{"id":3328,"date":"2008-07-09T09:31:45","date_gmt":"2008-07-09T07:31:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3328"},"modified":"2008-07-09T09:31:45","modified_gmt":"2008-07-09T07:31:45","slug":"hinweise-des-tages-687","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3328","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3328&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Deutschland nur mittelarm<\/strong><br>\nIn Deutschland liegt das Armutsrisiko unter dem Durchschnittswert der Europ&auml;ischen Union (EU). Etwa jeder achte Einwohner (13 Prozent) gilt hierzulande als armutsgef&auml;hrdet, das geht aus den am Dienstag vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden vorgestellten Zahlen aus dem Jahr 2005 hervor. In der gesamten EU gilt das f&uuml;r etwa jeden sechsten B&uuml;rger (16 Prozent).<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1364583&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell&amp;em_ivw=fr_polstart&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">FR<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2008\/07\/PD08__245__634,templateId=renderPrint.psml\">destatis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Mittelarm im Verh&auml;ltnis zu wem? Wir wollen doch nicht vergessen, dass wir im Verh&auml;ltnis zu den hochentwickelten Industriel&auml;ndern der Alt-EU sehr schwach abschneiden. Hinzukommt, dass die Schwelle der Armutsgef&auml;hrdung (60% des Medians) in Deutschland ungew&ouml;hnlich niedrig  ausf&auml;llt. W&auml;hrend er in Deutschland 9.370 &euro;  betr&auml;gt, liegt dieser Wert in D&auml;nemark  bei 13 598 &euro; oder in Irland bei 11 808 &euro; (am Beispiel Allein Lebende\/r). W&uuml;rde man diese Werte auf Deutschland &uuml;bertragen, w&uuml;rde die Zahl der Armutsgef&auml;hrdeten viel h&ouml;her ausfallen. Auch sollte nicht unterschlagen werden, dass Deutschland 2006 in der Altersgruppe der 55 bis 65 J&auml;hrigen unterdurchschnittlich abschneidet.<\/em><\/p><\/li>\n<p><em>Dazu passt:<\/em><\/p>\n<li><strong>Deutsche so reich wie noch nie<\/strong><br>\nMit rund 4,6 Billionen Euro Geldverm&ouml;gen hatten die Bundesb&uuml;rger Ende 2007 mehr auf der hohen Kante als jemals zuvor. Das entspricht fast dem Dreifachen des j&auml;hrlich verf&uuml;gbaren Einkommens.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/banken\/vermoegen-deutsche-so-reich-wie-noch-nie_aid_316631.html\">Focus<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.bankenverband.de\/channel\/111010\/art\/2450\/index.html\">Bankenverband<\/a> \n<p><strong>Anmerkung:<\/strong> Die Frage ist nur: Welche Deutschen sind so reich wie nie?<br>\nNach fr&uuml;heren Datens&auml;tzen des DIW besitzt das reichste Zehntel der Bev&ouml;lkerung fast zwei Drittel des gesamten geldwerten Verm&ouml;gens, dagegen verf&uuml;gen mehr als zwei Drittel der Bev&ouml;lkerung nur &uuml;ber einen Anteil am Gesamtverm&ouml;gen von weniger als zehn Prozent. Noch deutlicher wird die statistische Verzerrung durch Durchschnittswerte, wenn man bedenkt, dass 5,3% der Bev&ouml;lkerung verschuldet (negatives Verm&ouml;gen) und 24,3% ohne Verm&ouml;gen sind. <\/p><\/li>\n<li><strong>Siemens: Die Auftragsb&uuml;cher sind voll &ndash; und dennoch streicht Siemens in Deutschland Tausende Stellen. Politik und Gewerkschaften sind emp&ouml;rt, dabei ist die Radikalkur &uuml;berf&auml;llig.<\/strong><br>\nAndererseits ist die Radikalkur unvermeidbar. Jahrzehntelang hat sich das Siemens-Management nicht an tiefgreifende Reformen herangetraut. Das r&auml;cht sich jetzt. Die Organisation des Unternehmens ist r&uuml;ckst&auml;ndig (&hellip;)<br>\nDabei ist Wettbewerbsf&auml;higkeit in Zeiten der Globalisierung besonders wichtig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,564677,00.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.A.:<\/strong> &bdquo;Reform&ldquo;, &bdquo;Wettbewerbsf&auml;higkeit in Zeiten der Globalisierung&ldquo; &ndash;  vom SPIEGEL erwartet man eigentlich nur noch die &uuml;blichen neoliberalen Phrasen &ndash; und wird auch nicht entt&auml;uscht.<\/em><\/p>\n<p>Da ist sogar die konservative Welt noch ehrlicher:<\/p>\n<p><strong>Siemens opfert der Rendite Tausende Jobs<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article2190460\/Siemens_opfert_der_Rendite_Tausende_Jobs.html\">Die Welt<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Ma&szlig;nahmen gegen k&uuml;nftige Altersarmut notwendig<\/strong><br>\n&ldquo;88 Prozent der B&uuml;rger der neuen Bundesl&auml;nder gehen davon aus, dass die Armut in Deutschland in den n&auml;chsten zehn Jahren zunehmen wird.&rdquo; Darauf machte der Pr&auml;sident des Sozial- und Wohlfahrtsverbandes Volkssolidarit&auml;t, Prof. Dr. Gunnar Winkler, am Dienstag in Berlin aufmerksam. Er verwies auf eine Untersuchung im Auftrag des Verbandes, der zufolge sich jeder Zweite der &uuml;ber 18-J&auml;hrigen in Ostdeutschland &ldquo;gro&szlig;e Sorgen&rdquo; angesichts der sozialen Entwicklung macht.\n<p>Der Verbandspr&auml;sident machte erneut darauf aufmerksam, dass Berechnungen zufolge in 10 bis 20 Jahren mehr als jeder F&uuml;nfte der k&uuml;nftigen Rentnergeneration von Altersarmut betroffen sein werde. Ursache seien geringe Beitragsleistungen zur Gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) und fehlende M&ouml;glichkeiten zu privater Vorsorge durch Arbeitslosigkeit, Niedrigl&ouml;hne und prek&auml;re Besch&auml;ftigung. &ldquo;Das Konzept, weniger Rente durch mehr private Altersvorsorge zu ersetzen und so den Lebensstandard im Alter zu sichern, erweist sich als Irrweg.&rdquo; Winkler sprach sich in dem Zusammenhang f&uuml;r die Einf&uuml;hrung von Mindestl&ouml;hnen aus und f&uuml;gte hinzu: &ldquo;Unter den gegenw&auml;rtigen und absehbaren arbeitsmarktpolitischen Bedingungen bleiben wir bei der Ablehnung der Rente mit 67.<\/p>\n<p>&ldquo;Die verabschiedeten Rentenreformen erh&ouml;hen den Anteil &auml;lterer, in Armut lebender Menschen in Gegenwart und Zukunft&rdquo;, kritisierte Winkler. &ldquo;Wir fordern deshalb Schutz gegen sinkendes und sich entwertendes Alterseinkommen durch Leistungsverbesserungen im Rentenrecht. Die Rentenpolitik seit Mitte der 90er Jahre habe &ldquo;einen sprunghaften, &uuml;berdurchschnittlichen Wiederanstieg von Altersarmut &ndash; besonders in den neuen Bundesl&auml;ndern&rdquo; zur Folge. &ldquo;Nur 17 Prozent der Rentenneuzug&auml;nge kommen aus einer versicherungspflichtigen Besch&auml;ftigung in die Rente. Deutlich &uuml;ber 70 Prozent der Frauen und M&auml;nner im Osten m&uuml;ssen beim Renteneintritt empfindliche Abschl&auml;ge hinnehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.volkssolidaritaet.de\/cms\/Presse+_+Medien\/Presse+aktuell\/Ma%C3%9Fnahmen+gegen+k%C3%BCnftige+Altersarmut+notwendig-p-10561.html%20\">Volkssolidarit&auml;t<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Die Volkssolidarit&auml;t ist mit &uuml;ber 300.000 Mitgliedern, darunter mehr als 12.000 Neuzug&auml;nge, fast 31.000 freiwillig Engagierten und mehr als 16.000 hauptamtlichen Mitarbeitern einer der gro&szlig;en Sozial- und Wohlfahrtsverb&auml;nde in der Bundesrepublik.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Altersarmut: Vorbeugen im System<\/strong><br>\nArbeitslosigkeit, Niedrigl&ouml;hne und Rentenk&uuml;rzungen f&uuml;hren in den kommenden Jahren zu einer R&uuml;ckkehr der Altersarmut &ndash; wenn nicht die gesetzliche Rentenversicherung gest&auml;rkt wird. Die Zunahme der Altersarmut ist nicht in erster Linie eine Folge der Demografie oder des Umlageverfahrens in der gesetzlichen Rentenversicherung. Die Wissenschaftlerinnen Claudia Bogedan und Simone Leiber vom WSI f&uuml;hren andere Gr&uuml;nde f&uuml;r die absehbare R&uuml;ckkehr der Altersarmut an: Arbeitslosigkeit, mehr Niedrigl&ouml;hne und atypische Besch&auml;ftigung. Zudem versch&auml;rft sich die finanzielle Situation der &Auml;lteren durch eine Rentenpolitik, die vornehmlich auf die Stabilit&auml;t des Versicherungsbeitrags zielte und daf&uuml;r das Rentenniveau abgesenkt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/32014_91427.html?cis_mode=print\">B&ouml;ckler Impuls 11\/2008<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>G&ouml;ttinger Gruppe: Die kapitalgedeckte Lebensversicherung ist sicher 250.000 geprellte Sparer.<\/strong><br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/plusminus\/beitrag_dyn~uid,q42fjjqyljbnairo~cm.asp\">plus minus<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/videowindow_320_dyn~x,320~y,240~real,plusminus\/plumi_100707_3.rm~cm.asp\">plus minus<\/a><\/li>\n<li><strong>Kliniken: Weniger Pflege f&uuml;r mehr Patienten<\/strong><br>\nIn keinem anderen europ&auml;ischen Land wurden in den vergangenen 15 Jahren so viele Krankenh&auml;user privatisiert wie in Deutschland. Der Anteil der Krankenhausbetten in Kliniken privater Tr&auml;ger ist hierzulande fast so hoch wie in den USA. Er liegt bei rund 14 Prozent. Knapp die H&auml;lfte der Klinikbetten steht in &ouml;ffentlichen Krankenh&auml;usern, die &uuml;brigen in den Spit&auml;lern so genannter freigemeinn&uuml;tziger Tr&auml;ger. Das sind in erster Linie Kirchen und Wohlfahrtsverb&auml;nde. Im internationalen Vergleich f&auml;llt auf, wie stark sich das Gewicht in der j&uuml;ngsten Vergangenheit zugunsten privater Gesundheitskonzerne verschoben hat. Dies zeigt eine Analyse des WSI im Auftrag der Europ&auml;ischen Kommission.\n<p>Infolge zahlreicher Privatisierungen hat sich der Anteil kommerzieller Krankenh&auml;user an allen Kliniken von 1991 bis 2006 von 15 auf &uuml;ber 27 Prozent nahezu verdoppelt. Das WSI rechnet damit, dass sich &ldquo;die Privatisierungswelle in den n&auml;chsten Jahren weiter fortsetzen wird&rdquo;. Bald k&ouml;nnten 40 Prozent aller Krankenh&auml;user in privater Hand sein.<\/p>\n<p>Der Trend &ldquo;zur &Ouml;konomisierung des Krankenhauswesens&rdquo; hat dem WSI zufolge erhebliche Konsequenzen f&uuml;r Besch&auml;ftigte und Patienten: Weil die Personalausgaben etwa 60 Prozent der Gesamtkosten ausmachen, wird gerade hier gespart. Seit Anfang der 90er-Jahre ist die Besch&auml;ftigung in Krankenh&auml;usern um gut neun Prozent zur&uuml;ckgegangen &ndash; obwohl die Patientenzahl gestiegen ist. Dass jede einzelne Pflegekraft immer mehr Patienten versorgen muss, sei besonders in privatisierten H&auml;usern zu beobachten, so die Untersuchung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/32014_91426.html?cis_mode=print\">B&ouml;ckler Impuls 11\/2008<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>10.000 ohne Hartz IV<\/strong><br>\nRund 10 000 Hartz-IV-Empf&auml;nger in ganz Deutschland haben Anfang Juli kein Arbeitslosengeld erhalten, teilweise traf die &Uuml;berweisung erst nach mehreren Tagen ein. Die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) best&auml;tigte die Panne. Inzwischen seien die fehlenden Zahlungen angewiesen. Hartz-IV-Empf&auml;nger, die immer noch kein Geld auf dem Konto h&auml;tten, k&ouml;nnten sich umgehend an die zust&auml;ndige Arbeitsagentur wenden, teilte die Beh&ouml;rde mit. Anders als zun&auml;chst vermutet handelte es sich laut BA nicht um ein Software-Problem. Offenbar war eine Liste mit Daten zur manuellen Bearbeitung in N&uuml;rnberg liegengeblieben, anstatt sie an die zust&auml;ndigen Arbeitsagenturen vor Ort weiterzugeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1364022&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell&amp;em_ivw=fr_wirstart&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">FR<\/a> <\/li>\n<li><strong>Heiner Flassbeck: Im Kasino des Finanzsystems<\/strong><br>\nWarum die Spekulation mit Lebensmitteln und &Ouml;l so gef&auml;hrlich ist. \n<p>Das Wichtigste aber ist, dass wir begreifen: In einer Wirtschaft, deren Produktivit&auml;t j&auml;hrlich um zwei Prozent w&auml;chst, kann nicht das Finanzsystem &ndash; das zu dieser Produktivit&auml;t praktisch nichts beitr&auml;gt &ndash; Renditen in zweistelliger H&ouml;he erzielen, ohne die Schwachen im System vollkommen ungerechtfertigt zu sch&auml;digen.<\/p>\n<p>Das Finanzsystem ist heute zu einem Kasino geworden: Der eine gewinnt, was ein anderer verliert. Regierungen, die in der Krise den Feuerwehrmann spielen und Spekulanten vor dem Ruin retten, k&ouml;nnen das nur verantworten, wenn sie vorher systematisch die Schwachen gegen die Willk&uuml;r der Geldm&auml;chtigen gesch&uuml;tzt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/080709%20Hinweis%20Heiner%20Flassbeck.pdf\">Heiner Flassbeck aus der Zeit 29\/2008 [PDF &ndash; 20 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Pin-Aff&auml;re: Juristisches Nachspiel<\/strong><br>\nDie Finanzierung der Gewerkschaft der Neuen Brief- und Zustelldienste GNBZ durch den mittlerweile insolventen Postdienst Pin hat nun doch ein juristisches Nachspiel. Die K&ouml;lner Generalstaatsanwaltschaft will im zweiten Anlauf ein Verfahren wegen des Verdachts der Untreue ansto&szlig;en.\n<p>Das Verfahren richtet sich voraussichtlich gegen die ehemalige Pin-F&uuml;hrungsriege, die die Zahlungen an die Gewerkschaft veranlasste, wie der stern in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe berichtet. Die Staatsanwaltschaft muss nun Ermittlungen aufnehmen. Die Gr&uuml;ndung der GNBZ war am 8. Oktober 2007 in Berlin von Pin initiiert worden, um die Macht der etablierten Gewerkschaften bei den Verhandlungen &uuml;ber einen branchenweiten Mindestlohn zu brechen. &Uuml;ber den Umweg einer Anwaltskanzlei flossen gut 133.000 Euro an die GNBZ sowie ihren Vorsitzenden; inklusive Beraterhonorare lie&szlig; sich Pin die Gewerkschaft sogar 150.558,45 Euro kosten, wie Rechnungen belegen, die dem stern vorliegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/unternehmen\/:Pin-Aff%E4re-Juristisches-Nachspiel-\/626461.html\">stern<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Lehrreicher Blick ins Kleingedruckte<\/strong><br>\nDie Teilprivatisierung der Deutschen Bahn ist f&uuml;r den Bund mit deutlich h&ouml;heren Haftungsrisiken verbunden als bisher bekannt. Das sagte am Dienstag der renommierte Unternehmensrechtler Carsten Sch&auml;fer von der Universit&auml;t Mannheim der Nachrichtenagentur ddp unter Verweis auf ein internes Bahnpapier zur k&uuml;nftigen Struktur der Deutsche Bahn AG.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/07-09\/026.php?print=1\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Es ist halt wie immer bei Privatisierungen, die Risiken stecken im Kleingedruckten. Wozu brauchte man sonst so viele Berater, die die Vertr&auml;ge f&uuml;r viel Geld ausarbeiten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>David gegen Goliath: der verzweifelte Kampf der Briefmarkenverk&auml;ufer gegen die Post<\/strong><br>\nEs geh&ouml;rt wohl bald der Vergangenheit an &ndash; das gute alte Postamt. Immer mehr verlagert die Post Dienstleistungen wie Briefmarken verkaufen oder P&auml;ckchen annehmen in sogenannte Agenturen. Die gibt es dann im Schreibwarenladen oder auch mal in einem Blumengesch&auml;ft. Nach REPORT MAINZ- Recherchen hatten viele dieser Agenturen in der Vergangenheit Probleme mit dem Postkonzern, wenn es um die Abrechnungen geht. Und diese Probleme werden jetzt f&uuml;r viele kleine Agenturbetreiber zur Existenzfrage.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/-\/id=233454\/nid=233454\/did=3563872\/l48wu2\/index.html\">ARD Report Mainz (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/-\/id=233454\/did=3563872\/pv=video\/gp1=3727980\/nid=233454\/17pykaj\/index.html\">ARD Report Mainz (Video)<\/a><\/li>\n<li><strong>Atomkraft spart nur Cents<\/strong><br>\nDie Atomkraft tr&auml;gt derzeit zu rund einem Viertel zur Stromerzeugung in Deutschland bei. Eine Kilowattstunde Atomstrom kostet rund 2,65 Cent, f&uuml;r Elektrizit&auml;t aus Steinkohle oder Gaskraftwerken liegt der Tarif bei 3,35 bzw. 4,90 Cent. Ma&szlig;geblich f&uuml;r die Strompreisbildung hierzulande ist das Geschehen an der Leipziger Stromb&ouml;rse. Dort wiederum wird nach dem so genannten Grenzkostenprinzip kalkuliert: die besonders teuren Kraftwerke (meistens Steinkohle oder Gas) bestimmen den Preis.\n<p>Eine Laufzeitverl&auml;ngerung f&uuml;r deutsche AKW w&uuml;rde zun&auml;chst wenig &auml;ndern. Verbrauchersch&uuml;tzer beziffern die Kostenvorteile in Folge l&auml;ngerer Laufzeiten auf monatlich etwa 30 Cent pro Haushalt. Skeptisch &auml;u&szlig;erte sich zuletzt auch der Chef der Deutschen Energieagentur Dena, Stephan Kohler: &ldquo;Alle deutschen AKW sind noch in Betrieb und bilden die Grundlage f&uuml;r den heutigen Marktpreis f&uuml;r Strom. Mir hat noch niemand schl&uuml;ssig erkl&auml;rt, wo Preisreduktionen durch eine Laufzeitverl&auml;ngerung herkommen sollen&rdquo;, sagte er der FR. Kritiker der Verl&auml;ngerung f&uuml;hren auch gern an: Die Gro&szlig;en Vier der Branche haben in den vergangenen Jahren Milliardengewinne durch ihr AKW-Gesch&auml;ft eingefahren; die Kunden bekamen davon wenig zu sp&uuml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1364069&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell&amp;em_ivw=fr_polstart&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">FR<\/a> <\/p><\/li>\n<li><strong>Deutschstunde<\/strong><br>\n33 Fragen stehen im neuen Einb&uuml;rgerungstest der Bundesregierung. Wie schwierig ist es, Deutscher zu werden?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/Fragen-des-Tages;art693,2568322?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>SPD: Vorw&auml;rts in die Vergangenheit<\/strong><br>\n&ldquo;Kurt Beck ist schuld&rdquo;, denken viele in der SPD angesichts der aktuellen Krise. Aber es ist noch viel schlimmer &ndash; die Misere ist grunds&auml;tzlich und global. Vielleicht hatte Ralf Dahrendorf doch recht, als er vor 25 Jahren das Ende der Sozialdemokratie prophezeite.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,563727,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Der Autor Christoph Schwennicke ist seit Oktober 2007 Reporter im Hauptstadtb&uuml;ro des Nachrichtenmagazins &ldquo;Der Spiegel&rdquo;. Er war schon in seiner Zeit bei der S&uuml;ddeutschen Zeitung als Vork&auml;mpfer f&uuml;r Schr&ouml;ders Agenda-Politik hervorgetreten. Nun macht er sich zum Sprachrohr der rechten SPD-F&uuml;hrungsriege: &bdquo;Es gibt die Leute in der SPD, die wissen, dass sich die SPD derzeit vors&auml;tzlich ins Verderben st&uuml;rzt. Sie hei&szlig;en M&uuml;ntefering, Steinbr&uuml;ck, Steinmeier, Struck und m&ouml;glicherweise Gabriel. Wenn sie nicht schnell etwas tun und die SPD in ihre Richtung zwingen, dann werden sie bald keine Partei mehr haben.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p>Haben aber nicht gerade umgekehrt die von Schennicke Genannten die SPD &bdquo;vors&auml;tzlich ins Verderben&ldquo; gest&uuml;rzt? Haben (neben ihrem abgew&auml;hlten Schr&ouml;der und ihrem geschassten Clement) nicht gerade M&uuml;ntefering, Steinbr&uuml;ck, Steinmeier oder Struck den Kurs der SPD bestimmt, mit dem die SPD eine Wahl nach der anderen verlor und inzwischen auf Umfragewerte einer Splitterpartei abgerutscht ist. Schwennicke bedient sich des rhetorischen Tricks der SPD-Rechten und erkl&auml;rt, diejenigen in der SPD f&uuml;r deren Niedergang verantwortlich, die die Agenda-Politik nicht verhindern konnten. Diejenigen aber, die die SPD durch ihr politisches Handeln ins Verderben gest&uuml;rzt haben, werden in wundersamer Weise zu den letzten Hoffnungstr&auml;gern der SPD erkl&auml;rt.<\/p>\n<p>Schwennicke bedient sich zur Begr&uuml;ndung der Dahrendorfschen Phrase vom &bdquo;Ende des sozialdemokratischen Zeitalters&ldquo;. Erinnert er sich nicht mehr, dass Dahrendorf diese These deshalb erfunden hat, um die Aufk&uuml;ndigung der sozial-liberalen Koalition durch seine FDP und die Beteiligung an einer &bdquo;geistig-moralischen Wende&ldquo; unter Helmut Kohl ideologisch zu rechtfertigen?<\/p>\n<p>Als Beleg f&uuml;r den Niedergang der Sozialdemokratie f&uuml;hrt er den Verlust der Regierungsmacht in Schweden, Frankreich, Italien, in den Niederlanden, und vorweggenommen nun auch in &Ouml;sterreich und Gro&szlig;britannien an. Den Wahlsieg von Zapatero in Spanien oder dass die Sozialisten in Portugal erstmals eine absolute Mehrheit errungen haben, passt nat&uuml;rlich nicht ins Bild und wird unterschlagen. <\/p>\n<p>Dass die von Schwennicke erw&auml;hnten sozialdemokratischen Regierungen, wie etwa Gordon Brown in Gro&szlig;britannien oder G&ouml;ran Persson in Schweden oder Romano Prodi in Italien gerade deshalb verloren haben, weil sie ihre sozialdemokratische W&auml;hlerschaft entt&auml;uscht haben, auf diesen Gedanken kommt Schwennicke nat&uuml;rlich nicht. Dass Schr&ouml;der das gleiche Schicksal erlitt wie Tony Blair, weil er dessen Politik nachahmte, bleibt au&szlig;er Betracht.<br>\nAuch auf europ&auml;ischer Ebene kehrt also Schwennicke Ursache und Wirkung f&uuml;r den Machtverlust von Sozialdemokraten einfach um. <\/p>\n<p>W&auml;re es nicht viel logischer den Niedergang der Sozialdemokratie damit zu erkl&auml;ren, dass sie sozialdemokratische Politik aufgegeben hat, dass sie sich weitgehend an die Analysen und Therapievorschl&auml;ge der Konservativen und deren neoliberalen Ideologie angepasst hat und sie keine Alternative mehr bot. (Vgl. dazu etwa <a href=\"?p=2302\">&bdquo;Niedergang der SPD. &ndash; Es liegt nicht nur an Personen. Gravierender: Keine Strategie und falsche Politik&ldquo; <\/a><br>\nDas Tragische an der These Dahrendorfs vom &bdquo;Ende des sozialdemokratischen Zeitalters&ldquo; ist, dass es gerade die Sozialdemokraten selbst sind, die dabei sind diesem Zeitalter ein Ende zu setzen.<\/p>\n<p>Dahrendorf zustimmend zitierend schreibt Schwennicke: &ldquo;Sozialdemokraten haben das, was wir etwas lose Demokratie nennen, durchgesetzt und verteidigt.&rdquo; Das sozialdemokratische Programm sei attraktiv, &ldquo;nur eben: es ist ein Thema von gestern&rdquo;. Die Durchsetzung und Verteidigung von Demokratie also ein &bdquo;Thema von gestern&ldquo;?<\/p>\n<p>Da kann man als Demokrat den Titel des Beitrags nur noch als Appell aufgreifen: &bdquo;Vorw&auml;rts in die Vergangenheit!&ldquo; Zur&uuml;ck zur Demokratie, wo die Mehrheit der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger das Sagen hat und nicht die blindw&uuml;tigen Exekutoren einer auf der ganzen Linie gescheiterten Ideologie.<\/p>\n<p><em>Siehe dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Interview mit G&uuml;nter Wallraff: &ldquo;Die SPD ist Konkursmasse&rdquo;<\/strong><br>\nDie SPD ist Konkursmasse. Schr&ouml;der, Clement und Schily haben diese Partei in den Bankrott gef&uuml;hrt. Und sie erwecken den Eindruck, dass Politiker allgemein k&auml;uflich sind &ndash; was ja nicht stimmt. Die drei sind die Totengr&auml;ber der Sozialdemokratie. Sie haben hohe Werte, die die SPD ausmachten, verraten. Mir ist Beck, was seine sozialen Vorstellungen betrifft, allemal sympathischer als derjenige, der von Wirtschaftskreisen protegiert wird und denen als Kanzlerkandidat allemal willf&auml;hriger ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/deutschland\/artikel\/234\/175705\/\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em>Siehe weiter:<\/em><\/p>\n<p><strong>Rettet die SPD! &ndash; Eine Partei braucht Ihre Hilfe<\/strong><br>\nVor etwas mehr als 100 Jahren hat sich das Funksignal SOS eingeb&uuml;rgert &ndash; dreimal kurz, dreimal lang, dreimal kurz -, oder, wie wir Funker sagen: ditidittditt dadadah ditditdit. Inzwischen ist es von der technischen Entwicklung &uuml;berholt, nicht einmal der aller&auml;lteste Tanker benutzt es noch. Viele Menschen erf&uuml;llt das mit Wehmut, man hatte sich im Kino so sch&ouml;n dran gew&ouml;hnt. Aber immerhin: Durch den &Auml;ther geistert ein anderer Hilferuf aus alten Zeiten: kurz-kurz-kurz, kurz-lang-lang-kurz, lang-kurz-kurz: S-P-D. Der TAG hat verstanden: Rettung also f&uuml;r die deutschen Sozialdemokoraten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/mp3.podcast.hr-online.de\/hronline\/mp3\/podcast\/derTag\/rettet_die_spd__-_eine_partei_braucht_ihre_hilfe.mp3?tl=html\">Hessischer Rundfunk (Podcast, ca. 18 MB, ca. 50 min)<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Lobbyismus: Tatort Ministerium<\/strong><br>\n&Uuml;ber 300 externe Mitarbeiter wirkten in den vergangenen Jahren in Bundesministerien an der Formulierung neuer Gesetze und der Vergabe &ouml;ffentlicher Auftr&auml;ge mit. Bezahlt wurden sie von den Konzernen, die sie in die Ministerien entsandt hatten. Bei derart aggressivem Lobbyismus bleibt der Mittelstand auf der Strecke. \n<p>W&auml;hrend der Mittelstand an den Ergebnissen des Programms Seitenwechsel somit schwer zu bei&szlig;en hat, war die M&ouml;glichkeit, direkten Einfluss auf die Entstehung neuer Gesetze und Vorschriften zu nehmen f&uuml;r die Konzerne das eigentliche Highlight des Austauschprogramms. &ldquo;Gro&szlig;unternehmen brauchen von der Politik oft binnen kurzer Zeit Regelungen, die ihnen M&auml;rkte offen halten oder er&ouml;ffnen. Je besser sie auf solche Entscheidungen hinwirken k&ouml;nnen, desto besser ist es f&uuml;r den Aktienkurs der Konzerne und das Ansehen ihrer Manager&rdquo;, erkl&auml;rt der Landesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Bundesverbands der Mittelst&auml;ndischen Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen (BVMW NRW), Herbert Schulte. Das Programm Seitenwechsel gab den Konzernen eine einzigartige Chance, die Bundesregierung in ihrem Sinne zu beeinflussen. &ldquo;Das wichtigste f&uuml;r Lobbyisten ist es, auf den ersten Entwurf eines neuen Gesetzes Einfluss zu nehmen. Wer die ersten Zeilen schreibt, gibt die Richtung f&uuml;r den gesamten weiteren Verlauf des Gesetzgebungsverfahrens vor&rdquo;, erkl&auml;rt Heidi Klein, Vorstandsmitglied der Nichtregierungsorganisation Lobby Control in K&ouml;ln. Zahlen des Deutschen Instituts f&uuml;r Public Affairs (DIPA) in Berlin untermauern ihr Urteil. Wie eine Untersuchung des Instituts ergab, ist die Einflussnahme auf die Entstehung neuer Gesetze f&uuml;r 96 Prozent der befragten Verb&auml;nde wichtiger oder sehr wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit. Die Angestellten der Konzerne wirkten nicht nur bei der Formulierung neuer Gesetze mit. Auch bei der Vergabe &ouml;ffentlicher Auftr&auml;ge &ndash; etwa im Rahmen der Einf&uuml;hrung des Lkw-Mautsystems &ndash; waren sie beteiligt. <\/p>\n<p>Wie Lobby Control herausfand, war jeder vierte externe Mitarbeiter an der Vergabe &ouml;ffentlicher Auftr&auml;ge beteiligt. Jeder F&uuml;nfte arbeitete an Entw&uuml;rfen neuer Gesetze und Verordnungen mit. &ldquo;Die Ministerien selbst rechtfertigen dies mit dem Personalmangel, der Folge der Sparma&szlig;nahmen und des B&uuml;rokratieabbaus der vergangenen Jahre ist&rdquo;, erkl&auml;rt Lobby-Control-Vorstand Klein. So werde im Bericht des BRH der Abteilungsleiter eines Ministeriums zitiert, der nicht mehr wusste, wie er mit seinen Beamten die 50 Gesetzesentw&uuml;rfe vorbereiten sollte, die sein Dienstherr von ihm erwartete. In seiner Not rief er einen Verband an und fragte, ob dieser ihm mit Fachleuten aushelfen k&ouml;nne. Kleiner wird der Skandal durch diese Personalnot indes nicht, findet Jochen B&auml;umel, Vorstandsmitglied von Transparency-International (TI) in Berlin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.marktundmittelstand.de\/nachrichten\/politik\/detail\/index.php?newsID=%2Fnachrichten%2Fmeldungen%2F2008_06%2F00_lobbyismus%2Findex.php\">Markt und Mittelstand<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Gekaufte Beitr&auml;ge: wie Ulla Schmidt politische Werbung als Information verkauft<\/strong><br>\nErst vor kurzem hatte REPORT MAINZ herausgefunden, dass unsere Familienministerin Ursula von der Leyen, CDU, Steuergelder in die Hand genommen hatte, um H&ouml;rfunkbeitr&auml;ge produzieren zu lassen. Die klangen wie Journalismus, waren aber Werbung f&uuml;r die Politik von Frau von der Leyen. Ein Einzelfall? haben wir uns gefragt. Nein. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, SPD, macht es auch. Monika Anthes mit den Details.<br>\nUrsula von der Leyen und Ulla Schmidt. Zwei Ministerinnen k&auml;mpfen f&uuml;r ihre Politik. Von der Leyen greift da schon mal zu unsauberen Werbemethoden.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/-\/id=233454\/nid=233454\/did=3563874\/19x4qof\/index.html\">ARD Report Mainz (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/-\/id=233454\/did=3563874\/pv=video\/gp1=3728036\/nid=233454\/1odgwb3\/index.html\">ARD Report Mainz (Video)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Wenn der Rundfunkstaatsvertrag nach den Vorstellungen privater Sender und Zeitungsverlage abge&auml;ndert werden sollte, w&auml;re dieser Beitrag in einer Woche nicht mehr im Netz abrufbar. Fast dr&auml;ngt sich der Eindruck auf, dass sei der Sinn der Sache; manchem Mitglied der Bundesregierung und manchem Betreiber einer Werbeagentur w&auml;re das vielleicht nicht ganz so unrecht.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3328","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3328","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3328"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3328\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3328"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3328"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3328"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}