{"id":33352,"date":"2016-05-13T09:10:23","date_gmt":"2016-05-13T07:10:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33352"},"modified":"2016-05-13T09:10:23","modified_gmt":"2016-05-13T07:10:23","slug":"hinweise-des-tages-2623","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33352","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33352#h01\">Der gro&szlig;e Atom-Deal: Am Ende zahlt der Steuerzahler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33352#h02\">Noch kapitalfreundlicher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33352#h03\">Rente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33352#h04\">Die fatalen Arbeitsbedingungen in deutschen Pflegeheimen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33352#h05\">Um uns selber m&uuml;ssen wir uns &hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33352#h06\">Neoliberale Politik zerst&ouml;rt Europ&auml;ische Solidarit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33352#h07\">Aktivisten und Konservative im Schulterschluss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33352#h08\">Brasilien: Pr&auml;sidentin Rousseff aus dem Amt getrieben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33352#h09\">Willy-Brandt-Korps<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33352#h10\">Das gro&szlig;e Misstrauen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33352#h11\">T&uuml;rkei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33352#h12\">Die &Auml;ra des Revisionismus (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33352#h13\">Der BND und der Wassermangel in Afrika<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33352#h14\">Umverteilung nach oben: &Ouml;konom Fratzscher gibt Regierung Mitschuld am AfD-Erfolg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33352#h15\">NEO MAGAZIN ROYALE-Fernsehnothilfe: Schwiegertochter gesucht #Verafake<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Der gro&szlig;e Atom-Deal: Am Ende zahlt der Steuerzahler<\/strong><br>\nWer bezahlt am Ende f&uuml;r die Endlagerung des Atomm&uuml;lls? Seit letzter Woche steht so gut wie fest: Mit 23,3 Mrd. Euro sollen die Atomkonzerne f&uuml;r die Zwischen- und Endlagerung in die Pflicht genommen werden. Ein Deal, der den Steuerzahler Milliarden kosten k&ouml;nnte, denn sollten die Kosten steigen, m&uuml;sste der Staat einspringen. Dabei ist das Atomgesetz eindeutig: Diejenigen, die den Atomm&uuml;ll verursachen, m&uuml;ssen auch f&uuml;r die Entsorgung bezahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/atom-deal-100.html\">Monitor<\/a>\n<p>dazu: <strong>Teurer Strom: Wie Netzbetreiber bei Stromkunden abkassieren<\/strong><br>\nF&uuml;r viele Stromverbraucher sind die neuen Stromrechnungen ein Schock. Dabei zahlen sie fast ein Viertel des Strompreises gar nicht f&uuml;r Strom, sondern f&uuml;r die so genannten Netzentgelte. Die bekommen die Netzbetreiber daf&uuml;r, dass sie die Netze bauen, instand halten und den Strom in die Haushalte transportieren. F&uuml;r die Monopolisten ein sicheres und sehr lukratives Gesch&auml;ft. Recherchen von MONITOR zeigen, dass deren Gewinne deutlich h&ouml;her sind als gesetzlich festgelegt. Die Rechnung zahlen die Verbraucher. Hunderte Millionen Euro d&uuml;rften sie Jahr f&uuml;r Jahr zu viel bezahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/teurer-strom-100.html\">Monitor<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Noch kapitalfreundlicher<\/strong><br>\nGro&szlig;es verk&uuml;ndete Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) am Dienstagabend in Berlin: &raquo;Wir haben einen Durchbruch erzielt.&laquo; Gemeint ist ein geplantes Gesetz gegen den Missbrauch von Werkvertr&auml;gen und Leiharbeit, auf dessen Rahmen sich der Koalitionsausschuss im Bundestag zuvor nach monatelangem Gezerre geeinigt hatte. Nahles versprach &raquo;klare Regeln&laquo; und &raquo;gleichen Lohn&laquo;. &raquo;Schlupfl&ouml;cher&laquo; w&uuml;rden zudem gestopft. Klaus Ernst, stellvertretender Vorsitzender der Linksfraktion im Bundestag, sieht das anders: Das Ergebnis nach einem &uuml;ber einj&auml;hrigen &raquo;unr&uuml;hmlichen Possenspiel&laquo; sei &raquo;ein Skandal&laquo;, erkl&auml;rte er nach der Verhandlung.<br>\nSo verkaufte es die Ministerin als Errungenschaft, dass Leiharbeiter k&uuml;nftig nach neun Monaten im selben Entleihbetrieb Anspruch auf den gleichen Lohn wie die Stammbelegschaft haben sollen. Dabei gilt das schon jetzt. Schlimmer: Unternehmer und Gewerkschaften sollen k&uuml;nftig davon abweichen d&uuml;rfen. Dazu m&uuml;ssten sie Tarifvertr&auml;ge vorweisen, die Zuschl&auml;ge f&uuml;r Leiharbeiter auf den Einstiegslohn sp&auml;testens sechs Wochen nach Besch&auml;ftigungsbeginn regeln, wie etwa in der Metallbranche und der Chemieindustrie. Dann m&uuml;ssten Firmen erst nach 15 Monaten einen Lohn zahlen, der dem der Festangestellten entspricht.<br>\nDar&uuml;ber hinaus soll eine &raquo;&Uuml;bergangsfrist f&uuml;r Unternehmer&laquo; eingef&uuml;hrt werden, wie die Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag aus der Einigung zitierte. Danach w&uuml;rde die neunmonatige Besch&auml;ftigungsdauer, nach der Leiharbeiter wie die Stammbelegschaft entlohnt werden sollen, erst ab Inkrafttreten des Gesetzes erfasst. Die vorherigen Wochen, Monate oder gar Jahre z&auml;hlten nicht. Leiharbeiter werden also noch lange warten m&uuml;ssen, bevor sie diese Anspr&uuml;che geltend machen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/05-12\/020.php\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Zufriedenheit beim Reformkompromiss zur Leiharbeit? Nicht bei den Betroffenen!<\/strong><br>\nAngesichts des diese Woche erzielten Reformkompromisses bei der Leiharbeit wurde in fast allen Lagern weitreichende Zufriedenheit zur Schau gestellt. Dabei wissen alle, dass er eine Mogelpackung ist. Den Betroffenen bietet er nichts, denn im Hinblick auf eine Verbesserung der Lage von Leiharbeitsbesch&auml;ftigten bleibt der Gesetzentwurf wirkungslos. Die sowieso schon hohe Unzufriedenheit bei Leihkr&auml;ften wird andauern. Die Ministerin und die Regierungskoalition sowieso, Arbeitgeberverb&auml;nde ebenfalls, und mit leichten Einschr&auml;nkungen auch die meisten Gewerkschaften, sie alle zeigen sich in verd&auml;chtiger Einm&uuml;tigkeit zufrieden mit dem jetzt erreichten Kompromiss zur Neuregelung der Leiharbeit, einer nochmaligen Entsch&auml;rfung eines Gesetzentwurfs, der schon nach seiner ersten &Uuml;berarbeitung im Februar als gescheitert gelten konnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1891\">annotazioni<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Rente<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Wen die Altersarmut trifft<\/strong><br>\nImmer mehr Menschen sind auf Grundsicherung im Alter angewiesen. Im Dezember 2015 lebten laut Statistischem Bundesamt rund 536.000 Senioren am Existenzminimum. Welche Lebensverl&auml;ufe in die Altersarmut f&uuml;hren, haben die Wissenschaftler Antonio Brettschneider und Ute Klammer von der Universit&auml;t Duisburg-Essen untersucht. Grundlage ihrer Studie sind ausf&uuml;hrliche biografische Interviews mit 49 repr&auml;sentativ ausgew&auml;hlten Grundsicherungsbeziehern der Geburtsjahrg&auml;nge 1938 bis 1947. Die Studie gew&auml;hrt Einblick in die unterschiedlichen Risiken und Biografiemuster, die zur Grundsicherungsbed&uuml;rftigkeit im Alter gef&uuml;hrt haben. Gegenw&auml;rtig, so die Autoren, lassen sich f&uuml;nf Risikogruppen unterscheiden: (&hellip;)<br>\nSoweit die Gegenwart. F&uuml;r die Zukunft, wenn die geburtenstarken Babyboomer-Jahrg&auml;nge ins Rentenalter kommen, rechnen Brettschneider und Klammer mit zus&auml;tzlichen Risikogruppen, darunter vor allem Personen mit jahrzehntelanger prek&auml;rer Besch&auml;ftigung und l&ouml;chrigen Erwerbsverl&auml;ufen sowie langj&auml;hrige Geringverdiener. Sie sind nicht nur von den Umbr&uuml;chen am Arbeitsmarkt, sondern auch von den seit 2001 erfolgten Rentenk&uuml;rzungen betroffen.<br>\nUm Altersarmut effektiv zu bek&auml;mpfen, werben die Forscher f&uuml;r eine umfassende &bdquo;soziale Lebenslaufpolitik&ldquo;, die m&ouml;glichst allen B&uuml;rgern eine &bdquo;gute&ldquo; Erwerbsbiografie und ein regelm&auml;&szlig;iges Einkommen erm&ouml;glicht &ndash; das sowohl f&uuml;r den aktuellen Lebensunterhalt als auch zum Aufbau ausreichender Rentenanwartschaften reicht. Dazu geh&ouml;ren weitreichende Investitionen in Bildung und Erziehung, eine strengere Regulierung atypischer Besch&auml;ftigungsformen und flexible, sozialvertr&auml;gliche Arbeitszeitmodelle. Dar&uuml;ber hinaus pl&auml;dieren die Autoren f&uuml;r einen schrittweisen Ausbau der gesetzlichen Rentenversicherung zu einer universalistischen B&uuml;rgerversicherung mit Mindestbeitrag und Mindestsicherungsziel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/65115_65141.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a><\/li>\n<li><strong>Zuchtmeister des Tages: Die INSM<\/strong><br>\nAm Montag startete die INSM mal wieder eine Kampagne. Die richtet sich gegen Greuel namens M&uuml;tterrente, Rente mit 63 und Lebensleistungsrente. Die Ref&ouml;rmchen der gro&szlig;en Koalition, die den Profiteuren minimale Einkommenszuw&auml;chse bescheren, werden auf Plakatmotiven als &raquo;schrecklich teuer&laquo; tituliert. [&hellip;]<br>\nDer Startschuss f&uuml;r die Kampa fiel am Brandenburger Tor in Berlin. Dort posierte INSM-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Hubertus Pellengahr am Montag neben einer Litfasss&auml;ule, auf der Norbert Bl&uuml;ms Spruch &raquo;Denn eins ist sicher: Die Rente&laquo; aus dem Jahr 1986 prangte. Der CDU-Politiker, von 1982 bis 1998 Bundesarbeitsminister, stellte &uuml;brigens am vergangenen Wochenende im ZDF klar: Die Alterung der Gesellschaft sei in der BRD mit ihrer enormen Produktivit&auml;t nicht das Problem. W&auml;re das Durchschnittsalter der Bev&ouml;lkerung entscheidend, m&uuml;sse Indien das beste Rentensystem der Welt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/05-10\/037.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Mindestrente statt Altersarmut<\/strong><br>\nBis vor wenigen Wochen erntete man als LINKER Rentenpolitiker nur Kopfsch&uuml;tteln. Jetzt wird aus unserem Wahlprogramm eine Forderung nach der anderen bejubelt: Alle wollen den Sinkflug des Rentenniveaus stoppen, Horst Seehofer will die Riesterrente abwickeln, der Vorsitzende des Sozialbeirats der Bundesregierung fordert die Einbeziehung aller Erwerbst&auml;tigen in die gesetzliche Rente. Entscheidend wird sein, wie Union, SPD und Gr&uuml;ne ihre rentenpolitische Rolle r&uuml;ckw&auml;rts begr&uuml;nden, nachdem sie jahrelang behauptet haben, dass die gesetzliche Rente gek&uuml;rzt werden muss, um die Sozialausgaben nicht aus dem Ruder laufen zu lassen und die angeblich drohende demographische Zeitbombe zu entsch&auml;rfen. Au&szlig;erdem m&uuml;ssen sie erkl&auml;ren, warum sie 15 Jahre lang die private, kapitalgedeckte Altersvorsorge &ndash; kurz: die Riesterrente &ndash; propagiert haben, um die von ihnen selbst politisch willk&uuml;rlich gerissene L&uuml;cke in der Gesetzlichen Rentenversicherung zu schlie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/mindestrente-statt-altersarmut\/\">Matthias W. Birkwald auf Die Freiheitsliebe<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die fatalen Arbeitsbedingungen in deutschen Pflegeheimen<\/strong><br>\nImmer weniger Pfleger betreuen immer mehr Pflegebed&uuml;rftige. Kaum einer will in dem Beruf arbeiten. Eine Umfrage mit erschreckenden Ergebnissen macht klar, warum er so unattraktiv ist.<br>\nDen Deutschen droht ein Pflegenotstand: Die Menschen werden immer &auml;lter, das Geld aus den Sozialkassen muss f&uuml;r immer mehr Pflegebed&uuml;rftige reichen &ndash; und es gibt deutlich zu wenige Kranken- und Altenpfleger, um ihre Versorgung zu &uuml;bernehmen. Laut Bundesagentur f&uuml;r Arbeit kommen derzeit auf 100 freie Stellen nur 46 Bewerber.<br>\nUnd die L&uuml;cke wird gr&ouml;&szlig;er: Wirtschaftsforschungsinstitute sch&auml;tzen, dass bis zum Jahr 2025 deutlich mehr als 100.000 ausgebildete Pfleger fehlen werden. Entsprechend gibt die Bundesregierung regelm&auml;&szlig;ig Absichtserkl&auml;rungen aus, die Arbeitsbedingungen m&uuml;ssten sich sp&uuml;rbar verbessern, damit die Pflege zu einem attraktiven Beruf werde.<br>\nAn der Umsetzung dieser Absichten hapert es jedoch offenbar. Krankenhausstationen und Pflegeheime sind nach wie vor drastisch unterbesetzt. Die Folge: Die dort angestellten Pfleger k&ouml;nnen sich kaum darauf verlassen, regelm&auml;&szlig;ig freie Tage und Urlaub nehmen zu k&ouml;nnen. Sie k&ouml;nnen h&auml;ufig keinen Einfluss auf die Gestaltung des Dienstplans nehmen. Und es ist an der Tagesordnung, dass sie kurzfristig einspringen m&uuml;ssen, um L&ouml;cher in der knapp gestrickten Personaldecke zu schlie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article155259907\/Die-fatalen-Arbeitsbedingungen-in-deutschen-Pflegeheimen.html\">Die Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die beschriebenen Zust&auml;nde sind grauenhaft &ndash; und damit ist sofort klar, da&szlig; es in Deutschland keine L&ouml;sung f&uuml;r sie gibt. Eine L&ouml;sung w&uuml;rde in einer wesentlich besseren Bezahlung kombiniert mit besseren Arbeitsbedingungen bestehen, d. h. deutlich mehr Geld erfordern &ndash; und f&uuml;r alles, was wirklich wichtig ist, gibt es in Deutschland kein Geld. Unl&ouml;sbar.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Um uns selber m&uuml;ssen wir uns &hellip;<\/strong><br>\nEs ist viel davon die Rede in diesen Wochen, wie dem Rechtsruck zu begegnen ist. Wie ein drohendes weiteres Abrutschen in Richtung autorit&auml;re Krisenl&ouml;sungen und Entsolidarisierung zu verhindern ist. Es wird viel dar&uuml;ber diskutiert, wo der Notausgang aus der Krise der demokratischen Prozesse ist. Und wie man den dahinter erhofften Weg in eine soziale, &ouml;kologische Ver&auml;nderung beschreiten kann &ndash; mit wem, mit welchen Zielen, in welcher Geschwindigkeit.<br>\nDas Institut Solidarische Moderne (ISM) hat jetzt einen weiteren Vorschlag in die Runde geworfen &ndash; er unterscheidet sich in einigen substanziellen Fragen von dem bisher diskutierten. Das urspr&uuml;nglich als rot-rot-gr&uuml;nes Netzwerk gegr&uuml;ndete Institut will nichts Geringeres als &raquo;mit der Demokratie neu beginnen&laquo;. Gegen eine &raquo;Politik der Angst&laquo; solle eine &raquo;Politik der Hoffnung&laquo; gesetzt werden &ndash; aber angesichts der real existierenden politischen Verh&auml;ltnisse ist das in den Augen des Instituts nichts mehr, was man dem etablierten politischen Betrieb &uuml;berlassen k&ouml;nnte.<br>\nDies nicht, weil es dort niemand geben w&uuml;rde, der aus den Problemen der Gegenwart den richtigen Schluss gezogen hat, nur eine &raquo;wirkliche Umw&auml;lzung dieser Gesellschaft&laquo; werde den Herausforderungen gerecht &ndash; soziale Spaltung, Umweltkrise, Folgen der kapitalistischen Maschinerie. Sondern weil die einge&uuml;bten Mechanismen und Begrenzungen des Politischen diese &raquo;wirkliche Umw&auml;lzung&laquo; blockieren. Parteipolitik und Parlament haben sich von der Gesellschaft entfernt, der sie Regeln geben, die in ihrer Logik liegen &ndash; aber immer seltener im Interesse von Mehrheiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/um-uns-selber-muessen-wir-uns\/\">Sozialismus aktuell<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Neoliberale Politik zerst&ouml;rt Europ&auml;ische Solidarit&auml;t<\/strong><br>\nUm die Jahreswende wandte sich Jean-Claude Juncker, Pr&auml;sident der Europ&auml;ischen Kommission, im Rahmen der Fl&uuml;chtlingsdebatte an die &Ouml;ffentlichkeit und warnte vor Kontrollen an den nationalen Grenzen. &ldquo;Wer Schengen killt, wird im Endeffekt den Binnenmarkt zu Grabe tragen&rdquo;. Auch deutsche Politiker beklagten die nationalen Alleing&auml;nge, sahen schlimme Folgen f&uuml;r die deutsche Wirtschaft und forderten Solidarit&auml;t von den anderen Mitgliedern der EU. (&hellip;)<br>\nTats&auml;chlich muss man einige Jahrzehnte zur&uuml;ckgehen. In den 1960er und 1970er Jahren hat der &ldquo;Meisterdenker&rdquo; des neoliberalen Projekts, Milton Friedman, in seiner Theorie verk&uuml;ndet, dass der freie Markt f&uuml;r die Freiheit des Einzelnen konstituierend sei, und dass er mit m&ouml;glichst wenig Staat am besten funktioniere. Er hat allerdings dabei &ldquo;&uuml;bersehen&rdquo;, dass sich die Marktteilnehmer sehr unterschiedlich in den Markt einbringen. W&auml;hrend der genannte Gedanke f&uuml;r die gro&szlig;en Kapitalbesitzer gewiss sehr attraktiv ist, m&uuml;ssen abh&auml;ngig Besch&auml;ftigte und kleine Selbstst&auml;ndige an einem starken Staat, der faire Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse und Mindestl&ouml;hne garantiert, interessiert sein.<br>\nAb dem Jahr 2003 begann Kanzler Schr&ouml;der unter der rotgr&uuml;nen Bundesregierung mit seinem &ldquo;Reformpaket&rdquo; Harz IV die Vorgaben der neoliberalen Theorie umzusetzen. Der Spitzensteuersatz wurde gesenkt und die Sozialsysteme drastisch heruntergefahren. Es entstand, durchaus gewollt, eine gro&szlig;e Anzahl prek&auml;r Besch&auml;ftigter, gezeichnet von Minijobs, befristeten Arbeitsverh&auml;ltnissen, unbezahlten Praktikumspl&auml;tzen und verfestigter Langzeitarbeitslosigkeit. In der Mittelschicht breiteten sich Unsicherheit und Abstiegs&auml;ngste aus, denn auch die besser bezahlten Jobs gerieten unter Druck. Die L&ouml;hne stagnierten und die Aufstiegschancen schwanden. (&hellip;)<br>\nWenn Solidarit&auml;t in Europa wieder eine gr&ouml;&szlig;ere Rolle spielen soll, dann m&uuml;ssen sich B&uuml;rger und Politiker Europas vom neoliberalen Dogma, das solidarische Politik unterminiert, verabschieden und eine Wirtschaftspolitik verfolgen, die allen Schichten der Bev&ouml;lkerung gerecht wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hpd.de\/artikel\/neoliberale-politik-zerstoert-europaeische-solidaritaet-13078\">Humanistischer Pressedienst<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Aktivisten und Konservative im Schulterschluss<\/strong><br>\nDie sozialistische Regierung will die geplante Arbeitsgesetz-Reform heute Nachmittag durchsetzen. Es geht darum, mehr Flexibilisierung auf dem Arbeitsmarkt zu schaffen, unter anderem durch die Erleichterung von K&uuml;ndigungen. Die Konservativen wollen das Gesetz verhindern. Auch die Protestbewegung Nuit Debout ist dagegen. Sie haben drei von vier Franzosen hinter sich.<br>\nAm Rande der Place de la R&eacute;publique sitzt eine Art menschlicher Raupe am Boden, sieben M&auml;nner und Frauen, mit H&auml;nden und F&uuml;ssen aneinander gehakt. Sie trainieren f&uuml;r eine gewaltlose Protestaktion, angeleitet von Remi Filliau. Filliau ist Mitglied der Bewegung Les D&eacute;sobeissants. &ldquo;Die Ungehorsamen&rdquo;, so die deutsche &Uuml;bersetzung, veranstalten regelm&auml;&szlig;ig medienwirksame Aktionen zu gesellschaftlich relevanten Problem-Themen. Und nun schulen die erfahrenen Aktivisten Sympathisanten der Bewegung Nuit Debout, erkl&auml;rt Remi Filliau.<br>\n&ldquo;Mit diesem Workshop wollen wir Techniken f&uuml;r direkte gewaltlose Widerstandsaktionen und f&uuml;r zivilen Ungehorsam vermitteln. Damit die Mitstreiter von Nuit Debout bei einem Polizeieinsatz weniger Schl&auml;ge abbekommen. Und auch wissen, welchen juristischen Risiken sie sich aussetzen, wie sie sich am geschicktesten der polizeilichen Repression widersetzen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/widerstaende-gegen-franzoesische-arbeitsgesetze-aktivisten.795.de.html?dram:article_id=353933\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Offenbar eint deutsche SPD und franz&ouml;sische Sozialisten die Sehnsucht nach dem politischen Tod. Erfreulich, dass sich in Frankreich so viele &ndash; insbesondere junge &ndash; Leute (Sch&uuml;ler, Studierende und Gewerkschaften) gegen diesen Sozialabbau zur Wehr setzen. Bitte lesen Sie dazu erneut &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32990#h08\">Die Proteste gegen die Arbeitsmarktreformen in Frankreich<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Brasilien: Pr&auml;sidentin Rousseff aus dem Amt getrieben<\/strong><br>\nMithilfe des Senats haben die rechten und wirtschaftsliberalen Kr&auml;fte es geschafft, Pr&auml;sidentin Dilma Rousseff aus ihrem Amt und die Arbeiterpartei von der Macht zu dr&auml;ngen &ndash; zumindest f&uuml;r ein halbes Jahr &ndash;<br>\nBrasiliens Pr&auml;sidentin Dilma Rousseff muss ihr Amt vorl&auml;ufig abgeben. Der brasilianische Senat stimmte am Donnerstag nach einer rund 20-st&uuml;ndigen Marathonsitzung mit 55 zu 22 Stimmen f&uuml;r eine Suspendierung Rousseffs von zun&auml;chst 180 Tagen, um m&ouml;gliche Amtsverfehlungen der Pr&auml;sidentin juristisch pr&uuml;fen zu lassen. N&ouml;tig war eine einfache Mehrheit, es wurde aber eine Zweidrittelmehrheit erreicht. Der Pr&auml;sidentin werden eigenm&auml;chtige Kreditvergaben und Bilanztricks zur Verschleierung der wahren Haushaltslage vorgeworfen.<br>\nVizepr&auml;sident Michel Temer von der Partei der demokratischen Bewegung (PMDB) will noch am Donnerstag das Amt &uuml;bernehmen. Er will ein Kabinett ohne Beteiligung der seit 2003 regierenden gem&auml;&szlig;igt linken Arbeiterpartei (PT) bilden. Einen letzten Einspruch der Regierung gegen das Absetzungsverfahren hatte der Oberste Gerichtshof des Landes am Mittwoch zur&uuml;ckgewiesen.<br>\nAls eine der letzten Handlungen unterzeichnete Rousseff ein Dekret, das den Abschuss verd&auml;chtiger Flugzeuge w&auml;hrend der Olympischen Spiele im August in Rio de Janeiro regelt. Er&ouml;ffnen wird sie die Spiele nicht mehr. Das darf nun Temer, seine PMDB hatte im M&auml;rz die Koalition mit der Arbeiterpartei nach 13 Jahren platzen lassen &ndash; Temer blieb aber Vize, um Rousseff im Amt beerben zu k&ouml;nnen. (1)<br>\nDiese weist die gegen sie erhobenen Vorw&uuml;rfe zur&uuml;ck und spricht von einem &bdquo;Putsch&ldquo;. Sie sei bis zum 31. Dezember 2018 gew&auml;hlt, einen R&uuml;cktritt schlie&szlig;t sie aus. In den 180 Tagen werden die Vorw&uuml;rfe unter Beteiligung des Obersten Gerichtshofs gepr&uuml;ft. Dann m&uuml;sste der Senat mit einer Zweidrittelmehrheit &uuml;ber eine endg&uuml;ltige Amtsenthebung entscheiden. Wird das Quorum verfehlt, w&uuml;rde die 68-j&auml;hrige wieder das Amt &uuml;bernehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201605123944\/politik\/welt\/brasilien-praesidentin-rousseff-aus-dem-amt-getrieben.html\">Hintergrund<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Willy-Brandt-Korps<\/strong><br>\nAm Freitag wird im Deutschen Bundestag ein Antrag der LINKEN beraten, ein Willy-Brandt-Korps aufzubauen, das bei Erdbeben, D&uuml;rren oder Seuchen in aller Welt eingesetzt werden kann. Deutschland soll die Bundeswehr nicht an &Ouml;lkriegen der USA beteiligen, sondern einen eigenen Beitrag zu einer friedlicheren Welt leisten. Die dazu notwendigen Mittel sollen aus dem Bundeswehr-Etat bereitgestellt werden.<br>\nErwartungsgem&auml;&szlig; wollen die kriegsbef&uuml;rwortenden Parteien diesen Antrag ablehnen. Die SPD-Abgeordnete Ute Finckh- Kr&auml;mer entbl&ouml;det sich nicht, festzustellen: &bdquo;Einen solchen Missbrauch seines Namens hat Willy Brandt nicht verdient.&ldquo; Laut Wikipedia ist Ute Finckh-Kr&auml;mer eine &bdquo;Pazifistin&ldquo; und hat wie viele Gr&uuml;ne, die heute Kriege bef&uuml;rworten, zusammen mit mir in Mutlangen demonstriert.<br>\nDie kriegsbef&uuml;rwortenden Gr&uuml;nen reden sich damit raus, dann m&uuml;sste man ja auch ein Kreisky-Korps, ein De-Gaulle-Korps und ein Churchill-Korps einrichten. Im &Uuml;brigen w&uuml;rden sich die meisten Organisationen internationalisieren. Dabei w&uuml;rde es DIE LINKE als erste begr&uuml;&szlig;en, wenn auch &Ouml;sterreich, Frankreich oder Gro&szlig;britannien &auml;hnliche Hilfskorps aufstellen w&uuml;rden, die selbstverst&auml;ndlich mit dem Willy-Brandt-Korps zusammenarbeiten w&uuml;rden. Vor allem Frankreich und Gro&szlig;britannien t&auml;ten besser daran, eine solche Initiative zu ergreifen, statt in Libyen oder Syrien Bomben abzuwerfen und Menschen umzubringen.<br>\nDass die kriegsl&uuml;sterne Taz diese Initiative h&auml;misch kommentiert, wundert wohl niemanden mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/1086983021363164\/?type=3\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Das gro&szlig;e Misstrauen<\/strong><br>\nSchon am Freitag soll in Polen der erste Spatenstich f&uuml;r eine weitere Raketenbasis erfolgen. Moskau argw&ouml;hnt schon l&auml;nger, dass sich das System vor allem gegen Russland richte, weil es die F&auml;higkeit zu einem nuklearen Vergeltungsschlag verringern k&ouml;nnte. Das haben USA und NATO zwar immer wieder bestritten, doch die eigentliche Bedrohung, die das System abwehren soll &ndash; der Iran n&auml;mlich &ndash; taugt sp&auml;testens seit dem Atomabkommen nicht mehr so recht als Schreckgespenst. [&hellip;]<br>\nIst das NATO-Abwehrsystem also &uuml;berfl&uuml;ssig oder gar nur eine unn&ouml;tige Provokation f&uuml;r Russland? So sehen es zumindest viele Kritiker. Alexander Neu, Obmann der Linkspartei im Verteidigungsausschuss des Bundestages, warnt vor einer neuen R&uuml;stungsspirale: &ldquo;Mit dem NATO-Raketenabwehrsystem ist die F&auml;higkeit gegeben, Russlands Nuklearpotenzial zu neutralisieren. Allein das vertieft das ohnehin schon vorhandene Misstrauen enorm und zwingt die russische Seite wiederum, milit&auml;rische Gegenma&szlig;nahmen zu ergreifen.&rdquo; Eine &auml;hnliche Einsch&auml;tzung kommt von eher &uuml;berraschender Seite. Die milit&auml;rische F&uuml;hrung der Bundeswehr h&auml;lt die Stationierung des Abwehrsystems in der derzeitigen Lage f&uuml;r &ldquo;nicht hilfreich&rdquo;, wie es ein hoher General im vertraulichen Gespr&auml;ch formuliert, sie komme zur Unzeit. Denn die Lage zwischen Moskau und dem Westen ist derzeit alles andere als harmonisch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/nato-raketenabwehr-103.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>T&uuml;rkei<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>T&uuml;rkei: Mit wem verhandelt die EU eigentlich?<\/strong><br>\nEine unvollst&auml;ndige Bestandsaufnahme der politischen Verh&auml;ltnisse in der T&uuml;rkei<br>\nDer t&uuml;rkische Pr&auml;sident Recep Tayyip Erdogan entpuppt sich zunehmend als zwielichtige Gestalt: Seit kurzem sind famili&auml;re und freundschaftliche Verflechtungen mit in den so genannten Panama-Papers genannten Personen bekannt. Au&szlig;erdem wird Kritik laut an der massiven Einschr&auml;nkung der Presse- und Meinungsfreiheit, der Repression gegen&uuml;ber Oppositionellen, den offenbar haarstr&auml;ubenden Bedingungen in den Fl&uuml;chtlingslagern nahe der syrischen Grenze sowie am Kriegskurs der AKP-Regierung. Au&szlig;erdem wird der Verdacht ge&auml;u&szlig;ert, die t&uuml;rkische Armee setze u.a. deutsche Waffen in den Kriegsgebieten ein. Zudem werden immer wieder Vorw&uuml;rfe laut, die T&uuml;rkei kooperiere mit der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) (Kooperation zwischen T&uuml;rkei und IS: Neue Vorw&uuml;rfe).<br>\nDie Liste der offenen Fragen ist lang<br>\nDer EU-T&uuml;rkei-Deal ist derzeit in aller Munde. Urspr&uuml;nglich gedacht, die B&uuml;rgerkriegsfl&uuml;chtlinge z. B. aus Syrien von Europa fernzuhalten, kommen immer mehr Zweifel auf, dass die T&uuml;rkei die zu diesem Zwecke investierten Milliarden aus der EU in Unterbringung und Versorgung der Schutzsuchenden verwendet &ndash; und ihnen auch tats&auml;chlich den versprochenen notwendigen Schutz gew&auml;hrt. Von Sch&uuml;ssen an der Grenze zu Syrien auf Fl&uuml;chtlinge ist die Rede &ndash; die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch konnte f&uuml;nf Todesf&auml;lle aufgrund der Sch&uuml;sse auf Fl&uuml;chtlinge an der Grenze dokumentieren &ndash; von minderj&auml;hrigen weiblichen Fl&uuml;chtlingen, die aus den Lagern nahe der syrischen Grenze an t&uuml;rkische M&auml;nner verkauft werden, von Prostitution.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48227\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li>Das Verbrechen ist, dar&uuml;ber zu berichten<br>\nGef&auml;ngnis f&uuml;r einen investigativen Zeitungsbericht: Das ist Rachejustiz, initiiert im Pr&auml;sidentenpalast Ak Saray in Ankara und exekutiert von willf&auml;hrigen Richtern. Cumhuriyet-Chefredakteur Can D&uuml;ndar und der Journalist Erdem G&uuml;l wurden f&uuml;r schuldig befunden, &raquo;geheime&laquo; Dokumente ver&ouml;ffentlicht zu haben, die t&uuml;rkische Waffenlieferungen im Jahr 2015 an IS-Djihadisten in Syrien belegen. F&uuml;nf Jahre und zehn Monate bzw. f&uuml;nf Jahre Haft f&uuml;r die Aufdeckung eines Skandals. Das ist noch nicht das Ende. Ein Verfahren gegen beide wegen Unterst&uuml;tzung einer Terrororganisation soll noch folgen. Der Prozess, in dem der t&uuml;rkische Staatspr&auml;sident Recep Tayyip Erdo&#287;an als Nebenkl&auml;ger auftrat, ist ein Baustein seiner Kampagne gegen all jene, die sich den Pl&auml;nen zur &raquo;Einf&uuml;hrung eines Pr&auml;sidialsystems&laquo;, einer islamisch fundierten Autokratie, in den Weg stellen.<br>\nEin weiterer Baustein war, dass Erdo&#287;an am Tag vor der Urteilsverk&uuml;ndung seinen Daumen senkte und Ministerpr&auml;sident Ahmet Davuto&#287;lu feuerte.[1] Nach seiner Wahl zum Staatspr&auml;sidenten im Jahr 2014 hatte Erdo&#287;an seinem damaligen Au&szlig;enminister die &Auml;mter des Parteichefs und des Ministerpr&auml;sidenten &uuml;bertragen, in der Annahme, dass dieser als Vollstrecker seines politischen Willens agiere.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/das-verbrechen-ist-darueber-zu-berichten\/\">Sozialismus aktuell<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die &Auml;ra des Revisionismus (II)<\/strong><br>\nDie Beteiligung von Regierungsmitgliedern an ehrenden Gedenkveranstaltungen f&uuml;r NS-Kollaborateure sorgt f&uuml;r Auseinandersetzungen in Kroatien. Am morgigen Samstag werden bei den Erinnerungsfeierlichkeiten f&uuml;r Ustascha-K&auml;mpfer, die im Mai 1945 von jugoslawischen Partisanen umgebracht wurden, mehrere kroatische Minister erwartet, darunter der Kulturminister. Dieser f&ouml;rdert das Ustascha-Gedenken, das von Organisationen der &auml;u&szlig;ersten kroatischen Rechten stark frequentiert wird, bereits seit Jahren &ndash; und treibt zugleich die Relativierung der Verbrechen von NS-Kollaborateuren voran. Ein Film, der die Morde im kroatischen Vernichtungslager Jasenovac verharmlost, trifft bei einer wachsenden Zahl an Kroaten auf Zustimmung. Die Grundlagen f&uuml;r das Erstarken des kroatischen Revisionismus, das mit einer deutlichen Rechtsentwicklung verbunden ist, wurden bereits zu Beginn der 1990er Jahre gelegt &ndash; mit deutscher Unterst&uuml;tzung. Damals kam im sich abspaltenden Kroatien mit Franjo Tudjman ein Politiker an die Macht, der ebenfalls die Verbrechen in Jasenovac verharmloste und zugleich die Ustascha verherrlichte. Bonn half, die Sezession Kroatiens unter seiner F&uuml;hrung international durchzusetzen, und ebnete damit zugleich der &auml;u&szlig;ersten kroatischen Rechten den Weg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59366\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Der BND und der Wassermangel in Afrika<\/strong><br>\nDie &laquo;Zeit&raquo; ver&ouml;ffentlichte in der vergangenen Woche (Ausgabe v. 4.5.2016)  ein gro&szlig;es Interview mit Hansj&ouml;rg Geiger, ehemals Chef der Stasi-Unterlagen-Beh&ouml;rde, ehemals Chef des Bundesamtes f&uuml;r Verfassungsschutz und ehemals Chef des Bundesnachrichtendienstes. Anlass daf&uuml;r war der Wechsel an der Spitze des BND: Gerhard Schindler wird gegangen, Bruno Kahl, ein Mann aus dem Finanzministerium, wird sein Nachfolger. Dieses Interview ist vor allem eines: ein Beweis daf&uuml;r, wie schnell Skandale abgewickelt werden k&ouml;nnen.<br>\nZu dem Skandal, dem Gewirr von Skandalen, nur ein paar kleine Erinnerungen: Anfang Juni sind es drei Jahre her, seit Edward Snowden in einem Hotelzimmer in Hongkong der Dokumentarfilmerin Laura Poitras und den beiden Guardian-Journalisten Glenn Greenwald und Ewen MacAskill die Umrisse der globalen digitalen &Uuml;berwachung durch die NSA und die mit ihr in einer F&uuml;nfer-Allianz verbundenen Geheimdienste Gro&szlig;britanniens, Australiens, Neuseelands und Kanadas offenlegte. Seit M&auml;rz 2014 m&uuml;ht sich der NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestages &ndash; oder besser gesagt: m&uuml;hen sich die Vertreter*innen der Oppositionsfraktionen gegen den Widerstand der Bundesregierung und ihrer beiden Fraktionen, Licht in das Dunkel der Zusammenarbeit von NSA und BND zu bringen. Im Oktober 2014 erfuhr man aus den Medien von der Operation &laquo;Eikonal&raquo;, bei der der BND den Internet-Netzknoten in Frankfurt\/Main absch&ouml;pfte und Daten an die NSA weiterleitete. Seit Mitte letzten Jahres streitet man sich darum, ob der Ausschuss Zugang zu jener Liste von Selektoren erhalten darf, mit der die NSA &ndash; gemeinsam mit dem BND &ndash; auch europ&auml;ische Ziele ausforschte. Unterdessen wissen wir zudem, dass der BND auch auf eigene Rechnung, mit eigenen Selektoren, die europ&auml;ischen Partner belauschte &ndash; und so weiter und so fort &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.grundrechtekomitee.de\/node\/779\">Komitee f&uuml;r Grundrechte und Demokratie<\/a>\n<p>dazu: <strong>Roland Berger durchleuchtet den BND<\/strong><br>\nDer Bundesnachrichtendienst (BND) hat die Unternehmensberatung Roland Berger beauftragt, festzustellen, was in der skandaltr&auml;chtigen Abteilung &ldquo;Technische Aufkl&auml;rung&rdquo; (TA) des Dienstes alles anders werden muss. Nach Informationen von S&uuml;ddeutscher Zeitung, NDR und WDR hat BND-Pr&auml;sident Gerhard Schindler den Auftrag in Absprache mit dem Kanzleramt erteilt. Es ist das erste Mal, dass der Dienst eine Beratungsfirma einschaltet. Der Auftrag wurde &ouml;ffentlich ausgeschrieben, die Mitarbeiter der Beratungsfirma wurden sicherheits&uuml;berpr&uuml;ft.<br>\nDie Abteilung TA k&uuml;mmert sich vor allem ums Abh&ouml;ren und um die Bereiche Cyber-Bedrohung und Cyber-Abwehr. Sie liefert das Gros der Meldungen des BND. Auff&auml;llig wurde die Abteilung in den vergangenen Jahren allerdings durch eine Reihe von Skandalgeschichten. Mitglieder des Bundestags-Untersuchungsausschusses, der die Abh&ouml;raff&auml;re um den US-Geheimdienst NSA aufkl&auml;ren soll, f&uuml;hlten sich durch den BND in die Irre gef&uuml;hrt, und ein Regierungssprecher erkl&auml;rte, das Bundeskanzleramt habe &ldquo;technische und organisatorische Defizite beim BND identifiziert&rdquo;.<br>\nDer vorzeitige Abgang des 63-j&auml;hrigen Schindler, der Ende Juni in den Ruhestand wechseln wird, h&auml;ngt auch mit den Innereien dieser Abteilung TA zusammen. Schindler hatte den Auftrag an Roland Berger erteilt, bevor feststand, dass er gehen musste. In der Aff&auml;re um die NSA, die mit Hilfe der deutschen Abh&ouml;rer massenhaft Ziele in Europa ausgesp&auml;ht hat, wurde die Liste der vom US-Dienst gelieferten Zieladressen unzureichend gepr&uuml;ft. Aus Sicht des BND unerlaubte Abh&ouml;rziele blieben jahrelang unbeanstandet im Computer. Zudem kam heraus, dass der BND selbst Partner bespitzelt hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/geheimdienst-roland-berger-durchleuchtet-den-bnd-1.2991655\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Unternehmensberatung Roland Berger &ndash; aber nicht lediglich diese &ndash; scheint der &ldquo;Liebling&rdquo; von deutschen Bundesregierungen zu sein, wenn es um &ldquo;Reformen&rdquo; von Bundesbeh&ouml;rden geht. Zugleich: &ldquo;Roland Berger erarbeitet ein Konzept zur besseren Vernetzung von BAMF und Gerichten.&rdquo; (<a href=\"https:\/\/www.bamf.de\/DE\/Service\/Top\/Presse\/Interviews\/20151211-WirtschaftsWoche\/weise-wirtschaftswoche.html\">siehe hier<\/a>). Zu bef&uuml;rchten ist, dass &auml;hnliche Ergebnisse herauskommen wie seinerzeit beim ehemaligen Bundesamt f&uuml;r Arbeit. Und vermutlich werden auch dieses Mal wieder Millionenbetr&auml;ge vom Bund an Beraterfirmen ausgezahlt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Umverteilung nach oben: &Ouml;konom Fratzscher gibt Regierung Mitschuld am AfD-Erfolg<\/strong><br>\nSPIEGEL ONLINE: Mit der Riester-Rente wollte der Staat gerade Geringverdiener dazu ermuntern, st&auml;rker privat vorzusorgen. Jetzt wird dieses Instrument wieder infrage gestellt. Ist die Riester-Rente gescheitert?<br>\nFratzscher: Sie ist gescheitert, gemessen an den Zielen, die sie erf&uuml;llen sollte. Die Menschen, denen Riester eigentlich helfen sollte, haben kaum Vertr&auml;ge abgeschlossen. Stattdessen haben Besserverdiener das Instrument genutzt. Ein Grundfehler in der Konzeption war, dass man die private Vorsorge nicht zur Verpflichtung gemacht hat. Und dass sich die Riester-Rente f&uuml;r Geringverdiener oft gar nicht lohnt, weil sie sp&auml;ter ohnehin auf die Grundversorgung angerechnet wird. Das ist wieder so eine seltsame Umverteilung.<br>\nSPIEGEL ONLINE: Was sollten Gering- oder Normalverdiener denn jenseits von Riestern tun, um ihre Lage im Alter zu verbessern?<br>\nFratzscher: Wir brauchen mehr private Vorsorge, und der Staat sollte dies besser und zielgenauer f&ouml;rdern. Da sehe ich keine Alternative. Aber die Leute m&uuml;ssen auch intelligenter sparen als bisher. Die Renditen sind nur niedrig, wenn man sein Geld auf dem Sparkonto liegen l&auml;sst. Wer in den vergangenen Jahren in Aktien investiert hat, hat dagegen eine richtig gute Rendite gemacht. Doch da sind wir Deutschen sehr eigen. F&uuml;r viele Menschen hierzulande sind Aktien Teufelszeug. Zudem haben wir eine viel zu geringe Immobilienquote. In S&uuml;deuropa haben 70 bis 80 Prozent der Menschen ein Eigenheim. In Deutschland sind es nur halb so viele. Da muss sich etwas tun. Die unteren 40 Prozent in Deutschland haben praktisch kein Verm&ouml;gen. Da haben sogar die unteren 40 Prozent in Griechenland mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/marcel-fratzscher-regierung-ist-mitverantwortlich-fuer-aufstieg-der-afd-a-1091962.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die Umverteilung von unten nach oben kritisieren, aber gleichzeitig einen Ausbau der Privatvorsorge fordern. Die Rente mit 63 und den Mindestlohn als Wahlgeschenk oder Klientelpolitik bezeichnen, aber zum gro&szlig;en Geschenk an die Versicherungswirtschaft, was die Riester-Rente war (Stichwort: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33118\">&Ouml;lquelle<\/a>), schweigen. Es ist schon seltsam, vielleicht tragen ja auch &Ouml;konomen wie Fratzscher eine Mitschuld am Aufstieg der AfD, wenn sie weiter solche Widerspr&uuml;chlichkeiten predigen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>NEO MAGAZIN ROYALE-Fernsehnothilfe: Schwiegertochter gesucht #Verafake<\/strong><br>\nSeit 10 Jahren sucht Vera Int-Veen nun schon f&uuml;r RTL nach der gro&szlig;en Liebe*! Da lassen wir quengeligen Quotenloser uns nat&uuml;rlich nicht lumpen und haben ein Geschenk f&uuml;r die fragw&uuml;rdigen Fernsehverkuppler vorbereitet, das sie nie wieder vergessen werden. Also, liebes RTL, liebe Vera und nat&uuml;rlich liebe mit der Fernbedienung bewaffneten Asitouristen auf dem heimischen Sofa, hier ist es. From Neo With Love!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=mG_Fyc-nyOs\">NEO MAGAZIN ROYALE via YouTube<\/a>\n<p>dazu: <strong>B&ouml;hmermann ist zur&uuml;ck und zerlegt &ldquo;Schwiegertochter gesucht&rdquo;<\/strong><br>\nDer TV-Satiriker schmuggelt einen falschen Kandidaten in das Reality-Format von RTL ein. Ein Coup, der die erm&uuml;dende Debatte um das Erdo&#287;an-Gedicht erst einmal verdr&auml;ngt. [&hellip;]<br>\nDer Satiriker war immer dann am besten, wenn er den gro&szlig;en Aufkl&auml;rer spielen durfte. Wenn er mit journalistischem Eifer die Verwicklung von Adidas in die problematische Sommerm&auml;rchen-Vergabe anprangerte oder mit dem gef&auml;lschten Varoufakis-Fake die Redaktion von G&uuml;nther Jauch blo&szlig;stellte. Dieser B&ouml;hmermann ist jetzt zur&uuml;ck &ndash; seine neuesten Opfer: die Moderatorin Vera Int-Veen, RTL und die menschliche Vorf&uuml;hrh&ouml;lle von Schwiegertochter gesucht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/tv-comeback-boehmermann-ist-zurueck-und-zerlegt-schwiegertochter-gesucht-1.2990909\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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