{"id":33768,"date":"2016-06-13T08:42:14","date_gmt":"2016-06-13T06:42:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33768"},"modified":"2016-06-13T08:42:14","modified_gmt":"2016-06-13T06:42:14","slug":"hinweise-des-tages-2643","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33768","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33768#h01\">Ramstein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33768#h02\">Abstieg einer Weltmacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33768#h03\">Der Schl&uuml;ssel liegt darin, als erster zu l&uuml;gen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33768#h04\">Das neue Fl&uuml;chtlings-Bek&auml;mpfungsprogramm der EU-Kommission<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33768#h05\">Freihandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33768#h06\">Flei&szlig;ige Arme, faule Reiche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33768#h07\">CDU-Politiker Brinkhaus: Geld zu horten lohnt sich f&uuml;r Banken nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33768#h08\">Draghis angeblicher Kampf gegen die deutschen Sparer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33768#h09\">Marktversagen im Gesundheitswesen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33768#h10\">Arbeitgeber und Gewerkschaften streiten &uuml;ber k&uuml;nftigen Mindestlohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33768#h11\">Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33768#h12\">Wie Unternehmervertreter versuchen, die Erbschaftsteuer zu verhindern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33768#h13\">Den Reichen darf es wehtun!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33768#h14\">Einfluss von Lobbyisten ist nach wie vor sehr gro&szlig;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33768#h15\">Machteliten: Sie wollen doch nur das Beste f&uuml;r den Planeten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33768#h16\">NSU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33768#h17\">Arbeitet ihr mal l&auml;nger, ich kann nicht mehr!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33768#h18\">Am 14. Juni: Weltweite Solidarit&auml;tsaktionen mit dem Widerstand gegen das neue franz&ouml;sische Arbeitsgesetz &ndash; auch in NRW<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ramstein<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Video: Willy Wimmers Brandrede gegen die US-Air Base Ramstein, 10.6.2016<\/strong><br>\nWilly Wimmer spricht zur Auftaktkundgebung des Protestwochenendes gegen die US Air Base Ramstein in der Vers&ouml;hnungskirche in Kaiserslautern vor etwa 600 Zuh&ouml;rern &uuml;ber Drohnenmorde und die Komplizenschaft der deutschen Bundesregierung, die permanent die eigene Verfassung und das V&ouml;lkerrecht mit F&uuml;&szlig;en tritt, indem sie bei Mord, der von deutschem Boden koordiniert wird, bewusst wegschaut. Wimmer nimmt dabei kein Blatt vor den Mund.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/wimmer-ramstein-10-6\/\">KenFM<\/a><\/li>\n<li><strong>Video: Oskar Lafontaine bei Auftaktkundgebung &ldquo;Stopp Ramstein &ndash; Kein Drohnenkrieg&rdquo;<\/strong><br>\nOskar Lafontaine am Samstag, 11. Juni 2016, bei der Auftaktkundgebung zu &ldquo;Stopp Ramstein &ndash; Kein Drohnenkrieg&rdquo; in Kaiserslautern: &ldquo;Es wird ja weltweit Krieg gef&uuml;hrt. Und es wird weltweit ein Drohnenkrieg gef&uuml;hrt. Und dieser Drohnenkrieg ist v&ouml;lkerrechtswidrig. Es werden tausende von Menschen ermordet. und deshalb verurteilen wir diesen Drohnenkrieg und fordern die deutsche Politik auf, den Amerikanern zu untersagen, von deutschem Boden aus Krieg zu f&uuml;hren.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=GOfnX0uI0xo&amp;feature=youtu.be\">Linksfraktion Saar via You Tube<\/a><\/li>\n<li><strong>Menschenkette gegen den Drohnenkrieg<\/strong><br>\nIn Kaiserslautern, Ramstein und Landstuhl hat ein B&uuml;ndnis von Friedensinitiativen gegen den Drohnenkrieg protestiert. Mehrere tausend Gegner machten bei einer besonderen Aktion mit.<br>\nMit einer knapp neun Kilometer langen Menschenkette von Kindsbach &uuml;ber Landstuhl an die Airbase Ramstein demonstrierten sie am Samstagnachmittag gegen den Einsatz von Kampfdrohnen. Dieser fordere auch viele zivile Opfer und sei v&ouml;lkerrechtswidrig, sagte Reiner Braun von der bundesweiten Friedenskampagne &ldquo;Stopp Ramstein: Kein US-Drohnenkrieg&rdquo; im westpf&auml;lzischen Ramstein. Trotz des regnerischen Wetters waren einige tausend Demonstranten zusammengekommen. Die Organisatoren sprachen von 5.000, die Polizei gab die Zahl mit 2.000 an. Das Aktionswochenende von Friedensgruppen dauert noch bis Sonntag.<br>\nZuvor hatten in Kaiserslautern nach Veranstalterangaben etwa 1.500 Menschen gegen die US-Airbase Ramstein protestiert; die Polizei sprach von 900 Teilnehmern. Sie werfen dem US-Milit&auml;r vor, es f&uuml;hre Krieg von deutschem Boden aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/landesschau-aktuell\/rp\/zwischen-kaiserslautern-und-ramstein-menschenkette-gegen-den-drohnenkrieg\/-\/id=1682\/did=17582596\/nid=1682\/1tcd01x\/index.html#utm_source=Facebook&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=SWR%2Ede%20like\">SWR<\/a>\n<p><em><strong>Dazu eine Anmerkung unseres Lesers P.P. (via Facebook):<\/strong> Apropos Kaiserslautern\/Ramstein. Da hab&rsquo; ich doch tats&auml;chlich in den ARD-Online-Nachrichten was gefunden. Einen Kurzbericht &uuml;ber eine 9-Kilometer Menschenkette. Und Zahlen. Die wie &uuml;blich l&uuml;gen. Eine Menschenkette bedeutet, Menschen Hand in Hand. Und sei es in &ldquo;Fl&uuml;gelspannweite&rdquo;, die beim Menschen in etwa der K&ouml;rpergr&ouml;&szlig;e entspricht. Meine betr&auml;gt beispielsweise etwa 1, 70 Meter, bin ein wenig geschrumpft. Ein Zweimetermensch an meiner Seite macht das locker wett. Trotzdem will mir nicht in den Sinn, wie es 2000 Menschen (Polizeiz&auml;hlung) schaffen konnten, eine 9 km-Kette zu bilden, es sei denn, sie bestand aus 4-Meter-Giganten. Ich bin mir aber sicher, die Polizei hat alle Menschenkettenteilnehmer sauber abgefilmt. Alle 5000 (Veranstalterzahl). F&uuml;r was auch immer.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Abstieg einer Weltmacht<\/strong><br>\nVon Vorfreude auf die anstehende Pr&auml;sidentschaftswahl in den USA kann diesmal wirklich keine Rede sein. Die bunten Jubelfeiern k&ouml;nnen dar&uuml;ber nicht hinwegt&auml;uschen. In beiden gro&szlig;en politischen Lagern, bei den Republikanern wie bei den Demokraten, herrscht im Gegenteil die nackte Verzweiflung. Ein Gro&szlig;teil der W&auml;hler h&auml;lt beide Kandidaten, die nun feststehen, gleicherma&szlig;en f&uuml;r unw&auml;hlbar.<br>\nEs ist eine Auswahl fast wie Pest und Cholera: Donald Trump, ein exzentrischer Immobilien-Mill&auml;rd&auml;r und TV-Clown, der rassistische, frauenfeindliche Spr&uuml;che rei&szlig;t und die Krisen der Welt mit dem Kn&uuml;ppel l&ouml;sen will. Und Hillary Clinton. Sie br&auml;chte zwar mehr politische Erfahrung mit als je ein Bewerber zuvor und sie w&auml;re die erste Frau im Wei&szlig;en Haus. Aber sie wei&szlig; einfach kein Feuer mehr anzufachen und hat ein massives Problem mit ihrer Glaubw&uuml;rdigkeit. Und das ist das Beste, was die &bdquo;gro&szlig;artigste Nation der Erde&ldquo; aufzubieten hat? (&hellip;)<br>\nWie immer diese Wahl am 8. November ausgeht, Historiker werden am Ende vielleicht sagen k&ouml;nnen, dass dieser Tag entscheidend zum Abstieg der Weltmacht USA beigetragen hat. Und der Rest der Erde wird die Schmerzen ebenso sp&uuml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nordbayern.de\/leitartikel-abstieg-einer-weltmacht-1.5257163\">nordbayern.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Einer jener beachtenswerten Artikel unserer Medien, &uuml;ber deren Qualit&auml;t man wirklich nicht streiten muss. Danke.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der Schl&uuml;ssel liegt darin, als erster zu l&uuml;gen<\/strong><br>\nInterview mit dem vormaligen CIA-Analysten und Friedensaktivisten Ray McGovern<br>\nRaymond McGovern, Jahrgang 1939, verbrachte 27 Jahre in der CIA. Er war f&uuml;r die Beobachtung der Sowjetunion zust&auml;ndig und berichtete in den 1980er Jahren pers&ouml;nlich den Pr&auml;sidenten im Wei&szlig;en Haus. Heute ist der Ex-Geheimdienstler ein erbitterter Gegner verlogener Kriegstreiberei und legte sich mit Bush junior, Donald Rumsfeld und Hillary Clinton an. Sein Komitee &ldquo;Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS)&rdquo; liefert regelm&auml;&szlig;ig ungebetene Kommentare zur Sicherheitspolitik und organisiert die j&auml;hrliche Verleihung des Sam Adams Awards. Heute spricht er auf der Veranstaltung Kein Drohnenkrieg in der Pfalz. Im Telepolis-Interview bedauert McGovern sein Schweigen w&auml;hrend des Vietnamkriegs.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48472\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Das neue Fl&uuml;chtlings-Bek&auml;mpfungsprogramm der EU-Kommission<\/strong><br>\nDie neueste Mitteilung der EU-Kommission best&auml;tigt: Menschenrechtlich begr&uuml;ndete Tabus scheinen sich f&uuml;r die EU erledigt zu haben. &raquo;Migrationspartnerschaften&laquo; werden nun als Plan zur Bek&auml;mpfung von Fluchtursachen verkauft. Tats&auml;chlich werden in der vorgelegten Strategie aber Herkunfts- und Transitl&auml;nder zur Fluchtverhinderung eingekauft.<br>\nDie am 7. Juni 2016 von der EU-Kommission ver&ouml;ffentlichte und in erster Linie von Kommissionsvizepr&auml;sident Franz Timmermann und der EU-Au&szlig;enbeauftragten Federica Mogherini entworfene Strategie enth&auml;lt Vorschl&auml;ge, Hilfsgelder und technische Unterst&uuml;tzung an afrikanische und arabische L&auml;nder als Anreiz zu liefern &ndash; die Gegenleistung: eine forcierte Bek&auml;mpfung &bdquo;irregul&auml;rer Migration&ldquo;.<br>\nDie Anreize reichen von g&uuml;nstigen Handelsabkommen &uuml;ber Visaliberalisierungsprogramme und Hilfsgelder &ndash; insgesamt sollen in den kommenden f&uuml;nf Jahren 8 Milliarden Euro zur Verf&uuml;gung gestellt werden. Wer nicht kooperiert, muss hingegen mit Negativkonsequenzen, wie der Aussetzung von Handelsabkommen oder der Streichung von Entwicklungshilfsgeldern, rechnen.<br>\nNach au&szlig;en wird vor allem das Vorhaben, private Investitionen in Herkunftsl&auml;ndern von Migrant*innen mit EU-Mitteln zu f&ouml;rdern, in den Vordergrund gestellt. Doch das Dokument macht unmissverst&auml;ndlich klar: Prim&auml;res Ziel der Kommission ist die Bek&auml;mpfung &bdquo;irregul&auml;rer Migration&ldquo; schon in Herkunfts- und Transitl&auml;ndern und der Abschluss von R&uuml;ck&uuml;bernahmeabkommen &ndash; ein Fl&uuml;chtlingsbek&auml;mpfungsprogramm.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.proasyl.de\/news\/das-neue-fluechtlingsbekaempfungsprogramm-der-eu-kommission\/\">Pro Asyl<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Freihandel<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>EU k&ouml;nnte Ceta ohne Parlamente verabschieden<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Kommission plant Berichten zufolge, die nationalen Parlamente nicht &uuml;ber Freihandelsabkommen mit Kanada abstimmen zu lassen. Italien findet das gut.<br>\nDas bereits ausgehandelte Freihandelsabkommen der Europ&auml;ischen Union mit Kanada (Ceta) k&ouml;nnte laut Berichten von Insidern und Medien noch einmal zu Streit f&uuml;hren. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, will EU-Handelskommissarin Cecilia Malmstr&ouml;m das Abkommen gegen den Willen von Mitgliedstaaten wie Deutschland als reines EU-Abkommen einstufen. Anders als bei einem gemischten Abkommen w&auml;ren in diesem Fall die nationalen Parlamente nicht berechtigt, es demokratisch abzusegnen &ndash; Bundestag und Bundesrat h&auml;tten somit kein Mitspracherecht.<br>\nEinem EU-Vertreter zufolge will die EU-Kommission ihre Entscheidung voraussichtlich Anfang Juli bekanntgeben. Eine Sprecherin der EU-Kommission wollte den Bericht am Freitag nicht kommentieren. Sie best&auml;tigte aber, dass der Kommissionsvorschlag zur Einstufung des Abkommens in K&uuml;rze ver&ouml;ffentlicht werde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/2016-06\/freihandelsabkommen-eu-kommission-kanada-ceta-parlamente%20\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Sch&ouml;ne Demokratie in der EU.<\/em><br>\n<em>Bitte schauen Sie dazu auch erneut <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33537\">die Mai-Ausgabe der ZDF-&bdquo;Anstalt&ldquo; an<\/a>. Und nat&uuml;rlich: Diskutieren Sie bitte in privaten Kreisen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>TTIP gef&auml;hrdet den Klimaschutz<\/strong><br>\nMehr als ein Drittel aller Klagen vor den umstrittenen Schiedsgerichten gehen auf Energie- und Elektrizit&auml;tskonzerne zur&uuml;ck. Mit TTIP k&ouml;nnte diese Zahl weiter steigen: Denn Europa und die USA wollen die Position der &Ouml;lgiganten st&auml;rken. Das widerspricht den Klimaschutzzielen von Paris. Mit dem Wort &bdquo;Klima&ldquo; meinen die Verhandler etwas ganz anderes<br>\nIn der Debatte um TTIP und Investorenklagen l&auml;uft etwas schief. Oft geht es um Chlor-H&uuml;hnchen, um Verbraucherthemen. Dabei bedroht das transatlantische Freihandelsabkommen insbesondere den Klimaschutz in einem Ausma&szlig; wie kaum ein Hinterzimmer-Deal bisher. Klimaschutz wird mit TTIP zur &bdquo;Handelsbarriere&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.cicero.de\/weltbuehne\/investorenschutz-ttip-gefaehrdet-den-klimaschutz\/60964#comments\">Cicero<\/a><\/li>\n<li><strong>Ohne den Bundestag<\/strong><br>\nDie EU will den Bundestag nicht &uuml;ber das Freihandelsabkommen mit Kanada abstimmen lassen. Die Gegner des Abkommens werden das emp&ouml;rend finden. Dabei ist das durchaus folgerichtig.<br>\nDie Europ&auml;ische Kommission macht im Streit um die Ratifizierung des Freihandelsabkommens mit Kanada Ernst. Sie will Ceta nicht als gemischtes Abkommen, sondern als reines EU-Abkommen einstufen.<br>\nBundestag und Bundesrat werden also nicht mehr gefragt, ob sie dem Inkrafttreten zustimmen. Das hat Signalwirkung. Geht es nach der Kommission, d&uuml;rften Bundestag und Bundesrat auch nach einem erfolgreichen Abschluss der TTIP-Verhandlungen mit den Amerikanern au&szlig;en vor sein.<br>\nDie Gegner der Abkommen werden der Kommission nun vorwerfen, die ungeliebten Vertr&auml;ge ohne demokratische Legitimation durchdr&uuml;cken zu wollen. Das ist falsch. Schlie&szlig;lich m&uuml;ssen sowohl das demokratisch gew&auml;hlte Europaparlament als auch die demokratisch gew&auml;hlten Regierungen der EU-Staaten im Ministerrat den Abkommen zustimmen.<br>\nDas ist durchaus folgerichtig, schlie&szlig;lich ist die Handelspolitik alleinige Kompetenz der EU. Wenn jedes Mal alle nationalen Parlamente befragt werden m&uuml;ssten, nur weil einige Randaspekte der Abkommen nationale Kompetenzen betreffen k&ouml;nnten, wird die Handelspolitik auf EU-Ebene endg&uuml;ltig ad absurdum gef&uuml;hrt. Aber genau darum geht es den Gegnern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/ttip-und-freihandel\/kommentar-ceta-ohne-den-bundestag-14280419.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die FAZ unterschl&auml;gt mal eben die Frage, ob Ceta nicht doch ein gemischtes Abkommen ist (was die allermeisten V&ouml;lkerrechtler bejahen), und auch das Grundgesetz kommt in dem Kommentar unter die R&auml;der, weil Wichtigeres &ndash; die Profitinteressen gro&szlig;er Unternehmen &ndash; auf dem Spiel stehen. Das EU-Parlament ist zumindest nach Ansicht des BVerfG im Sinne des Grundgesetzes *nicht* demokratisch gew&auml;hlt (Stimmgewichte, fehlendes Staatsvolk) und auch kein Parlament (fehlendes Initiativrecht). Der Ministerrat und die EU-Kommission sind schon mal &uuml;berhaupt nicht demokratisch gew&auml;hlt. So schnell wirft die FAZ also die FDGO &uuml;ber den Haufen. Wo bleibt der Verfassungsschutz?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Flei&szlig;ige Arme, faule Reiche<\/strong><br>\nDas Bild von den faulen S&uuml;dl&auml;ndern ist falsch. Denn einer Studie zufolge wird in reichen L&auml;ndern weniger gearbeitet als in armen. Erg&auml;nzt werden muss auch der Vergleich der Wirtschaftsleistung.<br>\nArbeit bringt Brot, Faulenzen Hungersnot, wei&szlig; der Volksmund, und: M&uuml;&szlig;iggang ist aller Laster Anfang. Die Botschaft ist in beiden F&auml;llen klar: Wer hart ranklotzt, der bringt es auch zu etwas. Auch der Umkehrschluss f&auml;llt leicht: Wer arm ist, der hat es wohl an Arbeitseinsatz fehlen lassen. Dass an dieser &bdquo;Theorie&ldquo; etwas faul ist, ahnt man, und nun ist es auch empirisch belegt: In armen L&auml;ndern wird wesentlich mehr gearbeitet als in reichen.<br>\nDer Verdacht, Armut und Krisen l&auml;gen im mangelnden Arbeitswillen begr&uuml;ndet, gelangte zuletzt in der Griechenland-Misere zu Prominenz. Die &bdquo;faulen Griechen&ldquo; seien an ihrem Elend selbst schuld, hie&szlig; es, und eine gro&szlig;e deutsche Zeitung informierte den griechischen Premierminister: &bdquo;Deutschland hat zwar auch hohe Schulden &ndash; aber wir k&ouml;nnen sie auch begleichen. Weil wir morgens ziemlich fr&uuml;h aufstehen und den ganzen Tag arbeiten.&ldquo; Dass die Einsatzbereitschaft nachl&auml;sst, je weiter man in s&uuml;dliche und warme Gefilde vorst&ouml;&szlig;t, ist nicht nur ein gern gepflegtes Vorurteil. Der US-&Ouml;konom David Landes hat daraus sogar eine Theorie verfertigt. Danach nimmt das Arbeitsangebot mit feuchter Tropenhitze ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/wohlstandsunterschiede-fleissige-arme--faule-reiche,1472780,34348968.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>CDU-Politiker Brinkhaus: Geld zu horten lohnt sich f&uuml;r Banken nicht<\/strong><br>\nBanken und Sparkassen zahlen drauf, wenn sie Bargeld ihrer Kunden bei der EZB parken. Finanzh&auml;user wie die Commerzbank suchen daher nach Auswegen &ndash; bis hin zur Aufbewahrung des Geldes in Tresoren. Der CDU-Finanzpolitiker Ralph Brinkhaus glaubt aber nicht, dass die Commerzbank im gro&szlig;en Stil Bargeld horten wird. Das rechne sich nicht, sagte er im DLF.<br>\nHintergrund der Debatte sind die sogenannten Strafzinsen der EZB. Gesch&auml;ftsbanken m&uuml;ssen derzeit 0,4 Prozent Zinsen an die Europ&auml;ische Zentralbank zahlen, wenn sie dort kurzfristig &uuml;bersch&uuml;ssige Liquidit&auml;t sicher anlegen wollen. Die EZB will so die Gesch&auml;ftsbanken zur Vergabe von Krediten und zur Stimulierung der Konjunkur motivieren. Die Commerzebank selbst hatte bereits erkl&auml;rt, dass sie derzeit nicht verst&auml;rkt auf Bargeld setze.<br>\nBrinkhaus kritisierte in diesem Zusammenhang auch die Geldpolitik der EZB. Diese habe die Zinsen zu oft und zu schnell gesenkt. Die Zentralbank habe einen Teil des Vertrauens verspielt, so Brinkhaus. Er f&uuml;rchte, dass der Kauf von Unternmehmensanleihen zu einer Marktst&ouml;rung f&uuml;hre. Der CDU-Politiker monierte ein &ldquo;dogmatisches Festhalten&rdquo; an dem Zwei-Prozent Inflationsziel. Eigentlich gehe es um Strukturreformen. EZB-Pr&auml;sident Draghi kaufe den Staaten Zeit, damit sie die Ma&szlig;nahmen umsetzen k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/umgang-mit-ezb-strafzinsen-cdu-politiker-brinkhaus-geld-zu.694.de.html?dram:article_id=356758\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers F.R.:<\/strong> Das Interview l&auml;uft darauf hinaus, dass durch die niedrigen Zinsen n&ouml;tige Strukturreformen verschoben w&uuml;rden. Den Zusammenhang zwischen Sparen in allen Sektoren und niedrigen Zinsen sieht Brinkhaus nicht. Er meint vielmehr:<\/em><br>\n<em>&ldquo;Sparen ist nie sch&auml;dlich. Das gilt insbesondere f&uuml;r die Menschen, die jung sind, die f&uuml;rs Alter vorsorgen m&uuml;ssen. Und da kann ich nur dringend empfehlen, ganz unabh&auml;ngig von den Zinss&auml;tzen zu sparen, weil sonst hat man im Alter nichts. Und im &Uuml;brigen ist es so: Wenn die Zinsen mal wieder hochgehen und man hat nichts gespart, dann profitiert man auch weniger davon.&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Draghis angeblicher Kampf gegen die deutschen Sparer<\/strong><br>\nF&uuml;r manche Journalisten befindet sich die EZB im Krieg mit den Sparern, als sei es das Ziel der Geldpolitik, ihnen zu schaden. Einige Tage vor dem Beschluss der Notenbank, ab dem 8. Juni auch Unternehmensanleihen in ihr Ankaufsprogramm aufzunehmen, titelte Dennis Kremer von der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, dass &bdquo;Draghis n&auml;chste Attacke auf den Sparer beginnt&ldquo;. Viele wittern eine Art Verschw&ouml;rung hinter den Aktionen der EZB, zugunsten der Schuldner im &bdquo;Club Med&ldquo; und zulasten der Sparer und Gl&auml;ubiger in den &Uuml;berschussl&auml;ndern des Nordens.<br>\nDabei geht es der Europ&auml;ischen Zentralbank darum, die Nachfrage durch niedrige Zinsen und g&uuml;nstige Kreditkonditionen anzukurbeln, sodass mehr produziert wird, neue Arbeitspl&auml;tze entstehen und die Investitionen stimuliert werden. Sie muss alles tun, damit die Inflationsrate endlich wieder auf ihren Zielwert von knapp unter zwei Prozent steigt. Die Zinsen sind so niedrig wie sie sind, weil sich die Inflationsrate um die Nullmarke bewegt und die ungenutzten Kapazit&auml;ten so gro&szlig; sind, nicht weil die EZB aus irgendwelchen perfiden Gr&uuml;nden die Sparer bestrafen will. Dass sie zu immer unkonventionelleren Mitteln greift, jetzt also auch direkt in die Finanzierung der Unternehmen eingreift, ist nur eine Reaktion auf einige ung&uuml;nstige Makrotendenzen wie die Stagnation der Produktivit&auml;t, den anhaltenden Schuldenabbau nach dem Platzen der Schuldenblasen und die anhaltend gro&szlig;e Produktionsl&uuml;cke.<br>\nDas Problem ist nicht zuletzt, dass die EZB von den &uuml;brigen wirtschaftspolitischen Akteuren alleingelassen wird. Sie ist einfach &uuml;berfordert. Vor allem die deutsche Finanzpolitik l&auml;sst sie h&auml;ngen. Das hat schon masochistische Z&uuml;ge. Was soll das Ganze? Wer braucht eigentlich eine &bdquo;schwarze Null&ldquo;, wenn nicht Inflation droht, sondern Deflation, und wenn die Anleger de facto bereit sind, dem Staat ihre Ersparnisse kostenlos zu &uuml;berlassen? Wei&szlig; Herr Sch&auml;uble nicht, was sich mit billigen Krediten anfangen l&auml;sst?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2016\/06\/10\/draghis-kampf-gegen-die-deutschen-sparer_9647\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ein sch&ouml;ner Artikel, der das beh&auml;mmerte Draghi-Bashing konterkariert und auch auf die mangelhafte Lohnentwicklung als Ursache hinweist. Ein kleines Problem aber, vielleicht typisch f&uuml;r die Wahrnehmung der Geldpolitik: &ldquo;Dabei geht es der Europ&auml;ischen Zentralbank darum, die Nachfrage durch niedrige Zinsen und g&uuml;nstige Kreditkonditionen anzukurbeln&rdquo;. Keineswegs, die EZB kann nur g&uuml;nstige geldpolitische Rahmenbedingungen schaffen, aber keine Nachfrage. Die Nachfrage mu&szlig; von woanders kommen, und daran krankt es ja.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Marktversagen im Gesundheitswesen<\/strong><br>\nDer effiziente Markt versagt in der Gesundheits&ouml;konomie. Konsumentensouver&auml;nit&auml;t in diesem Bereich anzunehmen, ist reine Fiktion. &Auml;rztinnen und &Auml;rzte haben das Monopol, Krankheiten zu diagnostizieren und zu therapieren. Dass sie dabei immer und ausschlie&szlig;lich nur das Patientenwohl im Auge haben, ist weltfremd. Eine politische Mengen-und Qualit&auml;tssteuerung ist daher unabdingbar.<br>\nDie allgemeine Absicherung von Krankheitsrisiken geh&ouml;rt zum Standard moderner Gesellschaften. Kein ernst zu nehmender Politiker oder Wissenschaftler bestreitet das. Selbst der bekennende Sozialstaatsgegner F. A. Hayek hielt eine Krankenversicherungspflicht f&uuml;r legitim, weil sonst viele Menschen der Allgemeinheit zur Last fielen. Er sah generell in Sozialleistungen eher einen Schutz vor &bdquo;Verzweifelungsakten&ldquo; gegen&uuml;ber dem Besitzb&uuml;rgertum als eine Frage der sozialen Gerechtigkeit, ein Begriff, der ihm erkl&auml;rterma&szlig;en zuwider war (Die Verfassung der Freiheit, S. 386 ff.). Hayek hat seine Vorstellungen zur Krankenversicherung nicht weiter konkretisiert. Ihm schwebte vermutlich eine private Pflichtversicherung vor, die aber mit ihrem Gesch&auml;ftsmodell der risikobezogenen Beitr&auml;ge vor zwei Problemen steht:\n<ul>\n<li>Die Gesundheitschancen sind aus genetischen und sozialen Gr&uuml;nden ungleich verteilt. Eine private Krankenversicherung (PKV) mit individueller Risikokalkulation k&ouml;nnen sich die meisten B&uuml;rger nicht leisten. Untere und mittlere soziale Schichten haben ein gr&ouml;&szlig;eres Krankheitsrisiko, was zu entsprechend h&ouml;heren Beitr&auml;gen f&uuml;hren w&uuml;rde. Ohne einen Sozialausgleich ist der Anspruch, allen B&uuml;rgern den Zugang zur medizinischen Versorgung zu gew&auml;hrleisten, nicht realisierbar.<\/li>\n<li>Im Gesundheitswesen gibt es keine Konsumentensouver&auml;nit&auml;t, es herrscht Anbieterdominanz. &Auml;rztinnen und &Auml;rzte haben das Monopol, Krankheiten zu diagnostizieren und zu therapieren. Das ist auch in Ordnung. Wer sonst sollte diese unverzichtbare Funktion &uuml;bernehmen? Aber sie k&ouml;nnen damit Art und Umfang der Nachfrage nach ihren Leistungen auch im eigenen Interesse bestimmen. Die Annahme, dass sie stets nur das Patientenwohl im Auge haben und nicht an ihren eigenen wirtschaftlichen Vorteil denken, ist weltfremd. Daher ist eine systematische Mengen- und Qualit&auml;tssteuerung erforderlich, die der Markt nicht leisten kann.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2016\/06\/marktversagen-die-oekonomischen-eigenarten-des-gesundheitswesens-und-irrwege-der-lehrbuchoekonomie\/\">Makroskop<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Arbeitgeber und Gewerkschaften streiten &uuml;ber k&uuml;nftigen Mindestlohn<\/strong><br>\nArbeitgeber und CDU-Politiker machen Front gegen eine starke Erh&ouml;hung des Mindestlohns. Gewerkschaften, SPD und Linke pochen hingegen darauf, die M&ouml;glichkeiten f&uuml;r eine Erh&ouml;hung breit auszunutzen. Damit spitzt sich drei Wochen vor der Ende Juni anstehenden Entscheidung in der Mindestlohnkommission der Streit um die k&uuml;nftige H&ouml;he der Lohnuntergrenze zu.<br>\nStrittig ist, ob die j&uuml;ngsten Tarifabschl&uuml;sse f&uuml;r die Metall- und Elektroindustrie sowie f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Dienst bei der Festlegung ber&uuml;cksichtigt werden sollen. DGB-Vorstandsmitglied Stefan K&ouml;rzell sagte am Donnerstag in Berlin: &bdquo;Die Gewerkschaften erwarten, dass die Tarifvertr&auml;ge, die bereits abgeschlossen wurden und dieses Jahr zur Wirkung kommen, mit in die Berechnung kommen.&ldquo; Es k&ouml;nne nicht sein, dass die Erh&ouml;hung nur deswegen nicht besser ausfalle, weil die Auszahlung der Lohnerh&ouml;hung im &ouml;ffentlichen Dienst sich verz&ouml;gere.<br>\nBei der Entscheidung &uuml;ber die k&uuml;nftige H&ouml;he hat sich die Kommission an der Entwicklung der Tarifl&ouml;hne zu orientieren, die das Statistische Bundesamt im Tarifindex zusammenfasst. Der Index bis Juni enth&auml;lt die Tariferh&ouml;hung f&uuml;r Metall und Elektro und den &ouml;ffentlichen Dienst noch nicht. Arbeitgebervertreter Reinhard G&ouml;hner hatte betont, Spielraum f&uuml;r Verhandlungen gebe es nicht. (&hellip;)<br>\nDie SPD-Arbeitsmarktexpertin Katja Mast betonte: &bdquo;Wir wollen eine Gesamtabw&auml;gung, wie sie im Gesetz steht.&ldquo; Sie erwarte eine angemessene Erh&ouml;hung, die den Wert der Arbeit steigere. Linke-Chef Bernd Riexinger warf den Arbeitgebern vor, den Besch&auml;ftigten &bdquo;nicht die Butter auf dem Brot&ldquo; zu g&ouml;nnen. &bdquo;Statt Geiz-ist-Geil-Mentalit&auml;t brauchen wir einen Mindestlohn, der wirklich vor Armut sch&uuml;tzt.&ldquo; Die Pr&auml;sidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher, sagte: &bdquo;Der Mindestlohn muss deutlich ansteigen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201606093978\/kurzmeldungen\/aktuell1\/arbeitgeber-und-gewerkschaften-streiten-ueber-kuenftigen-mindestlohn.html\">Hintergrund<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die unterschiedlichen Interessenlager werden kurz, aber deutlich aufgezeigt. Wenn die SPD es ernst meint mit dem Thema &ldquo;soziale Gerechtigkeit&rdquo; sei die Frage erlaubt, was sie in dieser Koalition mit den Unionsparteien noch h&auml;lt. Doch nicht etwa die Minister- und andere Posten? Die k&ouml;nnten bei einem Wechsel der Koalitionspartner erhalten bleiben.<\/em><br>\n<em>Aber z.B. auch bei der Einf&uuml;hrung der Verm&ouml;genssteuer k&ouml;nnte sich die Partei um andere, fortschrittlich-progressive Mehrheiten bem&uuml;hen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Hartz IV<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Per Dienstanweisung Menschenw&uuml;rde missachten m&uuml;ssen<\/strong><br>\nRechtsverst&ouml;&szlig;e von Beh&ouml;rden werden meist durch die Arbeit von investigativen Journalisten oder von Whistleblowern aufgedeckt. Jetzt hat eine Fallmanagerin des Jobcenter im Landkreis Osterholz diese Funktion &uuml;bernommen und ihren Arbeitgeber verklagt, weil &bdquo;sie sich um das Wohl ihrer Klienten sorgt&ldquo; und von ihren Vorgesetzten angewiesen wurde, &bdquo;klar gegen die Menschenw&uuml;rde zu versto&szlig;en&ldquo;.<br>\nIm Rahmen eines Modellprojektes erhielten mehrere hundert Leistungsbezieher des Jobcenters Osterholz per Serienbrief vollkommen einheitliche Eingliederungsvereinbarungen, die ohne pers&ouml;nliches Gespr&auml;ch unterschrieben zur&uuml;ckgeschickt werden sollten. Eigenbem&uuml;hungen wurden gefordert &ndash; eine Pr&uuml;fung, ob dies f&uuml;r die Kunden auch erf&uuml;llbar sei, blieb aus. So wurden die Leistungsbezieher unter anderem dazu verpflichtet, monatlich f&uuml;nf Bewerbungen zu schreiben &ndash; ohne R&uuml;cksicht auf Arbeitsf&auml;higkeit oder dauerhafte Erkrankungen. Zudem seien viele Kunden von dem Verfahren &uuml;berfordert, h&auml;ufig allein schon wegen Sprachproblemen. Nur wer sich schriftlich gegen die Inhalte der Vereinbarungen auflehnte, bekam die nachtr&auml;glich Gelegenheit auf eine individuelle L&ouml;sung. Bei Pflichtverst&ouml;&szlig;en der Kunden gegen die Eingliederungsvereinbarungen sollte die klagende Mitarbeiterin die Leistungen schrittweise zuerst um 30 Prozent, dann um 60 Prozent k&uuml;rzen und zuletzt komplett streichen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/tacheles-sozialhilfe.de\/startseite\/aktuelles\/d\/n\/2024\/\">Tacheles e.V.<\/a><\/li>\n<li><strong>Millionen au&szlig;en vor<\/strong><br>\nBertelsmann-Stiftung beklagt Massenph&auml;nomen Langzeiterwerbslosigkeit in Deutschland und der gesamten EU. Helfen soll ein &raquo;sozialer Arbeitsmarkt&laquo; (&hellip;)<br>\nSelbst die scheinbar krisenfeste BRD kriegt ihr Fett weg: Weil hierzulande &uuml;berdurchschnittlich viele &auml;ltere Menschen vorzeitig aufs Altenteil entsorgt werden und auch junge Leute h&auml;ufig besonders lange &raquo;langzeitarbeitslos&laquo; sind, gebe es &raquo;keinen Grund zur Entwarnung&laquo;. Obwohl Deutschland von einem Besch&auml;ftigungsrekord zum n&auml;chsten eile, k&ouml;nnte eine gr&ouml;&szlig;ere Gruppe &raquo;nicht von der guten Konjunkturlage profitieren&laquo;, hei&szlig;t es in der begleitenden Pressemitteilung. Von allen amtlich erfassten Erwachsenen ohne Erwerbsarbeit befinden sich demnach 43,1 Prozent dauerhaft auf der Verliererstra&szlig;e, das sind knapp 800.000 Personen. 26 Prozent der deutschen Langzeitarbeitslosen sind &auml;lter als 55 Jahre (EU-Mittel 13 Prozent) und zwei Drittel davon bereits seit mehr als zwei Jahren. (&hellip;)<br>\nDabei r&uuml;ttelt die G&uuml;tersloher Denkfabrik sogar an Denkverboten. Eine Ursache f&uuml;r die Misere sei demnach die staatliche K&uuml;rzungspolitik bei der Besch&auml;ftigungsf&ouml;rderung. Als Gegenmittel empfiehlt die Studie &raquo;einen Mix aus wachstumsorientierten Investitionen und aktiven arbeitsmarktpolitischen Ma&szlig;nahmen&laquo;. Selbst das deutsche Rezept &raquo;F&ouml;rdern und Fordern&laquo; erkl&auml;ren die Autoren f&uuml;r in Teilen wirkungslos. Statt dessen solle verst&auml;rkt auf die &raquo;Schaffung sozialversicherungspflichtiger und betriebsnaher Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse im Rahmen eines sozialen Arbeitsmarkts&laquo; gesetzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/06-11\/045.php%20\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Hatte nicht die Bertelsmann Stiftung an der Erzeugung dieses nun beklagten Problems kr&auml;ftig mitgewirkt? Bitte lesen Sie dazu erneut <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5228\">Die Rolle der Bertelsmann Stiftung beim Abbau des Sozialstaates und der Demokratie oder: Wenn ein Konzern Politik stiftet &ndash; zum gemeinen Nutzen?<\/a>. Interessant sind auch:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/it-medien\/enthuellungsbuch-schlimme-vorwuerfe-gegen-bertelsmann-stiftung\/3513246.html\">Schlimme Vorw&uuml;rfe gegen Bertelsmann-Stiftung<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.bertelsmannkritik.de\/index.htm\">BertelsmannKritik<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wie Unternehmervertreter versuchen, die Erbschaftsteuer zu verhindern<\/strong><br>\nDie Lobby der Familienunternehmer hat Erstaunliches erreicht: Sie blockierte eine schon beschlossene Reform.<br>\nFreitag, im feinen Berliner Hotel Adlon. Die Kanzlerin betritt den in gold und gr&uuml;n gehaltenen Palaissaal. Unter ausladenden L&uuml;stern haben sich mehrere hundert Firmenpatriarchen versammelt, die eine Frage bewegt: Wird ihnen Angela Merkel versprechen, die verhasste Erbschaftsteuer abzur&auml;umen?<br>\nBrun-Hagen Hennerkes, ein elegant gekleideter Mann, ist Vorstandsvorsitzender der Stiftung Familienunternehmen, ihr oberster Interessenvertreter. Er h&auml;lt es f&uuml;r geboten, der Kanzlerin noch einmal ausf&uuml;hrlich die Forderungen der Branche darzulegen. Und so stellt er sich zun&auml;chst statt ihrer an das Rednerpult. Er sagt S&auml;tze, die mit &ldquo;Es darf nicht sein&rdquo; oder mit &ldquo;Das neue Gesetz soll unbedingt&rdquo; beginnen. Merkel muss warten und zuh&ouml;ren. (&hellip;)<br>\nSzenen wie im Adlon zeigen, wie Interessengruppen versuchen, Reformen zu beeinflussen. Spitzenpolitiker werden eingeladen, offiziell und nat&uuml;rlich informell, und mit Bedenken und Forderungen konfrontiert. Das geh&ouml;rt zum demokratischen Gesch&auml;ft, erkl&auml;rt aber auch, warum es so schwer ist, gro&szlig;e Reformen anzupacken. Insbesondere, wenn es um Steuern geht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/erbschaftsteuer-die-bremser-1.3028569\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Den Reichen darf es wehtun!<\/strong><br>\nUm die breite Mehrheit der Arbeitnehmer zu entlasten, sollte Deutschland den Verm&ouml;genden mehr abverlangen. (&hellip;)<br>\n&Uuml;ber Jahrzehnte hinweg trugen die Steuersysteme in Deutschland und auch in den USA dazu bei, dass die Wirtschaft florierte, dass viele Menschen am Aufschwung teilhatten, dass der Abstand zwischen Arm und Reich nicht zu gro&szlig; wurde. Doch mit dem Beginn der Globalisierung und der Liberalisierung der Finanzm&auml;rkte begann das System zu erodieren.<br>\nDie nach wie vor sprudelnden Wohlstandsgewinne verteilen sich seither auf immer weniger Menschen, w&auml;hrend der Rest &ndash; von der oberen Mittelschicht an abw&auml;rts &ndash; die Verluste zu tragen hat. Branchen, die fr&uuml;her ganze Regionen am Leben hielten, sind verschwunden, die Textilindustrie in Schwaben etwa oder die Stahlindustrie in Pittsburgh. Gleichzeitig stagnierten die L&ouml;hne, stiegen die Mieten, explodierten die Kapitalertr&auml;ge der Verm&ouml;genden.<br>\nHinzu kamen Steuersenkungen f&uuml;r alle Bev&ouml;lkerungsschichten, im dem guten Glauben, dass so vor allem die am oberen Ende frei werdenden Mittel in neue Arbeitspl&auml;tze investiert werden und die entstehenden Wohlstandsgewinne nach unten durchsickern. Diese vor allem bei den US-Republikanern, zeitweise aber auch in Deutschland popul&auml;re &ldquo;Trickle-Down&rdquo;-Idee ist gescheitert: Statt in die Realwirtschaft wanderte das zus&auml;tzliche Geld in Aktien, Immobilien und andere Finanzanlagen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/steuerreform-geht-nicht-so-zimperlich-mit-den-reichen-um-1.3028567\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Einfluss von Lobbyisten ist nach wie vor sehr gro&szlig;<\/strong><br>\nAuch nach dem Nein der Koalitionsmehrheit im Bundestag dringt die Organisation Lobbycontrol weiter auf Einf&uuml;hrung eines Registers von Interessensvertretern. Im Deutschlandfunk sagte die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin von Lobbycontrol, Dier&szlig;en, ein solches Verzeichnis w&uuml;rde auch den Abgeordneten selbst helfen.<br>\nDie Abgeordneten w&uuml;ssten so k&uuml;nftig genau, mit welchen Gespr&auml;chspartnern sie es zu tun h&auml;tten. Gerade bei gro&szlig;en Verb&auml;nden wie etwa der Automobilindustrie sei der Einfluss, den Lobbyisten auf die Politik aus&uuml;bten, weiterhin sehr gro&szlig;.<br>\nIm Bundestag waren gestern Linkspartei und Gr&uuml;ne mit dem Versuch gescheitert, eine solche Datenbank mit Informationen &uuml;ber Interessensvertreter einzuf&uuml;hren. Die Antr&auml;ge wurden mit den Stimmen der gro&szlig;en Koalition abgelehnt. Der Justiziar der Unionsfraktion, Uhl, warnte in der Debatte vor einer Diskriminierung von Lobbyisten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/nach-bundestagsentscheidung-einfluss-von-lobbyisten-ist.694.de.html?dram:article_id=356876%20\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: Anwaltskanzleien in Br&uuml;ssel boykottieren Lobbyregister<\/strong><br>\nStudie zeigt: Ohne Transparenzpflicht geht es nicht<br>\nZahlreiche Anwaltskanzleien in Br&uuml;ssel betreiben Lobbyarbeit, gl&auml;nzen aber durch Abwesenheit im EU-Transparenzregister. Dabei geht es nicht um ein paar kleine Kanzleien mit wenigen Kunden, die vom Lobbyregister nichts mitbekommen haben. In einer neuen Studie zeigen wir neun gro&szlig;e, international agierende Anwaltskanzleien, die das (freiwillige) Lobbyregister schlicht boykottieren. Die Mehrheit hat einen Eintrag im verpflichtenden US-Lobbyregister. (&hellip;)<br>\nDie neue Studie &bdquo;Anw&auml;lte als Lobbyisten &ndash; ein undurchsichtiges Gesch&auml;ft&ldquo;, die wir gemeinsam mit unserer Br&uuml;sseler &bdquo;Allianz f&uuml;r Lobbytransparenz und ethische Regeln&ldquo; (ALTER-EU) herausgeben, zeigt die Anwaltskanzleien als m&auml;chtige Lobbyisten in Br&uuml;ssel. Sie haben das juristische Know-How, um ihre Kunden &uuml;ber Probleme neuer politischer Vorhaben aufzukl&auml;ren, k&ouml;nnen diese mit EU-Beamten diskutieren und die passenden &Auml;nderungsantr&auml;ge f&uuml;r das EU-Parlament schreiben. Unter anderem werben sie damit, f&uuml;r ihre Kunden EU-Regulierungen &bdquo;zu navigieren und zu gestalten&ldquo; oder damit, wie sie die EU-Chemierichtlinie REACH zugunsten eines Industriekonzerns ver&auml;ndert haben. Mehrere der beschriebenen Kanzleien, wie Sidley Austin oder White &amp; Case, machen in Br&uuml;ssel Druck f&uuml;r das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP, vermutlich auch weil sie als Kanzleien bei Konzernklagen im Rahmen von Investitionsschutzabkommen viel Geld verdienen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2016\/05\/anwaltskanzleien-in-bruessel-boykottieren-lobbyregister\/#pk_campaign=10062016\">LobbyControl<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Machteliten: Sie wollen doch nur das Beste f&uuml;r den Planeten<\/strong><br>\nEin Kommentar zur Debatte um die Bewertung der Bilderberg-Konferenz<br>\nWas ist schon dabei, wenn sich 130 f&uuml;hrende Pers&ouml;nlichkeiten f&uuml;r drei Tage zu einer Konferenz hinter verschlossenen T&uuml;ren treffen? Wo liegt das Problem, wenn sich fernab der &Ouml;ffentlichkeit der Vorstandsvorsitzende der Airbus Group, die Bundesverteidigungsministerin oder der ehemalige Oberkommandierende der NATO &uuml;ber Themen wie das Prekariat, die Mittelklasse oder Geopolitik unterhalten? Darf es den M&auml;chtigen nicht gestattet sein, gemeinsam &uuml;ber die Probleme dieser Welt zu diskutieren, ohne dass die Presse jedes gesagte Wort auf die Goldwaage legt? Haben nicht auch die Weltenlenker und Wirtschaftskapit&auml;ne ein Recht darauf, sich in einem privaten Rahmen untereinander auszutauschen und in Ruhe zu diskutieren?<br>\nSo berechtigt diese Fragen auch vordergr&uuml;ndig sein m&ouml;gen, so gef&auml;hrlich f&uuml;r die Demokratie ist die Naivit&auml;t, die in ihnen wurzelt.<br>\nZum Vorschein kommt darin eine Haltung, die mit einer nur schwer zu ertragenden Portion Realit&auml;tsverweigerung das Bild einer Elite zeichnet, das in seiner Eindimensionalit&auml;t allenfalls etwas f&uuml;r den Sachkundeunterricht in der Grundschule sein k&ouml;nnte. Doch wer die Tage die Berichterstattung verfolgt, muss feststellten: Oft genug bahnt sich in Sachen Bilderberg (Bilderberg-Konferenz: Prekariat soll Thema sein) eine naive demokratietheoretische Betrachtung ihren Weg, die an Einfalt kaum zu &uuml;berbieten ist.<br>\nDie eingeladenen Eliten und Machteliten, so der Tenor, geben dem erlauchten Gremium die Ehre, um sich im Rahmen eines netten Kaffekr&auml;nzchens gegenseitig den Nacken zu kraulen und nebenbei bereichern sie die Zusammenkunft bei politischen Debatten durch ihr gro&szlig;es Wissen und ihre exponierte Stellung innerhalb der Gesellschaft. Zwischendurch genie&szlig;t man ein gutes Essen oder geht gemeinsam in die Sauna. Bilderberg: ein Debattierclub mit Wohlf&uuml;hlcharakter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48501\/1.html%20\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>NSU<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>NSU-Aff&auml;re: Strafvereitelung im Amt?<\/strong><br>\nBundesanwaltschaft bekennt sich zu unvollst&auml;ndigen Ermittlungen &ndash; V-Mann Ralf Marschner ist Regierungssache &ndash; Vertreter der obersten Ermittlungsbeh&ouml;rde spricht von &ldquo;schwarzen L&ouml;chern&rdquo; &ndash; Viele ungekl&auml;rte DNA-Spuren<br>\nDie zehn NSU-Morde spalten Deutschland. W&auml;hrend die oberste Strafverfolgungsinstanz der Bundesrepublik unger&uuml;hrt davon ausgeht, alle 27 Taten &ndash; Morde, Sprengstoffanschl&auml;ge und Raub&uuml;berf&auml;lle &ndash; seien allein von den zwei M&auml;nnern Uwe B&ouml;hnhardt und Uwe Mundlos begangen worden, mit Unterst&uuml;tzung von Beate Zsch&auml;pe, widersprechen immer mehr Abgeordnete dieser Version: Die Zwei-T&auml;ter-Theorie der Bundesanwaltschaft (BAW) sei nicht haltbar. Bislang elf Untersuchungsaussch&uuml;sse in Bundestag und Landtagen dokumentieren diese Zweifel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48506\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Wurde V-Mann &ldquo;Corelli&rdquo; doch umgebracht?<\/strong>\n<ul>\n<li>Staatsanwaltschaft will Fall nach WDR-Infos neu untersuchen<\/li>\n<li>Gutachter revidiert Aussage<\/li>\n<li>Ein neues toxikologisches Gutachten soll Klarheit bringen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Kein gew&ouml;hnlicher Todesfall<br>\nAls der V-Mann des Bundesamtes f&uuml;r Verfassungsschutz, Thomas Richter, besser bekannt unter seinem Arbeitsnamen &ldquo;Corelli&rdquo;, am 7. April 2014 in Paderborn tot aufgefunden wird, ist schnell klar: Das hier ist kein gew&ouml;hnlicher Todesfall. Corelli war im Schutzprogramm des Verfassungsschutzes. 18 Jahre spitzelte er deutschlandweit in der militanten Neonazi-Szene, bis er 2012 auffliegt. In der Szene ist er jetzt ein Verr&auml;ter und in Gefahr. Deshalb muss er von Leipzig schlie&szlig;lich nach Paderborn ziehen. Dort steht er unter dem Schutz des Verfassungsschutzes. Geholfen hat es ihm nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/nachrichten\/toter-v-mann-fall-corelli-100.html\">WDR<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Arbeitet ihr mal l&auml;nger, ich kann nicht mehr!<\/strong><br>\nBundespr&auml;sidial betrachtet wurden wir ganz sch&ouml;n aufgehalten. F&uuml;nf vergeudete Jahre. Die moralische Instanz, die dieses Amt darstellen kann, h&auml;tte f&uuml;r das Allgemeinwohl einen Pr&auml;sidenten ben&ouml;tigt, der gegen den neoliberalen Kurs rhetorisch zu Felde z&ouml;ge. Eine Person, die eine Kurskorrektur anmahnte. Gauck allerdings war das nicht. Er sonnte sich als unbequemer Pr&auml;sident, der es sich neben den politischen Entscheidungstr&auml;gern nur zu bequem gemacht hatte. Er war ein gro&szlig;es Missverst&auml;ndnis und in letzter Konsequenz eine durch und durch bigotte Gestalt, die savonarolisch Freiheit predigte, aber politische Freiheit f&uuml;r entbehrlich hielt, wenn sie nur den wirtschaftlichen Interessen im Wege steht. F&uuml;r die &Auml;ngste, die die Prekarisierung bei den Menschen verursacht, f&uuml;r die Furcht vor Arbeitsplatzverlust und Arbeitslosigkeit, zeigte er kaum Verst&auml;ndnis. Und dass er jetzt mit R&uuml;cksicht auf sein Alter zur Entscheidung kam, lieber nicht mehr zu einer erneuten Amtszeit zu schreiten, zeigt uns vielleicht ein letztes Mal in seiner Karriere als Bundespr&auml;sident, wie scheinheilig dieser Mann die Welt und seine Stellung darin wahrnimmt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2016\/06\/arbeitet-ihr-mal-langer-ich-kann-nicht.html\">ad sinistram<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Am 14. Juni: Weltweite Solidarit&auml;tsaktionen mit dem Widerstand gegen das neue franz&ouml;sische Arbeitsgesetz &ndash; auch in NRW<\/strong><br>\nIn zahlreichen L&auml;ndern finden kommenden Dienstag, 14. Juni, dem Tag der landesweiten Demonstration in Paris, Solidarit&auml;tsaktionen mit dem Widerstand gegen das neue franz&ouml;sische Arbeitsgesetz statt: Spanien, Italien, Brasilien, Schweiz und selbst in den USA, um eine durchaus unvollst&auml;ndige Liste zusammen zu stellen. Auch in der BRD fanden bereits einige solcher Aktionen statt, organisiert unter anderem von gewerkschaftlichen BasisaktivistInnen. F&uuml;r den 14. Juni rufen nun Baso Wuppertal, LabourNet Germany und eine Reihe weiterer Gruppen und Personen zu einer Solidarit&auml;tskundgebung vor dem franz&ouml;sischen Konsulat in D&uuml;sseldorf auf. (16 Uhr, Martin Luther Platz). Der Kundgebungsaufruf &bdquo;Solidarit&auml;t mit den Streikenden in Frankreich!&ldquo; vom 09. Juni 2016  kann gerne auch heruntergeladen und weiter verbreitet werden! (F&uuml;r etwaige Nachfragen: bspol@bwup.de ) Siehe dazu auch einen knappen &Uuml;berblick &uuml;ber Solidarit&auml;tsaktionen anderswo:\n<ul>\n<li>&bdquo;Solidarity Action With French Workers-Stop Union Busting, Privatization &amp; Deregulation&ldquo; ist ein Aufruf des Basis&ndash;Netzwerkes United Public Workers for Action aus Kalifornien bei Indymedia Bay Area  zu einer Solidemonstration am 14. Juni vor dem franz&ouml;sischen Konsulat in San Francisco <\/li>\n<li>&bdquo;Kundgebung: Solidarit&auml;t mit den K&auml;mpfen in Frankreich!&ldquo; externer Link ist ein Aufruf der Schweizer Gruppe Aufbau zu einer Solidarit&auml;tsaktion am Dienstag 14.6. um 19:00 Uhr auf der Pestalozzi-Wiese Z&uuml;rich <\/li>\n<li>&bdquo;Brasil, It&aacute;lia, Espanha e EUA realizar&atilde;o atos em apoio aos trabalhadores franceses em luta contra reforma nas leis trabalhistas&ldquo; am 09. Juni 2016 beim Gewerkschaftsbund CSP Conlutas externer Link ist nicht nur der Aufruf zur Solidarit&auml;tsdemonstration mit dem Kampf in Frankreich am 14. Juni in Sao Paulo, sondern auch ebenfalls ein knapper &Uuml;berblick &uuml;ber &auml;hnliche Aktionen anderswo (Spanien, Italien, USA) &ndash; f&uuml;r die brasilianische Mobilisierung gibt es auch eine (im Artikel verlinkte) Seite bei Facebook <\/li>\n<li>&bdquo;Soutiens des syndicats internationaux&ldquo; am 08. Juni 2016 bei der CGT externer Link ist die neueste (von mehreren) Sammlung von Solidarit&auml;tsadressen an die k&auml;mpfenden franz&ouml;sischen Gewerkschaften &ndash; diesmal von Serbien bis Mali (Post aus der BRD scheint l&auml;nger zu dauern&hellip;) <\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/internationales\/frankreich\/politik-frankreich\/politik-arbeitsgesetz_widerstand\/am-14-juni-weltweite-solidaritaetsaktionen-mit-dem-widerstand-gegen-das-neue-franzoesische-arbeitsgesetz-auch-in-nrw\/\">LabourNet Germany<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das ist zu begr&uuml;&szlig;en. Vielleicht kann so der Gedanke der europ&auml;ischen und internationalen Arbeitnehmerbewegung wieder belebt werden. Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32990#h08\">Die Proteste gegen die Arbeitsmarktreformen in Frankreich<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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