{"id":33370,"date":"2016-05-13T15:51:52","date_gmt":"2016-05-13T13:51:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33370"},"modified":"2016-05-13T16:02:43","modified_gmt":"2016-05-13T14:02:43","slug":"hinweise-des-tages-ii-247","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33370","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33370#h01\">Metall- und Elektroarbeiter erhalten k&uuml;nftig 4,8 Prozent mehr Lohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33370#h02\">Hunderte Unternehmen enthalten Besch&auml;ftigten Mitbestimmungsrechte vor &ndash; das kann man dagegen tun<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33370#h03\">Trotz Sonderprogrammen &ndash; Abbau der F&ouml;rderung von Langzeitarbeitslosen geht unter Nahles weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33370#h04\">Warum Millionen Deutsche den falschen Job haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33370#h05\">Zum &ldquo;Schutz der Leiharbeit&rdquo;: RAT &amp; TAT zum &ldquo;Durchbruch&rdquo; der Frau Nahles<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33370#h06\">Nach dem Riester-Flop der Betriebsrenten-Turbo?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33370#h07\">Sahra Wagenknecht, DIE LINKE: TTIP bedeutet nicht Freihandel, sondern Sonderrechte f&uuml;r Konzerne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33370#h08\">Griechenlandkrise: EU-Politik versagt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33370#h09\">Brasilien, Kroatien und Griechenland: Braucht man &bdquo;neoliberale Reformen, um ein Land voranzubringen&ldquo;?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33370#h10\">Die neuen Verf&uuml;hrer mit den alten Programmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33370#h11\">Vor dem Ertrinken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33370#h12\">Niedrigzinspolitik: Die EZB ist nicht allein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33370#h13\">&ldquo;Man hat hier als Geduldeter &uuml;berhaupt keine Chance&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33370#h14\">Tunesien, Marokko, Algerien &ndash; sichere Herkunftsl&auml;nder?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33370#h15\">Neue Enth&uuml;llungen zum Abgasskandal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33370#h16\">Neue Daten der Weltgesundheitsorganisation: Luftverschmutzung trifft Arme st&auml;rker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33370#h17\">&ldquo;Korruption nicht nur in Afrika bek&auml;mpfen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33370#h18\">Sadiq Khan: Wof&uuml;r Londons neuer muslimischer B&uuml;rgermeister sonst noch steht<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Metall- und Elektroarbeiter erhalten k&uuml;nftig 4,8 Prozent mehr Lohn<\/strong><br>\nIG Metall und Arbeitgeber haben sich nach 14-st&uuml;ndigen Verhandlungen auf einen neuen Tarifvertrag f&uuml;r rund 3,8 Millionen Besch&auml;ftigte in der Metall- und Elektroindustrie geeinigt. Er sieht eine erste Lohnerh&ouml;hung von 2,8 Prozent ab dem 1. Juli und eine zweite Steigerung um zwei Prozent ab dem 1. April 2017 vor, was sich auf eine Erh&ouml;hung von 4,8 Prozent bis zum Ende der 21-monatigen Laufzeit summiert.<br>\nIn der f&uuml;nften Tarifrunde haben sich IG Metall und Arbeitgeber am fr&uuml;hen Freitagmorgen in K&ouml;ln auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Rund 3,8 Millionen Besch&auml;ftigte der deutschen Metall- und Elektroindustrie erhalten k&uuml;nftig 4,8 Prozent mehr Lohn. Die Vereinbarung werde von allen Tarifbezirken in Deutschland &uuml;bernommen, sagte der Gesamtmetall-Sprecher Daniel K&ouml;lle. Mit der nun erzielten Einigung wurde eine Eskalation des Tarifkonflikts kurz vor dem Pfingstwochenende abgewendet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/nrw-metall-und-elektroarbeiter-erhalten-kuenftig-prozent-mehr-lohn-1.2992426\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wieso bedeutet dieser Tarifabschluss eine Lohnerh&ouml;hung von 4,8 Prozent? Es kann der Eindruck entstehen als ob Journalisten unserer sog. &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; wohl das Schreiben aber weniger die (einfache) Mathematik gelernt haben.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Lohnabschluss in der Metallindustrie: Knapp zwei Prozent pro Jahr!<\/strong><br>\nGerade wird der Abschluss in der Metallindustrie von NRW bekanntgegeben, der sicher f&uuml;r alle anderen Bereiche Pilotcharakter hat.<br>\nDas Ergebnis &ndash; es war angesichts der geringen Forderung (siehe unseren Kommentar &uuml;ber den Wahnsinn, der zur Normalit&auml;t wird, hier) allerdings nichts anderes zu erwarten &ndash; kann nur als massive Entt&auml;uschung angesehen werden. Hier ist die Pressemitteilung der IG Metall.<br>\nWas da herausgekommen ist, bedeutet selbst unter Ber&uuml;cksichtigung der Einmalzahlung ein Jahresergebnis in diesem Jahr von wenig mehr als 2,0 Prozent und im n&auml;chsten Jahr bleibt es unter zwei Prozent Zuwachs. Selbst dieser Abschluss aber kann durch eine Differenzierungsklausel f&uuml;r Betriebe mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten noch hinausgeschoben werden. Mit diesem Abschluss und mit dem Abschluss im &ouml;ffentlichen Dienst ist bis Ende 2017 f&uuml;r die gesamte deutsche Tariflandschaft die zwei Prozent als nicht mehr verr&uuml;ckbare Marke anzusehen.<br>\nWas das bedeutet, muss ich nicht wiederholen (siehe hier). Es ist sonnenklar, dass die Europ&auml;ische W&auml;hrungsunion keine Chance mehr hat. Die deutschen Tarifpartner gehen offenbar mit geschlossenen Augen &uuml;ber die Klippe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/lohnabschluss-in-der-metallindustrie-knapp-zwei-prozent-pro-jahr\/\">flassbeck-economics<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>4,8 Prozent mehr Lohn f&uuml;r die Metaller<\/strong><br>\nArbeitgeber und IG Metall sind sich einig: Die Besch&auml;ftigten erhalten in zwei Stufen mehr Geld. Und haben eine neue Streikmethode verhindert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/durchbruch-bei-metalltarifverhandlungen-in-nordrhein-westfalen-erreicht-14230909.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Da&szlig; dieser l&auml;cherliche Abschlu&szlig; mit einer H&ouml;he von knapp &uuml;ber 2 Prozent in diesem und 2 Prozent im n&auml;chsten Jahr &ndash; dramatisch unter den von der IG Metall geforderten 5 Prozent f&uuml;r ein Jahr &ndash; wahrheitswidrig als &ldquo;4,8 Prozent mehr Lohn f&uuml;r die Metaller&rdquo; beschrieben wird, ist skandal&ouml;s. Noch skandal&ouml;ser und auch peinlicher, wenn die IGM-Mitglieder so einen katastrophalen Abschlu&szlig; akzeptieren, und da&szlig; niemand gegen diese Falschdarstellung (quasi in allen Zeitungen und in den Nachrichten) protestiert. Bei angenommenen 1 Prozent Produktivit&auml;tszuwachs pro Jahr ergibt sich eine l&auml;cherlich niedrige Inflationsrate von 1 Prozent f&uuml;r diesen noch relativ kampfstarken Bereich. So wird das in 100 Jahren nichts mit der EZB-Zielinflationsrate von 2 Prozent, aber die deutsche Wirtschaft beh&auml;lt ihre extreme &Uuml;berwettbewerbsf&auml;higkeit und ruiniert weiter den Rest der Eurozone. Man kann nur vermuten, da&szlig; hier alle korporatistisch am selben Strang ziehen: die Arbeitgeber, die Gewerkschaften, die Regierung sowieso und die Journaille.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Hunderte Unternehmen enthalten Besch&auml;ftigten Mitbestimmungsrechte vor &ndash; das kann man dagegen tun<\/strong><br>\n&bdquo;Nach Auffassung der Bundesregierung hat sich die Mitbestimmung auf Unternehmensebene bew&auml;hrt. Sie ist ein wesentliches Element der Sozialen Marktwirtschaft und hat einen nicht unerheblichen Beitrag dazu geleistet, dass Deutschland wirtschaftliche Krisen meistern konnte.&ldquo; Das stellt das Bundesarbeitsministerium in seiner Antwort auf eine Kleine parlamentarische Anfrage fest, die die Arbeitsmarktexpertin Beate M&uuml;ller-Gemmeke und die Fraktion von B&uuml;ndnis 90\/DIE GR&Uuml;NEN gestellt haben. Zu den Fragen der gr&uuml;nen Abgeordneten nach Unternehmen, die ihren Besch&auml;ftigten Mitbestimmungsrechte vorenthalten, indem sie Rechtsl&uuml;cken ausnutzen oder gar Gesetze ignorieren, gibt die Regierung allerdings bestenfalls allgemeine Antworten. Dasselbe gilt f&uuml;r Fragen nach politischen Initiativen, um solche Praktiken zu stoppen.<br>\nAktuelle Auswertungen der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung zeigen hingegen konkret das Ausma&szlig; von Mitbestimmungsvermeidung in Deutschland: So werden allein mehr als 800.000 Besch&auml;ftigte von Gro&szlig;konzernen durch juristische Tricks um die parit&auml;tische Mitwirkung im Aufsichtsrat gebracht. Und hunderte mittelgro&szlig;e Unternehmen bilden keine Aufsichtsr&auml;te mit Arbeitnehmerbeteiligung, obwohl sie nach dem sogenannten Drittelbeteiligungsgesetz dazu verpflichtet sind. Die B&ouml;ckler-Mitbestimmungsexperten Dr. Norbert Kluge, Dr. Sebastian Sick und Dr. Lasse P&uuml;tz zeigen in ihren Analysen auch, wie die Politik Rechtsl&uuml;cken schlie&szlig;en kann. Der Soziologe und die beiden Juristen sehen insgesamt die Gefahr eines schleichenden Ausblutens, wenn sich Unternehmen der Mitbestimmung entziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/hbs\/hs.xsl\/63056_65209.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Antwort der Bundesregierung finden Sie <a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/18\/083\/1808354.pdf\">hier<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Trotz Sonderprogrammen &ndash; Abbau der F&ouml;rderung von Langzeitarbeitslosen geht unter Nahles weiter<\/strong><br>\nDie Bundesprogramme f&uuml;r Langzeitarbeitslose von Ministerin Nahles laufen schleppend an.  Die Jobcenter haben nur einen Teil der m&ouml;glichen Stellen beantragt. Selbst wenn die geplanten Teilnehmerzahlen noch erreicht werden sollten: In ihrer Amtszeit nehmen weniger Personen an Ma&szlig;nahmen der &ouml;ffentlich gef&ouml;rderten Besch&auml;ftigung teil.<br>\nEnde 2014 k&uuml;ndigte Arbeitsministerin Nahles zwei Sonderprogramme gegen die Langzeitarbeitslosigkeit an (O-Ton berichtete). Mit dem aus dem Europ&auml;ischen Sozialfonds (ESF) finanzierten Programm zum Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit und dem Programm Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt sollen zusammen 43.000 Betroffene auf subventionierten Arbeitspl&auml;tzen gef&ouml;rdert werden.<br>\nIm ESF-Programm geht es um mindestens zwei Jahre Langzeitarbeitslose &uuml;ber 35 Jahre und ohne (verwertbaren) Berufsabschluss, die bei Arbeitgebern in der Privatwirtschaft untergebracht werden und degressive Lohnkostenzusch&uuml;sse von bis zu 75 Prozent erhalten sollen. F&uuml;r l&auml;nger als f&uuml;nf Jahre Arbeitslose mit einem weiteren Vermittlungshemmnis ist eine Intensivf&ouml;rderung vorgesehen (O-Ton berichtete).<br>\nDas Programm Soziale Teilhabe richtet sich an besonders schwer vermittelbare Langzeitarbeitslose mit gesundheitlichen Einschr&auml;nkungen oder Kindern im Haushalt, die bei arbeitsmarktpolitischen Tr&auml;gern einen zu 100 Prozent staatlich finanzierten und sozialversicherungspflichtigen Job auf Mindestlohn-Niveau erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.o-ton-arbeitsmarkt.de\/o-ton-news\/trotz-sonderprogrammen-abbau-der-foerderung-von-langzeitarbeitslosen-geht-unter-nahles-weiter\">O-Ton Arbeitsmarkt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Warum Millionen Deutsche den falschen Job haben<\/strong><br>\nTop-Akademiker putzen das M&ouml;belhaus, ein Kapit&auml;n kontrolliert P&auml;sse, ein Ingenieur f&auml;hrt Taxi. Jeder siebte Deutsche ist &uuml;berqualifiziert. Die Gr&uuml;nde f&uuml;r die Job-Missverst&auml;ndnisse sind teils bitter. [&hellip;]<br>\nHierzulande fahren Ingenieure Taxi, Sozialp&auml;dagogen r&auml;umen Regale ein, Schreinermeister stehen hinter Verkaufstresen. Die viertgr&ouml;&szlig;te Volkswirtschaft der Welt ist vor Jahrzehnten durchgestartet in die Wissensgesellschaft. Aber l&auml;ngst nicht alle Techniker, Bachelor- und Master-Absolventen bringen ihr Wissen auf dem Arbeitsmarkt unter. Im Gegenteil: Millionen Besch&auml;ftigte sind f&uuml;r ihre Arbeit &uuml;berqualifiziert. Die Gr&uuml;nde sind vielf&auml;ltig, die Folgen oft schwerwiegend. F&uuml;r manch Betroffenen kann die Unterforderung zu psychischen Problemen f&uuml;hren. F&uuml;r die Volkswirtschaft als Ganzes stehen verlorene Bildungsinvestitionen zu Buche.<br>\nAktuellen Zahlen des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zufolge arbeiten mehr als 15 Prozent aller Besch&auml;ftigten unterhalb ihres Qualifikationsniveaus. Besonders die gut ausgebildeten Frauen bleiben unter ihren M&ouml;glichkeiten. 58 Prozent der Bachelor-Absolventinnen, Meisterinnen und Technikerinnen sind f&uuml;r die Besch&auml;ftigung, der sie nachgehen, formal &uuml;berqualifiziert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/karriere\/article155305034\/Warum-Millionen-Deutsche-den-falschen-Job-haben.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Komisch eigentlich, bei dem Fachkr&auml;ftemangel heutzutage&hellip; Werden die Physiker und Ingenieure nicht h&auml;nderingend gesucht?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Zum &ldquo;Schutz der Leiharbeit&rdquo;: RAT &amp; TAT zum &ldquo;Durchbruch&rdquo; der Frau Nahles<\/strong><br>\nWas die Bundesarbeitsministerin als &ldquo;Durchbruch bei der Leiharbeit&rdquo; bezeichnet, ist tats&auml;chlich ein DURCHBRUCH: Alle bisher bekannten Grenzen beim Schutz der Arbeitnehmer vor dem Mi&szlig;brauch von Leiharbeit und Werkvertr&auml;gen wurden durchbrochen. [&hellip;]<br>\nDer angebliche &ldquo;Durchbruch&rdquo; von Frau Nahles besteht in einer Verschlechterung der Rechtslage der Leiharbeiter und der Werkvertragsarbeiter. Der Mi&szlig;brauch wird erleichtert und sozusagen &ldquo;legalisiert&rdquo;. Zudem verst&auml;rkt das Projekt die Instrumentalisierung von Gewerkschaften und Betriebsr&auml;ten f&uuml;r die Ziele der Unternehmer. Das aber ist nichts anderes als eine Aufl&ouml;sung des KERNBEREICHS des Arbeitsrechts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.drgeffken.de\/index.php?id=aktuelleinfos&amp;no_cache=1&amp;tx_ttnews[tt_news]=380&amp;tx_ttnews[backPid]=1\">Rechtsanwalt Dr. Rolf Geffken<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Nach dem Riester-Flop der Betriebsrenten-Turbo?<\/strong><br>\nDie Blaupause f&uuml;r das n&auml;chste Rentendesaster liegt seit zwei Jahren vor: Statt Riester- jetzt Betriebsrenten. Mehr staatliche F&ouml;rderungen. Mehr Freiheit f&uuml;r Risikoanlagen. Mehr Verpflichtung zu privater Vorsorge. Mehr Versicherungskapital in &ouml;ffentliche Investitionen. Auf keinen Fall aber St&auml;rkung der umlagefinanzierten Rente.<br>\nIm April 2014 lieferten Bert R&uuml;rup und das PROGNOS-Institut eine Auftragsarbeit f&uuml;r den Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ab. Die Studie mit dem Titel &bdquo;Die Zukunft der Altersvorsorge&ldquo; wurde unverdienterma&szlig;en von der &Ouml;ffentlichkeit kaum zur Kenntnis genommen. Denn die Studie liefert den Masterplan f&uuml;r die Renten&ldquo;reform&ldquo; nach der Renten&ldquo;reform&ldquo; bei sorgf&auml;ltiger Beachtung der Interessen der gro&szlig;en Versicherungen und einer erneuten Verletzung der sozialen Interessen von vielen Millionen Menschen in diesem Land. [&hellip;]<br>\nNach nur 2 Jahren beweist die Studie unfreiwillig, welch eine Schindluder mit Prognosen betrieben werden kann und wie aberwitzig es ist, 30- oder 40j&auml;hrige Vorausberechnungen anzustellen (mit einer Nachkommastelle genau) mit dem Anspruch die Politik m&uuml;sse sie in handfeste Sozialabbaupolitik umsetzen. Eine notwendige Erkl&auml;rung hingegen wie es zur Finanzmarktkrise 2007\/2008 kam und welche Schlussfolgerungen daraus f&uuml;r die kapitalgedeckte Altersvorsorge gezogen werden m&uuml;ssten, erscheint noch nicht einmal als Fragestellung. Obwohl es hier eine Unzahl von harten Zahlen und Vorg&auml;ngen gibt, l&auml;sst man da keines der wundersamen Rechnerprogramme ran.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.seniorenaufstand.de\/nach-dem-riester-flop-der-betriebsrenten-turbo\/\">Seniorenaufstand<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht, DIE LINKE: TTIP bedeutet nicht Freihandel, sondern Sonderrechte f&uuml;r Konzerne<\/strong><br>\nDas TTIP-Leak hat alle Warnungen und Kritiken best&auml;tigt, die die TTIP-Gegner seit jeher vorgebracht und die sie immer gern als irrationale &Auml;ngste oder gar als Produkt eines diffusen Antiamerikanismus denunziert haben.Jetzt haben wir es schwarz auf weiss: TTIP bringt Geenfood und Hormonfleisch auf unsere Teller, Gifte in unsere Hautcremes und Chemikalien in unser Kinderspielzeug, die bisher auf dem europ&auml;ischen Markt aus gutem Grund verboten sind. Es bringt au&szlig;erdem Klagerechte und eine Sonderjustiz f&uuml;r gro&szlig;e Konzerne, mittels der sie in Zukunft jede Regierung, die es wagt, sich ihren Renditew&uuml;nschen nicht in vorauseilendem Gehorsam zu unterwerfen, vor den Kadi ziehen k&ouml;nnen. Und es wird, das zeigen die Dokumente, keine US-Zustimmung zu dem Abkommen geben, wenn diese Punkte nicht enthalten sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=G3SHa8e2g7I&amp;feature=share&amp;app=desktop\">Rede von Sahra Wagenknecht via YouTube<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Griechenlandkrise: EU-Politik versagt<\/strong><br>\nDie n&auml;chste Runde der Griechenlandkrise hat begonnen. Und die Kreditgeber stehen vor dem Scherbenhaufen ihrer eigenen Politik. Denn die von der Troika aus Europ&auml;ischer Zentralbank (EZB), EU-Kommission und Internationalem W&auml;hrungsfonds (IWF) verordneten K&uuml;rzungen bei L&ouml;hnen und Staatsausgaben haben Griechenlands Krise kein Bisschen gel&ouml;st. Im Gegenteil, der Kurs hat seit 2010 dazu gef&uuml;hrt, dass Rentner und Besch&auml;ftigte weniger Kaufkraft haben, die Unternehmen weniger umsetzen und der Staat weniger Steuern einnimmt. Entsprechend sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP), die Arbeitslosigkeit explodierte und der Anteil der Staatsschulden am BIP stieg (siehe Grafik). Die Staatsschuldenquote k&ouml;nnte schon bald 200% erreichen. Mittlerweile werden die Schulden wirklich erdr&uuml;ckend. Was zu Beginn der Krise noch h&auml;tte verhindert werden k&ouml;nnen, wird dank der falschen Politik von Bundesfinanzminister Sch&auml;uble und seinen Troika-Partnern jetzt dr&auml;ngend: Schuldenerleichterungen.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160513-DGB.jpg\" alt=\"Volkswirtschaftliche Entwicklung 2010 - 2015\" title=\"Volkswirtschaftliche Entwicklung 2010 - 2015\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++156a92aa-18d9-11e6-b32a-52540023ef1a\">DGB Klartext<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Brasilien, Kroatien und Griechenland: Braucht man &bdquo;neoliberale Reformen, um ein Land voranzubringen&ldquo;?<\/strong><br>\nVorgestern Nacht habe ich auf einer Autofahrt eine interessante Sendung &uuml;ber Brasilien im Deutschlandfunk geh&ouml;rt. Da ging es nat&uuml;rlich um das Amtsenthebungsverfahren gegen die Pr&auml;sidentin Rousseff. Gestern hat es einen Beschluss des Senats dazu gegeben, nach dem die Pr&auml;sidentin f&uuml;r 180 Tage suspendiert wird, bevor das f&ouml;rmliche Amtsenthebungsverfahren beginnt. Wir haben dieses fragw&uuml;rdige Verfahren schon hier kommentiert. Zu Ende dieser Sendung wurde der Vertreter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Brasilien, Thomas Manz, zu den Vorg&auml;ngen befragt (hier zu finden). In der letzten Frage der Journalistin (Christiane Kaess) kommt sehr klar zum Ausdruck, was man &uuml;blicherweise (wenn man keine Ahnung von den relevanten Zusammenh&auml;ngen hat) in solchen F&auml;llen denkt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/brasilien-kroatien-und-griechenland-braucht-man-neoliberale-reformen-um-ein-land-voranzubringen\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die neuen Verf&uuml;hrer mit den alten Programmen<\/strong><br>\nDer Neoliberalismus raubt den Traditionsparteien ihre Identit&auml;t und bereitet den Boden f&uuml;r die rechte Versuchung.<br>\nDamit wir uns nicht werden wundern m&uuml;ssen, hilft eine Standortbestimmung: Wo steht Europa im &bdquo;langen Zyklus&ldquo;? Um dieses Ph&auml;nomen zu skizzieren: Die Expansion der Realwirtschaft in der ersten Gr&uuml;nderzeit m&uuml;ndet in einen Finanzboom, auf den B&ouml;rsenkrach 1873 folgt eine Depression (Talsohle), die Arbeiterbewegung wird immer st&auml;rker. Um ihr die revolution&auml;re Spitze zu nehmen, schafft Bismarck den Sozialstaat. Dies erm&ouml;glicht gemeinsam mit regulierten Finanzm&auml;rkten den Aufschwung der Belle &Eacute;poque (1895 bis 1914).<br>\nNach dem Ersten Weltkrieg setzt ein Aktienboom ein, der B&ouml;rsenkrach 1929 l&ouml;st einen Wirtschaftseinbruch aus, die damals (wie heute) herrschende Theorie empfiehlt Sparpolitik, Lohnk&uuml;rzungen und Sozialabbau, dies f&uuml;hrt in die gro&szlig;e Depression. Die Deklassierten wenden sich Politikern zu, die ihre Verzweiflung ansprechen, soziale W&auml;rme in der Volksgemeinschaft verhei&szlig;en und Schuldige benennen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/diepresse.com\/home\/meinung\/gastkommentar\/4987586\/Die-neuen-Verfuhrer-mit-den-alten-Programmen\">Stephan Schulmeister, Die Presse<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Vor dem Ertrinken<\/strong><br>\nWas in Frankreich derzeit geschieht, ist Ausdruck einer politischen Krise von enormer Tragweite &ndash; und sie ist typisch f&uuml;r Europa. Erstens ist da eine Regierung, die in einer zentralen Frage (in diesem Fall: Arbeitsmarktreform) gegen den Willen der &uuml;bergro&szlig;en Mehrheit der Bev&ouml;lkerung handelt und dabei auf autorit&auml;re Instrumente zur&uuml;ckgreifen muss, weil sie nicht einmal ihrer eigenen Mehrheit im Parlament sicher sein kann. Zweitens spielen beim Druckmachen f&uuml;r neoliberale Politik (hier: Deregulierung des Arbeitsrechts) Unternehmerverb&auml;nde und die EU &uuml;ber Bande, weil sich Br&uuml;ssel die Interessen des Kapitals zu eigen macht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1011691.vor-dem-ertrinken.html\">Tom Strohschneider, Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Niedrigzinspolitik: Die EZB ist nicht allein<\/strong><br>\nDie Zahl der Zentralbanken, deren Leitzins bei 0,00% oder weniger liegt, ist im ersten Quartal dieses Jahres auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Insgesamt fallen 23 Zentralbanken in diese Kategorie. Weitere sechs Zentralbanken haben aktuell Leitzinsen im Bereich zwischen 0 bis 1% und besitzen somit ebenfalls so gut wie keinen Spielraum mehr, &uuml;ber die konventionelle Geldpolitik die Wirtschaft zu stimulieren. Die EZB ist mit ihrer Niedrigzinspolitik also alles andere als allein, sondern eher Teil des globalen geldpolitischen Mainstreams.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/makronom.de\/zentralbanken-leitzinsen-die-ezb-ist-nicht-allein-14977\">Makronom<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&ldquo;Man hat hier als Geduldeter &uuml;berhaupt keine Chance&rdquo;<\/strong><br>\nLibanesisch-kurdische Fl&uuml;chtlinge hadern in Essen mit der Asylgesetzgebung. Vielen von ihnen wird unterstellt, sie seien T&uuml;rken. Doch bei den t&uuml;rkischen Beh&ouml;rden sind sie nicht erfasst. Damit fehlt ihnen ein Identit&auml;tsnachweis und sie haben den Stempel &ldquo;Ausreisepflichtig&rdquo; in ihren Duldungspapieren. Auch die Vorurteile &uuml;ber libanesisch-kurdische Familien l&auml;hmt die Menschen und macht sie krank, wie sie sagen. Libanesisch-kurdische Familien haben in vielen deutschen St&auml;dten keinen guten Ruf: Sie gelten als kriminelle Clans, die ihren eigenen Regeln folgen und deutsche Gesetze ignorieren. Deutschlandweit leben etwa 15.000 Menschen mit libanesisch-kurdischer Abstammung, allein in Essen 5.000 bis 6.000 &ndash; nur in Berlin leben noch mehr. Auch wenn die meisten von ihnen friedlich sind, sie alle leiden unter ihrem schlechten Ruf. In Essen leiden sie au&szlig;erdem unter den deutschen Asylgesetzen:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/essen-man-hat-hier-als-geduldeter-ueberhaupt-keine-chance.862.de.html?dram:article_id=354028\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Tunesien, Marokko, Algerien &ndash; sichere Herkunftsl&auml;nder?<\/strong><br>\nBeschleunigte Asylverfahren und schnellere Abschiebung &ndash; das ist das Ziel eines Gesetzentwurfes der Bundesregierung, der die nordafrikanischen L&auml;nder Algerien, Marokko und Tunesien zu sicheren Herkunftsstaaten erkl&auml;rt. Heute wird der Entwurf im Bundestag abschlie&szlig;end beraten und abgestimmt. Voraussetzung war f&uuml;r die Bundesregierung, dass in den genannten Maghreb-Staaten weder Krieg noch B&uuml;rgerkrieg herrschen und dass es dort keine willk&uuml;rliche, erniedrigende Behandlung und Bestrafung oder systematische Folter gibt. Doch von Rechtsstaatlichkeit und R&uuml;cksicht auf Minderheiten, beklagen Menschenrechtler, k&ouml;nne in allen drei L&auml;ndern nicht die Rede sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/gesetzentwurf-im-bundestag-tunesien-marokko-algerien.2165.de.html?dram:article_id=354010\">Deutschlandradio Kultur<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Neue Enth&uuml;llungen zum Abgasskandal<\/strong><br>\nBei der Untersuchung der geheimen Motorsteuerung eines Opel Zafira konnte ein Rechercheteam von MONITOR und dem Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL bislang unbekannte Abschalteinrichtungen finden. Diese Software sorgt daf&uuml;r, dass die Abgasreinigung des Fahrzeuges nur eingeschr&auml;nkt funktioniert. Dadurch st&ouml;&szlig;t es mehr giftige Stickoxide aus als der Gesetzgeber erlaubt. Experten halten diese Abschalteinrichtungen f&uuml;r illegal.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/opel-130.html\">Monitor<\/a>\n<p>dazu: <strong>Erst der Zafira, jetzt der Astra<\/strong><br>\nEs geht um eines der Flaggschiffe des R&uuml;sselsheimer Autobauers: Den Opel Astra. Nach dem Zafira rutscht Opel nun auch mit diesem Modell weiter in die Abgasaff&auml;re. Tests zeigen: Auch die Abgasanlage beim Astra funktioniert nicht vollst&auml;ndig. Der Abgas-Skandal um Opel zieht weitere Kreise. Nach Recherchen des ARD-Magazins Monitor und des Nachrichtenmagazins &ldquo;Der Spiegel&rdquo; in Zusammenarbeit mit der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gibt es auch bei einem Dieselmodell des Opel Astra sogenannte Abschalteinrichtungen, die f&uuml;r eine verminderte Abgasreinigung im Alltagsbetrieb sorgen. In der Folge steigen die Ausst&ouml;&szlig;e giftiger Stickoxide weit &uuml;ber die gesetzlichen Grenzwerte an. Experten halten das f&uuml;r illegal.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/abgaswerte-opel-107.html\">Tagesschau<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Neue Daten der Weltgesundheitsorganisation: Luftverschmutzung trifft Arme st&auml;rker<\/strong><br>\nIn den meisten St&auml;dten der Welt ist die Luftverschmutzung in den vergangenen Jahren weiter angestiegen. Dies teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf mit. In &auml;rmeren L&auml;ndern sei das Risiko von Herzinfarkten, Lungenkrebs und chronischen Atemwegserkrankungen durch eine zu hohe Umweltbelastung besonders hoch. Weltweit sind mehr als 80 Prozent der Stadtbev&ouml;lkerung Belastungen durch Feinstaub und Schadstoffe ausgesetzt, die oberhalb der WHO-Grenzwerte liegen.<br>\n&laquo;98 Prozent der St&auml;dte mit mehr als 100 000 Einwohnern in L&auml;ndern mit &uuml;berwiegend niedrigen und mittleren Einkommen erf&uuml;llen die WHO-Ziele f&uuml;r die Luftqualit&auml;t nicht&raquo;, heisst es in einer Mitteilung. Anders pr&auml;sentiert sich das Bild in reicheren L&auml;ndern. Hier sei dieser Wert auf 56 Prozent gesunken. Insgesamt stieg die weltweite Luftverschmutzung von 2008 bis 2013 um acht Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/neue-daten-der-weltgesundheitsorganisation-luftverschmutzung-trifft-arme-staerker-ld.82183\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>&ldquo;Korruption nicht nur in Afrika bek&auml;mpfen&rdquo;<\/strong><br>\nDer Wirtschaftsforscher Heiner Flassbeck warnt davor, sich in der Korruptionsbek&auml;mpfung allein auf Afrika zu konzentrieren. Rohstoffreiche L&auml;nder seien zwar besonders anf&auml;llig f&uuml;r direkte Bestechung, sagte er im DLF. Aber auch Steuerhinterziehung und Lobbyismus, wie sie in Europa vork&auml;men, seien Formen von Korruption. Flassbeck erinnerte hier an Altkanzler Schr&ouml;der und Ex-Kanzleramtschef Pofalla.<br>\nHeiner Flassbeck betonte, Afrika sei nicht die korrupte Region schlechthin. Der Kontinent werde jetzt &ndash; wie auf der Anti-Korruptions-Konferenz von London &ndash; herausgegriffen. Wenn ein Land viele Rohstoffe besitze, dann brauche es in der Tat schon einen sehr weit fortgeschrittenen Staat, um Bestechung wirksam zu verhindern. Dar&uuml;ber d&uuml;rfe man aber nicht andere Formen von Korruption vergessen. Steuerhinterziehung z&auml;hlt Flassbeck ebenso dazu wie den Lobbyismus. In L&auml;ndern wie Deutschland sei auch die so genannte nachgelagerte Korruption verbreitet. Damit ist gemeint, dass einflussreiche Politiker nach ihrer Amtszeit lukrative Posten in der Wirtschaft &uuml;bernehmen &ndash; mutma&szlig;lich, um ihre alten Kontakte spielen zu lassen oder Insiderwissen zu nutzen. Als Beispiele nannte Flassbeck den ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der und den fr&uuml;heren Minister Ronald Pofalla.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/heiner-flassbeck-zu-londoner-anti-korruptions-gipfel.694.de.html?dram:article_id=353996\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Sadiq Khan: Wof&uuml;r Londons neuer muslimischer B&uuml;rgermeister sonst noch steht<\/strong><br>\nLondon hat seinen neuen B&uuml;rgermeister. Doch w&auml;hrend Sadiq Khans Herkunft weiterhin in den Vordergrund steht, ger&auml;t seine teils fragw&uuml;rdige politische Haltung in den Hintergrund (&hellip;)<br>\nKhan geh&ouml;rt zwar der Labour-Partei an, steht allerdings weit rechts vom Parteivorsitzenden Jeremy Corbyn. Dies wird vor allem anhand seiner Haltung in au&szlig;enpolitischen Fragen deutlich. So geh&ouml;rte Sadiq Khan zu jenen Abgeordneten, die mehrmals gegen eine juristische Untersuchung des illegalen Irak-Krieges stimmten. Dadurch machte er vor allem seinem Parteikollegen Tony Blair, der gemeinsam mit George W. Bush de facto als Kriegsverbrecher zu behandeln und f&uuml;r den Tod von &uuml;ber eine Million Iraker verantwortlich ist, einen Gefallen.<br>\nAuch f&uuml;r das Chaos in Libyen gab Sadiq Khan seine Stimme. Im M&auml;rz 2011 stimmte er f&uuml;r die Errichtung einer Flugverbotszone, an der sich das britische Milit&auml;r beteiligen sollte. Was danach &uuml;ber das Land hereinbrach, ist mittlerweile bekannt.<br>\n2014 bef&uuml;rwortete Khan f&uuml;r eine Beteiligung des britischen Milit&auml;rs im Kampf gegen den sogenannten &ldquo;Islamischen Staat&rdquo;. Interessanterweise war dies im Fall von Syrien anders. Diesbez&uuml;glich stimmte er Ende 2015 zwei Mal gegen den milit&auml;rischen Einsatz Gro&szlig;britanniens.<br>\nEine besonders heikle Position vertritt Sadiq Khan jedoch in jener Antisemitismus-Debatte, welche die Labour-Partei seit einigen Wochen heimsucht. Nachdem Parteichef Corbyn, der unter anderem die popul&auml;re Boykottkampagne BDS (Boycot, Divestment and Sanctions) gegen Israel unterst&uuml;tzt, sich gezwungen sah, mehrere Mitglieder seiner Partei aufgrund von Antisemitismus-Vorw&uuml;rfen zu entlassen, meinte Khan in einem Interview, dass Corbyn zu sp&auml;t gehandelt habe. Nach seinem Sieg bekr&auml;ftigte Khan in einem Artikel im Guardian seine Kritik an Corbyn. Seit der B&uuml;rgermeisterwahl ist Sadiq Khan kein einziges Mal mit seinem Parteivorsitzenden &ouml;ffentlich in Erscheinung getreten. (&hellip;)<br>\nSchon seit einiger Zeit wird Jeremy Corbyn aufgrund seiner kritischen Haltung zur israelischen Politik auch innerhalb der Labour-Partei als Antisemit verunglimpft. Die meisten dieser Kritiker kommen aus dem neokonservativ gepr&auml;gten Blair-Fl&uuml;gel, die bekannt daf&uuml;r sind, jegliche Kritik an Israel mit Antisemitismus gleichzustellen. Mit seiner Haltung hat sich Sadiq Khan diesem Fl&uuml;gel angeschlossen &ndash; was keine &Uuml;berraschung ist, wenn man seine anderen au&szlig;enpolitischen Entscheidungen und Ansichten in Betracht zieht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48237\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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