{"id":33409,"date":"2016-05-18T09:15:01","date_gmt":"2016-05-18T07:15:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33409"},"modified":"2018-12-27T11:41:29","modified_gmt":"2018-12-27T10:41:29","slug":"der-oktoberfestanschlag-in-muenchen-1980-vom-irren-einzeltaeter-und-schutz-des-staatswohles","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33409","title":{"rendered":"Der Oktoberfestanschlag in M\u00fcnchen 1980 \u2013 Vom irren Einzelt\u00e4ter und Schutz des Staatswohles"},"content":{"rendered":"<div style=\"float:right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" alt=\"Oktoberfestanschlag in M&uuml;nchen 1980\" title=\"Oktoberfestanschlag in M&uuml;nchen 1980\" src=\"\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160518_oktoberfest.jpg\"><\/div><p>Der Terroranschlag auf das Oktoberfest in M&uuml;nchen 1980 liegt heute &uuml;ber 35 Jahre zur&uuml;ck, aber die Art und Weise, wie dieser damals &bdquo;aufgekl&auml;rt&ldquo; wurde, kann einiges erhellen, was heute im Kontext der NSU-Terror- und Mordserie noch im Dunkel verweilt. Gerade hat der Mitteldeutsche Rundfunk eine &bdquo;Pannenchronik&ldquo; zum NSU-Komplex ver&ouml;ffentlicht (Verfassungsschutz und NSU &ndash; eine Pannenchronik vom 12. 5.2016), die &uuml;berwiegend als einmalig bis bedauerlich qualifiziert wird. Wenn man zum Vergleich dazu die &bdquo;Pannenchronik&ldquo; zum Oktoberfestanschlag in M&uuml;nchen danebenlegt, wird man verbl&uuml;ffende Parallelen feststellen: Akten, Asservate und Beweismittel verschwinden, V-Mann-Akten bleiben verschlossen, falsche F&auml;hrten werden gelegt, wichtige Spuren unterschlagen, die Aufkl&auml;rungssabotage als Staatswohl ausgelobt. Von <strong>Wolf Wetzel<\/strong> [<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>]<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_6875\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-33409-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/cdn-storage.br.de\/iLCpbHJGNL9zu6i6NL97bmWH_-bG\/_-QS\/5A4652rg\/141004_1305_radioFeature_Geheimarmee-STAY-BEHIND---Der-Staat-als-Pat.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/cdn-storage.br.de\/iLCpbHJGNL9zu6i6NL97bmWH_-bG\/_-QS\/5A4652rg\/141004_1305_radioFeature_Geheimarmee-STAY-BEHIND---Der-Staat-als-Pat.mp3\">http:\/\/cdn-storage.br.de\/iLCpbHJGNL9zu6i6NL97bmWH_-bG\/_-QS\/5A4652rg\/141004_1305_radioFeature_Geheimarmee-STAY-BEHIND---Der-Staat-als-Pat.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/cdn-storage.br.de\/iLCpbHJGNL9zu6i6NL97bmWH_-bG\/_-QS\/5A4652rg\/141004_1305_radioFeature_Geheimarmee-STAY-BEHIND---Der-Staat-als-Pat.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=33409-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/cdn-storage.br.de\/iLCpbHJGNL9zu6i6NL97bmWH_-bG\/_-QS\/5A4652rg\/141004_1305_radioFeature_Geheimarmee-STAY-BEHIND---Der-Staat-als-Pat.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"141004_1305_radioFeature_Geheimarmee-STAY-BEHIND---Der-Staat-als-Pat.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Der Terroranschlag auf das Oktoberfest in M&uuml;nchen ereignete sich am 26. September 1980. Dreizehn Personen wurden ermordet, &uuml;ber 200 zum Teil schwer verletzt. Kurz und doch lang genug wurde dieser Anschlag der Roten Armee Fraktion\/RAF zugeschrieben. Dann wurde daraus ein schrecklicher Anschlag eines verwirrten und unpolitischen Einzelt&auml;ters. Daran hielt man sich &ndash; auch ohne Fakten, denn diese machten einen neonazistischen Anschlag, der von mehreren Personen geplant und ausgef&uuml;hrt wurde, viel wahrscheinlicher, als die &rsaquo;Einzelt&auml;terthese&lsaquo;. Auch mehrere Versuche, eine Wiederaufnahme der Ermittlungen einzufordern, wurden abgewiesen. Die Weigerung, mehr als einen (toten) T&auml;ter finden zu wollen, dauerte &uuml;ber 30 Jahre.<\/p><p>Ende 2014 erkl&auml;rte die Generalbundesanwaltschaft, dass sie das Ermittlungsverfahren wieder aufnehmen werde: &raquo;Es gebe nun Hinweise, die auf <em>&rsaquo;bislang unbekannte Mitwisser&lsaquo;<\/em> hindeuten k&ouml;nnten, sagte Generalbundesanwalt Range.&laquo; (DER SPIEGEL vom 11.12.2014)<\/p><p>Das ist vor allem der unerm&uuml;dlichen Arbeit des Opferanwaltes Werner Dietrich zu verdanken. Genau das, was Aufgabe der Ermittlungsbeh&ouml;rden w&auml;re, hat er getan: Hinweisen und Zeugenaussagen zu folgen, die bis heute &rsaquo;unter den Tisch fielen&lsaquo;, die der Einzelt&auml;terthese vehement widersprechen.<\/p><p><strong>Der Terroranschlag auf das Oktoberfest in M&uuml;nchen 1980<\/strong><\/p><p>Der Wahlkampf zur Bundestagswahl 1980 l&auml;uft auf Hochtouren. Die ma&szlig;geblichen Parteien, die um die Macht ringen, stimmen ihre W&auml;hlerInnen auf eine trag&ouml;dienhafte Schicksalsentscheidung ein, ganz vorneweg CSU\/CDU. Ihre Parole lautet nicht mehr und nicht weniger: <em>&rsaquo;Freiheit statt Sozialismus&lsaquo;<\/em>.<\/p><p>Das Gespenst des Kommunismus sollte wieder umgehen, ein Gespenst, mit dem man einen Weltkrieg begann und verlor. Ein Gespenst, das schon so verwirrt ist, dass es gar die SPD system&uuml;berwindender Vorstellungen verd&auml;chtigte. Nun galt es wieder einmal, zusammenstehen: die Christlichen, die Nationalen, die Deutschen, die Vaterl&auml;ndischen, die Konservativen. Eine Einladung nach ganz rechts. Mit m&ouml;rderischen Folgen.<\/p><p>Am 26. September 1980 explodierte im Herzen Bayern, auf dem Oktoberfest in M&uuml;nchen, eine Bombe &ndash; dieses Mal mit milit&auml;rischem Sprengstoff, am Zugang zur Wiesn in einem M&uuml;lleimer deponiert, mit dem klaren Kalk&uuml;l, x-beliebige BesucherInnen zu t&ouml;ten. Der Plan ging auf blutige Weise auf. Dreizehn Menschen wurden ermordet, &uuml;ber 200 zum Teil schwer verletzt.<\/p><p>Renate Martinez war Mitarbeiterin im Papierhandel. Sie hatte vor, auszuwandern und wollte mit einem Bummel &uuml;ber das Oktoberfest Abschied nehmen. Sie befand sich am Ausgang, &raquo;als mich die Druckwelle von hinten traf. Fast gleichzeitig konnte ich den Feuerschein sehen. (&hellip;) Ich bin geflogen, und noch im Fliegen habe ich gedacht: Das werden sie den Linken in die Schuhe schieben.&laquo; (Es war ein Alptraum, SZ vom 12.12.2014)<\/p><p>Renate Martinez sollte Recht behalten.<\/p><p>Die Spuren waren noch nicht gesichert, geschweige denn ausgewertet, da lie&szlig; der Bundeskanzlerkandidat von CSU\/CDU, Franz Josef Strau&szlig;, die n&auml;chste Bombe platzen. Er bezichtigte die RAF des Anschlages und bot sich sogleich als der Mann an, der mit diesem &rsaquo;Terror von links&lsaquo; ein f&uuml;r alle Mal aufr&auml;umen w&uuml;rde.<\/p><p>Sowohl die Bombe als auch die Rettervision passten in die Schicksalsinszenierung. Nur einer der Toten nicht. Bereits einen Tag sp&auml;ter stand fest, dass sich auch ein Attent&auml;ter unter den Opfern befand: Gundolf K&ouml;hler. Seine pers&ouml;nliche und politische Biografie war nicht zu &uuml;bersehen. Er hatte ein Hitlerbild &uuml;ber seinem Bett h&auml;ngen. Die RAF verschwand, das Hitlerbild auch. Aus Gundolf K&ouml;hler wurde in den folgenden zwei Jahren ein junger verwirrter Mann, ein Einzelt&auml;ter, der alles hatte, nur kein politisches Motiv. Das war dann auch das Ermittlungsergebnis &ndash; bis heute.<\/p><p>Was macht also das Wiederaufnahmeverfahren so brisant, w&auml;hrend gleichzeitig der NSU-Prozess in M&uuml;nchen l&auml;uft, der sich der l&uuml;ckenlosen Aufkl&auml;rung der Mord- und Terrorserie des NSU verschrieben hat?<\/p><p>Es gibt drei Ebenen, die sich hier ineinanderschieben und sich auf verbl&uuml;ffende Weise &uuml;berschneiden:<\/p><ol>\n<li>ZeugInnen, Rechtsanw&auml;lte, Journalisten bezweifeln seit Jahren die Einzelt&auml;tertheorie und werfen den Ermittlungsbeh&ouml;rden vor, Spuren und Erkenntnissen nicht zu folgen, die einen neonazistischen Hintergrund belegen und die Beteiligung von mehreren Personen verifizieren.<\/li>\n<li>W&auml;hrend immer wieder unterschlagene Fakten und neue &ouml;ffentlich werden, werden asservierte Beweise Zug um Zug vernichtet. Bereits ein knappes Jahr nach dem Oktoberfestanschlag werden 48 Zigarettenkippen aus K&ouml;hlers Auto entsorgt. Dann werden die sichergestellten Bombensplitter f&uuml;r eine sp&auml;tere Beweisw&uuml;rdigung vernichtet. Und als w&auml;ren diese Straftaten im Amt nicht genug, verschwindet ein Arm auf unerkl&auml;rliche Weise: &raquo;Die Bundesanwaltschaft best&auml;tigte (&hellip;), dass keine Spuren des Attentats mehr vorhanden sind. <em>&rsaquo;Die Asservate wurden Ende des Jahres 1997 vernichtet, weil der Fall als aufgekl&auml;rt gilt und s&auml;mtliche Ermittlungen nach eventuellen Mitt&auml;tern ergebnislos verlaufen sind&lsaquo;<\/em>, sagte Sprecher Frank Wallenta.&laquo; (SZ vom 17.5.2010) Begleitend und unterst&uuml;tzend verschwinden Akten bzw. werden unter Verschluss gehalten.<\/li>\n<li>Die Frage steht im Raum: Warum weigern sich staatliche Beh&ouml;rden so vehement dagegen, den neonazistischen Hintergrund dieses Anschlages aufzukl&auml;ren? Gibt es etwas zu verteidigen, zu sch&uuml;tzen, was weit &uuml;ber eine neonazistische Tat hinausreicht? Welches Motiv haben Politiker, Ermittler und Journalisten, die &rsaquo;Einzelt&auml;terthese&lsaquo; zu decken? Warum wird bis heute jeder Zusammenhang zur neonazistischen &rsaquo;Wehrsportgruppe Hoffmann&lsaquo; und anderen paramilit&auml;risch organisierten Neonazis (wie den &rsaquo;Deutschen Aktionsgruppen&lsaquo;) geleugnet?<\/li>\n<\/ol><p>Was macht also diesen neonazistischen Mordanschlag in M&uuml;nchen 1980 so brisant und aktuell? <\/p><p><strong>Der neonazistische Terroranschlag auf das Oktoberfest in M&uuml;nchen 1980 wirft lange Schatten &ndash; bis in die Gegenwart<\/strong><\/p><p>Wer glaubt und hofft, vors&auml;tzlich falsche Ermittlungen, Vernichtung von Beweisen, Falschaussagen im Amt, das (Ver-)Decken neonazistischer Strukturen und der politische und mediale Wille, all die zu sch&uuml;tzen, beschreiben nur den NSU-VS-Komplex, der sollte sich in gutem Sinnen desillusionieren lassen. <\/p><p>Denn das, was (im besten Fall) als Ermittlungspannen (damals wie heute) ausgegeben wird, wird eben nicht durch &rsaquo;bedauerliche Zuf&auml;lle&lsaquo; zusammengehalten, sondern durch die Zusammenarbeit aller Beh&ouml;rden und aller politischen Institutionen, die an der (Nicht-)Aufkl&auml;rung beteiligt waren und sind. Die Hoffnung auf etwas Einmaliges, auf eine Vielzahl von Zuf&auml;llen dient vielleicht auch dem Schutz vor der Tatsache, dass dies eine lange, ungest&ouml;rte Kontinuit&auml;t hat.<\/p><p>Kaum eindringlicher l&auml;sst sich dies am Oktoberfestanschlag in M&uuml;nchen 1980 nachzeichnen.<\/p><p>Aber es gibt noch eine viel wichtigere &Uuml;berschneidung. Im NSU-Kontext kann man an <em>Details<\/em> belegen, wo und wie staatliche Beh&ouml;rden den Aufbau eines neonazistischen Untergrundes erm&ouml;glicht bzw. nicht verhindert haben. Ob diese vielen Puzzles ein Bild ergeben, ob sie nur &rsaquo;spontan&lsaquo; zusammenwirken oder eine Systematik abbilden, ist noch offen. Auch die Frage, ob und wann staatliches Handeln zentral veranlasst, koordiniert und gedeckt wurde (wie z.B. die Aktenvernichtungen in allen Beh&ouml;rden ab November 2011).<\/p><p>Die Linie zwischen aktiver Unterlassung und passiver Aktivierung eines neonazistischen Untergrundes, zwischen aktivem Gew&auml;hrenlassen und direkter Unterst&uuml;tzung ist im NSU-Kontext schwer zu ziehen, vor allem im Hinblick auf den Gesamtkomplex.<\/p><p>Ganz anders sieht es hingegen mit dem neonazistischen Terror der 70er und 80er Jahre aus. Was auch damals als schriller Alarmismus und blanke Verschw&ouml;rungstheorie abgetan wurde, tr&auml;gt sp&auml;testens seit 2013 ein staatliches Hoheitssiegel: Seit &uuml;ber 40 Jahren wurden neonazistische Gruppierungen als legale und terroristische Variante gest&auml;rkt und gedeckt und in einen staatlichen Untergrund integriert. Dieser staatseigene Untergrund bekam den Namen <em>&rsaquo;stay behind&lsaquo;<\/em>. Bewaffnet, angeleitet und instruiert wurde er vom Bundesnachrichtendienst\/BND. <\/p><p>Das h&ouml;rt sich auch heute noch ungeheuerlich an. Man f&uuml;hlt sich gleichzeitig an die &rsaquo;Banalit&auml;t des B&ouml;sen&lsaquo; (Hannah Arndt) erinnert, wenn man dazu die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Partei DIE LINKE liest, die im Plenarprotokoll <span style=\"text-decoration:underline\">17\/236<\/span> dokumentiert ist. Auf die parlamentarische Anfrage des Bundestagsabgeordneten Andrej Hunko (DIE LINKE), &raquo;welche eigenen Anstrengungen (&hellip;) die Bundesregierung in den letzten 20 Jahren unternommen (hat), um die Beteiligung ihrer Beh&ouml;rden an weiteren T&auml;tigkeiten der besagten &rsaquo;Gladio\/Stay behind&lsaquo;-Truppe der NATO auszuschlie&szlig;en oder zu best&auml;tigen&laquo;, erkl&auml;rte der Staatsminister Eckard von Klaeden:<\/p><p><em>&raquo;Infolge der weltpolitischen Ver&auml;nderungen hat der Bundesnachrichtendienst in Abstimmung mit seinen alliierten Partnern zum Ende des 3. Quartals 1991 die Stay-behind-Organisation vollst&auml;ndig aufgel&ouml;st.&laquo;<\/em> (Plenarprotokoll 17\/236, Anlage Nr.15, S. 64 vom 24.4.2013)<\/p><p>Was hier in einem Satz ad acta gelegt wird, ist keine Verordnung f&uuml;r alte Gl&uuml;hbirnen, sondern die jahrzehntelange Zusammenarbeit von Neonazis und Geheimdienst, mit einer Blutspur, die sich durch ganz Europa zieht.<\/p><p>Ende der 50er Jahre wurde auf NATO-Ebene beschlossen, Faschisten in einem geheimen Programm zu bewaffnen und auszubilden, um sie als irregul&auml;re Einheiten einzusetzen. Das Szenario, das die Wiederbewaffnung von Faschisten in Europa rechtfertigen sollte, ging von einem milit&auml;rischen &Uuml;berfall der Sowjetunion auf den friedliebenden Westen aus. Die Faschisten sollten darin die Aufgabe &uuml;bernehmen, sich &rsaquo;&uuml;berrollen&lsaquo; zu lassen, um dann hinter den Linien den kommunistischen Feind zu bek&auml;mpfen. Aus dieser Zeit stammt auch der Name dieses Programmes: <em>stay behind<\/em>. Dazu legte man &uuml;ber die ganze Bundesrepublik verteilt geheime Waffendepots an und unterrichtete die Neofaschisten in Techniken des Nachrichtenwesens und der Sabotage.<\/p><p>In den 70er Jahren passte man das Bedrohungsszenarium den ver&auml;nderten Bedingungen an. Die &rsaquo;Russen&lsaquo; kamen nicht &ndash; aber der Feind, der die &rsaquo;rote Gefahr&lsaquo; ersetzen sollte, war schon da. Durch die zahlreichen Proteste und Bewegungen in Europa im Anschluss an die 68er-Revolten sah man Regierungen oder gar die kapitalistische Ordnung in Gefahr. Was mit legalen Mitteln nicht mehr unterdr&uuml;ckt werden konnte, sollte mithilfe dieser faschistischen Reserve bek&auml;mpft werden. In Italien bekam diese Form des Staatsterrorismus den Namen <em>&rsaquo;Gladio&lsaquo;<\/em>. Faschisten sollten durch gezielte Angriffe auf AntifaschistInnen die Linke schw&auml;chen, und durch Anschl&auml;ge auf linke Parlamentarier ein Klima schaffen, das der Regierung freie Hand dabei geben sollte, Schutzrechte au&szlig;er Kraft zu setzen oder gar einen Milit&auml;rputsch zu legitimieren (wie dies als <em>Worst Case<\/em> geplant war). Hunderte von Toten und Dutzende von Bombenanschl&auml;gen gehen auf das Konto dieser &rsaquo;stay-behind-Operationen&lsaquo;.<\/p><p>In einigen L&auml;ndern wurde die Geschichte dieses Staatsterrorismus politisch aufgearbeitet, zumindest in Angriff genommen, wie in Italien, der Schweiz und zuletzt in Luxemburg.<\/p><p>Und in Deutschland? Hat die lapidare Erkl&auml;rung der Bundesregierung aus dem Jahre 2013 Entr&uuml;stung, Emp&ouml;rung ausgel&ouml;st? Wurde auch nur einmal im Parlament die Frage laut gestellt: Wer hat diesen Staatsterrorismus politisch bef&uuml;rwortet und gedeckt? Wer ist bis heute politisch und strafrechtlich daf&uuml;r verantwortlich? Welche Terroranschl&auml;ge tragen die Handschrift von &rsaquo;stay-behind&lsaquo;? Dabei geht es nicht nur um den Oktoberfestanschlag in M&uuml;nchen, sondern auch um das Attentat auf einen j&uuml;dischen Buchh&auml;ndler in N&uuml;rnberg 1980 oder den Brandanschlag auf das j&uuml;dische Altersheim und G&auml;stehaus in M&uuml;nchen 1970, bei dem sieben Menschen ermordet wurden. Anschl&auml;ge, die bis heute &rsaquo;unaufgekl&auml;rt&lsaquo; sind.<\/p><p>Auch wenn die Entscheidung der Bundesanwaltschaft guttut, die Ermittlungen im Fall des Oktoberfestanschlages 1980 wieder aufzunehmen, so wundert doch sehr, dass mit keinem einzigen Wort ein m&ouml;glicher Zusammenhang zu besagten &rsaquo;stay-behind&lsaquo;- Terrorgruppen hergestellt wird.<\/p><p>Die Frage, wer hat diesen Staatsterrorismus erm&ouml;glicht und gedeckt, ist nicht nur im Hinblick auf diesen staatseigenen Untergrund von grunds&auml;tzlicher Bedeutung. Nicht minder wichtig ist es, &ouml;ffentlich und vernehmbar die Frage zu beantworten: Warum wurde die Einzelt&auml;terthese bis zuletzt &ndash; auf Teufel komm raus &ndash; verteidigt? Wohin kommt man, wenn man den zahlreichen Spuren zu weiteren Neonazis folgt?<\/p><p>Wenn heute unbestritten ist, dass (Neo-)Nazis vom deutschen Auslandsgeheimdienst BND in &rsaquo;stay-behind&lsaquo;-Operationsgruppen organisiert wurden, dann ist es Aufgabe dieses Geheimdienstes und dieser Bundesregierung, im Detail zu belegen, woran sich diese Terrorgruppen beteiligt haben, woran sie nicht beteiligt waren!<\/p><p>Kann es also sein, dass die Einzelt&auml;terthese nicht von Fakten gedeckt wird, sondern einzig und allein von dem geballten Willen, den Weg zu Mitt&auml;tern zu versperren, die in Verbindung zu &rsaquo;stay-behind&lsaquo; stehen? Ja.<\/p><p>Gundolf K&ouml;hler war nur in den Augen der Ermittlungsbeh&ouml;rden ein Unpolitischer. Um diese L&uuml;ge nicht zu gef&auml;hrden, war man bereit, selbst die Beweislage zu manipulieren: <em>&raquo;In Gundolf K&ouml;hlers Zimmer in Donaueschingen fanden die Polizisten seinen Wikingjugend-Ausweis &ndash; und lie&szlig;en ihn liegen.&laquo;<\/em> (Vernichtete Spuren &ndash; Ermittlungsfehler mit Tradition, BR vom 31.1.2015)<\/p><p>Auch seine engen Verbindungen zur neonazistischen <em>&rsaquo;Wehrsportgruppe Hoffmann\/WGH&lsaquo;<\/em> waren den Ermittlern bekannt, was auch zahlreiche Zeugen zu Protokoll gegeben hatten. Diese Begeisterung ging so weit, dass er selbst eine &rsaquo;Wehrsportgruppe&lsaquo; im Raum Donaueschingen gr&uuml;nden wollte (Bundestagsdrucksache 18\/3117, S.17)<\/p><p>Er war nicht alleine am Tatort. Zeugen hatten mindestens zwei weitere Personen an jenem M&uuml;lleimer gesehen, in dem die Bombe platziert worden war. Eine Zeugenbeobachtung, die so pr&auml;zise war, dass sie auch von einem Streit zwischen drei Personen berichten konnte.<\/p><p>Der ehemalige Beamte, der sich jetzt als Zeuge bei Rechtsanwalt Dietrich meldete, w&uuml;rde nicht nur die bisherigen Zeugenaussagen best&auml;tigen. Er w&uuml;rde den Tatablauf um ein entscheidendes Puzzle erg&auml;nzen. Der Beamte war am Tag des Oktoberfestanschlages mit f&uuml;nf weiteren Arbeitskollegen auf dem Weg zur Wiesn. Kurz vor der Detonation standen sie zusammen vor dem Ausgang des Oktoberfestes. In dieser Zeit beobachtete er &raquo;einen jungen Mann, der zun&auml;chst zu einem schwarzen Auto gegangen sei, das am Bavariaring geparkt war. Darin sollen vorne zwei, hinten mindestens eine Person gesessen haben. Mit diesen habe er durch das heruntergekurbelte Fenster gesprochen. Dann sei der Mann, den er bis heute sicher f&uuml;r Gundolf K&ouml;hler h&auml;lt, zu jenem Papierkorb gegangen, in dem dieser den Ermittlungen zufolge die Bombe z&uuml;ndete.&laquo; (SZ vom 8.12.2014)<\/p><p>Kurze Zeit sp&auml;ter detonierte die Bombe. Dass der Beamte diesen Anschlag &uuml;berlebt hatte, verdankte er einer Person, die vor ihm stand und durch die Wucht der Explosion auf ihn fiel &ndash; und wenig sp&auml;ter an den schweren Verletzungen starb. Diesem tragischen Umstand verdankt er, dass ihn &rsaquo;nur&lsaquo; einige Metallsplitter trafen, die er bis heute mit sich herumtr&auml;gt. Genauso lang tr&auml;gt er den &Auml;rger mit sich herum, dass seine damaligen Aussagen keinen Eingang in die Ermittlungen gefunden hatten &ndash; im Gegenteil: sie st&ouml;rten nur: &raquo;Doch jetzt will er sich mit dem Vergangenen auseinandersetzen &ndash; damit den 13 Toten und 211 Verletzten des Anschlags mit einer neuen Suche nach den Hintergr&uuml;nden der Tat Gerechtigkeit widerfahren kann.&laquo; (s.o.)<\/p><p>Lassen sich seine Aussagen verifizieren, dann m&uuml;ssten Polizei und Staatsanwalt die Frage beantworten, warum sie diesen Aussagen, die der Beamte bereits damals gegen&uuml;ber der Polizei gemacht hatte, nicht nachgegangen sind. Au&szlig;erdem m&uuml;ssten sie eine Erkl&auml;rung daf&uuml;r finden, warum sich nach Kenntnis des Rechtsanwaltes diese Aussagen nicht mehr in den Ermittlungsakten finden, was einer Manipulation von Ermittlungserkenntnissen gleichk&auml;me.<\/p><p>Auch die Spezifika der Bombe k&ouml;nnten zu Mitwissern f&uuml;hren. Belegt ist, dass es sich um milit&auml;rischen Sprengstoff handelte. Genau dieser Spur ging ein &rsaquo;Frontal 21&lsaquo;-Beitrag vom 25.3.2014 nach: <em>&raquo;Am 27. September, einen Tag nach dem Anschlag in M&uuml;nchen, sagten zwei deutsche Rechtsextremisten bei der bayrischen Polizei aus. Sie wiesen auf einen Gleichgesinnten hin, auf Heinz Lembke, einen F&ouml;rster aus Uelzen. Die Neonazis machten klare Angaben: &rsaquo;Herr Lembke zeigte uns verschiedene Sprengstoffarten, Z&uuml;nder, Lunten, Plastiksprengstoff und milit&auml;rischen Sprengstoff &hellip; Er sagte uns, dass er mehrere Waffenverstecke im Wald habe.&lsaquo;&laquo;<\/em><\/p><p>Obwohl die Ermittler sowohl von diesen Aussagen wussten als auch Kenntnis davon hatten, dass Heinz Lembke <em>&raquo;enge Kontakte zur WSG Hoffmann&laquo;<\/em> (taz vom 7.8.2009) und zu verschiedenen neonazistischen Organisationen hatte, unternahmen sie lange nichts.<\/p><p>Ein Jahr sp&auml;ter, im Oktober 1981, wurde man &ndash; dank eines Waldarbeiters &ndash; rund um die F&ouml;rsterei Lembke f&uuml;ndig: Auf &uuml;ber 30 Erddepots verteilt wurden u.a. 156 Kilo milit&auml;rischer Sprengstoff, 230 Kilo Sprengk&ouml;rper, 256 Handgranaten, 50 Panzerf&auml;uste entdeckt. Heinz Lembke arbeitete anhand einer von ihm selbst erstellten Liste beim Auffinden dieser Waffenlager bereitwillig mit, bis auf ein Depot, das die Nummer 82 trug: &raquo;Er verweigerte die Lokalisierung eines als Depot 82 bezeichneten Verstecks, weil dessen Inhalt geeignet sei, andere Personen zu belasten. Dieses Versteck konnte nicht aufgefunden werden.&laquo; (Bundestagsdrucksache 18\/3117, S.7)<\/p><p>Liest man die Antwort der Bundesregierung aufmerksam, m&uuml;sste man doch die Frage stellen: Warum wurde das Depot Nr. 82 nicht gefunden? Denn selbst wenn Herr Lembke hier nicht mitgearbeitet haben soll, w&auml;re es doch ein Leichtes, anhand der Liste und der dort verzeichneten <em>Lokalisierungsdaten<\/em>, das Depot zu finden. Hatten der Neonazi Lembke und die Ermittler ein gemeinsames Interesse daran, genau jenes Depot nicht zu finden, das zu weiteren Beteiligten f&uuml;hren w&uuml;rde? Die Spekulation dar&uuml;ber k&ouml;nnte sehr schnell beendet werden, indem man die Liste &ouml;ffentlich zug&auml;ngig macht und dabei von unabh&auml;ngigen Gutachtern &uuml;berpr&uuml;fen l&auml;sst, ob an diesem Originaldokument Manipulationen vorgenommen wurden.<\/p><p>Wer derma&szlig;en kalkuliert kooperiert, hat nicht mit dem Leben abgeschlossen. Genau das soll aber passiert sein:<\/p><p><em>&raquo;Nach seiner Verhaftung k&uuml;ndigt Lembke an, seine Hinterm&auml;nner zu nennen. Doch dann fand man ihn erh&auml;ngt in seiner Zelle.&laquo;<\/em> (s.o.)<\/p><p>Wenn man sich die Dimension dieser paramilit&auml;rischen Anlage vergegenw&auml;rtigt, dann deckt sich all das mit der Infrastruktur der stay-behind-Operationen, die f&uuml;r Sabotageaktionen klandestine Waffen- und Sprengstoffdepots angelegt hatten. <\/p><p>Die Wahrscheinlichkeit, dass Lembke nicht nur f&uuml;r Neonazis, sondern im Auftrag des BND diese Depots angelegt hatte, ist naheliegend. Dann war er auch Angestellter dieser staatlichen Terrorgruppen.<\/p><p>Aus diesem Grunde wurde in einer Kleinen Anfrage (Bundestagsdrucksache 18\/3117) auch die Frage gestellt, welche Beziehungen Heinz Lembke zu stay-behind-Operationsgruppen unterhielt. Die Antwort darf man als vors&auml;tzliche L&uuml;ge bezeichnen: <em>&raquo;Zu dieser Frage (&hellip;) liegen der Bundesregierung keine Informationen vor.&laquo;<\/em> (S. 14)<\/p><p>Denn bei der n&auml;chsten Frage, ob Heinz Lembke als V-Mann oder auf eine &auml;hnliche Weise f&uuml;r den Geheimdienst t&auml;tig war, schnellten die Schutzinteressen des Staates so derma&szlig;en in die H&ouml;he, dass die Rechte des Parlaments darunter begraben wurden. Dabei greift die g&auml;ngigste und auch hier lang ausgef&uuml;hrte Schutzbehauptung, man habe ggf. die Unversehrtheit eines &rsaquo;V-Mannes&lsaquo; zu sch&uuml;tzen, nicht wirklich. Er ist bereits sehr lange tot. Was vielmehr &ndash; bis heute &ndash; gedeckt wird, sind staatsterroristische Strukturen.<\/p><p>Ob sich hier ein Kreis schlie&szlig;t, kann u.a. der BND bzw. das Bundeskanzleramt beantworten, indem sie alle Unterlagen zu <em>stay-behind<\/em> freigeben und endlich Aufkl&auml;rung dar&uuml;ber betreiben, welche Neonazis und welche neonazistischen Organisationen in ihrem staatseigenen Untergrund integriert waren. Dazu z&auml;hlt auch, die politische und juristische Verantwortung daf&uuml;r zu &uuml;bernehmen, dass die Bundesregierung bis heute keine Ahnung habe, was mit dem Waffenarsenal passierte, als man Ende 1991 &rsaquo;stay-behind&lsaquo; f&uuml;r aufgel&ouml;st erkl&auml;rte.<\/p><p>Wenn statt Sabotage der Ermittlungen Aufkl&auml;rung betrieben werden w&uuml;rde, k&ouml;nnte anhand der &rsaquo;stay behind&lsaquo; -Akten auch gekl&auml;rt werden, ob die von Lembke angelegten und verwalteten Waffendepots zum Bestand dieser staatsterroristischen Struktur geh&ouml;rt haben.<\/p><p><strong>Der Nebel, der &uuml;ber dem Oktoberfestanschlag liegt, ist kein Naturereignis<\/strong><\/p><p>Die Bundesanwaltschaft hat vor &uuml;ber f&uuml;nfzehn Monaten an das Bundeskanzleramt, den Bundesnachrichtendienst und den Inlandsgeheimdienst\/VS eine lange Liste an Suchbegriffen geschickt &ndash; <\/p><p><em>&bdquo;von Karlheinz Hoffmann, dem Anf&uuml;hrer der paramilit&auml;rischen Wehrsportgruppe Hoffmann, mit der Gundolf K&ouml;hler trainierte, bis hin zum Neonazi Heinz Lembke, der im Verdacht stand, den Sprengstoff f&uuml;r das Attentat geliefert zu haben. Lembke erh&auml;ngte sich in seiner Zelle, kurz bevor er vor einem Staatsanwalt aussagen sollte. In seinen Akten steht der Sperrvermerk &sbquo;Nur zum Teil gerichtsverwertbar&rsquo;, was auf eine V-Mann-T&auml;tigkeit schlie&szlig;en l&auml;sst.&ldquo;<\/em> (SZ vom 12.5.2016)<\/p><p>Die Bundesregierung hat bereits geantwortet und sich geweigert. Sie untersagt es, die Klarnamen der V-Leute zu nennen, die m&ouml;glicherweise zur Tataufkl&auml;rung beitragen k&ouml;nnten, <em>&bdquo;weil angeblich immer noch Leib und Leben der fr&uuml;heren V-Leute bedroht sein k&ouml;nnten&ldquo;<\/em>. (s.o.)<\/p><p>Dass &bdquo;Leib und Leben&ldquo; von betagten V-M&auml;nnern sch&uuml;tzenswerter sind als die Aufkl&auml;rung eines neonazistischen Terroranschlages, ist heute keine Aufregung mehr wert.<br>\nAuch der BND hat Medienberichten zufolge Akten geliefert, wobei das Wichtigste fehlt: die Namen der V-Leute. Sie sind geschw&auml;rzt worden.<\/p><p>Die abgestufte Aufkl&auml;rungssabotage komplettiert der Inlandsgeheimdienst. Er sucht bis heute nach den angeforderten Akten. Das liegt wahrscheinlich am Nebel.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] <em><strong>Wolf Wetzel<\/strong>,  Rechtsstaat im Untergrund |Big Brother, der NSU-Komplex und notwendige Illoyalit&auml;t, PapyRossa Verlag, K&ouml;ln, 2015, 218 Seiten<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Weitere Quellen:<\/strong><\/p><ul>\n<li><a href=\"http:\/\/cdn-storage.br.de\/iLCpbHJGNL9zu6i6NL97bmWH_-bG\/_-QS\/5A4652rg\/141004_1305_radioFeature_Geheimarmee-STAY-BEHIND---Der-Staat-als-Pat.mp3\">Bayern 2 |Radio Feature | Stay-behind: Der Staat als Pate<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.br.de\/fernsehen\/bayerisches-fernsehen\/sendungen\/kontrovers\/oktoberfest-attentat-aufklaerung-100.html\">Oktoberfestattentat &ndash; Spurensuche geht weiter | Bayerisches Fernsehen | Die Story vom 28.1.2015<\/a><\/li>\n<li><em>&bdquo;Der tiefe Staat &ndash; Die Unterwanderung der Demokratie durch Geheimdienste, politisch Komplizen und dem rechten Mob&ldquo;<\/em>, J&uuml;rgen Roth, Heyne 2016<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float:right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" alt=\"Oktoberfestanschlag in M&uuml;nchen 1980\" title=\"Oktoberfestanschlag in M&uuml;nchen 1980\" src=\"\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160518_oktoberfest.jpg\"\/><\/div>\n<p>Der Terroranschlag auf das Oktoberfest in M&uuml;nchen 1980 liegt heute &uuml;ber 35 Jahre zur&uuml;ck, aber die Art und Weise, wie dieser damals &bdquo;aufgekl&auml;rt&ldquo; wurde, kann einiges erhellen, was heute im Kontext der NSU-Terror- und Mordserie noch im Dunkel verweilt.<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33409\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,126,125,166],"tags":[352,1276,901,955,1266,1669,701],"class_list":["post-33409","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-audio-podcast","category-erosion-der-demokratie","category-rechte-gefahr","category-terrorismus","tag-68er","tag-attentat","tag-geheimdienste","tag-neonazismus","tag-nsu","tag-stay-behind","tag-strauss-franz-josef"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33409","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=33409"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33409\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48031,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33409\/revisions\/48031"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=33409"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=33409"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=33409"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}