{"id":32955,"date":"2016-04-14T08:47:47","date_gmt":"2016-04-14T06:47:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32955"},"modified":"2016-04-14T08:47:47","modified_gmt":"2016-04-14T06:47:47","slug":"hinweise-des-tages-2603","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32955","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32955#h01\">Altersarmut: &ldquo;Sehenden Auges ins offene Messer gerannt&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32955#h02\">&raquo;Es geht um organisierte Kriminalit&auml;t der Reichen und M&auml;chtigen&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32955#h03\">Die Deflation ist ein Meister aus Deutschland &ndash; und die EZB ist sein Opfer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32955#h04\">&ldquo;Wir wiederholen die Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32955#h05\">Eurokrise: Staats- oder Marktversagen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32955#h06\">&Ouml;ffentlich-Private-Partnerschaften &ndash; Des Kaisers neue Kleider?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32955#h07\">L&auml;nderspezifische Konzernberichte: EU-Kommissionsvorschlag entt&auml;uscht auf ganzer Linie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32955#h08\">Exklusiv: Die geheimen Abschiebepl&auml;ne der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32955#h09\">Deutschlands F&uuml;hrungsrolle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32955#h10\">Lobbyismus in Schulen: Wenn der silberne Stern im Physikheft prangt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32955#h11\">Diskussion um Fallpauschalen in Kliniken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32955#h12\">Protest in Frankreich: Die neuen Nachtw&auml;chter von links<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32955#h13\">Pressefreiheit in der T&uuml;rkei: &ldquo;Wir werden k&auml;mpfen und gewinnen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32955#h14\">SPD-Umfragetief: M&uuml;ntefering lobt Gabriel als &ldquo;sehr verantwortlich&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=posturl&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Altersarmut: &ldquo;Sehenden Auges ins offene Messer gerannt&rdquo;<\/strong><br>\nJedem zweiten Deutschen, der 2030 in Rente geht, droht die Altersarmut. Die Absenkung der Renten ist eine der Ursachen daf&uuml;r, insbesondere weil die Riester-Rente gefloppt sei, sagt Ulrich Schneider, der Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Deutschen Parit&auml;tischen Gesamtverbands, im DLF. Ohne Reformen wird das Rentensystem gegen die Wand fahren.<br>\nDirk-Oliver Heckmann: Der Westdeutsche Rundfunk, der hat unter Berufung auf eigene Recherchen und Berechnungen gemeldet: Jedem zweiten Deutschen, der 2030 in Rente geht, droht die Altersarmut. Ist das eine seri&ouml;se Einsch&auml;tzung? Das habe ich vor dieser Sendung Ulrich Schneider gefragt, den Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Deutschen Parit&auml;tischen Gesamtverbands.<br>\nUlrich Schneider: Das ist eine seri&ouml;se Einsch&auml;tzung. Man kann jetzt &uuml;ber die eine oder andere Zahl noch mal nachgr&uuml;beln, aber in der Richtung stimmt es und es ist auch nicht dramatisiert oder &uuml;bertrieben. Es ist im &Uuml;brigen auch eine Rechnung, die selbst Frau von der Leyen schon mal vor einigen Jahren so aufgemacht hat, um deutlich zu machen, wir brauchen Reformen im Rentensystem, sonst f&auml;hrt dieses System gegen die Wand.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/altersarmut-sehenden-auges-ins-offene-messer-gerannt.694.de.html?dram:article_id=351149\">Deutschlandradio<\/a>\n<p><strong>dazu: Widerstand in der CDU gegen neue Rentenpl&auml;ne<\/strong><br>\nHessens Finanzminister Sch&auml;fer nennt Vorst&ouml;&szlig;e von SPD und CSU f&uuml;r h&ouml;heres Rentenniveau &bdquo;unbezahlbar&ldquo;. Auch Unionsfraktionschef Kauder warnt vor einem &bdquo;irren Rentenwahlkampf&ldquo;. Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel und der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer sto&szlig;en mit ihren Forderungen nach einem h&ouml;heren gesetzlichen Rentenniveau auf Widerstand in der CDU. Nach dem Chef der Unionsfraktion im Bundestag, Volker Kauder, hat sich auch Hessens Finanzminister Thomas Sch&auml;fer (CDU) von den Vorst&ouml;&szlig;en distanziert. Zwar gebe es Anlass, &uuml;ber Wege zu einer ausreichenden Alterssicherung zu reden. Nun aber sei eine Debatte entbrannt, &bdquo;die so tut, als gebe es das Demographieproblem nicht mehr&ldquo;, warnte er im Gespr&auml;ch mit Journalisten. Dabei sei &bdquo;klar, dass L&ouml;sungen &uuml;ber die gesetzliche Rentenversicherung unbezahlbar werden&ldquo;.<br>\nAuch parteitaktisch h&auml;lt Sch&auml;fer nichts von den Vorst&ouml;&szlig;en f&uuml;r eine h&ouml;here gesetzlichen Rente. Er rate davon ab, &bdquo;t&auml;glich eine andere Sau durchs Dorf zu treiben&ldquo;. Am Ende werde es darum gehen, &bdquo;wem man zutraut nicht nur auf Tagesfragen zu reagieren, sondern auch die Herausforderungen der n&auml;chsten 15 Jahre zu l&ouml;sen&ldquo;. Unionsfraktionschef Kauder hatte zuvor gewarnt, niemand solle ein Interesse an einem &bdquo;irren Rentenwahlkampf haben&ldquo;.SPD-Chef Gabriel hatte verlangt, noch vor der vor der Bundestagswahl die Rentenformel zu &auml;ndern, um f&uuml;r ein h&ouml;heres Rentenniveau zu sorgen. Falls die Union nicht mitmache, werde die SPD dies &bdquo;bei der Bundestagswahl zur Abstimmung stellen&ldquo;. Daraufhin forderte Seehofer, der die Debatte am Freitag angesto&szlig;en hatte, ebenfalls eine schnelle Reform.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/widerstand-in-der-cdu-gegen-rentenplaene-von-sigmar-gabriel-14176583.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Bis heute haben Seehofer und Gabriel nur von Rentenerh&ouml;hungen geraunt, ohne konkrete Pl&auml;ne auf den Tisch zu legen. Das scheint der Trick gewesen zu sein: beide konnten sich sozial geben in der sicheren Gewissheit, da&szlig; die CDU sofort widersprechen w&uuml;rde. Und dann k&ouml;nnen die kleineren Koalitionspartner CSU und SPD nat&uuml;rlich nichts machen&hellip; Da&szlig; die Aussagen und Vorstellungen der CDU inhaltlich v&ouml;lliger Unsinn sind, spielt leider keine Rolle.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&raquo;Es geht um organisierte Kriminalit&auml;t der Reichen und M&auml;chtigen&laquo;<\/strong><br>\nRede von Sahra Wagenknecht in der Aktuellen Stunde des Bundestages am 13.04.2016 zu den Panama Papers<br>\nEs ist schon beeindruckend, welche Hyperaktivit&auml;t die Bundesregierung pl&ouml;tzlich entfaltet. 10-Punkte Plan, Forderungen nach &bdquo;weltweiter Transparenz&ldquo; und Verbot von Briefkastenfirmen. Es ist wirklich bemerkenswert, wie Sie versuchen, die &Ouml;ffentlichkeit f&uuml;r bl&ouml;d zu verkaufen. Wollen uns ernsthaft weismachen, dass sie erst durch die Panama Papers entdeckt haben, dass Briefkastenfirmen zur Steuerhinterziehung, Geldw&auml;sche und f&uuml;r andere kriminelle Handlungen missbraucht werden? W&auml;hrend die Regierung hier den Robin Hood im Kampf gegen die gro&szlig;en Steuerhinterzieher gibt, hat sie real alles daf&uuml;r getan, dass die Geldw&auml;sche- und Steuerhinterziehungsmafia auch in Zukunft v&ouml;llig unbehelligt ihren dunklen Gesch&auml;ften nachgehen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=wNsmIFjVAuw\">Youtube<\/a>\n<p><em>Hinweis: Den Text der Rede gibt es <a href=\"http:\/\/linksfraktion.de\/reden\/es-geht-organisierte-kriminalitaet-reichen-maechtigen\/\">hier<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Panama? Deutschland!<\/strong><br>\nFabio De Masi sieht in der Bundesregierung den zentralen Bremsklotz bei der Bek&auml;mpfung von Steueroasen<br>\nNur 63 Menschen besitzen so viel wie die H&auml;lfte der Weltbev&ouml;lkerung. Das haben die nicht erarbeitet. Wenn eine Minderheit ein immer gr&ouml;&szlig;eres St&uuml;ck vom Kuchen verlangt, muss sie der Mehrheit etwas wegnehmen. Bereits Jesus wusste: Eher wird ein Kamel durch ein Nadel&ouml;hr gehen als ein Reicher ins Paradies kommen. Der arme Jesus konnte aber nicht wissen, dass es daf&uuml;r Steueroasen gibt. Wie solche Schattenfinanzpl&auml;tze funktionieren, zeigen uns die &raquo;Panama Papers&laquo;. Bei dem Leak geht es um Milliarden schmutzigen Geldes &ndash; auch f&uuml;r Terrorismus. Banken unter Kontrolle des Islamischen Staates nutzen weiterhin das SWIFT-System f&uuml;r internationalen Zahlungsverkehr und k&ouml;nnen daher leicht Geld waschen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1008540.panama-deutschland.html\">Fabio De Masi, Neues Deutschland<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Gesch&auml;ftszweck: globaler Betrug<\/strong><br>\nWas ist der Einbruch in eine Bank gegen&uuml;ber der Gr&uuml;ndung einer Bank? Im Lichte der Panama Papers ist diese Frage von Bertolt Brecht &uuml;berholt. Heute ist es viel einfacher, eine Briefkastenfirma zu gr&uuml;nden. Unser Autor erkl&auml;rt, warum das so ist.<br>\nEine Briefkastenfirma ist eine juristische Person mit dem Segen irgendeines Piratenstaats. Die Scheinklitsche darf so ziemlich alles, was eine nat&uuml;rliche Person auch machen darf, nur (noch) nicht w&auml;hlen. Und mit einem solchen Tarnunternehmen lassen sich alle denkbaren kriminellen Schweinereien anstellen. Und wie reagiert unsere Politik? Die Verantwortlichen von Berlin bis Stuttgart sind vom Ausma&szlig; der Aufdeckungen v&ouml;llig &uuml;berrascht, sehen &ldquo;Handlungsbedarf&rdquo; (Politiksprech), um Steuerflucht und Terrorgefahr zu bek&auml;mpfen &ndash; und tauchen schnell wieder ab. Wirtschaftskriminalit&auml;t war noch nie ein beliebtes Thema unter Politikern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/wirtschaft\/263\/geschaeftszweck-globaler-betrug-3573.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a><\/p>\n<p><em>In der Gesamtausgabe von Kontext lesen sie diese Woche unter anderem:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><strong>&Ouml;de Landschaften:<\/strong> Was im Stuttgarter Pressehaus passiert, ist &uuml;bel, aber nicht originell. Mit der Fusion zur StZN ahmt Verleger Richard Rebmann nur nach, was andernorts schon Praxis ist. Ein &Uuml;berblick &uuml;ber eine Zeitungslandschaft, die mehr und mehr ver&ouml;det.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Ohne Sinn und Verstand:<\/strong> Erfurt und Stuttgart haben etwas gemeinsam: Zeitungen werden fusioniert, Redakteure entlassen. Ein Gespr&auml;ch mit Sergej Lochthofen, dem fr&uuml;heren Chefredakteur der &ldquo;Th&uuml;ringer Allgemeinen&rdquo;, &uuml;ber den neuen Stuttgarter Weg, den Aufschrei der Th&uuml;ringer Politik und die Seele einer Zeitung.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Die Gockel-Retterin:<\/strong> Skandalthema K&uuml;kenmord: Inga G&uuml;nther k&auml;mpft dagegen &ndash; und gegen die Vorherrschaft der Agrarkonzerne. Sie z&uuml;chtet das &ldquo;&Ouml;ko-Huhn der Zukunft&rdquo;. Schmeckt gut, ist gl&uuml;cklich und gesund.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Schlupfl&ouml;cher schlie&szlig;en:<\/strong> Armin Renz hat eine Briefkastenfirma. J&auml;hrlich liefert er bis zu einer Million reale Anlagen f&uuml;r Briefe und Pakete. Schwarzgeld und Geldw&auml;sche kommen ihm nicht in den Kasten. Und den Ruf seines Familienunternehmens will er sich von Scheinfirmen nicht kaputt machen lassen.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Jugend gibt Orientierung:<\/strong> So stachlig wie der Igel in ihrem Logo will auch die Gr&uuml;ne Jugend Baden-W&uuml;rttemberg sein. Deshalb positioniert sie sich als W&auml;chterin des &ldquo;&ouml;kologischen, emanzipatorischen und progressiv-sozialen Profils&rdquo; der Gesamtpartei. Erst recht w&auml;hrend der komplizierten Koalitionsverhandlungen mit der CDU.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Der heimliche Ehrenvorsitzende:<\/strong> G&uuml;nther Oettinger hat eine Rechnung offen mit Baden-W&uuml;rttemberg, seit er vor sechs Jahren auf Druck der Kanzlerin nach Br&uuml;ssel rotieren musste. Jetzt wittert er die Chance, sein Image zu polieren: als br&uuml;ckenbauender Strippenzieher.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Zyniker und Philanthropen in Hellas:<\/strong> Zehntausende Menschen aus dem Nahen und Mittleren Osten versauern in griechischen Fl&uuml;chtlingsgettos. Die auff&auml;lligsten Sammelstellen des politischen Versagens will Athen nun verlagern ins Hinterniemandsland der Provinz. Ein Bericht von den Abgr&uuml;nden der Politik und der Hilfe der kleinen Leute.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Deflation ist ein Meister aus Deutschland &ndash; und die EZB ist sein Opfer<\/strong><br>\nWas wir in diesen Tagen in Europa erleben, ist eine Trag&ouml;die historischen Ausma&szlig;es. Ein Land namens Deutschland k&auml;mpft nahezu geschlossen gegen die wirtschaftspolitischen Konsequenzen seiner eigenen Fehler, macht aber alle anderen, nur niemals sich selbst verantwortlich f&uuml;r das, was geschehen ist. Insbesondere die christlichen Parteien, die jahrzehntelang dem deutschen Volk eingeredet haben, die Unabh&auml;ngigkeit der Zentralbank sei eine der wichtigsten Errungenschaften einer Demokratie &uuml;berhaupt, zeigen mit ihren blindw&uuml;tigen Angriffen auf die EZB und deren Zinspolitik, dass sie keinerlei Prinzipien und Gesetze kennen, wenn es um ihre primitiven Parteiinteressen geht. Das intellektuelle Niveau der Angriffe ist zwar unterirdisch, die mangelnde geistige Potenz wird aber aufgewogen durch die beinahe t&auml;glich zunehmende politische Brutalit&auml;t, die sich mehr und mehr auch pers&ouml;nlich gegen den Pr&auml;sidenten der EZB, Mario Draghi, richtet.<br>\nWoher kommt die europ&auml;ische Deflation, die den Kern des Problems ausmacht und in deren Gefolge die EZB die Zinsen auf Null senkte? Ist sie vom Himmel gefallen? Hat die EZB sie verursacht? Haben andere L&auml;nder in Europa sie zu verantworten? Diese einfachen Fragen m&uuml;ssten auch kritische Medien in Deutschland jeden Tag stellen und jeder, der intellektuell auch nur halbwegs ehrlich ist, kann sie auch sofort beantworten. Aber statt sie zu beantworten, machen die meisten deutschen Medien das Spiel mit und erwecken den Eindruck, hinter dem Irrsinn k&ouml;nne doch noch irgendein Sinn stecken (so gerade der Spiegel in einer langen Geschichte).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/die-deflation-ist-ein-meister-aus-deutschland-und-die-ezb-ist-sein-opfer\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<p><strong>dazu: Die Bundesregierung k&auml;mpft gegen die Schwerkraft<\/strong><br>\nDie Konjunktur&auml;pfel fallen tonnenweise von den B&auml;umen, die Bundesregierung aber bestreitet jeden Zusammenhang mit der Schwerkraft. So und nicht anders muss man das aktuelle Verhalten der Bundesregierung in ihrem angeblichen Kampf f&uuml;r die Interessen der deutschen Sparer und Privatvorsorger gegen&uuml;ber der EZB und Mario Draghi beschreiben. Weil die Bundesregierung &uuml;ber das Gesetz der Schwerkraft ihrer eigenen Politik nicht sprechen m&ouml;chte (oder &ndash; noch schlimmer &ndash; das Gesetz der Schwerkraft nicht einmal kennt) st&uuml;rzt sie sich auf Mario Draghis vollkommen harmlose Antwort auf die Frage eines Journalisten in einer Pressekonferenz, wonach Helikoptergeld ein &bdquo;interessantes Konzept&ldquo; sei, um das Bild eines EURO-Kulturkampfes an die Wand zu malen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/die-bundesregierung-kaempft-gegen-die-schwerkraft\/\">Erik Jochem auf flassbeck-economics<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Kritik an Draghi ist noch keine L&ouml;sung<\/strong><br>\nDie Kritik an der Europ&auml;ischen Zentralbank ist gro&szlig;. Aber sieben prominente &Ouml;konomen fragen: Wo bleibt die konstruktive Antwort auf die Krise Europas? Die Eurozone verharrt weiter in einer tiefen, vor allem makro&ouml;konomischen Krise. Eine robuste Weltwirtschaft und der fallende &Ouml;lpreis haben Europas Wirtschaft eine Zeit lang gest&uuml;tzt. Doch sp&auml;testens jetzt zeigt sich, dass sich die Eurozone nur durch viel entschiedeneres eigenes Handeln aus der Krise ziehen kann. Eine Antwort, die neuerliche Lockerung der Geldpolitik durch die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB), wurde in Deutschland meist scharf und zu einseitig attackiert. Geldpolitisches Nichtstun scheint die bevorzugte Option vieler in Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/eurokrise\/gastbeitrag-kritik-an-draghi-ist-noch-keine-loesung-14169535.html\">FAZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&ldquo;Wir wiederholen die Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre&rdquo;<\/strong><br>\nYanis Varoufakis und Oskar Lafontaine warnen gemeinsam vor Krieg und Wirtschaftsdiktatur<br>\nZum Auftakt des Kommunalwahlkampfs in Hannover hatte die Partei &ldquo;Die Linke&rdquo; zwei prominente Redner zusammen auf eine B&uuml;hne in der Innenstadt gebracht: den fr&uuml;heren griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis und den saarl&auml;ndischen Oppositionsf&uuml;hrer Oskar Lafontaine. Sie warnten vor Abschottungstendenzen, vor einer Wirtschaftsdiktatur und vor einem gro&szlig;en Krieg. Der Kapitalismus habe zwei gro&szlig;e Krisen erlebt: Die Weltwirtschaftskrisen ab 1929 und ab 2007, erkl&auml;rte Varoufakis. Beide Male sei die Wall Street in New York kollabiert. Und in Folge beider Krisen seien die europ&auml;ischen Staaten aufeinander losgegangen. &ldquo;Werden wir die Lektion noch lernen?&rdquo;, fragte er. &ldquo;Wir haben derzeit eine Wiederholung der 1930er Jahre. Eine Krise aus New York kommt nach Europa und fragmentiert uns.&rdquo; Die Europ&auml;er m&uuml;ssten sich dagegen stemmen und solidarisch miteinander sein. [&hellip;]<br>\nWeltweit herrsche heute ein Oligarchenkapitalismus, erg&auml;nzte Oskar Lafontaine in seiner anschlie&szlig;enden Rede. Dabei sei die westliche Variante klar st&auml;rker als der Oligarchenkapitalismus des Ostens. Im Kampf zwischen den USA und Russland gehe es nicht um Demokratie. Der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin sei das Feindbild der USA, weil er anders als sein Vorg&auml;nger Boris Jelzin die russischen Rohstoffe nicht den USA &uuml;berlassen wollte. &ldquo;Es geht immer nur um Rohstoffe, um Leitungen und Absatzm&auml;rkte, nicht um Frauenrechte.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47946\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Eurokrise: Staats- oder Marktversagen?<\/strong><br>\nWenn es wahr ist, dass die M&auml;rkte von den Regierungen vor den Folgen einer irrationalen &Uuml;bertreibung gerettet wurden, wie kann man dann einen institutionellen Rahmen fordern, in dem die gleichen M&auml;rkte die Regierungen disziplinieren sollen? [&hellip;]<br>\nDie Debatte &uuml;ber die Zukunft der Eurozone macht deutlich, dass eine fundamentale Entscheidung getroffen werden muss: Wollen wir eine W&auml;hrungsunion, in der die Finanzm&auml;rkte das Sagen &uuml;ber das wirtschaftliche und politische Schicksal der Mitgliedsstaaten haben? Solch ein Regime erfordert eine kollektive Rationalit&auml;t der Finanzm&auml;rkte als Aufseher f&uuml;r Regierungen, f&uuml;r die bisher keine &uuml;berzeugende Evidenz geliefert wurde. In der Medizin w&uuml;rde niemand eine Therapie verschreiben, deren Effekte derart unklar w&auml;ren. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r das langfristige &Uuml;berleben der Eurozone geht es daher um die Entscheidung zwischen der &bdquo;Marktdisziplin&ldquo; und einer von der europ&auml;ischen Ebene ausge&uuml;bten &bdquo;politischen Disziplin&ldquo;. Derzeit sind beide Alternativen nicht sonderlich attraktiv. Aber es sollte klar sein, dass die &bdquo;Marktdisziplin&ldquo; kein Mechanismus ist, der sich aus dem Zusammenspiel einer Vielzahl von kleineren Akteuren ergibt. Das globale Verm&ouml;gen ist hochgradig konzentriert. Eine Oxfam-Studie hat gezeigt, dass im Jahr 2015 nur 62 Einzelpersonen genauso viel Verm&ouml;gen wie 3,6 Milliarden Menschen hatten &ndash; das ist die untere H&auml;lfte der gesamten Menschheit. Wegen gro&szlig;er Verm&ouml;gensverwaltungsfirmen wie BlackRock oder Goldman Sachs ist die tats&auml;chliche Machtkonzentration an den Finanzm&auml;rkten sogar noch gr&ouml;&szlig;er. Daher w&uuml;rde die &bdquo;Marktdisziplin&ldquo; f&uuml;r die Eurozone de facto ein Regime der Plutokratie bedeuten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/makronom.de\/staats-oder-marktversagen-14271\">Peter Bofinger auf Makronom<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.M.:<\/strong> Dass Bofinger im neoliberalen SVR eine Stimme der Vernunft, also ein Au&szlig;enseiter ist, ist ja schon lange bekannt. Aber ich kann mich nicht erinnern, dass er vorher schon mal &ouml;ffentlich so deutlich und aggressiv gegen seine Kollegen angeschrieben hat. Die Lage muss echt schlimm sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&Ouml;ffentlich-Private-Partnerschaften &ndash; Des Kaisers neue Kleider?<\/strong><br>\nDie (Weiter)Entwicklung und Finanzierung der &ouml;ffentlichen Dienstleistungen und der &ouml;ffentlichen Infrastruktur ist seit Jahrzehnten ein politisch hei&szlig; umstrittenes Thema. Staatsschulden und versch&auml;rfte Budgetregeln erschweren derzeit eine &ouml;ffentliche, kreditbasierte Finanzierung und schaffen Anreize, privates Kapital zur Erf&uuml;llung dieser Aufgaben heranzuziehen. Diese sogenannten &Ouml;ffentlich-Privaten-Partnerschaften (&Ouml;PP) werden als Teil der L&ouml;sung der Finanzierungsprobleme f&uuml;r &ouml;ffentliche Infrastruktur und &ouml;ffentliche Dienstleistungen beworben. Tats&auml;chlich sind sie aber Teil des Problems.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/oeffentlich-private-partnerschaft-des-kaisers-neue-kleider\/\">Blog Arbeit und Wirtschaft<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>L&auml;nderspezifische Konzernberichte: EU-Kommissionsvorschlag entt&auml;uscht auf ganzer Linie<\/strong><br>\nDie EU-Kommission hat heute ihren lange angek&uuml;ndigten Vorsto&szlig; f&uuml;r &ouml;ffentliche Konzernberichte vorgestellt. Nach einer ersten Durchsicht zeigt sich, dass dieser die schlimmsten Bef&uuml;rchtungen noch &uuml;bertrifft. Deshalb muss die EU-Kommission diesen dringend mit einem ernstzunehmenden Vorschlag erg&auml;nzen, um verlorene Glaubw&uuml;rdigkeit wiederherzustellen.<br>\n&Ouml;ffentliche l&auml;nderspezifische Berichtspflichten f&uuml;r Konzerne (siehe Details hier) w&auml;ren der Anfang ernsthafter Bem&uuml;hungen, um Steuervermeidung und illegale Willk&uuml;r-Steuergeschenke aufzudecken (wie etwa bei LuxLeaks) und einzud&auml;mmen. Diese Berichtspflichten w&uuml;rden f&uuml;r alle L&auml;nder, in denen Konzerne aktiv sind, wichtige Kennzahlen &uuml;ber deren Wirtschaftsaktivit&auml;t, Gewinne und Steuerzahlungen offenlegen. Im EU-Bankensektor gibt es schon &auml;hnliche Pflichten, und vor wenigen Wochen legten franz&ouml;sische NGOs eine Studie vor, die das Ausma&szlig; der Gewinnverlagerungen anhand dieser Daten aufzeigte. Ein Ergebnis etwa war, dass die Tochterunternehmen auf den Kaiman-Inseln der vier untersuchten franz&ouml;sischen Banken &euro;45 Mio. Gewinn erzielt haben &ndash; ohne einen einzigen Angestellten (siehe hier). Um solche Untersuchungen auch f&uuml;r andere Wirtschaftssektoren vorzunehmen, m&uuml;ssten &ouml;ffentliche l&auml;nderspezifische Berichtspflichten eingef&uuml;hrt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/steuergerechtigkeit.blogspot.de\/2016\/04\/pm-landerspezifische-konzernberichte-eu.html\">Blog Steuergerechtigkeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Exklusiv: Die geheimen Abschiebepl&auml;ne der EU<\/strong><br>\nDie EU erw&auml;gt 80.000 Fl&uuml;chtlinge nach Afghanistan abzuschieben, legt ein im M&auml;rz geleaktes Geheimpapier offen. Nun best&auml;tigt die EU-Kommission die Abschiebepl&auml;ne und betont, die Ausweisung abgelehnter Asylbewerber auch aus Afghanistan entspreche dem Geist europ&auml;ischer Migrationspolitik.<br>\nSeit Monaten steht Ankara wegen seiner Fl&uuml;chtlingspolitik im Kreuzfeuer der Kritik. T&uuml;rkische Beh&ouml;rden w&uuml;rden Abschiebungen in Krisengebiete wie Syrien oder Afghanistan genehmigen, lautet der Vorwurf von Menschenrechtsorganisationen. Doch damit steht die T&uuml;rkei nicht allein, wie ein geheimes Dokument der EU-Kommission zeigt, das der Organisation Statewatch im M&auml;rz zugespielt wurde. Das Strategiepapier belegt, dass auch die Europ&auml;er planen, Massenabschiebungen an den Hindukusch zuzulassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.euractiv.de\/section\/eu-aussenpolitik\/news\/exklusiv-die-geheimen-abschiebeplaene-der-eu\/\">Euractiv<\/a>\n<p><strong>dazu: T&uuml;rkei: Schachz&uuml;ge mit Fl&uuml;chtlingen<\/strong><br>\nFl&uuml;chtlingscamp f&uuml;r sunnitische Syrer soll inmitten eines alevitischen Gebietes entstehen<br>\nIn der s&uuml;dt&uuml;rkischen Provinz Kahramanmaras, in der &uuml;berwiegend alevitische Kurden leben, soll neben einem alevitischem Dorf ein Containercamp f&uuml;r 27.000 sunnitische Syrer entstehen. Die Bev&ouml;lkerung ist besorgt und protestiert. Viele sehen darin einen weiteren Versuch der t&uuml;rkischen Regierung, die kurdisch gepr&auml;gten Gebiete zu islamisieren und die kurdische Kultur zu vernichten. Die Geschichte vom Zerfall des Osmanischen Reiches und die Entstehung des t&uuml;rkischen Nationalstaates sind gepr&auml;gt von zahlreichen Massakern an der nicht-muslimischen Bev&ouml;lkerung und der Assimilierung von ethnischen und religi&ouml;sen Minderheiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47935\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Deutschlands F&uuml;hrungsrolle<\/strong><br>\nDeutschland wird die Zusammenarbeit mit Mexiko ausbauen und Polizei sowie Streitkr&auml;fte des Landes trainieren. Dies teilte Bundeskanzlerin Angela Merkel am gestrigen Dienstag nach Gespr&auml;chen mit dem mexikanischen Pr&auml;sidenten Enrique Pe&ntilde;a Nieto in Berlin mit. Demnach soll nicht nur die &ouml;konomische Kooperation mit dem Land ausgebaut werden; Mexiko ist traditionell eines der zwei wichtigsten Ziell&auml;nder deutscher Firmen in Lateinamerika und wird insbesondere von deutschen Automobilkonzernen als Niedriglohnstandort zur Produktion f&uuml;r den lukrativen US-Markt genutzt. Auch im Bereich der inneren Repression und auf milit&auml;rischem Feld werden die Beziehungen nun gest&auml;rkt. Der Ausbau der Kooperation erfolgt vor dem Hintergrund einer voranschreitenden Polarisierung auf beiden Seiten des Pazifik, die die westlichen M&auml;chte und ihre regionalen Verb&uuml;ndeten gegen die Volksrepublik China positioniert. Zugleich sind mehrere Regierungen, die sich der westlichen Hegemonie verweigerten, entweder k&uuml;rzlich abgew&auml;hlt worden oder vom Sturz bedroht. Berlin stellt sich offensiv auf die Seite derjenigen Kr&auml;fte, die bereitwillig mit den M&auml;chten des Westens kooperieren &ndash; wie Mexiko. Der mexikanische Pr&auml;sident Pe&ntilde;a Nieto erkennt im Gegenzug explizit Deutschlands &ldquo;F&uuml;hrungsrolle&rdquo; an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59344\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><strong>dazu: Flucht in den Tod<\/strong><br>\nIn den ersten drei Monaten des Jahres sind nach Angaben der Internationalen Organisation f&uuml;r Migration mehr als 172.000 Fl&uuml;chtlinge und Migranten an Europas K&uuml;sten angekommen. Mehr als 700 Menschen bezahlten ihren Fluchtversuch mit dem Leben. Wie gehen die &Uuml;berlebenden und trauernde Angeh&ouml;rige mit dem Tod um? Eindr&uuml;cke aus Kabul.<br>\nWaris Aslami kann sein Smartphone nicht aus der Hand legen, auf dem er die letzten Bilder seines toten Sohnes gespeichert hat. Das letzte Foto zeigt den zweij&auml;hrigen Jungen nach der Obduktion. Auf einem Metalltisch in einem Krankenhaus in der t&uuml;rkischen Hafenstadt Izmir. Der kleine Mohammed Yusuf starb in den Armen seines Vaters. Im Mittelmeer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/das-schicksal-junger-afghanen-flucht-in-den-tod.1773.de.html?dram:article_id=351147\">Deutschlandradio<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Alltag nach Abzug der Deutschen<\/strong><br>\nSeit dem Abzug der Bundeswehr gibt es in den afghanischen Nordprovinzen keine Sicherheit mehr &ndash; stattdessen Bandenkriminalit&auml;t, stillgelegte Schulen und aufgegebene Entwicklungsprojekte. Felder, Bew&auml;sserungskan&auml;le, dazwischen Lehmbauten. Am Stadtrand von Kundus scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. L&auml;ndlicher Friede. Zumindest auf den ersten Blick. Mohammed Anif, ein korpulenter Mann Mitte F&uuml;nfzig mit Turban steht am Rand eines Maisfelds. Vorsichtig sp&auml;ht er zwischen die langen Stauden. Besser kein Risiko eingehen, meint er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/die-stimmen-von-kundus-alltag-nach-abzug-der-deutschen.979.de.html?dram:article_id=351031\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Lobbyismus in Schulen: Wenn der silberne Stern im Physikheft prangt<\/strong><br>\nUnternehmen und Wirtschaftsverb&auml;nde engagieren sich gern in deutschen Schulen. Manchmal vielleicht etwas zu gern. Auf den ersten Blick scheinen ihre Schulmaterialien anschaulich, verst&auml;ndlich und genau auf die Bed&uuml;rfnisse der Sch&uuml;ler zugeschnitten zu sein. Auf den zweiten entpuppen sie sich als einseitige Inhalte, versteckte Werbung, Lobbyismus. Die Energiebranche schickt ihre Experten in die Klassen, die &ouml;rtlichen Banken veranstalten einen Schulwettbewerb und international t&auml;tige Pharmaunternehmen publizieren kostenlose Arbeitshefte f&uuml;r den Chemieunterricht.<br>\n&bdquo;Es ist eine &Uuml;berflutung von Materialien, unentgeltlich oder subventioniert, die die Unternehmen heutzutage an Schulen geben&ldquo;, meint Heinz Jacobs. Der pensionierte Lehrer ist Vorsitzender des Vereins &bdquo;&Ouml;konomie im Unterricht&ldquo;, der sich in erster Linie an Lehrkr&auml;fte richtet und sich zum Ziel gesetzt hat, die wirtschaftliche Bildung im Unterricht zu f&ouml;rdern. Jedes Jahr veranstaltet der gemeinn&uuml;tzige Verein eine Sommerakademie im rheinl&auml;ndischen Bad Honnef, wo etwa 50 Ausbilder der Studienseminare referieren und gemeinsam mit Lehrerinnen und Lehrern Unterrichtskonzepte diskutieren. F&uuml;r den Wirtschaftsunterricht stellt der Verein in Kooperation mit der Hans-Trappen-Stiftung ausgearbeitetes Material zur Verf&uuml;gung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/lobbyismus-in-schulen-wenn-der-silberne-stern-im-physikheft-prangt,1472596,34067678.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Diskussion um Fallpauschalen in Kliniken<\/strong><br>\nDie Krankenhausfinanzierung muss nach Ansicht von Gesundheitsexperten ungeachtet der j&uuml;ngsten gesetzlichen Strukturreform weiterentwickelt werden. Anl&auml;sslich einer &ouml;ffentlichen Anh&ouml;rung im Gesundheitsausschuss am Mittwoch in Berlin &uuml;ber einen Antrag der Fraktion Die Linke (18\/6326) beklagten Experten, auch in ihren schriftlichen Stellungnahmen, vor allem ausbleibende Investitionen der zust&auml;ndigen L&auml;nder in die H&auml;user sowie das fehlende Pflegepersonal. Umstritten sind die 2003 eingef&uuml;hrten Fallpauschalen, mit denen station&auml;re Krankenhausbehandlungen abgerechnet werden. Mehrere Experten warnten nachdr&uuml;cklich vor einer R&uuml;ckkehr zum Prinzip der Selbstkostendeckung. Dies w&uuml;rde zu Intransparenz und unkalkulierbaren Kosten f&uuml;hren.<br>\nDie Linke fordert eine Krankenhausreform, die am Gemeinwohl orientiert ist und den H&auml;usern eine bedarfsgerechte Finanzierung erm&ouml;glicht. Der wichtigste Schritt zur Verbesserung der Strukturqualit&auml;t sei mehr Personal. So m&uuml;sse eine verbindliche Personalbemessung schnellstm&ouml;glich eingef&uuml;hrt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/201604\/-\/418588\">Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Protest in Frankreich: Die neuen Nachtw&auml;chter von links<\/strong><br>\nDie Nuit-debout-Bewegung mitten in Paris l&auml;sst sich nicht r&auml;umen. Tausende demonstrieren gegen die politischen Verh&auml;ltnisse. Am Mittwoch ist auf der Pariser Place de la R&eacute;publique der 44. M&auml;rz. Seit die neue Bewegung Nuit debout hier demonstriert, funktioniert auf dem Platz alles anders &ndash; auch die Zeitrechnung. Nicht nur die Regierungspolitik, sondern buchst&auml;blich alles, was mit der bestehenden Ordnung zu tun hat, darf und soll hier infrage gestellt werden. Fast zwei Wochen lang schon herrscht auf dem Platz ein kreatives Chaos. &Uuml;berall wird improvisiert. Es gibt eine Art Kantine, in der man den Preis f&uuml;r Essen und Getr&auml;nke selbst festlegt. Per Lautsprecher werden Leute gesucht, die beim Aufr&auml;umen helfen. Obwohl die Polizei den Platz am Montag ger&auml;umt hat und nun jeden Morgen r&auml;umen will, richtet sich der Protest mit der Selbstverwaltung ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Protest-in-Frankreich\/!5291994\/\">taz<\/a>\n<p><strong>dazu: Das Gegenteil von Pegida<\/strong><br>\nKeiner wei&szlig;, ob die basisdemokratische Bewegung Nuit debout etwas Nachhaltiges bewirkt. Immerhin driftet der Protest diesmal nicht nach rechts ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Frankreichs-neue-Bewegung\/!5291894\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Pressefreiheit in der T&uuml;rkei: &ldquo;Wir werden k&auml;mpfen und gewinnen&rdquo;<\/strong><br>\nAngela Merkel sei die &ldquo;einzige verbliebene Unterst&uuml;tzerin von Erdogan&rdquo;, kritisiert die Journalistin Dilek D&uuml;ndar. Die Frau des in der T&uuml;rkei angeklagten Chefredakteurs der oppositionellen Zeitung &ldquo;Cumhuriyet&rdquo; spricht derzeit in Europa &uuml;ber die eingeschr&auml;nkte Pressefreiheit in ihrem Land. Dilek D&uuml;ndar ist grundoptimistisch. Ihr Mann Can D&uuml;ndar ist einer der bekanntesten und renommiertesten Journalisten und Dokumentarfilmer der T&uuml;rkei. International bekannt wurde er aber erst vor einigen Monaten, nachdem der t&uuml;rkische Staatspr&auml;sident Recep Tayyip Erdogan ihn pers&ouml;nlich wegen angeblichen Hochverrats anzeigte. D&uuml;ndar hatte t&uuml;rkische Waffenlieferungen an Islamisten aufgedeckt. Der Prozess gegen ihn und seinen Hauptstadt-Korrespondenten l&auml;uft noch. Ihnen droht eine lebenslange Haft. Aber Dilek D&uuml;ndar verliert nicht ihren Optimismus:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/pressefreiheit-in-der-tuerkei-wir-werden-kaempfen-und.1013.de.html?dram:article_id=351152\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>SPD-Umfragetief: M&uuml;ntefering lobt Gabriel als &ldquo;sehr verantwortlich&rdquo;<\/strong><br>\nDie SPD verliert in den Umfragen, Sigmar Gabriel steht unter Druck. Partei-Promis stellen sich sch&uuml;tzend um ihren Chef, darunter auch Ex-Chef M&uuml;ntefering.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/spd-franz-muentefering-stellt-sich-hinter-sigmar-gabriel-a-1086911.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Einer der Hauptprotagonisten der neoliberalen Agenda 2010 stellt sich hinter Gabriel. Das ist nun wirklich keine &Uuml;berraschung und dies zeigt, die SPD hat noch immer nichts kapiert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-32955","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/32955","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=32955"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/32955\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":32958,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/32955\/revisions\/32958"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=32955"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=32955"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=32955"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}