{"id":32990,"date":"2016-04-18T08:48:53","date_gmt":"2016-04-18T06:48:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32990"},"modified":"2016-04-18T08:48:53","modified_gmt":"2016-04-18T06:48:53","slug":"hinweise-des-tages-2605","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32990","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32990#h01\">Steueroasen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32990#h02\">Hartz IV: Neuer Rechtsstreit statt einfacherer Verfahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32990#h03\">Butterwegge: Wir erleben eine Versorgungskrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32990#h04\">Der neue ifo-Pr&auml;sident: Alle Vorurteile dieser Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32990#h05\">Wer sind die Nutznie&szlig;er der Dynamik eines flexiblen Arbeitsmarktes?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32990#h06\">Neoliberalism &ndash; the ideology at the root of all our problems<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32990#h07\">EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32990#h08\">Die Proteste gegen die Arbeitsmarktreformen in Frankreich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32990#h09\">A List Of The 18 CEOs That Were Called Out By Bernie Sanders For Evading Taxes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32990#h10\">Rheinmetall baut Munition in Saudi-Arabien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32990#h11\">Endet das sozialdemokratische Zeitalter?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32990#h12\">Sie stehen weiter stramm mit den H&auml;nden an der Hosennaht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32990#h13\">Fl&uuml;chtlingsj&auml;ger auf der Hatz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32990#h14\">Digitale Zwangsz&auml;hlung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32990#h15\">Herrscher und Vasallen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32990#h16\">Amok &agrave; la Warschau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32990#h17\">China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32990#h18\">B&ouml;hmermann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32990#h19\">Die ungewisse Zukunft der Presse<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Steueroasen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Spaniens Industrieminister tritt zur&uuml;ck<\/strong><br>\nDer spanische Industrieminister Jose Manuel Soria ist zur&uuml;ckgetreten. Seine Entscheidung folgte auf Vorw&uuml;rfe, die wegen seiner mutma&szlig;lichen Verwicklung in Offshore-Gesch&auml;fte gegen ihn erhoben wurden, die in den &ldquo;PanamaPapers&rdquo; dokumentiert sind. Soria bestritt jegliches Fehlverhalten in der Aff&auml;re um Briefkastenfirmen in den Steueroasen. Er wolle mit seinem R&uuml;cktritt aber Schaden von der gesch&auml;ftsf&uuml;hrenden Regierung abwenden und die Bildung einer neuen Koalition nicht zus&auml;tzlich erschweren, erkl&auml;rte der konservative Politiker. Er k&uuml;ndigte zudem an, auf sein Abgeordnetenmandat zu verzichten und auch den Vorsitz der konservativen Volkspartei (PP) auf den Kanaren aufzugeben.<br>\nSoria sagte, er trete wegen der Fehler zur&uuml;ck, die er in Zusammenhang mit seinen Erkl&auml;rung gemacht habe. Er habe seiner Partei und der Regierung Schaden zugef&uuml;gt, der in der &ldquo;aktuellen politischen Lage besonders gravierend&rdquo; sei. Soria hatte Vorw&uuml;rfe gegen ihn im Zusammenhang mit den &ldquo;PanamaPapers&rdquo; zur&uuml;ckgewiesen, sich aber in Widerspr&uuml;che verwickelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/ruecktritt-soria-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Und wie steht es hierzulande um die Herren Gabriel und Sch&auml;uble? Unter ihrer Regie ist im Schattenfinanzindex 2015 &ndash; <a href=\"http:\/\/steuergerechtigkeit.blogspot.de\/2015\/11\/schattenfinanzindex-2015-deutschland.html\">Deutschland auf Platz 8<\/a> insbesondere vor Panama zu finden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wie Pharmakonzerne Steuern in Milliardenh&ouml;he umgehen<\/strong><br>\nSteuersparen ist, siehe Panama Papers, en vogue. Besonders Big Pharma dreht mit am gro&szlig;en Steuerrad, sehr zum Missfallen der Sozialversicherungen Es ist ein Sturm, der regelm&auml;&szlig;ig durch die sozialen Netzwerke tost, wenn Taktiken multinationaler Konzerne zur Steuerminimierung ruchbar werden &ndash; ein Sturm der Entr&uuml;stung. Besonders pikant wird es, wenn Unternehmen involviert sind, die ihre riesigen Gewinne zu einem guten Teil Zahlungen &ouml;ffentlicher Stellen verdanken. Dazu z&auml;hlt Big Pharma. Die Branche profitiert zumindest in Kontinentaleuropa von den Pflichtbeitr&auml;gen der Sozialversicherungen und von Steuermitteln. Die Wut auf Unternehmen wie Merck, Eli Lilly, Bristol-Myers-Squibb oder AbbVie steigt nicht nur in Europa. Die Pharmaindustrie steht auch in den USA immer mehr in der Kritik. F&uuml;r viele dort gilt Pfizer als Synonym f&uuml;r moralisch fragw&uuml;rdiges Agieren. Der US-Konzern hat die amerikanischen Beh&ouml;rden wiederholt vor den Kopf gesto&szlig;en, zuletzt 2015. Der Pharmariese, der das Potenzmittel Viagra herstellt, gab im November bekannt, mit dem Botox-Produzenten Allergan zu fusionieren. Dass man damit die Steuern mindern und die Butter aufs Brot der Aktion&auml;re, sprich den Shareholder-Value, mehren wollte, hat die Konzernspitze erst gar nicht bestritten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000034954987\/Diaetpille-fuer-die-Steuerlast-der-Pharmariesen\">derStandard.at<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Hartz IV: Neuer Rechtsstreit statt einfacherer Verfahren<\/strong><br>\nEin Gesetz zu &ldquo;Rechtsvereinfachungen bei Hartz IV&rdquo; soll das Hartz-System unb&uuml;rokratischer machen. Mehr als zwei Jahre wurde &uuml;ber das Gesetz beraten, dennoch sei &ldquo;das Gesamtergebnis entt&auml;uschend&rdquo;, so DGB-Vorstand Annelie Buntenbach. Es schafft stattdessen weitere Probleme: &ldquo;Wenn das Gesetz so kommt, ist neuer Rechtsstreit programmiert.&rdquo; Zur heutigen 1. Lesung des Gesetzentwurfes &ldquo;Rechtsvereinfachung bei Hartz IV&rdquo; sagt DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach:<br>\n&ldquo;Der Gesetzentwurf wird seinem Ziel &sbquo;Rechtsvereinfachung bei Hartz IV&lsquo; nicht gerecht. Nach mehr als zweij&auml;hriger Beratungszeit ist das Gesamtergebnis entt&auml;uschend. Nur wenige Vorschl&auml;ge f&uuml;hren im Detail zu Vereinfachungen, insgesamt wird der Verwaltungsaufwand eher noch zunehmen. Wenn das Gesetz so kommt, ist neuer Rechtsstreit programmiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++594044a4-02d4-11e6-9013-52540023ef1a\">DGB<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Butterwegge: Wir erleben eine Versorgungskrise<\/strong><br>\nDer Armuts- und Migrationsforscher Christoph Butterwegge hat angesichts der gro&szlig;en Fl&uuml;chtlingszahlen vor neuer Armut in Deutschland gewarnt. Die Ursache daf&uuml;r seien allerdings nicht die Fl&uuml;chtlinge selbst, sondern das unzureichende Sozialsystem, sagte Butterwegge dem Evangelischen Pressedienst (epd). Seit den Hartz-Gesetzen sei der Sozialstaat schrittweise immer weiter abgebaut worden.<br>\nEr bef&uuml;rchte, dass es k&uuml;nftig &raquo;eine relevante Zahl von Menschen geben wird, die in absoluter Armut leben&laquo;, betonte Butterwegge am Rande der 28. Sozialkonferenz von Hochschulen und Gewerkschaften in Osnabr&uuml;ck. Deshalb sei die Bezeichnung &raquo;Fl&uuml;chtlingskrise&laquo; in Deutschland auch nicht korrekt. &raquo;Wir haben eher eine hausgemachte Versorgungs- und Vorsorgekrise.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1008845.butterwegge-wir-erleben-eine-versorgungskrise.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der neue ifo-Pr&auml;sident: Alle Vorurteile dieser Welt<\/strong><br>\nDer Gipfelpunkt (der geistigen Tiefebene, werden viele sagen) ist zweifellos die Aussage: &bdquo;Mehr Mindestlohn, mehr Arbeitslosigkeit&ldquo;. Und auf die Nachfrage der SZ, dass das umstritten sei, sagte er: &bdquo;Nicht wirklich. Die Grundaussage kann man nicht ernsthaft bestreiten.&ldquo; Oder zu Unternehmensteuern: &bdquo;H&ouml;here Unternehmensteuern oder Netto-Verm&ouml;gensteuern kosten Arbeitspl&auml;tze.&ldquo;<br>\nWieder muss man die Frage stellen, die uns so oft gestellt wird: Kann das blo&szlig; Ignoranz oder Unwissen sein? Viele werden sicher zu dem Urteil kommen, dass hier schlicht ein Lobbyist zum Pr&auml;sidenten eines Instituts bestellt wurde, der das exekutiert, was ihm die deutsche Industrie einfl&uuml;stert. Das mag sein, aber es hilft nicht weiter, wenn man dabei stehen bleibt.<br>\nFuest ist der typische Fall eines in Deutschland in den einschl&auml;gigen konservativen Institutionen ausgebildeten &Ouml;konomen. Er ist zudem Finanzwissenschaftler, was schwer wiegt, weil in diesem Fach in Deutschland traditionell eine Ausbildung vorherrscht, die eher zur Aus&uuml;bung eines Buchhalterjobs qualifiziert als eines Gesellschaftswissenschaftlers. Man kann in diesem Fach (und in vielen anderen zumal) nur Karriere machen, wenn man in allen Fragen, von denen man nichts versteht, den Mainstream nachplappert. Sich einmal mit Hans-Werner Sinn in der Frage anlegen, ob es den neoklassischen Arbeitsmarkt wirklich gibt, kann die gesamte Karriere kosten. Einmal einwenden, es k&ouml;nne auch Nachfrageprobleme geben, schon steht man als Keynesianer auf dem Index und ist quasi erledigt. [&hellip;]<br>\nDer Skandal hei&szlig;t folglich nicht Clemens Fuest, er ist nur einer von vielen, die fast beliebig austauschbar sind und von denen jeder Einzelne belanglos ist. Der eigentliche Skandal hei&szlig;t Selbstverwaltung einer &bdquo;Wissenschaft&ldquo;, die sich zur Religionsgemeinschaft entwickelt hat, ohne f&uuml;rchten zu m&uuml;ssen, dass sie irgendwann enttarnt wird, weil die Aufsichtsbeh&ouml;rden in der Politik (also die Bildungsministerien vor allem) das absurde Spiel niemals in Frage stellen w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/der-neue-ifo-praesident-alle-vorurteile-dieser-welt\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wer sind die Nutznie&szlig;er der Dynamik eines flexiblen Arbeitsmarktes?<\/strong><br>\nDie Bertelsmann Stiftung hat eine Studie &uuml;ber die Dynamik und Durchl&auml;ssigkeit von Arbeitsm&auml;rkten in Europa erstellen lassen. Ist diese Durchl&auml;ssigkeit auch f&uuml;r die Besch&auml;ftigten ein Gewinn? Die Analyse f&uuml;r den Bereich der befristeten Besch&auml;ftigung verweist eher auf das Gegenteil.<br>\nDie Lobbyisten der Bertelsmann Stiftung, einer der einflussreichsten neoliberalen Denkfabriken, werden nicht m&uuml;de, Politik und &Ouml;ffentlichkeit auf mehr Effizienz und Wettbewerb einzuschw&ouml;ren. Unter dem Deckmantel, die soziale Marktwirtschaft modernisieren und zukunftsfest machen zu wollen, geht es ihnen dabei um eine umfassende &Ouml;konomisierung aller Politik- und Lebensbereiche.<br>\nZu diesem Umbauprojekt geh&ouml;ren auch die seit Jahren gestellten und (etwa in der Agenda 2010) auch erh&ouml;rten Forderungen nach tiefgreifenden Arbeitsmarktreformen. Aus Sicht der Bertelsm&auml;nner muss der zu starre und verkrustete Arbeitsmarkt ordentlich dereguliert werden, um den so genannten Leistungstr&auml;gern freie Bahn zu verschaffen, die sich nat&uuml;rlich in vermarktlichen Wettbewerbsstrukturen viel besser entfalten k&ouml;nnen. Das werde am Ende besser dem Gemeinwohl dienen, als Steuerungseingriffe des Staates. Neoliberale Ideologie in Reinkultur.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1873\">annotazioni<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Neoliberalism &ndash; the ideology at the root of all our problems<\/strong><br>\nFinancial meltdown, environmental disaster and even the rise of Donald Trump &ndash; neoliberalism has played its part in them all. Why has the left failed to come up with an alternative?<br>\nImagine if the people of the Soviet Union had never heard of communism. The ideology that dominates our lives has, for most of us, no name. Mention it in conversation and you&rsquo;ll be rewarded with a shrug. Even if your listeners have heard the term before, they will struggle to define it. Neoliberalism: do you know what it is?<br>\nIts anonymity is both a symptom and cause of its power. It has played a major role in a remarkable variety of crises: the financial meltdown of 2007&#8209;8, the offshoring of wealth and power, of which the Panama Papers offer us merely a glimpse, the slow collapse of public health and education, resurgent child poverty, the epidemic of loneliness, the collapse of ecosystems, the rise of Donald Trump. But we respond to these crises as if they emerge in isolation, apparently unaware that they have all been either catalysed or exacerbated by the same coherent philosophy; a philosophy that has &ndash; or had &ndash; a name. What greater power can there be than to operate namelessly?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/books\/2016\/apr\/15\/neoliberalism-ideology-problem-george-monbiot\">the guardian<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.G.:<\/strong> Interessanter &Uuml;berblick &uuml;ber die Entwicklung des Neoliberalismus mit vielen weiterf&uuml;hrenden Links zu anderen Artikeln aus dem Guardian.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>EU<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Volksabstimmungen &ndash; das Ende der EU?<\/strong><br>\nDer Zustand der EU muss prek&auml;r sein, wenn die EU-Fraktionschefin der Gr&uuml;nen Rebecca Harms Volksabstimmungen den Kampf ansagt. Sie sei dagegen, in einzelnen Staaten Fragen abstimmen zu lassen, die die EU insgesamt betreffen.<br>\n&ldquo;Plebiszit&auml;re Elemente zu europ&auml;ischer Politik, die so angelegt sind wie die gestrige Abstimmung [in den Niederlanden], k&ouml;nnen die EU in ihrem Bestand gef&auml;hrden.&rdquo; Frau Harms beschw&ouml;rt den Notstand Gef&auml;hrdung des Bestandes der EU durch Plebiszite! Und tats&auml;chlich drohen schlappe 18 Prozent aller abstimmungsberechtigten Niederl&auml;nder als NEE-Sager den bereits ratifizierten Willen &ldquo;aller Regierungen der Mitgliedsstaaten und deren Parlamente&rdquo; &uuml;ber ein Assoziierungsabkommen mit der Ukraine zu blockieren. Das klingt nach tiefen Unrecht, dass es abzustellen gilt.<br>\nDas zahlenm&auml;&szlig;ige Verh&auml;ltnis von 18 Prozent der B&uuml;rger nur eines Staates gegen&uuml;ber 27 Staaten entfaltet durchaus seine Wirkung. Zumindest solange, wie man nicht die Fragen stellt, die Rebecca Harms u.a. &uuml;bergehen. Warum haben nur 12 Prozent aller Niederl&auml;nder dem Assoziierungsabkommen zugestimmt? Bedeuten 18 Prozent Ja-Stimmen wirklich so wenig Legitimation, wenn doch das EU-Parlament knappe Entscheidungen selbst nur mit 22 Prozent der EU-B&uuml;rger im R&uuml;cken f&auml;llt (Wahlbeteiligung EU-Wahl 2014: 43,09 Prozent)? Und w&uuml;rde die Bev&ouml;lkerung der anderen 27 Staaten bei Volksabstimmungen tats&auml;chlich das &ldquo;Ja&rdquo; ihrer Regierungen und Parlamente zum Abkommen best&auml;tigen, wie stillschweigend vorausgesetzt wird?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hpd.de\/artikel\/volksabstimmungen-ende-eu-12974?nopaging=1\">Humanistischer Pressedienst<\/a><\/li>\n<li><strong>&raquo;Brexit&laquo; oder EU-Reform?<\/strong><br>\nIn Gro&szlig;britannien beginnt die offizielle Kampagne f&uuml;r das EU-Referendum, &uuml;ber das am 23. Juni abgestimmt wird. Es sieht nach einem knappen Abstimmungsergebnis aus. Die Bef&uuml;rworter einer EU-Mitgliedschaft Gro&szlig;britanniens haben in den letzten Wochen aufgeholt.<br>\nZu Beginn der Kampagne zeigt die Umfrage ein Kopf-an-Kopf-Rennen. 38% der Befragten in Gro&szlig;britannien sprechen sich f&uuml;r einen Brexit aus, 39% wollen in der EU bleiben. 17% erkl&auml;ren sich noch als unentschlossen. So die neueste Umfrage des britischen Meinungsforschungsinstitutes YouGov.<br>\nDer Zuwachs an Zustimmung f&uuml;r die Pro-Europ&auml;er hat auch mit einem signifikanten Einbruch des Vertrauens der W&auml;hler in Premierminister Cameron zu tun. Erstmals genie&szlig;t laut diesen Umfragen der Labour-Chef Jeremy Corbyn mehr Vertrauen (28% der Befragten) als Cameron (21%). Die Aff&auml;re um die Panama Papers und das z&ouml;gerliche Eingest&auml;ndnis Camerons, selber Anteile an einer dortigen Briefkastenfirma besessen zu haben, haben den Konservativen offenkundig geschadet.<br>\nDie Referendumsfrage spaltet sowohl die Labour-Opposition als auch die konservative Regierungspartei. Camerons Partei und das Kabinett sind tief gespalten, Londons populistischer B&uuml;rgermeister Boris Johnson hat sich den Unterst&uuml;tzern eines britischen Austritts angeschlossen.<br>\nBemerkenswert ist der Positionswechsel von Labour-Chef Corbyn: Ein Ja zum Verbleib in der EU w&auml;re &raquo;im besten Interesse des Volkes dieses Landes&laquo;. Er korrigiert damit seine Position, was auch bemerkenswert ist. Corbyn hatte 1975 bei einem Referendum &uuml;ber den Beitritt Gro&szlig;britanniens zur damaligen Europ&auml;ischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) mit Nein gestimmt. Er habe seitdem seine Meinung zu Europa ge&auml;ndert. Die EU habe Jobs geschaffen und biete heute Schutz f&uuml;r &raquo;Arbeiter, Konsumenten und die Umwelt&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/brexit-oder-eu-reform\/\">Sozialismus aktuell<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Proteste gegen die Arbeitsmarktreformen in Frankreich<\/strong><br>\nDie aktuellen Proteste gegen die Arbeitsmarktreformen in Frankreich sind sehr vielschichtig. Diverse Gruppen und Initiativen rufen dazu auf und veranstalten unterschiedliche Aktionen. Im Widerstand gegen die Arbeitsrechtsreform der Regierung sind sie sich einig. Die Mehrheit der Gewerkschaften unterst&uuml;tzt Demonstrationen und &bdquo;Aktionstage&ldquo; mit Arbeitsniederlegungen und Stra&szlig;enprotesten, wie zuletzt am 9. April. Der bis jetzt st&auml;rkste Protest fand am 31. M&auml;rz statt. Mieseste Wetterbedingungen und kalter Regen hielten &uuml;ber eine Million Menschen nicht davon ab, auf die Stra&szlig;e zu gehen. F&uuml;r den 28. April wird zu einem erneuten gewerkschaftlichen Aktionstag aufgerufen. In Paris entstand am Abend des 31. M&auml;rz eine Platzbesetzerbewegung, die inzwischen auf bis zu 60 andere franz&ouml;sische St&auml;dte &uuml;bergegriffen ist. Seitdem wird in der Hauptstadt allabendlich der zentral gelegene Place de la R&eacute;publique besetzt. An Vollversammlungen unter freiem Himmel nehmen dort regelm&auml;&szlig;ig rund 2.000 Menschen teil. Unter den Teilnehmenden finden sich nicht nur gewerkschaftlich organisierte Besch&auml;ftigte. Es kommen auch viele Intellektuelle und prek&auml;r Besch&auml;ftigte bzw. das prek&auml;re Bildungsb&uuml;rgertum. Die Initiative f&uuml;r die Platzbesetzung hatte ein Kreis um den linken Journalisten und Filmregisseur Fran&ccedil;ois Ruffin ergriffen. Der Anlass war die Debatte &uuml;ber den Film Merci, patron!, der Ende Februar in die Kinos kam. Der am&uuml;sante soziale Dokumentarfilm handelt vom Kampf gegen Massenentlassungen durch den franz&ouml;sischen Luxuswaren-Hersteller LVMH in Nordfrankreich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/36-2016\/++co++4c957512-023e-11e6-a0f3-52540066f352\">Gegenblende<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> W&auml;re ein Zeichen der Solidarit&auml;t aus Deutschland mit den sich wehrenden Menschen gegen die neoliberale &ldquo;Agenda 2010 &agrave; la francaise&rdquo; in Frankreich nicht angebracht? Insbesondere Gewerkschaften, progressive Parteien und andere Organisationen sollten sich durchaus angesprochen f&uuml;hlen.<br>\nAuf diese Weise k&ouml;nnte eventuell auch der Gedanke der nicht lediglich nationalen, sondern europ&auml;ischen oder gar internationalen Arbeitnehmerschaft neu belebt werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>A List Of The 18 CEOs That Were Called Out By Bernie Sanders For Evading Taxes<\/strong><br>\nThe current American political race to presidency has seen a lot of drama, which can be very misleading for the general population as they try to commit to a viable candidate to lead our country. Senator Bernie Sanders seems to stand out among the rest of the bunch for his no-nonsense approach, however.<br>\nThough an underdog in the race, Sanders is gaining momentum due to his respectable, to-the-point attitude that has people truly believing he has the people of this country in mind, not just his own agenda. That is why it should come as no surprise that he released a report identifying 18 CEOs that are at fault for ruining the American economy.<br>\nThis comes as a response to&nbsp;80 CEOs who recently lectured America about deficit reduction in a letter published in the Wall Street Journal. The letter urged Americans to act on the deficit by means of reforming the healthcare system, specifically Medicare.<br>\nSanders responded with the following statement:<br>\nThere really is no shame. The Wall Street leaders whose recklessness and illegal behavior caused this terrible recession are now lecturing the American people on the need for courage to deal with the nation&rsquo;s finances and deficit crisis. Before telling us why we should cut Social Security, Medicare and other vitally important programs, these CEOs might want to take a hard look at their responsibility for causing the deficit and this terrible recession.<br>\nOur Wall Street friends might also want to show some courage of their own by suggesting that the wealthiest people in this country, like them, start paying their fair share of taxes. They might work to end the outrageous corporate loopholes, tax havens and outsourcing provisions that their lobbyists have littered throughout the tax code &ndash; contributing greatly to our deficit.<br>\nMany of the CEO&rsquo;s who signed the deficit-reduction letter run corporations that evaded at least $34.5 billion in taxes by setting up more than 600 subsidiaries in the Cayman Islands and other offshore tax havens since 2008. As a result, at least a dozen of the companies avoided paying any federal income taxes in recent years, and even received more than $6.4 billion in tax refunds from the IRS since 2008.<br>\nSeveral of the companies received a total taxpayer bailout of more than $2.5 trillion from the Federal Reserve and the Treasury Department.<br>\nMany of the companies also have outsourced hundreds of thousands of American jobs to China and other low wage countries, forcing their workers to receive unemployment insurance and other federal benefits. In other words, these are some of the same people who have significantly caused the deficit to explode over the last four years.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.collective-evolution.com\/2016\/04\/16\/a-list-of-the-18-ceos-that-were-called-out-by-bernie-sanders-for-evading-taxes\/\">CE<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Rheinmetall baut Munition in Saudi-Arabien<\/strong><br>\n&Uuml;ber die Mehrheitsbeteiligung an einem Joint Venture betreibt Rheinmetall eine R&uuml;stungsfabrik in Saudi-Arabien. Die Linkspartei spricht von &ldquo;Wahnsinn&rdquo; und fragt sich, ob das Projekt genehmigungspflichtig war.<br>\nDer deutsche R&uuml;stungskonzern Rheinmetall betreibt mit einem staatlichen s&uuml;dafrikanischen Partnerunternehmen eine neue Munitionsfabrik in Saudi-Arabien. S&uuml;dafrikas Pr&auml;sident Jacob Zuma besuchte das Projekt zusammen mit dem saudischen Kronprinzen und Verteidigungsminister Mohammed bin Salman al-Saud w&auml;hrend eines Besuchs in der Golf-Monarchie Ende M&auml;rz, wie sein Sprecher Bongani Majola nun erstmals best&auml;tigte.<br>\nDie Fabrik wurde demnach von der staatlich saudischen Military Industries Corporation s&uuml;dlich von Riad in Al-Kharj gebaut, wird jedoch von Rheinmetall Denel Munition betrieben. An dem Joint Venture mit der s&uuml;dafrikanischen R&uuml;stungsschmiede Denel h&auml;lt Rheinmetall einen Mehrheitsanteil von 51 Prozent. Laut eigener Darstellung geh&ouml;ren zum Produktfolio von Rheinmetall Denel Munition etwa Munition f&uuml;r Artillerie, M&ouml;rser, Flugzeugbomben sowie Flugk&ouml;rper-Subsysteme. Berichten zufolge sollen davon in Saudi-Arabien unter anderem Artilleriemunition und Bomben vom Band laufen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Rheinmetall-baut-Munition-in-Saudi-Arabien-article17480801.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Sollte diese R&uuml;stungsfabrik tats&auml;chlich genehmigungspflichtig gewesen sein, d&uuml;rfte die ohnehin nicht mehr wei&szlig;e Weste des Bundeswirtschaftsministers, Herrn Gabriel, noch dunkler werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Endet das sozialdemokratische Zeitalter?<\/strong><br>\nSozialdemokrat sein, hei&szlig;t in Zusammenh&auml;ngen zu denken. Das m&ouml;chte man auch gern dem SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel zurufen. Lord Ralf Dahrendorf hatte bereits vor mehr als 25 Jahren das Ende des sozialdemokratischen Zeitalters vorhergesagt. Und heute ist die SPD tats&auml;chlich auf dem Weg, ihren Status als Volkspartei zu verlieren. Erstmals rutschte sie in einer auf Umfrage unter 20 Prozent und auch die aktuell von der Forschungsgruppe Wahlen gegebenen 21 Prozent legen nahe, dass der Vertrauensverlust der W&auml;hler\/innen dramatische Formen annimmt. Aus der Fraktionssitzung am Dienstag sickerte, Gabriel sei von den Abgeordneten mehrheitlich ermutigt worden, durchzuhalten. Der Fraktionsvorsitzende habe dringend vor einer Personaldebatte um den Vorsitzenden gewarnt.<br>\nWie auch immer, bislang jedenfalls scheint die Analyse &uuml;ber die Ursachen dieses Niedergangs noch nicht sehr gediehen zu sein. Mit der Devise, schnallt den Helm fester und blo&szlig; jeden Streit vermeiden, wird es der SPD kaum gelingen, den Weg aus der Krise zu finden. Ein Blick auf die drei letzten Landtagswahlen macht mindestens klar, dass der W&auml;hlermarkt sich neu ordnet. Die Hoffnung, dass die AfD an ihren inneren Gegens&auml;tzen scheitern werde, ist jedenfalls kurzfristig nicht zu erwarten. Zu glauben, dass allein die Aufnahme vor allem syrischer Fl&uuml;chtlinge Grund f&uuml;r die Abkehr mancher W&auml;hler von den Volksparteien sei, ist zu kurz gegriffen. Denn Pegida war in Dresden schon Massenbewegung, als deutsche Politik noch den Eindruck hatte, es reiche, das Massengrab Mittelmeer zu ignorieren und die Insel Lampedusa und Italien mit der Fluchtbewegung aus Afrika und dem Nahen Osten allein zu lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blog-der-republik.de\/endet-das-sozialdemokratische-zeitalter\/\">Blog der Republik<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Einige der von Uwe-Karsten Heye ersehnten Antworten haben die NachDenkSeiten auf vielf&auml;ltige Weise versucht zu geben; leider &ndash; zumindest bisher &ndash; ohne erkennbare Ber&uuml;cksichtigung durch die SPD-Spitze.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Sie stehen weiter stramm mit den H&auml;nden an der Hosennaht<\/strong><br>\nKriegsministerin von der Leyen hat nun einen Entwurf f&uuml;r ein neues &bdquo;Wei&szlig;buch&ldquo; der Bundeswehr vorgelegt, in dem &ndash; nach den Vorgaben des US-Imperialismus, der weiter an der russischen Grenze, im Vorderen Orient und in Nordafrika z&uuml;ndelt &ndash; weitere Aufr&uuml;stung vorgesehen ist: &bdquo;Die krisenhaften Entwicklungen in Europa, an seiner Peripherie und auch dar&uuml;ber hinaus betreffen Deutschlands Sicherheit direkt und indirekt&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Papier. Obwohl die Bundeswehr eine Verteidigungsarmee ist (&bdquo;Der Bund stellt Streitkr&auml;fte zur Verteidigung auf&ldquo;, Artikel 87a Grundgesetz), will sich die Bundesregierung weiter grundgesetzwidrig an den Kriegen um Rohstoffe und Absatzm&auml;rkte beteiligen. &bdquo;Ohne unsere Kriege g&auml;be es den heutigen Terrorismus gar nicht&ldquo;, sagt J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer. Je mehr Menschen in diesen Rohstoffkriegen Opfer der westlichen Bomben werden, umso zahlreicher werden Angeh&ouml;rige dieser Opfer die Ermordung ihrer Verwandten durch Anschl&auml;ge in den Staaten der &bdquo;westlichen Wertegemeinschaft&ldquo; r&auml;chen wollen.<br>\nEs ist gut, dass die SPD sich noch daran erinnert, dass fr&uuml;her Soldaten eingesetzt wurden, um Streiks und Arbeiteraufst&auml;nde niederzuschlagen und daher keinen Freibrief f&uuml;r den Bundeswehreinsatz im Inneren gibt.<br>\nAber wann wird die SPD die &bdquo;Schutzmacht der kleinen Leute&ldquo; &ndash; auch zur Schutzmacht der Millionen Menschen, die Opfer dieser Rohstoff- und Absatzkriege sind? Und sind die verheerenden Wahlniederlagen nicht Anlass genug, sich an die beiden sozialdemokratischen Kanzler Willy Brandt (&bdquo;Vom deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen&ldquo;) und Helmut Schmidt (&bdquo;Leute, die keinen Krieg erlebt haben, wohl aber selbst Krieg f&uuml;hren oder provozieren, wissen nicht, was sie Furchtbares anrichten.&ldquo;) zu erinnern?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/1067681139960019\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlingsj&auml;ger auf der Hatz<\/strong><br>\nBulgarische B&uuml;rgerwehren machen zunehmend Jagd auf Fl&uuml;chtlinge, die &uuml;ber die t&uuml;rkische Grenze kommen. Und die Regierung duldet das. [&hellip;]<br>\nPerata ist nicht der erste selbsterkl&auml;rte Patriot, der sogenannte &bdquo;B&uuml;rgerarreste&ldquo; durchf&uuml;hrt, um &bdquo;Grenzverletzer&ldquo; zu stellen. Vor ihm hat es bereits &bdquo;Dinko aus Jambol&ldquo; zu betr&auml;chtlicher Popularit&auml;t gebracht. Und als vor kurzem &bdquo;Freiwillige&ldquo; der &bdquo;Organisation zum Schutz der bulgarischen B&uuml;rger&ldquo; in Begleitung eines Kamerateams von Nova TV eine Migranten-Gruppe festsetzten, erhielten sie daf&uuml;r Lob und Dank von Ministerpr&auml;sident Boiko Borissov: &bdquo;Ich habe mich mit diesen Burschen in Verbindung gesetzt. Jede Hilfe f&uuml;r die Grenzpolizei und den Staat ist willkommen, vorausgesetzt die Grenzen des Rechts werden nicht &uuml;berschritten. Ich habe mit ihnen gesprochen und ihnen gedankt. Ich habe ihnen den Direktor der Grenzpolizei geschickt, damit sie sich gegenseitig koordinieren&ldquo;, sprach der Regierungschef in die Mikrofone.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/bulgarien-fluechtlingsjaeger-auf-der-hatz\/13458732.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Digitale Zwangsz&auml;hlung<\/strong><br>\nIm Bundestag wird derzeit &uuml;ber ein &raquo;Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende&laquo; beraten. Schon Ende April sollen die Abgeordneten ihr Votum abgeben. Es geht vor allem um die Einf&uuml;hrung sogenannter intelligenter Stromz&auml;hler, die k&uuml;nftig Verbrauch und Einspeisung umfassend registrieren und &uuml;bermitteln sollen. Ein Ablesen des Z&auml;hlers im Keller entfiele dann.<br>\nDie Energieversorger bek&auml;men die Daten automatisch per Netz zugeschickt, und zwar im Viertelstundentakt. Es k&ouml;nnte minuti&ouml;s die Abnahme eines jeden Haushalts etwa nachgezeichnet werden. Detaillierte, digital gespeicherte Verbrauchsprofile entst&uuml;nden, die einen tiefen Einblick in die Lebensgewohnheiten erlaubten. Der Bundesrat spricht in einer Stellungnahme zum Gesetzentwurf von &raquo;Risiken bei Datenschutz und Datensicherheit&laquo;. Die Bundesregierung begr&uuml;ndet das Gesetz damit, dass den Netzbetreibern die notwendigen Informationen f&uuml;r &raquo;zuverl&auml;ssige Steuerma&szlig;nahmen&laquo; zur Verf&uuml;gung gestellt w&uuml;rden. [&hellip;]<br>\nDer Verbraucherzentralen-Bundesverband (Vzbv) macht auf den Zwangscharakter des Gesetzes aufmerksam, der indirekt auch vom Bundesrat kritisiert wird. Bisher ist vorgesehen, dass die f&uuml;r die Z&auml;hler zust&auml;ndigen Unternehmen verpflichtet sind, bis 2032 alle Verbraucher mit einem Jahresverbrauch &uuml;ber 6.000 Kilowattstunden mit den neuen Messger&auml;ten auszustatten. Bei geringerer Stromabnahme liegt es im Ermessen der Unternehmen, ob sie in den entsprechenden Wohnungen die neuen Anlagen einbauen. In beiden F&auml;llen m&uuml;ssten die betroffenen Haushalte die Ma&szlig;nahmen hinnehmen. Der Vzbv fordert hingegen, dass die Kleinverbraucher vorher um Zustimmung gebeten werden m&uuml;ssen und dass die gr&ouml;&szlig;eren (mit &uuml;ber 6.000 Kilowattstunden pro Jahr) ein Widerspruchsrecht erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/04-16\/042.php\">junge Welt<\/a> \n<p>dazu: <strong>&Uuml;berwachungs-L&uuml;cken schlie&szlig;en sich: Regierung will anonyme Sim-Karten abschaffen<\/strong><br>\nDas d&uuml;rfte viele Datensch&uuml;tzer und sensible B&uuml;rger aufregen. Weil die gro&szlig;e Koalition die Sicherheitsbeh&ouml;rden besser f&uuml;r den Anti-Terror-Kampf r&uuml;sten will, soll es k&uuml;nftig keine anonymen Sim-Karten mehr geben. Das geht aus einem am Donnerstag verbreiteten Ma&szlig;nahmenkatalog hervor, auf den sich die Koalitionsspitzen verst&auml;ndigt hatten. Telekom-Netzanbieter und H&auml;ndler sollen demnach verpflichtet werden, auch bei Nutzern von Prepaid-Handys stets einen Pass mit vollst&auml;ndigen Adressdaten zu verlangen. Bisher konnte man in Deutschland noch ein Gesch&auml;ft betreten und dort anonym eine Sim-Karte kaufen, k&uuml;nftig wird daf&uuml;r ein Pass n&ouml;tig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/digital\/internet\/anti-terror-paket-ueberwachungs-luecken-schliessen-sich-regierung-will-anonyme-sim-karten-abschaffen_id_5440946.html\">Focus Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Offenbar soll die hier lebende Bev&ouml;lkerung immer mehr durchleuchtet, transparenter gemacht werden &ndash; in nicht wenigen Bereichen werden Daten erhoben und gespeichert. Aber wenn es um wenige reiche Personen und ihr Verm&ouml;gen geht, um deren Offenlegung und Transparenz, dann scheinen die entsprechenden R&auml;der zum Stehen gebracht zu werden.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Mit Blick auf den Anti-Terror-Kampf bleibt es ohnehin fraglich, was die Schlie&szlig;ung einer &bdquo;&Uuml;berwachungs-L&uuml;cke&ldquo; bringen soll, wenn Informationen &uuml;ber mutma&szlig;liche T&auml;ter in ausreichendem Ma&szlig;e vorhanden sind, aber nicht ermittelt wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Herrscher und Vasallen<\/strong><br>\n&bdquo;Wenn ich dieses Verh&auml;ltnis zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika als Herrscher und der Europ&auml;ischen Union als Vasall beschreibe, dann klingt das f&uuml;r manche etwas ungewohnt. So etwas darf man doch nicht sagen.&ldquo; Mit diesen Worten begann Werner R&uuml;gemer am 8. April 2016 seinen Vortrag mit dem Titel &ldquo;Herrscher und Vasallen &ndash; Die schrittweise Eroberung Europas seit dem Ersten Weltkrieg&rdquo; im Rahmen der 17. Aachener Friedenstage &ndash; veranstaltet vom Euregioprojekt Frieden in Kooperation mit dem Bundesverband Arbeiterfotografie. Die Diagnose von Werner R&uuml;gemer l&auml;sst keinen Zweifel zu. Es sind die USA, die Deutschland und Europa beherrschen, und keineswegs umgekehrt &ndash; milit&auml;risch, wirtschaftlich, geheimdienstm&auml;&szlig;ig, medial, kulturell &ndash; auf so gut wie allen Ebenen.<br>\nWem geh&ouml;ren die Ratingagenturen?<br>\nWerner R&uuml;gemer stellt verwundert fest: wenn er die Frage &ldquo;Wem geh&ouml;ren die Ratingagenturen&rdquo; stellt, steht er mutterseelenalleine auf weiter Flur. Niemand in den gro&szlig;en Qualit&auml;tsmedien hat sich jemals dieser Frage angenommen. Und wem geh&ouml;ren sie? Den gro&szlig;en Banken. Die Ratingagenturen sind als private Kapitalgesellschaften Teil des Welt-Banken- und -Finanzwesens und dabei noch staatlich legitimiert. Und was kennzeichnet die drei gro&szlig;en, den Welt-Rating-Markt beherrschenden Agenturen? Sie &bdquo;sind zuf&auml;lligerweise alle amerikanische Unternehmen&ldquo;. Und wie verh&auml;lt sich dazu die Europ&auml;ische Union? Hat sie eigene Rating-Agenturen gegr&uuml;ndet? Nein! Die EU hat bereits in den 1990er Jahren gesagt: &bdquo;Ach, ihr lieben gro&szlig;en amerikanischen Ratingagenturen, ihr macht das schon so lange und so gut. Dann nehmen wir euch auch. War einfach. So dass seitdem in den Statuten der Europ&auml;ischen Zentralbank, der Bundesaufsicht f&uuml;r das Finanzdienstwesen in Deutschland die drei gro&szlig;en Ratingagenturen drinstehen, nach denen man sich hier in Europa &uuml;berall richtet &ndash; bei der Bewertung von Griechenland, bei der Bewertung der Bundesrepublik Deutschland usw. &hellip; Das hei&szlig;t: es ist eine Abh&auml;ngigkeit.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=22690\">Werner R&uuml;gemer, Neue Rheinische Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Amok &agrave; la Warschau<\/strong><br>\nGegens&auml;tzlicher h&auml;tte die Woche nicht zu Ende gehen k&ouml;nnen. Da &auml;u&szlig;ert sich der russische Pr&auml;sident Putin bei seinem famosen Mediengespr&auml;ch mit der russischen Bev&ouml;lkerung zugunsten gutnachbarschaftlicher Beziehungen zu allen Nachbarn, die an Ru&szlig;lands Grenzen liegen. Der polnische Au&szlig;enminister, Herr Waszczykowski, bezeichnet bei einer Konferenz in Bratislawa fast zeitgleich Ru&szlig;land als eine gr&ouml;&szlig;ere Bedrohung als die M&ouml;rderbanden des IS in Syrien, dem Irak und all jenen Gebieten, zu denen us-amerikanische Planung und Golfstaaten-Milliarden den Weg geebnet haben.<br>\nSelbstredend, dass der Westen unter bewu&szlig;ter Mi&szlig;achtung aller v&ouml;lkerrechtlichen Regeln auch noch gegen die selbstgeschaffene Bedrohung f&uuml;r seine eigene Zivilisation dagegen so etwas wie Krieg f&uuml;hrt.<br>\nIst so etwas auf die Reihe zu kriegen? F&uuml;r normale Zeitgenossen, die sich noch an das erinnern wollen, was vorgestern passiert ist, gewi&szlig; nicht. Wir sind Polen vertraglich enger verbunden, als das f&uuml;r andere Staaten gilt. Sei es &uuml;ber den Umstand, da&szlig; wir Nachbarn sind und wir schon wegen Breslau und Danzig Wert auf eine ausgezeichnete Beziehung zu unseren Nachbarn an der &ouml;stlichen Grenze Deutschlands legen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.seniora.org\/de\/?option=com_content&amp;view=article&amp;id=870&amp;catid=17&amp;Itemid=612\">Willy Wimmer auf Seniora.org<\/a> \n<p>dazu: <strong>Polnischer Au&szlig;enminister in Bratislava: &bdquo;Russland gr&ouml;&szlig;ere Bedrohung als der IS&ldquo;<\/strong><br>\nDie Terrormiliz &bdquo;Islamischer Staat&ldquo; und andere Terrorgruppen w&uuml;rden keine existenzielle Gefahr f&uuml;r Europa darstellen, anders als Moskau und dessen Aggression. Das hat der polnische Au&szlig;enminister Witold Waszczykowski behauptet.<br>\n&bdquo;Allen Beweisen nach sind Russlands Aktivit&auml;ten eine Art der existenziellen Gefahr, da diese Bewegungen Staaten zerst&ouml;ren k&ouml;nnen&ldquo;, legte Witold Waszczykowski bei einer Rede f&uuml;r das Sicherheitsforum Globsec in Bratislava am Freitag dar.<br>\nAuf Nachfrage hinsichtlich der vom &bdquo;Islamischen Staat&ldquo; ausgehenden Gefahr im Vergleich zu Russland sagte der polnische Minister, die IS-Miliz sei &bdquo;keine existenzielle Gefahr f&uuml;r Europa&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/europa\/37844-polnischer-aussenminister-in-bratislava-russland\/\">RT Deutsch<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>China<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>China beantwortet Fragen &uuml;ber Milit&auml;rkooperation zwischen den USA und Philippinen<\/strong><br>\nDas Presseb&uuml;ro des chinesischen Verteidigungsministeriums hat am Donnerstag Presse-Fragen &uuml;ber die Milit&auml;rkooperation zwischen den USA und den Philippinen beantwortet.<br>\nDie gemeinsamen Patrouillen der USA und der Philippinen h&auml;tten die regionale Militarisierung gef&ouml;rdert. Dies schade dem Frieden und der Stabilit&auml;t der Region. Die bilaterale Milit&auml;rkooperation d&uuml;rfe sich nicht gegen ein drittes Land richten oder dessen Interessen sch&auml;digen. Das chinesische Milit&auml;r werde die Situation aufmerksam verfolgen, um seine territoriale Integrit&auml;t und sein maritimes Recht zu sch&uuml;tzen, erkl&auml;rte das Verteidigungsministerium zur Stationierung von US-Soldaten und den Einsatz von Kampfjets im S&uuml;dchinesischen Meer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/3185\/2016\/04\/15\/1s249908.htm\">CRI online<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es kann China sicher viel vorgeworfen werden. Aber ganz sicher nicht, dass es fremd in der Region ist und ganz pl&ouml;tzlichen einen territorialen Anspruch erhebt. Sind nicht vielmehr die USA fremd in der Region und sorgen &ndash; u.a. mit einem wechselnden Verhalten &ndash; seit vielen Jahrzehnten f&uuml;r Unruhen und Kriege?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>China: Sind die USA und Deutschland etwa auch keine &ldquo;echten Marktwirtschaften&rdquo;?<\/strong><br>\nDie Aufregung &uuml;ber ein verringertes Wirtschaftswachstum in China ist seit geraumer Zeit gro&szlig;. [&hellip;] Die Unruhe &uuml;ber die vermeintliche Wachstumsschw&auml;che Chinas treibt jedoch nicht nur an den Finanzm&auml;rkten, sondern auch in den Medien seltsame Bl&uuml;ten. Geht man den Meldungen jedoch auf den Grund, kann die Unruhe immerhin dazu dienen, die Meldungen zu relativieren und den Blick auf die herrschenden Verh&auml;ltnisse zu sch&auml;rfen. So wie beim Beitrag von Frank Stocker, Finanz-Redakteur bei der Tageszeitung &ldquo;Die Welt&rdquo;, der sich bei seinen Aussagen auf die Europ&auml;ische Handelskammer und den Commerzbank-Chefvolkswirt J&ouml;rg Kr&auml;mer st&uuml;tzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2016\/04\/china-sind-die-usa-und-deutschland-etwa-auch-keine-echten-marktwirtschaften\/\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a>\n<p>dazu: <strong>Chinas Wirtschaftssituation im ersten Jahresquartal positiv<\/strong><br>\nAm Mittwoch lie&szlig; die chinesische staatliche Kommission f&uuml;r Entwicklung und Reform verlauten, dass wichtige &ouml;konomische Indizes bei Investitionen, dem Gesamtpreisniveau und Finanzeinnahmen eine Verbesserung aufgewiesen haben. Die positiven Faktoren haben sich demnach weiter verst&auml;rkt. Damit sei ein guter Start der chinesischen Wirtschaft im laufenden Jahr geschafft, die sich weiterhin in einem vern&uuml;nftigen Rahmen befinde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/3071\/2016\/04\/13\/1s249831.htm\">CRI online<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>B&ouml;hmermann<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>So ist es Recht, so ist es richtig<\/strong><br>\nMerkels Entscheidung ist zu begr&uuml;&szlig;en. Jetzt kann die Justiz tun, was sie tun soll: Den Fall B&ouml;hmermann pr&uuml;fen. Einen guten Nebeneffekt hatte die Aufregung um den Fall auch. Zwei Wochen lang hatte sich nun Deutschland in ein rechtliches Seminar verwandelt; das ganze Land diskutierte mit Erregung und Ekstase &uuml;ber die Fragen von Ehre und Beleidigung, &uuml;ber die Meinungs- und Kunstfreiheit und &uuml;ber deren Reichweite. So viel Ehre ist diesen Paragrafen und Artikeln selten zuteil geworden. &Uuml;blicherweise sind die Finessen dieser Materien Pr&uuml;fungsgegenstand im Juristischen Staatsexamen, nun waren sie das Objekt der allgemeinen Begierde und der hitzigen politischen Debatten. Diese Begierde erreichte am Freitagmittag mit der Erkl&auml;rung der Kanzlerin ihre Klimax; das Bohei war fast so gro&szlig;, als w&uuml;rde Merkel Neuwahlen ank&uuml;ndigen. Aber sie k&uuml;ndigte nur an, dass die Justiz den Fall B&ouml;hmermann\/Erdogan pr&uuml;fen soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/justiz-ermittelt-fall-boehmermann-so-ist-es-recht-so-ist-es-richtig-1.2951706\">Heribert Prantl in der S&uuml;ddeutschen<\/a>\n<p>dagegen: <strong>Merkel ignoriert im Fall B&ouml;hmermann das Recht, ihre Begr&uuml;ndung ist heuchlerisch<\/strong><br>\nDie Bundeskanzlerin hat die Entscheidung der Regierung, die Staatsanwaltschaft wegen Majest&auml;tsbeleidigung gegen Jan B&ouml;hmermann ermitteln zu lassen, mit Respekt vor dem Rechtsstaat begr&uuml;ndet, und viele fallen auf diese heuchlerische Begr&uuml;ndung herein. Im Rechtsstaat habe nicht die Regierung, sondern Staatsanwaltschaften und Gerichte h&auml;tten das letzte Wort, sagte Merkel. Dabei weist das einschl&auml;gige Gesetz ausdr&uuml;cklich der Regierung die Entscheidung dar&uuml;ber zu. [&hellip;] Merkel heuchelt nur. Denn einerseits will die Regierung den peinlichen Paragraphen abschaffen. Andererseits tut sie so, als m&uuml;sse sie ihn jetzt noch anwenden. Das stimmt jedoch nicht. Denn das Gesetz weist ausdr&uuml;cklich der Regierung die Aufgabe zu, zu entscheiden,&nbsp;ob dem Strafersuchen einer ausl&auml;ndischen Regierung stattgegeben und ein Verfahren eingeleitet werden soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/600-boehmermann#weiterlesen\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Erlaubte Schm&auml;hkritik? Die verfassungsrechtliche Dimension der causa Jan B&ouml;hmermann<\/strong><br>\nDie Bestimmung der Reichweite der Meinungsfreiheit bildet ein beliebtes Thema im juristischen Staatsexamen. Denn wenngleich es (mittlerweile) ganz unumstritten ist, dass den in Art. 5 GG genannten Grundrechten eine &uuml;berragende Bedeutung f&uuml;r die demokratische Grundordnung zukommt (&bdquo;schlechthin konstituierend&ldquo;), sind diese &ndash; ebenso unumstritten &ndash; nicht grenzenlos gew&auml;hrleistet. Auf Tucholsky ist folglich jedenfalls f&uuml;r das Grundgesetz zu antworten: Satire darf in Deutschland nicht alles, aber fast alles und jedenfalls sehr viel. [&hellip;]<br>\nBei der (satirischen) Kritik an Politikern kommt hinzu, dass eine solche &ouml;ffentliche Auseinandersetzung mit politischen Fragen unabdingbare Voraussetzung f&uuml;r die Funktionsf&auml;higkeit der Demokratie ist. Das Bundesverfassungsgericht ist in diesem Bereich daher regelm&auml;&szlig;ig &auml;u&szlig;erst gro&szlig;z&uuml;gig, auch &bdquo;eine &uuml;berzogene oder gar ausf&auml;llige Kritik&ldquo; ist prinzipiell zul&auml;ssig. Unerheblich ist zudem, ob die Kritik sachlich berechtigt oder niveauvoll ist. Erst wenn die Kritik keinerlei sachlichen Bezugspunkt mehr hat und es nur noch um die Diffamierung oder Erniedrigung geht, wird die Meinungs&auml;u&szlig;erung zur Schm&auml;hkritik und damit unzul&auml;ssig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/verfassungsblog.de\/erlaubte-schmaehkritik-die-verfassungsrechtliche-dimension-der-causa-jan-boehmermann\/\">Verfassungsblog<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Die ungewisse Zukunft der Presse<\/strong><br>\nWarum zweifeln viele Menschen an der Arbeit von Journalisten? Und wie k&ouml;nnen die Zeitungen &uuml;berleben? Dar&uuml;ber diskutieren der Publizist Stefan Schulz und der Medienwissenschaftler der Universit&auml;t Leipzig Uwe Kr&uuml;ger. Beide haben gerade zur aktuellen Mediensituation zwei B&uuml;cher publiziert.<br>\nWie lange wird es noch Zeitungen geben? Warum gibt es die Vertrauenskrise der Medien? Wird in den Medien bewusst gelogen? Sind Google und Facebook nicht l&auml;ngst die wichtigsten Medienunternehmen?<br>\nUnter dem Titel &ldquo;Medien als Meinungsmacher?&nbsp;Die ungewisse Zukunft der Presse&rdquo; diskutierten&nbsp;im Cafe Central des Essener&nbsp;Grillo-Theaters der Publizist Stefan Schulz, der Medienwissenschaftler der Universit&auml;t Leipzig Uwe Kr&uuml;ger und der Chefredakteur der WAZ Andreas Tyrock. Moderiert wurde die Veranstaltung von&nbsp;Christian Rabhansl, Deutschlandradio Kultur.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/lesart-spezial-medien-als-meinungsmacher-die-ungewisse.1270.de.html?dram:article_id=350677\">Deutschlandradio Kultur<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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