{"id":33419,"date":"2016-05-19T07:50:10","date_gmt":"2016-05-19T05:50:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33419"},"modified":"2016-05-19T07:50:10","modified_gmt":"2016-05-19T05:50:10","slug":"hinweise-des-tages-2626","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33419","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33419#h01\">Bundesregierung trickst bei Schiedsgerichten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33419#h02\">Wie Toys&rdquo;R&rdquo;Us seine Mitarbeiter in die Armut treibt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33419#h03\">Einigung im Tarifstreit der IG Metall &ndash; ein Ergebnis, noch schlimmer als bef&uuml;rchtet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33419#h04\">Arbeitslosigkeit: Agentur f&uuml;r Arbeit will Problemf&auml;llen mehr Zeit widmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33419#h05\">Weitere Druckmittel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33419#h06\">Helmut Schmidt im Jahr 2011 zum au&szlig;enwirtschaftlichen Gleichgewicht &ndash; und die SPD applaudiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33419#h07\">&laquo;Wir m&uuml;ssen Eigentum neu denken&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33419#h08\">Finanztransaktionssteuer jetzt: 10.000 Organisationen fordern Einf&uuml;hrung im Juni 2016<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33419#h09\">Spanien braucht keine neuen K&uuml;rzungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33419#h10\">Gl&auml;serner Grenz&uuml;berg&auml;nger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33419#h11\">Der Erdogan-Versteher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33419#h12\">Fl&uuml;chtlinge &ndash; aus den Augen, aus dem Sinn?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33419#h13\">&Auml;rzte ohne Versicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33419#h14\">Landgrabbing mitten in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33419#h15\">Skandal: Monsanto spendet 500.000 Dollar an Institut, das Glyphosat f&uuml;r nicht krebserregend h&auml;lt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33419#h16\">Willkommen in der H&ouml;lle des 21. Jahrhunderts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33419#h17\">Steinmeier macht den Fischer: Noch mehr Waffen in den Libyen-Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33419#h18\">Richter mit AfD-Parteibuch hilft der NPD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33419#h19\">Warum die FP&Ouml; rechtsextrem ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33419#h20\">Forsa-Chef zum Umfragetief: So schafft es die SPD aus der Krise<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bundesregierung trickst bei Schiedsgerichten<\/strong><br>\nWirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat private Schiedsgerichte f&uuml;r Investoren bisher kritisiert. Ein internes Papier zeigt nun: Er wirbt f&uuml;r ihren Erhalt. Entgegen &ouml;ffentlicher &Auml;u&szlig;erungen von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) h&auml;lt die Bundesregierung an umstrittenen privaten Schiedsgerichten fest. In einem informellen sogenannten Non-Paper von Anfang April, das der ZEIT vorliegt, wirbt die Bundesregierung gemeinsam mit &Ouml;sterreichern, Finnen, Franzosen und Niederl&auml;ndern f&uuml;r den Erhalt privater Schiedsgerichte in der EU.<br>\nVor solchen Schiedsgerichten k&ouml;nnen ausl&auml;ndische Investoren Staaten auf Schadenersatz verklagen. Sie arbeiten meist auf der Grundlage von internationalen Abkommen, ihre Entscheidungen sind jedoch zunehmend umstritten &ndash; auch deswegen hatte der Wirtschaftsminister in der Vergangenheit &ouml;ffentlich daf&uuml;r geworben, sie in neueren Handelsvertr&auml;gen durch einen internationalen Gerichtshof zu ersetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2016-05\/schiedsgerichte-erhalt-ttip-investitionsschutz-sigmar-gabriel\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin L.K.:<\/strong> Gabriel wird in letzter Zeit niedergeschrieben, etwa zeitgleich mit seiner vorsichtigen sozialen Wende. Es ist also einerseits derzeit Vorsicht geboten beim Umgang mit kritischen Meldungen zu seiner Person in der Konzern-Presse, vor allem, da ja nicht Gabriel, sondern &ldquo;die Bundesregierung&rdquo; dieses Papier unterzeichnet hat. Schon verd&auml;chtig, dass die CDU in dem Artikel &uuml;berhaupt keine Rolle spielt. Andererseits sprechen die Fakten f&uuml;r sich: Gabriel ist, wie so oft, von vorgeblichen Grunds&auml;tzen brav zur&uuml;ck getreten hinter Merkels rote (Regierungs-) Linie. &Uuml;brigens: Selbst in der sonst sehr gem&auml;&szlig;igten, intellektuelleren Kommentarspalte der ZEIT hat sich der Ton &uuml;ber die letzten Monate deutlich versch&auml;rft, die Verbitterung ist geradezu greifbar. Die Kommentare unter dem Artikel, nach &ldquo;Leserempfehlungen&rdquo; sortiert, spiegeln sehr gut die Entt&auml;uschung &uuml;ber die SPD. (Sollte sich jeder Politiker ab und an zu Gem&uuml;te f&uuml;hren, statt ganze Armadas von Image-Beratern zu besch&auml;ftigen, wie etwa Herr Gabriel es tut.)<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das ist ungeheuerlich, Gabriel bel&uuml;gt ganz unverfroren die B&uuml;rger dieses Landes. Dann wundert sich die Politelite &uuml;ber angebliche Politikverdrossenheit. Welches Ma&szlig; an Arroganz und Verachtung muss man eigentlich besitzen, um zu glauben, die Menschen in Deutschland w&uuml;rden so etwas nicht bemerken?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wie Toys&rdquo;R&rdquo;Us seine Mitarbeiter in die Armut treibt<\/strong><br>\nWer bei Toys&rdquo;R&rdquo;Us arbeitet, wei&szlig; am Monatsanfang selten, wie viel Geld er verdienen wird. Sicher ist nur: Es wird kaum zum Leben reichen. Die Firma nutzt den Kapovaz-Trick &ndash; wie andere wohl bald auch. Vor ein paar Wochen hatte Manuela K&ouml;nigs Tochter Geburtstag. Die Mutter backte der 15-J&auml;hrigen Kuchen, z&uuml;ndete Kerzen an, blies Luftballons auf. K&ouml;nig, die mit ihren beiden Kindern am Rand einer Stadt in Sachsen lebt, kratzte au&szlig;erdem 100 Euro zusammen und schenkte sie ihrer Tochter &ndash; f&uuml;r Klamotten, die ausnahmsweise mal nicht von Takko waren. &ldquo;Das Geld war nat&uuml;rlich weg wie nix&rdquo;, erz&auml;hlt K&ouml;nig, die eigentlich anders hei&szlig;t.<br>\nK&ouml;nig, 40 Jahre, Einzelhandelskauffrau, ist angestellt bei der Spielwaren-Kette Toys&rdquo;R&rdquo;Us &ndash; und krebst am Rande des Existenzminimums. Am Monatsende hat sie nach Steuern und Sozialabgaben rund 900 Euro Gehalt auf dem Konto, manchmal auch 100 Euro weniger. Wie viel Geld genau es sein wird, wei&szlig; sie am Anfang des Monats nicht. Sie hat einen flexiblen Teilzeitarbeitsvertrag. [&hellip;]<br>\nNeun von zehn Angestellten in den deutschen Filialen der US-Spielzeugkette haben nach Informationen der &ldquo;Welt am Sonntag&rdquo; solche flexiblen Teilzeitvertr&auml;ge, mit entsprechend schwankendem Lohn. Unter den 1700 Besch&auml;ftigten soll es laut Gewerkschaft Ver.di eine signifikante Zahl an Aufstockern geben. Also Menschen, die trotz ihres Jobs Hilfe vom Staat bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article155441250\/Wie-ToysRUs-seine-Mitarbeiter-in-die-Armut-treibt.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Sogar die konservative WELT sieht diese Form der Armutsarbeitspl&auml;tze sehr kritisch &ndash; aber f&uuml;r Andrea Nahles und die SPD ist das alles kein Thema. Schlie&szlig;lich ist jede &ldquo;Erleichterung&rdquo; f&uuml;r die Arbeitgeberseite zur Verbesserung der Wettbewerbsf&auml;higkeit gewollt.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wer war das noch einmal, der den Arbeitsmarkt flexibilisiert hat und sich dann r&uuml;hmte den besten Niedriglohnsektor Europas geschaffen zu haben? Und, Deutschland geht es gut!<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Nur 1.785 Euro brutto<\/strong><br>\nDas war ja wieder mal sensationell, was die Medien k&uuml;rzlich &uuml;ber Middelhoff berichteten. Der Mann w&uuml;rde jetzt, als Teil seiner Strafe gewisserma&szlig;en, f&uuml;r eine Weile in einer Behindertenwerkstatt als Hilfskraft arbeiten. Mit dem Job k&ouml;nne er n&auml;mlich bei Haftantritt Freig&auml;nger bleiben. Uli H. aus M. las die Nachricht, klappte die Zeitung zu und biss sie umgehend in den Arsch. Wenn er das damals gewusst h&auml;tte. An der Meldung sensationalisierte man, dass Middelhoff jetzt f&uuml;r nur noch 1.785 Euro arbeite. Brutto. Und was brutto schon wenig ist, wird netto nicht mehr. So ein bitterlicher Absturz! Gut, das Geld kriegt er eh nicht, dieser Neuarme und Working Poor, weil er damit seine Privatinsolvenz finanziert. Aber darum geht es gar nicht. Es geht um etwas anders: Man spricht von Strafe und geringem Einkommen und vermeldet eine Schlagzeile. Dabei sollte anderes Schlagzeilen machen. N&auml;mlich der Umstand, dass es in diesem Land des viel zu gut organisierten Niedriglohnsektors ganz viele gibt, die f&uuml;r 1.785 Euro Bruttolohn schuften m&uuml;ssen. In Vollzeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2016\/05\/nur-1785-euro-brutto.html\">ad sinistram<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Einigung im Tarifstreit der IG Metall &ndash; ein Ergebnis, noch schlimmer als bef&uuml;rchtet<\/strong><br>\nDie Arbeitgeber und die IG Metall haben sich in K&ouml;ln auf einen Abschluss f&uuml;r das Tarifgebiet Nordrhein-Westfalen geeinigt, der auch auf die &uuml;brigen Regionen &uuml;bertragen werden soll. Vollmundig wird getitelt:  &ldquo;4,8 Prozent mehr Lohn f&uuml;r Metaller&rdquo; und die IG Metall spricht von einem Abschluss mit &ldquo;Pilotcharakter&ldquo;.<br>\nDer tats&auml;chliche Abschluss d&uuml;rfte in seiner Umrechnung, bezogen auf eine Jahreslaufzeit von 12 Monaten, so war ja die 5 Prozent Forderung gedacht, nur knapp &uuml;ber 2 Prozent liegen. Die vereinbarte Laufzeit betr&auml;gt nun 21 Monaten.<br>\nIn Wirklichkeit ist es also ein erb&auml;rmliches Ergebnis, wobei ein Konzept f&uuml;r eine gewerkschaftliche Lohnpolitik &uuml;berhaupt nicht zu erkennen ist. Au&szlig;er so einem, dass die Niedriglohnpolitik in den Exportbereichen der deutschen Wirtschaft aufrecht erhalten bleibt, die anderen L&auml;nder sich weiter verschulden m&uuml;ssen und die &Uuml;bersch&uuml;sse bei uns in den Kapitalmarkt flie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/gewerkschaftsforum-do.de\/einigung-im-tarifstreit-der-ig-metall-ein-ergebnis-noch-schlimmer-als-befuerchtet\/\">gewerkschaftsforum-do.de<\/a>\n<p>dazu: <strong>Bauarbeiter bekommen mehr Geld<\/strong><br>\nMehrfach standen die Verhandlungen kurz vor dem Scheitern. Jetzt haben sich Gewerkschaft und Arbeitgeber in der Baubranche geeinigt: Es gibt eine Gehaltserh&ouml;hung. In der vierten Runde haben sich die Tarifparteien in der deutschen Baubranche auf eine Lohnerh&ouml;hung f&uuml;r die Angestellten geeinigt. Der Abschluss f&uuml;r rund 785.000 Besch&auml;ftigte sieht eine Gehaltserh&ouml;hung von im Westen insgesamt 4,6 Prozent und im Osten von 5,3 Prozent vor. Das teilten die IG Bauen-Agrar-Umwelt und die Arbeitgeber mit.<br>\nDie Geh&auml;lter steigen in zwei Stufen: r&uuml;ckwirkend zum 1. Mai 2016 und am 1. M&auml;rz 2017. Der Tarifvertrag habe eine Laufzeit von 22 Monaten. &ldquo;Das Ergebnis ist ein Kompromiss, mit dem es sich keine Seite leicht gemacht hat&rdquo;, sagte der stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende und Verhandlungsf&uuml;hrer Dietmar Sch&auml;fers. Die 14-st&uuml;ndigen Gespr&auml;che h&auml;tten mehrfach vor dem Scheitern gestanden. Die Gewerkschaft hatte urspr&uuml;nglich 5,9 Prozent mehr Lohn gefordert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2016-05\/tarifeinigung-bauarbeiter-lohnerhoehung-ig-bau-verhandlungen\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wieder erf&auml;hrt man erst sp&auml;ter im Artikel, da&szlig; die BAU den gro&szlig;en Gewerkschaften gefolgt ist: eine Lohnerh&ouml;hung von angeblich knapp 5 Prozent, die in Wirklichkeit nur eine Lohnerh&ouml;hung von knapp &uuml;ber 2 Prozent dieses Jahr und knapp &uuml;ber 2 Prozent 2017 ist. Wobei fast 6 Prozent mit der Laufzeit von 12 Monaten gefordert wurden, also das Ergebnis weit unter der Forderung liegt. In der boomenden Baubranche (obwohl, boomt nicht die gesamte deutsche Wirtschaft mit &uuml;ber 1 Prozent Wirtschaftswachstum pro Jahr???). Auch das Eigenlob ist dasselbe wie bei ver.di und IG Metall: die Reallohnsteigerung angesichts der niedrigen Inflationsrate. Da&szlig; die Inflationsrate bei knapp &uuml;ber 0 viel zu niedrig ist und da&szlig; die EZB 2 Prozent erreichen will, die bei so mickrigen Tarifabschl&uuml;ssen in Deutschland niemals machbar sind, davon hat man bei der BAU anscheinend noch nichts geh&ouml;rt. Die Gewerkschaften sind ma&szlig;geblich mitschuldig am schlechten Zustand der Wirtschaft in der Eurozone.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Arbeitslosigkeit: Agentur f&uuml;r Arbeit will Problemf&auml;llen mehr Zeit widmen<\/strong><br>\nJobberater sollen k&uuml;nftig mehr Zeit f&uuml;r die schwierigen F&auml;lle haben &ndash; denn ihr Anteil steigt.<br>\nWer auf dem Arbeitsmarkt sehr schlechte Chancen hat, dem reicht kein F&uuml;nf-Minuten-Termin beim Arbeitsamt.<br>\nDer Mann, der in der Arbeitsagentur am Tisch sitzt, hat gleich mehrere Probleme: Er braucht einen Job, seine Stelle als Lastwagenfahrer hat er verloren. Wohl f&uuml;r l&auml;nger, denn sein F&uuml;hrerschein wurde ihm wegen Alkohols am Steuer abgenommen &ndash; schon zum zweiten Mal. &bdquo;Ich kann zwar fahren, aber ich darf nicht mehr&ldquo;, sagt er.<br>\nDer Berater der Mannheimer Arbeitsagentur schaut ihn stirnrunzelnd an. Der Jobsuchende k&ouml;nnte sich auch vorstellen, wieder als Automechaniker zu arbeiten, doch seine Ausbildung hat er im Jahr 1981 absolviert. &bdquo;Seitdem hat sich sehr viel ver&auml;ndert&ldquo;, sagt der Berater. Und fragt: &bdquo;Wie viel trinken Sie denn?&ldquo; (&hellip;)<br>\nDieser Fall ist fiktiv, der Mann auf Jobsuche ist in Wahrheit im Vorstand der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) und hei&szlig;t Raimund Becker. Er ist nach Mannheim gereist, um sich in die Situation eines Arbeitslosen einzuf&uuml;hlen und das Prozedere bei der Jobsuche mitzuerleben. Doch auch wenn der Fall nur gespielt ist: Das Problem dahinter ist ein echtes. Denn die Bundesarbeitsagentur verzeichnet immer mehr Menschen mit &bdquo;komplexeren Problemlagen&ldquo;, wie es im Fachjargon hei&szlig;t. Ulrich Manz, Vorsitzender der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung in der Mannheimer Agentur, sagt: &bdquo;Wir stellen fest, dass der Beratungs- und Betreuungsaufwand wirklich zunimmt.&ldquo;<br>\nF&uuml;r die schwierigen F&auml;lle soll k&uuml;nftig mehr Zeit da sein. &bdquo;Allen den gleichen Service zu bieten, ist nicht n&ouml;tig.&ldquo; Wer leicht zu vermitteln sei, kann und muss Manz zufolge schnell wieder aus dem System raus sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft\/arbeitslosigkeit-agentur-fuer-arbeit-will-problemfaellen-mehr-zeit-widmen-24074584\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Weitere Druckmittel<\/strong><br>\nZwangsrente mit Abschl&auml;gen, Dauer-Ein-Euro-Jobs: Arbeitsministerium schl&auml;gt noch sch&auml;rfere Hartz-IV-Repressionen vor<br>\nAngesichts der Wahlschlappe verlangte SPD-Chef Sigmar Gabriel von seiner Partei k&uuml;rzlich den Kampf f&uuml;r mehr Gerechtigkeit. Das SPD-gef&uuml;hrte Bundesministerium f&uuml;r Arbeit und Soziales (BMAS) steht unterdessen f&uuml;r das Gegenteil: Es &uuml;bermittelte den Regierungsfraktionen CDU\/CSU und SPD am 6. Mai eine &raquo;Formulierungshilfe f&uuml;r einen &Auml;nderungsantrag&laquo; zur geplanten Hartz-IV-Reform alias &raquo;Rechtsvereinfachungen&laquo; (liegt jW vor). Anstatt vom Bundesrat im M&auml;rz beanstandete Repressionen aufzuheben, will das BMAS diese demnach schlicht &raquo;rechtssicher&laquo; formulieren. Betroffen sind vor allem Alleinerziehende, &Auml;ltere und Langzeiterwerbslose.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/05-19\/019.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Helmut Schmidt im Jahr 2011 zum au&szlig;enwirtschaftlichen Gleichgewicht &ndash; und die SPD applaudiert<\/strong><br>\nEin Leser schickt mir ein kurzes Video (hier anzusehen), in dem Helmut Schmidt im Jahre 2011 unsere Position zum au&szlig;enwirtschaftlichen Gleichgewicht vollst&auml;ndig best&auml;tigt. Man muss bedenken: Das hat Helmut Schmidt zu einer Zeit gesagt, als der deutsche &Uuml;berschuss noch bei f&uuml;nf Prozent des BIP lag und China einen noch h&ouml;heren &Uuml;berschuss hatte; inzwischen sind es 8, 5 Prozent und der chinesische &Uuml;berschuss ist deutlich geschrumpft!<br>\nMan fragt sich allerdings, warum die Spitzen der SPD, Frank-Walter Steinmeier ist eindeutig zu erkennen, Helmut Schmidt so systematisch an den falschen Stellen applaudieren. Insbesondere der Satz von Schmidt, dass unsere Forderungen die Schulden der anderen L&auml;nder sind, m&uuml;sste den SPD-Spitzenpolitiker, die Helmut Schmidt in dem Video and&auml;chtig zuh&ouml;ren, in den Ohren klingen. Wer hat denn die deutsche Wettbewerbsf&auml;higkeit mit allen Mitteln erh&ouml;hen wollen? Wer r&uuml;hmt sich denn permanent selbst ob der immensen Erfolge der Agenda-Politik? Unser Leser schreibt zu dem Video: &bdquo;Die SPD applaudiert, macht weiter wie bisher und zerlegt sich selbst &ndash; bis zur Bedeutungslosigkeit.&ldquo;<br>\nHelmut Schmidt war &uuml;brigens der einzige Bundeskanzler in der gesamten deutschen Geschichte, der verstanden hat, dass internationale wirtschaftliche Zusammenarbeit sich nicht auf das Abschlie&szlig;en von Freihandelsabkommen beschr&auml;nken kann. Er hat folglich und in ganz gro&szlig;er Konsequenz in den Jahren 1977 bis 1979 in &Uuml;bereinstimmung mit den internationalen Partnern (den G 7 L&auml;ndern vor allem) vereinbart, dass die Bundesrepublik angesichts einer deutschen &Uuml;berschussposition eine expansive Finanzpolitik f&auml;hrt, um internationale Entlastung zu schaffen. Tats&auml;chlich wies Deutschland dann kurz nach dem zweitem &Ouml;lpreisanstieg einmal ein kleines Leistungsbilanzdefizit aus. Das war aber nat&uuml;rlich ein entscheidender Anlass f&uuml;r die B&uuml;chsenspanner in der FDP, die &bdquo;geistig-moralische Wende&ldquo; hin zu Helmut Kohl einzuleiten. Ich erinnere mich an einen Vortrag von Theo Waigel in Bonn kurz vor dieser omin&ouml;sen Wende, in dem der sp&auml;tere langj&auml;hrige Finanzminister den Untergang des Abendlandes beschwor, weil Deutschland mit einem Defizit im Au&szlig;enhandel nun endg&uuml;ltig auf der schiefen Bahn sei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/helmut-schmidt-im-jahr-2011-zum-aussenwirtschaftlichen-gleichgewicht-und-die-spd-applaudiert\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&laquo;Wir m&uuml;ssen Eigentum neu denken&raquo;<\/strong><br>\nLinke-Politikerin und &Ouml;konomin Sahra Wagenknecht sagt, dass wir uns vor dem Kapitalismus retten m&uuml;ssen. Sie erkl&auml;rt, wie eine neue Wirtschaftsordnung aussehen k&ouml;nnte.<br>\nIn Ihrem neuen Buch &laquo;Reichtum ohne Gier&raquo; demontieren Sie den Kapitalismus und pl&auml;dieren f&uuml;r eine soziale Marktwirtschaft. Ist der Kapitalismus aus Ihrer Sicht eine degenerierte Form von Marktwirtschaft?<br>\nJa, das kann man so ausdr&uuml;cken. Die meisten Menschen denken, dass Kapitalismus und Marktwirtschaft identisch sind &ndash; aber das stimmt nicht. Das Wesen des Kapitalismus besteht nicht darin, dass wir freie M&auml;rkte und echten Wettbewerb haben. Vielmehr haben wir eine Dominanz grosser Konzerne mit zunehmender Marktmacht. Gerade in der digitalen Wirtschaft gibt es globale Monopolisten. Datenkraken wie Google, Amazon oder Facebook zwingen kleineren Firmen, Kunden und Nutzern ihre Gesch&auml;ftsmodelle auf. Das Grundproblem des Kapitalismus ist die Degradierung von Unternehmen zu Anlageobjekten, die in erster Linie dazu da sind, immer h&ouml;here Renditen zu erwirtschaften. Echte Unternehmer dagegen, denen es um ihr Unternehmen und nicht prim&auml;r um die Vermehrung ihres Geldes geht, brauchen keinen Kapitalismus, er macht ihnen eher das Leben schwer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/ausland\/europa\/wir-muessen-eigentum-neu-denken\/story\/16436965\">Tagesanzeiger<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Finanztransaktionssteuer jetzt: 10.000 Organisationen fordern Einf&uuml;hrung im Juni 2016<\/strong><br>\nUm Ungleichheit und Steuervermeidung wirksam zu bek&auml;mpfen, m&uuml;ssen europ&auml;ische Staats- und Regierungschefs endlich die Finanztransaktionssteuer beschlie&szlig;en. In einem offenen Brief an die europ&auml;ischen Staats- und Regierungschefs dr&auml;ngen 10.000 zivilgesellschaftliche Organisationen, Gewerkschaften und Parteien aus mehr als 20 europ&auml;ischen L&auml;ndern auf die Einf&uuml;hrung der Finanztransaktionssteuer (FTS) im Juni 2016.<br>\nDetlev von Larcher, Koordinator der deutschen Kampagne &ldquo;Steuer gegen Armut&rdquo;, erkl&auml;rt: &ldquo;Die Entscheidung &uuml;ber die Finanztransaktionssteuer war bereits f&uuml;r vergangenen Dezember angek&uuml;ndigt. Die technischen Fragen sind gekl&auml;rt, und es gibt keinen Grund f&uuml;r eine weitere Verz&ouml;gerung. Notwendig ist nun ein politischer Konsens.&rdquo;<br>\nZehn europ&auml;ische Staaten &ndash; darunter auch Deutschland &ndash; verhandeln seit 2013 &uuml;ber die Einf&uuml;hrung einer Finanztransaktionssteuer im Rahmen einer sogenannten &ldquo;verst&auml;rkten Zusammenarbeit&rdquo;. Ein Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung bef&uuml;rwortet diese Steuer. Es ist h&ouml;chste Zeit, dass Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble und seine europ&auml;ischen Kollegen endlich Ernst machen und die Finanztransaktionssteuer auf dem Treffen des ECOFIN am 17. Juni 2016 in Br&uuml;ssel verabschieden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/finanztransaktionssteuer-jetzt-10000-organisationen-fordern-einfuehrung-im-juni-2016-1\/?no_cache=1&amp;cHash=629d08048c0aeb180ca9a8cf8ec2851b\">attac<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Spanien braucht keine neuen K&uuml;rzungen<\/strong><br>\nSpanien befindet sich seit 2009, als das Defizit der &ouml;ffentlichen Haushalte krisenbedingt von einem &Uuml;berschuss auf einen negativen Rekordwert von 11 % des BIP drehte, in einem Defizitverfahren der Europ&auml;ischen Union. Demgem&auml;&szlig; sollte es bis 2013 wieder auf unter 3 % des BIP abgebaut werden, was zwei unterschiedliche Regierungen mittels Ausgabenk&uuml;rzungen in allen Bereichen (inklusive Gesundheit und Bildung) und Steuererh&ouml;hungen (insbes. Mehrwertsteuer) versuchten. Zus&auml;tzlich wurde das Arbeitsrecht massiv ver&auml;ndert, mit dem Ergebnis einer Machtverschiebung bei den Kollektivvertragsverhandlungen, die eine Entwertung der L&ouml;hne favorisierte. Statt mehr vom Gleichen braucht es nun eine wohlstandsorientierte wirtschaftspolitische Alternative, die priorit&auml;r auf den Abbau der Arbeitslosigkeit sowie der sozialen und strukturellen Probleme abzielt. (&hellip;)<br>\nWenig &uuml;berraschend brachte die K&uuml;rzungspolitik nicht den gew&uuml;nschten Erfolg. Die spanische &Ouml;konomie erlitt eine zweite Rezession. 2013 erreichte die Arbeitslosenrate 26&nbsp;%, mit 3 von 10 SpanierInnen unterhalb der Armutsgef&auml;hrdungsschwelle und stark steigender Ungleichheit. Trotzdem &ndash; oder gerade deswegen &ndash; schrumpfte das Maastricht-Defizit weit weniger als angek&uuml;ndigt. Das durch die untersch&auml;tzten negativen Nachfrageeffekte verursachte Scheitern der europ&auml;ischen wirtschaftspolitischen Ausrichtung, die auf den Mythen &bdquo;expansive Austerit&auml;tspolitik&ldquo; und Wettbewerbsf&auml;higkeit via Lohnkostensenkung beruhte, wurde offensichtlich. (&hellip;)<br>\nEine alternative Budgetpolitik kann sowohl die langfristige Stabilit&auml;t der Staatsfinanzen sichern als auch bessere Ergebnisse hinsichtlich Besch&auml;ftigung, &ouml;ffentlicher Dienstleistungen und Investitionen liefern. Insbesondere sind folgende drei Aspekte zu beachten:\n<ol>\n<li>Spanien hat kein Ausgabenproblem (die Ausgabenquote liegt mit 43&nbsp;% des BIP deutlich unter dem Durchschnitt der Eurozone von 49&nbsp;% bzw. von &Ouml;sterreich mit 52 %), sondern ein Einnahmenproblem. Priorit&auml;r ist deshalb eine Steuerreform, die ein h&ouml;heres Aufkommen und eine st&auml;rkere Progression sicherstellt. Dar&uuml;ber hinaus ist eine konsequente Politik gegen Steuerbetrug notwendig.<\/li>\n<li>Mit diesen zus&auml;tzlichen Einnahmen kann die R&uuml;cknahme der K&uuml;rzungen bei den &ouml;ffentlichen Dienstleistungen sowie bei den zur Unterst&uuml;tzung des Strukturwandels notwendigen Investitionen finanziert werden. Nachdem die positiven &ouml;konomischen Auswirkungen von zus&auml;tzlichen Staatsausgaben gr&ouml;&szlig;er sind als jene von Steuererh&ouml;hungen, ergibt sich in Summe ein expansiver Effekt &ndash; anstelle eines restriktiven, der sich aus weiteren K&uuml;rzungen ergeben w&uuml;rde.<\/li>\n<li>Durch diese Multiplikatoreffekte reduzieren sich mittelfristig Defizit und Schuldenquote automatisch, sodass dieser Vorschlag mit einer stabilit&auml;tsorientierten Fiskalpolitik ebenso kompatibel ist wie mit einer ebenso wichtigen Stabilisierung der staatlichen Aktivit&auml;t (vgl. auch Abschnitt 3 der aktuellen AK-Budgetanalyse).<\/li>\n<\/ol>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/spanien-braucht-keine-neuen-kuerzungen\/\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a><\/p>\n<p>dazu: <strong>Spanien und Portugal: EU-Kommission scheut vor Strafen gegen Defizits&uuml;nder zur&uuml;ck<\/strong><br>\nSpanien und Portugal verfehlen seit Jahren das Defizitziel der EU. Statt Strafzahlungen zu verh&auml;ngen, f&auml;hrt die Europ&auml;ische Kommission einen weichen Kurs.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/eu-kommission-scheut-vor-strafen-gegen-spanien-und-portugal-zurueck-a-1092872.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> Wenn man die richtige Regierung hat, dann gibt es auch keine Strafzahlungen. Gl&uuml;ck f&uuml;r Portugal in diesem Fall, dass die konservativen Nachbarn in Spanien vor der Wahl geschont werden sollen. &Uuml;ber Strafzahlungen f&uuml;r Handels&uuml;berschu&szlig;l&auml;nder ist indes nichts bekannt. Und wie l&auml;uft&rsquo;s in Griechenland? Da straft weiterhin die Inquisistion.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>The Case For Germany Leaving The Euro #Gexit<\/strong><br>\nThe case for or against a British exit from the EU &ndash; #Brexit &ndash; is headline news. For the moment the earlier quarrel about a possible Greek exit from the Eurozone &ndash; #Grexit &ndash; seems to have taken the back seat &ndash; with one or two exceptions such as Christian Lindner, leader of Germany&rsquo;s liberal FDP. Most EU proponents are deeply concerned about these prospects and the repercussions either might have on European unity.<br>\nYet, while highly important, neither of them should distract Europe from zooming in on the real issue: the dominant and altogether destructive role of Germany in European affairs today. There can be no doubt that the German &ldquo;stability-oriented&rdquo; approach to European unity has failed dismally. It is high time for Europe to contemplate the option of a German exit from the Eurozone &ndash; #Gexit &ndash; since this might be the least damaging scenario for Europe to emerge from its euro trap and start afresh.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.socialeurope.eu\/2016\/05\/the-case-for-germany-leaving-the-euro-gexit\/\">J&ouml;rg Bibow auf Social Europe<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gl&auml;serner Grenz&uuml;berg&auml;nger<\/strong><br>\nEurop&auml;ische Informationssysteme sollen &shy;miteinander &shy;verkn&uuml;pft werden. Per Mausklick k&ouml;nnten Sicherheitsbeh&ouml;rden anhand der Fingerabdr&uuml;cke von Reisenden eine F&uuml;lle &shy;pers&ouml;nlicher Daten &shy;abrufen<br>\nIn einer Mitteilung vom 6. April hat die Europ&auml;ische Kommission eine Debatte zur &raquo;Verbesserung des polizeilichen Informationsaustauschs&laquo; angesto&szlig;en. Die Funktionsweise bestehender Datenbanken soll verbessert werden, weitere kommen hinzu. Doch das ist nicht alles: Die Informationssysteme k&ouml;nnten miteinander verbunden werden, damit Polizeien und Geheimdienste nach unentdeckten Informationen oder Auff&auml;lligkeiten unter den Datens&auml;tzen suchen k&ouml;nnen. Das Verfahren wird als &raquo;Interoperabilit&auml;t&laquo; bezeichnet, allerdings ist der Begriff nicht einheitlich definiert. Der deutsche Innenminister Thomas de Maizi&egrave;re (CDU) spricht deshalb lieber von einer &raquo;Verkn&uuml;pfung&laquo;. Am Ende stehe eine biometrische Superdatenbank, &uuml;ber die per Mausklick Angaben zu Personen und sonstige Informationen abrufbar w&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/05-18\/009.php\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Islamistische Terrorgefahr: Deutschland und USA vereinbaren mehr Datenaustausch<\/strong><br>\nBeide Seiten wollen ihren Informationsaustausch &uuml;ber gef&auml;hrliche Islamisten verst&auml;rken, sich enger &uuml;ber deren Reisebewegungen abstimmen und genauer beobachten, ob sich potenzielle Terroristen unter Fl&uuml;chtlinge mischen, um nach Europa einzureisen. Die Vereinbarung wird de Maizi&egrave;re mit Generalstaatsanw&auml;ltin Loretta Lynch am Mittwoch unterzeichnen.<br>\nDas Verh&auml;ltnis der Sicherheitsbeh&ouml;rden in den USA und Deutschland hatte durch die Aff&auml;re um die massiven Sp&auml;haktionen des US-Geheimdienstes NSA gelitten. Kritik gab es auch an der umfangreichen Datenweitergabe im Namen der Terrorbek&auml;mpfung.<br>\nDe Maizi&egrave;re hatte am Dienstag eine mehrt&auml;gige USA-Reise begonnen. Die Terrorbek&auml;mpfung geh&ouml;rt zu den zentralen Themen des Besuchs. &ldquo;Der Terrorismus bedroht uns alle, und deswegen hilft dagegen nur Standfestigkeit und internationale Kooperation&rdquo;, sagte de Maizi&egrave;re.<br>\nNach den Terroranschl&auml;gen in Paris und Br&uuml;ssel hatten die USA europ&auml;ische L&auml;nder zu einem intensiveren Austausch von Daten aufgefordert. Allein in Deutschland werden etwa 1100 Menschen dem &ldquo;islamistisch-terroristischen Personenpotenzial&rdquo; zugeordnet. Darunter sind gut 470 &ldquo;Gef&auml;hrder&rdquo; &ndash; also Menschen, denen die Polizei zutraut, dass sie einen Anschlag begehen k&ouml;nnten. Zum Teil handelt es sich dabei um R&uuml;ckkehrer aus Dschihad-Hochburgen wie Syrien oder Irak.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/thomas-de-maiziere-datenaustausch-mit-usa-soll-verstaerkt-werden-a-1092922.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das ist mal wieder typisch: Die USA rufen und diese Bundesregierung &ldquo;gehorcht&rdquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Der Erdogan-Versteher<\/strong><br>\nDer Leiter des Auslandb&uuml;ros der Konrad-Adenauer-Stiftung in der T&uuml;rkei, Colin D&uuml;rkop, hat Verst&auml;ndnis f&uuml;r das autokratische Gebahren des t&uuml;rkischen Pr&auml;sidenten Recep Erdogan. In einem Interview mit Deutschlandradio Kultur rechtfertigte er sowohl dessen faktische Ausschaltung der Opposition als auch dessen Streben nach einem Pr&auml;sidialsystem. Der Fall ruft Erinnerungen wach an &Auml;u&szlig;erungen einer anderen b&uuml;rgerlichen politischen Stiftung in einem fr&uuml;heren Fall.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1895\">annotazioni<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge &ndash; aus den Augen, aus dem Sinn?<\/strong><br>\nDie Lage der Fl&uuml;chtlinge in Griechenland ist weiterhin ernst, die EJR Mazedonien schob &uuml;berdies 11.803 Menschen nach Griechenland ab<br>\nDie Lage der Fl&uuml;chtlinge und Immigranten in Griechenland ist weiterhin ernst. Trotz der geringeren Anzahl an Neuank&ouml;mmlingen aus der T&uuml;rkei hat sich f&uuml;r die im Land Befindlichen kaum etwas ge&auml;ndert. Am Dienstag den 17. Mai wurden 16 Ank&uuml;nfte auf Kos und vier auf Lesbos vom Vortag gemeldet. Im Land befanden sich in Lagern bei der morgendlichen Z&auml;hlung nach offiziellen Angaben 54.496 Menschen. Mehr als ein Jahr nach Beginn der Fl&uuml;chtlingskrise plant der griechische Staat mit Geldern der EU zumindest, ab September die Schulausbildung f&uuml;r Fl&uuml;chtlingskinder einzuf&uuml;hren. Noch soll das Unterfangen als Pilotprojekt in Zelten oder R&auml;umen mit einer Kapazit&auml;t f&uuml;r 150 Sch&uuml;ler durchgef&uuml;hrt werden.<br>\nGenau diese L&uuml;cke hatten die freiwilligen Helfer, die zwischenzeitlich verteufelt wurden, &uuml;ber Monate gef&uuml;llt. Die Freiwilligen haben sich nun fast vollst&auml;ndig aus den &ouml;ffentlich zug&auml;nglichen Lagern entfernt. Mit ihnen verschwanden auch die meisten Journalisten. Das Fehlen der Freiwilligen hat die Journalisten angreifbarer gemacht. Sie werden von den Ordnungskr&auml;ften leichter als Fremdk&ouml;rper wahrgenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48274\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>Nur zwei Nordafrikaner erhielten im Jahr 2015 Asyl<\/strong><br>\nNordafrikaner erhielten 2015 sehr selten Asyl oder vergleichbaren Schutz &ndash; doch bei Abschiebungen gibt es Probleme. Fast die H&auml;lfte der unbegleiteten minderj&auml;hrigen Fl&uuml;chtlinge kommt aus Afghanistan<br>\nNur zwei Schutzsuchenden aus den Maghrebstaaten Marokko, Tunesien und Algerien wurde 2015 laut Auskunft der Bundesregierung Asyl gew&auml;hrt. Das geht aus einer Antwort auf eine kleine Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke f&uuml;r die Linke-Fraktion im Bundestag hervor, die der &ldquo;Welt&rdquo; vorliegt. Das Grundrecht auf Asyl ist das einzige Grundrecht, das nur Ausl&auml;ndern zusteht. Weder Krieg noch Hunger noch Krankheit noch Perspektivlosigkeit begr&uuml;nden den in Artikel 16 Grundgesetz festgeschriebenen Anspruch auf Asyl. Er ist den politisch Verfolgten vorbehalten.<br>\nDar&uuml;ber hinaus wurde 31 B&uuml;rgern dieser Staaten laut Bundesregierung Fl&uuml;chtlingsschutz &ndash; nach Paragraf 3 Asylgesetz in Anwendung der Genfer Konvention &ndash; gew&auml;hrt. Bei weiteren 22 Asylbewerbern aus dem Maghreb wurde ein sogenannter subsidi&auml;rer Schutz (&Uuml;berpr&uuml;fung schon nach einem Jahr) gew&auml;hrt beziehungsweise ein Abschiebungsverbot festgestellt. Alles in allem hat das Bundesamt f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge (BAMF) im Jahr 2015 insgesamt 2605 Entscheidungen &uuml;ber Asylantr&auml;ge von Angeh&ouml;rigen der drei nordafrikanischen Staaten getroffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article155470155\/Nur-zwei-Nordafrikaner-erhielten-im-Jahr-2015-Asyl.html\">Welt Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&Auml;rzte ohne Versicherung<\/strong><br>\nWenn bei einer Behandlung etwas schiefl&auml;uft, dann ist der Arzt haftpflichtversichert. Davon gehen die meisten Patienten aus. Doch die Realit&auml;t sieht oft anders aus. Denn immer mehr &Auml;rzte haben keinen Versicherungsschutz &ndash; und keiner kontrolliert es.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/frontal-21\/schutzlos-beim-doktor-aerzte-ohne-versicherung-43542864.html\">frontal21<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Landgrabbing mitten in Deutschland<\/strong><br>\nDer Agrarminister paktiert lieber mit Gro&szlig;molkereien, statt sich um die Bauern zu k&uuml;mmern. Es stimmt wohl: Der Bund setzt aufs H&ouml;festerben. Wenn man Politiker an der Verwirklichung ihrer Ziele messen soll, ist Agrarminister Christian Schmidt (CSU) der High Performer des Bundeskabinetts: Das zeigt sich in der Milchkrise. Denn als vor der Abschaffung der Quotenregelung kritische Organisationen wie die Arbeitsgemeinschaft b&auml;uerlicher Landwirtschaft (AbL) und der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) vor Preiseinbr&uuml;chen warnten und neue, smartere Instrumente der Mengensteuerung vorschlugen, wies er das zur&uuml;ck. Die h&auml;tten ja blo&szlig; &bdquo;die Erhaltung m&ouml;glichst vieler Milchbetriebe zum Ziel&ldquo;, erkl&auml;rte Schmidts Fachreferent. Durch solche Pl&auml;ne w&uuml;rde &bdquo;der Strukturwandel gehemmt&ldquo;, eine &bdquo;effiziente Ressourcenallokation&ldquo;, also Anh&auml;ufung von Landbesitz und Produktion, bleibe aus. &bdquo;Der Bund setzt auf das H&ouml;festerben&ldquo;, so &uuml;bersetzt Niedersachsens Agrarminister Christian Meyer (Gr&uuml;ne) das. Wahrscheinlich hat er Recht. Denn durch Schmidts Stillhalten hat die Marktkrise seither katastrophale Ausma&szlig;e angenommen: Seit Ende der Quote st&uuml;rzt der Erzeugerpreis ins Bodenlose.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Kommentar-Niedrige-Milchpreise\/!5305758\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Skandal: Monsanto spendet 500.000 Dollar an Institut, das Glyphosat f&uuml;r nicht krebserregend h&auml;lt<\/strong><br>\nSchon heute oder morgen entscheidet die EU &uuml;ber die weitere Zulassung des wahrscheinlich krebserregenden Pestizids Glyphosat. Erst am Montag vermeldete eine neue Studie von FAO\/WHO, dass Glyphosat angeblich doch nicht krebserregend sei. Doch wie der Guardian jetzt aufdeckt, arbeitet der Vorsitzende der FAO\/WHO-Arbeitsgruppe gleichzeitig f&uuml;r ein Institut, das von Monsanto eine 500.000$-Spende bekam. Ein Skandal!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/blog.campact.de\/2016\/05\/skandal-monsanto-spendet-500-000-dollar-an-institut-das-glyphosat-fuer-nicht-krebserregend-haelt\/\">Campact!<\/a>\n<p>dazu: <strong>Zufall?<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160519_quer.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160519_quer_th.jpg\" alt=\"Monsanto spendet 500.000 Dollar an Institut, das Glyphosat f&uuml;r nicht krebserregend h&auml;lt\" title=\"Monsanto spendet 500.000 Dollar an Institut, das Glyphosat f&uuml;r nicht krebserregend h&auml;lt\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/quer\/photos\/a.10150326943945728.336937.103687920727\/10153400079205728\/?type=3&amp;theater\">quer via Facebook<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Willkommen in der H&ouml;lle des 21. Jahrhunderts<\/strong><br>\nKeine Sorge. Google, Facebook und die EU-Kommission werden uns retten. Bestimmt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/philipp-von-becker\/willkommen-in-der-hoelle-des-21-jahrhunderts\">der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Ein ebenso schwarzhumoriger wie ehrlicher Blick auf die Gegenwart. Der Autor Philipp von Becker hat k&uuml;rzlich auch ein spannendes Buch vorgelegt: &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.passagen.at\/cms\/index.php?id=62&amp;isbn=9783709201640&amp;L=1\">Der neue Glaube an die Unsterblichkeit<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Steinmeier macht den Fischer: Noch mehr Waffen in den Libyen-Krieg<\/strong><br>\nDas hatte die Anti-Gaddafi-Koalition unter F&uuml;hrung der USA damals prima hingekriegt: Kr&auml;ftig wurde im Libyen-Krieg gebombt. Unterst&uuml;tzt wurden vom Westen gern auch Islamisten der brutalen Art, bevorzugt waren Reaktion&auml;re, wenn nur Gaddafi, der einen eigenen Weg gehen wollte, bei dieser Kur versterben w&uuml;rde. Mission accomplished! konnten die vereinigten Interventen melden: Gaddafi tot. Land kaputt. B&uuml;rgerkrieg bis heute. Und noch einen sch&ouml;nen Neben-Effekt hatte die &bdquo;Demokratisierung&ldquo; Libyens: Jede Menge Waffen wurden und werden aus Libyen exportiert: Das Land sei ein gro&szlig;er Waffenlieferant f&uuml;r Konfliktherde wie Mali und das B&uuml;rgerkriegsland Syrien, stellte ein Bericht der UNO fest. Ja, sagen da die Weisen aus dem Abendland, wenn Waffen aus dem Land verschwinden, dann m&uuml;ssen doch die Arsenale wieder aufgef&uuml;llt werden! So war jedenfalls die Meinung auf einer diffusen &bdquo;Stabilisierungskonferenz f&uuml;r Libyen&ldquo; in Wien: Das Waffenembargo soll aufgehoben werden, um eine &bdquo;neue&ldquo; libysche US-Vertretung, &bdquo;Regierung der Nationalen Einheit&rdquo; genannt, zu unterst&uuml;tzen. Au&szlig;enminister Steinmeier: &bdquo;Die Regierung h&auml;ngt noch an Sicherheits-Arrangements mit verschiedenen Milizen. Was sie braucht, sind eigene, loyale Sicherheitskr&auml;fte.&ldquo; Und nat&uuml;rlich hat er deutsche Hilfe bei der Ausbildung der &bdquo;loyalen Sicherheitskr&auml;fte&ldquo; angeboten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/-haupt-ueberschrift--7.html\">Rationalgalerie<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Richter mit AfD-Parteibuch hilft der NPD<\/strong><br>\nDer NPD ist es mit Hilfe eines Einzelrichters am Landgericht Dresden gelungen, einem NPD-kritischen Wissenschaftler den Mund zu verbieten. Bei dem Wissenschaftler handelt es sich um Steffen Kailitz, 47, einen renommierten Extremismusforscher des Dresdner Hannah-Arendt-Instituts. Kailitz war im M&auml;rz im NPD-Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht als viel beachteter Sachverst&auml;ndiger aufgetreten, und hatte f&uuml;r ein Parteiverbot pl&auml;diert. Die Wiederholung seiner Darlegungen in Karlsruhe wurde ihm nun vom Richter in Dresden verboten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/rechtsextremismus-richter-mit-afd-parteibuch-hilft-der-npd-1.2998185\">Heribert Prantl in der S&uuml;ddeutschen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Warum die FP&Ouml; rechtsextrem ist<\/strong><br>\nVon zahlreichen Medien und politischen Beobachtern werden die &ldquo;Freiheitlichen&rdquo; weiterhin als rechtspopulistisch relativiert &ndash; Ein Einspruch<br>\nDer Grad zwischen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus ist oftmals nicht ganz klar. Fakt ist jedoch, dass Ersteres als problematischer betrachtet wird als Letzteres. W&auml;hrend Rechtspopulismus teils harmlos in Erscheinung tritt, mit bestimmten Klischees spielt und nicht selten mit Meinungsfreiheit gerechtfertigt wird, ist Rechtsextremismus stets demokratiefeindlich, ja menschenfeindlich. W&auml;hrend etwa so manches, was auch Parteien wie die CSU von sich geben, eindeutig als rechtspopulistisch einstufen ist, ist jedem klar, dass etwa die NPD ein rechtsextremer Verein ist. Nichtsdestotrotz treten andere politische Akteure im Gewand des Rechtspopulismus in Erscheinung, w&auml;hrend sie eindeutig rechtsextreme Positionen vertreten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48275\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>FP&Ouml; unterst&uuml;tzt Nationalismus auf dem Balkan<\/strong><br>\nDie in der Mehrheit von Serben bewohnte Republika Srpska ist seit dem Daytoner Friedensvertrag 1995 Teil von Bosnien-Herzegowina. Doch bekannte FP&Ouml;-Politiker unterst&uuml;tzen Nationalisten und deren Abspaltungstendenzen in der Teilrepublik. Der Hohe Repr&auml;sentant der UNO &ndash; Valentin Inzko &ndash; warnt vor dem &Uuml;berschreiten einer roten Linie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/oesterreich-fpoe-unterstuetzt-nationalismus-auf-dem-balkan.1773.de.html?dram:article_id=354397\">Deutschlandfunk<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Forsa-Chef zum Umfragetief: So schafft es die SPD aus der Krise<\/strong><br>\n19 Prozent f&uuml;r die SPD im aktuellen Stern-RTL-Wahltrend &ndash; der niedrigste Wert seit 24 Jahren. Der Zustand des Patienten ist kritisch. Aber Manfred G&uuml;llner, Chef des Meinungsforschungsinstituts Forsa, w&uuml;rde die Sozialdemokraten nicht aufgeben. Im Gespr&auml;ch mit t-online.de erkl&auml;rt er, wie man der SPD wieder Leben einhauchen k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/parteien\/id_77869950\/forsa-chef-zum-umfragetief-so-schafft-es-die-spd-aus-der-krise.html\">T-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Forsa empfiehlt der SPD also das Thema &ldquo;Innovation&rdquo;, aber blo&szlig; nichts mit sozialer Gerechtigkeit oder gar so abgehoben Themen wie Altersarmut, denn schlie&szlig;lich wurde die &ldquo;soziale Sicherung&rdquo; &ndash; gemeint ist: die rasant wachsende Armut &ndash; &ldquo;im Konsens geregelt&rdquo; (fehlt noch der Hinweis &ldquo;alternativlos&rdquo;). Supertipps von G&uuml;llner, mit denen die SPD durchaus einstellige Prozentwerte anpeilen kann. Gabriel wird das schon schaffen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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