{"id":33262,"date":"2016-05-04T17:42:16","date_gmt":"2016-05-04T15:42:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33262"},"modified":"2016-05-04T17:42:16","modified_gmt":"2016-05-04T15:42:16","slug":"hinweise-des-tages-ii-245","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33262","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33262#h01\">Wir retten die Falschen, na und?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33262#h02\">Fischer im Recht \/ B&ouml;hmermann II: Fehlschl&auml;ge und R&uuml;cktritte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33262#h03\">Visumfreiheit: Herzlich willkommen, T&uuml;rken!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33262#h04\">Sch&auml;uble und die EZB: Der Feuerschrei des Brandstifters<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33262#h05\">Expansive Budgetpolitik: Investitionen f&ouml;rdern, Besch&auml;ftigung schaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33262#h06\">Raubzug der Reichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33262#h07\">Mobile Besch&auml;ftigte in Deutschland zwischen prek&auml;rer Besch&auml;ftigung und Ausbeutung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33262#h08\">Erkenntnisse aus der Mindestlohnforschung des IAB<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33262#h09\">Keine Sozialhilfe f&uuml;r EU-B&uuml;rger*innen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33262#h10\">Albtraum Start-up<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33262#h11\">Servus TV: Mitarbeiter wollten Betriebsrat gr&uuml;nden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33262#h12\">Streit um die Russland-Sanktionen (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33262#h13\">Bundesregierung opfert Fl&uuml;chtlingsrechte bei Erdogan-Deal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33262#h14\">Richtlinien-Entwurf: Gr&uuml;ne fordern EU-weiten Schutz f&uuml;r Whistleblower<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33262#h15\">NSU-Ermittlungen: Sch&uuml;tzt das Bundeskriminalamt Ralf Wohlleben?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33262#h16\">Totalit&auml;re Milizen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33262#h17\">Repressionswelle in &Auml;gypten &ndash; Bundesinnenministerium hilft mit Ausbildung und &bdquo;Sicherheitsabkommen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33262#h18\">Geld f&uuml;r Projekte: Bundesregierung &amp; die Clinton Foundation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33262#h19\">Masterplan f&uuml;r Bildung von Fl&uuml;chtlingen gefordert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33262#h20\">Exzellenzinitiative: Geldbeschaffung als Selbstzweck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33262#h21\">SZ, NDR und WDR Warum der Rechercheverbund viele Fragen aufwirft<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wir retten die Falschen, na und?<\/strong><br>\nDiese Meldung kommt ein Jahr zu sp&auml;t: Weniger als f&uuml;nf Prozent der Hilfsmilliarden haben Griechenland geholfen &ndash; mehr als 95 Prozent flossen in europ&auml;ische Banken zur&uuml;ck. Das ist zwar nicht neu, wurde nun aber auf Heller und Pfennig nachgerechnet. &bdquo;Mit den Hilfspaketen wurden vor allem europ&auml;ische Banken gerettet&ldquo;, sagt ESMT-Pr&auml;sident Rocholl, der die Studie leitete.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/wir-retten-die-falschen-2\/\">Lost in Europe<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/griechenland-hilfsmilliarden-retteten-vor-allem-banken-a-1090710.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.P.:<\/strong> Merkw&uuml;rdigerweise bedarf es immer Studien, um das Offensichtliche zu beglaubigen. Kritiker des Austerit&auml;tskurses gegen&uuml;ber Griechenland sagen das bereits seit Beginn der &ldquo;Rettungsma&szlig;nahmen&rdquo;.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.K.:<\/strong> Langsam kommt der Kern der grandiosen &bdquo;Rettungspolitik&ldquo; f&uuml;r &bdquo;Griechenland&ldquo; unter F&uuml;hrung von Merkel, Sch&auml;uble &amp; Co. auch bei der SPIEGEL Redaktion an. Wir k&ouml;nnen gespannt sein, ob morgen der heutige Bericht dort wieder vergessen ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Fischer im Recht \/ B&ouml;hmermann II: Fehlschl&auml;ge und R&uuml;cktritte<\/strong><br>\nDieser sogenannte Paragraf 103 Strafgesetzbuch (&ldquo;Beleidigung von Organen und Vertretern ausl&auml;ndischer Staaten&rdquo;) jedenfalls, das hat sie jetzt mal nachschauen lassen, ist total &ldquo;aus der Zeit&rdquo; gefallen, meint: &Uuml;berholt, &uuml;berfl&uuml;ssig, unzeitgem&auml;&szlig;. Ergo: muss sofort aufgehoben werden. Da staunt der Strafrechtskommentator, -dogmatiker, -lehrer: In der Geschichte des Deutschen Strafrechts gab es noch keinen Fall, in dem mit &auml;hnlicher Geschwindigkeit die Aufhebung eines Straftatbestands von h&ouml;chster staatlicher Ebene gefordert und ins Werk gesetzt wurde, nur weil ein Verfahren beim Amtsgericht Mainz drohte. Schon liegt ein erster Entwurf aus Nordrhein-Westfalen vor, weitere Verfasser wetteifern um die Urheberrechte an der faszinierenden Idee: Stoppt Erdogan! Befreit B&ouml;hmermann!<br>\nWir sind selbstverst&auml;ndlich vollkommen beeindruckt. Bisher dachten wir, es dauere vier Legislaturperioden, um auch nur einen redaktionellen Fehler aus dem Strafgesetzbuch zu streichen, von purem Bl&ouml;dsinn (etwa &sect; 297) und anerkannten schweren systematischen Fehlern (siehe &sect;&sect; 244, 250 StGB) ganz zu schweigen.<br>\nDie Wirklichkeit der Politik f&uuml;hrt uns vor Augen, wie viel das Gerede von Sachverst&auml;ndigen, Rechtslehrern, Organen der juristischen Fachpresse und Stimmen aus der Praxis wert ist: Nichts. Paragraf 103 Strafgesetzbuch soll &ldquo;m&ouml;glichst noch vor der Sommerpause&rdquo; aufgehoben werden, sagt die Bundeskanzlerin. Warum? Drohen Massendelikte? Kommt der Schah zu Besuch? Nimmt die Zahl der Beleidigungen von Elisabeth II &uuml;berhand? Nichts von alledem. Es droht allein, dass Herr B&ouml;hmermann angeklagt oder gar verurteilt wird.<br>\nEhrlich? Ist da drau&szlig;en irgendjemand, der ernstlich glaubt, die Drohung einer &ldquo;ungerechten&rdquo; Geldstrafe gegen den Komiker B. veranlasse die Regierung zu derlei r&auml;tselhaften Zuckungen? Oder ist es nicht eher so: Dass die sogenannte Stimme des Volkes, der versammelten Netzkomiker und des guten alten P&ouml;bels einmal kurz aufjaulte, woraufhin die Eliten einknickten wie Wattest&auml;bchen vor dem Durchsto&szlig;en des Trommelfells? Anders gefragt: Wer f&uuml;rchtet sich hier? Und warum?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2016-05\/jan-boehmermann-satire-ruecktritt-revisionsrecht-fischer-im-recht\/komplettansicht\">Fischer im Recht auf Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Visumfreiheit: Herzlich willkommen, T&uuml;rken!<\/strong><br>\nSollen T&uuml;rken ohne Visum in den Schengenraum einreisen d&uuml;rfen? Selbstverst&auml;ndlich! Das ist auch eine Frage des Anstands.Reist ein Deutscher in die T&uuml;rkei, braucht er nicht einmal einen Reisepass. Ein Personalausweis gen&uuml;gt. Er darf insgesamt 90 Tage innerhalb eines halben Jahres im Land bleiben. Mit dieser Regelung will die T&uuml;rkei verhindern, dass man als Ausl&auml;nder dauerhaft in der T&uuml;rkei lebt und alle drei Monate nur einmal kurz ausreist. Wer das will, muss dann doch ein Visum beantragen. Eine vern&uuml;nftige L&ouml;sung, die es Urlaubern leicht macht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/tuerkei-und-visafreiheit-herzlich-willkommen-tuerken-kommentar-a-1090850.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Mir ist beim Gedanken, dass der Staat, der den IS so sehr unterst&uuml;tzt, wie sonst kein Staat auf der ganzen Welt, Ausweise ausstellen darf, mit denen man sich visafrei im gesamten Schengenraum aufhalten darf, nicht gerade wohl. Und das hat nichts mit &bdquo;Panik&ldquo; oder &bdquo;Angstmache&ldquo; zu tun. Es ist auch ein Treppenwitz der Geschichte, dass die T&uuml;rkei ausgerechnet unter dem Regierungschef, der die europ&auml;ischen Werte  wie kein anderer mit F&uuml;&szlig;en tritt, vom Westen derart hofiert wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Sch&auml;uble und die EZB: Der Feuerschrei des Brandstifters<\/strong><br>\nBundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble kritisiert die Niedrigzinspolitik der &shy;Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB). Dabei hat er seine Hausaufgaben nicht gemacht: Sch&auml;uble hat die EZB mit der Bew&auml;ltigung der Finanzmarkt- und Euro-Krise schlicht alleingelassen. Der EZB-Pr&auml;sident steht unter deutschem Beschuss. Verb&auml;nde, Parteien, aber auch Teile der Bundesregierung werfen Mario &shy;Draghi vor, mit seiner Niedrigzinspolitik die Sparer zu &bdquo;enteignen&ldquo;, die Banken, Sparkassen, vor allem Versicherungen in den Ruin zu treiben und damit insgesamt den deutschen Interessen zuwiderzuhandeln. Das alles k&ouml;nnte man als Lobbyistengeschw&auml;tz, Vorwahlkampf oder als hysterischen Ausdruck der Eurokrise abtun, wenn der Hintergrund nicht so ernst w&auml;re und damit die Angelegenheit einer genaueren Betrachtung bedarf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vorwaerts.de\/artikel\/schaeuble-ezb-feuerschrei-brandstifters\">Gustav A. Horn im vorw&auml;rts<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Expansive Budgetpolitik: Investitionen f&ouml;rdern, Besch&auml;ftigung schaffen<\/strong><br>\nIn den von der Bundesregierung vorgelegten Entw&uuml;rfen der Budgetgesetze zeigt sich eine Richtungs&auml;nderung hin zu einer expansiveren Budgetpolitik f&uuml;r 2016 und 2017. Wie die neue AK-Budgetanalyse zeigt, ist dieser Kurswechsel angesichts der anhaltend schwachen Wirtschaftsdynamik richtig: Die erfolgreiche Umsetzung der Steuerreform bringt wichtige Impulse f&uuml;r den privaten Konsum, gleichzeitig steigt der &ouml;ffentliche Konsum in Folge der Mehrausgaben f&uuml;r Arbeitsmarkt, Integration und Sicherheit an. Dennoch bleiben die Anstrengungen zu gering, um die drohende Steigerung der Arbeitslosigkeit abzuwenden &ndash; daf&uuml;r braucht es weitere besch&auml;ftigungsf&ouml;rdernde Investitionen in Infrastruktur und sozialen Dienstleistungen.<br>\nIm Zuge der von Banken und Finanzm&auml;rkten ausgel&ouml;sten Wirtschaftskrise stieg das Budgetdefizit in den Jahren 2009 und 2010 deutlich an. Ab 2010 wurde auf Basis der europ&auml;ischen Vorgaben die Verringerung des strukturellen Budgetdefizits in den Mittelpunkt der Wirtschaftspolitik ger&uuml;ckt. Der Saldo drehte von einem Defizit im Ausma&szlig; von 3,2 % des BIP (2010) auf einen leichten &Uuml;berschuss 2015.<br>\nDie Konsolidierung des Staatshaushalts erfolgte im EU-Vergleich Nachfrage und Besch&auml;ftigung schonend, indem sie schrittweise vorgenommen wurde, Steuererh&ouml;hungen mit relativ wenig d&auml;mpfendem Nachfrageeffekt eine wichtige Rolle spielten und parallel auch offensive Investitionsma&szlig;nahmen gesetzt wurden. Dennoch hat die Sparpolitik den Anstieg des BIP gebremst und die Arbeitslosigkeit erh&ouml;ht. Der mit den neuen Entw&uuml;rfen der Budgetgesetze vorgelegte Budgetpfad unterst&uuml;tzt ab 2016 sowohl die Nachfrage- als auch die Besch&auml;ftigungsentwicklung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/expansive-budgetpolitik-investitionen-foerdern-beschaeftigung-schaffen\/\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Also nicht lediglich beim Thema Rente scheint &Ouml;sterreich gegen&uuml;ber Deutschland im Vorteil zu sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Raubzug der Reichen<\/strong><br>\nCum-Ex Banken und Milliard&auml;re haben den Fiskus mit Aktiengesch&auml;ften um Milliarden betrogen. Dubios ist dabei die Rolle von Ministern, Beamten und Lobbyisten &ndash; noch<br>\nAn diesem Skandal haben 86 Prozent der Deutschen von vornherein &uuml;berhaupt keine Schuld. Denn 86 Prozent der B&uuml;rger hierzulande, die &auml;lter als 14 Jahre sind, besitzen keinerlei Aktien. Aktien aber waren das Werkzeug, mit dem Banken, Fonds und reiche Einzelpersonen &uuml;ber Jahre hinweg die Staatskasse pl&uuml;nderten: &bdquo;Cum-Ex&ldquo; hei&szlig;t die Masche, sie stelle &bdquo;den gr&ouml;&szlig;ten Skandal im Steuerbereich in der Geschichte der Bundesrepublik&ldquo; dar, so steht es im Einsetzungsantrag, mit dem Gr&uuml;ne und Linke einen Untersuchungsausschuss im Bundestag erzwungen haben. Am letzten Donnerstag im April tagt der Ausschuss zum sechsten Mal.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/sebastianpuschner\/raubzug-der-reichen\">der Freitag<\/a>\n<p>dazu: <strong>Das Geld zirkuliert am Staat vorbei<\/strong><br>\nWie spart ein ausl&auml;ndischer Commerzbank-Kunde Millionen? Der Trick hei&szlig;t &bdquo;Dividendenstripping&ldquo; und ist bei sogenannten Cum-Cum-Gesch&auml;ften ganz einfach. Ausgerechnet die teilverstaatlichte Commerzbank soll den Fiskus durch solch fragw&uuml;rdige Aktiengesch&auml;fte &uuml;ber Jahre hinweg um Abermillionen Euro gebracht haben.<br>\nNach einer Recherche des Bayerischen Rundfunks zusammen mit dem Handelsblatt, der Washington Post und einem New Yorker Rechercheb&uuml;ro erm&ouml;glichte das Institut offenbar ausl&auml;ndischen Anlegern so, die Kapitalertragsteuer in Deutschland zu vermeiden. Der Trick funktioniert folgenderma&szlig;en: Einmal im Jahr sch&uuml;tten deutsche Konzerne eine Dividende aus. Ausl&auml;ndische Aktion&auml;re m&uuml;ssen darauf eine Kapitalertragsteuer von 15 Prozent zahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Steuerhinterziehung-von-Banken\/!5297552\/\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Mobile Besch&auml;ftigte in Deutschland zwischen prek&auml;rer Besch&auml;ftigung und Ausbeutung<\/strong><br>\nIm europ&auml;ischen Kontext hat Arbeitsmigration in den vergangenen Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Dabei spielte die Osterweiterung der EU eine zentrale Rolle. Auch Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Zielland von Arbeitsmigrant\/innen aus Osteuropa entwickelt. Ein Grund daf&uuml;r ist das wirtschaftliche Gef&auml;lle zwischen West- und Osteuropa. Zeitweise gewann auch die Einwanderung aus S&uuml;deuropa an Bedeutung, insbesondere aus Spanien. Prek&auml;re Besch&auml;ftigung und Ausbeutung sind weit verbreitet.<br>\nMobile Besch&auml;ftigte sind Staatsangeh&ouml;rige aus anderen Mitgliedstaaten der Europ&auml;ischen Union, die sich im Rahmen von Arbeitsmigration vor&uuml;bergehend in einem anderen Land aufhalten, um dort zu arbeiten. Entscheidend ist dabei, dass diese Besch&auml;ftigten nicht notwendigerweise ihren Lebensmittelpunkt dorthin verlegen. Und selbst wenn die mobilen Besch&auml;ftigten eine dauerhafte Wohnsitznahme beabsichtigen, so ist aufgrund der prek&auml;ren Lebens- und Arbeitssituation eine erneute Migration oder eine R&uuml;ckkehr ins Herkunftsland nicht unwahrscheinlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1477\">annotazioni<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Erkenntnisse aus der Mindestlohnforschung des IAB<\/strong><br>\n&ldquo;In dieser Stellungnahme legt das IAB Erkenntnisse aus seiner Mindestlohnforschung vor. Der Mindestlohn stand einer positiven gesamtwirtschaftlichen Besch&auml;ftigungsentwicklung nicht entgegen. Die Zahl der vom Mindestlohn beg&uuml;nstigten Personen ist derzeit noch schwer zu quantifizieren. Hinzu kommen ebenfalls noch nicht genau zu beziffernde Lohneffekte. Erste Erkenntnisse dazu hat das Statistische Bundesamt k&uuml;rzlich ver&ouml;ffentlicht. Ergebnisse des IAB-Arbeitsmarktspiegels zeigen, dass die Zahl der ausschlie&szlig;lich geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigten im Januar 2015 um circa 94.000 Personen zur&uuml;ckgegangen ist. Bei etwa der H&auml;lfte dieser Personen wurde die Besch&auml;ftigung in sozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigung umgewandelt. Eine erste Evaluation mit den Daten des IAB-Betriebspanels zeigt einen moderaten negativen Besch&auml;ftigungseffekt, der haupts&auml;chlich auf eine Zur&uuml;ckhaltung in den Einstellungen und kaum auf Entlassungen von betroffenen Betrieben zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.iab.de\/1969\/section.aspx\/Publikation\/k160428p02\">IAB<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Keine Sozialhilfe f&uuml;r EU-B&uuml;rger*innen?<\/strong><br>\nDie Freiz&uuml;gigkeit von Waren, Dienstleistungen und Arbeitskr&auml;ften innerhalb der EU war und ist politisch gewollt. Nicht nur Kapital und Industrie, sondern viele Menschen aus der EU nutzen diese Freiz&uuml;gigkeit, um vor&uuml;bergehend oder dauerhaft au&szlig;erhalb ihres Heimatlandes zu leben. Sie kommen zum Studium, ziehen zu ihren schon l&auml;nger hier lebenden Angeh&ouml;rigen, haben Arbeit gefunden oder sie kommen hierher, um Arbeit zu finden. Darunter manche, um der bitteren Armut in ihrem Heimatland zu entkommen.<br>\nDie meisten Einwanderer*innen leben hier in stabilen Verh&auml;ltnissen. Was aber, wenn sie in Not geraten und die eigenst&auml;ndige Sicherung des Unterhalts ihnen nicht oder nicht mehr gelingt? Dann wird deutlich, dass nicht nur Arbeitskr&auml;fte, sondern Menschen gekommen sind. Der europ&auml;ische Gedanke der Freiz&uuml;gigkeit aber ist ein neoliberal gepr&auml;gter, der der Wirtschaft, nicht den Menschen dienen soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.grundrechtekomitee.de\/node\/773\">Grundrechtekomitee<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Erinnern Sie sich noch an den &bdquo;Briten-Bonus&ldquo;, den Cameron vor wenigen Wochen der EU &bdquo;abgerungen&ldquo; hat? Es handelte sich dabei um genau diese Einschr&auml;nkung der Sozialhilfe f&uuml;r EU-B&uuml;rger. Und wer f&uuml;hrt es als erstes ein? Die SPD-Arbeitsministerin Andres Nahles. Toll, nicht wahr?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Albtraum Start-up<\/strong><br>\nArbeit Junge Internetfirmen k&auml;mpfen mit allen Mitteln gegen Gewerkschaften und Mitbestimmung<br>\nTobias Kowalski und David Schlichting* hatten sehr klare Vorstellungen von der Arbeit in einem Start-up. Von Mitbestimmung und Verantwortung, von einer egalit&auml;ren Arbeitsatmosph&auml;re mit flachen Hierarchien. Aber sprechen sie &uuml;ber ihren ehemaligen Arbeitgeber, das Berliner Start-up GoButler, f&auml;llt Monate nach dessen Aus in Deutschland kein positives Wort. &bdquo;Die Arbeitsatmosph&auml;re war eine Katastrophe&ldquo;, sagt Schlichting. Klar, es gab viele &Uuml;berstunden. Das sei in Start-ups normal, verg&uuml;tet mit Verantwortung und Mitbestimmung. Und bei GoButler? &bdquo;Kein Einfluss, keine Verantwortung. Die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer zogen alles an sich, erzeugten aber unglaublichen Druck, Misstrauen und Chaos. Da wurden gute Leute geholt und sofort wieder vergrault&ldquo;, sagt Kowalski.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/matthias-jauch\/albtraum-start-up\">der Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Servus TV: Mitarbeiter wollten Betriebsrat gr&uuml;nden<\/strong><br>\nBei der Schlie&szlig;ung des &ouml;sterreichischen Senders Servus TV spielt auch eine Rolle, dass die Mitarbeiter einen Betriebsrat gr&uuml;nden wollten. Das best&auml;tigte der Eigent&uuml;mer Dietrich Mateschitz in einem Statement. Der Betrieb von Servus TV sei f&uuml;r das Unternehmen Red Bull wirtschaftlich untragbar geworden, hie&szlig; es gestern zun&auml;chst als Begr&uuml;ndung f&uuml;r die Schlie&szlig;ung des Kanals mit Sitz in Salzburg. Gegen&uuml;ber den &ldquo;Salzburger Nachrichten&rdquo; best&auml;tigte Unternehmenschef Dietrich Mateschitz gestern Nachmittag, dass auch die geplante Gr&uuml;ndung eines Betriebsrates den Ausschlag gegeben habe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/tv\/servus-tv-mitarbeiter-wollten-einen-betriebsrat-gruenden-a-1090740.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Streit um die Russland-Sanktionen (II)<\/strong><br>\nDeutsche Wirtschaftskreise und Vorfeldorganisationen der Berliner Au&szlig;enpolitik dringen auf eine Aufhebung der Russland-Sanktionen. Mehr als zwei Drittel der Deutschen spr&auml;chen sich daf&uuml;r aus, die Sanktionen zu beenden, berichtet die Hamburger K&ouml;rber-Stiftung unter Berufung auf eine aktuelle Umfrage; mehr als vier F&uuml;nftel w&uuml;nschten zudem eine engere Kooperation mit Russland, 95 Prozent hielten eine Ann&auml;herung in den n&auml;chsten Jahren f&uuml;r &ldquo;wichtig&rdquo; oder &ldquo;sehr wichtig&rdquo;. Die K&ouml;rber-Stiftung, eine auf dem Feld der Au&szlig;enpolitik durchaus einflussreiche Organisation, bem&uuml;ht sich seit Jahren um den Ausbau der Kooperation zwischen Deutschland und Russland. Die Hoffnung auf ein baldiges Ende der Sanktionen war zudem Gegenstand beim 4. east forum Berlin, einem prominent besetzten Wirtschaftsforum, auf dem sich Mitte April ein Staatssekret&auml;r im Ausw&auml;rtigen Amt f&uuml;r neue Kontakte zwischen der EU und der von Moskau gef&uuml;hrten Eurasischen Wirtschaftsunion aussprach. Ziel ist ein einheitlicher &ldquo;Wirtschaftsraum von Lissabon bis Wladiwostok&rdquo;. Die Vorst&ouml;&szlig;e in Deutschland treffen auf ein zustimmendes Echo in mehreren EU-Staaten, darunter Italien und &Ouml;sterreich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59358\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Bundesregierung opfert Fl&uuml;chtlingsrechte bei Erdogan-Deal<\/strong><br>\n&bdquo;Um gefl&uuml;chtete Menschen am Erreichen der EU zu hindern, ist die Bundesregierung offenbar nicht nur bereit, sich von der T&uuml;rkei politisch erpressen zu lassen, sondern auch V&ouml;lkerrechtsbr&uuml;che in Kauf zu nehmen und die Rechte von Fl&uuml;chtlingen zu opfern&ldquo;, erkl&auml;ren die Abgeordneten Dr. Alexander S. Neu und Andrej Hunko von der Fraktion Die LINKE, anl&auml;sslich der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage zum Einsatz der NATO gegen Fluchthelfer in der &Auml;g&auml;is und die Verbringung der aufgegriffenen Gefl&uuml;chteten in die T&uuml;rkei (Drs. 18\/7861). Dr. Alexander S. Neu, Obmann im Verteidigungsausschuss, weiter: &bdquo;Die Bundesregierung versteckt sich bei ihrer Antwort hinter dem deutschen Recht und umgeht damit komplett alle v&ouml;lker- und menschenrechtlichen Aspekte, die Zuflucht in der EU garantieren w&uuml;rden. Denn nach der Genfer Fl&uuml;chtlingskonvention und der Europ&auml;ischen Menschenrechtskonvention haben Fl&uuml;chtlinge ein Recht auf Asyl und d&uuml;rfen nicht in ein Land zur&uuml;ckgewiesen werden, in dem Verfolgung oder Gefahr f&uuml;r Leib, Leben und Gesundheit droht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/neu-alexander.de\/2016\/05\/03\/bundesregierung-opfert-fluechtlingsrechte-bei-erdogan-deal\/\">Alexander Neu (MdB, Die Linke)<\/a>\n<p>dazu: <strong>EU h&auml;lt an Dublin-Regeln fest<\/strong><br>\nDie EU-Kommission will das europ&auml;ische Asylsystem stark reformieren, das Grundprinzip der Dublin-Regeln aber beibehalten. Einen entsprechenden Vorschlag, der der S&uuml;ddeutschen Zeitung vorliegt, wird die Beh&ouml;rde an diesem Mittwoch pr&auml;sentieren. Von der Erw&auml;gung, das Asylsystem mit festen Quoten komplett zu europ&auml;isieren, hat die Kommission Abstand genommen.<br>\nGrunds&auml;tzlich soll es dabei bleiben, dass Fl&uuml;chtlinge dort einen Asylantrag stellen m&uuml;ssen, wo sie erstmalig europ&auml;ischen Boden betreten haben. Allerdings soll ab einer bestimmten Belastung ein automatischer Korrekturmechanismus greifen. Er wird ausgel&ouml;st, wenn ein Land mit 50 Prozent mehr Schutzsuchenden konfrontiert ist, als es gem&auml;&szlig; seiner Bev&ouml;lkerungszahl und der Wirtschaftskraft eigentlich aufnehmen m&uuml;sste.<br>\nDie Fl&uuml;chtlinge werden dann auf andere L&auml;nder umverteilt. Damit soll sichergestellt werden, dass die Last nicht nur, wie jetzt, einigen wenigen Staaten aufgeb&uuml;rdet wird. L&auml;nder, die sich nicht an der Umverteilung beteiligen wollen, sollen sich laut dem Entwurf aber freikaufen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/fluechtlingspolitik-eu-haelt-an-dublin-regeln-fest-1.2979922\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Richtlinien-Entwurf: Gr&uuml;ne fordern EU-weiten Schutz f&uuml;r Whistleblower<\/strong><br>\nNSA-Aff&auml;re, WikiLeaks, Luxemburg-Leaks: Whistleblower haben diese Enth&uuml;llungen m&ouml;glich gemacht &ndash; und sind selbst die Leidtragenden. Die Gr&uuml;nen schlagen jetzt eine radikale EU-Richtlinie zu ihrem Schutz vor. [&hellip;]<br>\nDie Gr&uuml;nen\/EFA-Fraktion im Europaparlament hat jetzt den Entwurf f&uuml;r eine EU-Richtlinie vorgestellt, die das radikal &auml;ndern w&uuml;rde: Whistleblower und ihr Umfeld sollen einen enorm weitreichenden Schutz erhalten. Der Richtlinienentwurf, verfasst von der Maastrichter Juristin Vigjilenca Abazi und dem Pariser Rechtsprofessor Alberto Alemanno, sieht unter anderem Folgendes vor:\n<ul>\n<li>Enth&uuml;llungen &uuml;ber Sachverhalte, die &ldquo;das &ouml;ffentliche Interesse sch&auml;digen oder bedrohen&rdquo; &ndash; egal ob sie bereits eingetreten sind oder wahrscheinlich eintreten werden -, sollen gesch&uuml;tzt werden.<\/li>\n<li>Whistleblower, sowohl ehemals als auch aktuell Besch&auml;ftigte privater und &ouml;ffentlicher Einrichtungen, sollen vor Strafverfolgung im Zusammenhang mit diesen Enth&uuml;llungen gesch&uuml;tzt werden, auch wenn sie als geheim eingestufte Informationen oder Gesch&auml;ftsgeheimnisse verraten haben.<\/li>\n<li>Sie sollen au&szlig;erdem von Zivilprozessen, Disziplinarma&szlig;nahmen, Herabstufung oder der Nichtber&uuml;cksichtigung bei Bef&ouml;rderungen verschont bleiben. Sollte es dennoch zu Sanktionen kommen, muss der Arbeitgeber nachweisen, dass sie nicht im Zusammenhang mit den Enth&uuml;llungen stehen.<\/li>\n<li>Der Schutz soll auch gelten, wenn ein Whistleblower unabsichtlich Falsches berichtet hat.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/gruene-legen-eu-richtlinie-fuer-whistleblower-schutz-vor-a-1090649.html\">Spiegel Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>NSU-Ermittlungen: Sch&uuml;tzt das Bundeskriminalamt Ralf Wohlleben?<\/strong><br>\nAuch nach dem Ende des Terrortrios gab es zahlreiche fragw&uuml;rdige Unterlassungen der Polizei &ndash; bis heute<br>\nWird seit dem 4. November 2011 wirklich gr&uuml;ndlich ermittelt? Gerade ein halbes Dutzend Mal hat der Untersuchungsausschuss des Bundestages bisher getagt &ndash; und immer l&uuml;ckenhafter erscheinen die Ermittlungen nach dem Ende des NSU-Trios. Gleichzeitig wird immer offensichtlicher, wie Beh&ouml;rden auch aktuell gegen&uuml;ber dem Parlamentsgremium mauern. J&uuml;ngst ist ein Verdacht aufgekommen: Wird Ralf Wohlleben von Amtswegen gesch&uuml;tzt?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48149\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Totalit&auml;re Milizen<\/strong><br>\nNach einem Raketenangriff syrischer Rebellenmilizen auf ein Krankenhaus in Aleppo k&uuml;ndigt Au&szlig;enminister Frank-Walter Steinmeier f&uuml;r den heutigen Mittwoch Verhandlungen mit einem syrischen Oppositionsf&uuml;hrer in Berlin an. Ziel ist es, die Rebellenmilizen zur Wiederaufnahme der Genfer Friedensgespr&auml;che zu bewegen und nach M&ouml;glichkeit auch den Waffenstillstand wiederherzustellen. Dieser steht seit gut drei Wochen vor dem totalen Kollaps &ndash; insbesondere, weil der Al Qaida-Ableger Al Nusra, f&uuml;r den die Waffenruhe nicht gilt und der deshalb nicht von ihr profitiert, in Aleppo neue Terrorangriffe gestartet und zwei verb&uuml;ndete Milizen in sie eingebunden hat. Die beiden Milizen (Ahrar al Sham, Jaish al Islam) sind von engen Kooperationspartnern der Bundesrepublik finanziert und aufger&uuml;stet worden; Au&szlig;enminister Steinmeier hat sich trotz ihrer Kooperation mit Al Qaida f&uuml;r ihre Beteiligung an den Genfer Gespr&auml;chen stark gemacht. Aktuelle Berichte zeigen, welche Herrschaftsverh&auml;ltnisse Syrien erwarten, sollten nach einem Sturz von Bashar al Assad Organisationen wie Jaish al Islam an die Macht kommen: Der Miliz, die ein Gebiet &ouml;stlich von Damaskus kontrolliert, werden die blutige Unterdr&uuml;ckung Andersdenkender, schwere Folter und willk&uuml;rliche Hinrichtungen vorgeworfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59359\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Repressionswelle in &Auml;gypten &ndash; Bundesinnenministerium hilft mit Ausbildung und &bdquo;Sicherheitsabkommen&ldquo;<\/strong><br>\nDie Bundesregierung best&auml;tigt in der Antwort auf Kleine Anfrage, dass &bdquo;Repressionen gegen die Zivilgesellschaft&ldquo; in der vergangenen Zeit zugenommen haben und die Arbeit von Nichtregierungsorganisationen &bdquo;eng &uuml;berwacht&ldquo; wird. Freir&auml;ume seien in den vergangenen Jahren &bdquo;kontinuierlich kleiner geworden&ldquo;. Dies gelte auch f&uuml;r Projekte und Organisationen, in denen deutsche Staatsangeh&ouml;rige mitarbeiten, diese w&uuml;rden mitunter von Sicherheitsbeh&ouml;rden beobachtet. Dessen ungeachtet will das Bundesinnenministerium ein erweitertes &bdquo;Sicherheitsabkommen&ldquo; mit &Auml;gypten abschlie&szlig;en. Ein entsprechender Text wird seit einiger Zeit verhandelt. Details zu Inhalt und Ausgestaltung sind geheim, um die Verhandlungen nicht zu gef&auml;hrden. &bdquo;Sicherheitsabkommen&ldquo; unterst&uuml;tzen die sogenannte Vorverlagerungsstrategie der Bundesregierung und sollen die &bdquo;Auswirkungen von Kriminalit&auml;t und Terrorismus auf Deutschland&ldquo; reduzieren.<br>\nNormalerweise werden solche Vertr&auml;ge nur mit Polizeibeh&ouml;rden geschlossen, im Falle &Auml;gyptens ist jedoch der f&uuml;r seine Verh&ouml;rmethoden ber&uuml;chtigte Inlandsgeheimdienst NSS beteiligt. Das wiederum erzwingt in Deutschland die Einbeziehung des parlamentarischen Kontrollgremiums, denn es handelt sich um die geheimdienstliche Zusammenarbeit. Eine Einbindung des Gremiums erfolgte jedoch nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2016\/repressionswelle-in-aegypten-bundesinnenministerium-hilft-mit-ausbildung-und-sicherheitsabkommen\/\">netzpolitik.org<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Geld f&uuml;r Projekte: Bundesregierung &amp; die Clinton Foundation<\/strong><br>\nDie Bundesregierung finanziert Projekte der Clinton Foundation mit &euro;6,9 Mio. &euro;4,5 Millionen kommen vom Bundesumweltministerium f&uuml;r zwei Projekte in Afrika. &euro;2,4 Millionen gehen vom Entwicklungsministerium an ein Projekt in Malawi.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungundnaiv.de\/2016\/05\/04\/geld-fuer-projekte-bundesregierung-die-clinton-foundation\/\">Jung und Naiv<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Masterplan f&uuml;r Bildung von Fl&uuml;chtlingen gefordert<\/strong><br>\nDer Aktionsrat Bildung fordert einen Masterplan f&uuml;r die Integration von Fl&uuml;chtlingen und Migranten. Kitas, Schulen und Hochschulen spielen dabei eine Schl&uuml;sselrolle.<br>\nFl&uuml;chtlingskinder sollten in den Grundschulen schneller als bisher in Regelklassen aufgenommen werden, die Lehrerbildung insgesamt reformiert werden, um Lehrkr&auml;fte auf die Arbeit mit Zuwanderern vorzubereiten. Das sind zwei von zahlreichen Forderungen, die der &bdquo;Aktionsrat Bildung&ldquo; zur besseren Integration von Fl&uuml;chtlingen und Migranten aufstellt. Der Aktionsrat, ein Expertengremium im Auftrag der bayerischen Wirtschaft, setzt sich f&uuml;r einen &bdquo;Masterplan zur Bildungsintegration&ldquo; ein, die Vorschl&auml;ge wurden am Dienstag ver&ouml;ffentlicht. Dem Gremium geh&ouml;ren unter anderem die Erziehungswissenschaftler Dieter Lenzen, Pr&auml;sident der Universit&auml;t Hamburg, und der Bildungsforscher Wilfried Bos, Leiter mehrerer internationaler Schulstudien, an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/aktionsrat-bildung-masterplan-fuer-bildung-von-fluechtlingen-gefordert\/13538772.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Wernicke:<\/strong> Man darf sich hier nicht t&auml;uschen lassen: Ja, klar, die Forderung klingt auf den ersten Blick gut. Gleichwohl wird sie vom politischen Gegner erhoben, der damit ganz andere Ziele als &bdquo;Freiheit, Gleichheit, Br&uuml;derlichkeit&ldquo; verfolgt. Ganz im Gegenteil geht es wohl um das billigst m&ouml;gliche Humankapital. Siehe dazu etwa: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1010245.ein-neoliberales-projekt.html\">Offene Grenzen: Ein neoliberales Projekt<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Exzellenzinitiative: Geldbeschaffung als Selbstzweck<\/strong><br>\n&ldquo;Die Exzellenzinitiative ist ein Symptom, aber ein offenkundig b&ouml;sartiges&rdquo;, schreibt Tilman Reitz, Sozialwissenschaftler an der Universit&auml;t Jena. F&uuml;r ihn steht das nun erneut aufgelegte Programm des Bundes exemplarisch f&uuml;r den ausufernden Statuswettbewerb im Bildungssystem: Geldbeschaffung sei Selbstzweck geworden, fehlende internationale Sichtbarkeit das vermeintlich wichtigste Problem. &ldquo;Die Hierarchisierung des deutschen Hochschulsystems wird durch kein anderes monet&auml;r-symbolisches Instrument so stark vorangetrieben.&rdquo;<br>\nMit der einst weitgehend egalit&auml;ren Forschungslandschaft ist nach den j&uuml;ngst beschlossenen Pl&auml;nen wohl tats&auml;chlich langsam Schluss. Die neue Exzellenzinitiative sieht vor, acht bis elf in einem Bewerbungsverfahren ausgew&auml;hlte Unis f&uuml;r exzellent zu erkl&auml;ren und dann dauerhaft mit Bundesmitteln zu f&ouml;rdern. Mit 10 bis 15 Millionen Euro pro Universit&auml;t und Jahr ist der zus&auml;tzliche Geldsegen &uuml;berschaubar &ndash; aber er spaltet die deutschen Universit&auml;ten dauerhaft in unten und oben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spektrum.de\/news\/geldbeschaffung-als-selbstzweck\/1409208\">Spektrum der Wissenschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>SZ, NDR und WDR Warum der Rechercheverbund viele Fragen aufwirft<\/strong><br>\nErst Panama Papiere, jetzt TTIP. Der Rechercheverbund von WDR, NDR und &bdquo;S&uuml;ddeutscher Zeitung&ldquo; hat es in den letzten Wochen h&auml;ufig in die Schlagzeilen geschafft. Den beteiligten Redaktionen geht es bei den investigativen Recherchen darum, &ouml;ffentlich zu machen, was andere lieber geheim halten w&uuml;rden. Doch die Offenheit, die sie in ihren Ver&ouml;ffentlichungen einfordern, ist schnell vergessen, wenn es um die Zusammenarbeit zwischen den drei Partnern geht.<br>\nBestes Beispiel ist der WDR, der Anfang 2014 zu der schon existierenden Kooperation von NDR und &bdquo;SZ&ldquo; kam. Welchen Anteil der Sender genau an den Recherchen hat, wieviel Geld er im Jahr f&uuml;r den Verbund ausgibt, wie genau die Zusammenarbeit mit dessen Leiter Georg Mascolo, dem fr&uuml;heren &bdquo;Spiegel&ldquo;-Chefredakteur, aussieht &ndash; das alles l&auml;sst man in K&ouml;ln offen. WDR-Sprecherin Ingrid Schmitz sagt lediglich, dass NDR und WDR beim Projekt Panama Papiere sehr eng zusammengearbeitet haben: &bdquo;Gemeinsam haben in der Schlussphase zehn Kollegen intensiv an dem Projekt gearbeitet. Das Rechercheteam wurde nach und nach ausgebaut, unmittelbar beteiligt waren zwei Kolleginnen des WDR.&ldquo; Was erstaunlich wenig ist, wenn man bedenkt, wie umfangreich die Recherchen waren. Es passt allerdings ins Bild, denn das Herz des Zusammenschlusses schl&auml;gt von ARD-Seite in Hamburg. Dort sitzt das intern als &bdquo;Recherche-Planet&ldquo; bezeichnete NDR-Investigativteam.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/kultur\/medien\/sz--ndr-und-wdr-warum-der-rechercheverbund-viele-fragen-aufwirft-24000098\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-33262","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33262","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=33262"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33262\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":33266,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33262\/revisions\/33266"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=33262"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=33262"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=33262"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}