{"id":3318,"date":"2008-07-04T08:59:08","date_gmt":"2008-07-04T06:59:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3318"},"modified":"2008-07-04T09:14:41","modified_gmt":"2008-07-04T07:14:41","slug":"hinweise-des-tages-684","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3318","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3318&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>&ldquo;Ansage an die Tarifparteien&rdquo;<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Zentralbank hebt den Leitzins auf 4,25 Prozent an. Das hilft zwar nicht gegen die Preistreiberei, setzt aber ein Zeichen. Nur was f&uuml;r eins?<br>\nBegr&uuml;ndet haben die Notenbanker diese erste Anhebung der Zinsen seit &uuml;ber einem Jahr mit dem Preisanstieg, der im Juni bei 4,0 Prozent gelegen hatte.<br>\n&ldquo;Als Inflationsbremse eignet sich die Ma&szlig;nahme nicht&rdquo;, erkl&auml;rte Claus Matecki, der zum Vorstand des Deutschen Gewerkschaftsbunds geh&ouml;rt. Schlie&szlig;lich l&auml;gen die wichtigsten Faktoren f&uuml;r den Preisauftrieb au&szlig;erhalb des Einflussbereiches der EZB-Zinsen. &ldquo;<em>Gestiegen sind vor allem die Preise f&uuml;r Energie und f&uuml;r Nahrungsmittel<\/em>&ldquo;, sagte er.\n<p>Das wei&szlig; nat&uuml;rlich auch EZB-Chef Jean-Claude Trichet. Und deshalb d&uuml;rfte die Entscheidung auch durch eine ganz andere &Uuml;berlegung motiviert sein. Trichet hat j&uuml;ngst bereits darauf hingewiesen, dass er vor allem die so genannten Zweitrundeneffekte verhindern will.<br>\n(D.h. es soll eine Lohnpreisspirale verhindert werden (WL))<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/ansage-an-die-tarifparteien\/\">taz<\/a> <\/p>\n<p>Statt einer Anmerkung verweisen wir auf den <a href=\"?p=3316\">Hinweis Ziffer 1 von gestern.<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Wenn Br&uuml;ssel schon mal sozial wird<\/strong><br>\nVor lauter Sorge um die Freiheit des Marktes haben die EU-Akteure das soziale Europa auf der Strecke gelassen. Darauf reagiert die EU-Kommission und tut endlich etwas. Genau das st&ouml;&szlig;t ausgerechnet in der &ldquo;<em>sozialen Marktwirtschaft<\/em>&rdquo; Deutschlands auf sch&auml;rfsten Widerstand. Wenn Br&uuml;ssel Benachteiligten und gesellschaftlich Diskriminierten Chancen geben will, mosern deutsche Unternehmer und ihre Freunde von den Unionsparteien &uuml;ber b&uuml;rokratischen Aufwand. Wenn die Kommission die Mitbestimmungsrechte Europ&auml;ischer Betriebsr&auml;te st&auml;rken will, ereifern sich die Funktion&auml;re in den Berliner Wirtschaftszentralen &uuml;ber &ldquo;<em>neue B&uuml;rokratie in den Betrieben<\/em>&ldquo;. Der B&uuml;rokratie-Vorwurf ist die Waffe, die vor allem deutsche Kritiker auf die Br&uuml;sseler Initiative gerichtet haben. So als h&auml;tte nicht jedes sozialpolitische Gesetz seit Bismarck den Unternehmern Aufwand beschert.\n<p>Man muss das Sozialpaket der EU-Kommission gegen &uuml;berzogene Kritik aus Deutschland in Schutz nehmen. Das hei&szlig;t nicht, dass es an den Br&uuml;sseler Pl&auml;nen nichts auszusetzen g&auml;be. Vor allem von dem Gesetz &uuml;ber die Europ&auml;ischen Betriebsr&auml;te durften alle mehr erwarten, die den Ank&uuml;ndigungen der Kommission Glauben schenkten, sie wolle Informations- und Anh&ouml;rungsrechte der Arbeitnehmervertreter st&auml;rken. Auch bei der Anti-Diskriminierungsrichtlinie bleibt vieles vage. Findigen Unternehmern wird es leicht fallen, Schlupfl&ouml;cher im Gesetz zu finden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1361645&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare&amp;em_ivw=fr_kommentar&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>NRW gibt 75 Prozent zum Gehalt f&uuml;r Langzeitarbeitslose<\/strong><br>\nArbeitgebern werden von den Argen und Optionskommunen bis zu 75 Prozent der Lohnkosten erstattet, wenn sie die Bewerber f&uuml;r einfache T&auml;tigkeiten verpflichten. 85 Millionen Euro &uuml;berweist das Bundesarbeitsministerium f&uuml;r die so genannte &bdquo;<em>Job-Perspektive<\/em>&ldquo; an NRW. Das Land unterst&uuml;tzt das Projekt mit 12,5 Millionen Euro, weitere zehn Millionen kommen von den Landschaftsverb&auml;nden.\n<p>Der Anteil der Langzeitarbeitslosen liegt dort aber immer noch bei 44,5 Prozent. Durch die &bdquo;<em>Job-Perspektive<\/em>&ldquo; will Laumann 20.000 Betroffene bis 2010 in Arbeit bringen. Mittelfristig soll daf&uuml;r die Zahl der Ein-Euro-Jobs &ndash; derzeit 55.000 &ndash; halbiert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/public\/article\/wirtschaft\/news\/585374\/NRW-gibt-75-Prozent-zum-Gehalt-fuer-Langzeitarbeitslose.html\">Rheinische Post Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Das w&auml;ren 85 Millionen, die die Arbeitgeber mitn&auml;hmen, wenn sie Langzeitarbeitslose einstellten. Ob dadurch zus&auml;tzliche Stellen geschaffen w&uuml;rden ist v&ouml;llig offen, eher ist zu bef&uuml;rchten, dass normale Besch&auml;ftigung durch lohnsubventionierte Billigjobs verdr&auml;ngt wird.<br>\n<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Mitarbeiter-Kapitalbeteiligung: Betriebsr&auml;te urteilen zwiesp&auml;ltig<\/strong><br>\nKapitalbeteiligungen f&uuml;r Mitarbeiter sind relativ selten. Derzeit gibt es in knapp acht Prozent der Betriebe entsprechende Programme, zeigt die Befragung, f&uuml;r die das WSI mehr als 2000 Betriebsr&auml;te interviewt. Die Untersuchung ist repr&auml;sentativ f&uuml;r Betriebe mit mehr als 20 Besch&auml;ftigten und Betriebsrat. In derartigen Betrieben arbeiten rund 12 Millionen Menschen in Deutschland. \n<p>Rund 80 Prozent der befragten Arbeitnehmervertreter in Betrieben mit Kapitalbeteiligung sagen, diese sei ein geeignetes Instrument zur Teilhabe an positiver Unternehmensentwicklung. Von allen Betriebsr&auml;ten sind gut zwei Drittel dieser Ansicht. &ldquo;<em>Anscheinend hat sich der Wert der von Arbeitnehmern gehaltenen Firmenanteile in der Vergangenheit meist zur Zufriedenheit der Betriebsr&auml;te entwickelt<\/em>&ldquo;, interpretiert WSI-Verg&uuml;tungsexperte Bispinck in der aktuellen Ausgabe der WSI Mitteilungen die Ergebnisse.<\/p>\n<p>Dennoch sei vielen Betriebsr&auml;ten das mit Kapitalbeteiligungen verbundene Risiko bewusst: Knapp 47 Prozent der Betriebsr&auml;te mit Praxiserfahrung stimmen einer entsprechenden Aussage zu. Unter allen Betriebsr&auml;ten sagen 67 Prozent, die Kapitalbeteiligung sei f&uuml;r Besch&auml;ftigte mit Risiken behaftet.   Insgesamt stufen Bispinck und Brehmer die Haltung der Betriebsr&auml;te als &ldquo;<em>ambivalent<\/em>&rdquo; ein. Die Hoffnung, finanzielle Beteiligung w&uuml;rde durch eine ver&auml;nderte Unternehmenskultur oder direkte Einflussnahme auf Gesellschafterebene zu mehr Mitsprache f&uuml;hren, sei &ldquo;<em>offenbar unbegr&uuml;ndet<\/em>&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/119_91448.html\">WSI-Mitteilungen 06\/2008<\/a><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/080704_umstrittene_betriebsraete.jpg\" alt=\"Umstrittene Betriebsraete\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/32015_91404.html\">Boeckler<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Die FDP, der IKB-Ausschuss und die Wahrheit<\/strong><br>\nDie FDP erw&auml;gt, einen m&ouml;glichen Untersuchungsausschuss zur Finanzkrise der Mittelstandsbank noch platzen zu lassen. Parteichef Guido Westerwelle setzt zun&auml;chst nur auf einen Fragenkatalog an Bundeskanzlerin Merkel. Das moderat klingende Angebot Westerwelles geht einher mit dem wachsenden &Auml;rger in der Bankenbranche, die sich in einem Untersuchungsausschuss unangenehmen Fragen stellen m&uuml;sste. Die Gro&szlig;banken spenden an fast alle gro&szlig;en Parteien erhebliche Summen, von denen auch die FDP im sechsstelligen Bereich profitiert. Bei den Liberalen hei&szlig;t es: &bdquo;<em>Die Bankenwelt versucht uns davon zu &uuml;berzeugen, vom Ausschuss abzulassen<\/em>.&ldquo; Laut Finanzkreisen haben sich unter anderem IKB-Chef G&uuml;nther Br&auml;unig und der Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Bankenverbands, Manfred Weber, eingeschaltet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/die-fdp-der-ikb-ausschuss-und-die-wahrheit;2007295\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Es ist eben leichter jemand mit Argumenten und einem B&uuml;ndel Geld in der Hand zu &uuml;berzeugen nur mit Argumenten und <\/em>ohne Geld.<\/p><\/li>\n<li><strong>Studie weist Zusammenhang zwischen K&uuml;ndigungsschutz und Produktivit&auml;t auf<\/strong><br>\nDas Niveau des K&uuml;ndigungsschutzes in einem Land wirkt sich auf die betriebliche und gesamtwirtschaftliche Produktivit&auml;t aus. Ist der K&uuml;ndigungsschutz zu umfangreich, kann das Wachstum der Produktivit&auml;t gehemmt werden. Dieses Fazit zieht eine vom Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) ver&ouml;ffentlichte Studie, in der OECD-Daten f&uuml;r den Zeitraum 1982 bis 2003 ausgewertet worden sind. Rein rechnerisch weisen die Autoren nach, dass &ldquo;<em>ein R&uuml;ckgang des K&uuml;ndigungsschutzniveaus um nur einen Punkt auf der Skala zu einem Produktivit&auml;tsschub von bis zu 0,4 Prozentpunkten f&uuml;hren<\/em>&rdquo; w&uuml;rde. Insbesondere Reformen des K&uuml;ndigungsschutzes f&uuml;r regul&auml;re Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse w&uuml;rden das Wachstum der Produktivit&auml;t anregen.<br>\nF&uuml;r den IZA-Experten Werner Eichhorst zeigt diese Studie, &ldquo;dass gerade Deutschland dringend eine Reform des K&uuml;ndigungsschutzes braucht&rdquo;.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.lexsoft.de\/cgi-bin\/lexsoft\/lexsoft.cgi?chosenIndex=0480&amp;aktuelles_id=141563&amp;link=a\">LexisNexis<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ftp.iza.org\/dp3555.pdf\">IZA Disussion Paper [PDF &ndash; 476 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das ist eine der typischen empirisch daher kommenden Relationsstudien. Der Teufel steckt in der Quantifizierung von empirischen Sachverhalten in Beziehung zu einem anderen empirischen Sachverhalt, hier also von K&uuml;ndigungsschutz versus Produktivit&auml;t. Wie quantifiziert man die Vielzahl der v&ouml;llig unterschiedlichen K&uuml;ndigungsschutzregelungen? Kann man den K&uuml;ndigungsschutz in unterschiedlichen L&auml;ndern &uuml;berhaupt vergleichen? Wie soll man das <a href=\"cms\/front_content.php?client=1&amp;lang=1&amp;idcat=34&amp;idart=258\">d&auml;nische Konzept der Flexicurity<\/a> mit den deutschen Hartz-Gesetzen vergleichen? Was hei&szlig;t K&uuml;ndigungsschutz in Deutschland, wo schon jetzt jedes Unternehmen Arbeitnehmer f&uuml;r 2 Jahre, Existenzgr&uuml;nder gar f&uuml;r 4 Jahr ohne K&uuml;ndigungsschutz einstellen d&uuml;rfen? Wie will man K&uuml;ndigungsschutz quantifizieren und dann noch auf Produktivit&auml;tswerte umrechnen? Die Aussage 1 Punkt Senkung des K&uuml;ndigungsschutzes = 0,4% Produktivit&auml;tssteigerung entspricht der f&uuml;r alle solche Korrelationsrechnungen geltenden Wahrheit: Gibt man Mist rein, kommt Mist raus.<\/em><\/p>\n<p>Ist der Arbeitsmarkt in Deutschland bei j&auml;hrlich &uuml;ber 6 Millionen K&uuml;ndigungen etwa nicht flexibel? <\/p>\n<p>Warum ist die Produktivit&auml;t pro Arbeitsstunde im ach so &bdquo;deregulierten&ldquo; Gro&szlig;britannien erheblich niedriger als im angeblich &bdquo;<em>regulierten<\/em>&ldquo; Deutschland? Warum wird in Deutschland pro Arbeitsstunde weit mehr als im Durchschnitt der EU und sogar <a href=\"cms\/front_content.php?idcatart=154&amp;lang=1&amp;client=1?\">&uuml;ber dem Wert der USA erarbeitet<\/a><\/p>\n<p>Woran anderem als an der h&ouml;heren Produktivit&auml;t liegt es, dass Deutschland &ndash; trotz h&ouml;herem K&uuml;ndigungsschutz &ndash; nach wie vor Exportweltmeister ist. Es gibt nun wirklich genug empirische Befunde, dass die Lockerung des Arbeitsmarktes seit 1984 keineswegs zu mehr Einstellungen gef&uuml;hrt hat. Es gibt zum Gl&uuml;ck Studien von Instituten, die nicht wie das IZA einseitig (siehe unten) der neoliberalen Wirtschaftsdoktrin anh&auml;ngen, z.B. von der <a href=\"wp-print.php?p=2715\">Internationalen Arbeitsorganisation (ILO)<\/a>: Diese Studie stellt empirische Befunde aus einem Querschnitt von 20 OECD-L&auml;ndern (1984 &ndash; 1997) dar, die belegen, dass relativ &bdquo;rigide&ldquo; (z.B. regulierte oder koordinierte) Arbeitsm&auml;rkte das langfristige Wachstum der Arbeitsproduktivit&auml;t eher steigern statt senken.<\/p>\n<p><strong>Anmerkungen Martin Betzwieser:<\/strong> Ex-Bertelsmann-Stifter und heutiger IZA-&bdquo;Experte&ldquo; Werner Eichhorst war bereits mit den Noch-Bertelsmann-Stiftern Dr. Stefan Emptner sowie die nicht erw&auml;hnten Frank Frick (Agenda Moderne Regulierung) f&uuml;r die Bertelsmann-Stiftung schon an der Benchmarkung-Gruppe zur Vorbereitung der Hartz-Reformen beteiligt (Quelle: Helga Spindler: &ldquo;War auch die Hartz-Reform ein Bertelsmann-Projekt&rdquo; aus &ldquo;Netzwerk der Macht: Bertelsmann &ndash; der medial-politische Komplex aus G&uuml;tersloh&rdquo;). Emptner und Frick arbeiten jetzt seit einiger Zeit an einem Entwurf f&uuml;r ein neues Arbeitsrecht. Bei der ersten Vorstellung hie&szlig; es: &ldquo;Das Arbeitsgesetzbuch ist kein Fall f&uuml;r den Bulldozer, aber es ist Aufgabe des Gesetzgebers, eine Art Kundenfreundlichkeit auch auf diesem Gebiert herzustellen. Was im Sozialrecht m&ouml;glich ist, sollte im Arbeitsrecht auch m&ouml;glich sein.&rdquo; Diese Drohung sollten wir alle sehr ernst nehmen.<\/p>\n<p>Quelle 1: <a href=\"http:\/\/www.iza.org\/index_html?lang=de&amp;mainframe=http%3A\/\/www.iza.org\/de\/webcontent\/personnel\/photos\/index_html%3Fkey%3D2291&amp;topSelect=personnel&amp;subSelect=staff\">IZA (Werner Eichhorst)<\/a><\/p>\n<p>Quelle 2: <a href=\"http:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/cps\/rde\/xchg\/SID-0A000F14-7E97903B\/bst\/hs.xsl\/nachrichten_79866.htm\">Bertelsmann Stiftung zum Arbeitsvertragsrecht<\/a><\/p>\n<p>Beim Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) geben sich einschl&auml;gige Politiker, Wirtschaftsfunktion&auml;re und Journalisten sowie ein paar Alibi-Gewerkschafter die Klinke in die Hand und es sind auff&auml;llig viele Aktivisten der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft vertreten. Der Pr&auml;sident des IZA ist immer noch der wegen einer Steuerhinterziehungsaff&auml;re geschasste Ex-Vorstandsvorsitzende der Deutschen Post AG Klaus Zumwinkel.<\/p>\n<p>Quelle 3: <a href=\"http:\/\/www.iza.org\/index_html?lang=de&amp;mainframe=http%3A\/\/www.iza.org\/de\/webcontent\/personnel\/policy_fellows\/index_html&amp;topSelect=personnel&amp;subSelect=policyfellows\">IZA (Policy Fellows)<\/a><\/p>\n<p>Quelle 4: <a href=\"http:\/\/www.insm.de\/Die_INSM\/Kuratoren_und_Botschafter.html;jsessionid=86FF220B653C64B1DAA0DE8B35CE40FC\">Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (Kuratoren, Botschafter, F&ouml;rderverein)<\/a><\/p>\n<p>Quelle 5: <a href=\"http:\/\/www.iza.org\/index_html?lang=de&amp;mainframe=http%3A\/\/www.iza.org\/de\/webcontent\/personnel\/photos\/index_html%3Fkey%3D483&amp;topSelect=personnel&amp;subSelect=staff\">IZA (Leitung)<\/a><\/p>\n<p><em>Ach ja, Eichhorst&acute;s Chef Dr. Hilmar Schneider, Direktor Arbeitsmarktpolitik am IZA, wollte mal 2006 Arbeitslose versteigern lassen und mit den Einnahmen die explodierenden Kosten f&uuml;r ALG-II teilkompensieren.<\/em><br>\nQuelle 6: <a href=\"http:\/\/www.iza.org\/index_html?lang=de&amp;mainframe=http%3A\/\/www.iza.org\/de\/webcontent\/personnel\/photos\/index_html%3Fkey%3D499&amp;topSelect=personnel&amp;subSelect=staff\">IZA (Hilmar Schneider)<\/a><\/p>\n<p>Quelle 7: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/jobs\/diverses\/meistbietend_aid_104938.html?drucken=1\">Focus<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Polizei darf heimlich in Wohnungen eindringen<\/strong><br>\nBayerische Ermittler d&uuml;rfen zur Installation von Spionage-Software heimlich in Wohnungen von Verd&auml;chtigen eindringen. Mit dieser Fassung des umstrittenen Gesetzes zur Online-Durchsuchung geht Bayerns CSU viel weiter als vom Bund geplant. Die Opposition in M&uuml;nchen ist richtig sauer. K&uuml;nftig d&uuml;rfen Polizei und Verfassungsschutz die Computer Verd&auml;chtiger ausforschen. Anders als vom Bund geplant, d&uuml;rfen bayerische Ermittler auch heimlich in Wohnungen eindringen, um dort Spionagesoftware zu installieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/article2175358\/Polizei_darf_heimlich_in_Wohnungen_eindringen.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Das ist wohl aus der &bdquo;Liberalitas Bavariae&ldquo; geworden, die bis heute von bayerischen Politikern im Munde gef&uuml;hrt wird, um sich selbst ihrer freiheitlichen Gesinnung zu r&uuml;hmen. Man kann nur hoffen, dass die Bayern dieses &Uuml;berwachungsgesetz der CSU bei der Landtagswahl am 28. September heimzahlen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Alle zwei Wochen diskreditiert irgendein Spinner die EU&rdquo;<\/strong><br>\nSeit dem irischen Nein zum Lissabon-Vertrag verliert die EU immer mehr an Zustimmung. Wie die Staatengemeinschaft dennoch eine Zukunft hat, erkl&auml;rt der gr&uuml;ne Europapolitiker Daniel Cohn-Bendit im Interview mit SPIEGEL ONLINE. \n<p>Cohn-Bendit:<em> &hellip;die Frage ist tats&auml;chlich: Wer will diese europ&auml;ische Politik &uuml;berhaupt noch?<\/em> <\/p>\n<p>SPIEGEL ONLINE: <em>Kennen Sie die Antwort? <\/em><\/p>\n<p>Cohn-Bendit: <em>Ich habe jedenfalls eine Vorstellung davon. Aber eine richtige Antwort wird man nur bekommen, wenn man diese Frage tats&auml;chlich stellt. Nicht irgendwelche Referenden, die niemanden interessieren. Das ist doch Gequake zum Nulltarif, ohne irgendwelche Konsequenzen. Nein, ich bin mit einer Vorlaufzeit von ein, zwei Jahren f&uuml;r ein Referendum, das nach der weiteren Integration der EU fragt. Und wer dann nein sagt, ist eben drau&szlig;en. Punkt.<\/em><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/0,1518,563726,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Solche &bdquo;Spinner&ldquo; wie Cohn-Bendit diskreditieren die EU am meisten. Das Interview ist ein typisches Beispiel arroganter Anma&szlig;ung, eines mit minimaler Wahlbeteiligung legitimierten EU-Parlamentariers. In der absolutistischen Regierungsform hie&szlig; es L`&Eacute;tat c`est moi. F&uuml;r diese Eurokraten gilt wohl &bdquo;EU c`est moi&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Klimaschutz: G8 setzt Heuchelei von Heiligendamm fort<\/strong><br>\nLaut dem deutschen Wirtschaftsstaatsekret&auml;r Bernd Pfaffenbach setzt Deutschland beim G8-Gipfel in Japan auf deutliche Fortschritte bei der Bek&auml;mpfung des Klima-Wandels. Die Teilnehmer wollten nicht hinter die Ergebnisse von Heiligendamm &ldquo;<em>zur&uuml;ckfallen<\/em>&ldquo;, sagte der ehemalige Gipfel-Sherpa von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Dazu erkl&auml;rt das globalisierungskritische Netzwerk Attac.\n<p>&ldquo;<em>Diese Aussage ist ein Witz und zeigt die f&uuml;r G8-Gipfel typische Heuchelei: In Heiligendamm wurde bekannterma&szlig;en &uuml;berhaupt kein Klimaschutzziel vereinbart &ndash; es gibt also nichts, hinter das die G8 in Japan zur&uuml;ckfallen k&ouml;nnten<\/em>&ldquo;, sagte Chris Methmann vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. Die G8 hatten in Heiligendamm leidlich verk&uuml;ndet, man ziehe &ldquo;<em>ernsthaft in Erw&auml;gung<\/em>&ldquo;, den globalen CO2-Aussto&szlig; bis 2050 zu halbieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/aktuell\/presse\/detailsicht\/datum\/2008\/07\/03\/klimaschutz-g8-setzt-heuchelei-von-heiligendamm-fort\/?cHash=eaa4f6d8b5\">attac<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Heribert Prantl: Doping bei der Wahl <\/strong><br>\nEndlich hat Karlsruhe gesagt, was schon lange gesagt werden musste: Es ist Gift f&uuml;r eine parlamentarische Demokratie, dass eine gro&szlig;e Partei besser dasteht, wenn sie weniger Stimmen hat.\n<p>Die gro&szlig;en Parteien in Deutschland und die Kanzler der Republik haben sich jahrzehntelang mit verfassungswidrigen &Uuml;berhangmandaten gedopt. Sie standen besser da, als sie ohne falsche Stimmgewichtung und ohne falsche Sitzverteilung dagestanden h&auml;tten; und wom&ouml;glich w&auml;ren sie &uuml;berhaupt nicht Kanzler oder Minister geworden (oder w&auml;ren es jedenfalls nicht so lange gewesen).<\/p>\n<p>Das Gericht hat es zugelassen, dass auch noch der n&auml;chste Bundestag 2009 nach verfassungswidrigen Regeln gew&auml;hlt wird &ndash; das ist nicht in Ordnung (auch wenn es gute Zeit braucht, ein Wahlrecht zu erarbeiten, in dem alle Stimmen gleich sind, aber eben nicht manche noch gleicher). Das Gericht nimmt sich selbst nicht ganz ernst.<\/p>\n<p>Ist es tolerabel, dass auf den Sitzen der verschiedenen Parteien im Bundestag sehr unterschiedliche Stimmgewichte liegen? Kann es angehen, dass die eine Partei einige tausend Stimmen mehr braucht, um einen Sitz zu erringen als die andere? Vor allem kleinere und mittlere Parteien werden auf diese Weise benachteiligt.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/,tt3m1\/deutschland\/artikel\/621\/184047\/\">SZ<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/pressemitteilungen\/bvg08-068\">Bundesverfassungsgericht<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>SPD-Spitze will Ypsilanti Linksb&uuml;ndnis ausreden <\/strong><br>\nDie SPD bef&uuml;rchtet, dass Andrea Ypsilanti erneut eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei plant &ndash; um sich mit deren Hilfe endlich zur hessischen Ministerpr&auml;sidentin w&auml;hlen zu lassen. Parteichef Kurt Beck, seine drei Stellvertreter und Generalsekret&auml;r Hubertus Heil wollten sich in den kommenden Wochen deshalb gemeinsam mit Ypsilanti treffen und sie von einer solchen Aktion abhalten, verlautete aus der Parteispitze. Aus der Spitze in Berlin hie&szlig; es, zwischen Beck, seinen beiden zum konservativen SPD-Teil z&auml;hlenden Stellvertretern Frank-Walter Steinmeier und Peer Steinbr&uuml;ck sowie der dem linken Fl&uuml;gel angeh&ouml;renden Vize Andrea Nahles herrsche in dieser Frage v&ouml;lliges Einvernehmen.\n<p>Sollte sie Erfolg haben und den gesch&auml;ftsf&uuml;hrenden Ministerpr&auml;sidenten Roland Koch (CDU) abl&ouml;sen, h&auml;tte die gesamte Partei auf dem Weg zur Bundestagswahl 2009 ein massives Glaubw&uuml;rdigkeitsproblem.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/,tt4m1\/deutschland\/artikel\/607\/184033\/%20\">SZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Keinerlei Glaubw&uuml;rdigkeitsproblem f&uuml;r die SPD-Spitze bedeutet es offenbar, wenn die SPD den abgew&auml;hlten gesch&auml;ftsf&uuml;hrenden Ministerpr&auml;sidenten Koch weiter toleriert. Koch jedenfalls d&uuml;rfte sich &uuml;ber dieses Gespr&auml;ch der der Parteispitze mit Ypsilanti diebisch freuen.<\/em><\/p>\n<p><em>Sieh dazu nochmals:<\/em><\/p>\n<p> Die SPD in der &bdquo;Zwickm&uuml;hle&ldquo; http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?s=Zwickm%C3%BChle&amp;Submit.x=42&amp;Submit.y=10 <\/p>\n<p><em>Dazu passt:<\/em><\/p>\n<p><strong>Gr&uuml;ne setzen Ypsilanti unter Druck<\/strong><br>\nW&auml;hrend Hessens SPD-Chefin Andrea Ypsilanti in Frankreich Entspannung sucht, setzt sie ihr Wunschkoalitionspartner unter Druck: Immer ungeduldiger fordern die Gr&uuml;nen eine Entscheidung, ob Ypsilanti nach der ersten Pleite noch einen Anlauf zur Abl&ouml;sung von Ministerpr&auml;sident Roland Koch (CDU) wagen wird. Vehement wehrt sich der parlamentarische Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Mathias Wagner jedoch gegen die Mutma&szlig;ung, man werde es andernfalls mit der CDU versuchen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rhein-main.net\/sixcms\/list.php?page=fnp2_news_article&amp;sv[id]=4938229\">Frankfurter Neue Presse<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Teuerungsrate: Arme trifft die Inflation am h&auml;rtesten<\/strong><br>\nFast drei Jahre lang haben die vom Statistischen Bundesamt errechnete und die von den B&uuml;rgern wahrgenommene Inflation in etwa auf einem Niveau gelegen. Doch seit dem Herbst 2007 empfinden die Verbraucher die Inflation als weitaus schmerzlicher, als es die Statistiker abbilden. Dabei hat auch das Statistische Bundesamt eine Inflationsrate von drei Prozent f&uuml;r den Mai 2008 im Vergleich zum Vorjahr errechnet. \n<p>Nach neuen Berechnungen des Wirtschaftsstatistikers Professor Hans Wolfgang Brachinger von der Universit&auml;t Fribourg in der Schweiz hat diese Inflationsrate f&uuml;r Rentner eine Wirkung von sieben Prozent, wie er f&uuml;r die &bdquo;<em>Zeit<\/em>&ldquo; ermittelte. F&uuml;r Familien mit Kindern wirke sie wie f&uuml;nf Prozent, rechnete er f&uuml;r die ARD aus. Brachinger hat mit dem Statistischen Bundesamt den Index der wahrgenommenen Inflation (IWI) erarbeitet, weil nach der Euro-Einf&uuml;hrung in Deutschland die &bdquo;Teuro-Debatte&ldquo; tobte. Dem &bdquo;Stern&ldquo; sagte Brachinger: &bdquo;<em>Ein Hartz-IV-Haushalt hat gegen die Inflation keine Chance<\/em>.&ldquo; <\/p>\n<p>Diese Aussage kann Wilfried Jahn, der die Caritas-Schuldnerberatung in Pankow leitet, nur best&auml;tigen. Mehr als die H&auml;lfte seiner Klienten seien Hartz-IV- Empf&auml;nger. Und angesichts einer Preissteigerung bei Nahrungsmitteln um 7,9 Prozent werde es f&uuml;r diese &bdquo;<em>immer enger<\/em>&ldquo;. Daran &auml;nderten die vier Euro mehr, die sie seit dem 1. Juli bek&auml;men, nichts. Probleme mit Heizkostennachzahlungen habe es auch in der Vergangenheit gegeben. Ob sie zunehmen, kann Jahn nicht einsch&auml;tzen. Da dies aber oft Haushalte trifft, die nichts mehr sparen k&ouml;nnten, rechnet er mit einem vermehrten Beratungsbedarf. <\/p>\n<p>Bei der Caritas in Frankfurt am Main gibt es seit zwei Jahren eine Energieberatung f&uuml;r Hartz-IV-Empf&auml;nger. Die Heizkosten sind zwar gerade f&uuml;r diese Gruppe bisher kein Problem, weil die Kommunen daf&uuml;r aufkommen m&uuml;ssen. Aber beim Strom k&ouml;nnen auch arme Haushalte Kosten sparen. Die Caritas hat sich auf die Suche nach Sponsoren gemacht, die Energiesparlampen und Steckerleisten f&uuml;r arme Haushalte finanzieren. Wie viel Potenzial zum Energie- und Kostensparen in Hartz-IV&ndash;Haushalten vorhanden ist, wird derzeit in einem Forschungsprojekt in Freiburg und Berlin ermittelt. <\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/deutschland\/Inflation-Armut;art122,2564138?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Krankenkassen: Viel Aufruhr um ein Arschgeweih<\/strong><br>\nEigentlich g&auml;be es Probleme genug. Die Kassenbeitr&auml;ge steigen und steigen, &Auml;rzte und Kliniken beklagen ihre katastrophale Finanzausstattung, und die Horrormeldungen &uuml;ber die Einf&uuml;hrung des Gesundheitsfonds halten sich hartn&auml;ckig. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat dennoch andere Priorit&auml;ten. Allen voran: schlecht gemachte Stei&szlig;beintattoos, entz&uuml;ndete Nabelpiercings und abgest&uuml;rzte Plastik-Br&uuml;ste.\n<p>Wenn es der Sache dient, funktioniert die Ministerin &ndash; wie aktuell geschehen &ndash; schon einmal 136 000 Vertrags&auml;rzte zu Hilfssheriffs der Krankenkassen um. Dass sie damit &ndash; en passant &ndash; mit den Grundprinzipien der gesetzlichen Krankenversicherung bricht, scheint sie nur am Rande zu interessieren. Auch dass Mediziner und Sozialverb&auml;nde bereits den Ausverkauf der &auml;rztlichen Schweigepflicht beklagen &ndash; in den 2000 Jahren vor Ulla Schmidt hat daran niemand ernsthaft ger&uuml;ttelt &ndash; h&auml;lt man in Berlin f&uuml;r &uuml;berzogen. Immerhin w&uuml;rden die Patienten doch von den &Auml;rzten dar&uuml;ber informiert, dass die Folgekrankheit der Kasse gemeldet werde und daraus zus&auml;tzliche Kosten entstehen k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/versicherungen\/krankenversicherung\/krankenkassen-viel-aufruhr-um-ein-arschgeweih_aid_315136.html?drucken=1\">Focus<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Das tut jetzt zwar nichts zur Sache, aber der Begriff &bdquo;Arschgeweih&ldquo; ist out; der neue umgangssprachliche Begriff f&uuml;r Stei&szlig;bein-T&auml;towierungen ist &bdquo;Schlampenstempel&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Hessen: Abschaffung der Studiengeb&uuml;hren &ndash; Gesetz in Kraft getreten<\/strong><br>\nDie im ersten Anlauf wegen eines kapitalen Fehlers gescheiterte Abschaffung der Studiengeb&uuml;hren in Hessen ist in Kraft getreten. Ministerpr&auml;sident Roland Koch (CDU) hat das von SPD, Gr&uuml;nen und Linken im Landtag verabschiedete Gesetz unterzeichnet. Inzwischen ist es im Gesetz- und Verordnungsblatt des Landes ver&ouml;ffentlicht. \n<p>Allgemeine Studiengeb&uuml;hren von 500 Euro pro Semester hatte die CDU vor eineinhalb Jahren in Hessen eingef&uuml;hrt worden. Zuvor gab es bereits Geb&uuml;hren f&uuml;r Langzeitstudenten und Zweitstudieng&auml;nge, die nun ebenfalls abgeschafft sind. Die Gr&uuml;nen-Landtagsabgeordnete Sarah Sorge sagte den Hochschulen am Donnerstag zu, die ihnen damit entgehenden Eink&uuml;nfte auf Dauer aus dem Landeshaushalt zu erstatten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/frankfurt_und_hessen\/nachrichten\/hessen\/?em_cnt=1362114\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/p>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Haushaltssperre in Hessen nach kostspieligen Beschl&uuml;ssen<\/strong><br>\nMit einer Haushaltssperre hat Hessens Finanzminister Karlheinz Weimar (CDU) auf kostspielige Beschl&uuml;sse von Landtag und Landesregierung reagiert. Rund 80 Millionen Euro m&uuml;ssten eingespart werden, um die von Regierung und allen Fraktionen gewollten Einkommensverbesserungen der Angestellten und Beamten zu finanzieren, sagte Weimar am Mittwoch in Wiesbaden. SPD und Gr&uuml;ne forderten einen Nachtragshaushalt.<\/p>\n<p>Weimar sagte, er wolle ein Zeichen setzen. Derzeit gebe es eine Tendenz, leichtfertig mit Ausgaben umzugehen. Sollte der Landtag noch mehr kostentr&auml;chtige Beschl&uuml;sse fassen, werde er die Sperre versch&auml;rfen. Dann m&uuml;ssten m&ouml;glicherweise auch Leistungen f&uuml;r soziale Zwecke gek&uuml;rzt werden. Zus&auml;tzliche Schulden &uuml;ber die f&uuml;r dieses Jahr geplanten 547 Millionen Euro hinaus lehnte er ab. Er halte zudem an dem Ziel fest, 2011 einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen.<\/p>\n<p>Zu den teuren Beschl&uuml;ssen der vergangenen Monate z&auml;hlte Weimar die von SPD, Gr&uuml;nen und Linken durchgesetzte Abschaffung der Studiengeb&uuml;hren und die einstimmig beschlossenen 1000 zus&auml;tzlichen Referendare. Die daf&uuml;r erforderlichen 30 Millionen Euro h&auml;tten allein aber noch keine Sperre erfordert, sagte der Minister.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rhein-main.net\/sixcms\/list.php?page=fnp2_news_article&amp;sv[id]=4935190\">Frankfurter Neue Presse<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> So kann man die Umsetzung des Gesetzesbeschlusses zur Abschaffung der Studiengeb&uuml;hren auch noch stoppen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Nochmals: Benzinpreissteigerung<\/strong><br>\nIn den Hinweisen des Tages vom 1.Juli 2008 habe ich einen Beitrag von Rudolph Chimelli in der S&uuml;ddeutschen Zeitung vom 25.Juni referiert, in dem die Preissteigerung pro Barrel Erd&ouml;l mit dem Wertverfall des Dollars gegen&uuml;ber dem Euro gegengerechnet wurde. Chimelli kam zum Ergebnis, dass der &Ouml;lpreis kaum h&ouml;her sei als vor 6 Jahren. Ich muss eingestehen, dass ich die dort genannten Zahlen nicht kontrolliert und nicht selbst noch einmal recherchiert habe. Das war ein Fehler. <\/p>\n<p>Zu diesem Hinweis haben wir eine Vielzahl von Mails bekommen, die die in dem referierten Artikel gemachten Aussagen bestritten haben. Ich hatte mir deshalb vorgenommen, diese Berechnung noch einmal selbst zu pr&uuml;fen. Ein Leser hat mich zwischenzeitlich auf  Grafiken des Bundesfinanzministeriums hingewiesen, in denen die Entwicklung der Benzin-, Diesel- und Roh&ouml;lpreise, des Dollarkurses und der Mineral&ouml;lsteuer von 1990 bis 2006 und in einer zusammenfassenden &Uuml;bersicht von 1950 bis 2006 dargestellt wird.  Obwohl die Entwicklung der letzten beiden Jahre in diesen Grafiken noch nicht erfasst sind, ergibt sich daraus, dass die Zahlen in dem Beitrag der SZ nicht stimmen k&ouml;nnen. <\/p>\n<p>Leider lassen sich die Grafiken nicht kopieren, aber Sie brauchen dazu nur die unten angegebene Adresse anklicken, dann k&ouml;nnen Sie sich selber ein Bild &uuml;ber die Entwicklung der Benzin- und Dieselpreise, des Preises f&uuml;r das Roh&ouml;l, des Dollarkurses und der Einnahmen aus der Mineral&ouml;lsteuer machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundesfinanzministerium.de\/nn_3380\/DE\/Wirtschaft__und__Verwaltung\/Steuern\/Energiebesteuerung\/Energiepreise\/001__3,templateId=raw,property=publicationFile.pdf%20\">Bundesministerium der Finanzen [PDF &ndash; 72 KB]<\/a> <\/p>\n<p>In weiteren Grafiken ist die Zusammensetzung der Benzin-, Diesel- und Heiz&ouml;lpreises dargestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundesfinanzministerium.de\/nn_3380\/DE\/Wirtschaft__und__Verwaltung\/Steuern\/Energiebesteuerung\/Energiepreise\/001__1,templateId=raw,property=publicationFile.pdf\">Bundesministerium der Finanzen [PDF &ndash; 148 KB]<\/a> <\/p>\n<p>Lesen Sie auch eine Stellungnahme des BMF zur aktuellen <a href=\"http:\/\/www.bundesfinanzministerium.de\/nn_3380\/DE\/Wirtschaft__und__Verwaltung\/Steuern\/Energiebesteuerung\/Grundlagen\/001.html\">Diskussion um die H&ouml;he der Benzinpreise<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3318","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3318","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3318"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3318\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3318"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3318"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3318"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}