus Stuttmann - Je suis Jan B&ouml;hmernann\" title=\"Klaus Stuttmann - Je suis Jan B&ouml;hmernann\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/karikatur\/6019\">Klaus Stuttmann<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Genschers Lebenslauf und Westerwelles Karriere<\/strong><br>\nParabel von zwei toten Au&szlig;enministern und wie sie ihr Amt sahen<br>\nInnerhalb von zwei Wochen verstarben zwei ehemalige deutsche Au&szlig;enminister, die ihre politische Heimat in der FDP hatten. Dieser Zufall l&auml;sst einen Vergleich zu, der den Wandel des politischen Amts von Verantwortungsbereitschaft hin zum plumpen Karrierismus skizziert. Im Leben gibt es h&auml;ufig merkw&uuml;rdige Entwicklungen, kuriose Koinzidenzen, die wie von einem unsichtbaren Drehbuchautor erdacht scheinen. Und nicht nur im Leben ist das zuweilen so, sondern gelegentlich fallen auch Sterbedaten so zusammen, dass sie wie ein Wink wirken. Ein solcher Zufall ereignete sich jetzt im M&auml;rz, als die zwei ehemaligen Au&szlig;enminister Westerwelle und Genscher, die &uuml;berdies alle beide ihren politischen Werdegang bei den Liberalen verorteten, verstorben sind. Der eine ging jung, der andere starb in einem Alter, in dem Sterben kein &Uuml;berraschungsmoment mehr sein d&uuml;rfte. Zwei Generationen von FDP-Politikern gerieten so noch einmal kurzzeitig in den Fokus der &Ouml;ffentlichkeit; zwei Generationen politischer Verantwortungstr&auml;ger ehrte man mit Biopics und Nachrufen. Der Unterschied zwischen den beiden medialen Andenken war so augenf&auml;llig, dass man damit dokumentieren k&ouml;nnte, welche Entwicklung das politische Amt genommen hat. Der Tod der beiden arbeitet fast wie ein Gleichnis auf den Niedergang jenes Berufs hin, der eigentlich im Dienst der Allgemeinheit steht. So wird der Zufall der zeitnahen Tode zu einer Parabel &uuml;ber Amt und wie man es ausf&uuml;llt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1007732.genschers-lebenslauf-und-westerwelles-karriere.html\">Heppenheimer Hiob<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Rot und Schwarz schrumpfen zusammen<\/strong><br>\nDie Volksparteien CDU und SPD sacken ab, die Sozialdemokraten rutschen sogar bedrohlich Richtung 20 Prozent. Die AfD n&auml;hert sich dieser Marke an. Die Gr&uuml;nen sind der AfD auf den Fersen. [&hellip;]<br>\nDie Sorgenfalten bei der SPD werden sich wohl vertiefen: Die Partei erreicht den niedrigsten Wert, der bisher im ARD-DeutschlandTrend f&uuml;r die Sozialdemokraten gemessen wurde. Bei der Sonntagsfrage kommt die SPD auf 21 Prozent, das sind zwei Punkte weniger als im Vormonat. Das hat eine Umfrage von Infratest dimap f&uuml;r den ARD-DeutschlandTrend ergeben. Die AfD hingegen, die bei den drei Landtagswahlen im M&auml;rz viele Stimmen bekam, kommt mit 14 Prozent auf den bisher h&ouml;chsten Wert der Partei in der Sonntagsfrage &ndash; drei Punkte mehr als im Vormonat. Die Union erreicht 34 Prozent (-2), die FDP sieben (+1), die Linkspartei ebenfalls sieben (-2) und die Gr&uuml;nen 13 Prozent (+3).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/deutschlandtrend-525.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Da f&auml;llt einem nur eine Frage ein: Wann tritt Sigmar Gabriel zur&uuml;ck? Wenn das Projekt 18 vollendet ist? Oder gibt es ein neues Projekt 12?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>US-Wahlen: Wen unterst&uuml;tzt die R&uuml;stungsindustrie?<\/strong><br>\nClinton erh&auml;lt von den Angestellten und den Konzernen am meisten, Trump am wenigsten &ndash; eine &Uuml;berraschung ist der linksdemokratische Kandidat Bernie Sanders<br>\nNaiverweise w&uuml;rde man davon ausgehen, dass in den USA die Konservativen von amerikanischen R&uuml;stungskonzernen am meisten unterst&uuml;tzt werden. Schlie&szlig;lich haben sie traditionell f&uuml;r sich beansprucht, die Interessen der USA milit&auml;risch h&auml;rter zu vertreten und das Land besser als die Demokraten vor dem Terrorismus sch&uuml;tzen zu k&ouml;nnen. [&hellip;]<br>\nDie R&uuml;stungsindustrie hat weitaus mehr Geld als an die Pr&auml;sidentschaftskandidaten an Abgeordnete gespendet, die in den wichtigen Aussch&uuml;ssen sitzen. Hier flossen bislang mehr als 7 Millionen US-Dollar. Insgesamt sind die Spenden, die bislang von der R&uuml;stungsindustrie kamen, aber nur ein Bruchteil dessen, was an die Kandidaten geflossen ist. Schon jetzt wurden in den Wahlkampf mehr als eine Milliarde US-Dollar investiert. Wenig &uuml;berraschend ist wiederum, dass Clinton mit mehr als 230 Millionen am meisten erhalten hat. Trump hat gerade mal 37 Millionen erhalten, was nicht nur darauf hindeutet, dass er seinen Wahlkampf mit eigenem Geld finanziert, sondern tats&auml;chlich deswegen wohl auch unabh&auml;ngiger agieren kann &ndash; und trotzdem erfolgreich ist.<br>\nCruz hingegen hat bislang fast 130 Millionen erhalten, was aber wiederum Sanders mit 186 Millionen deutlich in den Schatten stellt. Kaum &uuml;berraschend ist, dass praktisch alle Spenden von kleinen individuellen Spendern kommen, w&auml;hrend Clintons Spenden zu 73 Prozent von gro&szlig;en Geldgebern und Super-PACs stammen. Zwischen Clinton und Sanders findet also auch allein schon im Hinblick auf die Unterst&uuml;tzer ein Kampf zwischen Machtelite und Volk, zwischen Kapital und B&uuml;rgern statt. Sanders setzt in seiner Kampagne auf diesen Unterschied und nimmt keine PAC-Spenden an, sondern ruft zu 27-Dollar-Spenden gegen das gro&szlig;e Kapital auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47900\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung G.M.H.:<\/strong> Es ist nicht weiter verwunderlich, dass Hillary Clinton aus dem Lager des MIK am grossz&uuml;gigsten bedacht wird. Ihre bellizistische Ader ist mittlerweile hinl&auml;nglich bekannt, wird sie doch inzwischen im Volksmund auch &ldquo;Killary&rdquo; genannt. Bernie Sanders wird mit seiner Strategie zumindest auf Dauer einiges bewirken, ob es allerdings zur Nominierung als Pr&auml;sidentschaftskandidat reichen wird, ist (noch) anzuzweifeln. Dar&uuml;ber hinaus ist bei den Hoffnungen in bestimmte US-Pr&auml;sidentschaftskandidaten seit Obama gr&ouml;sste Vorsicht geboten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das Letzte: Trotz Abgasskandal: VW-Vorst&auml;nde bestehen auf hohen Bonuszahlungen<\/strong><br>\nSie sprechen von einer &ldquo;existenzbedrohenden Krise&rdquo;, doch auf ihren Bonus wollen die VW-Vorst&auml;nde nach SPIEGEL-Informationen nicht verzichten. Aufsichtsratschef P&ouml;tsch lie&szlig; sich den Wechsel ins Kontrollgremium besonders teuer bezahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/volkswagen-vw-vorstaende-rebellieren-gegen-streichung-von-boni-a-1085891.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Das vergangene Jahr war aber auch hart<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160408_heute-show.jpg\" alt=\"heute-show - VW-Vorst&auml;nde bestehen auf hohen Bonuszahlungen\" title=\"heute-show - VW-Vorst&auml;nde bestehen auf hohen Bonuszahlungen\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/heuteshow\/photos\/a.302789020985.156311.264820405985\/10153430331735986\/?type=3&amp;theater\">heute-show via Facebook<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-32903","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/32903","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=32903"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/32903\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":32906,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/32903\/revisions\/32906"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=32903"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=32903"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=32903"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}