{"id":33459,"date":"2016-05-20T16:22:04","date_gmt":"2016-05-20T14:22:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33459"},"modified":"2016-05-20T16:22:04","modified_gmt":"2016-05-20T14:22:04","slug":"hinweise-des-tages-2628","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33459","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33459#h01\">So schnell gilt man in der T&uuml;rkei als Terrorist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33459#h02\">Europ&auml;ische Konjunktur im Fr&uuml;hjahr 2016 &ndash; erneuter R&uuml;ckschlag &ndash; Teil 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33459#h03\">Widerstand gegen harten Sparkurs: Spaniens vorbildliche S&uuml;nden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33459#h04\">Im Windschatten der Krise: Gewerkschaftsrechte europaweit in Bedr&auml;ngnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33459#h05\">Einkommensverteilung: Die Mitte schwindet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33459#h06\">Der Finanz-Tsunami nimmt seinen Lauf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33459#h07\">Frivole Kaufpr&auml;mie vom Staat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33459#h08\">CO2-Emissionen: 30 Automodelle fallen bei Verbrauchstest durch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33459#h09\">NATO finalises military build-up to counter Russia<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33459#h10\">Seymour Hersh: &ldquo;Im Sinn einer Antiterrorstrategie ist unsinnig, was wir tun&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33459#h11\">Drohnenangriffe, NSA-Spionage, wie bitte?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33459#h12\">Poroschenkos Schandtaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33459#h13\">Hilfstruppen gegen Moskau (III)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33459#h14\">Propaganda an der Heimatfront<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33459#h15\">Pr&auml;sident von Venezuela warnt vor neuer Terror-Operation &ldquo;Condor&rdquo; gegen Linke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33459#h16\">Die Notdurft der Anderen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33459#h17\">Sanders hat keine Chance &ndash; macht aber weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33459#h18\">Bl&ouml;de Demokratie!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33459#h19\">Warum Kern die SP&Ouml; nicht retten kann und uns das nicht egal sein sollte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33459#h20\">Zu guter Letzt: Mehrheit f&uuml;r Steinmeier<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>So schnell gilt man in der T&uuml;rkei als Terrorist<\/strong><br>\nDas t&uuml;rkische Parlament hat &uuml;ber die Immunit&auml;t prokurdischer Abgeordneter entschieden. Die &ldquo;Welt&rdquo; hat exklusiv Dutzende Anklageschriften ausgewertet &ndash; und ist auf bizarre Beweisf&uuml;hrungen gesto&szlig;en. [&hellip;]<br>\nInsgesamt hatten sich bis zum 24. Dezember vergangenen Jahres aus der laufenden und fr&uuml;heren Legislaturperioden 330 Antr&auml;ge auf Aufhebung der Immunit&auml;t angesammelt, darunter 182 gegen Abgeordnete der HDP. F&uuml;nf Monate sp&auml;ter hat sich die Gesamtzahl auf 667 verdoppelt. Zwei Drittel der neuen Antr&auml;ge richten sich gegen HDP-Abgeordnete. Die HDP bezeichnet diesen sprunghaften Anstieg als &ldquo;fabrikm&auml;&szlig;ige Produktion&rdquo; &ndash; wom&ouml;glich auf Anweisung von Erdogan. Und niemand wei&szlig;, wie viele F&auml;lle es am Ende sein w&uuml;rden &ndash; denn entscheidend w&auml;re nicht der Tag der Parlamentsabstimmung, sondern der Tag, an dem die Verfassungs&auml;nderung in Kraft tr&auml;te.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article155522308\/So-schnell-gilt-man-in-der-Tuerkei-als-Terrorist.html\">Welt Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Europ&auml;ische Konjunktur im Fr&uuml;hjahr 2016 &ndash; erneuter R&uuml;ckschlag &ndash; Teil 2<\/strong><br>\nWas wir gestern f&uuml;r die Industrie gesagt haben, gilt sinngem&auml;&szlig; auch f&uuml;r die Bauwirtschaft. Die Bauproduktion, die im Winter einen kurzen H&ouml;hepunkt verzeichnete, ist im M&auml;rz wieder deutlich zur&uuml;ckgefallen. Das gilt f&uuml;r Deutschland und f&uuml;r Frankreich sowie f&uuml;r die EWU insgesamt. Das best&auml;tigt die Hypothese, dass es der europaweit milde Winter war, der f&uuml;r einen kurzen Aufschwung bei den saisonbereinigten Zahlen gesorgt hat, weil die Saisonbereinigung aufgrund ihrer Konstruktion einen Normalwinter unterstellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/europaeische-konjunktur-im-fruehjahr-2016-erneuter-rueckschlag-teil-2\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Widerstand gegen harten Sparkurs: Spaniens vorbildliche S&uuml;nden<\/strong><br>\nK&uuml;rzlich waren sie noch Vorbilder, jetzt werden Spanier und Portugiesen beschimpft. Dabei machen sie nichts anderes als vorher: die Wirtschaft ankurbeln, statt wie irre zu sanieren. S&uuml;ndigen f&uuml;r Fortgeschrittene. Es ist gerade ein paar Monate her, da durfte Mariano Rajoy nach Berlin kommen, sich von Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble umarmen und als ultimatives Vorbild vorf&uuml;hren lassen. Daf&uuml;r, wie man mit hartem Sparen und Reformieren eine Wirtschaft ankurbelt. F&uuml;r selbiges galt es schlie&szlig;lich damals die Griechen, sagen wir, mit leichtem Nachdruck zu begeistern. Da kam der Spanier ganz gelegen.<br>\nPasado. Seit Tagen ist zu lesen, dass die Spanier Defizits&uuml;nder seien &ndash; eine religi&ouml;s-&ouml;konomische Wortsch&ouml;pfung, die es nur in Deutschland gibt. Weil sie ihre Staatshaushalte angeblich nicht schnell genug sanieren, und das schon seit Langem. Weshalb ganze Kl&ouml;ster deutscher Sittenw&auml;chter, k&uuml;rzlich noch Ibero-Fans, die EU-Kommission diese Woche daf&uuml;r beschimpften, die Spanier noch immer nicht bestrafen zu wollen. S&uuml;nde ist S&uuml;nde. Heiliger Vater. Na, was denn jetzt? Sind die Spanier Sch&auml;ubles Kuschelfreunde? Oder S&uuml;nder? Die Aufl&ouml;sung hat es wom&ouml;glich in sich.<br>\nNun k&ouml;nnte eine Antwort ja sein, dass Spanier wie Portugiesen letztes Jahr gew&auml;hlt haben, seitdem schlecht oder nur kommissarisch regiert werden, deshalb die Staatsdefizite hochschnellen und die Wirtschaft taumelt. So versucht es mancher Berichterstatter zu deuten. Quatsch. Dass das spanische Staatsdefizit 2015 mit f&uuml;nf Prozent des Bruttoinlandsprodukts erneut &uuml;ber dem EU-Wunschwert von drei Prozent liegen w&uuml;rde, stand lange vor den Wahlen im Herbst fest, als Rajoy von Sch&auml;uble noch umarmt wurde. Seitdem hat sich da so viel nicht ver&auml;ndert. Auch nicht wirtschaftlich: trotz des Wahl-Patts entwickelt sich das Gesch&auml;ftsklima in Spanien nach Umfragen nicht schlechter als bei uns, dem aktuellen Hort wirtschaftsreligi&ouml;ser Vorbildlichkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/spanien-verweigert-harten-sparkurs-thomas-fricke-kolumne-a-1093159.html\">Thomas Fricke auf Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Im Windschatten der Krise: Gewerkschaftsrechte europaweit in Bedr&auml;ngnis<\/strong><br>\nSeit Beginn der Finanzmarkt-und Wirtschaftskrise gehen Regierungen in immer mehr L&auml;ndern Europas daran, im Zuge vermeintlicher &bdquo;Krisenl&ouml;sungspolitiken&ldquo; Gewerkschaftsrechte empfindlich einzuschr&auml;nken. Diese Angriffe gestalten sich vielschichtig, je nachdem, wo sich gerade M&ouml;glichkeiten auftun. Sie folgen zwar keinem einheitlichen Muster, sind jedoch unverkennbar von einschl&auml;gigen europ&auml;ischen Politikempfehlungen flankiert. Gewerkschaften und deren Gestaltungsm&ouml;glichkeiten geraten so immer mehr ins Abseits. Damit stehen Kernelemente des demokratischen Grundger&uuml;sts in Europa zur Disposition, wenn nicht bald &bdquo;die Stopptaste gedr&uuml;ckt wird&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1879\">annotazioni<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Einkommensverteilung: Die Mitte schwindet<\/strong><br>\nDer Anteil der mittleren Einkommen in Deutschland ist seit Jahren r&uuml;ckg&auml;ngig &ndash; die Kluft zwischen Arm und Reich vergr&ouml;&szlig;ert sich. Besonders in der Gruppe der 18- bis 30-J&auml;hrigen w&auml;chst die Zahl der Einkommenschwachen. Die Mitte muss wieder gest&auml;rkt werden, fordert der klartext.<br>\nZwar ist die Bundestagswahl erst in &uuml;ber einem Jahr, dennoch steht fest, dass bei den meisten Parteien die Zielgruppe wohl die sogenannte Mitte sein wird. Doch diese Mitte, um die die Parteien buhlen, ist eine Gruppe die stets kleiner wird. Denn trotz wirtschaftlichen Aufschwungs leben unter uns immer mehr Einkommensschw&auml;chere auf der einen Seite als auch Einkommensst&auml;rkere auf der anderen Seite. Aufschwung kommt, Krise geht. Doch die Spaltung unserer Gesellschaft schreitet unaufhaltsam fort. Die Mitte schwindet.<br>\nDoch die Polarisierung der Einkommen kommt nicht einfach daher. Sie ist das Ergebnis des politisch forcierten Ausbaus des Niedriglohnsektors, atypischer und prek&auml;rer Besch&auml;ftigungsformen nach der Jahrtausendwende. Zudem haben steuerliche Privilegien hoher Einkommen ma&szlig;geblich zu der Spreizung der L&ouml;hne beigetragen. Falsche politische Weichenstellungen sind Hauptursache f&uuml;r diese soziale Schieflage.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160520-DGB.gif\" alt=\"Einkommensverteilung: Die Mitte schwindet\" title=\"Einkommensverteilung: Die Mitte schwindet\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++8f48323e-1e70-11e6-a57d-52540023ef1a\">DGB Klartext<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der Finanz-Tsunami nimmt seinen Lauf<\/strong><br>\nDie gegenw&auml;rtige Lage auf den Finanzm&auml;rkten ist erheblich instabiler als zu irgendeinem Zeitpunkt seit der Jahrtausendwende<br>\nDie relative Ruhe an den Finanzm&auml;rkten in den vergangenen Wochen und Monaten hat viele Menschen glauben lassen, die Lage habe sich nach den Turbulenzen zu Jahresbeginn entspannt und sei doch nicht so ernst ist wie zun&auml;chst angenommen. Sie irren. Die gegenw&auml;rtige Lage ist erheblich instabiler als zu irgendeinem Zeitpunkt seit der Jahrtausendwende und birgt erhebliche Gefahren in sich.<br>\nAcht Jahre sind vergangen, seit das globale Finanzsystem unmittelbar vor dem Zusammenbruch stand. Statt die Schuldigen &ndash; skrupellose Spekulanten in den F&uuml;hrungsetagen der Finanzindustrie &ndash; zur Rechenschaft zu ziehen, erkl&auml;rten die Regierungen in aller Welt die gro&szlig;en Finanzinstitute f&uuml;r &ldquo;too big to fail&rdquo; und retteten sie mit Hilfe von Steuergeldern, also dem Geld arbeitender Menschen.<br>\nUm die dadurch entstandenen riesigen L&ouml;cher in den Staatshaushalten zu stopfen, b&uuml;rdeten sie die Folgen dieser Politik ebenfalls der arbeitenden Bev&ouml;lkerung auf. Unter dem Banner der &ldquo;Austerit&auml;tspolitik&rdquo; senkten sie deren Lebensstandard und zwangen sie, Einbu&szlig;en aller Art hinzunehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48299\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Frivole Kaufpr&auml;mie vom Staat<\/strong><br>\nDer Bund will neue Elektroautos mit einem Listenpreis von bis zu 60 000 Euro f&ouml;rdern. Das ist frivol. Wer sich f&uuml;r so viel Geld ein Fahrzeug kaufen kann, braucht kein Geld vom Staat. Besonders dreist ist es von der Koalition, die Pr&auml;mie am Bundestag vorbei in Kraft zu setzen. Die Mittel werden einfach aus einem Fonds f&uuml;r Klimaschutz abgezwackt. Das erspart anstrengende Debatten &uuml;ber ein Gesetz, das den Haushalt belastet. Parlament kalt gestellt, Autokonzernen mehrere Hundert Millionen Euro zugeschanzt: So l&auml;uft das bei Schwarz-Rot.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/aktuelle-kommentare\/elektroautos-frivole-kaufpraemie-vom-staat,30085308,34260678.html\">FR Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>CO2-Emissionen: 30 Automodelle fallen bei Verbrauchstest durch<\/strong><br>\nDas Verkehrsministerium hat Messungen an mehreren Automodellen durchf&uuml;hren lassen. Bei 30 Pkw wurden laut SPIEGEL-Informationen verd&auml;chtig hohe CO2-Emissionen gemessen. Sie verbrauchen mehr Sprit als angegeben. [&hellip;]<br>\nDiese &Uuml;berschreitung ist brisant: Gerichte haben in vergleichbaren F&auml;llen schon bei zehn Prozent h&ouml;herem Verbrauch die R&uuml;cknahme von Fahrzeugen angeordnet. Opel erkl&auml;rte auf Anfrage, eigene Tests im Rahmen der Produktionskontrolle h&auml;tten keine Abweichungen von offiziellen Angaben zum CO2-Aussto&szlig; ergeben. Bei h&ouml;herem Verbrauch m&uuml;sste der Staat auch h&ouml;here Kfz-Steuern berechnen. Autokonzerne m&uuml;ssten also nachzahlen, wenn ihnen falsche CO2-Emissionen nachgewiesen werden. &ldquo;Nach unseren Berechnungen bel&auml;uft sich die Summe allein f&uuml;r 2016 auf 2,2 Milliarden Euro&rdquo;, sagt DUH-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer J&uuml;rgen Resch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/auto\/aktuell\/abgas-skandal-30-automodelle-fallen-bei-verbrauchstest-durch-a-1093191.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>NATO finalises military build-up to counter Russia<\/strong><br>\nNATO foreign ministers began finalising the alliance&rsquo;s biggest military build-up since the end of the Cold War yesterday (19 May), in order to counter what they see as a more aggressive and unpredictable Russia. NATO chief Jens Stoltenberg said the two-day meeting would address &ldquo;all the important issues&rdquo; to prepare for a &ldquo;landmark&rdquo; summit in Poland in July. There, NATO leaders will formally endorse the revamp which puts more troops into Eastern European member states as part of a &ldquo;deter and dialogue&rdquo; strategy, meant to reassure allies they will not be left in the lurch in any repeat of the Ukraine crisis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.euractiv.com\/section\/global-europe\/news\/nato-finalises-military-build-up-to-counter-russia\/?nl_ref=13290801\">Euractiv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> Die kalten Krieger sind sich wohl einig. Die Eskalation wird weiter vorangetrieben und wir entfernen uns immer weiter von der Ideen einer multipolaren Welt. Wo ist eigentlich das von Frank-Walter Steinmeier angek&uuml;ndigte aussenpolitische Konzept der Bundesregierung?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Seymour Hersh: &ldquo;Im Sinn einer Antiterrorstrategie ist unsinnig, was wir tun&ldquo;<\/strong><br>\nDer Journalist schildert, wie das US-Milit&auml;r Barack Obamas Politik konterkarierte und im Stillen mit der syrischen Armee kooperierte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000037264673\/Seymour-Hersh-Im-Antiterrorsinn-ist-es-einfach-unsinnig-was-wir\">derstandard.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Drohnenangriffe, NSA-Spionage, wie bitte?<\/strong><br>\nDie Bundesregierung &amp; die US-Regierung haben gestern ein neues Datenaustausch-Abkommen &uuml;ber deutsche &ldquo;Gef&auml;hrder&rdquo; unterzeichnet. &ldquo;Gef&auml;hrder&rdquo; sind Menschen, die von deutschen Sicherheitsbeh&ouml;rden verd&auml;chtigt werden, Terroranschl&auml;ge zu begehen. Wie stellt man sicher, dass diese Deutschen nicht Opfer von US-Drohnenangriffen werden? Das US-Milit&auml;r t&ouml;tet Menschen schlie&szlig;lich auf Verdacht. Das Bundesinnenministerium tut so, als wisse man davon nichts. Auch von NSA-Aktivit&auml;ten in Deutschland ist der Bundesregierung weiterhin nix bekannt&hellip; Nichts.<br>\nAusschnitt aus der BPK vom 18. Mai 2016<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=mCOBFSaVtM4\">Jung und naiv via YouTube<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Poroschenkos Schandtaten<\/strong><br>\nDie ukrainische Politikerin Larissa Schessler hat einen offenen Brief an Angela Merkel geschrieben. Offiziell nahm niemand davon hierzulande Notiz<br>\nIn der Politik der Ukraine spielten Frauen bisher keine Rolle &ndash; von Julia Timoschenko mal abgesehen. Nun stehen zwei im Rampenlicht. Die eine &ndash; Susana Dschamaladinowa, die sich Jamala nennt &ndash; gewann als singende Geschichtsklitterin am Samstag den Eurovision Song Contest (ESC). Von Pr&auml;sident Petro Poroschenko wurde sie daf&uuml;r am Montag mit dem Titel &raquo;Volksk&uuml;nstlerin der Ukraine&laquo; ausgezeichnet. Die andere &ndash; Larissa Schessler &ndash; tritt als Vorsitzende des im Dezember 2014 in Moskau gegr&uuml;ndeten Verbandes der ukrainischen Emigranten und Gefangenen (SPPU) vor die Kameras. Wenn das von Expremier Nikolai Asarow im August 2015 in Moskau gegr&uuml;ndete &raquo;Komitee zur Rettung der Ukraine&laquo; dort Pressekonferenzen abh&auml;lt, sitzt die dunkelhaarige kleine Frau in der Regel mit am Tisch.<br>\nLarissa Schessler geh&ouml;rt der 1996 entstandenen und von Natalja Witrenko gef&uuml;hrten Progressiven Sozialistischen Partei der Ukraine (PSPU) an, die noch nie &uuml;ber einen Sitz im Kiewer Parlament verf&uuml;gte. Schessler richtete am 28. April einen offenen Brief an die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), der &ndash; nicht unerwartet &ndash; sowohl unbeantwortet als auch unbeachtet blieb. Jedenfalls nahm keine deutsche Zeitung davon Notiz. In ihrem Schreiben machte die Menschen- und B&uuml;rgerrechtlerin unter anderem darauf aufmerksam, dass am 17. M&auml;rz in Kiew bei einer friedlichen Demonstration f&uuml;r die Integration slawischer V&ouml;lker mehrere Personen von rechten Schl&auml;gern brutal attackiert worden seien. Die Miliz schaute demonstrativ weg und mischte sich nicht ein. Wassyl Wolga, einer der linken Organisatoren, wurde ebenfalls zusammengeschlagen, was durchaus als Warnung zu verstehen war: Schaut her, das passiert jedem, der eine andere als die vorgeschriebene Meinung vertritt. (&hellip;)<br>\nLarissa Schessler schl&auml;gt der Kanzlerin vor, eine Konferenz abzuhalten, auf der ehemalige H&auml;ftlinge dieser illegalen Einrichtungen und der Lager der sogenannten Freiwilligenbataillone &raquo;Ajdar&laquo;, &raquo;Schachtjorsk&laquo;, &raquo;Tornado&laquo; und &raquo;Donbass&laquo; Zeugnis ablegten. Sie k&ouml;nnen berichten, wie in einem mit der EU assoziierten Staat gefoltert und die Menschenw&uuml;rde systematisch mit F&uuml;&szlig;en getreten werde. Als Zeugen benennt Schessler namentlich den franz&ouml;sischen Schriftsteller und Journalisten Iouri Iourtchenko, den Oberpriester Wladimir Marezki und den Charkiwer Unternehmer Alexej Lukjanow, die gefangenommen und ausgetauscht worden sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/05-19\/012.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Hilfstruppen gegen Moskau (III)<\/strong><br>\nBerlin baut seine Zusammenarbeit mit dem Medschlis der Krimtataren trotz dessen Verwicklung in Gewaltaktionen aus. Erst k&uuml;rzlich ist der Vorsitzende des Medschlis, Refat Tschubarow, zu politischen Gespr&auml;chen im Ausw&auml;rtigen Amt gewesen. Dem Treffen stand nicht entgegen, dass Tschubarow im September eine eigenm&auml;chtige Blockade des ukrainischen Handels mit der Krim angek&uuml;ndigt hatte &ndash; und auch nicht, dass Tschubarow im Oktober die f&uuml;r die Krim-Bev&ouml;lkerung sch&auml;dlichen Folgen der Tataren-Blockade, n&auml;mlich Mangel und empfindliche Preiserh&ouml;hungen bei Grundnahrungsmitteln, ausdr&uuml;cklich gepriesen hatte. Sogar die Sprengung von Strommasten durch Aktivisten aus dem Umfeld des Medschlis, die die Krim in hohem Ma&szlig; von der Stromversorgung abgeschnitten hat, l&auml;sst das deutsche Au&szlig;enministerium nicht auf Distanz zu der Vereinigung gehen. Deutsche Ethno-Organisationen haben schon vor Jahren gute Beziehungen zu Tschubarow und zu seinem Amtsvorg&auml;nger Mustafa Dschemiljew aufgebaut, die von 2010 an intensiviert wurden, um nach dem Regierungswechsel in Kiew antirussische Kreise in der Ukraine zu st&auml;rken. Die Kooperation mit dem Medschlis-Milieu, das unter den Tataren auf der Krim durchaus umstritten ist, erfolgt in enger Abstimmung mit den USA, der T&uuml;rkei unter Erdo&#287;an und anderen NATO-Staaten. Die Parallelit&auml;t von Kooperation mit den Krimtataren und deren teils gewaltt&auml;tigen Protesten erinnert an die Entwicklung im Fr&uuml;hjahr 2013 in der Ukraine.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59370\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Propaganda an der Heimatfront<\/strong><br>\nVerteidigungsministerium ver&ouml;ffentlicht Bericht der Jugendoffiziere 2015<br>\nDer Presse- und Informationsstab des Bundesverteidigungsministeriums hat j&uuml;ngst den T&auml;tigkeitsbericht der Jugendoffiziere f&uuml;r das Kalenderjahr 2015 ver&ouml;ffentlicht. In ihren Reporten dokumentieren die derzeit 80 aktiven von potentiell 94 hauptamtlichen &bdquo;&Ouml;ffentlichkeitsarbeitern&ldquo; der Bundeswehr einerseits ihre Propaganda- und Indoktrinationsarbeit in Schulen und anderen Institutionen sowie ihre Kontakte zu zivilen Organisationen in der Bundesrepublik, wie etwa zum Unternehmerverband Berlin-Brandenburg und zur SPD Hamburg im vergangenen Jahr. Andererseits fassen die Mitglieder der 1958 geschaffenen milit&auml;rischen Einheit j&auml;hrlich ihre Erkenntnisse &uuml;ber die politische Haltung der Zivilbev&ouml;lkerung gegen&uuml;ber der Bundeswehr und der deutschen Sicherheits- und Verteidigungspolitik zusammen, die sie w&auml;hrend ihrer Eins&auml;tze in Klassenzimmern und andernorts sammeln. &bdquo;Die Jugendoffiziere erf&uuml;llten somit eine wichtige Br&uuml;ckenfunktion zwischen Bundeswehr und Gesellschaft.&ldquo;<br>\nHaupts&auml;chlich arbeiten die Auftragspropagandisten mittels Vortr&auml;gen (3.189). Hinsichtlich der Qualit&auml;t ist das Strategiespiel Politik und Internationale Sicherheit (POL&amp;IS) hervorzuheben. Zum einen &uuml;berschreitet die Nachfrage regelm&auml;&szlig;ig das personal- und kostenintensive Angebot. Zum anderen fungiert es als &bdquo;T&uuml;r&ouml;ffner&ldquo; und &bdquo;als Mittel des Ausbaus wichtiger bestehender Kontakte&ldquo;. Im Jahr 2015 hat es rund 400 solcher mehrt&auml;gigen Seminare gegeben. (&hellip;)<br>\nBesondere Verunsicherung unter den Jugendoffizieren hatte offenbar die Inauguration der ersten Landesregierung unter Leitung eines Linkspartei-Ministerpr&auml;sidenten ausgel&ouml;st. Die Angst hat sich aber als unbegr&uuml;ndet erwiesen. Im rot-rot-gr&uuml;nen Koalitionsvertrag hei&szlig;t es zwar, dass an Schulen keine Veranstaltungen &bdquo;in alleiniger Durchf&uuml;hrung der Bundeswehr&ldquo; mehr stattfinden sollten. Aber die rot-rot-gr&uuml;ne Landesregierung in Th&uuml;ringen habe &bdquo;bis dato keine Auswirkungen auf das Anfrageverhalten der Schulen und die Durchf&uuml;hrung der Jugendoffiziereins&auml;tze&ldquo; gehabt. &bdquo;Laut Bericht sind die Eins&auml;tze sogar um 16 Prozent gestiegen und dies &rsaquo;ohne nennenswerte zus&auml;tzliche&lsaquo; Anstrengungen&ldquo;, emp&ouml;rt sich Markus Gross vom Netzwerk Schule ohne Bundeswehr NRW. &bdquo;Eine &rsaquo;links&lsaquo; gef&uuml;hrte Landesregierung muss also f&uuml;r das Agieren des Milit&auml;rs im Klassenzimmer &uuml;berhaupt kein Hindernis sein.&ldquo; Ralf Buchterkirchen, Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft &ndash; Vereinigte Kriegsdienstgegner, fordert deswegen ein &bdquo;rigoroses Verbot f&uuml;r Armee-Werbung an Schulen&ldquo;. &bdquo;Die Einheit der Jugendoffiziere geh&ouml;rt aufgel&ouml;st.&ldquo;<br>\nZudem sei die &bdquo;in Baden-W&uuml;rttemberg entbrannte Debatte &uuml;ber das F&uuml;r und Wider der T&auml;tigkeit der Jugendoffiziere (&hellip;) erfolgreich beigelegt&ldquo; worden. &bdquo;Eine vom Kultusministerium herausgegebene Handreichung f&uuml;r Schulleiterinnen und Schulleiter sorgt nunmehr f&uuml;r Handlungssicherheit im Umgang mit den Jugendoffizieren.&ldquo;<br>\nBedauerlich, aber kaum &uuml;berraschend sei es, so Markus Gross vom Netzwerk Schule ohne Bundeswehr NRW, dass &bdquo;in Th&uuml;ringen laut dem Bericht der Jugendoffiziere abermals die Evangelische Kirche neben nicht namentlich genannten Vertretern der &sbquo;Friedensbewegung&lsquo; das Vorgehen der Landesregierung abgesegnet hat. Die gleiche schmerzhafte Erfahrung mussten wir schon hier in NRW, in Rheinland-Pfalz und vor allem in Baden-W&uuml;rttemberg machen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2016\/05\/20\/propaganda-an-der-heimatfront\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Pr&auml;sident von Venezuela warnt vor neuer Terror-Operation &ldquo;Condor&rdquo; gegen Linke<\/strong><br>\nMaduro auf kurzfristig anberaumter Pressekonferenz. Heftige Angriffe gegen internationale Medien. Details zu neuen Sondervollmachten des Pr&auml;sidenten<br>\nVenezuelas Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro hat am Dienstag im Land und international ge&auml;u&szlig;erte Kritik an Sondervollmachten zur&uuml;ckgewiesen und diesen Schritt mit Pl&auml;nen politischer Gegner begr&uuml;ndet, seine Regierung zu st&uuml;rzen. Es existiere eine neue Operation Condor in Lateinamerika, sagte er in Anspielung auf ein antikommunistisches Komplott in S&uuml;damerika seit den 1970er Jahren. Zugleich &uuml;bte der sozialistische Staatschef harsche Kritik an bestimmten Regierungen und internationalen Medien, die dieses Ziel unterst&uuml;tzten. Venezolanische Medien gaben indes Details &uuml;ber die Sondervollmachten bekannt, die der Pr&auml;sident Ende vergangener Woche beschlossen hatte. (&hellip;)<br>\nDas Pr&auml;sidialdekret zielt in erster Linie darauf ab, den Versorgungsnotstand im Land in den Griff zu bekommen. Daf&uuml;r werden, wie die politisch unabh&auml;ngige Tageszeitung &Uacute;ltimas Noticias ausf&uuml;hrte, die &ldquo;Lokalkomitees f&uuml;r Versorgung und Produktion&rdquo; (CLAP) und die Streitkr&auml;fte sowie die Polizei mit weitreichenden Befugnissen &ldquo;f&uuml;r die Aufrechterhaltung und Bewahrung der &ouml;ffentlichen Ordnung&rdquo; ausgestattet. Zu den Befugnissen geh&ouml;rt, dass die genannten Akteure daf&uuml;r sorgen, dass private Wirtschaftsbetriebe Produkte herstellen und auf den Markt bringen. Die Regierung in Venezuela hat in den vergangenen Monaten wiederholt beklagt, dass G&uuml;ter zur&uuml;ckgehalten werden, um die Versorgungsengp&auml;sse zu versch&auml;rfen, mehrere solcher F&auml;lle wurden in staatlichen Medien dokumentiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2016\/05\/152777\/operation-condor-venezuela\">amerika21<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die Notdurft der Anderen<\/strong><br>\nWir leben im totalen Markt. Alles ist Kundschaft und Anbieter. Dass es so ist, sieht man an den allt&auml;glichen Kleinigkeiten. Wenn man zum Beispiel aus Schei&szlig;e noch Gold macht, dann hat man selbst die Notdurft marktkonformiert. [&hellip;]<br>\n1998 wurde die Notdurft im &ouml;ffentlichen Raum privatisiert. Das ist schon eine geniale Gesch&auml;ftsidee f&uuml;r ein Privatunternehmen, wenn man es recht bedenkt. Man macht das menschliche Grundbed&uuml;rfnis nach Entledigung organischer Abfallprodukte zu einer Dienstleistung, f&uuml;r die man entrichten soll. Schlie&szlig;lich ist im Neoliberalismus alles Gesch&auml;ft, was sich denken l&auml;sst: Menschliche Beziehungen, Gesundheit oder eben ein Arschvoll Schei&szlig;e. Alles l&auml;sst sich verwursten und rentabel machen. Man muss nur dreist genug sein. Und der Staat garantiert Marktvorteile, wahrt die Rahmenbedingungen, wie man das so sch&ouml;n nennt. Er verbietet das Urinieren in der &Ouml;ffentlichkeit. Abschreckende Wirkung um den Kundenstamm f&uuml;r Sanifair zu erhalten. Als &raquo;Schutzmacht&laquo; braucht die Privatisierung den Staat dann doch noch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1012351.die-notdurft-der-anderen.html\">Heppenheimer Hiob<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Sanders hat keine Chance &ndash; macht aber weiter<\/strong><br>\nIm neunten Anlauf hat es dann doch geklappt. Erstmals gewann Hillary Clinton am Dienstag in einem jener in Amerika h&auml;ufig vorkommenden Bezirke, die &ndash; rein zuf&auml;llig &ndash; ihren Namen tragen.<br>\nIm kleinen &ldquo;Clinton County&rdquo; von Kentucky setzte sich die Ex-Au&szlig;enministerin endlich einmal gegen ihren Rivalen Bernie Sanders durch. Nur ein Randaspekt, klar. Aber er erspart der 68-J&auml;hrigen zumindest weiteren Spott &uuml;ber ihre scheinbar endlosen Schlappen in Gegenden, in denen die Menschen zu einer &ldquo;Clinton&rdquo; eigentlich ein besonderes Verh&auml;ltnis haben m&uuml;ssten.<br>\n&Uuml;berhaupt ist der Dienstag aus Sicht der Demokratin einigerma&szlig;en gut gelaufen. Clinton verlor in Oregon, siegte aber laut Hochrechnungen hauchd&uuml;nn in Kentucky und beendete damit die j&uuml;ngste Serie ihres Gegners. Sanders ist nun weiter von der Pr&auml;sidentschaftskandidatur entfernt als je zuvor. Aber aufh&ouml;ren? Will er nicht. &ldquo;Wir bleiben, bis die letzte Stimme abgegeben wurde&rdquo;, sagt er. Und das ist das Problem.<br>\nIm Clinton-Lager und der F&uuml;hrungsebene der Demokraten w&auml;chst zunehmend der Frust &uuml;ber die Sturheit des 74-j&auml;hrigen Basislieblings. W&auml;hrend die lange Zeit so zerstrittenen Republikaner sich langsam um Donald Trump scharen, zieht sich die Sache ausgerechnet bei den Demokraten hin.<br>\nEin unn&ouml;tiger Zweikampf &ndash; so sehen es Clintons Leute. Weitermachen ist mein gutes Recht, und im &Uuml;brigen ist das Vorwahlsystem korrupt, so sieht es Sanders. Inzwischen ist die Atmosph&auml;re so vergiftet, dass unter f&uuml;hrenden Demokraten die Sorge vor einem ziemlich ungem&uuml;tlichen Parteitag im Juli umgeht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/us-vorwahlen-bernie-sanders-quaelt-hillary-clinton-a-1092766.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Der Propagandajournalist Medick macht wieder einmal keinen Hehl daraus, dass Hillary Clinton nicht nur der Liebling von Wall Street, sondern auch der neoliberalen deutschen &ldquo;Qualit&auml;tsjournalisten&rdquo; ist. Nat&uuml;rlich wird Sanders nur wieder mit negativen Begriffen belegt: Sturheit, keine Chance, hilft nur Trump, vergiftet die Atmosph&auml;re bei den Demokraten. Aber warum sollte Sanders, der so abgeschlagen nicht ist, wie es Medick suggeriert, aufgeben und Kandidatin der US-Oligarchie unterst&uuml;tzen, nur weil es sich Medick so w&uuml;nscht? Sanders ist inzwischen eine Symbolfigur f&uuml;r den Widerstand gegen den Neoliberalismus. Niemand h&auml;tte gerade in den USA gedacht, dass Sanders mit einem dezidierten linken Programm &ndash; im Gegensatz zu Gabriel und der SPD etwa, lehnt Sanders das TTIP ab &ndash; derartig erfolgreich sein w&uuml;rde. F&uuml;r deutsche &ldquo;Qualit&auml;tsjournalisten&rdquo; nat&uuml;rlich ein Unding, dass Clinton eine vehemente Verfechterin einer aggressiven US-Kriegspolitik ist, scheint Medick dabei nicht zu st&ouml;ren.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Sanders hat gegen Trump deutlich bessere Chancen<\/strong><br>\nIn den Zeitungen liest man immer wieder, das Rennen um die demokratische Pr&auml;sidentschaftsbewerbung stehe praktisch fest &ndash; und gern wird dann auch auf den Vorsprung von Hillary Clinton f&uuml;r den Fall eines Duells gegen den rechtspopulistischen Milliard&auml;r Donald Trump bei der US-Pr&auml;sidentschaftswahl im November verwiesen. Doch der schrumpft zusehends: Eine am Freitag von CBS News und der &raquo;New York Times&laquo; ver&ouml;ffentlichte Umfrage sieht die fr&uuml;here Au&szlig;enministerin von den Demokraten nur noch bei 47 Prozent gegen&uuml;ber 41 f&uuml;r den Republikaner. Klar die besseren Chancen hat der linke Senator Bernie Sanders &ndash; den die Nachrichtenagentur AFP immer noch einen &raquo;selbsternannten Sozialisten&laquo; nennt: Laut der Umfrage w&uuml;rde er mit 51 Prozent gegen Trump gewinnen, der nur auf 38 Prozent k&auml;me.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1012475.sanders-hat-gegen-trump-deutlich-bessere-chancen.html\">Neues Deutschland<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Bl&ouml;de Demokratie!<\/strong><br>\nDemokratie kann eine komplizierte Angelegenheit sein, besonders wenn es sich nicht um die eigene handelt: In den vergangenen Monaten mussten sich Leser vieler deutschsprachiger Medien daran gew&ouml;hnen, dass die Kandidatin der Demokraten f&uuml;r die US-Pr&auml;sidentschaftswahl eigentlich nur Hillary Clinton hei&szlig;en kann. Allein die Bezeichnung des Konkurrenten Bernie Sanders als &raquo;Sozialist&laquo; l&ouml;st bei manchen Kommentatoren eine derartige Schnappatmung aus, dass die politische Verortung des linken Kandidaten selten ohne den Zusatz &raquo;selbsterkl&auml;rter&laquo; auskommt. Eine &auml;hnlich kritische Auseinandersetzung mit den &raquo;selbsternannten&laquo; sozialistischen Parteien Europas von Frankreich (Parti socialiste) bis Spanien (Partido Socialista Obrero Espa&ntilde;ol) gibt es nicht, weshalb etwa Fran&ccedil;ois Hollande weiter ungestraft als Sozialist durchgeht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1012460.bloede-demokratie.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Warum Kern die SP&Ouml; nicht retten kann und uns das nicht egal sein sollte<\/strong><br>\nAlles schaut auf den neuen Manager-Kanzler Kern, doch die Probleme der SP&Ouml; liegen weit tiefer. Die Partei muss sich neu erfinden &ndash; oder sie wird untergehen. Das sollte uns nicht wurst sein &ndash; egal wie wir zur SP&Ouml; stehen.<br>\nNun will sich die SP&Ouml; also &bdquo;neu erfinden&ldquo; und stattet sich zu diesem Zweck mit einem neuen Bundesparteivorsitzenden aus, der dann auch gleich &ndash; obwohl nie gew&auml;hlt &ndash; Kanzler werden soll. Christian Kern hei&szlig;t der Heilsbringer. Weil er ein gro&szlig;es Unternehmen profitabel geleitet hat, scheint er sich f&uuml;r die beiden politischen Top-Jobs qualifiziert zu haben. Selbst viele, die als linke KritikerInnen gelten, setzen nun Hoffnungen in den &bdquo;aufrechten, wahren Sozialdemokraten&ldquo;. Nat&uuml;rlich wird rituell betont, dass es auch eine Debatte &uuml;ber Inhalte brauche &ndash; blo&szlig; findet keine derartige Debatte, keine inhaltliche Positionierung statt. Man redet &uuml;ber &bdquo;Managerqualit&auml;ten&ldquo;, unverbrauchte Gesichter und Hearings, als ginge es um die Neubesetzung des Vorstands einer Aktiengesellschaft und nicht um die Frage, was sozialdemokratische Politik heute eigentlich bedeuten kann.<br>\nPolitik als Werbung<br>\nEin Teil des Problems der SP&Ouml; ist, dass ihre Funktion&auml;rInnen buchst&auml;blich in ihrer eigenen Welt leben. Robert Misik hat f&uuml;r uns Au&szlig;enstehende auf Vice k&uuml;rzlich recht plastisch beschrieben, wie &ouml;sterreichische SozialdemokratInnen so ticken. Was Misik in seiner bissigen Kritik noch untersch&auml;tzt: Jene die in der SP&Ouml; etwas zu sagen haben sind in einer Logik gefangen, die ihnen Boulevardmedien, PR-BeraterInnen und Meinungsforschungsinstitute aufzwingen. Das ist die Logik, nach der verdauungsf&ouml;rdernde Joghurts, Handyvertr&auml;ge und Turnschuhe verkauft werden. Es ist die Logik der Werbewirtschaft: Wie verkaufe ich mein Produkt am besten? Damit sind zwei gro&szlig;e Probleme verbunden. Erstens ist Werbung strukturell unehrlich und manipulativ &ndash; das muss sie in einer kapitalistischen Warenwirtschaft sein. F&uuml;r eine Demokratie ist es ein erhebliches Problem, wenn die Politik nach diesen Gesichtspunkten agiert. Und zweitens macht die Werbelogik jene, die meinen, sich ihr unterwerfen zu m&uuml;ssen, blind f&uuml;r gr&ouml;&szlig;ere Zusammenh&auml;nge. Die Babos und Babas der SP&Ouml; sind v&ouml;llig unf&auml;hig, die eigene Lage in Bezug zu den gro&szlig;en Entwicklungen und Krisen unserer Gesellschaft zu setzen. Der inhaltsleere PR-Sprech rund um die Inthronisierung des designierten Bundeskanzlers Kern ist nur ein weiterer Beleg daf&uuml;r.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/mosaik-blog.at\/warum-kern-die-spoe-nicht-retten-kann-und-uns-das-nicht-egal-sein-sollte\/\">mosaik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut das Wiener Zeitung-Interview mit dem NachDenkSeiten-Herausgeber: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33390\">Der alte Weg ist der moderne Weg<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Mehrheit f&uuml;r Steinmeier<\/strong><br>\nAllerdings hatte der 60 Jahre alte Steinmeier mehrfach durchblicken lassen, dass er nicht noch einmal f&uuml;r die SPD an vorderster Front in den Wahlkampf ziehen will. 2009 hatte er als Kanzlerkandidat trotz hoher Beliebtheit mit 23 Prozent das schlechteste Nachkriegsergebnis f&uuml;r die SPD zu verantworten. Gabriel h&auml;lt einen Mitgliederentscheid f&uuml;r sinnvoll, wenn es mehrere Bewerber bei der K-Frage geben sollte &ndash; bislang aber ist in der SPD niemand in Sicht, der dem intern umstrittenen Gabriel die B&uuml;rde abnehmen k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/deutschlandtrend-553.html\">Tagesschau<\/a>\n<p>dazu: <strong>SPD-Show: Kanzlerkandidat gesucht!<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160520-Stuttmann.gif\" alt=\"SPD-Show: Kanzlerkandidat gesucht!\" title=\"SPD-Show: Kanzlerkandidat gesucht!\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/karikatur\/6046\">Klaus Stuttmann<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-33459","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33459","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=33459"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33459\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":33463,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33459\/revisions\/33463"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=33459"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=33459"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=33459"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}