{"id":32945,"date":"2016-04-13T08:33:15","date_gmt":"2016-04-13T06:33:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32945"},"modified":"2016-04-13T08:33:15","modified_gmt":"2016-04-13T06:33:15","slug":"hinweise-des-tages-2602","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32945","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32945#h01\">Demokratie: Volk und Wahrheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32945#h02\">Im Land der L&uuml;gen &ndash; Wie uns Politik und Wirtschaft mit Zahlen manipulieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32945#h03\">Neues Wei&szlig;buch der Bundeswehr birgt einen Haufen Probleme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32945#h04\">Warum Amerika das wahre Panama ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32945#h05\">Noch mehr Sparen &ndash; und noch mehr Verschuldung!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32945#h06\">Bargeldloses Bezahlen in Schweden: Cash? Kein Interesse!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32945#h07\">Protest gegen TTIP, CETA und TISA in Hannover<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32945#h08\">WDR: 53,7 Millionen Rentnerinnen und Rentner in 2030 &ndash; wie und wo?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32945#h09\">Oskar Lafontaine: Riester-Rente ist gescheitert &ndash; Rentenk&uuml;rzungen zur&uuml;cknehmen, Rente wieder auf 53 Prozent anheben!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32945#h10\">Strittige Vorschl&auml;ge zur Arbeitslosenversicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32945#h11\">Druck auf Arbeitnehmervertreter: Einsch&uuml;chtern, isolieren, zerm&uuml;rben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32945#h12\">Niederl&auml;ndische Soldaten in deutschen Panzern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32945#h13\">Im B&uuml;ndnis mit Al Qaida<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32945#h14\">Freihandel und staatliche Souver&auml;nit&auml;t: Streit um Bergbau in El Salvador<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32945#h15\">Bernie and the Big Banks<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32945#h16\">400 Festnahmen bei Demo in Washington<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32945#h17\">&Ouml;sterreich startet Bauarbeiten am Brenner: Am Ende soll ein Grenzzaun stehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32945#h18\">Fachtagung von Business Crime Control e.V.<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Demokratie: Volk und Wahrheit<\/strong><br>\nAlle klagen &uuml;ber den Mangel an Demokratie. Aber Wahlen sind nicht die L&ouml;sung. Es ist paradox: Wer Demokratie will, darf die Menschen nicht direkt befragen. (&hellip;) Aus gutem Grund gibt es Parlamente. Sie sch&uuml;tzen die Demokratie vor dem Volk und das Volk vor sich selbst. Denn beim Volk, das ist eine paradoxe Wahrheit, ist die Demokratie nicht gut aufgehoben. Volkes Stimme und Fortschritt &ndash; das geht nicht gut zusammen. Die Schweizer wollten keine Minarette, die Hamburger keine Gemeinschaftsschulen und die Niederl&auml;nder jetzt keinen Vertrag mit der Ukraine. Vern&uuml;nftig war das alles nicht &ndash; und fortschrittlich erst recht nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/keine-gerechtigkeit-durch-demokratie-volk-und-wahrheit-a-1086533.html\">Jakob Augstein bei Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Jakob Augstein &auml;u&szlig;ert hier eine verbreitete Ansicht: Das Volk sei im Zweifel anf&auml;llig f&uuml;r reaktion&auml;re und engstirnige Forderungen und erst der Filter eines Parlamentes b&uuml;rge f&uuml;r eine vern&uuml;nftige und fortschrittliche Politik. Eine wesentliche Frage stellt sich aber: Wer oder was ist eigentlich &bdquo;vern&uuml;nftig&ldquo; und &bdquo;fortschrittlich&ldquo;? Dienen solche Begriff vielleicht auch als sch&ouml;nf&auml;rberische Selbstbeschreibung? Ist &bdquo;fortschrittlich&ldquo; ein sympathisch klingendes Etikett f&uuml;r Ansichten einer sich oftmals von der Bev&ouml;lkerungsmehrheit abkoppelnden Elite? Erw&auml;hnenswert ist, wie der Verein &bdquo;Mehr Demokratie&ldquo;, der Volksentscheide und direkte B&uuml;rgerbeteiligung unterst&uuml;tzt, die Augstein-Kolumne <a href=\"https:\/\/www.mehr-demokratie.de\/kommentar_volk_und_wahrheit.html\">aktuell kommentiert<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>&bdquo;Wie kommen Parlamente zustande? Richtig: Sie werden vom Souver&auml;n gew&auml;hlt. So steht es in Artikel 20 (2) Grundgesetz: &lsquo;Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen ausge&uuml;bt &hellip;&rsquo;. Dieser Artikel steht unter Ewigkeitsvorbehalt. W&uuml;rde er ge&auml;ndert, w&auml;re die Bundesrepublik abgeschafft. Die direkte Demokratie ist das gute Recht der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger. Im &Uuml;brigen gibt es die direkte neben der repr&auml;sentativen Demokratie in s&auml;mtlichen Bundesl&auml;ndern. Die sind daran nicht untergegangen, ebenso wenig Demokratie und Fortschritt. Im Gegenteil: Mit der direkten Demokratie wird die repr&auml;sentative Demokratie repr&auml;sentativer. Daf&uuml;r muss die direkte Demokratie nicht einmal genutzt werden. Sie h&auml;lt &ndash; als Damoklesschwert &uuml;ber den Gew&auml;hlten &ndash; das Parlament in der N&auml;he der Interessen der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger. Es wird dann n&auml;mlich vor Entscheidungen mehr diskutiert und genauer abgewogen. Ringt das Parlament damit wirklich um beste L&ouml;sungen, wird es gest&auml;rkt, nicht geschw&auml;cht.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p><em>Die Ablehnung von mehr direkter Demokratie kann auch als ein Ausweichen vor m&uuml;hsamen und langwierigen kontroversen &ouml;ffentlichen Debatten gesehen werden. Die Bev&ouml;lkerung erscheint in dieser Perspektive dann &ndash; sehr bequem &ndash; als &bdquo;unbelehrbar&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Das ist elit&auml;rer antidemokratischer Snobismus von links. Sicher, nicht jedes Ergebnis eines Plebiszits ist bei n&auml;herer Betrachtung &bdquo;vern&uuml;nftig&ldquo;. Das sind sehr viele Entscheidungen der Parlamente jedoch auch nicht und hier sind die Repr&auml;sentanten g&auml;nzlich unber&uuml;hrt vom gemeinen Volk. Sanktionen gegen Russland, Hartz-Gesetze, Senkung des Steuersatzes f&uuml;r Verm&ouml;gende &hellip; ich k&ouml;nnte hier zahlreiche Beispiele f&uuml;r F&auml;lle nennen, bei denen die Repr&auml;sentanten in den Parlamenten ziemlich unvern&uuml;nftigen Unsinn beschlossen haben. Ist die Demokratie in den Parlamenten gut aufgehoben? Sicher, es gibt auch viele gute Argumente gegen Plebiszite  &ndash; z.B. die Medienkonzentration und die Meinungsmacht der Eliten. Aber so wie Augstein argumentiert, klingt die Kritik ganz einfach nur schn&ouml;selig abgehoben und im schlimmsten Sinne antidemokratisch.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Im Land der L&uuml;gen &ndash; Wie uns Politik und Wirtschaft mit Zahlen manipulieren<\/strong><br>\nZahlen l&uuml;gen nicht! Diese angebliche Wahrheit machen sich viele zunutze &ndash; vor allem Politik und Wirtschaft, lassen sich doch hinter scheinbar objektiven Zahlen die wahren Interessen und Ziele &ldquo;wissenschaftlich&rdquo; verbergen. (&hellip;) Ob Cholesterin oder Bev&ouml;lkerungsprognosen mit Arbeitskr&auml;ftemangel samt Rentenl&uuml;cke &ndash; t&auml;glich wird die &Ouml;ffentlichkeit mit einer Datenflut &uuml;bersch&uuml;ttet. Doch kann man den Zahlen wirklich vertrauen? Woher kommen sie? Welche Interessen stecken dahinter und wie wird getrickst?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/reportage-dokumentation\/dokus\/sendung\/im-land-der-luegen-100.html\">ARD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.K.:<\/strong> Diese sehr, sehr sehenswerte Sendung lief Montag Abend in der ARD. Den NDS-Leser wundert das alles nicht, vor allem das Thema &ldquo;Riestern&rdquo; wurde hier seit Jahren, ja ich meine seit einem Jahrzehnt, schon so abgebildet wie es heute erst gesehen wird. Auch das die INSM als Manipulator benannt wird, ist sehr gut. Es gibt doch noch Glanzpunkte bei ARD und ZDF, leider zu wenig, aber es ist besser als nichts. Ist man b&ouml;se gesinnt k&ouml;nnte man meinen, dass eben diese Sendungen den ganzen Rest glaubw&uuml;rdiger machen sollen, aber wer ist schon so ein Schelm &hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Neues Wei&szlig;buch der Bundeswehr birgt einen Haufen Probleme<\/strong><br>\nDer Entwurf f&uuml;r ein neues Wei&szlig;buch l&ouml;st heftige Kontroversen aus, auch zwischen den zust&auml;ndigen Ministerien. So reagierte das Ausw&auml;rtige Amt am Dienstag vor allem auf &Uuml;berlegungen des Verteidigungsministeriums, einen st&auml;rkeren Einsatz der Bundeswehr im Innern anzustreben. Au&szlig;enminister Frank-Walter Steinmeier lie&szlig; nur wenige Stunden nach Bekanntwerden der entsprechenden Passage erkl&auml;ren, mit der SPD werde es keinesfalls eine &Auml;nderung des Grundgesetzes geben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/bundeswehr-weissbuch-ein-ganzer-haufen-probleme-1.2946304\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Warum Amerika das wahre Panama ist<\/strong><br>\nFinanzminister Sch&auml;uble will den Kampf gegen Steueroasen global gewinnen. Aber um den zu gewinnen, muss er sich nicht mit tropischen Inselstaaten anlegen &ndash; sondern dem Mutterland des Kapitalismus, den USA. Wenige amerikanische Namen tauchen in den Panama-Papieren auf. In einem ersten Reflex witterten Verschw&ouml;rungstheorien nicht abholde Kommentatoren, dass es sich hier um ein geschicktes Man&ouml;ver handeln, dass gar die Offenlegung der Namen, unter anderem der Entourage des russischen Pr&auml;sidenten, von Geheimdiensten bef&ouml;rdert gewesen sein, k&ouml;nnte. Dabei ist der Grund f&uuml;r das Fehlen von amerikanischen Namen ein ganz anderer, viel einfacherer: US-Amerikaner m&uuml;ssen nicht ins Ausland gehen, um eine Briefkastenfirma zu gr&uuml;nden und Steuern zu sparen. Bundesstaaten wie Delaware, Wyoming und Nevada erm&ouml;glichen eine Firmengr&uuml;ndung ganz einfach, Steuererleichterung inklusive. (&hellip;) Steuergerechtigkeit ist die entscheidende Herausforderung, wenn liberale westliche Demokratien von ihren Bev&ouml;lkerungen weiterhin als legitim anerkannt werden m&ouml;chten. (&hellip;) wenn wir es selbst nicht schaffen, unter uns eine gerechte Besteuerung herzustellen, sondern ein Modell haben, bei dem der so genannte kleine Mann wegen einfacher Dinge mit dem Finanzamt auf Jahre &uuml;ber Kreuz liegt, der wiederum sprichw&ouml;rtliche gro&szlig;e Fisch hingegen aber unbehelligt sein Dasein genie&szlig;en und walten kann, wie er will, dann wird &uuml;ber kurz oder lang die Systemfrage gestellt werden. Die populistischen Bewegungen, die sich &uuml;ber unsere Hemisph&auml;re legen wie ein Krebsgeschw&uuml;r, haben genau das als Ziel: die w&uuml;tende Masse gegen die so genannte politische Elite aufzuhetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/politik\/ausland\/goerlachs-gedanken-kultur-des-misstrauens\/13433754-2.html\">Wirtschaftswoche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Der Artikelautor <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alexander_G%C3%B6rlach\">Alexander G&ouml;rlach<\/a> ist in der Elite gut vernetzt. Er ist Mitglied der Atlantikbr&uuml;cke und war in der Vergangenheit u.a. stellvertretender Pressesprecher der CDU-Bundestagsfraktion, PR-Berater f&uuml;r BMW und Bild-Kolumnist. Offenbar macht er sich nun Sorgen um die Akzeptanz des Systems &ndash; m&ouml;glicherweise auch Ausdruck einer wachsender Nervosit&auml;t und Unsicherheit bei den oberen Zehntausend.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Noch mehr Sparen &ndash; und noch mehr Verschuldung!<\/strong><br>\nNach Ver&ouml;ffentlichung unseres Artikels &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/ist-sparen-ohne-verschuldung-moeglich\/\">Ist Sparen ohne Verschuldung m&ouml;glich?<\/a>&ldquo; erreichten uns viele Zuschriften. Einige Leser dankten uns f&uuml;r die Aufkl&auml;rung, andere suchten nach Beispielen, in denen Sparen doch ohne Verschuldung m&ouml;glich ist. (&hellip;) Ein Leser schreibt uns: &bdquo;Auch wenn sicherlich der Gro&szlig;teil des Geldes durch Kreditvergabe entsteht, schaffen Banken auch neues Geld, wenn sie Assets mit selbstgeschaffenem Giralgeld &bdquo;bezahlen&ldquo; (Wertpapiere, Sachanlagen usw.). [&hellip;] Diesem Vorgang steht meines Erachtens keine Verschuldung gegen&uuml;ber.&ldquo; Hier ist festzuhalten, dass alle Einlagen der Banken als Verbindlichkeiten zu den Schulden einer Bank geh&ouml;ren. Banken besitzen niemals ihre eigenen Einlagen, diese geh&ouml;ren immer anderen Wirtschaftssubjekten. Kauft eine Bank einen Verm&ouml;genswert an, so kann sie diesen tats&auml;chlich mit selbst geschaffenem Giralgeld bezahlen, indem sie den Kaufbetrag dem Verk&auml;ufer auf dessen Konto als Sichteinlage gutschreibt. Nat&uuml;rlich wird die Bank dadurch nicht &bdquo;reicher&ldquo;, denn sie hat zwar nun den neu erworbenen Verm&ouml;genswert auf der Aktivseite ihrer Bilanz, doch steht dem auf der Passivseite (in gleicher H&ouml;he) die Einlage des Verk&auml;ufers als Verbindlichkeit gegen&uuml;ber. Es kommt damit zu einer sog. Bilanzverl&auml;ngerung. Die Bank schuldet also bei der Schaffung von Einlagen durch Ankauf von Assets mit &bdquo;selbstgeschaffenen Giralgeld&ldquo; dem Verk&auml;ufer Geld. M&ouml;chte der Verk&auml;ufer sein Geld ausbezahlt bekommen, muss sich die Bank zus&auml;tzliches Bargeld besorgen, das sie wiederum nur durch zus&auml;tzliche Verschuldung oder den R&uuml;ckgriff auf Zentralbankgeld, welches wiederum durch Verschuldung entstanden ist, erwerben kann. So h&auml;tten wir dann gegebenenfalls ein weiteres Verschuldungsverh&auml;ltnis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/noch-mehr-sparen-und-noch-mehr-verschuldung\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Der Knackpunkt hier ist eben das Bargeld. Wie von den Autoren des Artikels richtig bemerkt, entsteht f&uuml;r die Banken im beschriebenen Fall nur dann ein gr&ouml;&szlig;eres Problem, wenn viel von dem privat gesch&ouml;pften Giralgeld in staatliches bzw. von der Zentralbank geschaffenes Bargeld umgetauscht wird. Genau das passiert aber im Verlauf der letzten Jahrzehnte immer weniger. Die Bedeutung des Bargeldes nahm bisher langfristig ab, wovon die Banken profitierten. Von daher sollte man vielleicht noch st&auml;rker zwischen &ouml;konomischem Modell und Realit&auml;t differenzieren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bargeldloses Bezahlen in Schweden: Cash? Kein Interesse!<\/strong><br>\nWie bargeldlos ist unsere Zukunft? Dar&uuml;ber diskutieren F&uuml;hrungskr&auml;fte aus Banken, Finanzsektor und Einzelhandel in der Konferenz &ldquo;Future of Cash&rdquo; in Paris. In Schweden wird schon heute fast ausschlie&szlig;lich ohne Bargeld bezahlt. Warum das so ist, erkl&auml;rt Korrespondent Clas Oliver Richter im ARD-Studio Stockholm.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/bargeld-schweden-101.html\">ARD<\/a>\n<p><strong>Dazu: Wie eine gekaufte UN-Organisation mit Visa und Mastercard an der Abschaffung des Bargelds arbeitet<\/strong><br>\nEine &bdquo;Better Than Cash Alliance&ldquo; unter Schirmherrschaft einer Uno-Organisation, hat das erkl&auml;rte Ziel, das Bargeld in den armen L&auml;ndern Afrikas und Asiens zugunsten bargeldloser Zahlungsmethoden zur&uuml;ckzudr&auml;ngen. Das Ziel ist also das gleiche, wie es bei uns verfolgt wird. Die vorgeblichen Motive und Argumente sind ganz andere. Schockierend, wie sich internationale Organisationen vor den Karren der Finanz- und IT-Branche der USA spannen lassen. Suum cuique, jedem das seine, sagt der Lateiner so sch&ouml;n. Wenn es dem Bargeld an den Kragen gehen soll, dann bekommt jeder Adressat die Begr&uuml;ndung, die er gerade am leichtesten schlucken kann. Bei uns ist das die Bek&auml;mpfung von Terrorismus und Geldw&auml;sche. Das zieht grad so sch&ouml;n. In &Ouml;konomenkreisen wird auch gern mal damit argumentiert, dass man Bargeld abschaffen m&uuml;sse, damit die Geldpolitik ihr Gotteswerk noch besser und wirksamer erledigen k&ouml;nne. Und f&uuml;r die unterentwickelten L&auml;nder Afrikas und Asiens haben die Anti-Bargeld-K&auml;mpfer nochmal ein anderes Argument im &Auml;rmel, auf das sie sich dort konzentrieren: &bdquo;finanzielle Inklusion&ldquo;, die Verbesserung des Zugangs der Armen zu Finanzdienstleistungen. (&hellip;) Seit 2012 gibt es diese Better Than Cash Alliance (BTCA) Ihr Sekretariat stellt der United Nations Capital Development Fund (UNCDP) in New York. Financiers sind die gro&szlig;en US-Institutionen, die am meisten von der Abschaffung des Bargelds profitieren w&uuml;rden, Visa und Mastercard, sowie die US-Organisationen,  die in B&uuml;chern &uuml;ber die Geschichte des US-Geheimdienstes besonders h&auml;ufig vorkommen, wie die Ford Foundation und die Entwicklungshilfebeh&ouml;rde US-AID, au&szlig;erdem die US-Gro&szlig;bank Citi (ihr Chefvolkswirt Willem Buiter trommelt bei uns aus anderen Gr&uuml;nden f&uuml;r die Abschaffung des Bargelds), sowie ganz vorne die illustre Bill and Melinda Gates Foundation.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/599-btca-1#weiterlesen\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Protest gegen TTIP, CETA und TISA in Hannover<\/strong><br>\nDer DGB-Bezirk Niedersachsen &ndash; Bremen &ndash; Sachsen-Anhalt ruft am 23. April in Hannover zur Demonstration gegen die Handels- und Investitionsabkommen TTIP und CETA sowie gegen das Dienstleistungsabkommen TISA auf.Die Proteste sollen einen Tag vor der Er&ouml;ffnung der Hannover Industriemesse 2016 durch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und US-Pr&auml;sident Barack Obama stattfinden. Die Demonstration steht unter dem Motto &ldquo;TTIP &amp; CETA stoppen! &ndash; F&uuml;r einen gerechten Welthandel!&rdquo;Im vergangenen Oktober waren bereits eine Viertelmillion Menschen in Berlin gegen die Abkommen auf die Stra&szlig;e gegangen. Nie zuvor demonstrierten in Europa mehr Menschen zu diesem Thema. An der Berliner Siegess&auml;ule forderte der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann: &ldquo;Es muss Schluss sein mit der grenzenlosen Deregulierung.&rdquo; Die Gewerkschaften seien nicht gegen internationalen Handel und Globalisierung, &ldquo;aber die Gewinne sind immer ungleicher verteilt&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gew.de\/aktuelles\/detailseite\/neuigkeiten\/protest-gegen-ttip-ceta-und-tisa-in-hannover\/\">GEW<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>WDR: 53,7 Millionen Rentnerinnen und Rentner in 2030 &ndash; wie und wo?<\/strong><br>\nWDR (Westdeutscher Rundfunk) &ldquo;informiert&rdquo;: &ldquo;2030 werden von 53,7 Mio Rentnern etwa 25,1 Mio. von Altersarmut bedroht sein&rdquo;. Und: &ldquo;28,6 Mio. Rentner erhalten eine ausreichende Rente&rdquo;. (&ldquo;<a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/verbraucher\/geld\/rente-projektion-100.html\">Fast jedem zweiten Rentner droht die Altersarmut<\/a>&ldquo;, Stand: 12.04.2016, 05:00 Uhr) Die Frage des B&uuml;ro f&uuml;r absurde Statistik (BaSta): &Uuml;ber welches Land berichtet der WDR und welche Bev&ouml;lkerungsentwicklung wird vom WDR prognostiziert? Die Einwanderung von vielen Millionen armen alten Menschen kurz vor Vollendung des 67. Lebensjahres? Nach der 13. Bev&ouml;lkerungsvorausberechnung der statistischen &Auml;mter des Bundes und der L&auml;nder werden in der Bundesrepublik Deutschland Ende 2030 z.B. nach der Variante 2 (&ldquo;Kontinuit&auml;t bei st&auml;rkerer Zuwanderung&rdquo;) 80,919 Millionen Menschen leben, darunter 19,239 Millionen im Alter von 67 Jahren und &auml;lter. Und nach der Variante 3 (&ldquo;relativ alte Bev&ouml;lkerung&rdquo;) 79,631 Millionen Menschen, darunter 19,555 Millionen im Alter von 67 Jahren und &auml;lter. Gut, es kann die eine oder andere Million mehr werden. Und nat&uuml;rlich gibt es auch Menschen, die in 2030 noch keine 67 Jahre alt sind und eine Rente beziehen. Aber woher die vom WDR genannten 53,7 Millionen Rentnerinnen und Rentner in 2030 kommen sollen, bleibt unklar. Sch&ouml;n und erstrebenswert w&auml;re es, wenn die vom WDR f&uuml;r 2030 genannte Zahl von 28,6 Millionen Rentnerinnen und Rentner mit einer &ldquo;ausreichenden Rente&rdquo; erreicht w&uuml;rde. Das Thema &ldquo;Altersarmut&rdquo; verdient einen solideren Umgang mit den Bev&ouml;lkerungsdaten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/buero-fuer-absurde-statistik\/756-wdr-53-7-millionen-rentnerinnen-und-rentner-in-2030-wie-und-wo.html\">BIAJ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wenn auch die WDR-Zahlen nicht g&auml;nzlich stimmen sollten, die (Alters-)Armut d&uuml;rfte hierzulande zunehmen. Dessen d&uuml;rften sich Schr&ouml;der, Fischer, Clement, M&uuml;ntefering &amp; Co auch bewu&szlig;t gewesen sein. Sie haben den Niedriglohnsektor eingef&uuml;hrt (Schr&ouml;der: &bdquo;Wir haben einen der besten Niedriglohnsektoren aufgebaut, den es in Europa gibt&ldquo;) und das Rentenniveau deutlich abgesenkt. Oder waren sie so naiv zu glauben, die davon betroffene Arbeitnehmerschaft w&uuml;rde dennoch im Alter abgesichert sein?Vielleicht kann ja mal gepr&uuml;ft werden, ob u.a. hier ein Versto&szlig; gegen den Amtseid (Art. 56 GG: &bdquo;Ich schw&ouml;re, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erf&uuml;llen und Gerechtigkeit gegen jedermann &uuml;ben werde. So wahr mir Gott helfe.&ldquo;) vorliegen k&ouml;nnte.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Oskar Lafontaine: Riester-Rente ist gescheitert &ndash; Rentenk&uuml;rzungen zur&uuml;cknehmen, Rente wieder auf 53 Prozent anheben!<\/strong><br>\nOskar Lafontaine fordert CSU-Chef Horst Seehofer auf, seinen Ank&uuml;ndigungen Taten folgen zu lassen und daf&uuml;r zu sorgen, dass im Bundestag unverz&uuml;glich ein Gesetzentwurf eingebracht wird, der die Privatisierung der Rente (Riester-Rente) beendet. &bdquo;Die Zerst&ouml;rung der Rentenformel durch SPD, Gr&uuml;ne, CDU, CSU, und FDP bedeutet millionenfache Altersarmut&ldquo;, so Lafontaine. &bdquo; Wenn die Zerst&ouml;rung der gesetzlichen Rente nicht r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht wird, dann droht ab 2030 jedem zweiten Neurentner eine Rente auf Grundsicherungsniveau (ca. 790 Euro). Arbeit w&uuml;rde dann nicht mehr dazu f&uuml;hren, dass man im Alter eine h&ouml;here Rente erh&auml;lt, als diejenigen, die nicht gearbeitet haben.&ldquo; Auch die SPD m&uuml;sse einen Schlussstrich unter die Agenda 2010 ziehen und wieder zur &bdquo;Schutzmacht&ldquo; der Millionen Menschen werden, denen durch die verheerende Politik des Kanzlers Schr&ouml;der in Verbund mit den Gr&uuml;nen Altersarmut droht. &bdquo;Wenn Politiker von CDU, CSU und SPD jetzt &uuml;berlegen, warum ihnen die W&auml;hler weglaufen, dann ist die Zerst&ouml;rung der gesetzlichen Rente eine wesentliche Ursache. Denn der Sozialabbau der vergangenen Jahre hat dazu gef&uuml;hrt, dass immer mehr Menschen im Alter nicht genug zum Leben haben. Im Hinblick auf die Wahlerfolge der AFD ist es unerl&auml;sslich, dass die Koalitionsparteien entsprechende Antr&auml;ge der LINKEN im Bundestag nicht immer ablehnen, sondern ihre Fehlentscheidungen der letzten Jahre korrigieren und dass Rentenniveau wieder auf 53 Prozent anheben.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.oskar-lafontaine.de\/links-wirkt\/details\/b\/1\/f\/1\/t\/oskar-lafontaine-riester-rente-ist-gescheitert-rentenkuerzungen-zuruecknehmen-rente-wieder-auf\/\">Oskar Lafontaine<\/a>\n<p><strong>Dazu: Gabriel: &bdquo;Dann wird die Bundestagswahl zum Votum &uuml;ber die Rente&ldquo;<\/strong><br>\nNach Arbeitsministerin Nahles macht sich auch SPD-Chef Gabriel stark daf&uuml;r, die Rente zu erh&ouml;hen. Der Bundestagswahlkampf geht offenbar los. Der wegen sehr schlechter Umfragewerte zunehmend unter Druck stehende SPD-Chef Sigmar Gabriel will die gesetzlich festgelegte Absenkung des Rentenniveaus stoppen und daf&uuml;r die Rentenformel &auml;ndern. &bdquo;Das Niveau der gesetzlichen Rente darf nicht weiter sinken, sondern muss auf dem jetzigen Niveau stabilisiert werden&ldquo;, sagte Gabriel der Funke-Mediengruppe. Wenn die Union als Koalitionspartner dies nicht mitmache, &bdquo;wird die SPD das sp&auml;testens zur Bundestagswahl zur Abstimmung stellen&ldquo;. (&hellip;) Bislang ist politisch gewollt, dass das Rentenniveau weiter sinkt. Mit der rot-gr&uuml;nen Rentenreform der Jahre 2000\/2001 wurde der Deckelung des Beitragssatzes zur Rentenversicherung Vorrang einger&auml;umt, damit die Rentenversicherung &bdquo;auch langfristig f&uuml;r die j&uuml;ngere Generation bezahlbar&ldquo; bleibe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/sigmar-gabriel-will-absenkung-des-rentenniveaus-stoppen-14174184.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> So viel Heuchelei ist unertr&auml;glich. Die beiden Parteien, die jetzt angeblich das Rentenniveau anheben oder wenigstens stabilisieren wollen (CSU und SPD), regieren gerade zusammen und k&ouml;nnten die Pl&auml;ne sofort umsetzen. Sie m&uuml;ssen nicht noch einmal eineinhalb Jahre bis zur Bundestagswahl warten, um ihre angeblichen Pl&auml;ne zur Abstimmung zu stellen und dann absehbar doch wieder zu vertagen. Und wie glaubhaft sind solche Pl&auml;ne, wenn vor 15 Jahren genau das Gegenteil beschlossen wurde? Warum sollen die Renten auf dem aktuellen Armutsniveau verbleiben und nicht wenigstens auf das (immer noch niedrige) Niveau von 53% vom Durchschnittslohn angehoben werden, also das Niveau von 1999? Und was ist mit der gestrichenen Berufsunf&auml;higkeitsrente (f&uuml;r alle nach 1960 geborenen) und der Anerkennung von Ausbildungszeiten? Es bleibt noch viel zu tun &hellip;<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Gabriel erweckt in den Medien wiederholt den Eindruck, er geh&ouml;re irgendwie zur parlamentarischen Opposition. Er &bdquo;fordert&ldquo; &ouml;ffentlich Ma&szlig;nahmen von der Regierung, deren Teil er doch ist.<\/em><\/p>\n<p><strong>Und: SPD-Chef Gabriel auf der Kippe: Was wollt ihr dann?<\/strong><br>\nWerden die Sozialdemokraten ihren Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel absetzen? Sollen sie doch machen. Nur: Ihre Probleme w&uuml;rde die SPD damit nicht los. (&hellip;) Ob der Hamburger B&uuml;rgermeister Olaf Scholz oder Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles, die als m&ouml;gliche Alternativen f&uuml;r den SPD-Vorsitz gelten, f&uuml;r diese Probleme bessere L&ouml;sungen h&auml;tten als Gabriel? Eben. Deshalb warten die beiden auch lieber ab und hoffen auf bessere Zeiten.Bis dahin sollte die SPD sich darauf besinnen, dass sie inhaltlich streitet und Seit an Seit marschiert &ndash; und zwar Sigmar Gabriel hinterher. Ein besserer Parteichef ist nicht in Sicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/sigmar-gabriel-auf-der-kippe-was-wollt-ihr-dann-kommentar-a-1086667.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Diese triefende Apologie zeigt, wie wichtig Gabriel f&uuml;r die herrschenden Eliten ist und sei es nur, um die SPD dauerhaft zu paralysieren und jede noch so kleine Chance auf eine Mehrheit jenseits der Union auszuschlie&szlig;en. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Strittige Vorschl&auml;ge zur Arbeitslosenversicherung<\/strong><br>\nDie Vorschl&auml;ge von Linken und Gr&uuml;nen zur Reform der Arbeitslosenversicherung sto&szlig;en bei Experten auf ein geteiltes Echo. Das ergab eine Anh&ouml;rung des Ausschusses f&uuml;r Arbeit und Soziales unter Vorsitz von Kerstin Griese (SPD) am Montag, 11. April 2016, in dessen Mittelpunkt zwei Antr&auml;ge der Oppositionsfraktionen standen. Die Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen verlangt in ihrem Antrag (18\/5386) unter anderem, schon nach viermonatiger Beitragszeit einen zweimonatigen Bezug von Arbeitslosengeld zu gew&auml;hren und die Arbeitslosenversicherung f&uuml;r alle Selbst&auml;ndigen bezahlbar zu machen. Die Linksfraktion pl&auml;diert in ihrem Antrag (18\/7425) unter anderem daf&uuml;r, die Rahmenfrist, innerhalb derer Anwartschaftszeiten f&uuml;r den Bezug von Arbeitslosengeld I (Alg I) erworben werden m&uuml;ssen, von zwei auf drei Jahre zu verl&auml;ngern. (&hellip;)Unterst&uuml;tzt wurde dieser Vorschlag von Dr. Gerhard Bosch, Professor f&uuml;r Arbeitssoziologie an der Universit&auml;t Duisburg-Essen. Angesichts der Zunahme befristeter Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse sei eine Verl&auml;ngerung der Rahmenfrist angebracht. Gerade die hohe Zahl befristeter Vertr&auml;ge bei Jugendlichen und deren fehlende soziale Absicherung zeige, dass es sich hier um eine &bdquo;massive Problemlage&ldquo; und keine Trivialit&auml;t handele, sagte Bosch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/bundestag\/ausschuesse18\/a11\/kw15-pa-arbeit\/416368\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Druck auf Arbeitnehmervertreter: Einsch&uuml;chtern, isolieren, zerm&uuml;rben<\/strong><br>\nBetriebsratswahlen werden sabotiert, gewerkschaftsnahe Betriebsr&auml;te werden versetzt, sozial isoliert und mit Abmahnungen und K&uuml;ndigungen &uuml;berzogen. Das alles geschieht, um Tarif-Initiativen im Keim zu ersticken, um den Einfluss von Gewerkschaften in Unternehmen einzuschr&auml;nken. Betriebliche Mitbestimmung ohne Unterst&uuml;tzung einer Gewerkschaft ist aber ungleich schwerer zu organisieren. Die Sozialpartnerschaft wird zur Farce, die Ungleichheit der Kr&auml;fte w&auml;chst. Im Feature werden Menschen vorgestellt, die sich f&uuml;r Arbeitnehmerinteressen und eine gewerkschaftliche Vertretung stark gemacht haben und damit auf heftigen Widerstand des Unternehmens stie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/druck-auf-arbeitnehmervertreter-einschuechtern-isolieren.976.de.html?dram:article_id=350664\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.H.:<\/strong> Ein Beitrag zur traurigen, emp&ouml;renden Wahrheit im Berufsleben oder ein Lehrst&uuml;ck der markkonformen Demokratie!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Niederl&auml;ndische Soldaten in deutschen Panzern<\/strong><br>\nDie gemeinsame EU-Verteidigungspolitik galt bereits als gescheitert. Doch angesichts leerer Kassen und des internationalen Terrors denken manche Staaten nun um. (&hellip;) Die EU-Staaten haben im Dezember 2010 Pooling and Sharing als gemeinsame Strategie verk&uuml;ndet, mit der sie Haushaltsmittel einsparen und ihre milit&auml;rischen F&auml;higkeiten steigern wollen. Mit st&auml;rker verzahnten und effizienteren Streitkr&auml;ften k&ouml;nnte Europa schlie&szlig;lich gegen&uuml;ber den alten Weltm&auml;chten USA, Russland, China und neuen starken Staaten wie Indien in der Sicherheitspolitik selbstbewusster auftreten.  (&hellip;) Deutschland und die Niederlande gehen nun weiter. Die beiden Leopard-Panzer an Bord der Karel Doorman boten nicht nur einen martialischen Hintergrund f&uuml;r ein Fotoshooting der beiden Ministerinnen. Das Kriegsger&auml;t sollte symbolisch zeigen, wie eng k&uuml;nftig die Streitkr&auml;fte der beiden L&auml;nder kooperieren werden. 3.000 niederl&auml;ndische Soldaten werden zur deutschen Division geh&ouml;ren. Und zudem wird das deutsche Seebataillon, in dem die Schutzkr&auml;fte, die Minentaucher und Boarding-Soldaten zusammengefasst sind, der niederl&auml;ndischen Marine unterstellt &ndash; mit mehr als 800 Soldaten. Au&szlig;erdem werden die Flotten verst&auml;rkt gemeinsam &uuml;ben und regelm&auml;&szlig;ig Personal austauschen. &ldquo;Mittelfristig sollen die Niederlande Hauptpartner f&uuml;r den gesicherten und weitreichenden Seetransport der Bundeswehr werden&rdquo;, teilt das Verteidigungsministerium mit. Doch die Entscheidungen &uuml;ber Eins&auml;tze der zusammen dienenden Soldaten bleiben den nationalen Regierungen und Parlamenten in Den Haag und Berlin vorbehalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/2016-04\/eu-verteidigungspolitik-deutschland-niederlande-kooperation\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Furchtbar. Ganz offensichtlich soll hier &ldquo;alternativlos&rdquo; ein schleichender Zwang erzeugt werden, die Befehlsgewalt &uuml;ber die Armeen der EU-Staaten in die H&auml;nde der EU zu legen. Damit kann dann ganz leicht z. B. der Parlamentsvorbehalt des deutschen Grundgesetzes ausgehebelt werden. Die wirklichen Ursachen f&uuml;r die Probleme sind die politisch gewollten Sparzw&auml;nge sowie die unglaubliche Korruption und Ineffizienz bei R&uuml;stungsfirmen und im Beschaffungswesen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Im B&uuml;ndnis mit Al Qaida<\/strong><br>\nDer Waffenstillstand in Syrien droht von einer Miliz zu Fall gebracht zu werden, die von Verb&uuml;ndeten Deutschlands aufger&uuml;stet und auf Druck auch der Bundesregierung in die Genfer Syrien-Verhandlungen eingebunden wurde. Berichten zufolge nimmt die Miliz Ahrar al Sham zur Zeit an einer Milit&auml;roffensive des Al Qaida-Ablegers Al Nusra teil. W&auml;hrend f&uuml;r Al Nusra der Waffenstillstand nicht gilt, ist Ahrar al Sham in ihn einbezogen. Die Miliz ist von Berlins NATO-Partner T&uuml;rkei sowie von Qatar, einem zentralen Verb&uuml;ndeten der Bundesrepublik in Mittelost, finanziert und aufger&uuml;stet worden. Au&szlig;enminister Frank-Walter Steinmeier hat sich energisch daf&uuml;r eingesetzt, sie in die Oppositionsdelegation bei den Genfer Verhandlungen aufzunehmen, obwohl sie seit Jahren eng mit Al Nusra (Al Qaida) kooperiert. Eine neue Analyse der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) best&auml;tigt, dass die milit&auml;rische Kooperation auf gro&szlig;er ideologischer N&auml;he beruht. Auch sei Ahrar al Sham in Massaker an der alawitischen Minderheit involviert gewesen. Die Miliz werde oft als &ldquo;syrische Taliban&rdquo; bezeichnet, berichtet ein f&uuml;hrender deutscher Salafismus-\/Jihadismus-Experte. Wie er erkl&auml;rt, st&auml;rkt, &ldquo;wer sie aufwertet, indirekt &hellip; al Qaida&rdquo;. Dies trifft enge Verb&uuml;ndete Berlins sowie das Ausw&auml;rtige Amt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59343\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Freihandel und staatliche Souver&auml;nit&auml;t: Streit um Bergbau in El Salvador<\/strong><br>\nEl Salvador hat reiche Goldvorkommen, die Bergbaukonzerne ausbeuten wollen. Doch Kleinbauern bef&uuml;rchten, dass ihre D&ouml;rfer Tagebauen weichen m&uuml;ssen und der Goldabbau ihr Wasser mit Schwermetallen belastet. Erfahrungen aus anderen Abbauregionen geben ihnen Recht. 98 Prozent der Gewinne w&uuml;rden ohnehin an die &ndash; in der Regel ausl&auml;ndischen &ndash; Konzerne gehen. Die Proteste gehen weiter, obwohl Aktivisten mit dem Tode bedroht und einige bereits ermordet wurden. Die Regierung will nun ein Gesetz verabschieden, das allen Metallbergbau verbietet. Damit k&ouml;nnte El Salvador zum Vorbild f&uuml;r ganz Mittelamerika werden. (&hellip;) Das Bergbauunternehmen OceanaGold hat den Staat El Salvador vor dem Schiedsgericht der Weltbank verklagt, auf Gewinnausf&auml;lle in H&ouml;he von rund 300 Millionen US-Dollar, denn die Regierung hat 2014 alle Pl&auml;ne f&uuml;r Metallbergbau gestoppt. Die Klage st&uuml;tzt sich auf Klauseln eines Freihandelsabkommens zwischen den USA und mittelamerikanischen Staaten. Der Fall OceanaGold versus El Salvador k&ouml;nnte zum Pr&auml;zedenzfall werden, der die Grenzen staatlicher Souver&auml;nit&auml;t und die Macht der Konzerne auslotet. Und er l&auml;sst ahnen, was TTIP f&uuml;r Europa bedeuten k&ouml;nnte: denn Klagen multinationaler Konzerne gegen Staaten sollen auch durch dieses Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU m&ouml;glich werden. Das Urteil des Schiedsgerichts ICSID wird 2016 erwartet. Sollte El Salvador zahlen m&uuml;ssen, k&ouml;nnte das den Staatsbankrott bedeuten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/swr2\/programm\/sendungen\/wissen\/bergbau-in-el-salvador\/-\/id=660374\/did=17067302\/nid=660374\/ekvbg5\/index.html\">SWR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Bernie and the Big Banks<\/strong><br>\nThe recent kerfluffle about Bernie Sanders purportedly not knowing how to bust up the big banks says far more about the threat Sanders poses to the Democratic establishment and its Wall Street wing than it does about the candidate himself.Of course Sanders knows how to bust up the big banks. He&rsquo;s already introduced legislation to do just that. And even without new legislation a president has the power under the Dodd-Frank reform act to initiate such a breakup.But Sanders threatens the Democratic establishment and Wall Street, not least because he&rsquo;s intent on doing exactly what he says he&rsquo;ll do: breaking up the biggest banks.The biggest are far larger today than they were in 2008 when they were deemed &ldquo;too big to fail.&rdquo; Then, the five largest held around 30 percent of all U.S. banking assets. Today they have 44 percent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/robertreich.org\/post\/142549234005\">Robert Reich<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>400 Festnahmen bei Demo in Washington<\/strong><br>\nDie Polizei in der US-Bundeshauptstadt Washington hat mehr als 400 Teilnehmer einer Demonstration vor dem Kapitol festgenommen. Ihnen wird unter anderem vorgeworfen, den Zugang zum Sitz von Senat und Repr&auml;sentantenhaus blockiert zu haben. Viele Demonstranten hatten sich auf Stufen gesetzt, die zu dem Geb&auml;ude f&uuml;hren.Zu der weitgehend friedlichen Aktion hatte die Organisation &ldquo;Democracy Spring&rdquo; (Fr&uuml;hling der Demokratie&rdquo;) aufgerufen, die gegen den Einfluss des &ldquo;gro&szlig;en Geldes&rdquo; auf die US-Politik k&auml;mpft. Die Amerikaner h&auml;tten es satt, dass ihre Politiker gekauft w&uuml;rden, sagte ein Sprecher.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dw.com\/de\/400-festnahmen-bei-demo-in-washington\/a-19179848\">Deutsche Welle<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>&Ouml;sterreich startet Bauarbeiten am Brenner: Am Ende soll ein Grenzzaun stehen<\/strong><br>\nBisher ist die Zahl der am Brenner ankommenden Fl&uuml;chtlinge nicht nennenswert gestiegen, doch &Ouml;sterreich rechnet offenbar damit, dass sich das &auml;ndert. Heute wurde mit Bauarbeiten begonnen, an deren Ende ein Grenzzaun stehen soll. Noch flie&szlig;t der Autoverkehr ungehindert &uuml;ber den Brennerpass. Doch seit dem Morgen laufen neben der Autobahn, am Lkw-Parkplatz Brennersee, erste vorbereitende Bauma&szlig;nahmen. Bauarbeiter haben begonnen, Leitplanken abzumontieren. (&hellip;) Am Ende soll am Brenner auch ein St&uuml;ck Grenzzaun stehen, ab wann genau, ist noch unklar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/brenner-grenzkontrollen-101.html\">ARD<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Fachtagung von Business Crime Control e.V.<\/strong><br>\nUnter dem Titel: &ldquo;Steuerbetrug, TTIP, Wirtschaftslobbyismus &ndash; Wie Konzernmacht die Demokratie unterminiert&rdquo; findet die diesj&auml;hrige Fachtagung von Business Crime Control e.V. am Samstag, dem 16. April in Frankfurt am Main statt. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die hinter den weltweiten Wirtschaftsverbrechen mehr vermuten als einen schleichenden Verfall der Sitten der F&uuml;hrungseliten in Politik, Wirtschaft und Kultur. In dieser Veranstaltung wird analysiert und diskutiert, wie der politisch gedeckte systematische Gesetzesbruch &ndash; und zwar haupts&auml;chlich der Konzerne &ndash; die rechts &ndash; und sozialstaatlichen Errungenschaften der bisherigen alten und neuen sozialen Bewegungen unterlaufen und die Demokratien ruinieren, um deren &uuml;berf&auml;llige Weiterentwicklung zu verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.egon-w-kreutzer.de\/Ressourcen\/BCC%20Einladung.pdf\">BCC<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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