{"id":3300,"date":"2008-06-25T10:04:44","date_gmt":"2008-06-25T08:04:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3300"},"modified":"2008-06-25T10:04:44","modified_gmt":"2008-06-25T08:04:44","slug":"hinweise-des-tages-677","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3300","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\nVorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3300&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>F&ouml;deralismus: Sch&auml;rfere Grenzen f&uuml;r Schuldenmacher<\/strong><br>\nDie Vorsitzenden der F&ouml;deralismuskommission, Peter Struck (SPD) und G&uuml;nther Oettinger (CDU), haben am Montag zwar Eckpunkte f&uuml;r eine Neugestaltung der Finanzbeziehungen vorgelegt. Sie r&auml;umten aber ein, dass sie bei zentralen Themen in den eineinhalb Jahre andauernden Beratungen nicht zueinander gefunden haben. Vier Arbeitsgruppen sollen nun bis Oktober konsensf&auml;hige Vorschl&auml;ge erstellen.\n<p>Vor allem die Suche nach einer neuen Schuldengrenze im Grundgesetz wird durch parteipolitische Meinungsverschiedenheiten behindert. Einig sind sich Schwarz und Rot lediglich in der Einsch&auml;tzung, dass die bisherige Defizitgrenze im Grundgesetz versagt hat, wie sich am gesamtstaatlichen Schuldenstand von 1,5 Billionen Euro ablesen l&auml;sst. &ldquo;Die Schuldenaufnahme in Deutschland soll im Interesse nachfolgender Generationen deutlich eingeschr&auml;nkt werden&rdquo;, erkl&auml;rte Struck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/?em_cnt=1356490\">FR<\/a><\/p>\n<p>Anstelle einer Anmerkung zitieren wir <a href=\"http:\/\/www.flassbeck.de\/pdf\/2007\/28.2.07\/Schuldenverrechner.pdf\">Heiner Flassbeck [PDF &ndash; 44 KB]<\/a>:<\/p>\n<blockquote><p>Ja, es ist wahr, die Schulden des Staates in Deutschland steigen. Betrachtet man nur eine Zeitlang die ganz kleinen Zahlen am Ende der vielen Milliarden, die sich die deutschen B&uuml;rger via Staat selbst schulden, dann kann einem in der Tat schwindelig werden. In den letzten Jahren stieg die Verschuldung immer in einer Gr&ouml;&szlig;enordnung von mindestens 50 Milliarden j&auml;hrlich, macht also etwa eine Milliarde pro Woche, den Rest erledigt jeder Taschenrechner.<\/p>\n<p>Doch ob das irgendeine &ouml;konomische Bedeutung hat, fragt niemand. Wer hat dem Staat eigentlich das Geld gegeben, mit Hilfe dessen er sich verschuldet? Steigen in Deutschland vielleicht auch die Einkommen von Menschen, die so hohe Einkommen haben, dass sie zwanzig Prozent oder mehr ihres laufenden Einkommens sparen? M&uuml;ssten nicht diejenigen, die so gerne den Schuldenrechner zeigen, fordern, die Gruppen der Gesellschaft, die enorm hohe Ersparnisse haben, so zu besteuern, dass sie einen gr&ouml;&szlig;eren Teil der allgemeinen Lasten tragen, statt genau f&uuml;r diese Gruppe, wie in den letzten Jahren in gro&szlig;em Stil geschehen, dauernd die Steuern zu senken?<\/p>\n<p>Deutschland hatte im vergangenen Jahr (2006, KR) die niedrigste Steuerquote aller Zeiten. Warum wird gerade da der Schuldenrechner so h&auml;ufig bem&uuml;ht, statt zu sagen, es k&ouml;nne etwas im Lande nicht in Ordnung sein, wenn der Staat so gro&szlig;e Aufgaben hat, sich aber ausgerechnet die Wohlhabenden im Land sich nicht mehr an deren Finanzierung beteiligen wollen. Perfide wird die Sache aber dadurch, dass man die einzige Art und Weise, wie der Staat das Geld auf Zeit von denen zur&uuml;ckholen kann, auf das er durch seine Steuersenkung verzichtet hat, mit Mitteln wie der Schuldenuhr verteufelt. Dann bleibt &bdquo;nat&uuml;rlich&ldquo; nur die L&ouml;sung, die kleinen Leute via K&uuml;rzung des Sozialhaushalts daf&uuml;r sorgen zu lassen, dass der Staat die zuk&uuml;nftigen Generationen nicht belastet werden. Die Schuldenrechnerei ist auch deswegen besonders d&uuml;mmlich, weil man ja nur eine Uhr daneben stellen m&uuml;sste, die die Einkommen z&auml;hlt, die dem Staat in den letzten Jahren durch seine unverantwortliche Steuersenkungspolitik entgangen sind, und schon w&uuml;rde das Tempo der Uhr erheblich relativiert.<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><strong>Konsumunlust: Wieso keiner den Verbrauchern wirklich helfen kann<\/strong><br>\nDie Aussichten sind d&uuml;ster: Wegen explodierender Energie- und Lebensmittelpreise ist die Konsumlaune der Deutschen auf einem Dreijahrestief angelangt. Dagegen tun kann man nur wenig &ndash; Experten halten Heizkostenzusch&uuml;sse oder Energiesozialtarife f&uuml;r &ldquo;Kokolores&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,561682,00.html\">Spiegel-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Roger Strassburg:<\/strong> Man redet &uuml;ber Heizkostenzusch&uuml;sse und die Wiedereinf&uuml;hrung der Pendlerpauschale &ndash; sowas Schreckliches! Nein, solche Vorschl&auml;ge machen keinen Sinn, meint Alfred Boss vom Kieler IfW. Christian Dreger vom Deutschen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung h&auml;lt die Politik f&uuml;r machtlos. Nein, keine Zusch&uuml;sse, keine Pendlerpauschale, sondern eine Senkung des Verbrauchs und eine Erh&ouml;hung der Zinsen sollen her! Wenn die Menschen zu wenig Geld f&uuml;rs Heizen haben, dann eben weniger heizen, meint Boss. Dazu noch die Einkommensteuer senken, na wenn das nicht innovativ ist! Welch eine wunderbare L&ouml;sung &ndash; denjenigen Helfen, die von Steuersenkungen nicht entlastet werden, weil sie aufgrund ihres niedrigen Einkommens keine Steuern zahlen, indem man die Steuern senkt! <\/em><\/p>\n<p>Da sieht man, wie die sog. Experten logisch denken und Zusammenh&auml;nge erkennen &ndash; also gar nicht. Aber Der Spiegel, der Inbegriff eines Propagandablatts im Gewand einer seri&ouml;sen Zeitschrift, merkt es nat&uuml;rlich nicht.<\/p>\n<p>Dazu auch:<\/p>\n<p><strong>Deutschland wird Schlusslicht<\/strong><br>\nDie deutschen Verbraucher lassen die Hoffnung auf den Aufschwung scheinbar endg&uuml;ltig fahren. &Auml;hnlich wie der Ifo-Gesch&auml;ftsklimaindex tr&uuml;bte sich der von der Gesellschaft f&uuml;r Konsumforschung(GfK) ermittelte Konsumklimaindex massiv ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1357136&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell&amp;em_ivw=fr_wirstart&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">FR<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> So traurig das ist, f&uuml;r NDS- Leser brachte diese Nachricht nichts Neues. Allerdings ist die Erkl&auml;rung nicht widerspruchsfrei, auch Rest-Europa leidet an den &ldquo;rasant gestiegenen Preisen f&uuml;r Energie und Lebensmittel&rdquo;. Wir wollen doch nicht vergessen, dass in Deutschland die L&ouml;hne auch ohne Preisanstieg bei &Ouml;l und Lebensmitteln stagnieren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Deutsche Bahn: Ausverkauf auf Raten<\/strong><br>\nMit dem nun gefundenen Kompromiss, der vorgeblich allen wesentlichen Einw&auml;nden der Privatisierungskritiker Rechnung tr&auml;gt, droht dem letzten gro&szlig;en deutschen Staatskonzern der schrittweise Ausverkauf. Als b&ouml;rsennotiertes, weitgehend von staatlichen Einfl&uuml;ssen &bdquo;befreites&ldquo; Unternehmen wird die DB AG unter Wahrung kaufm&auml;nnischer Gesichtspunkte noch umfassender als bislang solche Zugleistungen und -verbindungen aufgeben, deren Ertragswerte trotz gew&auml;hrter Zusch&uuml;sse negativ sind oder jedenfalls unterhalb der durchschnittlichen Rendite im Bahnsektor liegen. Gutachten der Investmentbank Morgan Stanley und der Unternehmensberatung Booz Allen &amp; Hamilton prognostizieren, dass der Gleisk&ouml;rper um weitere 5000 km auf die &bdquo;betriebswirtschaftlich optimale Gr&ouml;&szlig;e&ldquo; &ndash; und damit auf die L&auml;nge des Jahres 1875 im Deutschen Reich &ndash; reduziert werden wird. Die zu einem Glaubensbekenntnis erhobene Behauptung, konkurrierende Betreibergesellschaften &uuml;bern&auml;hmen defizit&auml;re Bahnlinien, verkennt, dass diese ebenfalls nach betriebswirtschaftlichem Kalk&uuml;l operieren (m&uuml;ssen).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksnet.de\/textsicht.php?id=3763\">linksnet aus Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<li><strong>Den &Ouml;lbaronen ein Schnippchen schlagen<\/strong><br>\nDer &Ouml;lpreis hat sich in den letzten achtzehn Monaten verdoppelt und der Weltwirtschaft dadurch enorme Kosten verursacht.  Die starke weltweite Nachfrage aufgrund des Bedarfs in aufsteigenden &Ouml;konomien wie China hat den Preisanstieg zweifellos verst&auml;rkt. Aber das Ausma&szlig; dieses Anstiegs geht doch &uuml;ber normale Faktoren wie Angebot und Nachfrage hinaus und deutet daher auf Spekulationen hin. Dies unterstreicht die Notwendigkeit politischer Ma&szlig;nahmen zur Bereinigung des &Ouml;lmarktes.\n<p>Im Gegensatz zu den Behauptungen der &Ouml;konomen verraten die &Ouml;lvorr&auml;te sehr wohl, dass die Entwicklung etwas mit Spekulationen zu tun hat. Diese Vorr&auml;te liegen n&auml;mlich im historischen Vergleich bei normalen Werten und 10 % h&ouml;her als vor f&uuml;nf Jahren. Bei so stark gestiegenen &Ouml;lpreisen, h&auml;tten die Vorr&auml;te, aufgrund starker Anreize, Best&auml;nde zu verringern, eigentlich fallen m&uuml;ssen. Unterdessen berichtet das Wall Street Journal, dass Finanzfirmen zunehmend in die Vermietung von &Ouml;llagerkapazit&auml;ten einsteigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/palley5\/German\">Project Syndicate<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Thomas Fricke: Die wunderbare Welt der Notenbanker<\/strong><br>\nWenn Notenbanker in &ldquo;Spiegel&rdquo; oder &ldquo;Bild&rdquo; reden, ist meistens Gefahr im Verzug. Diesmal geht es, klar, um das mutige EZB-Vorhaben, mitten im latenten Abschwung die Zinsen anzuheben, weil es vielleicht doch noch irgendwie zu so etwas wie m&ouml;glichen Zweitrundeneffekten als Folge der (bislang ohne Zweitrundeneffekte) gestiegenen Energiepreise kommen k&ouml;nnte.\n<p>Die meisten dauerhaft erfolgreichen L&auml;nder hatten in den vergangenen zehn Jahren  Inflationsraten zwischen deutlich &uuml;ber zwei und mehr als drei Prozent &ndash; ohne dass dies den Wachstumserfolg zwingend bremst: Australiens Boomwirtschaft kommt auf einen Schnitt von j&auml;hrlich 3,2 Prozent, Spanien auf 3,3 Prozent, die USA auf 2,8 Prozent, usw..<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/wirtschaftswunder\/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=1415&amp;blogId=10\">FTD<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Lafontaine: SPD und Gewerkschaften fordern weniger als Sarkozy erlaubt<\/strong><br>\nAb 1. Juli erhalten Arbeit- nehmerinnen und Arbeitnehmer in Frankreich einen Mindestlohn von 8,71 Euro. &ldquo;Der Exportweltmeister Deutschland kann und muss sich denselben Mindestlohn wie Frankreich leisten&rdquo;, erkl&auml;rt Oskar Lafontaine zu der Entscheidung der franz&ouml;sischen Regierung. Der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE fordert zugleich Gewerkschaften und die Sozialdemokraten auf, ihre Mindestlohnforderung von 7,50 Euro anzuheben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/linkszeitung.de\/content\/view\/169073\/1\/\">Linkszeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Auf und davon<\/strong><br>\nIn Deutschland fehlen 400.000 Fachkr&auml;fte, klagt die Industrie. Sie sind &ndash; wie viele junge Deutsche &ndash; im Ausland, wo mehr Einkommen und bessere Aussichten f&uuml;r die Karriere locken. Das wird f&uuml;r die deutsche Wirtschaft zum Problem.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/,tt5m1\/wirtschaft\/artikel\/803\/182238\/\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.A.:<\/strong> Mal abgesehen davon, dass die SZ einfach plump die &uuml;bliche Arbeitgeber- und Glos-Propaganda abdruckt:<br>\n Wie kann es sein, dass Deutschland angeblich die h&ouml;chsten L&ouml;hne hat, aber als wichtigstes Motiv f&uuml;r die Abwanderung &bdquo;das zu niedrige Gehalt&ldquo; genannt wird, gefolgt von &bdquo;zu schlechte Karrierechancen&ldquo;?<\/em><\/p>\n<p>Wenn das Problem &bdquo;Fachkr&auml;ftemangel&ldquo; tats&auml;chlich existiert (sehr zweifelhaft) und das wichtigste Motiv der Wunsch nach einem h&ouml;heren Gehalt ist, w&auml;re dann nicht die einfachste L&ouml;sung f&uuml;r das Problem &ndash; h&ouml;here Geh&auml;lter? Wie um alles in der Welt kann man auf die Idee kommen, &hellip;die Einkommensteuern senken zu wollen? (Es sei denn, ideologisch getrieben bzw. um die Arbeitgeberseite weiter zu &bdquo;entlasten&ldquo;?) Wieso wird die Mehrwertsteuererh&ouml;hung, die die Kaufkraft massiv gesenkt hat, in diesem Punkt nicht diskutiert?<\/p>\n<p>Wieso ist die Antwort auf &bdquo;zu wenige qualifizierte Kr&auml;fte im &ouml;ffentlichen Dienst&ldquo; nicht eine entsprechende Lohnerh&ouml;hung im &ouml;ffentlichen Dienst? H&ouml;ren wir nicht dauernd, der &ouml;ffentliche Dienst w&auml;re &uuml;berbezahlt? Wozu brauchen &bdquo;wir&ldquo; eigentlich auf einmal einen &ouml;ffentlichen Dienst; k&ouml;nnen das die Privaten nicht viel besser oder? So viele offene Widerspr&uuml;che, die anscheinend keinem auffallen.<\/p><\/li>\n<li><strong>Bundestag befragt Ministeriums-Mitarbeiter zu IKB<\/strong><br>\nDer designierte Staatssekret&auml;r im Bundesfinanzministerium, J&ouml;rg Asmussen, muss nach einem Zeitungsbericht dem Bundestag zu den Rettungsma&szlig;nahmen der angeschlagenen Mittelstandsbank IKB Rede und Antwort stehen. Die Zeitung &bdquo;Handelsblatt&ldquo; schreibt, die Verl&auml;ngerung des Kreditlimits sei der IKB an dem Tag genehmigt worden, als das Institut milliardenschwere Abschreibungen einr&auml;umen musste.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1356090\">FR<\/a>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em> <\/p>\n<p><strong>Weitere harte Belege f&uuml;r die Mitwirkung des Bundesfinanzministeriums am Casinobetrieb zu unseren Lasten. Betr.: TSI2004 wurde die Lobbyorganisation True Sale International GmbH (TSI) gegr&uuml;ndet. Das Ziel der Initiative war und ist es, Verbriefungsgesch&auml;fte und Co. in Deutschland zu f&ouml;rdern und zu etablieren. Also genau das, was die US-Finanzkrise nach Deutschland getragen hat. Auf der Website der TSI kann man eine<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.true-sale-international.de\/fileadmin\/pdf_de\/abs_aktuelles\/Brief_TSI_und_BDI.pdf\">Briefesammlung [PDF &ndash; 1.8 MB]<\/a> von 2006 abrufen, in der die TSI und der BDI gemeinsam Finanzminister der L&auml;nder, Staatsekret&auml;re des Bundes und diverse Bundestagsabgeordnete (au&szlig;er Linke) mit der Bitte anschreiben, Verbriefungsgesch&auml;fte doch von der Gewerbesteuer zu befreien.<\/p>\n<p>Ein Blick ins Gesetz (die Gewerbesteuer-Durchf&uuml;hrungsverordnung) zeigt, dass sich &sect; 19 tats&auml;chlich um Gewerbesteuerbefreiungen dreht. So viel Gehorsam seitens der Politik gegen&uuml;ber der Finanzindustrie ist bemerkenswert. Das kann aber einen nicht &uuml;berraschen, wenn man perplex feststellen muss, dass Asmussen Mitglied im Gesellschafterbeirat der TSI ist.<br>\nQuelle: <a href=\"?p=3127\">NDS<\/a><\/p>\n<p><em>Ferner:<\/em><\/p>\n<p><strong>Noch ein Beleg f&uuml;r die Verantwortung des Steinbr&uuml;ck-Ministeriums f&uuml;r die hohen Verluste an den internationalen Finanzm&auml;rkten<\/strong><br>\nJetzt wird uns ein Aufsatz des verantwortlichen Ministerialdirektors Asmussen von 2006 bekannt. Dieser Aufsatz zeigt sowohl die Blau&auml;ugigkeit als auch die &ndash; zumindest geistige &ndash; Verfilzung der f&uuml;hrenden Personen mit den Interessen auf dem Markt f&uuml;r so genannte innovative Finanzprodukte. Das Desaster und die hohen Verluste, f&uuml;r die wir jetzt als Steuerzahler geradestehen m&uuml;ssen, wurden von den Verantwortlichen in Berlin mitverursacht. Lesen Sie im Anhang Ausz&uuml;ge oder den gesamten Text des Aufsatzes mit dem Titel &bdquo;Verbriefungen aus Sicht des Bundesfinanzministeriums&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"?p=3121\">NDS<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Unternehmer ihres Vertrauens<\/strong><br>\nWie sich k&uuml;rzlich herausgestellt hat, sp&auml;hte die Detektei Network Deutschland im Auftrag der Telekom in den Jahren 2005 und 2006 Journalisten und Telekom-Mitarbeiter vor allem mit Hilfe von Verkehrsdaten der Telekom und ihrer Tochter T-Mobile aus. Detektive, die zum Teil noch beim Ministerium f&uuml;r Staatssicherheit der DDR ausgebildet worden waren, &uuml;berwachten die Kontakte verd&auml;chtigter Personen, um undichte Stellen in den oberen Etagen des Telekom-Managements aufzusp&uuml;ren. Network Deutschland hat damit eine von Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) gerne ge&auml;u&szlig;erte Behauptung widerlegt, Verkehrsdaten g&auml;ben nur wenig Einblick ins Privatleben von Personen, entsprechend etwa den Adressangaben auf einem Briefumschlag. Die Vorratsdatenspeicherung ist f&uuml;r Sch&auml;uble und Zypries ein politischer Coup. Der Staat spart durch die Auslagerung der &Uuml;berwachung nicht nur enorme Kosten f&uuml;r den Aufbau einer weiteren monstr&ouml;sen Beh&ouml;rde. Auch vermeidet man, selbst Misstrauen auf sich zu ziehen. Es existiert keine Institution, die den Missbrauch der bei den Unternehmen lagernden Datensammlungen verhindern oder aufdecken k&ouml;nnte. Thilo Weichert vom Unabh&auml;ngigen Landeszentrum f&uuml;r Datenschutz Schleswig-Holstein beispielsweise ist mit nur drei Mitarbeitern f&uuml;r die Kontrolle von 100 000 Unternehmen in seinem Bundesland zust&auml;ndig. Eine Ausnahme bildet ein solches Verh&auml;ltnis nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2008\/25\/22025.html\">Jungle World<\/a><\/li>\n<li><strong>IZA-Studie: Wenn Unternehmen der Leistungsstand ihrer Mitarbeiter ver&ouml;ffentlichen, leidet die Qualit&auml;t der Arbeit<\/strong><br>\nDas IZA &ndash; das in der Regel im Auftrag von Wirtschaftsunternehmen arbeitet &ndash; stellt fest, dass &ldquo;offene Leistungsvergleiche in Unternehmen&rdquo; nur geringe Anreizwirkung haben und die Qualit&auml;t der Arbeit mindern. Wettbewerbe und Rankings erzeugen nicht die erhofften Steigerungen der Effizienz sondern bewirken das Gegenteil.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.iza.org\/en\/webcontent\/press\/releases\/IZAPress20080421FeedbackDP3440.pdf\">IZA [PDF &ndash; 80 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Industrialisierung der Krankenversorgung durch Privatisierung?<\/strong><br>\nSeit 1991 ist der Anteil privater Krankenh&auml;user in Deutschland von 15 auf 27 Prozent gestiegen. In einigen Jahren k&ouml;nnte er bei 40 Prozent liegen.<br>\nDass diese Entwicklung auch vor gro&szlig;en Kliniken nicht Halt macht, bewies der Verkauf des Krankenhausverbundes LBK in Hamburg, der 2005 mit den Standorten in Altona, Barmbek, Eilbek, Harburg, St. Georg, Wandsbek und der Einrichtung Klinikum Nord von der Asklepios Gruppe aufgekauft wurde. Asklepios verwaltet mittlerweile etwa 22.000 Betten, besch&auml;ftigt 36.000 Mitarbeiter in Deutschland, Europa und den USA und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 2,3 Milliarden Euro. \n<p>Nur ein Jahr sp&auml;ter &uuml;bernahm die Rh&ouml;n-Klinikum AG das renommierte Universit&auml;tsklinikum Marburg-Gie&szlig;en. Mit derzeit 47 Krankenh&auml;usern, 18 Medizinischen Versorgungszentren und 32.000 Mitarbeitern geh&ouml;rt das seit 1989 b&ouml;rsennotierte Unternehmen ebenfalls zu den Protagonisten auf dem umk&auml;mpften Gesundheitsmarkt. Wolfgang Pf&ouml;hler, Vorstandsvorsitzender der Rh&ouml;n-Klinikum AG, hatte denn auch bereits explizit f&uuml;r eine &ldquo;Industrialisierung&rdquo; des Arztberufes geworben und damit energischen Widerspruch seitens der Bundes&auml;rztekammer provoziert.<\/p>\n<p>Quelle 1: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/bin\/tp\/issue\/r4\/dl-artikel2.cgi?artikelnr=28157&amp;mode=print%20\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung M.B.<\/strong>: Mitglieder im Aufsichtsrat der erw&auml;hnten Rh&ouml;n-Kliniken sind &uuml;brigens Dr. Brigitte Mohn (Vorstandsmitglied der Bertelsmann-Stiftung) und der SPD-Gesundheitspolitiker Dr. Karl Lauterbach<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Atomkraftwerke produzieren wenig Strom<\/strong><br>\nDie deutschen Atomkraftwerke haben im vergangenen Jahr so wenig Strom geliefert wie seit 16 Jahren nicht mehr. Die 17 Atommeiler h&auml;tten zusammen lediglich 140,5 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt, teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in M&uuml;nster mit. 2006 waren noch 167,4 Milliarden Kilowattstunden Atomstrom ins Netz gegangen. Der R&uuml;ckgang der Kernenergie sei teilweise durch erneuerbare Energien aufgefangen worden. Hier sei die Produktion von 72,1 Milliarden Kilowattstunden auf 87,5 Milliarden Kilowattstunden geklettert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1356934\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>TNS Infrateststudie: Gesellschaft im Reformprozess<\/strong>\n<ul>\n<li>63 Prozent machen die gesellschaftlichen Ver&auml;nderungen Angst<\/li>\n<li>46 Prozent empfinden ihr Leben als st&auml;ndigen Kampf<\/li>\n<li>44 Prozent f&uuml;hlen sich vom Staat allein gelassen<\/li>\n<li>15 Prozent f&uuml;hlen sich generell verunsichert<\/li>\n<li>59 Prozent geben an, sich derzeit finanziell einschr&auml;nken zu m&uuml;ssen<\/li>\n<li>49 Prozent bef&uuml;rchten, ihren Lebensstandard nicht halten zu k&ouml;nnen<\/li>\n<li>61 Prozent meinen, es gibt keine Mitte mehr, nur noch ein Oben und Unten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"upload\/pdf\/080625%20Hinweise%20PDF%20Datei%20zur%20Infratest%20Studie.pdf\">Friedrich-Ebert-Stiftung [PDF &ndash; 324 KB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Der Titel ist zwar etwas merkw&uuml;rdig, aber Sie finden in dieser Studie noch eine gro&szlig;e Menge anderer interessanter Befunde.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>F&uuml;r Gott und die Marktwirtschaft <\/strong><br>\nEin Jahr vor der Bundestagswahl setzen die Neoliberalen Duftmarken: So kn&uuml;pft der der Jenaer Aufruf an vielen Stellen an weitverbreiteten Vorstellungen nach dem Motto &ldquo;Jeder ist f&uuml;r sich selbst verantwortlich&rdquo; an. Gesellschaftlichkeit ist verp&ouml;nt. Solche Diskurse werden durchaus nicht nur beim Wirtschaftsfl&uuml;gel der Union und der FDP, sondern auch bei Teilen der Gr&uuml;nen, die l&auml;ngst die Partei der Besserverdienenden ist, gef&uuml;hrt.\n<p>Fast schon alarmistisch klang der Einstieg in einen Aufruf zur Erneuerung der sozialen Marktwirtschaft, der zum 60ten Jubil&auml;um von wirtschaftsnahen Wissenschaftern und Mitarbeitern von marktliberalen Instituten ver&ouml;ffentlicht wurde. Unterschrieben haben u.a. ein Vertreter der Konrad-Adenauer-Stiftung, des Walter Eucken Institut, der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft und des Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut\/Wilhelm-R&ouml;pke-Institut. Das Who is Who der Marktradikalen ist also an Bord. <\/p>\n<p>Es kommt den Wissenschaftern die Aufgabe zu, das zu formulieren, was Union und FDP so deutlich nicht aussprechen k&ouml;nnen. Das Feinbild der Verfasser ist der Umverteilungsstaat, der in dem Aufruf an verschiednen Stellen gegei&szlig;elt wird. &ldquo;Der Umverteilungsstaat ist nicht die Soziale Marktwirtschaft&rdquo;, hei&szlig;t es eindeutig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/28\/28179\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Leider bleibt der Beitrag eine wirkliche Kritik an den ordoliberalen Positionen schuldig.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Friedrich Flick ist kein Vorbild<\/strong><br>\nZitat aus Wikipedia (Stand: 24.6.2008): \n<blockquote><p>Nach 1933 konzentrierte er die Spenden, rund 100.000 Reichsmark im Jahr, auf die NSDAP &hellip; Mit der &bdquo;Arisierung&ldquo; von j&uuml;dischen Betrieben konnte Flick seinen wirtschaftlichen und politischen Einfluss weiter vergr&ouml;&szlig;ern. Der Entwurf f&uuml;r die nach den reichsweiten Pogromen im November 1938 vorgesehene Enteignungvorschrift gegen j&uuml;dische Unternehmen wurde in der Konzernspitze formuliert. Die guten Kontakte zu Hermann G&ouml;ring trugen dazu bei, dass Flick st&auml;rker als mancher seiner Konkurrenten von der Enteignung der j&uuml;dischen Minderheit profitierte &hellip; W&auml;hrend des Zweiten Weltkriegs wurden in den zahlreichen Betrieben Flicks zehntausende Zwangsarbeiter vor allem aus Osteuropa und Sklavenarbeiter aus Konzentrationslagern eingesetzt (darunter Ignatz Bubis). Sch&auml;tzungen gehen von &uuml;ber 10.000 Opfern aus, die in diesen Jahren mit Unterern&auml;hrung und brutaler Behandlung zu Tode geschunden wurden. Auch in diesem Punkt hoben sich die Fabriken des Flick-Konzerns von anderen Unternehmen ab. Die Bedingungen hier waren &auml;u&szlig;erst schlecht und die Behandlungen sehr brutal &hellip;<\/p>\n<p>Aufsehen erregte in den 1980er Jahren ein Artikel des Nachrichtenmagazins Der Spiegel, der von Kreuztal als der gekauften Stadt sprach. In seiner Heimatstadt Kreuztal war er zu Lebzeiten zum Ehrenb&uuml;rger ernannt worden. Zudem ist das dortige st&auml;dtische Gymnasium nach ihm benannt (&bdquo;Friedrich-Flick-Gymnasium&ldquo;), welches er mit 3 Millionen DM &uuml;ber eine Stiftung finanzierte. Im April 2008 haben ehemalige Sch&uuml;ler des Gymnasiums eine Initiative gegr&uuml;ndet, um eine Debatte &uuml;ber den Namen der Schule anzusto&szlig;en.<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle 1: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Friedrich_Flick\">Wikipedia<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.flick-ist-kein-vorbild.de\/index.php\">B&uuml;rgerinitiative (BI) Flick ist kein Vorbild<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Zahl der Austauschstudenten stagniert<\/strong><br>\nDer Bachelor sollte den Studierenden das Reisen leichter machen. Doch nach einem kurzen Boom ist die Reiselust vergangen &ndash; weil der neue Studiengang &ldquo;Freir&auml;ume verschlie&szlig;t&rdquo;. Akademischer Austauschdienst will das Thema in den Wahlkampf tragen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=in&amp;dig=2008%2F06%2F25%2Fa0043&amp;cHash=5e3d06fb3d&amp;type=98\">taz<\/a>\n<p><em>Siehe dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Provinziell statt international<\/strong><br>\nSie sollte so sch&ouml;n sein, die neue internationale Uni-Welt in Deutschland: Eine bislang unbekannte studentische Weltl&auml;ufigkeit war das Hauptziel der gr&ouml;&szlig;ten Hochschulreform, die es seit Humboldts Zeiten gegeben hat. Doch nach der ersten Euphorie ist Ern&uuml;chterung eingekehrt. Stichwort Bologna-Reform: Internationale Mobilit&auml;t war das Dogma, unter dem im Eiltempo Bachelor- und Master-Studieng&auml;nge eingef&uuml;hrt worden sind. Doch nachdem es kaum andere Studienangebote mehr gibt, merken die Studierenden, dass die neuen Turbo-Studieng&auml;nge kaum noch Platz f&uuml;rs Auslandsstudium zulassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/debatte\/kommentar\/artikel\/1\/provinziell-statt-international\/\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Der Krieg kehrt zur&uuml;ck<\/strong><br>\nDie Taliban finden im Norden Afghanistans immer mehr Unterst&uuml;tzung in der Bev&ouml;lkerung. Mehr als sechs Jahre hatten die Beh&ouml;rden Zeit, knapp f&uuml;nf Jahre die Bundeswehr, um den Afghanen in der Umgebung der Stadt die Grundlage f&uuml;r ein besseres Leben zu schaffen. Die Chance wurde nicht genutzt, und nun ist es zu sp&auml;t, um das Vers&auml;umnis nachzuholen. Im Kreislauf von neu erwachter Taliban, Einsch&uuml;chterung und halbherzigen Milit&auml;raktionen ist es unm&ouml;glich, die wirtschaftliche Entwicklung voranzutreiben, auf die viele der Afghanen vergeblich gewartet haben. Schlimmer noch: Angesichts der angespannten Sicherheitslage igeln sich Bundeswehr und ausl&auml;ndische Truppen noch st&auml;rker ein als in der Vergangenheit. Sie verlassen sich auf die Zusammenarbeit mit Beh&ouml;rden und afghanischen Stellen, die von den Afghanen mit Verachtung betrachtet werden &ndash; oder grenzenlos korrupt sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/archiv\/.bin\/dump.fcgi\/2008\/0624\/meinung\/0027\/index.html\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Und die Bundesregierung meint, durch 1000 zus&auml;tzliche Soldaten lie&szlig;e sich das &auml;ndern.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Im afghanischen Schlamm<\/strong><br>\nBerlin wird mehr Soldaten als bisher an den Hindukusch schicken. Eine Debatte &uuml;ber die Bedingungen dieses Auslandseinsatzes ist &uuml;berf&auml;llig. Doch die Bundesregierung dr&uuml;ckt sich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1355841&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare&amp;em_ivw=fr_kommentar&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1%20\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Vierte Provinz sagt sich von La Paz los<\/strong><br>\nIn Bolivien hat eine weitere Region ihre Autonomie beschlossen. Ersten Z&auml;hlungen zufolge stimmten im an Erdgas und -&ouml;l reichen Departement Tarija rund 80 Prozent f&uuml;r mehr Unabh&auml;ngigkeit von der Zentralregierung unter dem linken Pr&auml;sidenten Evo Morales. Tarija im S&uuml;den Boliviens ist das bislang letzte von vier relativ reichen Departements, die &uuml;ber ihre Autonomie abstimmten; Santa Cruz, das m&auml;chtigste und gr&ouml;&szlig;te der vier, war Anfang Mai das erste.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/?em_cnt=1356506\">FR<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Zu Hinweis 2 von gestern (&bdquo;Mehr Lohn, aber nicht mehr Geld&ldquo;) eine Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong><br>\nDer reale R&uuml;ckgang der L&ouml;hne und Geh&auml;lter je Arbeitnehmer im Vergleich zum 1. Quartal 2007 um -0,1% bezieht sich auf einen vollzeitbesch&auml;ftigten Arbeitnehmer. Die realen Bruttol&ouml;hne und Geh&auml;lter aller Arbeitnehmer haben sich im 1. Quartal 2008 zum entsprechenden Vorjahreszeitraum sogar um -0,9% vermindert (netto betrug die Abnahme sogar -1,6%). Die im Vergleich zu den Vollzeitstellen st&auml;rkere Abnahme resultiert aus einer Verschlechterung der Qualit&auml;t der Arbeitspl&auml;tze (insbes. wegen steigender Leiharbeit sowie Teilzeitarbeit).<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/080625_loehne_und_gehaelter_je_arbeitnehmer_erstes_quartal_2008.pdf\">eigene Bearbeitung einer Datei des Statistischen Bundesamts<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br \/> Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3300","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3300","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3300"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3300\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3300"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3300"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3300"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}