{"id":33086,"date":"2016-04-22T16:10:36","date_gmt":"2016-04-22T14:10:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33086"},"modified":"2016-04-22T16:24:38","modified_gmt":"2016-04-22T14:24:38","slug":"hinweise-des-tages-ii-243","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33086","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33086#h01\">Rente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33086#h02\">Obama-Besuch: &ldquo;Er kommt in Ihr Wohnviertel&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33086#h03\">Freihandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33086#h04\">Abgasskandal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33086#h05\">Billiges Geld: Merkel verteidigt Draghi<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33086#h06\">Warnung vor Geldw&auml;sche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33086#h07\">Geheimdienst online: Neue Enth&uuml;llungen &uuml;ber britische und US-amerikanische &Uuml;berwachung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33086#h08\">RWE: Volle Kraft in den Untergang<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33086#h09\">Lotto-Millionen f&uuml;r parteinahe Stiftungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33086#h10\">Konfliktmineralien: Neue EU-Verordnung mehr als ein Lippenbekenntnis?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33086#h11\">Rote Roben, sch&uuml;tzende H&auml;nde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33086#h12\">Mahlerische Kl&auml;nge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33086#h13\">Der gew&ouml;hnliche Rassismus <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33086#h14\">Das Letzte: Merke: In Russland macht man &ldquo;Propagandafotos&rdquo; in Deutschland Pressefotos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33086#h15\">Das Allerletzte: VW-Aufsichtsratschef: P&ouml;tsch lie&szlig; sich 20 Millionen Euro garantieren<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Rente<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Wir wollen eine Wahlhilfe geben<\/strong><br>\nDie Internetseite <a href=\"http:\/\/www.rentenpolitikwatch.de\">rentenpolitikwatch.de<\/a> wurde gestartet.<br>\nMehr als 50% (10 Millionen) Rentner bald in Altersarmut?<br>\nSenkung des realen Rentenniveaus um 30%?<br>\nWir sagen: NEIN!<br>\nUnd fordern die Politiker auf: Kehrt endlich um!<br>\n89% der Wahlb&uuml;rgerinnen und Wahlb&uuml;rger w&uuml;rden eine Partei, die die Renten k&uuml;rzen will, nicht w&auml;hlen! Das hat das Emnid-Institut in einer Umfrage im Februar 2015 ermittelt.<br>\nAber offensichtlich verhalten sich die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler bisher anders als sie eigentlich wollen oder gehen aus Entt&auml;uschung nicht mehr w&auml;hlen (28% Nichtw&auml;hler).<br>\nDie CDU\/CSU, SPD, Die GR&Uuml;NEN und die FDP haben das Rentenniveau seit 2000 real um 10% gesenkt, es soll bis 2030 um weitere 15% gesenkt werden! Wer die Renten systematisch um &uuml;ber 25% senkt, ist nicht w&auml;hlbar!<br>\nAuch die Binnennachfrage wird damit erheblich vermindert, mit volkswirtschaftlich sehr sch&auml;dlichen Folgewirkungen.<br>\nDie genannten Parteien haben durch Renten- und Arbeitsmarkt&ldquo;reformen&ldquo; mit einer Reihe von Gesetzen daf&uuml;r gesorgt, dass Altersarmut stark zunimmt. Statt eine lebensstandardsichernde Rente zu erhalten, werden in wenigen Jahren viele Millionen Menschen in Deutschland von Altersarmut betroffen sein.<br>\nRENTENPOLITIK-WATCH will die Orientierung in einer komplexen, schwer durchschaubaren politischen Landschaft erleichtern.<br>\nDie Renten sind die Lebensgrundlage f&uuml;r &uuml;ber 20 Millionen Menschen in diesem Land. Sie wird die zuk&uuml;nftige Lebensgrundlage aller folgenden Generationen sein. &Uuml;ber die H&ouml;he dieser, mehr als 90% der Bev&ouml;lkerung betreffenden, Lebensgrundlage wird politisch bestimmt.<br>\nWie die einzelnen Politikerinnen und Politiker, Abgeordneten und Kandidierenden zur Bundestagswahl sich zu dieser fundamentalen Frage verhalten, ob sie den eingeschlagenen Kurs zur millionenfachen Altersverarmung weiter verfolgen wollen oder ob sie dagegen- bzw. umsteuern wollen, soll anhand von f&uuml;nf grunds&auml;tzlichen Fragen transparent gemacht werden.<br>\nWir fordern die Bundestagsabgeordneten und in Zukunft die Kandidierenden zur Bundestagswahl 2017 auf, Stellung zu beziehen. Sie sollen sich mit der grundlegenden gesellschaftspolitischen Frage gr&uuml;ndlicher besch&auml;ftigen: welchen Wert haben die &auml;lteren Menschen in diesem Land.<br>\nSind sie ein l&auml;stiger Kostenfaktor, der minimiert werden muss?<br>\nOder sind sie eine Gr&ouml;&szlig;e, die es verdient hat, in W&uuml;rde zu leben und ein materiell und rechtlich  abgesichertes Leben aktiv, selbstbestimmt und respektiert weiter zu f&uuml;hren.<br>\nDie Stellungnahmen der Politikerinnen und Politiker werden sowohl &uuml;bersichtlich als auch detailliert auf unserer Internetseite dokumentiert. Wir wollen damit helfen, zur richtigen Wahlentscheidung bei der n&auml;chsten Bundestagswahl im Herbst 2017 zu kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/rentenpolitikwatch.de\/\">Rentenpolitikwatch<\/a><\/li>\n<li><strong>Thema Rente &uuml;berfordert junge Menschen<\/strong><br>\nEine neue Studie zeigt: Junge Menschen f&uuml;hlen sich beim Thema Rente &uuml;berfordert und w&uuml;nschen sich eine bessere Betreuung durch den Staat. Immerhin jeder Zweite zwischen 17 und 27 Jahren legt regelm&auml;&szlig;ig Geld f&uuml;r das Alter zur&uuml;ck. Junge Menschen wollen das Leben zun&auml;chst genie&szlig;en und legen deshalb weniger Geld f&uuml;r das Alter zur&uuml;ck. Die L&uuml;cken im Rentensystem sind ihnen dabei durchaus bewusst. Dies geht aus einer neuen Studie von TNS Infratest Sozialforschung und der Hertie School of Governance im Auftrag des Versorgungswerks Metallrente hervor, die &ndash; passend zur derzeit laufenden politischen Diskussion um die Rente &ndash; in Berlin vorgestellt wurde.<br>\nJugendforscher Klaus Hurrelmann, einer der Herausgeber der Studie, zeigte sich erstaunt &uuml;ber den Realit&auml;tssinn der jungen Generation: &ldquo;Es ist ihnen klar, dass die aktuellen Vorsorge-Angebote kein angemessenes Leben im Alter sicherstellen.&rdquo; Der &Ouml;konom Christian Traxler, der bei der Untersuchung ebenfalls mitwirkte, sagte: &ldquo;Auch 15 Jahre nach der Rentenreform hat sich noch keine Kultur zus&auml;tzlicher Vorsorge in Deutschland entwickelt.&rdquo; F&uuml;r die Studie hatte TNS Infratest 2500 junge Menschen zwischen 17 und 27 Jahren befragt. Die Ergebnisse sind nach Angaben der Forscher repr&auml;sentativ.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/rente-thema-rente-ueberfordert-junge-menschen-1.2960083\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die &Uuml;berschrift verleitet geradezu zu der Vermutung, dass die Junge Union ebenfalls durch das Thema Rente (geistig) &uuml;berfordert ist, wenn sie allen Ernstes ein Renteneinstiegsalter mit 70 Jahren fordert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Denn eins ist sicher: die Rentenangst<\/strong><br>\nHorst Seehofer hat sie entdeckt. Sigmar Gabriel hat sie entdeckt. Und zahlreiche andere Politiker ebenfalls: die Rente. P&uuml;nktlich zum inoffiziellen Einl&auml;uten des Wahlkampfs zur Bundestagswahl 2017 stehen besonders die auf der Matte, die sich ein paar Stimmen erhoffen, wenn sie nur ein bisschen besorgt und aktionistisch &uuml;ber die Rente, das Rentenniveau und Altersarmut schwadronieren. Dahinter steckt: nichts.<br>\nPl&ouml;tzlich wird in Deutschland &uuml;ber Altersarmut gesprochen. Einer der Ausgangspunkte ist eine Studie des WDR, die zum Schluss kommt, dass im Jahr 2030 nahezu jeder Zweite in Deutschland von Altersarmut betroffen sein wird. W&auml;hrend die hartgesottenen Konservativen das von vornherein als Panikmache abtun oder darauf beharren, dass man gegen diese Entwicklung leider nichts tun k&ouml;nne, springen andere enthusiastisch auf den Zug &bdquo;Rente&ldquo; auf. Der Zeitpunkt ist g&uuml;nstig, denn von der Rente ist jeder betroffen, und da die Zahl derer, die sich ernsthafte Sorgen um den Lebensabend machen m&uuml;ssen, verz&uuml;ckend hoch ist, bietet sich der Run auf die W&auml;hlerstimmen heutiger und k&uuml;nftiger Rentner an. Die Realit&auml;t wird jedes noch so hoffnungsvoll ge&auml;u&szlig;erte Vorhaben jedoch stoppen. Gemeinsam mit bzw. unter der F&uuml;hrung der Versicherungswirtschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/133008\/denn-eins-ist-sicher-die-rentenangst\">Spiegelfechter<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Obama-Besuch: &ldquo;Er kommt in Ihr Wohnviertel&rdquo;<\/strong><br>\nStrenge Sicherheitsvorkehrungen begleiten den Besuch Barack Obamas in Hannover. Die Bewegungsrechte tausender Anwohner werden stark eingeschr&auml;nkt<br>\nPrivater Besuch muss angemeldet werden, am Fenster stehen ist unerw&uuml;nscht, Kinder d&uuml;rfen nicht im Garten spielen &hellip; Wenn am Sonntag US-Pr&auml;sident Barack Obama nach Hannover kommt, gelten scharfe Sicherheitsbestimmungen. Besonders die Menschen im Viertel am Zoo bekommen dies zu sp&uuml;ren. Ihre Bewegungsrechte werden f&uuml;r einen Tag stark beschnitten. Im Kongresszentrum, das in diesem Stadtteil liegt, er&ouml;ffnet Obama die Hannover-Messe. [&hellip;]<br>\nMindestens 5000 Polizisten sollen laut Medieninformationen im Einsatz sein. Die Polizei selbst macht hierzu jedoch keine konkreten Angaben. Polizeisprecher Andre Puiu sprach gegen&uuml;ber Telepolis aber von einer deutlich im vierstelligen Bereich liegenden Anzahl Polizisten.1 Ihm zufolge handelt es sich dabei &ldquo;zweifelsohne um einen der gr&ouml;&szlig;ten Eins&auml;tze in der Geschichte der Polizeidirektion Hannover&rdquo;. Die Polizei selbst spricht von &ldquo;herausragend hohen Sicherheitsvorkehrungen&rdquo;. Bereits seit Februar gebe es einen Vorbereitungsstab, teilte Polizeisprecherin Martina Stern auf Telepolis-Anfrage mit. BKA und Secret Service seien in die Planungen eingebunden gewesen.<br>\nIn Teilen der nieders&auml;chsischen Landeshauptstadt gelten schon in den Tagen vor Obamas Ankunft &ldquo;sicherheitsrechtliche Ausnahmeregelungen&rdquo;. Drei Sicherheitsbereiche haben Polizei und Stadt auf Grundlage des nieders&auml;chsischen Gefahrenabwehrgesetzes eingerichtet.2 Diese Sperrgebiete werden der Flughafen, das Zooviertel sowie ein Luxushotel im Stadtteil Isernhagen sein, in dem Obama allem Anschein nach &uuml;bernachten wird. Auch auf dem Messegel&auml;nde und rund um das Schloss Herrenhausen gibt es Sperrzonen. [&hellip;]<br>\nIm engeren Sicherheitsbereich gelten ab 14 Uhr nochmal versch&auml;rfte Sicherheitsbestimmungen. Die Anwohner d&uuml;rfen dann bis mindestens 20 Uhr ihre eigenen Balkons oder G&auml;rten nicht betreten. Es herrscht quasi Ausgangssperre. F&uuml;r Familien mit Kindern oder auch f&uuml;r Hundehalter wird dies sehr unangenehm, beklagten sich Anwohner bei der B&uuml;rgerversammlung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48026\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Freihandel<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&bdquo;Ihr seid auf der Verliererseite&ldquo;<\/strong><br>\nDeutschland braucht das Handelsabkommen nicht, sagt der US-Nobelpreistr&auml;ger Joseph E. Stiglitz. Nichts darin sei wichtig f&uuml;r das Land. [&hellip;]<br>\nWas hei&szlig;t das f&uuml;r Europa?<br>\nDass es auch ohne geht. Ihr habt doch schon einen guten Schutz des geistigen Eigentums, daf&uuml;r braucht ihr kein TTIP. Dasselbe gilt f&uuml;r den Investitionsteil. Das wird die Gesetzgebung im Umweltschutz oder bei der Bankenregulierung erschweren. Zudem werden Investitionen in den Klimaschutz erschwert. Da seid Ihr mit TTIP auf der Verliererseite!<br>\nSo wird das in Br&uuml;ssel aber nicht dargestellt. Die EU will Investitionen erleichtern, nicht verhindern.<br>\nDas ist nur ein Vorwand. In Wahrheit geht es doch darum, Regulierungen zu verhindern, Besteuerung zu verhindern. Die Unternehmen m&ouml;chten nicht vor verlorenen Investitionen gesch&uuml;tzt werden, sondern vor verlorenen Profiten. Gleichzeitig verlangen sie Subventionen. Treibhausgase nicht zu besteuern, ist eine versteckte Subvention.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Nobelpreistraeger-zu-Deutschland-und-TTIP\/!5296229\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>&Ouml;ffentliches Auftragswesen: Neuer Stolperstein in den Verhandlungen &uuml;ber TTIP?<\/strong><br>\nDie TTIP-Gespr&auml;che zwischen der EU und den USA gehen kommende Woche in die n&auml;chste Runde. Schon jetzt zeichnet sich ein weiteres Streitthema ab: das &ouml;ffentliche Auftragswesen. EurActiv Br&uuml;ssel berichtet.<br>\nDie Warnung kam aus dem EU-Parlament, wo am gestrigen Mittwoch der Ausschuss f&uuml;r internationalen Handel tagte. Das &ouml;ffentliche Auftragswesen k&ouml;nne zum TTIP-Deal-Breaker werden, warnt Bernd Lange (SPD), deutscher Europaabgeordneter der S&amp;D-Fraktion (Sozialisten und Demokraten) und Vorsitzender des Ausschusses. Denn bei diesem Thema scheinen sich die Verhandlungsf&uuml;hrer darauf zu beschr&auml;nken, die Offenheit des jeweils eigenen Auftragsvergabemarktes anzupreisen. &bdquo;Es kam zu einer Art Sch&ouml;nheitswettbewerb dar&uuml;ber, welches Land in den letzten Jahren am offensten bei der &ouml;ffentlichen Auftragsvergabe gewesen sei&ldquo;, so ein Analyst des Think-Tanks ECIPE (European Centre for International Political Economy). &bdquo;Die EU hat sich dabei selbst zur Sch&ouml;nsten im ganzen Land erkl&auml;rt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.euractiv.de\/section\/finanzen-und-wirtschaft\/news\/oeffentliches-auftragswesen-neuer-stolperstein-in-den-verhandlungen-ueber-ttip\/\">Euroactiv<\/a><\/li>\n<li><strong>Obama und Merkel kommen: TTIP&amp;CETA stoppen! F&uuml;r einen gerechten Welthandel!<\/strong><br>\nDie Hannover Messe 2016 wird zusammen von Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Pr&auml;sident Barack Obama er&ouml;ffnet: Ihr Ziel ist es, die TTIP-Verhandlungen gemeinsam voranzubringen. Doch das Handels-und Investitionsabkommen der EU mit den USA droht Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu untergraben.<br>\nEbenfalls in diesem Jahr will die Europ&auml;ische Kommission das CETA-Abkommen mit Kanada dem Rat und dem Europ&auml;ischen Parlament zur Ratifizierung vorlegen. Es dient als Blaupause f&uuml;r TTIP. Schon mit ihm k&ouml;nnten Gro&szlig;unternehmen &uuml;ber kanadische Tochtergesellschaften EU-Mitgliedsstaaten auf Schadensersatz verklagen, wenn neue Gesetze ihre Profite schm&auml;lern.<br>\nDagegen tragen wir unseren Protest auf die Stra&szlig;e! Getragen von einem breiten B&uuml;ndnis demonstrieren wir mit zehntausenden Menschen am Samstag, den 23. April in Hannover &ndash; unmittelbar vor dem Besuch Obamas.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ttip-demo.de\/home\/aufruf\/\">TTIP &amp; Ceta stoppen<\/a>\n<p><strong>Dazu: Polizei erwartet 56.000 TTIP-Demonstranten<\/strong><br>\nDie Demonstrationen gegen das geplante Freihandelsabkommen TTIP am Sonnabend auf dem Opernplatz scheinen immer mehr anzuwachsen: Die Zahl der Demonstrationen hat sich von sechs auf acht erh&ouml;ht, sagte eine Sprecherin der Polizeidirektion Hannover. Insgesamt werden damit nun rund 56.000 Teilnehmer erwartet.<br>\nHinweise auf ein m&ouml;gliches Gewaltpotenzial gebe es bisher nicht, sagte die Polizei. Die zentrale Kundgebung soll am Sonnabend am Opernplatz beginnen. Die Zahl der Teilnehmer war zun&auml;chst mit rund 30.000 angegeben, mittlerweile ist sie aber auf bis zu 50.000 erh&ouml;ht worden. Eine Route sei bisher noch nicht festgelegt worden. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Wir sind nicht gegen Handelsabkommen sondern gegen den Inhalt&rdquo;, sagte der Landesvorsitzende der Gewerkschaft Verdi, Detlef Ahting. Die Selbstbestimmung nationaler Parlamente gerate durch das Abkommen in Gefahr. &ldquo;Ich glaube nicht, das Nachbesserungen ausreichen w&uuml;rden.&rdquo; Hanni Gramann von Attac Deutschland sagte, im TTIP-Abkommen vorgesehene Sonderrechte f&uuml;r Konzerne erschwerten eine Politik im Interesse der Allgemeinheit massiv.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.haz.de\/Hannover\/Aus-der-Stadt\/Uebersicht\/Polizei-erwartet-56.000-TTIP-Demonstranten-auf-dem-Opernplatz-Hannover\">HAZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>TTIP: Im Emp&ouml;rungswahn<\/strong><br>\nBeim Thema TTIP sind Politikverdruss und Antiamerikanismus fast zum Selbstzweck geworden. Der Protest ist blind f&uuml;r die Vorteile: Das Handelsabkommen ist Europas Chance.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2016-04\/ttip-usa-eu-antiamerikanismus-freihandelszone-campact\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ein Last-Minute-Aufruf zur Teilnahme an der Anti-TTIP-Demo morgen in Hannover &ndash; und nebenbei eine gute &Uuml;bersicht &uuml;ber die absonderlichen Pro-TTIP-Argumente. Auf satten f&uuml;nf Seiten werden alle als dumm abgekanzelt, die im Gegensatz zu Steffen Dobbert TTIP f&uuml;r intransparent, die Beschlu&szlig;fassung f&uuml;r undemokratisch und Schiedsgerichte f&uuml;r eine Aushebelung des Rechtsstaats halten. Hoffen wir mal, da&szlig; der Autor mit seiner Vorhersage Recht hat: &ldquo;Und auch das Ergebnis ist schon messbar: Waren vor der Gro&szlig;demonstration in Berlin im vergangenen Herbst einer Emnid-Umfrage zufolge noch knapp 50 Prozent der befragten Bundesb&uuml;rger f&uuml;r TTIP, hat sich diese Zahl der Bef&uuml;rworter danach auf 25 Prozent reduziert. Wenn am Samstag die Traktorfahrer und Aktivisten durch Hannover gezogen sind und der Plan der Organisatoren ebenso aufgeht, wird TTIP wohl bald keine Unterst&uuml;tzer mehr haben.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Abgasskandal<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Aufkl&auml;rung geht anders: VW mauert wie eh und je<\/strong><br>\nDie Einigung mit den US-Beh&ouml;rden ist zumindest ein Schritt in die richtige Richtung in der Abgasaff&auml;re. Tats&auml;chlich wurschtelt sich der Konzern aber wohl wieder mal haarscharf so durch. Wie von Anfang an in der Aff&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/VW-mauert-wie-eh-und-je-article17523621.html\">n-tv<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutsche Hersteller rufen 630.000 Autos wegen Abgas-Problemen zur&uuml;ck <\/strong><br>\nMehrere deutsche Hersteller rufen laut &uuml;bereinstimmenden Agenturberichten wegen Unregelm&auml;&szlig;igkeiten bei der Abgasbehandlung Autos zur&uuml;ck. Betroffen sind demnach rund 630.000 Autos von Audi, Mercedes, Opel, Porsche und Volkswagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/deutsche-hersteller-rufen-630-000-autos-zurueck-14193345.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Abgasaff&auml;re: Bosch hat Schummelsoftware nicht nur an VW geliefert<\/strong><br>\nDie Abgasaff&auml;re ist noch lange nicht ausgestanden: Nach SPIEGEL-Informationen hat Zulieferer Bosch nicht nur VW mit verbotenen Abschaltvorrichtungen versorgt, sondern auch andere Hersteller.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/auto\/aktuell\/bosch-in-der-abgasaffaere-unter-druck-a-1088672.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Britische Pr&uuml;fer &ldquo;schockiert&rdquo; &uuml;ber Abgas-Messungen <\/strong><br>\n&ldquo;Wir waren alle schockiert.&rdquo; Mit diesen Worten &uuml;ber die Abgas-Aff&auml;re bei Volkswagen pr&auml;sentierte der britische Verkehrsminister Robert Goodwill jetzt Untersuchungsergebnisse, die nicht viel weniger schockierend ausfallen. Zahlreiche Diesel-Fahrzeuge sto&szlig;en weit mehr Stickoxide aus, als das eigentlich erlaubt ist. Die britischen Beh&ouml;rden haben die Schadstoffwerte von 37 Automodellen aller f&uuml;hrenden Hersteller gepr&uuml;ft (Hier geht es zum offiziellen Bericht).<br>\nDas Ergebnis: Die Grenzwerte f&uuml;r Stickoxide werden im Labor weitgehend eingehalten, aber drau&szlig;en auf der Stra&szlig;e zum Teil um ein Vielfaches &uuml;berschritten, nicht nur bei VW. Die Autokonzerne, auf die das zutrifft, versto&szlig;en nach Ansicht des Verkehrsministeriums in London nicht gegen die Gesetze. Juristisch ausschlaggebend seien n&auml;mlich, so die offizielle Logik, die Ergebnisse des Labortests. Das aber soll sich &auml;ndern. Gro&szlig;britannien will von 2017 an verbindliche Stra&szlig;entests einf&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/auto\/abgase-britische-pruefer-schockiert-ueber-abgas-messungen-1.2961914\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Billiges Geld: Merkel verteidigt Draghi<\/strong><br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) h&auml;lt laut einem Pressebericht die Kritik von Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) und anderen Unionspolitikern an der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) teilweise f&uuml;r &uuml;berzogen. Dies habe Merkel in einem Telefonat mit Bundesbank -Pr&auml;sident Jens Weidmann zum Ausdruck gebracht, berichtet das &ldquo;Handelsblatt&rdquo;, ohne eine konkrete Quelle zu nennen.<br>\nIn dem Telefonat soll die Kanzlerin zudem begr&uuml;&szlig;t haben, dass Weidmann EZB-Pr&auml;sident Mario Draghi und dessen Geldpolitik &ouml;ffentlich verteidigt hat. Ein Regierungssprecher und die Bundesbank wollten dies auf Nachfrage der Zeitung nicht kommentieren.<br>\nWeidmann hatte zuvor in einem Interview mit der &ldquo;Financial Times&rdquo; auf die Unabh&auml;ngigkeit der EZB hingewiesen und gesagt, dass sie eine f&uuml;r die Eurozone angemessene Geldpolitik betreibe. Das Telefonat von Merkel und Weidmann hat nach &ldquo;Handelsblatt&rdquo;-Informationen vor der Fr&uuml;hjahrstagung des Internationalen W&auml;hrungsfonds ( IWF ) am vergangenen Wochenende stattgefunden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/angela-merkel-verteidigt-mario-draghi-laut-bericht-gegen-kritik-a-1088630.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Union scheint wieder nach dem Prinzip des &ldquo;getrennt marschieren, vereint schlagen&rdquo; zu verfahren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Warnung vor Geldw&auml;sche<\/strong><br>\nDGB k&auml;mpft gegen eine Richtlinie der EU-Kommission, die Briefkastenfirmen wie in Panama erm&ouml;glichen k&ouml;nnte.<br>\nDie deutschen Europa-Parlamentarier sollen ein Projekt der EU-Kommission verhindern, das Geldw&auml;sche in Europa erleichtern w&uuml;rde. Ein solches Projekt wird ihr vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) vorgeworfen, weshalb der Vorsitzende Reiner Hoffmann einen Brief an alle deutschen Mitglieder des Br&uuml;sseler Parlaments geschrieben hat (au&szlig;er jenen der NPD und der AfD).<br>\nHoffmann wendet sich gegen eine Richtlinie der EU-Kommission, mit der sie eine quasi anonyme Ein-Personen-Gesellschaft (Societas Unius Personae, SUP) einf&uuml;hren will. Damit will sie es Mittelst&auml;ndlern und Start-ups erleichtern, Gesellschaften im Ausland zu gr&uuml;nden. Doch die Standards, die sie vorgibt, sind nach Meinung Hoffmanns so lax, dass sie &ldquo;damit Briefkastenfirmen wie in Panama erm&ouml;glicht&rdquo;. Unter anderem kritisiert er, dass man in Form der SUP k&uuml;nftig eine &ldquo;Zweckgesellschaft in einem beliebigen Land gr&uuml;nden&rdquo; darf, obwohl die &ldquo;ihren wirtschaftlichen Schwerpunkt tats&auml;chlich in einem anderen Land hat&rdquo;. Hoffmann lehnt ferner ab, dass eine Firma sich auch in solchen EU-L&auml;ndern ins Handelsregister eintragen lassen darf, deren Register den Inhaber dieser Firma gar nicht ausweisen. &ldquo;Gl&auml;ubiger, Vertragspartner, Steuer- und Strafverfolgungsbeh&ouml;rden k&ouml;nnen damit nicht die hinter der Gesellschaft stehenden Personen ermitteln.&rdquo; Und schlie&szlig;lich plane die Kommission keine f&uuml;r alle Mitgliedstaaten verbindlichen Identit&auml;ts- und Gr&uuml;ndungskontrollen. &ldquo;Dadurch w&auml;re es m&ouml;glich&rdquo;, schrieb Hoffmann, &ldquo;eine SUP ebenso als Briefkastengesellschaft zu nutzen wie die Gesellschaften, die in Panama zu Zwecken der Identit&auml;tsverdunkelung errichtet wurden&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/eu-warnung-vor-geldwaesche-1.2960873\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben &uuml;ber das Vorhaben bez&uuml;glich der Ein-Personen-Gesellschaft berichtet: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25555\">Richtlinienentwurf der EU-Kommission &uuml;ber SOCIETAS UNIUS PERSONAE (SUP)<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Geheimdienst online: Neue Enth&uuml;llungen &uuml;ber britische und US-amerikanische &Uuml;berwachung<\/strong><br>\nModerne Spione befinden sich &uuml;berwiegend genau da, wo Sie in diesem Moment auch sitzen: Vor einem Monitor. Die Instrumente, mit denen die Geheimdienste die von Ihnen von offenbarten oder vermeintlich versteckten Daten tats&auml;chlich auswerten, sind nun durch aktuelle Leaks und Zwangsver&ouml;ffentlichungen ein St&uuml;ck weit transparenter geworden. (&hellip;)<br>\nDer B&uuml;rgerrechtsorganisation Privacy International gelang es im Zuge eines Gerichtsverfahrens, die Freigabe eines Tausend Seiten starken Dokuments &uuml;ber massenhafte Speicherung von personalisierten Daten zu erwirken. Im Geheimdienst ihrer Majest&auml;t interessiert man sich f&uuml;r private medizinische Daten, Korrespondenz mit &Auml;rzten und Anw&auml;lten, politische Petitionen, Finanzdaten und Kaufverhalten. Im Visier ist &uuml;berwiegend Otto Normalcitizen.<br>\nDiese Datens&auml;tze werden von MI5, MI6 und GCHQ ohne richterliche Autorisierung erstellt und benutzt und enthalten pers&ouml;nliche Informationen wie politische Meinungen, religi&ouml;se &Uuml;berzeugungen, Gewerkschaftszugeh&ouml;rigkeit, medizinischen Status und sexuelle Vorlieben. Privacy International bef&uuml;rchtete gegen&uuml;ber The Intercept zudem, dass solche Daten von Hackern, fremden Nachrichtendiensten oder Kriminellen entwendet werden k&ouml;nnten. (&hellip;)<br>\nDurch einen Leak war vor Kurzem bekannt geworden, mit welchen Instrumenten die CIA das offene Internet auswertet, etwa Twitter und Facebook ins Visier nimmt. So betreibt der US-Auslandsgeheimdienst intensives Datamining in sozialen Netzwerken. Eine Schl&uuml;sselrolle spielt dabei immer wieder die CIA-eigenen High Tech-Schmiede In-Q-Tel, &uuml;ber die TELEPOLIS bereits seit 15 Jahren berichtet Das &ldquo;Q&rdquo; soll f&uuml;r den Waffenmeister des britischen Superagenten stehen, der inzwischen auch ein Nerd ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48033\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>RWE: Volle Kraft in den Untergang<\/strong><br>\nBei der RWE-Hauptversammlung wurde einmal mehr klar: Die Unternehmensleitung will so lange wie m&ouml;glich an einer veralteten Technologie festhalten. Das ist kein Gesch&auml;ftsmodell, sondern eine Garantie f&uuml;r den Untergang. Ausnahmezustand, Kollaps, Schreckensszenario &ndash; RWE-Chef Terium beschrieb in Essen die Lage des Unternehmens mit drastischen Worten. Dagegen verblassten selbst die heftigen Proteste der Kohle-Gegner zum Auftakt der Versammlung. Aber was hat den Vorstands-Chef zu diesem Offenbarungseid veranlasst? War es die Kapitulation vor den Fakten? 50 Prozent Kursverlust in einem Jahr lassen sich ja kaum noch sch&ouml;nreden. War es der Wille zum Wandel? Schlie&szlig;lich hat ja die bisherige Unternehmenspolitik die Katastrophe verursacht. Oder war es  am Ende nur eine wohlkalkulierte Drohung?<br>\nSchaut man sich die Rede von Terium genauer an, dann spricht vieles f&uuml;r diese These. Denn der RWE-Chef erkl&auml;rte in Essen unverbl&uuml;mt: Wenn es keine Staatshilfen f&uuml;r die konventionellen Kraftwerke gibt, dann werden in Deutschland die Lichter ausgehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/radio\/wdr2\/programm\/klartext\/rwe-hauptversammlung-110.html\">WDR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Lotto-Millionen f&uuml;r parteinahe Stiftungen<\/strong><br>\nDie parteinahen Stiftungen haben seit 2006 Zuwendungen in H&ouml;he von 27,5 Millionen Euro von der Deutschen Klassenlotterie Berlin (DKLB) erhalten. Das geht aus der Antwort der Berliner Senatsverwaltung f&uuml;r Finanzen auf eine kleine Anfrage der Piraten-Fraktion hervor, die dem ZDF Magazin &ldquo;Frontal21&rdquo; und der &ldquo;WirtschaftsWoche&ldquo; vorliegt.<br>\nDie H&ouml;he der Zuwendungen und die Vergabepraxis stehen in der Kritik, weil Vertreter der politischen Parteien Einfluss auf die Vergabe von Lotto-Millionen an ihnen nahestehende Stiftungen nehmen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/frontal-21\/millionen-fuer-parteinahe-stiftungen-aus-berliner-lotto-mitteln-43194158.html\">ZDF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Konfliktmineralien: Neue EU-Verordnung mehr als ein Lippenbekenntnis?<\/strong><br>\n&bdquo;No blood in my cell phone&ldquo; &ndash; Anfang der 2000er Jahre f&uuml;hrten Kampagnenslogans wie diese der &Ouml;ffentlichkeit die Zusammenh&auml;nge zwischen Rohstoffen in Elektronikprodukten und dem Krieg in der Demokratischen Republik Kongo vor Augen. Der Abbau von Rohstoffen spielt h&auml;ufig eine wichtige Rolle bei der Entstehung und Eskalation von Konflikten. 40 % aller B&uuml;rgerkriege der letzten 60 Jahre hatten laut Vereinten Nationen einen Rohstoffbezug. Auf EU-Ebene wird derzeit um eine Verordnung zu Konfliktmineralien gerungen.<br>\nAls Konfliktmineralien gelten aktuell Tantal, Wolfram, Zinn und Gold. Von der Ausgestaltung dieser Verordnung wird es abh&auml;ngen, ob damit ein Beitrag geleistet wird, die Finanzierung von gewaltsamen Konflikten durch Rohstoffeinnahmen zu unterbinden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/konfliktmineralien-eu-verordnung\/#more-13205\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Rote Roben, sch&uuml;tzende H&auml;nde<\/strong><br>\nNSU-Prozess: Bundesanw&auml;lte lehnen Zeugenvernehmung von V-Mann ab, der mutma&szlig;lichen Hauptt&auml;ter als Vorarbeiter in Baufirma besch&auml;ftigte<br>\nIn &raquo;normalen&laquo; Strafprozessen sind Streitereien zwischen Staatsanwalt und Nebenklage die Ausnahme. Nicht so bei staatlichen Verstrickungen wie im Fall des &raquo;Nationalsozialistischen Untergrunds&laquo; (NSU). Im M&uuml;nchner Prozess um die langj&auml;hrige Mord- und Anschlagsserie kam es am Mittwoch zu einem heftigen Eklat zwischen Opferanw&auml;lten und Ankl&auml;gern. Letztere lehnten es ab, den fr&uuml;heren V-Mann Ralf Marschner alias &raquo;Primus&laquo; als Zeugen zu laden. Bundesanwalt Herbert Diemer sagte zur Begr&uuml;ndung, Marschners Aussagen spielten keine Rolle f&uuml;r die Beurteilung der Schuld von Beate Zsch&auml;pe und ihren vier mutma&szlig;lichen Unterst&uuml;tzern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/04-22\/061.php\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.M.H.:<\/strong> Immer wieder einmal kommen mir unwillk&uuml;rlich Begriffe wie &ldquo;Stay Behind&rdquo; und &ldquo;Gladio&rdquo; in den Sinn, wenn ich &uuml;ber diesen Prozess, die entsprechende Polizeiarbeit und die diversen Untersuchungsaussch&uuml;sse zum Thema NSU lese &ndash; warum nur? Bez&uuml;glich des Prozesses stellt sich mir inzwischen die Frage, was wohl passieren w&uuml;rde, wenn sich die Nebenklage-Anw&auml;lte geschlossen unter Protest aus dem Verfahren zur&uuml;ckz&ouml;gen. Was den Bundestagsausschuss betrifft, muss der Vorsitzende Clemens Binninger langsam Acht geben, dass er nicht schleichend die Glaubw&uuml;rdigkeit verliert. Mein Fazit: Alles in Allem samt Kanzlerinnen-Versprechen an die Hinterbliebenen der Opfer, schonungslos aufzukl&auml;ren, eine gro&szlig;e Posse.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Mahlerische Kl&auml;nge<\/strong><br>\nEin bisschen gleicht die Szenerie in diesem Lande der Biographie, aber auch der Logik Horst Mahlers. Linke Ankl&auml;nge im rechten Spektrum liegen hoch im Kurs &ndash; und die W&auml;hler solcher &raquo;Alternativen&laquo; lauschen den Kl&auml;ngen Mahlers.<br>\nNur in einem Punkt habe er sich geirrt: &raquo;Subjekt des Widerstands ist nicht mehr das Proletariat, sondern die Nation, die sich gegen die Globalisierung stemmen muss.&laquo; Vergangene Woche beendete ich an dieser Stelle meinen w&ouml;chentlichen Text mit Horst Mahler. Der obige Satz stammt von ihm. Aus einem Buch, das er zusammen mit dem Sch&ouml;nhuber Franzl von den Republikanern geschrieben hat. Dieser Satz beschreibt irgendwie zusammengefasst den gesellschaftlichen Wandel der vergangenen Dekaden. Klassengegens&auml;tze werden abgetan, alles wird hinter nationalen Konzepten verborgen. Nichts ist mehr Frage der Verteilung, sondern der Rasse, der Herkunft zumindest. Es ist traurig und vernichtend zugleich, dass ausgerechnet dieser Ex-Theoretiker der NPD mit seiner damaligen Einsicht insofern recht erhielt, als dass sie sich derzeit als allgemeine Transformation darstellt, die eine ganze Gesellschaft ereilt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1009395.mahlerische-klaenge.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Der gew&ouml;hnliche Rassismus<\/strong><br>\nRechtsradikale jubeln. &Uuml;berall sind sie auf dem Vormarsch, in Deutschland wie in ganz Europa. Sie profitieren von einem grassierenden Rassismus, den sie ebenso nutzen wie sch&uuml;ren.<br>\nRassismus ist nicht angeboren. Aber man gewinnt den Eindruck, dass er ansteckend ist. &Auml;ltere Herren im Steh-Caf&eacute;, Wartende an der Supermarktkasse und durchaus auch prominente Intellektuelle &auml;u&szlig;ern sich frei rassistisch, als w&auml;re endlich ein Verbot gefallen: Das wird man doch noch sagen d&uuml;rfen. Radikale Hetze verbreitet sich besonders in den sozialen Medien.<br>\nDer Kern des Rassismus ist die Abwertung von Menschen anhand &auml;u&szlig;erer Merkmale. Ihnen werden in verallgemeinerter Form sch&auml;dliche Charaktereigenschaften angedichtet. Der &raquo;gew&ouml;hnliche Rassist&laquo; ist ein Mensch, der sich von Ressentiments in eine ver&auml;chtliche, hasserf&uuml;llte Haltung steigert und andere abwertet, ihnen sogar das Menschsein abspricht. Wen sein aggressiver Hass trifft, ist fast beliebig: Juden, Farbige, Moslems, Roma. Denn es geht nicht um Kritik an Fehlern, sondern um &raquo;Blitzableiter&laquo; f&uuml;r destruktive Gef&uuml;hle. Deshalb sind Rassisten Fakten und rationalen Argumenten nicht zug&auml;nglich. Ein Rassist m&ouml;chte endlich das Gef&uuml;hl der &Uuml;berlegenheit und Macht auskosten in einer Welt, in der er sich ungerecht behandelt und ohnm&auml;chtig f&uuml;hlt. Seine menschenfeindliche Einstellung, seine von Ressentiments vergifteten Gef&uuml;hle sind f&uuml;r die Adressaten lebensgef&auml;hrlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ossietzky.net\/8-2016&amp;textfile=3474\">Georg Rammer, Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Das Letzte: Merke: In Russland macht man &ldquo;Propagandafotos&rdquo; in Deutschland Pressefotos<\/strong><br>\nFolgendes Bild stammt aus einer der letzten Spiegelausgaben. Merke: In Russland macht man &ldquo;Propagandafotos&rdquo; in Deutschland Pressefotos.<br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160422-protestonaut.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/protestonaut\/photos\/a.807743055956004.1073741828.799932286737081\/1135964623133844\/?type=3&amp;theater\">protestonaut.de via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das Allerletzte: VW-Aufsichtsratschef: P&ouml;tsch lie&szlig; sich 20 Millionen Euro garantieren<\/strong><br>\nGeldsegen f&uuml;r Hans Dieter P&ouml;tsch: Der Aufsichtsratsvorsitzende von VW lie&szlig; sich nach SPIEGEL-Informationen einen Bonus von knapp 20 Millionen Euro garantieren. Das war nur durch einen Trick m&ouml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/volkswagen-hans-dieter-poetsch-liess-sich-20-millionen-euro-garantieren-a-1088674.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Die sogenannten Spitzenmanager legen ein Verhalten an den Tag, wie der Feudaladel des ancien r&eacute;gimes. Man l&auml;sst die Massen schuften, bereichert sich schamlos und f&uuml;hlt sich niemanden oder bestenfalls Gott zur Rechenschaft verpflichtet. Wie dies in Frankreich endete, d&uuml;rfte bekannt sein. Vielleicht wachen die Menschen in Deutschland auch langsam auf, wenn sie erkennen m&uuml;ssen, dass sie f&uuml;r 30 oder 40 Jahre Maloche nur eine Armutsrente zu erwarten haben?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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