{"id":33512,"date":"2016-05-24T12:30:30","date_gmt":"2016-05-24T10:30:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33512"},"modified":"2016-05-24T15:34:24","modified_gmt":"2016-05-24T13:34:24","slug":"was-sollten-bei-uns-die-konsequenzen-aus-fast-50-fuer-einen-politiker-wie-hofer-und-die-fpoe-in-oesterreich-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33512","title":{"rendered":"Was sollten bei uns die Konsequenzen aus fast 50 % f\u00fcr einen Politiker wie Hofer und die FP\u00d6 in \u00d6sterreich sein?"},"content":{"rendered":"<p>Das ist ganz einfach: Erstens sollten jene politischen Kr&auml;fte, die berufen &ndash; genauer gesagt in der Pflicht &ndash; sind, eine fortschrittliche Alternative zu Frau Merkels Politik zu entwickeln, diese Alternative auch bieten &ndash; programmatisch und personell und attraktiv, &bdquo;mit Musik&ldquo; sozusagen. Zweitens sollten die Politiker und die Medien aufh&ouml;ren, die ernst zu nehmenden Gewinne von Rechten und Rechtsradikalen bei uns, in &Ouml;sterreich, in Polen, in Frankreich und anderswo mit dummen Spr&uuml;chen zu begleiten und damit deren W&auml;hler direkt und indirekt zu beschimpfen bzw. zu best&auml;tigen. <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_6100\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-33512-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160524_Politiker_wie_Hofer_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160524_Politiker_wie_Hofer_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160524_Politiker_wie_Hofer_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160524_Politiker_wie_Hofer_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=33512-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160524_Politiker_wie_Hofer_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"160524_Politiker_wie_Hofer_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Fangen wir mit dem zweiten Anliegen an: Gestern Abend um 20:00 Uhr in der &bdquo;Tagesschau&ldquo; ein Bericht aus Wien. Der Journalist der ARD sprach von &bdquo;Frustb&uuml;rgern&ldquo;, &bdquo;Wutb&uuml;rgern&ldquo; und &bdquo;Rechtspopulisten&ldquo;. Cem &Ouml;zdemir, der Vorsitzende der deutschen Gr&uuml;nen sprach anschlie&szlig;end gleich zweimal von &bdquo;Rechtspopulisten&ldquo;. Und dem Fraktionsvorsitzenden der SPD, Oppermann, fiel auch nur das Schlagwort ein: man m&uuml;sse den Vormarsch der &bdquo;Populisten&ldquo; stoppen. <\/p><p>Diese dumme, in Schlagworten ausgelebte Aggressivit&auml;t der begleitenden Journalisten und Politiker treibt viele Menschen in die Arme der Typen vom Schlage eines Hofer und Strache, dem FP&Ouml;-Vorsitzenden, sowie LePen und Petry. Die Einlassungen sind dumm, es sind Schlagworte und sie werden als ungerecht empfunden. Was ist ein Populist? Waren &Ouml;zdemir oder Oppermann so etwas noch nie? Ihre Wende vom Frieden mit Russland hin zum Konflikt ist doch der reine Opportunismus. &Ouml;zdemir ist erkennbar abh&auml;ngig von den USA, von Joschka Fischer wissen wir es und von Steinmeier ahnen wir es. Mit unpr&auml;zisen Schimpfworten kommt man Leuten nicht bei, die so clever agieren und taktieren wie Hofer, Strache, Petry &ndash; und man kommt damit auch nicht gegen Trump an. Vielleicht sollten die Kommentatoren und Politiker einmal <a href=\"https:\/\/www.fpoe.at\/fileadmin\/user_upload\/www.fpoe.at\/dokumente\/2015\/2011_graz_parteiprogramm_web.pdf\">das Programm<\/a> lesen, das die FP&Ouml; 2011 beschlossen hat. Das ist clever ausgedacht und taktisch auf eine breite Zielgruppe angelegt und entsprechend formuliert. Diesem Text und der darauf aufbauenden Agitation kommt man mit Spr&uuml;chen wie den oben zitierten nicht bei.<\/p><p>&Ouml;zdemir sprach im Kontrast zur FP&Ouml; von den &bdquo;demokratischen&ldquo; Parteien, gemeint sind offensichtlich die Etablierten, also auf Deutschland bezogen: Gr&uuml;ne, CDU, CSU, FDP und SPD. Was ist an diesem weitgehenden Einheitsbrei eigentlich demokratisch? Was ist demokratisch an ihrem Verhalten zu den Freihandelsabkommen? Sie haben mitgewirkt an der Geheimhaltung und sie geduldet. Sie haben sich den US-Interessen unterworfen. Sie haben diese Abkommen eingeleitet, ohne sie vorher zur Diskussion und zur Wahl zu stellen. Was soll daran demokratisch sein?<\/p><p>Was ist denn demokratisch an Parteien, die sich der f&uuml;hrenden Partei, im konkreten Fall der CDU, so anpassen, wie das die SPD, die Gr&uuml;nen und die FDP sowieso getan haben &ndash; auf einem breiten Feld der Politik, von der Agenda 2010 &uuml;ber die Altersvorsorge und die Steuerpolitik zulasten der Mehrheit der Menschen und zugunsten der Unternehmen und der Gutverdienenden bis hin zur einvernehmlichen Politik der Milit&auml;rinterventionen und damit der Abkehr von den eigenen Errungenschaften einer gemeinsamen Sicherheit in Europa und Friedenspolitik? Was soll denn demokratisch sein an Parteien, die &uuml;ber weite Strecken den Willen der USA erf&uuml;llen, in Europa und in der Welt? Was soll denn demokratisch sein an Parteien, die uns weder inhaltlich noch personell eine Alternative bieten?<\/p><p><strong>Demokratische Parteien? Sie bieten uns keine Alternativen, in allen wichtigen Fragen nicht. Damit haben sie das Feld freigemacht f&uuml;r eine Partei, die sich auch schon im Namen eine Alternative nennt.<\/strong><\/p><p>Die ma&szlig;lose Anpassung an den Neoliberalismus und an die Politik der Milit&auml;rinterventionen und an die menschenrechtlich verbr&auml;mte Politik der Destabilisierung ganzer Regionen ist die eigentliche Ursache des Erstarkens rechtskonservativer und rechtsradikaler Kr&auml;fte. Die Mehrheit der gr&uuml;nen und sozialdemokratischen Funktion&auml;re haben sich angepasst an die Politik des Neoliberalismus und des sogenannten Westens. Sie sind gar nicht frei zur eigenen Entscheidung. Sie schwadronieren &uuml;ber Freiheit und meinen, damit sei die Sicherung der Freiheit und der Demokratie gew&auml;hrleistet. Das ist sie nicht.<\/p><p><strong>Die zentrale Frage ist: Wie mit den Rechten fertig werden? Die Antworten:<\/strong><\/p><ol type=\"a\">\n<li><strong>Innerhalb der Parteien, die sich demokratisch nennen, eine Alternative bieten. Sachlich und personell. <\/strong><\/li>\n<li><strong>Dort muss die Musik spielen. Der demokratische Disput muss interessant sein. Und konfliktreich und entschieden und glaubw&uuml;rdig. Dieses Feld der politischen und interessanten Debatte und des Ringens um die richtigen L&ouml;sungen f&uuml;r die Mehrheit der Menschen und f&uuml;r die Zukunft darf eben nicht den Hofers, Straches und Trumps, und eben nicht Frau Petry und Herrn Gauland &uuml;berlassen werden. <\/strong><\/li>\n<\/ol><p><strong>Was wichtig ist:<\/strong><\/p><ul>\n<li><strong>Die politische, linke Alternative zu Frau Merkel kann nur gewinnen, wenn die Tr&auml;ger dieser Alternative viele Menschen mobilisieren<\/strong> &ndash; als Multiplikatoren, als Mundfunk, f&uuml;r das t&auml;gliche Gespr&auml;ch am Arbeitsplatz, im Freundeskreis und in den Familien. Ohne die Mobilisierung von Hunderttausenden, wenn nicht von Millionen von Menschen wird die sogenannte Medienbarriere nicht zu &uuml;berwinden sein. Die Medien sind in Deutschland auf Frau Merkel festgelegt. Dies ist traurig und nimmt den Medien ihre Glaubw&uuml;rdigkeit. Aber man muss die personelle Konstellation und die politische und sachliche Ausrichtung der Mehrheit der Medien ernst nehmen. Deshalb der Ausweg zum Aufbau einer eigenen Gegen&ouml;ffentlichkeit. Dass so etwas m&ouml;glich ist, zeigt nicht nur der R&uuml;ckblick auf fr&uuml;here Zeiten, sondern auch die praktische Erfahrung Corbyns in Gro&szlig;britannien und von Sanders in den USA.<\/li>\n<li><strong>Wichtig ist es, die Meinungsf&uuml;hrung in der gesellschaftspolitischen und sicherheitspolitischen Debatte zur&uuml;ck zu erobern.<\/strong> Den Menschen muss vermittelt werden, dass es nicht nur um Einzelheiten wie zum Beispiel den Mindestlohn, der wichtig ist, sondern um den Grundansatz der Politik und die dahinter steckenden Werte geht. &bdquo;Jeder ist seines Gl&uuml;ckes Schmied &ndash; das ist eine absolut irref&uuml;hrende Parole. Solidarit&auml;t und Sozialstaatlichkeit sind moderne Insignien der Gestaltung unserer Gesellschaft<\/li>\n<li><strong>Wichtig ist jedoch, sich nicht nur auf soziale Gerechtigkeit zu konzentrieren und auf dieses Feld abdr&auml;ngen zu lassen.<\/strong> Solidarit&auml;t und Effizienz, Sozialstaatlichkeit und Kompetenz m&uuml;ssen die Markenzeichen sein. Es gibt viele Felder der praktischen Politik, wo man zeigen kann, dass diese Aussage stimmt. Das beste Beispiel ist die Altersvorsorge. Das Umlageverfahren ist das effizienteste und das fairste. &ndash; Ein zweites Beispiel ist die Privatisierung &ouml;ffentlicher Einrichtungen. Auf diesem Feld muss man eine klare sachliche Entscheidung treffen. Die ideologische Tendenz zur Privatisierung hat zu vielen Fehlentwicklungen gef&uuml;hrt. So ist zum Beispiel die Privatfinanzierung von Autobahnen um vieles teurer als die &ouml;ffentliche Finanzierung. <\/li>\n<\/ul><p>Wie eine politische Alternative zu Frau Merkel aussehen k&ouml;nnte, haben wir auf den NachDenkSeiten schon mehrmals beschrieben. Ich verweise beispielhaft <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30269\">auf meinen Beitrag vom 15. Januar 2016<\/a>.<\/p><p><strong>Zu den notwendigen und m&ouml;glichen Konflikten<\/strong><\/p><p>Konflikte sind sehr wichtig zur Mobilisierung von Menschen. Sie sind wichtig, um das Interesse von Menschen zu gewinnen, auch gerade von jungen Menschen, die man f&uuml;r die Politik gewinnen will. Man sollte also Auseinandersetzungen nicht scheuen und man sollte auch nicht darauf verzichten, die Hintergr&uuml;nde von politischen Einstellungen und politischen Entscheidungen sichtbar zu machen.<\/p><p><strong>Konfliktfelder:<\/strong><\/p><ul>\n<li>SPD, Gr&uuml;ne und Linke entscheiden sich, gemeinsam gegen die Freihandelsabkommen anzugehen. Die Meinungs&auml;nderung bei SPD und Gr&uuml;nen kann man in diesem Fall durchaus begr&uuml;nden. Der Widerstand w&auml;re ein vorteilhaftes Bindemittel.<\/li>\n<li>Konflikte mit den USA und der NATO: Widerstand gegen die Modernisierung der Atomwaffen in B&uuml;chel, Widerstand gegen die Drohneneins&auml;tze- Koordination &uuml;ber Ramstein. Widerstand gegen die T&auml;tigkeit der NATO an der russischen Grenze. Da ist unglaublich viel Musik drin. Man muss auch bereit sein, Konflikte mit Polen und anderen osteurop&auml;ischen Staaten auszuhalten. <\/li>\n<li>Das langfristige Ziel jetzt schon formulieren: die Befreiung Europas aus der Vormundschaft der USA<\/li>\n<li>Konflikte mit den USA und mit Gro&szlig;britannien zum Kampf gegen den Terrorismus<\/li>\n<li>Konflikte mit der NATO wegen Aufr&uuml;stung, gegen Aufr&uuml;stung.<\/li>\n<li>Offene Auseinandersetzung &uuml;ber die westliche Strategie zur Destabilisierung viele Regionen in der Welt und gegen die Militarisierung der Politik<\/li>\n<li>Konflikte um die Besteuerung der hohen Einkommen und Erbschaften.<\/li>\n<li>Gro&szlig;es Thema Kampf gegen die Altersarmut und Konzentration aller &ouml;ffentlichen Anstrengungen auf die Erh&ouml;hung der Leistungsf&auml;higkeit der gesetzlichen Rente.<\/li>\n<li>Grunds&auml;tzliche Auseinandersetzung &uuml;ber Angela Merkels Fl&uuml;chtlingspolitik. Sie ist wesentlich verantwortlich f&uuml;r das Erstarken rechter Parteien in Europa, insbesondere in &Ouml;sterreich. Letztlich ist die fr&uuml;here &ouml;sterreichische Regierung von Kanzlerin Merkel in die Politik der offenen Arme getrieben worden und musste das dann korrigieren, wie auch Merkel selbst. Ihre Politik ist ja nicht geradlinig. Ihr Pakt mit Erdogan stink gen Himmel.<\/li>\n<li>Auseinandersetzung &uuml;ber die Zerst&ouml;rung des europ&auml;ischen Zusammenhalts durch die Wirtschafts- und Finanzpolitik der deutschen Regierung.<\/li>\n<\/ul><p>Einige dieser Konflikte wirklich zu fahren, wird dringend notwendig, aber mit dem vorhandenen Personal alleine nicht m&ouml;glich sein. Einige unserer Spitzenpolitiker sind zwar ausreichend opportunistisch und deshalb auch bereit zur Wende, wenn es um die Macht geht. Aber andere sind eingebunden, wenn nicht sogar eingekauft. Das muss man n&uuml;chtern sehen. Deshalb wird man die Einsicht nicht vermeiden k&ouml;nnen, dass mit dem herrschenden Personal alleine die notwendige Wende nicht zu schaffen ist. Deshalb:<\/p><p><strong>Zur personellen Alternative: Talentsuche wird n&ouml;tig werden<\/strong><\/p><p>Wer gegen Angela Merkel bestehen will, muss mehr bieten, als das, was die Sozialdemokraten zum Beispiel zu bieten haben: Steinmeier ist schon 2009 verbrannt, mit gerade mal 23 % f&uuml;r die SPD. Gabriel hat zu viele Fehler gemacht und ist auch kein Zugpferd. Wenn Schulz vom europ&auml;ischen Parlament oder Andrea Nahles oder Olaf Scholz aus Hamburg genannt werden, dann kann man sich eigentlich nur wundern. Bei allen diesen Kandidaten kommt hinzu, dass sie das Minimum dessen, was man bei einem weitgehend visuell gef&uuml;hrten Wahlkampf beachten sollte, n&auml;mlich ein bisschen telegen zu sein, au&szlig;er Acht lassen. Andere m&ouml;gliche SPD KandidatenInnen wie Malu Dreyer oder Hannelore Kraft scheiden aus anderen Gr&uuml;nden aus. Wenn die SPD das n&uuml;chtern betrachten wird und betrachten kann, dann muss sie au&szlig;erhalb der Reihe ihrer prominenten Politikerinnen und Politiker auf die Suche gehen. Das w&auml;re jetzt eigentlich der Hauptjob des SPD-Vorsitzenden.<\/p><p>Es gibt eine Kandidatin, die sowohl sachlich als auch wegen ihres Auftretens Angela Merkel Paroli bieten k&ouml;nnte. Das w&auml;re Sahra Wagenknecht. Aber ein solcher Gedanke ist vermutlich weder der SPD noch den Gr&uuml;nen zumutbar, so meinen diese jedenfalls. Und dem einen, dem rechten Fl&uuml;gel der Linken wahrscheinlich auch nicht. Soweit sind wir schon. Aber das hilft trotzdem nichts: die Notwendigkeit f&uuml;r eine Talentsuche bleibt.<\/p><p><strong>F&uuml;r die Gr&uuml;nen gilt wahrscheinlich: Sie setzen lieber auf Schwarz-Gr&uuml;n<\/strong><\/p><p>Die Wahrscheinlichkeit, dass die Gr&uuml;nen dabei nicht mitmachen werden, weil sie nach der M&ouml;glichkeit von Schwarz-Gr&uuml;n schielen, ist hoch. Also k&auml;me es drauf an, sie m&ouml;glichst bald zu testen, jedenfalls den Vorschlag f&uuml;r einen gemeinsamen Kandidaten\/Kandidaten ernsthaft einzubringen. Notfalls muss die SPD zusammen mit der Linkspartei alleine auf die Suche gehen und dann einen deutlichen Wahlkampf gegen die Union und gegen die Gr&uuml;nen f&uuml;hren. Das ist nicht meine Wunschvorstellung, aber im Notfall muss man das tun. Das oberste Gebot: die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler brauchen eine inhaltliche Alternative.<\/p><p><strong>Zum Schluss: Die Lage ist wirklich ernst. Nicht nur bei uns in Europa droht der Rechtsruck. Auch in den USA.<\/strong> Der unten im Anhang verlinkte Film &uuml;ber die Kampagne von Trump zeigt, wie dieser Kandidat einen republikanischen Kandidaten nach dem andern ausgesondert hat. Und wie das vermutlich auch mit Hillary Clinton zu schaffen ist. Dann haben wir eine rechte Regierung in den USA. Eine wirkliche Alternative bei uns m&uuml;sste mit diesem Problem ab sofort intelligent und offensiv umgehen, allerdings unter Beachtung der Tatsache, dass eine Pr&auml;sidentin Hillary Clinton m&ouml;glicherweise genauso problematisch ist.<\/p><p><strong>Anhang:<\/strong><\/p><p><strong>Der Hinweis eines NachDenkSeiten Lesers:<\/strong><\/p><p>anbei ein etwas anderes Video als die vielleicht &uuml;blichen Formate, das sich mit den taktischen und rhetorischen Tricks von Donald Trump im US-Wahlkampf auseinandersetzt.<\/p><p>Interessant sind neben dem generellen Wissen um die genutzten Strategien vor allem die Parallelen zu einer aufstrebenden deutschen &hellip; Partei, die in meinen Augen ein sehr &auml;hnliches Muster nutzt. <\/p><p>Leider wieder mal nur auf Englisch: <\/p><p><strong><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=LibRNYJmZ-I\">Why Trumps will smash Hillary<\/a><\/strong><\/p><p>Donald Trump is going to beat Hillary Clinton and be the next President of the United States.<\/p><p>Let me be clear. This isn&rsquo;t a pro-Trump video. I&rsquo;m not voting for Trump. But after watching hours of footage of both Trump and Hillary, I have seen an incredible pattern that convinced me to bet $1000 of my own money that Trump would be president. Even though I am not voting for him. That&rsquo;s how confident I am. Not because I want him to, but because he is head and shoulder above Hillary when it comes to campaigning and you may not have realized why it&rsquo;s working so well.<\/p><p>So let&rsquo;s rewind one year to see how Trump got to where he is and how that can show us where he&rsquo;s going. Because as soon as Trump announced, a lot of people thought it was a joke.<\/p><p>First he was seen as a joke&hellip;.<\/p><p>Then he started making outlandish statements, dominating the news cycle&hellip;.<\/p><p>Then he took down his republican rivals one by one, naming them Weak Jeb, Little Marco, and Lyin&rsquo; Ted&hellip;<\/p><p>And now he has set his sights on Hillary Clinton.<\/p><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"500\" height=\"315\" src=\"\" frameborder=\"0\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/LibRNYJmZ-I\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das ist ganz einfach: Erstens sollten jene politischen Kr&auml;fte, die berufen &ndash; genauer gesagt in der Pflicht &ndash; sind, eine fortschrittliche Alternative zu Frau Merkels Politik zu entwickeln, diese Alternative auch bieten &ndash; programmatisch und personell und attraktiv, &bdquo;mit Musik&ldquo; sozusagen. 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