{"id":33071,"date":"2016-04-21T09:29:32","date_gmt":"2016-04-21T07:29:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33071"},"modified":"2024-08-22T05:14:34","modified_gmt":"2024-08-22T03:14:34","slug":"luegen-fuer-den-krieg-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33071","title":{"rendered":"L\u00fcgen f\u00fcr den Krieg"},"content":{"rendered":"<div style=\"float:right;margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/1604XX_paech.jpg\" title=\"Norman Paech\" alt=\"Norman Paech\">\n<p style=\"text-align:center;\"><em><a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/kietzmann\/5358172691\" rel=\"noopener noreferrer\">&copy; 2011 &ndash; Bj&ouml;rn Kietzmann<\/a><\/em><\/p>\n<\/div><p>&bdquo;L&uuml;gen auf h&ouml;chster Ebene bleibt der Modus Operandi der US-Politik, einschlie&szlig;lich geheimer Gef&auml;ngnisse, Drohnenattacken, Nachteins&auml;tzen von US-Spezialkr&auml;ften, Umgehens des Dienstweges und Ausschlusses jener, die allenfalls Nein sagen&ldquo;, fasst Reporterlegende und Investigativjournalist <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Seymour_Hersh\">Seymour Hersh<\/a> seine Erkenntnisse und Erfahrungen mit Regierungs- und Geheimdienstpropaganda insbesondere zu Kriegszeiten zusammen. Und tats&auml;chlich: Betrachtet man sich die Kriege der letzten Zeit, findet sich keiner, der nicht mit &ndash; durchaus auch &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ZtkQYRlXMNU\">deutschen<\/a>&ldquo; &ndash; L&uuml;gen und deren willf&auml;hriger Verbreitung durch die Medien begann. Zu solchen &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.medienverantwortung.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/Wernicke_Forschungsarbeit-Feindschaft.pdf\">Kriegsbegr&uuml;ndungsl&uuml;gen<\/a>&ldquo; sprach <strong>Jens Wernicke<\/strong> mit dem emeritierten Professor f&uuml;r &Ouml;ffentliches Recht und ehemaligem au&szlig;enpolitischen Sprecher der Linksfraktion im Bundestag <strong>Norman Paech<\/strong>, der in einem bemerkenswerten <a href=\"http:\/\/norman-paech.de\/app\/download\/5793521717\/Krieg+und+die+Medien.pdf\">Artikel<\/a> zum Thema res&uuml;miert: &bdquo;Es gibt ber&uuml;hmte L&uuml;gen, die alle zur Begr&uuml;ndung eines Krieges erfunden wurden, der sich v&ouml;lkerrechtlich nicht begr&uuml;nden lie&szlig;. Das hie&szlig; nichts anderes, als der Versuch, ein Kriegsverbrechen mit dem Mantel einer zweifelhaften Rechtfertigung zu umh&uuml;llen.&ldquo;<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_927\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-33071-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160426_Luegen_fuer_den_Krieg_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160426_Luegen_fuer_den_Krieg_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160426_Luegen_fuer_den_Krieg_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160426_Luegen_fuer_den_Krieg_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=33071-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160426_Luegen_fuer_den_Krieg_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"160426_Luegen_fuer_den_Krieg_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Herr Paech, Sie haben als emeritierter Professor und &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.vdj.de\/vdj\/\">demokratischer Jurist<\/a>&ldquo; in letzter Zeit viel zur <a href=\"http:\/\/www.norman-paech.de\/app\/download\/5793521717\/Krieg+und+die+Medien.pdf\">Rolle der Medien in Kriegszeiten<\/a> publiziert. Wie kam es dazu? Woher r&uuml;hrt Ihr Engagement?<\/strong><\/p><p>Das V&ouml;lkerrecht, der Schwerpunkt meines beruflichen Interesses, bringt es mit sich, dass von den zahlreichen Themen &ndash; von den Menschenrechten &uuml;ber Umweltrecht bis hin zum internationalen Wirtschaftsrecht mit CETA und TTIP &ndash; der Krieg das schwierigste, aber entscheidende Feld unserer Existenz ist. <\/p><p>Die Bem&uuml;hungen, den Krieg wenn schon nicht aus der Gesellschaft zu verbannen, so doch zumindest mit den Mitteln des Rechts einzugrenzen und einzuhegen, zu humanisieren, reichen Jahrhunderte zur&uuml;ck. Erst seit dem 19. Jahrhundert haben sie jedoch zu einem Kodex gef&uuml;hrt, auf den wir auch heute noch zur&uuml;ckgreifen in dem Bem&uuml;hen, den Krieg aus der Geschichte zu streichen. Vergeblich, wie wir uns immer wieder eingestehen m&uuml;ssen, ohne dabei in Resignation zu verfallen. <\/p><p>Und wer sich in unseren Breiten mit dem Krieg auseinandersetzt, hat ihn zum Gl&uuml;ck derzeit noch nicht im Land und ist auf die Berichte der Medien angewiesen, um sich &uuml;ber die Zerst&ouml;rungen, Schicksale und Hintergr&uuml;nde zu informieren. Die Medien sind ein zentraler Faktor in der Gesellschaft bei der Entscheidung &uuml;ber Krieg und Frieden.<\/p><p><strong>Was werfen Sie den Medien denn genau vor?<\/strong><\/p><p>Ihre Parteinahme <em>f&uuml;r<\/em> den Krieg! Es hat zwar immer Medien gegeben und gibt sie nach wie vor, die sich klar gegen die aktuellen Kriege ausgesprochen haben, die L&uuml;gen ihrer Propaganda aufdecken und die Interessen der Kriegstreiber offenlegen. Nur sind diese leider die Ausnahme und agieren meistens zu sp&auml;t. <\/p><p>Es sind die gro&szlig;en meinungsmachenden Medien von &bdquo;Bild&ldquo; und &bdquo;Welt&ldquo; &uuml;ber das eiserne Dreieck &bdquo;SZ&ldquo;, &bdquo;FAZ&ldquo;, &bdquo;NZZ&ldquo; bis hin zu &bdquo;ZEIT&ldquo; und &bdquo;SPIEGEL&ldquo;, die sich grunds&auml;tzlich auf die Seite hegemonialer Machtpolitik und imperialer Intervention stellen. Sie k&ouml;nnen sich dabei reichlich aus den Expertisen internationaler Think Tanks bedienen, deren Radius sich allerdings auf den transatlantischen Bogen der NATO-Staaten beschr&auml;nkt. Selten kommen kritische Stimmen aus der sogenannten Dritten Welt hinzu, es sei denn, sie reihen sich in den nordatlantischen Diskurs ein. <\/p><p>Selbstreferentiell kreisen sie in einem Netzwerk hochangesiedelter Institutionen und Konferenzen, von denen und von deren Wirken die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger auch nur wieder &uuml;ber die Medien erfahren, die dort vertreten sind. Diese Parallelgesellschaft des milit&auml;r-medialen Komplexes ist eng mit den Regierungen verkn&uuml;pft, von denen sie zumeist auch finanziert wird. Ihre Journalisten sind fest eingebunden in das Herrschaftsmilieu an der Spitze der Gesellschaft, welches sie zuverl&auml;ssig gegen Kritik beispielsweise aus der Friedensbewegung oder von abweichenden Positionen immunisiert.<\/p><p><strong>H&auml;tten Sie daf&uuml;r vielleicht zwei, drei konkrete Beispiele parat? Wo wurden etwa Kriegsl&uuml;gen ungepr&uuml;ft kolportiert?<\/strong><\/p><p>Nehmen wir den Angriff der NATO auf Jugoslawien im Fr&uuml;hjahr 1999. Diesen ersten Kriegseinsatz deutscher Soldaten nach 1945 begr&uuml;ndete die damalige Regierung Schr&ouml;der\/Fischer\/Scharping mit einer &bdquo;humanit&auml;ren Katastrophe&ldquo;, die die jugoslawischen Sicherheitskr&auml;fte durch ihren Terror gegen die albanische Bev&ouml;lkerungsmehrheit im Kosovo angerichtet habe. Es g&auml;be keine andere M&ouml;glichkeit, als den Frieden mit milit&auml;rischen Mitteln durchzusetzen. <\/p><p>Die Medien haben diese L&uuml;ge eins zu eins &uuml;bernommen. Amtliche Lageberichte des Ausw&auml;rtigen Amtes vom Herbst und Winter 1998 sowie vom M&auml;rz 1999 belegen jedoch eindeutig, dass es vor den am 24. M&auml;rz begonnenen Luftangriffen keine Verfolgung der albanischen Bev&ouml;lkerung gegeben hat. In den Dokumenten wurde ausdr&uuml;cklich festgestellt, dass die von der Presse wiederholt gemeldeten &bdquo;Massaker&ldquo; und &bdquo;Massengr&auml;ber&ldquo; &bdquo;durch internationale Beobachter bislang nicht best&auml;tigt&ldquo; wurden. <\/p><p>Diese Lageberichte des Ausw&auml;rtigen Amtes hat die &bdquo;International Association of Lawyers against Nuclear Arms&ldquo;, kurz IALANA, noch im April 1999 den Medien und der &Ouml;ffentlichkeit &uuml;bermittelt. Dennoch blieben diese bei ihrem Glauben an den gerechten Krieg und nahmen bereitwillig die L&uuml;ge vom Racak-Massaker im Januar 1999, die US-Pr&auml;sident Bill Clinton in die Welt gesetzt hatte, sowie den &ldquo;Hufeisenplan&ldquo; von Scharping f&uuml;r bare M&uuml;nze. <\/p><p>Erst gut ein Jahr sp&auml;ter, am 18. M&auml;rz 2000, deckte eine &bdquo;Panorama&ldquo;-Sendung die L&uuml;gen Scharpings auf. Und es dauerte gut 15 Jahre, bis auch Schr&ouml;der offen bekannte, dass dieser Krieg ein Versto&szlig; gegen das V&ouml;lkerrecht war &ndash; er muss es von Anfang an gewusst haben. Alle Bem&uuml;hungen seinerzeit, die Kriegsf&uuml;hrung der NATO ebenso wie jene der Serben vom Jugoslawien-Tribunal untersuchen zu lassen, scheiterten jedoch am Widerstand des Tribunals.<\/p><p>Oder nehmen wir die Erz&auml;hlung der &bdquo;kuwaitischen&ldquo; Krankenschwester vor dem Menschenrechtsausschuss des US-Kongresses im Oktober 1990. Damals h&auml;tten irakische Soldaten im Juli 1990 &uuml;ber 300 Babys aus den Brutk&auml;sten in Kuwait gerissen und auf den Boden geworfen. Das war wahrscheinlich der hei&szlig;este Scoop, den die Werbeagentur <em>Hill &amp; Knowlton<\/em> jemals landen konnte. Im November konnte die als Schwester getarnte Tochter des kuwaitischen Botschafters in den USA ihre Geschichte vor dem UN-Sicherheitsrat wiederholen, der zwei Tage sp&auml;ter mit seiner Resolution 678 die USA zur Intervention erm&auml;chtigte. Ich wei&szlig; nicht mehr genau, wann genau die Wahrheit schlie&szlig;lich ans Licht kam, die L&uuml;ge aber, ungepr&uuml;ft von der gesamten Presse &uuml;bernommen, hatte ihre Aufgabe erf&uuml;llt. \t<\/p><p>Und an das M&auml;rchen von den Massenvernichtungsmitteln des Saddam Hussein, die US-Au&szlig;enminister Powell vor dem UN-Sicherheitsrat am 5. Februar 2003 beschwor, erinnert sich wohl ein jeder von uns, nicht aber an das Echo in unserer Presse: Am Tag des Einmarsches in Bagdad, dem 20. M&auml;rz 2003, schrieb die FAZ hierzu: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Der Irak soll als Feind verschwinden, indem die Amerikaner ihn mit imperialen Mitteln neu gr&uuml;nden. Die Verwerfungen der postkolonialen Zeit werden durch einen neuen demokratischen Kolonialismus zugesch&uuml;ttet.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Und Richard Herzinger von der ZEIT prophezeite am 12. Juni 2003 in voller &Uuml;bereinstimmung: mit diesem Krieg beginne eine ganze &bdquo;neokolonialistische Epoche&ldquo;, die erst enden k&ouml;nne, wenn sie weltweit gesiegt habe. Schon am 9. M&auml;rz 2003 hatte die FAZ unter der &Uuml;berschrift &bdquo;Wir brauchen das Imperium Americanum&ldquo; die Amerikaner begr&uuml;&szlig;t:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Irak ist nur der erste Schritt auf einem langen, verantwortungsvollen und vielleicht auch blutigen Weg. Dieser Hegemon kann &hellip; nur eine einzige Macht sein: die Vereinigten Staaten &hellip; Das Imperium Americanum ist unsere Chance. Eine andere haben wir nicht.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Und Christian Hacke, ehemaliger Professor an der Bundeswehr-Universit&auml;t, jetzt Universit&auml;t Bonn, propagierte ebenfalls die &bdquo;Pax Americana&ldquo;: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Wer von der amerikanischen Hegemonie nichts wissen will, der kann die Hoffnung auf Weltfrieden begraben.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Alle reden vom Weltfrieden und ich unterstelle niemandem eine Todessehnsucht oder Vorliebe f&uuml;r den Krieg. Aber sie meinen nur den Frieden zu Hause, im eigenen Land. Im neokolonialen Weltimperium herrscht das Diktat der Waffen durch die NATO als k&auml;mpfende &bdquo;Friedensmacht&ldquo;. Ob L&uuml;gen oder Wahrheit: Wichtig ist nur ein Platz auf der obersten Stufe des Imperiums im Kreise der herrschenden M&auml;chte. Dort ist die Sicht &uuml;ber das Imperium am besten.<\/p><p>Ein letztes Beispiel. Am 10. September 2013 verk&uuml;ndete US-Pr&auml;sident Obama in einer Rede im Fernsehen: <\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Assads Regierung hat &uuml;ber 1.000 Menschen mit Gas get&ouml;tet &hellip; Wir wissen, dass das Assad Regime verantwortlich war &hellip; Und das ist es, warum ich nach sorgf&auml;ltigen Beratungen bestimmt habe, dass es im Interesse der Vereinigten Staaten ist, auf den Einsatz chemischer Waffen durch das Assad Regime mit einem gezielten milit&auml;rischen Schlag zu antworten.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Stabschef Denis McDonough assistierte in der New York Times: <\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Niemand mit dem ich gesprochen habe, zweifelt an den Geheimdienstangaben, die das Assad-Regime mit den Sarinangriffen in Verbindung bringen.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Obama hatte damit f&uuml;r die Medien den Auftakt zur Legende vom Giftgaseinsatz in Ghouta gegeben, die bis heute die Medien beherrscht. <\/p><p>Bereits im Dezember 2013 und dann noch einmal im April 2014 hat Seymour Hersh diese Geschichte aber nach umfangreichen Recherchen mit ausgedehnten Geheimdienstquellen als L&uuml;ge in Frage gestellt. Seine zweifellos f&uuml;r die internationale &bdquo;Qualit&auml;tspresse&ldquo; schwer verdauliche Schlussfolgerung lautete: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;L&uuml;gen auf h&ouml;chster Ebene bleibt der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Modus_Operandi\">Modus Operandi<\/a> der US-Politik, einschlie&szlig;lich geheimer Gef&auml;ngnisse, Drohnenattacken, Nachteins&auml;tzen von US-Spezialkr&auml;ften, Umgehens des Dienstweges und Ausschlusses jener, die allenfalls Nein sagen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Als dann im Oktober 2015 zwei t&uuml;rkische Abgeordnete des Nationalparlaments Dokumente und Material aus einer staatsanwaltlichen Untersuchung in Adana gegen einen mit Sarin aufgegriffenen H&auml;ndler ver&ouml;ffentlichten und alle Vorw&uuml;rfe von Hersh best&auml;tigten, blieb auch diese Meldung ohne mediales Echo. <\/p><p>Wo waren und sind in all solchen F&auml;llen eigentlich die investigativen Kr&auml;fte, auf die unsere gro&szlig;e Presse so stolz ist? Haben die &bdquo;Panama-Papiere&ldquo; sie total absorbiert? <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p style=\"text-align:center\"><em>&bdquo;Die Presseagentur AFP berichtete am 21. Februar, bewaffnete Islamisten h&auml;tten in Derna den Hafen und ein nahe gelegenes Armeedepot gest&uuml;rmt, Soldaten und Zivilisten als Geiseln genommen und zu erschie&szlig;en gedroht, falls die libysche Armee sich nicht aus der Stadt zur&uuml;ckziehe. T&uuml;rkische Bauarbeiter berichteten der britischen BBC, sie h&auml;tten mitansehen m&uuml;ssen, wie etwa 80 Arbeiter ihrer Firma aus dem Tschad von Aufst&auml;ndischen unter der Beschuldigung, S&ouml;ldner zu sein, mit &Auml;xten niedergemetzelt wurden. Die Armee ging mit Maschinengewehren gegen die Rebellen vor, unter denen bald ebenfalls zahlreiche Tote zu beklagen waren. Doch die Schreckensmeldungen, Gaddafi greife friedliche Demonstranten aus der Luft an, seien weder von der UNO, noch vom Pentagon, nicht mal von westlichen Botschaften in Tripolis best&auml;tigt worden, so Mutz. Auch die Bundesregierung erkl&auml;rte auf Anfrage, es l&auml;gen ihr keine Beweise f&uuml;r Bombardierungen vor. Ali Zeidan, der lange im M&uuml;nchner Exil lebte und nun einer der f&uuml;hrenden K&ouml;pfe der &Uuml;bergangsregierung ist, soll die Zahl von 6000 Toten lanciert haben. Er und Mansour Saif al-Nasr, bis unl&auml;ngst Gesch&auml;ftsmann in den USA, sollen die neuen starken M&auml;nner Libyens sein. &Uuml;ber das schlichte Geschichtsbild von al-Nasr wusste &bdquo;Focus Online&ldquo; zu berichten: Gaddafi sei insofern schlimmer als Hitler, als dieser wenigstens nicht die Leute im eigenen Land get&ouml;tet habe.&ldquo;<\/em><\/p><p style=\"text-align:center\"><a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2011\/juli\/stoerfaktor-gaddafi\" title=\"Daniela Dahn: &bdquo;St&ouml;rfaktor Gaddafi&ldquo;\">Daniela Dahn: &bdquo;St&ouml;rfaktor Gaddafi&ldquo;<\/a><\/p><p style=\"text-align:center\"><em>&bdquo;Bis heute gilt es in westlichen Kreisen der Politik und Medien als erwiesen, dass der Einsatz des Gases am 21. August 2013 in Ghouta von der syrischen Armee auf Befehl von Assad erfolgte. Daran hatte Pr&auml;sident Obama am 10. September 2013 in einer Rede im Fernsehen keinen Zweifel gelassen und f&uuml;r die Medien den Auftakt gegeben: &ldquo;Assads Regierung hat &uuml;ber 1000 Menschen mit Gas get&ouml;tet&hellip; Wir wissen, dass das Assad Regime verantwortlich war&hellip;Und das ist es, warum ich nach sorgf&auml;ltigen Beratungen bestimmt habe, dass es im Interesse der Vereinigten Staaten ist, auf den Einsatz chemischer Waffen durch das Assad Regime mit einem gezielten milit&auml;rischen Schlag zu antworten.&rdquo; (&hellip;) Doch diese Aussagen waren falsch, wie der US-amerikanische Journalist Seymour Hersh schon am 8. Dezember 2013 in einem langen Artikel im &ldquo;London Review of Books&rdquo; unter dem Titel &ldquo;Wessen Sarin?&rdquo; (&ldquo;Whose Sarin?&rdquo;) nachweisen konnte. Hersh, einer profiliertesten investigativen Journalisten und Pulitzer Preistr&auml;ger, war dadurch bekannt geworden, dass er seinerzeit das Kriegsverbrechen der US-Amerikaner in Mylai, wo US-Truppen im M&auml;rz 1968 504 Dorfbewohner ermordeten, bekannt gemacht hat.&ldquo;<\/em><\/p><p style=\"text-align:center\"><a href=\"http:\/\/norman-paech.de\/app\/download\/5803871272\/Sarin+in+Syrien+11-2015.pdf\" title=\"Norman Paech: Sarin in Syrien\">Norman Paech: &bdquo;Sarin in Syrien&ldquo;<\/a><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>In der Frankfurter Rundschau und der Berliner Zeitung vom 14. Januar 2011 war unter dem Titel &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/meinung\/leitartikel-syrien-und-den-linken-damals-wie-heute,1472602,11445142.html\">Syrien und die Linken. Damals wie heute<\/a>&ldquo; ja etwa zu lesen: &bdquo;Sechs linke Bundestagsabgeordnete verbr&uuml;dern sich &ouml;ffentlich mit dem Massenm&ouml;rder Assad &ndash; eine Fortsetzung ihres antisemitischen Treibens. Die Linkspartei muss sie endlich vertreiben.&ldquo; Damit zielte man offenbar auch auf Sie und Ihre Position. Sind Sie also &hellip; Massenm&ouml;rderfreund und Antisemit? Wie bewerten Sie diesen Text und &auml;hnliche seiner Art?<\/strong><\/p><p>2011 waren die Linkspartei und ihre Repr&auml;sentanten noch weitgehend Freiwild und so mancher bekam Schaum vor dem Mund, wenn er oder sie &uuml;ber linke Themen und Personal zu schreiben hatte. <\/p><p>Ich nehme zwar nicht an, dass sich die Aggression heute bei vielen gegeben hat, aber der Ton ihrer Abneigung hat sich zumindest gem&auml;&szlig;igt. Pr&uuml;fen Sie einmal, was Frankfurter Rundschau und Berliner Zeitung vor 2011 zu der jahrzehntelangen engen Zusammenarbeit des Westens mit Vater und Sohn Assad und vor allem mit dem saudischen K&ouml;nigshaus und dem Scheich von Katar, den beiden Stabilit&auml;tsankern im Mittleren Osten geschrieben haben. <\/p><p>Was sie so aufgeregt hat, war unsere Warnung vor einer milit&auml;rischen Intervention in Syrien nach dem katastrophalen Vorbild der Kriege in Libyen, Irak und Afghanistan. Wir haben uns keine Illusion &uuml;ber die schweren Menschenrechtsverletzungen der Assad-Herrschaft gemacht. Die Folter in den Gef&auml;ngnissen war ebenso bekannt wie die <a href=\"http:\/\/www.therenditionproject.org.uk\/flights\/index.html\"><em>Rendition Flights<\/em><\/a> der USA, mit denen sie ihre Gefangenen aus Guantanamo in diese Gef&auml;ngnisse verfrachteten, um sie dort foltern zu lassen.<\/p><p>Der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24581\">Antisemitismus-Vorwurf<\/a> ist allm&auml;hlich zur billigen M&uuml;nze geworden, da er <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/45\/45281\/1.html\">alle trifft<\/a>, die substantielle Kritik an der israelischen Besatzungspolitik &uuml;ben. Damals entz&uuml;ndete er sich an unserer Beteiligung an der Free Gaza-Flottille, die versuchte, die v&ouml;lkerrechtswidrige Blockade des Gaza-Streifens mit zivilen Schiffen und Hilfsg&uuml;tern f&uuml;r die Eingeschlossenen zu durchbrechen. <\/p><p>Unsere Aktion war weder antisemitisch noch rechtswidrig. Im Gegenteil, das gewaltsame Aufbringen der Schiffe in internationalen Gew&auml;ssern durch die israelische Armee mit 10 Toten auf der <em>Mavi Marmara<\/em>, ihre Entf&uuml;hrung in den Hafen Ashdod und die Beschlagnahme aller G&uuml;ter &ndash; nicht eine einzige Waffe wurde gefunden &ndash;, das alles w&auml;re ein Fall f&uuml;r den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag. Doch ist die israelische Kriegsf&uuml;hrung dort ebenso tabu wie vor deutschen Gerichten. Unsere Strafanzeige nach dem deutschen V&ouml;lkerstrafrecht wurde nach knapp f&uuml;nfj&auml;hriger Pr&uuml;fung durch die Bundesanwaltschaft zur&uuml;ckgewiesen.<\/p><p>Worauf zielen also diese Vorw&uuml;rfe? Nat&uuml;rlich sollen sie die Kritiker zum Schweigen bringen, sie offenbaren allerdings nichts anderes als eine missgl&uuml;ckte Aufarbeitung der deutschen Geschichte. <\/p><p><strong>Und k&ouml;nnen Sie erkl&auml;ren, wie diese Parteinahme der Medien f&uuml;r spezifische nationale Interessen zustande kommt? Haben sich die Journalisten &bdquo;verschworen&ldquo;, einer herrschenden Argumentation schlicht untergeordnet? Was geschieht hier warum?<\/strong><\/p><p>Mit Verschw&ouml;rungstheorien kommen wir auch hier nicht weiter. Die Unterwerfung unter einen herrschenden Konsens hat offensichtlich andere Mechanismen. Sie entsteht in den hierarchischen Strukturen der Medien, mit den Existenz&auml;ngsten und Karrierezw&auml;ngen in einer Medienlandschaft, die sich immer weiter monopolisiert. Sie hat aber auch mit Feigheit und Opportunismus zu tun. <\/p><p>Die Pr&auml;senz der Redaktionsspitzen in den entscheidenden Institutionen der herrschenden Ideologie und ihr symbiotisches Verh&auml;ltnis zu den Mandarinen der Macht ist die Grundlage f&uuml;r die &bdquo;Parteinahme f&uuml;r spezifische nationale Interessen&ldquo;, wie Sie es nennen, und bedarf keiner Verschw&ouml;rung &ndash; das ist ihr falsches Leben in einer falschen journalistischen Existenz. <\/p><p>Diesen ist inzwischen vollkommen verloren gegangen, wenn es ihnen denn je vermittelt worden ist, was Heinrich Heine als das Leben seiner journalistischen Arbeit in Paris bezeichnete: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Wenn wir es dahin bringen, dass die gro&szlig;e Menge die Gegenwart versteht, so lassen sich die V&ouml;lker nicht mehr von den Lohnschreibern der Aristokratie zu Hass und Krieg verhetzen &hellip; Dieser Wirksamkeit bleibt mein Leben gewidmet, es ist mein Leben.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Nun k&ouml;nnte man ja glauben, dieses Ph&auml;nomen spitze sich aktuell zu. Immerhin ist, wie verschiedene Studien ergeben, der Vertrauensverlust der Bev&ouml;lkerung in &bdquo;ihre&ldquo; Medien inzwischen immens&hellip;<\/strong><\/p><p>Zu Recht. Die Verbindung von Krieg und L&uuml;ge ist ebenso real wie das Misstrauen der Bev&ouml;lkerung berechtigt ist. Nie ist die Wahrheit mehr gef&auml;hrdet als in Zeiten des Krieges, was sich in dem Gemeinplatz &bdquo;Im Krieg stirbt die Wahrheit zuerst&ldquo; widerspiegelt. <\/p><p>Und wo die L&uuml;ge nicht mehr ausreicht und ihre Wirkung verfehlt, das Vertrauen dahin ist, wird zur Diffamierung und Feinderkl&auml;rung gegriffen. Der Vorwurf des Antisemitismus war nie so scharf und w&uuml;tend wie in diesen Zeiten, in denen die Brutalit&auml;t und Kriminalit&auml;t der israelischen Besatzungspolitik besonders klar und unverh&uuml;llt hervortritt. Es bleibt dann allerdings nicht bei diesem Vorwurf. Die Beispiele h&auml;ufen sich, in denen versucht wird &ndash; in letzter Zeit immer h&auml;ufiger und erfolgreicher &ndash;, den Kritikern das Forum ihrer Kritik und den Raum f&uuml;r ihre Kommunikation zu nehmen. Ein Tiefpunkt der politischen Kultur in unserer Gesellschaft.<\/p><p>Man k&ouml;nnte einwenden, dass der Pal&auml;stinakonflikt ein besonders sensibles Feld der Kritik auf Grund unserer noch immer nicht ausreichend aufgearbeiteten Geschichte ist. Doch blicken wir auf andere Kriegsszenarien, die Ukraine, Irak, Syrien oder Libyen, so haben auch dort Politik und Medien eindeutige Hass- und Feindbilder aufgebaut, um sie zu allf&auml;lligem Abschuss freizugeben. Ob Putin, Saddam Hussein, Assad oder Gaddafi, sie rangieren kurz unter dem Teufelsrang eines Hitler oder Stalin &ndash; so wie Milosevic bis zu seinem Tod. Sie dienen als mediale M&uuml;llpl&auml;tze, auf denen sie allen journalistischen &Uuml;berschuss abladen k&ouml;nnen, in dem man sowohl L&uuml;ge, Denunziation und Propaganda der eigenen Werte und Interessen als auch Wahrheit und Information finden kann. <\/p><p>Die Verwirrung der Bev&ouml;lkerung beruht dabei nicht nur auf dem Durcheinander dieses Angebots, in dem sich niemand mehr zurechtfinden und die L&uuml;ge von Wahrheit und Halbwahrheit trennen kann. Die Verwirrung entsteht auch dadurch, dass jahrelang auf diese Personen als Garanten der Stabilit&auml;t gebaut wurde, die den Interessen des Westens willf&auml;hrig gedient haben. Nun werden sie fallen gelassen und ihr Land f&uuml;r einen Regime Change dem Krieg ausgeliefert. Wer sollte da nicht das Vertrauen in die Medien verlieren, wenn diese den Kriegskurs propagieren und ihre eigenen Zweifel hin und wieder im Feuilleton unterbringen. <\/p><p>Sehen wir es anders herum: Der Vertrauensverlust zeugt von dem Rest kritischen Verm&ouml;gens, welches sich die &Ouml;ffentlichkeit trotz dieser Medien erhalten hat. Sie informiert sich zunehmend aus dem Internet und emanzipiert sich von dem Verantwortungsgerede, in dem sie trotz des moralisierenden Medienaufwands doch nur den Aufruf zu weiterem milit&auml;rischen Aufmarsch erkennt. Die Tatsache, dass die Bev&ouml;lkerung nach wie vor in ihrer &uuml;berwiegenden Mehrheit die Auslandseins&auml;tze der Bundeswehr ablehnt, ist die positive Seite des &bdquo;Vertrauensverlusts&ldquo;. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass sie sich eines Tages &ndash; nicht zu sp&auml;t &ndash; in Politik und Medien wird durchsetzen k&ouml;nnen.<\/p><p><strong>H&auml;tten Sie denn Anregungen f&uuml;r andere, Ideen, was aktuell sinnvoll zu tun w&auml;re, um der herrschenden Propaganda und den Verleumdungen gegen Friedensbewegte besser begegnen zu k&ouml;nnen? Wenn Sie gefragt w&uuml;rden: Was rieten Sie?<\/strong><\/p><p>Das sch&auml;rfste Schwert gegen die L&uuml;ge ist ihre Aufdeckung und Konfrontation mit der Wahrheit. Deshalb ist die Durchbrechung der Geheimhaltung, die Verletzung des politischen Arkanums, das <a href=\"https:\/\/le-bohemien.net\/2015\/08\/01\/warum-die-postdemokratie-whistleblower-zu-staatsfeinden-erklaert\/\">Whistleblowing<\/a> in Fragen von Krieg und Frieden das wirksamste Mittel im Dienste des Friedens. <\/p><p>In den Debatten von Regierung und Parlament fehlt es nicht an Forderungen nach Transparenz und Offenheit. Nur scheinen sie ebenso zum System der F&auml;lschung, L&uuml;ge und Geheimhaltung zu geh&ouml;ren wie etwa das Parlamentarische Kontrollgremium Teil der Geheimdienste ist, die es kontrollieren soll. <\/p><p>Die Wahrheit, die Kritik und die Verbreitung sind gef&auml;hrlich, oft mit dem Einbruch der Karriere, dem Verlust des Berufs und sogar mit Exil und Gef&auml;ngnis bedroht. Doch sind sie das Einzige, das ich gegen den kriegstreibenden Konsens raten k&ouml;nnte.<\/p><p><strong>Noch ein letztes Wort?<\/strong><\/p><p>Weitermachen!<\/p><p><strong>Vielen Dank f&uuml;r das Gespr&auml;ch.<\/strong><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Norman Paech<\/strong>, geboren 1938 in Bremerhaven, ist ein emeritierter deutscher Hochschullehrer und Politiker. Er ist Mitglied der &ldquo;Vereinigung demokratischer Juristinnen und Juristen&rdquo; (VDJ), der &ldquo;Freundschaftsgesellschaft Vietnam-BRD&rdquo;, im Wissenschaftlichen Beirat der &ldquo;International Association of Lawyers against Nuclear Armement&rdquo; (IALANA) und &ldquo;International Physicians for the Prevention of Nuclear War&rdquo; (IPPNW), bei Attac sowie im Auschwitz Komitee. Zuletzt erschien von ihm &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.vsa-verlag.de\/nc\/detail\/artikel\/voelkerrecht-und-machtpolitik-in-den-internationalen-beziehungen-1\/\">V&ouml;lkerrecht und Machtpolitik in den internationalen Beziehungen<\/a>&ldquo; im VSA-Verlag. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Weiterschauen:<\/strong><\/p><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"\" frameborder=\"0\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/W6DQc-pxWtU\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><p style=\"text-align:center\"><strong>WDR: Geschichte der Kriegsl&uuml;gen der US-Pr&auml;sidenten<\/strong><\/p><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"500\" height=\"375\" src=\"\" frameborder=\"0\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/h79Qfj_cBl0\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><p style=\"text-align:center\"><strong>arte: Die wahre Geschichte des Golfkrieges<\/strong><\/p><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"500\" height=\"375\" src=\"\" frameborder=\"0\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/ZtkQYRlXMNU\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><p style=\"text-align:center\"><strong>WDR: Es begann mit einer L&uuml;ge: Deutschlands Weg in den Kosovo-Krieg<\/strong><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Weiterlesen:<\/strong><\/p><ul>\n<li>Artikel: Norman Paech: &bdquo;<a href=\"http:\/\/norman-paech.de\/app\/download\/5793521717\/Krieg+und+die+Medien.pdf\">Krieg und die Medien<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Artikel: Norman Paech: &bdquo;<a href=\"http:\/\/norman-paech.de\/app\/download\/5803871272\/Sarin+in+Syrien+11-2015.pdf\">Sarin in Syrien<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>NachDenkSeiten-Interview: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27860\">Jeder Krieg wird an der &sbquo;Heimatfront&lsquo; medial verkauft<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>NachDenkSeiten-Interview: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25262\">Krieg um die K&ouml;pfe<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>NachDenkSeiten-Interview: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24995\">Medien im Krieg<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>NachDenkSeiten-Interview: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30456\">Der n&uuml;tzliche Feind<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>NachDenkSeiten-Interview: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29570\">Die Terror-Indoktrination<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>NachDenkSeiten-Interview: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28643\">Die Querfront-Kampagne gegen die Friedensbewegung<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>NachDenkSeiten-Interview: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25805\">Die Antisemitismus-Kampagne gegen links<\/a>&ldquo;<\/li>\n<\/ul><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><em>Weitere Ver&ouml;ffentlichungen von Jens Wernicke finden Sie auf seiner Homepage <a href=\"http:\/\/www.jenswernicke.de\">jenswernicke.de<\/a>. Dort k&ouml;nnen Sie auch <a href=\"http:\/\/feedburner.google.com\/fb\/a\/mailverify?uri=JensWernicke&amp;loc=de_DE\"><strong>eine automatische E-Mail-Benachrichtigung<\/strong><\/a> &uuml;ber neue Texte bestellen.<\/em><\/p><div><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/9d902b797b7046ad8359b9835d39f744\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float:right;margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/1604XX_paech.jpg\" title=\"Norman Paech\" alt=\"Norman Paech\"\/> <\/p>\n<p style=\"text-align:center;\"><em><a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/kietzmann\/5358172691\" rel=\"noopener noreferrer\">&copy; 2011 &ndash; Bj&ouml;rn Kietzmann<\/a><\/em><\/p>\n<\/p><\/div>\n<p>&bdquo;L&uuml;gen auf h&ouml;chster Ebene bleibt der Modus Operandi der US-Politik, einschlie&szlig;lich geheimer Gef&auml;ngnisse, Drohnenattacken, Nachteins&auml;tzen von US-Spezialkr&auml;ften, Umgehens des Dienstweges und Ausschlusses jener, die allenfalls Nein sagen&ldquo;, fasst Reporterlegende und Investigativjournalist <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Seymour_Hersh\">Seymour<\/a><\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33071\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,209,123,183,171],"tags":[1409,1426,641,1557,462,1611,466,1911,1210,1553,382],"class_list":["post-33071","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-audio-podcast","category-interviews","category-kampagnentarnworteneusprech","category-medienkritik","category-militaereinsaetzekriege","tag-gifteinsatz","tag-hegemonie","tag-irak","tag-israel","tag-jugoslawien","tag-kriegsluegen","tag-nato","tag-paech-norman","tag-scharping-rudolf","tag-syrien","tag-think-tanks"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33071","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=33071"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33071\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":119987,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33071\/revisions\/119987"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=33071"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=33071"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=33071"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}