{"id":3363,"date":"2008-07-29T09:01:36","date_gmt":"2008-07-29T07:01:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3363"},"modified":"2015-11-16T15:58:05","modified_gmt":"2015-11-16T14:58:05","slug":"hochschulraete-in-nrw-wirtschaft-uebernimmt-die-kontrolle-an-den-hochschulen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3363","title":{"rendered":"Hochschulr\u00e4te in NRW: Wirtschaft \u00fcbernimmt die Kontrolle an den Hochschulen"},"content":{"rendered":"<p>&ldquo;Eine beeindruckende Mischung von F&uuml;hrungspers&ouml;nlichkeiten aus allen gesellschaftlichen Bereichen pr&auml;gt das Bild der ersten Hochschulr&auml;te in Nordrhein-Westfalen&rdquo;, erkl&auml;rte <a href=\"http:\/\/bildungsklick.de\/pm\/62041\/besetzung-der-hochschulraete-abgeschlossen-zum-kommenden-wintersemester-sind-alle-ernennungen-vollzogen\/%20\">Innovationsminister Pinkwart<\/a> nachdem nun alle 26 &ouml;ffentlich-rechtlichen Universit&auml;ten und Fachhochschulen ihre Hochschulr&auml;te besetzt haben. Knapp die H&auml;lfte, n&auml;mlich 67 der 146 &bdquo;F&uuml;hrungspers&ouml;nlichkeiten&ldquo; kommen aus der Wirtschaft. 19 aus weiteren gesellschaftlichen Bereichen, wie Medien oder Kultur, darunter etwa der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der WAZ-Mediengruppe, Bodo Hombach, der Chefredakteur der WAZ Ulrich Reitz oder als weitere &bdquo;Prominente&ldquo; die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Barmer Ersatzkasse, Birgit Fischer. Aus &bdquo;unternehmerischen Hochschulen&ldquo; werden k&uuml;nftig von Unternehmensf&uuml;hrern gesteuerte Hochschulen.<br>\n<!--more--><br>\n&bdquo;Unsere Hochschulen werden vom Staat &bdquo;befreit&ldquo; und der &bdquo;Regie&ldquo; der Wirtschaft unterstellt. Statt von den Repr&auml;sentanten des Volkswillens werden sie von den meist mehrheitlich in den Hochschulr&auml;ten repr&auml;sentierten Unternehmensvertretern gesteuert&hellip;Das kann man nicht anders als eine Privatisierung der Hochschulen auf &bdquo;kaltem Wege&ldquo; nennen. Das bedeutet eine Entstaatlichung und eine Entmachtung des Parlaments und damit des W&auml;hlers und Souver&auml;ns zugunsten einer &bdquo;R&auml;teherrschaft&ldquo; oder einer St&auml;ndegesellschaft, in der im Wesentlichen nur noch ein Stand das Sagen hat und ein Rat dominiert, n&auml;mlich der der Unternehmer und Manager von Gro&szlig;konzernen.&ldquo; <a href=\"?p=115\">Diese Prognose<\/a> habe ich vor &uuml;ber zwei Jahren anl&auml;sslich der der Vorstellung der &bdquo;Eckpunkte des geplanten Hochschulfreiheitsgesetzes&ldquo; f&uuml;r NRW durch den dortigen Innovationsminister Pinkwart gewagt. <\/p><p>Am 28. Juli meldete der Minister den Vollzug der Besetzung der Hochschulr&auml;te nach dem am 31. Oktober 2006 in Kraft getretenen Hochschul-&bdquo;Freiheits&ldquo;-Gesetz. Voller Stolz verk&uuml;ndet er die &bdquo;beeindruckende Mischung von F&uuml;hrungspers&ouml;nlichkeiten aus allen gesellschaftlichen Bereichen&ldquo;, die sich in den nordrhein-westf&auml;lischen Hochschulraten versammelt habe. <\/p><p>Dass die &bdquo;F&uuml;hrungspers&ouml;nlichkeiten&ldquo; vor allem aus dem &bdquo;gesellschaftlichen Bereich&ldquo; der der Wirtschaft kommen, findet er nicht unausgewogen, sondern ausgesprochen begr&uuml;&szlig;enswert. Es sind vor allem die Vertreter von gro&szlig;en Konzernen, die namentlich erw&auml;hnt werden: Aus der Wirtschaft kommen etwa Bundesbankpr&auml;sident Professor Dr. Axel Weber (Universit&auml;t Siegen), Dr. Thomas Middelhoff, Vorstandsvorsitzender der Arcandor AG (Universit&auml;t M&uuml;nster), Dr. Alfred Oberholz von der Evonik Degussa GmbH (RWTH Aachen) oder Achim Berg, Vorsitzender der Gesch&auml;ftf&uuml;hrung der Microsoft Deutschland GmbH (FH K&ouml;ln).<\/p><p>Jenseits der in der Pressemitteilung Genannten geh&ouml;ren u.a. Hochschulr&auml;ten an: <\/p><p>Professor Dr. Peter Gomez, Pr&auml;sident des Verwaltungsrats der Schweizer B&ouml;rse SWX Swiss Exchange Group und der Eurex Z&uuml;-rich\/Frankfurt (RWTH Aachen), Hans-Ulrich, Dr. Lindenberg, Mitglied des Vorstands der ThyssenKrupp Steel AG (RWTH Aachen), Dr. Alfred Oberholz, Stellvertretender Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Evonik Degussa GmbH (RWTH Aachen), Dr.-Ing. E.h. Heinrich, Weiss, Vorsitzender der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung der SMS GmbH und Vorsitzender des Aufsichtsrats der SMS Demag AG (RWTH Aachen), Dr. Annette Fugmann-Heesing, Beraterin der Unternehmensberatungsgesellschaft BBD Berliner Beratungsdienste (Uni Bielefeld) (<em>W&auml;hrend ihrer Amtszeit als verantwortliche Berliner Finanzsenatorin setzte sie den Verkauf der Bewag (Strom), der Gasag (Gas), der Wohnungsbaugesellschaft Gehag und die Teilprivatisierung der Wasserbetriebe durch. Als Beraterin der Unternehmensberatungsgesellschaft BBD war sie nicht unwesentlich an der Einf&uuml;hrung des Modells der Public Private Partnership (PPP) f&uuml;r die Schulen im Landkreis Offenbach in Hessen beteiligt.<\/em>)<\/p><p>Dirk U. Hindrichs, gesch&auml;ftsf&uuml;hrender pers&ouml;nlich haftender Gesellschafter der Sch&uuml;co International KG und Pr&auml;sident des Industrie- und Handelsclub OWL (IHC) (Universit&auml;t Bielefeld), Prof. Dr. Dr.-Ing. E.h. Ulrich Middelmann, Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der ThyssenKrupp AG (Universit&auml;t Bochum), Dr. J&ouml;rg Haas, Vorstand des Finanzdienstleistungsunternehmens Haas &amp; Wilbert Beteiligung AG &ndash; HWB AG (Uni Bonn), Lothar A. Harings, Vorstandsmitglied und Chief Human Resources Officer der T-Mobile International AG &amp; Co. KG (Uni Bonn), Dr. Monika Wulf-Mathies, Leiterin des Zentralbereichs Politik und Umwelt, Deutsche Post World Net (Uni Bonn), Edwin Eichler, Vorstandsmitglied ThyssenKrupp AG, Vorstandsvorsitzender ThyssenKrupp Services AG, Vorstandsvorsitzender ThyssenKrupp Elevator AG (TU Dortmund), Hans Jaeger, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrender Gesellschafter, Jaeger Akustik GmbH &amp; Co., (TU Dortmund), Reinhold Schulte, Vorstandsvorsitzender der SIGNAL IDUNA Holding AG. (TU Dortmund) und viele andere mehr&hellip;<\/p><p>Es geh&ouml;rt keine gro&szlig;e Prognosef&auml;higkeit dazu, vorherzusehen, dass bei der &uuml;berwiegenden Zahl der Hochschulr&auml;te auch ein Unternehmensvertreter zum Vorsitzenden gew&auml;hlt werden d&uuml;rfte. <\/p><p>Nordrhein-Westfalen ist bei weitem kein Einzelfall unter den L&auml;ndern: In einer von der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung gef&ouml;rderten und in Kooperation mit der Gemeinsamen Arbeitsstelle RUB\/IGM durchgef&uuml;hrte Kurzstudie der Ruhruniversit&auml;t Bochum wird u.a. Fragen nach der Stellung, der Zusammensetzung, den Kompetenzen und den Arbeitsstrukturen der Hochschulr&auml;te in der reformierten Hochschullandschaft nachgegangen. Der Datensatz umfasst 161 Hochschulen. <\/p><p>Danach werden die Mitglieder externer Hochschulr&auml;te mit jeweils einem runden Drittel aus der Wirtschaft und der Wissenschaft rekrutiert, wobei auf Seiten der Wirtschaft die Vertreter von Gro&szlig;unternehmen dominieren. W&auml;hrend an Universit&auml;ten die Gro&szlig;unternehmen eindeutig dominieren, werden insbesondere an Fachhochschulen, aber auch bei privaten und technischen Hochschulen die Vertreter kleiner und mittlerer Unternehmen mit regionalem Bezug wichtiger. In den Fachhochschulen, technischen Universit&auml;ten und privaten Hochschulen sind die Anteile der Wirtschaftsvertreter deutlich h&ouml;her. <\/p><p>Was aber noch signifikanter ist: Unter den Hochschulratsvorsitzenden liegt der Anteil der Wirtschaftsvertreter bei 47 Prozent, von diesen sind wiederum 80 Prozent Aufsichtsrats- oder Vorstandsmitglieder. <\/p><p>Kein Wunder, dass das Handelsblatt vom 12. Oktober 2007 ziemlich triumphierend titelte: &bdquo;Manager erobern die Kontrolle an den Unis&ldquo;.<br>\nEin rundes F&uuml;nftel der externen Hochschulratsmitglieder kommt aus Politik, Verwaltung oder von Interessengruppen. Nur rund ein Zehntel kommt aus sonstigen Bereichen des &ouml;ffentlichen Lebens.<\/p><p>Das Ergebnis ist etwa aus gewerkschaftlicher Sicht niederschmetternd: Vertreter aus Gewerkschaften sind im Vergleich zu jenen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft in den neu geschaffenen Steuerungsgremien der bundesdeutschen Hochschulen mit 3% nur marginal vertreten. In Berlin sind 5, Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz und Hessen jeweils 2, in Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen jeweils 1 Gewerkschaftsvertreter in den Hochschulr&auml;ten vertreten. In den &uuml;brigen L&auml;ndern &ndash; vor allem in Baden-W&uuml;rttemberg und Bayern, wo schon 1998 bzw. 2000 Hochschulr&auml;te eingef&uuml;hrt wurden &ndash; gar keiner. <\/p><p>In Berlin erkl&auml;rt sich die signifikant h&ouml;here Zahl dadurch, dass dort die Beteiligung von Gewerkschaftern als Sozialpartner im Hochschulgesetz festgeschrieben ist. Aber durch die in Berlin eingef&uuml;hrte &bdquo;Erprobungsklausel&ldquo; ruhen derzeit die Kuratorien, und einige der Gewerkschafter sind dort statt im regul&auml;ren nur noch im &bdquo;Ruhenden Kuratorium&ldquo; vertreten. Die befragten gewerkschaftlichen Repr&auml;sentanten bem&auml;ngeln geschlossen, &bdquo;durch dieses Erprobungskonzept faktisch aus der aktiven Arbeit in den Hochschulr&auml;ten ausgeschlossen zu sein, (das sei) ein Widerspruch zu der urspr&uuml;nglichen Intention des Berliner Hochschulgesetzes, alle relevanten gesellschaftlichen Gruppen in den Hochschulr&auml;ten zu repr&auml;sentieren.&ldquo; Von den insgesamt 14 Gewerkschaftsvertretern in Hochschulr&auml;ten an Deutschlands Hochschulen bleiben also faktisch nur noch 9.<\/p><p>Aber selbst diese Zahl besch&ouml;nigt die Repr&auml;sentanz von Arbeitnehmervertretern im obersten Leitungsgremium deutscher Hochschulen. Gewerkschafter sind tendenziell eher im Hochschulrat von Hochschulen vertreten, die &uuml;ber starke gesellschaftswissenschaftliche Fachbereiche verf&uuml;gen &ndash; auf gut deutsch also etwa an Fachhochschulen f&uuml;r Sozialarbeit. An Universit&auml;ten und vor allem an Technischen Hochschulen muss man sie mit der Lupe suchen und an privaten Hochschulen sind &uuml;berhaupt keine gewerkschaftlichen Vertreter zu finden.<\/p><p>Das konzeptionelle Vorbild vieler Hochschulr&auml;te in der Bundesrepublik werde &ndash; so die Studie &ndash; anhand der Terminologie des Baden-W&uuml;rttembergischen Hochschulgesetzes (2002) besonders deutlich: Seit 2005 hie&szlig;en die Hochschulr&auml;te dort &bdquo;Aufsichtsr&auml;te&ldquo; &ndash; und der Hochschulpr&auml;sident bzw. -rektor werde als &bdquo;Vorstandsvorsitzender&ldquo; der Hochschule bezeichnet.<br>\nEs verdichte sich eine Erosion der klassischen Verb&auml;ndebeteiligung, Medienvertreter und Unternehmen w&uuml;rden in vielen Politikfeldern als neue strategische Ressourcen betrachtet.<\/p><p>Studierende, akademischer Mittelbau und nichtwissenschaftliche Angestellte sind nur zu jeweils zwischen 9 und 14 % (als interne Mitglieder) vertreten.<\/p><p>Hochschulr&auml;te sind nun beleibe kein schm&uuml;ckendes Beiwerk an den Hochschulen:<br>\nDer Hochschulrat hat eine bisher bei k&ouml;rperschaftlich organisierten und selbstverwalteten Hochschulen nie gekannte weitgehende &bdquo;Fachaufsicht&ldquo;!<\/p><p>Laut &sect; 21 HFG konzentrieren sich die wichtigsten Machtkompetenzen einer Hochschule im Hochschulrat: <\/p><ul>\n<li>Er stimmt dem Hochschulentwicklungsplan zu.<\/li>\n<li>Er stimmt dem Wirtschaftsplan und dem Plan zur unternehmerischen Hochschulbet&auml;tigung zu.<\/li>\n<li>Er nimmt zum Rechenschaftsbericht des Pr&auml;sidiums Stellung.<\/li>\n<li>Er nimmt Stellung zu Angelegenheiten der Forschung, Kunst, Lehre und des Studiums, die die gesamte Hochschule oder zentrale Einrichtungen betreffen oder von grunds&auml;tzlicher Bedeutung sind.<\/li>\n<\/ul><p>Am Wichtigsten sind dabei die Wahl und die Entlastung der Hochschulleitung durch den Hochschulrat. <\/p><p>Detlef M&uuml;ller-B&ouml;ling, der bisherige Chef des Bertelsmann Centrums f&uuml;r Hochschulentwicklung (CHE), hat die Bedeutung dieser Bestimmung in dankenswerter Offenheit begr&uuml;ndet: Nur durch die Wahl des Pr&auml;sidiums durch den Hochschulrat &bdquo;erh&auml;lt die Hochschulleitung gegen&uuml;ber den hochschulinternen Gremien die Unabh&auml;ngigkeit, die sie f&uuml;r ein effektives und effizientes Management ben&ouml;tigt.&ldquo;<\/p><p>Dass der Hochschulrat den Pr&auml;sidenten auch gegen den erkl&auml;rten Willen der Hochschule aufzwingen kann, das erleben wir gerade an der <a href=\"?p=3351\">Universit&auml;t Siegen<\/a>. <\/p><p>Die Dominanz der Wirtschaftsvertreter in den Hochschulr&auml;ten (nicht nur Nordrhein-Westfalens) bedeutet nicht nur eine Aushebelung der klassischen parlamentarischen Repr&auml;sentanz gesellschaftlicher Interessen durch die Parlamente. Dem Parlament bleibt nur noch die Rolle des Zuschussgebers, also des Zahlmeisters f&uuml;r die Hochschulen. In der Politikwissenschaft wird dieser Trend mit den Stichworten &bdquo;Personalisierung&ldquo; und &bdquo;Zerfaserung&ldquo; der Staatlichkeit diskutiert. <\/p><p>Der Hochschulrat ist in seinen Handlungen und Entscheidungen &uuml;ber die f&uuml;nfj&auml;hrige Amtszeit keiner irgendwie demokratisch legitimierten Instanz rechenschaftspflichtig.<\/p><p>Die schon erw&auml;hnte Studie der Ruhruniversit&auml;t Bochum spricht von einer &bdquo;Privatisierung der Organisationsverantwortung&ldquo;.<\/p><p><strong>Ich sehe in der Funktion der Hochschulr&auml;te eine funktionelle Privatisierung der &ouml;ffentlichen und &uuml;berwiegend staatlich finanzierten Hochschulen. Nachdem die Versuche in Deutschland, private Hochschulen aufzubauen, sowohl in der Quantit&auml;t als auch an der Qualit&auml;t weitgehend gescheitert sind, werden nunmehr die &ouml;ffentlichen Hochschulen von innen heraus privatisiert. <\/strong><\/p><p>D.h. sie werden wie private Hochschulen organisiert und sollen auch wie private Unternehmen auf dem Ausbildungs- und Forschungsmarkt agieren. Der einzige Unterschied zu &bdquo;echten&ldquo; privaten Hochschulen ist, dass diese &bdquo;unternehmerischen&ldquo; Hochschulen zu 90 Prozent vom Steuerzahler finanziert werden. <\/p><p>Das d&uuml;rfte der Idealfall der Verfechter der Privatisierung &ouml;ffentlicher Einrichtungen sein: Der Staat finanziert und Private lenken. Dass die &bdquo;F&uuml;hrungspers&ouml;nlichkeiten&ldquo; in ihrer Mehrzahl aus der Wirtschaft kommen, liegt in der Logik dieser Form der Privatisierung.<\/p><p>Der n&auml;chste Schritt d&uuml;rfte der Rechtsformwechsel, von einer &ouml;ffentlichen Einrichtung zu einer privatrechtlichen Organisationsform sein. Der erste Schritt dazu ist die sog. &bdquo;Stiftungsuniversit&auml;t&ldquo;, etwa in Frankfurt; die Universit&auml;tsklinika in Hessen sind schon privatisiert.<\/p><p>Die &bdquo;unternehmerische Hochschule&ldquo; wird so Schritt f&uuml;r Schritt zur von <a href=\"wp-print.php?p=3351\">Unternehmensf&uuml;hrern gesteuerten Hochschule<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&ldquo;Eine beeindruckende Mischung von F&uuml;hrungspers&ouml;nlichkeiten aus allen gesellschaftlichen Bereichen pr&auml;gt das Bild der ersten Hochschulr&auml;te in Nordrhein-Westfalen&rdquo;, erkl&auml;rte <a href=\"http:\/\/bildungsklick.de\/pm\/62041\/besetzung-der-hochschulraete-abgeschlossen-zum-kommenden-wintersemester-sind-alle-ernennungen-vollzogen\/%20\">Innovationsminister Pinkwart<\/a> nachdem nun alle 26 &ouml;ffentlich-rechtlichen Universit&auml;ten und Fachhochschulen ihre Hochschulr&auml;te besetzt haben. Knapp die H&auml;lfte, n&auml;mlich 67 der 146 &bdquo;F&uuml;hrungspers&ouml;nlichkeiten&ldquo; kommen aus der Wirtschaft. 19 aus weiteren gesellschaftlichen Bereichen, wie Medien oder Kultur, darunter<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3363\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[17,28],"tags":[231,567,568,566,565],"class_list":["post-3363","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hochschulen-und-wissenschaft","category-privatisierung","tag-che","tag-hochschulfreiheitsgesetz","tag-hochschulraete","tag-pinkwart-andreas","tag-unternehmerische-hochschule"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3363","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3363"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3363\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28771,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3363\/revisions\/28771"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3363"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3363"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3363"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}