{"id":33122,"date":"2016-04-26T08:32:22","date_gmt":"2016-04-26T06:32:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33122"},"modified":"2016-04-26T10:52:44","modified_gmt":"2016-04-26T08:52:44","slug":"hinweise-des-tages-2611","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33122","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33122#h01\">Elite in alle Ewigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33122#h02\">&Ouml;sterreich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33122#h03\">Prekariat auf Abwegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33122#h04\">Migration und soziale Rechte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33122#h05\">Merkel&rsquo;s Refugee Strategy &ndash; A Brown Nose Becomes the Chancellor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33122#h06\">Wie TTIP mit Fakten hantiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33122#h07\">Ceta wird das beste Freihandelsabkommen der Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33122#h08\">Privatisierung in Griechenland: &ldquo;Der deutsche Druck hat positive Folgen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33122#h09\">Die Geschichte des VW-Betrugs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33122#h10\">Der gro&szlig;e Hunger auf die Tafeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33122#h11\">Solo-Selbst&auml;ndige: Gro&szlig;e L&uuml;cken bei der sozialen Absicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33122#h12\">Im Ruhrgebiet nimmt die Energiearmut zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33122#h13\">Wohnungsbau &ndash; Verb&auml;nde und Fachleute sehen Regierungspl&auml;ne kritisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33122#h14\">Wohnkosten machen Studium zur Besserverdiener-Frage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33122#h15\">Migrationsexpertin: &ldquo;Nach sechs Monaten kommt die Aussichtslosigkeit&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33122#h16\">Bernie Sanders and Allies Aim to Shape Democrats&rsquo; Agenda After Primaries<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33122#h17\">AfD-Steuerpl&auml;ne w&uuml;rden Besserverdiener entlasten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33122#h18\">Bei der ARD sitzt die Atlantik-Br&uuml;cke in der ersten Reihe: Ingo Zamperoni wird Tagesthemen-Moderator<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Elite in alle Ewigkeit<\/strong><br>\nDie Exzellenzinitiative zur F&ouml;rderung von Spitzenforschung geht weiter &ndash; und zwar f&uuml;r immer. So sieht es die j&uuml;ngste Vereinbarung zwischen Bund und L&auml;ndern vor. F&uuml;r den Soziologen Michael Hartmann wird sich die Hierarchisierung der deutschen Hochschullandschaft damit weiter versch&auml;rfen. Gegen&uuml;ber Studis Online nennt er die Gr&uuml;nde daf&uuml;r.<br>\nStudis Online: Am zur&uuml;ckliegenden Freitag hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) eine neue &bdquo;Bund-L&auml;nder-Vereinbarung zur F&ouml;rderung von Spitzenforschung an Universit&auml;ten&ldquo; verabschiedet. Dass die sogenannte Exzellenzinitiative &uuml;ber das Jahr 2017 hinaus fortgef&uuml;hrt wird, hatte die Regierungskoalition aus Union und SPD vom Grundsatz her schon vor einem Jahr beschlossen. Fraglich war letztlich nur noch, wie genau das Anschlussformat aussehen soll. Jetzt endlich besteht auch dar&uuml;ber Klarheit. Wie ist Ihr Gesamteindruck?<br>\nMichael Hartmann: Abseits der Details haben Bund und L&auml;nder eine absolut richtungsweisende und aus Sicht von Kritikern folgenschwere Festlegung vorgenommen: K&uuml;nftig soll die Exzellenzinitiative zu einer Dauereinrichtung werden &ndash; und zwar mit Mitteln des Bundes. Die zu Eliteuniversit&auml;ten gek&uuml;rten Hochschulen werden zwar alle sieben Jahre &uuml;berpr&uuml;ft, die Wahrscheinlichkeit, nach einem so langen Zeitraum zus&auml;tzlicher materieller wie symbolischer F&ouml;rderung wieder herauszufallen, d&uuml;rfte aber sehr begrenzt sein. Damit wird die ohnehin bereits weit fortgeschrittene Hierarchisierung der deutschen Hochschullandschaft, bei der sich viel Geld an der Spitze konzentriert und nur vergleichsweise wenig f&uuml;r die Breite bleibt, auf lange Sicht zementiert.<br>\nStudis Online: Insgesamt wollen Bund und L&auml;nder in den kommenden zehn Jahren &uuml;ber f&uuml;nf Milliarden Euro in das Programm stecken. Pro Jahr zehn bis 15 Millionen Euro sollen dabei die acht bis elf Eliteunis erhalten, die in der n&auml;chsten F&ouml;rderrunde das Rennen machen. Das ist, gemessen an den Gesamtetats, keine Riesensumme. Wie sehen Sie das?<br>\nMichael Hartmann: Das ist aber auch kein Pappenstiel. Auf alle F&auml;lle hilft es denen, die schon in den ersten Runden zu den Profiteuren geh&ouml;rten und beste Aussichten haben, auch beim n&auml;chsten Anlauf zu triumphieren, ihren Abstand zum Rest weiter auszubauen. Au&szlig;erdem sind die jetzt verhandelten Betr&auml;ge wahrscheinlich nur ein Einstieg. Langfristig d&uuml;rfte daraus mehr werden. Dass unter den bisherigen auch die kommenden Sieger sein werden, daf&uuml;r sorgt noch eine weitere Neuerung. Exzellenzuni kann nur werden, wer sich dazu mit mindestens zwei pr&auml;mierten Exzellenzclustern qualifiziert. Im Falle von Verb&uuml;nden von Unis werden drei Exzellenzcluster vorausgesetzt. Das werden nach Lage der Dinge aber nur die gro&szlig;en Unis meistern k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/art-1925-elite-ewigkeit.php\">studis online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&Ouml;sterreich<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Das &Ouml;sterreich-Menetekel<\/strong><br>\nDas Muster, dass rechte Parteien mit den Themen &bdquo;europ&auml;isches Debakel&ldquo; und &bdquo;drohende Einwanderungswellen&ldquo; in unglaublichem Tempo an Boden gewinnen, wiederholt sich nun schon so oft, dass ein Narr ist, wer das noch f&uuml;r zuf&auml;llig oder vor&uuml;bergehend h&auml;lt. Vielmehr ist es das vollst&auml;ndige Versagen der bisherigen aufs Regieren scheinbar abonnierten Parteien, das der Rechten Zulauf verschafft. Die hat zwar auch kein sinnvolles Programm, kann aber vielen b&uuml;rgerlichen W&auml;hlern und den Arbeitern weismachen, dass sie das wenige, was sie noch haben, gegen die dunklen M&auml;chte der Globalisierung und zulaufende Fremde verteidigen m&uuml;ssen.<br>\nIn &Ouml;sterreich ist, wie wir zuletzt in unserem Konjunkturbericht gezeigt haben, die Lage nicht schlecht, wenn man mit Krisenl&auml;ndern vergleicht, aber auch nicht wirklich gut. Die &ouml;sterreichische Wirtschaft k&auml;mpft im Grunde vor allem mit der deutschen um die internationalen M&auml;rkte und sie ist tendenziell unterlegen, weil das Lohndumping innerhalb der Europ&auml;ischen W&auml;hrungsunion nur halbherzig betrieben wurde. Dadurch steht &Ouml;sterreich zwar besser da als etwa Frankreich oder Italien, aber viel schlechter als Deutschland. Die &Uuml;bersch&uuml;sse in der Leistungsbilanz sind viel kleiner und der Staat weist noch laufende Defizite auf, die mit Sparprogrammen beseitigt werden sollen. Das Niveau der wirtschaftspolitischen Diskussion, das wurde mir gerade am vergangenen Woche von vielen Beobachtern best&auml;tigt, ist noch flacher als in Deutschland.<br>\nIn einem solchen Klima haben es rechte Parteien leicht, die Schuld f&uuml;r alle Probleme auf &bdquo;die anderen&ldquo; abzuschieben. Wenn die bisher die Macht verwaltenden Parteien nicht bereit sind, offensiv die wirtschaftspolitischen Optionen zu diskutieren und ihre ausgetretenen Pfade zu verlassen, wird Europa im Sumpf von Stagnation und Deflation ersticken. Die extreme Rechte wird Land f&uuml;r Land ihren Siegeszug fortsetzen. Sie wird zwar von Arbeitern gew&auml;hlt, wird aber die Macht des gro&szlig;en Geldes endg&uuml;ltig zementieren. Das Ergebnis ist paradox und hat doch seine historische Logik: Gerade weil die Parteien der Mitte und der gem&auml;&szlig;igten Linken das gro&szlig;e Geld in den letzten drei&szlig;ig Jahren mit ihrer demokratischen Macht nicht in die Schranken gewiesen haben, werden sie am Ende wie l&auml;stige Bettler vom Hof gejagt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/das-oesterreich-menetekel\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><strong>Krisensitzung: Offener Streit in der SP&Ouml; &uuml;ber den weiteren Kurs<\/strong><br>\nEs brodelt in der Sozialdemokratie, von vielen Seiten kommt die SP&Ouml;-interne Kritik nach dem Debakel bei der Bundespr&auml;sidentenwahl [&hellip;]<br>\nAuch der langj&auml;hrige SP&Ouml;-EU-Abgeordnete Hannes Swoboda vermisst &ldquo;eine klare Strategie, wie man den &Auml;ngsten der Leute entgegentritt&rdquo;. Die SP&Ouml; habe &ldquo;eine H&uuml;-hott-Politik betrieben&rdquo;, kritisiert Swoboda im STANDARD-Gespr&auml;ch, &ldquo;das zeigt sich gerade in der Fl&uuml;chtlingspolitik.&rdquo; Auch er pl&auml;diere nicht f&uuml;r &ldquo;ein naives &lsquo;Tore auf'&rdquo;, es sei klar, dass &Ouml;sterreich dem Andrang von Asylwerbern Grenzen setzten musste. Doch die Koalition habe es verabs&auml;umt, gleichzeitig ernsthaft auf die europ&auml;ische L&ouml;sung hinzuarbeiten, und sei stattdessen ins andere Extrem gekippt, etwa mit der geplanten Versch&auml;rfung des Asylgesetzes: &ldquo;Wenn die Regierung suggeriert, es drohe ein Notstand, &uuml;bernimmt sie genau das, was Heinz-Christian Strache immer behauptet hat. Die SP&Ouml; l&auml;uft damit der FP&Ouml; nach, mit sozialdemokratischen Grunds&auml;tzen hat das nichts mehr zu tun.&rdquo; &ldquo;In der Partei muss alles infrage gestellt werden&rdquo; Dass diese Politik bei Wahlen nichts bringe, habe das Ergebnis im Burgenland gezeigt. Obwohl SP&Ouml;-Landeshauptmann Hans Niessl auf eine besonders harte Linie in der Fl&uuml;chtlingspolitik setzt, schnitt FP&Ouml;-Kandidat Norbert Hofer im Burgenland mit 42 Prozent noch viel besser ab als &ouml;sterreichweit: &ldquo;Die Leute gehen eben zum Schmied und nicht zum Schmiedl.&rdquo; Nun m&uuml;sse man parteiintern &ldquo;alles infrage stellen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000035686386\/Europapolitiker-Swoboda-Die-SPOe-laeuft-der-FPOe-nach\">derStandard.at<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Prekariat auf Abwegen<\/strong><br>\nWarum wenden sich so viele Arbeitslose und Geringverdiener ausgerechnet der neoliberalen AfD zu? Diese Frage besch&auml;ftigt kurioserweise vor allem die Vertreter von Parteien, die selbst neoliberale Politik betreiben. Ihre unausgesprochene Antwort lautet: Weil die &ldquo;sozial Schwachen&rdquo; zu d&auml;mlich sind, die Komplexit&auml;t alternativloser Politik zu begreifen. Gegenfrage: Warum sollten die Prekarier Parteien w&auml;hlen, von denen sie bereits wissen, dass diese sie abgeschrieben haben?<br>\nDieser Eindruck mag falsch sein, verwunderlich ist er nicht. Um diese Wahrnehmung nachvollziehen zu k&ouml;nnen, muss man sich nur Quantit&auml;t und Qualit&auml;t &ouml;ffentlicher Aussagen von Politikern und Journalisten aus dem linken Meinungsspektrum zu Fl&uuml;chtlingen einerseits und dem einheimischen Prekariat andererseits anschauen. Gro&szlig;en Teilen der &ndash; im weitesten Sinne &ndash; Linken ist ihre traditionelle Zielgruppe verloren gegangen: aufstiegs- und bildungsorientierte Arbeiter. In ihrer Wahrnehmung besteht die &ldquo;neue Unterschicht&rdquo; &uuml;berwiegend aus ungebildeten und faulen Arbeitslosen sowie prek&auml;r Besch&auml;ftigten, deren Arbeitsleistungen am Markt leider nicht viel wert sind. Da kommen die Fl&uuml;chtlinge als neue Klientel gerade recht.<br>\nVielleicht ist die vielzitierte Aussage der Gr&uuml;nen-Politikerin Katrin G&ouml;ring-Eckhardt zur Fl&uuml;chtlingswelle: &ldquo;Wir kriegen jetzt pl&ouml;tzlich Menschen geschenkt&rdquo; auch in diesem Sinne zu verstehen. Die Attribute, die &ldquo;den Fl&uuml;chtlingen&rdquo; anfangs zugeschrieben wurden, waren durchwegs positiv. Das Attribut mit dem k&uuml;rzesten Verfallsdatum war &ldquo;hochgebildet&rdquo;. Weitgehend unbeschadet gehalten haben sich bis heute: &ldquo;jung&rdquo;, &ldquo;ehrgeizig&rdquo;, &ldquo;hochmotiviert&rdquo; und &ldquo;&uuml;bernormal gesund&rdquo; (O-Ton: &Auml;rztepr&auml;sident Frank Ulrich Montgomery).<br>\nDer Kontrast zu den als ungebildet, unmotiviert, kr&auml;nklich und zu alt imaginierten Langzeitarbeitslosen k&ouml;nnte kaum gr&ouml;&szlig;er sein: &ldquo;sozial Schwache&rdquo;, deren relative Armut auf ihre eigenen Unzul&auml;nglichkeiten zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist, hier; echte Arme, die nur durch &auml;u&szlig;ere Umst&auml;nde an einer Bilderbuchkarriere gehindert wurden, dort. Endlich haben G&ouml;ring-Eckhardt, die Sanktionen gegen Arbeitslose einst als &ldquo;Bewegungsangebot&rdquo; bezeichnete, und ihre Gesinnungsgenossen wieder Klienten, die ihren Einsatz verdienen. Zudem wissen sie die Arbeitgeber bei ihrem Einsatz auf ihrer Seite, k&ouml;nnen diese doch hochmotivierte Mitarbeiter, die auch gerne f&uuml;r Hungerl&ouml;hne arbeiten, immer gut gebrauchen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47975\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Eine hervorragende Analyse, die zu Recht darauf hinweist, dass die Fl&uuml;chtlingspolitik Merkels ein klares innenpolitisches Kalk&uuml;l beinhaltet, das sehr wohl Fl&uuml;chtlinge, Erwerbslose und Hartz-IV Bezieher gegen einander ausspielen soll, ganz nach dem Motto &bdquo;im Vergleich zu den Fl&uuml;chtlingen geht es euch doch gut&ldquo;. Und der Beitrag thematisiert zu Recht den verlogenen Humanismus der oberen Mittelschicht, deren Angeh&ouml;rige gerne im Bewusstsein, dass sie mit den Migranten nicht um Arbeitspl&auml;tze und Wohnraum konkurrieren m&uuml;ssen, die Willkommenskultur zelebrieren. Dieser Humanismus und Philanthropismus gilt allerdings f&uuml;r das Prekariat im eignen Land nicht. Ein beispielhafter Ausdruck dieser abgrundtiefen Heuchelei ist in der Tat, der im Beitrag zitierte Kommentar, der stellvertretenden Chefredakteurin der &ldquo;Zeit&rdquo;, Sabine R&uuml;ckert. Die Projektion dort ist klar: &bdquo;Journalist Malik aus Taschkent und seine Frau Nigora, eine &Auml;rztin &hellip;.&ldquo; Darin sieht man seines Gleichen aus der oberen Mittelschicht, welchen man jede m&ouml;gliche Empathie und Unterst&uuml;tzung zukommen l&auml;sst: &bdquo;Sprachkurse f&uuml;r alle, Kinderg&auml;rten, F&ouml;rderklassen, eine sch&ouml;ne, gro&szlig;e Wohnung in einem guten Viertel.&ldquo; Was st&ouml;rt es da, dass in Hamburg eine katastrophale Wohnungsnot herrscht und man sich bei der Suche nach einer Bleibe mit 50, 60 oder mehr Bewerbern um eine g&uuml;nstige Wohnung schlagen darf. Nat&uuml;rlich sind das Probleme, die einer stellvertretende Chefredakteurin der &ldquo;Zeit&rdquo;, mit einem vermutlich sechsstelligen Jahresgehalt, v&ouml;llig fremd sind. <\/em><br>\n<em>In einer anderen &bdquo;Qualit&auml;tszeitung&ldquo;, der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, nach eigener Umschreibung, &bdquo;die Sonntagszeitung f&uuml;r die Elite&ldquo;, findet sich in der neusten Ausgabe ein Interview mit Tilo Sarrazin, in welchen dieser unwidersprochen wieder seine rassistische Hetze verbreiten darf. Aber Herr Sarrazin geh&ouml;rt ja nicht zum P&ouml;bel, da darf man dann schon einmal, mit pseudo-wissenschaftlichen Vokabular verbr&auml;mten Rassismus verbreiten, vor allem dann, wenn man den Rassismus gleichzeitig mit Sozialdarwinismus w&uuml;rzt und von genetischer Pr&auml;disposition und Elitebildung schwafelt. Was man in der oberen Mittelschicht nur zu gerne h&ouml;rt, liefert dies doch Legitimation f&uuml;r die eigene privilegierte gesellschaftliche Position. Wer es nicht geschafft hat, hatte halt einfach schlechte Gene.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Migration und soziale Rechte<\/strong><br>\nMein Eindruck ist, dass in der Auseinandersetzung um Migration Richtiges und Falsches munter durcheinander gehen. Beispielsweise finde ich den Einwand, dass Zuwanderung f&uuml;r die hier lebenden Menschen je nach Klassenzugeh&ouml;rigkeit sehr unterschiedliche Dinge bedeutet, ziemlich berechtigt: F&uuml;r die Putzkraft oder den ungelernten Arbeiter auf dem Bau erh&ouml;ht Zuwanderung den Druck auf das Lohnniveau &ndash; weswegen man in diesen Tagen auch so manche t&uuml;rkische Migrantin &uuml;ber die Einwanderung st&ouml;hnen h&ouml;ren kann. F&uuml;r den urbanen Akademiker, der trotz seiner Projekt-Prekarit&auml;t eigentlich ganz gut &uuml;ber die Runden kommt (falls der Hedonismus nicht zu teuer wird), stellt Migration hingegen sicher, dass die frisch zubereitete Kokos-Tofu-Suppe im Schnellrestaurant auch in Zukunft f&uuml;r f&uuml;nf Euro zu haben ist. Im Segment der Medienkreativen wird die Konkurrenz durch ZuwandererInnen erst einmal &uuml;berschaubar bleiben.<br>\n&Uuml;berzeugend ist im &Uuml;brigen auch der Einwand, dass man nicht gleichzeitig die EU abfeiern (die als Erbin der Kolonialherrschaft und als neoimperialer Protostaat die globale Ungleichheit ma&szlig;geblich mit produziert) und sich als Gerechtigkeitskosmopolit pr&auml;sentieren kann. Und ja, es stimmt drittens auch, dass das AfD-Wahlergebnis von &uuml;ber 30 Prozent unter Erwerbslosen in Sachsen-Anhalt nicht nur als Votum f&uuml;r Rassismus, sondern auch als Votum gegen den Neoliberalismus zu interpretieren ist. Das AfD-Programm mag zwar noch kapitalfreundlicher sein als das der (von CDU bis Gr&uuml;ne reichenden) neoliberalen Front, aber gew&auml;hlt wird die AfD bislang v.a. deshalb, weil sie Anti-Establishment ist. Besonders attraktiv ist dabei, dass es sich bei ihr um eine Opposition handelt, bei der man nichts riskiert, weil Teile der Eliten, des Staatsapparates und der Polizei f&uuml;r das rassistisch-nationale Projekt leicht zu erw&auml;rmen sind. In diesem Sinne ist die AfD eine erm&auml;chtigende &raquo;Opposition&laquo;, w&auml;hrend man sich bei der Linken in erster Linie &Auml;rger und Konflikte einhandelt.<br>\nDas ist im &Uuml;brigen auch der Grund, warum die Linkspartei durch den (von Gregor Gysi ins Gespr&auml;ch gebrachten) &raquo;demokratischen Schulterschluss&laquo; mit Union und SPD die extreme Rechte nur noch weiter st&auml;rken wird. Notwendig w&auml;re genau das Gegenteil: mehr Klassenorientierung, mehr Abgrenzung von den &ouml;konomischen Eliten und ihrem politischen Personal &ndash; so &auml;hnlich, wie es Bernie Sanders in den USA macht. Und es ist deshalb eben auch gerade nicht so, wie die Emanzipatorische Linke Berlin neulich behauptet hat: dass sich linke Politik &raquo;nicht in der Analyse &ouml;konomischer Zust&auml;nde ersch&ouml;pfen darf&laquo; und &raquo;in erster Linie f&uuml;r Menschlichkeit&laquo; steht. Nein, vermutlich war eine &ouml;konomische Verortung der Politik nie in der Geschichte der Linkspartei so wichtig wie jetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1009630.migration-und-soziale-rechte.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><strong>Dazu: Oskar Lafontaine &ndash; Obergrenzen<\/strong><br>\nDas Wort Obergrenze ist ein Paradebeispiel daf&uuml;r, wie &ouml;ffentliche Debatten zu keinem Ergebnis f&uuml;hren, weil der verwendete Begriff nicht definiert ist. F&uuml;r mich macht der Begriff nur einen Sinn, wenn er mit einer Zahl verbunden wird. Also wenn beispielsweise gesagt wird: Pro Jahr k&ouml;nnen nur X Fl&uuml;chtlinge nach Deutschland kommen. Nur Seehofer sprach mal von 200.000, was angesichts der wirklichen Zahlen der Migrationsbewegung in Deutschland (2015 kamen rund zwei Millionen Migranten nach Deutschland, gleichzeitig zogen rund 860.000 fort) offenkundiger Wahlkampf-Klamauk ist. [&hellip;]<br>\nNun hat Raoul Zelik, dessen Artikel ich seit langem sch&auml;tze, im Neuen Deutschland einen lesenswerten Artikel ver&ouml;ffentlicht, dem ich wieder weitgehend zustimmen kann. Aber bei der Frage der Begrenzung unserer Aufnahmef&auml;higkeit verwickelt auch er sich in nicht nachvollziehbare Widerspr&uuml;che: &ldquo;Das Argument, dass nicht alle kommen k&ouml;nnen, weil sich sonst die Lebensverh&auml;ltnisse in der Unterschicht weiter versch&auml;rfen, unterschl&auml;gt ja mal eben geflissentlich, dass die, die da in Idomeni festsitzen oder im Mittelmeer ertrinken, Teil jener globalen Arbeiterklasse sind, um deren Interessen es linker Politik gehen muss&hellip; Meiner Ansicht nach ist die Forderung nach Migrationsbeschr&auml;nkung &ndash; auch wenn sie verklausuliert daherkommt &ndash; in etwa so, als w&uuml;rde eine Stammbelegschaft Leiharbeitern gegen&uuml;ber vertreten, es k&ouml;nnten nicht alle feste Arbeitsvertr&auml;ge haben, weil ansonsten das &Uuml;berleben des Konzerns gef&auml;hrdet sei.&rdquo; Eigentlich h&auml;tte er schreiben m&uuml;ssen, es k&ouml;nnten nicht alle Arbeitslosen dieser Welt im Konzern angestellt werden, weil ansonsten das &Uuml;berleben des Konzerns gef&auml;hrdet sei. Vor dieser Aussage hat sich Raoul Zelik gedr&uuml;ckt, weil sie ihn widerlegt h&auml;tte. Und die Millionen Menschen, die jedes Jahr verhungern, sind auch &ldquo;Teil jener globalen Arbeiterklasse, um deren Interessen es linker Politik gehen muss.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/posts\/1075346359193497:0\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Merkel&rsquo;s Refugee Strategy &ndash; A Brown Nose Becomes the Chancellor<\/strong><br>\nIt is a visit most Germans would like to forget &ndash; quickly. Their Chancellor Angela Merkel travelled to Turkey last Saturday, dropped in at what is termed a &ldquo;sanitised&rdquo; refugee camp for a well-orchestrated public relations exercise, and then held a press conference, effusing over Turkey&rsquo;s exemplary treatment of refugees. It was &ldquo;Brown Nose Tour The Second&rdquo; to Turkey for Ms Merkel (the last in October, just before Turkish elections, in a veiled endorsement of Turkey&rsquo;s dictator Recip Erdogan in return for a deal to stop the flow of refugees from Turkey to Greece).<br>\nThis spectacle was much more than a display of hypocrisy. Ms Merkel&rsquo;s newest kowtow to Erdogan, following her recent decision to raise charges against the German satirist Jan B&ouml;hmermann for libelling Erdogan, demonstrated to the German people that they are not the generous, enlightened people they thought they were and the European Union has nothing to do with Beethoven&rsquo;s ode of joy, its unofficial anthem. Still Ms Merkel hopes her brown nose may yet revive her failing political fortune.<br>\nMs Merkel has every reason to be thankful to Erdogan. Since the two completed their deal on 20 March the number of refugees crossing from Turkey has steadily declined. In the past five weeks a mere 113 refugees have purportedly been transferred from Turkey to the EU. That is not even 20 per week.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nakedcapitalism.com\/2016\/04\/merkels-refugee-strategy-a-brown-nose-becomes-the-chancellor.html\">Mathew D. Rose auf Naked Capitalism<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wie TTIP mit Fakten hantiert<\/strong><br>\nSchon jetzt im Fr&uuml;hling legt sich die erste schwere feuchte W&auml;rme &uuml;ber die Stadt und k&uuml;ndigt die Hitze des Sommers an. Der junge Umweltanwalt Baskut O. Tuncak kommt heute ganz entspannt mit kurzen Hosen und T-Shirt ins B&uuml;ro. Er arbeitet f&uuml;r das Center for International Environmental Law CIEL in Washington D.C. nicht weit vom US-Kongress und beobachtet genau, welche Kr&auml;fte in der Gestaltung und Umsetzung von Gesetzen wirken; wie Lobbyisten, Politiker, die Medien, aber auch wissenschaftliche Institutionen mit Gutachten und Einsch&auml;tzungen ihren Einfluss entfalten. Ich bin nach Washington gekommen, um Antworten zu finden zu den Widerspr&uuml;chen im Transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP.<br>\n&ldquo;TTIP soll das gr&ouml;&szlig;te Handelsabkommen aller Zeiten werden. Und besonders die regulatorischen Unterschiede verringern oder gar beseitigen. Die EU-Kommission verhandelt zur Zeit eine gegenseitige Anerkennung der Standards durch eine sogenannte Positiv-Liste. Das k&ouml;nnte zum Beispiel dazu f&uuml;hren, dass in Zukunft in den USA hergestellte Kosmetika eingef&uuml;hrt werden d&uuml;rfen, die bisher von der EU verboten waren, weil sie giftige und gef&auml;hrliche Stoffe enthalten. Ich gebe Ihnen ein Beispiel, wie gro&szlig; die Unterschiede inzwischen sind: Die USA haben nur elf chemische Stoffe f&uuml;r die Verwendung in Kosmetika verboten. Die EU hat 1.300 aus dem Kosmetiksektor verbannt.&rdquo;<br>\nWenn es gel&auml;nge, die neue TTIP-Handelsarchitektur umzusetzen, h&auml;tten wohl die Verbraucher das Nachsehen, auch das EU-Parlament w&uuml;rde in seinem Gestaltungsspielraum beschr&auml;nkt, so seine Bef&uuml;rchtungen. Kann er seine Sorgen an Beispielen festmachen, frage ich ihn.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/deal-unter-forschern-wie-ttip-mit-fakten-hantiert.740.de.html?dram:article_id=351413\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.J.M.:<\/strong> Neben den bisher bekannten Angriffen von TTIP auf die Gestaltungsm&ouml;glichkeiten demokratisch legitimierter Politik und den Verbraucherschutz &ndash; Investitionsschiedsgerichte, geheim tagender Ausschuss zur Vorab-Beurteilung von Gesetzesvorlagen u.v.m. &ndash; befasst sich die hier empfohlene Sendung mit der gezielten Bek&auml;mpfung unliebsamer Forschungsergebnisse und deren erweiterten M&ouml;glichkeiten im TTIP-Abkommen. Die darin vorgesehene Prozedur zur Nichtgenehmigung oder zum Verbot von Wirkstoffen (umweltrelevante Chemikalien, Nahrungszus&auml;tze wie auch gentechnisch ver&auml;nderte Organismen) f&uuml;hrt faktisch zur Beweislastumkehr: Ein Wirkstoff muss zugelassen werden oder bleiben, so lange die herrschende Expertenmeinung vorgelegte Studien zu dessen Sch&auml;dlichkeit nicht anerkennt. Die weitaus meisten Experten werden jedoch von den Herstellern besch&auml;ftigt oder bekommen Auftr&auml;ge oder Drittmittel von diesen.<\/em><br>\n<em>Selbst wenn ein Wirkstoff als &ldquo;sch&auml;dlich&rdquo; anerkannt ist, kann vor seiner Nichtzulassung eine Wirtschaftlichkeitspr&uuml;fung stehen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Gabriel warnt USA vor TTIP-Scheitern<\/strong><br>\nBundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat vor einem Scheitern der Verhandlungen zum geplanten Freihandelsabkommen TTIP zwischen den USA und der EU gewarnt. &ldquo;Die Amerikaner wollen ihre &ouml;ffentlichen Ausschreibungen nicht f&uuml;r Unternehmen aus Europa &ouml;ffnen. Das ist f&uuml;r mich das genaue Gegenteil von Freihandel&rdquo;, sagte der SPD-Vorsitzende dem &ldquo;Handelsblatt&rdquo;. &ldquo;Das k&ouml;nnen wir nicht akzeptieren.&rdquo; Wenn die USA an dieser &ldquo;Buy-American&rdquo;-Position festhielten, sei kein Freihandelsabkommen n&ouml;tig. &ldquo;Dann wird TTIP scheitern&rdquo;, so der Minister.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Gabriel-warnt-USA-vor-TTIP-Scheitern-article17541006.html\">n-tv<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> In den Hinweisen von gestern konnte man lesen, dass der Widerstand gegen das TTIP eine immer breitere Basis bekommt, das selbst in den USA die Skepsis w&auml;chst, dass sich St&auml;dte, Gemeinden und Kommunen dies und jenseits des Atlantiks gegen das TTIP positionieren. Einen Sigmar Gabriel scheint das alles nicht zu tangieren. Er macht sich tats&auml;chlich Sorgen das TTIP k&ouml;nnte scheitern und stellt sich wieder einmal gegen die Mehrheit der B&uuml;rger. Wann begreift es die SPD endlich? Wenn sie endg&uuml;ltig unter F&uuml;nf-Prozent-Marke gefallen ist?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ceta wird das beste Freihandelsabkommen der Welt<\/strong><br>\nKanadas Au&szlig;enhandelsministerin Chrystia Freeland wirbt f&uuml;r Ceta: &ldquo;Man muss die Gewerkschaften mitnehmen, man muss die Umwelt sch&uuml;tzen.&rdquo; Das Abkommen trage dem Rechnung. [&hellip;]<br>\nFrage: Frau Freeland, vertrauen Sie Sigmar Gabriel?<br>\nChrystia Freeland: Oh ja. Als ich k&uuml;rzlich in Deutschland war, haben wir uns getroffen, und ich sage Ihnen: Ich h&auml;tte mir keine gr&ouml;&szlig;ere Unterst&uuml;tzung w&uuml;nschen k&ouml;nnen. Wir sind beide der Auffassung, dass Ceta ein hervorragendes Abkommen ist.<br>\nFrage: Wie finden Ihre B&uuml;rger Ceta?<br>\nFreeland: F&uuml;r Ceta gibt es viel Unterst&uuml;tzung. Wir glauben nicht, dass die deutschen Konzerne nach Kanada kommen werden und dann unsere Umwelt ausbeuten oder unsere Arbeitnehmer. Und ich sage meinen deutschen Freunden, glaubt Ihr etwa, dass kanadische Unternehmen das bei euch vorhaben? Uns liegen diese Werte genauso sehr am Herzen wie euch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2016-04\/ceta-ttip-freihandelsabkommen-chrystia-freeland-kanada\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Deutsche Unternehmen wollen kanadische Arbeitnehmer und die kanadische Umwelt nicht ausbeuten? In welcher Phantasiewelt lebt die Frau, soll das ernst gemeint sein? Dann w&auml;re Kanada das erste und einzige Land auf der Welt, in dem deutsche Unternehmen keine Ausbeutung anstrebten; ansonsten, und insbesondere in Deutschland, verhalten sie sich nach brutalstm&ouml;glicher kapitalistischer Logik. <\/em><br>\n<em>Ansonsten findet auch Freeland, genauso wie ihr Busenfreund Gabriel, die rechtstaatsfremde Paralleljustiz internationaler Handelsgerichte toll. &ldquo;Und die europ&auml;ischen Verbraucher werden unseren Ahornsirup billiger bekommen. Heute liegt ein Zoll von acht Prozent darauf. Ich pers&ouml;nlich freue mich darauf, dass die gute, deutsche Schokolade g&uuml;nstiger wird, wenn der Zoll von 6,5 Prozent wegf&auml;llt.&rdquo; Ahornsirup und Schokolade werden ein bi&szlig;chen billiger &ndash; da&szlig; solche armseligen Argumente zu Randaspekten herangezogen werden, zeigt doch, wie wenig gute Argumente es f&uuml;r Ceta gibt. Warum h&auml;lt die angeblich linke Regierung Kanadas an diesem Gesetz fest, da&szlig; Konzernen noch mehr Macht &uuml;ber die Politik geben soll?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Was daran irritiert, der neue kanadische Premierminister Justin Trudeau gilt als progressiv, sozial engagiert und gegen die neoliberale Sparpolitk seines Amtsvorg&auml;ngers orientiert. Weshalb wird dann von kanadischer Seite das Ceta weiter forciert? <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Privatisierung in Griechenland: &ldquo;Der deutsche Druck hat positive Folgen&rdquo;<\/strong><br>\nIn Athen geht es dieser Tage wieder um das finanzielle &Uuml;berleben des Landes: Die Vertreter der internationalen Geldgeber von Europ&auml;ischer Zentralbank (EZB), EU-Kommission und Internationalem W&auml;hrungsfonds (IWF) &uuml;berpr&uuml;fen seit Wochen, ob die griechische Regierung die Ma&szlig;nahmen umsetzt, die sie im Sommer 2015 im Gegenzug f&uuml;r das dritte Kreditpaket &uuml;ber 86 Milliarden Euro zugesichert hat. &hellip; Als einer der Knackpunkte gilt die versprochene Privatisierung vieler Staatsbetriebe. Vor allem Deutschland hatte w&auml;hrend der Verhandlungen im vergangenen Sommer darauf gepocht, dass Griechenland in gro&szlig;em Stil privatisiert. 50 Milliarden Euro sollen so insgesamt eingenommen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/griechenland-athens-chef-privatisierer-verbreitet-hoffnung-a-1088312.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Interessiert eigentlich niemand was gerade in Griechenland passiert? Die gesamte &ouml;ffentliche Infrastruktur eines Landes, durch die Steuergelder mehrerer Generationen aufgebaut, soll einfach an sogenannte Investoren verscherbelt werden. Wie das Griechenland aus der Bredouille helfen soll vermag niemand schl&uuml;ssig zu erkl&auml;ren, da damit eigentlich das Gegenteil erreicht wird, dem Staat fallen wichtige Einnahmequellen weg. Das Geschehen erlaubt so tiefe Einblicke in die Zielrichtung neoliberaler Politik. Nicht die griechischen Schulden sollen verringert, sondern s&auml;mtliche Lebensbereiche sollen der privaten Profitmaximierung ausgeliefert werden. Die Bed&uuml;rfnisse der Menschen in Griechenland spielen dabei keine Rolle. Und es erlaubt tiefe Einblicke in das Demokratieverst&auml;ndnis Merkels, da das brutale Austerit&auml;tsdiktat, das gerade auch die Privatisierung der &ouml;ffentlichen Infrastruktur in Griechenland als zentrale Forderung enth&auml;lt, hauptverantwortlich von Deutschland gefordert und durchgesetzt wurde. Von der griechischen Regierung und vom griechischen Volk werden Handlungen erwartet, die prinzipiell nur mit einem offenem Krieg durchzusetzen w&auml;ren, wie die Zwangsverwaltung von Staatseigentum durch einen von Br&uuml;ssel mitkontrollierten Staatsfonds. Aber hier kann Deutschland bzw. k&ouml;nnen die deutschen Eliten ja auf einige Erfahrung zur&uuml;ckgreifen. In Griechenland darf sich der Neoliberalismus r&uuml;cksichtslos austoben und hinterl&auml;sst eine humanit&auml;re Katastrophe und ein v&ouml;llig zerst&ouml;rtes Land.<\/em><br>\n<em>Zuletzt w&auml;re noch anzumerken, dass die Apologetik des Herren Pitsiorlas schlicht widerlich ist. Glaubt Herr Pitsiorlas ernsthaft an das was er da erz&auml;hlt? Und wie f&uuml;hlt es sich an sein eigenes Land zu verraten? Man kann nur vermuten, dass es der Schaden des Herren Pitsiorlas nicht sein wird, den willf&auml;hrigen Erf&uuml;llungsgehilfen der Troika und Merkels zu spielen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu noch einmal: Zwangs-Privatisierung in Griechenland<\/strong><br>\nAuch in Athen gibt es eine Art &ldquo;Treuhand&rdquo;. Das Modell hatte sich schon bei der Abwicklung der DDR bew&auml;hrt &ndash; f&uuml;r die Investoren. Sie soll alles zu Geld machen, womit sich Gesch&auml;fte machen lassen.<br>\nAuch die 14 Urlaubs-Airports mit dem gr&ouml;&szlig;ten Potenzial gingen in fremde H&auml;nde &ndash; nicht zuletzt unter deutschem Druck. Die anderen Flugh&auml;fen ohne Perspektive darf Griechenland behalten. Berater war die Lufthansa-Consulting. Und der Zuschlag ging an die deutsche Fraport. Dahinter stecken das Land Hessen, die Frankfurter Stadtwerke und die Lufthansa mit zusammen fast 60 Prozent. Und sie k&ouml;nnen sich gleich doppelt freuen. Denn sie tragen kaum ein Risiko &ndash; sagen Insider.<br>\nKonstantinos Nikolo&uacute;sos, B&uuml;rgermeister von Korfu: &ldquo;Wenn man fr&uuml;her ein Land besetzen wollte, hat man erst die H&auml;fen bombardiert, dann die Flugh&auml;fen &uuml;bernommen &ndash; und am Schluss das Parlament. Und jetzt hat man erst das Parlament mundtot gemacht, und nun ist man dabei, die H&auml;fen und die Flugh&auml;fen auszuverkaufen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/wirtschaft-boerse\/plusminus\/sendung\/sendung-vom-30032016-griechenland-100.html\">das erste<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Geschichte des VW-Betrugs<\/strong><br>\nDer Beginn des Betrugs, der jetzt zum h&ouml;chsten Verlust in der Firmengeschichte f&uuml;hrte, l&auml;sst sich inzwischen auf den Tag genau datieren. Es ist der 20. November 2006. In Wolfsburg kommen hochrangige VW-Mitarbeiter zu einer Besprechung zusammen und treffen eine folgenschwere Entscheidung. Die Entscheidung f&uuml;r einen gigantischen Betrug. Im Raum sitzt eine kleine Gruppe, Techniker und Ingenieure, unter ihnen die Top-Leute der Motortechnik. In Unterlagen des Konzerns steht, sie seien &ldquo;bestens qualifizierte Experten&rdquo;. Eine technische Elitetruppe. Viele von ihnen verdienen mehr als eine halbe Million Euro pro Jahr. Sie arbeiten an einem Dieselaggregat, das VW den Durchbruch auf dem US-Markt bescheren soll, dem Motor EA 189. Und sie stehen vor einem Problem: den strengen US-Abgasgrenzwerten.<br>\nEin Beamer wirft eine Grafik an die Wand. Kurven veranschaulichen den Testzyklus der US-Beh&ouml;rden. Nur wer den &uuml;bersteht und die Grenzwerte einh&auml;lt, bekommt die Zulassung auf dem Milliardenmarkt. Damals, so sagen Teilnehmer sp&auml;ter aus, habe Verzweiflung geherrscht, der Eindruck von Ausweglosigkeit. Die Kosten f&uuml;r die Abgasreinigung m&uuml;ssen gering bleiben. Gleichzeitig soll der Motor schnell und sparsam sein und die US-Grenzwerte einhalten. Allen ist klar: Das neue Aggregat, das f&uuml;r viel Geld entwickelt worden ist, kann nicht alle Anforderungen erf&uuml;llen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/volkswagen-die-geschichte-des-vw-betrugs-1.2965786\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> &bdquo;Die damalige Konzernspitze um Martin Winterkorn, so die bisherigen Ermittlungsergebnisse, soll weder am Abgasbetrug beteiligt gewesen sein noch fr&uuml;hzeitig davon erfahren haben.&ldquo; Wie sagt der Bayer: Is scho recht.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu auch: Orwell l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en<\/strong><br>\nFakten optional: Verkehrsminister Dobrindt tut alles, um die Autoindustrie trotz der katastrophalen Testergebnisse reinzuwaschen.<br>\nEigentlich m&uuml;sste die Zeit des Leugnens und Sch&ouml;nredens nun vorbei sein. Am Freitag hat die Untersuchungskommission des Verkehrsministeriums endlich ihren Bericht zu den Abgastests an Dieselfahrzeugen vorgelegt. Und die Ergebnisse &uuml;bertreffen die schlimmsten Bef&uuml;rchtungen selbst derjenigen, die der Branche gegen&uuml;ber kritisch eingestellt sind: 49 von 53 getesteten Fahrzeugen halten den Grenzwert f&uuml;r giftiges Stickoxid nur unter den exakt definierten Testbedingungen ein. Sobald die Temperatur ver&auml;ndert wird oder der gleiche Test auf der Stra&szlig;e wiederholt wird, steigen sie auf ein Vielfaches des Erlaubten an.<br>\nDoch Alexander Dobrindt tut weiterhin alles, um die Autoindustrie trotz dieser katastrophalen Ergebnisse reinzuwaschen. Bei der H&auml;lfte der getesteten Fahrzeuge sehen der CSU-Verkehrsminister und seine Kommission &uuml;berhaupt kein Problem &ndash; selbst wenn die realen Emissionen dreimal so hoch sind wie erlaubt. Und sogar bei jenen Fahrzeugen, die bei minimalen Ver&auml;nderungen der Testbedingungen pl&ouml;tzlich zehnmal so viel Stickoxid aussto&szlig;en, sieht Dobrindt keinen Gesetzesversto&szlig;, sondern lediglich &bdquo;Zweifel&ldquo;, ob Ausnahmeregeln hier zu gro&szlig;z&uuml;gig genutzt wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Kommentar-Dobrindt-und-das-Dieselgate\/!5294945\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Der gro&szlig;e Hunger auf die Tafeln<\/strong><br>\nJeder Konzernchef w&uuml;rde sich die H&auml;nde reiben, wenn er mit Wachstumszahlen prahlen k&ouml;nnte wie der Bundesverband Deutsche Tafeln: Mehr als 900 Tafeln mit gut 2000 Ausgabestellen gibt es in Deutschland, ihre Zahl hat sich innerhalb von nur zehn Jahren verdreifacht. 2005 kamen 500.000 Menschen mehr oder weniger regelm&auml;&szlig;ig, um sich Lebensmittel abzuholen, oft gegen einen kleinen Obolus, weswegen sie von den Helfern als &bdquo;Kunden&ldquo; bezeichnet werden. Heute sind es gut 1,5 Millionen.<br>\nDabei hat sich, um im Jargon der Betriebswirte zu bleiben, die Zielgruppe kaum vergr&ouml;&szlig;ert. Zumindest weist das die Sozialstatistik so aus. Die Zahl der Haushalte, die nach der g&auml;ngigen Definition als arm oder armutsgef&auml;hrdet gelten, weil sie mit weniger als 60 Prozent vom Medianeinkommen &uuml;ber die Runden kommen m&uuml;ssen, ist seit Jahren ungef&auml;hr gleich. Daran hat nicht einmal die Hartz-IV-Reform etwas ge&auml;ndert, die seit 2005 gilt &ndash; dem Jahr, in dem die Zahl der Tafeln sprunghaft gestiegen ist. Hungern, das r&auml;umen sogar die sch&auml;rfsten Systemkritiker ein, muss in Deutschland ohnehin niemand.<br>\nWas bedeutet es, dass es trotzdem in jedem Zipfel des Landes eine Tafel gibt, seit 2010 sogar im reichen K&ouml;nigstein? So viele, dass selbst der Bundesverband der Tafeln weiteren Neugr&uuml;ndungen kritisch gegen&uuml;bersteht? Als &bdquo;Seismographen der Gesellschaft&ldquo; bezeichnen sich die Tafeln selbst. Aber was genau zeichnen diese Seismographen auf?<br>\nEs k&ouml;nnte sein, dass die Sozialstatistik nicht die ganze Wahrheit erz&auml;hlt. Dann w&auml;re doch ein &ndash; von den Beh&ouml;rden nicht registrierter &ndash; Anstieg der Bed&uuml;rftigen der Grund f&uuml;r das Wachstum der Tafeln. Es k&ouml;nnte aber auch sein, dass sich einfach mehr Menschen ehrenamtlich engagieren und mehr B&auml;ckereien, Superm&auml;rkte und Obsth&auml;ndler zugunsten der Tafeln spenden wollen.<br>\nDas lie&szlig;e sich gutm&uuml;tig als Beweis daf&uuml;r werten, wie gro&szlig; in Deutschland die Hilfsbereitschaft von Privatleuten und Unternehmern &uuml;ber alle sozialen Schranken hinweg ist. Oder ein wenig boshaft als Beleg daf&uuml;r, dass sich die aus einer B&uuml;rgerinitiative entstandenen Tafeln als &bdquo;moralische Unternehmen&ldquo; etabliert haben, die den Ehrenamtlichen &ndash; es sind knapp 60.000 in ganz Deutschland, dazu kommen einige tausend geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigte &ndash; eine Gelegenheit zur gewissensfreundlichen Selbstverwirklichung geben &ndash; und der Wirtschaft eine B&uuml;hne zur Imagepflege.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/arm-und-reich\/lebensmittel-fuer-beduerftige-deutschlands-grosse-tafelrunde-14182789.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Fairerweise mu&szlig; man der FAZ zugute halten, da&szlig; sie &uuml;ber dieses f&uuml;r sie peinliche Thema schreibt. Aber immer wieder schleicht sich in die recht sachliche Beschreibung das ungl&auml;ubige &ldquo;stimmt doch alles gar nicht ein&rdquo;: doch, die Armut wird immer schlimmer, und die FAZ hat daran mitgearbeitet. Zum Gl&uuml;ck haben die &ldquo;liberalen Kreise&rdquo; eine Antwort: &ldquo;die fast kostenlose Lebensmittelausgabe nehme den Menschen den Ansporn, sich selbst aus ihrer Misere herauszuarbeiten&rdquo;. Das gilt sicher vor allem f&uuml;r Armutsrentner jenseits der 70&hellip; Und da&szlig; es in einem so reichen Land &uuml;berhaupt &ldquo;Tafeln&rdquo; gibt, das ist doch der Skandal, der vor lauter Gew&ouml;hnung schon fast unter den Teppich gekehrt wird.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Man kann es kurz und knapp formulieren, die Tafeln betreiben neoliberales Armutsmanagement. Die Menschen, die bei den Tafeln anstehen als &bdquo;Kunden&ldquo; zu bezeichnen, entstammt unmittelbar dem W&ouml;rterbuch des neoliberalen Unmenschen. Die Tafeln sind nicht dazu da an den gesellschaftlichen Verh&auml;ltnissen etwas zu &auml;ndern, sondern die zunehmende Anzahl an Bed&uuml;rftigen ruhigzustellen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Solo-Selbst&auml;ndige: Gro&szlig;e L&uuml;cken bei der sozialen Absicherung<\/strong><br>\nUm die soziale Absicherung Solo-Selbstst&auml;ndiger steht es schlecht. Vielen droht mangels ausreichender Rentenvorsorge Altersarmut. Doch auch in den anderen Zweigen der Sozialversicherung zeigen sich Probleme, die letztlich nur mit einer Reform der sozialen Sicherungssysteme behoben werden k&ouml;nnen.<br>\nF&uuml;r viele mag es verlockend klingen: Statt abh&auml;ngig besch&auml;ftigt zu arbeiten lieber sein &bdquo;eigener Chef&ldquo; sein. Das verspricht h&ouml;here Unabh&auml;ngigkeit, Flexibilit&auml;t und Entscheidungsfreiheit sowie die Chance auf einen durch hohe Gewinne erreichbaren besseren Lebensstandard. Die Kehrseite der Medaille bilden ein h&ouml;heres Verdienstrisiko, oft erhebliche Mehrarbeit und eine geringere soziale Absicherung. &hellip;.<br>\nWer als Kleinunternehmer nicht viel verdient, f&uuml;r den stellt die Frage der Absicherung sozialer Risiken wie Erkrankung, Berufsunf&auml;higkeit und Existenzsicherung im Alter ein Problem dar. Vor allem die regelm&auml;&szlig;ige Entrichtung vergleichsweise hoher Beitr&auml;ge zur Krankenversicherung &uuml;berfordert nach einem Bericht des Handelsblatt viele Einzelselbstst&auml;ndige. Etwa 140.000 privat versicherte Solo-Selbstst&auml;ndige mit einem durchschnittlichen Einkommen von 10.000 Euro m&uuml;ssten 58 Prozent ihrer Eink&uuml;nfte f&uuml;r den Krankenversicherungsschutz aufbringen. Wer in einer gesetzlichen Kasse versichert ist, m&uuml;sse daf&uuml;r 46,5 Prozent seiner Eink&uuml;nfte aufbringen, so der Bericht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.miese-jobs.de\/chronik\/25-04-16\/\">miese jobs<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Im Ruhrgebiet nimmt die Energiearmut zu<\/strong><br>\nKein Geld mehr f&uuml;r Strom und Heizung &ndash; das ist vor allem in Nordrhein-Westfalen die bittere Realit&auml;t vieler Bewohner. Rund ein Drittel aller Stromsperren werden dort verh&auml;ngt. Das Ruhrgebiet ist am schlimmsten betroffen.<br>\nEin junger Mann, kleine drahtige Statur, pechschwarze Kurzhaarfrisur, breite Kotletten bis unters Kinn,  sitzt vor der Beraterin. Er, 23 Jahre, ledig, m&ouml;chte gerne anonym bleiben. Welche Probleme ihm seine Energierechnung bereitet, davon aber will er berichten.<br>\nDer junge Mann bekommt Sozialleistungen nach Hartz-4, knapp 400 Euro im Monat &ndash; plus Wohn- und Heizungsgeld. Das hei&szlig;t aber nicht, dass er genug Geld f&uuml;r Energie h&auml;tte. Stromrechnungen muss er vom Hartz-4-Regelsatz selbst bezahlen &ndash; ebenso wie Nachzahlungen durch Sperrgeb&uuml;hren.<br>\nWer keine R&uuml;cklagen hat, der hat Probleme, sagt Andreas L&ouml;schel, Professor f&uuml;r Energie&ouml;konomik an der Universit&auml;t M&uuml;nster. Denn Strom sei f&uuml;r Privatverbraucher &ndash; besonders mit kleinem Einkommen &ndash; teuer geworden. Aktuell koste eine Kilowattstunde Strom f&uuml;r Endverbraucher rund 29 Cent, rechnet er vor.<br>\n&ldquo;Wenn sie &uuml;berlegen, welche Kosten kommen durch die Energiewende auf die Haushalte zu, dann sind das einmal zus&auml;tzliche Kosten zur F&ouml;rderung von Erneuerbaren Energien. F&uuml;r den Netzausbau, zunehmend auch f&uuml;r die Bereitstellung von konventioneller Erzeugung. Und all diese Kosten legen wir &uuml;ber den Strompreis um, und dieser Strompreis steigt rasant an, hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt eigentlich.&rdquo;<br>\nF&uuml;r viele Geringverdiener ist damit der Weg in die Energieschuldenfalle vorgezeichnet, sagt Michael Kopatz, Autor des Buchs &ldquo;Energiewende. Aber fair!&rdquo;<br>\n&ldquo;Der Hartz4-Satz ist einfach nicht so schnell angestiegen wie die Stromkosten. Das l&auml;sst sich eindeutig belegen und da ist mittlerweile ein ziemlich  gro&szlig;es Delta. Und da h&auml;lt die Regierung sich zur&uuml;ck, weil das extrem teuer ist. Wenn Hartz-4 ein paar Euro angehoben wird, dann macht das ja gleich Milliardenbetr&auml;ge aus. Aber, das w&auml;re notwendig.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/stromsperren-im-ruhrgebiet-nimmt-die-energiearmut-zu.1001.de.html?dram:article_id=352082\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wohnungsbau &ndash; Verb&auml;nde und Fachleute sehen Regierungspl&auml;ne kritisch<\/strong><br>\nDas Gesetz zur steuerlichen F&ouml;rderung des Mietwohnungsneubaus, das die Bundesregierung im Februar auf den Weg gebracht hat, geht nach Ansicht von Fachleuten und Verb&auml;nden in die falsche Richtung. Das Gesetz soll dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum im unteren und mittleren Segment in Gro&szlig;- und Hochschulst&auml;dten abhelfen und vor allem &uuml;ber eine Sonderabschreibung den Anreiz bieten, neue Wohnungen zu bauen. Der Zuzug von Fl&uuml;chtlingen ist ein zus&auml;tzliches Motiv f&uuml;r das Vorhaben. Im Bundesetat sind f&uuml;r die F&ouml;rderung bis zu 2,1 Milliarden Euro in den Jahren 2017 bis 2020 eingeplant. Doch die vorliegenden Stellungnahmen zur Anh&ouml;rung im Finanzausschuss des Bundestages am Montag deuten nicht darauf hin, dass die Regierung auf dem richtigen Weg ist. Auch der Bundesrat hat das Vorhaben schon kritisch kommentiert.<br>\nMehrere Sachverst&auml;ndige sind der Meinung, dass die geplante Sonderabschreibung von bis zu 35 Prozent in den ersten drei Jahren nach Fertigstellung nur zu Mitnahmeeffekten f&uuml;hrt, jedoch das Ziel, dauerhaft g&uuml;nstigen Wohnraum zu schaffen, verfehlt. Zudem sind Abschreibungsmodelle nur f&uuml;r private Unternehmen interessant, die in h&ouml;herem Ma&szlig;e zu versteuernde Gewinne erzielen. Wohnungsbaugenossenschaften und kommunale Wohnungsunternehmen fallen daher aus der geplanten F&ouml;rderung heraus &ndash; obwohl gerade sie, wie mehrere Gutachten betonen, preiswerten Wohnraum schaffen und auch im sozialen Wohnungsbau engagiert sind, im Gegensatz zu Privatinvestoren<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/foerderung-preiswerter-wohnungen-verbaende-und-fachleute-sehen-regierungsplaene-kritisch\/13493666.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wieder einmal folgt die Bundesregierung blind der neoliberalen Ideologie, dass private Investoren immer alles besser k&ouml;nnen als der Staat.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wohnkosten machen Studium zur Besserverdiener-Frage<\/strong><br>\nDie Mietpreise f&uuml;r Studentenunterk&uuml;nfte steigen rasant. Mancher bleibt bei den Eltern, hilft Senioren im Austausch gegen Unterbringung oder verzichtet auf einen festen Wohnsitz. Der Staat sieht zu. [&hellip;]<br>\nnnerhalb eines halben Jahrzehnts sind die Wohnkosten in vielen Universit&auml;tsst&auml;dten explodiert. Laut einer Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft K&ouml;ln (IW) ist Berlin mit einem Plus von fast 30 Prozent seit 2010 Spitzenreiter. In M&uuml;nchen sind Studentenbuden ebenfalls um 20 Prozent teurer geworden, in Bremen und Kiel um 13,4 beziehungsweise 13,2 Prozent. Die Preissteigerungen sind Folge eines schrumpfenden Angebots. In Berlin, Frankfurt, Stuttgart, M&uuml;nchen hat sich die Menge der inserierten Wohnungen innerhalb von f&uuml;nf Jahren bis zu einem Drittel reduziert.<br>\nNicht mehr die Frage &ldquo;Wie will ich wohnen?&rdquo; stellen sich Studenten, sondern &ldquo;Wo komme ich unter?&rdquo;. Der Faktor Wohnen beherrscht ihre finanzielle Kalkulation. &ldquo;Die Studenten m&uuml;ssen einen Gro&szlig;teil ihres Budgets f&uuml;r Wohnen aufwenden, darunter leidet das Studium, die meisten m&uuml;ssen arbeiten gehen&rdquo;, sagt Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekret&auml;r des Deutschen Studentenwerks.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article154743861\/Wohnkosten-machen-Studium-zur-Besserverdiener-Frage.html\">WELT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Migrationsexpertin: &ldquo;Nach sechs Monaten kommt die Aussichtslosigkeit&rdquo;<\/strong><br>\nJobs und Sprachkurse reichen nicht. F&uuml;r die gute Integration von Fl&uuml;chtlingen muss das Schulsystem umgekrempelt werden, so Barbara Herzog-Punzenberger<br>\nWie kann Integration gelingen? Dar&uuml;ber ber&auml;t die Regierung am Dienstag mit den Sozialpartnern. Migrationsexpertin Barbara Herzog-Punzenberger hat Anregungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000035719999\/Migrationsexpertin-Nach-sechs-Monaten-kommt-die-Aussichtslosigkeit\">derStandard.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Bernie Sanders and Allies Aim to Shape Democrats&rsquo; Agenda After Primaries<\/strong><br>\nEven as his chances of winning the Democratic presidential nomination slip away, Senator Bernie Sanders and his allies are trying to use his popularity to expand his political influence, setting up an ideological struggle for the soul of the Democratic Party in the post-Obama era.<br>\nAides to Mr. Sanders have been pressing party officials for a significant role in drafting the platform for the Democratic convention in July, aiming to lock in strong planks on issues like a $15-an-hour federal minimum wage, breaking up Wall Street banks and banning natural gas &ldquo;fracking.&rdquo;<br>\nAmid his unexpectedly strong showing in the Democratic primaries, Mr. Sanders has tapped his two-million-person donor list to raise money for liberal congressional candidates in New York, Nevada and Washington State. And in the waning months of Barack Obama&rsquo;s presidency, Mr. Sanders&rsquo;s allies are testing their muscle against the White House, mounting a public attack on the president&rsquo;s housing secretary, Juli&aacute;n Castro, over his department&rsquo;s sales of delinquent mortgages to banks and private equity firms.<br>\n&ldquo;There is a greater goal here,&rdquo; said Representative Ra&uacute;l M. Grijalva of Arizona, a co-chairman of the Congressional Progressive Caucus, who sent a letter to Mr. Castro criticizing the mortgage sales. &ldquo;The contribution of Bernie that will be lasting for us is that we will coalesce around an agenda.&rdquo;<br>\nThe pressure from Mr. Sanders and his allies is putting the party establishment, which is closely aligned with Hillary Clinton, in a delicate position. Democratic leaders are wary of steering the party too far left, but do not want to alienate the Sanders supporters whose votes Mrs. Clinton needs in November, or risk losing the vast new donor base Mr. Sanders has created.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2016\/04\/25\/us\/politics\/bernie-sanders-campaign.html?hp&amp;action=click&amp;pgtype=Homepage&amp;clickSource=story-heading&amp;module=first-column-region&amp;region=top-news&amp;WT.nav=top-news&amp;_r=1\">The New York Times<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Der linke Fr&uuml;hling in den USA k&ouml;nnte jedoch sehr schnell erstickt werden, wenn Hillary Clinton die n&auml;chste Pr&auml;sidentin werden sollte.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>AfD-Steuerpl&auml;ne w&uuml;rden Besserverdiener entlasten<\/strong><br>\nNach einer Studie k&ouml;nnten die Pl&auml;ne der AfD f&uuml;r einen neuen Steuer-Stufen-Tarif den Staat mehrere Milliarden Euro kosten. Die Partei will daf&uuml;r bei den Sozialabgaben k&uuml;rzen.<br>\nAuf ihrem Bundesparteitag Ende n&auml;chster Woche will die AfD nicht nur ihre Haltung zu Migration und Islam festschreiben. In ihrem ersten Grundsatzprogramm wird die junge Partei auch in etlichen anderen Bereichen Stellung beziehen, darunter die Steuerpolitik. Geht es nach dem Programmvorschlag der Parteif&uuml;hrung, strebt die AfD eine &bdquo;drastische Reform des Steuerrechts&ldquo; an. Hauptziel sei eine Entlastung von Mittel- und Geringverdienern. Dem eigenen Anspruch werden die Rechtspopulisten Steuerexperten zufolge nur zum Teil gerecht &ndash; deutlich profitieren w&uuml;rden Besserverdiener. Je nach Zuschnitt der Reformpl&auml;ne drohen dem Staat au&szlig;erdem Einnahmeverluste im zweistelligen Milliardenbereich. Parteichef J&ouml;rg Meuthen nimmt deshalb auch die Sozialausgaben aufs Korn.<br>\nIn ihrem Leitantrag f&uuml;r den Parteitag schl&auml;gt die AfD-Spitze vor, den heutigen linearen Einkommensteuertarif mit seiner gleitend steigenden Belastung der Bruttoeinkommen durch einen neuen Stufentarif zu ersetzen. Wo die Stufen liegen sollen, wird nicht gesagt. Politisch ist ein Stufentarif eigentlich ein alter Hut. Der fr&uuml;here CDU-Finanzexperte Friedrich Merz hatte einst drei S&auml;tze von zw&ouml;lf, 24 und 36 Prozent vorgeschlagen. Der Vorteil eines solchen bierdeckeleinfachen Tarifs liegt in seiner Transparenz. Jeder k&ouml;nnte sich seine Belastung ausrechnen. Der Nachteil liegt darin, dass ein Stufentarif eben weniger abstuft: Die Steuer wird zwar einfacher, aber nicht unbedingt sozialer.<br>\nWeil Details des AfD-Vorschlags nicht bekannt sind, lassen sich seine finanziellen Folgen nicht absch&auml;tzen. Tatsache ist aber, dass Gering- und Mittelverdiener im jetzigen Steuertarif &uuml;berproportional belastet werden. Dem AfD-Co-Chef J&ouml;rg Meuthen zufolge sollte diese Unwucht m&ouml;glichst begradigt werden. Eine vollst&auml;ndige Korrektur w&uuml;rde nach den Worten des Steuerexperten des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW), Stefan Bach, den Staat &bdquo;tendenziell 25 bis 30 Milliarden Euro&ldquo; kosten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/afd-steuerplaene-wuerden-besserverdiener-entlasten-14198630.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Nat&uuml;rlich hat die FAZ v&ouml;llig Recht mit ihrer Warnung vor diesem v&ouml;llig asozialen, staats- und wirtschaftsfeindlichen Programm. Allerdings hat die FAZ &auml;hnliche oder noch radikalere Programme, wenn sie von der FDP (<a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/steuerpolitik-fdp-will-unternehmenssteuern-auf-28-prozent-senken-1210219.html\">Hermann Otto Solms<\/a>) oder von der CDU (<a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/steuerreform-kirchhof-hat-keine-chance-11518.html\">von dem erw&auml;hnten Friedrich Merz oder Paul Kirchhof<\/a> ) kamen, nicht gegei&szlig;elt, sondern &auml;u&szlig;erst wohlwollend besprochen. Die CSU fordert ja heute noch die Abschaffung der Erbschaftsteuer und niedrigere Sozialabgaben&hellip; alles dieselbe radikale So&szlig;e. Wer ist eigentlich auf die Idee gekommen, die Wirtschaftsextremisten von der AfD als &ldquo;wirtschaftsliberale Professoren&rdquo; sch&ouml;nzureden? Lucke, Henkel, Starbatty, Meuthen und Konsorten sind in ihrem Metier nicht minder extremistisch als der p&ouml;belnde rechtsradikale Rand in der AfD.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Bei der ARD sitzt die Atlantik-Br&uuml;cke in der ersten Reihe: Ingo Zamperoni wird Tagesthemen-Moderator<\/strong><br>\nDie ARD hat gestern bekanntgegeben, dass der 41-J&auml;hrige Ingo Zamperoni ab Oktober im Wechsel mit Caren Miosga die Tagesthemen moderieren wird. Die Medienbranche kommentiert die Entscheidung wohlwollend bis lobend. Was dabei jedoch unter den Teppich gekehrt wird: Ebenso wie der Moderator des ZDF heute journals, Claus Kleber, ist Zamperoni langj&auml;hriges Mitglied des Vereins Atlantik-Br&uuml;cke e.V., ein Netzwerk, das die St&auml;rkung der Elitenpositionen dies- und jenseits des Atlantiks zum Ziel hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/37964-bei-ard-sitzt-atlantik-brucke\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-33122","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33122","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=33122"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33122\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":33132,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33122\/revisions\/33132"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=33122"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=33122"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=33122"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}