{"id":3365,"date":"2008-07-29T09:39:57","date_gmt":"2008-07-29T07:39:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3365"},"modified":"2008-07-29T09:39:57","modified_gmt":"2008-07-29T07:39:57","slug":"hinweise-des-tages-701","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3365","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<\/p><p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: <\/p><ul>\n<li>Gewerkschaft der Flugbegleiter: Die Lohnforderung von ver.di ist nicht ausreichend<\/li>\n<li>Trend zu ungesunden Arbeitszeiten <\/li>\n<li>Krankenstand verharrt auf Rekordtief<\/li>\n<li>Scharfe Kritik an neuem Tarifvertrag zwischen TNT und christlicher Postgewerkschaft<\/li>\n<li>Ein gut dosierter Mindestlohn schadet nicht<\/li>\n<li>Reiche Kinder kaufen Aktien und Immobilien<\/li>\n<li>Staat schafft weniger Ausgleich <\/li>\n<li>Schicht f&uuml;r die Mittelschicht? <\/li>\n<li>Der magers&uuml;chtige Exportweltmeister<\/li>\n<li>R&uuml;rup-Renten rentieren sich nicht, wenn man ein durchschnittliches Alter erreicht <\/li>\n<li>Gregor Gysi: Die oben profitieren<\/li>\n<li>Glos ein Verpackungsk&uuml;nstler<\/li>\n<li>J&ouml;rges vom stern, noch ein Priester des Atoms<\/li>\n<li>Banken wollen Selbstanzeigen verhindern<\/li>\n<li>Fritz Scharpf: &ldquo;Der einzige Weg ist, dem EuGH nicht zu folgen&rdquo;<\/li>\n<li>Gro&szlig;britannien: Kampf gegen Arbeitslosigkeit nach deutschem Vorbild<\/li>\n<li>Analysen &uuml;ber Afghanistan <\/li>\n<li>Immer mehr Schulabg&auml;nger verzichten auf Studium <\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3365&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Gewerkschaft der Flugbegleiter: Die Lohnforderung von ver.di ist nicht ausreichend<\/strong><br>\nGewerkschaft der Flugbegleiter fordert 15 Prozent. Tarifvertrag l&auml;uft bis Ende 2008. Ein Gespr&auml;ch mit Joachim M&uuml;ller, Leiter Tarifpolitik, Recht und Verwaltung bei der Unabh&auml;ngigen Flugbegleiter-Organisation (UFO), die nach eigenen Angaben mehr als die H&auml;lfte der 14000 Stewardessen bei der Lufthansa vertritt: &bdquo;Wir haben den gro&szlig;en Vorteil, dass wir eine sogenannte Funktionselite vertreten, in unserem Fall Mitarbeiter, ohne die aus Sicherheitsgr&uuml;nden kein Flieger abheben darf. Damit kann man bei entsprechender Strategie und Entschlossenheit viel mehr Druck aus&uuml;ben. Das hat das Beispiel der Piloten gezeigt oder zuletzt das der Lokf&uuml;hrer. Die Lohnforderung von ver.di ist nicht ausreichend. Sie ist bei weitem nicht ausreichend, um die Reallohnverluste der vergangenen zehn Jahre nur ann&auml;hernd auszugleichen. Die Lufthansa kann 15 Prozent angesichts ihrer Rekordergebnisse und Millionendividenden f&uuml;r ihre Aktion&auml;re locker verkraften. (&hellip;)\n<p>Gro&szlig;gewerkschaften haben in der Vergangenheit in aller Regel nur Ergebnisse am unteren Rand der M&ouml;glichkeiten erzielt. Dagegen k&ouml;nnen Fachgewerkschaften die Potentiale spezifischer Berufsgruppen am Tariftisch und im Arbeitskampf viel besser durchsetzen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/07-29\/028.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Eine weitere Spartengewerkschaft fordert ver.di und die Lufthansa heraus.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Trend zu ungesunden Arbeitszeiten<\/strong><br>\nDie Besch&auml;ftigten in Deutschland arbeiten h&auml;ufiger in Wechselschicht, nachts oder deutlich &uuml;ber 40 Wochenstunden. Damit verbundene Belastungen k&ouml;nnen zu fr&uuml;hem Verschlei&szlig; f&uuml;hren.\n<ul>\n<li>Jeder sechste Neu-Rentner ging 2006 wegen verminderter Erwerbsf&auml;higkeit in den Ruhestand.<\/li>\n<li>Von 2002 bis 2007 stieg die durchschnittliche Wochenarbeitszeit um etwa 40 Minuten auf 40,3 Stunden. Fast jeder Dritte leistet 42 und mehr Stunden.<\/li>\n<li>Jeder Siebte arbeitet nachts, jeder Sechste im Schichtdienst.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Hartmut Seifert, dem Leiter des WSI zufolge ist es vorrangig, den Trend zu l&auml;ngeren Arbeitszeiten zu stoppen. Au&szlig;erdem empfiehlt er, keine Anreize mehr zu setzen, sich phasenweise zu &uuml;berarbeiten: Statt Geldzuschl&auml;ge f&uuml;r Nacht- und Schichtarbeit w&auml;re ein z&uuml;giger Freizeitausgleich denkbar. Auch die Altersteilzeit kann helfen, Belastungen zu dosieren. Und wer &uuml;ber Jahre nachts und in Schichten gearbeitet hat, sollte in den Genuss eines vorzeitigen Renteneintritts ohne Abschl&auml;ge oder verminderte Arbeitszeiten kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/impuls_2008_12_1.pdf\">B&ouml;ckler Impuls [PDF &ndash; 80 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Krankenstand verharrt auf Rekordtief<\/strong><br>\nNur 3,34 Prozent der Sollarbeitszeit: So gering waren die krankheitsbedingten Fehlzeiten deutscher Betriebe im ersten Halbjahr 2008. Damit bleibt der Krankenstand exakt auf dem Niveau des Vorjahres &ndash; und widerspricht einer alten Regel. Arbeitsmarktexperten erkl&auml;rten den niedrigen Krankenstand damit, dass anders als fr&uuml;her bei einer Krankmeldung die Angst vor Jobverlust trotz guter Konjunktur und sinkender Arbeitslosigkeit weiter bestehe. In den vergangenen Jahrzehnten seien die Krankenst&auml;nde bei sinkender Arbeitslosigkeit regelm&auml;&szlig;ig gestiegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:Verbesserter_Wirtschaftslage_zum_Trotz_Krankenstand_verharrt_auf_Rekordtief\/391051.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Scharfe Kritik an neuem Tarifvertrag zwischen TNT und christlicher Postgewerkschaft <\/strong><br>\nDer neue Haustarifvertrag zwischen dem Briefdienstleister TNT und der christlichen Postgewerkschaft CGPT ist bei anderen Gewerkschaften der Postbranche auf scharfe Kritik gesto&szlig;en. Gegen&uuml;ber dem ARD-Politikmagazin REPORT MAINZ sagte die Stellvertretende ver.di-Vorsitzende, Andrea Kocsis: &ldquo;Dieser Tarifvertrag f&auml;llt aus unserer Sicht hinter gesetzliche Mindeststandards zur&uuml;ck.\n<p>Der Tarifvertrag, der zum 01.08.2008 in Kraft treten soll, sieht Stundenl&ouml;hne zwischen 6,50 &euro; (Ost) und 7,50 &euro; (West) vor. Damit wird der gesetzliche Mindestlohn von 9,00 &euro; (Ost) und 9,80 &euro; (West) f&uuml;r Briefzusteller unterlaufen. Die Gro&szlig;e Koalition hatte den Mindestlohn zum 1. Januar in Kraft gesetzt.<br>\nDer Vorsitzende der Kommunikationsgewerkschaft DPV, Volker Geyer, erkl&auml;rte gegen&uuml;ber REPORT MAINZ: &ldquo;Das ist Lohn- und Sozialdumping. Warum diese christliche Postgewerkschaft das macht, ist f&uuml;r uns nicht nachvollziehbar.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/presse\/-\/id=1197424\/nid=1197424\/did=3803384\/rdkwok\/index.html\">Report Mainz<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Gerhard Bosch: Ein gut dosierter Mindestlohn schadet nicht<\/strong><br>\nDer Arbeitsmarkt in Deutschland ist nicht mehr in Ordnung. Rund 5,5 Millionen Besch&auml;ftigte verdienen weniger als 7,50 Euro pro Stunde, 1,9 Millionen sogar weniger als f&uuml;nf Euro. Solche Hungerl&ouml;hne sind in unseren westlichen Nachbarl&auml;ndern mit Mindestl&ouml;hnen &uuml;ber acht Euro undenkbar. Das untere Viertel ist von der Lohnentwicklung abgekoppelt worden. Selbst in diesem Wirtschaftsaufschwung ist der Anteil der Geringverdiener gestiegen. Zu allem &Uuml;berfluss werden Niedrigl&ouml;hne subventioniert. 1,3 Millionen Besch&auml;ftigte lassen sich ihre L&ouml;hne beim Arbeitsamt aufstocken, doppelt so viele wie vor drei Jahren. Die Tarifpolitik alleine ist nicht mehr in der Lage, diese Talfahrt der L&ouml;hne zu stoppen. In den Niedriglohnbereichen haben die Gewerkschaften kaum Mitglieder und k&ouml;nnen daher nicht mit den Unternehmern auf Augenh&ouml;he verhandeln. \n<p>Daher ist die Politik gefordert. Die Horrormeldungen aus deutschen Wirtschaftsinstituten zu Mindestl&ouml;hnen sind kaum ernst zu nehmen. Es werden Besch&auml;ftigungsverluste zwischen 70 000 und 1,6 Millionen prognostiziert. Diese Spannbreite l&auml;sst ahnen, das es hier mehr um interessiertes Raten als solide Wissenschaft geht. Gut untersuchte Erfahrungen aus anderen L&auml;ndern zeigen, dass richtig dosierte Mindestl&ouml;hne der Besch&auml;ftigung nicht schaden und den Sozialkassen gut tun.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/nachrichten\/waz\/2008\/7\/27\/news-65092033\/detail.html\">Der Westen<\/a><\/p><\/li>\n<p><strong>Reiche Kinder kaufen Aktien und Immobilien<\/strong><br>\nKinder und Jugendliche in Deutschland werden immer reicher. Im vergangenen Jahr haben sie ihre Einnahmen aus Geldgeschenken, Taschengeld und Jobs um neun Prozent auf 23,1 Milliarden Euro gesteigert. Sie geben das Geld nicht nur f&uuml;r Reiterferien, Klingelt&ouml;ne oder Clubs aus &ndash; sondern stecken ihr Erspartes auch in Aktien und Immobilien. Die Untersuchung zeigt auch, dass sich nicht wenige Kinder und Jugendliche durchaus als reich bezeichnen d&uuml;rfen. So verf&uuml;gen 6,0 Prozent &uuml;ber ein Sparverm&ouml;gen von 10.000 bis 50.000 Euro, entweder auf dem Sparbuch oder in Wertpapieren. Weitere 10,0 Prozent besitzen zwischen 5000 und 10.000 Euro und 11,0 Prozent zwischen 2500 und 5000 Euro. Zwei Drittel (62,0 Prozent) verf&uuml;gen &uuml;ber bis zu 2500 Euro, und lediglich 2,0 Prozent haben &uuml;berhaupt kein Sparverm&ouml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.morgenpost.de\/wirtschaft\/article733260\/Reiche_Kinder_kaufen_Aktien_und_Immobilien.html\">Berliner Morgenpost<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ein Drittel der Kinder werden immer reicher, doch die Kinderarmut in Deutschland nimmt trotz guter Konjunktur weiter zu. War 1965 nur jedes 75. Kind unter sieben Jahren auf Sozialhilfe angewiesen, ist es heute mehr als jedes sechste, wie aus dem vom Deutschen Kinderhilfswerk am 15. November in Berlin ver&ouml;ffentlichten &ldquo;Kinderreport 2007&Prime; hervorgeht. Mittlerweile gelten 14 Prozent aller Kinder offiziell als arm. Sch&auml;tzungsweise 5,9 Millionen Kinder lebten in Haushalten mit einem Jahreseinkommen der Eltern von bis zu 15.300 Euro. Dies entspreche rund einem Drittel aller kindergeldberechtigten Kinder. Seit Einf&uuml;hrung von &ldquo;Hartz IV&rdquo; habe sich die Kinderarmut verdoppelt, &ldquo;und sie w&auml;chst trotz zur&uuml;ckgehender Arbeitslosigkeit&rdquo;, sagte der Pr&auml;sident des Deutschen Kinderhilfswerkes, Thomas Kr&uuml;ger http:\/\/www.ngo-online.de\/ganze_nachricht.php?H=N&amp;Nr=16959 .<br>\n<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu passt:<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_img\/_cnt\/_hermes\/080727_1616_fpokinderarmut.jpg\" alt=\"Kinderarmut\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/?em_cnt=1374188&amp;em_src=439832&amp;em_ivw=fr_polstart\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/p>\n<li><strong>Staat schafft weniger Ausgleich<\/strong><br>\nDie Einkommen streben weiter auseinander. Die staatliche Umverteilung gleicht die zunehmenden Diskrepanzen nur zum Teil aus &ndash; unter anderem deshalb, weil Spitzenverdiener immer weniger zum Steueraufkommen beitragen. Die Mittelschicht schrumpft. Entsprechend wachsen die Gruppen an den R&auml;ndern &ndash; die der relativ Armen ebenso wie die der relativ Reichen. Und das gilt nicht nur f&uuml;r die Verteilung der Bruttoeinkommen: Auch nachdem der Staat Einkommensteuer und Sozialbeitr&auml;ge eingezogen sowie Sozialleistungen &uuml;berwiesen hat, bleibt der Trend zu gr&ouml;&szlig;erer Ungleichheit erhalten. Dies verdeutlicht eine Untersuchung des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP).\n<p>In den vergangenen 15 Jahren nahm die Zahl der Haushalte im mittleren Einkommensbereich um 14 Prozent ab. Die Zahl der Haushalte mit niedrigen Nettoeinkommen stieg um 27 Prozent, die der vergleichsweise reichen Haushalte um 19 Prozent. Die weiterhin steigende Ungleichheit der Markteinkommen werde nicht mehr durch sozialstaatliche Umverteilungseffekte kompensiert, schreibt das DIW. Der Anteil der Steuern, die vor allem die Bezieher mittlerer und niedriger Einkommen aufbringen, ist in den vergangenen Jahrzehnten st&auml;ndig gewachsen. 1960 knapp 38 Prozent des gesamten Steueraufkommens aus. 2006 waren es jedoch bereits 70 Prozent. Der Anteil aller Gewinnsteuern sank im gleichen Zeitraum von 35 auf 20 Prozent. Besserverdiener zahlen relativ zu ihrem Einkommen auch weniger in die Sozialversicherung ein als Durchschnittsverdiener.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/impuls_2008_12_3.pdf\">B&ouml;ckler Impuls [PDF &ndash; 72 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Schicht f&uuml;r die Mittelschicht? <\/strong><br>\nDer Aufschwung l&auml;uft an der Mittelschicht vorbei, lautet die Kritik. Ein offenbar weit verbreitetes Ph&auml;nomen. Doch w&auml;hrend deutsche Regierungspolitiker abwiegeln, schalten sich in Amerika profilierte Experten wie Princeton-Professor Paul Krugman ein. Grunds&auml;tzlich gibt es Gutes zu vermelden. Grunds&auml;tzlich. Die Arbeitslosigkeit, so Industriepr&auml;sident J&uuml;rgen Thumann, sei im Aufschwung stark zur&uuml;ckgegangen. Dank der guten Konjunktur sei die Zahl der Besch&auml;ftigten seit 2005 um 1,5 Millionen gestiegen. &ldquo;Aktuell schafft die deutsche Wirtschaft rund 1000 Arbeitspl&auml;tze pro Tag&rdquo;, betonte Thumann in der Zeitung. Die Zahl der Arbeitslosen werde in diesem Jahr unter die Drei-Millionen-Grenze sinken. Doch dann folgt das gro&szlig;e Aber. Gr&ouml;&szlig;ere Fortschritte habe eine zu hohe Steuern- und Abgabenlast verhindert. &ldquo;Leider ist nicht gelungen, Spielraum f&uuml;r mehr Netto zu schaffen, damit der wirtschaftliche Erfolg bei den Besch&auml;ftigten noch besser ankommt&rdquo;, kritisierte er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/artikel\/0,2828,568411,00.html\">manager-magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das ist die typische Unternehmerverbandsargumentation: Der Aufschwung geht an der Mittelschicht vorbei, weil die Steuern und Abgaben zu hoch sind. Nicht etwa, weil die L&ouml;hne zu wenig angestiegen sind. Die Abgaben wurden doch gesenkt. Und an eine Umkehrung der Steuerlastverteilung, wie sie im Hinweis zuvor das WSI verlangt, denkt der Industriepr&auml;sident wohl zuletzt. Wie widerspr&uuml;chlich diese Argumentation ist, wird hier im gleichen Beitrag &ndash; wohl ohne dass das bemerkt wird &ndash; dargestellt. Auch in den USA &ndash; wo die Abgabenquote ja deutlich niedriger liegt &ndash; st&ouml;&szlig;t man auf das gleiche Ph&auml;nomen der Umverteilung von unten nach oben. Und dar&uuml;ber schreibt sogar das manager-magazin, woran es liegt: an der systematischen Schw&auml;chung der Gewerkschaften.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Der magers&uuml;chtige Exportweltmeister<\/strong><br>\nDie extreme Ausrichtung der deutschen &Ouml;konomie auf den Export, oftmals propagandistisch als &ldquo;Exportweltmeisterschaft&rdquo; bejubelt, wird &hellip; in der anstehenden, globalen Krise zu ihrer Achillesferse. Die einbrechenden Auslandsm&auml;rkte werden auch die hiesige Konjunktur d&auml;mpfen, da auf eine Belebung der Binnennachfrage nicht gehofft werden kann. Diese aggressive Au&szlig;enhandelsstruktur der bundesdeutschen Wirtschaft, deren Exportoffensive zu Lasten der Handelsbilanz anderer EU-L&auml;nder geht, ist weder Schicksal noch Naturgesetz, sondern Ergebnis einer langfristigen Wirtschafts- und Steuerpolitik. Im Zentrum dieser expansiven Wirtschaftsstrategie stehen umfangreiche Steuersenkungen f&uuml;r Konzerne und Unternehmen sowie eine massive Absenkung der Kosten f&uuml;r die auf dem Arbeitsmarkt gehandelte &ldquo;Ware Arbeitskraft&rdquo;. Seit der von der rot-gr&uuml;nen Koalition in 2000\/2001 verabschiedeten &ldquo;Steuerreform&rdquo; werden Deutschlands Konzerne j&auml;hrlich um ca. 20 Milliarden Euro entlastet, wobei die diesj&auml;hrige &ldquo;Steuerreform&rdquo; den Unternehmen noch zus&auml;tzliche f&uuml;nf Milliarden Euro j&auml;hrlich schenkte. Inzwischen kann Deutschland als Steuerparadies gelten, da schon 2005 die Unternehmenssteuern nur noch 0,6 Prozent des BIP ausmachen, w&auml;hrend es im EU-Durchschnitt 2,4 Prozent sind. Selbst in solch neoliberalen Musterl&auml;ndern wie der Slowakei, die einen einheitlichen Steuersatz, eine Flat-Tax, einf&uuml;hrte, machen die Unternehmenssteuern 2,7 Prozent des BIP aus. Die nach den Steuergeschenken an Deutschlands Unternehmen fehlenden Milliarden holte sich die Gro&szlig;e Koalition mittels der Mehrwertsteuererh&ouml;hung von 2007 wieder bei uns allen zur&uuml;ck. De facto bezahlen jetzt alle Bundesb&uuml;rger &ndash; vom Manager bis zum Arbeitslosen &ndash; bei jedem Einkauf mit drei Prozent der Kaufsumme auch die gro&szlig;z&uuml;gigen Steuergeschenke an Deutschlands Kapital.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/bin\/tp\/issue\/r4\/dl-artikel2.cgi?artikelnr=28395&amp;mode=print\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ein faktenreicher Beitrag mit vielen n&uuml;tzlichen Quellenangaben<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Missverstandenes Versicherungsprinzip <\/strong><br>\nVersicherungen sind etwas grunds&auml;tzlich anderes als eine Kapitalanlage. Rendite kann daf&uuml;r nur ein Randthema sein. Doch das gef&auml;llt weder Versicherern noch Vermittlern, weder Verbrauchersch&uuml;tzern noch Ratinganalysten. Die aktuelle Untersuchung von R&uuml;rup-Renten, die die Zeitschrift &Ouml;ko-Test vorgenommen hat, und die Reaktionen darauf, sind ein beredtes Beispiel daf&uuml;r. R&uuml;rup-Renten, so das Fazit in der August-Ausgabe der Zeitschrift &Ouml;ko-Test (VersicherungsJournal 28.7.2008), rentieren sich nicht, wenn man nur ein durchschnittliches Alter erreicht. Und die Verbraucherzentrale Bremen e.V. stellt sinistre &Uuml;berlegungen an, wohin das nicht verbrauchte Geld all derer flie&szlig;t, die fr&uuml;her sterben. Gr&ouml;&szlig;tenteils in die &Uuml;berschussbeteiligung, antwortet der GDV. Grunds&auml;tzlich aber sind alle Versicherungen ein Umverteilungssystem. Einige Versicherte gewinnen dabei, andere verlieren. Das war schon vor Jahrtausenden so. Das ist heute noch so.\n<p>Die Kapitaldeckung &auml;ndert daran nichts. Sie ist im Prinzip auch nichts anderes als das kr&auml;ftig gescholtene Umlageverfahren der gesetzlichen Sozialversicherung. Die beiden Finanzierungswege unterscheiden sich prinzipiell nur in der Form der Umlage. Die Sozialversicherungen erheben sie ex post, die Privatversicherungen ex ante. Das hei&szlig;t, dass die Beitr&auml;ge entweder dem jeweils aktuellen Schadenaufwand angepasst werden oder schon vorweg den k&uuml;nftigen Schadenbedarf ber&uuml;cksichtigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.versicherungsjournal.de\/mehr.php?Nummer=97171\">Versicherungsjournal<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Daran ist einiges wahr: &bdquo;Die Kapitaldeckung &hellip; ist im Prinzip auch nichts anderes als das kr&auml;ftig gescholtene Umlageverfahren der gesetzlichen Sozialversicherung.&ldquo; So etwas in einem Versicherungsjournal zu lesen ist &uuml;berraschend. Ebenso erfreulich ist auch, dass man hier ausnahmsweise nicht mit der falschen Behauptung behelligt wird, die Sparquote m&uuml;sse erh&ouml;ht werden, um das zu zuk&uuml;nftige Volkseinkommen zu steigern. Auf die dennoch bestehenden fundamentalen Unterschiede geht der Autor aber nat&uuml;rlich nicht ein, z.B. darauf, dass die Umlageverfahren grunds&auml;tzlich effizienter sind, weil keinen Provisionen an einen Vertrieb zu entrichten sind. <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gregor Gysi: Die oben profitieren<\/strong><br>\nEin Aufschwung ist &ldquo;gekennzeichnet durch verbesserte Kapazit&auml;tsauslastung, steigende private Investitionen und Lohnsumme, zunehmendes Volkseinkommen und erh&ouml;hten privaten Konsum&rdquo;, so Gablers Wirtschaftslexikon. In Deutschland aber sanken und sinken Lohnsumme und privater Konsum. Einen Aufschwung hat es nur bei Konzerngewinnen, Managergeh&auml;ltern, Kapital- und Verm&ouml;genseinkommen gegeben. Union, SPD, FDP und Gr&uuml;ne m&uuml;ssen das auch so wollen, denn sie sorgten daf&uuml;r, dass Gewinn- und Verm&ouml;gensteuern sanken, aber Massensteuern stiegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/?em_cnt=1374188\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> In anderen Medien mag er gar nicht zu Wort kommen. Aber auch in der FR darf Gysi zu diesem Thema offenbar nur genau acht S&auml;tze sagen.<br>\n<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Der Christo von der CSU<\/strong><br>\nDas Metier, das Glos beherrscht, ist ein anderes. Wenn er gl&auml;nzt, dann als Verpackungsk&uuml;nstler. Seit Monaten pr&auml;sentiert er immer denselben Inhalt in stets neuem Gewand. Der Wirtschaftsminister w&uuml;rde gern die Steuern senken und die alte Pendlerpauschale wieder einf&uuml;hren. Das wissen wir seit langem. Also bekommt der Oldie im Wochenabstand ein anderes Label aufgeklebt, damit das Thema weiterl&auml;uft, das die CSU in Bayern zu ihrem Wahlkampfthema erkl&auml;rt hat.\n<p>Also packt Glos das Ganze in die H&uuml;lle Konjunkturprogramm und freut sich &uuml;ber die Wirkung in der &Ouml;ffentlichkeit. Der Aufschwung macht in rasantem Tempo Platz f&uuml;r eine konjunkturelle Abk&uuml;hlung, aus der leicht eine Krise werden kann. Andere L&auml;nder, allen voran die USA, folgern daraus, dass der Staat gegensteuern muss. In Deutschland scheint eine vorurteilsfreie Debatte &uuml;ber diese zentrale Herausforderung f&uuml;r die Wirtschaftspolitik unm&ouml;glich. Der Finanzminister bel&auml;sst es bei der &uuml;blichen Polemik, die Kanzlerin will nichts als Ruhe im Haus, und der Wirtschaftsminister denkt an eine Landtagswahl und sonst nichts.<\/p>\n<p>Glos selbst macht &uuml;brigens keinerlei Hehl daraus, dass er nicht ernst genommen werden m&ouml;chte. Nein, um die Konjunktur sei es nicht schlecht bestellt, lie&szlig; er gestern seinen Sprecher erkl&auml;ren. Die Bundesregierung bleibe bei ihrer Wachstumsprognose von 1,7 Prozent in diesem und 1,2 Prozent im n&auml;chsten Jahr. Was soll ein Konjunkturprogramm, wenn die Konjunktur angeblich gut l&auml;uft? Schon dies zeigt, wie irref&uuml;hrend die Behauptung ist, das Wirtschaftsministerium bastele an einem Hilfspaket f&uuml;r die lahmende Konjunktur. Wenn &uuml;berhaupt, dann arbeiten die Beamten an einer Rettungsaktion f&uuml;r eine schw&auml;chelnde CSU.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare\/?em_cnt=1374628\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>J&ouml;rges&acute;Zwischenruf: Priester des Atoms<\/strong><br>\nDie Stromkonzerne selbst haben es in der Hand, einen neuen Konsens &uuml;ber die Nutzung der Kernkraft zu erreichen. Sie m&uuml;ssen nur Laufzeiten alter auf neuere Meiler &uuml;bertragen &ndash; und Abschied nehmen von einem unhaltbaren Dogma. \n<p>Die Atomindustrie gr&uuml;ndet auf den gleichen Prinzipien wie die katholische Kirche. Sie fordert Glauben, reklamiert Unfehlbarkeit, droht mit der H&ouml;lle und verk&uuml;ndet Dogmen. Die H&ouml;lle, um mit dem Schlimmsten zu beginnen, ist der Blackout, der Stromausfall, mit dem atomarer Atheismus bestraft wird. Wulf Bernotat etwa, Chef des Stromkonzerns Eon, malt den Teufel an die Wand, &ldquo;wenn im Sommer Windenergie fehlt und Kraftwerke wegen K&uuml;hlungsproblemen zur&uuml;ckgefahren werden m&uuml;ssen&rdquo;. Die Dogmen, denen sich Gl&auml;ubige zu unterwerfen haben, lauten: Alle Kraftwerke sind sicher. Die alten sind so sicher wie die neuen, oder mit den Worten Bernotats: &ldquo;Es gibt unter Sicherheitsaspekten einfach keinen Unterschied zwischen alt und neu.&rdquo; Da alle (gleich) sicher sind und bei Abschaltung die H&ouml;lle droht, k&ouml;nnen und m&uuml;ssen auch alle Meiler in Betrieb bleiben. <\/p>\n<p>F&uuml;r eine Kirche m&ouml;gen Dogmen taugen. Eine Hochtechnologie-Branche indes scheitert als Fortschrittsreligion. Sie ist Hort der Vernunft &ndash; oder sie ist nicht. Schon der einfache, gesunde Verstand sagt jedem Menschen, dass alte Technik nicht so gut ist wie neue. Sonst g&auml;be es gar keine neue, keinen technischen Fortschritt. Jeder Autofahrer wei&szlig;, dass ein neues Modell besser ist als ein altes. Das belegt auch die Erfahrung mit Kernkraftwerken. Die letzten spektakul&auml;ren St&ouml;rf&auml;lle trafen 2007 die Meiler in Brunsb&uuml;ttel und Kr&uuml;mmel &ndash; der eine ging 1976 in Betrieb, der andere 1983. Das Dogma von der gleichen Sicherheit alter und neuer Atomanlagen hat fatale Fehlschl&uuml;sse zur Folge: So versuchte die Branche, Restlaufzeiten neuer Meiler auf alte zu &uuml;bertragen. Und sie will den &auml;ltesten &ndash; Biblis A, seit 34 Jahren in Betrieb &ndash; vor&uuml;bergehend stilllegen, einer politisch-taktischen Revision wegen, um ihn nicht schon n&auml;chstes Jahres abschalten zu m&uuml;ssen, sondern &uuml;ber die Bundestagswahl im September hinwegzuretten. Auf dass eine herbeigebetete schwarz-gelbe Koalition den Ausstieg aus dem Ausstieg f&uuml;r alle 17 Atommeiler im Lande beschlie&szlig;e &ndash; was den vier gro&szlig;en Stromkonzernen j&auml;hrlich Gewinne in Milliardenh&ouml;he bescheren w&uuml;rde. Trickreich. Aber fatal.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/zwischenruf\/:Zwischenruf-Priester-Atoms\/632244.html?pr=1\">Stern<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Restlaufzeiten von alten Meilern auf neuere &uuml;bertragen, alte &ndash; etwa 7 der 17 &ndash; vorzeitig vom Netz nehmen und ausdr&uuml;cklich anerkennen, dass die neuen sicherer sind: J&ouml;rges versucht mit einer neuen Lehre den Glauben an die Atomkraft zu retten. <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Banken wollen Selbstanzeigen verhindern<\/strong><br>\nSchweizer Gro&szlig;banken und die LGT (Liechtenstein Global Trust) hintertreiben offenbar systematisch den Wunsch reuiger Steuers&uuml;nder nach einer Selbstanzeige. Das berichtet das ARD-Politikmagazin REPORT MAINZ. Stattdessen werde den Steuers&uuml;ndern zu Anlagen in Singapur geraten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/nachrichten\/rp\/-\/id=1682\/nid=1682\/did=3803354\/1737y0p\/index.html\">SWR<\/a><\/li>\n<li><strong>Merkel-Vertraute wird Energielobbyistin &ndash; Bundestag muss Schranken setzen<\/strong><br>\nHildegard M&uuml;ller (CDU), bislang Staatsministerin im Bundeskanzleramt, &uuml;bernimmt ab Oktober die Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Sie wird alle politischen &Auml;mter aufgeben &ndash; aber das Problem des nahtlosen Wechsels aus der Politik in einen Lobbyjob wird damit nicht beseitigt. M&uuml;ller ist nur der j&uuml;ngste Fall, in dem finanzstarke Lobbygruppen oder Unternehmen sich hochrangige Politikerinnen und Politiker einkaufen und mit ihnen Insiderwissen und gute politische Kontakte. Eigentlich m&uuml;sste es dringend klare Regeln f&uuml;r dieses &ldquo;Dreht&uuml;r&rdquo;-Ph&auml;nomen geben &ndash; aber im Bundestag ist das Thema in der Schublade verschwunden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2008\/07\/merkel-vertraute-wird-energielobbyistin-bundestag-muss-schranken-setzen\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><strong>Zusatzbeitrag 2009: Kassen k&ouml;nnen ihn per Handy einziehen<\/strong><br>\nMit einer bundesweiten Kooperation will spectrum K, das neue Gemeinschaftsunternehmen der Betriebskrankenkassen (BKK) und der BKK Landesverb&auml;nde, auf aktuelle Erfordernisse reagieren: Trotz Einf&uuml;hrung des Gesundheitsfonds zum Jahreswechsel sollen die Verwaltungskosten der Betriebskrankenkassen und ihrer Partner so gering wie m&ouml;glich bleiben.\n<p>Daf&uuml;r sorgt eine diese Woche abgeschlossene exklusive Vereinbarung zwischen dem neuen BKK-Gemeinschaftsunternehmen spectrum K mit der T-Systems GmbH und der bez&uuml;glich der Anzahl der Versichertenkonten gr&ouml;&szlig;ten deutschen Beitragseinzugsstelle, der ARGE GSV e.V..<\/p>\n<p>Gemeinsam mit dem Partner T-Systems sollen auch v&ouml;llig neue Wege beim Inkasso angeboten werden: Neben den klassischen Zahlungswegen soll eine Zahlung auch per Handy, Gutschein oder Debitkarte erm&ouml;glicht werden. Eine speziell geschaffene Internetseite soll ebenfalls den Einzug der Zusatzbeitr&auml;ge und dessen Verwaltung erleichtern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.haufe.de\/SID101.FNlnGUiOFWw\/sozialversicherung\/newsDetails?newsID=1216902132.28&amp;portal=SGB&amp;d_start:int=3&amp;\">Haufe online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Das klingt nach einer Goldgrube f&uuml;r Programmierer und Trickbetr&uuml;ger. Erg&auml;nzung WL: Interessant ist, mit welcher Selbstverst&auml;ndlichkeit von (privaten) Zusatzbeitr&auml;gen bei manchen Krankenkassen schon ausgegangen wird und wie schon jetzt Vorbereitungen f&uuml;r deren Einzug getroffen werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Sponsoren-Streit auf dem Vorw&auml;rts-Sommerfest <\/strong><br>\nLobbyismus ist auch im Apothekenmarkt allgegenw&auml;rtig, und Auftritte von Konzernen und Interessenvertretungen bei Parteiveranstaltungen sind gang und g&auml;be. Im Kalender der SPD z&auml;hlt zu den H&ouml;hepunkten im &ouml;ffentlichen politischen Reigen das Sommerfest des Partei-Verlages &bdquo;Vorw&auml;rts&ldquo;. Doch zwei Sponsoren sind sich im Vorfeld in die Quere gekommen: Die Versandapotheke Sanicare hat erstmals seit Jahren keinen eigenen Stand, weil die ABDA &ndash; Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverb&auml;nde als Platin-Sponsor ein Exklusivrecht erworben hat. Dass um die sauber gestaffelten Vertr&auml;ge vom &bdquo;Sponsor&ldquo; bis zum &bdquo;Platinsponsor&ldquo; bisweilen ein Verteilungskampf entbrennt, ist trotz der bis zu f&uuml;nfstelligen Spendenbeitr&auml;ge nicht verwunderlich: Unter den 2000 G&auml;sten beim Vorw&auml;rts-Sommerfest am 22. September werden neben s&auml;mtlichen SPD-Spitzenpolitikern aus Bund und L&auml;ndern wichtige Wirtschaftsvertreter und bis zu 400 Journalisten erwartet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/apotheke-adhoc.de\/index.php?m=1&amp;s=2&amp;showPage=1&amp;id=3643\">Apotheke Ad-hoc<\/a><\/li>\n<li><strong>Fritz Scharpf: &ldquo;Der einzige Weg ist, dem EuGH nicht zu folgen&rdquo;<\/strong><br>\nSelbst wenn wir jetzt nur die alten Mitgliedsstaaten nehmen und die wirtschaftsschwachen Staaten weglassen, die sich nicht das gleiche Sozialniveau leisten k&ouml;nnen &ndash; selbst dann sind die Unterschiede so gro&szlig;, dass man sich in der europ&auml;ischen Gesetzgebung nie durch Harmonisierung oder Mindeststandards auf ein gemeinsames, europ&auml;isches Sozialmodell h&auml;tte einigen k&ouml;nnen. Das hat die deutsche Diskussion bisher nicht wirklich zur Kenntnis genommen.<br>\nDie Hoffnung auf ein soziales Europa hindert die Politik daran, national das zu tun, was man noch tun k&ouml;nnte.\n<p>Aus Sicht des EuGH und der EU-Kommission stellt allein die blo&szlig;e Unterschiedlichkeit von nationalen Regelungen ein gewisses Hindernis f&uuml;r den freien Verkehr von Waren, Dienstleistungen und Kapital dar, wenn ein Anbieter aus einem Land in einem anderen Land operieren will &ndash; selbst wenn diese Regelungen weder protektionistisch noch diskriminierend sind. Dem EuGH kann die kleinste Bel&auml;stigung der Aus&uuml;bung einer Grundfreiheit Anlass sein, um ein wichtiges nationales Rechtsgut auszuhebeln. Diese Radikalisierung der Binnenmarktintegration ist erst in j&uuml;ngster Zeit wirklich deutlich geworden. <\/p>\n<p>Nun sollten die Grundfreiheiten nicht mehr nur gegen die protektionistische Diskriminierung ausl&auml;ndischer Anbieter sch&uuml;tzen, sondern gegen alle staatlichen und gewerkschaftlichen Ma&szlig;nahmen, die die Aus&uuml;bung der Freiheiten in irgendeiner Weise belasten k&ouml;nnten. Die j&uuml;ngsten EuGH-Urteile zu Laval und Viking sind die logische Anwendung dieser Prinzipien.<\/p>\n<p>Rechtlich hat heute ein EuGH-Urteil einen h&ouml;heren Rang als ein Bundesverfassungsgerichtsurteil. Das Bundesverfassungsgericht hatte bis vor einigen Jahren gesagt: Wir folgen der europ&auml;ischen Rechtsprechung, solange nicht Grundrechte verletzt werden, die nach unserer Verfassung einen Vorrang haben m&uuml;ssten. Aber diesen Vorbehalt hat es aufgegeben.<\/p>\n<p>Die Regierungen m&uuml;ssten sich wehren, aber gerade ihnen f&auml;llt es au&szlig;erordentlich schwer, zu sagen: Dieses Urteil halten wir f&uuml;r einen illegitimen &Uuml;bergriff in Bereiche, die der nationalen Autonomie vorbehalten bleiben m&uuml;ssen, das muss der EuGH respektieren, wir weigern uns, das Urteil zu befolgen.<br>\nWenn also ein wichtiger Mitgliedsstaat dem EuGH den Gehorsam verweigern w&uuml;rde, dann w&uuml;rde pl&ouml;tzlich das ganze europ&auml;ische Geb&auml;ude in Frage gestellt. Es gibt zwar viel heimliche Nichtbefolgung, aber offizielle Nichtbefolgung ist bisher nirgendwo erkl&auml;rt worden, und so wird es auch keiner machen, der nicht will, dass die EU scheitert.<\/p>\n<p>Die Regierung k&ouml;nnte erkl&auml;ren: Wir halten dieses EuGH-Urteil f&uuml;r nicht gedeckt durch die politische Willensbildung in Europa.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/107_91911.html?cis_mode=print\">Magazin Mitbestimmung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> So sehr Fritz Scharpf, der Direktor emeritus des Max-Planck-Instituts f&uuml;r Gesellschaftsforschung, Recht hat, was die Verselbstst&auml;ndigung der Rechtsprechung des Europ&auml;ischen Gerichtshofs angeht, so sehr muss man ihm widersprechen, dass diese Rechtsprechung in den Vertr&auml;gen und politischen Erkl&auml;rungen der EU-Gremien nicht angelegt w&auml;re. F&uuml;r seine Hoffnung, dass etwa die Bundesregierung dem EuGH den Gehorsam verweigern w&uuml;rde, sehe ich keinen Anhaltspunkt. Die letzte Hoffnung w&auml;re das Bundesverfassungsgericht, das sich durch die Unterordnung des Grundgesetzes unter die Rechtsprechung des EuGH selbst abschaffen w&uuml;rde. Aber ich f&uuml;rchte, dort wird &ndash; wie in vielen Urteilen etwa zum Sozialstaat zu beobachten &ndash; eher das Grundgesetz den europ&auml;ischen Vertr&auml;gen und der Rechtsprechung angepasst, als dass unsere Verfassung verteidigt w&uuml;rde. <\/em><\/p>\n<p>Das Urteil &uuml;ber die Klage gegen den EU-Reform-Vertrag wird es an den Tag bringen, wie sich die Karlsruher Richter zu der von Scharpf richtig beschriebenen Entwicklung stellen.<\/p><\/li>\n<li><strong>Nach deutschem Vorbild<\/strong><br>\nGro&szlig;britannien marschiert in die Wirtschaftskrise, und New Labour schmiedet bereits die Folterinstrumente f&uuml;r das anwachsende Arbeitslosenheer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/07-29\/017.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Hei&szlig;er Kampf um wei&szlig;e Ware<\/strong><br>\nDie Hersteller von K&uuml;hlschr&auml;nken und Waschmaschinen verlagern massiv Arbeitspl&auml;tze in Billiglohnl&auml;nder. Zwar gelingt es vereinzelt, dies zu verhindern. Es fehlt aber eine koordinierte Gegenwehr der Arbeitnehmervertreter auf europ&auml;ischer Ebene. Da es in den geschilderten F&auml;llen bisher nicht gelungen ist, den EMB und die Eurobetriebsr&auml;te erfolgreich mit einzubeziehen, stehen die Arbeitnehmervertreter in der wei&szlig;en Industrie auf europ&auml;ischer Ebene vor der Herausforderung, sich auf ein gemeinsames Vorgehen bei Standortkonflikten zu verst&auml;ndigen und die Beteiligten st&auml;rker in die soziale Ausgestaltung von Restrukturierungen einzubinden. Auch m&uuml;ssten die Eurobetriebsr&auml;te ihre Rechte st&auml;rker wahrnehmen. Aber auch inhaltlich ist ein gewerkschaftlicher Strategiewechsel n&ouml;tig: Zumeist werden Restrukturierungspl&auml;ne und deren soziale Abfederung einseitig vom Management bestimmt. Gewerkschaften und betriebliche Interessenvertreter sind damit gefordert, eigene zukunftsorientierte Konzepte zu entwickeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/107_91908.html?cis_mode=print\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a><\/li>\n<li><strong>US-Defizit schwillt auf 500.000.000.000 $ an<\/strong><br>\nFinanzkrise, Rohstoffboom, Irakkrieg: Angesichts vieler Belastungen rechnet die US-Regierung im Haushaltsjahr 2009 mit einem Rekorddefizit von fast 500 Mrd. $. Vor wenigen Monaten war man noch deutlich optimistischer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:Schlimmer_als_erwartet_US_Defizit_schwillt_auf_500_000_000_000_%24_an\/391366.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Spaniens Immobilienmarkt bricht dramatisch ein<\/strong><br>\nDie Finanzkrise trifft Spanien mit voller Wucht: Der Immobilienmarkt ist im Mai um ein Drittel eingebrochen. Ein Ende der Misere ist nicht in Sicht &ndash; Experten erwarten, dass die Verk&auml;ufe noch weiter zur&uuml;ckgehen. Die Lage ist dramatisch: Im Mai dieses Jahres ist der Immobilienmarkt in Spanien um 30 Prozent eingebrochen: Es wurden nur noch 50.161 H&auml;user und Wohnungen verkauft. Die Vergabe um Hypotheken ging um 40,4 Prozent zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,568526,00.html\">SPIEGEL<\/a><\/li>\n<li><strong>Analysen &uuml;ber Afghanistan:<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Afghanistan first: Kein Streit um zus&auml;tzliche Streitkr&auml;fte<\/strong><br>\nSowohl Barack Obama als auch John McCain bef&uuml;rworten eine Konzentration der US-Politik auf Afghanistan. &Uuml;ber zivile Opfer des Kriegs redet aber kaum jemand.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2008\/30\/22286.html\">Jungle World<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Die Meister der Manipulation<\/strong><br>\nSolange die Taliban &uuml;ber R&uuml;ckzugsgebiete in Pakistan verf&uuml;gen, k&ouml;nnen sie nicht besiegt werden. Die St&auml;rkung des Jihadismus ist jedoch eine Folge der Entwicklung in Afghanistan.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2008\/30\/22284.html\">Jungle World<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Eskalation im Reich der Clans<\/strong><br>\nDie Situation im pakistanischen Grenzgebiet ist auch f&uuml;r Afghanistans Zukunft bedeutend, wenn hier eine Befriedung durch ein gemeinsames Vorgehen gegen die Jihadisten gelingt. Doch zurzeit ist eine Eskalation zu bef&uuml;rchten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2008\/30\/22287.html\">Jungle World<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><strong>Modernes Arbeitsrecht f&uuml;r das Milliardenvolk<\/strong><br>\nChinas Arbeiter haben erstmals das Recht auf einen schriftlichen Arbeitsvertrag. Auch Abfindungen und gleicher Lohn f&uuml;r Leiharbeit sind seit Anfang des Jahres gesetzlich verankert. Mit dem Arbeitsvertragsgesetz (siehe Seite 44) hat die chinesische Regierung auf die permanenten Streiks reagiert, mit denen sich vor allem Wanderarbeiter h&auml;ufig mit drastischen Mitteln gegen katastrophale Arbeitsbedingungen gewehrt haben. Viele ausl&auml;ndische Investoren, die China vor allem als billige Werkbank sehen, stehen dem neuen Arbeitsgesetz kritisch gegen&uuml;ber. Bei einer Umfrage unter 400 US-Firmen erwartete etwa die H&auml;lfte &ldquo;negative bis sehr negative Auswirkungen&rdquo; f&uuml;r ihr China-Engagement. Die US-amerikanische Handelskammer hatte, nachdem der Staatsrat den ersten noch deutlich weiter gehenden Entwurf ver&ouml;ffentlicht hatte, diesen als R&uuml;ckkehr zur Planwirtschaft diffamiert und versucht, den Arbeitsrechtsentwurf abzumildern oder ganz zu verhindern. Die Europ&auml;ische Handelskammer gibt sich auf ihrer Homepage inzwischen &auml;u&szlig;erst zufrieden mit den neuen Regeln. Doch auch sie hatte gegen &ldquo;zu arbeitnehmerfreundliche&rdquo; Regelungen interveniert, f&uuml;r die laut Financial Times Deutschland das deutsche Recht Pate stand. Und hinter vorgehaltener Hand st&ouml;hnen westliche Manager noch immer, weil die starke &ouml;ffentliche Pr&auml;senz des Themas das Selbstbewusstsein der chinesischen Arbeiter st&auml;rke und die Zahl der Arbeitsgerichtsprozesse sprunghaft angestiegen sei, berichtet das Blatt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/107_91907.html?cis_mode=print\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a><\/li>\n<li><strong>Immer mehr Schulabg&auml;nger verzichten auf Studium<\/strong><br>\nImmer mehr junge Leute verzichten auf ein Studium. Zwar gab es im vergangenen Jahr 17 Prozent mehr Schulabg&auml;nger mit Abitur oder Fachhochschulreife als noch 2003. Gegen&uuml;ber dem gleichen Jahr sank jedoch die Studienanf&auml;ngerzahl um 5 Prozent, best&auml;tigte das Statistische Bundesamt auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa. Zugleich wurden 28 Prozent mehr Abiturienten in einer betrieblichen Ausbildung registriert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/politik\/detail_dpa_18445988.php\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> So verl&auml;uft eben bei einer &Uuml;bernachfrage nach und einem Unterangebot an Ausbildungspl&auml;tzen der Verdr&auml;ngungseffekt von (formal) niedriger Qualifizierten durch h&ouml;her Qualifizierte: die Realsch&uuml;ler verdr&auml;ngen die Hauptsch&uuml;ler und nun die Abiturienten die Realsch&uuml;ler. Bald werden die Bachelor die Abiturienten im Wettbewerb um die knappen Ausbildungspl&auml;tze verdr&auml;ngen. <\/em><\/p>\n<p>Es ist f&uuml;r die Kinder aus nicht so beg&uuml;terten Haushalten schon ein erheblicher finanzieller Unterschied, eine betriebliche Ausbildung mit einer <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/show_ausbildung.html\">Ausbildungsverg&uuml;tung<\/a> von 700 Euro im Monat anzutreten, statt ein Studium aufzunehmen mit 700 Euro Lebenshaltungskosten und zus&auml;tzlich noch Studiengeb&uuml;hren. Bei einer Umfrage der HIS-Bildungsforscher gab jeder vierte Studienverzichtler an, dies wegen der Campusmaut zu tun.<\/p>\n<p>Ein um sich greifender numerus clausus versperrt zudem vielen Studierwilligen die T&uuml;r. Wartezeiten von vier Jahren z.B. in der Medizin selbst mit einem 1er Abiturszeugnis h&auml;lt kaum jemand durch. Beispiel M&uuml;nster, eine der gr&ouml;&szlig;ten deutschen Hochschulen: Die Universit&auml;t verzeichnet einen Bewerberansturm, doch zum Wintersemester wird nur etwa jeder f&uuml;nfte der 26.000 Bewerber zum Zuge kommen. So haben die Politikwissenschaften nur 31 Pl&auml;tze f&uuml;r 1700 Interessenten.<\/p>\n<p>Vgl. dazu auch Spiegel Online<br>\n<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/0,1518,568609,00.html\">KEIN RUN AUF DIE HOCHSCHULEN<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: <\/p>\n<ul>\n<li>Gewerkschaft der Flugbegleiter: Die Lohnforderung von ver.di ist nicht ausreichend<\/li>\n<li>Trend zu ungesunden Arbeitszeiten <\/li>\n<li>Krankenstand verharrt auf Rekordtief<\/li>\n<li>Scharfe Kritik an neuem Tarifvertrag zwischen TNT und christlicher Postgewerkschaft<\/li>\n<li>Ein gut dosierter Mindestlohn schadet nicht<\/li>\n<li>Reiche Kinder kaufen Aktien und Immobilien<\/li>\n<li>Staat schafft weniger Ausgleich <\/li>\n<li>Schicht f&uuml;r<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3365\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3365","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3365","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3365"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3365\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3365"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3365"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3365"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}