{"id":33743,"date":"2016-06-10T08:43:50","date_gmt":"2016-06-10T06:43:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33743"},"modified":"2016-06-10T08:43:50","modified_gmt":"2016-06-10T06:43:50","slug":"hinweise-des-tages-2642","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33743","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33743#h01\">&ldquo;Man scheut sich, intensiv hinzuschauen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33743#h02\">Amnesty International sieht Rassismus bei deutschen Beh&ouml;rden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33743#h03\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33743#h04\">Wohnungsnot: Macht euch unbeliebt!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33743#h05\">F&uuml;r deutsche Gewerkschaften gilt: Franz&ouml;sisch lernen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33743#h06\">Kurzsichtige Unternehmer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33743#h07\">Schwenk bei Verm&ouml;gensteuer: Union und Opposition kritisieren Gabriel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33743#h08\">Private Vorsorge gescheitert?: K&uuml;ndigungswelle bei Riester-Vertr&auml;gen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33743#h09\">Gesundheitspolitik: ein vermintes Gel&auml;nde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33743#h10\">Verachtung f&uuml;rs Volk<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33743#h11\">&bdquo;Tag der Bundeswehr&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33743#h12\">US-Drohnenkrieg: &bdquo;Ohne Ramstein geht&rsquo;s nicht&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33743#h13\">Wem nutzt eine NATO-Raketenabwehr?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33743#h14\">Das war die Gr&uuml;ne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33743#h15\">Scheidender Bundespr&auml;sident: Gauck geht. Gut.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33743#h16\">Zu guter Letzt: Danke f&uuml;r die Eilmeldung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&ldquo;Man scheut sich, intensiv hinzuschauen&rdquo;<\/strong><br>\nIm NSA-Untersuchungsausschuss werden heute Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maa&szlig;en und sein Vorg&auml;nger Heinz Fromm als Zeugen erwartet. Die Linken-Politikerin Martina Renner hat Zweifel, dass das Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz genug gegen Spionage unternimmt. Es gebe viele Beispiele, wo man nicht in die Tiefe gehe, um die Abh&ouml;rvorw&uuml;rfe aufzuarbeiten, sagte sie im DLF.<br>\nAls die Spionagevorw&uuml;rfe gegen den amerikanischen Geheimdienst NSA aufkamen, betonte Bundesinnenminister Thomas de Maizi&egrave;re, es brauche einen 360-Grad-Blick bei der Spionageabwehr, also einen Rundumblick, der auch die Arbeit von Partnerstaaten im Blick habe. Die Linken-Obfrau im NSA-Untersuchungsausschuss, Martina Renner, kritisiert jedoch, dass man sich im Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz immer noch scheue, intensiv hinzuschauen, wenn es um solche Vorw&uuml;rfe gegen befreundete Staaten und Partner gehe. Darauf w&uuml;rden Zeugenaussagen hindeuten, sagte sie im DLF.<br>\nEin Beispiel sei auch die Spionagesoftware, die der Verfassungsschutz von der amerikanischen NSA bekommen habe. Hier &uuml;berpr&uuml;fe man nicht mit eigener technischer Kompetenz, ob es eine Hintert&uuml;r gibt, mit der Daten an die USA &ldquo;auslaufen&rdquo; k&ouml;nnten. &ldquo;Da ist man nicht sehr konsequent mit dem 360-Grad-Blick&rdquo;, so Renner.<br>\nAu&szlig;erdem werde der Untersuchungsausschuss die beiden zur Weitergabe von Daten befragen, die Drohnen zur Zielerfassung nutzen k&ouml;nnen. Maa&szlig;en sei in dieser Hinsicht ein wichtiger Zeuge, weil er &uuml;ber die aktuelle Praxis im Umgang mit den Daten berichten k&ouml;nne, so Renner.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/martina-renner-linke-zur-nsa-affaere-man-scheut-sich.694.de.html?dram:article_id=356612\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p>dazu: <strong>Maa&szlig;en beklagt sich &uuml;ber NSA-Untersuchungsausschuss<\/strong><br>\nDer Bundestagsausschuss behindere die Arbeit seiner Beh&ouml;rde, sagt der Verfassungsschutz-Chef. Zudem zweifelt Maa&szlig;en an der Rolle Edward Snowdens.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/digital\/datenschutz\/2016-06\/nsa-untersuchungsausschuss-hans-georg-maassen-verfassungsschutz-edward-snowden-kritik?\">Zeit Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Amnesty International sieht Rassismus bei deutschen Beh&ouml;rden<\/strong><br>\nDie Menschenrechtsorganisation Amnesty International wirft der Bundesrepublik vor, die Opfer rassistischer Gewalt im Stich zu lassen. &ldquo;Es gibt deutliche Anzeichen von institutionellem Rassismus in den Strafverfolgungsbeh&ouml;rden&rdquo;, sagte die Generalsekret&auml;rin von Amnesty International Deutschland, Selmin &Ccedil;aliskan, am Donnerstag in Berlin. In einem Bericht mit dem Titel &ldquo;Leben in Unsicherheit&rdquo; analysiert Amnesty International zahlreiche F&auml;lle, in denen Opfer fremdenfeindlicher Gewalt von deutschen Beh&ouml;rden nicht ernst genommen, Zeugen ignoriert oder Beweise nur unzureichend zulasten der Opfer gesichert wurden. Auch w&uuml;rden Fl&uuml;chtlingsunterk&uuml;nfte nicht ausreichend gesch&uuml;tzt, so &Ccedil;aliskan. &ldquo;Der Staat ist nicht in der Lage, Menschen vern&uuml;nftig vor rassistischen Angriffen zu sch&uuml;tzen.&rdquo;<br>\nIn Deutschland zeige sich ein steiler Anstieg von Hasskriminalit&auml;t, sagte Marco Perolini, Hauptautor des Berichts &uuml;ber Rassismus in Deutschland. Ganze 980 Straftaten habe das Bundesinnenministerium im vergangenen Jahr der &ldquo;politisch motivierten Kriminalit&auml;t rechts&rdquo; zugeordnet, 87 Prozent mehr als im Vorjahr. Mit 1031 politisch motivierten Anschl&auml;gen auf Fl&uuml;chtlingsunterk&uuml;nfte, so Perolini, habe sich die Zahl verf&uuml;nfzehnfacht. Die Sensibilit&auml;t der ermittelnden Beamten aber wachse nicht entsprechend mit. Es zeige sich staatliches &ldquo;Versagen, rassistische Verbrechen zu verfolgen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/fremdenfeindlichkeit-amnesty-international-sieht-rassismus-bei-deutschen-behoerden-1.3027747\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p>dazu: <strong>Organisiertes Versagen<\/strong><br>\nDen Bericht &raquo;Leben in Unsicherheit &ndash; wie Deutschland die Opfer rassistischer Gewalt im Stich l&auml;sst&laquo; hat die Menschenrechtsorganisation Amnesty International am Donnerstag in Berlin vorgestellt. Das Titelfoto zeigt Feuerwehrleute vor einem schon weitgehend ausgebrannten Haus. Das Geb&auml;ude in Weissach war als Heim f&uuml;r Asylsuchende vorgesehen, als es im August 2015 in Flammen aufging. 1.031 Straftaten gegen Unterk&uuml;nfte dieser Art verzeichneten die Beh&ouml;rden insgesamt im Jahr 2015. &raquo;Der Staat ist nicht in der Lage, Menschen vern&uuml;nftig vor rassistischen Angriffen zu sch&uuml;tzen&laquo;, sagte die Generalsekret&auml;rin von Amnesty International in Deutschland, Selmin Caliskan, bei der Vorstellung des mehr als 80seitigen Berichts. Fl&uuml;chtlingsunterk&uuml;nfte w&uuml;rden nicht ausreichend gesichert. Der Staat komme somit seinen menschenrechtlichen Verpflichtungen nicht nach. Auch gebe es deutliche Anzeichen f&uuml;r institutionellen Rassismus, vor allem bei der Polizei. Amnesty forderte die Bundesregierung auf, dies von unabh&auml;ngigen Stellen untersuchen zu lassen. Die Innenministerkonferenz m&uuml;sse sich auf ein bundesweites Konzept zum Schutz von Asylunterk&uuml;nften verst&auml;ndigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/06-10\/001.php\">junge Welt<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Fluchtursachen<\/strong><br>\nDie f&uuml;nf f&uuml;hrenden deutschen Institute f&uuml;r Friedens- und Konfliktforschung haben ihr Friedensgutachten 2016 vorgelegt. Darin hei&szlig;t es: &bdquo;Die gro&szlig;en, au&szlig;erhalb Europas entstehenden Migrationsstr&ouml;me stammen vor allem aus L&auml;ndern, in die externe M&auml;chte direkt oder indirekt milit&auml;risch interveniert haben. Forcierte Regimewechsel haben Staatszerfall bef&ouml;rdert.&ldquo; Leider st&uuml;tzt die Regierung Merkel bis zum heutigen Tage diese Politik.<br>\nWeiter hei&szlig;t es: &bdquo;Bei Klein- und Leichtwaffen ist nicht nur die unkontrollierte und illegale Weiterverbreitung besonders hoch, mit ihnen werden auch am h&auml;u&#64257;gsten Menschenrechtsverbrechen begangen und humanit&auml;res V&ouml;lkerrecht verletzt. Wenn sie in laufende Gewaltkon&#64258;ikte geliefert werden, tragen sie in der Regel zu deren Verl&auml;ngerung und Eskalation bei.&ldquo; Auch hier tr&auml;gt die Regierung Merkel ein erhebliches Ma&szlig; an Mitverantwortung. Die Lieferung von Waffen in Spannungsgebiete und an Diktatoren (Saudi-Arabien, T&uuml;rkei&hellip;) ist verantwortungslos und f&uuml;hrt zum Tod vieler Menschen.<br>\nDie Friedensforscher &bdquo;prangern die Kumpanei der Industriel&auml;nder mit den raffgierigen Eliten autokratischer L&auml;nder an&ldquo; und fordern: &bdquo;Wir brauchen nicht mehr freien Handel, sondern faire Handelsbeziehungen.&ldquo; Solange auch die Regierung Merkel eine Politik unterst&uuml;tzt, die die Agrarwirtschaft der Entwicklungsl&auml;nder zerst&ouml;rt, zum Leerfischen ihrer K&uuml;stengew&auml;sser f&uuml;hrt und eine einheimische Industrie gar nicht erst hochkommen l&auml;sst, tr&auml;gt sie dazu bei, dass viele Menschen ihre Heimat verlassen und ein besseres Leben in Europa suchen.<br>\nNoch immer gibt Deutschland weit mehr f&uuml;r R&uuml;stung als f&uuml;r Krisenpr&auml;vention und humanit&auml;re Hilfe aus. Noch immer liegt die deutsche Entwicklungshilfe weit unter der Zielmarke von 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens. Noch immer verhungern jedes Jahr rund 8,9 Millionen Menschen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/?fref=nf\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a><\/li>\n<li><strong>Diskussion um Gefl&uuml;chtete zeigt Verrohung in der Politik<\/strong><br>\nAttac kritisiert scharf die erneute Zuspitzung der Diskussion um die Behandlung von Fl&uuml;chtenden. &ldquo;Wer Menschen eine Lebenssituation aufzwingen will, die schlimmer sein soll als die t&ouml;dlichen Gefahren, vor denen sie aus ihren Heimatl&auml;ndern geflohen sind, zeigt nicht &lsquo;europ&auml;ische Werte&rsquo;, sondern seine eigene moralische Verkommenheit&rdquo;, sagte Werner R&auml;tz vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. Werner R&auml;tz bereitet auch die Welcome2Stay-Konferenz am kommenden Wochenende in Leipzig mit vor.<br>\nAttac bezieht sich damit auf die Forderung des &ouml;sterreichischen Au&szlig;enministers Sebastian Kurz, Fl&uuml;chtende im Mittelmeer unter Einsatz von Milit&auml;r abzufangen und dann so zu internieren, dass sie eine R&uuml;ckkehr in ihre Heimatl&auml;nder vorziehen. Grunds&auml;tzlich solle unerlaubte Einreise den Asylanspruch dauerhaft verwirken. &ldquo;Die offene Verachtung jeglichen Menschenrechts ist eine willkommene Vorlage f&uuml;r alle Rechtsradikalen und Rassisten, Menschen, die sie nicht f&uuml;r &lsquo;deutsch&rsquo; halten, auch hier im Land t&auml;tlich anzugreifen&rdquo;, sagte Thomas Eberhard-K&ouml;ster, ebenfalls vom Attac-Koordinierungskreis und aktiv im B&uuml;ndnis &ldquo;Aufstehen gegen Rassismus&rdquo;. &ldquo;Wer so redet, muss sich den Vorwurf gefallen lassen, den Tod von Menschen billigend in Kauf zu nehmen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/diskussion-um-gefluechtete-zeigt-verrohung-in-der-politik-1\/?no_cache=1&amp;cHash=28901d9168da0e3d932738eae6de826b\">attac<\/a><\/li>\n<li><strong>Was Fl&uuml;chtlinge f&uuml;r den Arbeitsmarkt bedeuten<\/strong><br>\nDie Bundesagentur f&uuml;r Arbeit rechnet bis Ende des Jahres mit bis zu 350.000 Fl&uuml;chtlingen, die dem deutschen Arbeitsmarkt zur Verf&uuml;gung stehen. So die Prognose von Detlef Scheele, Vorstandsmitglied bei der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit, auf Anfrage von tagesschau.de. Der Arbeitsmarkt ist derzeit in guter Verfassung, vor allem in den Dienstleistungsbranchen d&uuml;rften in den kommenden Monaten weiterhin neue Arbeitspl&auml;tze entstehen. Auch Scheele geht davon aus, dass 350.000 Fl&uuml;chtlinge f&uuml;r den deutschen Arbeitsmarkt rein quantitativ kein Problem seien. Denn j&auml;hrlich entstehen rund 700.000 Arbeitspl&auml;tze neu. Auch die Nachfrage der Betriebe nach Fl&uuml;chtlingen sei hoch, sagt Paul Ebsen von der Bundesagentur im Gespr&auml;ch mit tagesschau.de.<br>\nGerade die deutsche Wirtschaft wartet auf neue Fachkr&auml;fte. Mit der Fl&uuml;chtlingskrise &ndash; so war einmal die Hoffnung &ndash; k&ouml;nnten neue qualifizierte Arbeitnehmer gefunden werden. Aber werden die Fl&uuml;chtlinge tats&auml;chlich das Fachkr&auml;fte-Problem l&ouml;sen? Kurzfristig nein, vermuten Experten. Aber mittelfristig k&ouml;nnten die Fl&uuml;chtlinge einen Beitrag leisten, sagt Herbert Br&uuml;cker vom Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/fluechtlinge-arbeitsmarkt-111.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Zuwanderer sind nicht krimineller als Deutsche&rdquo;<\/strong><br>\nDie ersten fl&auml;chendeckenden Zahlen zur Kriminalit&auml;t von Zuwanderern zeigen nach Darstellung des Bundesinnenministeriums, dass die Gruppe nicht mehr Straftaten begeht als andere. Der j&uuml;ngste Bericht des Bundeskriminalamts (BKA) zu dem Thema best&auml;tige eine entsprechende Kernaussage einer fr&uuml;heren Erhebung vom Februar, sagte eine Ministeriumssprecherin. &ldquo;Zuwanderer sind nicht krimineller als Deutsche.&rdquo;<br>\nDie aktuelle Aufstellung habe aber eine neue Qualit&auml;t und Aussagekraft, weil erstmals Zahlen aus allen Bundesl&auml;ndern eingeflossen seien und nicht wie im Februar nur die von 13. Die Daten machten die Lage transparenter. &ldquo;Es hilft, die Diskussion zu versachlichen&rdquo;, sagte die Sprecherin. Ein direkter Vergleich der Zahlen aus dem Bericht mit fr&uuml;heren Zahlen ist laut BKA nicht m&ouml;glich, da die Statistik in dieser Form erstmals erhoben wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2016-06\/bundeskriminalamt-statistik-straftaten-asylbewerber\">Zeit<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wohnungsnot: Macht euch unbeliebt!<\/strong><br>\nDie Mietpreisbremse kam gut an und hat nichts gen&uuml;tzt. Helfen w&uuml;rden unpopul&auml;re Entscheidungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2016\/25\/wohnungsnot-mietpreisbremse-bezahlbarer-wohnraum\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der Vorschlag, wieder (mehr) staatliche Sozialwohnungen zu bauen, kommt als letzter am Ende des Textes, nur ganz versch&auml;mt und indirekt formuliert, statt klar und deutlich. Und der allerwichtigste Hinweis fehlt komplett: da&szlig; Wohnungen dadurch &ldquo;bezahlbar&rdquo; werden, da&szlig; wieder vern&uuml;nftige L&ouml;hne und Sozialleistungen gezahlt werden, mindestens 20% mehr als das jetzige Niveau. Aber auf diese beiden L&ouml;sungen, meiner Meinung nach die besten, kann eine konservative, &ldquo;marktkonforme&rdquo; Zeitung nat&uuml;rlich nicht kommen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>F&uuml;r deutsche Gewerkschaften gilt: Franz&ouml;sisch lernen!<\/strong><br>\nDass im westlichen Nachbarland Frankreich seit Monaten ein Abwehrkampf gegen einen Generalangriff auf die Arbeiterbewegung l&auml;uft, scheint f&uuml;r deutschen Gewerkschaften kein gro&szlig;es Thema zu sein. Von offiziellen Solidarit&auml;tserkl&auml;rungen an die franz&ouml;sischen Brudergewerkschaften und anderen Formen der Unterst&uuml;tzung ist an den Gewerkschaftsspitzen kaum die Rede. Dabei kann eigentlich jeder Betriebsrat und jeder Gewerkschafter hierzulande ein Lied davon singen, was mit der Agenda 2010 angerichtet wurde. Zudem geht es nicht nur um ein Nachholen der Hartz-Gesetze, sondern um schwerwiegende Angriffe auf die Rechte von Kernbelegschaften, die sich europaweit auswirken w&uuml;rden; und um den Versuch, mit Notstandsvollmachten die Gewerkschaften zu z&auml;hmen und die Demokratie au&szlig;er Kraft zu setzen.<br>\nAn mangelnden Sprachkenntnissen d&uuml;rfte es kaum liegen, dass sich viele Gewerkschafter schwertun, direkte Kontakte zu protestierenden und streikenden Kollegen westlich von Rhein und Saar zu kn&uuml;pfen. Dabei sind viele Streikzentren etwa bei der Staatsbahn SNCF von Stuttgart, Saarbr&uuml;cken, Frankfurt oder K&ouml;ln nur wenige Autostunden entfernt. Ein Besuch st&auml;rkt nicht nur den Streikenden den R&uuml;cken, die in diesen Tagen ganz ohne gewerkschaftliche Streikgelder gro&szlig;e Opfer bringen. Er zeigt auch, wie sonst gegeneinander konkurrierende Richtungsgewerkschaften an einem Strang ziehen k&ouml;nnen. Und er wirft erneut die Frage auf, warum die deutschen Gewerkschaftsvorst&auml;nde seinerzeit so sang- und klanglos hinnahmen, was mit den Namen Riester und Hartz bezeichnet wird, den Namen zweier namhafter IG Metall- und SPD-Mitglieder, die durch das deutsche Mitbestimmungsmodell Karriere machten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1014710.fuer-deutsche-gewerkschaften-gilt-franzoesisch-lernen.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p>dazu: <strong>Die Deutschen lernen streiken, die Medien nicht<\/strong><br>\nMan braucht nur die Kommentare &uuml;ber die aktuelle Welle der Arbeitsk&auml;mpfe in Frankreich in gro&szlig;en Teilen der deutschen Presse zu lesen, um zu erkennen, dass da viele nicht von der Wahrnehmung von Grundrechten ausgeben. Sie sehen Arbeitsk&auml;mpfe als St&ouml;rung bei einem Ziel, das wohl auch &uuml;ber den Grundrechten stehen soll &ndash; dem Recht, sich beim Profitmachen von nichts und niemand st&ouml;ren zu lassen, und dem, bei der Fu&szlig;ball-EM nicht auch noch von Menschen behelligt zu werden, die ihre Grundrechte wahrnehmen.<br>\nDaher tauchten in den letzten Tagen immer wieder die Fragen auf, ob es die franz&ouml;sischen Arbeiter tats&auml;chlich darauf anlegen, ihren Streik fortzusetzen, wenn die Fu&szlig;ball-Europameisterschaft begonnen hat. Schon der Zusammenhang, der hier gezogen wird, ist v&ouml;llig absurd. Warum sollen die Arbeiter auf die Aus&uuml;bung eines Grundrechts verzichten, weil die EM beginnt? Hier wird schon deutlich, dass viele Kommentatoren  den Streik eher als ein Gnadenerweis betrachten, den man wieder  entziehen kann, wenn er zu oft gebraucht wird.<br>\n&ldquo;Kein Ger&uuml;cht ist zu einf&auml;ltig, um es in der deutschen Presse nicht franz&ouml;sischen Gewerkschaften unterzuschieben&rdquo;, kommentiert der Publizist Rudolph Walter die deutsche Medienreaktionen auf die Streiks und Proteste in Frankreich. Um was es in dem Konflikt geht, stellt Walter auch pr&auml;gnant klar. &ldquo;Die Streiks und die Protestbewegung von &ldquo;Nuit Debout&rdquo; gelten einer Arbeitsrecht-&ldquo;Reform&rdquo;, die drei Ziele verfolgt: &ldquo;mehr arbeiten, weniger verdienen, leichter entlassen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48475\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Notstand oder H&auml;ngepartie?<\/strong><br>\nDer franz&ouml;sische Ministerpr&auml;sident Manuel Valls verdreht die Tatsachen: &raquo;Die CGT macht nicht die Gesetze.&laquo; Das wollen die Gewerkschaften auch nicht, sie wollen ein Gesetz verhindern, das die Regierung mithilfe von Notverordnungen durchsetzen will.<br>\nDas Arbeitsgesetz stellt den bisher gr&ouml;&szlig;ten Angriff auf die Sozialordnung Frankreichs dar. K&uuml;ndigungen werden erleichtert, Wochen-Arbeitszeiten flexibilisiert und die Verhandlungsmacht der Gewerkschaften f&uuml;r eine Branche untergraben. Vor allem die M&ouml;glichkeit, k&uuml;nftig &uuml;ber Arbeitszeit und die Bezahlung von &Uuml;berstunden auf Unternehmens- statt auf Branchenebene zu verhandeln, gilt f&uuml;r die Regierung Valls als &raquo;Herzst&uuml;ck&laquo; und ist bei aller angedeuteten Konzessionsbereitschaft &raquo;unverhandelbar&laquo;. In anderen Punkten (Sozialplanpr&auml;mie, vorr&uuml;bergehende Ausdehnung der Wochenarbeitszeit) hat man Zugest&auml;ndnisse gemacht.<br>\nDa die sieben Gewerkschaftsb&uuml;nde bereits jetzt &uuml;ber keinen besonders hohen Organisationsgrad verf&uuml;gen (in der Summe 20% im &Ouml;ffentlichen Dienst und 9% im Privatsektor), verschiebt der Gesetzentwurf ihre Verhandlungsposition nachhaltig zugunsten der Unternehmen mit erpressbaren Belegschaften. Die Gewerkschaften versuchen seit drei Monaten gegen das Gesetz zu mobilisieren, doch lie&szlig; ihre Pr&auml;senz auf den Stra&szlig;en zuletzt immer mehr nach.<br>\nDie Arbeitslosigkeit sinkt seit zwei Monaten wieder und die Wachstumsprognosen des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) wurden nach oben korrigiert. Es gibt keinen weiteren Mahnbrief aus Br&uuml;ssel, die Fiskaldisziplin zu versch&auml;rfen. Die Mobilisierung der Gewerkschaftsb&uuml;nde sank zuletzt, weil sie uneins sind und die CFDT meint, die Wucht der Reformen in Verhandlungen abgeschw&auml;cht zu haben. Aber ihre Verhandlungsmacht ist immer nur so gro&szlig;, wie CGT, FO und andere Arbeitnehmerorganisationen kampfentschlossen agieren. Der Arbeitnehmerschaft fehlt allerdings auch eine Perspektive, wie der Abbau von Industriearbeitspl&auml;tzen, der sich mit der Gro&szlig;en Krise nach 2008 beschleunigt hat, wieder umgekehrt oder zumindest gestoppt werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/notstand-oder-haengepartie\/\">SozialismusAktuell<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Kurzsichtige Unternehmer<\/strong><br>\nWerkvertr&auml;ge sind en vogue: Umfragen zufolge machen Unternehmen zunehmend Gebrauch von diesem Instrument. Wie problematisch das ist, haben Tim Obermeier und Stefan Sell f&uuml;r die Hans-B&ouml;ckler-Stiftung dokumentiert. Die Sozialwissenschaftler von der Hochschule Koblenz haben sich in Fallstudien mit den Gr&uuml;nden und Konsequenzen dieser Entwicklung auseinandergesetzt. Ihrer Einsch&auml;tzung zufolge nutzen Arbeitgeber Werkvertr&auml;ge zum Teil gezielt dazu, Tarifstandards zu unterminieren. Auf lange Sicht k&ouml;nnte sich das r&auml;chen: Die wahren betriebswirtschaftlichen Kosten werden oft untersch&auml;tzt.<br>\nF&uuml;r ihre Untersuchung haben Obermeier und Sell mit dem Bezirk Mitte der IG Metall kooperiert, der f&uuml;r Hessen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Th&uuml;ringen zust&auml;ndig ist. Gemeinsam mit Gewerkschaftsexperten wurden drei Automobilzulieferer und ein Maschinenbauer ausgew&auml;hlt, die insgesamt 11.000 Menschen besch&auml;ftigen und auf regionaler Ebene jeweils eine wirtschaftliche Schl&uuml;sselstellung innehaben. Die Forscher haben Betriebsr&auml;te dieser Unternehmen und ihrer Dienstleister, Gewerkschaftsbevollm&auml;chtigte und einen Manager interviewt. Zus&auml;tzlich wurden die ausgew&auml;hlten Betriebe inspiziert und Daten ausgewertet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/65838_65853.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Schwenk bei Verm&ouml;gensteuer: Union und Opposition kritisieren Gabriel<\/strong><br>\nSigmar Gabriel zeigt sich offen f&uuml;r die Wiedereinf&uuml;hrung der Verm&ouml;gensteuer. Das Finanzministerium protestiert: Die Abgabe k&ouml;nne Arbeitspl&auml;tze gef&auml;hrden. (&hellip;)<br>\nGabriel hatte sich am Mittwoch &ndash; im Gegensatz zu fr&uuml;heren &Auml;u&szlig;erungen &ndash; offen f&uuml;r eine Wiedereinf&uuml;hrung der Verm&ouml;gensteuer gezeigt. Er habe nichts dagegen, dass Privatverm&ouml;gen einer solchen Steuer unterworfen werde. Der linke Fl&uuml;gel der SPD fordert auch mit Blick auf den bevorstehenden Bundestagswahlkampf schon seit L&auml;ngerem, Reiche mit einer solchen Abgabe zur Kasse zu bitten.<br>\nAls Problem bezeichnete Gabriel, dass bislang keine Variante der Verm&ouml;gensteuer existiere, in der man das Betriebsverm&ouml;gen von Familienunternehmen freistelle. &ldquo;Und das Betriebsverm&ouml;gen wollen wir ja nicht schm&auml;lern.&rdquo; Die steuerliche Belastung von Unternehmenswerten ist auch Kern der Erbschaftsteuerreform, um die Schwarz-Rot seit Monaten ringt. (&hellip;)<br>\nTeilen der Opposition reicht der Vorschlag nicht aus. Die Vorsitzende der Linken-Bundestagsfraktion, Sahra Wagenknecht, hielt Gabriel vor, es sei zu wenig, &uuml;ber eine Verm&ouml;gensteuer nur laut nachzudenken. Die Linke fordere seit Jahren eine Verm&ouml;gensteuer f&uuml;r Million&auml;re in H&ouml;he von f&uuml;nf Prozent. Die Anrechnung von Betriebsverm&ouml;gen dabei auszuklammern, w&auml;re eine &ldquo;Spitzensteuer ohne Zugspitze&rdquo;, sagte Wagenknecht der Zeitung &ldquo;junge Welt&rdquo;.<br>\nAuch FDP-Chef Christian Lindner lehnt eine Wiedereinf&uuml;hrung der Steuer ab. Statt heimische Leistungstr&auml;ger ins Visier zu nehmen, solle sich die SPD besser daf&uuml;r stark machen, dass globale Multis wie Google, Apple und Amazon einen fairen Beitrag zur Finanzierung des Gemeinwesens leisten m&uuml;ssten, sagte Lindner den &ldquo;Ruhr Nachrichten&rdquo;.<br>\nDer Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), sprach sich gegen die Wiedereinf&uuml;hrung der Verm&ouml;gensteuer aus. &ldquo;&Ouml;konomisch ist diese Steuer jedenfalls nicht sehr &uuml;berzeugend&rdquo;, sagte er der &ldquo;Passauer Neue Presse&rdquo;. Wer glaube, dass er mit der Verm&ouml;gensteuer eine gef&uuml;hlte Ungleichheit korrigieren k&ouml;nnte, verkenne, dass die Verm&ouml;genschichtung von der Einkommensschichtung unabh&auml;ngig sei. &ldquo;Auch Personen mit mittlerem oder wenigem Einkommen k&ouml;nnen Verm&ouml;gen haben.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/vermoegensteuer-union-und-opposition-kritisieren-sigmar-gabriels-vorstoss-a-1096616.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Eigentlich spiegelt der Artikel die Interessenlage recht gut wieder: Union, FDP und das passende Institut bilden auf jeden Fall die eine Seite, die zu erwarten war. Eigentlich k&ouml;nnte Herr Gabriel versuchen, eine Verm&ouml;genssteuer noch vor Ende dieser Legislaturperiode einzuf&uuml;hren. Vermutlich st&uuml;nden die beiden bisherigen Oppositionsparteien diesbez&uuml;glichen Gespr&auml;chen aufgeschlossen gegen&uuml;ber.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Verm&ouml;gensweltmeister<\/strong><br>\nNach wie vor parken viele Wohlhabende ihr Geld in Steuerparadiesen &ndash; der Gesamtwert der Offshoreverm&ouml;gen wuchs der Studie zufolge im vergangenen Jahr um drei Prozent auf zehn Billionen Dollar. Von wegen Panama: Das beliebteste &raquo;Anlageland&laquo; ist weiterhin die Schweiz.<br>\nDie Kehrseite der Medaille ist geringeres Wirtschaftswachstum. Wenn Geld nicht vergesellschaftet wird, fehlt es an Investitionen. Infrastruktur, L&ouml;hne, Gesundheit und Soziales bleiben schon seit Jahren auf der Strecke. Wirtschaftsnobelpreistr&auml;ger Joseph Stiglitz hat die Ursache am 30. Mai im Handelsblatt benannt: &raquo;Die heutigen M&auml;rkte sind durch anhaltend hohe Monopolgewinne gekennzeichnet&laquo;. So habe sich etwa der Anteil der zehn gr&ouml;&szlig;ten Banken am Depositenmarkt f&uuml;r kurzfristige Kredite, in den letzten 30 Jahren von 20 auf 50 Prozent erh&ouml;ht, so Stiglitz.<br>\nSelbst die Finanzhaie &raquo;verdienen&laquo; langsamer dazu. Das globale private Finanzverm&ouml;gen von Privatanlegern, angelegt in Bargeld, Aktien, Wertpapieren oder Fonds, ist 2015 um 5,2 Prozent auf insgesamt 168 Billionen US-Dollar gewachsen &ndash; deutlich langsamer als noch 2014. Da stieg es noch um 7,5 Prozent an.<br>\nSahra Wagenknecht, Vorsitzende der Linksfraktion im Deutschen Bundestag, erkl&auml;rte am Mittwoch gegen&uuml;ber jW: &raquo;Die erreichte Verm&ouml;genskonzentration ist eine Katastrophe f&uuml;r eine stabile Volkswirtschaft und f&uuml;r jede demokratische Gesellschaft.&laquo; Es sei vollkommen verantwortungslos, dass die anderen Parteien nicht den Mut h&auml;tten, sich mit den Reichen anzulegen, um die Interessen von 99 Prozent der Menschen zu vertreten. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel hatte am Mittwoch die Verm&ouml;genssteuer zu Wahlkampfzwecken wiederentdeckt. &Uuml;ber eine solche &raquo;nur laut nachzudenken&laquo; sei zu wenig, so Wagenknecht. Die Linke fordere seit Jahren eine Verm&ouml;genssteuer f&uuml;r Million&auml;re in H&ouml;he von f&uuml;nf Prozent. Die Anrechnung von Betriebsverm&ouml;gen dabei auszuklammern, wie von Gabriel angedacht, w&auml;re eine &raquo;Spitzensteuer ohne Zugspitze&laquo;, so Wagenknecht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/06-09\/001.php\">junge Welt<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Private Vorsorge gescheitert?: K&uuml;ndigungswelle bei Riester-Vertr&auml;gen<\/strong><br>\nDie Nullzinsphase und anhaltende Negativschlagzeilen bringen das Gesch&auml;ft mit Riester-Vertr&auml;gen endg&uuml;ltig zum Erliegen. Im ersten Quartal sind erstmals mehr Policen gek&uuml;ndigt als abgeschlossen worden. Damit w&auml;chst der politische Druck f&uuml;r eine grundlegende Reform der privaten Vorsorge. &bdquo;Es ist Zeit f&uuml;r eine kritische Revision&ldquo;,  sagte Gr&uuml;nen-Rentenexperte Markus Kurth dieser Zeitung: &bdquo;Wir brauchen besser heute als morgen einen Neustart.&ldquo; Auch SPD-Fraktionsvize Carola Reimann gesteht: &bdquo;Die Erwartungen haben sich nicht erf&uuml;llt.&ldquo;<br>\nNach der aktuellen Statistik des Bundessozialministeriums ist die Zahl der Riester-Vertr&auml;ge in den ersten drei Monaten des Jahres um rund 1000 auf 16,481 Millionen zur&uuml;ckgegangen. F&uuml;r jede f&uuml;nfte Police werden zudem keine Beitr&auml;ge mehr gezahlt. Bereits seit 2013 schrumpft die Zahl der klassischen Riester-Versicherungen. Bislang war der Einbruch jedoch stets durch Zuw&auml;chse beim Absatz von gef&ouml;rderten Investmentfonds und Wohn-Riester-Vertr&auml;gen &uuml;berkompensiert worden. Nun geht erstmals die Zahl der Menschen, die privat f&uuml;rs Alter vorsorgen, insgesamt zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/ratgeber\/geld\/private-vorsorge-gescheitert--kuendigungswelle-bei-riester-vertraegen-24195404\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Gesundheitspolitik: ein vermintes Gel&auml;nde<\/strong><br>\nDas Gesundheitswesen ist keine karitative Einrichtung, sondern eine Dienstleistungsbranche mit hohem Wachstumspotenzial. Aus guten Gr&uuml;nden wird sie &uuml;ber kollektive Verhandlungen auf verschiedenen Ebenen gesteuert. Doch Reformen werden so zur politischen Daueraufgabe.<br>\nDie gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ist schon lange keine Einrichtung f&uuml;r schutzbed&uuml;rftige Lohnabh&auml;ngige mehr, sondern die Steuerungszentrale eines Wirtschaftszweiges, in dem gegenw&auml;rtig 5,2 Millionen Besch&auml;ftigte &uuml;ber 11 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) erwirtschaften. Das unterscheidet die GKV und die Pflegeversicherung grunds&auml;tzlich von den anderen S&auml;ulen unseres Sozialversicherungssystems, die mit ihren Lohnersatzleistungen vor allem der Existenzsicherung dienen. Unser zu 80 Prozent aus Sozialabgaben und Steuern finanziertes Gesundheitswesen ist ein Jobmotor mit einem Zuwachs an Arbeitspl&auml;tzen von fast 30 Prozent seit dem Jahr 2000.<br>\nEs ist daher nicht nur legitim, sondern notwendig, seine Strukturen und Institutionen unter &ouml;konomischen Aspekten zu betrachten. Mutter Teresa und Albert Schweitzer sind keine geeigneten Leitbilder f&uuml;r Pflegekr&auml;fte und &Auml;rzte, die mit ihrer hohen Qualifikation gutes Geld verdienen wollen und sollen. Daher geht die verbreitete Kritik, die Gesundheitspolitik betreibe eine &Ouml;konomisierung des Gesundheitswesens, an der Sache vorbei. Richtig ist, dass im selbstreferenziellen Milieu von Politik und Medien eine &ouml;konomistische Ideologie dominiert, die soziale Strukturen und Beziehungen auf Tauschverh&auml;ltnisse reduziert und f&uuml;r das Gesundheitswesen marktwirtschaftliche Modelle propagiert &#8210; ohne R&uuml;cksicht auf die Besonderheiten dieses die Existenz und das Wohlbefinden der Menschen unmittelbar ber&uuml;hrenden Wirtschaftszweiges.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2016\/06\/gesundheitspolitik-ein-interessenvermintes-gelaende\/\">Makroskop<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Verachtung f&uuml;rs Volk<\/strong><br>\nAngenommen, die Bev&ouml;lkerung eines Landes erh&auml;lt nach und nach Kenntnis &uuml;ber Geheimverhandlungen: Mit aller Macht und undemokratischen Tricks will die Regierung zusammen mit der Exekutive eines Wirtschaftsverbundes (&bdquo;Kommission&ldquo;) international agierenden Konzernen das Recht verschaffen, gegen Regierungen zu klagen, wenn diese Gesetze zum Wohl der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger erlassen. Wie gro&szlig; w&auml;re die Glaubw&uuml;rdigkeit dieser Regierung? Verdient sie das Vertrauen der Menschen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/2016\/06\/08\/26545\/\">Hinter den Schlagzeilen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&bdquo;Tag der Bundeswehr&ldquo;<\/strong><br>\nZwecks Rekrutierung von Jugendlichen f&uuml;hren die deutschen Streitkr&auml;fte am morgigen nationalen &ldquo;Tag der Bundeswehr&rdquo; offensive Kriegsoperationen vor. Im s&auml;chsischen Frankenberg etwa, wo Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) die Veranstaltung mit einer Rede er&ouml;ffnen wird, will die Truppe den &ldquo;Angriff eines verst&auml;rkten Panzergrenadierzuges mit Sch&uuml;tzen- und Kampfpanzern&rdquo; demonstrieren. Auch im nieders&auml;chsischen Munster sollen Besucher ein &ldquo;einsatz&auml;hnliches Szenario&rdquo; zu sehen bekommen, bei dem &ldquo;alle modernen Gefechtsfahrzeuge&rdquo; des Heeres &ldquo;in Action&rdquo; gezeigt werden. W&auml;hrend die deutschen Streitkr&auml;fte bei diesen Gelegenheiten an die Technikbegeisterung und Abenteuerlust ihres potentiellen Nachwuchses appellieren, verweisen sie an ihren Universit&auml;tsstandorten Hamburg und M&uuml;nchen auf die dort vermeintlich anzutreffenden &ldquo;perfekten&rdquo; Studienbedingungen. Zudem pr&auml;sentiert sich die Truppe beim &ldquo;Tag der Bundeswehr&rdquo; als besonders familienfreundlicher &ldquo;Arbeitgeber&rdquo;: Integraler Bestandteil aller Veranstaltungen ist stets ein ausgefeiltes &ldquo;Kinderprogramm&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59384\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>US-Drohnenkrieg: &bdquo;Ohne Ramstein geht&rsquo;s nicht&ldquo;<\/strong><br>\nDer US-Luftwaffenst&uuml;tzpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz steht ab dem heutigen Donnerstag im Mittelpunkt mehrt&auml;giger Proteste, zu denen Vertreter der Friedensbewegung aus Deutschland und den USA aufgerufen haben.  An der Kampagne &bdquo;Stopp Ramstein&ldquo; beteiligen sich auch ein Dutzend lokale Initiativen.<br>\nNeben einem Protestcamp und zahlreichen Informationsveranstaltungen ist f&uuml;r Samstag eine Demonstration in Form einer zw&ouml;lf Kilometer langen Menschenkette geplant, zu der die Veranstalter rund f&uuml;nftausend Menschen erwarten. Die Auftaktkundgebung wird Oskar Lafontaine von der Linkspartei mit einer Rede einleiten.<br>\nRamstein stehe, so die Organisatoren der Proteste, &bdquo;f&uuml;r die Politik von Interventionen und Krieg, von &Uuml;berwachung und Militarismus&ldquo;. Die Kritik richtet sich vor allem gegen die Rolle des St&uuml;tzpunkts bei den Kampfdrohnen-Eins&auml;tzen der USA, denen auch viele Zivilisten zum Opfer fallen.<br>\n&bdquo;Von Ramstein gehen durch die weltweiten Drohneneins&auml;tze tagt&auml;glich Tod, Leid, Terror und Verderben aus. Drohnenkrieg ist Serienmord&ldquo;, hei&szlig;t es im Appell der Planungskonferenz der Protestkampagne. &bdquo;Gro&szlig;es Ziel&ldquo; sei es, den St&uuml;tzpunkt dichtzumachen:  &bdquo;Wir fordern die Bundesregierung auf, den Truppenstationierungsvertrag zu k&uuml;ndigen.&ldquo;<br>\nMit &uuml;ber vierzigtausend Mitarbeitern ist der St&uuml;tzpunkt der gr&ouml;&szlig;te US-Milit&auml;rflugplatz au&szlig;erhalb der USA. Seit 2011 dient Ramstein als koordinative Schnittstelle f&uuml;r Drohneneins&auml;tze gegen mutma&szlig;liche Terroristen in Afrika und L&auml;ndern wie Pakistan und dem Jemen.<br>\nDie Einbindung des Luftwaffenst&uuml;tzpunktes in das US-Drohnenprogramm wird jedoch seit Jahren von der Bundesregierung geleugnet &ndash; trotz umfangreicher Belege. Dabei bedient sich Berlin auch gerne der Formel, wonach von Ramstein aus &bdquo;ferngesteuerte Luftfahrzeuge weder geflogen noch befehligt&ldquo; w&uuml;rden. Das allerdings behauptet auch niemand.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201606093976\/politik\/inland\/us-drohnenkrieg-ohne-ramstein-gehts-nicht.html\">Hintergrund<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wem nutzt eine NATO-Raketenabwehr?<\/strong><br>\nDie Begr&uuml;ndung f&uuml;r die neuen Abwehrstationen &uuml;berzeugt nicht.<br>\nAm 12. Mai 2016 wurde im rum&auml;nischen Deveselu feierlich eine neue NATO-Raketenabwehrstation eingeweiht, nur wenige Tage sp&auml;ter erfolgte der erste Spatenstich f&uuml;r den Bau einer weiteren Station im polnischen Redzikowo, die ab 2018 einsatzf&auml;hig sein soll. Beide Abwehrstationen geh&ouml;ren zum europ&auml;ischen Teil des NATO-Raketenabwehrprogramms &bdquo;European Phased Adaptive Approach&ldquo; (EPAA). Das EPAA soll die USA und ihre europ&auml;ischen Alliierten und Partner gegen feindliche Kurz- und Mittelstreckenraketen sch&uuml;tzen. 2009 &ouml;ffentlich von US-Pr&auml;sident Barack Obama als Weiterentwicklung des &bdquo;NATO Active Layered Theatre Ballistic Missile Defence&ldquo; (ALTBMD) zur Diskussion gestellt, wurde das Programm beim NATO-Gipfel in Lissabon im Jahr 2010 in das &bdquo;New Strategic Concept&ldquo; integriert. Seither wird die Abwehr von ballistischen Bedrohungen als Kernelement der kollektiven Sicherheitsaufgaben der Allianz genannt. Die Gesamtkosten (einschlie&szlig;lich ALTBMD) werden bislang auf mehr als drei Milliarden Euro gesch&auml;tzt, den L&ouml;wenanteil davon finanzieren die USA. (&hellip;)<br>\nAlle Verantwortlichen auf NATO-Seite werden seit Beginn der Planungen im Jahr 2010 nicht m&uuml;de, zu betonen, dass EPAA sich nicht gegen Russland richte und auch keine Gefahr f&uuml;r dessen F&auml;higkeit zu einem nuklearen Vergeltungsschlag darstelle. Generell sei EPAA gegen kein spezifisches Land gerichtet, sondern gegen bestimmte Bedrohungsszenarien allgemein. Schlie&szlig;lich verf&uuml;gen derzeit etwa 30 Staaten &uuml;ber eine Raketentechnologie, die eine potenzielle Bedrohung f&uuml;r die USA und Europa darstellen k&ouml;nnte. Allerdings sind etliche dieser 30 Staaten NATO-Partner oder -Verb&uuml;ndete. Wenn man dar&uuml;ber hinaus all jene Staaten abzieht, die faktisch auf absehbare Zeit keine Bedrohung darstellen, weil sie zur Zeit weder &uuml;ber die Mittel noch &uuml;ber die Infrastruktur f&uuml;r einen erfolgreichen Raketenabschuss verf&uuml;gen oder schlicht keine feindlichen Ambitionen haben, bleiben als potenzielle Aggressoren nur der Iran, Syrien, Russland, Terroristen und mit Einschr&auml;nkungen Nordkorea &uuml;brig. (&hellip;)<br>\nRichtet sich das EPAA also doch gegen Russland, wie nicht nur von russischer Seite, sondern etwa auch von der Opposition im Deutschen Bundestag geargw&ouml;hnt? Es w&auml;re in der Tat ein Muskelspiel mit symboltr&auml;chtigen Standorten in Polen und Rum&auml;nien und eine demonstrative R&uuml;ckenst&auml;rkung der &ouml;stlichen NATO-Alliierten, die genau das den letzten Monaten vehement eingefordert haben. Zwar war es um das Verh&auml;ltnis zwischen Russland und dem Westen bei Beginn der EPAA-Planungen noch wesentlich besser bestellt, weshalb die Auswahl der Aegis-ashore-Standorte auch nicht als unmittelbare Reaktion auf die russische Annexion der Krim missverstanden werden darf. Aber in der Tat erf&uuml;llen die beiden Basen auch den Zweck einer R&uuml;ckversicherung der &ouml;stlichen NATO-Partner. Das Russland sich provoziert f&uuml;hlt, wird in dieser politischen Gemengelage kaum jemanden &uuml;berraschen. Insofern muss konstatiert werden, dass die NATO (die Angebote Russlands zur Zusammenarbeit bei der Raketenabwehr ausgeschlagen hatte), eine weitere Verschlechterung der Beziehungen billigend in Kauf nimmt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ipg-journal.de\/rubriken\/aussen-und-sicherheitspolitik\/artikel\/wem-nutzt-eine-nato-raketenabwehr-1455\/\">IPG<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Das war die Gr&uuml;ne<\/strong><br>\n[&hellip;] Denn wir wissen doch alle: Es gibt neben Jutta Ditfurth f&uuml;r Jutta Ditfurth niemanden mehr, den sie zutrauen w&uuml;rde, die Wahrheit so metaphysisch erfasst zu haben, als dass er w&uuml;rdig w&auml;re, auch nur als Fu&szlig;note in ihr Werk einzugehen. Ihre B&uuml;cher zeigen auf, dass Fundimentalismus (das Wort steht absichtlich so da) zwar grunds&auml;tzlich notwendig ist, wenn die Realpolitik zum Beispiel mal wieder Menschenrechte als Tand abtut, dass er aber als Entwurf eines entspannten Lebens v&ouml;llig &uuml;berzogen ist. &Uuml;berzogen bis zu einer Pendanterie, die als Frau Ditfurth um die Ecke kommt.<br>\nNun wissen wir also von ihr, Jens Berger ist ein nicht besonders kluger Autor und die NachDenkSeiten sind NachHetzSeiten. So postete sie es bei Facebook. Die Website hatte sich kritisch mit dem Tortenwerfer auseinandergesetzt und letztlich nach dem Sinn sich selbst links stehender Gruppierungen gefragt, die glauben sie k&ouml;nnten von Storch mit Wagenknecht gleichsetzen. Letztlich ist eine Torte immer nur eine Torte und einer, der Torten in Gesichter st&uuml;rzt, immer blo&szlig; einer, der Torten in Gesichter st&uuml;rzt. Weder ist das sonderlich kriminell noch sonderlich revolution&auml;r. Der Streit, wie man eine solche Aktion moralisch einzuordnen hat, ist keine besonders ethische Herausforderung. Sie ist schlicht infantil; Kinder machen halt gelegentlich Unfug. Als diesen muss man ihn sehen und man sollte sich dann fragen, ob man als Erwachsener vielleicht einen Fehler gemacht hat. Nicht weniger hat Jens Berger getan. [&hellip;]<br>\nJedenfalls wirkt die Frau so, als sei sie kontinuierlich eingeschnappt, weil sie die Deutungshoheit verloren hat. Falls sie sie je hatte. Keiner fragt mehr nach, ihre Radikalismen haben die linke Alternative zu einer Sozialdemokratie, die sich verloren hat, nie erreicht. Bei den Gr&uuml;nen zeugt nichts mehr von ihrem Erbe. Die eigene kleine Partei, die sie regional leitet, ist ein kommunaler Rohrkrepierer. Nicht mal das doch nicht zu untersch&auml;tzende linke Spektrum innerhalb Frankfurts kann sich aufrappeln, diese Fraktion zu unterst&uuml;tzen. Die jungen Leute fragen schon, wer diese Jutta Ditfurth denn ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2016\/06\/das-war-die-grune.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Scheidender Bundespr&auml;sident: Gauck geht. Gut.<\/strong><br>\nJoachim Gauck kann derzeit seine eigenen Nachrufe lesen. So weihevoll ist der Ton, in dem &uuml;ber den Pr&auml;sidenten gesprochen wird. Aber Gauck ist nicht tot. Er will nur nach einer Amtszeit abtreten. Das ist alles.<br>\nMan darf sich also n&uuml;chtern mit der Bilanz dieser Pr&auml;sidentschaft befassen. Es hei&szlig;t, Gauck habe dem Amt seine W&uuml;rde zur&uuml;ckgegeben. Ja, aber dieser Pr&auml;sident hat vor allem deshalb so hell gestrahlt, weil sein Vorg&auml;nger ein so tr&uuml;bes Licht war. Gaucks Abschied ist weniger ein Verlust als eine Chance.<br>\nJoachim Gauck war das Gegenteil von Christian Wulff. Dem einen war der Pr&auml;sidentenanzug ein paar Nummern zu gro&szlig;. Dem anderen wurde er an den Schultern bald zu eng. Im ZDF erinnerte Gauck sich selbst einmal an die Grenzen seines Amtes: &ldquo;Ich bin auch keine Ersatzregierung&rdquo;, sagt er: &ldquo;Wenn es bei der Regierung schiefgeht, kann die Bev&ouml;lkerung nicht vom Bundespr&auml;sidenten erwarten, dass er es dann richtet.&rdquo; Auf die Idee w&auml;re au&szlig;er ihm auch niemand gekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/joachim-gauck-geht-gut-so-kolumne-a-1096555.html\">Jakob Augstein auf Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Danke f&uuml;r die Eilmeldung<\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160610-Extra3.jpg\" alt=\"Danke f&uuml;r die Eilmeldung\" title=\"Danke f&uuml;r die Eilmeldung\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/extra3\/photos\/a.126985678917.103880.37621248917\/10153791715048918\/?type=3&amp;theater\">Extra 3 via Facebook<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(JW\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-33743","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33743","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=33743"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33743\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":33747,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33743\/revisions\/33747"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=33743"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=33743"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=33743"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}