{"id":32963,"date":"2016-04-15T09:00:30","date_gmt":"2016-04-15T07:00:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32963"},"modified":"2016-04-15T09:00:30","modified_gmt":"2016-04-15T07:00:30","slug":"hinweise-des-tages-2604","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32963","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32963#h01\">Fl&uuml;chtlingspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32963#h02\">Hilfsorganisationen kritisieren Etikettenschwindel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32963#h03\">Appell fordert &raquo;radikales politisches Umsteuern&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32963#h04\">Unversch&auml;mtes Angebot der Arbeitgeber f&uuml;r die L&ouml;hne und Geh&auml;lter im &ouml;ffentlichen Dienst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32963#h05\">Deutscher Arbeitsmarkt einer der dynamischsten in Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32963#h06\">Fr&uuml;hjahrsgutachten: &Ouml;konomen fordern mehr Investitionen in Bildung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32963#h07\">Bundesregierung betreibt Arbeitsverweigerung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32963#h08\">MONITOR-Studie: &bdquo;Rente f&uuml;r alle&ldquo; bringt h&ouml;here Renten bei niedrigeren Beitr&auml;gen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32963#h09\">Niedrigzinsen: EZB-Kritiker sind selbst schuld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32963#h10\">&ldquo;F&uuml;r Verm&ouml;gende machen Banken alles&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32963#h11\">&Ouml;ffentliche Dienstleistungen k&ouml;nnen auch durch Konzernklagen unter Druck kommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32963#h12\">Unicef-Bericht: Gro&szlig;e Ungleichheit beim Kindeswohl in Industriestaaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32963#h13\">Es fehlen Konzepte und P&auml;dagogen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32963#h14\">Parlamentswahl in S&uuml;dkorea: Sieg der linken Opposition<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32963#h15\">B&ouml;hmermann<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlingspolitik<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Vertrauliche EU-Dokumente belegen weitgehende Kooperationspl&auml;ne mit ostafrikanischen Despoten in der Fl&uuml;chtlingspolitik<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Kommission und der Ausw&auml;rtige Dienst der EU schlagen darin konkrete Kooperationen mit den Machthabern in Eritrea, Sudan, &Auml;thiopien und Somalia vor. Man k&ouml;nne im Gegenzug f&uuml;r die Zusammenarbeit in der Fl&uuml;chtlingspolitik beispielsweise &uuml;ber Wirtschaftshilfen und Visaerleichterungen f&uuml;r Diplomaten nachdenken.<br>\nIn einer Sitzung der Botschafter der EU-Staaten vom 23. M&auml;rz wurden die Vorschl&auml;ge besprochen, die laut vertraulichem Protokoll &bdquo;unter keinen Umst&auml;nden an die &Ouml;ffentlichkeit gelangen d&uuml;rften&ldquo;. F&uuml;r Deutschland besteht demnach offenbar dringender Handlungsbedarf gegen&uuml;ber allen vier L&auml;ndern. Die &bdquo;Lage im R&uuml;ckf&uuml;hrungsbereich&ldquo; sei &bdquo;unbefriedigend&ldquo;, hei&szlig;t es in dem Protokoll.<br>\nDie vertraulichen L&auml;nderpapiere beinhalten eine Einsch&auml;tzung der Menschenrechtssituation in den ostafrikanischen L&auml;ndern. Im Sitzungsprotokoll bezeichnet der Ausw&auml;rtige Dienst der EU die humanit&auml;re Situation in &Auml;thiopien als &bdquo;katastrophal&ldquo;. Nichtsdestotrotz kann sich die EU hier eine st&auml;rkere Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbeh&ouml;rden vorstellen, z.B. durch einen &bdquo;verbesserten Informationsaustausch mit der Polizei&ldquo;, wie es in dem L&auml;nderbericht hei&szlig;t.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/extras\/monitorpresse-ostafrika-100.html\">Monitor<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Die Monitor Beitr&auml;ge &ldquo;Schmutzige Deals &ndash; Nach der T&uuml;rkei jetzt Libyen&rdquo; sowie &ldquo;Fl&uuml;chtlingsdeals mit ostafrikanischen Machthabern?&rdquo; sind <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/schmutzige-deals-100.html%20und%20hier%20http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/afrika-100.html\">hier abrufbar<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Prek&auml;re Zust&auml;nde, Inhaftierung, Abschiebung: Wie unsicher die T&uuml;rkei f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge ist<\/strong><br>\nEU-Ratspr&auml;sident Donald Tusk gab gestern zu Protokoll, dass der EU-T&uuml;rkei-Deal &bdquo;keine hundertprozentig ideale L&ouml;sung&ldquo; sei. Angesichts der Vielzahl an Menschenrechtsverletzungen gegen&uuml;ber Fl&uuml;chtlingen ist dieses Eingest&auml;ndnis allerdings noch eine ziemliche Untertreibung: Anfang April wurden die ersten Fl&uuml;chtlinge in Folge der Vereinbarungen aus Griechenland in die T&uuml;rkei abgeschoben. Unter ihnen waren auch 13 Afghanen und Kongolesen, die in Griechenland Asyl beantragen wollten &ndash; deren Bitte um Asyl von den Beh&ouml;rden aber &bdquo;vergessen&ldquo; wurde. Die Informationen, was danach mit ihnen geschehen ist, sind sp&auml;rlich. Das liegt am Beh&ouml;rdenchaos in Griechenland ebenso wie daran, dass beispielsweise das t&uuml;rkische UNHCR keinen Zugang zu den Abgeschobenen erh&auml;lt. Auch eine Namensliste der 13 Personen, die trotz Asylersuchen abgeschoben wurden, bleibt Menschenrechtsorganisationen verwehrt.<br>\nBilder aus einer Turnhalle mutma&szlig;lich im t&uuml;rkischen Dikili zeigen, unter welchen Umst&auml;nden die Menschen direkt nach ihrer Abschiebung untergebracht wurden. Zu bef&uuml;rchten ist, dass viele der Betroffenen nun in der T&uuml;rkei weiter inhaftiert und anschlie&szlig;end in ihre Herkunftsl&auml;nder abgeschoben werden. Mitglieder der t&uuml;rkischen Regierung, unter anderem der Innenminister Efka Ala und der Europaminister Volkan Bozkir haben bereits Abschiebungen von nicht-syrischen Fl&uuml;chtlingen angek&uuml;ndigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.proasyl.de\/news\/prekaere-zustaende-inhaftierung-abschiebung-wie-unsicher-die-tuerkei-fuer-fluechtlinge-ist\/\">Pro Asyl<\/a><\/li>\n<li><strong>Mit Ein-Euro-Jobs sollen Fl&uuml;chtlinge schneller zu Arbeit kommen<\/strong><br>\nDie Koalition will Fl&uuml;chtlingen mit einem l&auml;ngst in Vergessenheit geratenen Instrument zu Arbeit verhelfen. Kann das klappen? Und was genau sollen die Fl&uuml;chtlinge dann arbeiten?<br>\nZur besseren Integration von Fl&uuml;chtlingen in den deutschen Arbeitsmarkt haben die Spitzen der Koalitionsparteien ein fast schon in Vergessenheit geratenes Instrument wiederbelebt: In der Nacht zum Donnerstag einigten sich die drei Parteif&uuml;hrer darauf, rund 100.000 Arbeitsgelegenheiten f&uuml;r Asylbewerber zu schaffen.<br>\nBesser bekannt unter dem Namen Ein-Euro-Jobs, waren diese T&auml;tigkeiten ein fester Bestandteil der Hartz-Reformen vor mehr als zehn Jahren. Neu am Koalitions-Beschluss ist vor allem, dass auch Asylbewerber schon in Arbeitsgelegenheiten besch&auml;ftigt werden d&uuml;rfen w&auml;hrend sie auf den Entscheid ihres Antrages warten. Bislang durften sie erst in den Genuss staatlicher Arbeitsmarktpolitik kommen, wenn sie anerkannt waren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/koalitionsgipfels-mit-ein-euro-jobs-sollen-fluechtlinge-schneller-zu-arbeit-kommen-14178387.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Spitzen dieser Koalitionsparteien forcieren so den Niedriglohnsektor. Mit einem Instrument (Ein-Euro-Jobs), das bereits bei&nbsp;der hiesigen&nbsp;Bev&ouml;lkerung versagt hat. Und nun sollen diese Ein-Euro-Jobs ausgerechnet Fl&uuml;chtlingen zur Arbeit verhelfen? Fr&uuml;her war &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.plumper-quatsch.de\/\">Plumpaquatsch<\/a>&rdquo; eine Kindersendung. Was diese Bundesregierung hier &ndash; aber nicht lediglich in diesem Fall &ndash; betreibt, ist plumper Quatsch.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Nach dem Ende der Geschichte: Geopolitik, Migration und die Krise der Demokratie<\/strong><br>\nDie aktuelle &bdquo;Fl&uuml;chtlingsdebatte&ldquo;, die nun seit knapp einem Jahr die Nachrichten und wesentliche Teile des &ouml;ffentlichen bzw. politischen Diskurses dominiert, &bdquo;&Uuml;berfremdungs&auml;ngste&ldquo; provoziert und aus verschiedenen politischen Richtungen instrumentalisiert wird, gr&uuml;ndet sich auf der wachsenden Zahl von Asylbewerber_innen, die in Deutschland ankommen. &bdquo;Anlass zur Sorge&ldquo; sei, so Innenminister de Maizi&egrave;re bei der Vorstellung des Migrationsberichts 2015 im Januar 2016, dass im vergangenen Jahr mehr als eine Million Fl&uuml;chtlinge in Deutschland angekommen seien &ndash; mehr als je zuvor. Zugleich relativierte der Innenminister diese Zahl der Erstregistrierungen nach dem EASY-Verfahren, da es auch einzelne Menschen mehrfach erfasst haben k&ouml;nnte und viele, die bereits in ein anderes Land weitergezogen sind. Letztlich bildet diese Zahl also vielmehr ein administratives Verfahren der elektronischen Datenverarbeitung ab, das sich in Abh&auml;ngigkeit vom tats&auml;chlichen Migrationsgeschehen noch dazu &auml;ndert. Transitreisende, die Deutschland passieren, um in einem anderen Land Asyl zu beantragen, werden etwa mit deutlich h&ouml;herer Wahrscheinlichkeit erfasst, wenn sie mit Sonderz&uuml;gen fahren, als wenn sie regul&auml;re innereurop&auml;ische Z&uuml;gen nutzen, die lange nur stichprobenartig kontrolliert wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2016\/04\/11\/nach-dem-ende-der-geschichte-geopolitik-migration-und-die-krise-der-demokratie\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Hilfsorganisationen kritisieren Etikettenschwindel<\/strong><br>\n0,52 Prozent, ein Rekordwert: Diesen Anteil vom Bruttonationaleinkommen hat Deutschland 2015 f&uuml;r Zwecke ausgegeben, die von der OECD als Entwicklungshilfe gewertet werden &ndash; dazu z&auml;hlen auch Fl&uuml;chtlingsausgaben im Inland. Bei Hilfsorganisatioen st&ouml;&szlig;t das auf Kritik. Die Quote werde k&uuml;nstlich aufgebauscht.<br>\nDie Ausgaben f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge haben die Entwicklungshilfe der Bundesregierung deutlich ansteigen lassen. Deutschland zahlte nach OECD-Angaben im vergangenen Jahr 0,52 Prozent des Bruttonationaleinkommens f&uuml;r Entwicklungszusammenarbeit, etwa 16 Milliarden Euro. Das ist die bislang h&ouml;chste Quote. Der Anstieg der Hilfe um 26 Prozent gegen&uuml;ber 2014 geht nach den am Mittwoch ver&ouml;ffentlichten Zahlen der Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung allerdings vor allem auf die Unterbringung und Versorgung von Asylsuchenden im Inland zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2016\/04\/14\/entwicklungshilfequote-hilfsorganisationen-kritisieren-etikettenschwindel\/\">Migazin<\/a>\n<p>dazu: <strong>Zweifel an erh&ouml;htem Etat f&uuml;r Entwicklungszusammenarbeit<\/strong><br>\nDie H&ouml;he der deutschen ODA-Leistungen habe im vergangenen Jahr rund 16 Milliarden Euro betragen. Damit bleibe Deutschland der drittgr&ouml;&szlig;te Geber von Entwicklungsleistungen nach den USA und Gro&szlig;britannien. &ldquo;Die deutsche ODA-Quote, das hei&szlig;t, das Verh&auml;ltnis der &ouml;ffentlichen Entwicklungsleistungen zum Bruttonationaleinkommen, stieg auf 0,52 Prozent. Im Jahr 2014 waren es noch 0,42 Prozent&rdquo;, betont das Entwicklungsministerium.<br>\nNach Ansicht von Entwicklungsminister Gerd M&uuml;ller (CSU) steht Deutschland &ldquo;mit der Fl&uuml;chtlingskrise vor einer historischen Herausforderung&rdquo;, der die Bundesregierung mit einer &ldquo;erheblichen Steigerung des Haushalts des Entwicklungsministeriums&rdquo; Rechnung trage. &ldquo;H&ouml;here Fl&uuml;chtlingskosten in Deutschland sind dabei keine Konkurrenz f&uuml;r unser Ziel, den Fl&uuml;chtlingen in der Krisenregion rund um Syrien zu helfen und eine langfristige Perspektive zu geben: Mit Schulunterricht, Ausbildung, Arbeit&rdquo;, so M&uuml;ller weiter. Fachorganisationen stellen dieses Selbstlob jedoch in Frage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Zweifel-an-erhoehtem-Etat-fuer-Entwicklungszusammenarbeit-3173318.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Appell fordert &raquo;radikales politisches Umsteuern&laquo;<\/strong><br>\nIn einem gemeinsamen &raquo;Appell zum Umsteuern&laquo; rufen Gewerkschafter, Intellektuelle und Politiker aus SPD, Linkspartei und Gr&uuml;nen zu einem &raquo;radikalen&laquo; Kurswechsel hin zu einem solidarischen, demokratischen und sozialen Europa auf. &raquo;Aus dem Fl&uuml;chtlingsdrama ist eine politische Zerrei&szlig;probe geworden&laquo;, hei&szlig;t es in dem Papier, das davor warnt, dass Europa &raquo;zwischen nationalistischen Egoismen und menschenfeindlicher Abschottungspolitik zerrieben&laquo; wird. Auch die Bundesregierung stehe &raquo;vor einer gigantischen Herausforderung&laquo;. Diese k&ouml;nne nur gel&ouml;st werden, wenn &raquo;ein zukunftsf&auml;higes, gerechtes und starkes Gemeinwesen&laquo; wieder aufgebaut werde. &raquo;Da aber die f&uuml;r ein solches Umdenken und Umsteuern notwendige Konsequenz bisher fehlt, entsteht ein Klima, in dem Sorgen in &Auml;ngste verwandelt werden.&laquo; Dies st&auml;rke auch &raquo;r&uuml;ckw&auml;rtsgewandte, fremdenfeindliche, v&ouml;lkische und rechtsnationalistische Parteien&laquo; in Deutschland wie in Europa.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1008549.appell-fordert-radikales-politisches-umsteuern.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Unversch&auml;mtes Angebot der Arbeitgeber f&uuml;r die L&ouml;hne und Geh&auml;lter im &ouml;ffentlichen Dienst<\/strong><br>\nMichael Schlecht, MdB und wirtschaftspolitischer Sprecher Fraktion DIE LINKE im Bundestag, weist auf ein unversch&auml;mtes Angebot der Arbeitgeber f&uuml;r die Tarifverhandlungen im &ouml;ffentlichen Dienst hin. Ganze 0,6 Prozent Einkommenssteigerung sollen die Besch&auml;ftigten f&uuml;r 2016 erhalten. Auch 2017 soll es nur 1,2 Prozent Zuwachs geben. Trotz Haushalts&uuml;bersch&uuml;ssen von 30 Milliarden Euro, so Michael Schlecht, wird den Besch&auml;ftigten in diesem Jahr ein Reallohnverlust zugemutet.<br>\nMichael Schlecht informiert dar&uuml;ber, dass DIE LINKE eine aktuelle Stunde im Bundestag zur Tarifrunde im &ouml;ffentlichen Dienst durchgesetzt hat. Diese wird am kommenden Freitag (15.April) von 13:55 Uhr bis 15:10 Uhr stattfinden.<br>\nDie Debatte kann im Livestream auf www.bundestag.de verfolgt oder sp&auml;ter in der <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/mediathek\">Mediathek<\/a> angeschaut werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/unverschaemtes-angebot-der-arbeitgeber-fuer-die-loehne-und-gehaelter-im-oeffentlichen-dienst\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Deutscher Arbeitsmarkt einer der dynamischsten in Europa<\/strong><br>\nDer deutsche Arbeitsmarkt geh&ouml;rt einer Studie zufolge zu den dynamischsten und robustesten in Europa. Eine h&ouml;here Dynamik gebe es nur in den skandinavischen L&auml;ndern sowie Estland und Lettland, hei&szlig;t es in der Untersuchung des Rheinisch-Westf&auml;lischen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Als besonders unflexibel gelten Frankreich, Italien, Spanien und Polen. F&uuml;r die Studie wurden Besch&auml;ftigungspolitik und berufliche Mobilit&auml;t in 23 EU-Staaten miteinander verglichen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/studie-deutscher-arbeitsmarkt-einer-der-dynamischsten-in.447.de.html?drn:news_id=602774\">Deutschlandfunk<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/de\/themen\/aktuelle-meldungen\/2016\/april\/eu-vergleich-deutscher-arbeitsmarkt-gut-fuer-die-zukunft-geruestet\/\">Bertelsmann Stiftung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Jobcenter &bdquo;gemeinsame Einrichtungen&ldquo;: &bdquo;Leistungen zur Eingliederung nach dem SGB II&ldquo; &ndash; 2012 bis M&auml;rz 2016<\/strong><br>\nIm Haushaltsjahr 2015 wurden von den 303 Jobcentern gE (&bdquo;gemeinsame Einrichtungen&ldquo;) insgesamt 2,156 Milliarden Euro f&uuml;r &bdquo;Leistungen zur Eingliederung nach dem SGB II&ldquo; (Hartz IV) ausgegeben. (Tabelle 1) Bei durchschnittlich 3,285 Millionen erwerbsf&auml;higen Leistungsberechtigten (nur Jobcenter gE) (Tabelle 2) wurden im Haushaltsjahr 2015 durchschnittlich 656,21 Euro pro erwerbsf&auml;higen Leistungsberechtigten (pro Jahr) f&uuml;r &ldquo;SGB II-Eingliederungsleistungen&rdquo; ausgeben, von 833,85 Euro in Berlin bis 439,28 Euro in Bayern. (Tabelle 3) Wie stellt sich dies in den 12-Monatszeitr&auml;umen von 2012 bis zum bisher letzten 12-Monatszeitraum von April 2015 bis M&auml;rz 2016 im Bund und in den einzelnen L&auml;ndern (immer nur Jobcenter gE) dar? Siehe dazu die BIAJ-Materialien vom 14. April 2016.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/41-biaj-materialien\/757-jobcenter-ge-leistungen-zur-eingliederung-nach-dem-sgb-ii-2012-bis-maerz-2016.html\">BIAJ<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Fr&uuml;hjahrsgutachten: &Ouml;konomen fordern mehr Investitionen in Bildung<\/strong><br>\nDie f&uuml;hrenden Forschungsinstitute bescheinigen der deutschen Wirtschaft stabiles Wachstum. Dennoch solle die Regierung mehr in Bildung investieren &ndash; und Arbeitnehmer bei Steuern und Abgaben entlasten.<br>\nDie deutsche Wirtschaft bleibt auf einem stabilen Wachstumskurs, der Arbeitsmarkt d&uuml;rfte weiter boomen und die Kauflaune der Verbraucher noch steigen. Dieses positive Bild zeichnen die f&uuml;hrenden Wirtschaftsforschungsinstitute in ihrem Fr&uuml;hjahrsgutachten f&uuml;r die Bundesregierung. Dennoch mahnen die Forscher zu einer nachhaltigeren und an Wachstum orientierten Wirtschaftspolitik. Insbesondere m&uuml;sse mehr in Bildung investiert werden, von Kitas bis zu Universit&auml;ten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/fluechtlinge-oekonomen-fordern-mehr-investitionen-in-bildung-a-1087140.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Leser J.A.:<\/strong> Gut und richtig finde ich die Forderung nach h&ouml;heren Investitionen in Bildung. Richtig finde ich auch die Forderung nach h&ouml;heren staatlichen Investitionen. Gleichzeitig&nbsp;frage ich mich ernsthaft, wie diese &ldquo;Forscher&rdquo; die Grundschule erfolgreich absolviert haben k&ouml;nnen.&nbsp;Sie fordern eine Senkung von Steuern auf Arbeit &ndash; berechtigt. Es fehlt aber ein Vorschlag, wie stattdessen Steuereinnahmen generiert werden sollen. Wie sollen dann die h&ouml;heren Investitionen in Bildung und Infrastruktur bezahlt werden? Von h&ouml;heren Unternehmensteuern oder Verm&ouml;gensteuern ist nichts zu lesen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Bundesregierung betreibt Arbeitsverweigerung<\/strong><br>\n&ldquo;Die Bundesregierung betreibt Arbeitsverweigerung: Die Neuregelung der Erbschaftsteuer f&auml;llt abermals aus, da es keine Einigung in der gro&szlig;en Koalition gibt. Unternehmen bleiben bei der Erbschaftsteuer gegen&uuml;ber Privatpersonen bessergestellt. Der Fiskus verschenkt Einnahmen und zwingt daher die Bev&ouml;lkerung, auf Dienstleistungen wie gute Kitas und Schulen zu verzichten&rdquo;, erkl&auml;rt Klaus Ernst, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf den Koalitionsgipfel. Ernst weiter: &ldquo;Auch bei der Leiharbeit und den Werkvertr&auml;gen ist die Kuh nicht vom Eis. Tausende von Leih- und Werkvertragsarbeitenden sind im Zweiklassensystem am Arbeitsmarkt gefangen. Der vorliegende Referentenentwurf von Ministerin Nahles wird diesen Missstand nicht aufheben. Auch nach dem Koalitionsgipfel hat sie keine Zusage von der CSU.&nbsp;Das Thema Vermeidung von Altersarmut wurde ebenfalls vertagt. Die Rente soll ein gro&szlig;es Thema sein, aber Vorschl&auml;ge zur L&ouml;sung des Problems gibt es nicht. Die Regierung tr&auml;gt ihre Unf&auml;higkeit auf dem R&uuml;cken der Bev&ouml;lkerung aus, die einen hohen Preis zahlt f&uuml;r die Blockadepolitik aus Bayern.&rdquo;&nbsp;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/bundesregierung-betreibt-arbeitsverweigerung\/\">Linksfraktion im Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>MONITOR-Studie: &bdquo;Rente f&uuml;r alle&ldquo; bringt h&ouml;here Renten bei niedrigeren Beitr&auml;gen<\/strong><br>\nWenn alle Deutschen, also auch Selbst&auml;ndige und Beamte, in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, kann das Rentenniveau erh&ouml;ht und gleichzeitig der Anstieg der Beitr&auml;ge &uuml;ber einen langen Zeitraum gebremst werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Langfristprojektion der Ruhr-Universit&auml;t Bochum f&uuml;r MONITOR. &bdquo;Die Ergebnisse der Berechnung sind erstaunlich&ldquo;, so der Wirtschaftsweise Prof. Peter Bofinger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/extras\/monitorpresse-rente-102~.html\">Monitor<\/a>\n<p>dazu: <strong>Gesetzliche Rentenversicherung f&uuml;r alle?<\/strong><br>\nW&uuml;rden alle Deutschen, also auch Selbst&auml;ndige und Beamte, in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, k&ouml;nnte das Rentenniveau erh&ouml;ht und gleichzeitig der Anstieg der Beitr&auml;ge &uuml;ber einen langen Zeitraum gebremst werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Langfristprojektion von Prof. Martin Werding von der Ruhr-Universit&auml;t Bochum f&uuml;r MONITOR. Auch bei einer Anhebung des Netto-Rentenniveau vor Steuern auf 52,6 Prozent bis zum Jahr 2025, also auf das Niveau vor der Rentenreform 2001, bliebe der Anstieg der Beitr&auml;ge demnach deutlich unterhalb dessen, was im aktuellen System zu erwarten w&auml;re.<br>\nDenn im aktuellen System wird nach der Langfristprojektion von Prof. Martin Werding das Niveau der Renten in Deutschland sinken und der Beitragssatz steigen m&uuml;ssen, wenn die geburtenstarken Jahrg&auml;nge 1955 bis 1970 in Rente gehen. Selbst bei h&ouml;herer Arbeitsproduktivit&auml;t durch technischen Fortschritt reichten die bisherigen Rentenreformen nicht aus, um das Rentensystem zu stabilisieren.<br>\nDie beste M&ouml;glichkeit, die Renten zu sichern, w&auml;re demnach eine Versicherungspflicht auch f&uuml;r Beamte und Selbstst&auml;ndige. Denn w&uuml;rden auch diese Berufsgruppen in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, k&ouml;nnten ein sinkendes Rentenniveau und steigende Beitragss&auml;tze verhindert werden.<br>\nJahrelang galten private, kapitalgedeckte Vorsorgemodelle &ndash; etwa die &ldquo;Riester-Rente&rdquo; &ndash; als einzig wirksame Instrumente, um Altersarmut in Deutschland zu verhindern. Die hohen Erwartungen an ihre Leistungsf&auml;higkeit haben sich bislang allerdings nicht erf&uuml;llt.<br>\nBis 2036 w&uuml;rden die Beitr&auml;ge trotz des h&ouml;heren Rentenniveaus zum Beispiel auf 22,8 Prozent steigen. So viel, wie die Deutschen auch jetzt schon in ihre Altersvorsorge stecken, wenn sie &ndash; wie von der Politik gefordert &ndash; vier Prozent ihres Einkommens in eine Riester-Rente stecken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/rente.monitor.de\/\">Monitor<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Eine B&uuml;rgerversicherung f&uuml;r alle<\/strong><br>\nDie Altersarmut in Deutschland wird in den kommenden Jahrzehnten deutlich steigen. F&uuml;r alte Menschen ist Armut vor allem deshalb entw&uuml;rdigend, weil ihre Lebensleistung nicht honoriert wird. Daher ist Armut im Alter h&auml;ufig mit Resignation verbunden, mit Depression und sozialer Isolation. Meist k&ouml;nnen die Betroffenen ihre Situation nicht mehr durch Aufnahme einer Erwerbst&auml;tigkeit &auml;ndern und es fehlt ihnen das Geld, um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.<br>\nDass die Altersarmut zunimmt, ist aber weder ein sozialpolitischer Betriebsunfall noch ein unsozialer Kollateralschaden der Globalisierung oder des demografischen Wandels. Vielmehr wurde der Arbeitsmarkt &uuml;ber die Ma&szlig;en dereguliert und der Sozialstaat demontiert, insbesondere die gesetzliche Rentenversicherung. Zwei Beispiele:<br>\nDie Arbeits- und Lebensbedingungen von Millionen Menschen wurden unter anderem durch die Agenda 2010 prekarisiert. Fast 25 Prozent aller Besch&auml;ftigten in Deutschland arbeiten mittlerweile im Niedriglohnsektor, ein Garant f&uuml;r sp&auml;tere Altersarmut. Durch die (Teil-)Privatisierung der gesetzlichen Rente wurde die kapitalgedeckte Vorsorge (Riester-Rente) zur &ldquo;dritten S&auml;ule&rdquo; aufgebaut. Die rot-gr&uuml;ne Koalition unter dem damaligen Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der verabschiedete sich damit von dem Ziel, mit der Altersrente den Lebensstandard zu sichern. Gleichzeitig wurde die parit&auml;tische Finanzierung durch Arbeitnehmer und Arbeitgeber aufgegeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2016-04\/alterarmut-rente-christoph-butterwegge\/komplettansicht\">Christoph Butterwegge auf Zeit Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Niedrigzinsen: EZB-Kritiker sind selbst schuld<\/strong><br>\nFr&uuml;her war die Unabh&auml;ngigkeit der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) ein heiliger Grundsatz f&uuml;r Konservative. Jetzt zeigt sich: Dieser Grundsatz gilt nur, solange er gegen fortschrittliche Forderungen vorgebracht werden kann &ndash; gegen den Ruf nach einer besch&auml;ftigungsorientierten Geldpolitik etwa. Sobald die EZB aber selbst den konservativen Kurs verl&auml;sst, ignorieren deutsche Politiker gerne deren Unabh&auml;ngigkeit: Nicht nur Hinterb&auml;nkler aus den Reihen von CDU und CSU wettern seit Wochen gegen die expansive Geldpolitik und wollen den &bdquo;Druck auf die EZB&ldquo; erh&ouml;hen. Selbst Bundesfinanzminister Sch&auml;uble wirbt lautstark f&uuml;r eine weltweite Erh&ouml;hung der Leitzinsen und macht die EZB sogar f&uuml;r das Erstarken des Rechtspopulismus verantwortlich. Unterst&uuml;tzt von der Banken-Lobby macht sich die Union stark gegen eine angebliche &bdquo;Enteignung der Sparer&ldquo;.<br>\nDabei sind diese konservativen EZB-Kritiker selbst schuld an den Niedrigzinsen. Die Politik der EZB ist nichts anderes als der &ndash; zunehmend verzweifelte &ndash; Versuch, die Fehler von Regierungen und EU-Kommission auszub&uuml;geln und die Eurozone trotz falscher Politik am Leben zu halten.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160415_DGB.jpg\" alt=\"Niedrigzinsen: EZB-Kritiker sind selbst schuld\" title=\"Niedrigzinsen: EZB-Kritiker sind selbst schuld\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++4f208356-020e-11e6-b9cf-52540023ef1a\">DGB<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&ldquo;F&uuml;r Verm&ouml;gende machen Banken alles&rdquo;<\/strong><br>\nEine Briefkastenfirma er&ouml;ffnen? Das ist heute kinderleicht, mit ein paar Klicks zu erledigen, nicht komplizierter als das Einkaufen auf einer Online-Plattform. Diese Erfahrung hat der ARD-Reporter Christoph L&uuml;tgert gemacht. F&uuml;r eine Fernsehreportage hat er in Panama eine Offshore-Firma gegr&uuml;ndet. 3000 Euro hat ihn das gekostet, nach nur vier Tagen hatte er sein eigenes Scheinunternehmen.<br>\nVor einigen Jahren h&auml;tte er sich wom&ouml;glich an den Steuerberater Josef M&uuml;ller gewandt, der damals Honorarkonsul von Panama war. Vor allem die M&uuml;nchner Schickeria vertraute ihm ihr Geld an. Doch M&uuml;ller hielt nicht, was er seinen Kunden versprach, zweigte gro&szlig;e Summen f&uuml;r sich selbst ab. Um insgesamt mehr als sieben Millionen Euro hat er seine Anleger geprellt.<br>\nIm Gef&auml;ngnis wurde der Millionenbetr&uuml;ger gel&auml;utert, fand zu Gott. In Sandra Maischbergers Talkshow sagt er: &ldquo;Die Gier frisst das Hirn.&rdquo; Dass diese Gier jemals gez&uuml;gelt werden k&ouml;nnte, daran glaubt er nicht. &ldquo;Das Kapital findet immer Schlupfl&ouml;cher&rdquo;, ist M&uuml;ller &uuml;berzeugt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article154332078\/Fuer-Vermoegende-machen-Banken-alles.html\">Welt Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Steuertransparenz f&uuml;r Konzerne geht anders<\/strong><br>\nMit ihrem gestern pr&auml;sentierten Vorschlag f&uuml;r mehr Steuertransparenz von Unternehmen hat die EU-Kommission die Chance verpasst, Konzern-Steuertricks einen Riegel vorzuschieben. &ldquo;Transparenz geht anders. Der Entwurf der EU-Kommission ist l&ouml;chriger als Schweizer K&auml;se&rdquo;, stellt Attac-Steuerexperte Detlev von Larcher fest.<br>\nWir fordern bereits seit Jahren eine l&auml;nderbezogene Berichterstattung f&uuml;r Gro&szlig;unternehmen (Country by Country Reporting): Unternehmen sollen vollst&auml;ndig offenlegen m&uuml;ssen, in welchem Land sie welchen Umsatz und Gewinn gemacht und wo sie wie viel Steuern gezahlt haben. Eine solche umfassende Berichtspflicht w&auml;re ein gro&szlig;er Fortschritt in Richtung Steuertransparenz.<br>\n&ldquo;Es ist bitter zu sehen, wie die EU-Kommission ein wirksames Mittel zur Bek&auml;mpfung von Steuerflucht und -hinterziehung verw&auml;ssert&rdquo;, sagte Karl-Martin Hentschel, ebenfalls Steuerfachmann von Attac. &ldquo;Wenn Konzerne nicht &uuml;ber ihre Aktivit&auml;ten in der gr&ouml;&szlig;ten Steueroase der Welt, dem US-Staat Delaware, berichten m&uuml;ssen, dann sagt das alles.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/?no_cache=1&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=8664&amp;cHash=4fc15d47398534485bb20ef120d2ca0a\">attac<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&Ouml;ffentliche Dienstleistungen k&ouml;nnen auch durch Konzernklagen unter Druck kommen<\/strong><br>\nDie Liberalisierung &ouml;ffentlicher Dienstleistungen wird seitens der Europ&auml;ischen Kommission seit Jahren mit Engagement verfolgt. Mit dem Abschluss von EU-Freihandelsabkommen wie TTIP oder CETA kann der politische Handlungsspielraum zur Regulierung, Erbringung und Finanzierung von Dienstleistungen der Daseinsversorgung erheblich beeinflusst werden. Damit geraten &ouml;ffentliche Dienstleistungen noch st&auml;rker unter Druck. [&hellip;]<br>\nDas Investitionskapitel in den in Verhandlung stehenden europ&auml;ischen Freihandelsabkommen mit USA (TTIP), Kanada (CETA) (ist bereits ausverhandelt!), Singapur, Japan &amp; Co gibt ausl&auml;ndischen Konzernen bei ihren Investitionen, Beteiligungen aber auch vertraglichen Vereinbarungen wie Dienstleistungskonzessionen das Recht bei behaupteter Verletzung von privilegierten Investitionsschutzstandards den Staat unmittelbar zu verklagen. Welche Auswirkungen dies konkret haben kann, sollen die folgenden Beispiele aus dem Bereich Wasserversorgung demonstrieren&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/oeffentliche-dienstleistungen-koennen-auch-durch-konzernklagen-unter-druck-kommen\/#more-13105\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Unicef-Bericht: Gro&szlig;e Ungleichheit beim Kindeswohl in Industriestaaten<\/strong><br>\nUnicef verglich in einer Studie f&uuml;r die Industriel&auml;nder die Situation der untersten zehn Prozent der Kinder mit denen aus der Mitte der Gesellschaft. Vor allem beim Haushaltseinkommen hat sich die L&uuml;cke von 2008 bis 2013 oft noch weiter vergr&ouml;&szlig;ert. Deutschland steht bei Gesundheit und Einkommen relativ gut da, schlechter sieht es bei Bildung und Lebenszufriedenheit aus.<br>\nBenachteiligte Kinder bleiben in den reichen Industriestaaten oft deutlich hinter ihren Altersgenossen zur&uuml;ck. Es gebe nur wenige Fortschritte dabei, die Kluft zwischen den untersten zehn Prozent der Kinder und denen aus der Mitte der Gesellschaft zu schlie&szlig;en, hei&szlig;t es in einem neuen Unicef-Bericht.<br>\nSo habe sich die L&uuml;cke beim verf&uuml;gbaren Haushaltseinkommen von 2008 bis 2013 in mehr als der H&auml;lfte der Industriestaaten noch weiter vergr&ouml;&szlig;ert. Auch bei Bildung, Gesundheit und Lebenszufriedenheit sind die Unterschiede weiterhin deutlich. &ldquo;Ungleichheiten &uuml;berlappen und verst&auml;rken sich gegenseitig&rdquo;, warnt das UN-Kinderhilfswerk. Und: &ldquo;Soziale und wirtschaftliche Nachteile zu Beginn des Lebens erh&ouml;hen das Risiko niedrigen Einkommens, niedrigerer Gesundheitsstandards und geringerer F&auml;higkeiten im&nbsp;Erwachsenenleben.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/panorama\/kinderhilfswerk-unicef-bericht-grosse-ungleichheit-beim-kindeswohl-in-industriestaaten-1.2949014\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p>dazu: <strong>Absurde Hartz-IV-Reform trifft Trennungskinder<\/strong><br>\nEigentlich sollten die Hartz-IV-Reformen vor allem ein Ziel haben: B&uuml;rokratie abzubauen und den Jobcentern die Arbeit zu erleichtern. Doch im Kleingedruckten birgt das Gesetz zur &ldquo;Rechtsvereinfachung SGBII&rdquo; aus dem Hause von Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) Sprengstoff, der den Streit um Geld und Umgangsrecht zwischen getrennt lebenden Eltern noch zus&auml;tzlich anheizen d&uuml;rfte.<br>\nK&uuml;nftig n&auml;mlich soll Alleinerziehenden, die Hartz IV beziehen, f&uuml;r jeden Tag, den das Kind beim anderen Elternteil verbringt, das Sozialgeld f&uuml;r die Kinder gestrichen werden. Das sind neun Euro f&uuml;r Sechs- bis 14-J&auml;hrige und 10,20 Euro f&uuml;r 14- bis 18-J&auml;hrige. Diesen Betrag kann dann der andere Elternteil f&uuml;r sich reklamieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article154339875\/Absurde-Hartz-IV-Reform-trifft-Trennungskinder.html\">Die Welt<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Es fehlen Konzepte und P&auml;dagogen<\/strong><br>\nViele Schulen in Deutschland sind Ganztagsschulen, doch h&auml;ufig k&ouml;nnen die Schulen die p&auml;dagogischen Anspr&uuml;che &ndash; vor allem in der Nachmittagsbetreuung &ndash; nicht erf&uuml;llen. Das zeigt eine Studie des Deutschen Instituts f&uuml;r P&auml;dagogische Forschung<br>\n&ldquo;Die Botschaft ist ganz klar: Gerade Ganztagsschulen und deren Angebote k&ouml;nnen dazu beitragen, die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in diesem psycho-sozialen Bereich zu unterst&uuml;tzen. Also die Motivation, das Selbstbewusstsein, das Selbstkonzept, das soziale Lernen.&rdquo;<br>\nEckard Klieme vom Deutschen Institut f&uuml;r Internationale P&auml;dagogische Forschung skizziert das wichtigste Ergebnis der Studie, an der au&szlig;er seinem Institut, das Deutsche Jugendinstitut, das Institut f&uuml;r Schulentwicklungsforschung der Technischen Universit&auml;t Dortmund sowie die Justus-Liebig Universit&auml;t Gie&szlig;en mitgewirkt haben. Untersucht wurden Qualit&auml;t, Nutzung und Wirksamkeit von Ganztagsangeboten. Insbesondere fokussierten sich die Wissenschaftler auf Lesef&ouml;rderung und soziales Lernen. Dabei kamen sie au&szlig;erdem zu dem Ergebnis, dass die Pers&ouml;nlichkeitsentwicklung durch die Ganztagsschule nur positiv beeinflusst werden kann, wenn die p&auml;dagogische Qualit&auml;t der Angebote stimmt. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Es mangelt auch nach wie vor, gerade in den Gro&szlig;st&auml;dten an der r&auml;umlichen Ausstattung w&auml;hrend es in den l&auml;ndlichen Gebieten eher ein Problem zu sein scheint, das richtige Personal zu bekommen und die Kooperationspartner stehen nicht immer zur Verf&uuml;gung, die man gerne h&auml;tte.&rdquo; Den meisten Ganztagsschulen fehlt das Konzept, so das Fazit der neuen Studie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/studie-zu-ganztagsschulen-es-fehlen-konzepte-und-paedagogen.680.de.html?dram:article_id=351341\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Parlamentswahl in S&uuml;dkorea: Sieg der linken Opposition<\/strong><br>\nDie Niederlage ihrer Partei macht die Pr&auml;sidentin in ihrer verbleibenden Amtszeit zur lahmen Ente. Die Mehrheit im Parlament ist weg. Die S&uuml;dkoreaner haben ihre Regierung bei den Parlamentswahlen am Mittwoch mit einer &uuml;berraschenden Niederlage abgestraft: Die konservative Saenuri-Partei von Pr&auml;sidentin Park Geun-hye verliert 35 Sitze und stellt k&uuml;nftig nur noch 122 der 300 Abgeordneten. Damit verliert die Partei nach 16 Jahren erstmals ihre Parlamentsmehrheit. Saenuri-Chef Kim Moo-sung gab bereits seinen R&uuml;cktritt bekannt. Er wolle &bdquo;das strenge Urteil der W&auml;hler in Demut akzeptieren&ldquo;, erkl&auml;rte er. Die gr&ouml;&szlig;te Oppositionsfraktion, die linksgerichtete Minjoo-Partei, kommt auf 123 Abgeordnete. Sie erh&ouml;ht damit ihre Chancen, bei der Wahl im Dezember 2017 den n&auml;chsten Pr&auml;sidenten zu stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Parlamentswahl-in-Suedkorea\/!5292683\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Anscheinend gibt es weltweit (immerhin in den Industrienationen!) krasse soziale Ungerechtigkeit, hohe Arbeitslosigkeit und Prekarit&auml;t unter der Jugend. Die S&uuml;dkoreaner setzen sich zur Wehr und w&auml;hlen links; in Deutschland wird das wohl nie passieren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>B&ouml;hmermann<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Erdogan versus B&ouml;hmermann und die Folgen: Wann kommt das Ministerium f&uuml;r Satire und Kabarett?<\/strong><br>\nWer h&auml;tte das f&uuml;r m&ouml;glich gehalten? Die Bundesregierung behandelt die &bdquo;B&ouml;hmermann-Krise&ldquo; mit derselben, staatstragenden Ernsthaftigkeit und mit einem scheinbar &auml;hnlich hohen Zeitaufwand wie die Fl&uuml;chtlingskrise &ndash; und die Sache nimmt gar kein Ende mehr!<br>\nMerkt es eigentlich niemand in der Bundesregierung: Sie selbst macht damit alles noch schlimmer. Sie hat auf diese Weise den Ausrutscher eines Moderaters XY &uuml;ber die Grenze des guten Geschmacks auf das Niveau einer Regierungsangelegenheit von h&ouml;chster Wichtigkeit bef&ouml;rdert. Wer sich den Schuh anzieht, dem passt er, kann man dazu nur sagen. [&hellip;]<br>\nDie Bundesregierung hat sich nicht nur ein dickes Eigentor geschossen. Sie sorgt in der Sache Erdogan versus B&ouml;hmermann auch gleich selbst f&uuml;r die politische Satire. Es fehlte nur noch die Schaffung eines eigenen Ministeriums f&uuml;r Satire und Kabarett.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.querschuesse.de\/erdogan-versus-boehmermann-und-die-folgen-wann-kommt-das-ministerium-fuer-satire-und-kabarett\/\">Querschuesse<\/a>\n<p>dazu: <strong>ZDF-Stellungnahme gegen&uuml;ber der Staatsanwaltschaft Mainz<\/strong><br>\nDas ZDF hat heute von der durch die Staatsanwaltschaft Mainz einger&auml;umten M&ouml;glichkeit einer Stellungnahme in dem Ermittlungsverfahren gegen Jan B&ouml;hmermann Gebrauch gemacht. Die Stellungnahme st&uuml;tzt sich auf eine Expertise der Kanzlei Redeker Sellner Dahs. Diese kommt zu dem Ergebnis, dass die in Rede stehende Sequenz einschlie&szlig;lich des so genannten &ldquo;Schm&auml;hgedichts&rdquo; rechtlich zul&auml;ssig war und daher die Grenzen zur Strafbarkeit nicht &uuml;berschritten worden sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/presseportal.zdf.de\/pressemitteilung\/mitteilung\/zdf-stellungnahme-gegenueber-der-staatsanwaltschaft-mainz\/772\/\">ZDF<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Fall B&ouml;hmermann: &bdquo;Washington Post&ldquo; spottet &uuml;ber Merkels Haltung<\/strong><br>\nDie Majest&auml;tsbeleidigung im deutschen Gesetz sei anachronistisch, spottet die &bdquo;Washington Post&ldquo; &uuml;ber den Fall B&ouml;hmermann. &bdquo;Merkels Geschwafel&ldquo;, schreibt die Zeitung, ermutige dazu, kritische &Auml;u&szlig;erungen zu unterdr&uuml;cken.Internationale Medien greifen den Fall B&ouml;hmermann auf. Die&nbsp;&bdquo;New York Times&ldquo; hat berichtet&nbsp;und sich verwundert &uuml;ber den Streit gezeigt. Die &bdquo;Washington Post&ldquo; &uuml;bt in einem Leitartikel scharfe Kritik an Bundeskanzlerin Angela&nbsp;Merkels&nbsp;Haltung im Fall B&ouml;hmermann. &bdquo;Der ganze Fall sollte nichts als schallendes Gel&auml;chter &uuml;ber den Gr&ouml;&szlig;enwahn Erdogans (des t&uuml;rkischen Pr&auml;sidenten) ausl&ouml;sen. Es ist alarmierend, dass Merkel zumindest vorgibt, das Ganze ernst zu nehmen&ldquo;, schrieben die Herausgeber am Donnerstag in einem Editorial.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/washington-post-kritisiert-merkels-haltung-im-fall-boehmermann-14178582.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Eventjournalismus und seine bedrohten Spielpl&auml;tze<\/strong><br>\nBeim aktuellen B&ouml;hmermann-Hype sollte auch ein Journalismus kritisiert werden, dem es in erster Linie um Krawall und weniger um Inhalte geht [&hellip;]<br>\nJan B&ouml;hmermann ist da schon auf den richtigen Weg. Als typischer Vertreter des postmodernen Eventjournalismus wei&szlig; er sich in Szene zu setzen. Da muss ein mit rassistischen Stereotypen durchsetztes Gedicht herhalten und schon bekommt er Solidarit&auml;tsbriefe von Menschen, die seine Arbeit bisher als Gossenjournalismus bezeichnet h&auml;tten und selber vor Gericht klagen w&uuml;rden, wenn sie Gegenstand einer solchen Form von Schm&auml;hung w&uuml;rden. Der Aufsichtsratsvorsitzende der Springer AG Matthias D&ouml;pfner ist daf&uuml;r ein gutes Beispiel. Die Welt ver&ouml;ffentlichte seinen Offenen Brief, der so beginnt:\n<blockquote><p>&bdquo;Lieber Herr B&ouml;hmermann,wir kennen uns nicht, und ich habe leider auch bisher Ihre Sendungen nicht sehen k&ouml;nnen. Dennoch wende ich mich in einem offenen Brief an Sie, denn es ist aufschlussreich, welche Reaktionen Ihre Satire ausgel&ouml;st hat. Ein Kristallisations- und Wendepunkt.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<p>Deutlicher k&ouml;nnte man nicht zum Ausdruck bringen, um was es bei dem ganzen Hype um diesen Eventjournalismus geht. Man will politisch auf der richtigen Seite sein, wenn man sich jetzt mit B&ouml;hmermann solidarisiert, obwohl man mit ihm und seiner Arbeit bisher nichts zu tun haben wollte und sie auch politisch abgelehnt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47950\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Yanis Varoufakis &uuml;ber Jan B&ouml;hmermann &ndash; vollst&auml;ndiges Statement<\/strong><br>\n&ldquo;Er [Jan B&ouml;hmermann] hat mir sehr geschadet, als ich Finanzminister war. Aber ich muss sagen, dass ich die Qualit&auml;t seiner Satire sch&auml;tzte, sie war sehr geschmackvoll gehalten, trotz der Kosten f&uuml;r mich, und ich will verdammt sein, wenn ich zusehe, wie jemand wie er verfolgt wird von Leuten, die demokratische Grundfreiheiten ablehnen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/yanisvaroufakis.eu\/2016\/04\/14\/my-statement-on-the-jan-bohmermann-case\/\">Yanis Varoufakis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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