{"id":33379,"date":"2016-05-17T09:06:20","date_gmt":"2016-05-17T07:06:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33379"},"modified":"2016-05-17T09:06:20","modified_gmt":"2016-05-17T07:06:20","slug":"hinweise-des-tages-2624","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33379","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33379#h01\">Die wohlerzogene Antifa und das Bargeld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33379#h02\">Brasilien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33379#h03\">Stuttgarter FriedensPreis 2016<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33379#h04\">Freihandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33379#h05\">SPD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33379#h06\">Die EZB gew&auml;hrt allen Eurostaaten einen Schuldenerlass &ndash; nur Griechenland nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33379#h07\">Das Plus im Geldbeutel und die Folgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33379#h08\">Endstation Ein-Euro-Job<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33379#h09\">GroKo legt bei Zwangsverrentungen den Turbo ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33379#h10\">Gastronomie in der Kritik: Verst&ouml;&szlig;e bei Mindestlohn und Arbeitszeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33379#h11\">Wie Unternehmensberater am Staat verdienen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33379#h12\">Hilfstruppen gegen Moskau (I)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33379#h13\">Journalistenjagd in der Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33379#h14\">Sichere Herkunftsstaaten: Eine Liste ohne Sinn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33379#h15\">The Great Leap Backward: America&rsquo;s Illegal Wars on the World<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33379#h16\">Mitglied der 9\/11-Kommission sieht &bdquo;klare Beweise&ldquo; f&uuml;r Verwicklung Saudi-Arabiens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33379#h17\">Willy Wimmer zu Volksparteien in der Krise: &bdquo;Wir wollen unser Land zur&uuml;ck&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33379#h18\">Rechte Talkshowg&auml;ste: Wie Pyromanen in der Streichholzfabrik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33379#h19\">Boulevard der Anst&auml;ndigen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die wohlerzogene Antifa und das Bargeld<\/strong><br>\nDa erwischte ich mich tats&auml;chlich kurz bei wehrkraftzersetzenden Gedanken, bis mich die nun besonders lauten Rufe der Antifas in die Realit&auml;t zur&uuml;ckholten und mir klar wurde, dass unsere Friedenseins&auml;tze in Afrika und Afghanistan und im Irak und bald an der russischen Grenze von allen Regierungsparteien und der loyalen Opposition mitgetragen werden. Dieser Reinhard May muss also ein gef&auml;hrlicher Neurechter gewesen sein, und ich werde seine Lieder ganz sicher nicht mehr h&ouml;ren. Wenn ich nochmal zur&uuml;ckgehen k&ouml;nnte, w&uuml;rde ich auch ganz sicher nicht wieder den Wehrdienst verweigern, jetzt wo ich wei&szlig;, dass das etwas rechtes, halbfaschistisches ist. Bei einem weiteren Song von einem Hannes Wader, sicher auch so ein Neurechter, hielt ich mir sicherheitshalber die Ohren zu.<br>\nZum Dank f&uuml;r die Aufkl&auml;rung und die gesinnungsm&auml;&szlig;ige Abschirmung erbot ich mich gegen Ende der Veranstaltung, mit einem oder einer Antifa nzur B&uuml;hne zu gehen und daf&uuml;r zu sorgen, dass er oder sie ihre Bedenken &uuml;ber das Mikrofon allen mitteilen k&ouml;nnen, in mehr als einem Wort und ohne br&uuml;llen zu m&uuml;ssen. Die beiden redegewandten jungen Leute, mit denen ich mich &uuml;berwiegend unterhalten hatte, schienen das auch kurz zu erw&auml;gen. Aber dann entschuldigten sie sich h&ouml;flich, denn sie m&uuml;ssten jetzt erst einmal mit den anderen weiterbr&uuml;llen. Dar&uuml;ber geriet das Angebot irgendwie in Vergessenheit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/615-antifa#weiterlesen\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Brasilien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Brazil&rsquo;s Temer briefed US diplomats in past: WikiLeaks<\/strong><br>\nBrazil&rsquo;s new acting president Michel Temer gave political briefings to US diplomats ahead of elections in 2006, whistleblowing site WikiLeaks said Friday.<br>\nTwo cables published by the site, marked &ldquo;sensitive but unclassified,&rdquo; contain summaries of conversations Temer had with the US officials, and their critical view of him and his PMDB party.<br>\nWikiLeaks in a Twitter message claimed Temer, a federal lawmaker at the time, acted as an &ldquo;embassy informant for US intelligence.&rdquo;<br>\nThe cables, dated January 11 and June 21, 2006, said Temer briefed the then US consul general in Sao Paulo, Christopher McMullen, along with another unidentified political official.<br>\nIn the briefings, Temer spoke of possible plans for his centrist PMDB party to mount an electoral challenge to Brazil&rsquo;s leftist president at the time, Luiz Inacio Lula Da Silva.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.yahoo.com\/news\/brazils-temer-gave-us-sensitive-briefings-wikileaks-171157598.html\">AFP via Yahoo<\/a><\/li>\n<li><strong>Current US Ambassador to Brazil Served in Paraguay Prior to 2012 Coup<\/strong><br>\nThe U.S. ambassador to Brazil previously served in Paraguay in the lead-up to the 2012 coup against Lugo, who was ousted in a manner similar to Rousseff.<br>\nThe possible role of the United States government in the ouster of the democratically elected President Dilma Rousseff is being scrutinized after it emerged that present U.S. Ambassador to Brazil Liliana Ayalde previously served as ambassador to Paraguay in the lead up to the 2012 coup against President Fernando Lugo.<br>\nIn a case very similar to the current political crisis unfolding in Brazil, Lugo was ousted by the country&rsquo;s congress in June 2012 in what was widely labeled a parliamentary coup.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.telesurtv.net\/english\/news\/US-Ambassador-to-Brazil-Served-in-Paraguay-Prior-to-2012-Coup-20160514-0017.html\">Telesur<\/a><\/li>\n<li><strong>In Brasilien herrschen jetzt Alte, Reiche, Wei&szlig;e und Rechte<\/strong><br>\nNach dem institutionellen Putsch in Brasilien z&ouml;gern die neuen Machthaber nicht, das politische Ruder brutal herumzurei&szlig;en<br>\nBrasiliens De-facto-Pr&auml;sident Michel Temer hat nach dem vorl&auml;ufigen Sturz der gew&auml;hlten Pr&auml;sidentin Dilma Rousseff eine &ldquo;Regierung der nationalen Rettung&rdquo; ausgerufen. Sein Kabinett l&auml;sst eine massive politische Z&auml;sur erkennen. Brasilien wird in den kommenden 180 Tagen &ndash; solange ist Rousseff mindestens suspendiert &ndash; von alten, reichen, wei&szlig;en und rechten M&auml;nnern regiert. Die Massivit&auml;t des politischen Bruchs erinnert an Argentinien unter Pr&auml;sident Mauricio Macri. Und sie l&auml;sst erahnen, dass sich die neuen Machthaber nicht mit ihrer zeitlich begrenzten Macht zufriedengeben werden.<br>\nEine der ersten Amtshandlungen von Temer bestand darin, das Regierungskabinett von 32 auf 22 Posten zu stutzen. Mehrere Ministerien wurden abgeschafft, andere fusioniert. (&hellip;)<br>\nDie neuen Minister und der De-facto-Pr&auml;sident haben indes mehrere Gemeinsamkeiten: Alle sind M&auml;nner, wei&szlig; und sehr reich. Unter ihnen befindet sich auch der Multimillion&auml;r Blairo Maggi, einer der gr&ouml;&szlig;ten Soja-Anbauer der Welt. Er &uuml;bernimmt verst&auml;ndlicherweise das Agrarministerium. Eine weitere Charakteristik der &ldquo;Regierung der nationalen Rettung&rdquo; in Brasilien besteht darin, dass die Justiz gegen ein Drittel der Regierungsfunktion&auml;re wegen Korruption ermittelt (Brasiliens korrupte Bonzen setzen zum Putsch an). Unter ihnen findet sich auch der Name des designierten Planungsministers Romero Juc&aacute;, der f&uuml;r einen Gro&szlig;teil der Investitionen und Privat-&ouml;ffentlichen Partnerschaften verantwortlich sein wird.<br>\n&Uuml;brigens weist die argentinische Zeitung auf eine andere nicht uninteressante Parallele hin: Als die Putschisten 1964 ihr illegitimes Regime errichteten, sprachen sie von einer &ldquo;Regierung der nationalen Erneuerung&rdquo;. Seit dem gestrigen Donnerstag nun hat Brasilien eine &ldquo;Regierung der nationalen Rettung&rdquo;. Am Ende, schreibt P&aacute;gina12, scheine nur eines sicher: &ldquo;Vor dem Gericht der Geschichte wird sich keine dieser beiden F&uuml;hrungen retten k&ouml;nnen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48248\/1.html\">Telepolis<\/a> \n<p>Dazu: <strong>Die alten Zeiten ziehen wieder auf<\/strong><br>\nDer brasilianische &Uuml;bergangspr&auml;sident Michel Temer hat bei der Bildung seiner Regierung, in der kein Farbiger und auch keine Frau ist, wenig Fingerspitzengef&uuml;hl bewiesen, kommentiert Thomas Fischermann von der &ldquo;Zeit&rdquo; im DLF. Es sei das klare Signal, dass die traditionellen Eliten wieder zur&uuml;ck an der Macht sind. Nun m&uuml;sse er schnell Erfolge vorweisen.<br>\nIn Brasilia ist eine neue Regierungsmannschaft aufmarschiert, und beim ersten Anblick musste man sich fragen: Ist das nun Dummheit oder Verzweiflung?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/brasilien-die-alten-zeiten-ziehen-wieder-auf.720.de.html?dram:article_id=354163\">Deutschlandfunk<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Brasiliens neuer Wirtschaftskurs: Amen<\/strong><br>\nDas hat man im brasilianischen Parlament lange nicht geh&ouml;rt: Interimspr&auml;sident Temer hat zu mehr Religiosit&auml;t aufgerufen. Doch vor allem sein wirtschaftspolitischer Kurs wird entscheidend sein.<br>\nBrasiliens neuer Pr&auml;sident Michel Temer will das gr&ouml;&szlig;te lateinamerikanische Land offenbar auf einen strammen Rechtskurs f&uuml;hren. &ldquo;Ordnung und Fortschritt&rdquo; laute das Motto seiner Regierung, verk&uuml;ndete er w&auml;hrend der Amtseinf&uuml;hrung seiner Minister Ende der Woche. Der Spruch ist der brasilianischen Flagge entlehnt.<br>\n&ldquo;Amen!&rdquo; rief einer der neuen Minister verz&uuml;ckt, als Temer die Regierung w&auml;hrend ihrer Amtseinf&uuml;hrung zu mehr Religiosit&auml;t aufrief. Solche T&ouml;ne hat man im Regierungspalast in Bras&iacute;lia seit Jahrzehnten nicht vernommen.<br>\nFrauen und Schwarze sucht man in Temers Kabinett vergeblich, die Multikulti-Nation wird jetzt von einer Truppe alter wei&szlig;er M&auml;nner regiert. Die meisten Minister sind altbekannte Gesichter der brasilianischen Politik, einige ziehen schon seit Jahrzehnten ihre Strippen in den Hinterzimmern der Macht. Zu den neuen Gesichtern z&auml;hlen ein evangelikaler Prediger, der die Evolutionstheorie verteufelt und nun das Industrieministerium leitet, sowie der Justizminister, ein ehrgeiziger rechter Hardliner aus S&atilde;o Paulo. Gegen mehrere Kabinettsmitglieder wird wegen Korruption ermittelt.<br>\nOb die Regierung bis zu den n&auml;chsten Wahlen 2018 &uuml;berlebt, h&auml;ngt vor allem von einem ab: Wirtschaftsminister Henrique Meirelles. Er soll das Land aus der schwersten Rezession seit Jahrzehnten f&uuml;hren; auf ihm ruhen die Hoffnungen der Brasilianer, die am Donnerstag die vorl&auml;ufige Suspendierung der Pr&auml;sidentin Dilma Rousseff feierten. Meirelles soll sicherstellen, dass der eigentliche Vize- und nun Interimspr&auml;sident Temer nicht als Fu&szlig;note in die Geschichte Brasiliens eingeht. [&hellip;]<br>\nDer neue Wirtschaftsminister gilt als eitel, ehrgeizig und kompetent, zugleich ist er ein Mann des Dialogs. Er versteht es, den Versuch politischer Einflussnahme auf die Finanzpolitik abzublocken. Aber reichen diese Qualit&auml;ten aus, um die Voraussetzungen f&uuml;r einen nachhaltigen Wirtschaftsaufschwung zu schaffen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/brasilien-neue-regierung-will-harte-reformen-und-mehr-religion-a-1092390.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> In typischer Manier will also der neue Pr&auml;sident mit ganz schwacher parlamentarischer Mehrheit in der kurzen Zeit, die ihm bis zum Amtsenthebungsverfahren wegen Korruption bleibt, das Land radikal neoliberalisieren und alles privatisieren (auf die teuerste Weise &uuml;berhaupt: mit PPP), was f&uuml;r die privaten Erwerber profitabel sein k&ouml;nnte. Einfach nur dreist, aber f&uuml;r seine Auftraggeber wahrscheinlich Milliarden wert.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Stuttgarter FriedensPreis 2016 geht an den R&uuml;stungsgegner und RIB-Vorsitzenden J&uuml;rgen Gr&auml;sslin &bdquo;R&uuml;ckenwind f&uuml;r Engagement gegen menschenverachtende R&uuml;stungsexportpolitik&ldquo;<\/strong><br>\nDer R&uuml;stungsgegner und RIB-Vorstzende J&uuml;rgen Gr&auml;sslin erh&auml;lt den Stuttgarter FriedensPreis 2016 der AnStifter. Dies ist das Ergebnis nach zwei Abstimmungsrunden unter den Mitgliedern der Stuttgarter AnStifter. Auf den weiteren Pl&auml;tzen folgen: Theodor Bergmann (Zeitzeuge), Seawatch (Gefl&uuml;chtete in Seenot), &Auml;rzte ohne Grenzen und Leyla Zana (kurdische Menschenrechtsaktivistin).<br>\nVerliehen wird der 14. Stuttgarter FriedensPreis im Rahmen der FriedensGala der AnStifter am 10. Dezember 2016, 17.00 Uhr, im Theaterhaus Stuttgart. (&hellip;)<br>\nAus Anlass der Verleihung des Preises erkl&auml;rte J&uuml;rgen Gr&auml;sslin:<br>\n&bdquo;Die Wahl zum Tr&auml;ger des Stuttgarter FriedensPreises 2016 freut mich wirklich sehr; ich empfinde diese Anerkennung als eine gro&szlig;e Ehre! Von Herzen danke ich den AnStiftern und all denjenigen, die mir ihre Stimme gegeben haben und damit unser Engagement gegen die menschenverachtende R&uuml;stungsexportpolitik der Bundesregierung st&auml;rken.<br>\nMit dem R&uuml;ckenwind des diesj&auml;hrigen Stuttgarter FriedensPreises will ich mich mit aller Kraft daf&uuml;r einsetzen, dass der illegale G36-Waffendeal mit Mexiko seitens Heckler &amp; Koch (H&amp;K) in Zusammenarbeit mit dem Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) und dem Bundesausfuhramt (BAFA) vollst&auml;ndig aufgekl&auml;rt wird.<br>\nDaniel Harrich, Danuta Harrich-Zandberg und ich haben auf der Basis von Insiderdokumenten im Enth&uuml;llungsbuch &sbquo;Netzwerk des Todes. Die kriminellen Verflechtungen von R&uuml;stungsindustrie und Beh&ouml;rden&rsquo; die massive Mitverantwortung von Vertretern der staatlichen R&uuml;stungsexportkontrollbeh&ouml;rden umfassend aufgezeigt und der Staatsanwaltschaft Stuttgart zahlreiche Dokumente zur Verf&uuml;gung gestellt.<br>\nDas Vorgehen dieser Staatsanwaltschaft ist in doppeltem Sinne skandal&ouml;s: Ungeachtet der vorliegenden Insiderdokumente wurden gegen die Mitverantwortlichen des BMWi und der BAFA nicht einmal Ermittlungen eingeleitet. Nach f&uuml;nfeinhalb Jahren wurde einzig Anklage gegen vormalige H&amp;K-Mitarbeiter erhoben. Nur wenige Monate nach Erscheinen des Netzwerk-des-Todes-Buches haben die Staatsanwaltschaft Stuttgart dagegen Vorermittlungen und die Staatsanwaltschaft M&uuml;nchen Ermittlungen gegen uns drei Buchautor\/innen in die Wege geleitet. Der Vorwurf lautet auf Verdacht der Ver&ouml;ffentlichung verbotener Mitteilungen &uuml;ber Gerichtsverhandlungen gem&auml;&szlig; &sect; 353d Strafgesetzbuch.<br>\nNunmehr droht dem Tr&auml;ger des Stuttgarter Friedenspreises 2016 wom&ouml;glich eine Haftstrafe. Ich verstehe die Preisverleihung als ein st&auml;rkendes Signal im Einsatz f&uuml;r die Gerechtigkeit der Opfer deutscher Waffenexporte und f&uuml;r die grundgesetzlich verbriefte Presse- und Meinungsfreiheit.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rib-ev.de\/2016\/05\/14\/stuttgarter-friedenspreis-an-rib-vorsitzenden\/\">R&uuml;stungsinformationsb&uuml;ro<\/a>\n<p><em>Die NachDenkSeiten gratulieren!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Freihandel<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Der Bundestag interessiert in Br&uuml;ssel nicht<\/strong><br>\nDie EU-Kommission will das europ&auml;isch-kanadische Handelsabkommen CETA schnell &ndash; und ohne Zustimmung des Bundestags anwenden.<br>\nSie will es. Und zwar schnell: Schon Mitte Juni wird die EU-Kommission das europ&auml;isch-kanadische Handelsabkommen CETA an den Rat der Regierungen und das EU-Parlament schicken. Die sollen dann wiederum schnell gr&uuml;nes Licht geben und zustimmen, dass der Vertrag sofort angewendet wird. CETA w&uuml;rde damit also gelten, noch bevor der Bundestag oder andere nationalen Parlamente dar&uuml;ber abgestimmt haben. In Deutschland hatte zumindest Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) in der Vergangenheit immer wieder betont, dass es das Abkommen nicht ohne ein Ja des Bundestags geben werde.<br>\nAm Freitag hatte sich EU-Handelskommissarin Cecilia Malmstr&ouml;m mit den Ministern der EU-Regierungen getroffen. Gemeinsam mit der niederl&auml;ndischen Handelsministerin Lilianne Ploumen gab sie sich danach vor der Presse offensiv optimistisch: Alle Minister h&auml;tten &ldquo;ein sehr starkes einstimmiges Votum&rdquo; f&uuml;r CETA abgegeben, freute sie sich. Was sie lieber verschwieg war die zunehmende &ouml;ffentliche Kritik an den geplanten Schiedsgerichten oder auch an dem mangelnden Schutz f&uuml;r &ouml;ffentliche Dienstleistungen. &ldquo;Die EU-Kommission ist keine Propaganda-Maschine&rdquo;, antwortete sie auf die Frage einer Journalistin, wie sie die B&uuml;rger f&uuml;r das Abkommen gewinnen wolle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/2016-05\/ceta-eu-kommission-anwendung-bundestag\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Und so sollen offenbar demokratische Errungenschaften St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck weiter eingeschr&auml;nkt werden. Das passt zur Merkelschen Redewendung der &bdquo;marktkonformen Demokratie&ldquo;, jedoch nicht mit den Vorstellungen von Demokratie, f&uuml;r die auch in Europa viele Menschen ihr Leben gelassen haben.<br>\nWundert es dann tats&auml;chlich, wenn immer mehr B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger &ndash; nicht lediglich in Deutschland &ndash; auf Distanz zur EU gehen? Offensichtlich haben viele dieser Menschen ein besseres Demokratieverst&auml;ndnis als die (gew&auml;hlten oder nicht gew&auml;hlten) Vertreter auf nationaler und europ&auml;ischer Ebene.<\/em><\/p>\n<p>Dazu: <strong>Gabriels halbe Wahrheit bei CETA<\/strong><br>\n&ldquo;Bundeswirtschaftsminister Gabriel hat das Thema CETA auf die heutige Tagesordnung des EU-Ministerrates in Br&uuml;ssel setzen lassen. Er m&ouml;chte durch ein einhelliges Statement der Mitgliedsstaaten erreichen, dass diese bei CETA als gemischtem Abkommen mitabstimmen und so die &Ouml;ffentlichkeit beruhigt wird. Doch das ist nur die halbe Wahrheit und damit fast schon eine L&uuml;ge&rdquo;, kommentiert Klaus Ernst, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, das heutige EU-Ministertreffen zu Handelsfragen. Ernst weiter:<br>\n&ldquo;Gleichzeitig macht die Bundesregierung Druck, dass CETA m&ouml;glichst rasch vorl&auml;ufig angewendet wird. Durch eine vorl&auml;ufige Anwendung w&uuml;rden die Teile von CETA, die in EU-Zust&auml;ndigkeit liegen, in Kraft gesetzt &ndash; bevor die nationalen Parlamente &uuml;ber das Abkommen abstimmen durften. Nach Meinung der EU-Kommission liegt CETA sogar komplett in alleiniger EU-Zust&auml;ndigkeit. Mit einer vorl&auml;ufigen Anwendung werden Fakten geschaffen und die parlamentarische Demokratie ausgehebelt. Das ist nicht hinnehmbar. Das gilt besonders bei einem Abkommen, das von der Bev&ouml;lkerung mehrheitlich abgelehnt und h&ouml;chstwahrscheinlich nicht die Zustimmung aller Mitgliedstaaten erhalten wird. Wir erwarten von der Bundesregierung, dass sie sich solch einem Verfahren widersetzt, statt mit Nebelkerzen zu werfen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/gabriels-halbe-wahrheit-ceta\/?rss\">Die Linke. im Bundestag<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>&raquo;F&uuml;r Europa w&auml;re CETA ohne TTIP der Super-GAU&laquo;<\/strong><br>\n&Uuml;ber den Umweg Kanada k&ouml;nnten US-amerikanische Konzerne ebenfalls Staaten vor Investorengerichte zerren. Ein Gespr&auml;ch mit Norbert H&auml;ring<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/05-13\/005.php?sstr=Norbert%7CH%C3%A4ring\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>SPD<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Gabriel ganz ohne Witz<\/strong><br>\nEs mehren sich die Zeichen, dass SPD-Chef Gabriel das soziale Profil seiner Partei wieder sch&auml;rfen will. Wegen des Reformbedarfs im Land sollte er dieses Mal den angedeuteten Kurs auch wirklich verfolgen. (&hellip;)<br>\nVor sechs Wochen ver&ouml;ffentlichte das linke Politikportal &bdquo;Nachdenkseiten&ldquo; einen Brief, der mit &bdquo;Lieber Oskar Lafontaine&ldquo; begann und mit &bdquo;Sch&ouml;ne Gr&uuml;&szlig;e, Sigmar Gabriel&ldquo; endete. Die entscheidende Passage stand ziemlich am Anfang: &bdquo; &hellip; wende ich mich an Dich mit dem Vorschlag zur sachlichen, zugleich emotionalen und strategischen Ann&auml;herung und Zusammenarbeit&ldquo;.<br>\nDer Brief des SPD-Chefs an seinen abtr&uuml;nnigen Vorvorvorvorvorvorvorg&auml;nger war ein Aprilscherz, aber die Zeiten &auml;ndern sich rasch. Sechs Wochen sp&auml;ter hat niemand Zweifel, wenn berichtet wird, dass Gabriel Lafontaine um ein Gespr&auml;ch gebeten habe. Denn es mehren sich die Zeichen, dass der oberste Sozialdemokrat das soziale Profil seiner Partei wieder zu sch&auml;rfen gedenkt &ndash; notfalls im Konflikt mit den Koalitionspartnern CDU und CSU.<br>\nNicht wegen Lafontaine, aber sehr wohl wegen des Reformbedarfs im Land sollte der SPD-Chef dieses Mal den angedeuteten Kurs auch wirklich verfolgen. Er m&uuml;sste daf&uuml;r nur aufh&ouml;ren, sich immer wieder so zu benehmen, als seien seine eigenen Worte nur Aprilscherze gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/aktuelle-kommentare\/spd-gabriel-ganz-ohne-witz,30085308,34242100.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Armutsforscher Butterwegge gibt SPD Mitschuld am Aufstieg der AfD<\/strong><br>\nNicht nur Anh&auml;nger der SPD fragen sich: Warum stehen die Sozialdemokraten eigentlich so schlecht in den Umfragen dar&hellip;? Sie zeichnen sich doch ma&szlig;geblich f&uuml;r Mindestlohn, Rente mit 63 oder aktuell f&uuml;r Verbesserungen bei Leiharbeit und Werkvertr&auml;gen verantwortlich? Christoph Butterwege, der an der Universit&auml;t K&ouml;ln lehrt, nennt die Reformen, die die SPD sich so stolz auf die Fahnen schreibt, halbherzig.<br>\nDer Mindestlohn f&uuml;hre die allermeisten Aufstocker bei Hartz IV nicht aus ihrer Situation heraus, erkl&auml;rte er. Er federe sie allenfalls etwas ab. Butterwegge wies darauf hin, dass &ldquo;der Niedriglohnsektor inzwischen ein Viertel aller Besch&auml;ftigten erfasst.&rdquo; Und daran &auml;ndere der Mindestlohn nichts. &ldquo;Man traut der SPD deshalb nicht zu, dass sie wirklich etwas f&uuml;r die Unterprivilegierten tut.&rdquo;<br>\nF&uuml;r Butterwegge ist die AfD mithin &ldquo;ein versp&auml;tetes Kind&rdquo; der Agenda 2010-Reformen. Diese Politik der SPD habe wesentlich zum Aufstieg der AfD beigetragen. (&hellip;)<br>\nHeute werde ganz deutlich, dass ein Teil der SPD-W&auml;hler ins Lager der AfD &uuml;berlaufe. Menschen, die Hartz IV bez&ouml;gen und die arm seien gingen zwar in Gro&szlig;st&auml;dten kaum noch zur Wahl, f&uuml;hrte der Politikwissenschaftler aus. Deren Wahlbeteiligung sei rapide gesunken. Aber wenn sie w&auml;hlen gingen, seien sie tief frustriert. Butterwegge verwies auf die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt: Dort h&auml;tten viele Arbeitslose und einfache Arbeiter, also traditionelle W&auml;hler der SPD, h&auml;ufig ihr Kreuzchen bei der AfD gemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/sozialpolitik-armutsforscher-butterwegge-gibt-spd-mitschuld.694.de.html?dram:article_id=354134\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>Gabriels Seemannsgarn<\/strong><br>\nSPD-Chef will seine Partei mit einer 180-Grad-Wende wieder echt sozialdemokratisch machen. Jetzt m&uuml;ssen es nur noch die W&auml;hler glauben (&hellip;)<br>\nAber redete hier vielleicht einer mit Hintersinn &ndash; angesichts einer im Dauerumfragetief d&uuml;mpelnden Partei, die von Demoskopen aktuell mit unter 20 Prozent W&auml;hlerzustimmung gehandelt wird? Woher denn? Selbst die sonst so renitente Juso-Chefin Johanna Uekermann widersprach im Interview mit junge Welt (s. Interview unten) dem Verdacht, Gabriels 180-Grad-Wendeman&ouml;ver k&ouml;nnte etwas mit Wahltaktik zu tun haben. &raquo;Er hat ausgesprochen, wof&uuml;r die SPD da sein soll.&laquo; Klar, der SPD-Frontmann sprach auch von einem &raquo;Alarmsignal&laquo;, dass nur noch 32 Prozent der B&uuml;rger der SPD Kompetenz in sozialen Fragen zuschrieben und dass dieser Vertrauensverlust &raquo;existentiell&laquo; f&uuml;r die Partei sei. Deswegen zu unterstellen, er schielte auf die n&auml;chste Bundestagswahl, ginge aber zu weit.<br>\nSeine Glaubw&uuml;rdigkeit beweist er schlie&szlig;lich damit, dass er sich k&uuml;belweise Asche aufs Haupt sch&uuml;ttete. Mit Blick auf die &raquo;Agenda 2010&laquo; von Ex-Kanzler Gerhard Schr&ouml;der gelte es, &raquo;Fehler&laquo; zu korrigieren, betonte er. So sei es falsch gewesen, hinzunehmen, Kapitalertr&auml;ge geringer zu besteuern als Ertr&auml;ge aus Arbeit. Auch die Zulassung sachgrundloser Befristungen bei Arbeitsvertr&auml;gen oder die Rente mit 67 &ndash; de facto eine fl&auml;chendeckende Rentenk&uuml;rzung &ndash; ist f&uuml;r den SPD-Chef r&uuml;ckblickend nicht das Gelbe vom Ei. Aber eigentlich war ja alles nur gut gemeint, es lief eben nicht immer so, wie gew&uuml;nscht. (&hellip;)<br>\nVon der Macht will er deshalb aber nicht lassen und mitregieren w&uuml;rde er in Zukunft auch wieder. &raquo;Was soll ich machen? Rausgehen und alles so beschissen lassen, wie es ist? In der Hoffnung, dann w&auml;hlen alle die SPD?&laquo; Recht hat er &ndash; dann lieber absaufen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/05-14\/013.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Absturz der Sozialdemokraten: Wo SPD und Deutschland ohne Agenda 2010 heute st&uuml;nden<\/strong><br>\nDie SPD st&uuml;rzt ab, seit sie die Agenda 2010 lanciert hat. Was w&auml;re aus der Partei ohne die irre Reformsause geworden? Wom&ouml;glich w&auml;re Gerhard Schr&ouml;der heute noch Kanzler. Ein Fall f&uuml;r die Zeitmaschine.<br>\nIm Kultfilm &ldquo;Lola rennt&rdquo; kommt die Frau mit den roten Haaren zuerst ums Leben, um die Zeit dann noch einmal zur&uuml;ckzudrehen, neu zu starten &ndash; und im dritten Anlauf gl&uuml;cklich in den Armen ihres Freundes zu landen. So etwas m&uuml;sste es f&uuml;r die SPD auch geben: Allerdings m&uuml;sste sie die Uhr gleich um etwa 15 Jahre zur&uuml;ckdrehen, auf die Zeit vor der Agenda 2010. Bevor ihr Absturz begann &ndash; Zufall oder nicht. Wer wei&szlig;, ob die Partei ohne Agenda heute nicht in einer Topverfassung w&auml;re.<br>\nKlingt erst einmal irre. W&auml;ren wir ohne Agenda nicht immer noch in der Krise? Kann sein. Wobei. So genau wissen wir das gar nicht.<br>\nNehmen wir mal an, Gerhard Schr&ouml;der h&auml;tte am 14. M&auml;rz 2003 auf dem Weg ins B&uuml;ro seine Aktentasche mit der Agenda-Rede verloren &ndash; und stattdessen einen spontanen Vortrag zu, ach, der globalen Herausforderung des Tierschutzes gehalten. Und er h&auml;tte ein paar Jahre vorher auch gar nicht angefangen, mit dem Briten Tony Blair den Sanierer zu geben.<br>\nSchlimm? Naja. Dann h&auml;tte es in Deutschland nat&uuml;rlich auch keine Praxisgeb&uuml;hr gegeben, die nach ein paar Jahren ohnehin wieder abgeschafft werden musste, weil sie nichts gebracht hat. Dann h&auml;tten wir &ndash; bereits 2001 &ndash; auch keine Riester-Rente bekommen, und wir m&uuml;ssten uns heute nicht damit besch&auml;ftigen, ob wir sie mangels Erfolg wieder loswerden. Ohne den damaligen Reformeifer und den Geist der Agenda h&auml;tten wir immer noch ein Abitur, f&uuml;r das Sch&uuml;ler wie fr&uuml;her neun Jahre Zeit h&auml;tten &ndash; statt nur acht, was ein paar L&auml;nder schon wieder r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht haben, weil auch da der Nutzen nicht richtig erkennbar ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/spd-deutschland-ohne-agenda-2010-so-saehe-es-aus-a-1092093.html\">Thomas Fricke auf Spiegel Online<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Immer noch viel zu wohlwollend gegen&uuml;ber der SPD und der wirtschafts- und gesellschaftszerst&ouml;renden &ldquo;Agenda 2010&rdquo; (denken wir z. B. an die zuschanden gefahrene Infrastruktur und die wuchernde Armut und Zukunftsangst in Deutschland) &ndash; aber immer noch Klassen besser als das allermeiste fast aller anderen &ldquo;&Ouml;konomen&rdquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Schwatten und der Sichma<\/strong><br>\nWieso machen es die Sozialdemokraten denn noch mit den Schwatten? Das fragte Susanne Neumann letzte Woche den Parteivorsitzenden eben dieser Sozialdemokraten. Das Publikum tobte, Gabriel grinste zun&auml;chst und setzte dann beh&auml;big zur Erkl&auml;rung an, deren Kern es letztlich war, auf die realpolitischen Verh&auml;ltnisse anzuspielen. Wenn man mit den Schwatten n&auml;mlich nicht koaliert h&auml;tte, g&auml;be es viele Entwicklungen nicht. Ginge man jetzt raus aus der Koalition, so g&auml;be es h&ouml;chstwahrscheinlich sogar eine Rente ab 70, so wie es der Union vorschwebt. &raquo;Was soll ich also machen?&laquo;, fragte Gabriel Neumann. Sie wich aus, antwortete authentisch &raquo;Wenn ne Reinigungskraft dir dat sagen k&ouml;nnte, wie du dat hinkriegst&hellip;&laquo; und der Saal wieherte abermals. Eine politisch n&uuml;chterne Antwort blieb sie somit leider schuldig. Das ist ja auch nicht ihr Metier. W&auml;re es das, so h&auml;tte sie antworten k&ouml;nnen: &raquo;Sachma Sichma, warum unterschl&auml;gst du eigentlich die andere H&auml;lfte der Wahrheit?&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2016\/05\/die-schwatten-und-der-sichma.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die EZB gew&auml;hrt allen Eurostaaten einen Schuldenerlass &ndash; nur Griechenland nicht<\/strong><br>\nDas QE-Programm der EZB hilft allen Eurostaaten au&szlig;er Griechenland bei der Reduzierung ihrer Schuldenlast &ndash; und ausgerechnet Deutschland, der gr&ouml;&szlig;te Gegner eines Schuldenschnitts f&uuml;r Athen, profitiert am st&auml;rksten. Es ist an der Zeit, diese politisch gewollte Diskriminierung zu stoppen. (&hellip;)<br>\nGriechenland ist vom QE-Programm ausgeschlossen &ndash; und somit auch von dem Schuldenerlass, der aus diesem Programm resultiert. Die EZB gibt als Grund f&uuml;r diesen Ausschluss ein technisches Problem an: Griechische Staatsanleihen w&uuml;rden nicht die qualitativen Kriterien erf&uuml;llen, die die EZB im Rahmen ihres QE-Programms verlangt.<br>\nAber das ist extrem paradox. L&auml;nder, die &bdquo;Qualit&auml;ts&ldquo;-Anleihen ausgegeben haben, kommen in den Genuss von Schuldenerleichterungen. Sobald sie in den Bilanzen der Notenbanken auftauchen, h&ouml;ren diese Anleihen aus &ouml;konomischer Sicht auf zu existieren &ndash; als wenn sie in die M&uuml;lltonne geworfen worden w&auml;ren. Somit l&auml;uft die ganze Operation darauf hinaus, die guten, aber eben nicht die schlechten Anleihen in den M&uuml;ll zu werfen.<br>\nDer Ausschluss Griechenlands vom QE-Programm ist nicht das Ergebnis eines un&uuml;berwindlichen technischen Problems. Diese technischen Probleme k&ouml;nnen leicht gel&ouml;st werden, wenn der politische Wille daf&uuml;r existiert. Der Ausschluss Griechenlands ist vielmehr das Ergebnis einer politischen Entscheidung, die darauf abzielt, ein Land zu bestrafen, dass sich danebenbenommen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/makronom.de\/die-ezb-gewaehrt-allen-eurostaaten-einen-schuldenerlass-nur-griechenland-nicht-15033\">Paul de Grauwe auf Makronom<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Das Plus im Geldbeutel und die Folgen<\/strong><br>\nDie beiden gr&ouml;&szlig;ten Lohnrunden dieses Jahres sind abgeschlossen. Bei den Besch&auml;ftigten landet mehr im Geldbeutel. Aber Lohnsteigerungen bergen auch die Gefahr h&ouml;herer Arbeitslosigkeit. Warum diese gar nicht so gering ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/konjunktur\/tarifeinigung-das-plus-im-geldbeutel-und-die-folgen-14231445.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.F.:<\/strong> Dieses l&auml;cherliche Lohnplus als &bdquo;Gefahr&ldquo; zu bezeichnen schafft auch nur die FAZ.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Endstation Ein-Euro-Job<\/strong><br>\nWenn es nach Pl&auml;nen des Arbeitsministeriums geht, sollen Langzeitarbeitslose noch l&auml;nger als heute als Ein-Euro-Jobber arbeiten. F&uuml;r die Betroffenen oft ein Nachteil. Und wieder soll an den Hartz-IV-Gesetzen herumgedoktert werden: K&uuml;nftig sollen Langzeitarbeitslose l&auml;nger Ein-Euro-Jobs verrichten. Das sieht ein Vorschlag des Bundesarbeitsministeriums f&uuml;r die &Auml;nderung des Gesetzes zu Rechtsvereinfachungen bei Hartz IV vor, das derzeit im Bundestag verhandelt wird. Dem Vorschlag zufolge sollen Langzeitarbeitslose nicht nur f&uuml;r maximal 24 Monate Ein-Euro-Jobs &uuml;bernehmen, sondern wiederholt in solche Ma&szlig;nahmen gesteckt werden. Offiziell hei&szlig;en Ein-Euro-Jobs &ldquo;Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentsch&auml;digung&rdquo;. Bisher k&ouml;nnen Arbeitslose nicht l&auml;nger als zwei Jahre, verteilt &uuml;ber einen Zeitraum von f&uuml;nf Jahren, Ein-Euro-Jobs verrichten. Die Arbeitsma&szlig;nahme hat einen Makel: Hat man als Bewerber eine Zeit als Ein-Euro-Jobber im Lebenslauf, sinken automatisch die Chancen auf dem Arbeitsmarkt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2016-05\/hartz-iv-arbeitslosigkeit-arbeitsmarkt-ein-euro-jobs\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers K.G.:<\/strong> Wiederholt sehr sch&ouml;n beschrieben, wie menschenverachtend seit mehr als 11 Jahren mit Erwerbslosen umgegangen wird. Zu gemeinn&uuml;tzigen T&auml;tigkeiten wurden &uuml;brigens vor 2005 nur Straft&auml;ter im offenen Strafvollzug verurteilt. Heute ist der Erwerbslose und 1 Euro-Jobber der Straft&auml;ter. F&uuml;r ihn wurde auch schon mal neben anderen Sauereien die elektronische Fu&szlig;fessel vorgeschlagen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>GroKo legt bei Zwangsverrentungen den Turbo ein<\/strong><br>\nSchon jetzt werden Hartz IV-Beziehende gezwungen, ab dem 63. Geburtstag in die vorgezogene Rente zu gehen. Machen sie es nicht, dann stellt das Jobcenter auch gegen ihren Willen den Antrag auf Altersrente. Mit einem bisher nicht ver&ouml;ffentlichten &Auml;nderungsantrag zum SGB II-Rechtsvereinfachungsgesetz will die Bundesregierung die Zwangsma&szlig;nahmen gegen erwerbslose &Auml;ltere versch&auml;rfen. Die Jobcenter sollen zuk&uuml;nftig die M&ouml;glichkeit bekommen, Leistungen nach dem SGB II zu versagen, wenn &Auml;ltere nicht von sich aus den Antrag auf eine vorgezogene und mit lebenslangen Abschl&auml;gen versehene Altersrente beantragen.<br>\n&ldquo;Mit dem Beschluss zur sogenannten Flexirente will die Bundesregierung das Arbeiten &uuml;ber die Regelaltersgrenze hinaus attraktiver machen. Gleichzeitig versch&auml;rft sie die Praxis der Jobcenter &auml;ltere Arbeitslose ab 63 auszusortieren und aufs Abstellgleis zu schicken. Widerspr&uuml;chlicher kann Politik nicht sein. Ich fordere Ministerin Nahles auf, die Zwangsverrentung abzuschaffen und stattdessen ein Sonderprogramm zur Bek&auml;mpfung von Arbeitslosigkeit im Alter vorzulegen statt &Auml;lteren ihre Pers&ouml;nlichkeitsrechte zu entziehen und weiter zu drangsalieren&rdquo;, kommentiert Rentenexperte Matthias W. Birkwald die Pl&auml;ne der Koalition.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/linksfraktion.de\/nachrichten\/groko-legt-zwangsverrentungen-turbo\/\">Linksfraktion<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gastronomie in der Kritik: Verst&ouml;&szlig;e bei Mindestlohn und Arbeitszeiten<\/strong><br>\nLandesregierung und Zoll haben 146 Gastronomie-Betriebe in NRW &uuml;berpr&uuml;ft. Ein Ergebnis der Kontrollen: 80 Prozent der Firmen lassen ihre Mitarbeiter zu lange arbeiten. Auch der gesetzliche Mindestlohn wird in einigen F&auml;llen nicht gezahlt.<br>\nZu lange Arbeitszeiten, Dumpingl&ouml;hne und schlechter Gesundheitsschutz &ndash; in der Gastronomie in Nordrhein-Westfalen gibt es erhebliche M&auml;ngel. Dies ist das Ergebnis von Kontrollaktionen, die NRW-Arbeitsminister Rainer Schmeltzer (SPD) und Uwe Schr&ouml;der, Pr&auml;sident der Generalzolldirektion, am Freitag (13.05.2016) in D&uuml;sseldorf vorstellten. 80 Prozent der Betriebe halten sich zum Beispiel nicht an das Arbeitsschutzgesetz. Unangek&uuml;ndigt hatten Beamte des Arbeitsministeriums und des Zolls im letzten Quartal 2015 insgesamt 146 Betriebe durchleuchtet &ndash; von der Pommesbude bis zum Sternerestaurant. Mehr als 3.200 Mitarbeiter wurden so kontrolliert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/nachrichten\/landespolitik\/arbeit-kontrollen-100.html\">WDR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wie Unternehmensberater am Staat verdienen<\/strong><br>\nUnternehmensberater sollen den Bundesnachrichtendienst reformieren helfen. Das Vordringen ins Innerste des Sicherheitsapparates illustriert den Einfluss der Branche. Die Berater versprechen Effizienz und Kostensenkungen, wecken aber auch Argwohn.<br>\nDie Sonntagsfrage lautet, wenn heute Bundestagswahl w&auml;re, wen w&uuml;rden Sie w&auml;hlen: McKinsey, Roland Berger, pwc oder Capgemini? Entscheiden Sie, von welcher Unternehmensberatung Sie sich am besten vertreten f&uuml;hlen. Warum Sie das tun sollen? Weil die Berater in Deutschlands Politik und Verwaltung wichtigen Positionen besetzen und so das Land mitgestalten. Doch wie die Beratungsauftr&auml;ge zustande kommen, was sie kosten und wem sie n&uuml;tzen, bleibt oft unklar.<br>\nDiskretion geh&ouml;rt zum Gesch&auml;ft: Wer Firmen oder Ministerien bei wichtigen Umstrukturierungsprozessen beraten will, muss das dabei erworbene Insiderwissen auch f&uuml;r sich behalten k&ouml;nnen. Den Ritterschlag in punkto Vertraulichkeit hat nun die deutsche Beratungsfirma Roland Berger erhalten: Sie soll den Bundesnachrichtendienst (BND) modernisieren helfen &ndash; und den Laden f&uuml;r seine Chefs beherrschbar machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Wie-Unternehmensberater-am-Staat-verdienen-article17693771.html\">n-tv<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33352#h13\">hier<\/a> auf den Einsatz der Unternehmensberatung Roland Berger bez&uuml;glich des BND hingewiesen.<br>\nAls seinerzeit (angehender) Ministerpr&auml;sident von Niedersachsen hatte Gerhard Schr&ouml;der sinngem&auml;&szlig; ge&auml;u&szlig;ert, er werde im Falle eines Wahlsieges Mitarbeiter mit einem anderen Parteibuch als dem der SPD auch in leitenden Positionen belassen. Das k&ouml;nnte (falls noch nicht geschehen) &ndash; insbesondere angesichts des kostspieligen Einsatzes von Unternehmensberatern &ndash; nun &uuml;berdacht werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Hilfstruppen gegen Moskau (I)<\/strong><br>\nEine Berliner Regierungsberaterin fordert den Ausschluss Russlands aus dem Europarat. Das Vorgehen der russischen Regierung gegen die Krimtataren und das Verbot ihres Medschlis, einer politischen Organisation, machten es in Verbindung mit anderen Ma&szlig;nahmen &ldquo;unm&ouml;glich, die russische Mitgliedschaft im Europarat weiterhin zu rechtfertigen&rdquo;, hei&szlig;t es in einer aktuellen Stellungnahme aus der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Die Forderung kommt zu einem Zeitpunkt, zu dem die Krimtataren durch die offene Politisierung des Eurovision Song Contest (ESC) europaweit neue Aufmerksamkeit erhalten. W&auml;hrend ihre Deportation im Jahr 1944 die &ouml;ffentliche Wahrnehmung beherrscht, ger&auml;t ihre NS-Kollaboration, die der Deportation vorausging, in den Hintergrund. Wie Historiker konstatieren, stand 1942 &ldquo;jeder zehnte Tatar auf der Krim unter Waffen&rdquo; &ndash; an der Seite des NS-Reichs. Krimtataren k&auml;mpften mit der Wehrmacht gegen die Sowjetunion, taten sich in der ber&uuml;chtigten &ldquo;Partisanenbek&auml;mpfung&rdquo; hervor und lieferten j&uuml;dische Nachbarn den NS-Schergen aus. Schon in den 1920er Jahren hatten f&uuml;hrende Tataren-Funktion&auml;re anl&auml;sslich einer Moskauer Siedlungsma&szlig;nahme zugunsten j&uuml;discher Familien eine &ldquo;Verjudung&rdquo; ihrer Wohngebiete beklagt. Exil-Krimtataren stellten sich sp&auml;ter, im Kalten Krieg, f&uuml;r Destabilisierungsbem&uuml;hungen des Westens gegen Moskau zur Verf&uuml;gung. In jener Tradition steht der Medschlis, der unter den Krimtataren selbst heute durchaus umstritten ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59367\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Journalistenjagd in der Ukraine<\/strong><br>\nDas von Kiewer Spitzenpolitikern initiierte Internetportal &bdquo;Friedensstifter&ldquo; hetzt gegen internationale Journalisten &ndash;<br>\nEine Liste mit den Daten von 4 507 Journalisten und ihren Mitarbeitern sorgt f&uuml;r einen internationalen Skandal. Das Dokument war am 7. Mai auf einem Internetportal mit dem skurrilen Namen &bdquo;Mirotworez&ldquo; (Friedensstifter) aufgetaucht. Die Betreiber bezeichnen sich selbst als &bdquo;Zentrum zur Forschung nach Indizien f&uuml;r Verbrechen gegen die nationale Sicherheit der Ukraine&ldquo; und sammeln die Namen und personenbezogenen Daten von Regierungsgegnern, die von ihnen pauschal als &bdquo;Terroristen&ldquo;, &bdquo;Separatisten&ldquo; oder &bdquo;Kreml-Agenten&ldquo; bezeichnet und nicht selten nach Ver&ouml;ffentlichung Opfer von Gewaltverbrechen oder staatlicher Repression werden. Laut der &bdquo;Friedensstifter&ldquo; handelt es sich bei der nun ver&ouml;ffentlichten Liste um eine geleakte Datenbank aller Medienvertreter, die sich beim Informationsministerium der nicht anerkannten Volksrepublik Donezk akkreditieren lie&szlig;en.<br>\n&bdquo;Wir wissen nicht, welche Folgen die Ver&ouml;ffentlichung dieser Liste haben wird, aber wir wissen sicher: Es ist n&ouml;tig, weil es auf der Tatsache basiert, dass diese Journalisten mit K&auml;mpfern der Terrororganisation zusammenarbeiten&ldquo;, begr&uuml;nden die Initiatoren des Internet-Prangers ihr Vorgehen. (1) In der Datei aufgef&uuml;hrt sind Korrespondenten von internationalen Sendern wie CNN, ABC, BBC, Al Jazeera, von deutschen Leit- und Boulevardmedien &ndash; sogar Bild-Reporter Paul Ronzheimer, der regelm&auml;&szlig;ig pro Kiew, zeitweise embedded von dessen faschistischem Freiwilligen-Bataillon Asow berichtet &minus; und Redakteure von kritischen Medien (z. B. die Autorin dieses Beitrags, die zwischen Februar und September 2014 f&uuml;r Hintergrund in Kiew, Slawjansk, Charkiw und Donezk t&auml;tig war).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201605163947\/politik\/welt\/journalistenjagd-in-der-ukraine.html\">Hintergrund<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Sichere Herkunftsstaaten: Eine Liste ohne Sinn<\/strong><br>\nDie Entscheidung des Bundestags zu den drei Maghreb-Staaten ist nichts anderes als sinnloser Populismus. Der Bundesrat sollte das Gesetz stoppen. (&hellip;)<br>\nIm Juni muss noch der Bundesrat zustimmen. Geht das Gesetz durch die L&auml;nderkammer, werden Asylantr&auml;ge von Menschen aus den Maghreb-Staaten k&uuml;nftig standardm&auml;&szlig;ig abgelehnt. Kann ein Nordafrikaner nicht beweisen, dass er politisch verfolgt wird, hat sein Antrag keine Chance.<br>\nWenn die Landesregierungen klug sind, lassen sie das Gesetz durchfallen. Dann g&auml;be es endlich ein wirksames Nein gegen das unsinnige Prinzip der Staaten-Kategorisierung in sicher und unsicher. (&hellip;)<br>\nIn Wahrheit ist der Anlass f&uuml;r den Herkunftsstaaten-Check vollkommen willk&uuml;rlich. Im vergangenen Jahr kamen mehr Nordafrikaner als sonst nach Deutschland. Dann kam die Silvesternacht von K&ouml;ln, an den &Uuml;bergriffen sollen viele Nordafrikaner beteiligt gewesen sein. (&hellip;)<br>\nDiese Liste hilft niemandem. Was wir brauchen, ist ein kluges Einwanderungsgesetz, das unsere Anforderungen besser definiert, anstatt den Status anderer L&auml;nder zu definieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/sichere-herkunftsstaaten-kommentar-liste-ohne-sinn-a-1092289.html\">Spiegel Online<\/a> \n<p>Dazu: <strong>Herkunftsstaaten: Der Bundesrat muss dieses Gesetz stoppen<\/strong><br>\nDer Bundestag hat die Maghreb-Staaten Marokko, Algerien und Tunesien als sichere Herkunftsl&auml;ndern eingestuft, um von dort kommende Asylbewerber schneller abschieben zu kommen. Der Bundesrat muss dem Gesetz allerdings noch zustimmen &ndash; und es ist zu hoffen, dass er das nicht tut.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.noz.de\/deutschland-welt\/politik\/artikel\/713356\/herkunftsstaaten-der-bundesrat-muss-dieses-gesetz-stoppen\">Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Seltsam, diese pl&ouml;tzliche Allianz von Medien gegen die &bdquo;sicheren Herkunftsstaaten&ldquo;. Das hat hoffentlich nichts mit der N&auml;he dieser &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; zu Unternehmen zu tun, die lediglich auf billige Arbeitskr&auml;fte warten, oder doch?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>The Great Leap Backward: America&rsquo;s Illegal Wars on the World<\/strong><br>\nCan we face it in this election season? America is a weapons factory, the White House a war room, and the president the manager of the neoliberal conspiracy to recolonize the planet. It exports war and mass poverty. On the economic front, usurious neoliberalism; on the military front, illegal wars. These are the trenches of America&rsquo;s battle for world domination in the 21st century.<br>\nIf not stopped, it will be a short century.<br>\nSince 1945, America&rsquo;s Manifest Destiny, posing as the Free World&rsquo;s Crusade against the Red Menace, has claimed 20 to 30 million lives worldwide and bombed one-third of the earth&rsquo;s people. In the 19th century, America exterminated another kind of &ldquo;red menace,&rdquo; writing and shredding treaties, stealing lands, massacring, and herding Native populations into concentration camps (&ldquo;Indian reservations&rdquo;), in the name of civilizing the &ldquo;savages.&rdquo; By 1890, with the massacre of Lakota at Wounded Knee, the frontier land grab&mdash;internal imperialism&ndash; was over. There was a world to conquer, and America trained its exceptionally covetous eye on Cuba and the Philippines.<br>\nAmerican external imperialism was born. (&hellip;)<br>\n$4 trillion dollars later, spent on the War-on-Terror\/Humanitarian-R2P, the pattern of military destabilization of sovereign states proceeds apace, one recalcitrant, independent country at a time in the Middle East and North Africa. For the rest of the world, the surrender of sovereignty is sought by means of economic globalization through trade pacts&mdash;TTP, TTIP, etc.&mdash;that virtually abolish the constitution of states, including our own. Spearheading the economic effort to control the periphery and the entire world is the so-called &ldquo;Washington Consensus.&rdquo;<br>\nIt hugs the market-fundamentalist idea that global neoliberalism and core finance capital&rsquo;s economic control of the planet by means of the International Monetary Fund (IMF) and the World Trade Organization (WTO) is the option to poverty and social chaos.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.counterpunch.org\/2016\/05\/13\/the-great-leap-backward-americas-illegal-wars-on-the-world\/\">counterpunch<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Mitglied der 9\/11-Kommission sieht &bdquo;klare Beweise&ldquo; f&uuml;r Verwicklung Saudi-Arabiens<\/strong><br>\nF&uuml;r John F. Lehman, einstiges Mitglied der 9\/11-Kommission, besteht kein Zweifel: Die amerikanische Regierung verf&uuml;ge &uuml;ber &bdquo;klare Beweise&ldquo;, dass Saudi-Arabien zu den Unterst&uuml;tzern des Terror-Netzwerkes um Al-Kaida z&auml;hlt, die die Anschl&auml;ge am 11. September 2001 in den USA ver&uuml;bt haben.<br>\nLehman, republikanischer Abgeordneter und Navy-Sekret&auml;r unter der Reagan-Administration, wurde noch deutlicher: Bei den Unterst&uuml;tzern habe es sich um Angestellte der saudischen Regierung gehandelt, sagte Lehman der britischen Zeitung &bdquo;The Guardian&ldquo;.<br>\nObamas Regierung w&auml;re nach Lehmans Meinung gut beraten, den 28-seitigen Bericht, der noch immer der Geheimhaltung unterliegt, schnellstens zu ver&ouml;ffentlichen. Saudi-Arabien versucht, die Ver&ouml;ffentlichung des Dossiers unter allen Umst&auml;nden zu verhindern und droht damit, US-Wertpapiere in H&ouml;he von 750 Milliarden Dollar zu verkaufen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/ausland\/saudi-arabien-mitglied-der-9-11-kommission-sieht-klare-beweise-fuer-verwicklung_id_5529187.html\">Focus Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Saudi officials were &lsquo;supporting&rsquo; 9\/11 hijackers, commission member says<\/strong><br>\nFirst serious public split revealed among commissioners over the release of the secret &lsquo;28 pages&rsquo; that detail Saudi ties to 2001 terrorist attacks<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/us-news\/2016\/may\/12\/911-commission-saudi-arabia-hijackers?CMP=twt_gu\">The Guardian<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Willy Wimmer zu Volksparteien in der Krise: &bdquo;Wir wollen unser Land zur&uuml;ck&ldquo;<\/strong><br>\nDie einst stolzen Volksparteien SPD und CDU erleben schwere Zeiten. Nicht nur Wahlergebnisse und Umfragewerte deuten auf einen nachhaltigen strukturellen Wandel des deutschen Parteiensystems hin, auch sinkt das Vertrauen in die etablierte Politik. Im Interview mit dem ehemaligen Staatssekret&auml;r Willy Wimmer (CDU) er&ouml;rtert RT Deutsch-Redakteur Florian Hauschild die Hintergr&uuml;nde und Folgen dieser Entwicklung. Wohin steuern Deutschland und Europa in Zeiten der wachsenden Repr&auml;sentationkrise? (&hellip;)<br>\nF&uuml;r diejenigen B&uuml;rger, die noch die alte Bundesrepublik erlebt haben, ist seit Jahren erkennbar, wie wenig unser Land noch mit dem zu tun hat, was Willy Brandt in dem Satz zum Ausdruck gebracht hat, nachdem &ldquo;unser Land und wir alle mehr Demokratie wagen&rdquo; sollten. Das war unser Leben und heute laufen wir mit Volldampf in einen neuen Obrigkeitsstaat, zu dem die Migrationskrise auch missbraucht wird.<br>\nDas politische Berlin hat Verantwortlichkeit in Kernbereichen nach Br&uuml;ssel abgegeben, dort ist Verantwortung aber nie angekommen, jedenfalls keine, die auf die Staatsb&uuml;rger ausgerichtet ist. Interessengruppen, nicht nur &ouml;konomischer Art, haben die Kontrolle am Staatsb&uuml;rger vorbei an sich gerissen und bestimmen, ohne uns zu fragen, unser Leben. Seit Jahren hat man den Eindruck, dass die CDU nach den Gesetzm&auml;&szlig;igkeiten des &ldquo;demokratischen Zentralismus&rdquo; von der Parteivorsitzenden von oben nach unten durchregiert wird.<br>\nUnser Land und damit meine ich die &ldquo;alte Bundesrepublik, war ein Land, das sozial verantwortlich regiert worden ist. Das ist in Folge von &ldquo;shareholder value&rdquo; aus dem Fenster gekippt worden und die ber&uuml;hmte Putzfrau aus Dortmund hat es dem Vizekanzler Gabriel in diesen Tagen so unter die Nase gerieben, wie es bis weit in den Mittelstand hinauf unter vier Augen empfunden wird. Die FDP ist aus dem Parlament geflogen, weil die Menschen im Land dort einen wesentlichen Verantwortlichen gesehen haben. Heute w&uuml;rden mehr Menschen Oskar Lafontaine Abbitte leisten, wenn es daf&uuml;r ein Forum geben w&uuml;rde oder Norbert Bl&uuml;m. (&hellip;)<br>\nEs ist ein M&auml;rchen, dass die CDU nach &ldquo;links&rdquo; abgedriftet sein soll. Eine Partei, die Norbert Bl&uuml;m so abgemeiert hat, wie es ihm auf dem Leipziger Parteitag durch die heutige Bundeskanzlerin widerfahren ist, h&auml;lt sich im sozialpolitischen &ldquo;Nirwana&rdquo; auf, ist aber keinesfalls &ldquo;links&rdquo;. Vor Jahren hat Oskar Lafontaine schon auf die drohende Armut im Alter wieder und wieder aufmerksam gemacht. Die CDU hatte einmal Sozialpolitiker, die das als Herausforderung verstanden h&auml;tten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/38294-willy-wimmer-zu-volksparteien-in\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Sehr interessant, unter anderem, dass und wie Willy Wimmer auf den angeblichen Linksruck der CDU eingeht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Rechte Talkshowg&auml;ste: Wie Pyromanen in der Streichholzfabrik<\/strong><br>\nDie Talkshows im &ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehen bef&ouml;rdern den gesellschaftlichen Rechtsrutsch. Es ist Zeit f&uuml;r eine neue Diskurs-Republik.<br>\nWir m&uuml;ssen mal wieder &uuml;ber Talkshows reden. Denn was da seit Monaten passiert, f&uuml;hlt sich langsam an wie eine Art stiller Putsch von Redakteuren, die offensichtlich im ganzen Quoten-Quatsch ihren Kopf verloren haben.<br>\nWie ist es sonst zu erkl&auml;ren, dass zum Beispiel bei einem Thema wie Integration bei Anne Will ausgerechnet Frauke Petry sitzt? Da k&ouml;nnte man genauso einen Pyromanen in eine Streichholzfabrik einladen.<br>\nDenn ernsthaft: Was soll das? Es ist klar, was Frauke Petry sagen wird, es ist nicht konstruktiv, es ist polemisch, es vergiftet das Klima, es macht die Diskussion kaputt &ndash; und vor allem, es wurde schon 1000-mal gesagt, von ihr und ihren AfD-Kollegen.<br>\nDenn sie sitzen ja schon &uuml;berall, in den Parlamentssesseln der deutschen Talkshowrepublik, im von ihnen so gehassten &ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehen, das ihnen wieder und wieder die M&ouml;glichkeit gibt, ihre Vorurteile auszubreiten.<br>\nEs ist schlie&szlig;lich eine der gro&szlig;en L&uuml;gen der &ldquo;L&uuml;genpresse&rdquo;-Krakeeler, dass die AfD ausgegrenzt wird: Im Gegenteil, aus lauter Selbsthass oder stiller Sympathie oder weil sie ihr eigener Quoten-Populismus dazu treibt, machen ARD und ZDF seit Monaten Wahlwerbung f&uuml;r die AfD.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/talkshows-in-ard-und-zdf-wie-ein-pyromane-in-der-streichholzfabrik-a-1092336.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Warum reduziert Herr Diez den Blick auf TV-Talkshows? K&uuml;rzlich pl&auml;dierte beispielsweise Frau G&ouml;bel von und in der &bdquo;FAZ&ldquo;: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33208#h04\">Es ist Zeit f&uuml;r weniger Vorbehalte<\/a>. Inhalte wie diese bef&ouml;rdern den Rechtsruck in unserer Gesellschaft mindestens ebenso.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Boulevard der Anst&auml;ndigen<\/strong><br>\nWie es dazu kam, dass die deutsche &laquo;Bild&raquo;-Zeitung f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge wirbt und gegen Fremdenfeinde hetzt. (&hellip;)<br>\nReichelt weiss, was es bedeutet, wenn von Flucht und Vertreibung die Rede ist. Drei Jahre lang reiste er als Kriegsreporter f&uuml;r &laquo;Bild&raquo; immer wieder nach Syrien, nahm am Elend der Menschen teil, die von diesem explodierenden Vulkan der Gewalt ausgespieen wurden &ndash; in Jordanien, der T&uuml;rkei, auf Lampedusa. &laquo;Syrien ist die H&ouml;lle auf Erden&raquo;, sagt er. Die V&ouml;lkerwanderung, die der Krieg ausgel&ouml;st habe, sei vorhersehbar, ja unvermeidlich gewesen. Weil der Westen, auch Deutschland, nicht versucht habe, den Krieg zu beenden, stehe er nun in der Pflicht zu helfen. &laquo;Entweder kommen wir zum Problem, oder das Problem kommt zu uns.&raquo; So klingt ein typischer Reichelt-Satz. &laquo;Ein Kontinent wie Europa darf es nicht zulassen, dass im Mittelmeer, an dessen Str&auml;nden wir unsere Badet&uuml;cher ausrollen, Kinder ertrinken.&raquo; Und so: &laquo;N&auml;chstenliebe auf Distanz ist leicht. Aber darauf ankommen tut es halt erst, wenn jemand vor der T&uuml;r steht.&raquo; (&hellip;)<br>\nWer glaubte, die &laquo;Bild&raquo; w&uuml;rde mit der Stimmung in der Bev&ouml;lkerung &uuml;ber die Monate immer skeptischer werden, schliesslich kippen und die Kampagne sich als letztlich kurzfristiger Gag erweisen, sah sich bislang get&auml;uscht. Nach den &Uuml;bergriffen von K&ouml;ln schrieb die Zeitung zwar rabiat gegen kriminelle Ausl&auml;nder an, aber nicht gegen Fl&uuml;chtlinge insgesamt. Mit dem Aufruf &laquo;Wir helfen &ndash; jetzt erst recht!&raquo; aktualisierte sie ihre Kampagne. W&auml;hrend konservative Zeitungen wie die &laquo;Frankfurter Allgemeine&raquo; und &laquo;Die Welt&raquo; l&auml;ngst grunds&auml;tzlich gegen Merkels Fl&uuml;chtlingspolitik schimpften, blieb die &laquo;Bild&raquo; unterst&uuml;tzend. Sie berichtet seit Anfang Jahr zwar kritischer, spricht alle Probleme aus, welche die Aufnahme der Fl&uuml;chtlinge mit sich bringt, weigert sich aber, damit Stimmung zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/ausland\/europa\/boulevard-der-anstaendigen\/story\/21918785\">Tages-Anzeiger<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bedacht werden sollte auch: Wohl kaum ein anderes deutsches Medienunternehmen d&uuml;rfte &uuml;ber einen so &bdquo;guten Draht&ldquo; zu Global Playern\/Unternehmen verf&uuml;gen wie der Springer-Konzern. Deren Lobbyverb&auml;nde haben ihr Interesse an Fl&uuml;chtlingen stets betont. Dazu zwei Beispiele:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"http:\/\/bdi.eu\/media\/pressecenter\/#\/artikel\/news\/eu-fluechtlingspolitik-wirtschaft-unterstuetzt-kurs-der-bundesregierung\/\">EU-Fl&uuml;chtlingspolitik: Wirtschaft unterst&uuml;tzt Kurs der Bundesregierung<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.dihk.de\/presse\/meldungen\/2016-03-09-netzwerk-fluechtlinge\">Netzwerk &ldquo;Unternehmen integrieren Fl&uuml;chtlinge&rdquo; gestartet.<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-33379","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33379","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=33379"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33379\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":33382,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33379\/revisions\/33382"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=33379"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=33379"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=33379"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}