{"id":33304,"date":"2016-05-09T12:37:34","date_gmt":"2016-05-09T10:37:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33304"},"modified":"2019-04-29T12:14:12","modified_gmt":"2019-04-29T10:14:12","slug":"ungleichheit-und-einwanderung-wie-man-mit-richtigen-zahlen-viel-falsches-sagen-kann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33304","title":{"rendered":"Ungleichheit und Einwanderung: Wie man mit richtigen Zahlen viel Falsches sagen kann"},"content":{"rendered":"<p>Wieder einmal die FAZ: In einem <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/arm-und-reich\/gestiegenes-armutsrisiko-arme-zuwanderung-laesst-mittelschicht-schrumpfen-14218724.html\">Artikel<\/a> &uuml;ber eine neue Studie des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) hebt sie die Rolle hervor, die &bdquo;Zuwanderung&ldquo; f&uuml;r das Schrumpfen der Mittelschicht in Deutschland angeblich spielt. Bei genauerer Betrachtung der im Artikel und in der Studie genannten Zahlen ist die Einwanderung aber nur zu einem vergleichsweise geringen Anteil daran beteiligt. Von <strong>Patrick Schreiner<\/strong>[<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33304#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>].<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_6048\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-33304-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/150511_Ungleichheit_und_Einwanderung_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/150511_Ungleichheit_und_Einwanderung_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/150511_Ungleichheit_und_Einwanderung_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/150511_Ungleichheit_und_Einwanderung_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=33304-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/150511_Ungleichheit_und_Einwanderung_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"150511_Ungleichheit_und_Einwanderung_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Das DIW ver&ouml;ffentlichte in der vergangenen Woche eine <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/documents\/publikationen\/73\/diw_01.c.533038.de\/16-18-1.pdf\">neue Ausgabe<\/a> seines Wochenberichts, darin eine Studie zur schrumpfenden Mittelschicht in Deutschland und den USA. Zentrale Aussagen: W&auml;hrend hierzulande 1982 noch 62 Prozent der Einwohner zur Mittelschicht geh&ouml;rten, waren es 1991 nur noch 60 Prozent, 2001 nur noch 58 Prozent und 2011 nur noch 54 Prozent. 2013 war dieser Anteil nicht mehr weiter zur&uuml;ckgegangen. Allerdings stieg zwischen 2011 und 2013 der Anteil der Menschen mit Niedrigeinkommen um ein Prozent an &ndash; er hatte zuvor seit 1991 bei 20 Prozent stagniert. (Zur Definition von &bdquo;Mittelschicht&ldquo; und &bdquo;Niedrigeinkommen&ldquo; und zu weiteren methodischen Fragen empfiehlt sich ein Blick in die Studie selbst, S. 392-393).<\/p><p><strong>Das M&auml;rchen von der zur&uuml;ckgehenden Ungleichheit<\/strong><\/p><p>Das DIW zeigt also, dass in der langen Frist die Einkommens-Ungleichheit in Deutschland recht deutlich zugenommen hat. Eine Analyse, die weder der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) noch dem arbeitgebernahen Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) ins Konzept zu passen scheint. Das IW <a href=\"http:\/\/www.iwkoeln.de\/infodienste\/iw-nachrichten\/beitrag\/mittelschicht-fragwuerdige-verunsicherung-281742\">beeilte sich<\/a>, unter Bezugnahme auf einen Vorab-Bericht der Zeitschrift Wirtschaftswoche zu erkl&auml;ren:<\/p><blockquote><p>\nLaut einer Berechnung des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung Berlin (DIW) hat die Mittelschicht in Deutschland seit der Wiedervereinigung von 60 Prozent auf 54 Prozent abgenommen. Doch dieser Prozess vollzog sich vor allem um die Jahrtausendwende: Seit 2005 &ndash; also seit einem Jahrzehnt &ndash; gibt es in Deutschland ann&auml;hernd stabile Verh&auml;ltnisse, was die Verteilung angeht. So zeigt auch die DIW-Studie, dass sich die Gr&ouml;&szlig;e der Mittelschicht zwischen 2011 und 2013, dem Jahr der j&uuml;ngsten Daten, nicht ver&auml;ndert hat.\n<\/p><\/blockquote><p>Nun behaupten liberal-konservative Medien und unternehmensnahe Institutionen wie das IW regelm&auml;&szlig;ig, dass die Einkommens-Ungleichheit in Deutschland seit dem Jahr 2005 nicht mehr zugenommen habe. Die Datenlage hierzu ist allerdings uneinheitlich: Einerseits hat der DGB in seinem <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++56e1d1a2-dc76-11e5-8b6e-52540023ef1a\">Verteilungsbericht 2016<\/a> auf der Grundlage von Eurostat-Daten zwischen 2005 und 2014 einen Anstieg des Gini-Koeffizienten f&uuml;r Ungleichheit bei verf&uuml;gbaren &Auml;quivalenzeinkommen um 4,6 Punkte ermittelt. Der Deutsche Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband hat in seinen <a href=\"http:\/\/www.der-paritaetische.de\/armutsbericht\/download-armutsbericht\/\">Armutsberichten<\/a> auf der Grundlage von Mikrozensus-Daten einen <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29066\">Anstieg der Armutsquote<\/a> zwischen 2005 und 2013 von 14,7 Prozent der Bev&ouml;lkerung auf 15,5 Prozent nachgewiesen. Insbesondere Berechnungen auf der Basis von SOEP-(Umfrage-)Daten allerdings kommen immer wieder zu dem Ergebnis, dass die Einkommensungleichheit in Deutschland in diesem Zeitraum nicht angestiegen sei, so etwa mehrere Studien des DIW. Auch die DIW-Studie von letzter Woche widerspricht dieser These nicht, wenngleich sie sie aufgrund der gew&auml;hlten Beobachtungszeitr&auml;ume (1982-1991-2001-2011-2013) auch nicht explizit st&uuml;tzt.<\/p><p>In der FAZ hat sich Philip Plickert der <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/arm-und-reich\/gestiegenes-armutsrisiko-arme-zuwanderung-laesst-mittelschicht-schrumpfen-14218724.html\">j&uuml;ngsten DIW-Studie angenommen.<\/a> F&uuml;r seinen Artikel hat er &ndash; offenbar im Gespr&auml;ch mit deren Autoren &ndash; zus&auml;tzliche Daten recherchiert, die in der Studie selbst nicht vorkommen. So schreibt er unter Bezugnahme auf den DIW-Forscher Markus Grabka:<\/p><blockquote><p>\nW&auml;hrend die Armutsrisikoquote (weniger als 60 Prozent des Medianeinkommens) eigentlich seit 2005 relativ konstant war, hat sie von 2013 an wieder etwas zugenommen.\n<\/p><\/blockquote><p>Seit 2013 steigt die Einkommens-Ungleichheit also sehr wohl wieder an, und zwar auch laut SOEP-Daten &ndash; was die Behauptung des IW widerlegt. Hinzu kommt laut Grabka, dass die vergleichsweise gute Lage am Arbeitsmarkt der letzten Jahre eigentlich zu einer Stabilisierung der Mittelschicht h&auml;tte f&uuml;hren m&uuml;ssen. Mit anderen Worten: Die Stagnation der Einkommens-Ungleichheit seit 2005, wenn es sie denn gab, muss angesichts der abnehmenden Arbeitslosigkeit <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1452\">eher Sorgen machen<\/a>, als dass sie beruhigen k&ouml;nnte. Plickert halten diese neueren Daten indes nicht davon ab, unmittelbar im Anschluss an Grabka die durch diesen widerlegte, beschwichtigende Position des IW wiederzugeben. Die arbeitgebernahen Wissenschaftler haben damit das letzte Wort in dieser Frage &ndash; auch wenn es ein nachweislich falsches Wort ist.<\/p><p><strong>Zuwanderung als Ursache f&uuml;r die schrumpfende Mittelschicht?<\/strong><\/p><p>Und nicht nur das: Auch hinsichtlich der Ursache der seit den 1980er\/1990er Jahren schrumpfenden Mittelschicht agiert und argumentiert die FAZ fragw&uuml;rdig. Plickerts Artikel tr&auml;gt den Titel &bdquo;Arme Zuwanderung l&auml;sst Mittelschicht schrumpfen&ldquo;. Diese Behauptung wird im ersten Absatz (Teaser) nochmal wiederholt:<\/p><blockquote><p>\nMehr Reiche, mehr Arme und weniger dazwischen: Seit der Wiedervereinigung ist der Anteil der Mittelschicht von 60 auf 54 Prozent der Bev&ouml;lkerung gesunken. Was die Zuwanderung damit zu tun hat.\n<\/p><\/blockquote><p>Titel und Teaser erwecken gemeinsam den Eindruck: An der schrumpfenden Mittelschicht ist die Einwanderung armer Menschen Schuld. Nicht ausgef&uuml;hrt wird, worin genau dieser Zusammenhang bestehen soll. Wer nur Titel und Teaser liest, k&ouml;nnte m&ouml;gliche Vorurteile best&auml;tigt sehen: Die brave Mittelschicht muss f&uuml;r Migrantinnen und Migranten zahlen. Dass dem nicht so ist, erf&auml;hrt nur, wer weiterliest: Sehr viele Migrantinnen und Migranten finden sich zun&auml;chst am unteren Ende der Einkommensskala, was dazu gef&uuml;hrt hat, dass die Mittelschicht rechnerisch (!) geschrumpft ist. Finanziell schlechter muss es deren ehemaligen und aktuellen Angeh&ouml;rigen deshalb noch lange nicht gehen. Und tut es auch nicht &ndash; jedenfalls nicht aus diesem Grund.<\/p><p>Tats&auml;chlich finanziell schlechter geht es vielen ehemaligen und aktuellen Angeh&ouml;rigen der Mittelschicht aber aus anderen Gr&uuml;nden. Auch das erf&auml;hrt nur, wer den Artikel fast bis ans Ende liest:<\/p><blockquote><p>\nAls weitere Faktoren, die zum schrumpfenden Anteil der Mittelschicht beitrugen, wird die zunehmende Anzahl von Singles in der Bev&ouml;lkerung gez&auml;hlt, deren Einkommen in einem statistischen Verfahren geringer gewichtet werden, weil sie h&ouml;here Fixkosten der Haushaltsf&uuml;hrung haben (sogenannte &auml;quivalenzgewichtete Haushaltseinkommen). Dies hat nach einer Studie von Martin Biewen und Andos Juhasz etwas mehr als ein Zehntel zur Ver&auml;nderung der Ungleichheitsindikatoren beigetragen, erl&auml;utert Schupp. Fast ein Drittel sei aber auf ver&auml;nderte Arbeitsmarktbeteiligung, etwa mehr Teilzeitarbeit zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Und mehr als ein Drittel ging auf eine gr&ouml;&szlig;ere Kluft in der Entlohnung von Hoch-, Mittel und Unqualifizierten zur&uuml;ck.\n<\/p><\/blockquote><p>Von wegen &bdquo;Zuwanderung&ldquo;: Zu etwa zwei Dritteln ist das Schrumpfen der Mittelschicht auf Arbeitsmarktfaktoren zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, davon zu mehr als einem Drittel auf sinkende oder stagnierende L&ouml;hne und Geh&auml;lter bei vielen abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten. Nicht Immigration, sondern schlechte Arbeitsmarkt-M&ouml;glichkeiten und vor allem <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1177\">schlechte Bezahlung<\/a> sind also die Hauptprobleme &ndash; die Plickert irgendwo im Nirgendwo des Artikels versteckt. Es sind Probleme, die die Menschen &ndash; anders als &bdquo;Zuwanderung&ldquo; &ndash; auch tats&auml;chlich im eigenen Geldbeutel sp&uuml;ren.<\/p><p>Das DIW schreibt in seiner j&uuml;ngsten Studie folgerichtig:<\/p><blockquote><p>\nWill man den Einkommensanteil der Mittelschicht am Gesamteinkommen st&auml;rken, so k&ouml;nnen hierzu neben einer offensiven Lohnpolitik (zum Beispiel finanzielle Aufwertung von Dienstleistungsberufen), die Verbesserung der Chancen f&uuml;r Aufw&auml;rtsmobilit&auml;t am Arbeitsmarkt, Anreize f&uuml;r &Uuml;berf&uuml;hrung von in der Regel schlecht entlohnten Minijobs in sozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse, Ma&szlig;nahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Bildungs- und Qualifizierungsma&szlig;nahmen (Stichwort lebenslanges Lernen) beitragen.\n<\/p><\/blockquote><p>Nicht bei der Einwanderung, sondern am Arbeitsmarkt gilt es also anzusetzen, um die Mittelschicht zu st&auml;rken: L&ouml;hne erh&ouml;hen, prek&auml;re Besch&auml;ftigung zur&uuml;ckdr&auml;ngen, Arbeitsmarkt-M&ouml;glichkeiten ausbauen. Davon ist in der FAZ nat&uuml;rlich nichts zu lesen. Und beim IW auch nicht.<\/p><p>Das Missverh&auml;ltnis in der FAZ-Darstellung l&auml;sst sich &uuml;brigens auch in Zahlen ausdr&uuml;cken: Auf die Arbeitsmarkt-Faktoren, die f&uuml;r etwa zwei Drittel des Schrumpfens der Mittelschicht verantwortlich sind, verwendet Plickert weniger als sieben Prozent seines Artikels. Auf die weniger wichtigen Faktoren, n&auml;mlich Einwanderung und Zunahme der Single-Haushalte, verwendet er zusammen fast 25 Prozent. Und er platziert sie deutlich prominenter. Auch so kann man Meinung und Stimmung machen.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] <strong>Patrick Schreiner<\/strong> lebt und arbeitet als hauptamtlicher Gewerkschafter in Bielefeld und Berlin. Er schreibt regelm&auml;&szlig;ig f&uuml;r die NachDenkSeiten zu wirtschafts-, sozial- und verteilungspolitischen Themen.<\/p>\n<\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/067642b2d5ed4ed8bef7bf4d88051718\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wieder einmal die FAZ: In einem <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/arm-und-reich\/gestiegenes-armutsrisiko-arme-zuwanderung-laesst-mittelschicht-schrumpfen-14218724.html\">Artikel<\/a> &uuml;ber eine neue Studie des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) hebt sie die Rolle hervor, die &bdquo;Zuwanderung&ldquo; f&uuml;r das Schrumpfen der Mittelschicht in Deutschland angeblich spielt. Bei genauerer Betrachtung der im Artikel und in der Studie genannten Zahlen ist die Einwanderung aber nur zu einem vergleichsweise geringen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33304\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,183,11,132],"tags":[519,1542,550,343,319,854,288,291,340],"class_list":["post-33304","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-audio-podcast","category-medienkritik","category-strategien-der-meinungsmache","category-ungleichheit-armut-reichtum","tag-diw","tag-faz","tag-iw","tag-luegen-mit-zahlen","tag-lohnentwicklung","tag-mittelschicht","tag-prekaere-beschaeftigung","tag-verteilungsgerechtigkeit","tag-zuwanderung"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33304","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=33304"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33304\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":51286,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33304\/revisions\/51286"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=33304"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=33304"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=33304"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}