{"id":33322,"date":"2016-05-11T08:37:28","date_gmt":"2016-05-11T06:37:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33322"},"modified":"2016-05-11T08:37:28","modified_gmt":"2016-05-11T06:37:28","slug":"hinweise-des-tages-2621","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33322","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33322#h01\">Mehr Panzer, Geld und Leute: Von der Leyen beendet Abr&uuml;stung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33322#h02\">Sinkendes Schiff: &Ouml;sterreichs Kanzler tritt zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33322#h03\">Die Partei ist dem neoliberalen Zeitgeist nachgerannt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33322#h04\">Streit &uuml;ber Arbeitsreform: Frankreichs Regierung &uuml;bergeht Parlament<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33322#h05\">Spanische Linksparteien vereinbaren Wahlb&uuml;ndnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33322#h06\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33322#h07\">Umverteilung nach oben geht weiter: Deutsche Mittelschicht schrumpft so stark wie in den USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33322#h08\">Das Deutschland-Bashing f&uuml;hrt geradewegs in die Irre<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33322#h09\">Koalitionsspitze beschlie&szlig;t neue Regeln bei Leiharbeit und Werkvertr&auml;gen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33322#h10\">Kritik an Pl&auml;nen zur F&ouml;rderung von Betriebsrenten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33322#h11\">Eine Bahn f&uuml;r alle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33322#h12\">Bilderberg-Konferenz: F&uuml;hrungsspitze von CDU und SPD eingeladen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33322#h13\">Im W&uuml;rgegriff der Populisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33322#h14\">Die &Auml;ra des Revisionismus (I)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33322#h15\">Sozialdemokraten auf dem Abstellgleis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33322#h16\">Kabarettist von Wagner erh&auml;lt Dieter-Hildebrandt-Preis<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Mehr Panzer, Geld und Leute: Von der Leyen beendet Abr&uuml;stung<\/strong><br>\nBundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen will die Bundeswehr erstmals seit 1990 personell wieder deutlich aufstocken. Dies sei &ldquo;nach heutiger Lage notwendig&rdquo;, sagte die CDU-Politikerin. Der milit&auml;rische Bereich soll nach den Pl&auml;nen um 14.300 Soldaten wachsen, der zivile um 4400 Angestellte. Zun&auml;chst sollen aber nur 7000 Soldatenstellen neu geschaffen werden. Weitere Personall&uuml;cken sollen durch interne Umstrukturierungen geschlossen werden. Die neue Personalplanung erstreckt sich auf die kommenden sieben Jahre. Mit der Vorstellung ihres neuen Personalkonzept ist eine 25-j&auml;hrige &Auml;ra der Abr&uuml;stung bei der Bundeswehr endg&uuml;ltig Geschichte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Von-der-Leyen-beendet-Abruestung-article17658871.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.L.:<\/strong> Kanonen statt Butter &hellip; F&uuml;r Kriege die niemand von uns will und braucht, angezettelt vom Westen selbst f&uuml;r den Luxus einiger Weniger. Wann h&ouml;rt der Wahnsinn eigentlich auf? Mir klingelt Philip Bloms &ldquo;Die zerrissenen Jahre&rdquo; immer mehr im Ohr &ndash; greu&szlig;lich. Deutschland bekommt seine Infrastrukturprobleme nicht in den Griff, Altersarmut, Fl&uuml;chtlingskrise, Schwarze Null &ndash; aber f&uuml;r Bomben, Milit&auml;r und &ldquo;Abenteuer&rdquo;, da sind Gelder in H&uuml;lle und F&uuml;lle vorhanden. Niemand spricht sich gegen eine Modernisierung von Altmaterial aus, aber hier geht es um Aufr&uuml;stung! Haben wir denn NICHTS, gar NICHTS aus der Vergangenheit gelernt?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Die neue Aufr&uuml;stung ist ein internationales Langfristprojekt, nicht nur im Sinne des milit&auml;risch-industriellen Komplexes, sondern auch um politische Spannungen (etwa mit Russland) weiter zu versch&auml;rfen und letzten Endes den amerikanischen Einfluss in Europa festzuschreiben. Dar&uuml;berhinaus wird Deutschland zu einer aktiveren Vasallenrolle ert&uuml;chtigt, um die Bundeswehr im Sinne der USA st&auml;rker international einzusetzen. Im Artikel hei&szlig;t es dazu: &bdquo;Auch den B&uuml;ndnispartnern in der Nato werden die deutschen Aufr&uuml;stungspl&auml;ne gefallen. US-Pr&auml;sident Barack Obama forderte j&uuml;ngst bei seinem Deutschlandbesuch wieder mehr Engagement der Europ&auml;er bei der weltweiten Krisenbew&auml;ltigung. Mit der Personalaufstockung um mehrere tausend Soldaten und der geplanten Erh&ouml;hung des Wehretats von derzeit 34,3 auf 39,2 Milliarden Euro bis 2020 kann sich die deutsche Delegation beim Nato-Gipfel im Juli jedenfalls sehen lassen &ndash; auch wenn Deutschland weiterhin deutlich hinter dem Nato-Ziel zur&uuml;ckbleiben wird, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts f&uuml;r Milit&auml;r auszugeben. Daf&uuml;r w&auml;ren mehr als 60 Milliarden Euro Milit&auml;rausgaben n&ouml;tig.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Die Kriege der n&auml;chsten Jahre (I)<\/strong><br>\nDie Bundeswehr wird erstmals seit 1990 wieder vergr&ouml;&szlig;ert, erh&auml;lt neue Kapazit&auml;ten und kann ihren Haushalt massiv aufstocken. (&hellip;) Damit materialisieren sich die weltpolitischen Ambitionen Berlins, die seit Herbst 2013 massiv propagiert werden &ndash; unter tatkr&auml;ftiger Mitwirkung nicht zuletzt des Bundespr&auml;sidenten, der immer wieder f&uuml;r eine offensivere deutsche Weltpolitik auch unter Einsatz der Streitkr&auml;fte eingetreten ist. Dabei zielt Berlin auf die Kontrolle eines Rings von Staaten um Europa, der reiche Ressourcengebiete umfasst, der vor allem aber als &ldquo;cordon sanitaire&rdquo; zur Abschottung eines prosperierenden europ&auml;ischen Reichs gegen Widrigkeiten aller Art vorgesehen ist. Weil die urspr&uuml;nglichen Pl&auml;ne der EU, den Staatenring mit politisch-&ouml;konomischen Mitteln zu beherrschen, weitgehend gescheitert sind, geht die Bundesregierung nun zu offen milit&auml;rischer Machtentfaltung &uuml;ber. (&hellip;) &Uuml;ber den heutigen &ldquo;Krisenbogen&rdquo; hie&szlig; es vor Jahren in der &ldquo;Europ&auml;ischen Sicherheitsstrategie&rdquo;, die am 12. Dezember 2003 in Br&uuml;ssel verabschiedet wurde: &ldquo;Wir m&uuml;ssen darauf hinarbeiten, dass &ouml;stlich der Europ&auml;ischen Union und an den Mittelmeergrenzen ein Ring verantwortungsvoll regierter Staaten entsteht, mit denen wir enge, auf Zusammenarbeit gegr&uuml;ndete Beziehungen pflegen k&ouml;nnen&rdquo; &ndash; ein zuverl&auml;ssig kontrollierbarer Wall stabiler Klienten rings um eine prosperierende EU. Dieses Ziel sei kr&auml;ftig verfehlt worden, bilanzierte zu Jahresbeginn Wolfgang Ischinger, der Leiter der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz: Die &ldquo;Vision einer Europ&auml;ischen Union, die sich mit einem cordon sanitaire der Stabilit&auml;t, des wachsenden Wohlstands und der Zusammenarbeit sowohl s&uuml;dlich des Mittelmeers als auch in Osteuropa umgeben kann&rdquo;, sei &ldquo;massiv gescheitert&rdquo;. Um das deutsch-europ&auml;ische Reich gegen Widrigkeiten aller Art abzuschotten und zugleich den &ouml;konomischen Zugriff auf interessierende Nachbarregionen zu erm&ouml;glichen, werden nun Soldaten in die betreffenden L&auml;nder von Mali &uuml;ber Syrien bis in den Irak entsandt &ndash; in die Kriege der n&auml;chsten Jahre.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59364\">German Foreign Policy<\/a><\/p>\n<p><strong>Und: Von deutschem Boden geht Krieg aus<\/strong><br>\nDas neue Friedensjournal &ndash; Ausgabe Mai-Juni  2016 &ndash; erscheint mit dem Schwerpunktthema: Von deutschem Boden geht Krieg aus. <a href=\"http:\/\/www.frieden-und-zukunft.de\/pdf\/fj\/FJ_2016-3.pdf\">Die Internet-Ausgabe<\/a> kann bereits abgerufen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.friedensratschlag.de\/\">Bundesweiter Friedensratschlag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Sinkendes Schiff: &Ouml;sterreichs Kanzler tritt zur&uuml;ck<\/strong><br>\nDas Ende kam letztlich &uuml;berraschend schnell. In Zusammenhang mit dem R&uuml;cktritt von &Ouml;sterreichs Kanzler und SP&Ouml;-Vorsitzenden Werner Faymann dr&auml;ngt sich die Phrase vom pr&auml;ferierten Ende mit Schrecken auf. Denn h&auml;tte Faymann seine Partei bis zu den n&auml;chsten Wahlen gef&uuml;hrt, w&auml;re ihm das mit Sicherheit wie ein Schrecken ohne Ende vorgekommen. In den vergangenen Tagen waren Faymanns Unterst&uuml;tzer im Stundentakt von ihrem Parteichef abger&uuml;ckt. W&auml;hrend einige SP&Ouml;-Politiker aus Taktik oder Parteir&auml;son zu beschwichtigen suchten, richteten andere ihrem Chef &uuml;ber die Medien ganz offen aus, dass er den Weg frei machen solle. Dabei ist v&ouml;llig unklar, wohin dieser Weg nun f&uuml;hren wird. Die Krise der SP&Ouml; ist mit einer Personalrochade nicht zu l&ouml;sen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/05-10\/036.php\">Junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.M.H.:<\/strong> Beinah k&ouml;nnte dieser Artikel &uuml;ber die deutsche SPD geschrieben sein. Sicher, ein R&uuml;cktritt Sigmar Gabriels ist noch nicht vollzogen und wird wom&ouml;glich noch etwas auf sich warten lassen, auch wenn die Unke Markwort ihn schon herbeigerufen hat. Auch diskutiert die SPD bislang noch keine Koalition mit der AfD. Hier gilt es im Vergleich zu &Ouml;sterreich allerdings zu bedenken, dass die FP&Ouml; schon weit l&auml;nger das politische Spektrum beehrt. Also k&ouml;nnte k&uuml;nftig auch dies noch folgen. Das Problem mit den &ldquo;sozialdemokratischen&rdquo; Parteien in fast ganz Europa ist, dass sie vor lauter indoktriniertem neoliberalen Gedankengut v&ouml;llig vergessen haben, was sozialdemokratische Werte &uuml;berhaupt bedeuten. Wenn ein Sigmar Gabriel nun neuerdings zu Wahlkampfzwecken solche wiederentdeckt, so hat er sie vielleicht in SPD-Geschichtsb&uuml;chern aus der Zeit Willi Brandts ausgegraben. Das kommt ganz sicher nicht von Herzen und aus &Uuml;berzeugung. Seine aktuelle Situation zeigt auch deutliche Parallelen zu der von Guido Westerwelle vor seinem politischen Niedergang auf. Wenn die SPD noch etwas f&uuml;r die Zukunft retten will, so wird sie nicht umhin kommen, das ganze politische Macht-Establishment rigoros auszutauschen und einen Neuanfang von der Basis her zu wagen. Dass dies gelingen sollte, wage ich derzeit leider sehr zu bezweifeln.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Partei ist dem neoliberalen Zeitgeist nachgerannt<\/strong><br>\nDie SPD sollte zu ihren Wurzeln &ndash; Solidarit&auml;t und soziale Gerechtigkeit &ndash; zur&uuml;ckkehren, findet der Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge. Das bedeute, &ldquo;f&uuml;r die Unterprivilegierten etwas zu tun&rdquo; und den gesellschaftlichen Reichtum gerecht zu verteilen. (&hellip;) Um ihr Glaubw&uuml;rdigkeitsproblem zu &uuml;berwinden, m&uuml;sse die immerhin 150 Jahre alte Traditionspartei sich auf ihre alten Werte besinnen &ndash; soziale Gerechtigkeit und Teilhabe f&uuml;r alle &ndash;, statt zu verk&uuml;nden, wie etwa Peer Steinbr&uuml;ck, nur dem werde geholfen, der selbst auch Leistungen f&uuml;r die Gesellschaft erbringe. Butterwegge kritisiert: &ldquo;Und das hei&szlig;t im Grunde der Bruch mit dem Sozialstaatsgebot unseres Grundgesetzes, denn nat&uuml;rlich haben die V&auml;ter und wenigen M&uuml;tter unserer Verfassung sich vorgestellt, dass sich der Staat vor allen Dingen um diejenigen k&uuml;mmert, die aus dieser Sicht &ouml;konomisch, neoliberal gefasst nicht Leistung erbringen, um Obdachlose, um total verelendete Drogenabh&auml;ngige, um illegalisierte Migrantinnen und Migranten, also um Menschen, die auf der Schattenseite der Gesellschaft stehen.&rdquo; Steinbr&uuml;ck und andere SPD-Politiker wollten jedoch im Grunde nur diejenigen besser stellen, denen es ohnehin besser gehe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/spd-mit-glaubwuerdigkeitsproblem-die-partei-ist-dem.1008.de.html?dram:article_id=353724\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Streit &uuml;ber Arbeitsreform: Frankreichs Regierung &uuml;bergeht Parlament<\/strong><br>\nAn einer ausserordentlichen Kabinettssitzung hat die franz&ouml;sische Regierung am Dienstagnachmittag beschlossen, ihre umstrittene Arbeitsmarktreform ohne Zustimmung des Parlaments in Kraft zu setzen. Die Regierung musste offenkundig konstatieren, dass sie in der Assembl&eacute;e nationale nicht &uuml;ber die erforderliche Mehrheit verf&uuml;gt, und entschied sich deshalb den Verfassungsartikel 49 zu beanspruchen, der es der Exekutive erlaubt, eine Vorlage einseitig zu beschliessen. Innert 24 Stunden nach diesem Erlass kann nun im Parlament ein Misstrauensantrag gegen die Regierung gestellt werden; und falls sich innert zus&auml;tzlicher 48 Stunden eine Mehrheit in der Nationalversammlung daf&uuml;r findet, w&uuml;rde das die Regierung zum R&uuml;cktritt zwingen. Die Mitte-Rechtsopposition hat bereits ein solches Misstrauensvotum angek&uuml;ndigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/international\/europa\/streit-ueber-arbeitsreform-frankreichs-regierung-uebergeht-parlament-ld.81699?mktcid=nled&amp;mktcval=102_2016-5-10\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Spanische Linksparteien vereinbaren Wahlb&uuml;ndnis<\/strong><br>\nBei der Parlamentswahl in Spanien im kommenden Monat tritt Podemos (&ldquo;Wir k&ouml;nnen&rdquo;) im B&uuml;ndnis mit der Vereinigten Linken (Izquierda Unida\/IU) an. Die am Montagabend erzielte Entscheidung wird am Dienstag und Mittwoch der jeweiligen Parteibasis zur Beschlussfassung vorgelegt, und viele Einzelheiten m&uuml;ssen diese Woche noch geregelt werden. Podemos-Chef Pablo Iglesias sprach in einem Radiointerview am Dienstag von einer &ldquo;historischen Gelegenheit&rdquo;. Das neue B&uuml;ndnis k&ouml;nnte bei der Wahl am 26. Juni zweitst&auml;rkste Kraft nach der rechtskonservativen Volkspartei (PP) und vor den Sozialdemokraten der Sozialistischen Arbeiterpartei (PSOE) werden. Bei der Parlamentswahl im vergangenen Dezember hatten mehr als 5,5 Millionen Spanier PSOE gew&auml;hlt, Podemos kam mit Verb&uuml;ndeten auf 5,18 Millionen und IU auf mehr als 900.000 Stimmen. Umfragen ergaben seitdem einen R&uuml;ckgang der Zustimmung f&uuml;r Podemos und einen Zuwachs f&uuml;r die Izquierda Unida. Das linkssozialistische Parteienb&uuml;ndnis IU wurde 1986 gegr&uuml;ndet, Podemos ging 2014 unter anderem aus der Bewegung der Indignados (&ldquo;Die Emp&ouml;rten&rdquo;) von 2011 hervor, als vor allem junge Menschen in Spanien aus Protest gegen die Einschnitte bei Sozialprogrammen Pl&auml;tze besetzten und Zeltst&auml;dte errichteten. Bei der Parlamentswahl am 20. Dezember wurde die Volkspartei des amtierenden Ministerpr&auml;sidenten Mariano Rajoy mit 28,7 Prozent der Stimmen zwar wieder st&auml;rkste Kraft, verlor jedoch klar die absolute Mehrheit. Auf Platz zwei folgte PSOE, und mit Podemos und den liberalen Ciudadanos (B&uuml;rger) zogen zwei neue Parteien mit zweistelligen Ergebnissen ins Parlament ein. Alle Versuche zur Bildung einer tragf&auml;higen Koalition scheiterten danach. Daher wurden Neuwahlen angesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000036603068\/Spanische-Linksparteien-vereinbaren-Wahlallianz\">Der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Der Niedergang der Athener Gemeinde Nikaia<\/strong><br>\nW&auml;hrend die griechische Regierung und die internationalen Geldgeber &uuml;ber Steuer- und Rentenreformen verhandeln, hat die Wirtschaftskrise Griechenland immer noch fest im Griff. In einigen Gemeinden im Gro&szlig;raum Athen ist das besonders deutlich zu sehen &ndash; zum Beispiel in Nikaia, dort stehen die Ladenlokale leer und verfallen die H&auml;user.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/krise-in-griechenland-der-niedergang-der-athener-gemeinde.795.de.html?dram:article_id=353725\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>Ganze Familien leben von den Renten<\/strong><br>\nZunehmende Armut und Angst vor der Zukunft &ndash; so schildert ARD-Korrespondentin Ellen Trapp die Auswirkungen der Krise f&uuml;r die Griechen. Ganze Familien lebten von der Rente der Gro&szlig;eltern, die jetzt gek&uuml;rzt wird. Und die Steuererh&ouml;hungen betr&auml;fen Alltagsg&uuml;ter wie Benzin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/griechenland-1415.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Deswegen ist eine Forderung der Troika ja auch eine &bdquo;Rentenreform&ldquo;, was nichts anderes bedeutet als weitere Rentenk&uuml;rzungen. Wie inzwischen erwiesen ist, flie&szlig;en 95 Prozent der Hilfsgelder in die Taschen der Gl&auml;ubiger, also der Banken und der Finanzspekulanten. Die neoliberale Verelendungspolitik in Griechenland dient so letztendlich dazu die Supereichen noch reicher zu machen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Umverteilung nach oben geht weiter: Deutsche Mittelschicht schrumpft so stark wie in den USA<\/strong><br>\n&raquo;Die Einkommensmittelschichten schrumpfen in Deutschland genauso schnell wie in den USA.&laquo; Dies ist weder eine Horrormeldung der Linkspartei noch eine Warnung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Nein, ausgerechnet die neoliberale Ideenfabrik DIW (Deutsches Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung) konstatierte jetzt in einer Studie [1] das wenig &Uuml;berraschende: W&auml;hrend die Einkommen einer kleinen Gruppe Reicher wachsen, rutscht ein immer gr&ouml;&szlig;erer Teil der Mittelschicht ab.In der DIW-Studie verglichen die Autoren des Papiers, Markus M. Grabka, Jan Goebel, Carsten Schr&ouml;der und J&uuml;rgen Schupp vom DIW Berlin, sowohl die H&ouml;he mittlerer Einkommen sowie deren Anteil am Gesamteinkommen in Deutschland und den USA. Danach sank der Anteil der Mittelschicht an der Gesamtbev&ouml;lkerung seit 1991 in beiden Staaten um sechs Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/turbokapitalismus\/\">KemFM<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Das Deutschland-Bashing f&uuml;hrt geradewegs in die Irre<\/strong><br>\nDie deutsche Exportbilanz weist einen neuen Rekord&uuml;berschuss auf. Kritiker d&uuml;rften immer lauter vor einer sch&auml;dlichen Dominanz in Europa warnen. &Ouml;konomen haben jedoch etwas ganz anderes herausgefunden. [&hellip;]<br>\nAber w&auml;re eine solche deutsche Exportschw&auml;che nicht sogar positiv f&uuml;r die Weltwirtschaft? Gesunden dann jene Euro-L&auml;nder, die sich in der Vergangenheit vom starken Deutschland so dominiert sahen? M&uuml;ssten sie. Zumindest wenn es nach denjenigen geht, die in den vergangenen Jahren nicht m&uuml;de wurden, Deutschland an den Pranger zu stellen. Der wirtschaftliche Erfolg der Bundesrepublik, der sich im &Uuml;berschuss der Leistungsbilanz widerspiegele, sei gef&auml;hrlich, weil er die anderen Euro-L&auml;nder an die Wand dr&auml;nge und f&uuml;r die Weltwirtschaft insgesamt zur Belastung werde.<br>\nLaut Statistischem Bundesamt wies die Au&szlig;enhandelsbilanz &ndash; also die Differenz von Exporten und Importen &ndash; im M&auml;rz einen Rekord&uuml;berschuss von 26,0 Milliarden Euro aus. Im M&auml;rz 2015 hatte der Saldo noch plus 23,0 Milliarden Euro betragen. Die Stimmen der Kritiker d&uuml;rften daher wieder lauter werden. Sie halten die hohen deutschen Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse f&uuml;r die eigentliche Ursache der Staatsschuldenkrise im Euro-Raum. Deutschland verscherble seine Produkte unter Wert und ruiniere damit die europ&auml;ische Konkurrenz. Aber stimmt das auch?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article155212601\/Das-Deutschland-Bashing-fuehrt-geradewegs-in-die-Irre.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wie &uuml;blich: eine v&ouml;llig unsinnige Studie, die Lohnsenkungen von inzwischen kumuliert 15-20 Prozent keinen wesentlichen Anteil an den deutschen Export&uuml;bersch&uuml;ssen (und der Zerst&ouml;rung des Euro-Raums) zuschreibt, wird als Warnung vor auch nur minimalen Lohnsteigerungen hergenommen. Dabei spielen doch die L&ouml;hne kaum eine Rolle f&uuml;r die internationale Wettbewerbsf&auml;higkeit, haben wir gerade gelernt, und k&ouml;nnten leicht erh&ouml;ht werden &ndash; oder nicht? Unabh&auml;ngig von der Ursachenforschung versteht zumindest Straubhaar nicht (oder will es nicht verstehen), da&szlig; ein Rekord-Au&szlig;enhandels&uuml;berschu&szlig; pathologisch und ein Zeichen nicht f&uuml;r St&auml;rke, sondern f&uuml;r eine gro&szlig;e Schw&auml;che ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Koalitionsspitze beschlie&szlig;t neue Regeln bei Leiharbeit und Werkvertr&auml;gen<\/strong><br>\nNach monatelangem Gezerre haben Union und SPD ihren Streit um eine Reform f&uuml;r mehr Schutz von Arbeitnehmern beigelegt. &ldquo;Wir haben eine Einigung&rdquo;, sagte Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) nach einem Spitzentreffen der Koalition in Berlin.&rdquo; Es wird in Zukunft klare Regeln geben f&uuml;r Arbeitgeber und Arbeitnehmer, um den Missbrauch bei Leiharbeit und Werkvertr&auml;gen zu bek&auml;mpfen&rdquo;, sagte Nahles. Klar verabredet sei gleicher Lohn f&uuml;r gleiche Arbeit ohne Schlupfl&ouml;cher. Eine Dauerentleihung von Zeitarbeitnehmern gebe es k&uuml;nftig nicht mehr. Leiharbeiter d&uuml;rfen demnach k&uuml;nftig h&ouml;chstens 15 Monate im selben Betrieb besch&auml;ftigt werden. Nach neun Monaten muss ihnen der gleiche Lohn wie den Stammbelegschaften gezahlt werden. Allerdings sind Abweichungen davon m&ouml;glich, wenn sich Arbeitgeber und Gewerkschaften darauf verst&auml;ndigen. Zudem d&uuml;rfen Leiharbeiter nicht als Streikbrecher eingesetzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/grosse-koalition-einig-bei-leiharbeit-und-werkvertraegen-a-1091701.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Erstens stimmt das nicht, &ldquo;gleicher Lohn f&uuml;r gleiche Arbeit&rdquo;, denn erst einmal mu&szlig; 9 Monate lang *nicht* der gleiche Lohn gezahlt werden, und vielleicht wird der Leiharbeitnehmer nach 9 Monaten ausgetauscht. Zweitens gibt es noch das v&ouml;llig sinnlose Schlupfloch von &ldquo;Abweichungen [&hellip;], wenn sich Arbeitgeber und Gewerkschaften darauf verst&auml;ndigen&rdquo;. Warum sollte eine Gewerkschaft sich auf so etwas einlassen??? Hmmm &hellip; die unternehmernahen und regierungstreuen DGB-Gewerkschaften vielleicht schon, damit die Wettbewerbsf&auml;higkeit der deutschen Wirtschaft nicht bedroht wird &hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Kritik an Pl&auml;nen zur F&ouml;rderung von Betriebsrenten<\/strong><br>\nDer Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband lehnt Pl&auml;ne der Bundesregierung ab, bei Geringverdienern die Betriebsrenten zu bezuschussen. Man m&uuml;sse den Irrweg der Privatisierung verlassen und die gesetzliche Rentenversicherung st&auml;rken, sagte Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Schneider der Zeitung &ldquo;Mannheimer Morgen&rdquo;. Die betriebliche Altersvorsorge sei genauso gescheitert wie die Riester-Rente. Nur 60 Prozent der Besch&auml;ftigten verf&uuml;gten &uuml;ber entsprechende Vertr&auml;ge. Schneider f&uuml;gte hinzu, um Altersarmut von Geringverdienern effektiv zu bek&auml;mpfen, m&uuml;sse das Rentenniveau wieder auf 53 Prozent angehoben werden. Derzeit liegt das Verh&auml;ltnis der Rente zum Durchschnittslohn bei 48,1 Prozent. Finanzminister Sch&auml;uble will, dass Geringverdiener j&auml;hrlich bis zu 450 Euro f&uuml;r die Betriebsrente ansparen k&ouml;nnen. Zusch&uuml;sse sollen verhindern, dass das Nettoeinkommen dadurch reduziert wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/wohfahrtsverband-kritik-an-plaenen-zur-foerderung-von.447.de.html?drn:news_id=611748\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Eine Bahn f&uuml;r alle<\/strong><br>\nVergangene Woche tagte der Aufsichtsrat der DB AG und sollte nach dem Willen von Bahn-Chef R&uuml;diger Grube die Teilprivatisierung von DB Arriva und DB Schenker durchwinken &ndash; nachdem das Vorhaben im vergangenen Jahr schon mehrfach gescheitert war. Doch scheint es nach wie vor Widerwillen zu geben, denn der Aufsichtsrat hat dem Management die Aufgabe erteilt, ein Konzept &ndash; mitsamt Alternativen &ndash; zu erarbeiten. Damit ist die Kuh allerdings noch l&auml;ngst nicht vom Eis. Offenbar arbeitet der DB-Vorstand wieder auf einen B&ouml;rsengang hin, wie er vor knapp zehn Jahren schon einmal versucht wurde und &ndash; v&ouml;llig zu Recht &ndash; auf breite Ablehnung in der Bev&ouml;lkerung stie&szlig;.Die geplante Teilprivatisierung ist ein brandgef&auml;hrliches Projekt, weil dann private Investoren ihre Renditeinteressen direkt im Bahn-Konzern vertreten. Mit diesem Schritt w&uuml;rde der klammheimliche und j&uuml;ngst beschleunigte Prozess, den Schienenverkehr zu verringern, weiter vorangetrieben. Dabei geht es um Abbau von Angeboten, um Zersplitterung, Privatisierung, Konkurrenz im gesamten Sektor und um den Verfall der Schieneninfrastruktur. Vor diesem Hintergrund m&uuml;ssen die politisch Verantwortlichen die Notbremse ziehen. Vor allem m&uuml;ssen sie das wertvollste und strategisch entscheidende Segment, die Schienenverkehrsinfrastruktur, sch&uuml;tzen. Ein Blick zur&uuml;ck macht deutlich, wie gro&szlig; der Handlungsbedarf ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/05-10\/052.php\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bilderberg-Konferenz: F&uuml;hrungsspitze von CDU und SPD eingeladen<\/strong><br>\nGeht es nach dem Willen des Lenkungsausschusses der Bilderberg-Gruppe, wird in diesem Jahr die politische F&uuml;hrungsspitze Deutschlands an dem Elite-Treffen teilnehmen. Bundeskanzlerin Angela Merkel, Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble, der Chef des Bundeskanzleramts Peter Altmaier, der Stellvertreter der Bundeskanzlerin Sigmar Gabriel und Au&szlig;enminister Frank-Walter Steinmeier sind zur Bilderberg-Konferenz, die vom 9. bis 12. Juni in Dresden stattfinden wird, eingeladen. Das geht aus einer Kleinen Anfrage hervor, die die Linkspartei in Sachen &ldquo;Bilderberg&rdquo; an die Bundesregierung gestellt hat. Aus deutscher Sicht &auml;hnlich prominent besetzt war die Bilderberg-Konferenz von 1980. Damals nahmen die Politiker Helmut Kohl (CDU), Walter Scheel (SPD), Otto Graf Lambsdorf (FDP) und Helmut Schmidt (SPD) an jener Konferenz teil, &uuml;ber die bis vor wenigen Jahren so gut wie nicht in den Medien berichtet wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48210\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.M.H.:<\/strong> Als Teilnehmer haben Regierungsmitglieder, aktive Parteipolitiker ebenso wie Journalisten auf Veranstaltungen dieser &ldquo;Untergrundorganisation&rdquo; nichts, aber auch gar nichts verloren! Die Heimlichtuerei bez&uuml;glich geplanter Inhalte in der Antwort auf die Anfrage der Linkspartei spricht da B&auml;nde. Und was die Finanzierung der Abschirmung angeht, kann ich nur sagen: Ich m&ouml;chte davon keinen Cent bezahlen. Die ganze Veranstaltung findet weder im Interesse unseres Volkes noch in meinem statt. Dass die Aktion dennoch aus dem Steuers&auml;ckel berappt wird, ist ein Unding, sind die meisten Teilnehmer doch &ndash; so m&ouml;chte ich implizieren &ndash; durchaus in der komfortablen Lage, diesen h&ouml;chst undemokratischen Mist und das Organisatorische aussenrum selbst zu stemmen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Im W&uuml;rgegriff der Populisten<\/strong><br>\nTrump in Amerika &ndash; &bdquo;Brexit&ldquo; in Europa? Wie immer mehr Kr&auml;fte von ganz rechts oder ganz links die politischen Landschaften umpfl&uuml;gen &ndash; und uns lahmlegen. (&hellip;) Zum Verlierer der neuen politischen Realit&auml;ten droht die Europ&auml;ische Union zu werden; vielleicht ist sie das schon. Von zwei Seiten wird sie in die Zange genommen: Da ist das Misstrauen, das, ob berechtigt oder von interessierter Seite angef&auml;chelt, der EU von &bdquo;unten&ldquo; entgegenschl&auml;gt und viele B&uuml;rger zu deren Kritikern und Gegnern treibt; und da sind die Mitgliedstaaten, die sich gegen die EU und gegeneinander in Stellung bringen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/europaeische-union\/auf-dem-weg-zu-einer-neuen-politischen-realitaet-14223672.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> Jetzt hat also auch die FAZ den &Uuml;berblick &uuml;ber Europa und die europ&auml;ische Debatte verloren. Der Leiter des Aussenressorts, Klaus-Dieter Frankenberger, schreibt: &ldquo;Da ist das Misstrauen, das, ob berechtigt oder von interessierter Seite angef&auml;chelt, der EU von &bdquo;unten&ldquo; entgegenschl&auml;gt und viele B&uuml;rger zu deren Kritikern und Gegnern treibt;&rdquo; Von welchem Misstrauen spricht er denn da und wer ist die unsichtbare treibende Kraft? Und wer oder was ist denn &ldquo;unten&rdquo;? Wie weit oben schwebt denn Herr Frankenberger mit der FAZ &uuml;ber dem oder denen da unten? Was haben Kritiker mit Gegnern gemein? Wer sind denn die Bef&uuml;rworter von was?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die &Auml;ra des Revisionismus (I)<\/strong><br>\nZum 71. Jahrestag der Befreiung Europas von der NS-Terrorherrschaft streitet der rangh&ouml;chste Geschichtspolitiker der prowestlich gewendeten Ukraine die NS-Kollaboration der f&uuml;hrenden ukrainischen Nationalistenvereinigungen und ihre Beteiligung am Holocaust ab. Die Aussage, die Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) sowie die Ukrainische Aufstandsarmee (UPA) h&auml;tten mit den NS-Aggressoren kollaboriert, sei &ldquo;Xenophobie&rdquo;; die Feststellung, sie seien am Holocaust beteiligt gewesen und h&auml;tten einen Massenmord an der polnischen Bev&ouml;lkerung begangen, sei &ldquo;charakteristisch f&uuml;r sowjetische Propaganda&rdquo;, schreibt der Leiter des &ldquo;Ukrainischen Instituts f&uuml;r Nationales Gedenken&rdquo;, Wolodimir Wjatrowitsch, in einer aktuellen Stellungnahme. Hintergrund ist scharfe Kritik der US-Zeitschrift &ldquo;Foreign Policy&rdquo; an dem zunehmenden Revisionismus in der Ukraine, der bereits w&auml;hrend der Amtszeit des prowestlichen Pr&auml;sidenten Wiktor Juschtschenko regierungsamtlich gef&ouml;rdert und nach dem prowestlichen Umsturz vom Februar 2014 versch&auml;rft wurde. &ldquo;Foreign Policy&rdquo;, bisher stets loyal auf der Seite der Kiewer Umsturzregierung, warnt, die Ukraine k&ouml;nne &ldquo;auf eine neue und erschreckende &Auml;ra der Zensur hinsteuern&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59363\">German-Foreign-Policy.com<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Sozialdemokraten auf dem Abstellgleis<\/strong><br>\n&Uuml;ber den R&uuml;cktritt des einen wird spekuliert, der andere tritt ganz schnell zur&uuml;ck, als die Kritik an seiner Person auch in der eigenen Partei laut und lauter wird. Die Rede ist von den Vorsitzenden der sozialdemokratischen Parteien in Deutschland und &Ouml;sterreich. Wobei der in &Ouml;sterreich namens Werner Faymann auch noch Bundeskanzler war.Das ist sicher kein Zufall. Die Sozialdemokraten sind europaweit auf ein Abstellgleis gefahren, von dem sie nicht mehr wegkommen. Das Abstellgleis hat einen Namen: Es hei&szlig;t Neoliberalismus. Die Sozialdemokraten sind auf dieses Abstellgleis gefahren, weil sie sich, von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, niemals getraut haben, eine Wirtschaftsideologie in Frage zu stellen, die zwar alle sozialdemokratischen Werte und Ideale verh&ouml;hnt, aber von der herrschenden &ouml;konomischen Meinung als alternativlos verkauft wird.Ich habe neulich auf einer Veranstaltung in &Ouml;sterreich noch meinem Verwundern Ausdruck gegeben, dass der &ouml;sterreichische Bundeskanzler auf einmal richtig reden kann. In der Fl&uuml;chtlingsfrage war der Mann pl&ouml;tzlich in der Lage, den Mund aufzumachen &ndash; etwas, was ihm in den zehn europ&auml;ischen Krisenjahren zuvor niemals in den Sinn gekommen w&auml;re. (&hellip;) Der Moment, den man in einhundert Jahren vielleicht zum Schicksalsmoment der europ&auml;ischen Sozialdemokratie erkl&auml;ren wird, war der 13. Juli 2015. Damals hat eine gro&szlig;e Gruppe sozialdemokratischer Regierungen und solcher Regierungen, an denen Sozialdemokraten beteiligt sind, einer linken Regierung in einem kleinen europ&auml;ischen Land das R&uuml;ckgrat gebrochen, indem sie diese Regierung gegen den expliziten Willen des Volkes zwang, eine brutale und extrem dumme neoliberale Agenda umzusetzen. Den n&auml;chsten Akt dieses uns&auml;glichen Dramas erleben wir gerade und wieder sind die Griechen gedem&uuml;tigt und auf die Knie gezwungen worden. Dass ein politisches Klima entstanden ist, in dem Faymann zur&uuml;cktritt und in dem Gabriel fast t&auml;glich mit irgendwelchen Ger&uuml;chten und Geschichten besch&auml;digt wird, haben sich die Sozialdemokraten selbst zuzuschreiben. Wer jeden neoliberalen Irrsinn mitmacht, muss sich nicht wundern, dass er von vorneherein nicht mehr ernst genommen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/sozialdemokraten-auf-dem-abstellgleis\/\">Flassbeck Economics<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Kabarettist von Wagner erh&auml;lt Dieter-Hildebrandt-Preis<\/strong><br>\nDie Stadt M&uuml;nchen verleiht am Dienstagabend erstmals einen Preis zu Ehren von Dieter Hildebrandt. Die Auszeichnung geht an den Kabarettisten Claus von Wagner (&ldquo;Die Anstalt&rdquo;). Der Preis soll anspruchsvolles politisches Kabarett w&uuml;rdigen. Die Jury begr&uuml;ndete ihre Entscheidung mit dem umfassenden Schaffen des Kabarettisten von Wagner. Mit seiner ZDF-Politsatire habe er an der Seite von Max Uthoff, der die Laudatio h&auml;lt, zur Renaissance des Ensemble-Kabaretts beigetragen. Oberb&uuml;rgermeister Dieter Reiter &uuml;berreicht den mit 10 000 Euro dotierten Preis, Hildebrandts Witwe Renate wird ein Gru&szlig;wort sprechen. Hildebrandt war Ende 2013 im Alter von 86 Jahren an Krebs gestorben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/kabarettist-von-wagner-erhaelt-dieter-hildebrandt-preis.265.de.html?drn:news_id=611821\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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