{"id":33657,"date":"2016-06-06T08:34:36","date_gmt":"2016-06-06T06:34:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33657"},"modified":"2016-06-07T08:03:13","modified_gmt":"2016-06-07T06:03:13","slug":"hinweise-des-tages-2638","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33657","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33657#h01\">Torte aus Stiftungspulver<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33657#h02\">Stuttgart 21 wird noch teurer und kommt noch sp&auml;ter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33657#h03\">Frankreich-Streik: Kein Strom f&uuml;r Reiche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33657#h04\">Freihandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33657#h05\">W&auml;hrungsmanipulationen im US Visier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33657#h06\">Das Steuergeheimnis ger&auml;t ins Wanken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33657#h07\">Vom heimischen Sparen und den Schulden der Anderen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33657#h08\">Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33657#h09\">Soziale Berufe machen oft ungl&uuml;cklich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33657#h10\">Bilderberger in Dresden 2016: Politpromis kommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33657#h11\">NATO\/Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33657#h12\">Die Millionen-Miete<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33657#h13\">US asks Russia not to target Al-Qaeda branch in Syria &ndash; Russian FM Lavrov<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33657#h14\">Verfassungsschutz im NSA-Ausschuss: T&ouml;ten mit Handydaten geht gar nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33657#h15\">Wanka verteidigt Arzneitests an Dementen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33657#h16\">NSU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33657#h17\">Washington warnt China vor neuen Bauten im S&uuml;dchinesischen Meer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33657#h18\">Warum schweigen die L&auml;mmer? (1)<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Torte aus Stiftungspulver<\/strong><br>\nWie eng kooperiert die Rosa-Luxemburg-Stiftung mit antilinken Gruppen?<br>\nKrisensitzung im Karl-Liebknecht-Haus in Berlin-Mitte, Krisensitzung im ND-Geb&auml;ude am Franz-Mehring-Platz. Die Linkspartei und die ihr nahestehende Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS) m&uuml;ssen dieser Tage dar&uuml;ber beraten, ob sie neben hehren politischen Willensbekundungen auch praktische Konsequenzen aus dem Angriff auf Sahra Wagenknecht ziehen. Die Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag war auf dem Linke-Parteitag in Magdeburg am vergangenen Wochenende von einer &raquo;Antifaschistischen Initiative&laquo; mit einer Schokoladentorte attackiert und politisch als &raquo;Menschenfeindin&laquo; in die N&auml;he der AfD ger&uuml;ckt worden. Die Angreifer kamen aus dem von der RLS gef&ouml;rderten &raquo;antideutschen&laquo; Milieu. Gruppen und Projekte, mit denen die Linke-nahe Stiftung kooperiert, haben die Attacke mit H&auml;me begr&uuml;&szlig;t. (&hellip;)<br>\nIn etlichen &auml;lteren Ausgaben des Medienprojektes Stra&szlig;en aus Zucker taucht im Impressum allerdings der Text auf: &raquo;Diese Ausgabe erscheint mit freundlicher Unterst&uuml;tzung der Rosa-Luxemburg-Stiftung&laquo;. Als Pressevertreter dieses Magazins hatten sich die Angreifer in Magdeburg akkreditiert. Stra&szlig;en aus Zucker ist nach eigenen Angaben &raquo;eine kostenlose antinationale Jugendzeitung&laquo;. Das Magazin erscheint etwa dreiviertelj&auml;hrlich und findet laut Redaktion in einer Auflage von mittlerweile 180.000 Exemplaren bundesweit Verbreitung. Die RLS erh&auml;lt ihre Gelder zwar vom deutschen Staat, in diesem Fall nehmen es die antinationalen Hipster damit aber nicht so genau. (&hellip;)<br>\nDer Tortenwerfer, der laut Stra&szlig;en aus Zucker selbst nicht der &ndash; anonymen &ndash; Redaktion angeh&ouml;ren soll, ist Medienberichten zufolge in der &raquo;AG No Tears for Krauts&laquo; aus Halle engagiert. Aktivisten der &raquo;AG&laquo; f&uuml;hren etwa zusammen mit &raquo;TOP B3rlin&laquo;, Mitherausgeber der Stra&szlig;en aus Zucker, oder mit S&ouml;ren P&uuml;njer gemeinsame Veranstaltungen durch. Das Mitglied der Bahamas-Redaktion, Mutter aller antideutschen Postillen, lobt die &raquo;Jerusalemer Erkl&auml;rung&laquo; von Vertretern der rechten Parteien FP&Ouml;, Schwedendemokraten, Die Freiheit und Vlaams Belang, die &ndash; Pegida und Co. lassen gr&uuml;&szlig;en &ndash; christlich-abendl&auml;ndische Traditionen gegen den Islam beschw&ouml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/06-04\/015.php%20\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu erneut <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33587\">Mit freundlicher Unterst&uuml;tzung der Rosa Luxemburg Stiftung<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Stuttgart 21 wird noch teurer und kommt noch sp&auml;ter<\/strong><br>\nDie Bahn hat beim Bau von Stuttgart 21 neue Probleme: langwierige Planungsverfahren, versch&auml;rfter Umwelt- und L&auml;rmschutz &ndash; und &Auml;rger mit dem Brandschutz. Ein neues Papier zeigt die Mehrkosten.<br>\nDas Bahn-Gro&szlig;projekt Stuttgart 21 wird voraussichtlich sp&auml;ter fertig und noch teurer als geplant. Das geht aus Unterlagen hervor, die dem Aufsichtsrat der Deutschen Bahn (DB) vom Vorstand zur Pr&uuml;fung &uuml;bergeben wurden. Weitere Risiken bei der Umsetzung des Projekts sowie neue gesetzliche Auflagen f&uuml;hren dazu, dass die Kosten erneut steigen und sich der Termin der Fertigstellung weiter verz&ouml;gert.<br>\nWie es in den Unterlagen hei&szlig;t, &uuml;ber die das Kontrollgremium am 15. Juni ber&auml;t, ist eine Inbetriebnahme des Tiefbahnhofs in Stuttgart und des neuen Bahnknotens in der w&uuml;rttembergischen Landeshauptstadt wie geplant im Jahr 2021 inzwischen unwahrscheinlich. Es muss von einer Verz&ouml;gerung von weiteren zwei Jahren ausgegangen werden, weil die Bauarbeiten und Genehmigungsprozesse der Planung hinterherhinken.<br>\nIngesamt steigen die Kosten um 623 Millionen Euro. Damit befindet sich der Konzern zwar noch im Gesamtbudget, aber alle Reserven sind aufgebraucht. Das hei&szlig;t, der vom Aufsichtsrat genehmigte und mit den Projektpartnern, darunter dem Land Baden-W&uuml;rttemberg und der Stadt Stuttgart, abgesprochene Finanzrahmen von 6,526 Milliarden Euro wird nicht gesprengt. Aber der finanzielle Puffer, der f&uuml;r weitere Unw&auml;gbarkeiten gebildet wurde, ist nun v&ouml;llig aufgezehrt. Ein Bahn-Sprecher wollte zu den Vorg&auml;ngen keine Stellung nehmen: &ldquo;Wir &auml;u&szlig;ern uns nicht zu Aufsichtsratsvorlagen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article155948156\/Stuttgart-21-wird-noch-teurer-und-kommt-noch-spaeter.html%20\">Die Welt<\/a>\n<p><strong>Dazu: Verdacht der rechtwidrigen Einflussnahme auf Weiterbauentscheidung erh&auml;rtet<\/strong><br>\nNach weiteren &bdquo;Entschw&auml;rzungen&ldquo; der Kanzleramtsdokumente<br>\nDas Aktionsb&uuml;ndnis gegen das Bahnprojekt Stuttgart 21 findet sich im Prozessergebnis um die Freigabe geschw&auml;rzter Vermerke voll best&auml;tigt. Die weiteren nun einsehbaren Passagen des bisher geheim gehaltenen Dokuments zeigen, dass es in der Sache massive, wenn auch diplomatisch formulierte Forderungen gab, Verkehrs-Staatssekret&auml;r Odenwald solle seine begr&uuml;ndete Forderung der ernsthaften Pr&uuml;fung des Ausstiegs aus dem Projekt aufgeben. Obwohl es den Staatssekret&auml;ren darum ging, bei Stuttgart 21 &bdquo;vor dem Hintergrund der Entwicklung beim BER eine m&ouml;glichst belastbare Finanzierung gew&auml;hrleisten und Risiken soweit wie m&ouml;glich ausschlie&szlig;en&ldquo; zu k&ouml;nnen, sollte sich das Verkehrsministerium die Meinung des Bahnvorstands zu eigen machen. Dieser votierte dann trotz der enormen Kostensteigerung f&uuml;r Weiterbau.<br>\nDie jetzt offengelegten Textpassagen stellen weitere Mosaiksteine eines Ablaufs dar, an dessen Ende der Aufsichtsrat der DB am 5. M&auml;rz 2013 ein offenkundig unwirtschaftliches Projekt aus sachfremden politischen Motiven weiterbauen lie&szlig;.<br>\nSchon der damalige Beschluss ignorierte die gesetzliche Verantwortung der Aufsichtsr&auml;te und stellte einen schwerwiegenden Rechtsversto&szlig; dar.<br>\nUnabh&auml;ngig von der Strafw&uuml;rdigkeit der damaligen manipulativen Eingriffe muss im Vorfeld des in n&auml;chster Zeit einzur&auml;umenden weiteren Kostensprungs auf mindestens 10 Mrd. Euro erwartet werden, dass die Bundesregierung ihren Einfluss dann ausschlie&szlig;lich an der Wirtschaftlichkeit und am Gemeinwohl orientiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kopfbahnhof-21.de\/verdacht-der-rechtwidrigen-einflussnahme-auf-weiterbauentscheidung-erhaertet\/%20\">K21<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben sich mehrfach mit &bdquo;Stuttgart 21&ldquo; besch&auml;ftigt und eine kritische Position bekundet &ndash; einige Beispiele:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15774\">Nachtrag Nr.1 zu: &bdquo;Was ist schlimmer &ndash; Stuttgart 21 oder die Zerlegung und Privatisierung der Bahn?&ldquo;. Zun&auml;chst zu S21<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16023\">Kretschmann kann oder will die Chancen zum Ausstieg aus Stuttgart 21 nicht nutzen.<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17633\">Albrecht M&uuml;llers Rede auf der Gro&szlig;demo gegen Stuttgart 21<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19906\">Strafanzeige gegen Pofalla wegen Druck auf Mitglieder des Aufsichtsrats zum Weiterbau von Stuttgart 21, obwohl auch die Bahn das Projekt f&uuml;r unwirtschaftlich hielt<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Frankreich-Streik: Kein Strom f&uuml;r Reiche<\/strong><br>\nDer Streik in Frankreich wird immer mehr zur Frage &uuml;ber Macht und Eigentumsverh&auml;ltnisse, dass deutlichste Zeichen daf&uuml;r liefern nun die Besch&auml;ftigten der franz&ouml;sischen Stromkonzerne. W&auml;hrend ihre Bosse beim Streik den Armen den Strom abschalten wollten, drehten die Besch&auml;ftigten den Spie&szlig; um und schalteten der Industrie und der Regierung den Strom ab und der Bev&ouml;lkerung an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/streikende-erinnern-an-robin-hood-und-schalten-strom-fuer-reiche-ab-und-fuer-arme-an\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Freihandel<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Noam Chomsky Blows the Lid Off the Latest Corporate Trade Deal (Video)<\/strong><br>\nDoes free trade even exist? Chomsky breaks it down.<br>\nTwo weeks after Greenpeace released 280 pages on the TTIP trade agreement, Noam Chomsky spoke with Channel 4 about why he believes the new agreement has nothing to do with reducing tariffs, calling it &ldquo;pretty extreme.&rdquo;<br>\nAccording to Greenpeace: &ldquo;Whether you care about environmental issues, animal welfare, labor rights or internet privacy, you should be concerned about what is in these leaked documents. They underline the strong objections civil society and millions of people around the world have voiced: TTIP is about a huge transfer of power from people to big business.&rdquo; (&hellip;)<br>\nChomsky points out that &ldquo;the so-called free-trade agreements are not free-trade agreements. To a larger extend they&rsquo;re not even trade agreements. These are investor rights agreements.&rdquo; He continued:<br>\nThere&rsquo;s a reason why they&rsquo;re kept secret from the public and as soon as you look at them you see why. They&rsquo;re not secret to the corporate lawyers and lobbyists who are writing the detailed regulation &ndash; of course in the interest of their constituents. The investors are given the right to sue governments for their potentially future profits They go to private trade adjudiction groups made of largely corporate representatives. They&rsquo;re already going on with NAFTA and we can expect more of them. The major trading partners already have agreements that have reduced tariffs substantially with few exceptions&mdash;not many.<br>\nChomsky also noted that the phrase &ldquo;climate change&rdquo; does not appear once in these 280 pages.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.alternet.org\/economy\/noam-chomsky-blows-lid-latest-corporate-trade-deal-video\">Alternet<\/a><\/li>\n<li><strong>Und der n&auml;chste Streich folgt sogleich: Freihandelsabkommen mit Mexiko<\/strong><br>\nDas Freihandelsabkommen CETA mit Kanada wollen EU-Kommission und Bundesregierung durchdr&uuml;cken, an TTIP mit den USA bleiben sie dran &ndash; und nun das n&auml;chste: Schon im Juni sollen Gespr&auml;che &uuml;ber ein Freihandelsabkommen mit Mexiko beginnen.<br>\nDie schon mit einem &ldquo;Globalabkommen&rdquo; 1997 beschlossenen Freihandels-Regelungen sollen &uuml;berarbeitet &ndash; Z&ouml;lle weiter gesenkt, M&auml;rkte weiter ge&ouml;ffnet und dereguliert werden. Auch mit Mexiko will man ein &ldquo;ehrgeiziges&rdquo; Abkommen schlie&szlig;en, eine Formulierung, die auch im Zuge der TTIP-Verhandlungen immer wieder gebraucht wurde. Die Kommission schreibt weiter:<br>\nSeit dem Inkrafttreten des bestehenden Abkommens vor 15 Jahren hat sich das weltweite Handelsgef&uuml;ge erheblich ver&auml;ndert. Heute ist es notwendig, die Z&ouml;lle weiter zu senken und unseren Unternehmen mehr und bessere M&ouml;glichkeiten zur Erbringung von Dienstleistungen, zur Teilnahme an &ouml;ffentlichen Ausschreibungen oder zu Investitionen zu bieten. Au&szlig;erdem muss dem Zusammenhang zwischen Handel, nachhaltiger Entwicklung und Menschenrechten st&auml;rker Rechnung getragen werden.<br>\nWie die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Gr&uuml;nen schreibt, setzt sie sich daf&uuml;r ein, die umstrittenen Investor-Staat-Schiedsgerichtsverfahren auch im Abkommen mit Mexiko zu verankern:<br>\nDie Bundesregierung hat sich im Handelspolitischen Ausschuss des Rates aktiv daf&uuml;r eingesetzt, dass im Rahmen des &uuml;berarbeiteten Globalabkommens zwischen der Europ&auml;ischen Union und Mexiko ein Investitionsgericht zur Beilegung von Investitionsschutzstreitigkeiten entsprechend dem EU-Vorschlag f&uuml;r TTIP etabliert werden soll. Dieses Anliegen findet sich auch im Entwurf der Verhandlungsleitlinien wieder.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1904\">annotazioni.de<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>W&auml;hrungsmanipulationen im US Visier<\/strong><br>\nDie W&auml;hrung manipuliert anscheinend nur, wer am Devisenmarkt US-Dollar kauft. Deutschland hat mit dem Euro eine Tarnkappe gefunden, um diesem Vorwurf zu entgehen.<br>\nAmerika sorgt sich um W&auml;hrungsmanipulation. Arbeitsplatzverluste in der Industrie und wachsende Ungleichheit sind zwar keine neuen Ph&auml;nomene. Neu ist nur, dass Ungleichheit zum unbestrittenen Nummer 1 Problem in der &ouml;ffentlichen Diskussion avanciert ist. Und schlie&szlig;lich ist gerade auch Wahlkampf. Unabh&auml;ngig von der politischen Gesinnung wird die Globalisierung heute gemeinhin als &Uuml;belt&auml;ter verd&auml;chtigt, wenn es um die Erkl&auml;rung heimischer &Uuml;bel geht. Ausl&auml;ndische Nationen scheinen sich dunkle Vorteile im internationalen Wettbewerb zu erschleichen. Speziell W&auml;hrungsunterbewertung durch Manipulation am Devisenmarkt macht Freihandel zur Gefahr f&uuml;r US Industrie und Arbeitnehmerschaft. Das US Schatzamt soll da in Zukunft genauer aufpassen. Gut nur, dass Deutschland seine W&auml;hrung nicht manipulieren kann. Der Euro ist ein ungemein effektiver Schutzmantel f&uuml;r den globalen Merkantilisten Nummer eins.<br>\nDer j&uuml;ngste Ende April vom US Schatzamt ver&ouml;ffentlichte halbj&auml;hrliche &bdquo;Bericht an den Kongress zur internationalen Wirtschafts- und W&auml;hrungspolitik&ldquo; (&bdquo;W&auml;hrungsbericht&ldquo;) enth&auml;lt eine vielleicht wichtige Neuerung, die in Zukunft bei einigen Handelspartner der USA f&uuml;r Konfliktstoff sorgen k&ouml;nnte. (s. hier). Das im Februar dieses Jahres in Kraft getretene &bdquo;Handelsdurchsetzungs- und Handelsf&ouml;rderungsgesetz&ldquo; (&bdquo;Trade enforcement and Trade Facilitation Act&ldquo;) verlangt vom Schatzamt &bdquo;verst&auml;rkte bilaterale Engagements&ldquo; mit wichtigen Handelspartnern aufzunehmen, die sowohl hohe bilaterale Handels&uuml;bersch&uuml;sse und hohe multilaterale Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse erzielen und dabei auch nachhaltige einseitige Devisenmarktinterventionen durchf&uuml;hren. Wichtige Handelspartner sind L&auml;nder, die ein j&auml;hrliches Handelsvolumen mit den USA von mindestens 55 Milliarden Dollar aufweisen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2016\/06\/der-euro-als-schutzmantel-fuer-deutschland\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Das Steuergeheimnis ger&auml;t ins Wanken<\/strong><br>\nSeit den &bdquo;Panama Papers&ldquo; sind die Briefkastenfirmen wieder st&auml;rker im Visier der Politik. Nun sollen Banken f&uuml;r die Steuerhinterziehung ihrer Kunden haftbar gemacht werden.<br>\nBund und L&auml;nder haben sich auf ein gemeinsames Konzept gegen Steuerhinterziehung &uuml;ber ausl&auml;ndische Briefkastenfirmen geeinigt. Ziel sei eine Versch&auml;rfung des Steuerrechts, wie die L&auml;nderfinanzminister am Freitag nach ihrer Jahrestagung im brandenburgischen Neuruppin mitteilten. Vorgesehen ist unter anderem, das steuerliche Bankgeheimnis zu kippen, damit der Fiskus Profiteuren von Briefkastenfirmen leichter auf die Spur kommen kann. Die Zustimmung der L&auml;nder ist notwendig, weil die Steuerverwaltung in ihren H&auml;nden liegt. In gut einem Jahr solle die Gesetzgebung dazu abgeschlossen sein, sagte der Staatssekret&auml;r im Bundesfinanzministerium, Michael Meister.<br>\nDer nationale Zehn-Punkte-Plan geht zur&uuml;ck auf Vorschl&auml;ge von Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU). Er wurde auf Betreiben der Bundesl&auml;nder an einigen Stellen versch&auml;rft und erg&auml;nzt. Die Ma&szlig;nahmen flankieren die internationalen Bem&uuml;hungen, mehr Licht in das Dickicht der Steueroasen zu bringen. Die Debatte hatte mit der Ver&ouml;ffentlichung der &bdquo;Panama Papers&ldquo; &uuml;ber Hunderttausende Briefkastenfirmen in der Karibik Schwung bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/banken-sollen-fuer-steuerhinterziehung-ihrer-kunden-haften-14268053.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Und was ist mit inl&auml;ndischen Briefkastenfirmen? Mehr dazu u.a. hier:<\/em><\/p>\n<p><strong>Video: Mia san Panama<\/strong><br>\nSteueroasen in Bayerns W&auml;ldern?<br>\nTief im Wald, im Ebersberger Forst, steht ein Briefkasten. Der Landkreis hat ihn eingerichtet, als Adresse f&uuml;r Briefkastenfirmen, die damit Gewerbesteuer sparen k&ouml;nnen. Ein ganz legaler Steuertrick?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/mediathek\/video\/sendungen\/quer\/160414-quer-panama-100.html#tab=bcastInfo&amp;jump=tab%20\">BR Mediathek Video<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Vom heimischen Sparen und den Schulden der Anderen<\/strong><br>\nAuch die Schweiz muss begreifen, dass es im internationalen Zusammenhang keine &bdquo;Solidit&auml;t&ldquo; gibt, die nicht auf die &bdquo;Unsolidit&auml;t&ldquo; anderer L&auml;nder hofft.<br>\nDie Schweiz hat das Sparen des Staates bzw. solide Staatsfinanzen via Schuldenbremse als eines der ersten L&auml;nder zu einem ihrer Kernthemen gemacht. Doch wie kann das im internationalen Zusammenhang gehen? Unter welchen Umst&auml;nden kann ein Staat jede Verantwortung f&uuml;r die Bilanz zwischen privatem Sparen und privatem Investitionsverhalten innerhalb seiner Gebietsgrenzen abgeben? Er kann das nur dann, wenn das Land insgesamt &Uuml;bersch&uuml;sse in der Leistungsbilanz erzielt, weil nicht alle Sektoren Nettosparer sein k&ouml;nnen, sondern immer einen Nettoschuldner brauchen, damit ihre Sparpl&auml;ne realisiert werden k&ouml;nnen? Wieso aber sollten bei offenen Grenzen und internationaler Kooperation manche L&auml;nder permanent eine solche Spar-L&ouml;sung &uuml;ber Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse anstreben d&uuml;rfen, wenn sie anderen L&auml;ndern genau dadurch diesen &bdquo;L&ouml;sungsansatz&ldquo; verbauen?<br>\nBetrachtet man die Finanzierungssalden (die Salden zwischen Einnahmen und Ausgaben des jeweiligen Sektors im Laufe eines Jahres) der wichtigsten Sektoren in der Schweiz (Abbildung 1), f&auml;llt neben der Stabilit&auml;t der Nettosparsaldos der privaten Haushalte in H&ouml;he von mehr als 10 Prozent des BIP, die au&szlig;ergew&ouml;hnliche Stabilit&auml;t des staatlichen Saldos in der Schweiz auf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2016\/06\/vom-heimischen-sparen-und-den-schulden-der-anderen\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Hartz IV<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Kein Ende der Repression<\/strong><br>\nLaut BVerfG m&uuml;ssen Sozialgerichte Bundesgesetze vollst&auml;ndig &raquo;aussch&ouml;pfen&laquo;. Gebe es einen Grund, eine Sanktion aus rechtlichen Gr&uuml;nden aufzuheben, &raquo;kommt es auf die Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit nicht an&laquo;. Im behandelten Fall hatte der Kl&auml;ger ein Jobangebot nicht angenommen. Darum k&uuml;rzte das Jobcenter seine monatlichen Bez&uuml;ge vom 1. Juli bis zum 30. September 2014 von 391 auf 273 Euro. Weil er danach einen &raquo;Aktivierungsgutschein&laquo; nicht bei einem Unternehmen eingel&ouml;st hatte, folgte von Oktober bis Dezember eine 60-Prozent-Sanktion. In dieser Zeit musste der Mann mit 156 Euro pro Monat auskommen. Die Gothaer Richter h&auml;tten, so das BVerfG, nicht abschlie&szlig;end gekl&auml;rt, ob die K&uuml;rzungen in diesem Einzelfall wegen fehlerhafter Belehrung des Betroffenen schon gegen Bundesrecht verstie&szlig;en. Dass dem Kl&auml;ger laut Vorlage die Konsequenzen bewusst waren, reicht demnach nicht aus. (&hellip;)<br>\nJens Petermann, Sprecher des Sozialgerichts Gotha, erkl&auml;rte am Freitag gegen&uuml;ber jW, nach dem Bescheid aus Karlsruhe bleibe &raquo;weiterhin alles offen&laquo;. Allerdings h&auml;tten die Verfassungsrichter sogar betont, &raquo;dass Sanktionen gewichtige rechtliche Fragen aufwerfen&laquo;. Die Gothaer Kammer hatte in ihrer Vorlage unter anderem ger&uuml;gt, Sanktionen zw&auml;ngen Menschen dazu, teils weit unterhalb des Existenzminimums zu &uuml;berleben. Besonders Vollsanktionen f&uuml;hrten zu Wohnungsverlust, Hunger oder Diebst&auml;hlen. Damit hebele diese Praxis die Grundrechte auf Menschenw&uuml;rde und k&ouml;rperliche Unversehrtheit aus. Zwar beinhalte das Sozialrecht die Option, Lebensmittelgutscheine zu gew&auml;hren. Deren maximaler Einl&ouml;sewert betrage jedoch nur die H&auml;lfte des mit Hartz IV gesetzlich festgelegten &raquo;physischen und soziokulturellen Minimums&laquo;. Dar&uuml;ber hinaus seien Gutscheine nur Kann-Leistungen, die Jobcenter nach Ermessen ablehnen k&ouml;nnten. Die Androhung von Sanktionen bei Ablehnung von Jobs unterlaufe ferner das Grundrecht auf freie Berufswahl, hie&szlig; es in der Stellungnahme aus Gotha.<br>\nPetermann erl&auml;uterte, dass der Fall nun an das Sozialgericht der th&uuml;ringischen Stadt zur&uuml;ckverwiesen werde. &raquo;Wir werden die Rechtsfolgenbelehrungen noch einmal genau unter die Lupe nehmen m&uuml;ssen&laquo;, sagte er. Stelle sich heraus, dass der Kl&auml;ger rechtm&auml;&szlig;ig aufgekl&auml;rt worden war, k&ouml;nne der Fall, so Petermann, &raquo;theoretisch erneut nach Karlsruhe &uuml;berwiesen werden &ndash; allerdings nur, wenn das Jobcenter den Sanktionsbescheid nicht nachtr&auml;glich r&uuml;ckg&auml;ngig macht&laquo;. Finde man allerdings Fehler, falle Karlsruhe aus. &raquo;Zumindest zeigt dieser Fall, was Sozialgerichte k&uuml;nftig beachten m&uuml;ssen&laquo;, so der Sprecher.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/06-04\/020.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>So viele sind es! Wirklich? Nicht nur bei den Arbeitslosen, auch bei der Zahl der Kinder in Hartz IV-Haushalten sollte man genauer hinschauen<\/strong><br>\nEs ist eine Binsenweisheit &ndash; mit Zahlen macht man Politik. Und in der Politik gibt es zum einen die Angst vor dem Effekt der gro&szlig;en Zahlen, wenn es um Bereiche geht, bei denen diese gro&szlig;e Zahlen nicht f&uuml;r Erfolg stehen, sondern Probleme anzeigen. Man denke an dieser Stelle beispielsweise an die immer wieder hochkochende Debatte &uuml;ber die Frage, wie viele arme Menschen es denn unter uns gibt und ob deren Zahl zugenommen hat oder nicht. Zum anderen hat Politik aber immer auch die M&ouml;glichkeit, Einfluss auszu&uuml;ben auf die Frage, welche Daten erhoben werden und wie man diese ausweist. Das kann verwendet werden, um ein bislang intransparentes Feld besser auszuleuchten und damit unser Wissen zu erweitern. Es kann aber auch genutzt werden, die Augen im wahrsten Sinne des Wortes zu verschlie&szlig;en vor der Realit&auml;t nach dem Motto, was nicht gez&auml;hlt wird, das gibt es auch nicht. Zumindest nicht in der Berichterstattung, die nat&uuml;rlich auf Zahlen angewiesen ist. Vgl. dazu nur als ein Beispiel den Blog-Beitrag &uuml;ber die seit langem geforderte, vom Bund bislang stets verweigerte Obachlosen-Statistik vom 29. Juli 2015: Die Zahl der Rindviecher geht, die der &Uuml;bergewichtigen geht auch. Aber Obdachlose sollen nicht gehen. In der Statistik.<br>\nUnd wenn man schon nicht verhindern kann, dass &uuml;berhaupt gewisse Zahlen ausgewiesen werden, dann kann man versuchen, den unangenehmen Effekt der gro&szlig;en Zahlen (der in der Sozialpolitik dominiert) abzuschw&auml;chen, in dem man entweder das, was man z&auml;hlt, kleiner macht, durch Ausschluss eigentlich zu ber&uuml;cksichtigender Elemente. Oder man versucht, die Zahlen in mehrere Untergruppen kleinzuschreddern und ihre (Wieder-)Zusammenf&uuml;hrung nicht vorsieht oder erschwert.<br>\nWas abstrakt daherkommt, hat ganz handfeste Auswirkungen, die man (nicht nur) an der Zahl der Arbeitslosen illustrieren kann, sondern neuerdings leider auch bei der an sich so einfach und unschuldig erscheinenden Frage nach der Zahl der Kinder in Hartz IV-Haushalte.&#8232;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de\/2016\/06\/129.html%20\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Soziale Berufe machen oft ungl&uuml;cklich<\/strong><br>\nF&uuml;r gleiche und gleichwertige Arbeit sollte auch das gleiche Gehalt bezahlt werden. Doch wer einen sozialen Beruf aus&uuml;bt, verdient oft deutlich weniger &ndash; und ist damit unzufrieden, sagt eine Studie. (&hellip;)<br>\nF&uuml;r die Sozialberufe ermittelten die Forscher vom Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) und der Friedrich Schiller Universit&auml;t Jena deutliche negative Abweichungen bei der Bezahlung, die bei M&auml;nnern noch ausgepr&auml;gter waren als bei Frauen. Doch auch wenn die Gehaltseinbu&szlig;en bei M&auml;nnern h&ouml;her ausfielen, sind Frauen aufgrund ihres hohen Anteils in Sozialberufen h&auml;ufiger betroffen.<br>\n&ldquo;Nun k&ouml;nnte man annehmen, dass die Personen in Sozialberufen auf einen Teil ihres Einkommens verzichten, weil sie einen h&ouml;heren Nutzen aus ihren Arbeitsinhalten ziehen&rdquo;, sagte Bublitz. &ldquo;Mit Befragungsdaten l&auml;sst sich dieser Zusammenhang empirisch aber nur schwer &uuml;berpr&uuml;fen.&rdquo;<br>\nIn einem Laborexperiment mit Studenten zeigen die Forscher, dass die Teilnehmer als Gegenleistung f&uuml;r soziale Beitr&auml;ge eine &auml;hnliche Bezahlung wie f&uuml;r gleichwertige Arbeit erwarten. Das wurde ihnen in dem Experiment von den Personen in anderen Berufen aber nicht zugestanden, sodass durch Unzufriedenheit und Ver&auml;rgerung der jeweiligen Berufsgruppe eine Abw&auml;rtsspirale entstand, durch die der soziale Beitrag insgesamt sank.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article155957367\/Soziale-Berufe-machen-oft-ungluecklich.html\">Die Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.-H.S.:<\/strong> Man beachte die &Uuml;berschrift: der soziale (!) Beruf (!) mache ungl&uuml;cklich, nicht die Bezahlung. Springer at it&rsquo;s best (worst)!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bilderberger in Dresden 2016: Politpromis kommen<\/strong><br>\nDresdens Polizeichef erfuhr erst aus der Presse, dass er nicht die &bdquo;Airbus-Group&ldquo; sch&uuml;tzen soll, sondern die Top-Elite der Westmachthaber, Oligarchen, Medienf&uuml;hrer, Politprominenz wie Merkel und Steinmeyer. Erst die LINKE im Bundestag brachte mit einer Anfrage Merkel ins schwitzen, die das Bilderberger-Treffen zugeben musste bzw. ein Regierungssprecher. Was Merkel nicht sagte: Drahtzieher Henry Kissinger wird sicher versuchen, TTIP im wichtigsten EU-Land durchzudr&uuml;cken. Was fr&uuml;her undenkbar war: Die Bilderberger geben auf ihrer Website offiziell zu: The 2016 Bilderberg Meeting will take place from 9-12 June in Dresden, Germany. Noch vor ein paar Jahren gaben sie nicht einmal ihre Existenz zu. (&hellip;)<br>\nAus einer Kleinen Anfrage der Linkspartei in Sachen &bdquo;Bilderberg&ldquo; an die Bundesregierung (die Abgeordneten Axel Troost, Klaus Ernst und Andr&eacute; Hahn wollten auch von der Bundesregierung wissen, welche Mitglieder der Bundesregierung seit dem Bestehen des Elitezirkels, also seit 1954, an den Konferenzen teilgenommen haben) ergab sich folgendes von der Bundesregierung: Der &bdquo;Lenkungsausschuss&ldquo; (das Politb&uuml;ro) der Bilderberg-Gruppe, will in diesem Jahr die politische F&uuml;hrungsspitze Deutschlands zum Machtelite-Treffen einladen.<br>\nDie Bundesregierung verweist in ihrer Antwort auf die Webseite von Bilderberg (die es seit 2010 gibt) und merkt an, dass an der Bilderberg-Konferenz zwar regelm&auml;&szlig;ig Mitglieder der Bundesregierung teilnehmen, eine Erfassung entsprechender Daten aber nicht erfolge. Auch Fragen etwa danach, welche Bedeutung die Bundesregierung den Bilderberg-Konferenzen im Hinblick auf einen Einfluss auf supranationale Organisationen und die Poltitkgestaltung beimisst, werden nur mit wenig Substanz beantwortet. So hei&szlig;t es etwa:<br>\nAuf den Bilderberg-Konferenzen findet ein informeller Gedankenaustausch &uuml;ber aktuelle politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Themen statt. Austausch und Dialog, insbesondere in internationalen Formaten, sind der Bundesregierung grunds&auml;tzlich wichtig, auch ohne dass hierbei konkrete Ergebnisse erzielt werden m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jasminrevolution.wordpress.com\/2016\/06\/02\/bilderberger-in-dresden-2016-politpromis-kommen\/%20\">Jasminrevolution<\/a>\n<p><strong>Dazu: Allgemeinverf&uuml;gung zur Absicherung der Bilderberg-Konferenz vom 8. bis 12. Juni<\/strong><br>\nDie Landeshauptstadt Dresden hat zur Absicherung der 64. Bilderberg-Konferenz vom 8. bis 12. Juni 2016 eine Allgemeinverf&uuml;gung erlassen. Diese steht im Dresdner Amtsblatt vom 2. Juni 2016 auf der Seite 20 mit dem dazugeh&ouml;rigen Plan.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dresden.de\/de\/rathaus\/aktuelles\/pressemitteilungen\/2016\/06\/pm_011.php\">Dresden<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>NATO\/Russland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Der Westen schafft eine neue milit&auml;rische Front<\/strong><br>\nDie Nato r&uuml;cke immer dichter an die europ&auml;ischen Grenzen Russlands. Dadurch breche sie Vereinbarungen mit Moskau und schaffe eine neue milit&auml;rische Front wie zu Zeiten des Kalten Krieges, warnt der Hamburger Friedensforscher Reinhard Mutz.<br>\nDas Dementi klingt so d&uuml;rftig, dass es schon Mitleid verdient. Nein, das neue amerikanische Raketenabwehrsystem in Rum&auml;nien, so Nato-Generalsekret&auml;r Stoltenberg, bedrohe nicht die Sicherheit Russlands. Dazu stehe die Anlage viel zu dicht an seiner Grenze.<br>\nWas f&uuml;r ein Argument! Sicherheitspolitiker wissen, wie allergisch Gro&szlig;m&auml;chte reagieren, wenn ihnen ungeliebte Rivalen ihre neueste Waffentechnologie direkt vor die Haust&uuml;r stellen. Eine der gef&auml;hrlichsten Zuspitzungen des Kalten Krieges, die Kuba-Krise von 1962, hat genau so angefangen.<br>\nNoch unbehaglicher wird es, wenn auch das Bedienungspersonal, also Soldaten, immer n&auml;her an die eigenen Landesgrenzen heranr&uuml;cken. Alle drei Pr&auml;sidenten der Russischen F&ouml;deration &ndash; Jelzin, Medwedew, Putin &ndash; haben die Nato-Osterweiterung zur gr&ouml;&szlig;ten Herausforderung der russischen Sicherheitsanliegen erkl&auml;rt. Und darin folgte ihnen stets die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/nato-und-russland-der-westen-schafft-eine-neue.1005.de.html?dram:article_id=355624\">Deutschlandradio Kultur<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Militarisierung der EU<\/strong><br>\nWill Berlin tats&auml;chlich eine deutsche Euroarmee in Konkurrenz zur NATO aufbauen, wie aus j&uuml;ngst durchgesickerten Strategiepapieren gefolgert wird? (&hellip;)<br>\nSo meldete der Br&uuml;sseler Korrespondent von Spiegel-Online am 30. Mai einen verteidigungspolitischen Vorsto&szlig; der konservativen Fraktion im Europaparlament (&ldquo;Europ&auml;ische Volkspartei&rdquo;), der f&uuml;r eine Ausweitung der &ldquo;milit&auml;rische Zusammenarbeit unter den EU-Mitgliedern&rdquo; pl&auml;dierte &ndash; inklusive Hauptquartier und EU-Kampftruppen. Dies d&uuml;rfte die Debatte um einen &ldquo;Brexit&rdquo; in Gro&szlig;britannien zus&auml;tzlich anfachen, schlussfolgerte der Spiegel. (&hellip;)<br>\nWas es hiermit auf sich hat, konnte wenige Wochen zuvor in der Financial Times (FT) nachgelesen werden. Die Europarlamentarier plapperten einfach einige Kernaussagen eines deutschen Strategiepapiers nach, das kurz nach dem Euro-Referendum in Gro&szlig;britannien publiziert werden sollte &ndash; und das in einem Rohentwurf der FT zugespielt wurde.<br>\nDas Wei&szlig;papier aus dem Berliner Regierungsbezirk sei die wichtigste Strategiebestimmung &ldquo;der letzten Jahre&rdquo;, die von Brexit-Bef&uuml;rwortern im derzeitigen Wahlkampf durchaus als Munition verwendet werden k&ouml;nne, kommentierte die FT. Jan Techau, ehemaliger Mitarbeiter des US-Thinktanks Carnegie Europe, erkl&auml;rte, dass es das &ldquo;erste Mal ist, dass ein deutsches Verteidigungspapier wichtig ist.&rdquo;<br>\nDeutschland sei &ldquo;bereit und entschlossen&rdquo; als eine treibende geopolitische Kraft aufzutreten und dabei &ldquo;Verantwortung und F&uuml;hrung zu &uuml;bernehmen,&rdquo; zitierte die Londoner Zeitung aus dem Papier. Das europ&auml;ische Milit&auml;r und dessen Verteidigungsindustrie seien &ldquo;ernsthaft fragmentiert&rdquo;, weshalb es notwendig sei, diese &ldquo;gemeinsam zu planen, auszubauen &hellip; und einzusetzen&rdquo;.<br>\nHierdurch solle &ldquo;Europas Handlungsf&auml;higkeit verbessert&rdquo; werden &ndash; wobei Deutschlands &ldquo;eigene technologische Souver&auml;nit&auml;t&rdquo; unangetastet bleiben m&uuml;sse. Auf europ&auml;ischer Ebene sollten &ldquo;alle durch die EU-Vertr&auml;ge gegebenen M&ouml;glichkeiten genutzt&rdquo; werden, um eine tiefe milit&auml;rische Kooperation zwischen &ldquo;willigen&rdquo; EU-Staaten zu erm&ouml;glichen sowie ein permanentes europ&auml;isches &ldquo;zivil-milit&auml;risches Hauptquartier&rdquo; und einen &ldquo;Rat der europ&auml;ischen Verteidigungsminister&rdquo; einzurichten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48414\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Schreiben f&uuml;r den Krieg: NATO veranstaltet &ldquo;kreativen&rdquo; Nachwuchs-Wettbewerb<\/strong><br>\nDie NATO sucht: Unter 28, Student, oder mit j&uuml;ngst abgeschlossenem Studium, jung, dynamisch, aus einem NATO-Mitgliedsland stammend und voller Tatendrang f&uuml;r k&uuml;nftige Konflikte.<br>\nAuf wen dieses Profil passt, der kann an einem NATO-Wettbewerb teilnehmen unter dem Titel: &bdquo;Young Voices on the Warsaw Summit&ldquo; (Junge Stimmen auf dem Warschau-Gipfel).<br>\nDie f&uuml;nf Gewinner erhalten eine Einladung nach Berlin und die M&ouml;glichkeit, ihre Ideen vor einem Fachpublikum zu pr&auml;sentieren.<br>\nDer Inhalt sollte die aktuellen Themen der NATO widerspiegeln, welche als: &bdquo;the most pressing issues&ldquo; (die dringendsten Themen), beschrieben werden. Es gibt vier Themenbereiche, aus denen die Teilnehmer w&auml;hlen k&ouml;nnen:\n<p>1.Vorbereitungen f&uuml;r NATO 2026: &bdquo;Die heutigen Entscheidungstr&auml;ger sind voreingenommen durch die derzeitigen Gefahren und k&ouml;nnten hierdurch die Risiken, Feinde, Waffen, Taktiken oder andere Herausforderungen verfehlen, die der Allianz in den n&auml;chsten 10 Jahren drohen.&ldquo; Die zu beantwortende Frage: &bdquo;Was k&ouml;nnte die NATO in 2026 bedrohen? Welches Szenario adressiert die NATO derzeit nur unzureichend? Was kann realistischer Weise an Vorbereitungen getroffen werden?&ldquo;<\/p>\n<p>2.NATOs gr&ouml;&szlig;ter Fehler und die Lehre aus den Lektionen: &bdquo;Was kann als gr&ouml;&szlig;ter Fehler der NATO innerhalb der letzten 25 Jahre angesehen werden? Welche Lehren sollten gezogen werden und wie k&ouml;nnen &auml;hnliche Fehler in der Zukunft vermieden werden?&ldquo;<\/p>\n<p>3.Verteidigungsplanung: Durch die freiwillige Teilnahme am NATO-Verteidigungsplanungsprozess (kurz: NDPP genannt), k&ouml;nnen NATO-Alliierte ihre nationalen Verteidigungspl&auml;ne und Leistungsf&auml;higkeit an die der NATO anpassen. Dies ist im Besonderen im Bezug auf die Wirtschaftskrise innerhalb Europas notwendig. Zu beantwortende Frage: &bdquo;Wie k&ouml;nnen NATO-Mitglieder dazu angehalten werden, sich mehr am NATO-Verteidungsplanungsprozess zu beteiligen?<\/p>\n<p>4.Ansteigende Solidarit&auml;t im Bezug auf eine unterschiedliche Risikowahrnehmung: Hier wird auf die Einigkeit der NATO-Mitglieder abgezielt. Die NATO-Mitglieder im Osten sehen sich mit anderen Risiken konfrontiert als die Mitglieder des S&uuml;dens. W&auml;hrend sich der S&uuml;den durch eine wachsende Instabilit&auml;t Nord-Afrikas bedroht f&uuml;hlt, sorgt sich der Osten um die Bedrohung durch Russland. &bdquo;Polen und die baltischen Statten&ldquo;, so hei&szlig;t es auf der Webseite, &bdquo;pl&auml;dieren f&uuml;r NATO-St&uuml;tzpunkte innerhalb ihrer L&auml;nder, um die Kollektivverteidigung im Hinblick auf ein wiederauflebendes Russland&ldquo; zu st&auml;rken.<\/p>\n<p>Fragen an den NATO-Nachwuchs von morgen lauten:<\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Wie kann die NATO Einigkeit und einen Konsens angesichts der unterschiedlichen Bedrohungen erzielen? Welche praktischen Schritte k&ouml;nnen unternommen werden, um Empathie und Solidarit&auml;t der Mitglieder zu erreichen?&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/gesellschaft\/38714-schreiben-fur-krieg-nato-veranstaltet\/\">RT Deutsch<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Millionen-Miete<\/strong><br>\nDie Bundeswehr soll Drohnen bekommen, die auch bewaffnet werden k&ouml;nnen. Das Verteidigungsministerium hat sich entschieden, ein israelisches Modell zu leasen, obwohl der Kauf amerikanischer Systeme offenbar billiger gewesen w&auml;re.<br>\nAls Ursula von der Leyen diese Woche auf der Internationalen Luftfahrtausstellung in Berlin-Sch&ouml;nefeld zu Besuch ist, da macht sie bei ihrem Rundgang einen weiten Bogen um die St&auml;nde mit bewaffneten Drohnen. Bilder von der Verteidigungsministerin mit derlei martialischem Kriegsger&auml;t wollen ihre PR-Berater tunlichst vermeiden.<br>\nDass solche ferngelenkten unbemannten Flugzeuge, die mit Raketen und Bomben bewaffnet werden k&ouml;nnen, demn&auml;chst dennoch im Arsenal der Bundeswehr auftauchen werden, ist beschlossene Sache. Eine eigene europ&auml;ische Kampfdrohne soll in den n&auml;chsten Jahren entwickelt werden &ndash; h&ouml;chstwahrscheinlich vom Airbus-Konzern. (&hellip;)<br>\nDoch weil das noch mindestens bis 2025 dauern wird, soll eine Zwischenl&ouml;sung her. Im Januar hatte von der Leyen verk&uuml;ndet, wie die aussehen soll. Beim israelischen Hersteller IAI wolle man vier bis sechs Maschinen des Typs &ldquo;Heron TP&rdquo; leasen, also auf Zeit mieten. Und das zu einem stattlichen Preis: 580 Millionen Euro wird die Bundesrepublik f&uuml;r eine Handvoll &ldquo;Heron TP&rdquo; bezahlen. Wohlgemerkt: nicht, um sie zu kaufen, sondern nur, um sie zu leasen. (&hellip;)<br>\nGemeint ist damit etwa Mitbewerber General Atomics aus den USA. Das Unternehmen hatte den Deutschen eine vergleichbare Zahl von Kampfdrohnen des Typs Predator f&uuml;r gerade mal 400 Millionen Euro zum Kauf angeboten. Und Gro&szlig;britannien hat erst k&uuml;rzlich einen Vertrag &uuml;ber den Kauf von 16 Predator-Maschinen f&uuml;r umgerechnet knapp 540 Millionen Euro abgeschlossen. Das alles gibt Lindner zu denken: &ldquo;Ich m&ouml;chte vom Bundesministerium f&uuml;r Verteidigung wissen: Ist die Entscheidung die getroffen wurde, tats&auml;chlich die wirtschaftlichste?&rdquo;<br>\nIm vertraulichen Gespr&auml;ch r&auml;umen selbst deutsche Spitzenmilit&auml;rs ein, die g&uuml;nstigere US-Drohne sei in einigen Bereichen schon etwas leistungsf&auml;higer als das israelische Pendant. Der Predator kann mehr Waffenlast tragen, ist schneller und kann l&auml;nger in der Luft bleiben &ndash; wom&ouml;glich Gr&uuml;nde, warum neben den Briten auch Spanien, Frankreich, Italien, und die Niederlande in den USA gekauft haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/drohnen-129.html\">tagesschau.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>US asks Russia not to target Al-Qaeda branch in Syria &ndash; Russian FM Lavrov<\/strong><br>\nWashington has asked Moscow not to conduct airstrikes against al-Nusra Front, which is Al-Qaeda&rsquo;s branch in Syria, for fear that members of the &ldquo;moderate opposition&rdquo; could also be hit, Russian Foreign Minister Sergey Lavrov has reported.<br>\n&ldquo;They [the US] are telling us not to hit it [al-Nusra Front], because there are also &lsquo;normal&rsquo; opposition groups [on those territories],&rdquo; Lavrov said in an interview with local Russian media that was published on the Russian Foreign Ministry&rsquo;s website.<br>\nThe minister also stressed that &ldquo;such opposition groups should leave terrorist positions,&rdquo; adding that &ldquo;we have long agreed on that.&rdquo; Russia first set a deadline for the &ldquo;moderate&rdquo; opposition to leave territories occupied by al-Nusra Front extremists, but then agreed to give them more time to withdraw.<br>\nIn the interview, Lavrov said that Russia believes that taking specific and more effective measures to fight the Islamic State (IS, former ISIS\/ISIL) and al-Nusra Front terrorist groups should be the top priority for Russia and the US if the Syrian crisis is to be resolved.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rt.com\/news\/345378-russia-us-nusra-extremists-syria\/\">RT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Verfassungsschutz im NSA-Ausschuss: T&ouml;ten mit Handydaten geht gar nicht<\/strong><br>\nLeitende Mitarbeiter des Staatsschutzes und des Innenministeriums versicherten im Bundestag, dass an die USA weitergegebene Handydaten ihrer Ansicht nach &ldquo;nicht ortungsf&auml;hig&rdquo; seien. Ein R&auml;tsel bleibt, wieso es obendrein einen Erlass brauchte.<br>\nDie Ansage von Ex-NSA-Chef Michael Hayden, dass die USA mit Metadaten t&ouml;teten, erschlie&szlig;t sich deutschen Insidern nicht. &Uuml;ber Ortungsm&ouml;glichkeiten mache er sich &ldquo;nat&uuml;rlich Gedanken&rdquo; bei der Weitergabe von Handynummern an die NSA, erkl&auml;rte der als &ldquo;Henrik Isselburg&rdquo; eingef&uuml;hrte Leiter des Referats &ldquo;Operative Auswertung&rdquo; beim Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz (BfV) am Donnerstag im NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestags. Er gehe aber davon aus, dass Mobilfunknummern allein daf&uuml;r nicht ausreichten. (&hellip;)<br>\nHinweise von Parlamentariern, dass Handynutzer per Triangulation lokalisierbar seien und die Mobilfunknummer daf&uuml;r grundlegend sei, konnten Isselburg nicht von seiner Meinung abbringen. Auch die Ausf&uuml;hrungen eines Ex-Drohnenpiloten im Ausschuss, wonach Metadaten die Voraussetzung f&uuml;r Angriffe bildeten, seien nicht verifizierbar gewesen. Sollte der Bundestag dazu aber ein Gutachten in Auftrag geben, werde das BfV die Ergebnisse gern zur Kenntnis nehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Verfassungsschutz-im-NSA-Ausschuss-Toeten-mit-Handydaten-geht-gar-nicht-3226502.html?wt_mc=nl.ho.2016-06-04\">heise online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wohl zurecht weist unser Leser H.B. auf den &bdquo;Zeit&ldquo;-Artikel Eine Telefonnummer reicht, <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/2015-10\/nsa-affaere-untersuchungsausschuss-metadaten-brandon-bryant-aussage\/komplettansicht\">um Menschen zu t&ouml;ten<\/a> hin, in dem u.a. zu lesen ist:<\/em><br>\n<em>&bdquo;Bryant ist Kronzeuge f&uuml;r den Satz, den der damalige US-Geheimdienstchef Michael Hayden mal gesagt hat: &ldquo;We kill people based on metadata.&rdquo; Metadaten, die Daten, die digitale Kommunikation hinterl&auml;sst, sind nicht harmlos. Auch die nicht, die deutsche Geheimdienste sammeln und in die USA schicken. <\/em><br>\n<em>Um eine Rakete auf ein Haus abzuschie&szlig;en, sei es f&uuml;r die USA eine ausreichende Rechtfertigung, wenn sich ein gesuchtes Mobiltelefon in dem Haus befinde, sagte er. Und beschrieb, dass die Drohnen ein System namens Gilgamesh an Bord haben, das wie ein Mobilfunkmast arbeitet und genutzt wird, um Telefone am Boden zu finden und zu lokalisieren.&ldquo;<\/em><br>\n<em>Da kann der Eindruck entstehen, dass die hiesigen leitenden Mitarbeiter des Staatsschutzes und des Innenministeriums ihre Arbeit bzw. Aufgaben nicht genau kennen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wanka verteidigt Arzneitests an Dementen<\/strong><br>\nDie Forschungsministerin Johanna Wanka h&auml;lt Arzneistudien f&uuml;r unverzichtbar. Pharmafirmen sehen jedoch keine Notwendigkeit, die Medikamententests zu erweitern.<br>\nTrotz massiver Kritik aus den Koalitionsfraktionen, den Kirchen und von Behindertenverb&auml;nden h&auml;lt Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) an dem Vorhaben der Regierung fest, die M&ouml;glichkeiten f&uuml;r Arzneimitteltests an Demenzkranken auszuweiten. Wanka sagte der Frankfurter Rundschau, es m&uuml;sse daf&uuml;r gesorgt werden, dass f&uuml;r schwere Krankheiten wie die Demenz wirksame und sichere Arzneimittel entwickelt werden k&ouml;nnten.<br>\nIn den Bundestagsfraktionen von Union und SPD wachsen hingegen die Zweifel, ob die Pl&auml;ne der Regierung ethisch vertretbar und &uuml;berhaupt notwendig sind. Derzeit laufen in der gro&szlig;en Koalition dar&uuml;ber intensive Gespr&auml;che, die m&ouml;glicherweise dazu f&uuml;hren, dass das Vorhaben gestoppt wird. Kritiker der Neuregelung bekommen unterdessen &uuml;berraschend Unterst&uuml;tzung von der Pharmaindustrie. Der Verband der forschenden Arzneimittelhersteller erkl&auml;rte, die bisherigen gesetzlichen M&ouml;glichkeiten f&uuml;r klinische Tests reichten aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/medikamententests-wanka-verteidigt-arzneitests-an-dementen,1472780,34322440.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Die NS-Zeit d&uuml;rfte Wanka (CDU) nicht pers&ouml;nlich erlebt haben, aber der Umgang dieses Regimes mit Demenzkranken sollte ihr bekannt sein. Es stellt sich bei mir die Frage, ob Wanka erste Anzeichen von politischer Demenz zeigt, denn anderes kann ihre Forderungen nicht bewertet werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>NSU<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>NSU-Skandal: SPD fordert personelle Konsequenzen beim Verfassungsschutz<\/strong><br>\nDer innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Burkhard Lischka, hat beim Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz (BfV) personelle Konsequenzen aus der j&uuml;ngsten Aff&auml;re um den gestorbenen Neonazi-V-Mann &bdquo;Corelli&ldquo; gefordert. In dem Amt waren zuletzt pl&ouml;tzlich ein Handy und Sim-Karten aufgetaucht, die &bdquo;Corelli&ldquo; zugeordnet werden. Dem vom Parlamentarischen Kontrollgremium (PKGr) 2014 beauftragten Sonderermittler Jerzy Montag waren die Asservate vorenthalten worden &ndash; angeblich weil sie das Amt damals selbst noch nicht entdeckt hatte.<br>\n&bdquo;Es handelt sich bei diesen Pannen nicht um Naturkatastrophen, sondern um Fehler, die verschiedene Mitarbeiter des Bundesamtes f&uuml;r Verfassungsschutz bis hin zur Hausspitze gemacht haben&ldquo;, sagte Lischka dieser Zeitung. &bdquo;Insofern sind personelle Konsequenzen bis hin zur Hausspitze erforderlich.&ldquo; Der stellvertretende Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums, Andr&eacute; Hahn (Linke), erkl&auml;rte: &bdquo;Das ist ein unertr&auml;gliches Ma&szlig; an Schlamperei.&ldquo;<br>\nAuch den Verfassungsschutz-Pr&auml;sidenten Hans-Georg Maa&szlig;en k&ouml;nne man &bdquo;nicht frei sprechen&ldquo;. In dem Amt wird nach Ansicht Hahns &bdquo;v&ouml;llig unprofessionell gearbeitet&ldquo;. Mitglieder des NSU-Untersuchungsausschusses hatten sich am Donnerstag &auml;hnlich kritisch ge&auml;u&szlig;ert. CDU-Obmann Armin Schuster hatte Maa&szlig;en in Schutz genommen. &bdquo;Die Sicherheitsbeh&ouml;rden werden durch gute Pr&auml;sidenten gef&uuml;hrt&ldquo;, sagte er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ksta.de\/politik\/nsu-skandal-spd-fordert-personelle-konsequenzen-beim-verfassungsschutz-24166712?originalReferrer=&amp;originalReferrer=&amp;dmcid=f_msn_web%20\">K&ouml;lner Stadt-Anzeiger<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Forderung nach &bdquo;personellen Konsequenzen&ldquo; erscheint angebracht. Das alleine reicht jedoch nicht, wenn sich mit anderem Personal die zugrunde liegende geistige Haltung nicht auch &auml;ndert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Story vom Messie beim Verfassungsschutz<\/strong><br>\nWie die Aufkl&auml;rung &uuml;ber die Verbrechen des NSU und die &raquo;Unf&auml;higkeit&laquo; der Sicherheitsbeh&ouml;rden gesteuert wird<br>\nSolide Arbeit, Verfassungsschutz! Fast w&auml;re der NSU-Skandal aus dem gesellschaftlichen Bewusstsein entschwunden. Dass dann die Kanzlerin, die vollst&auml;ndige &ouml;ffentliche Aufkl&auml;rung versprochen hat, als L&uuml;gnerin dastehen w&uuml;rde, scheint man allerorten locker hinnehmen zu k&ouml;nnen.<br>\nDas mit dem NSU bereut der Verfassungsschutz gewiss sehr. Warum? Vor allem deshalb, weil der Geheimdienst seit Auffliegen der rechtsextremistischen Terrorgruppierung im November 2011 pausenlos mit Anfragen vor allem aus Parlamenten sowie Recherchen der Medien gepeinigt wird. Dabei hat man doch ganz andere Ziele: Islamismus-Abwehr, Cyber-Abwehr, mehr Zusammenarbeit mit den Diensten in der NATO und der EU.<br>\nAnfang des kommenden Jahres wird das Oberlandesgericht in M&uuml;nchen sein Urteil &uuml;ber die als T&auml;ter oder Unterst&uuml;tzer des Nationalsozialistischen Untergrundes Angeklagten sprechen. Der NSU wird dann mit einiger Sicherheit auf eine Person zusammengeschmolzen sein: Beate Zsch&auml;pe. Die &Ouml;ffentlichkeit wird einen Haken hinter den Skandal machen. Erledigt. Die Geheimdienste gehen, dank neuer Kompetenzen und M&ouml;glichkeiten, gest&auml;rkt aus dem von ihnen wesentlich zu verantwortenden Unheil hervor. Wie aber sichert man bis dahin, dass all jene, die den NSU-Skandal im Interesse der Demokratie und des Rechtsstaates wirklich aufkl&auml;ren wollen, nicht noch mehr Nahrung erhalten? Wie verhindert man, dass die Verquickung von Verfassungsschutzspitzeln mit dem NSU-Umfeld nicht noch deutlicher wird?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1014041.die-story-vom-messie-beim-verfassungsschutz.html\">neues deutschland<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Washington warnt China vor neuen Bauten im S&uuml;dchinesischen Meer<\/strong><br>\nDer Ton der amerikanischen Regierung im Streit um chinesische Aktivit&auml;ten im S&uuml;dchinesischen Meer wird sch&auml;rfer. Verteidigungsminister Ashton Carter droht mit Konsequenzen, falls China auf den Riffen dort weiterbauen sollte.<br>\nIm Streit um die chinesischen Aktivit&auml;ten im S&uuml;dchinesischen Meer wird der Ton der amerikanischen Regierung sch&auml;rfer. Washington werde weitere Landaufsch&uuml;ttungen und Bauten auf umstrittenen Riffen nicht hinnehmen, sagte Verteidigungsminister Ashton Carter am Samstag in Singapur, bei der der gr&ouml;&szlig;ten Sicherheitskonferenz Asiens, dem Shangri-La-Dialog.<br>\n&bdquo;Ich hoffe, dass eine solche Entwicklung unterbleibt&ldquo;, sagte Carter. &bdquo;Dies w&uuml;rde dazu f&uuml;hren, dass die Vereinigten Staaten und andere Staaten in der Region handeln.&ldquo; Carter nannte die chinesischen Aktivit&auml;ten Provokationen, die die Stabilit&auml;t der Region gef&auml;hrdeten.<br>\nSechs Staaten, darunter Vietnam und die Philippinen, streiten in dem rohstoffreichen Seegebiet mit China um Gebiete. China beansprucht 80 Prozent, teils bis vor die K&uuml;sten der Nachbarstaaten.<br>\nDie China-Expertin des Instituts f&uuml;r Strategische Studien (IISS), Bonnie Carter, sagte dem Sender &bdquo;Voice of America&ldquo;, die Vereinigten Staaten k&ouml;nnten etwa ihr Verteidigungsb&uuml;ndnis mit den Philippinen neu auslegen. Dann k&ouml;nnten sie China warnen, dass sie ihrem Partner beistehen &ndash; wo immer er angegriffen werde.<br>\nDer chinesische Admiral Sun Jianguo wollte sich an diesem Sonntag zu dem heiklen Thema &auml;u&szlig;ern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/inselstreit-washington-warnt-china-vor-neuen-bauten-im-suedchinesischen-meer-14269574.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><strong>Dazu: Shangri-La-Dialog: Experten weisen Carters &Auml;u&szlig;erungen &uuml;ber &bdquo;Selbstisolierung&rdquo; Chinas zur&uuml;ck<\/strong><br>\nProfessor Jin Yongnan von der chinesischen Universit&auml;t der Landesverteidigung sagte, China liefere nicht nur &ouml;ffentliche G&uuml;ter f&uuml;r die Staaten in der Region, sondern trage auch aktiv zur F&ouml;rderung des Wirtschaftswachstum und der Weiterentwicklung der Region bei. Carters These &uuml;ber eine &bdquo;Selbstisolierung&rdquo; sei daher unhaltbar.<br>\nGuan Youfei vom Chinesischen Milit&auml;rkomitee erkl&auml;rte, China beteilige sich aktiv an der regionalen und internationalen Sicherheitskooperation, darunter fielen die Entsendung chinesischer Blauhelme f&uuml;r UN-Friedensmissionen, Nothilfe bei Katastrophen und die Erf&uuml;llung von Eskortierungsaufgaben. All dies zeige, dass Carters Vorhersage einer sogenannten &bdquo;Selbstisolierung&rdquo; Chinas nicht den Tatsachen entspreche. China hoffe, dass die USA in der Region Asien-Pazifik eine konstruktive Rolle spielten, so Guan weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/3185\/2016\/06\/04\/1s251952.htm%20\">CRI online<\/a><\/p>\n<p><strong>Und: Leslie Fong kritisiert US-Politik im S&uuml;dchinesischen Meer<\/strong><br>\nDer ehemalige Chefredakteur der singapurischen Zeitung &bdquo;The Straits Times&rdquo;, Leslie Fong, hat die US-amerikanische Politik im S&uuml;dchinesischen Meer kritisiert. (&hellip;)<br>\nDie US-Regierung habe bislang kein konkretes Beispiel von einem Fall vorgelegt, in dem China die Navigationsfreiheit anderer Staaten gest&ouml;rt habe, so der Artikel weiter. Die USA verf&uuml;gten &uuml;ber eine m&auml;chtige Milit&auml;rstreitkraft, tolerierten jedoch keine Ambitionen anderer Staaten, die ihre hegemoniale Stellung herausforderten. Dies sei eine Drohung der USA an die ganze Welt.<br>\nDie USA w&uuml;rden ihre eigenen Fehler nach wie vor nicht anerkennen. Stattdessen hielten sie ihre Macht f&uuml;r einen allgemeing&uuml;ltigen Grundsatz. Es sei zum Beispiel nachgewiesen worden, dass der von den USA entfesselte Irak-Krieg grundlos begonnen worden sei. Die US-Regierung habe sich dennoch bislang nicht daf&uuml;r entschuldigt.<br>\nDie USA wollten nur das Aufstreben Chinas verhindern, schrieb Fong in seinem Artikel weiter. Er forderte die USA schlie&szlig;lich auf, die sogenannten &bdquo;edlen Grunds&auml;tze und internationale Regeln&rdquo; nicht weiter als Vorwand zur Aufrechterhaltung einer US-Hegemonie zu missbrauchen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/3185\/2016\/06\/04\/1s251940.htm\">CRI online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Warum schweigen die L&auml;mmer? (1)<\/strong><br>\nDie Hauptverantwortung einer Regierung in einer &ldquo;Demokratie&rdquo; ist, die Minorit&auml;t der besitzenden Klasse gegen die Majorit&auml;t der Nicht-Besitzenden zu sch&uuml;tzen. Eine repr&auml;sentative Demokratie repr&auml;sentiert NICHT den Willen des Volkes. Die bewusste und intelligente Manipulation der Verhaltensweisen und Einstellungen der Massen ist ein wesentlicher Bestandteil demokratischer Gesellschaften. Solche S&auml;tze h&ouml;ren wir nicht sehr h&auml;ufig. Aber dank der Aachener Friedenstage waren sie zu h&ouml;ren. &ldquo;Warum schweigen die L&auml;mmer? &ndash; Demokratie und Neoliberalismus &ndash; Strategien der Erzeugung von Duldung und Lethargie&rdquo; &ndash; das ist der Titel eines au&szlig;ergew&ouml;hnlichen, eineinhalbst&uuml;ndigen Vortrags von Prof. Rainer Mausfeld, einem Psychologen und Kognitionsforscher an der Universit&auml;t Kiel, gehalten am 22. April 2016 im Rahmen der 17. Aachener Friedenstage &ndash; veranstaltet vom Euregioprojekt Frieden in Kooperation mit dem Bundesverband Arbeiterfotografie. Es ist nach dem Vortrag &uuml;ber &ldquo;Demokratie, Psychologie und Emp&ouml;rungsmanagement&rdquo; der zweite Vortrag in der Reihe &ldquo;Warum schweigen die L&auml;mmer?&rdquo; In einem ersten Bericht geben wir die Inhalte der ersten H&auml;lfte des Vortrags wieder.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=22751\">Neue Rheinische Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Teil 2 des Vortrags von Prof. Rainer Mausfeld ist <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=22754\">hier<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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