{"id":33641,"date":"2016-06-03T08:51:42","date_gmt":"2016-06-03T06:51:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33641"},"modified":"2016-06-03T08:51:42","modified_gmt":"2016-06-03T06:51:42","slug":"hinweise-des-tages-2637","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33641","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33641#h01\">Monitor-Exklusivinterview: &ldquo;Die Geschichte von 9\/11 muss neu geschrieben werden&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33641#h02\">&ldquo;Die Leugnung dieses Verbrechens ist eine zweite Trag&ouml;die&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33641#h03\">Leiharbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33641#h04\">Ein Leben im Kleintransporter: Wie Briefe-Fahrer f&uuml;r die Deutsche Post arbeiten m&uuml;ssen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33641#h05\">Reden wir &uuml;ber den Arbeitsmarkt und nicht &uuml;ber Pensionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33641#h06\">&hellip; bei J&ouml;rg Hofmann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33641#h07\">&raquo;Gegen die Prinzipien der schw&auml;bischen Hausfrau&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33641#h08\">Noch &auml;rmer: Wie die Hartz-IV-Reform Alleinerziehende und Rentner schlechter stellt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33641#h09\">Erbschaftsteuer: Verfassungsgerechtes Alternativmodell kann Aufkommen deutlich steigern, ohne Jobs zu gef&auml;hrden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33641#h10\">Ein massiver Angriff auf das Asylrecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33641#h11\">&ldquo;Ich dachte, vor mir steht ein Engel&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33641#h12\">Ern&uuml;chterung nach dem Euromaidan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33641#h13\">Wahlkampf auf Kosten von Freiheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33641#h14\">Gr&uuml;ne Geheimniskr&auml;mer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33641#h15\">&ldquo;Hitler war ein Westler&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33641#h16\">Das Letzte: Polizist mit todkranker Tochter erstreitet Sonderurlaub<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Monitor-Exklusivinterview: &ldquo;Die Geschichte von 9\/11 muss neu geschrieben werden&rdquo;<\/strong><br>\nEs geht um ein brisantes Dokument, das bis heute unter Verschluss gehalten wird: Das vom ehemaligen US-Pr&auml;sidenten George W. Bush als &bdquo;geheim&ldquo; eingestufte Kapitel des Untersuchungsberichts von Senat und Repr&auml;sentantenhaus zu den Terroranschl&auml;gen von 9\/11. Der ehemalige Vorsitzende dieser Kommission und ehemalige Leiter des Geheimdienstausschusses, Bob Graham, fordert im MONITOR-Interview die Ver&ouml;ffentlichung dieses als &bdquo;28 Seiten&ldquo; bekannt gewordenen Abschnitts. Laut Inhaltsangabe soll es darin um die &bdquo;ausl&auml;ndische Unterst&uuml;tzung&ldquo; einiger Attent&auml;ter gehen.<br>\nGraham, Mitglied der US-Demokraten, kennt den Inhalt der Seiten, darf aber keine konkreten Aussagen &uuml;ber Details machen. Dennoch spricht er im MONITOR-Interview erstaunlich offen von einer &bdquo;systematischen&ldquo; Hilfe f&uuml;r die Attent&auml;ter aus Saudi-Arabien: &bdquo;Diese 28 Seiten werden zus&auml;tzliche Beweise daf&uuml;r liefern, dass es eine systematische Unterst&uuml;tzung gab. Und dass dieses System seinen Ursprung vor allem in Saudi-Arabien hat.&ldquo; F&uuml;r Graham steht fest: &bdquo;Die Geschichte von 9\/11 muss neu geschrieben werden.&ldquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/extras\/elfter-september-106~.html\">Monitor Pressemeldung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/elfter-september-102.html\">Monitor Bericht<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&ldquo;Die Leugnung dieses Verbrechens ist eine zweite Trag&ouml;die&rdquo;<\/strong><br>\nDie Leugnung des V&ouml;lkermords an den Armeniern habe sich &ldquo;zu einer Art Teil des t&uuml;rkischen Patriotismus entwickelt&rdquo;, sagte der Schriftsteller Zafer Senocack. &ldquo;Jeder t&uuml;rkische Patriot muss eigentlich dieses Verbrechen leugnen, um Patriot sein zu k&ouml;nnen, und das ist furchtbar.&rdquo; Man m&uuml;sse aufpassen, dass sich nicht eine neuer Kulturkrieg zwischen Ost und West entwickle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/armenier-resolution-im-bundestag-die-leugnung-dieses.691.de.html?dram:article_id=355924\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Leiharbeit<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Wie Nahles die Rechte von Leiharbeitern st&auml;rkt<\/strong><br>\nWarum muss die Arbeitnehmer&uuml;berlassung eine Ausnahme in der Arbeitsrechtsordnung bleiben?<br>\nEin Helfer (fr&uuml;her: Hilfsarbeiter) kann f&uuml;r die gleiche T&auml;tigkeit &ndash; z.B. einfachste Lagerarbeiten &ndash; &euro; 8,50 pro Stunde an einem Arbeitsplatz ohne K&uuml;ndigungsschutz und betriebliche Altersversorgung oder anderswo &euro; 22 pro Stunde mit faktischer Unk&uuml;ndbarkeit und guten Anwartschaften auf eine Betriebsrente bekommen. Seine Situation h&auml;ngt entscheidend davon ab, in welchem Betrieb er arbeitet.<br>\nIm Regelfall arbeitet ein Arbeitnehmer f&uuml;r seinen Arbeitgeber. Verg&uuml;tungsh&ouml;he, Gleichbehandlung, Bestandsschutz, Betriebsverfassung und tarifliche Interessenvertretung kn&uuml;pfen an das Arbeitsverh&auml;ltnis und an den dazugeh&ouml;rigen Arbeitsplatz an. Am konkreten Arbeitsplatz &ndash; also der Einbindung in die Betriebsorganisation des Arbeitgebers &ndash; h&auml;ngen wesentliche Teile des Schutzes, den die Arbeitsrechtsordnung f&uuml;r einen abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten bereit h&auml;lt.<br>\nEs liegt auf der Hand, dass man durch die rechtliche Trennung von Arbeitsverh&auml;ltnis und Arbeitsplatz in Branchen mit hohem Lohnniveau Lohnkosten sparen und extrem kosteng&uuml;nstig auf Nachfrageschwankungen reagieren kann. Dieser Weg war in Deutschland bis 1972 v&ouml;llig versperrt; in diesem Jahr wurde Leiharbeit in engen Grenzen legalisiert. 2003 wurde sie radikal ge&ouml;ffnet und ohne zeitliche Begrenzung mit faktisch sehr niedrigen L&ouml;hnen m&ouml;glich &ndash; es gab dann einen richtigen Boom. 2011 wurde sie angesichts der Vorgaben der EU-Leiharbeitsrichtline wieder stark beschr&auml;nkt; nach der Rechtsprechung ist sie jetzt nur noch f&uuml;r einen vor&uuml;bergehenden Bedarf legal. Das Lohnniveau ist seit 2010 gestiegen &ndash; weil die christlichen Pseudogewerkschaften (CGZP) mangels Tariff&auml;higkeit nicht mehr mitspielen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2016\/06\/wie-nahles-die-rechte-von-leiharbeitern-staerkt\/\">Peter Sch&uuml;ren auf Makroskop<\/a>\n<p>dazu: <strong>Entwurf eines Gesetzes zur &Auml;nderung des Arbeitnehmer&uuml;berlassungsgesetzes<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.portal-sozialpolitik.de\/uploads\/sopo\/pdf\/2016\/2016-06-01_Kabinettsbeschluss_Leiharbeit_Werkvertraege.pdf\">Portal Sozialpolitik [PDF]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Lob vom Callcenter-Chef<\/strong><br>\n&Uuml;ber den Gesetzentwurf zu Zeitarbeit und Werkvertr&auml;gen freut sich nur eine Seite<br>\nDer vom Bundeskabinett am Mittwoch verabschiedete Entwurf, der Lohndumping durch Missbrauch von Leiharbeit und Werkvertr&auml;gen verhindern soll, l&auml;sst den Arbeitgebern viel Spielraum.<br>\nBundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) zeigte sich am Mittwoch optimistisch: &raquo;Ich glaube, dass wir weniger ausbeuterische Werkvertr&auml;ge haben werden&laquo;, sagte sie in Berlin mit Blick auf den kurz zuvor vom Bundeskabinett verabschiedeten Gesetzentwurf, der dem Missbrauch von Leiharbeit und Werkvertr&auml;gen einen Riegel vorschieben soll. Die &raquo;Zwei-Klassen-Gesellschaft&laquo; im Betrieb werde so zur&uuml;ckgedr&auml;ngt, sagte Nahles. Stammbelegschaften w&uuml;rden weniger als bislang durch billigere Arbeitskr&auml;fte verdr&auml;ngt. Wichtigste Neuerung laut Nahles ist die gesetzliche Regelung zu &raquo;Equal Pay&laquo; nach neun Monaten. &raquo;Equal Pay&laquo; bedeutet, dass Leiharbeiter den gleichen Lohn erhalten wie vergleichbare Stammarbeitnehmer. Der neue Gesetzentwurf l&auml;sst den Arbeitgebern aber eine Frist von neun Monaten. Solange d&uuml;rfen sie die Zeitarbeiter schlechter entlohnen.<br>\nAuch in einem weiteren Punkt entt&auml;uscht der Entwurf. So sollen Leiharbeiter bis zu 18 Monate in demselben Betrieb arbeiten d&uuml;rfen, ohne von diesem &uuml;bernommen zu werden. Auch Abweichungen per Tarifvertrag sollen m&ouml;glich bleiben. Das soll auch f&uuml;r nicht tarifgebundene Unternehmen der betreffenden Branche gelten. &raquo;Leiharbeit soll im Einsatzbetrieb zur Dauereinrichtung werden&laquo;, kritisierte die gewerkschaftspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Jutta Krellmann, am Mittwoch. Sie verwies zudem darauf, dass die Entleihdauer per Tarifvertrag &raquo;zuk&uuml;nftig beliebig verl&auml;ngerbar&laquo; sei. Zudem sei die urspr&uuml;ngliche Obergrenze von 24 Monaten f&uuml;r tarifungebundene Unternehmen noch einmal aufgeweicht worden, monierte Krellmann. (&hellip;)<br>\nDass Krellmann mit ihrer Kritik nicht ganz daneben liegt, zeigt das dicke Lob von Arbeitgeberpr&auml;sident Ingo Kr&auml;mer f&uuml;r den Entwurf. Die Arbeitgeber seien froh, &raquo;dass die urspr&uuml;nglichen Vorschl&auml;ge zur gesetzlichen Bestimmung von Kriterien f&uuml;r das Vorliegen eines Arbeitsverh&auml;ltnisses beziehungsweise eines Werkvertrags nicht weiter verfolgt werden&laquo;. Auch die im Entwurf enthaltenen Regelungen zur &Uuml;berlassungsdauer begr&uuml;&szlig;te Kramer. Damit k&ouml;nnten die Tarifpartner &raquo;weitgehend selbstst&auml;ndig die H&ouml;chst&uuml;berlassungsdauer in der Zeitarbeit auch &uuml;ber 18 Monate hinaus regeln&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1013862.lob-vom-callcenter-chef.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Von wem wird diese Bundesministerin eigentlich beraten, um solche Gesetzesentw&uuml;rfe zu beschlie&szlig;en? &ldquo;Aufwachen, Frau Nahles&rdquo;, m&ouml;chten vermutlich nicht Wenige ihr zurufen. Zu bef&uuml;rchten ist jedoch, dass sie zu weit von der realen Arbeitswelt abgehoben ist.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ein Leben im Kleintransporter: Wie Briefe-Fahrer f&uuml;r die Deutsche Post arbeiten m&uuml;ssen<\/strong><br>\nWojtek ist die ganze Woche &uuml;ber unterwegs. Sein Job: Briefe von einem Briefsortierzentrum der Deutschen Post zum n&auml;chsten fahren. F&uuml;r einen Subunternehmer, im Auftrag der Post. Hunderte Kilometer f&auml;hrt er t&auml;glich, in einem Kleintransporter. Und mit dem f&auml;hrt er nicht nur, darin lebt er. Nachts muss er auf dem Boden im Laderaum schlafen. Denn von seinem geringen Lohn kann er sich keine Unterkunft leisten. Und von seinem Arbeitgeber bekommt er keine Hilfe. Vielen Fahrern geht das inzwischen so. Die Post tut so, als ginge sie das nichts an. Dabei schlafen einige der Fahrer in ihren Transportern sogar auf Post-Gel&auml;nde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/deutsche-post-100.html\">Monitor<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Reden wir &uuml;ber den Arbeitsmarkt und nicht &uuml;ber Pensionen<\/strong><br>\nWenn es um die Pensionen geht, wird ein Thema allzu voreilig an den Rand geschoben: der Arbeitsmarkt. Dabei m&uuml;sste dieser bei jeglicher Diskussion &uuml;ber die Pensionen im Mittelpunkt stehen. Junge Menschen sind mit einer &auml;u&szlig;erst schwierigen Arbeitsmarktsituation konfrontiert. Dies gef&auml;hrdet ihre aktuellen Arbeits- und Lebenschancen, aber auch ihre Absicherung im Alter.<br>\nIn Zusammenhang mit dem demografischen Wandel, der sich durch die an sich positive Entwicklung kennzeichnet, dass mehr Menschen l&auml;nger leben, wird rund um die Finanzierung des Pensionssystems &bdquo;mantrahaftig&ldquo; der Begriff der Generationsgerechtigkeit getrommelt. Dabei wird unterstellt und propagiert, dass aufgrund der h&ouml;heren Zahl an PensionsbezieherInnen die Finanzierung der Pensionen gef&auml;hrdet ist und somit die Jugend von heute um ihre Pensionen f&uuml;rchten muss. Im Sinne eines Generationsvertrages erscheint dies als ungerecht, so der Wortlaut. V&ouml;llig au&szlig;er Acht l&auml;sst dieses Verst&auml;ndnis einer Generationsgerechtigkeit, dass f&uuml;r die Finanzierung des Pensionssystems der Arbeitsmarkt entscheidend ist. Anders ausgedr&uuml;ckt: Es geht darum wie viele Menschen wie ins Erwerbssystem integriert sind. Und gerade in Bezug auf die Integration in die Arbeitswelt f&uuml;hlen sich viele junge Menschen in Europa von der Politik und Gesellschaft &bdquo;alleingelassen&ldquo; und ausgenutzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/reden-wir-ueber-den-arbeitsmarkt-und-nicht-ueber-pensionen\/\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&hellip; bei J&ouml;rg Hofmann<\/strong><br>\nWollen Sie einmal ein Beispiel daf&uuml;r haben, wie ein Arbeitgeber und ein Gewerkschaftler an dem Thema vorbeireden, zu dem sie eigentlich gefragt sind? Lesen sie das Interview von Ulrich Grillo, dem Pr&auml;sidenten des Bundesverbandes der deutschen Industrie und J&ouml;rg Hofmann, dem Vorsitzenden der IG-Metall in der WELT (hier).<br>\nDie beiden sind sich einig, dass man &bdquo;gute Unternehmen braucht, die gute L&ouml;hne zahlen&ldquo;. (&hellip;)<br>\nErst bestreitet der Chef der IG-Metall den unbestreitbaren Zusammenhang zwischen L&ouml;hnen und Preisen vehement, dann benutzt er ihn, ohne dazwischen wenigstens eine Sekunde nachzudenken. Das ist offenbar h&ouml;here Tariflogik, die normale Menschen nicht durchschauen k&ouml;nnen. Das Motto, das J&ouml;rg Hofmann zitiert, ist n&auml;mlich vollkommen richtig: Ohne eine st&auml;rkere Lohnentwicklung gibt es keine Chance, die Inflation auf das gew&uuml;nschte Niveau zu heben. Diese These erkl&auml;rt er aber dann f&uuml;r falsch, weil die Gewerkschaften ja sogar reale Lohnsteigerungen rausschlagen und damit f&uuml;r Besch&auml;ftigungsimpulse sorgen.<br>\nLieber J&ouml;rg Hofmann, ich wei&szlig;, es ist schwer, zwischen europ&auml;ischer Lohnentwicklung und den Wirkungen dieser europ&auml;ischen Politik auf die deutschen Preise und die deutschen Reall&ouml;hne zu unterscheiden. Aber stellen wir uns einmal vor, es w&auml;re so, dass die Preise in Deutschland nicht nur wegen der &Ouml;lpreise so niedrig sind, sondern auch deswegen, weil die Nominall&ouml;hne in ganz Europa fast nicht steigen oder sogar fallen. Das k&auml;me aber daher, dass die Tarifpartner in den anderen L&auml;ndern von Deutschland aufgefordert werden, genau das zu tun, was die deutschen Gewerkschaften 15 Jahre lang vorgemacht haben, n&auml;mlich die Nominall&ouml;hne weniger stark zu erh&ouml;hen als es der nationalen Produktivit&auml;tszunahme und dem europ&auml;ischen Inflationsziel entspricht. Dann kommt raus, dass die deutschen Reall&ouml;hne jetzt steigen, weil die Nominall&ouml;hne bei den Handelspartnern in der W&auml;hrungsunion nicht mehr steigen. Der gro&szlig;e Erfolg der deutschen Gewerkschaften liegt folglich daran, dass es auch weiterhin einen engen Zusammenhang zwischen L&ouml;hnen und Preisen gibt.<br>\nImmer noch kompliziert? Dann m&uuml;ssen Sie unbedingt die ganze Geschichte kennen, die man hier nachlesen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2016\/06\/bei-joerg-hofmann\/\">Makroskop<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&raquo;Gegen die Prinzipien der schw&auml;bischen Hausfrau&laquo;<\/strong><br>\nDas Magazin Makroskop will kritische Alternativen zur eint&ouml;nigen Medienlandschaft liefern. Ein Gespr&auml;ch mit Heiner Flassbeck<br>\nSie haben jetzt ein neues Onlinemagazin aus der Taufe gehoben: Makroskop. Auf Ihrer Homepage wird es zur&uuml;ckhaltend als &raquo;Plattform f&uuml;r kritisches Denken&laquo; umschrieben. Was wollen Sie den Lesern vermitteln?<br>\nWir kommen in erster Linie aus dem wirtschaftspolitischen Bereich und wollen den Mainstream der Wirtschaftswissenschaften in Frage stellen, weil wir glauben, dass es dort eine f&uuml;rchterliche Fehlentwicklung gegeben hat. Aber auch in bezug auf andere Bereiche, wie internationale L&auml;nderberichte, sind wir der Meinung, dass &uuml;ber die herrschenden Medien viele Fehlinformationen verbreitet werden. Wir wollen kritischen Autoren, die unabh&auml;ngig von den gro&szlig;en Medien t&auml;tig sind und nicht einfach nur alles nachplappern, eine Plattform bieten.<br>\nAm vergangenen Freitag haben Sie die ersten Artikel auf Ihrer Homepage ver&ouml;ffentlicht, bevor am 1. Juli die erste Ausgabe von Makroskop herauskommen soll. In welchem Rhythmus soll das Magazin erscheinen? Wird es auch eine gedruckte Ausgabe geben?<br>\nZun&auml;chst ist es ein Internetmedium. Ob wir daraus auch Print machen, steht noch in den Sternen. Unser Anspruch ist es, weg von einem normalen Blog zu kommen und ein Magazin anzubieten, das in der Lage sein wird, nicht nur w&ouml;chentlich Artikel zu liefern, sondern auch tagesaktuell auf Ereignisse zu reagieren und diese angemessen zu kommentieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/06-02\/054.php\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32881\">Heiner Flassbeck verst&auml;rkt den Kampf des &Ouml;konomen gegen die Ideologen: Mit einem neuen Medium, mit Makroskop<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Noch &auml;rmer: Wie die Hartz-IV-Reform Alleinerziehende und Rentner schlechter stellt<\/strong><br>\n&bdquo;Rechtsvereinfachung&ldquo;. Unter diese harmlose &Uuml;berschrift stellt die Bundesregierung die aktuelle Hartz-4-Reform. Weniger B&uuml;rokratie, klarere Regeln, keine K&uuml;rzungen. So verkauft auch SPD-Arbeitsministerin Nahles die &Auml;nderungen. Der aktuelle Gesetzentwurf aber stellt viele Hartz-4-Empf&auml;nger schlechter. Besonders betroffen sind Alleinerziehende und &auml;ltere Arbeitslose. Wie passt das zum Versprechen der SPD, sich st&auml;rker f&uuml;r soziale Gerechtigkeit einzusetzen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/hartz-vier-reform-100.html\">Monitor<\/a>\n<p>dazu: <strong>Mehr als 1,54 Millionen! Kinder unter 15 in SGB II-Bedarfsgemeinschaften: Bund und L&auml;nder 2007 bis 2015<\/strong><br>\n1,54 Millionen plus 126.000 im Jahresdurchschnitt 2015. Die von der Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit gez&auml;hlten Kinder im Alter von unter 15 Jahren in den sogenannten SGB II-Bedarfsgemeinschaften umfassen mehr als die am 30.\/31. Mai 2016 berichteten &ldquo;nicht erwerbsf&auml;higen Leistungsberechtigten&rdquo; im Alter von unter 15 Jahren (NEF_u15). Neben den genannten 1,54 Millionen NEF_u15 wurden 2015 im Jahresdurchschnitt 126.163 weitere Kinder im Alter von unter 15 Jahren als &ldquo;Personen in Bedarfsgemeinschaften&rdquo; statistisch erfasst: 30.743 &ldquo;nicht erwerbsf&auml;hige sonstige Leistungsberechtigte&rdquo; (NESLB_u15), 89.597 &ldquo;Kinder ohne Leistungsanspruch&rdquo; (KOL_u15) und 5.823 &ldquo;vom Leistungsanspruch ausgeschlossene Personen&rdquo; (AUS_u15). Die Zahl der Kinder im Alter von unter 15 Jahren in Familien, die auf SGB II-Leistungen (Hartz IV) angewiesen sind, betrug demnach im Jahresdurchschnitt 2015 insgesamt 1,668 Millionen (PERS_u15). (siehe Tabelle 1, Seite 1) Die vorl&auml;ufige Quote, berechnet aus den PERS_u15 bezogen auf die Bev&ouml;lkerung im Alter von unter 15 Jahren (BEV_u15) betrug 2015 im Jahresdurchschnitt 15,6 Prozent (PERS_u15-Quote) &ndash; bei einer NEF_u15-Quote von 14,4 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-materialien\/773-mehr-als-1-54-millionen-kinder-unter-15-in-sgb-ii-bedarfsgemeinschaften-bund-und-laender-2007-bis-2015.html\">BIAJ<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Erbschaftsteuer: Verfassungsgerechtes Alternativmodell kann Aufkommen deutlich steigern, ohne Jobs zu gef&auml;hrden<\/strong><br>\nEine konsequente und verfassungsgerechte Reform der Erbschaftsteuer k&ouml;nnte das Aufkommen aus dieser Steuerart langfristig deutlich steigern und dabei helfen, der gewachsenen sozialen Ungleichheit entgegenzuwirken. Darauf weist Prof. Dr. Gustav A. Horn hin, der wissenschaftliche Direktor des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Die bislang diskutierten Gesetzespl&auml;ne der Bundesregierung &ndash; &uuml;ber die der Koalitionsausschuss in der vergangenen Nacht keine Einigung erzielt hat &ndash; erf&uuml;llten diese Anforderung nicht, sagt Horn. Das macht eine Analyse aus der k&uuml;rzlich vorgelegten IMK-Steuersch&auml;tzung deutlich. Der Gesetzentwurf des Bundesfinanzministeriums &bdquo;steigert das Aufkommen nur unzureichend, beseitigt kaum die Privilegierung des Betriebsverm&ouml;gens und birgt weiterhin verfassungsrechtliche Risiken&ldquo;, schreiben darin die IMK-Steuerexpertin Dr. Katja Rietzler, der Berliner Wirtschaftsprofessor Prof. Dr. Achim Truger, der Steuerfachmann Dieter Teichmann und Birger Scholz von der Freien Universit&auml;t Berlin. Die vier Wissenschaftler legen ein verfassungsgerechtes Alternativkonzept vor, mit dem sich au&szlig;erdem das Aufkommen aus der Erbschaftsteuer langfristig verdoppeln lie&szlig;e &ndash; ohne bei der &Uuml;bertragung von Betrieben Arbeitspl&auml;tze zu gef&auml;hrden. &bdquo;Die Koalition sollte die Chance nutzen, um bei der Erbschaftsteuer ein &uuml;berzeugendes Zeichen f&uuml;r mehr Gerechtigkeit zu setzen&ldquo;, sagt Horn.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/14_65771.htm\">Hans-B&ouml;ckler Stiftung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ein massiver Angriff auf das Asylrecht<\/strong><br>\nDas Deutsche Institut f&uuml;r Menschenrechte hat Alarm geschlagen und ein pikantes Detail im Entwurf f&uuml;r ein Integrationsgesetz an die &Ouml;ffentlichkeit gesp&uuml;lt: Ein Fl&uuml;chtling, egal woher er kommt, soll hier keinen Asylantrag mehr stellen k&ouml;nnen, wenn irgendein Drittstaat bereit ist, ihn aufzunehmen. Dahinter verbirgt sich der bisher massivste Angriff des Gesetzgebers auf das Grundrecht auf Asyl und der erb&auml;rmliche Abschied von den Standards der Genfer Fl&uuml;chtlingskonvention. Wird die &Auml;nderung Gesetz, spielt k&uuml;nftig keine Rolle mehr, wie verfolgt der Fl&uuml;chtling ist, wie der Drittstaat es mit den Menschenrechten h&auml;lt und wie sicher der Fl&uuml;chtling dort ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/aktuelle-kommentare\/asylrecht-ein-massiver-angriff-auf-das-asylrecht,30085308,34315280.html\">FR Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>EU-Deals mit Afrikas Diktatoren<\/strong><br>\nAfrikanische Migranten, die auf ihrem Weg nach Europa den Sudan durchqueren, m&uuml;ssen ab sofort noch eine zus&auml;tzliche H&uuml;rde &uuml;berwinden. Au&szlig;er den Erpressungsversuchen ihrer Schlepper, den Schmiergeldforderungen sudanesischer Soldaten sowie der lebensgef&auml;hrlichen Durchquerung der Sahara und der &Uuml;berquerung des tr&uuml;gerischen Mittelmeers droht ihnen jetzt noch eine weitere Gefahr: Dass sie von der sudanesischen Regierung unter ihrem vom Internationalen Strafgerichtshof wegen V&ouml;lkermordes angeklagten Pr&auml;sidenten Omar al-Baschir aufgegriffen, einsperrt und gegen ihren Willen wieder nach Hause geschickt werden. Die ersten 442 Eritreer wurden Ende vergangener Woche in einem Lastwagen-Konvoi in ihre ebenfalls von einem Diktator beherrschte Heimat am Horn von Afrika verfrachtet: Eine eigentlich rechtswidrige Aktion, die von der Europ&auml;ischen Union wenn nicht ausgel&ouml;st wurde, so doch zumindest gutgehei&szlig;en wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/flucht-und-zuwanderung\/fluechtlinge-aus-afrika-eu-deals-mit-afrikas-diktatoren,24931854,34311684.html\">FR Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&ldquo;Ich dachte, vor mir steht ein Engel&rdquo;<\/strong><br>\nAls in den Siebzigerjahren &ndash; der Vietnamkrieg war gerade zu Ende &ndash; die dramatischen Bilder der sogenannten Boat People um die Welt gingen, da gr&uuml;ndete Rupert Neudeck gemeinsam mit seiner Frau Christel und Prominenten wie Heinrich B&ouml;ll den Verein Cap Anamur. Am Ende sollte er &uuml;ber 11.000 Menschen damit vor dem Ertrinken retten. Einer von ihnen war Co Kim Ha Nguyen. Co Kim Ha Nguyen kommen die Tr&auml;nen, als er vom Tod Rupert Neudecks erf&auml;hrt. Der 76-J&auml;hrige kann nicht fassen, dass der Mann, der ihn gerettet hat, nicht mehr lebt. Er erinnert sich noch genau an die letzte Begegnung mit ihm. Ein paar Jahre ist das her, dass er ihm auf einem B&uuml;rgerfest in Troisdorf ein selbst gemaltes Bild &uuml;berreichte. Darauf: die Cap Anamur. &ldquo;Ich dachte, vor mir steht ein Engel. Es gibt keinen Menschen wie ihn. Einer, der nicht zuerst an sich denkt, sondern an andere. Worte allein reichen nicht, um ihm zu danken.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/vietnamese-nguyen-erinnert-an-rupert-neudeck-ich-dachte-vor.1773.de.html?dram:article_id=355903\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ern&uuml;chterung nach dem Euromaidan<\/strong><br>\n&bdquo;Ern&uuml;chterung nach dem Euromaidan&ldquo; hei&szlig;t der neue Bericht von Reporter ohne Grenzen &uuml;ber die Lage von Journalisten und Medien in der Ukraine. Er beschreibt die fragile Situation eines Landes, in dem Journalisten frei arbeiten und investigativ berichten k&ouml;nnen, gleichzeitig aber vor immensen Problemen stehen: Die wichtigsten Fernsehsender des Landes geh&ouml;ren Oligarchen, die ihre Medien im Kampf um wirtschaftliche Macht missbrauchen. Die Wirtschaftskrise macht es unabh&auml;ngigen Medien schwer, funktionierende Gesch&auml;ftsmodelle zu entwickeln. Gro&szlig;e Defizite gibt es auch in der Journalistenausbildung. ROG appelliert deshalb an ausl&auml;ndische Regierungen, Geberorganisationen und Medien, die Reformanstrengungen der ukrainischen Kollegen aktiver und nachhaltiger zu unterst&uuml;tzen.<br>\n&bdquo;Der Situation in der Ukraine bietet heute viele Chancen, aber die Ans&auml;tze einer pluralistischen Medienlandschaft ben&ouml;tigen unsere Unterst&uuml;tzung&ldquo;, sagte ROG-Vorstandsmitglied Gemma P&ouml;rzgen in Berlin. &bdquo;Nach der Aufbruchsstimmung w&auml;hrend des Euromaidan hat sich unter vielen Journalisten Ern&uuml;chterung breit gemacht. Sie stehen vor einer dreifachen Herausforderung durch den Krieg im Osten des Landes, die schwere Wirtschaftskrise und die Digitalisierung. &ldquo; F&uuml;r den von der Robert-Bosch-Stiftung finanzierten Bericht hat P&ouml;rzgen im Januar und Februar in der Ukraine recherchiert und mehr als 30 Interviews mit Journalisten und Medienexperten gef&uuml;hrt. Die Untersuchung beschr&auml;nkt sich auf die von der ukrainischen Regierung kontrollierten Gebiete des Landes.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.reporter-ohne-grenzen.de\/presse\/pressemitteilungen\/meldung\/ernuechterung-nach-dem-euromaidan-1\/\">Reporter ohne Grenzen<\/a>\n<p>dazu: <strong>&ldquo;Ein schwieriger, schmerzhafter Prozess&rdquo;<\/strong><br>\nEin gro&szlig;es Problem sieht die Journalistin, die wochenlang in der Ukraine recherchiert hat, in der Polarisierung der &ouml;ffentlichen Meinung. Diese f&uuml;hre dazu, &ldquo;dass viele Kollegen eben es an Objektivit&auml;t vermissen lassen und gerne entweder Sachen weglassen oder eben tats&auml;chlich patriotisch auch in ihrem Beruf auftreten.&rdquo; Kollegen hingegen, die versuchten, professionell zu arbeiten, w&uuml;rden angegriffen und als nicht loyal gegen&uuml;ber Land und Regierung gelten. Nicht umsonst trage ihr Bericht den Titel &ldquo;Ern&uuml;chterung nach dem Euromaidan&rdquo;, sagt P&ouml;rzgen. Dennoch erkenne sie in dem Land auch Chancen. So habe die Regierung etwa versucht, wichtige Mediengesetze zu verabschieden. Gleichzeitig gebe es &ldquo;so etwas wie den Aufbau eines &ouml;ffentlich-rechtlichen Senders&rdquo;, der durch die Umwandlung des alten Staatssenders zu Stande kommen solle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/pressefreiheit-in-der-ukraine-ein-schwieriger-schmerzhafter.1008.de.html?dram:article_id=355913\">Deutschlandradio Kultur<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wahlkampf auf Kosten von Freiheit<\/strong><br>\nSeit Sommer 2015 gibt es eine Spezialeinheit der Bundespolizei: BFE+ (Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit +). Am 30. Mai 2016 berichtet das ZDF in &bdquo;Frontal 21&ldquo; (link is external), dass Ausr&uuml;stung und Ausbildung dieser Einheit skandal&ouml;s schlecht seien. Diese m&uuml;ssten sich noch viel mehr am Milit&auml;r ausrichten. Irene Mihalic, sicherheitspolitische Sprecherin der Gr&uuml;nen im Bundestag und langj&auml;hrige Polizeibeamtin, stellt in dieser Sendung heraus, dass der Anti-Terror-Einsatz quasi nebenbei erledigt werden m&uuml;sste. Diese Einheiten, von denen es selbstverst&auml;ndlich zu wenige g&auml;be, m&uuml;ssten noch andere Arbeiten erledigen. Man reibt sich die Augen, habe ich da etwas verpasst, erleben wir denn gerade t&auml;glich Terrorangriffe? Selbstverst&auml;ndlich fordert J&ouml;rg Radek, stellvertretender Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, dann auch noch, den ganz normalen Streifenbeamten besser auszustatten. &bdquo;Er ist bei einem Terroranschlag immer der erste vor Ort.&ldquo; Mit dieser Einheit wird tats&auml;chlich die Trennung von Milit&auml;r und Polizei weiter aufgeweicht. Dem B&uuml;rger wird mal wieder suggeriert, die Polizei w&auml;re schlecht ausgestattet und k&ouml;nnte unsere Sicherheit nicht gew&auml;hrleisten. Verschwiegen werden all die seit den 1970er Jahren aufgebauten Einheiten, die schon lange hochger&uuml;stet f&uuml;r die Sicherheit sorgen sollen und auf den Einsatz von Gewalt spezialisiert sind. Die L&auml;nder verf&uuml;gen &uuml;ber SEKs (Spezialeinsatzkommando), ihre Kriminalpolizeien &uuml;ber MEKs (Mobile Einsatzkommando). Auch das Bundeskriminalamt hat ein MEK und die GSG 9 der Bundespolizei soll ebenfalls den Terrorismus bek&auml;mpfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.grundrechtekomitee.de\/node\/782\">Grundrechtekomitee<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Gr&uuml;ne Geheimniskr&auml;mer<\/strong><br>\nWas man nur von den Schwarzen kannte, praktizieren jetzt auch die Gr&uuml;nen im Land: unangenehme Wahrheiten unter Verschluss halten. Ein verheimlichtes CETA-Gutachten besch&auml;digt Winfried Kretschmanns Glaubw&uuml;rdigkeit, meint unser Autor. Es war die Baronin Helene von Reitzenstein, die zwischen 1910 und 1913 ihrem verstorbenen Mann mit einer Villa in bester Stuttgarter Halbh&ouml;henlage ein Denkmal errichten lie&szlig;. Dank der Inflation erwarb der freie Volksstaat W&uuml;rttemberg die Villa Reitzenstein 1922 zum Spottpreis von 5,5 Millionen Papiermark, ab 1925 diente sie als Sitz des w&uuml;rttembergischen Staatspr&auml;sidenten. 86 Jahre sp&auml;ter, im Fr&uuml;hjahr 2011, zog Winfried Kretschmann in den zweigeschossigen Dreifl&uuml;gelbau ein. Der erste gr&uuml;ne Ministerpr&auml;sident der Republik &ouml;ffnete die T&uuml;ren des Amtssitzes, hinter denen zuvor knapp f&uuml;nf Jahrzehnte die Christdemokraten fast schon autokratisch geherrscht hatten: Im Juli 2012 durfte das Volk das Allerheiligste bestaunen und dessen damaligen gr&uuml;n-roten Ministern L&ouml;cher in den Bauch fragen. Das sollte wohl Transparenz und B&uuml;rgern&auml;he symbolisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/debatte\/270\/gruene-geheimniskraemer-3678.html\">Kontext:Wochenzeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&ldquo;Hitler war ein Westler&rdquo;<\/strong><br>\nIslamophobe Montagsmarschierer, B&uuml;rgerattacken auf einen Fl&uuml;chtlingsbus, Ausschreitungen gegen Ausl&auml;nder &ndash; Alltagsrassismus scheint im Osten anders verbreitet zu sein als in Westdeutschland. Aber warum ist das so und was hat das mit der DDR zu tun? [&hellip;]<br>\n1949 wurde die DDR als &ldquo;erster antifaschistischer Staat auf deutschem Boden&rdquo; gegr&uuml;ndet. Dem jungen Staat wurde damit schon im Titel ein schillernder Gr&uuml;ndungsmythos mit auf den Weg gegeben: antifaschistisch &ndash; nicht der Nationalsozialismus ist das Erbe des neuen deutschen Staates, sondern der Widerstandskampf der Kommunisten. In dieser Tradition sahen sich die kommunistischen F&uuml;hrungseliten &ndash; und ihre DDR. [&hellip;]<br>\nClassen: &ldquo;Es gibt diese These der Externalisierung des Nationalsozialismus. Das ist auch, glaube ich, ein St&uuml;ck weit wirklich richtig. Indem man eben selber sich dieses Pr&auml;dikat des Antifaschistischen verliehen hat, war klar, das Faschistische muss das Andere sein. Und das war der &ldquo;Sowieso-Gegner&rdquo; Bundesrepublik.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/gibt-es-einen-ostdeutschen-rassismus-hitler-war-ein-westler.976.de.html?dram:article_id=355753\">Deutschlandradio Kultur<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Das Letzte: Polizist mit todkranker Tochter erstreitet Sonderurlaub<\/strong><br>\nDas Land Niedersachsen hat einem Polizisten Sonderurlaub f&uuml;r einen Besuch seiner Tochter im Hospiz verwehrt: Er sei ja schon mehrmals dort gewesen und sie sei immer noch am Leben. &ldquo;Zynisch&rdquo;, befand nun ein Gericht. (&hellip;)<br>\nDie Tochter, 25, leidet dem Gericht zufolge an einer angeborenen und unheilbaren Stoffwechselkrankheit. Sie ist schwerbehindert, kann nicht mehr sprechen, ist auf den Rollstuhl angewiesen und der h&ouml;chsten Pflegestufe zugeordnet.<br>\nDer Polizist hatte in den vergangenen zehn Jahren immer wieder Sonderurlaub beantragt, um sich um seine Tochter k&uuml;mmern oder sie in ein Hospiz begleiten zu k&ouml;nnen. Familien mit unheilbar kranken Kindern d&uuml;rfen sich in einem Kinderhospiz f&uuml;r einige Wochen im Jahr erholen oder dort die letzte gemeinsame Zeit verbringen.<br>\nDer Arbeitgeber hatte den Sonderurlaub bisher immer bewilligt. Aber jetzt sollte damit Schluss sein. Die Begr&uuml;ndung: Die Tatsache, dass die Tochter nach zehn Jahren noch am Leben sei, lasse begr&uuml;ndete Zweifel daran zu, dass eine begrenzte Lebensdauer von wenigen Monaten zu erwarten sei. Au&szlig;erdem verwies die Beh&ouml;rde auf die Personalknappheit bei der Polizei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/berufsleben\/osnabrueck-polizist-mit-todkranker-tochter-erstreitet-sonderurlaub-a-1095456.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-33641","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33641","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=33641"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33641\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":33644,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33641\/revisions\/33644"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=33641"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=33641"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=33641"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}