{"id":33149,"date":"2016-04-27T08:35:26","date_gmt":"2016-04-27T06:35:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33149"},"modified":"2016-04-27T08:35:26","modified_gmt":"2016-04-27T06:35:26","slug":"hinweise-des-tages-2612","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33149","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33149#h01\">AfD: Europas Rechtswende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33149#h02\">Die Armen in Deutschland &ndash; dem Tod so nah<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33149#h03\">Die n&auml;chste Stufe der Ungleichheitsmessung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33149#h04\">Luxleaks: Informanten drohen bis zu zehn Jahren Haft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33149#h05\">Porsche-Eigent&uuml;mer bestehen auf Millionen-Dividende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33149#h06\">Die Spenden-Revolution der stillen Milliard&auml;rin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33149#h07\">Bargeldverbote sind europarechtswidrig und erm&ouml;glichen einen totalit&auml;ren &Uuml;berwachungsstaat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33149#h08\">Official report admits TTIP &lsquo;bad for Britain&rsquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33149#h09\">Sch&auml;uble: Gewinne aus &bdquo;Streubesitz&ldquo;-Aktienverk&auml;ufen bleiben steuerfrei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33149#h10\">Alleinerziehende werden zur Kasse gebeten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33149#h11\">Rentenerh&ouml;hung: Zehntausende Rentner m&uuml;ssen jetzt Steuern zahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33149#h12\">Keine Einigung zwischen Atomkommission und Stromkonzernen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33149#h13\">Deutsche Waffenexporte: Erst Grimme-Preis, jetzt Staatsanwalt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33149#h14\">BND-Chef Schindler muss gehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33149#h15\">Militarisierung durch die Hintert&uuml;r<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33149#h16\">Barack Obama: Der letzte Pr&auml;sident des Westens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33149#h17\">Was steckte hinter der netzpolitik.org-Aff&auml;re?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33149#h18\">M&uuml;llentsorger in Sozialen Netzwerken &ndash; &bdquo;Sie berichten von Depressionen&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>AfD: Europas Rechtswende<\/strong><br>\nDie &ldquo;Alternative f&uuml;r Deutschland&rdquo; (AfD) bejubelt den Sieg des FP&Ouml;-Kandidaten Norbert Hofer in der ersten Runde der Bundespr&auml;sidentenwahl in &Ouml;sterreich. Die FP&Ouml; habe ein &ldquo;deutliches Zeichen&rdquo; gesetzt, lobt AfD-Bundesvorstandsmitglied Andr&eacute; Poggenburg. Die AfD baut ihre Zusammenarbeit mit der &ouml;sterreichischen Rechtspartei seit kurzem systematisch aus und bereitet zudem eine Kooperation mit dem franz&ouml;sischen Front National (FN) vor; der Beitritt des AfD-Europaabgeordneten Marcus Pretzell zur Fraktion &ldquo;Europe of Nations and Freedom&rdquo; (ENF), der FP&Ouml; und FN angeh&ouml;ren, gilt als m&ouml;glich. Die AfD k&ouml;nnte damit ein B&uuml;ndnis mit Parteien der &auml;u&szlig;ersten Rechten anbahnen, die in ihren L&auml;ndern jeweils zu den erfolgreichsten politischen Formationen z&auml;hlen. (&hellip;) FP&Ouml;-Generalsekret&auml;r Harald Vilimsky &auml;u&szlig;ert, ungeachtet der aktuellen Erfolge seiner Partei m&uuml;sse &ldquo;die tats&auml;chliche politische Wende&rdquo; auf dem Kontinent von Deutschland und der AfD ausgehen. (&hellip;) Die AfD hat zuletzt mehrere Erfolge bei Landtagswahlen erzielt und liegt in Umfragen inzwischen bei 14 Prozent. Ihre Strategen halten ein weiteres Erstarken f&uuml;r durchaus m&ouml;glich. Man d&uuml;rfe nur nicht zu fr&uuml;h in eine Regierungskoalition eintreten, warnt der AfD-Vizevorsitzende Alexander Gauland; bleibe man in der Opposition, dann k&ouml;nne man &ndash; &auml;hnlich wie die FP&Ouml; &ndash; noch mehr Popularit&auml;t gewinnen: &ldquo;Je &ouml;fter es zu gro&szlig;en Koalitionen kommt, umso st&auml;rker werden wir.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59353\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Armen in Deutschland &ndash; dem Tod so nah<\/strong><br>\n&Uuml;ber den Umgang mit den Besitzlosen in unserer Gesellschaft &ndash; Politik und Gesellschaft begegnen den Gestrauchelten oft voller Abscheu. Jeden Tag frisst sich die Armut ein St&uuml;ck weiter und tiefer in die Armen und &Auml;rmsten, bis von ihrem Menschsein nur noch ein St&uuml;ck Elend &uuml;brig ist. Und an diesem St&uuml;ck Elend erg&ouml;tzen sich dann Teile der Gesellschaft. Sie sch&uuml;tteln und r&uuml;tteln die Armen und setzen sie einer symbolischen Gewalt aus, die in ihrer Brutalit&auml;t der Gewalt des Stra&szlig;enschl&auml;gers, der seinem wehrlosen Opfer noch an den Kopf tritt, kaum nachsteht. Seit vielen Jahren findet eine geradezu schizophrene Politik Anwendung, die, bei Lichte betrachtet, Armut zu bek&auml;mpfen versucht, indem sie Armut noch weiter verst&auml;rkt. (&hellip;) Das Besitzb&uuml;rgertum, die h&ouml;heren Klassen und Schichten, verm&ouml;gen es oft nicht einmal auch nur ansatzweise zu erf&uuml;hlen, welche Lebensk&auml;mpfe die Armen zu bestreiten haben und welche Schicksale die Ausgegrenzten mit sich rumschleppen. Sie verstehen (oder wollen nicht verstehen), warum manche Arme so sind, wie sie sind. (&hellip;) Aus dieser Perspektive l&auml;sst sich auch erkl&auml;ren, warum die K&auml;mpfe der Armen in unserer Gesellschaft vonseiten der Medien f&uuml;r die Augen der &Ouml;ffentlichkeit nicht transparent genug gemacht werden. Denn auch viele Journalisten entstammen, wie es diverse Studien darlegen, aus den mittleren Schichten. Nicht wenige von ihnen blicken, auch wenn durchaus auch immer wieder einmal differenziertere Berichte in den Medien zu finden sind, mit denselben Vorurteilen, mit den selben &ldquo;klassenrassistischen&rdquo; (klassistischen) Ressentiments auf die Armen, wie viele andere Angeh&ouml;rige der mittleren Schichten und Klassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48022\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Ein weiteres Indiz daf&uuml;r, dass Elitenbildung und in diesem Fall schon die h&auml;ufige Herkunft von Journalisten aus einem homogenen (b&uuml;rgerlichen) Milieu gesellschaftliche Probleme am Ende noch versch&auml;rft. Es fehlt oftmals der Blick f&uuml;r die Relevanz von grunds&auml;tzlichen sozialen Fragen, weil Armut in der Alltagserfahrung der meisten Leitartikler nicht vorkommt. Chefredaktionen k&ouml;nnte geraten werden, sich vermehrt die Frage stellen, inwiefern die eigene Redaktion noch den gesellschaftlichen Querschnitt repr&auml;sentiert und &bdquo;das Ohr am Volk&ldquo; hat.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die n&auml;chste Stufe der Ungleichheitsmessung<\/strong><br>\nSollten wir andere Wege finden, um Daten zur Ungleichheit zu erheben und die Art ver&auml;ndern, wie wir sie messen? (&hellip;) Um das verst&auml;ndlich zu machen, lassen Sie mich drei Wege erkl&auml;ren, die historisch die Erhebung von Daten zur Einkommensverteilung charakterisiert haben. (&hellip;) Viele L&auml;nder begannen mit der Erhebung von standardisierten Daten in den 50er und 60er Jahren. Wir besch&auml;ftigten uns dabei mit der gesamten Verteilung: mit den Armen, den weniger Armen, der Mittelschicht, der gehobenen Mittelschicht usw. Aber gr&ouml;&szlig;tenteils liegt der Fokus auf den &bdquo;dominanten&ldquo; gro&szlig;en Gruppen, also den Mittelschichten und nicht der Spitze der Einkommensverteilung. Daf&uuml;r gibt es zwei Gr&uuml;nde:<br>\nDer erste liegt in der amtlichen Geheimhaltung. Seitdem viele westliche L&auml;nder begannen, den &ouml;ffentlichen Zugang zu Mikrodaten zu gew&auml;hren, waren viele Statistikbeh&ouml;rden besorgt, dass sehr reiche Menschen, von denen es nur einige wenige gab, identifiziert werden k&ouml;nnten, wenn Forscher Zugang zu ihrem Alter, ihrer Bildung, der Zahl ihrer Kinder und ihrem Wohnort h&auml;tten. Somit w&auml;re die von den Untersuchungen grunds&auml;tzlich garantierte Anonymit&auml;t (auf die die Befragungen angewiesen waren, um die Teilnahme der Menschen zu sichern) ernsthaft kompromittiert worden. Dementsprechend wurden die Reichen unterdurchschnittlich ber&uuml;cksichtigt. Der zweite Grund ist, dass extrem reiche Menschen ziemlich selten sind und wenn sie (einer oder zwei von ihnen) tats&auml;chlich in einem Jahr bei einer Befragung ber&uuml;cksichtigt wurden (zur Erinnerung: Befragungen sind Stichproben), k&ouml;nnte dies die Ungleichheitsstatistiken ungew&ouml;hnlich erh&ouml;hen und die Ergebnisse stark von den historischen Daten abweichen lassen. Wenn ein Forscher die Ungleichheit untersucht, w&uuml;rde es danach aussehen, dass die Ungleichheit aus irgendeinem fundamentalen Grund stark gestiegen ist, obwohl es nur dazu kam, weil nur ein paar reiche Leute mehr als sonst in der Befragung ber&uuml;cksichtigt wurden.<br>\nDaher haben sich einige Statistikbeh&ouml;rden daf&uuml;r entschieden, die Spitze der Einkommensverteilung durch das sogenannte &bdquo;top-coding&ldquo; zu zensieren, das ein Maximum f&uuml;r das Einkommen festlegt, das entweder f&uuml;r eine Kategorie oder insgesamt ausgewiesen wird. Wenn Sie beispielsweise mitgeteilt haben, dass ihre Kapitaleink&uuml;nfte f&uuml;nf Millionen US-Dollar betrugen, und der &bdquo;top code&ldquo; f&uuml;r diese Kategorie aber eine Million war, w&uuml;rde die Befragung Ihr Einkommen als eine Million registrieren. (&hellip;) Vielleicht ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um zu &uuml;berlegen, wie die Steuerdaten verbessert, wie die Steuerdaten und die Haushaltsbefragungen vergleichbarer gemacht und &ndash; das ist am anspruchsvollsten &ndash; bessere administrative Daten (wie etwa das von Piketty und Gabriel Zucman vorgeschlagene weltweite Verm&ouml;gensregister) geschaffen werden k&ouml;nnen, sowohl um Verm&ouml;gen zu besteuern, als auch um Steuerhinterziehung zu bek&auml;mpfen. Wir bewegen uns bereits auf die n&auml;chste Stufe der methodologischen Entwicklung zu, bei der die Einkommen der Reichen im Mittelpunkt stehen &ndash; weil sie so viel reicher als alle anderen geworden sind, weil sie &uuml;ber so viel politische Macht verf&uuml;gen und weil sie ihr Verm&ouml;gen verstecken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/verteilungsfrage.org\/2016\/04\/die-naechste-stufe-der-ungleichheitsmessung\/\">Verteilungsfrage.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Luxleaks: Informanten drohen bis zu zehn Jahren Haft<\/strong><br>\nSie haben die Finanzwelt ersch&uuml;ttert. Auch die europ&auml;ische Politik. Und nun wird den drei Schl&uuml;sselfiguren der &bdquo;Luxleaks&ldquo;-Ver&ouml;ffentlichungen &uuml;ber legale, aber sehr fragw&uuml;rdige Steuerdeals vor allem f&uuml;r Gro&szlig;konzerne die Rechnung pr&auml;sentiert.Vor drei Richtern des Luxemburger Bezirksgerichts m&uuml;ssen sich zwei ehemalige Mitarbeiter der Steuerberatungsfirma PricewaterhouseCoopers (PwC) als Hinweisgeber (&bdquo;Whistleblower&ldquo;) sowie der franz&ouml;sische Journalist Edouard Perrin verantworten. Ihre Anw&auml;lte haben kalkuliert: Schlimmstenfalls drohen zehn Jahre Haft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/luxleaks-informanten-drohen-bis-zu-zehn-jahren-haft\/13496186.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die, die richtig gehandelt haben, werden mit Knast bedroht, und die Verantwortlichen f&uuml;r diese unglaubliche Schweinereien, vor allem Juncker, bleiben ungeschoren und in Amt und Ehren &ndash; das ist der Skandal nach dem Skandal.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Porsche-Eigent&uuml;mer bestehen auf Millionen-Dividende<\/strong><br>\nDie Porsche SE Holding (PSE) verzichtet trotz der Verluste bei VW darauf, ihre Dividende herabzusetzen. Davon profitieren vor allem die Familien Porsche und Pi&euml;ch: An sie gehen mehr als 150 Millionen Euro Dividende. (&hellip;) 308 Millionen Euro soll die PSE nun aussch&uuml;tten an ihre Aktion&auml;re, das macht mehr als 150 Millionen Euro f&uuml;r die beiden Clans, die die Stammaktien besitzen und noch mal 150 Millionen Euro f&uuml;r die Besitzer der Vorzugsaktien, zumeist Privatleute, Banken und Versicherungen. Die Argumente sind etwas f&uuml;r Feinschmecker: Man wolle eine &ldquo;nachhaltige Dividendenpolitik fahren&rdquo;. Und der Ausblick f&uuml;r den VW-Konzern sei ja &ldquo;positiv&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/ausschuettungen-porsche-eigentuemer-bestehen-auf-millionen-dividende-1.2967077\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Dividenden sind leistungslose Einkommen. In Deutschland werden in diesem Jahr laut Handelsblatt insgesamt mehr als 40 Milliarden Euro <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/maerkte\/aktien\/anlage-dividenden-sind-die-bessere-miete\/13409294.html?mwl=ok\">ausgesch&uuml;ttet<\/a>. Die einzige Leistung der Empf&auml;nger besteht darin, &uuml;ber Besitz zu verf&uuml;gen, genauer, &uuml;ber Anteile an Kapitalgesellschaften. Sahra Wagenknecht ist nicht die Einzige, die in diesem Zusammenhang &uuml;ber neue Formen des Eigentums an Unternehmen <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48034\/1.html\">nachdenkt<\/a>, um solch eine ma&szlig;lose Wertabsch&ouml;pfung bereits an der Quelle zu stoppen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Porsche-Betriebsratschef droht mit Streiks<\/strong><br>\nDie Friedenspflicht in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie ist noch nicht abgelaufen, da spricht Porsche-Gesamtbetriebsratschef Uwe H&uuml;ck schon von Streik. &ldquo;0,9 Prozent ist ein Angebot zum Streiken&rdquo;, sagte H&uuml;ck am Dienstag bei einer Informationsveranstaltung vor den Porsche-Werkstoren in Stuttgart-Zuffenhausen vor fast 3000 Teilnehmern. Die Gewerkschaft fordert in der aktuellen Tarifrunde f&uuml;r die gut 800.000 Metallbesch&auml;ftigten im S&uuml;dwesten f&uuml;nf Prozent mehr Lohn. Die Arbeitgeber hatten zuletzt 0,9 Prozent mehr Gehalt geboten plus einer Einmalzahlung von 0,3 Prozent f&uuml;r zw&ouml;lf Monate. Das Angebot der Arbeitgeber sorgt offenbar auch f&uuml;r Unruhe bei den gut verdienenden Porsche-Mitarbeitern. &ldquo;Ich kann nicht verstehen, wie der Arbeitgeberverband so unsensibel eine Tarifverhandlung beginnen kann&rdquo;, sagte H&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/porsche-betriebsratschef-droht-mit-streiks-a-1089378.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> H&uuml;ck hat nat&uuml;rlich Recht &ndash; aber leider ist das Geld schon anderweitig verplant: &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/porsche-eigentuemerfamilien-peilen-ueberraschend-hohe-dividende-an-a-1089261.html\">Aussch&uuml;ttungen: Porsche-Eigent&uuml;merfamilien peilen &uuml;berraschend hohe Dividende an<\/a>&rdquo; Rekorddividenden und Lohnerh&ouml;hungen in H&ouml;he des Produktivit&auml;tszuwachses passen einfach nicht zueinander, da m&uuml;ssen die Arbeitnehmer mal etwas sensibler sein, vor allem die <a href=\"http:\/\/www.t-online.de\/wirtschaft\/jobs\/loehne-gehaelter\/id_77660876\/vw-legt-zum-start-der-haustarif-runde-kein-angebot-vor-situation-angespannt-.html\">Arbeitnehmer von Porsche und VW<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Spenden-Revolution der stillen Milliard&auml;rin<\/strong><br>\nWenn Amerikaner wie Bill Gates oder Mark Zuckerberg spenden, wollen sie eine globale Krankheit ausrotten, einen Kontinent retten oder die Armut in der Welt besiegen. Die Milliard&auml;re der neuen Welt denken gro&szlig;. Susanne Klatten ist in Deutschland geboren und aufgewachsen. Auch sie ist Milliard&auml;rin. Sie hat gerade eine Gro&szlig;spende von bis zu 100 Millionen Euro auf den Weg gebracht. Doch sie hat die kleinen Dinge im Blick. An bis zu 100 Projekte soll ihr Geld gehen, die meisten im eigenen Land, direkt vor der Haust&uuml;r, sozusagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article154783732\/Die-Spenden-Revolution-der-stillen-Milliardaerin.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Frau Klatten &bdquo;spendet&ldquo; &bdquo;bis zu&ldquo; 100 Millionen Euro? Ei der Daus! Alleine im Jahr 2006 hat die Dame &uuml;ber ihre BMW-Beteiligung 2,5 Milliarden Euro an Dividende kassiert. Die 2009 eingef&uuml;hrte Kapitalertragssteuer hat ihr bereits Steuerersparnisse beschert, die jedes Jahr(!) die H&ouml;he ihrer angek&uuml;ndigten &bdquo;Spende&ldquo; &uuml;bersteigen. Und wof&uuml;r &bdquo;spendet&ldquo; die Dame? Laut Artikel beispielsweise f&uuml;r Bildungsprojekte f&uuml;r Kinder aus bildungsfernen Schichten. Toll! Aber das ist doch der Job des Staates. Was meinen Sie, wie viele Lehrer der Staat einstellen k&ouml;nnte, wenn Frau Klattens Eink&uuml;nfte lediglich regul&auml;r versteuert w&uuml;rden?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Bargeldverbote sind europarechtswidrig und erm&ouml;glichen einen totalit&auml;ren &Uuml;berwachungsstaat<\/strong><br>\nStellungnahme zur Anh&ouml;rung des Landtags Nordrhein-Westfalen zu den Antr&auml;gen der FDP-Fraktion und der Fraktion der PIRATEN am 3. Mai 2016 von Dr. Norbert H&auml;ring, Wirtschaftsjournalist und Fachbuchautor (zuletzt: &bdquo;Die Abschaffung des Bargelds und die Folgen &ndash; Der Weg in die totale Kontrolle&ldquo;) (&hellip;)\n<ol>\n<li>Ein strafbewehrtes gesetzliches Verbot von Barzahlungen von mehr als 5000 Euro (oder 3000 Euro) ist zur Bek&auml;mpfung von Geldw&auml;sche, Schwarzarbeit und Terrorismus nahezu wirkungslos.<\/li>\n<li>Mit weiteren Einschr&auml;nkungen der Bargeldnutzung w&auml;re daher und aus weiteren gewichtigen Gr&uuml;nden fest zu rechnen.<\/li>\n<li>Es gibt starke Indizien f&uuml;r die Vermutung, dass die Begr&uuml;ndung der Bek&auml;mpfung der Terrorfinanzierung vorgeschoben ist.<\/li>\n<li>Was die finanziellen Interessen der B&uuml;rger angeht, sind Negativzinsen die kleinere Gefahr. Bedeutsamer  ist die Gefahr der Enteignung der Einleger im Fall von Bankenpleiten, die im Antrag der FDP nicht, in dem der PIRATEN nur kurz erw&auml;hnt wird. Daneben sind Verteilungsfragen von erheblicher Bedeutung.<\/li>\n<li>Die Gefahr f&uuml;r die b&uuml;rgerliche Privatsph&auml;re und Freiheit, die von der &Uuml;berwachung des unbaren Zahlungsverkehrs ausgeht, wird allgemein und in den Antr&auml;gen untersch&auml;tzt.<\/li>\n<li>Nationale Bargeldverbote widersprechen dem EU-Prim&auml;rrecht, auch die in manchen L&auml;ndern bereits bestehenden.<\/li>\n<li>Es w&auml;re Aufgabe des Gesetzgebers f&uuml;r ein sicheres und die Privatsph&auml;re respektierendes gesetzliches Zahlungsmittel zu sorgen, mit dem man auch unbar bezahlen kann.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/605-nrw-anhoerung\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Die Stellungnahme von Norbert H&auml;ring (die genannten 7 Punkte werden dort noch ausf&uuml;hrlich erl&auml;utert) enth&auml;lt viele wichtige Argumente. Besonders seine Erkl&auml;rung zum letzten Punkt verdient Aufmerksamkeit: <\/em><\/p>\n<p><em>&bdquo;Wie unter Punkt 4 ausgef&uuml;hrt, ist es nicht w&uuml;nschenswert und m&ouml;glicherweise auch nicht zul&auml;ssig, die Eigenschaft von Bargeld als gesetzliches Zahlungsmittel einzuschr&auml;nken oder abzuschaffen, solange der Gesetzgeber kein alternatives, insolvenzgesichertes und das Recht der B&uuml;rger auf Schutz der Intimsph&auml;re wahrendes gesetzliches Zahlungsmittel bereitstellt. (&hellip;) Es ist ein Vers&auml;umnis des Gesetzgebers, dass er, nachdem er den Gesch&auml;ftsbanken Befugnis zur Emission von Banknoten entzog und Banknoten zum staatlich emittierten gesetzlichen Zahlungsmittel machte, trotz der weiteren Entwicklung des Bankwesens hin zu einer immer gr&ouml;&szlig;eren Bedeutung unbaren Geldes tatenlos blieb und nicht einmal diskutierte, ob man nicht, aus den gleichen Gr&uuml;nden wie bei Banknoten, f&uuml;r insolvenzsicheres Buchgeld sorgen sollte. Diese politische Diskussion muss gef&uuml;hrt werden. Denn es versteht sich keineswegs von selbst, dass das von den Gesch&auml;ftsbanken in Eigeninteresse emittierte Buchgeld auch gesamtwirtschaftlich die beste L&ouml;sung ist. Da der Staat diese kurzfristigen Verbindlichkeiten der Gesch&auml;ftsbanken zu einem quasi-gesetzlichen Zahlungsmittel macht, indem er es f&uuml;r Steuer- und sonstige Zahlungen akzeptiert und da er au&szlig;erdem durch staatliche wiederkehrende Bankenrettungen zur Sicherung des Zahlungsverkehrs in Anspruch genommen wird, ist eine derartige Diskussion mehr als legitim. Die Entscheidung &uuml;ber die Art des Geldsystems darf  nicht allein den ungew&auml;hlten Experten in den Zentralbanken &uuml;berlassen werden, die historisch und tats&auml;chlich &ndash; u.a. durch engste personelle Verflechtungen &ndash; eine gro&szlig;e N&auml;he zu den Interessen der privaten Bankbranche aufweisen.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Official report admits TTIP &lsquo;bad for Britain&rsquo;<\/strong><br>\nDangerous transatlantic trade deal TTIP would have little economic or political benefits for Britain but instead leave US investors free to sue the government to get their hands on our public services, the government&rsquo;s one and only risk assessment has found. Campaigners fighting against the Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP) revealed the self-admission today as the trade talks resume in New York. A Freedom of Information request by Global Justice Now quizzed the government about what risk assessments it had carried out into TTIP. The response from the Department for Business Innovation and Skills (BIS) revealed it had only commissioned one &ndash; in 2013 from the London School of Economics (LSE). Its report found TTIP has &ldquo;lots of risks and no benefit&rdquo; to Britain.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.morningstaronline.co.uk\/a-03dd-Official-report-admits-TTIP-bad-for-Britain\">Morning Star<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Peinlich f&uuml;r die britische Regierung: selbst die renommierte London School of Economics r&auml;t von TTIP ab &ndash; auf Nachfrage der eigenen Regierung. <a href=\"https:\/\/www.gov.uk\/government\/uploads\/system\/uploads\/attachment_data\/file\/260380\/bis-13-1284-costs-and-benefits-of-an-eu-usa-investment-protection-treaty.pdf\">Hier das Gutachten im Wortlaut<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Sch&auml;uble: Gewinne aus &bdquo;Streubesitz&ldquo;-Aktienverk&auml;ufen bleiben steuerfrei<\/strong><br>\nDie in der Koalition umstrittene Besteuerung von Erl&ouml;sen aus dem Verkauf kleiner Firmenbeteiligungen wird vorerst nicht kommen. Um Existenzgr&uuml;ndungen und junge Firmen nicht zu gef&auml;hrden, werde der jetzige Zustand beibehalten, sagte Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) am Montag in Berlin auf einer Veranstaltung des Zentralverbands des Deutschen Handwerks. Urspr&uuml;nglich wollte Sch&auml;uble &ndash; wie auch die Bundesl&auml;nder &ndash; eine Steuerpflicht f&uuml;r Gewinne aus sogenannten Streubesitz-Beteiligungen einf&uuml;hren. Damit werden frei handelbare Anteile bezeichnet, die nicht von Gro&szlig;investoren gehalten werden. Es geht um Anteile, die ein Unternehmen an einem anderen h&auml;lt und die unter zehn Prozent liegen. Steuerbefreit sind bisher einbehaltene Gewinne, die durch eine sp&auml;tere Ver&auml;u&szlig;erung von Streubesitzanteilen realisiert werden. Der Bundesrechnungshof hatte diese &bdquo;nicht gerechtfertigte Bevorzugung&ldquo; kritisiert und gefordert, diese abzuschaffen. Die Beg&uuml;nstigung sei auch gestaltungsanf&auml;llig. Der Staat verzichte dadurch j&auml;hrlich auf rund 600 Millionen Euro. Auch die L&auml;nder argumentieren, dass es keine &uuml;berzeugenden Gr&uuml;nde gebe, Ver&auml;u&szlig;erungsgewinne aus Streubesitzanteilen nicht zu besteuern. Wirtschafts- und Finanzpolitiker der Union im Bundestag halten dagegen, die Steuerpflicht w&auml;re kein gutes Signal an Risikokapital-Geber und den Investitionsstandort Deutschland. Die Steuerbefreiung auf Aussch&uuml;ttungen aus Streubesitzbeteiligungen unter zehn Prozent wurde bereits abgeschafft. Die L&auml;nder pochen darauf, dass die Steuerfreiheit f&uuml;r Gewinne aus der Ver&auml;u&szlig;erung ebenso gestrichen wird wie f&uuml;r Gewinne aus Dividenden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201604253927\/kurzmeldungen\/aktuell1\/schaeuble-gewinne-aus-streubesitz-aktienverkaeufen-bleiben-steuerfrei.html\">Hintergrund<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Herr Sch&auml;uble erweist sich als offensichtlich beratungsresistent. Argumente &uuml;berzeugen diesen Bundesfinanzminister scheinbar nicht &ndash; zu tief sitzt die neoliberale Ideologie offenbar im Kopf.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Alleinerziehende werden zur Kasse gebeten<\/strong><br>\nHartz IV als Nackenschlag: Getrennt lebenden M&uuml;ttern soll f&uuml;r die Vater-Tage ihrer Kinder Geld abgezogen werden. Das sehen die Reformpl&auml;ne aus dem Haus von SPD-Bundessozialministerin Andreas Nahles vor. Die Idee ist absurd und lebensfern. So kann man nat&uuml;rlich denken: Dass ein Trennungskind, wenn es &uuml;bers Wochenende beim Vater ist, bei der Mutter zwei Tage lang keine Kosten verursacht, man ihr also &ndash; sofern sie und Kind Sozialleistungen bekommen &ndash; guten Gewissens davon etwas abziehen k&ouml;nnte. Aber w&uuml;rde nicht jeder vern&uuml;nftige Mensch so einen Gedanken bald wieder verwerfen? Weil ihm die Rechnerei und die Betr&auml;ge, um die es sich drehen wird &ndash; 15 Cent f&uuml;rs nicht gekaufte Sonntagsbr&ouml;tchen, Heizung lief an dem Tag im Kinderzimmer nicht, und geduscht hat auch nur einer &ndash; zu kl&auml;glich vorkommen w&uuml;rden? Und doch fand diese Idee Eingang in die geplante Hartz-IV-Reform, die genau benannt &bdquo;Neuntes Gesetz zur &Auml;nderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch &ndash; Rechtsvereinfachung&ldquo; hei&szlig;t und Mitte April erstmals im Bundestag beraten wurde. &bdquo;Warum belasten Sie Alleinerziehende, die zu 40 Prozent voll oder erg&auml;nzend auf Hartz IV angewiesen sind, mit diesem Gesetz so enorm?&ldquo;, fragte dort der Linken-Abgeordnete Matthias Birkwald. Die Antworten, die von Vertretern der Regierungsparteien CDU und SPD kamen, waren ausweichend und nur insofern kein Grund zur Verzweiflung, als sie den Hinweis auf &Auml;nderungsm&ouml;glichkeiten enthielten. Na hoffentlich. (&hellip;) Zwei Jahre lang hat eine Bund-L&auml;nder-Arbeitsgruppe an den Reformvorschl&auml;gen herumget&uuml;ftelt, die im Betreff &bdquo;zeitanteilige Bedarfsgemeinschafts-Zugeh&ouml;rigkeit&ldquo; vor allem Anregungen des Deutschen Landkreistags, des Deutschen St&auml;dtetags, des Deutschen St&auml;dte- und Gemeindebunds aufnehmen. Deren Ziel &ndash; Sparen &ndash; ist klar. Federf&uuml;hrendes Bundesministerium ist das f&uuml;rs Soziale, gef&uuml;hrt von der SPD-Frau Andrea Nahles, einer getrennt lebenden Kleinkindmutter noch dazu. Wie weit ihr Haus von der Hartz-IV-Welt entfernt ist, zeigt auch dieser Reformplan.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/hartz-iv-reform-alleinerziehende-werden-zur-kasse-gebeten\/13494242.html\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Rentenerh&ouml;hung: Zehntausende Rentner m&uuml;ssen jetzt Steuern zahlen<\/strong><br>\nDie bevorstehende kr&auml;ftige Erh&ouml;hung der Altersbez&uuml;ge wird f&uuml;r etliche Rentner nicht ganz so hoch ausfallen, wie sie vielleicht erwarten: Sie werden k&uuml;nftig n&auml;mlich zur Einkommensteuer herangezogen. Zum 1. Juli w&uuml;rden 160.000 Rentner erstmals steuerpflichtig, hei&szlig;t es in einem Schreiben des Bundesfinanzministeriums an den Bundestag, aus dem die Zeitungen der Funke Mediengruppe zitieren. 2017 w&uuml;rden dem Bericht zufolge damit insgesamt etwa 4,4 Millionen Ruhest&auml;ndler zur Einkommensteuer herangezogen &ndash; also jeder f&uuml;nfte der rund 20 Millionen Rentner.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/nach-rentenerhoehung-160-000-rentner-werden-steuerpflichtig-a-1089039.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Keine Einigung zwischen Atomkommission und Stromkonzernen<\/strong><br>\nIn den Verhandlungen &uuml;ber die Finanzierung des Atomausstiegs zeichnet sich weiter keine L&ouml;sung ab. Ein Scheitern der Gespr&auml;che &uuml;ber einen &bdquo;Entsorgungskonsens&ldquo; zwischen Staat und Stromkonzernen wird nicht ausgeschlossen. Die von der Regierung eingesetzte Expertenkommission und die Spitzen der vier Atomkonzerne haben sich nach Angaben aus Verhandlungskreisen auch bei einem weiteren Spitzentreffen am Montagabend in Berlin noch nicht auf einen Kompromiss verst&auml;ndigen k&ouml;nnen. Die Regierungskommission soll vorschlagen, wie die R&uuml;ckstellungen der vier Konzerne Eon, RWE, Vattenfall und EnBW von inzwischen gut 40 Milliarden Euro langfristig gesichert werden k&ouml;nnen. Das 19-k&ouml;pfige Gremium schl&auml;gt vor, dass die Unternehmen die Stilllegung und den R&uuml;ckbau der Atommeiler &uuml;bernehmen. Der Staat w&uuml;rde f&uuml;r die End- und Zwischenlagerung des Atomm&uuml;lls zust&auml;ndig sein und daf&uuml;r einen von den Konzernen finanzierten Fonds auflegen. &Uuml;ber die zu &uuml;berweisende Summe wird wegen strittiger Risikoaufschl&auml;ge nach wie vor gefeilscht. Die Verhandlungen seien weiterhin schwierig, von einer Einigung sei man noch entfernt, hie&szlig; es. M&ouml;glicherweise werde diese auch gar nicht mehr erreicht. Die Vorstellungen der Unternehmen seien innerhalb der Regierungskommission nicht mehrheitsf&auml;hig. Nun m&uuml;sse die Kommission an diesem Mittwoch entscheiden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/entsorgungskonsens-keine-einigung-zwischen-atomkommission-und-stromkonzernen\/13501074.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Deutsche Waffenexporte: Erst Grimme-Preis, jetzt Staatsanwalt<\/strong><br>\nDie Stuttgarter Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren gegen Journalisten eingeleitet, die an der Aufdeckung illegaler Waffenexporte deutscher R&uuml;stungsfirmen nach Mexiko beteiligt waren. Das best&auml;tigte Beh&ouml;rdensprecher Jan Holzner der taz. Die Strafverfolger werfen den Journalisten vor, Geheimnisse verraten und gegen das Pressegesetz versto&szlig;en zu haben. Betroffen sind Autoren der ARD-Dokumentation &bdquo;T&ouml;dliche Exporte &ndash; Wie das G36 nach Mexiko kam&ldquo; sowie des Buchs &bdquo;Netzwerk des Todes&ldquo;. Das Gesamtprojekt, zu dem taz-Recherchen beigetragen haben, wurde mit dem Grimme-Preis f&uuml;r besondere journalistische Leistungen ausgezeichnet. Die Beitr&auml;ge besch&auml;ftigen sich mit der Lieferung von Gewehren der Waffenschmiede Heckler &amp; Koch (H&thinsp;&amp;&thinsp;K) in mexikanische Bundesstaaten, f&uuml;r die keine Genehmigungen vorlagen. Sie dokumentierten auch interne Schreiben des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) und des Bundesausfuhramts (Bafa), die auf eine strafrechtlich fragw&uuml;rdige Kooperation der beiden Beh&ouml;rden mit den Waffenbauern hinweisen. Die Staatsanwaltschaft pr&uuml;ft nun, ob die Publikation der Dokumente widerrechtlich ist, weil diese zu den Ermittlungsakten im Strafverfahren gegen H&thinsp;&amp;&thinsp;K z&auml;hlten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Deutsche-Waffenexporte\/!5295140\/\">taz<\/a>\n<p><strong>Lesen Sie dazu auf den NachDenkSeiten: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27789\">Netzwerk des Todes: Die kriminellen Verflechtungen von R&uuml;stungsindustrie und Staatsapparat<\/a><\/strong><\/p>\n<p><em>Die NachDenkSeiten bem&uuml;hen sich, mit J&uuml;rgen Gr&auml;sslin auch ein Interview zur Strafverfolgung gegen ihn und seine Kollegen zu organisieren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>BND-Chef Schindler muss gehen<\/strong><br>\nDer Pr&auml;sident des Bundesnachrichtendienstes, Gerhard Schindler, soll nach Medieninformationen abgel&ouml;st werden. Sein Nachfolger an der Spitze des Auslandsgeheimdienstes werde Bruno Kahl, ein Vertrauter von Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU), berichteten &bdquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&ldquo;, NDR und WDR am Dienstagabend. Eine offizielle Best&auml;tigung daf&uuml;r gab es zun&auml;chst nicht. Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) hat kurzfristig f&uuml;r diesen Mittwoch zu einem Hintergrundgespr&auml;ch eingeladen. Es werde erwartet, dass bei dieser Gelegenheit der Wechsel verk&uuml;ndet werde, hei&szlig;t es in den Medienberichten. (&hellip;) Schindlers designierter 53 Jahre alter Nachfolger Kahl war von 2005 an Leiter des Ministerb&uuml;ros und Sprecher des damaligen Bundesinnenministers Sch&auml;uble und damit einer der f&uuml;hrenden K&ouml;pfe im Innenressort. Von 2006 bis 2009 war der promovierte Jurist Leiter des Leitungsstabes im Innenministerium. Er geh&ouml;rte damit zum engsten F&uuml;hrungszirkel um Sch&auml;uble.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/bnd-chef-schindler-muss-gehen-14201312.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Militarisierung durch die Hintert&uuml;r<\/strong><br>\nRund 600 Polizisten und Milit&auml;rangeh&ouml;rige haben in Weeze in Nordrhein-Westfalen angesichts verschiedener m&ouml;glicher Szenarien in einer b&uuml;rgerkriegs&auml;hnlichen Situation an einer &Uuml;bung teilgenommen. Das am 15. April beendete Training fand auf einer privaten Kampfanlage statt, die auf einer verlassenen Kaserne des britischen Milit&auml;rs entstand. Unter dem Titel &raquo;Lowlands Grenade&laquo; war dies Teil eines Programms, mit dem die Europ&auml;ische Union die Zusammenarbeit bei gemeinsamen sogenannten Missionen verbessern will. Zur ersten Staffel 2014 waren Spezialeinheiten aus Kenia, Kamerun, Ruanda, Uganda und dem Sudan zugegen, in diesem Jahr waren Gendarmen aus der T&uuml;rkei, Tunesien und Kamerun beteiligt. (&hellip;) Die &Uuml;bung in Weeze wurde von der Europ&auml;ischen Union finanziert. Als europapolitischer Sprecher, Experte f&uuml;r den Bereich europ&auml;ische Polizeizusammenarbeit und als Abgeordneter aus Nordrhein-Westfalen wollte ich mir ein Bild davon machen. Trotz vieler Anstrengungen war es mir als Bundestagsabgeordnetem der Linken aber unm&ouml;glich, die Veranstaltung als Beobachter zu besuchen. Bei der Europ&auml;ischen Kommission biss ich auf Granit, eine Besuchserlaubnis erhielt ich trotz mehrmaliger Nachfrage und einigem Hinhalten nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/04-25\/015.php\">Andrej Hunko in der Jungen Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Barack Obama: Der letzte Pr&auml;sident des Westens<\/strong><br>\nBarack Obama war in Deutschland. Abschiedstournee eines Mannes, der einmal der Messias war. So hatten die Deutschen ihn damals begr&uuml;&szlig;t, an jenem Tag im Juli 2008 an der Berliner Siegess&auml;ule. 200.000 Menschen waren gekommen. Nie zuvor und nie danach hat Obama vor mehr Menschen gesprochen. Sie haben ihn geliebt, auf ihn gehofft. Aber der Messias ist am glaubw&uuml;rdigsten, solange man auf ihn wartet. Sobald er sich zeigt, beginnt die Entzauberung. Und die Entzauberung des Barack Obama war gewaltig. Dieser Pr&auml;sident war eine Entt&auml;uschung. Obama ist der Mann der weihevollen Worte, denen keine Taten folgten. Daran hat sich nichts ge&auml;ndert. In der &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung lobte er jetzt die Fl&uuml;chtlingspolitik der deutschen Bundeskanzlerin &uuml;ber den gr&uuml;nen Klee. Die Kanzlerin lasse sich von Interessen und Werten gleicherma&szlig;en leiten: &ldquo;Das konnte die Welt an ihrer mutigen Haltung sehen, als die vielen Migranten nach Europa kamen &hellip; Wir k&ouml;nnen nicht einfach unseren Mitmenschen die Tore verschlie&szlig;en, wenn sie in so gro&szlig;er Not sind. Das w&auml;re ein Verrat an unseren Werten.&rdquo; Die USA haben bislang etwa 2500 Fl&uuml;chtlinge aus Syrien aufgenommen. In diesem Jahr, sagte Obama, sollen es 10.000 sein. Diese Zahl verk&uuml;ndet er in einem Land, das im vergangenen Jahr eine Million Menschen aufgenommen hat und daf&uuml;r seine politische Stabilit&auml;t riskiert. Insgesamt haben die USA im vergangenen Jahr 70.000 Fl&uuml;chtlinge aus aller Welt aufgenommen. Werte, Werte, Werte? Hamlet w&uuml;rde sagen: &ldquo;Worte. Worte. Worte.&rdquo; Wenn Moral ein Kapital ist, &uuml;ber das Staaten verf&uuml;gen, dann sind die USA bankrott.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/barack-obama-hat-die-deutschen-enttaeuscht-augstein-kommentar-a-1089080.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Unterscheidet sich Bundeskanzlerin Merkel sehr von diesem wort-gewandten US-Pr&auml;sidenten? Ein Beispiel: Die Armut hierzulande nimmt seit Jahren zu und dennoch behauptet Frau Merkel sinngem&auml;&szlig;, diesem Land gehe es so gut wie nie zuvor.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Was steckte hinter der netzpolitik.org-Aff&auml;re?<\/strong><br>\nCorrective.org sieht Parlamentarier als das eigentliche Ziel der Ermittlungen<br>\nDas Sommerloch 2015 wurde nahezu vollst&auml;ndig von der Aff&auml;re um das Ermitlungsverfahren wegen Verdachts auf Landesverrat ausgef&uuml;llt, das die Bundesanwaltschaft nicht nur gegen &ldquo;Unbekannt&rdquo; f&uuml;hrte, sondern auch gegen zwei Blogger von netzpolitik.org. Zwar beteuerte Verfassungsschutzpr&auml;sident Maa&szlig;en, seine Beh&ouml;rde habe lediglich Anzeige gegen Unbekannt erstattet, um die undichte Stelle in der Geheimhaltungskette zu finden, doch die Presse hatte ihre Story &ldquo;Geheimdienst gegen Presse&rdquo; und w&auml;hnte einen Einsch&uuml;chterungsversuch. Viele nahmen das blo&szlig;e Ermittlungsverfahren sogar als Anklage wahr und sahen die Blogger ernsthaft im Gef&auml;ngnis.<br>\nNoch immer ist r&auml;tselhaft, warum der (alsbald zur&uuml;ckgetretene) Generalbundesanwalt das Verfahren auf die beiden Blogger ausweitete und diese zu einem taktisch ungeschickten Zeitpunkt fr&uuml;h dar&uuml;ber in Kenntnis setzte. Der Verdacht auf Landesverrat durch die Blogger hatte selbst f&uuml;r Rechtslaien erkennbar keine Substanz. Ein plausiblerer Ertrag eines Ermittlungsverfahrens w&auml;re die hierdurch nach &sect; 100a StPO er&ouml;ffnete M&ouml;glichkeit, die Blogger gerichtsverwertbar mit nachrichtendienstlichen Mitteln zu beobachten (A Most Wanted Man &ndash; oder doch nicht? ).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Was-steckte-hinter-der-netzpolitik-org-Affaere-3186317.html\">Markus Kompa auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>M&uuml;llentsorger in Sozialen Netzwerken &ndash; &bdquo;Sie berichten von Depressionen&ldquo;<\/strong><br>\nTausende Philippiner sortieren aus, was uns im Internet an Bildern nicht begegnen soll. Der Berliner Theaterregisseur Moritz Riesewieck hat dort recherchiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taz.de\/Muellentsorger-in-Sozialen-Netzwerken\/!5295220\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-33149","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33149","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=33149"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33149\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":33152,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33149\/revisions\/33152"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=33149"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=33149"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=33149"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}