{"id":33756,"date":"2016-06-10T13:24:34","date_gmt":"2016-06-10T11:24:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33756"},"modified":"2018-12-27T11:40:32","modified_gmt":"2018-12-27T10:40:32","slug":"die-stille-nacht-deutscher-qualitaetsmedien-und-nuit-debout-in-frankreich-kurz-vor-eroeffnung-der-fussball-em","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33756","title":{"rendered":"Die stille Nacht deutscher Qualit\u00e4tsmedien und nuit debout in Frankreich \u2013 kurz vor Er\u00f6ffnung der Fu\u00dfball-EM."},"content":{"rendered":"<p>Sicherlich wissen fast alle, dass nun die Fu&szlig;ball-Europameisterschaft in Frankreich beginnt und heute Abend das Er&ouml;ffnungsspiel in Paris stattfinden wird. Das wissen Sie, weil Sie Fu&szlig;ball m&ouml;gen oder gar nicht an der fast t&auml;glichen Berichterstattung in &ouml;ffentlich-rechtlichen und privaten Anstalten herumkommen. Wissen Sie auch, dass seit Ende M&auml;rz Zehntausende in Frankreich in &uuml;ber 200 St&auml;dten &ouml;ffentliche Pl&auml;tze besetzt hatten und besetzt halten, um gegen den anhaltenden Ausnahmezustand (<em>&eacute;tat d&rsquo;urgence<\/em>) und die &bdquo;<em>Arbeitsmarktreform<\/em>&ldquo; der franz&ouml;sischen Regierung, die sich als sozialistisch ausgibt, zu demonstrieren? Wissen Sie, dass diese Bewegungen mit massiven Protesten der Gewerkschaften einhergehen, mit Streiks und Blockaden der Lkw-Fahrer, der Angestellten beim staatlichen Bahnkonzern SNCF, mit einem Streik der Piloten der Fluggesellschaft Air France? Von <strong>Wolf Wetzel<\/strong> [<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33756#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>]<br>\n<!--more--><br>\nUnd haben Sie die deutschen Qualit&auml;tsmedien dar&uuml;ber informiert, dass kurz nach dem Er&ouml;ffnungsspiel, am 14. Juni eine internationale Demonstration in Paris stattfinden wird, zu der Gewerkschaften und die Bewegung <em>&sbquo;nuit debout&rsquo;<\/em> (wache Nacht) aufrufen, unter dem gemeinsamen Motto: R&uuml;cknahme des Ausnahmezustandes und der Arbeitsmarktreform?<br>\nEine Demonstration, die sehr wahrscheinlich mindestens so viele Menschen auf die Stra&szlig;e bringen wird, wie nach dem Anschlag in Paris 2015.<\/p><p>Als die Fu&szlig;ballweltmeisterschaft in Brasilien 2014 stattfand, gab es zumindest in einigen Medien kritische Berichte &uuml;ber das Land, &uuml;ber die Regierung, &uuml;ber Korruption in Politik und Wirtschaft, &uuml;ber die &sbquo;S&auml;uberungen&rsquo; von ganzen Stadtteilen, &uuml;ber die Millionen von Menschen im Land, die sich das WM-Spektakel nicht leisten k&ouml;nnen. Wo bleibt diese kritische Vorberichterstattung zu Frankreich?<\/p><p>Auf der Suche nach einer solchen stie&szlig; ich am 6.6.2016 auf einen verhei&szlig;ungsvollen Bericht in 3sat: <em>&bdquo;Frankreich &ndash; Wild und sch&ouml;n&ldquo;<\/em>. Doch dieser f&uuml;hrte nicht auf die besetzten Pl&auml;tze in ganz Frankreich, zu den fast t&auml;glichen Demonstrationen, sondern in die Natur, in die Berge. <em>&bdquo;Ein Landschaftsbild&ldquo;<\/em>, so die Ank&uuml;ndigung des Senders. Man kann sich orwellscher Gedanken nicht erwehren.<\/p><p><strong>Nuit debout &ndash; Das (Wieder-)Erwachen einer Bewegung<\/strong><\/p><p>Am 12. Mai dieses Jahres hat die franz&ouml;sische Regierung unter Hollande die Arbeitsmarktreform verabschiedet, deren Affinit&auml;t zur deutschen Wirtschaftspolitik nicht zu &uuml;bersehen ist. Denn was franz&ouml;sische Regierungen zum wiederholten Mal durchzusetzen versuchen (zuletzt mit einer &sbquo;Rentenreform&rsquo; unter Nicolas Sarkozy), ist hier sang- und klanglos &uuml;ber die B&uuml;hne gegangen: Die <em>Agenda 2010<\/em> unter der damaligen rot-gr&uuml;nen Regierung: Ein gro&szlig;es Festival des Kapitals &ndash; eine einzige Niederlage der Gewerkschaften und der (au&szlig;erparlamentarischen) Linken.<\/p><p>Doch nicht alles ist ein versp&auml;teter, nacheilender Kniefall vor den Interessen des Kapitals. In Deutschland fand die &sbquo;Agenda 2010&rsquo; eine ausreichende, satte parlamentarische Mehrheit. In Frankreich reicht es nicht einmal dazu. Selbst Mitglieder der Regierungspartei drohten mit einem &sbquo;Nein&rsquo;. Daraufhin entschied sich die Regierung dazu, das Parlament einfach zu entmachten, indem sie das Gesetz <em>per Dekret<\/em> in Kraft setzte.<\/p><p>Mit diesem Schritt macht sich die Regierung nicht nur zum Diener franz&ouml;sischer Unternehmer. Sie liefert der neofaschistischen Partei Front National genau das, was diese f&uuml;r ihren Wahlkampf braucht: einen Beweis mehr, dass der Parlamentarismus eine teure und &uuml;berfl&uuml;ssige Schaub&uuml;hne darstellt.<\/p><p>All das zusammen hat das Fass zum &Uuml;berlaufen gebracht und die Bewegung <em>&sbquo;nuit debout&rsquo;<\/em> hervorgebracht &ndash; das Gegenteil von <em>Stiller Nacht<\/em> (duce nuit). Innerhalb weniger Tage und Wochen verbreitete sie sich wie Flugsand &uuml;ber die ganze Grande Nation. Man verbringt die Nacht nicht im Bett oder vor dem Fernseher, sondern auf der Stra&szlig;e. Man &bdquo;kommuniziert&ldquo; nicht &uuml;ber Facebook, sondern direkt, hautnah. Man findet sich nicht ab, sondern unterbricht den Lauf der Dinge. Man wirft das diversifizierte und vereinzelte Private in den &ouml;ffentlichen Raum, schafft also Raum f&uuml;r ein kollektives Miteinander. Dieses Wagnis findet seit Wochen statt, in gro&szlig;en und kleinen St&auml;dten Frankreichs, mit dem Ziel, auf unterschiedlichen Wegen die politischen und sozialen &bdquo;gated communities&ldquo; zu verlassen: Ob Sch&uuml;lerInnen oder StudentInnen, ob Junge oder Alte, GewerkschaftlerInnen oder RentnerInnnen, AnarchistInnen oder KommunistInnen.<\/p><p><strong>Die Stille Nacht der deutschen Qualit&auml;tsmedien<\/strong><\/p><p>Als im Januar 2015 ein Trauermarsch mit fast einer Million TeilnehmerInnen auf die Terroranschl&auml;ge vom 7. Januar 2015 reagierte, berichteten die deutschen Medien st&uuml;ndlich und stundenlang, direkt vor Ort, mit zig Reportern und Kameraeinstellungen. Man berichtete selbst &uuml;ber Ereignisse, die gar nicht stattfanden, die aber genau so stattfinden sollten, um sich auf diese Weise ins Ged&auml;chtnis einzubrennen.  Als am 11. Januar 2015 in Paris Hunderttausende, unter dem Motto: <em>On n&rsquo;a pas peur!<\/em> (Wir haben keine Angst!) auf die Stra&szlig;e gingen, konnte man in allen deutschen Medien live miterleben, wie sich der Zug in Bewegung setzte. An der Spitze, untergehakt und vereint, das versammelte politische Establishment: von Premier David Cameron bis zur Kanzlerin Angela Merkel, vom ukrainischen Oligarchen und Regierungschef Petro Poroschenko bis zum t&uuml;rkischen Regierungschef Ahmet Davutoglu. Ganz vorne, in der Mitte: Fran&ccedil;ois Hollande.<\/p><p>Ein bewegendes Bild &hellip; eine F&auml;lschung erster Klasse. Noch in derselben Nacht hatten Anwohner einer Seitenstra&szlig;e Bilder ins Netz gestellt, die zeigen, wie sich die &bdquo;Staatsoberh&auml;upter&ldquo; samt Sicherheitspersonal in einer abgeriegelten Nebenstra&szlig;e versammelt hatten, um dort eine Demonstration zu simulieren, ungef&auml;hr eine halbe Stunde vor Beginn der eigentlichen Gro&szlig;demonstration. Zu diesem &bdquo;Dreh&ldquo; waren ausgew&auml;hlte Journalisten und Fernsehanstalten eingeladen. Sie drehten die Szene ab, schossen ihre Fotos und achteten vor allem auf die Perspektive, um zu verhindern, dass man sehen konnte, was eigentlich nicht zu &uuml;bersehen war: Diese ca. 50 &sbquo;Staatsoberh&auml;upter&rsquo; waren ganz alleine &ndash; niemand folgte ihnen. In fast allen Berichten wurde dieser Dreh mit den Staatsoberh&auml;uptern der wenig sp&auml;ter beginnenden Demonstration vorangestellt. Es sollte, es musste der Eindruck entstehen, unsere Staatenlenker st&uuml;nden in der ersten Reihe, wenn es darum geht, keine Angst zu haben, die Demokratie zu verteidigen.<br>\nAls diese F&auml;lschung &ouml;ffentlich wurde und nicht mehr zu unterdr&uuml;cken war, erlaubte sich die S&uuml;ddeutsche Zeitung, die in diese Inszenierung eingebettet war, eine &auml;u&szlig;erst interessante Begr&uuml;ndung:<\/p><blockquote><p>&bdquo;Stimmen die Bilder? Standen die Politiker wirklich an der Spitze des Protestzuges in Paris? &Uuml;ber das Bild von den untergehakten Politikern ist jedenfalls eine heftige Zankerei im Internet entbrannt, so wie &uuml;ber vieles im Netz gern gezankt wird.(&hellip;) Also alles gef&auml;lscht und inszeniert? Nein. Schon die Vorstellung, dass ein einziger Staatschef wenige Tage nach dem schlimmsten Terroranschlag der vergangenen Jahre in Europa durch Paris schlendert, w&uuml;rde jedem Personenw&auml;chter schlaflose N&auml;chste bereiten. Die Gefahr ist hoch. (&hellip;) So stehen die Politiker vor einem unaufl&ouml;sbaren Dilemma: Sie stehen an der Spitze &ndash; aber eben nicht an der Spitze einer Massendemonstration. Wer das als Inszenierung abtut, der hat das Problem nicht verstanden.&laquo; (SZ vom 14.1.2015)<\/p><\/blockquote><p>All das handelte dem embedded Journalismus den Vorwurf der Manipulation ein, worauf die meisten daran Beteiligten mit Schweigen antworteten, w&auml;hrend die S&uuml;ddeutsche Zeitung ihren Beitrag zur Manipulation der &Ouml;ffentlichkeit dem Staatswohl andiente.<br>\nDerselbe Journalismus emp&ouml;rt sich seit Wochen dar&uuml;ber, dass man ihn als &bdquo;Systempresse&ldquo; oder &bdquo;L&uuml;genpresse&ldquo; bezeichnet.<\/p><p>Zumindest den Vorwurf der L&uuml;ge oder Manipulation kann man den deutschen Medien mit Blick auf die angesprochenen Ereignisse in Frankreich nicht machen. Denn L&uuml;gen sind sicherlich die ungeschickteste Form der Desinformation. Sie hinterlassen Spuren. Das Schweigen hingegen nicht! Also konzentriert man sich in den Medien vor allem aufs Schweigen.<\/p><p>Dennoch m&ouml;chten gerade die sich als kritisch verstehenden Medien nicht ganz verstummen. Ohne die Protagonisten vor Ort zu Wort kommen zu lassen, wissen diese Medienmacher, was man &uuml;ber die Ereignisse in Frankreich wissen und sagen muss. Das, was man immer wei&szlig;. So kamen im <em>Kulturmagazin ttt<\/em> am 29.5.2016 um 23.22 Uhr zwei &bdquo;Experten&ldquo; zu Wort. Der eine hei&szlig;t Franz-Olivier Giesbert, ist franz&ouml;sischer Publizist und <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/wissen-kultur\/ttt\/sendung\/mdr\/sendung-vom-29052016-112.html\">l&auml;sst uns wissen<\/a>: <\/p><blockquote><p>&ldquo;Auch wenn es anders aussieht: Wir haben es hier nicht wie 1968 mit einer allgemeinen Bewegung zu tun. Wir haben es mit etwas marginalen, aber sehr gewaltt&auml;tigen, sehr extremistischen zu tun &ndash; denn es handelt sich um Extremisten, die beschlossen haben, eine Machtprobe mit der sozialdemokratischen Regierung abzuhalten.&rdquo;)<\/p><\/blockquote><p>Wer die Bilder sieht, die man im deutschen Fernsehen nicht sieht, wird hoffentlich stolz auf diese gewaltt&auml;tigen Extremisten sein und sich fragen d&uuml;rfen, wer in diesem Konflikt &bdquo;marginal&ldquo; ist!<\/p><p>Der andere &bdquo;Experte&ldquo; ist der Schriftsteller Guillaume Paoli. Er ist in seiner Einsch&auml;tzung vorsichtiger:<\/p><blockquote><p>&ldquo;Das ist eine allgemeine Situation, die sich f&uuml;r Europa stellt, wo man das Gef&uuml;hl hat, dass ein ancien Regime untergeht, aber was die neuen Kr&auml;fte sind, ist schwer zu bestimmen. Aber 1788 war es auch schwer zu bestimmen.&rdquo;<\/p><\/blockquote><p>Doch dann beruhigt uns der Sprecher dieses sechsmin&uuml;tigen Beitrags sogleich mit diesem Schlusswort:<\/p><blockquote><p>&bdquo;Das ist Frankreich. Die Revolution steht hier immer gleich vor der T&uuml;r. Manchmal auch nur die Revolutionsromantik. Bei den Nuit Debouts, den Aufrechten der Nacht.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Wer dennoch aus der Ruhe gebracht werden will, dem seien diese beiden Videoberichte &uuml;ber die Ereignisse in Frankreich ans Herz gelegt:<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=jIUSoj4G-1k\">Loi Travail. Manifestation et violences \/ Paris &ndash; France 19 mai 2016<\/a>:<\/p><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"500\" height=\"315\" src=\"\" frameborder=\"0\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/jIUSoj4G-1k\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=yFdGNL59Eac#t=4203.636477\">Loi Travail. Tr&egrave;s violente manifestation \/ Paris &ndash; France 26 mai 2016<\/a>:<\/p><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"500\" height=\"315\" src=\"\" frameborder=\"0\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/yFdGNL59Eac\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><p><strong>Das mediale Schweigen ist so laut, dass selbst L&uuml;gen verstummen.<\/strong><\/p><p>Die Fairness gebietet es, doch noch einen Bericht &uuml;ber Frankreich, jenseits der wilden und sch&ouml;nen Landschaften, zu erw&auml;hnen. Er erschien zwei Tage vor dem Er&ouml;ffnungsspiel, in der S&uuml;ddeutschen Zeitung. Kein eigener Bericht, eine einspaltige Wiedergabe der Reuters-Agentur:<\/p><blockquote><p>&bdquo;In Frankreich schwindet wenige Tage vor Beginn der Fu&szlig;balleuropameisterschaft die Zustimmung der Bev&ouml;lkerung zu den landesweiten Streiks. 54 Prozent der Franzosen lehnen die Proteste gegen die Arbeitsmarktreformen der Regierung inzwischen ab (&hellip;) Die neue Umfrage bedeutet den Forschern zufolge aber nicht, dass die Reformpl&auml;ne nun auf breite Zustimmung in der Bev&ouml;lkerung stie&szlig;en. Nur 29 Prozent der Befragten st&uuml;nden auf Seite der Regierung.&ldquo; (SZ vom 7.6.2016)<\/p><\/blockquote><p>Es wird also in den n&auml;chsten Tagen und Wochen spannend werden &ndash; nicht nur auf dem Rasen.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] Wolf Wetzel, Der Rechtsstaat im Untergrund |Big Brother, der NSU-Komplex und notwendige Illoyalit&auml;t, PapyRossa Verlag, K&ouml;ln 2015<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sicherlich wissen fast alle, dass nun die Fu&szlig;ball-Europameisterschaft in Frankreich beginnt und heute Abend das Er&ouml;ffnungsspiel in Paris stattfinden wird. Das wissen Sie, weil Sie Fu&szlig;ball m&ouml;gen oder gar nicht an der fast t&auml;glichen Berichterstattung in &ouml;ffentlich-rechtlichen und privaten Anstalten herumkommen. Wissen Sie auch, dass seit Ende M&auml;rz Zehntausende in Frankreich in &uuml;ber 200 St&auml;dten<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33756\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[126,20,183],"tags":[282,1672,1043,834,1919,312,1176],"class_list":["post-33756","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-erosion-der-demokratie","category-landerberichte","category-medienkritik","tag-buergerproteste","tag-embedded-journalism","tag-frankreich","tag-fussball","tag-lueckenpresse","tag-reformpolitik","tag-streik"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33756","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=33756"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33756\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48030,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33756\/revisions\/48030"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=33756"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=33756"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=33756"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}