{"id":33571,"date":"2016-05-27T16:03:33","date_gmt":"2016-05-27T14:03:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33571"},"modified":"2016-05-27T16:03:33","modified_gmt":"2016-05-27T14:03:33","slug":"hinweise-des-tages-ii-249","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33571","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33571#h01\">Gipfel in Japan: G7-Staaten drohen Russland mit neuen Sanktionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33571#h02\">Also doch Sonderrechte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33571#h03\">Die Sanktionen gegen Syrien und die Syrer sind unverz&uuml;glich aufzuheben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33571#h04\">Das deutsche Lohnregime und der Merkantilismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33571#h05\">Sch&auml;ubles Denkfehler in der Rentendebatte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33571#h06\">Linke Politik erzwingt Konflikt mit Superreichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33571#h07\">Die franz&ouml;sische Polizei und der Front National: Gemeinsam gegen Sozialproteste<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33571#h08\">DGB-Chef Hoffmann: &bdquo;Das Integrationsgesetz arbeitet mit Restriktionen und das ist Populismus&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33571#h09\">Wei&szlig;buch f&uuml;r Sicherheitspolitik: Keine Grundgesetz&auml;nderung f&uuml;r Bundeswehr im Innern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33571#h10\">Ein Tunnel blamiert die Kanzlerin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33571#h11\">Ihr seid doch nur unsicher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33571#h12\">Die &Auml;ra des Revisionismus (III)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33571#h13\">&bdquo;Irak 2003 &ndash; Die Kehrseite des Krieges (1\/2)&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33571#h14\">Kommentar: US-Kurs in Vietnam zielt auf Schw&auml;chung Chinas ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33571#h15\">Die doppelte Zweiteilung der Welt: Nord und S&uuml;d, Arm und Reich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33571#h16\">Die gelenkte Vorwahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33571#h17\">Spenden f&uuml;r CDU und SPD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33571#h18\">Zu guter Letzt: Schock-Studie: BER-Witze drohen auszugehen, bevor BER fertig ist<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gipfel in Japan: G7-Staaten drohen Russland mit neuen Sanktionen<\/strong><br>\nSie wollen globale Fl&uuml;chtlingshilfe, weniger Terror, mehr Wirtschaftswachstum: Darauf haben sich die G7-Staaten bei ihrem Gipfel in Japan geeinigt. Stark belastet bleibt das Verh&auml;ltnis zu Moskau. [&hellip;]<br>\nWirtschaftswachstum: &ldquo;Globales Wachstum ist unsere dringliche Priorit&auml;t&rdquo;, hei&szlig;t es in der Erkl&auml;rung. Es m&uuml;ssten alle zur Verf&uuml;gung stehenden politischen Mittel genutzt werden, um die weltweite Nachfrage anzukurbeln &ndash; darunter haushalts-, geldpolitische und strukturelle Ma&szlig;nahmen. Zudem sollen auch die Bem&uuml;hungen verst&auml;rkt werden, &ldquo;die Verschuldung auf einen nachhaltigen Weg zu bringen&rdquo;. Diese Formulierung war vor allem Merkel wichtig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/g7-gipfel-in-japan-das-steht-in-der-abschlusserklaerung-a-1094404.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die &Uuml;berschrift h&auml;tte eigentlich lauten m&uuml;ssen: Merkel w&uuml;rgt das Wachstum ab. Oder: Merkel setzt auf Weiter so. Denn die Kanzlerin weigert sich weiterhin, &uuml;ber Konjunkturprogramme auch nur nachzudenken. Die deutsche Haltung hatte Finanzminister Sch&auml;uble zuvor bereits auf seinem Ministertreffen festgezurrt, obwohl der Rest der G7 damit nichts anfangen kann und eher vor einer Zuspitzung der Krise warnt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Also doch Sonderrechte<\/strong><br>\nSigmar Gabriels Wirtschaftsministerium will auch in der EU spezielle Schiedsgerichte f&uuml;r Investoren. Das ist gef&auml;hrlich.<br>\nSondergerichte brauche man nicht zwischen &ldquo;entwickelten Rechtsstaaten&rdquo;, hat Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel in der Vergangenheit immer wieder behauptet. Nun hat sein Ministerium das revidiert &ndash; nachdem die ZEIT in der vergangenen Woche &uuml;ber ein bis dahin geheimes Papier berichtet hatte. Darin pl&auml;dieren Deutschland und vier weitere L&auml;nder f&uuml;r ein neues innereurop&auml;isches Investitionsschutzabkommen, und zwar mit folgendem Ziel: Auch in der EU soll es k&uuml;nftig Schiedsgerichte geben, vor denen private Investoren L&auml;nder verklagen k&ouml;nnen. Zwar betont ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums, es gehe dabei nicht um private Schiedsgerichte. Eine zweifelhafte Kehrtwende bleibt der Schritt dennoch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2016\/23\/schiedsgericht-eu-investoren-sigmar-gabriel\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Sanktionen gegen Syrien und die Syrer sind unverz&uuml;glich aufzuheben<\/strong><br>\n2011 hat die Europ&auml;ische Union beschlossen, Wirtschaftssanktionen gegen Syrien zu verh&auml;ngen. Die EU stellte sie als &bdquo;Sanktionen gegen Pers&ouml;nlichkeiten des Regimes&ldquo; dar. Tats&auml;chlich verh&auml;ngte sie gegen das ganze Land ein &Ouml;l-Embargo, eine Blockade jeglicher Finanztransaktionen und ein Handelsverbot f&uuml;r sehr viele G&uuml;ter und Produkte. Diese Ma&szlig;nahmen sind immer noch in Kraft. Dagegen wurde 2012 aufgrund einer schwer verst&auml;ndlichen Entscheidung das &Ouml;l-Embargo f&uuml;r die Regionen aufgehoben, die die bewaffnete und dschihadistische Opposition kontrolliert. Dadurch soll offenkundig den sogenannten &bdquo;revolution&auml;ren Kr&auml;ften und der Opposition&ldquo; wirtschaftliche Ressourcen zur Verf&uuml;gung gestellt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/160527_Appell_Kirche.pdf\">Appell kirchlicher W&uuml;rdentr&auml;ger aus Syrien [PDF]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Das deutsche Lohnregime und der Merkantilismus<\/strong><br>\nDie langj&auml;hrige deutsche Lohnzur&uuml;ckhaltung ist f&uuml;r die Europ&auml;ische W&auml;hrungsunion fatal. Haben das starke deutsche Gewerkschaften gewollt &ndash; oder sind sie so schwach, dass sie diese Entwicklung nicht verhindern konnten? Die Unf&auml;higkeit der Teilnehmer des Euro, ihre Lohnauftriebe zu synchronisieren, hat sich als Sollbruchstelle der W&auml;hrungsunion erwiesen &ndash; ein Umstand, der in der internationalen Fachdebatte au&szlig;erhalb Deutschlands kaum noch bestritten wird. Erhebliche Uneinigkeit besteht aber, wenn es um die Frage geht, warum gerade Deutschland im realen Abwertungswettlauf, der mit der Eurogr&uuml;ndung einsetze, so exzeptionell vorpreschte.<br>\nManche Teilnehmer der Debatte verweisen auf die Erosion genau jener Merkmale, die f&uuml;r das &bdquo;koordinierte&ldquo; bzw. &bdquo;organisierte&ldquo; deutsche Lohnregime einst typisch waren, insbesondere auf den R&uuml;ckgang der tarifvertraglichen Deckungsraten. &bdquo;Koordiniert&ldquo; hei&szlig;t hier: Die Lohnpolitik ist vergleichsweise gut steuerbar, weil die Verb&auml;nde stark sind und sich Abschl&uuml;sse mit Pilotfunktion &uuml;ber Regionen und Sektoren hinweg ausbreiten. Wer also auf den Niedergang der Lohnkoordination verweist, deutet die deutsche Lohnzur&uuml;ckhaltung prim&auml;r als von den Gewerkschaften nicht beabsichtigten Effekt strukturellen Wandels.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2016\/05\/das-deutsche-lohnregime-als-rueckgrat-des-merkantilismus\/\">Martin H&ouml;pner auf Makroskop<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Heute geht Heiner Flassbecks neues Projekt &bdquo;<a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/\">Makroskop<\/a>&ldquo; an den Start. Siehe dazu auch das <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32881\">Editorial von Albrecht M&uuml;ller<\/a>. Das gesamte NachDenkSeiten-Team w&uuml;nscht Heiner Flassbeck und seinen Mitstreitern viel Erfolg!<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Makroskop 0<\/strong><br>\nLiebe Leserinnen und Leser,<br>\nheute beginnt eine neue Art von Zeitrechnung und die Einheit hei&szlig;t Makroskop. Nach vielen Monaten der Vorbereitung freuen sich Paul Steinhardt und ich, Ihnen diese Plattform f&uuml;r kritisches Denken vorstellen zu k&ouml;nnen.<br>\nWenige Jahre nach der gro&szlig;en Finanzkrise ist die Weltwirtschaft weiterhin in einem sehr fragilen Zustand. Die EU erlebt die gr&ouml;&szlig;te Krise ihrer Geschichte. Die politischen Strukturen, die &uuml;ber viele Jahrzehnte aufgebaut worden sind, werden br&uuml;chig. Die politische Rechte erstarkt im Norden und im S&uuml;den. Offenbar sind weder die nationale noch die internationale Politik den vielf&auml;ltigen &ouml;konomischen, sozialen und &ouml;kologischen Herausforderungen gewachsen.<br>\nEs findet jedoch keine ernsthafte gesellschaftliche Auseinandersetzung zu diesen gro&szlig;en Themen statt. Die sogenannten Leitmedien decken das politische Versagen und versagen selbst bei der Aufgabe, den B&uuml;rger unabh&auml;ngig und kritisch zu informieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2016\/05\/editorial-makroskop-0\/\">Heiner Flassbeck auf Makroskop<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Sch&auml;ubles Denkfehler in der Rentendebatte<\/strong><br>\nBundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble pl&auml;dierte am 20. April 2016 f&uuml;r eine Verl&auml;ngerung der Lebensarbeitszeit aus demographischen Gr&uuml;nden. Dabei wandte er eine Simpellogik an: Werden wir &auml;lter, m&uuml;ssen wir l&auml;nger arbeiten. Eing&auml;ngig, aber falsch &ndash; aus vier Gr&uuml;nden.<br>\n1. Ein Blick in das letzte Jahrhundert<br>\nDie Lebenserwartung stieg von 46 auf 78 Jahre, die Lebensarbeitszeit sank von 70 auf 65 Jahre. Gleichzeitig sanken Jahres- und Wochenarbeitszeiten massiv. Und die Arbeitskr&auml;fte gingen dabei nicht aus, eher die Arbeitspl&auml;tze. Im Jahre 1999 betrug die offizielle Arbeitslosigkeit 4,1 Millionen.<br>\nDer Anteil der &uuml;ber 64 J&auml;hrigen stieg in dem Jahrhundert von 4,9 auf 16,7%, der Anteil der Rentner noch st&auml;rker. Und trotzdem ging es Allen materiell deutlich besser.<br>\nSch&auml;ubles Logik auf das Jahr 1900 angewandt versagt total. Der Grund: Er denkt ohne Wirtschafts- und Produktivit&auml;tsentwicklung, also v&ouml;llig eindimensional!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.luegen-mit-zahlen.de\/blog\/schaeubles-denkfehler-in-der-rentendebatte\">Gerd Bosbach auf L&uuml;gen mit Zahlen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Linke Politik erzwingt Konflikt mit Superreichen<\/strong><br>\nDer Gesellschaft ist die Gerechtigkeit abhandengekommen. Die Mittelschicht wird enteignet, die Menschen im Niedriglohnsektor und die Erwerbslosen werden im Stich gelassen.<br>\nSo l&auml;sst sich das Resultat der Rentenpolitik der gro&szlig;en Koalition zusammenfassen. Heute reichen selbst 45 Jahren ununterbrochener Arbeit in Vollzeit mit einem Bruttolohn von 2500 Euro gerade mal f&uuml;r eine Rente knapp &uuml;ber der Grundsicherung. Wer weniger als zw&ouml;lf Euro pro Stunde bekommt, geht trotz lebenslanger Arbeit sicher in die Altersarmut.<br>\nUm die Renten zu stabilisieren, braucht es h&ouml;here L&ouml;hne, einen Mindestlohn von zw&ouml;lf Euro und eine Abkehr von der Agenda-2010-Politik. Statt aber das Rentenniveau wieder auf mindestens 53 Prozent zu erh&ouml;hen &ndash; wie vor den Rentenk&uuml;rzungen unter Rot-Gr&uuml;n &ndash; und eine armutsfeste Mindestrente einzuf&uuml;hren, fl&uuml;chtet sich die Regierung in Scheinl&ouml;sungen.<br>\nSo plant die Mindestlohnkommission der Regierung eine Erh&ouml;hung des Mindestlohns um l&auml;cherliche 33 Cent. Die von SPD-Arbeitsministerin Andrea Nahles bejubelten Korrekturen bei der Leiharbeit sind nicht mehr als Etikettenschwindel. Erst ab dem neunten Monat den gleichen Lohn &ndash; das bringt den meisten Leiharbeiter nicht, denn mehr als die H&auml;lfte von ihnen arbeitet nicht l&auml;nger als drei Monate bei der gleichen Firma.<br>\nDer SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat k&uuml;rzlich einen bemerkenswerten Satz gesagt: &bdquo;Angesichts der neuen sozialen Frage wirkt die SPD zu sehr als eine emotional erm&uuml;dete Partei im Hamsterrad der Sozialreparatur.&ldquo;<br>\nIn Gabriels Worten schwingt die Ahnung eines grundlegenden Problems mit. Wie in vielen europ&auml;ischen L&auml;ndern f&uuml;hrt die marktradikale Politik der Wettbewerbsf&auml;higkeit zu einer Entsolidarisierung der Gesellschaft, die den N&auml;hrboden f&uuml;r das bedrohliche Aufkommen von Rechtspopulisten bildet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/gastbeitraege\/mindestlohn-linke-politik-erzwingt-konflikt-mit-superreichen,29976308,34287280.html\">Bernd Riexinger in der Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die franz&ouml;sische Polizei und der Front National: Gemeinsam gegen Sozialproteste<\/strong><br>\n&bdquo;Beinahe h&auml;tte man also sagen k&ouml;nnen, dass die extreme Rechte in Frankreich sich zwar mit viel sozialer Demagogie als Alternative zum Bestehenden darzustellen versucht, aber im aktuellen Kontext zugespitzter klassenpolitischer Konflikte &ndash; rund um die geplante, f&uuml;r die Lohnabh&auml;ngigen h&ouml;chst regressive &bdquo;Reform&ldquo; des Arbeitsrechts &ndash; keine soziale Bewegung unterst&uuml;tzt. Aber nur beinahe. Denn nun findet sich doch zumindest eine Bewegung, die r&uuml;ckhaltlos vom FN unterst&uuml;tzt wird. Am vorigen Mittwoch, den 18. Mai 16 demonstrierten, je nach Angaben, zwischen 1.000 (laut Innenministerium) und 7.000 (laut Polizeigewerkschaften) Polizistinnen und Polizisten in Paris, und in sechzig weiteren franz&ouml;sischen St&auml;dten fanden Kundgebungen statt. Mehrere Polizeigewerkschaften, deren Einsch&auml;tzungen und Forderungen nicht genau deckungsgleich sind, hatten dazu aufgerufen. Ihr Protest stand unter dem Motto Contre la haine anti-flics, ungef&auml;hr: &bdquo;Gegen den Bullenhass&ldquo;&hellip;&ldquo; &ndash; aus dem Beitrag &bdquo;Der Front National findet eine, nun ja, soziale Bewegung v&ouml;llig nach seinem Geschmack&ldquo; von Bernard Schmid (urspr&uuml;nglich in gek&uuml;rzter Fassung unter dem Titel  &bdquo;Opfer in Uniform&ldquo; am 26. Mai 2016 in der Jungle World):<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/internationales\/frankreich\/politik-frankreich\/rechte-f\/die-franzoesische-polizei-und-der-front-national-gemeinsam-gegen-sozialproteste\/\">LabourNet Germany<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>DGB-Chef Hoffmann: &bdquo;Das Integrationsgesetz arbeitet mit Restriktionen und das ist Populismus&ldquo;<\/strong><br>\nEin Euro-Jobs, verpflichtende Sprachkurse und strenge Wohnsitzauflagen: Die Koalition hat den Entwurf des neuen Integrationsgesetzes ver&ouml;ffentlicht, von dem Verb&auml;nde als ein &bdquo;Papier des Misstrauens&ldquo; sprechen. EurActiv sprach mit Reiner Hoffmann, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes, ob der Gesetzentwurf, der noch vor der Sommerpause durch den Bundestag und Bundesrat verabschiedet werden soll, die dringendsten Probleme der Fl&uuml;chtlingspolitik l&ouml;sen kann. (&hellip;)<br>\nDGB-Vorstandsmitglied Stefan K&ouml;rzell hat &uuml;ber das Integrationsgesetz gesagt: Es muss verhindert werden, dass Fl&uuml;chtlinge als billige Arbeitskr&auml;fte ausgenutzt werden, etwa als Dauerhospitanten. Schafft das neue Integrationsgesetz das?<br>\nDa gibt es klare Kritik von uns. Vor allem, wenn es um die Ausweitung der Leiharbeit geht. Wir sind gerade dabei, in einem parallel laufenden Gesetzgebungsverfahren den Missbrauch von Leiharbeit zu verhindern. Wir halten das Integrationsgesetz in diesem Punkt f&uuml;r falsch.<br>\nGenauso falsch wie die Wohnsitzauflage?<br>\nDie halten wir f&uuml;r &uuml;berhaupt nicht zielf&uuml;hrend und ist  aus Sicht des DGB auch nicht europakompatibel. Der europ&auml;ische Gerichtshof hat die Grenzen einer solchen Auflage gerade erst im M&auml;rz aufgezeigt. Irrsinnig ist auch die Einf&uuml;hrung von Arbeitsma&szlig;nahmen. Nat&uuml;rlich bringen Arbeit und die Organisation von Selbsthilfe wunderbar Struktur in den Alltag, ist sinnstiftend und vieles mehr.   Wenn es diese Ma&szlig;nahmen aber auch in  Wirtschaftsbetrieben geben soll, ist damit die Gefahr verbunden, dass ordentlich bezahlte Arbeit zur&uuml;ckgedr&auml;ngt und durch Ein-Euro-Jobs ersetzt wird.<br>\nImmerhin sieht das Gesetz ja Integrationskurse vor. Auch, wenn diese bei Nichtteilnahme Sanktionen nach sich ziehen sollen.<br>\nWer mit Restriktionen droht, sollte man erst einmal daf&uuml;r sorgen, dass gen&uuml;gend und qualifizierte M&ouml;glichkeiten f&uuml;r Integrationskurse geschaffen werden &ndash; zeitnah und sp&auml;testens innerhalb von 6 Wochen &ndash;  die dann auch in Anspruch genommen werden k&ouml;nnen. Wenn es das Angebot gibt, und dann etwas nicht funktioniert, muss man nachbessern. Im Integrationsgesetz wird aber  mit Repression gearbeitet und das halte ich f&uuml;r  Populismus. Damit wird eine &Uuml;berschrift f&uuml;r die zur AfD oder sonst wohin abgewanderten, unsicheren B&uuml;rger und B&uuml;rgerinnen produziert, die sagen soll: &bdquo;Jetzt wird endlich mal harte Kante gezeigt&ldquo;. Das gibt eine Schieflage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.euractiv.de\/section\/eu-innenpolitik\/interview\/dgb-chef-hoffmann-das-integrationsgesetz-arbeitet-mit-restriktionen-und-das-ist-populismus\/?platform=hootsuite\">EurActiv.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wei&szlig;buch f&uuml;r Sicherheitspolitik: Keine Grundgesetz&auml;nderung f&uuml;r Bundeswehr im Innern<\/strong><br>\nMit einer Grundgesetz&auml;nderung wollte Verteidigungsministerin von der Leyen den Einsatz der Bundeswehr im Innern legalisieren. Nach teils bitterem Streit mit dem von der SPD gef&uuml;hrten Au&szlig;enamt wurde der Vorsto&szlig; nun weichgesp&uuml;lt.<br>\nDie Staatssekret&auml;re aus den beiden Ressorts einigten sich nun auf einen Kompromiss. Demnach soll die Bundeswehr sich st&auml;rker als bisher auf Notf&auml;lle wie einen Terror-Anschlag vorbereiten. Ausdr&uuml;cklich ist jedoch nur vor einer &ldquo;Unterst&uuml;tzung der Polizeikr&auml;fte&rdquo; statt aktiven Eins&auml;tzen wie Grenzkontrollen oder Fahndungsma&szlig;nahmen die Rede. Wichtig sei, dass die Bundeswehr den Fall des Falls mit den anderen Sicherheitskr&auml;ften regelm&auml;&szlig;ig &uuml;ben soll.<br>\nDie salomonische Formel tr&auml;gt nun beiden Seiten Rechnung. Im Wehrressort hie&szlig; es in den letzten Wochen, entscheidend sei eine gute Vorbereitung auf einen Ernstfall. Ohne &Uuml;bungen und eine Ausarbeitung von Meldeketten sowie Verantwortlichkeiten, so die Milit&auml;rs, sei eine Hilfestellung durch die Bundeswehr nicht m&ouml;glich. Die SPD wiederum kann sich auf die Fahnen schreiben, eine Grundgesetz&auml;nderung verhindert zu haben ohne die Sicherheit Deutschlands auf Spiel zu setzen.<br>\nGanz abger&auml;umt ist der Streit ums Wei&szlig;buch, f&uuml;r von der Leyen auch ein Prestige-Projekt f&uuml;r ihre Positionierung als Sicherheitspolitikerin ist, noch nicht. Zum Beispiel wollte die CDU-Politikerin den bisher auf R&uuml;stungsexportgenehmigungen fokussierten Bundessicherheitsrat aufwerten, immer wieder war von einer Art National Security Council nach dem Vorbild der USA die Rede. Dem geheim tagenden Gremium, das im Kanzleramt tagt, geh&ouml;ren alle wichtigen Minister an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/keine-grundgesetzaenderung-fuer-bundeswehr-im-innern-a-1093983.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Schon wieder knickt die SPD ein und so werden St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck konservative Anliegen umgesetzt. Herr Sch&auml;uble d&uuml;rfte sich freuen: Sein jahrelanges Beharren auf den Einsatz der Bundeswehr im Inneren hat sich gelohnt &ndash; demn&auml;chst darf sie zumindest die Polizeikr&auml;fte &ldquo;unterst&uuml;tzen&rdquo;, was immer das im Einzelnen auch bedeuten mag. Die Unionsvertreter d&uuml;rften den Begriff &ldquo;Unterst&uuml;tzung&rdquo; vermutlich dehnbarer und weitreichender auffassen als weite Teile der SPD.<\/em><\/p>\n<p><em>&Uuml;brigens: In diesem Zusammenhang sei an die Erl&auml;uterungen zur Charta der Grundrechte erinnert:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&bdquo;So m&uuml;ssen die in der EMRK enthaltenen &bdquo;Negativdefinitionen&ldquo; auch als Teil der Charta betrachtet werden:<br>\nArtikel 2 Absatz 2 EMRK:<\/p>\n<p>&bdquo;Eine T&ouml;tung wird nicht als Verletzung dieses Artikels betrachtet, wenn sie durch eine Gewaltanwendung verursacht wird, die unbedingt erforderlich ist, um<\/p>\n<ul>\n<li>jemanden gegen rechtswidrige Gewalt zu verteidigen;<\/li>\n<li>jemanden rechtm&auml;&szlig;ig festzunehmen oder jemanden, dem die Freiheit rechtm&auml;&szlig;ig entzogen ist, an der Flucht zu hindern;<\/li>\n<li>einen Aufruhr oder Aufstand rechtm&auml;&szlig;ig niederzuschlagen.&ldquo;<\/li>\n<\/ul>\n<\/blockquote>\n<p><em>Und weiter:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&bdquo;Ein Staat kann in seinem Recht die Todesstrafe f&uuml;r Taten vorsehen, die in Kriegszeiten oder bei unmittelbarer Kriegsgefahr begangen werden; diese Strafe darf nur in den F&auml;llen, die im Recht vorgesehen sind, und in &Uuml;bereinstimmung mit dessen Bestimmungen angewendet werden (&hellip;).&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Die Erl&auml;uterungen sind offenbar nicht lediglich Regelungen f&uuml;r die Ausf&uuml;hrungen des Gesetzes, sondern &ndash; und das ist un&uuml;blich &ndash; dem Gesetzestext gleichgestellt. So <a href=\"http:\/\/eur-lex.europa.eu\/LexUriServ\/LexUriServ.do?uri=OJ:C:2007:303:0017:0035:DE:PDF\">nachlesbar<\/a> im Amtsblatt der Europ&auml;ischen Union vom 14.12.2007. Darauf scheinen die Vertreter der CDU hinzuarbeiten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ein Tunnel blamiert die Kanzlerin<\/strong><br>\nWenn Angela Merkel am 1. Juni bei der Er&ouml;ffnung des Gotthard-Basistunnels in die Kameras l&auml;chelt, m&uuml;sste sie vor Scham im Boden versinken. W&auml;hrend die Schweiz den l&auml;ngsten Eisenbahntunnel der Welt gebaut hat, bleibt das Schienen-Nadel&ouml;hr Basel&ndash;Karlsruhe noch mindestens 20 Jahre bestehen. Viele Tausend Menschen erwarten die Schweizer am 1. Juni zur Er&ouml;ffnung der einzigen Flachbahn durch die Alpen. Es soll ein Volksfest werden. Schlie&szlig;lich geht es um ein Jahrhundertprojekt. Und das auf dem wichtigsten G&uuml;terkorridor Europas, der Achse Rotterdam&ndash;Genua. Das Ziel: Zigtausende G&uuml;ter sollen nicht mehr auf der Stra&szlig;e, sondern auf der Schiene transportiert werden. Ein &ldquo;epochales Ereignis&rdquo;, lobt Hans-J&ouml;rg Bertschi von der Unternehmensgruppe Hupac, die auf den alpenquerenden G&uuml;terverkehr auf der Schiene spezialisiert ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/269\/ein-tunnel-blamiert-die-kanzlerin-3663.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ihr seid doch nur unsicher<\/strong><br>\nEin verweigerter Handschlag wird in der Schweiz zur Integrations-Debatte aufgeblasen. Damit macht es sich die Politik zu einfach. [&hellip;]<br>\nDiese &Uuml;berreaktion ist ein Symptom f&uuml;r die tiefgreifende Verunsicherung, die viele europ&auml;ische Gesellschaften erfasst hat. Und ausgerechnet die Schweiz, die es geschafft hat, mit vier verschiedenen Amtssprachen zu leben und zwischen den beiden gro&szlig;en christlichen Konfessionen einen Modus Vivendi zu finden, der &uuml;ber Jahrhunderte gehalten hat, scheint davon besonders betroffen zu sein. Ganze vier Minarette reichten in dem kleinen Land bekanntlich ja bereits aus, um eine Mehrheit f&uuml;r ein Minarettverbot zu mobilisieren und dieses per Referendum durchzusetzen.<br>\nAber auch in anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern dienen oft nichtige Anl&auml;sse dazu, einen Kulturkampf vom Zaun zu brechen. In einer Wohnsiedlung bei Kopenhagen entscheiden sich die mehrheitlich muslimischen Mieter erstmals dagegen, zu Weihnachten einen Christbaum aufzustellen? Dar&uuml;ber diskutierte man im Advent 2012 in D&auml;nemark so lange, bis der Baum wieder stand.<br>\nEin paar franz&ouml;sische Modemacher haben Kollektionen f&uuml;r muslimische Frauen entworfen, die ein Kopftuch tragen? Halb Frankreich steht deswegen Kopf, denn Feministinen sehen das heilige Prinzip des Laizismus in Gefahr. Ein ausl&auml;ndisches Staatsoberhaupt reicht Klage gegen einen Satiriker ein? Halb Deutschland sitzt auf dem Sofa und ist emp&ouml;rt. Das wirft die Frage auf: Wie unsicher muss man sich seiner Werte, seiner Demokratie und seiner Kultur eigentlich sein, um derart in Schnappatmung zu verfallen? Ein bisschen mehr Gelassenheit im Umgang mit solchen banalen Konflikten t&auml;te unseren Gesellschaften gut.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Handschlag-in-der-Schweiz\/!5307987\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die &Auml;ra des Revisionismus (III)<\/strong><br>\nIn Ungarn wird ein Verehrer eines NS-Kollaborateurs als m&ouml;glicher k&uuml;nftiger Staatspr&auml;sident genannt. Parlamentspr&auml;sident L&aacute;szl&oacute; K&ouml;v&eacute;r gilt Berichten zufolge in Budapest f&uuml;r die n&auml;chstes Jahr anstehende Wahl als einer der wahrscheinlichsten Kandidaten. K&ouml;v&eacute;r hat Schriften des Goebbels-Bewunderers J&oacute;zsef Nyir&#337; aufgrund ihrer angeblichen &ldquo;spirituellen Kraft&rdquo; gelobt und empfohlen, sie Kindern zu lesen zu geben. Au&szlig;erdem hat er versucht, die &Uuml;berf&uuml;hrung von Nyir&#337;s Gebeinen in dessen rum&auml;nischen Geburtsort zu &uuml;berf&uuml;hren; das Gebiet wurde w&auml;hrend des Zweiten Weltkriegs von Ungarn okkupiert und von NS-Kollaborateuren wie Nyir&#337; verwaltet. Ehrungen f&uuml;r NS-Kollaborateure nehmen in Ungarn zu; erst vor wenigen Monaten stellten Politiker der Regierungspartei Fidesz ein Denkmal f&uuml;r einen begeisterten Bef&uuml;rworter antisemitischer Rassengesetze auf. Der Rechtskurs in Ungarn basiert auf einer v&ouml;lkischen Politik, der die Bundesrepublik in dem Land zum Durchbruch verholfen hat &ndash; bereits seit den 1980er Jahren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59374\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&bdquo;Irak 2003 &ndash; Die Kehrseite des Krieges (1\/2)&ldquo;<\/strong><br>\n&bdquo;Am 20. M&auml;rz 2003 begann unter F&uuml;hrung der USA der Einmarsch ausl&auml;ndischer Truppen in den Irak. Ziel der Operation &bdquo;Iraqi Freedom&ldquo; war der Sturz des Diktators Saddam Hussein und seines Regimes. Der Dokumentarfilm schildert die Ereignisse aus irakischer Sicht. Zu Wort kommen direkt am Krieg Beteiligte, z.B. ehemalige Geheimdienstagenten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arte.tv\/guide\/de\/042757-000-A\/irak-2003-die-kehrseite-des-krieges-1-2\">arte<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.K.:<\/strong> Es gibt viele Dokus zum Bush-Krieg, diese seziert ihn aber sozusagen minuti&ouml;s. &Uuml;beraus aufschlussreich, z. B. die &Auml;u&szlig;erungen des Mannes vor dem unseligen Paul Bremer, General Jay Garner. Erster ziviler US-Verwalter f&uuml;r den Irak, f&uuml;r einen ganzen Monat. Ein Milit&auml;r alter Schule, und unermesslich kl&uuml;ger, umsichtiger, hell- und weitsichtiger in seiner Funktion als der New-England-Bildungsb&uuml;rger und &bdquo;Diplomat&ldquo; Paul &bdquo;Kick-Ass&ldquo; Bremer. Die Trag&ouml;die nahm dann leider ihren Lauf.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.arte.tv\/guide\/de\/042758-000-A\/irak-2003-die-kehrseite-des-krieges-2-2\">Teil 2 ist hier abrufbar<\/a> ..<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Kommentar: US-Kurs in Vietnam zielt auf Schw&auml;chung Chinas ab<\/strong><br>\nDie USA versuchen einen Vorteil aus dem Streit zwischen China und Vietnam um einige Inseln im S&uuml;dchinesischen Meer zu ziehen, sagen chinesische Analysten. Damit reagieren sie auf die Ank&uuml;ndigung der USA, ein jahrzehntealtes Waffenembargo aufzuheben. (&hellip;)<br>\nHua Chunying, die Sprecherin des chinesischen Au&szlig;enministeriums, sagte am Montag, dass China hoffe, dass die sich verbessernden Beziehungen zwischen den USA und Vietnam dem regionalen Frieden und der Stabilit&auml;t f&ouml;rderlich sind.<br>\nFan Jishe, ein Wissenschaftler der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt US-Strategien, sagte, die Situation zeige den Willen Washingtons, seine Strategie im Raum Asien-Pazifik voranzubringen. &ldquo;Ein wichtiges Element dieser Strategie ist die St&auml;rkung der diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu den L&auml;ndern der Region&rdquo;, sagte Fan. Vietnam habe derzeit Priorit&auml;t.<br>\nLaut Professor Su Hao von der Chinesischen Universit&auml;t f&uuml;r Au&szlig;enpolitik mit dem Schwerpunkt Asien-Pazifik sei es offensichtlich, dass die USA das Ziel haben, China zu schw&auml;chen, indem sie sich durch Beijings Territorialstreit mit Hanoi Vorteile verschaffen. &ldquo;Vietnam seinerseits m&ouml;chte von L&auml;ndern au&szlig;erhalb der Region unterst&uuml;tzt werden, um im Streit mit China den Druck vergr&ouml;&szlig;ern zu k&ouml;nnen.&rdquo; Der Analyst glaubt nicht jedoch, dass Vietnam ohne Vorbehalte die Seite der USA einnehmen wird, da das Land wirtschaftlich stark von China abh&auml;ngt.<br>\nSu sagte, dass Obamas Besuch f&uuml;r die beiden L&auml;nder die Gelegenheit schaffe, auf Grund gemeinsamer Interessen wie der Verteidigung vor China ihre Beziehung zu st&auml;rken. &ldquo;Aber Hanoi wird sich auf keinen Fall dem Kommando Washingtons unterwerfen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2016-05\/25\/content_38531521.htm\">German.China.org.cn<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die doppelte Zweiteilung der Welt: Nord und S&uuml;d, Arm und Reich<\/strong><br>\nWas l&auml;ge dieser Tage n&auml;her, als den Papst zu zitieren? &bdquo;Diese Wirtschaft t&ouml;tet&ldquo;, proklamierte Franziskus Ende 2013. Conrad Schuhler macht in seinem j&uuml;ngsten Buch Die Gro&szlig;e Flucht deutlich, dass der Befund auch 2016 Bestand hat &ndash; und ma&szlig;geblich als Ursache f&uuml;r die derzeitigen Fluchtbewegungen zu nennen ist. Als Vorsitzender des Instituts f&uuml;r sozial-&ouml;kologische Wirtschaftsforschung (isw) geh&ouml;rt es zu seinem Handwerkszeug, Zahlenmaterial so zu liefern, dass es beim Lesen nicht erm&uuml;det, sondern im Gegenteil anschaulich zeigt: Wie extrem die Verelendung hier und die Profite dort sind; wie schwindelerregend die Gewinne der R&uuml;stungsindustrie und anderer Kriegsprofiteure sind; wie frappierend etwa die von der EU mit 16 L&auml;ndern vertraglich geregelte und mit einer Milliarde Euro subventionierte Zerst&ouml;rung einheimischer Fischereiwirtschaften ist; wie weit die Austerit&auml;tspolitik auch in Deutschland an die Existenz geht. Das Material st&uuml;tzt Schuhlers Kernbotschaft: In der Fl&uuml;chtlingsfrage dr&uuml;ckt sich eine doppelte Zweiteilung der Welt aus: in Nord und S&uuml;d, in Arm und Reich. In Zahlen: &bdquo;Der globale Bestand an Brutto-Geldverm&ouml;gen war 2014 auf das historische Rekordniveau von 135,7 Billionen Euro geklettert. &hellip; Doch: Auf die &auml;rmere Bev&ouml;lkerungsh&auml;lfte entfallen nur f&uuml;nf Prozent der Verm&ouml;genswerte.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201605253962\/feuilleton\/literatur\/die-doppelte-zweiteilung-der-welt-nord-und-sued-arm-und-reich.html\">Hintergrund<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die gelenkte Vorwahl<\/strong><br>\nDie Spannungen innerhalb der Demokratischen Partei eskalieren angesichts evidenter Manipulationen der Parteif&uuml;hrung. Der linke Underdog Sanders k&ouml;nnte noch der Pr&auml;sidentschaftskandidat werden<br>\nDie Welt als Wille und Vorstellung: Da die demokratische Pr&auml;sidentschaftsanw&auml;rterin Hillary Clinton samt der F&uuml;hrung der Demokratischen Partei sich nichts sehnlicher w&uuml;nscht, als ihren linken Herausforderer Bernie Sanders endlich loszuwerden, hat das demokratische Establishment schlicht beschlossen, die Vorwahlen bereits f&uuml;r beendet zu erkl&auml;ren &ndash; obwohl die Vorwahl im bev&ouml;lkerungsreichsten Bundesstaat der USA, in Kalifornien, noch bevorsteht.<br>\nDeswegen zog Clinton ihre Zusage zu einer weiteren &ouml;ffentlichen Diskussionsveranstaltung mit Bernie Sanders in Kalifornien Ende Mai einfach zur&uuml;ck. Sanders bezeichnete den Bruch dieser Abmachung, auf die sich die demokratischen Pr&auml;sidentschaftskandidaten Anfang 2016 verst&auml;ndigten, als eine &ldquo;Beleidigung&rdquo; der W&auml;hler in Kalifornien. Hillary Clinton geht somit dazu &uuml;ber, ihre Versprechen bereits zu brechen, noch bevor sie ins h&ouml;chste Amt der USA gew&auml;hlt wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48353\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.A.:<\/strong> M. E. die bisher kompakteste Zusammenfassung &uuml;ber die haarstr&auml;ubenden Zust&auml;nde w&auml;hrend der demokratischen Vorwahlen. Leider werden hier gleich mehrere &ldquo;ungute Gef&uuml;hle&rdquo; mit Fakten belegt. Gleichzeitig illustriert der Beitrag, welche &ndash; teils illegale &ndash; Mittel einzusetzen das Team Clinton bereit ist um Sanders zu verhindern.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Donald Trump holt auf<\/strong><br>\nDonald Trump oder Hillary Clinton? Am 8. November w&auml;hlt die gr&ouml;&szlig;te Volkswirtschaft der Welt ein neues Staatsoberhaupt. Bis dahin werden wir in unserem Wahlkampf-Monitor USA die j&uuml;ngsten Umfrageergebnisse auswerten und im Zwei-Wochen-Rhythmus aktualisieren. Den Monitor haben wir erstmals am 11. Mai ver&ouml;ffentlicht. Die neueste Aktualisierung zeigt, dass die Chancen von Donald Trump in den letzten zwei Wochen erheblich gestiegen. Sowohl in den landesweiten Umfragen, als auch bei der Prognose f&uuml;r die Wahlm&auml;nnerstimmen hat Trump gegen&uuml;ber Hillary Clinton kr&auml;ftig aufgeholt. Bei den Buchmachern ist Clinton aber nach wie vor die klare Favoritin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/makronom.de\/donald-trump-holt-deutlich-auf-15184\">Makronom<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Spenden f&uuml;r CDU und SPD<\/strong><br>\nDie CDU und die SPD haben in diesem Mai jeweils 100.000 Euro als Spende von der Daimler AG erhalten. Dies geht aus einer Unterrichtung (18\/8562) durch Bundestagspr&auml;sident Norbert Lammert (CDU) hervor. Gem&auml;&szlig; Parteiengesetz sind Spenden, die im Einzelfall die H&ouml;he von 50.000 Euro &uuml;bersteigen, dem Bundestagspr&auml;sidenten anzuzeigen und von diesem als Bundestagsdrucksache zu ver&ouml;ffentlichen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/201605\/-\/424846\">Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Schock-Studie: BER-Witze drohen auszugehen, bevor BER fertig ist<\/strong><br>\nBerlin (dpo) &ndash; Wird die Fertigstellung des Berliner Flughafens eine weitaus ernstere Angelegenheit als bislang angenommen? In einer neuen Studie warnen Experten davor, dass schon in naher Zukunft s&auml;mtliche BER-Witze aufgebraucht sein k&ouml;nnten &ndash; und das Jahre, wom&ouml;glich gar Jahrzehnte vor der Fertigstellung des Skandalflughafens.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2016\/05\/schock-studie-ber-witze.html\">Der Postillon (Glosse)<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-33571","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33571","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=33571"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33571\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":33575,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33571\/revisions\/33575"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=33571"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=33571"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=33571"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}