{"id":33078,"date":"2016-04-22T08:46:31","date_gmt":"2016-04-22T06:46:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33078"},"modified":"2016-04-22T08:48:16","modified_gmt":"2016-04-22T06:48:16","slug":"hinweise-des-tages-2609","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33078","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33078#h01\">Rente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33078#h02\">EZB: &Ouml;ffentliche Investitionen statt Negativzinsen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33078#h03\">Erwerbsw&uuml;nsche von Arbeitslosen und Erwerbst&auml;tigen: 5,6 Milliarden Stunden Arbeitszeit blieben 2014 ungenutzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33078#h04\">Arbeitslosengeld II, Altersrenten, Grundsicherung im Alter, Armutsgef&auml;hrdung 2005-2015<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33078#h05\">Ein Kick f&uuml;r TTIP<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33078#h06\">Investitionsschutz im transatlantischen Freihandelsabkommen bleibt unn&ouml;tig und gef&auml;hrlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33078#h07\">Was lehrt uns das Panama Leak?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33078#h08\">Lobbyismus: Vitamin L<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33078#h09\">Tsipras in der Klemme zwischen den Geldgebern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33078#h10\">Bundeswehr-Studie: Auslandseins&auml;tze werden von Mehrheit abgelehnt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33078#h11\">Der Herrgott schei&szlig;t auf den gr&ouml;&szlig;ten Haufen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33078#h12\">Umweltsch&uuml;tzer k&auml;mpfen mit Strafanzeigen gegen Glyphosat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33078#h13\">Sterberisiko Einsamkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33078#h14\">Wer Erdo&#287;an als Diktator kritisiert, kann den Putschisten Al-Sisi trotzdem loben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33078#h15\">Erdo&#287;an und die Pressefreiheit: Beleidigungsklagen, die ruinieren sollen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33078#h16\">AfD surft auf Ressentiments<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Rente<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Malochen bis zum Tod<\/strong><br>\nDeutschland droht der Renten-GAU. Altersarmut wird zum Massenph&auml;nomen. Wer 40 Jahre einen normalen Job als Kassiererin hatte, wird seine letzten Lebensjahre in bitterer Armut verbringen m&uuml;ssen. Ab 2030 wird jeder zweite Bundesb&uuml;rger eine gesetzliche Rente auf dem Niveau der Sozialhilfe erhalten. So wird die Alltagserfahrung best&auml;tigt: Wer wenig verdient, kann so gut wie nichts sparen. Daher kann private Vorsorge keine Altersarmut verhindern, wenn parallel die gesetzliche Rente ausgeh&ouml;hlt wird. Auf diese Selbstverst&auml;ndlichkeit hatte bereits die PDS vergeblich hingewiesen, als die rot-gr&uuml;ne Bundesregierung Anfang des Jahrtausends die gesetzliche Rente f&uuml;r die Privatisierung sturmreif schoss, indem sie K&uuml;rzungsfaktoren in die Rentenformel einbaute.<br>\nEs ist daher an Heuchelei nicht zu &uuml;berbieten, wenn der bayerische Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer jetzt so tut, als h&auml;tte er gerade erst entdeckt, dass das Riester-Modell gescheitert ist. Wer bis drei z&auml;hlen konnte, wusste von Anfang an, dass die Teilprivatisierung der Rente nichts weiter ist als eine Subventionierung der Versicherungskonzerne. Die &ouml;ffentlichen Zusch&uuml;sse landen &uuml;ber die Geb&uuml;hren in der Tasche der Finanzindustrie. Kein Wunder, hatten doch Lobbyisten als Berater, wie in diesem Fall Finanzinvestor Carsten Maschmeyer, sogar einen direkten Einfluss auf die Ausgestaltung der Riester-Rente.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/04-22\/082.php\">Sahra Wagenknecht, junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Brauchen h&ouml;heres Rentenniveau, kein h&ouml;heres Rentenalter<\/strong><br>\nJetzt eine Debatte &uuml;ber ein h&ouml;heres Rentenalter loszutreten, ist ein billiges Ablenkungsman&ouml;ver des Bundesfinanzministers. Damit ist die Rente nicht zukunftsf&auml;hig zu machen, sondern die Leistungen werden noch weiter verschlechtert. Stattdessen muss es um eine Rente gehen, von der man auch k&uuml;nftig im Alter in W&uuml;rde leben kann &ndash; und das hei&szlig;t verl&auml;ssliche Leistungen auch f&uuml;r die Jungen, sowie ein h&ouml;heres Rentenniveau. Jede Anhebung der Regelaltersgrenze ist de facto eine verdeckte Rentenk&uuml;rzung, denn damit steigt auch die Zahl jener, die vorzeitig mit h&ouml;heren Abschl&auml;gen aus dem Erwerbsleben ausscheiden, weil sie es schlicht nicht gesund und in sozialversicherter Besch&auml;ftigung bis zur Rente schaffen. Viele st&uuml;rzen vorher ab zwischen dem Ende der Arbeit und dem Anfang der Rente. Sie m&uuml;ssen hohe Abschl&auml;ge in Kauf nehmen. Ein h&ouml;heres Renteneintrittsalter f&uuml;hrt automatisch zu noch mehr Armut im Alter.<br>\nDie Debatte verstellt den Blick auf die Realit&auml;t. Die Altersgrenzen wurden bereits deutlich angehoben. Versicherte ab Jahrgang 1952 k&ouml;nnen im Regelfall fr&uuml;hestens mit 63 Jahren in Rente gehen und damit erst drei Jahre sp&auml;ter als vor 1952 Geborene. Die abschlagsfreie Rente gibt es k&uuml;nftig erst mit 67 Jahren. F&uuml;r die J&uuml;ngeren bedeutet die Rentenpolitik der Bundesregierung schon jetzt, l&auml;nger zu arbeiten, trotz sinkendem Rentenniveau. Der DGB fordert einen Kurswechsel in der Rentenpolitik. Statt steigender Altersgrenzen muss der Sinkflug des Rentenniveaus gestoppt werden. Langfristig muss das Rentenniveau dann deutlich steigen. Der DGB hat mit seinem Rentenmodell gezeigt, dies ist selbst innerhalb des niedrigen Beitragssatzziels der Bundesregierung von 22 Prozent m&ouml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++632e5c94-079d-11e6-9db1-52540023ef1a\">DGB<\/a><\/li>\n<li><strong>Sch&auml;uble will sp&auml;teren Rentenbeginn<\/strong><br>\nBundesfinanzminister Sch&auml;uble fordert eine Anpassung des Renteneintrittsalters an die gestiegene Lebenserwartung. Das gr&ouml;&szlig;te Problem werde das Gesundheitssystem sein, das Deutschland in n&auml;chster Zeit noch &ldquo;bitter schwer&rdquo; gesellschaftlich besch&auml;ftigen werde. Auch die OECD hatte Deutschland zuletzt empfohlen, das Rentenalter weiter anzuheben.<br>\nWom&ouml;glich waren es die Teilnehmer der Runde an diesem Abend in Schwanenwerder am Rande des Berliner Wannsees, die Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) dazu inspirierten, &uuml;ber das Alter und seine gesellschaftspolitischen Folgen zu sprechen. Jedenfalls f&uuml;hlte sich der Minister wohl genug unter den fr&uuml;heren Politgr&ouml;&szlig;en von Roman Herzog bis Wolfgang Gerhardt, um ziemlich z&uuml;gig auf die Rente sprechen zu kommen.<br>\nAngesichts der alternden Gesellschaft halte er einen sp&auml;teren Rentenbeginn in Deutschland f&uuml;r sinnvoll, sagte Sch&auml;uble. Es mache relativ viel Sinn, die Lebensarbeitszeit und die Lebenserwartung in einen fast automatischen Zusammenhang auch in der Rentenformel zu bringen, sagte Sch&auml;uble.<br>\nZwar habe eine &auml;lter werdende Wohlstandsgesellschaft &ldquo;keine Neigung zu &Auml;nderungen&rdquo;. Aber dennoch seien diese n&ouml;tig. Das bedeute konkret, die Altersgrenze solle auch flexibler werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/demografische-entwicklung-schaeuble-will-spaeteren-rentenbeginn-1.2959667\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu erneut den Beitrag von Oskar Lafontaine: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33063\">Kein Renten-Wahlkampf! Wie man die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler f&uuml;r dumm verkauft<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Zur&uuml;ck in die Zukunft<\/strong><br>\nRente ab 70? F&uuml;r Sozialforscher Florian Blank ist das die falsche Diskussion: Vielmehr fordert er im Gespr&auml;ch mit tagesschau.de eine Grundsatzdebatte dar&uuml;ber, was uns ein gutes Rentensystem wert ist. Sein L&ouml;sungsansatz: Die &ouml;ffentliche Rentenversicherung wieder st&auml;rken. [&hellip;]<br>\ntagesschau.de: Was w&auml;ren denn die Alternativen zu einem immer h&ouml;heren Renteneintrittsalter?<br>\nBlank: Der zentrale Dreh- und Angelpunkt bleibt schlicht und einfach der Arbeitsmarkt. Wenn wir viele Beitragszahler haben, die dann ihr Einkommen auch aus nach Tarif entlohnter Arbeit und nicht aus prek&auml;rer Arbeit haben, dann stehen wir schon ganz gut da. Die andere Frage ist, ob ein Beitragsanstieg nicht auch tragbar ist, wenn damit das ernst gemeinte Versprechen verbunden ist, auch gute Leistungen hinterher zu erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/interview-florian-blank-renteabsiebzig-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Seit Sch&auml;ubles Vorschlag steigt die Zahl der Interviews zum Thema stark an. In den Fragen der Journalisten spiegelt sich dann die allgemeine Ahnungslosigkeit oder Glaubenslehre wider. Da wird zum Beispiel behauptet, dass Sch&auml;uble schon jetzt viel Steuergeld in die gesetzliche Rente pumpe, aber unterschlagen, dass er die Finanzierung der M&uuml;tterrente &ndash; eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe &ndash; allein den Beitragszahlern &uuml;bertragen hat. Da wird auch gesagt, dass es doch plausibel klinge, die Lebensarbeitszeit st&auml;rker an die gestiegene Lebenserwartung zu koppeln. Nur was ist daran plausibel, wenn man wei&szlig;, dass die Lebenserwartung allein im 20. Jahrhundert um &uuml;ber 30 Jahre <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15029\">gestiegen ist<\/a> und trotzdem ein funktionierendes Rentensystem bezahlt werden konnte. &Uuml;berhaupt werde permanent der Eindruck erweckt, als sei Altersarmut irgendwie eine vertretbare Alternative, statt klar festzustellen, dass die Rentenpolitik der letzten Jahre grandios gescheitert ist. <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Milliarden-Loch in Pensionskasse der katholischen Kirche<\/strong><br>\nDer katholischen Kirche drohen gro&szlig;e finanzielle Verwerfungen: Der Pensionskasse der Di&ouml;zesen fehlen 5,5 Milliarden Euro. Im schlimmsten Fall k&auml;me es zur Zahlungsunf&auml;higkeit einzelner Bist&uuml;mer.<br>\nDie &bdquo;Kirchliche Zusatzversorgungskasse&ldquo; (KZVK) des katholischen Verbands der Di&ouml;zesen Deutschlands, mit 1,1 Millionen Versicherten und 150.000 Rentenempf&auml;ngern einer der gr&ouml;&szlig;ten nichtstaatlichen Altersversorgungseinrichtungen in Deutschland, ist ein Sanierungsfall. Im vergangenen Herbst stellte sich heraus, dass die Bilanz der KZVK in einem Umfang von 22,5 Milliarden Euro zum 31. Dezember 2014 eine Deckungsl&uuml;cke von 5,5 Milliarden Euro aufweist. &bdquo;Ver&auml;nderte Annahmen zur langfristigen Entwicklung der Verzinsung auf den Kapitalm&auml;rkten, die sich aus der Politik der EZB ergeben&ldquo;, so ein Sprecher der KZVK gegen&uuml;ber der F.A.Z., hatten eine Neubewertung der Verpflichtungen und die Bilanzierung eines Ausgleichspostens erforderlich gemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/milliarden-loch-in-pensionskasse-der-katholischen-kirche-14189828.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wenn ich das richtig verstehe, ist das Problem durch die Umstellung einer Umlagefinanzierung auf eine &ldquo;Kapitaldeckung&rdquo; entstanden, weil die Kirche &ldquo;privatwirtschaftlicher&rdquo; arbeiten will&hellip; Gro&szlig;artig. Von Gottes Weisheit keine Spur. Aber dieser Irrsinn wird trotzdem weiter von der Politik propagiert.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>EZB: &Ouml;ffentliche Investitionen statt Negativzinsen<\/strong><br>\nDie deutsche Politik schie&szlig;t sich auf Mario Draghi ein. Dieser sei schuld an den Niedrigzinsen und daran, dass Banken und Versicherungskonzernen die Rendite einbricht. Dabei ist es einfach:  wenn die Wirtschaft nicht w&auml;chst, k&ouml;nnen auch keine Zinsen bezahlt werden. Aus der CSU wird als neuer Wahlkampfgag sogar ein deutscher EZB-Pr&auml;sident gefordert: Die vermeintliche Unabh&auml;ngigkeit der Zentralbank in Deutschland gilt offensichtlich nur, solange die EZB macht, was Sch&auml;uble und Co m&ouml;chten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fabio-de-masi.de\/de\/article\/986.ezb-%C3%B6ffentliche-investitionen-statt-negativzinsen.html\">Fabio De Masi, MdEP<\/a>\n<p><strong>Dazu: Jakob von Weizs&auml;cker: &bdquo;Die Kritik an Draghi soll nur von politischem Versagen ablenken&ldquo;<\/strong><br>\nAls Reaktion auf die anhaltend niedrige Inflationsrate hat die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) den Leitzins in der Eurozone im M&auml;rz erstmals auf null Prozent gesenkt. Von Seiten der deutschen Politik rei&szlig;t die Kritik seitdem nicht ab. Vor allem Politiker der CDU und CSU griffen EZB-Pr&auml;sident Mario Draghi zuletzt scharf an und forderten ein Ende der Niedrigzinspolitik. EurActiv sprach dar&uuml;ber mit Jakob von Weizs&auml;cker, Europaabgeordneter der SPD und Mitglied im Ausschuss f&uuml;r Wirtschaft und W&auml;hrung des Europ&auml;ischen Parlaments. [&hellip;]<br>\nMario Draghi daf&uuml;r zu kritisieren, halte ich f&uuml;r unfair: In gewisser Hinsicht wird vor seiner T&uuml;r das politische Problem abgeladen, dass die Regierungen sich nach all den Jahren der Eurokrise noch immer nicht auf eine nachhaltige L&ouml;sung f&uuml;r die Zukunft der Eurozone geeinigt haben. Der Versuch, die EZB hier zum S&uuml;ndenbock zu stempeln, ist ein durchsichtiges Man&ouml;ver, um von eben diesem politischen Versagen abzulenken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.euractiv.de\/section\/finanzen-und-wirtschaft\/interview\/jakob-von-weizsaecker-die-kritik-an-draghi-soll-nur-von-politischem-versagen-ablenken\/\">Euroactiv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Erwerbsw&uuml;nsche von Arbeitslosen und Erwerbst&auml;tigen: 5,6 Milliarden Stunden Arbeitszeit blieben 2014 ungenutzt<\/strong><br>\nDie Zahl der potenziell verf&uuml;gbaren, aber nicht genutzten Arbeitszeit in Deutschland lag 2014 bei 5,6 Milliarden Stunden. Dies geht aus einer Studie des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor, die am Mittwoch ver&ouml;ffentlicht wurde. Rund 4,25 Milliarden Stunden entfallen dabei auf Erwerbsw&uuml;nsche von Arbeitslosen. 1,35 Milliarden Stunden kommen durch die Ber&uuml;cksichtigung der Verl&auml;ngerungs- und K&uuml;rzungsw&uuml;nsche von Erwerbst&auml;tigen hinzu.<br>\nUm ein differenziertes Bild der Arbeitskraftreserven in Deutschland zu erhalten, haben die IAB-Forscher Susanne Wanger und Enzo Weber Erwerbst&auml;tige und Arbeitslose nicht nur in ihrer Anzahl betrachtet, sondern auch die hinter diesen Personen stehenden Arbeitszeitw&uuml;nsche in Stunden berechnet. Die 5,6 Milliarden ungenutzten Arbeitsstunden im Jahr 2014 entsprechen knapp 3,4 Millionen Vollzeit-Arbeitsstellen.<br>\nDie Quote der Arbeitszeitw&uuml;nsche von Arbeitslosen am gesamten potenziellen Arbeitsvolumen lag 2014 bei sieben Prozent und damit etwas &uuml;ber der &uuml;blicherweise verwendeten rein personenbezogenen Arbeitslosenquote von 6,7 Prozent. Ber&uuml;cksichtigt man zus&auml;tzlich die Verl&auml;ngerungs- und Verk&uuml;rzungsw&uuml;nsche bei der Arbeitszeit der Erwerbst&auml;tigen, erh&ouml;ht sich die Quote auf neun Prozent. In den vergangenen Jahren nahmen aber die nicht genutzten Arbeitskraftreserven ab: Im Jahr 2009 beispielsweise war diese Quote mit 10,9 Prozent noch fast zwei Prozentpunkte h&ouml;her als im Jahr 2014. Das entsprechende Stundenvolumen lag im Jahr 2009 mit 6,7 Milliarden Stunden fast 1,1 Milliarden Stunden &uuml;ber dem Niveau von 2014. Der R&uuml;ckgang beruht nicht nur auf der gesunkenen Zahl der Arbeitslosen, sondern auch darauf, dass mittlerweile weniger Erwerbst&auml;tige ihre Arbeitszeit verl&auml;ngern m&ouml;chten und auch das Volumen der Verl&auml;ngerungsw&uuml;nsche sank.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.iab.de\/de\/informationsservice\/presse\/presseinformationen\/kb0816.aspx\">IAB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Arbeitslosengeld II, Altersrenten, Grundsicherung im Alter, Armutsgef&auml;hrdung 2005-2015<\/strong><br>\nDie Grundsicherungsquote im Alter stieg nach BIAJ-Berechnung im Verlauf des Jahres 2015, von Ende 2014 bis Ende 2015, von 3,0 auf 3,2 Prozent (536.121). (Spalte 5 und 6) Der Anteil der Bev&ouml;lkerung im Alter von 55 Jahren bis zur Regelaltersgrenze (2015: 65 Jahre und vier Monate) mit Anspruch auf Arbeitslosengeld II (Hartz IV) sank 2015 nach BIAJ-Berechnung von 6,5 auf 6,3 Prozent (727.164). (Spalten 2 und 3) Der Rentenzahlbetrag der Altersrenten ab Regelaltersgrenze lag 2014 im Inland bei 59,1 Prozent (9,143 Millionen) dieser Altersrenten unter der Armutsgef&auml;hrdungsschwelle von 917 Euro (Ein-Personen-Haushalt). (Spalten 13 bis 15) Nur 21,1 Prozent (512.198) der armutsgef&auml;hrdeten (armen) Bev&ouml;lkerung im Alter &uuml;ber der Regelaltersgrenze (2,426 Millionen) erhielt Ende 2014 Leistungen zur Grundsicherung im Alter. (Spalten 5, 17 und 18) Und 2014 galten pro 100 Altersrenten unter der Armutsgef&auml;hrdungsschwelle ab Regelaltergrenze im Inland (9,143 Millionen) 26,5 (2,456 Millionen) als armutsgef&auml;hrdet (arm) im Sinne der amtlichen Sozialberichterstattung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-materialien\/761-arbeitslosengeld-ii-altersrenten-grundsicherung-im-alter-armutsgefaehrdung-2005-2015-biaj-datenblatt.html\">BIAJ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ein Kick f&uuml;r TTIP<\/strong><br>\nDie Bundesregierung und die US-Administration wollen die am Wochenende beginnende Hannover-Messe nutzen, um die Verhandlungen &uuml;ber das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP voranzutreiben. Insbesondere der Besuch Barack Obamas soll dabei f&uuml;r entscheidende Impulse sorgen. Angesichts der bald ablaufenden Amtszeit des US-Pr&auml;sidenten und wachsender Unpopularit&auml;t des Vertragswerks in den Vereinigten Staaten bezeichnen deutsche Wirtschaftsvertreter Obamas Auftritt in Hannover als vielleicht letzte Chance, einen zeitigen Abschluss des Handelsabkommens durchzusetzen. Die Industrieverb&auml;nde dr&auml;ngen nicht zuletzt deshalb auf eine Einigung, weil die USA f&uuml;r die bundesdeutsche Exportwirtschaft eine immer gr&ouml;&szlig;ere Rolle spielen und im letzten Jahr zum ersten Mal Frankreich als wichtigsten K&auml;ufer deutscher Waren abgel&ouml;st haben. Auch in Deutschland st&ouml;&szlig;t die &ldquo;Transatlantic Trade and Investment Partnership&rdquo; auf zunehmende Ablehnung. So f&uuml;rchten Kritiker eine Absenkung von Sozial-, Umwelt- und Verbraucherschutz-Standards sowie die Ausweitung einer Gerichtsbarkeit zum Schutz von Konzern-Investitionen. Zu einer Protestdemonstration am morgigen Samstag werden in Hannover mehrere zehntausend Teilnehmer erwartet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59351\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><strong>Dazu: Immer mehr lehnen TTIP ab<\/strong><br>\nDie Zustimmung bei den Deutschen und US-Amerikanern f&uuml;r das Freihandelsabkommen TTIP ist in den vergangenen Jahren einer Studie zufolge deutlich geschunken. Jeder dritte Deutsche lehnt das geplante Abkommen zwischen der Europ&auml;ischen Union und den USA laut einer am Donnerstag vorgestellten Umfrage f&uuml;r die Bertelsmann-Stiftung komplett ab. Nur knapp jeder f&uuml;nfte Bundesb&uuml;rger (17 Prozent) bewertet TTIP als gute Sache. Etwa die H&auml;lfte der Befragten &auml;u&szlig;erte sich weder klar dagegen noch daf&uuml;r. Damit ist die Zustimmung im Vergleich zu 2014 eingebrochen. Vor zwei Jahren sprach sich mit 55 Prozent noch mehr als die H&auml;lfte der Deutschen f&uuml;r TTIP aus, nur jeder vierte war dagegen. (&hellip;)<br>\nIn den USA nimmt laut Bertelsmann-Studie die Akzeptanz ebenfalls ab. So sank dort die Zustimmung von 53 Prozent im Jahr 2014 auf aktuell 15 Prozent. Die Ablehnung stieg hingegen nur leicht von 18 auf 20 Prozent im gleichen Zeitraum. Rund die H&auml;lfte der Befragten sehen sich weder als Bef&uuml;rworter noch als Gegner des Abkommens. Grund f&uuml;r den negativen Trend seien vor allem Klagen &uuml;ber zu wenig Information, hie&szlig; es. Fast die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung (46 Prozent) f&uuml;hlt sich der Studie zufolge nicht ausreichend informiert. Gegen&uuml;ber dem globalen Handel im Allgemeinen stieg hingegen die Zustimmung von 71 auf 82 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1009386.immer-mehr-lehnen-ttip-ab.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Investitionsschutz im transatlantischen Freihandelsabkommen bleibt unn&ouml;tig und gef&auml;hrlich<\/strong><br>\nVon Beginn an war der geplante Investitionsschutz einer der am meisten kritisierten Punkte des transatlantischen Freihandelsabkommens zwischen der Europ&auml;ischen Union und den USA (TTIP). Mit guten Gr&uuml;nden, soll hier doch eine letztlich undemokratische Paralleljustiz geschaffen werden, die (an jeder Rechtsstaatlichkeit vorbei) den Unternehmen privilegierte Klagerechte verschafft. Nach massiver Kritik hat die Europ&auml;ische Kommission zwischenzeitlich einen reformierten Vorschlag f&uuml;r solche Investitions-Schiedsgerichte vorgelegt. Doch auch dieser Ansatz steht in der Kritik &ndash; aus gleichfalls guten Gr&uuml;nden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1852\">annotazioni<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Was lehrt uns das Panama Leak?<\/strong><br>\nWas lehrt uns das Panama Leak? Die Regulierung der Branche zum Verm&ouml;gensschutz und der Staaten, die sie beherbergen, muss von Grund auf neu &uuml;berdacht werden. Wenn man eines aus der Finanzkrise und den wiederholten Skandalen lernen kann, dann ist es, dass ein Teil der Finanzakteure kaum Skrupel haben, gegen das Gesetz zu versto&szlig;en, wenn man damit genug Geld verdienen kann. Der Ansatz, den Offshore-Finanzpl&auml;tzen dahingehend zu vertrauen, dass sie das Gesetz auch umsetzen, reicht nicht aus. Es ist f&uuml;r die Finanzpl&auml;tze einfach zu lukrativ, Betr&uuml;ger und Geldw&auml;scher zu unterst&uuml;tzen, und sie haben ohne konkrete internationale Sanktionen zu wenig zu verlieren. Eine der wichtigen Herausforderungen der Finanzregulierung und des Kampfs gegen Ungleichheiten besteht darin, die tats&auml;chlichen Beg&uuml;nstigten dieser Reicht&uuml;mer zu identifizieren. Ein europ&auml;isches und amerikanisches Finanzregister w&auml;re ein globales &ouml;ffentliches Gut. Hierum geht es in erster Linie beim Kampf um finanzielle Transparenz.<br>\nWas lehrt uns das Panama Leak? Das Unternehmen Mossack Fonseca, von dem die Dokumente stammen, die von dem Internationalen Konsortium f&uuml;r investigative Journalisten aufgedeckt wurden, ist ein Bindeglied in einer riesigen Branche, die in New York, London oder Singapur Tausende von jungen Absolventen der weltweit besten Universit&auml;ten besch&auml;ftigt: die Branche, die sich den Schutz gro&szlig;er Verm&ouml;gen zur Aufgabe gemacht hat.<br>\nDie Lehre aus dem Panama-Leak ist einfach: die Regulierung dieser Branche und der Staaten, die sie beherbergen, muss von Grund auf neu &uuml;berdacht werden. Das ist eine wesentliche Baustelle, um die Versch&auml;rfung von Ungleichheiten zu begrenzen und die Gefahr zu vermeiden, weltweit in eine Oligarchie abzurutschen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/panama-leak\/\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<p><strong>Dazu: Und sie bewegt sich doch: Die SPD und die Gretchenfrage nach den &ouml;ffentlichen Registern f&uuml;r Firmeneigent&uuml;mer<\/strong><br>\nWie ausf&uuml;hrlich in diesem Blog verschiedentlich berichtet spitzt sich gerade ein Politkrimi um die Einf&uuml;hrung &ouml;ffentlicher Register der wahren Eigent&uuml;mer von Briefkastenfirmen zu. Deutschland spielt dabei auf EU-Ebene und sogar weltweit die Hauptrolle, weil die Bundesregierung 2014 ma&szlig;geblich daf&uuml;r verantwortlich war, dass diese &ouml;ffentlichen Register nicht verpflichtend EU-weit eingef&uuml;hrt wurden. Damals war sich die SPD mit dem Koalitionspartner CDU\/CSU auf EU-Ebene so weit einig, dass Deutschland sich mit voller Macht gemeinsam mit Malta, Zypern und ein paar anderen Staaten gegen &ouml;ffentliche Register gestemmt hat &ndash; erfolgreich!<br>\nNun zeichnet sich im Lichte der Panama Enth&uuml;llungen eine zaghafte Kehrtwende in der SPD ab. Erstens sprach sich der Finanzpolitische Sprecher der SPD, Lothar Binding, w&auml;hrend der aktuellen Stunde am 13. April 2016 erstmals &ouml;ffentlich f&uuml;r &ouml;ffentliche Register der Firmeneigent&uuml;mer aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/steuergerechtigkeit.blogspot.de\/2016\/04\/und-sie-bewegt-sich-doch-die-spd-und.html\">Blog Steuergerechtigkeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Lobbyismus: Vitamin L<\/strong><br>\n&ldquo;F&uuml;r das Immunsystem&rdquo;. &ldquo;F&uuml;r die Abwehrkr&auml;fte&rdquo;. &ldquo;F&uuml;r eine gesunde Zukunft ihres Kindes&rdquo;. Was klingt wie Reklame f&uuml;r einen Obstladen, sind Aufdrucke auf Etiketten in einer Drogerie. Sie werben f&uuml;r Vitamine in allen Ausf&uuml;hrungen: A, B1, B2, B6, B12, C, E, K, Fols&auml;ure. Doch diese Vitamine stecken nicht in frischem Obst und Gem&uuml;se. Vielmehr sind die synthetischen Mikron&auml;hrstoffe aus dem Chemielabor Babybrei beigemischt, auch Fruchtsaft, Traubenzucker, Smoothies, Joghurts, Kakaopulver, Gummib&auml;rchen, Tee, Margarine, sogar Brot und Salami.<br>\nDen Herstellern all dieser Produkte geht es nicht zuerst um die Gesundheit ihrer Kunden. Die vernachl&auml;ssigbar kleinen Mengen an Vitaminen werden den Lebensmitteln vielmehr vor allem aus Marketinggr&uuml;nden hinzugef&uuml;gt. Die Verbraucherschutzorganisation foodwatch hat in einer aktuellen Studie mit mehr als 200 Produkten herausgefunden, dass 90 Prozent der Lebensmittel mit Vitaminwerbung auf der Verpackung zu s&uuml;&szlig;, zu salzig oder zu fettig sind. Die wenigen zugef&uuml;gten Vitamine sollen von den ungesunden Eigenschaften des Industrieessens ablenken.<br>\nWas soll das? In Deutschland besteht keine Gefahr, dass Menschen mit Vitaminen unterversorgt w&auml;ren &ndash; bis auf wenige Risikogruppen wie Schwangere oder &auml;ltere Menschen. Wer gesund ist, normal isst und sich unter freiem Himmel bewegt, braucht keine Chemievitamine im Essen oder als Nahrungserg&auml;nzungsmittel. &ldquo;Man muss sich schon sehr dumm anstellen, um sich heutzutage einen Vitaminmangel einzufangen&rdquo;, sagt der Paderborner Ern&auml;hrungswissenschaftler und Pr&auml;sident des wissenschaftlichen Pr&auml;sidiums der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Ern&auml;hrung (DGE), Helmut Heseker.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2016-04\/vitamine-wirkung-gesundheit-risiko-pharmaindustrie-lobbyarbeit\/komplettansicht\">Die Zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Tsipras in der Klemme zwischen den Geldgebern<\/strong><br>\nWiki Greeks, so k&ouml;nnte man die Aff&auml;re nennen, die vor zweieinhalb Wochen f&uuml;r Emp&ouml;rung in Athen sorgte. Die Enth&uuml;llungsplattform Wikileaks hatte das Protokoll eines Telefongespr&auml;chs zwischen zwei f&uuml;hrenden Mitarbeitern des Internationalen W&auml;hrungsfonds ver&ouml;ffentlicht. Die Finanzorganisation solle noch st&auml;rkeren Druck auf die griechische Regierung aus&uuml;ben, wurde IWF-Europachef Poul Thomson zitiert.<br>\nMinisterpr&auml;sident Alexis Tsipras ging zum Gegenangriff &uuml;ber: Seine Regierung werde diese Spielchen nicht mitmachen und sich nicht destabilisieren lassen. Nach einem Austausch mit der Chefin des Fonds klang Tsipras wieder milder.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/griechenland-tsipras-in-der-klemme-zwischen-den-geldgebern.1773.de.html?dram:article_id=351959\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><strong>Dazu: 7,2 Prozent Defizit: Griechenland bekommt Neuverschuldung nicht in den Griff<\/strong><br>\nIm griechischen Haushalt klafft schon wieder ein gewaltiges Loch. Auch in den fr&uuml;heren Euro-Krisenl&auml;ndern Spanien und Portugal ist die Neuverschuldung weit h&ouml;her als geplant. Das Euro-Krisenland Griechenland bekommt die Sanierung der Staatsfinanzen nicht unter Kontrolle. Die Neuverschuldung stieg im vergangenen Jahr auf 7,2 Prozent der Wirtschaftleistung, wie die europ&auml;ische Statistikbeh&ouml;rde Eurostat am Donnerstag mitteilte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/griechenland-bekommt-neuverschuldung-nicht-in-den-griff-a-1088468.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Wernicke:<\/strong> Siehe hierzu auch das aktuelle NachDenkSeiten-Interview &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33018\">Die griechische Trag&ouml;die<\/a>&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bundeswehr-Studie: Auslandseins&auml;tze werden von Mehrheit abgelehnt<\/strong><br>\nDie Deutschen f&uuml;hlen sich laut Befragung mehrheitlich sicher, aber unsicherer als vor zehn Jahren<br>\nDie Deutschen f&uuml;hlen sich unsicherer als vor zehn Jahren, besonders die Frauen. An oberster Stelle wurden religi&ouml;ser Fundamentalismus und die Zuwanderung nach Deutschland als Faktoren genannt, von denen sich die Befragten pers&ouml;nlich bedroht f&uuml;hlen. Die Meldung &uuml;ber das Ergebnis einer Bundeswehrstudie zog heute Morgen Kreise in den Medien.<br>\nDie Faz &uuml;bertitelte sie mit &ldquo;Gef&uuml;hle der Unsicherheit auf H&ouml;chstwert&rdquo;, bei der Th&uuml;ringer Allgemeinen hie&szlig; es: &ldquo;Religi&ouml;se Fanatiker machen den Deutschen am meisten Angst.&rdquo; Der Focus nahm, wie auch die FAZ, von der Th&uuml;ringer Zeitung die Beobachtung auf, dass sich AfD-W&auml;hler am meisten bedroht f&uuml;hlen.<br>\nWas bei den Medien-Berichten &uuml;ber die Studie auff&auml;llt, ist das Interesse an der Unsicherheit. Denn bei einem ersten Blick auf die Studie selbst &ndash; &ldquo;wichtigste Ergebnisse im &Uuml;berblick&rdquo; (Seite 7 des PDF) springt der Satz ins Auge:<br>\nBez&uuml;glich der pers&ouml;nlichen Situation &uuml;berwiegt in der Bev&ouml;lkerung das Gef&uuml;hl von Sicherheit. Nur wenige f&uuml;hlen sich eher (14 Prozent) oder sehr (3 Prozent) unsicher.<br>\nAllerdings, so der Nachsatz, sei das pers&ouml;nliche Sicherheitsgef&uuml;hl im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48010\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Der Herrgott schei&szlig;t auf den gr&ouml;&szlig;ten Haufen<\/strong><br>\nDie Kirchen erhalten 2016 eine Rekordsumme von 510 Millionen Euro an verfassungswidrigen Staatsleistungen &ndash; CDU, CSU und SPD str&auml;uben sich im Bundestag trotzdem gegen eine Abschaffung (&hellip;)<br>\nAm 15. April 2016 wurde nun im Bundestag &uuml;ber den Antrag der Linken debattiert, der eine Kommission zur endg&uuml;ltigen Abwicklung der Staatleistungen fordert.<br>\nCDU, CSU und SPD str&auml;ubten sich vehement gegen eine Abschaffung der Staatleistungen. Der CDU-Abgeordnete Markus Koob sagte &uuml;ber die Idee einer einmaligen Abl&ouml;se-Zahlung in seiner Rede vor dem Bundestag:<br>\nSelbst wenn wir unterstellen [&hellip;], dass der kleinste Abl&ouml;sefaktor 18,6 angewendet werden w&uuml;rde, h&auml;tte das eine gewichtige Konsequenz. Wir w&uuml;rden dann &uuml;ber 9,5 Milliarden Euro reden, die den Bundesl&auml;ndern entzogen werden m&uuml;ssten. [&hellip;] Wir sollten daher zun&auml;chst auf freiwillige, in Einzelfragen angemessene L&ouml;sungen zwischen den Beteiligten setzen. Der erste Schritt dazu ist, heute Ihren Antrag abzulehnen. &hellip;<br>\nHunderttausende Hauptamtliche und Ehrenamtliche in beiden Kirchen sorgen tagt&auml;glich daf&uuml;r, dass gesellschaftliches Leben in Deutschland funktioniert. In den Bereichen Pflege, Seelsorge, Betreuung, Bildung und Denkmalpflege sowie durch unz&auml;hlige weitere T&auml;tigkeiten tun Kirchen dies jeden Tag. Damit decken sie viele Bereiche ab, die f&uuml;r Staat und Gesellschaft von essenzieller Bedeutung sind.<br>\nMarkus Koob, CDU, Mitglied des Bundestages, 15. April 2016<br>\nDas ist allerdings nur die halbe Wahrheit. Ja, die katholische und die evangelische Kirche erf&uuml;llen wichtige soziale Aufgaben &ndash; darunter Aufgaben, f&uuml;r die eigentlich der Staat zust&auml;ndig ist. Ohne die Arbeit engagierter Kirchenmitglieder und kommunaler Pfarreien w&auml;re die Hilfe f&uuml;r gefl&uuml;chtete Menschen hierzulande sicherlich schon zusammengebrochen. (Die kirchlichen Bundesverb&auml;nde halten sich bei der Fl&uuml;chtlingshilfe deutlich zur&uuml;ck. Und der milliardenschwere Vatikan hat 12 Syrern Asyl gew&auml;hrt: Asyl f&uuml;r 12 Syrer in Rom.) Der springende Punkt ist aber: Weshalb sollten die Kirchen gegen&uuml;ber weltlichen Hilfsorganisationen, Ehren&auml;mtern und NGOs privilegiert sein? Wegen Gottes Segen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48001\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es besteht kein Zusammenhang zwischen der Mitgliedschaft in einer (evangelischen oder katholischen) Kirche und dieser Parlamentsentscheidung oder doch?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Umweltsch&uuml;tzer k&auml;mpfen mit Strafanzeigen gegen Glyphosat<\/strong><br>\nDie Umweltschutzorganisation Global 2000 und das M&uuml;nchner Umweltinstitut, ein Verein, der sich die Umwelt einsetzt, werfen Monsanto schweren Betrug vor. Um seine Zulassung f&uuml;r das umstrittene Pestizid Glyphosat zu verl&auml;ngern, musste Monsanto beim deutschen Bundesinstitut f&uuml;r Risikobewertung Studien einreichen. Um eine Chance auf Zulassung zu haben, mussten diese Studien nachweisen, dass Glyphosat beim Menschen keinen Krebs verursachen kann. Ein Gro&szlig;teil dieser Studien wurde von Monsanto erstellt und ist geheim. Aber seit einigen Jahren m&uuml;ssen Hersteller bei solchen Zulassungsverfahren auch unabh&auml;ngige, ver&ouml;ffentlichte Studien einbeziehen. Das hat Monsanto formell auch getan, sie dann aber als unwissenschaftlich verworfen. Eberhard Greiser, emeritierter Professor f&uuml;r Epidemiologie der Universit&auml;t Bremen, sagt, er habe diese angeblich unwissenschaftlichen Studien gelesen. Wenn die deutsche Zulassungsbeh&ouml;rde und die zust&auml;ndige Beh&ouml;rde der EU diese Studien ber&uuml;cksichtigen w&uuml;rden bei der Zulassung von Glyphosat, w&auml;re das Ergebnis eindeutig:<br>\n&ldquo;Dann w&auml;re das Gleiche rausgekommen, wie das, was das Krebsforschungszentrum der Weltgesundheitsorganisation festgestellt hat, n&auml;mlich, dass diese Studien belegen, dass Glyphosat wahrscheinlich krebserzeugend  beim Menschen ist. Und das ist die zweith&ouml;chste Stufe &uuml;berhaupt. F&uuml;r die Zulassung w&uuml;rde das bedeuten, das Zeug ist vom Markt. Definitiv.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/pestizide-umweltschuetzer-kaempfen-mit-strafanzeigen-gegen.697.de.html?dram:article_id=352026\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Sterberisiko Einsamkeit<\/strong><br>\nIst Einsamkeit eine neue Krankheit, die f&uuml;r eine deutliche erh&ouml;hte Sterblichkeit zu sorgen scheint? Zumindest w&auml;chst die Erkenntnis, dass nicht nur bekannt k&ouml;rperliche und psychische Krankheiten eine Verk&uuml;rzung des Lebens verursachen k&ouml;nnen, sondern auch Einsamkeit als eine Form des sozialen Verhaltens &ndash; und das, weil sie das Sterberisiko wom&ouml;glich direkt erh&ouml;ht.<br>\nF&uuml;r eine Metastudie, die in der Zeitschrift Heart des British Medical Journal (BMJ) ver&ouml;ffentlicht wurde, haben britische Wissenschaftler 16 Datenbanken und 23 Studien ausgewertet. Die Langzeitstudien behandelten Daten von 180.000 Erwachsenen, darunter auch von 4620 Herzerkrankungen und 3000 Schlaganf&auml;llen in der Beobachtungszeit. Die Studien wurden in Europa, in den USA, in Japan und Australien durchgef&uuml;hrt. Die Menschen wurden nach H&auml;ufigkeit und Qualit&auml;t ihrer sozialen Aktivit&auml;ten und Kontakte und Gef&uuml;hlen der Einsamkeit gefragt und zwischen 3 und 21 Jahre beobachtet, ob sie einen ersten Schlaganfall hatten, neu mit einer Herz-Kreislauferkrankung diagnostiziert wurden oder an einer solchen starben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48019\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wer Erdo&#287;an als Diktator kritisiert, kann den Putschisten Al-Sisi trotzdem loben<\/strong><br>\nW&auml;re Erdo&#287;an kein Moslem, w&uuml;rde er sicher auch bei der AfD und Pegida als gro&szlig;es Vorbild hingestellt wie Putin und der ungarischen Ministerpr&auml;sidenten Orban. Denn auch in Erdogans Herrschaftsbereich gilt, was man an Russland und Ungarn in rechten Kreisen so lobt. Dort gilt noch die traditionelle Geschlechterordnung, Kinder und Jugendliche haben zu gehorchen und vor den Obrigkeiten hat man Respekt zu zeigen. Dass auch auf religi&ouml;se Zucht und Ordnung geachtet wird, ist den Rechten auch sehr angenehm.<br>\nNur vertritt Erdogan eben eine Religion, die die Rechten zum Feindbild erkoren haben und so m&uuml;ssen sie ihn nach au&szlig;en zumindest verdammen. Doch der von Taz lancierte Aprilscherz, dass die AfD Erdo&#287;an nach Berlin zur Wahlkampfunterst&uuml;tzung einl&auml;dt, wurde zun&auml;chst in rechten  Kreisen durchaus ernst genommen und stie&szlig; auch nicht gleich auf Ablehnung.<br>\nZudem  m&uuml;ssen die Rechten nun mit einem B&ouml;hmermann fremdeln, der f&uuml;r sie als liberaler Kunst f&uuml;r vieles steht, was sie hassen. Der neurechte Publizist J&uuml;rgen Els&auml;sser hat das rechte Dilemma  im Streit B&ouml;hmermann\/Erdo&#287;an benannt:\n<p>&bdquo;Politisch gesehen sind mir B&ouml;hmermann und Erdo&#287;an fast gleich unsympathisch. Der eine ist Arsch, der andere ist &auml;rscher. Aber ich werde den Teufel tun, mich &uuml;ber ihr Gem&auml;cht oder ihre sexuellen Vorlieben auszulassen, und w&uuml;rde Genderboy B&ouml;hmermann dringend empfehlen, nicht aus dem Glashaus heraus mit Steinen zu werfen.&ldquo;<\/p>\n<p>Dass Els&auml;sser und Erdo&#287;an den gleichen Anwalt haben und der auch den Holocaustleugner David Irving verteidigt hat, hat seinen Grund eben nicht einfach darin, dass es ein bekannter Anwalt ist. Es gibt linke und rechte Szeneanw&auml;lte.<br>\nSo kann auch an einem Detail wie der Anwaltswahl manchmal besser als in der Polemik im politischen Alltagsgesch&auml;ft deutlich werden, welche politischen Kr&auml;fte eigentlich mehr miteinander zu tun haben, als es auf den ersten Blick scheint.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48016\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Erdo&#287;an und die Pressefreiheit: Beleidigungsklagen, die ruinieren sollen<\/strong><br>\nRecep Tayyip Erdo&#287;an zerm&uuml;rbe seine Kritiker mit Hilfe der Justiz, stellt der t&uuml;rkisch-deutsche Rechtsanwalt Memet Kilic fest. Besonders Karikaturisten m&uuml;ssten immer wieder mit Beleidigungsklagen rechnen.<br>\n&ldquo;&hellip; L&uuml;gner; Verleumder; F&auml;lscher; Spanner; Hirnlose; Blutegel; Vampire; drogenabh&auml;ngige Selbstmordattent&auml;ter; degeneriertes, unmoralisches Gesindel; israelisches Sperma; Ehrlose; Meute; Banditen; Pl&uuml;nderer &hellip;&rdquo;<br>\nDiese smarten W&ouml;rter stammen von Recep Tayyip Erdo&#287;an. Mit ihnen belegt er abf&auml;llig politische Gegner. Gleichzeit aber hat er selbst unz&auml;hlige Klagen eingereicht oder einreichen lassen, weil er sich als Pr&auml;sident der t&uuml;rkischen Republik beleidigt f&uuml;hlt.<br>\nWie passt das zusammen? Ganz einfach. Erstens, weil er gekr&auml;nkt sein will. Wie es Islamisten eigen ist, sieht er sich gern und permanent in der Opferrolle. Und zweitens, weil er es sich leisten kann. Er verf&uuml;gt &uuml;ber Macht und Geld, Kritiker im Rechtsstreit zu zerm&uuml;rben und einzusch&uuml;chtern. Presse- und Kunstfreiheit haben in der T&uuml;rkei einen hohen Preis f&uuml;r den, der sich mit den Regierenden anlegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/erdogan-und-die-pressefreiheit-beleidigungsklagen-die.1005.de.html?dram:article_id=351935\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>AfD surft auf Ressentiments<\/strong><br>\nNach ihren Erfolgen bei den Landtagswahlen im M&auml;rz, setzt die &raquo;Alternative f&uuml;r Deutschland&laquo; ihren Vormarsch fort. In den aktuellen Umfragen f&uuml;r die Bundesebene liegt der Zuspruch zu der rechtspopulistischen Partei zwischen 11% und 14%. Der Erfolg in Baden-W&uuml;rttemberg, Rheinland-Pfalz und vor allem Sachsen-Anhalt wird von fast der H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung mit Genugtuung quittiert und als Denkzettel f&uuml;r die etablierten Parteien eingeordnet (siehe FAZ vom 20.4.2016).<br>\nDieser aktuelle Befund best&auml;tigt die These, dass der Hauptgrund f&uuml;r die massive Ausbreitung des rechten Populismus in den kapitalistischen L&auml;ndern die massive Kritik am politischen und wirtschaftlichen Establishment ist. Die z&uuml;gige Aufholbewegung des Rechtpopulismus (AfD) und die damit verbundenen Verschiebungen in der Parteienlandschaft in Deutschland sehen Meinungsforscher in Verbindung mit der Fl&uuml;chtlingsdebatte.<br>\nDie im Bundestag vertretenen Parteien h&auml;tten auf die h&ouml;heren Fl&uuml;chtlingszahlen mit gro&szlig;er &Uuml;bereinstimmung reagiert. Gleichzeitig aber sei dieser Kurs von der Mehrheit der B&uuml;rger zu keinem Zeitpunkt unterst&uuml;tzt worden. In einer bedeutenden Frage sei damit eine Kluft zwischen weiten Teilen der Bev&ouml;lkerung und den etablierten Parteien entstanden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/afd-surft-auf-ressentiments\/\">Sozialismus aktuell<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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