{"id":33650,"date":"2016-06-03T16:18:36","date_gmt":"2016-06-03T14:18:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33650"},"modified":"2016-06-03T16:18:36","modified_gmt":"2016-06-03T14:18:36","slug":"hinweise-des-tages-ii-250","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33650","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33650#h01\">Neues Hartz IV-Gesetz: Weniger Rechte, mehr Repression<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33650#h02\">SPD-Linke setzt Gabriel unter Druck und fordert Taten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33650#h03\">Steinmeier best&auml;rkt Argentinien bei Reformkurs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33650#h04\">Podemos: Merkel hat &raquo;Alleinherrschaft der Sparpolitik&laquo; durchgesetzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33650#h05\">Angst vor Einbruch: Die T&uuml;cke des deutschen Wirtschaftens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33650#h06\">Sch&auml;uble sieht langfristig Mitfinanzierung f&uuml;r deutsche Autofahrer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33650#h07\">AfD-Programm: neoliberal, national, unsozial<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33650#h08\">&hellip; die Witwe, die verhindert hat, dass hier ein Schwarzer einziehen kann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33650#h09\">Kommentar zur St&ouml;rerhaftung: Rechtssicherheit sieht anders aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33650#h10\">M&uuml;llabfuhr hat 50 Jahre Versp&auml;tung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33650#h11\">Risiken dubioser Cum-Ex-Gesch&auml;fte lange bekannt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33650#h12\">Gemeinn&uuml;tzigkeit: Attac legt Klagebegr&uuml;ndung vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33650#h13\">TiSA: Wikileaks bringt Licht ins Dunkel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33650#h14\">Op-Ed Russia&rsquo;s got a point: The U.S. broke a NATO promise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33650#h15\">Griechenland: Aufruhr in den Lagern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33650#h16\">Leben wie auf einem fremden Planeten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33650#h17\">Zehn Jahre nach der Unabh&auml;ngigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33650#h18\">Zu guter Letzt: Die k&ouml;nnen Gro&szlig;projekte: Flughafen BER wird in der Schweiz zu Ende gebaut<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Neues Hartz IV-Gesetz: Weniger Rechte, mehr Repression<\/strong><br>\nUnter Verweis auf etwaige Formfehler hat sich das Bundesverfassungsgericht um die Entscheidung herumgedr&uuml;ckt, ob Leistungsk&uuml;rzungen Hartz-IV-Empf&auml;nger in ihren Grundrechten verletzen. Die Richter in Karlsruhe lehnten mit einem am Donnerstag ver&ouml;ffentlichten Beschluss eine entsprechende Vorlage des Sozialgerichts Gotha aus formalen Gr&uuml;nden als unzul&auml;ssig ab. Damit wird es keine Entscheidung in der Sache geben &ndash; obwohl die Vorlage &bdquo;durchaus gewichtige verfassungsrechtliche Fragen&ldquo; aufwirft, wie es in der Begr&uuml;ndung der Richter hei&szlig;t.<br>\nDie Sanktionen drohen Hartz-IV-Beziehern etwa, wenn sie ein &bdquo;zumutbares&ldquo; Jobangebot ausschlagen oder ihren Meldepflichten nicht nachkommen. Das Gothaer Gericht hatte &uuml;ber die Klage eines Arbeitslosen zu entscheiden, dem das Jobcenter Erfurt 2014 seine Leistungen zun&auml;chst vor&uuml;bergehend um 30 Prozent des Regelsatzes von damals 391 Euro und sp&auml;ter noch einmal um 60 Prozent gek&uuml;rzt hatte. Er hatte erst eine Stelle und dann eine Art Probepraktikum abgelehnt.<br>\nDas Sozialgericht sah den Mann in seinen Grundrechten auf eine menschenw&uuml;rdige Existenz, k&ouml;rperliche Unversehrtheit und freie Berufswahl verletzt und fragte Karlsruhe um Rat. Laut Beschluss h&auml;tte aber erst einmal gekl&auml;rt werden m&uuml;ssen, ob in den Sanktionsbescheiden &uuml;berhaupt korrekt &uuml;ber drohende Konsequenzen aufgekl&auml;rt wurde. Gebe es an dieser Stelle Fehler, komme es auf die Verfassungsgem&auml;&szlig;heit der Normen im Sozialgesetzbuch gar nicht mehr an.<br>\nDie Hartz IV-Gesetzgebung d&uuml;rfte das Bundesverfassungsgericht in Zukunft noch &ouml;fter besch&auml;ftigen, nicht zuletzt, weil eine Neuregelung ansteht, von der auch die Praxis der Sanktionsbescheide betroffen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201606023970\/soziales\/reformen\/neues-hartz-iv-gesetz-weniger-rechte-mehr-repression.html\">Hintergrund<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es h&auml;tte angenommen werden d&uuml;rfen, dass Bundesminister mit einem SPD-Parteibuch auch aus der Geschichte lernen k&ouml;nnen. Offenbar verf&uuml;gt jedoch insbesondere Frau Nahles nicht &uuml;ber ausreichend (historisches) Bewu&szlig;tsein. Zu empfehlen sind diesbez&uuml;glich vor allem die Erkenntnisse von Christoph Butterweggge zum Themenkomplex &ldquo;Hartz IV&rdquo;. Bitte lesen dazu erneut: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25191\">Rezension des Buches &bdquo;Hartz IV und die Folgen &ndash; Auf dem Weg in eine andere Republik?&ldquo; von Christoph Butterwegge<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Das Bundesverfassungsgericht will (noch?) nicht: Keine Entscheidung &uuml;ber die Frage der Verfassungswidrigkeit von Sanktionen im Hartz IV-System<\/strong><br>\nDie hohen Richter in Karlsruhe haben sich einige Zeit gelassen, um eine Entscheidung zu verk&uuml;nden, die sicher entt&auml;uscht aufgenommen wurde bei vielen, die gehofft haben, mit Hilfe einer in Karlsruhe testierten Verfassungswidrigkeit die Sanktionen im SGB II-System zu kippen: Unzul&auml;ssige Richtervorlage zur Verfassungswidrigkeit von Arbeitslosengeld II-Sanktionen, so kurz und b&uuml;ndig ist die Pressemitteilung des BVerfG vom 2. Juni 2016 &uuml;berschrieben. [&hellip;]<br>\nMan kann durchaus auch die Hypothese vertreten, dass das BVerfG eine formalistisch daherkommende Begr&uuml;ndung gesucht und gefunden hat, um den Kelch einer Befassung mit diesem Thema an sich vor&uuml;ber ziehen zu lassen. Weil es eine Auseinandersetzung mit den aufgeworfenen &ldquo;gewichtigen verfassungsrechtlichen Fragen&rdquo; scheut und diese wenn irgendwie m&ouml;glich vermeiden m&ouml;chte.<br>\nDaf&uuml;r h&auml;tten die Richter auch handfeste Gr&uuml;nde, denn eine m&ouml;gliche Verfassungswidrigkeit von Sanktionen, also einer K&uuml;rzung des Existenzminimums, w&uuml;rde die gesamte Statik des bestehenden Grundsicherungssystems mit seiner Philosophie des Forderns und F&ouml;rderns zerst&ouml;ren. Hartz IV w&uuml;rde seinen Charakter eines gerade &ldquo;nicht-bedingungslosen Grundeinkommens&rdquo; (auf niedrigem Niveau) verlieren.<br>\nUnd m&ouml;glicherweise ist das, was die Verfassungsrichter in ihrem Beschluss &ldquo;gewichtige verfassungsrechtliche Fragen&rdquo; nennen, der Aspekt, der dazu f&uuml;hrt, dass man sich lieber nicht genauer damit besch&auml;ftigen m&ouml;chte, weil es im Ergebnis zu einer Infragestellung des bestehenden SGB II-Systems f&uuml;hren w&uuml;rde, wenn man eine Verfassungswidrigkeit und damit eine Nicht-mehr-Anwendbarkeit des Instruments der Sanktionen statuieren w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de\/2016\/06\/127.html\">Stefan Sell, Aktuelle Sozialpolitik<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>SPD-Linke setzt Gabriel unter Druck und fordert Taten<\/strong><br>\nSpannung vor dem kleinen Parteitag der SPD: F&uuml;hrende Politiker der SPD-Linken wollen den Parteichef auf seiner neuen Linie festnageln.<br>\nSPD-Chef Sigmar Gabriel ger&auml;t nach seinen Ank&uuml;ndigungen, das soziale Profil der SPD zu sch&auml;rfen, jetzt innerparteilich unter Druck: F&uuml;hrende Politiker der SPD-Linken dr&auml;ngen darauf, bereits beim Parteikonvent am Sonntag inhaltliche Konsequenzen etwa in der Renten- und Steuerpolitik zu ziehen &ndash; von der Einf&uuml;hrung der Verm&ouml;gensteuer bis zu einer Erh&ouml;hung des gesetzlichen Rentenniveaus und der Abschaffung der Riesterrente. Zugleich fordern sie, die Arbeit am Bundestags-Wahlprogramm zu beschleunigen.<br>\nDer Chef des SPD-Arbeitnehmerfl&uuml;gels AfA, Klaus Barthel, sagte dieser Redaktion: &bdquo;Es reicht nicht, die soziale Karte vor Wahlen zu ziehen, zum Beispiel f&uuml;r einen Sozialpakt.&ldquo; Die j&uuml;ngsten Aussagen aus der Parteif&uuml;hrung und von Gabriel, die soziale Gerechtigkeit solle im Mittelpunkt des SPD-Regierungsprogramms stehen, m&uuml;ssten festgeschrieben und inhaltlich unterlegt werden. &bdquo;Da muss die Partei jetzt Druck machen, denn wir brauchen eine gerade Linie und konkrete Aussagen.&ldquo; Unterst&uuml;tzung kommt von der Vorsitzenden des Forums Demokratische Linke in der SPD, Hilde Mattheis. Sie sagte: &bdquo;Ich erwarte, dass es auf dem Konvent zu einer lebhaften Debatte kommt&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/politik\/spd-linke-setzt-gabriel-unter-druck-und-fordert-taten-id11880866.html\">WAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Steinmeier best&auml;rkt Argentinien bei Reformkurs<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/a.msn.com\/r\/2\/BBtMd5j?m=de-de&amp;a=1\">msn<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> &ldquo;Bei einem Treffen mit Pr&auml;sident Mauricio Macri mahnte Steinmeier in Buenos Aires zugleich, das soziale Gleichgewicht zu gew&auml;hrleisten.&rdquo; Als einer der Hauptprotagonisten bei der Einf&uuml;hrung der Agenda 2010 wei&szlig; Steinmeier ja von was er spricht. Auch hier ist die Heuchelei der SPD nicht zu &uuml;bertreffen. In Deutschland versucht man dem Publikum zu erz&auml;hlen man wolle &ldquo;radikaler&rdquo; werden und wieder f&uuml;r soziale Gerechtigkeit streiten, w&auml;hrend Steinmeier in Argentinien die neoliberale Regierung feiert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Podemos: Merkel hat &raquo;Alleinherrschaft der Sparpolitik&laquo; durchgesetzt<\/strong><br>\nDer Podemos-Politiker Pablo Bastinduy hat der Bundesregierung vorgeworfen, mit der europaweiten Durchsetzung von Sparkdiktaten und Austerit&auml;tsideologie die &raquo;gegenw&auml;rtige Instabilit&auml;t in den Parteien- und europ&auml;ischen Politiksystemen&laquo; verantwortlich zu sein. Er &raquo;kritisiere die Alleinherrschaft der Sparpolitik, die verschiedentlich von Frau Merkel durchgesetzt wurde&laquo;, sagte der Linkspolitiker dem Deutschlandfunk. &raquo;Es wurden keine Arbeitspl&auml;tze geschaffen, Armut, Ungleichheit, und soziale Ausgrenzung nehmen zu.&laquo; Bastinduy wollte seine Kritik an der europaweiten Krisenpolitik aber nicht auf die Bundesregierung allein beschr&auml;nken. &raquo;Es handelt sich um ein makro&ouml;konomisches Dogma. Man muss nur nach Griechenland, Spanien oder gerade auch Frankreich schauen: Dieses Dogma hat f&uuml;r soziales Leiden und ausgesprochen schlechte wirtschaftliche Ergebnisse gesorgt&laquo;, so der Podemos-Politiker.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1014028.podemos-merkel-hat-alleinherrschaft-der-sparpolitik-durchgesetzt.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Angst vor Einbruch: Die T&uuml;cke des deutschen Wirtschaftens<\/strong><br>\nDass gerade in Deutschland so viel eingebrochen wird, kann nicht viel mit Fl&uuml;chtlingen zu tun haben. Der tiefere Grund scheint in steigendem Wohlstand und wachsender Ungleichheit zu liegen. [&hellip;]<br>\nDie T&uuml;cke entsteht wom&ouml;glich daraus, dass sich in der Zwischenzeit bei uns auch das Reichtumsgef&auml;lle rapide versch&auml;rft hat &ndash; zweites Merkmal f&uuml;r steigende Einbrecherzahlen. Kriminologisch &uuml;bersetzt: oben mehr zu holen, unten mehr Bedarf. Und es trotz insgesamt sinkender Arbeitslosigkeit noch mehr als eine Million Leute gibt, die seit mehr als einem Jahr einen Job suchen. Noch ein Kriterium erf&uuml;llt. Nach OECD-Berechnungen sind Armutsquote und Ungleichheit der Geh&auml;lter bei uns seit 1985 weit st&auml;rker gestiegen als in Frankreich, den USA und Gro&szlig;britannien.<br>\nNun leuchtet es recht intuitiv ein, dass es im Kampf gegen Einbrecher wenig bringt, wenn wir uns Hals &uuml;ber Kopf in die Krise st&uuml;rzen und unseren Wohlstand schrumpfen, damit weniger zu holen ist und das B&ouml;se an uns vorbeizieht. So eine richtig tiefe Krise ist kein gutes Mittel, wie Spanier und Griechen gerade erlebt haben. Dort stieg im Absturz die Zahl der Einbr&uuml;che erst einmal &ndash; bis die Krise so tief war, dass auch nichts mehr zu holen war. Klingt nicht nach einem optimalen L&ouml;sungsweg.<br>\nWenn wir den Trend umkehren wollen, sollten wir &uuml;berlegen, neben der Polizei unsere Wirtschafts- und Finanzpolitiker zu mobilisieren &ndash; und daf&uuml;r sorgen lassen, dass es anderen L&auml;ndern besser geht, nicht schlechter. Damit die Banden auch mal dahin gehen (okay, das ist jetzt ein bisschen gemein); sagen wir, damit die Banden mehr legal verdienen k&ouml;nnen. Und vor allem daf&uuml;r, dass der Abstand zwischen Reich und Arm sinkt. Wenn das zu weniger Einbr&uuml;chen f&uuml;hrt, k&ouml;nnte man immerhin sagen, dass es selten einen so sch&ouml;nen Anreiz f&uuml;r Reiche gab, mehr Geld den weniger Reichen zu lassen, die es sich wom&ouml;glich sonst noch holen kommen, ohne zu klingeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/angst-vor-einbruch-die-tuecke-des-deutschen-wirtschaftens-a-1095548.html\">Thomas Fricke auf Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.M.H.:<\/strong> Der neoliberale Spruch &ldquo;Jeder ist seines Gl&uuml;ckes Schmied&rdquo; kommt hier eindeutig zum Tragen. Wer keinerlei Aussicht auf einen anst&auml;ndigen Arbeitsplatz hat und obendrein von der Arbeitsagentur regelm&auml;&szlig;ig schikaniert wird, der von der Gesellschaft stets Absch&auml;tzigkeit und Ausgrenzung erf&auml;hrt, verliert logischerweise irgendwann die Skrupel, sich mangels legaler Alternative durch Diebstahl oder etwa einen Tankstellen&uuml;berfall den Lebensunterhalt zu finanzieren. Die Anschuldigungen gegen Migranten sind dabei nichts anderes als Nebelkerzen. Dass Hollande und Valls nun mit ihren neuen Arbeitsgesetzen in Frankreich bez&uuml;glich der Kriminalstatistik unweigerlich nachziehen, liegt auf der Hand. Ein Armutszeugnis f&uuml;r die derzeit herrschende Politik.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Sch&auml;uble sieht langfristig Mitfinanzierung f&uuml;r deutsche Autofahrer<\/strong><br>\nAuf einer Veranstaltung der Bauindustrie in Berlin sagte der CDU-Politiker, es werde &ndash; Zitat &ndash; &ldquo;irgendwann in ferner Zeit&rdquo; dazu kommen m&uuml;ssen, &ouml;ffentliche Fernstra&szlig;en und dabei insbesondere Autobahnen st&auml;rker nutzerorientiert zu bezahlen. Das sei &ldquo;einfach nur richtig&rdquo;, betonte Sch&auml;uble. Der Finanzminister pl&auml;dierte in diesem Zusammenhang daf&uuml;r, die Bundesautobahnen in eine Infrastrukturgesellschaft zu &uuml;berf&uuml;hren, um den Ausbau und die Erneuerung zu beschleunigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/strassen-maut-schaeuble-sieht-langfristig-mitfinanzierung.447.de.html?drn:news_id=620132\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Was Sch&auml;uble &bdquo;einfach nur richtig&ldquo; findet, ist in Wirklichkeit einfach nur falsch. Es gibt bereits eine Infrastrukturgesellschaft und die hei&szlig;t Bund. Doch wegen der Schwarzen Null, will sich der Finanzminister immer weniger um &ouml;ffentliche Aufgaben k&uuml;mmern. Dabei k&ouml;nnten Ausbau und Erhalt der Infrastruktur beschleunigt werden, wenn der Kassenwart die unsinnige Schuldenbremse l&ouml;sen w&uuml;rde.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>AfD-Programm: neoliberal, national, unsozial<\/strong><br>\nDie AfD gibt sich gerne als &bdquo;Partei der kleinen Leute&ldquo;. Im neuen Programm findet sich davon allerdings wenig: Vorhaben wie die Abschaffung der Erbschaftssteuer oder die Wiedereinf&uuml;hrung des Steuer- und Bankgeheimnisses w&uuml;rden vor allem Besserverdienenden zugute kommen. Um der eigenen Klientel dennoch gerecht zu werden, will der rechte Parteifl&uuml;gel die &bdquo;soziale Frage&ldquo; in Deutschland nun umdefinieren: Es gehe nicht mehr um die Verteilung zwischen arm und reich, sondern zwischen &bdquo;innen und au&szlig;en&ldquo; &ndash; also deutsch und nicht-deutsch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/videos\/video-afd-programm-neoliberal-national-unsozial-100.html\">Monitor<\/a>\n<p>dazu: <strong>Kampf gegen Rechts: Mehr Gef&uuml;hl wagen<\/strong><br>\nDie rechte Revolution sch&ouml;pft ihre Kraft aus einer Welle des Gef&uuml;hls. Die Linken werden weggesp&uuml;lt, wenn sie nur zusehen. Setzt dem rechten Populismus endlich einen linken entgegen! [&hellip;]<br>\nEs ist Zeit f&uuml;r eine alte Wahrheit der Politik: dass es zwischen oben und unten eine Grenze gibt. Es w&auml;re die Aufgabe der liberalen Demokratie gewesen, diese Grenze verschwinden zu lassen. Stattdessen hat sie sich nur M&uuml;he gegeben, sie unsichtbar zu machen. Die liberale Demokratie hat versagt. Inzwischen ist vorstellbar, dass wir k&uuml;nftig nur noch die Wahl haben zwischen der illiberalen Demokratie &ndash; oder der radikalen. [&hellip;]<br>\nWerden sich auch die deutschen Sozialdemokraten trauen? Eher nicht. Das gro&szlig;e &ldquo;Zeit&rdquo;-Interview tr&auml;gt die &Uuml;berschrift &ldquo;Die SPD muss radikaler werden&rdquo;. Aber das sagt Gabriel nicht mal von sich aus. Die Journalisten von der &ldquo;Zeit&rdquo; fragten ihn: &ldquo;Grunds&auml;tzlicher und radikaler &ndash; ist das jetzt die Linie?&rdquo; Und Gabriel sagte: &ldquo;Ja, aber nicht, weil die SPD sich radikalisiert. Sondern weil die Verh&auml;ltnisse sich radikalisieren.&rdquo; Selbst im Angesicht des Untergangs zeigt Sigmar Gabriel nur den Mut einer Maus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/populismus-die-linke-muss-mehr-gefuehl-wagen-kolumne-a-1095478.html\">Jakob Augstein auf Spiegel Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&hellip; die Witwe, die verhindert hat, dass hier ein Schwarzer einziehen kann<\/strong><br>\nDer AfD-Vize lag falsch. Dummerweise eben aber auch nicht. Was stimmt: Es gibt eine verlogene Haltung in dieser Gesellschaft. Wenn man dem Land &raquo;als Exot&laquo; nutzt, dann ist man wer. Falls nicht, dann nicht.<br>\nDie Leute finden Boateng also als Fu&szlig;ballspieler gut. Als Nachbarn h&auml;tten sie Schwarze nicht so gerne. So &auml;u&szlig;erte sich Gauland, der stellvertretende Vorsitzende der AfD, in der Sonntagszeitung der FAZ. Die Aufregung war gro&szlig;. Der dunkelh&auml;utige Nationalspieler w&uuml;rde missbraucht zur &raquo;rassistischen Stimmungsmache&laquo;, schrieb die Frankfurter Rundschau. Dergleichen sei schlie&szlig;lich &raquo;niveaulos und inakzeptabel&laquo;. Ja, nat&uuml;rlich, man wei&szlig; ja wer es gesagt hat. Der Mann, der sich auch von Kinderaugen nicht erweichen lassen w&uuml;rde. Ein Sachwalter der neuen deutschen K&auml;lte. Und trotzdem muss man gelegentlich aufgreifen, was diese besorgten B&uuml;rger mit selbstgemalten Parteibuch da absondern. Der Auftrag aus dem konservativen Lager lautete seit Anbeginn der Radikalisierung ja, dass man halt auch mal gucken m&uuml;sse, woher dieser Hass komme. Er habe ja schlie&szlig;lich Ursachen und man m&uuml;sse auch mal zuh&ouml;ren k&ouml;nnen und sich die Thesen zu Herzen nehmen. In einigen Dingen h&auml;tten diese Leute n&auml;mlich durchaus recht. Das trifft zwar kaum zu, aber diesmal hat der Mann etwas von sich gegeben, das gar nicht so falsch zu sein scheint.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1013920.h-die-witwe-die-verhindert-hat-dass-hier-ein-schwarzer-einziehen-kann.html\">Heppenheimer Hiob<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Kommentar zur St&ouml;rerhaftung: Rechtssicherheit sieht anders aus<\/strong><br>\nMehr war wohl einfach nicht drin: Die Reform des Telemediengesetzes ist ein Fortschritt, aber Rechtsunsicherheiten f&uuml;r Hotspot-Anbieter bleiben. Das Hin und Her um die WLAN-St&ouml;rerhaftung ist symptomatisch f&uuml;r den Zustand der Digitalen Agenda der Gro&szlig;en Koalition.<br>\nDer Bundestag wird heute Mittag die St&ouml;rerhaftung abschaffen. So lautet die Message der Gro&szlig;en Koalition, und eigentlich m&uuml;ssten wir das als Erfolg feiern, oder?! Immerhin fordern wir das seit sechs Jahren in zahlreichen Artikeln, damit wir endlich mehr offene WLANs in Deutschland bekommen. Leider sind wir immer noch nicht davon &uuml;berzeugt, dass das Problem der kostenpflichtigen Abmahnungen bei der &Ouml;ffnung von WLAN-Netzen jetzt eindeutig gel&ouml;st ist. Die versprochene Rechtssicherheit ist aus unserer Sicht einfach nicht gegeben, da k&ouml;nnen noch so viele SPD-nahe Juristen ein Gef&auml;lligkeitsgutachten bloggen und SPD-Abgeordnete versprechen, dass bald alle sorgenlos ihre WLANs &ouml;ffnen k&ouml;nnen.<br>\nDas Problem der Abmahnindustrie geht zur&uuml;ck auf die alte Gro&szlig;en Koalition. Seitdem gab es mehrere Versuche, per Gesetz die kostenpflichtigen Abmahnungen zu deckeln, keiner davon war erfolgreich. Immer wieder interpretierten Gerichte die Gesetze anders als es die Pressemitteilungen des Gesetzgebers formulierten. Und auch bei dieser Gesetzes&auml;nderung ist das zu bef&uuml;rchten: Warum sonst hat man die wesentliche &Auml;nderung lediglich in die Gesetzesbegr&uuml;ndung, aber nicht in den Gesetzestext geschrieben? Warum sonst hei&szlig;t es, dass man sp&auml;testens in der zweiten Instanz Recht bek&auml;me, wenn die Richter mal richtig die Gesetzesbegr&uuml;ndung lesen w&uuml;rden? Und wievielen ist klar, dass man bis zur zweiten Instanz erstmal in der ersten Instanz vor Gericht verlieren wird und solange auf Anwaltskosten sitzen bleibt?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2016\/kommentar-zur-stoererhaftung-rechtssicherheit-sieht-anders-aus\/\">Netzpolitik.org<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>M&uuml;llabfuhr hat 50 Jahre Versp&auml;tung<\/strong><br>\nSo schnell geht es nicht mit der sicheren Lagerung des deutschen Strahlenm&uuml;lls. Im 22. Jahrhundert k&ouml;nnte es aber klappen, sagen die Experten. [&hellip;]<br>\nDer Zeitrahmen f&uuml;r das Endlager hat direkte Auswirkungen auf die Atompolitik in Deutschland, auch wenn nach offiziellem Fahrplan das letzte AKW 2022 vom Netz geht. Denn die Zwischenlager an den AKW-Standorten, wo bislang an 13 Orten in etwa 400 Castor-Beh&auml;ltern der stark strahlende Abfall gesammelt wird, sind nur bis etwa 2050 genehmigt.  Wenn ihr Haltbarkeitsdatum abl&auml;uft, droht die n&auml;chste Runde im Altlasten-Streit: Soll man neue Zwischenlager an den Standorten bauen und genehmigen? Oder gar zentrale Zwischenlager bauen, die irgendwann die geplanten 1900 Castoren aufnehmen, ehe sie in einem Endlager verschwinden? Und wo und wie findet man solche zentralen Zwischenlager, die f&uuml;r einige Jahrzehnte die Castoren aufnehmen m&uuml;ssten?<br>\nKlar ist nur: Falls die Zeitverz&ouml;gerung zu h&ouml;heren Kosten f&uuml;hrt, tr&auml;gt diese der Steuerzahler. Denn im gerade gefundenen Kompromiss mit den Atomkonzernen &uuml;ber die Finanzierung der Altlasten sind die Unternehmen nur verpflichtet, den Abriss der AKW in voller H&ouml;he zu zahlen. F&uuml;r die Lagerung des M&uuml;lls stehen sie mit einem Fonds nur bis zu einer Grenze von 23,3 Milliarden Euro in der Pflicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Endlagerkommission-zu-Atommuell\/!5309946\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Risiken dubioser Cum-Ex-Gesch&auml;fte lange bekannt<\/strong><br>\nDer Bankenbranche sind die Risiken der umstrittenen Cum-Ex-Gesch&auml;fte sehr fr&uuml;hzeitig bewusst gewesen. Das zeigen Briefe, die NDR, WDR und SZ vorliegen. Auch warnte die Deutsche Bank den Bankenverband klar und deutlich davor, dass dessen Vorschl&auml;ge im Jahr 2002 zur Schlie&szlig;ung der Gesetzesl&uuml;cke nur inl&auml;ndische Banken erfasse. Tats&auml;chlich erlaubte eine erste Gesetzesregelung ausl&auml;ndischen Banken noch bis 2012, Cum-Ex-Gesch&auml;fte durchzuf&uuml;hren. Erst dann wurde auch diese L&uuml;cke geschlossen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/cum-ex-bankenverband-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p>dazu: <strong>Banken wiesen auf Steuerl&uuml;cke hin<\/strong><br>\nBankenvertreter haben am Donnerstag im 4. Untersuchungsausschuss (Cum\/Ex) ausgesagt, dass vonseiten der Finanzinstitute zum Teil bereits seit Anfang der 1990er Jahre versucht worden sei, Steuerl&uuml;cken bei Aktiengesch&auml;ften zu schlie&szlig;en. Die Finanzverwaltung sei auf diese Probleme aufmerksam gemacht worden, habe aber lange gebraucht, um diese L&uuml;cken zu schlie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/201606\/-\/426012\">Bundestag<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Nat&uuml;rlich weisen die Banken jede Schuld von sich und beteuern, kein Interesse an den Cum\/Ex-Gesch&auml;ften gehabt zu haben. Warum lief das Gesch&auml;ft dann aber &uuml;ber das Ausland weiter, als die L&uuml;cke im Inland geschlossen wurde? Glaubw&uuml;rdig sind die nach Steuerschlupfl&ouml;chern suchenden Banken nicht. Denn nach Cum\/Ex l&auml;uft inzwischen Cum-Cum, wie Monitor bereits im Februar <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/aktiendeals-auf-steuerzahlerkosten-100.html\">berichtete<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Gemeinn&uuml;tzigkeit: Attac legt Klagebegr&uuml;ndung vor<\/strong><br>\nDas politische Engagement von Attac gegen die neoliberale Globalisierung steht der Gemeinn&uuml;tzigkeit des Netzwerks nicht entgegen. Anders als von den Finanzbeh&ouml;rden behauptet, verbietet das Gesetz gemeinn&uuml;tzigen Vereinen keine politischen Aktivit&auml;ten, sondern schlie&szlig;t lediglich die F&ouml;rderung von Parteien aus. Das ist die Kernaussage, mit der Attac nun seine Klage gegen den Entzug der Gemeinn&uuml;tzigkeit vor dem Hessischen Finanzgericht begr&uuml;ndet hat.<br>\n&ldquo;Die F&ouml;rderung gemeinn&uuml;tziger Zwecke im Sinne [&hellip;] der Abgabenordnung ist, wie auch ein Blick auf andere unzweifelhaft gemeinn&uuml;tzige Organisationen zeigt, ohne politische Aktionen, ohne Einflussnahme auf die politische Willensbildung &uuml;berhaupt nicht denkbar&rdquo;, hei&szlig;t es in der 15-seitigen Klagebegr&uuml;ndung. Das betreffende Gesetz, die Abgabenordnung, verbietet gemeinn&uuml;tzigen Organisationen daher lediglich T&auml;tigkeiten, die &ldquo;unmittelbar oder mittelbar einer Unterst&uuml;tzung oder F&ouml;rderung politischer Parteien&rdquo; dienen.<br>\nDennoch schreiben die Finanzministerien im Bund und den L&auml;ndern den Finanz&auml;mtern einen deutlich restriktiveren Umgang mit zivilgesellschaftlichem Engagement vor. So beharrt das Finanzamt Frankfurt darauf, dass gemeinn&uuml;tzige Organisationen nur ausnahmsweise zur politischen Willensbildung beitragen d&uuml;rften. Dazu stellt Attac in der Klagebegr&uuml;ndung fest: &ldquo;F&uuml;r diese Position findet sich keine Begr&uuml;ndung im Gesetzeswortlaut, sie ist am Gesetzeswortlaut vorbei entwickelt worden.&rdquo; Das Finanzgericht wird entscheiden m&uuml;ssen, ob die Exekutive das Gesetz falsch auslegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/gemeinnuetzigkeit-attac-legt-klagebegruendung-vor-1\/?no_cache=1&amp;cHash=ffd0cf5c226f5e4b6c18139c8ec4c398\">attac<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>TiSA: Wikileaks bringt Licht ins Dunkel<\/strong><br>\nIm Schatten von CETA und TTIP wird seit 2012 ein Freihandelsabkommen der besonderen Art verhandelt: TiSA soll den Handel mit Dienstleistungen erleichtern, am Tisch sitzen 23 Verhandlungspartner aus vier Kontinenten. Doch geheime Dokumente zeigen: Es ist Vorsicht geboten. &Ouml;ffentliche Dienstleistungen drohen, unter Liberalisierungs- und Deregulierungsdruck zu geraten. (&hellip;)<br>\nDie Abk&uuml;rzung TiSA steht f&uuml;r Trade Service Agreement. Gegenstand ist die Liberalisierung des Dienstleistungshandels zwischen 23 Verhandlungspartnern aus vier Kontinenten &ndash; darunter auch die EU. Der Handel mit Dienstleistungen ist ein wachsender Markt, der enorme Gewinne verspricht. Schon jetzt legen die Dienstleistungsexporte der EU kontinuierlich zu (siehe Grafik). TiSA soll nun die &Ouml;ffnung der Dienstleistungsm&auml;rkte beschleunigen und Handelsbarrieren aus dem Weg r&auml;umen. (&hellip;)<br>\nDoch eine Reihe von geheimen Dokumenten, die die Plattform Wikileaks ans Licht gebracht hat, zeigen: Vorsicht ist geboten! Denn TiSA krankt an den gleichen Problemen wie TTIP und CETA, die Abkommen der EU mit den USA und Kanada. &Ouml;ffentliche Dienstleistungen drohen, einem Liberalisierungs- und Deregulierungsdruck ausgesetzt zu werden. Die bisher sichtbaren Ausnahmen f&uuml;r Dienstleistungen der Daseinsvorsorge sind wie in TTIP und CETA zu weich und bieten nur ungen&uuml;genden Schutz vor Privatisierungsdruck. Es braucht eine explizite Ausnahme &ouml;ffentlicher Dienstleistungen auch in TiSA! Hinzu kommt, dass die Regulierungsspielr&auml;ume, um Dienstleistungen der Daseinsvorsorge allen zug&auml;nglich zu machen, Versorgungssicherheit und gute Qualit&auml;t zu gew&auml;hrleisten, drohen, massiv eingeschr&auml;nkt zu werden.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++ea13dc32-28bf-11e6-bd92-525400e5a74a\">DGB<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/wikileaks.org\/tisa\/\">WikiLeaks<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Op-Ed Russia&rsquo;s got a point: The U.S. broke a NATO promise<\/strong><br>\nMoscow solidified its hold on Crimea in April, outlawing the Tatar legislature that had opposed Russia&rsquo;s annexation of the region since 2014. Together with Russian military provocations against NATO forces in and around the Baltic, this move seems to validate the observations of Western analysts who argue that under Vladimir Putin, an increasingly aggressive Russia is determined to dominate its neighbors and menace Europe.<br>\nLeaders in Moscow, however, tell a different story. For them, Russia is the aggrieved party. They claim the United States has failed to uphold a promise that NATO would not expand into Eastern Europe, a deal made during the 1990 negotiations between the West and the Soviet Union over German unification. In this view, Russia is being forced to forestall NATO&rsquo;s eastward march as a matter of self-defense.<br>\nThe West has vigorously protested that no such deal was ever struck. However, hundreds of memos, meeting minutes and transcripts from U.S. archives indicate otherwise. Although what the documents reveal isn&rsquo;t enough to make Putin a saint, it suggests that the diagnosis of Russian predation isn&rsquo;t entirely fair. Europe&rsquo;s stability may depend just as much on the West&rsquo;s willingness to reassure Russia about NATO&rsquo;s limits as on deterring Moscow&rsquo;s adventurism.<br>\nAfter the Berlin Wall fell, Europe&rsquo;s regional order hinged on the question of whether a reunified Germany would be aligned with the United States (and NATO), the Soviet Union (and the Warsaw Pact) or neither. Policymakers in the George H.W. Bush administration decided in early 1990 that NATO should include the reconstituted German republic.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.latimes.com\/opinion\/op-ed\/la-oe-shifrinson-russia-us-nato-deal--20160530-snap-story.html\">Los Angeles Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Griechenland: Aufruhr in den Lagern<\/strong><br>\nDie Lager im Kreis Kilkis, der fr&uuml;hreren Nomarchia Kilkis, haben einen Gro&szlig;teil der Fl&uuml;chtlinge aus dem wilden Lager des ebenfalls im Kreis Kilkis liegenden Dorfs Idomeni aufgenommen. Insgesamt befinden sich in Nordgriechenland gem&auml;&szlig; der Z&auml;hlung vom 2.Juni 26.840 Fl&uuml;chtlinge und Immigranten in Lagern. Das Lager Nea Kavala ist mit 4.013 Insassen komplett belegt. Die staatlichen Ausweichlager in Nordgriechenland wurden in Eile erstellt. Sie sind keineswegs gut ausgestattet und gleichen vielmehr provisorischen Feldlagern ohne ausreichende Infrastruktur f&uuml;r Hygiene.<br>\nAuf den Inseln befanden sich zur gleichen Zeit 8.417 Asylsuchende in Lagern. Die meisten davon m&uuml;ssen unter schwierigen Bedingungen auf Lesbos ausharren. In den letzten Tagen wurde nach verh&auml;ltnism&auml;&szlig;iger Ruhe wieder ein Anstieg der Fl&uuml;chtlingszahlen verzeichnet. Griechische Medien melden zudem, dass offenbar in Zusammenhang mit den Verstimmungen zwischen der EU und der T&uuml;rkei, sowie insbesondere Berlins mit Ankara &ndash; wegen der Anerkennung des Genozids an den Armeniern &ndash; erkennbar ist, dass immer mehr Fl&uuml;chtlinge auf der Seite der T&uuml;rkei in die N&auml;he der Strandbezirke kommen. Inwieweit diese Meldungen der Wahrheit entsprechen, l&auml;sst sich noch nicht absch&auml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48420\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>Boot mit Hunderten Menschen gekentert<\/strong><br>\nBei einem neuen Fl&uuml;chtlingsdrama im Mittelmeer konnten vor Kreta mehr als 340 Schiffbr&uuml;chige gerettet werden, vier starben. Hunderte werden offenbar noch vermisst. Die libyische Marine meldet unterdessen mehr als 100 Tote, die vermutlich bei einem &auml;hnlichen Ungl&uuml;ck starben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/fluechtlinge-griechenland-161.html\">Tagesschau<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Leben wie auf einem fremden Planeten<\/strong><br>\nSeit 25 Jahren existiert das Fl&uuml;chtlingslager Dadaab im Norden Kenias. &ldquo;Es ist eine Stadt von der Gr&ouml;&szlig;e Frankfurts&rdquo;, sagt der Journalist Ben Lawrence. Da die Bewohner dort isoliert werden, sei ihr Leben wie auf dem Mars: &ldquo;Sie haben kaum Verbindungen zum Rest der Welt&rdquo;.<br>\n350.000 bis 600.000 Menschen leben laut Sch&auml;tzungen im Fl&uuml;chtlingslager Dadaab im Osten Kenias, die meisten von ihnen aus dem benachbarten Krisenstaat Somalia. Seit 25 Jahren besteht Dadaab bereits, doch nun will die kenianische Regierung das Lager aufl&ouml;sen. Sie bef&uuml;rchtet, dass Terroristen der somalischen Terrormiliz Al-Shabab dort aktiv sind und Anschl&auml;ge planen.<br>\nWohin aber sollen die hundertausenden Menschen, sollte Dadaab geschlossen werden? Der britische Journalist und Mitarbeiter von Human Right Watch, Ben Rawlence, der f&uuml;r ein Buch mehrere Jahre lang regelm&auml;&szlig;ig in dem Lager recherchiert hat, sagt: Ein Fl&uuml;chtlingslager dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung l&auml;sst sich nicht einfach so aufl&ouml;sen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/fluechtlingslager-dadaab-in-kenia-leben-wie-auf-einem.1008.de.html?dram:article_id=355885\">Deutschlandradio Kultur<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zehn Jahre nach der Unabh&auml;ngigkeit<\/strong><br>\nOb das Leben nach der Unabh&auml;ngigkeit von Serbien in Montenegro besser geworden ist, dar&uuml;ber ist man in dem kleinen Land auf dem Balkan geteilter Meinung. Einige loben Wirtschaftsaufschwung und Nato-Beitritt andere beklagen einen massiven Anstieg der Korruption im Land.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/montenegro-zehn-jahre-nach-der-unabhaengigkeit.1773.de.html?dram:article_id=356035\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Die k&ouml;nnen Gro&szlig;projekte: Flughafen BER wird in der Schweiz zu Ende gebaut<\/strong><br>\nBerlin, Bern (dpo) &ndash; Ist das die L&ouml;sung, auf die alle gewartet haben? Die Landesregierungen von Berlin und Brandenburg haben beschlossen, dass der Skandalflughafen BER in der Schweiz fertiggebaut werden soll. Dadurch w&uuml;rden Restbauzeit und Kosten auf ein Minimum reduziert. BER soll im Dezember 2016 wieder nach Berlin transportiert und in Sch&ouml;nefeld schl&uuml;sselfertig aufgestellt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2016\/06\/gotthard-ber-schweiz.html\">Der Postillon (Glosse)<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-33650","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33650","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=33650"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33650\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":33653,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33650\/revisions\/33653"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=33650"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=33650"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=33650"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}