{"id":3369,"date":"2008-07-30T09:48:54","date_gmt":"2008-07-30T07:48:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3369"},"modified":"2008-07-30T11:39:29","modified_gmt":"2008-07-30T09:39:29","slug":"hinweise-des-tages-702","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3369","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: <\/p><ul>\n<li>Zum Scheitern der Welthandelsrunde<\/li>\n<li>St&auml;rkster Anstieg der Tarifverdienste seit zw&ouml;lf Jahren &ndash; st&auml;rkster Preisanstieg seit 15 Jahren<\/li>\n<li>Niedrigl&ouml;hne kosten Staat Milliarden<\/li>\n<li>Arbeitsmarktpolitik nicht auf Ein-Euro-Jobs reduzieren<\/li>\n<li>Lufthansa steigert Gewinn trotz Energiekrise<\/li>\n<li>Wegen Hansen: Transnet laufen Mitglieder davon<\/li>\n<li>Sarrazin: Pulli statt Erh&ouml;hung des Heizkostenzuschusses<\/li>\n<li>Hoher &Ouml;lpreis verhilft BP zu Gewinnsprung im zweiten Quartal<\/li>\n<li>L&auml;nder ohne Studiengeb&uuml;hren verzeichnen mehr Studienanf&auml;nger<\/li>\n<li>Hochschulen sollen Zulassung vereinheitlichen<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3369&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Handelsrunde scheitert an USA und China<\/strong><br>\nTeilnehmern zufolge lag die Verantwortung zuletzt bei den USA, China und Indien, die sich im Streit &uuml;ber die Agrarz&ouml;lle in Schwellen- und Entwicklungsl&auml;ndern zu keiner Einigung h&auml;tten durchringen k&ouml;nnen. Tats&auml;chlich waren in den vergangenen Tagen in zentralen Fragen zun&auml;chst Kompromisse erzielt worden. So hatten die USA und die Europ&auml;ische Union Begrenzungen f&uuml;r ihre Agrarsubventionen zugestimmt. Im Gegenzug wollten Schwellenl&auml;nder wie Indien und China ihre M&auml;rkte st&auml;rker f&uuml;r Industrieprodukte &ouml;ffnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:Nein_von_China_und_Indien_Gespr%E4che_%FCber_Welthandel_gescheitert\/391907.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Wo sollte da eigentlich der Kompromiss gelegen haben?<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Attac begr&uuml;&szlig;t den Abbruch der WTO-Gespr&auml;che<\/strong><br>\nDas globalisierungskritische Netzwerk Attac hat den Abbruch der WTO-Verhandlungen in Genf am heutigen Dienstag begr&uuml;&szlig;t: &ldquo;Das Ende der Gespr&auml;che ist eine gute Nachricht. Nach siebenj&auml;hrigem Ringen ist klar, dass eine Freihandelspolitik ausschlie&szlig;lich zu Gunsten der Konzerne aus dem Norden keine Chance mehr hat&rdquo;, sagte Alexis Passadakis vom Attac-Koordinierungskreis. Das aggressive Vorgehen insbesondere der Europ&auml;ischen Union und der USA r&auml;che sich nun. &ldquo;Bundeswirtschaftsminister Michael Glos etwa ging es vor allem um die deutsche Autoindustrie. Soziale Verwerfungen durch Liberalisierung im S&uuml;den sind f&uuml;r ihn lediglich Kollateralsch&auml;den deutscher Exportweltmeisterschaft&rdquo;, sagte Alexis Passadakis. &Auml;hnlich verhalte es sich bei den USA. Die Interessen weniger agroindustrieller Konzerne w&ouml;gen f&uuml;r deren Regierung schwerer als die von Millionen Kleinbauern im S&uuml;den.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/aktuell\/presse\/detailsicht\/datum\/2008\/07\/29\/aggressive-politik-zu-gunsten-der-konzerne-aus-dem-norden-gescheitert\/?cHash=926995301c\">attac<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>St&auml;rkster Anstieg der Tarifverdienste seit zw&ouml;lf Jahren<\/strong><br>\n3,5 Prozent mehr Geld als im April 2007 bekommen Tarifdienstleister in diesem Jahr. Eine solche Steigerungsrate gab es zuletzt 1996. Im gleichen Zeitraum legten die Verbraucherpreise um 2,4 Prozent zu<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1375030&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell&amp;em_ivw=fr_wirstart&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">FR<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2008\/07\/PD08__272__622,templateId=renderPrint.psml\">Destais<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Was soll diese Jubelmeldung! Real geht es um eine Erh&ouml;hung von 1,1 Prozent, wobei das Amt selbst einr&auml;umt, dass seit Februar die Tarifverdienste im Durchschnitt lediglich um 0,7 % stiegen. Ber&uuml;cksichtigt man die j&uuml;ngsten Preisentwicklungen, so bleibt  real fast nichts mehr &uuml;brig &uuml;brig. Das Statistische Bundesamt  meldet  gegen&uuml;ber Juli 2007 voraussichtlich einen Preisanstieg  um 3,3%. Dies ist der st&auml;rkste Preisanstieg seit Dezember 1993. Zur Berichterstattung einer Zeitung geh&ouml;rt auch der Hinweis, dass der Grad der Tarifbindung in den vergangenen Jahren stetig zur&uuml;ckgegangen ist, d.h. mehr als ein Drittel der Arbeitnehmer kommen nicht in den Genuss eines Tarifvertrags. <\/em><\/p>\n<p><em>Dazu passt:<\/em><\/p>\n<p><strong>Verbraucherpreise Juli 2008: Voraussichtlich + 3,3% gegen&uuml;ber Juli 2007<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2008\/07\/PD08__274__611,templateId=renderPrint.psml\">Statistisches Bundesamt<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Niedrigl&ouml;hne kosten Staat Milliarden<\/strong><br>\nZuzahlungen an Arbeitnehmer zur Sicherung des Existenzminimums kosten den Staat j&auml;hrlich Milliardenbetr&auml;ge. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat erstmals errechnet, dass allein f&uuml;r Vollzeitbesch&auml;ftigte die Unterst&uuml;tzung mit Hartz-IV-Leistungen bereits mit &uuml;ber zwei Milliarden Euro zu Buche schl&auml;gt. Rechne man noch die aufstockenden Leistungen hinzu, die dar&uuml;ber hinaus auch an Teilzeitbesch&auml;ftigte gezahlt werden, m&uuml;sse der Staat rund 4,4 Milliarden Euro pro Jahr zahlen. Zwar gab es im Zeitraum von 2005 bis Ende 2007 ein F&uuml;nftel weniger arbeitslose Hartz-IV-Empf&auml;nger, jedoch stieg gleichzeitig die Zahl derjenigen, die trotz Arbeit auf Hartz IV angewiesen waren. Laut DGB wuchs die Zahl der Aufstocker, die einem Minijob nachgingen, um rund 28 Prozent. Au&szlig;erdem stieg der Anteil der Hartz-IV-Empf&auml;nger, deren Bruttoverdienst zwischen 400 und 800 Euro betrug in diesem Zeitraum mit knapp 56 Prozent um fast das Doppelte. Auch die Zahl der Aufstocker mit mehr als 800 Euro Einkommen im Monat stieg mit fast 40 Prozent gravierend an.<br>\nBerliner Zeitung<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/archiv\/.bin\/dump.fcgi\/2008\/0729\/wirtschaft\/0034\/index.html\">Berlin-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Subventionierte L&ouml;hne in H&ouml;he von weit &uuml;ber 4 Milliarden gleichzeitig Steuersenkungen von &uuml;ber 5 Milliarden, da muss doch die Wirtschaft richtig wachsen! <\/em><\/p>\n<p><em>Dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Gerhard Bosch: Qualifikation ist kein Allheilmittel gegen Armut<\/strong><br>\nAus meiner Sicht f&uuml;hrt der ausgeweitete Niedriglohnsektor zu einer Polarisierung der Gesellschaft, die es auch mit sich bringt, dass in manchen Bereichen der Wirtschaft nicht mehr in gute Arbeitsorganisation und technische Innovationen investiert wird. Wir haben zudem 1,3 Millionen Menschen, die ihren Lohn mit Hartz IV aufstocken m&uuml;ssen. Ich finde es geradezu gespenstisch, wie im konservativen Lager das auch noch begr&uuml;&szlig;t wird. Es macht schon einen Unterschied, ob wir eine Gesellschaft von Sozialhilfeempf&auml;ngern sind oder von autonomen B&uuml;rgern, die in der Lage sind, ihr Geld selber zu verdienen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nn-online.de\/artikel.asp?art=857816&amp;kat=3\">N&uuml;rnberger Nachrichten<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Arbeitsmarktpolitik nicht auf Ein-Euro-Jobs reduzieren<\/strong><br>\n&ldquo;Die Volkssolidarit&auml;t lehnt eine Reduzierung arbeitsmarktpolitischer Ma&szlig;nahmen f&uuml;r Langzeitarbeitslose auf Ein-Euro-Jobs entschieden ab. Wir fordern eine Arbeitsmarktpolitik, die Perspektiven f&uuml;r Langzeitarbeitslose er&ouml;ffnet und sie nicht auf das Abstellgleis schiebt.&rdquo; Das erkl&auml;rte der Pr&auml;sident der Volkssolidarit&auml;t, Prof. Dr. Gunnar Winkler, am Dienstag in Berlin zu Presseberichten, denen zufolge die Bundesregierung plane, die Arbeitsbeschaffungsma&szlig;nahmen (ABM) im Rechtskreis des Sozialgesetzbuchs II (&sect; 16, Absatz 1) k&uuml;nftig abzuschaffen. Der Verbandspr&auml;sident warnte davor, angesichts positiver Ergebnisse im ersten Arbeitsmarkt eine Neuordnung bestehender Instrumente zu betreiben, die Langzeitarbeitslosen keine andere Perspektive als Ein-Euro-Jobs einr&auml;ume, den Druck auf die Betroffenen verst&auml;rke, Sanktionen ausweite und Rechtsmittel beschneide.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.volkssolidaritaet.de\/cms\/Presse+_+Medien\/Presse+aktuell\/Arbeitsmarktpolitik+nicht+auf+Ein_Euro_Jobs+reduzieren+.html\">Volkssolidarit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><strong>Lufthansa steigert Gewinn trotz Energiekrise<\/strong><br>\nLufthansa trotzt der Energiekrise: Der deutsche Luftgigant hat seine Gewinne im ersten Halbjahr massiv gesteigert &ndash; dabei ist der &Ouml;lpreis seit Jahresbeginn explodiert. Den Arbeitskampf mit Ver.di d&uuml;rfte das weiter versch&auml;rfen. Die Gesch&auml;fte gehen gut: Die Deutsche Lufthansa hat im ersten Halbjahr 2008 Umsatz und operatives Ergebnis deutlich gesteigert. Die Erl&ouml;se kletterten von 10,1 Milliarden auf 12,1 Milliarden Euro, das Ergebnis von 486 Millionen auf 705 Millionen Euro, teilte Deutschlands gr&ouml;&szlig;te Fluggesellschaft mit.\n<p>Das gute Konzernergebnis d&uuml;rfte den Arbeitskampf zus&auml;tzlich belasten. Bereits am Montag sagte Ver.di-Bundesvorstand Harald Reutter SPIEGEL ONLINE, man m&uuml;sse &ldquo;in gl&auml;nzenden Zeiten auch daf&uuml;r sorgen, dass die Lufthansa-Arbeiter eine angemessene Lohnerh&ouml;hung erhalten&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,568924,00.html\">SPIEGEL<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.A.:<\/strong> Ein sch&ouml;ner Satz des SPIEGEL: &ldquo;Das gute Konzernergebnis d&uuml;rfte den Arbeitskampf zus&auml;tzlich belasten.&rdquo; Mit anderen Worten, weil nach einem Jahr mit Rekordprofiten ein weiteres hervorragendes Jahr &ldquo;droht&rdquo;, ist es ganz sch&ouml;n schwer, gegen eine  Lohnerh&ouml;hung zu argumentieren und Ver.di PR-m&auml;&szlig;ig in die Schranken zu weisen. Und nicht etwa: &ldquo;Das gute Konzernergebnis f&uuml;hrt zu einem schnellen Ende des Arbeitskampfes, weil genug Geld zum Verteilen da ist.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gm&uuml;nder Ersatzkasse bietet bald Zusatzversicherungen der Debeka<\/strong><br>\nK&uuml;nftig vertreibt die Gm&uuml;nder Ersatzkasse (GEK) private Krankenzusatztarife der Debeka. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung haben die Vorstandschefs beider Unternehmen bereits unterzeichnet. Mit der Zusammenarbeit wollen sich beide Unternehmen f&uuml;r das System aus gesetzlicher und privater Krankenversicherung einsetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.all4finance.de\/index.php;do=show\/site=vm\/sid=a7948d84af38e282f376d5d1174b67e3\/alloc=195\/id=9945\">Versicherungsmagazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Hier wird schon mal das duale System bei der Krankenversicherung vorweggenommen. Wie bei der Rentenversicherung: Grundsicherung f&uuml;r das Notd&uuml;rftigste durch die gesetzliche Krankenkasse, alles dar&uuml;ber hinaus wird privat versichert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Angeblich neutrale Consulting-Agentur soll PPP-Projekte vorantreiben <\/strong><br>\nDas globalisierungskritische Netzwerk Attac kritisiert die Pl&auml;ne der Bundesregierung, die Gr&uuml;ndung von &Ouml;ffentlich-Privaten Partnerschaften (Public Private Partnerships \/ PPP) in Deutschland weiter voranzutreiben. Derzeit gr&uuml;ndet das Bundesfinanzministerium im Auftrag der Bundesregierung die &ldquo;Partnerschaften Deutschland Gesellschaft&rdquo; (PDG), eine Consulting-Agentur, die Kommunen, Bundesl&auml;nder, Anstalten des &ouml;ffentlichen Rechts sowie den Bund angeblich neutral &uuml;ber PPP-Projekte beraten soll. &ldquo;Tats&auml;chlich kann von neutraler Beratung keine Rede sein&rdquo;, betonte Werner R&uuml;gemer, Privatisierungsexperte im Wissenschaftlichen Beirat von Attac und Autor des Buches &ldquo;Heuschrecken im &ouml;ffentlichen Raum: Public Private Partnership &ndash; Anatomie eines globalen Finanzinstruments&rdquo;. So soll die PDG gem&auml;&szlig; den Vorgaben des Finanzministeriums den PPP-Anteil an den Investitionen der &ouml;ffentlichen Hand nach dem Vorbild Gro&szlig;britanniens bundesweit um 15 Prozent steigern. Zudem wird die PDG als &ouml;ffentlich-private Aktiengesellschaft gegr&uuml;ndet: 49,9 Prozent der Anteile sollen private Investoren &uuml;bernehmen. Knapp die H&auml;lfte (45 Prozent) der privaten &ldquo;Lose&rdquo; sind der Finanzwirtschaft vorbehalten, der Rest verteilt sich auf die Branchen &ldquo;Berater und Planer&rdquo; und &ldquo;Einrichtung und Betrieb&rdquo;. &ldquo;In der angeblich so neutralen Beratungsgesellschaft werden also jene Unternehmen sitzen, die selbst das gr&ouml;&szlig;te Eigeninteresse an den PPP-Projekten haben und von ihnen profitieren wollen&rdquo;, stellte Werner R&uuml;gemer fest.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/aktuell\/presse\/detailsicht\/datum\/2008\/07\/29\/angeblich-neutrale-consulting-agentur-soll-ppp-projekte-vorantreiben\/?cHash=3f8f2657e6\">Attac<\/a><\/li>\n<li><strong>Transnet laufen Mitglieder davon<\/strong><br>\nErst geht der Chef, dann der Kollege: 1.000 Mitglieder wollen aus der Bahngewerkschaft Transnet austreten, nachdem Vorsitzender Hansen in den Vorstand der Bahn wechselte. Der &uuml;berraschende Wechsel des ehemaligen Vorsitzenden der Bahngewerkschaft Transnet, Norbert Hansen, auf den Posten des Personaldirektors der Deutschen Bahn AG f&uuml;hrt zu Massenaustritten bei der Gewerkschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/transnet-laufen-mitglieder-davon\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Porsche und Lafontaine zanken &uuml;ber Wiedeking-Sal&auml;r<\/strong><br>\nNeuer Streit &uuml;ber Spitzengeh&auml;lter: Die Jahresbez&uuml;ge von Porsche-Chef Wiedeking k&ouml;nnten auf mehr als hundert Millionen Euro steigen &ndash; und die Linkspartei sch&auml;umt. Parteichef Lafontaine verlangt eine Begrenzung der Managerbezahlung. Porsche findet das skandal&ouml;s.\n<p>Berlin &ndash; Angesichts des neuen Rekord-Jahreseinkommens von m&ouml;glicherweise rund hundert Millionen Euro f&uuml;r Porsche-Chef Wendelin Wiedeking hat die Linkspartei einmal mehr die Begrenzung von Managergeh&auml;ltern gefordert. Die Gro&szlig;e Koalition sei &ldquo;unf&auml;hig, diesem schamlosen Treiben der Manager-Selbstbedienung ein Ende zu setzen. Sie ist zu sehr mit den Spitzenmanagern verbandelt&rdquo;, sagte Linkspartei-Chef Oskar Lafontaine der &ldquo;Berliner Zeitung&rdquo;.<\/p>\n<p>Die Linke wolle Managergeh&auml;lter auf das Zwanzigfache des Durchschnittverdienstes begrenzen, so wie es in Japan &uuml;blich sei. &ldquo;Wenn die Bundesregierung davor zur&uuml;ckschreckt, sollte sie wenigstens den anderen Vorschlag der Linken aufgreifen und den Spitzensteuersatz f&uuml;r Einkommen oberhalb von 600.000 Euro drastisch erh&ouml;hen&rdquo;, forderte Lafontaine.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,568670,00.html\">SPIEGEL<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Sarrazin: Leute, zieht Euch warm an!<\/strong><br>\nZu hohe Energiekosten? Berlins Finanzsenator Sarrazin hat einen neuen Ratschlag f&uuml;r alle Hartz-IV-Empf&auml;nger: Einfach im Winterhalbjahr drinnen dicke Pullis tragen. Auch der junge Thilo musste &uuml;brigens unter K&auml;lte leiden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/Thilo-Sarrazin;art270,2581605\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Ach, wenn man sich gegen Sarrazins soziale K&auml;lte doch mit einem Pulli sch&uuml;tzen k&ouml;nnte. <\/em><\/p>\n<p><em>Dazu passt:<\/em><\/p>\n<p><strong>Hoher &Ouml;lpreis verhilft BP zu Gewinnsprung im zweiten Quartal<\/strong><br>\nDer britische BP-Konzern hat dank des hohen &Ouml;lpreises seinen Gewinn deutlicher gesteigert als erwartet. Im zweiten Quartal sei der &Uuml;berschuss um sechs Prozent auf 6,85 Milliarden Dollar gestiegen, teilte der Konzern am Dienstag mit. Eine einmalige Aufwendung herausgerechnet habe der Konzern sogar 8,63 Milliarden Dollar verdient. Analysten hatten durchschnittlich mit 7,7 Milliarden Dollar gerechnet.<br>\nDer Kurs der BP-Aktie legte nach der Vorlage der Zahlen um 1,8 Prozent zu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.reuters.com\/article\/topNews\/idDEBUC92908020080729\">Reuters<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Die einen frieren, die anderen gewinnen.<\/em><\/p>\n<p>Aus gegebenem Anlass schrieb uns unser Leser C.D.: Die M&auml;r von der vollen Heizkostenerstattung f&uuml;r Hartz IV Empf&auml;nger scheint einfach nicht ausrottbar. <\/p>\n<p>Deshalb noch einmal:<\/p>\n<p>Es wird nur eine Heizkostenpauschale gezahlt!<br>\nDiese Pauschale betr&auml;gt z.B. im Landkreis Salzwedel f&uuml;r einen 2 Personenhaushalt gerade mal 360 Euro im Jahr.<\/p><\/li>\n<li><strong>Klassenspezifischer Habitus und der Zugang zur Wirtschaftselite<\/strong><br>\nDie au&szlig;erordentlich hohe und im Zeitverlauf sogar noch zunehmende Selektivit&auml;t in der sozialen Rekrutierung der deutschen Wirtschaftselite hat eine wesentliche Ursache. F&uuml;r die Besetzung von F&uuml;hrungspositionen in der deutschen Wirtschaft ist nicht, wie von ihren Repr&auml;sentanten immer wieder betont wird, die Leistung ausschlaggebend, sondern der klassenspezifische Habitus der Kandidaten. Die f&uuml;r die Auswahl zust&auml;ndigen Eigent&uuml;mer, Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder oder sonstigen Vertreter der Unternehmensf&uuml;hrungen suchen im Kern jemanden, der ihnen in Pers&ouml;nlichkeit und Werdegang &auml;hnelt. Zwar m&uuml;ssen auch die Leistung und der Bildungsabschluss1 stimmen &ndash; abgesehen von Ausnahmef&auml;llen, die vor allem in Eigent&uuml;merfamilien immer wieder vorkommen, schaffen es die ber&uuml;hmten &bdquo;Nieten in Nadelstreifen&ldquo; nur sehr selten in Toppositionen &ndash;, entscheidend aber sind sie nicht. Ginge es nur oder zumindest ganz &uuml;berwiegend nach Leistung und Noten, dann w&auml;re die gro&szlig;e Dominanz der Kinder aus den &bdquo;besseren Kreisen&ldquo; in den Chefetagen nicht zu erkl&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/mhn_muenster.pdf\">Michael Hartmann Fachbereich Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften TU Darmstadt [PDF &ndash; 112 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Bildungsforscher Dohmen: L&auml;nder ohne Studiengeb&uuml;hren verzeichnen mehr Studienanf&auml;nger<\/strong><br>\nLaut Statistischem Bundesamt gibt es immer mehr Schulabg&auml;nger, die die Hochschulreife erwerben. Gleichzeitig jedoch geht die Zahl der Studienanf&auml;nger zur&uuml;ck. Nach Ansicht von Dieter Dohmen vom Forschungsinstitut f&uuml;r Bildungs- und Sozial&ouml;konomie ist dabei auffallend, dass die Studienanf&auml;ngerzahlen vor allem in den L&auml;ndern gesunken sind, in denen Studiengeb&uuml;hren verlangt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/campus\/823709\/\">DLF<\/a><\/li>\n<li><strong>Hochschulen sollen Zulassung vereinheitlichen<\/strong><br>\nAngesichts der sinkenden Studienanf&auml;ngerzahlen verlangt die SPD-Bildungspolitikerin Ulla Burchardt bundesweit einheitliche Zulassungsstandards an den Hochschulen. Daf&uuml;r m&uuml;sse Bildungsministerin Annette Schavan sorgen, sagte sie dem &ldquo;Hamburger Abendblatt&rdquo;. &ldquo;Die Aufnahmeprozeduren und Kriterien m&uuml;ssen schnellstens einheitlich geregelt werden. Derzeit tobt in Deutschland der B&uuml;rokratieb&auml;r, da jede Hochschule ihr eigenes S&uuml;ppchen kocht.&rdquo;<br>\n Dass zwischen 2003 und 2007 die Studienanf&auml;ngerzahl um f&uuml;nf Prozent gesunken sei, w&auml;hrend die Zahl der Schulabg&auml;nger mit Abitur oder Fachhochschulreife um 17 Prozent zugenommen habe, sei ein Warnsignal, sagte Burchardt. Das Durcheinander an Regelungen bei der Einschreibung sei seit Inkrafttreten des neuen Studentenauswahlrechts der Hochschulen kaum noch zu durchschauen und schrecke potenzielle Studienanf&auml;nger ab.<br>\nGeb&uuml;hren als H&uuml;rden<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/nachrichten.t-online.de\/c\/15\/73\/67\/58\/15736758.html\">T-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Schon kurze Zeit nachdem &uuml;ber die ZVS nur noch ein geringer Teil der Studienpl&auml;tze verteilt wird, haben wir wieder das Chaos erreicht, das vor der Gr&uuml;ndung dieser Verteilagentur bestand: Mehrfachbewerbungen, Nachr&uuml;ckverfahren, unbesetzte Studienpl&auml;tze. Erg&auml;nzung J.A: Die Forderungen der SPD-Politikerin m&ouml;gen ja alle richtig sein, aber warum wurde dann die ZVS kastriert? Warum hat die Gro&szlig;e Koalition das HRG abgeschafft? Warum hat die SPD mit der F&ouml;deralismusreform f&uuml;r den Bildungsprovinzialismus gestimmt?  <\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: <\/p>\n<ul>\n<li>Zum Scheitern der Welthandelsrunde<\/li>\n<li>St&auml;rkster Anstieg der Tarifverdienste seit zw&ouml;lf Jahren &ndash; st&auml;rkster Preisanstieg seit 15 Jahren<\/li>\n<li>Niedrigl&ouml;hne kosten Staat Milliarden<\/li>\n<li>Arbeitsmarktpolitik nicht auf Ein-Euro-Jobs reduzieren<\/li>\n<li>Lufthansa steigert Gewinn trotz Energiekrise<\/li>\n<li>Wegen Hansen: Transnet laufen Mitglieder davon<\/li>\n<li>Sarrazin: Pulli statt Erh&ouml;hung des Heizkostenzuschusses<\/li>\n<li>Hoher &Ouml;lpreis verhilft BP zu<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3369\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3369","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3369","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3369"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3369\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3369"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3369"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3369"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}