{"id":33704,"date":"2016-06-08T08:27:11","date_gmt":"2016-06-08T06:27:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33704"},"modified":"2016-06-08T08:27:11","modified_gmt":"2016-06-08T06:27:11","slug":"hinweise-des-tages-2640","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33704","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33704#h01\">&bdquo;Nicht der Mandela des Ostens&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33704#h02\">Luxemburg: Parlament will Ceta aufschieben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33704#h03\">Unsere Superreichen &ndash; noch reicher als gedacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33704#h04\">Der neue NATO-Oberkommandierende fordert: Die NATO soll der Ukraine Waffen liefern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33704#h05\">Milit&auml;r-Man&ouml;ver Anakonda ist brandgef&auml;hrlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33704#h06\">Europa k&auml;mpft um qualifizierte Zuwanderer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33704#h07\">Br&uuml;ssel schafft die Fluchtursachen von morgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33704#h08\">Privatstiftungen: Keine Rede von Gemeinn&uuml;tzigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33704#h09\">Riester geht scheinbar endg&uuml;ltig die Puste aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33704#h10\">Immer mehr Senioren arbeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33704#h11\">BND-Reform: Selbstherrliche &Uuml;berwachung soll Gesetz werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33704#h12\">Bilderberger verteidigt Geheim-Konferenz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33704#h13\">Glenn Greenwald: Perfect End to Democratic Primary: Anonymous Super-Delegates Declare Winner Through Media<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33704#h14\">Merkel ist die M&auml;chtigste<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33704#h15\">Die Glaubw&uuml;rdigkeit des Sigmar Gabriel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33704#h16\">Gaucks Amtsverzicht: &bdquo;Die SPD k&ouml;nnte ein Signal setzen&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&bdquo;Nicht der Mandela des Ostens&ldquo;<\/strong><br>\nDer Autor Ingo Schulze sieht Joachim Gaucks Amtszeit als Bundespr&auml;sident kritisch. Ihm habe beispielsweise immer missfallen, &ldquo;dass er f&uuml;r sich in Anspruch genommen hat: Er ist der B&uuml;rgerrechtler. Und das war er ja nun erwiesenerma&szlig;en nicht. Er war im Herbst &rsquo;89 mutig und gut. Aber vorher war er kein B&uuml;rgerrechtler. Und da w&auml;re es manchmal ganz gut gewesen zu sagen: &lsquo;Ich war nicht der Mandela des Ostens'&rdquo;. Sehr &uuml;bel nehme er Gauck bis heute, dass dieser, als damaliger Chef der Gauck-Beh&ouml;rde f&uuml;r die Aufarbeitung der Stasi-Unterlagen, Vorw&uuml;rfe gegen den Schriftsteller Stefan Heym ausgerechnet einen Tag vor dessen Rede im Bundestag ver&ouml;ffentlicht habe. Die Vorw&uuml;rfe, ein Stasi-Spitzel gewesen zu sein, wurden sp&auml;ter fallen gelassen. Ausgerechnet einem Mann wie Heym &ndash; als Jude in die USA gefl&uuml;chtet und sp&auml;ter, nach seiner R&uuml;ckkehr, in der DDR als Dissident Repressalien ausgesetzt &ndash; so zu behandeln, sei &ldquo;weit unter der G&uuml;rtellinie&rdquo;. Die idealisierte Darstellung Gaucks von vielen Seiten st&ouml;re ihn auch deshalb, weil Gauck kein Verfolgter des DDR-Regimes gewesen sei und als Pfarrer in Rostock sogar Privilegien genossen habe. Problematisch finde er den Freiheitsbegriff, den Gauck zu Beginn seiner Amtszeit und auch in einem Buch formuliert habe. Allerdings, r&auml;umte Schulze ein, habe er eine gute Figur gemacht, als es darum gegangen sei, sich deutlich gegen Rassismus und Nationalismus zu positionieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/schriftsteller-schulze-ueber-bundespraesident-gauck-nicht.1013.de.html?dram:article_id=356409\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> &bdquo;Die Antikapitalismusdebatte ist uns&auml;glich albern&ldquo;.<\/em><br>\n<em>&bdquo;Die deutsche Neigung zu Hysterie und Angst ist abscheulich.&ldquo;<\/em><br>\n<em>&bdquo;Dass es wieder deutsche Gefallene gibt, ist f&uuml;r unsere gl&uuml;cksichtige Gesellschaft schwer zu ertragen&ldquo;<\/em><br>\n<em>&bdquo;Eine funktionierende Demokratie erfordert auch Einsatz, Aufmerksamkeit, Mut und manchmal auch das &Auml;u&szlig;erste, was ein Mensch geben kann: das Leben, das eigene Leben&ldquo;<\/em><br>\n<em>&bdquo;Ich finde es t&ouml;richt und geschichtsvergessen, wenn der Protest gegen Sozialreformen unter dem Titel Montagsdemonstration stattfindet.&rdquo;<\/em><br>\n<em>&bdquo;Ich finde den Einsatz nicht gut, aber ertr&auml;glich und gerechtfertigt.&rdquo; (zum Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr)<\/em><br>\n<em>&bdquo;Und in diesem Kampf f&uuml;r Menschenrechte oder f&uuml;r das &Uuml;berleben unschuldiger Menschen ist es manchmal erforderlich, auch zu den Waffen zu greifen.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p><em>Dies alles sind Zitate von Joachim Gauck. Nein, er ist wahrlich kein &bdquo;Mandela des Ostens&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Luxemburg: Parlament will Ceta aufschieben<\/strong><br>\nDie Abgeordneten der luxemburgischen Kammer haben die Regierung aufgefordert, das Handelsabkommen erst einmal nicht anzunehmen. F&uuml;r die EU ist das ein R&uuml;ckschlag. Das erste nationale Parlament hat es gewagt: Die luxemburgische Kammer hat die eigene Regierung fast einstimmig aufgefordert, dem europ&auml;isch-kanadischen Handelsabkommen Ceta erst einmal nicht zuzustimmen. Die Resolution, f&uuml;r die 58 von 60 Abgeordneten bei zwei Enthaltungen stimmten, ist zwar nicht rechtlich aber politisch bindend. Der luxemburgische Au&szlig;enminister Jean Asselborn bedankte sich prompt f&uuml;r den &ldquo;konstruktiven Beitrag&rdquo;. F&uuml;r die EU-Kommission ist der Beschluss ein schwerer R&uuml;ckschlag. Sie will Ceta m&ouml;glichst bald von den Mitgliedsstaaten absegnen lassen. Denn das Abkommen gilt in einigen Teilen als Vorlage f&uuml;r das umstrittene europ&auml;isch-amerikanische Handelsabkommen TTIP. Vor allem die Regeln zum besonderen Schutz von Investoren, die die Kommission nachtr&auml;glich in den Vertragstext verhandelt hat, sollen Modellwirkung haben. Genau die aber st&ouml;ren nun die Abgeordneten. Sie halten beispielsweise die Unabh&auml;ngigkeit der Richter in solchen Schiedsstellen f&uuml;r nicht ausreichend garantiert &ndash; und berufen sich in ihrer Kritik auf den Deutschen und den Europ&auml;ischen Richterbund. Diese beiden Organisationen hatten den Investitionsschutz in der Vergangenheit scharf kritisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2016-06\/luxemburg-ceta-parlament-kammer-handelsabkommen-verzoegerung\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ausnahmsweise mal gute Nachrichten aus Luxemburg.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Unsere Superreichen &ndash; noch reicher als gedacht<\/strong><br>\nBesonders wohlhabende Menschen reden nicht gerne &uuml;ber ihre Reicht&uuml;mer. Wie eine EZB-Studie belegt, wird ihr Verm&ouml;gen deshalb in Untersuchungen systematisch untersch&auml;tzt. Das f&uuml;hrt zu Problemen. (&hellip;) &bdquo;Die Finanzverm&ouml;gen und realen Verm&ouml;gensanteile der reichsten ein Prozent sind deutlich h&ouml;her als Umfragedaten vermuten lassen&ldquo;, hei&szlig;t es darin. Im M&auml;rz hat die Bundesbank aktuelle Umfragedaten f&uuml;r Deutschland pr&auml;sentiert. Dabei zeigte sich, dass die Verm&ouml;gensungleichheit ist in Deutschland gr&ouml;&szlig;er ist als in anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern &ndash; und sich verst&auml;rkt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/vorsorge\/altersvorsorge-sparen\/vermoegen-unsere-superreichen-noch-reicher-als-gedacht\/13643226.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Der Ansatz, Daten aus der Forbes Liste zu nehmen, ist nicht schlecht, aber leider gehen die Autoren zu viele Kompromisse ein, da sie vergleichbare Daten haben wollen. Dies betrifft zum Einen die Forbes Liste selbst, die schlichtweg viel zu wenig &bdquo;Superreiche&ldquo; enth&auml;lt und zum anderen aber auch die HFC-Studie der EZB, deren Qualit&auml;t ebenfalls nur als &bdquo;befriedigend&ldquo; zu bewerten ist. Vergleichsweise gute Daten gibt es f&uuml;r Deutschland vom SOEP des DIW und auch die Top 500 des Manager Magazins eignet sich viel besser als die Forbes Liste &hellip; nur, dass diese Datenquellen rein national sind und daher nicht vergleichbar mit anderen Nationen. Wenn man die Daten des SOEP und der Top 500 des Manager Magazins auf Deutschland anwendet, so wie ich es in meinem Buch &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.westendverlag.de\/buecher-themen\/programm\/wem-gehoert-deutschland-jens-berger.html#.V1ajAWOYaRg\">Wem geh&ouml;rt Deutschland?<\/a>&ldquo; getan habe, kommt man &uuml;brigens auf gigantische 44,7% des Volksverm&ouml;gens, die dem obersten Prozent der Verteilungsskala geh&ouml;ren. Auch wenn Deutschland hier in Europa sicher einen negativen Spitzenplatz hat, d&uuml;rften auch die anderen genannten L&auml;nder bei einem vergleichbaren Datenpool deutlich h&ouml;here Ungleichverteilungen aufweisen. Die nationalen, supra- und internationalen Beh&ouml;rden wissen schon, warum die Verm&ouml;gensgr&ouml;&szlig;en in keinem Land der Welt pr&auml;zise erhoben werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der neue NATO-Oberkommandierende fordert: Die NATO soll der Ukraine Waffen liefern<\/strong><br>\nNach einer wenig beachteten kleinen Meldung, die gro&szlig;e Auswirkungen auf die geopolitische Landschaft haben k&ouml;nnte, will Curtis Scaparrotti, der General der U.S. Army und der neue Oberkommandierende der NATO ist, die in der Ostukraine in K&auml;mpfe mit prorussischen Separatisten verwickelten ukrainischen Streitkr&auml;fte von der NATO mit Waffen beliefern lassen. Das d&uuml;rfte den Kreml ver&auml;rgern und die ohnehin schon gest&ouml;rten Beziehungen zwischen den USA und Russland weiter verschlechtern.<br>\nOriginalartikel: <a href=\"http:\/\/www.washingtontimes.com\/news\/2016\/may\/4\/l-todd-wood-new-nato-supreme-allied-commander-alli\/\">The Washington Times<\/a><br>\n&Uuml;bersetzung von <a href=\"http:\/\/www.luftpost-kl.de\/luftpost-archiv\/LP_16\/LP07016_060616.pdf\">&ldquo;Luftpost &ndash; Friedenspolitische Mitteilungen aus der US-Milit&auml;rregion Kaiserlautern\/Ramstein&ldquo;<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Milit&auml;r-Man&ouml;ver Anakonda ist brandgef&auml;hrlich<\/strong><br>\n&ldquo;Mehr als 25.000 Soldaten in Osteuropa zu aktivieren, ist brandgef&auml;hrlich und Anlass zu ernster Sorge&rdquo;, erkl&auml;rt der europapolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE, Andrej Hunko, zum Man&ouml;ver &ldquo;Anakonda&rdquo; verschiedener NATO-Staaten, das heute in Polen beginnen soll. Hunko weiter: &ldquo;Ausgerechnet in dieser konfrontativen Situation und direkt vor dem NATO-Gipfel in Warschau eines der gr&ouml;&szlig;ten Milit&auml;rman&ouml;ver vor der Haust&uuml;r Russlands abzuhalten, ist eine v&ouml;llig unn&ouml;tige Provokation. Leider reiht sich diese in eine Kette der Eskalation ein, die bedrohliche Ausma&szlig;e annimmt.Wir brauchen endlich Schritte der Deeskalation gegen&uuml;ber Russland, Kooperation statt Konfrontation und Dialog statt Sanktionen. Milit&auml;rische Auseinandersetzungen zwischen NATO und Russland m&uuml;ssen mit allen Kr&auml;ften vermieden werden. Das Anakonda-Man&ouml;ver ist ein gef&auml;hrlicher Schritt in die falsche Richtung.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/militaer-manoever-anakonda-brandgefaehrlich\/\">Die Linke im Bundestag<\/a>\n<p><strong>Dazu: Putin kritisiert Nato-Man&ouml;ver in Polen<\/strong><br>\n31.000 Soldaten der Nato und verb&uuml;ndeter L&auml;nder proben den Verteidigungsfall in Polen. Russland kritisiert das sogenannte Anakonda-Man&ouml;ver und das mangelnde Vertrauen. Russland hat das gro&szlig; angelegte Milit&auml;rman&ouml;ver Anakonda 2016 in Polen scharf kritisiert. Die &Uuml;bung trage nicht dazu bei, eine Atmosph&auml;re von Vertrauen und Sicherheit zu schaffen, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow. Es gebe ein Vertrauensdefizit im Verh&auml;ltnis zum Westen. An der Milit&auml;r&uuml;bung unter polnischer F&uuml;hrung nehmen neben Nato-Truppen Soldaten aus Partnerl&auml;ndern wie Schweden, Georgien und der Ukraine teil. Insgesamt proben dabei mehr als 31.000 Soldaten aus 24 L&auml;ndern den Verteidigungsfall. Seit 2006 wird alle zwei Jahre in Polen unter dem Motto Anakonda trainiert. Zum Auftakt des Man&ouml;vers sollen 2.000 polnische, britische und US-amerikanische Fallschirmj&auml;ger bei Toru&#324; abspringen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2016-06\/anakonda-polen-wladimir-putin-nato\">Zeit Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Europa k&auml;mpft um qualifizierte Zuwanderer<\/strong><br>\nAmerika und Australien locken mehr Migranten mit Uni-Abschluss an. Deshalb will Br&uuml;ssel die Regeln f&uuml;r die Blue Card deutlich lockern &ndash; sogar f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge. [&hellip;] Um die EU attraktiver zu machen, will die Kommission vor allem die Zugangsvoraussetzungen senken. Bewerber sollen nur noch einen Arbeitsvertrag vorlegen m&uuml;ssen, der eine Laufzeit von mindestens sechs Monaten hat, bisher waren es zw&ouml;lf Monate. Der Inhaber der Blue Card soll sich nach drei statt f&uuml;nf Jahren um ein dauerhaftes Bleiberecht bewerben k&ouml;nnen. Auch der Familiennachzug f&uuml;r Hochqualifizierte soll erleichtert werden. Vor allem aber will die Kommission die Einkommensgrenzen f&uuml;r den Erwerb der Blue Card senken. Bisher m&uuml;ssen Fachkr&auml;fte aus Nicht-EU-Staaten mindestens das Anderthalbfache des durchschnittlichen Einkommens im betroffenen EU-Staat verdienen. Nun sollen die EU-Staaten diese Schwelle im Extremfall, sprich f&uuml;r sehr junge Fachkr&auml;fte und bei hohem Fachkr&auml;ftemangel, auf 80 Prozent des Referenzeinkommens begrenzen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/eu-will-voraussetzungen-fuer-blue-card-lockern-14274287.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der v&ouml;llige Irrsinn. Wo, um Gottes Willen, soll ein Fachkr&auml;ftemangel in der EU bestehen bei Jugend-Arbeitslosenraten von 30, 40, teilweise &uuml;ber 50%, w&auml;hrend hochqualifizierte Absolventen teilweise f&uuml;r 800 Euro im Monat befristet im Supermarkt jobben? Und was bedeutet eine Senkung des &ldquo;Referenzeinkommen&rdquo;, noch mehr Lohndumping als bisher schon? Wieso werden ausgerechnet bei &ldquo;hohem Fachkr&auml;ftemangel&rdquo;, in einer Marktwirtschaft erkennbar an steigenden Geh&auml;ltern (die es in der EU nirgendwo gibt), die Geh&auml;lter besonders tief gesenkt? Und im Gesundheitsbereich, wo laut EU 1 Million Fachkr&auml;fte fehlen (meine Behauptung: wegen der unterirdischen Arbeitsbedingungen, viele Stunden f&uuml;r viel zu wenig Geld), sollen die Arbeitsbedingungen weiter auf diesem schlimmen Niveau festgeschrieben werden? Was hat das eigentlich alles mit dem von der EU so verg&ouml;tterten Marktwirtschaft zu tun? Im &Uuml;brigen ist die &Uuml;berschrift Quatsch. Richtig w&auml;re in etwa &ldquo;die EU-Arbeitgeber lobbyieren f&uuml;r noch niedrigere L&ouml;hne&rdquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Br&uuml;ssel schafft die Fluchtursachen von morgen<\/strong><br>\nDie EU-Kommission setzt in der Migrationspolitik auf die Zusammenarbeit mit Autokraten und Diktatoren. Im Zentrum steht das Prinzip: Geld gegen Fl&uuml;chtlinge.<br>\nDimitris Avramopoulos war ehrlich. &bdquo;Wir k&ouml;nnen positive und negative Anreize bieten&ldquo;, sagte der EU-Innenkommissar am Dienstag und legte den neuen Migrationspakt vor. Die EU will in der Fl&uuml;chtlingskrise st&auml;rker mit Herkunfts- und Transitl&auml;ndern zusammenarbeiten. Es geht um Fluchtwege, politische Ausreden und das Motto: fordern und f&ouml;rdern. Wer kooperiert, etwa bei der Aufnahme von abgelehnten Asylbewerbern, wird belohnt &ndash; mit Entwicklungshilfe oder Handelserleichterungen. Wer sich verweigert, muss Sanktionen bef&uuml;rchten. Die Kernpunkte des Vorschlags, &uuml;ber den die Staats- und Regierungschefs auf ihrem Gipfel am 28. und 29. Juni in Br&uuml;ssel beraten:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/flucht-und-zuwanderung\/migration--bruessel-schafft-die-fluchtursachen-von-morgen-,24931854,34337172.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Privatstiftungen: Keine Rede von Gemeinn&uuml;tzigkeit<\/strong><br>\nVon der &Ouml;sterreichischen Nationalbank ver&ouml;ffentlichte Daten lassen erstmals einen Einblick in die Verteilung des Verm&ouml;gens &ouml;sterreichischer Privatstiftungen zu. Auch bei Privatstiftungen gilt: wenige haben extrem viel Verm&ouml;gen. Seit 1995 hat sich das Verm&ouml;gen der ca. 3220 Privatstiftungen verzehnfacht, diese verf&uuml;gten 2014 &uuml;ber 55 Milliarden Euro. Etwa ein Drittel davon ist in Immobilien veranlagt, der Rest &uuml;berwiegend in Unternehmensbeteiligungen.<br>\nDie Daten basieren auf der Finanzierungsrechnung (1995-2014), aus der sich die finanziellen Sektorkonten ableiten. Diese geben wiederum Aufschluss &uuml;ber die Fl&uuml;sse und Best&auml;nde der finanziellen Investitionen der einzelnen Sektoren. &Uuml;blicherweise wird das Immobilien- und Finanzverm&ouml;gen der Privatstiftungen im Rahmen der Finanzierungsrechnung dem Sektor Private Haushalte zugerechnet. Schl&uuml;ssig, denn die in der Stiftungsurkunde festgelegten Beg&uuml;nstigen von Stiftungen sind Privatpersonen, die dahinterstehende Stiftung lediglich ein juristisches Konstrukt zur Verm&ouml;gensverwaltung.<br>\nZuwendungen an Stiftungen k&ouml;nnen in der Form von Bargeld, Unternehmensbeteiligungen, Immobilien oder Sachverm&ouml;gen, wie etwa Kunstgegenst&auml;nde, erfolgen. Dem Standard gab Christoph Kraus vom Privatstiftungsverband jedoch den Tipp, dass sich die Gr&uuml;ndung einer Privatstiftung erst ab 30 Millionen Euro lohnt. (&hellip;)<br>\nStiftungen werden h&auml;ufig mit dem Begriff der Gemeinn&uuml;tzigkeit assoziiert. Das ist irref&uuml;hrend. Die Idee hinter dem Privatstiftungsgesetz 1993 war, Verm&ouml;gen einer eigenn&uuml;tzigen Privatstiftung zuwenden zu k&ouml;nnen. Jedoch verfolgen laut einer Studie der WU Wien aus dem Jahr 2010 lediglich gut 5 Prozent der Privatstiftungen (200 von &uuml;ber 3200) tats&auml;chlich einen gemeinn&uuml;tzigen Zweck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/die-verteilung-des-oesterreichischen-stiftungsvermoegens\/\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das ist interessant. Bereits seit den Anf&auml;ngen haben sich die NachDenkSeiten mit dem hiesigen Ph&auml;nomen &ldquo;Privatstiftungen&rdquo; befa&szlig;t und kritisch Stellung bezogen. Dazu einige Beispiele:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=512\">Die neoliberalen Stiftungen sehen eine Chance, ihren politischen Einfluss zu st&auml;rken<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=236\">Die Vernetzung der Bildungspolitik mit privaten Interessen<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24148\">Bundesverdienstkreuz f&uuml;r Tugce A. ist gut, aber besser w&auml;re es, den Verantwortlichen f&uuml;r die hohe Gewaltbereitschaft die Gemeinn&uuml;tzigkeit abzuerkennen &ndash; der Bertelsmann Stiftung z.B.<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Liegen solche Daten, wie sie nun &Ouml;sterreich erhoben worden sind, eigentlich f&uuml;r Deutschland vor? Das Ergebnis d&uuml;rfte in puncto Verteilung des Stiftungsverm&ouml;gens &auml;hnlich ausfallen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Riester geht scheinbar endg&uuml;ltig die Puste aus<\/strong><br>\nZwischen Januar und M&auml;rz ist der Bestand an Riester-Vertr&auml;gen erstmals gesunken. Nach aktuellen Zahlen des Bundesministeriums f&uuml;r Arbeit und Soziales betrug das Minus netto 1.000 Vertr&auml;ge (auf 16,481 Millionen). Positiv entwickelte sich vor allem die Wohn-Riester-Variante, aber auch die der Fondssparpl&auml;ne, w&auml;hrend die Banksparpl&auml;ne leicht und die Versicherungen deutlich im Minus lagen. Traditionell geh&ouml;ren die Monate Januar bis M&auml;rz nicht zu den st&auml;rksten beim Riester-Absatz. Allerdings war der Nettoneuzugang &ndash; also unter Einberechnung der K&uuml;ndigungen und Vertragsabg&auml;nge &ndash; in den vergangenen Jahren immer positiv.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.versicherungsjournal.de\/versicherungen-und-finanzen\/riester-geht-scheinbar-endgueltig-die-puste-aus-125949.php\">VersicherungsJournal.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Immer mehr Senioren arbeiten<\/strong><br>\nImmer mehr Senioren sind auf eine Arbeit angewiesen. Sowohl vor als auch nach dem Renteneintritt steigt die Zahl der Erwerbst&auml;tigen. Jeder zehnte Rentner arbeitet im Ruhestand. Immer mehr Menschen in der zweiten Lebensh&auml;lfte in Deutschland gehen einer Arbeit nach. Der Anteil der Erwerbst&auml;tigen sowohl vor als auch nach dem Renteneintrittsalter steigt, wie aus einer am Dienstag von Familienministerin Manuela Schwesig in Berlin vorgelegten Untersuchung hervorgeht. Von den Personen zwischen 40 und 65 Jahren waren im Jahr 2014 insgesamt 74,1 Prozent erwerbst&auml;tig, w&auml;hrend es im Jahr 1996 noch rund 60 Prozent waren. Sowohl bei den 54- bis 59-J&auml;hrigen wie auch bei den 60- bis 65-J&auml;hrigen ist der Anteil der Erwerbst&auml;tigen innerhalb von 18 Jahren um etwa 20 Prozentpunkte gestiegen. Auch die Zahl der Personen, die im Ruhestand erwerbst&auml;tig sind, ist gestiegen &ndash; von 5,1 Prozent im Jahr 1996 auf 11,6 Prozent im Jahr 2014.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/immer-mehr-rentner-arbeiten-im-ruhestand-14274070.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>BND-Reform: Selbstherrliche &Uuml;berwachung soll Gesetz werden<\/strong><br>\nWir reformieren die Geheimdienste, versprach die Bundesregierung. Nun hat sie zwei Gesetzentw&uuml;rfe vorgelegt &ndash; die einfach alles erlauben, was bislang f&uuml;r &Auml;rger sorgte. (&hellip;) Von Kontrolle oder Einschr&auml;nkung der geheimdienstlichen Selbstherrlichkeit ist in beiden Entw&uuml;rfen nicht mehr die Rede. Vielmehr wird die Angst vor dem Terrorismus genutzt, um neue Datenzugriffe und &Uuml;berwachungen zu erlauben, die die Geheimdienste bislang nur deshalb betrieben, weil sie nicht geregelt waren, die aber hoch umstritten bis illegal waren. Das, was selbst f&uuml;r Wohlmeinende h&ouml;chstens eine Grauzone war, soll jetzt legal werden. (&hellip;) Wer will, kann der Bundesregierung zugutehalten, dass sie &uuml;berhaupt &uuml;ber politische Konsequenzen aus Snowdens Enth&uuml;llungen diskutiert. Das geschieht in den wenigsten der betroffenen L&auml;nder. Und es soll demn&auml;chst auch noch ein dritter Entwurf kommen, um die Arbeit der parlamentarischen Kontrollorgane zu reformieren. Es ist kaum zu erwarten, dass er viel besser ausf&auml;llt. Denn in diesen Gesetzentw&uuml;rfen l&auml;sst sich problemlos der Versuch erkennen, eben nichts zu &auml;ndern. Es sind Gesetze, die die Debatte beenden sollen, damit man danach weitermachen kann wie bisher.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2016-06\/nsa-bnd-verfassungsschutz-ueberwachung-gesetz-entwurf\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> &ldquo;Abh&ouml;ren unter Freunden, das geht gar nicht.&rdquo; Stimmt. Das geht nur mit einem entsprechenden Gesetz.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bilderberger verteidigt Geheim-Konferenz<\/strong><br>\nVor der Bilderberg-Konferenz in Dresden hat der Vorsitzende Henri de Castries Kritik an der j&auml;hrlichen Gespr&auml;chsrunde einflussreicher Pers&ouml;nlichkeiten zur&uuml;ckgewiesen. &ldquo;Warum konzentriert man sich so auf die Geheimhaltung von Bilderberg, wenn es jeden Tag zehntausende Treffen gibt, deren Inhalt nicht &ouml;ffentlich ist?&rdquo;, sagte er in einem Interview.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Bilderberger-verteidigt-Geheim-Konferenz-article17874291.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Ja, warum nur? Vielleicht deshalb, weil sich unter den Teilnehmern dieses vermeintlich &bdquo;privaten&ldquo; Treffens zahlreiche f&uuml;hrende Politiker befinden, die ihren W&auml;hlern Rechenschaft und Transparenz schuldig sind? Henri de Castries, Spross einer ber&uuml;hmten franz&ouml;sischen Adelsfamilie, Chef des Lenkungsausschusses der Bilderberg-Konferenz und Boss von Axa, einem der weltgr&ouml;&szlig;ten Versicherungskonzerne, offenbart in diesem Interview, das die Nachrichtenagentur dpa mit ihm f&uuml;hrte, ein seltsames Demokratieverst&auml;ndnis.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Bilderberg-Konferenz: Prekariat soll Thema sein<\/strong><br>\nUm einen Vergleich zu gebrauchen: Wenn von staatlicher Seite Wege zur &Uuml;berwachung von B&uuml;rgern im &ouml;ffentlichen Raum eingeleitet werden, dann wird gerne mal die Phrase bem&uuml;ht: Wer nichts zu verbergen hat, braucht auch keine Angst vor &Uuml;berwachung zu haben. Auf Bilderberg &uuml;bertragen: Warum ist es ein Problem, wenn demokratisch gew&auml;hlte Vertreter sich mit f&uuml;hrenden Pers&ouml;nlichkeiten dieser Welt zu einer drei- bis viert&auml;gigen Konferenz treffen und dabei &uuml;ber die gro&szlig;en gesellschaftlichen und politischen Fragen unserer Zeit diskutieren, dem B&uuml;rger und W&auml;hler einen Einblick in diese Form der politischen Auseinandersetzung zu gew&auml;hren, indem beispielsweise die Presse zugelassen wird? Nach Castries lasse es sich eben ohne &Ouml;ffentlichkeit einfacher reden. Man muss nicht tief bohren, um zu erkennen, dass sich in dieser Antwort genau jenes Problem verdichtet, mit dem viele Gesellschaften es zu tun haben: dem Misstrauen gegen&uuml;ber den Eliten, gegen &ldquo;die da oben&rdquo;. Grenzt es nicht an einer Beleidigung der Intelligenz, wenn B&uuml;rger den undurchsichtigen Charakter der Bilderberg-Konferenz hinterfragen und ihnen dann eine Antwort gegeben wird, die versucht, die ganze Dimension von Macht und Einflussnahme auf Politik und Gesellschaft durch eine geradezu banale Aussage wegzuwischen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48465\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Glenn Greenwald: Perfect End to Democratic Primary: Anonymous Super-Delegates Declare Winner Through Media<\/strong><br>\nLast night, Associated Press &ndash; on a day when nobody voted &ndash; surprised everyone by abruptly declaring the Democratic Party primary over and Hillary Clinton the victor. (&hellip;) This is the perfect symbolic ending to the Democratic Party primary. The nomination is consecrated by a media organization, on a day when nobody voted, based on secret discussions with anonymous establishment insiders and donors whose identity the media organization &ndash; incredibly &ndash; conceals.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2016\/06\/07\/perfect-end-to-democratic-primary-anonymous-super-delegates-declare-winner-through-media\/\">The Intercept<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Merkel ist die M&auml;chtigste<\/strong><br>\nBundeskanzlerin Angela Merke ist laut einer Liste des Wirtschaftsmagazins Forbes die einflussreichste Frau der Welt.<br>\nFast schon ein bisschen langweilig: Zum sechsten Mal in Folge ist Bundeskanzlerin Angela Merkel  vom Wirtschaftsmagazin Forbes zur m&auml;chtigsten Frau der Welt gew&auml;hlt worden. Seit 2004 w&auml;hlt die renommierte englischsprachige Zeitschrift einflussreiche Frauen aus Wirtschaft, Politik, Industrie, Medien, Finanzen, Wissenschaft oder Gesellschaft aus, die durch Medienpr&auml;senz, Reichtum, Einfluss und Bedeutung  besonders viel Macht in der Welt aus&uuml;ben k&ouml;nnen. Jedes Jahr wird eine Liste dieser 100 Frauen ver&ouml;ffentlicht. &bdquo;Wenn es eine einzelne Person gibt, die in der Lage ist, sich den &ouml;konomischen und politischen Aufgaben der Europ&auml;ischen Union zu stellen, dann ist das Angela Merkel&ldquo;, schreibt Forbes in seiner Begr&uuml;ndung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/forbes-liste-merkel-ist-die-maechtigste,1472596,34334908.html\">Frankfurter Rundscha<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Kriterien f&uuml;r die Auswahl erscheinen erstaunlich oberfl&auml;chlich &ndash; um nicht sogar Naivit&auml;t zu attestieren. Haben hiesige Frauen wie Frau Mohn oder Frau Springer nicht mindestens ebenso viel Einflu&szlig; und Bedeutung. Vom Reichtum gar nicht erst zu reden &ndash; da d&uuml;rften sie Frau Merkel weit abh&auml;ngen &ndash; was die Bundeskanzlerin wohl durch Medienpr&auml;senz ausgleichen k&ouml;nnte. Aber Frauen wie die Entscheiderinnen der Konzerne Bertelsmann und Springer wollen vermutlich gar nicht die &ouml;ffentliche Ausmerksamkeit, sondern weiter im Hintergrund &ldquo;F&auml;den ziehen&rdquo;. Insgesamt scheint die Forbes-Liste Ausdruck eines gelungenen Zusammenspiels von Eliten diesseits und jenseits des Atlantiks zu sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die Glaubw&uuml;rdigkeit des Sigmar Gabriel<\/strong><br>\nDie Idee war vor sechseinhalb Jahren gut, und sie ist es heute: Die politische Mitte, hat Sigmar Gabriel jetzt beim Parteikonvent gesagt, sei kein fester Ort. Die Aufgabe der SPD bestehe darin, diesen Ort nach links zu verschieben. Das sind praktisch dieselben Worte wie 2009, als ein Parteitag Gabriel zum Parteichef w&auml;hlte. Aber genau darin liegt auch die Bankrott-Erkl&auml;rung: Wer sich nach Jahren noch einmal dasselbe vornimmt, hat es offensichtlich in all der Zeit nicht erreicht. So stellt Gabriels Ansage, so begr&uuml;&szlig;enswert sie in der Sache erscheint, eben auch ein unausgesprochenes Eingest&auml;ndnis dar: Sowohl in der Opposition von 2009 bis 2013 als auch jetzt in der gro&szlig;en Koalition hat es die Sozialdemokratie vers&auml;umt, mit klarem Profil um die &bdquo;Deutungshoheit&ldquo; (Gabriel) &uuml;ber die Mitte zu k&auml;mpfen. Sie hat in dieser Zeit erst vier Oppositionsjahre verschlafen, dann einen Wahlkampf ohne rot-rot-gr&uuml;ne Koalitionsperspektive gef&uuml;hrt und sich schlie&szlig;lich in die gro&szlig;e Koalition gefl&uuml;chtet. Jetzt hat der Konvent ein sch&ouml;nes, in mancher Hinsicht &bdquo;linkes&ldquo; Papier verabschiedet &ndash; bis hin zu vorsichtigen &Uuml;berlegungen &uuml;ber eine Verm&ouml;gensteuer. Und Gabriel braucht nur noch eine weitere Idee: Er muss den Leuten erkl&auml;ren, warum sie es diesmal glauben sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/aktuelle-kommentare\/spd-die-glaubwuerdigkeit-des-sigmar-gabriel,30085308,34331596.html\">Stephan Hebel in der Frankfurter Rundschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Gaucks Amtsverzicht: &bdquo;Die SPD k&ouml;nnte ein Signal setzen&ldquo;<\/strong><br>\nEin gemeinsamer Kandidat von SPD, Gr&uuml;nen und Linken f&uuml;r die Bundespr&auml;sidentenwahl w&auml;re &bdquo;ein positives Signal&ldquo; f&uuml;r die Bundestagswahl 2017, sagte die Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Sahra Wagenknecht im DLF. Eine solche Personalie w&uuml;rde den W&auml;hlern verdeutlichen, dass es zwei unterschiedlich ausgerichtete Regierungsoptionen gebe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/gaucks-amtsverzicht-die-spd-koennte-ein-signal-setzen.694.de.html?dram:article_id=356342\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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