{"id":33333,"date":"2016-05-12T08:42:23","date_gmt":"2016-05-12T06:42:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33333"},"modified":"2016-05-12T14:04:17","modified_gmt":"2016-05-12T12:04:17","slug":"hinweise-des-tages-2622","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33333","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33333#h01\">Leiharbeit: Unternehmer freuen sich &uuml;ber Nahles&rsquo; Gesetz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33333#h02\">Junge Menschen &ndash; gefangen im Hartz-IV-System<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33333#h03\">Wir sind selbst schuld an der Ungleichheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33333#h04\">&bdquo;Nicht immer nur von Umverteilung&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33333#h05\">Von der Selbst- zur Fremdverwaltung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33333#h06\">Tr&uuml;ber Fischer, verfangen im eigenen Netz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33333#h07\">Griechenland: Sprengsatz im K&uuml;rzungsautomatismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33333#h08\">&bdquo;Pumpt sie zu Tode!&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33333#h09\">Das Schweigen der Klemmer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33333#h10\">Gabriel und die SPD m&uuml;ssen bei CETA bald Farbe bekennen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33333#h11\">Amerika ist die gr&ouml;&szlig;te Steueroase<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33333#h12\">St&ouml;rerhaftung gibt es auch weiterhin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33333#h13\">Erdo&#287;an terrorisiert die T&uuml;rken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33333#h14\">Krieg und Spiele<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33333#h15\">Wahlen im Vorfeld des Brexit-Referendums<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33333#h16\">Ein Land im R&uuml;ckw&auml;rtsgang<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33333#h17\">Trump liegt in Swing States Kopf an Kopf mit Clinton<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33333#h18\">Zu guter Letzt: 9 von 10 Deutschen w&uuml;rden lieber von irrem Landsmann abgestochen werden als von Islamisten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Leiharbeit: Unternehmer freuen sich &uuml;ber Nahles&rsquo; Gesetz<\/strong><br>\nNach monatelangem Streit hat sich die Regierungskoalition von Union und SPD auf ein Gesetz gegen den Missbrauch von Leiharbeit und Werkvertr&auml;gen geeinigt. &raquo;Wir haben einen Durchbruch erzielt&laquo;, sagte Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) am Dienstagabend nach einem Treffen des Koalitionsausschusses im Kanzleramt. Das Gesetz gehe jetzt &raquo;so schnell wie m&ouml;glich&laquo; ins Kabinett. Nahles versprach &raquo;klare Regeln&laquo; f&uuml;r Besch&auml;ftigte und Unternehmen, um den Missbrauch bei Leiharbeit und Werkvertr&auml;gen zu bek&auml;mpfen. &raquo;Klar verabredet&laquo; worden sei, dass &raquo;gleicher Lohn f&uuml;r gleiche Arbeit&laquo; gelte und &raquo;wir keine Schlupfl&ouml;cher mehr zulassen&laquo;.<br>\nVor allem die CSU hatte zuvor auf &Auml;nderungen gedr&auml;ngt. Die Opposition kritisiert, dass die Neuregelung zu zahm sei oder gar hinter die bisherige Gesetzeslage zur&uuml;ckfalle. Auch die Reaktion der Unternehmerlobby l&auml;sst kaum auf eine wirksame Regelung zugunsten der Besch&auml;ftigten schlie&szlig;en: Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall zeigte sich erleichtert, dass die monatelange Diskussion darum nun vorbei sei. &raquo;Die Einigung bewegt sich im Rahmen des Koalitionsvertrages und l&auml;sst den Tarifvertragsparteien die notwendigen Freir&auml;ume f&uuml;r tarifvertragliche Gestaltungen bei der Zeitarbeit&laquo;, sagte Gesamtmetall-Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Oliver Zander. Manche Themen m&uuml;ssten &raquo;irgendwann endg&uuml;ltig vom Tisch&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1011518.leiharbeit-unternehmer-freuen-sich-ueber-nahlesr-gesetz.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wieder einmal schreien zumindest Teile der SPD-Spitze &ldquo;Wir sind die Partei der sozialen Gerechtigkeit&rdquo; und erneut scheint ein Arbeitgeber-freundliches Gesetz beschlossen worden zu sein. Kann oder will das derzeitige Spitzenpersonal der SPD keine Beschl&uuml;sse zugunsten der breiten Mehrheit der Bev&ouml;lkerung, der Arbeitnehmerschaft, realisieren?<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Andrea Nahles dreht bei<\/strong><br>\nArbeitsministerin Andrea Nahles feiert einen Durchbruch bei der Reform von Zeitarbeit und Werkvertr&auml;gen. Im Detail aber ist sie den Arbeitgeber-Interessen weit entgegengekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/zeitarbeit-und-werkvertraege-andrea-nahles-dreht-bei\/13580126.html\">WirtschaftsWoche<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Selbst die arbeitgebergeneigte WiWo sieht einen klaren Sieg der Arbeitgeberlobby.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Junge Menschen &ndash; gefangen im Hartz-IV-System<\/strong><br>\nVor knapp zwei Jahren war noch von Europas Trag&ouml;die die Rede, von der verlorenen Generation. Jetzt wird &uuml;ber arbeitslose Jugendliche nur noch wenig diskutiert: Dabei ist in Italien immer noch mehr als jeder dritte der unter 25-J&auml;hrigen arbeitslos, in Griechenland jeder zweite, in Frankreich immer noch jeder vierte. Nur Deutschland hat es nach Angaben der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) als einziges Land in Europa geschafft, die Jugendarbeitslosigkeit unter zehn Prozent zu senken. Ein Erfolg &ndash; so sieht es auch Wilhelm Adamy, Arbeitsmarktexperte des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB).<br>\nDoch in den Statistiken gibt es auch Schattenseiten. Dies zeigt eine neue DGB-Studie, die Adamy verfasst hat und der S&uuml;ddeutschen Zeitung vorliegt. So ist die Zahl der Hartz-IV-Empf&auml;nger zwischen 15 und 24 Jahren von 2014 zu 2015 erstmals seit Jahren wieder leicht um 8600 auf 746 000 gestiegen. Etwa 300 000 junge Menschen sind sogar schon seit vier Jahren auf die staatliche Grundsicherung angewiesen. Der DGB-Experte spricht deshalb von einer &ldquo;Verfestigung von Armutslagen im Hinterhof unserer Wohlstandsgesellschaft&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/junge-hartz-iv-empfaenger-arm-im-wohlstandsland-1.2987303\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><strong>dazu: Jugend und Hartz: Zwei-Klassen-System statt Hilfe aus einer Hand<\/strong><br>\nJugendarbeitslosigkeit und Hartz IV<br>\nDie &ldquo;Betreuung aus einer Hand&rdquo; f&uuml;r benachteiligte und arbeitslose Jugendliche, die das Hartz-IV-System bringen sollte, wurde nie erreicht. &ldquo;Vielmehr wurden Zust&auml;ndigkeiten verkompliziert und neue b&uuml;rokratische Schnittstellen geschaffen&rdquo;, kritisiert DGB-Vorstand Annelie Buntenbach. Was sich jetzt &auml;ndern muss, beschreibt die aktuelle Ausgabe von &ldquo;arbeitsmarkt aktuell&rdquo;.<br>\n&ldquo;Die Jugendhilfe muss endlich so gestaltet werden, dass ihre Angebote auch tats&auml;chlich und fl&auml;chendeckend zur Verf&uuml;gung stehen. Benachteiligte Jugendliche sind auf eine funktionierende Jugendhilfe angewiesen &ndash; das ist Staatsaufgabe&rdquo;, so DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntebach weiter.<br>\n&ldquo;Die un&uuml;bersichtlichen Zust&auml;ndigkeiten zwischen Arbeitsagenturen und Jobcentern bei Berufsberatung und der Vermittlung von Ausbildungspl&auml;tzen f&uuml;hren f&uuml;r benachteiligte Jugendliche meist zu unterschiedlichen und wechselnden Ansprechpartnern. Das ist vollkommen kontraproduktiv, wenn es um eine gute Betreuung und die Ausbildung dieser Jugendlichen geht.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++ce552bfc-1750-11e6-b3e7-52540023ef1a\">DGB<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Neuermittlung der Regels&auml;tze erst zum 1. Januar 2017<\/strong><br>\nEntgegen den gesetzlichen Vorgaben hat die Bundesregierung die Regels&auml;tze von Hartz IV nicht zum 1. Januar 2016 grundlegend neu ermittelt. Dies soll nun erst zum 1. Januar 2017 geschehen. [&hellip;]<br>\n2011 wurde das Verfahren von SPD-Seite durch Andrea Nahles noch heftig kritisiert. Die Regels&auml;tze seien &raquo;k&uuml;nstlich heruntergerechnet&laquo; worden, emp&ouml;rte sich damals die heutige Bundesarbeitsministerin. Nun aber begr&uuml;ndet das unter ihrer Leitung stehende Bundesarbeitsministerium seine Pl&auml;ne lapidar mit dem Hinweis, das Verfassungsgericht habe das Verfahren 2014 f&uuml;r zul&auml;ssig erkl&auml;rt. Das ist doppelt dreist: Erstens hatten die Verfassungsrichter die Regels&auml;tze nur &raquo;gerade eben noch so&laquo; f&uuml;r verfassungsgem&auml;&szlig; erkl&auml;rt. Und: Es ist keine Rechtfertigung, einen Missstand so zu belassen, nur weil er gerade eben noch so mit der Verfassung vereinbar ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1011257.neuermittlung-der-regelsaetze-erst-zum-januar.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wir sind selbst schuld an der Ungleichheit<\/strong><br>\nEine gro&szlig;e Mehrheit in Deutschland beklagt die steigende Ungerechtigkeit, dabei k&ouml;nnten Arbeitnehmer einfach mehr verlangen. Sie haben nur vergessen, wie das geht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2016-05\/einkommen-deutschland-gerechtigkeit-vermoegen-soziale-ungleichheit-arbeitnehmer\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin P.W.:<\/strong> Zutreffend schildert Herr Zacharakis die seit 20 Jahren gewachsene Ungleichheit und best&auml;tigt, dass die Besch&auml;ftigten ein deutlich kleineres St&uuml;ck vom Wohlstand erhalten haben, den sie in dieser Zeit selbst erwirtschaftet haben. Eine Unversch&auml;mtheit ist jedoch, dass er die Schuld daran den Arbeitnehmern zuweist. Wir, die Leidtragenden, die mit einem wasserdichten System von Lohndr&uuml;ckerei, ausgefeilten atypischen Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen, sogenannten Arbeitsmarktreformen und nicht zuletzt einem v&ouml;llig ins Gegenteil verkehrten Sozialhilfesystem konfrontiert worden sind, werden von ihm obendrein noch verspottet. Ich kann dies nur seiner Jugend und seiner Unerfahrenheit zuschreiben, wenn er meint, dass Arbeitnehmer in mehrfach befristeten Positionen, mit Leih- und Werkvertr&auml;gen oder in Subunternehmen von ihrem Mitspracherecht Gebrauch machen sollten. Diejenigen, die das tun, sind sofort drau&szlig;en, wie auch das j&uuml;ngste Beispiel von Servus TV zeigt. Die Gewerkschaften, die mit Menschen an Maschinen zu tun haben, haben in der Tat eine starke Machtposition, die &bdquo;nur&ldquo; mit Menschen zu tun haben, eine ganz geringe. Das haben sich die Arbeitnehmer nicht ausgedacht; das kommt aus der patriarchalischen Wirtschaft, dem verselbstst&auml;ndigten Finanzsystem, den v&ouml;llig angepassten Politikern und leider auch den inzwischen zahnlos gewordenen Gewerkschaften. Zu allem Ungl&uuml;ck haben auch die Qualit&auml;tsmedien den gleichen Quatsch verbreitet. In all den Jahren habe ich darin keinen kritischen Beitrag zum neoliberalen Gedankengut entdecken k&ouml;nnen. Auf einmal sind die Piloten, ja eventuell sogar die Lokf&uuml;hrer, die bisher in der Presse nur verteufelt worden sind, positive Beispiele. Das einzig Tr&ouml;stliche ist: vielleicht wachen ja einige in den Leitmedien auf und finden die tats&auml;chlichen Verursacher des Elends heraus. [&hellip;]<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Erstens hat die Politik selbst die L&ouml;hne radikal direkt gek&uuml;rzt: im &Ouml;ffentlichen Dienst sowieso, aber auch durch Rentensenkungen, Verlagerung von Teilen der Krankenversicherungsbeitr&auml;gen auf die Arbeitnehmer, Teilprivatisierung der Gesundheitsvorsorge und Verk&uuml;rzung der Bezugsdauer von Arbeitslosengeld. (Zum Ausgleich m&uuml;ssen die Arbeitnehmer aus der eigenen Tasche, vom Netto, mehr vorsorgen.) Zweitens hat die Politik die Verhandlungsmacht der Arbeitnehmer durch Hartz IV und die Ausweitung der Leiharbeit und des Mi&szlig;brauchs von Werkvertr&auml;gen weiter geschw&auml;cht. Drittens haben die Unternehmen unter dem Beifall der Politik durch Drohung mit Verlagerung ins billigere Ausland vor allem in den 1990er Jahren Druck f&uuml;r Lohnsenkungen gemacht. Viertens fallen immer weniger Betriebe unter Tarifvertr&auml;ge; in den tariffreien Zonen haben die Arbeitnehmer noch weniger Macht. F&uuml;nftens hat die Politik die Gewerkschaften gesetzlich entmachtet. Sechstens sind die Gewerkschaften (vor allem die DGB-Gewerkschaften) seit bald 20 Jahren so angepa&szlig;t und arbeitgeberh&ouml;rig, da&szlig; sie 2 Prozent pro Jahr f&uuml;r eine deutliche Lohnsteigerung halten, 8,50 Euro pro Stunde f&uuml;r einen existenzsichernden Mindestlohn und die neue Leiharbeitsregelung von Nahles f&uuml;r einen Fortschritt. Ganz am Ende mu&szlig; man allerdings zugeben, da&szlig; der Autor doch ein bi&szlig;chen Recht hat, denn die Ungleichheit ist politisch gewollt, und nat&uuml;rlich k&ouml;nnen die B&uuml;rger zwar als Arbeitnehmer nicht viel erreichen (vor allem keine angemessenen L&ouml;hne), aber als Wahlb&uuml;rger sehr wohl. Der B&uuml;rger w&auml;hlt aber, gegen seine Interessen, mit gro&szlig;er Mehrheit immer noch mehr Ungleichheit.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Nicht immer nur von Umverteilung&ldquo;<\/strong><br>\nInterview Mariana Mazzucato ist ein neuer Popstar in der &Ouml;konomenwelt und ber&auml;t die Labour Party in Gro&szlig;britannien<br>\nSigmar Gabriel ist krank, also h&auml;lt die Laudatio auf Mariana Mazzucato an diesem Tag Hubertus Heil, Vize-Fraktionschef der SPD im Bundestag. Die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung hat die &Ouml;konomin in diesem Jahr f&uuml;r ihren Wirtschaftspublizistik-Preis ausgew&auml;hlt, dessen Motto lautet: Wirtschaft weiter denken. Als Heil fertig ist, sehen viele im Publikum aus, als seien sie l&auml;ngst gelangweilt wegged&auml;mmert. Dann aber entert die Italo-Amerikanerin Mazzucato die B&uuml;hne &ndash; und weckt in furioser, kurzer Rede alle wieder auf: mit ihrem Pl&auml;doyer f&uuml;r einen starken Staat, ohne den all die technischen Gimmicks im iPhone nie m&ouml;glich gewesen w&auml;ren. Mazzucato lehrt in Gro&szlig;britannien und ber&auml;t dort mit Thomas Piketty und Joseph Stiglitz Jeremy Corbyns Labour-Partei. [&hellip;]<br>\nIn den USA gibt es jetzt ja auch noch Bernie Sanders, der mehr Investitionen fordert.<br>\nJa, aber ich finde Elizabeth Warren, die Senatorin aus Massachusetts, fast noch interessanter. Sie hat mich letztes Jahr als Sachverst&auml;ndige eingeladen, zu einem Projekt, das sich &bdquo;Middle Class Prosperity Project&ldquo; nennt und die Probleme der Mittelschicht in den Fokus nimmt. Ich habe &uuml;ber die Pharma-Branche gesprochen.<br>\nWas hat die mit den Problemen der Mittelschicht zu tun?<br>\nIn den USA, aber auch in Deutschland und anderswo gibt der Staat sehr viel Geld aus, um Forschung und die Entwicklung neuer Medikamente zu erm&ouml;glichen. Bringt die Industrie diese dann auf den Markt, schie&szlig;en die Preise in unermessliche H&ouml;hen. Der Staat wiederum zahlt dann teure Zusch&uuml;sse, damit sich seine B&uuml;rger &uuml;berhaupt die Medikamente leisten k&ouml;nnen. Der Steuerzahler blecht also zweimal: f&uuml;r die Forschung und f&uuml;r die Zusch&uuml;sse. Derweil streichen die Konzerne den Profit ein. Ich meine, diese Verbindung zwischen Innovations&ouml;konomie und Sozialstaat ist einer dieser Zukunftsbereiche, &uuml;ber die wir nachdenken m&uuml;ssen. Gerade die Linke. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/sebastianpuschner\/nicht-immer-nur-von-umverteilung\">Der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.M.H.:<\/strong> Sigmar Gabriel d&uuml;rfte an diesem Tag gerne krank gewesen sein, h&auml;tte er doch bef&uuml;rchten m&uuml;ssen, bei der Laudatio knallrot anzulaufen. Dass Hubertus Heil das Publikum beinah zum Einschlafen brachte, spricht da B&auml;nde. Die Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt mit der Preisvergabe an Frau Mazzucato, dass sie bez&uuml;glich der Einsicht in die dringende Notwendigkeit einer Abkehr vom &ldquo;alternativlosen&rdquo;Konzernsponsoring des Neoliberalismus deutlich weiter ist, als die SPD-Spitze, die lieber manipulierende Wahlkampfberater aus dem Ausland als innovative Wirtschaftsberater anheuert.<\/em><br>\n<em>W&auml;hrend bei Labour in konservativen England und augenscheinlich selbst im US-Establishment neue Einfl&uuml;sse wie beschrieben durchaus Beachtung finden, schafft es die SPD, notorisch den Blick &uuml;ber den neoliberalen Tellerrand zu verweigern, ja zu meiden, wie der Teufel das Weihwasser. Dabei kommt bei keinem gesprochenen Wort der Preistr&auml;gerin der Verdacht auf, dass sie eine radikal linke Position vertreten k&ouml;nnte.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Von der Selbst- zur Fremdverwaltung<\/strong><br>\nBeim &bdquo;Arbeitnehmerempfang&ldquo; der Stadt Pforzheim (Motto: &bdquo;Gewerkschaft trifft Politik&ldquo;) am 29.4.2016 hielt Werner R&uuml;gemer auf Einladung des Oberb&uuml;rgermeisters Gert Hager und des Landrats des Enzkreises Karl R&ouml;ckinger den folgenden Vortrag. Das offizielle Thema lautete &bdquo;Zwischen Privatisierung und Re-Kommunalisierung &ndash; die kommunale Leistungserbringung&ldquo;. Die Stadt Pforzheim ist &bdquo;f&uuml;hrend&ldquo; bei der Privatisierung der kommunalen Infrastruktur. Anfang 2016 beschloss der Gemeinderat die &Uuml;bertragung des &ouml;ffentlichen Nahverkehrs an eine Tochtergesellschaft der Deutsche Bahn AG, zun&auml;chst f&uuml;r 10 Jahre. Die st&auml;dtische Verkehrsgesellschaft SVP wird aufgel&ouml;st, die 240 SVP-Besch&auml;ftigten werden gek&uuml;ndigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=22792\">Werner R&uuml;gemer, NRhZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Tr&uuml;ber Fischer, verfangen im eigenen Netz<\/strong><br>\nIch hatte mir eigentlich vorgenommen, mich in diesem Leben nicht mehr mit Joschka Fischer auseinanderzusetzen. Der Grund: Es lohnt nicht; er ist ein so belangloser Zeitgenosse, dass eigentlich jede Zeile zu ihm eine zu viel ist.<br>\nDass aber einer wie er (in der SZ vom Samstag, S. 5) sich nun hinstellt und die Politik auffordert, Europa &bdquo;strategisch zu steuern&ldquo;, dazu feststellt, &bdquo;der Graben zwischen Deutschland und den meisten anderen Mitgliedern des Euro&ldquo; werde immer breiter und einen &bdquo;erneuerten Kompromiss zwischen Deutschland und den anderen&ldquo; fordert, ist mehr als dreist. Es ist unversch&auml;mt, weil er geflissentlich vergessen hat zu schreiben, wie Joschka Fischer mit seinem Koalitionspartner Europa &bdquo;strategisch&ldquo; in die Krise gefahren hat. Wer war Rot-Gr&uuml;ner Au&szlig;enminister, als Deutschland begann, seine europ&auml;ischen Partner mit einem Merkantilismus ohnegleichen an die Wand zu fahren?<br>\nAuch das h&auml;tte ich mich noch nicht dazu bewegen k&ouml;nne, etwas zu diesem Herrn zu schreiben, doch dass er f&uuml;r Deutschland einfach so (allerdings in Klammern) von einer notwendigen &bdquo;Aufwertung&ldquo; wegen der Au&szlig;enhandels&uuml;bersch&uuml;sse redet und von einer &bdquo;Abwertung&ldquo; und &bdquo;Wachstum generierenden Impulsen&ldquo; bei den anderen und auf dieser Basis einen erneuerten Kompromiss fordert, ist einfach des Guten zu viel. Abgesehen davon, dass das absurd ist, weil es Aufwertung und Abwertung ja gerade nicht gibt (sein Stichwortgeber hatte vermutlich reale Auf- und Abwertung gemeint, als h&ouml;here L&ouml;hne hier und niedrigere da), ist diese Sentenz, ohne die eigene Vergangenheit zu erw&auml;hnen, eine geistige Ohrfeige f&uuml;r jeden Leser.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/trueber-fischer-verfangen-im-eigenen-netz\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wenn Herr Fischer mal blo&szlig; Taxifahrer geblieben w&auml;re &hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Griechenland: Sprengsatz im K&uuml;rzungsautomatismus<\/strong><br>\nBei der au&szlig;erordentlichen Sitzung der Eurogruppe am Montag konnte Griechenland mit einem R&uuml;ckzieher bei den geforderten zus&auml;tzlichen Ma&szlig;nahmen zumindest erreichen, dass die Frage der Tragf&auml;higkeit der Schulden beim n&auml;chsten regul&auml;ren Treffen, am 24. Mai, endlich diskutiert wird. Die Eurogruppe begr&uuml;&szlig;te ausdr&uuml;cklich, dass Athen die Rentenreform mit Rentenk&uuml;rzungen, die Steuerreform f&uuml;r erh&ouml;hte Einkommenssteuern, die Erh&ouml;hung der Mehrwertsteuer, Gehaltsk&uuml;rzungen f&uuml;r die Beamten, weitere Privatisierungen und den Verkauf von nicht mehr korrekt bedienten griechischen Immobilien-, Konsumenten- und Gesch&auml;ftskrediten an Hedge Fonds beschlossen hat. Allerdings fordert die Eurogruppe nun weitere Ma&szlig;nahmen. Finanzminister Euklidis Tsakalotos gab sich zuversichtlich, dass nun endlich die lange erwartete Kredittranche frei gegeben wird und das buchst&auml;bliche Austrocknen der griechischen Wirtschaft ein Ende hat. Die B&ouml;rse reagierte auf die Nachrichten &uuml;ber die Eurogruppe mit einem Anstieg von 3,15 Prozent, dem h&ouml;chsten Wert im laufenden Jahr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48215\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: Schuld und Schulden<\/strong><br>\nDie Zukunft Griechenlands sieht in der Welt der Gl&auml;ubiger ziemlich handlich aus &ndash; sie wird von &raquo;den Institutionen&laquo; gern in eine einzige Zahl gepresst: die Staatsschuldenquote. Die Ziffer ist so etwas wie der Heilige Gral der Krisenpolitik. Im Falle Griechenland sieht es um ihn, nun ja: schlecht bestellt aus. Ende vergangenen Jahres lag die Schuldenquote bei fast 177 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Angeblich waren die Bem&uuml;hungen der Gl&auml;ubiger immer darauf gerichtet, diese Quote zu dr&uuml;cken. Da wurde dann auch gern dar&uuml;ber hinweggesehen, dass in dieser Ziffer praktisch alles andere untergeht: Die Menschen tauchen darin nicht auf, die von den K&uuml;rzungen betroffen sind; die Profiteure des mutwillig in Gang gehaltenen Schuldenkreislaufes bleiben unsichtbar; gleiches gilt f&uuml;r die &ouml;konomische und demokratische Kritik an einem Regime, dem das Starren auf die Staatsschuldenquote zu einer wichtigen St&uuml;tze geworden ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1011507.schuld-und-schulden.html\">Tom Strohschneider, Neues Deutschland<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Wo Br&uuml;ssel durchregiert &ndash; und wo nicht<\/strong><br>\nDie EU-Kommission plant offenbar Sanktionen gegen Spanien und Portugal, weil sie das Budgetdefizit schleifen lassen. Auch in anderen L&auml;ndern regiert Br&uuml;ssel durch &ndash; aber nicht bei allen. [&hellip;]<br>\nErstaunliche Milde l&auml;sst Br&uuml;ssel dagegen gegen Deutschland walten, wo der Leistungsbilanz-&Uuml;berschuss aus dem Ruder geht. Berlin heizt damit die &ouml;konomischen Ungleichgewichte an &ndash; nicht strafw&uuml;rdig?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/wie-bruessel-durchregiert\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&bdquo;Pumpt sie zu Tode!&ldquo;<\/strong><br>\nDer anhaltend niedrige &Ouml;lpreis und seine politischen Auswirkungen<br>\nSeit Mitte 2014 befindet sich der Preis f&uuml;r das Barrel Roh&ouml;l in einer nahezu stetigen Abw&auml;rtsbewegung. Von 115,71 US-Dollar\/Barrel fiel er bis zum Januar 2015 auf 45,19 US-Dollar\/Barrel, um sich dann kurzfristig auf niedrigem Niveau zu erholen und schlie&szlig;lich bis zum 15. Januar 2016 erneut auf ein Tief von 29,42 US-Dollar\/Barrel abzusinken.<br>\nWie sich der Preis f&uuml;r das schwarze Gold im Laufe des Jahres 2016 entwickeln wird, ist kaum abzusehen, zu viele Faktoren spielen eine Rolle. Einiges spricht aber daf&uuml;r, dass eine tats&auml;chliche Erholung des Preises nicht zu erwarten ist. Die Internationale Energieagentur (IAEA) erkl&auml;rte noch im Januar, dass eine solche Erholung nicht in Aussicht sei, zeigte sich aber vorsichtig optimistisch: &bdquo;Eine Aussage, wie tief der Boden des Marktes liegt, ist reine Spekulation&ldquo;, erkl&auml;rte die IAEA. &bdquo;Ohne gr&ouml;&szlig;ere St&ouml;rung d&uuml;rfte eine Erholung der Preise nicht bevorstehen, doch mehren sich die Anzeichen, dass sich die Flut wendet.&ldquo;<br>\nIm Februar war dann in der Jahresprognose der IAEA selbst von der vagen Hoffnung, die &bdquo;Flut&ldquo; m&ouml;ge sich &bdquo;wenden&ldquo;, kaum noch etwas zu merken. Das Angebot werde nach wie vor h&ouml;her ausfallen als die Nachfrage, eine tats&auml;chliche Stabilisierung der Preise stehe nicht unmittelbar bevor. &bdquo;Andauernde Spekulationen &uuml;ber eine Vereinbarung zwischen Opec-Staaten und f&uuml;hrenden Produzenten au&szlig;erhalb der Opec f&uuml;r eine F&ouml;rderk&uuml;rzung scheinen nichts als Spekulationen zu sein&ldquo;, so die Energieagentur. Zugleich seien aber auch die Voraussagen einiger Bankenvolkswirte, die ein Absinken auf bis zu 10 US-Dollar\/Barrel prophezeien, zur&uuml;ckzuweisen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201605103940\/wirtschaft\/wirtschaft-welt\/pumpt-sie-zu-tode.html\">Hintergrund<\/a>\n<p><strong>dazu noch einmal: Der Fluch des billigen &Ouml;ls<\/strong><br>\nDer Preis f&uuml;r Roh&ouml;l ist seit Mitte 2014 um mehr als 75 Prozent eingebrochen. Die Internationale Energieagentur IEA spricht bereits davon, dass die Welt in billigem &Ouml;l ertrinke und sieht auch f&uuml;r das kommende Jahr keine Trendwende. In der Tat klaffen momentan Angebot und Nachfrage auseinander. Geopolitisch bedeutet diese &Ouml;lschwemme jedoch gro&szlig;e Risiken. Einstweilen k&ouml;nnen sich vor allem die USA und China freuen, w&auml;hrend die gro&szlig;en &Ouml;lexporteure vor unl&ouml;sbaren Problemen stehen, die im schlimmsten Falle zu Chaos und Kriegen f&uuml;hren k&ouml;nnten. Die Lage ist ernst aber nicht aussichtslos, da der Preis gem&auml;&szlig; den Regeln der &Ouml;konomie ja auch irgendwann mal wieder steigen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30389\">Jens Berger auf den NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Das Schweigen der Klemmer<\/strong><br>\nTTIP und CETA &ndash; und was sagen Kretschmann &amp; Co. dazu? Sie tr&auml;umen weiter von transparenten und fairen Vertr&auml;gen mit den USA. Keiner der Regierungspartner traut sich, das Freihandelsabkommen infrage zu stellen. Manchmal werden selbst pr&auml;sidiale Worte zu Schall und Rauch. Eine Erfahrung, die auch dem stets staatsm&auml;nnisch auftretenden gr&uuml;nen Ministerpr&auml;sidenten aus Stuttgart nicht erspart bleibt. Im Januar noch stellte sich Winfried Kretschmann auf den Radolfzeller Naturschutztagen hinter das geplante transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP. Es sei aberwitzig, wenn Baden-W&uuml;rttemberg als eine weltweit bedeutsame und vom Export abh&auml;ngige Industrieregion ein Freihandelsabkommen mit den USA grunds&auml;tzlich ablehne. Statt Hasenf&uuml;&szlig;igkeit empfahl er Europa ein offensives Vorgehen bei der Ausgestaltung des Vertragswerks. &ldquo;Ich wei&szlig; gar nicht, warum wir da Angst haben m&uuml;ssen: Die USA ist kein gro&szlig;er Bruder von uns. Wie verhandeln mit denen auf Augenh&ouml;he &hellip;&rdquo;, zitiert der Deutschlandfunk den Ministerpr&auml;sidenten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/267\/das-schweigen-der-klemmer-3633.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: Kretschmanns &bdquo;Jain&ldquo; bei Ceta<\/strong><br>\nIm Wahlkampf haben die Gr&uuml;nen einen Stopp des Abkommens mit Kanada versprochen. Doch auch ihre Zustimmung ist m&ouml;glich. Im Wahlkampf war die Position der baden-w&uuml;rttembergischen Gr&uuml;nen zu Ceta, dem umstrittenen Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada, noch eindeutig: &bdquo;Nach heutigem Kenntnisstand lehnen wir Gr&uuml;ne Ceta ab&ldquo;, hei&szlig;t es darin. Und gegen&uuml;ber dem Umweltverband BUND und dem Aktionsb&uuml;ndnis Campact gab die Partei ein unmissverst&auml;ndliches Versprechen ab: &bdquo;Ja&ldquo; lautete die Antwort auf die Frage, ob die Partei daf&uuml;r sorgen werde, dass Baden-W&uuml;rttemberg Ceta im Bundesrat ablehnt, &bdquo;sofern dies Sonderklagerechte f&uuml;r ausl&auml;ndische Investoren enth&auml;lt&ldquo;. Damit m&uuml;sste eigentlich klar sein, dass Baden-W&uuml;rttemberg Ceta stoppt. Der Text von Ceta ist fertig verhandelt und seit Monaten &ouml;ffentlich. Und er r&auml;umt ausl&auml;ndischen Investoren in einem eigenen Kapitel die umstrittenen Sonderklagerechte ein, die die Gr&uuml;nen im Wahlkampf ausgeschlossen haben. Doch wer vermutet, dass der gr&uuml;n-schwarze Koalitionsvertrag darum eine Absage an Ceta enth&auml;lt, wird entt&auml;uscht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Baden-Wuerttemberg-und-der-Freihandel\/!5299648\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gabriel und die SPD m&uuml;ssen bei CETA bald Farbe bekennen<\/strong><br>\nDie Linksfraktion im Bundestag hat am 10. Mai einen Antrag eingebracht, der die Bundesregierung auffordert, im EU-Rat die vorl&auml;ufige Anwendung des sogenannten Freihandelsabkommens CETA mit Kanada abzulehnen und damit zu verhindern. Ob der Bundestag am Freitag wie von der Linken beantragt, sofort &uuml;ber den Antrag abstimmt, ist noch offen. Auf jeden Fall m&uuml;ssen Vizekanzler Gabriel und seine SPD bald Farbe bekennen, wie sie zur Wahrung der Demokratie stehen.<br>\nAm Freitag befasst sich der EU-Rat in Br&uuml;ssel das n&auml;chste Mal mit CETA und debattiert die Marschrichtung. Der Antrag der LINKEN, den ich hier etwas gek&uuml;rzt dokumentiere, beschreibt gut, worum es geht.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/613-ceta-antrag#weiterlesen\">Norbert H&auml;ring<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/dipbt.bundestag.de\/doc\/btd\/18\/083\/1808391.pdf\">Antrag der Linken (PDF)<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Amerika ist die gr&ouml;&szlig;te Steueroase<\/strong><br>\nLand der unbegrenzten Steuerersparnisse: Die Vereinigten Staaten verweigern sich wichtigen Reforminitiativen. Sie machen ihre Briefkastenfirmen nicht transparent und wollen keinen Datenaustausch. W&auml;hrend sich immer mehr L&auml;nder internationalen Regeln zum Datenaustausch und zur Schlie&szlig;ung von Steuerschlupfl&ouml;chern unterwerfen, kristallisieren sich die Vereinigten Staaten zur gr&ouml;&szlig;ten Steueroase der Welt heraus. Neue Belege f&uuml;r diese Deutung liefert eine Untersuchung im Auftrag der Gr&uuml;nen-Fraktion im Europaparlament. Diese Entwicklung hat ihre besondere Pikanterie, weil es vor allem dem Druck der Vereinigten Staaten zu verdanken war, dass L&auml;nder wie die Schweiz ihr Bankgeheimnis preisgaben und Steuerhinterziehung schwieriger machten. J&uuml;ngst hat Panama erkl&auml;rt, sich internationalen Spielregeln beugen zu wollen. Die aktuelle Untersuchung, f&uuml;r die der argentinische Anwalt Andres Knobel von der Nichtregierungsorganisation Tax Justice Network verantwortlich zeichnet, h&auml;lt den Vereinigten Staaten vor, zwei internationale Initiativen zur Bek&auml;mpfung von Geldw&auml;sche, Korruption und Steuerhinterziehung zu blockieren: zum einen die Identifizierung und Nennung der wahren wirtschaftlichen Nutznie&szlig;er von (Briefkasten-)Unternehmen und zum anderen den automatischen Bank-Datenaustausch zwischen den Finanz&auml;mtern der Welt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/usa-blockieren-regeln-gegen-steuerhinterziehung-korruption-14225809.html\">FAZ<\/a>\n<p><strong>dazu: Neue Studie: USA sind sicherer Hafen f&uuml;r Steuers&uuml;nder<\/strong><br>\nDie USA fallen bei der Steuertransparenz und dem Austausch von Informationen hinter internationale Standards zur&uuml;ck und geh&ouml;ren auf die neue EU-Liste der Steueroasen. Das zeigt eine Studie im Auftrag der Gr&uuml;nen\/EFA-Fraktion im Europ&auml;ischen Parlament.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sven-giegold.de\/2016\/neue-studie-usa-sind-sicherer-hafen-fuer-steuersuender\/\">Sven Giegold, MdEP<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>St&ouml;rerhaftung gibt es auch weiterhin<\/strong><br>\nHeute konnte man Schlagzeilen wie &bdquo;Gro&szlig;e Koalition schafft St&ouml;rerhaftung ab&bdquo;, &bdquo;Offene WLAN-Hotspots:Union und SPD schaffen St&ouml;rerhaftung ab&ldquo; oder &bdquo;Freies Wlan f&uuml;r alle &ndash; Regierung schafft St&ouml;rerhaftung ab&ldquo; lesen. Ohne den neuen Entwurf des &bdquo;Zweiten Gesetzes zur &Auml;nderung des Telemediengesetzes&ldquo; &ndash; den es nach alledem, was ich heute geh&ouml;rt habe, ohnehin noch nicht gibt &ndash; gesehen zu haben, kann man sicherlich sagen, dass die gro&szlig;e Koalition die St&ouml;rerhaftung nicht abschaffen wird, weil dies auch durch eine &Auml;nderung des TMG gar nicht m&ouml;glich w&auml;re. Die St&ouml;rerhaftung wird es insbesondere im Bereich des Urheber- und Markenrechts auch k&uuml;nftig geben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.internet-law.de\/2016\/05\/stoererhaftung-gibt-es-auch-weiterhin.html\">Internet Law<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Erdo&#287;an terrorisiert die T&uuml;rken<\/strong><br>\nDeutsche Justiz macht brav M&auml;nnchen<br>\nHallo? Ist da jemand? Im Kanzleramt, im Au&szlig;enministerium? Selbst der Regierungssprecher schweigt: Dumpf, bleich, geduckt. Auf die Versch&auml;rfung des t&uuml;rkischen Terror-Kurses gegen die eigene Bev&ouml;lkerung kein deutsches Echo. Krampfhaft schaut das &ouml;ffentliche Berlin in eine andere Richtung, nur nicht dahin blicken, wo der t&uuml;rkischen Pr&auml;sident in die Gegend br&uuml;llt: &bdquo;Wir gehen unseren Weg, ihr geht Euren&ldquo;. Wir bringen unsere Leute um, wir bringen sie ins Gef&auml;ngnis, wir machen die ganze T&uuml;rkei zum Erdo&#287;an-Lager.<br>\nW&auml;hrend aus Berlin immer noch kein Ton zu h&ouml;ren ist, werden mit den t&uuml;rkischen Journalisten Can D&uuml;ndar und Erdem G&uuml;l jene guten Leute hinter Gittern gebracht, denen die Welt&ouml;ffentlichkeit den Beweis f&uuml;r Erdo&#287;ans Terror-Sympathie verdankt: Sie hatten in der Zeitung &bdquo;Cumhuriyet&ldquo; die Waffenlieferungen der T&uuml;rkei an syrische Terroristen aufgedeckt. Fast 100 Journalisten sitzen in der T&uuml;rkei zur Zeit in Gef&auml;ngnissen. Nicht selten wegen der Artikel 6 und 7 des t&uuml;rkischen &bdquo;Anti-Terror-Gesetzes&ldquo;, nach dem eine schlichte Berichterstattung &uuml;ber einen Terroranschlag bereits zum Tatbestand des Gesetzes erkl&auml;rt werden kann. Und die Erdo&#287;an-Clique macht vom juristischen Spielraum eifrig Gebrauch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/erdo%C4%9Fan-terrorisiert-die-tuerken.html\">Rationalgalerie<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Krieg und Spiele<\/strong><br>\nDie sogenannten Jugendoffiziere der Bundeswehr weiten ihre Propagandat&auml;tigkeit gegen&uuml;ber Studierenden auf die ausl&auml;ndischen Operationsgebiete des deutschen Milit&auml;rs aus. Erst k&uuml;rzlich waren Angeh&ouml;rige der Einheit erneut im Norden Afghanistans eingesetzt, um Studenten der Universit&auml;t Balkh durch das Strategiespiel &ldquo;Politik und Internationale Sicherheit&rdquo; (POL+IS) zu f&uuml;hren. Bei POL+IS handelt es sich um eine Simulation, in deren Verlauf die Teilnehmer gehalten sind, Ma&szlig;nahmen der Aufstandsbek&auml;mpfung oder &ldquo;Stationierungen von Truppen&rdquo; vorzunehmen. &Uuml;ber den Verlauf des Spiels, das in den R&auml;umlichkeiten des deutschen &ldquo;Regionalkommandos&rdquo; stattfand, informierte sich unter anderem der nordafghanische Provinzgouverneur Atta Mohammad Noor. Dem Politiker und Warlord, der als enger Verb&uuml;ndeter des Westens gilt, werden schwerste Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen. Beobachtern zufolge waren von Noor befehligte Milizion&auml;re nach dem Sturz des Taliban-Regimes 2001 an systematischen Vertreibungen, Vergewaltigungen und Morden beteiligt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59365\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wahlen im Vorfeld des Brexit-Referendums<\/strong><br>\nEntsprechend dem britischen Wahlkalender hatten etwa drei Viertel aller W&auml;hlerinnen und W&auml;hler in der ersten Maiwoche Gelegenheit, an einem &raquo;Super-Donnerstag&laquo; in Regionalwahlen und Teil-Kommunalwahlen ihre politische Repr&auml;sentation au&szlig;erhalb des nationalen Parlaments neu zu gewichten.<br>\nDie Wahlen fanden in allen Landesteilen des Vereinigten K&ouml;nigreichs von Gro&szlig;britannien und Nordirland statt. In Schottland, Wales und Nordirland wurden die &ndash; mit unterschiedlichen Gesetzgebungskompetenzen ausgestatteten &ndash; Regionalparlamente gew&auml;hlt, in London der B&uuml;rgermeister und die 25 Abgeordneten der Stadtversammlung. In England wurden in gut der H&auml;lfte der Gebietsk&ouml;rperschaften (Districts) &ndash; in diesem Jahr &uuml;berwiegend in urban gepr&auml;gten Regionen, darunter in Gro&szlig;st&auml;dten wie Manchester, Liverpool, Birmingham, Leeds und Bristol &ndash; die Stadtr&auml;te neu bestimmt, und zwar in der Regel jeweils ein Drittel der Mandate, sodass hier gut 2.700 Mandate der etwa 8.000 Gesamtmandate neu f&uuml;r vier Jahre zu vergeben waren.<br>\nDa an keinem anderen Wahltag au&szlig;er dem der Gesamterneuerungswahl des britischen Unterhauses und der Wahl des Europ&auml;ischen Parlaments mehr W&auml;hlerInnen von ihrem Stimmrecht Gebrauch machen k&ouml;nnen, wird den Ergebnissen nationale Bedeutung beigemessen. So waren 2012 die erdrutschartigen Gewinne der Labour Party und damit einhergehende Ver&auml;nderungen der politischen Mehrheitsverh&auml;ltnisse in etlichen St&auml;dten in England als Abstrafung der Wirtschaftspolitik der konservativ-liberaldemokratischen Koalitionsregierung gewertet worden.[1] Mit dem Gewinn der absoluten Mehrheit durch die Scottish National Party (SNP) im schottischen Parlament war der Weg f&uuml;r das Unabh&auml;ngigkeits-Referendum 2014 vorgezeichnet. Gegen&uuml;ber dem Wahlsieg Labours in Wales hatten die Tories die Wiederwahl des Londoner B&uuml;rgermeisters Johnson, einem Vertreter des rechtspopulistischen Fl&uuml;gels der Konservativen Partei, herausgestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/wahlen-im-vorfeld-des-brexit-referendums\/\">Sozialismus aktuell<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Ein Land im R&uuml;ckw&auml;rtsgang<\/strong><br>\nNiemand zweifelt daran, dass Dilma Rousseff per Amtsenthebung entmachtet wird. F&uuml;r den &bdquo;Putsch&ldquo; war nicht einmal mehr Milit&auml;r n&ouml;tig. [&hellip;]<br>\nVorgeworfen werden Rousseff aber lediglich Haushaltstricks, mit denen sie die Staatsfinanzen sch&ouml;nte. Nicht korrekt, aber durchaus &uuml;blich in Brasilien. Ein im besten Fall unlauteres, illegitimes Vorgehen und fraglos eine Verletzung der demokratischen Spielregeln. Und was die Korruption angeht, sind ihr Widersacher viel tiefer darin verstrickt als sie selbst. Abgesetzt wird Rousseff aus ganz anderen Gr&uuml;nden: die m&auml;chtigen Seilschaften haben schon lange die Nase voll von der seit 13 Jahren regierenden Arbeiterpartei, die zwar nur in Ans&auml;tzen eine andere, gerechtere und sozialere Politik verfolgt, aber eben nicht zum Kreis der M&auml;chtigen und Reichen dazugeh&ouml;rt. Die Elite, die in Brasilien in der rassistischen Tradition der Sklavenhaltergesellschaft und der Milit&auml;rdiktatur steht, ertr&auml;gt es nicht, ihre Macht mit Gewerkschaftern und Landlosen zu teilen. Sie wollen nicht, dass Quoten Armen und Schwarzen den Zugang zu den Universit&auml;ten erleichtert, und es gef&auml;llt ihnen auch nicht, wenn weniger fein gekleidete Herrschaften die Flugh&auml;fen frequentieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/!5303836\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Trump liegt in Swing States Kopf an Kopf mit Clinton<\/strong><br>\nSanders siegt in West Virginia und will &ldquo;um jeden Delegierten k&auml;mpfen&rdquo;<br>\nBis vor Kurzem war in deutschen Mainstreammedien unisono zu lesen, dass Donald Trump niemals Kandidat der republikanischen Partei werde. Das stellte sich als falsch heraus. Nun zitieren diese Medien Umfragen, in denen er hinter Hillary Clinton zur&uuml;ckliegt. US-Pr&auml;sident wird jedoch nicht unbedingt der Kandidat, der im ganzen Land die meisten Stimmen bekommt, sondern der, der die meisten Wahlm&auml;nner in den Bundesstaaten gewinnt. Deshalb konzentriert sich der Wahlkampf auf die so genannten Swing States &ndash; Bundesstaaten, in denen es keine klare Mehrheit von traditionell demokratischen oder republikanischen W&auml;hlern gibt und die einmal dem Kandidaten einer und ein andermal dem Kandidaten einer anderen Partei den Vorzug geben. In drei der wichtigsten dieser Swing States &ndash; in Florida, Ohio und Pennsylvania &ndash; liegen Trump und Clinton in aktuellen Umfragen derzeit recht nahe beieinander:<br>\nIn Florida und Ohio f&uuml;hrt Clinton nur mit 43 Prozent vor Trump, der auf 42 Prozent kommt. Ihr minimaler Vorsprung liegt dabei deutlich innerhalb der Fehlertoleranz. Im Rust-Belt-Staat Ohio liegt der exzentrisch frisierte Milliard&auml;r mit 43 Prozent etwas deutlicher vor der Ex-Pr&auml;sidentengattin, die dort nur auf 39 Prozent kommt. Bernie Sanders w&uuml;rde Trump dagegen in Ohio mit 43 zu 41 Prozent knapp besiegen und auch in Florida und Pennsylvania besser gegen ihn abschneiden als die ehemalige Au&szlig;enministerin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48219\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: 9 von 10 Deutschen w&uuml;rden lieber von irrem Landsmann abgestochen werden als von Islamisten<\/strong><br>\nGrafing (dpo) &ndash; Nachdem inzwischen klar zu sein scheint, dass bei dem Messerangriff in Grafing mit einem Toten und drei Verletzten offenbar kein islamistischer Hintergrund vorliegt, atmet Deutschland erleichtert auf. Warum, das zeigt eine Blitzumfrage des Meinungs&shy;forschungs&shy;instituts Opinion Control: Demnach w&uuml;rden sich 88 Prozent der Deutschen lieber von einem irren Landsmann abstechen lassen als von einem Islamisten mit ausl&auml;ndischen Wurzeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2016\/05\/9-von-10-deutschen-wurden-lieber-von.html\">Der Postillon (Glosse)<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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