{"id":32929,"date":"2016-04-12T08:42:01","date_gmt":"2016-04-12T06:42:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32929"},"modified":"2016-04-12T09:49:59","modified_gmt":"2016-04-12T07:49:59","slug":"hinweise-des-tages-2601","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32929","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32929#h01\">Panama-Papers<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32929#h02\">Nicht l&auml;nger fackeln &ndash; Verm&ouml;genssteuer auf den Weg bringen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32929#h03\">Der Aufstieg der AfD und die Ma&#776;r vom Protestwa&#776;hler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32929#h04\">KPMG, PWC, EY, Deloitte: Wirtschaftspr&uuml;fer sollen Asylantr&auml;ge bearbeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32929#h05\">Wieder en vogue &ndash; der Dritte Weltkrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32929#h06\">Kapitalmarktunion: Antwort auf die Investitionsschw&auml;che oder R&uuml;ckkehr zur Kultur der organisierten Verantwortungslosigkeit?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32929#h07\">Italien im Fr&uuml;hling, Europa im Sp&auml;therbst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32929#h08\">Schuldenschnitt kostet Gl&auml;ubiger mehr als 50 Prozent<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32929#h09\">Fragen an den Autor mit Kurt Bohr zu seinem Buch &bdquo;Hartz IV&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32929#h10\">Bayern will Asylbewerber mit Ein-Euro-Jobs Arbeitswerte vermitteln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32929#h11\">Wie Deutschland zum weltweiten Waffenh&auml;ndler wurde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32929#h12\">Der Terrorismus der b&ouml;rsennotierten Nichtbeachtung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32929#h13\">Debatte &uuml;ber SPD-Chef Gabriel: Die Schuldfrage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32929#h14\">Sch&auml;uble schreibt AfD-Erfolg zur H&auml;lfte der EZB zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32929#h15\">Das College wird zur Schuldenfalle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32929#h16\">Die Anstalt vom 05.04.2016<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32929#h17\">Erdogan, zeig mich an!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32929#h18\">CODEPINK<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Panama-Papers<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Panama ist &uuml;berall<\/strong><br>\nSteuern senken und Geld vermehren: Wer diese Praxis jahrelang gepredigt hat, sollte sich &uuml;ber die Offshore-Leaks jetzt nicht wundern.<br>\nDie gespielte Aufregung, die in diesen Tagen der &bdquo;Enth&uuml;llung&ldquo; einiger Briefkastenfirmen in Panama durch die Medien schwappt, ist leicht zu erkl&auml;ren, aber schwer zu verstehen. Zu erkl&auml;ren ist sie mit dem Versuch der meisten Beobachter, sich erneut auf billige Art und Weise in der Ungleichheitsdebatte zu profilieren und zu zeigen, dass man tapfer f&uuml;r die Rechte der Entrechteten k&auml;mpft.<br>\nZu verstehen ist das nicht, weil die gleichen Leute, die sich heute k&uuml;nstlich aufregen, in den letzten drei Jahrzehnten nichts anderes zu tun hatten, als zu hohe Steuern f&uuml;r die Reichen und die Unternehmen zu beklagen, und es ihnen in einer politischen Kampagne ohnegleichen tats&auml;chlich gelungen ist, diese Steuern auf Teufel komm raus zu senken.<br>\nWas hat man sich von diesen Steuersenkungen nicht alles erhofft. Die Reichen w&uuml;rden viel mehr investieren, w&uuml;rden viel mehr Arbeitspl&auml;tze schaffen, und am Ende w&uuml;rde es allen viel besser gehen. Ja, man hat sogar einem &bdquo;Wettbewerb&ldquo; der Staaten um die niedrigsten Steuers&auml;tze das Wort geredet. Wurde nicht in Deutschland die K&ouml;rperschaftsteuer massiv gesenkt, weil unter anderem in der Slowakei und in Irland die Unternehmen mit superniedrigen Steuers&auml;tzen gebauchpinselt wurden?<br>\nHeute aber stellen sich all die K&auml;mpfer f&uuml;r niedrige Steuern f&uuml;r die &bdquo;Arbeitsplatzschaffer&ldquo; vor die Mikrofone und sagen scheinheilig: &bdquo;So war es nicht gemeint.&ldquo; Die Unternehmen sollten ja fast keine Steuern mehr bezahlen &ndash; aber dass sie dann auch noch die praktisch nicht mehr vorhandenen Steuers&auml;tze in Panama, auf den Cayman Islands, den Jungfern-Inseln oder in Irland ausnutzen, das sei unfair.<br>\nWas ist daran unfair? Wenn man &uuml;ber Jahrzehnte erkl&auml;rt, niedrige Steuern f&uuml;r Unternehmen seien gerechtfertigt und notwendig, weil die Unternehmen nur so ihre gesellschaftliche Aufgabe wahrnehmen k&ouml;nnten, dann kann man es diesen nicht ver&uuml;beln, dass sie sich bem&uuml;hen, die niedrigsten Steuern auf der ganzen Welt zu finden.<br>\nUnd dann die Rolle der b&ouml;sen Banken! Die sind doch tats&auml;chlich bereit, den Reichen und deren Unternehmen noch dabei zu helfen, die niedrigsten Steuers&auml;tze zu finden oder Geld so durch die Welt zu schleusen, dass am Ende niemand mehr wei&szlig;, ob &uuml;berhaupt ein zu versteuerndes Einkommen angefallen ist. Selbstverst&auml;ndlich ist das so.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Debatte-Panama-Papers\/!5289945\/\">Heiner Flassbeck in der taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Panama Papers: Sch&auml;uble verhindert Transparenz<\/strong><br>\n&ldquo;Sch&auml;ubles Pl&auml;ne gegen Geldw&auml;sche und Steuerhinterziehung sind heuchlerisch. Sie bringen keine echte Transparenz. Diese wurde von Deutschland in den EU-Verhandlungen verhindert&rdquo;, kommentiert Fabio De Masi (DIE LINKE.), Europaabgeordneter und Koordinator der Linksfraktion im Europ&auml;ischen Parlament f&uuml;r den Ausschuss zu Steuervorbescheiden und Ma&szlig;nahmen &auml;hnlicher Art oder Wirkung (TAXE\/TAX2) den Aktionsplan gegen Steuerhinterziehung und Geldw&auml;sche von Finanzminister Sch&auml;uble sowie die auf Antrag der Linksfraktion im Stra&szlig;burger Plenum des Europaparlaments einberufene Debatte zu den Panama Papers.<br>\nDe Masi weiter: &ldquo;Bei der Verabschiedung der aktuellen vierten Geldw&auml;scherichtlinie auf EU-Ebene hat Deutschland verbissen gegen eine Offenlegung der einzuf&uuml;hrenden Verzeichnisse der wirtschaftlich Berechtigten &ndash; also der tats&auml;chlichen Profiteure und Eigent&uuml;mer &ndash; von Briefkastenfirmen gek&auml;mpft. Zusammen mit Steueroasen wie Malta und Zypern und gegen den Willen von Italien, Spanien, Frankreich und sogar Gro&szlig;britannien konnten &ouml;ffentlich zug&auml;ngliche Verzeichnisse verhindert werden. Dass sich Sch&auml;uble jetzt zum K&auml;mpfer gegen Geldw&auml;sche erkl&auml;rt, ist v&ouml;llig unglaubw&uuml;rdig.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dielinke-europa.eu\/article\/10401.panama-papers-schaeuble-verhindert-transparenz.html\">Die Linke<\/a><\/li>\n<li><strong>10-Punkte &bdquo;Non-Paper&ldquo; aus dem Finanzministerium enth&auml;lt beinahe nur hei&szlig;e Luft <\/strong><br>\nIn Antwort auf die Enth&uuml;llung systematischen Missbrauchs von Briefkastenfirmen durch die Panamapapers stellt die Bundesregierung am 10. April 2016 ein Papier &uuml;ber die n&auml;chsten 10 Schritte vor, der von Tax Justice Network eingesehen werden konnte. Bis auf einen der Punkte (Nummer 9, zu Verj&auml;hrungsfirsten) finden sich keine erfolgversprechende Ma&szlig;nahme in dem Aktionsplan. Stattdessen handelt es sich offenbar um einen Versuch, den &bdquo;wind of change&ldquo; aus den Segeln zu nehmen.<br>\nDie Vorschl&auml;ge lassen sich einteilen in die Kategorie sinnvoll, hei&szlig;e Luft (weil sie zu unspezifisch oder sowieso geplant und auf dem Weg sind), unwirksam (zu wenig ambitioniert) bzw. unrealistisch (nicht umsetzbar aufgrund internationaler Uneinigkeit).<br>\nMarkus Meinzer, Vorstandsmitglied von Tax Justice Network, kommentiert:<br>\n&ldquo;Es ist populistisch und irref&uuml;hrend, nun allein auf Panama einzudreschen. Die USA beteiligen sich ebenfalls nicht am internationalen automatischen Datenaustausch und stellen ein viel gr&ouml;&szlig;eres Problem dar.<br>\nNach den Panama Papers m&uuml;ssen wir uns von der naiven Vorstellung verabschieden, dass anonyme, nicht-b&ouml;rsennotierte Firmen irgendeinem legitimen Zweck dienen. Es ist weltfremd, ineffizient und zum Scheitern verurteilt, solche Gesellschaften in &bdquo;unsch&auml;dliche leere Firmenm&auml;ntel&ldquo; einerseits, und in sch&auml;dliche &bdquo;Briefkastenfirmen&ldquo; andererseits einzuteilen, so wie es das Finanzministerium nun anregt zu tun. Alle Offshore-Firmen &ndash; egal woher &ndash; sind wie Waffen, und wenn wir ihre Produzenten nicht kontrollieren k&ouml;nnen, dann m&uuml;ssen wir f&uuml;r eine l&uuml;ckenlose Kontrolle der Eigent&uuml;mer sorgen. Genau dies verhindert aber der aktuelle Vorsto&szlig; von Sch&auml;uble.<br>\n&ldquo;Wenn Herr Sch&auml;uble die Panama Papers willkommen hei&szlig;t, dann sollte er nicht auf weitere gl&uuml;ckliche Zuf&auml;lle, Sand oder internationale Initiativen bauen. Genau dies aber tut sein Aktionsplan. Er ist &ndash; wo Details erkennbar sind &ndash; &uuml;berwiegend &uuml;beraus entt&auml;uschend und best&auml;tigt die Bef&uuml;rchtung, dass diese einmalige Gelegenheit f&uuml;r Reformen nicht genutzt werden d&uuml;rfte.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/steuergerechtigkeit.blogspot.de\/2016\/04\/schaubles-plan-gegen-offshore.html\">blog steuergerechtigkeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Glaubt wirklich jemand ernsthaft daran, dass gerade Sch&auml;uble gegen den fortgesetzten Steuerbetrug der Reichen und Superreichen etwas unternehmen wird? Die aggressiven Steuervermeidungspraktiken der Gro&szlig;konzerne und die Steuerhinterziehung der herrschenden Eliten sind seit langem ein offenes Geheimnis. Vor den Panama-Papers gab es die Offshore-Leaks, dann Luxemburg-Leaks. Dagegen wurde bisher unternommen, nichts. Der Steuerbetrug &uuml;ber sogenannte Cum-Ex-Aktiengesch&auml;fte basierte auf einer Gesetzesl&uuml;cke, die obwohl jahrelang bekannt, erst 2012 geschlossen wurde. Die gr&ouml;&szlig;ten europ&auml;ischen Steueroasen, Luxemburg und die Niederlande, liegen direkt in der Nachbarschaft Deutschlands. Dagegen wurde bisher unternommen, nichts. <\/em><br>\n<em>Wie Sch&auml;ubles Kampf gegen reiche Steuerhinterzieher aussieht zeigte das geplante Steuerabkommen mit der Schweiz, das 2013 am Widerstand von SPD und Gr&uuml;nen scheiterte. Mit dem Steuerabkommen hatte Sch&auml;uble versucht die reichen Steuerbetr&uuml;ger zu sch&uuml;tzen. Das Abkommen sah vor in der Schweiz angelegtes Schwarzgeld gegen eine einmalige, vergleichsweise geringe Nachversteuerung und eine k&uuml;nftige Abgeltungsteuer zu legalisieren. Die Besitzer w&auml;ren dabei weiterhin anonym geblieben und h&auml;tten strafrechtlich nicht mehr belangt werden k&ouml;nnen.<\/em><br>\n<em>Der eigentliche Skandal hinter den ganzen Enth&uuml;llungen des Steuerbetrugs der Eliten ist der, dass der Steuerbetrug von der Bundesregierung politisch toleriert, wenn nicht sogar gedeckt wird. Die notwendige Konsequenz w&auml;re eine &ouml;ffentliche Debatte &uuml;ber die bestehenden gesellschaftlichen Macht- und Herrschaftsverh&auml;ltnisse, die dies m&ouml;glich machen und &uuml;ber den ungeheuren Schaden den der Steuerbetrug in den betroffenen L&auml;ndern anrichtet.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>W&auml;hrend Sch&auml;uble seinen Aktionsplan feiert, plant Deutschland seine Transparenzregeln zum Firmeneigentum zu verw&auml;ssern<\/strong><br>\nInmitten des offenbarten Chaos, das von geheimen Briefkastenfirmen ausgehen kann, sind die EU-Staaten damit besch&auml;ftigt, ihre Transparenzerfordernisse &uuml;ber die Eigent&uuml;mer von Briefkastenfirmen in der 4. Geldw&auml;scherichtlinie abzuschw&auml;chen.<br>\nDas Tax Justice Network und das Netzwerk Steuergerechtigkeit Deutschland rufen die Mitglieder des Deutschen Bundestages und der Bundesregierung dazu auf, drei schwerwiegende Vers&auml;umnisse der Vierten Europ&auml;ischen Richtlinie zur Geldw&auml;schebek&auml;mpfung (2015\/849) zu beheben. Die Richtlinie gibt einen gemeinsamen europ&auml;ischen Rahmen zur Pr&auml;vention von Geldw&auml;sche und Terrorfinanzierung vor. Die Richtlinie soll bis Mitte 2017 EU-weit in Kraft getreten sein.<br>\nSollte dieses Regelwerk nicht versch&auml;rft werden, wird es in Europa einfacher werden, Briefkastenfirmen zu missbrauchen &ndash; trotz des Aktionsplans von Sch&auml;uble.<br>\nDer gemeinsame rote Faden in den Panama Papers ist die Geheimhaltung, die es den T&auml;tern erm&ouml;glicht illegale Ertr&auml;ge aus Korruption, Steuerhinterziehung, Drogengeld und vielem anderen zu waschen. Um der Strafverfolgung entgehen zu k&ouml;nnen sind diese auf Verschleierung angewiesen &ndash; h&auml;ufig indem sie sich Briefkastenfirmen, Trusts und Stiftungen bedienen, die in den meisten L&auml;ndern weltweit verf&uuml;gbar sind. Vermittler wie Anw&auml;lte, Notare, Family Offices und Banken helfen dabei, diese Strukturen zu errichten und zu verwalten.<br>\nIm Jahr 2005 (2005\/60) enthielten die Regeln zur Feststellung der Eigent&uuml;mer von Offshore-Firmen, die in der Europ&auml;ischen Union Konten er&ouml;ffnen oder Anteile und Immobilien erwerben wollen, auch Vorgaben um die wahren Eigent&uuml;mer dieser Offshore-Briefkastenfirmen zu identifizieren &ndash; die bzw. den sogenannten &bdquo;wirtschaftlichen&ldquo; Eigent&uuml;mer.<br>\nGem&auml;&szlig; den aktuell g&uuml;ltigen Regeln aus 2005 muss ein wirtschaftlicher Eigent&uuml;mer in der Europ&auml;ischen Union die &ldquo;nat&uuml;rliche Person&rdquo; sein, welche die Rechtsperson tats&auml;chlich kontrolliert, ganz egal wie viele Schichten von Strohm&auml;nnern, Briefkastenfirmen oder Trusts zwischengeschaltet wurden (siehe Artikel 3.6, auf Seite 8). Eine Firma aus Panama oder den Britischen Jungferninseln muss also ihre wahren wirtschaftlichen Eigent&uuml;mer den entsprechenden EU Banken, Anw&auml;lten und Notaren gegen&uuml;ber offenlegen. Verst&ouml;&szlig;e gegen diese Pflicht (z.B. indem ein Scheindirektor stattdessen eingetragen wird) werden sanktioniert und k&ouml;nnen eine Straftat sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/steuergerechtigkeit.blogspot.de\/2016\/04\/panama-papiere-wahrend-schauble-seinen.html\">blog steuergerechtigkeit<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Nicht l&auml;nger fackeln &ndash; Verm&ouml;genssteuer auf den Weg bringen<\/strong><br>\nOskar Lafontaine fordert die Sozialdemokraten auf, die in der SPD seit 20 Jahren andauernde Diskussion &uuml;ber die Verm&ouml;genssteuer zu beenden und diese Steuer wieder einzuf&uuml;hren. &bdquo;Die Politik der letzten Jahre hat dazu gef&uuml;hrt, dass die Ungleichheit bei Verm&ouml;gen und Einkommen in Deutschland immer gr&ouml;&szlig;er geworden ist.  Mit einer Verm&ouml;genssteuer k&ouml;nnten die n&ouml;tigen Mittel f&uuml;r den Sozialstaat aber auch f&uuml;r dringend n&ouml;tige Investitionen bereitgestellt werden. Solange sich die SPD aber dem Diktat von Sch&auml;ubles Schwarzer Null und Merkels Mantra &sbquo;keine Steuererh&ouml;hungen&lsquo; unterwirft und gleichzeitig L&ouml;hne und Renten immer st&auml;rker unter Druck geraten, kann sie nicht wieder zu der Schutzmacht der kleinen Leute werden, die Sigmar Gabriel als Konsequenz aus den verheerenden Wahlniederlagen gefordert hat. Die Panama Papers haben gezeigt, in welchem Umfang sich die Reichen der Besteuerung entziehen. Die Bundesregierungen an denen die SPD beteiligt war oder ist, haben daran nichts ge&auml;ndert. Bisher ist es immer nur bei Ank&uuml;ndigungen der jeweiligen Regierungen geblieben.  Und so ist auch Deutschland mittlerweile eine der f&uuml;hrenden Steueroasen der Welt und landet beim Schattenfinanzindex auf Platz acht.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.oskar-lafontaine.de\/links-wirkt\/details\/b\/1\/f\/1\/t\/oskar-lafontaine-nicht-laenger-fackeln-vermoegenssteuer-auf-den-weg-bringen\/\">Oskar Lafontaine<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der Aufstieg der AfD und die Ma&#776;r vom Protestwa&#776;hler<\/strong><br>\nDie Landtagswahlen vom 13. M&auml;rz 2016 brachten einen gro&szlig;en Erfolg f&uuml;r die <em>Alternative f&uuml;r Deutschland<\/em> (AfD). In den beiden westlichen Bundesl&auml;ndern Rheinland-Pfalz und Baden-W&uuml;rttemberg landete sie bei rund 12 und 15, in Sachsen-Anhalt bei circa 25 Prozent. Da, wo Fremde selten sind und der Ausl&auml;nderanteil gerade mal bei 1,9 Prozent liegt, sind das Ressentiment gegen Fl&uuml;chtlinge und die &Uuml;berfremdungsangst am st&auml;rksten ausgepr&auml;gt. In der Auseinandersetzung mit der Dresdner Pegida-Bewegung und unter R&uuml;ckgriff auf einen Begriff von Imre Kert&eacute;sz hatte ich dieses eigenartige Ph&auml;nomen &bdquo;platonischen Ausl&auml;nderhass&ldquo; genannt. In einzelnen Wahlkreisen wie in Bitterfeld errang die Partei 31,9 Prozent der Stimmen. Auch im Mannheimer Norden, wo traditionell SPD gew&auml;hlt wurde, gewann die AfD das Direktmandat. Ich sah im Fernsehen einen alten Sozialdemokraten, der angesichts der Erfolge der AfD im ehemals roten Mannheim M&uuml;he hatte, die Tr&auml;nen zur&uuml;ckzuhalten. Und es ist ja auch tats&auml;chlich zum Heulen!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.magazin-auswege.de\/2016\/04\/zum-verhaeltnis-von-angst-und-demokratie\/\">G&ouml;tz Eisenberg auf Auswege<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>KPMG, PWC, EY, Deloitte: Wirtschaftspr&uuml;fer sollen Asylantr&auml;ge bearbeiten<\/strong><br>\nDas Bundesamt f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge bittet Wirtschaftspr&uuml;fungskonzerne um Hilfe bei Asylverfahren. Ab Mai k&ouml;nnten die neuen Mitarbeiter anfangen &ndash; ihr Gehalt steht laut einem Bericht schon fest.<br>\nMitarbeiter der vier gro&szlig;en Wirtschaftspr&uuml;fungsgesellschaften in Deutschland sollen in den kommenden Monaten bei der Bew&auml;ltigung der Asylverfahren aushelfen. Das Bundesamt f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge (Bamf) hat sich mit dieser Bitte an die Unternehmen gewendet, schreibt das &ldquo;Handelsblatt&rdquo; unter Berufung auf Branchenkreise. Das Bamf best&auml;tigte der Zeitung zufolge die Anfrage, die an PWC, KPMG, EY und Deloitte ging.<br>\nDemnach sollen die Pr&uuml;fungsgesellschaften bei ihren Mitarbeitern f&uuml;r einen zeitweisen Wechsel an den Schreibtisch des Bamf werben. Von Mai an k&ouml;nnten sie f&uuml;r bis zu sechs Monate vom Job freigestellt und in den Asylverfahren eingesetzt werden. Die Bezahlung &uuml;bernimmt das Bamf. Der Zeitung zufolge bietet das Bundesamt f&uuml;r die &ldquo;Leiharbeitnehmer&rdquo; eine Bezahlung zwischen 56.000 und 67.000 Euro j&auml;hrlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/fluechtlinge-kpmg-und-co-sollen-fuer-bamf-asylantraege-bearbeiten-a-1086645.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Nur keine echten Mitarbeiter einstellen, die schwarze Null muss schlie&szlig;lich gerettet werden; egal, was da komme. Irgendwie klingt das Ganze wie ein Konjunkturprogramm f&uuml;r die Wirtschaftspr&uuml;ferbranche.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wieder en vogue &ndash; der Dritte Weltkrieg<\/strong><br>\nBeim letzten Mal war der Dritte Weltkrieg am 27. Juli 1985 ausgebrochen. So jedenfalls im 1978 erschienenen Szenario des pensionierten britischen Generals John Hackett. Titel: &bdquo;The Third World War&ldquo;. 1982 legte Hackett nach: &bdquo;The Third World War: The untold story&ldquo;. Die milit&auml;rische Konfrontation zwischen den damals von den USA und der Sowjetunion gef&uuml;hrten Milit&auml;rbl&ouml;cken eskalierte bei Hackett zum begrenzten Atomkrieg und endete mit einem Sieg des Westens.<br>\nVom Dritten Weltkrieg war seit Hacketts Elogen praktisch nichts mehr zu h&ouml;ren gewesen, denn dank Gorbatschow war der Kalte Krieg 1989\/90 zu den Akten gelegt worden. Der Realsozialismus brach zusammen, der Warschauer Vertrag l&ouml;ste sich auf, die Sowjetunion zerfiel. Damit war der Systemantagonismus, die Basis der jahrzehntelangen Gefahr eines dritten Weltkrieges, endg&uuml;ltig Geschichte.<br>\nAllerdings traten EU und NATO einen noch 1990 nicht f&uuml;r m&ouml;glich gehaltenen Marsch nach Osten an, sammelten fr&uuml;here sowjetische Verb&uuml;ndete ein und behandelten Russland im R&uuml;ckblick als Faktor, den man als Partner nicht wirklich ins Kalk&uuml;l zog, sondern von Fall zu Fall sedierte &ndash; etwa mit einem NATO-Russland-Rat, in dem nie Fragen verhandelt wurden, an denen Russland substanziell gelegen gewesen w&auml;re. So konnte 2014 der Ukraine-Konflikt offen ausbrechen und der bereits seit Jahren von interessierten Kr&auml;ften sukzessive betriebenen Neuverfeindung zwischen dem Westen und Russland einen ordentlichen Schub verpassen. Und &ndash; gef&uuml;hlt &ndash; nun endlich ist Russland wieder, was mancher lange vermisst zu haben scheint: &bdquo;eine langfristige existenzielle Bedrohung&ldquo;. So der scheidende milit&auml;rische Oberbefehlshaber Europa der NATO, Luftwaffengeneral Philip Breedlove, im Februar im US-Kongress.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/das-blaettchen.de\/2016\/04\/wieder-en-vogue-%E2%80%93-der-dritte-weltkrieg-35735.html\">Das Bl&auml;ttchen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Kapitalmarktunion: Antwort auf die Investitionsschw&auml;che oder R&uuml;ckkehr zur Kultur der organisierten Verantwortungslosigkeit?<\/strong><br>\nAnstatt die nachfragegetriebene Investitionsschw&auml;che an der Wurzel zu packen und die Wirtschaftspolitik wenn schon nicht neu auszurichten, so doch zu reformieren, setzt die EU auf die &bdquo;Segnungen&ldquo; dessen, was die letzten drei&szlig;ig Jahre das gro&szlig;e Leitthema war: (Neo-)Liberalisierung des Binnenmarktes. Anstatt fehlende &ouml;ffentliche Investitionen in Bildung und Infrastruktur durch eine goldene Investitionsregel zu erm&ouml;glichen, ist die Union im Rahmen der sogenannten &bdquo;Kapitalmarktunion&ldquo; nun fest entschlossen, die Investitionen ausgerechnet mit jenen Kapitalmarktinstrumenten wiederzubeleben, die nicht unerheblich zum Entstehen der Krise beigetragen haben &ndash; den Kreditverbriefungen. Statt weiterer Finanzmarktliberalisierung, Abbau von ArbeitnehmerInnenrechten und Austerit&auml;tspolitik ist eine wohlstandsorientierte Wirtschaftspolitik zur St&auml;rkung der Nachfrage in Europa voranzutreiben.<br>\nDie sogenannte Kapitalmarktunion ist sp&auml;testens seit dem Bericht &bdquo;Die Wirtschafts- und W&auml;hrungsunion Europas vollenden der &bdquo;5 Pr&auml;sidenten&ldquo; (Kommissionspr&auml;sident Jean Claude Juncker, Pr&auml;sident der Europ&auml;ischen Rates Donald Tusk, Pr&auml;sident der Euro-Gruppe Jeroen Dijsselbloem, EZB-Pr&auml;sident Mario Draghi und Pr&auml;sident des Europ&auml;ischen Parlaments Martin Schulz) in aller Munde. Sie sollte eine der Antwort auf die Investitionsschw&auml;che in Europa sein. Konkretisiert wurde sie vergangenen September mit einem &bdquo;Aktionsplan&ldquo;. Darin wird genau auf jene angebotsseitigen Ma&szlig;nahmen gesetzt, die wesentlich zur Entstehung der Finanzkrise beigetragen haben: Die Verbriefung und Verpackung von Kreditinstrumenten.<br>\nNeu ist, dass nun insbesondere auf Kredite an Klein- und Mittelbetriebe (KMU) gesetzt wird. Gem&auml;&szlig; dem &bdquo;originate and distribute&ldquo; Modell soll es kreditgebende Institutionen erm&ouml;glicht werden, ausstehende Kredite zu b&uuml;ndeln und weiterzuverkaufen. Dadurch besteht bei der Kreditvergabe kaum mehr ein Anreiz, das Risiko ad&auml;quat zu pr&uuml;fen, weil Kredite ja mit der Absicht vergeben werden, diese letztlich zu ver&auml;u&szlig;ern, und damit das Risiko aus der Bilanz der kreditvergebenden Institution &bdquo;verschwinden&ldquo; zu lassen. Am &bdquo;Markt&ldquo; &ndash; oder meist in Bilanzen anderer Banken &ndash; bleibt das Risiko aber weiter bestehen und wird zunehmend unkalkulierbar. Die dem Zusammenbruch von Lehman Brothers folgende Vertrauenskrise war Ausdruck dessen, dass kein Institut dem anderen Kredit geben wollte, weil nicht bekannt war, welche Risiken &uuml;ber die verbrieften Kreditpakete in den Bilanzen &bdquo;schlummerten&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/kapitalmarktunion-rueckkehr-zur-kultur-der-organisierten-verantwortungslosigkeit\/#more-13064\">Arbeit&amp;Wirtschaft<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Italien im Fr&uuml;hling, Europa im Sp&auml;therbst<\/strong><br>\nIch war am Wochenende zu einer Konferenz &uuml;ber die globale und europ&auml;ische Wirtschaftslage in Norditalien eingeladen, die sehr hochrangig besetzt war.<br>\nBeeindruckend war es wieder einmal, zu sehen und zu h&ouml;ren, wie viele Missverst&auml;ndnisse sich noch immer um die europ&auml;ische Krise ranken und wie schwer es ist &ndash; wissenschaftlich und noch mehr politisch &ndash; eine Linie zu finden, die in Richtung L&ouml;sung oder wenigstens Ausweg zeigt. Ich will noch einmal die aus meiner Sicht wichtigsten Missverst&auml;ndnisse aufzeigen und daraus f&uuml;r Italien, das Land, das bei uns in den vergangenen Wochen ja im Fokus stand, einige einfache, aber, wie ich in den Diskussionen gesehen habe, nur schwer abweisbare Schlussfolgerungen zu ziehen.<br>\nNoch immer geistert die Vorstellung durch die K&ouml;pfe, &ndash; wobei bei den meisten der Wunsch der Vater des Gedankens ist &ndash; die Krisenl&auml;nder h&auml;tten sich mittlerweile gefangen und somit sei bewiesen, dass die &bdquo;strukturellen Reformen&ldquo; positive Wirkungen erbringen k&ouml;nnen, man m&uuml;sse sie halt nur politisch durchsetzen. Das ist, wie wir in fast jedem Konjunkturbericht zeigen, f&uuml;r ganz S&uuml;deuropa falsch, jedenfalls dann, wenn man die harten statistischen Daten anschaut. Aber selbst BIP-Berechnungen von statistischen &Auml;mtern, die mit 0,5 oder 0,8 Prozent Zuwachs herauskommen, werden laufend zitiert, um zu beweisen, dass mittlerweile die Wende z. B. in Italien geschafft ist. Dahinter steht einfach mangelndes Wissen, denn mit einer solchen Zahl kann man absolut nichts beweisen, sie kann ein Zufallsprodukt sein oder, wie wir immer wieder warnen, sich aus dem vorauseilenden Gehorsam von statistischen &Auml;mtern ergeben, die alles zusammenkehren, was man nur an positiven Effekten zusammenkehren kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/italien-im-fruehling-europa-im-spaetherbst\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Schuldenschnitt kostet Gl&auml;ubiger mehr als 50 Prozent<\/strong><br>\nDie &ouml;sterreichische Finanzaufsicht l&auml;sst die Anleihegl&auml;ubiger der staatlichen Bad Bank Heta bluten. Sie sollen teilweise sogar auf ihre gesamten Forderungen verzichten.<br>\nIm Milliardenstreit um die ehemalige Skandalbank Hypo Alpe Adria m&uuml;ssen die Gl&auml;ubiger vorerst auf mehr als die H&auml;lfte ihrer elf Milliarden Euro verzichten. Einen entsprechenden Schuldenschnitt verf&uuml;gte &Ouml;sterreich am Sonntag. Besitzer vorrangiger Anleihen verlieren 54 Prozent, bei nachrangigen Anleihen gehen sogar 100 Prozent verloren, wie die Finanzmarktaufsicht FMA am Sonntag in Wien mitteilte. Auch viele deutsche Banken und Versicherungen sind von der Entscheidung betroffen, unter anderem die Commerzbank, die Hypovereinsbank, die Allianz, der R&uuml;ckversicherer MunichRe und die NordLB.<br>\nZinszahlungen ab dem 1. M&auml;rz 2015, dem Beginn des gesetzlich verordneten Zahlungsstopps, werden au&szlig;erdem komplett gestrichen. Die F&auml;lligkeit aller Anleihen wird bis Ende 2023 gestreckt.<br>\nAktuell werden die Verm&ouml;genswerte der &ouml;sterreichischen Krisenbank von der Bad Bank Heta verwertet, die bis 2020 selbst abgewickelt werden soll. Die Hypo Alpe Adria geh&ouml;rte von 2007 bis 2009 zur BayernLB. Vor und in dieser Zeit hatte sie sich mit einem durch B&uuml;rgschaften des Bundeslandes K&auml;rnten abgesicherten Expansionskurs auf dem Balkan v&ouml;llig verspekuliert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/banken-versicherungen\/heta-schuldenschnitt-kostet-glaeubiger-mehr-als-50-prozent\/13427824.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Geht dann wieder das Gejammer von Commerzbank, HypoVereinsbank, Allianz, Munich Re und NordLB von wegen &ldquo;Systemrelevanz&rdquo; los, da&szlig; der deutsche Staat die Verluste ersetzen soll?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Fragen an den Autor mit Kurt Bohr zu seinem Buch &bdquo;Hartz IV&ldquo;<\/strong><br>\nKurt Bohr, &ldquo;Hartz IV ist kein Schicksal. Wege aus dem sozialen Abseits&rdquo;. Brauchen wir einen dritten (sozialen) Arbeitsmarkt? Wie k&ouml;nnen Langzeitarbeitslose integriert werden? Hilft ein Mindestlohn?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/sr-mediathek.sr-online.de\/index.php?seite=7&amp;id=15794&amp;pnr=0\">SR 2<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bayern will Asylbewerber mit Ein-Euro-Jobs Arbeitswerte vermitteln<\/strong><br>\nBayerns Sozialministerin M&uuml;ller sieht in Ein-Euro-Jobs eine M&ouml;glichkeit, Asylbewerbern die Gepflogenheiten der deutschen Arbeitswelt zu vermitteln.<br>\nSo lernten sie fr&uuml;h wichtige Werte wie P&uuml;nktlichkeit, Verantwortlichkeit und Gewissenhaftigkeit kennen, auf die es in der Arbeitswelt dieses Landes ankomme, sagte die CSU-Politikerin in M&uuml;nchen. Die Fl&uuml;chtlinge k&ouml;nnten den Hof in der Erstaufnahmeeinrichtung fegen, Schnee r&auml;umen oder dem Hausmeister helfen. Die bayerische Sozialministerin f&uuml;gte hinzu, sollten die Fl&uuml;chtlinge die Jobs ablehnen, w&uuml;rden ihnen die Leistungen gek&uuml;rzt. Sanktionen f&uuml;r Unwillige seien wichtig, um die Balance der gesamtgesellschaftlichen Akzeptanz zu erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/fluechtlingspolitik-bayern-will-asylbewerber-mit-ein-euro.447.de.html?drn:news_id=601541\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Tolle deutsche Werte! Vor allem k&ouml;nnen die Asylbewerber lernen, dass der Niedriglohnsektor in Deutschland recht gut funktioniert. P&uuml;nktlichkeit, Verantwortlichkeit und Gewissenhaftigkeit: Sind das nicht Sekund&auml;rtugenden, mit denen auch ein KZ betrieben werden kann?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wie Deutschland zum weltweiten Waffenh&auml;ndler wurde<\/strong><br>\nDas Ministerium gab sich ungn&auml;dig. Es spreche doch nichts gegen die Lieferung von Cobra-Panzerabwehrraketen nach Griechenland, lie&szlig; es Kritiker abblitzen. Das Land m&ouml;ge zwar von rechten Obristen beherrscht werden, doch seien Raketen ja nicht zum Einsatz etwa gegen Demonstranten vorgesehen. Also: Wo ist das Problem? Was an sehr aktuelle Debatten erinnert, spielte sich tats&auml;chlich 1968 ab.<br>\nDamals war die Diskussion fast ein Novum. Inzwischen aber ist die Bundesrepublik einer der gr&ouml;&szlig;ten Waffenh&auml;ndler der Welt. Deutsche Waffen und Waffenteile werden seit Jahrzehnten auch in viele Krisengebiete geliefert &ndash; trotz aller Richtlinien, die genau dies eigentlich unterbinden sollen. Zwar sind die Zahlen insgesamt r&uuml;ckl&auml;ufig, trotzdem erreichten die R&uuml;stungsausfuhren 2015 offiziell wieder stolze 7,5 Milliarden Euro. Derzeit etwa gibt es Streit um einen Panzerdeal mit Katar. Wie konnte es so weit kommen? Ein Leitorgan der Historiker, die Vierteljahreshefte f&uuml;r Zeitgeschichte, wird in seiner neuen Ausgabe eine Antwort geben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/ruestungsexporte-wahl-der-waffen-1.2942679\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der Terrorismus der b&ouml;rsennotierten Nichtbeachtung<\/strong><br>\nAm Abend des Tages, da in Br&uuml;ssel ein terroristischer Anschlag ver&uuml;bt wurde, meldete sich die B&ouml;rse im &ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehen zu Wort. Einleitender Satz dort: &raquo;Die Anschl&auml;ge in Br&uuml;ssel wirkten sich nicht negativ auf die B&ouml;rse aus.&laquo; Puh, Dusel braucht der Mensch. Das ging ja zum Gl&uuml;ck nochmal glimpflich ab. B&ouml;rsenvertr&auml;glichkeit ist ja auch das Mindeste, was man erwarten kann vom internationalen Terrorismus, oder nicht? Wenn es ihn schon geben muss, dann doch bitte so, dass er dergestalt operiert, die Indizes und Kurse nicht zu manipulieren. Wenn er sie sogar steigen lie&szlig;e, dann &hellip; aber laut sagt man das lieber nicht. Was aber klar ist: Lieber oft und h&auml;ufig terrorisieren, sodass er zur Gewohnheit wird und die Menschen nicht mehr sonderlich &uuml;berrascht, als aus heiterem Himmel und ohne Eingew&ouml;hnungseffekt, was als Konsequenz sinkende Aktienkurse notieren w&uuml;rde.<br>\nDas ist n&auml;mlich das Problem mit den B&ouml;rsen und M&auml;rkten. Sie erodieren ja nur, wenn irgendwas nicht so ist, wie sie es gewohnt sind, was hei&szlig;t: Wie es die Teilnehmer der M&auml;rkte gewohnt sind. Wenn n&auml;mlich Anleger und Konsumenten verunsichert sind, weil ein Szenario die Konstanz und Kontinuit&auml;t infrage stellt, dann kann da schon mal der Kurs abfallen. Wenn die aber mit den Schultern zucken und murren, dass man das ja schon kenne, stoisch weitermachen, dann bleibt alles stabil. &raquo;Die Gewohnheit&laquo;, so schrieb David Hume bereits im 18. Jahrhundert, &raquo;ist der gro&szlig;e F&uuml;hrer im Menschenleben.&laquo; Und die Gewohnheit, die die M&auml;rkte in Terrorzeiten so an den Tag legt, ist eben auch ein F&uuml;hrer und Duce. Denn die M&auml;rkte, die machen uns nicht nur zu Getriebenen, sie zeigen jetzt mal wieder besonders deutlich, wie schei&szlig;egal ihnen die politischen Entwicklungen sind, solange man noch Profite herbeispekulieren kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2016\/04\/der-terrorismus-der-borsennotierten.html\">ad sinistram<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Debatte &uuml;ber SPD-Chef Gabriel: Die Schuldfrage<\/strong><br>\nAm Montag war SPD-Chef Sigmar Gabriel da, wo ein echter Sozialdemokrat sein muss: bei demonstrierenden Stahlkochern in Duisburg. Rund 90.000 soll es von ihnen noch geben in Deutschland, die Branche plagt ein &auml;hnliches Problem wie die Genossen: Es geht abw&auml;rts.<br>\nVor seinem Auftritt in Duisburg machte der Wirtschaftsminister deutlich, wie viel ihm an dieser Industrie liegt: &ldquo;Guten Stahl brauchen wir in allen Wirtschaftszweigen&rdquo;, sagte er der &ldquo;Passauer Neuen Presse&rdquo;. Auch darin liegt wohl eine Parallele zur SPD: Dass Deutschland eine sozialdemokratische Partei braucht, das glauben selbst notorische Meckerer.<br>\nNur: Die B&uuml;rger dieses Landes schenken ihr immer weniger Vertrauen. Bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Baden-W&uuml;rttemberg landete die SPD sogar hinter der AfD, in der j&uuml;ngsten Umfrage von Infratest kommt sie gerade noch auf 21 Prozent.<br>\nSo schlecht war die SPD noch nie in einer bundesweiten Umfrage. Und schon geht die Angst unter den Genossen um, dass es noch weiter bergab gehen k&ouml;nnte &ndash; m&ouml;glicherweise sogar unter die 20-Prozent-H&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/debatte-um-spd-chef-sigmar-gabriel-die-schuldfrage-a-1086551.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Eigentlich k&ouml;nnte der SPD nichts Besseres passieren, als wenn Mr. Zick Zack zur&uuml;cktreten w&uuml;rde. Allerdings stellt sich die Frage nach seinem Nachfolger bzw. seiner Nachfolgerin? F&auml;llt ihnen liebe Leser und Leserinnen da spontan jemand mit Format ein? Mir nicht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Sch&auml;uble schreibt AfD-Erfolg zur H&auml;lfte der EZB zu<\/strong><br>\nFinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble hat die Schuld am Wahlerfolg der AfD auch der Geldpolitik von EZB-Pr&auml;sident Mario Draghi zugeschoben.<br>\nBundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble steht f&uuml;r eine Aussage zum Wahlerfolg der AfD in der Kritik. Sch&auml;uble hatte laut &bdquo;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&ldquo; und Nachrichtenagentur &bdquo;Dow Jones&ldquo; auf einer Veranstaltung am Freitagabend in Kronberg erz&auml;hlt, dass er Mario Draghi, dem Pr&auml;sidenten der Europ&auml;ischen Zentralbank, gesagt habe, er k&ouml;nne &bdquo;stolz&ldquo; sein &ndash; die H&auml;lfte des AfD-Wahlergebnisses k&ouml;nne er der Auslegung seiner Geldpolitik verdanken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur\/europaeische-zentralbank-schaeuble-schreibt-afd-erfolg-zur-haelfte-der-ezb-zu\/13429750.html?nlayer=012+-+Megaaufmacher+2+-+Contenet-Box+mitte_11427624\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Eine derartig groteske Verdrehung der Realit&auml;t gibt es nicht. Draghi versucht nichts Anderes als Europa vor einer Deflation zu bewahren. Das Europa kurz vor einer Deflation steht und wirtschaftlich nicht auf die Beine kommt ist allein der katastrophalen Austerit&auml;tspolitik Sch&auml;ubles zu verdanken.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das College wird zur Schuldenfalle<\/strong><br>\nIn Amerika nehmen viele Studenten Kredite auf, um sich die Universit&auml;t leisten zu k&ouml;nnen. Wer auf die falsche Hochschule setzt, wird diese Schulden nicht mehr los. [&hellip;]<br>\nNoch alarmierender wirkt die Gesamtzahl. Zusammengerechnet summieren sich die Studienschulden in den Vereinigten Staaten zu einer volkswirtschaftlich h&ouml;chst relevanten Dimension: Sie liegen inzwischen bei 1,2 Billionen Dollar, das ist mehr als das Dreifache des deutschen Bundeshaushalts. Nur f&uuml;r ihre Immobilien haben sich die Amerikaner st&auml;rker verschuldet als f&uuml;r ihre Bildung.<br>\nDie Wirtschaftsberater des Pr&auml;sidenten f&uuml;rchten inzwischen, dass die hohen Schulden die Hochschulabsolventen davon abhalten, H&auml;user und Autos zu kaufen. Statt die Konjunktur durch kraftvollen Konsum zu stimulieren, bleiben sie im &ouml;konomisch schlimmsten Fall im Kellergeschoss des elterlichen Eigenheims wohnen und leihen sich gelegentlich Papas Auto.<br>\nWie bedeutsam das Problem ist, zeigt auch eine andere Zahl: Rund 40 Millionen Amerikaner schlagen sich mit nicht abbezahlten Studentenkrediten herum. Und nach Berechnungen der Landeszentralbank von St. Louis ist knapp jeder dritte dieser 40 Millionen Schuldner mit den Zahlungen in Verzug. Damit ist die Zahlungsmoral oder Zahlungsf&auml;higkeit der Ex-Studenten viel schlechter als die der Kunden in den anderen gro&szlig;en Kreditkategorien. Bei Autokrediten etwa liegt die Verzugsquote bei 8,5 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/beruf-chance\/campus\/amerikanische-studenten-das-college-wird-zur-schuldenfalle-14170042.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Dieselbe FAZ, die Studiengeb&uuml;hren (und Studienkredite) auch in Deutschland bef&uuml;rwortet, zeigt hier ein bi&szlig;chen Einsicht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die Anstalt vom 05.04.2016<\/strong><br>\nAm 06.04.2016 haben wir <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32859#more-32859\">hier<\/a> begeistert &uuml;ber die Sendung berichtet.<br>\nEinige werden sich vielleicht gefragt haben, woher die Informationen sind, die bei der Sendung verwendet wurden.<br>\nEin NDS-Leser hat uns freundlicherweise auf den dazu geh&ouml;renden <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDF\/zdfportal\/blob\/42964830\/1\/data.pdf\">&ldquo;Faktencheck&rdquo; hingewiesen<\/a>. Claus von Wagner schreibt auf facebook zum Faktencheck u.a. Folgendes: Und wie immer gilt: Wir m&ouml;chten der Anfang einer Debatte sein, nicht das Ende!\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Erdogan, zeig mich an!<\/strong><br>\nDer Kabarettist macht die Auseinandersetzung mit B&ouml;hmermanns Schm&auml;hgedicht und der deutsch-t&uuml;rkischen Krise vollends zur Posse.<br>\nDieter Hallervorden will Bundeskanzlerin Merkel die Entscheidung erleichtern. Nachdem sich bereits Springer-Chef Mathias D&ouml;pfner mit dem Satiriker B&ouml;hmermann solidarisch erkl&auml;rt hat und die juristischen Folgen mit tragen will, hat sich nun auch Hallervorden mit einem eigenen Lied eingereiht: &ldquo;Jetzt erst recht!&rdquo;, meint er.<br>\nDas d&uuml;rfte die Entscheidung, die heute auf oberster Ebene der Bundesregierung getroffen werden soll, zumindest auch atmosph&auml;risch beeinflussen, denn der Streisand-Effekt ist zumindest hierzulande jedem bekannt, auch wenn er Erdogan egal zu sein scheint. Die t&uuml;rkische Regierung hatte gestern ihren Wunsch nach Strafverfolgung wegen Beleidigung des t&uuml;rkischen Pr&auml;sidenten durch das Schm&auml;hgedicht B&ouml;hmermanns eingereicht. Nach &sect; 103 StGB kann die Beleidigung von Organen und Vertretern ausl&auml;ndischer Staaten bestraft werden, einem Verfahren muss die Bundesregierung aber zustimmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47919\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>Dazu: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=YOwxDY37ZxE\">Dieter Hallervorden &ndash; Erdogan, zeig mich an!<\/a><\/strong>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>CODEPINK<\/strong><br>\n<a href=\"http:\/\/www.codepink.org\">CODEPINK<\/a> (oder Code Pink) ist eine von Frauen initiierte, basisdemokratische Bewegung f&uuml;r Frieden und soziale Gerechtigkeit.<br>\nCODEPINK wurde in den vergangenen Jahren mehrfach ausgezeichnet. In Deutschland z.B. hat CODEPINK zusammen mit &bdquo;Lebenslaute&ldquo; den 2014 <a href=\"http:\/\/www.aachener-friedenspreis.de\/preistraeger\/archiv\/jahr-2014.html\">Aachener Friedenspreis erhalten<\/a>.<br>\nNach Ansicht von CODEPINK ist der illegale Drohnenkrieg der USA eine wichtige Ursache des weltweit eskalierenden Terrorismus und der Fl&uuml;chtlingswellen.<br>\nIn den Tagen vor und nach der Preisverleihung in Bayreuth werden die CODEPINK-Delegierten eine Rundreise in Deutschland machen, um sich mit der deutschen Bev&ouml;lkerung und mit Politiker*innen und Journalist*innen &uuml;ber Friedensthemen auszutauschen. Schwerpunkt in den aktuellen Friedensbem&uuml;hungen der Delegation ist die Diskussion um die zentrale Rolle der Air Base Ramstein (bei Kaiserslautern) und AFRICOM (Stuttgart) in den US-Drohnenkriegen sowie die Modernisierung der US-Atomwaffen in B&uuml;chel\/ Eifel.<br>\nHier die (weiteren) geplanten Veranstaltungen:\n<ul>\n<li><strong>13.April BERLIN<\/strong><br>\n19:00 &ndash; 21:00<br>\n<strong>Podium Diskussion: CODEPINK (Moderation Sabine Schiffer)<\/strong><br>\n<em>&bdquo;Terrorism, Drone Warfare &amp; Germany&ldquo;<\/em>\n<p>(English &amp; German mit &Uuml;bersetzung)<br>\nVeranstaltungsort: Sprechsaal, Marienstr. 26, 10117 Berlin<br>\nEintritt frei . Spenden erbeten<\/p><\/li>\n<li><strong>14.April BAYREUTH<\/strong><br>\n20:00 &ndash; 22:00<br>\n<strong>Podium Diskussion: CODEPINK<\/strong><br>\n<em>&bdquo;Krieg aus Deutschland &ndash; Der Einsatz von Drohnen im &sbquo;Krieg gegen den Terror&lsquo;.<\/em>\n<p>Veranstaltungsort: Parteib&uuml;ro DIE GR&Uuml;NE, Kirchgasse (Fussg&auml;ngerbereich))<br>\nEintritt frei . Spenden erbeten<\/p><\/li>\n<li><strong>15. April BAYREUTH<\/strong><br>\n18:00<br>\nPreisverleihung und Rede von CODEPINK (&Uuml;bersetzung aus dem englischen): Wilhelmine-von-Bayreuth-Preis f&uuml;r Toleranz und Humanit&auml;t in kultureller Vielfalt\n<p>Veranstaltungsort: Audimax der Universit&auml;t Bayreuth<br>\n&Ouml;ffentliche Veranstaltung<\/p><\/li>\n<li><strong>17.April KAISERSLAUTERN<\/strong>\n<p>15:00 &ndash; ca. 17:00<br>\n<strong>Mahnwache\/Protest vor der Ramstein Air Force Base<\/strong><br>\n(Veranstaltungsort wird in K&uuml;rze bekanntgegeben.)<\/p>\n<p>18:00 &ndash; ca. 20:30<br>\n<strong>Podiumsdiskussion mit CODEPINK<\/strong><br>\n<em>&bdquo;Peace, Feminism, Humanism, and CODEPINK&ldquo;<\/em><\/p>\n<p>(English &amp; German mit &Uuml;bersetzung)<br>\nVeranstaltungsort: In die Friedenskirche Kaiserslautern, Kurt-Schumacher-Str. 56<br>\nEintritt frei . Spenden erbeten<\/p><\/li>\n<li><strong>18.April STUTTGART<\/strong><br>\n19:00 &ndash; 21:00<br>\n<strong>Podiumsdiskussion mit Roland Blach of German WRI (DFG-VK), Stuttgart<\/strong><br>\n<em>&bdquo;B&uuml;chel und Ramstein &uuml;berall,&ldquo;<\/em>\n<p>Diskussion &uuml;ber US-Atomwaffen und das US-Drohnenprogramm<br>\n(English &amp; German mit &Uuml;bersetzung)<br>\nVeranstaltungsort: Katholisches Bildungswerk, K&ouml;nigstra&szlig;e 7, 70173 Stuttgart&#8232;Eintritt frei . Spenden erbeten<\/p><\/li>\n<li><strong>April MUNICH<\/strong><br>\n19:30 &ndash; 22:00<br>\nPodiumsdiskussion: CODEPINK und Thomas R&ouml;dl, German WRI (DFG-VK), Munich<br>\n&bdquo;Gewaltlos gegen Krieg&ldquo;<br>\nVeranstaltungsort: B&uuml;rgersaal F&uuml;rstenried, Z&uuml;richerstr. 35 <\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle 1: <a href=\"http:\/\/codepink-in-germany.org\/2016\/03\/06\/deutschsprachige-webseite-codepink-in-germany\/\">Codepink<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.nordbayerischer-kurier.de\/nachrichten\/wilhelmine-von-bayreuth-preis-fuer-us\">Nordbayerischer Kurier (1)<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.nordbayerischer-kurier.de\/nachrichten\/code-pink-protest-gegen-preisverleihung_464574\">Nordbayerischer Kurier (2)<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung A.S.:<\/strong>  H&ouml;ren Sie sich <a href=\"http:\/\/www.nordbayerischer-kurier.de\/videos\/kommentar-von-wegen-antisemitisch_834255\">diesen Kommentar an<\/a> und besuchen Sie eine der bevorstehenden Veranstaltungen in Deutschland. Machen Sie sich Ihr eigenes Bild.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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