{"id":33772,"date":"2016-06-13T08:59:15","date_gmt":"2016-06-13T06:59:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33772"},"modified":"2024-08-21T23:05:57","modified_gmt":"2024-08-21T21:05:57","slug":"die-usa-moechten-erobern-und-kontrollieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33772","title":{"rendered":"\u201eDie USA m\u00f6chten erobern und kontrollieren\u201c"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160613_greenwald.jpg\" alt=\"Glenn Greenwald\" title=\"Glenn Greenwald\"><\/div><p>Vor wenigen Wochen wurde die brasilianische Pr&auml;sidentin Dilma Rousseff ihres Amtes enthoben. Nachdem die linke Regierung abgesetzt wurde, setzen sich neoliberale Hardliner durch und agieren vor allem im Interesse der USA und westlicher Finanzinstitutionen. Diese Entwicklungen werden in den europ&auml;ischen Medien nur sehr sp&auml;rlich &ndash; und wenn, dann meist komplett unkritisch &ndash; behandelt. Enth&uuml;llungsjournalist <strong>Glenn Greenwald<\/strong>[<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33772#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>] lebt in Rio de Janeiro und geh&ouml;rt mittlerweile zu den kritischsten Beobachtern des Geschehens in Brasilien. <strong>Emran Feroz<\/strong> sprach f&uuml;r die NachDenkSeiten exklusiv mit ihm.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_7496\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-33772-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160613_Erobern_und_kontrollieren_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160613_Erobern_und_kontrollieren_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160613_Erobern_und_kontrollieren_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160613_Erobern_und_kontrollieren_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=33772-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160613_Erobern_und_kontrollieren_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"160613_Erobern_und_kontrollieren_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>W&uuml;rden Sie die j&uuml;ngsten Ereignisse in Brasilien als Putsch bezeichnen?<\/strong><\/p><p>Ich pers&ouml;nlich habe diesen Begriff anfangs nicht benutzt. Da viele Menschen unterschiedliche Vorstellungen und Meinungen &uuml;ber einen Putsch haben, denke ich, es ist pr&auml;ziser von einem Angriff auf die Demokratie zu sprechen. F&uuml;r mich ist das wie mit dem Wort &bdquo;Terrorismus&ldquo;. Es hat keine wirkliche Bedeutung, sondern ist zu einem politischen Begriff mutiert. Deshalb dachte ich anfangs, es sei eine Ablenkung, das Ganze als Putsch zu bezeichnen. Au&szlig;erdem machten viele Menschen immer wieder darauf aufmerksam, dass das brasilianische Milit&auml;r in keinster Weise involviert war und die Pr&auml;sidentin mit keinerlei Gewalt abgesetzt wurde. <\/p><p>Vor zwei Wochen &auml;nderte sich diese Darstellung jedoch. Das aufgezeichnete Gespr&auml;ch eines Senators, der eine Schl&uuml;sselfigur im Amtsenthebungsverfahren von Pr&auml;sidentin Dilma Rousseff ist, machte deutlich, dass das Milit&auml;r sehr wohl involviert gewesen ist. So nahmen f&uuml;hrende Milit&auml;rs etwa an Gespr&auml;chen teil, in denen es darum ging, wie man sich Rousseffs entledigen k&ouml;nnte. Sowohl das Milit&auml;r als auch das oberste Gericht des Landes waren sich einig, dass sie mit einer Enthebung Rousseffs zufrieden w&auml;ren. <\/p><p>&Uuml;ber die Bedeutung des Wortes &bdquo;Putsch&ldquo; kann jeder nachdenken wie er will, nun haben wir jedoch tats&auml;chlich einen. Wir haben all diese Institutionen, die gemeinsam agiert haben, um die demokratisch gew&auml;hlte Staatsf&uuml;hrung zu beseitigen. Deshalb denke ich, dass die Bezeichnung &bdquo;Putsch&ldquo; zum gegenw&auml;rtigen Zeitpunkt gerechtfertigter und angemessener ist als jemals zuvor. <\/p><p><strong>Michel Temer, der neue Pr&auml;sident des Landes, wird als extrem neoliberal und korrupt beschrieben. Kurz nachdem er Rousseffs Platz einnahm, hie&szlig; es unter anderem auch seitens Wikileaks, Temer sei ein US-Informant gewesen. Wie viel davon ist wahr und was f&uuml;r eine Art von Person ist er?<\/strong><\/p><p>Um Temer zu verstehen, muss man die Partei verstehen, der er angeh&ouml;rt: Die PMDB (zu deutsch <em>Partei der Brasilianischen Demokratischen Bewegung<\/em>). Es gibt weder in den Vereinigten Staaten noch, so meine ich, in Europa eine vergleichbare Partei. Die PMDB l&auml;sst sich nicht ideologisch verorten. Man kann nicht wirklich sagen, ob sie links oder rechts ist. De facto agiert sie stets als kooperative Partei. Das bedeutet, dass sie immer versucht, mit der jeweiligen Regierung zusammenzuarbeiten, um nicht in die Opposition zu gehen. Die Partei ist vor allem gut darin, sich selbst zu finanzieren und Gelder f&uuml;r ihre Wahlkreise zu akquirieren. Die Mitglieder der PMDB sind im Grunde genommen schleimige Gesch&auml;ftsm&auml;nner &ndash; und genau das ist auch Michel Temer. Er ist schon lange in der brasilianischen Politik aktiv und war auch Teil der Regierung Rousseffs. Temer kandidierte gemeinsam mit ihr als Vizepr&auml;sident, um in die Regierung zu gelangen. Nat&uuml;rlich ist er kein Linker, er ist einfach nur anbiedernd. <\/p><p>Vor Kurzem verbot ihm ein Gericht, sich in den n&auml;chsten acht Jahren f&uuml;r irgendein Amt aufstellen zu lassen. Demnach ist es ihm nicht einmal gestattet als Pr&auml;sident zu kandidieren, obwohl er diesen Posten gerade besetzt. Temer ist in mehrere Korruptionsskandale verwickelt, dasselbe gilt f&uuml;r zahlreiche seiner Minister. Seine Pr&auml;sidentschaft begann vor knapp einem Monat und zwei seiner Minister wurden aufgrund ihrer korrupten Vergangenheit bereits zum R&uuml;cktritt gezwungen.<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160613_Greenwald_quote.jpg\" alt=\"\" title=\"\" width=\"500px\"><\/p><p>Grunds&auml;tzlich sollte die Amtsenthebung Rousseffs vor allem eines bewirken: Man wollte eine Regierung, die von einer linken Partei dominiert wird, durch eine politische Fraktion ersetzen, die niemals eigenst&auml;ndig Wahlen f&uuml;r sich entscheiden k&ouml;nnte. Deshalb wird Michel Temer auch nie wieder kandidieren. Und genau aus diesem Grund macht er auch keinen Hehl daraus, zu sagen, er k&ouml;nne machen, was er wolle. Es ist egal, ob die B&uuml;rger es m&ouml;gen oder nicht. Die ganze Macht der Regierung wird den gew&auml;hlten politischen Vertretern entzogen und in die H&auml;nde der Weltbank, Goldman Sachs, des IWF sowie anderen Akteuren des internationalen Kapitals gelegt. W&auml;hrend diese Akteure ihre neoliberale Politik im Interesse der Reichen und Wohlhabenden durchsetzen, wenden sie sich auch st&auml;rker Washington zu. <\/p><p><strong>Temers Kabinett besteht ausschlie&szlig;lich aus wei&szlig;en M&auml;nnern. Ist auch das ein Zeichen der Ungleichheit in Brasilien?<\/strong><\/p><p>Absolut. Um diesen Schritt zu verstehen, muss man mit der Geschichte Brasiliens vertraut sein. Brasilien war schon immer unglaublich vielf&auml;ltig. Weniger als f&uuml;nfzig Prozent der Bev&ouml;lkerung ist wei&szlig;, was wiederum bedeutet, dass lediglich um die f&uuml;nfundzwanzig Prozent wei&szlig; und m&auml;nnlich ist. Das Land hatte einst einen umfassenden Sklavenhandel und schaffte diesen erst sehr sp&auml;t ab, sp&auml;ter noch als die Vereinigten Staaten. Klassen- und Rassenunterschiede blieben weiterhin sehr lange bestehen. Doch w&auml;hrend der letzten f&uuml;nfzehn Jahre wurde zum ersten Mal ein Fortschritt sichtbar. Die Arbeiterklasse wurde politisch immens gest&auml;rkt. Selbiges galt auch f&uuml;r ethnische Minderheiten und Frauen. Rousseff war die erste Pr&auml;sidentin des Landes und Millionen von Menschen wurden aus der Armut gehoben. <\/p><p>Jene Menschen, die nun an der Macht sind, wollen vor allem eines ausdr&uuml;cken: Wir stammen aus der &Auml;ra zuvor. Jener &Auml;ra, bevor die Dinge sich ver&auml;nderten und bevor es mehr Gleichheit gab. Und wir wollen Brasilien zur&uuml;ck in jene Zeit bringen, in der reiche, wei&szlig;e M&auml;nner aus kleinen Teilen des Landes alles kontrollierten und im Interesse der Reichen handelten. Das ist der Grund, warum Temers wei&szlig;es M&auml;nnerkabinett als ein derart aussagekr&auml;ftiges Signal wahrgenommen wird. <\/p><p><strong>Brasilien ist nicht nur f&uuml;r S&uuml;damerika wichtig, sondern auch weltweit. Dennoch f&auml;llt auf, dass die gegenw&auml;rtigen Ereignisse im Land in Europa kaum wahrgenommen werden. Was meinen Sie: Warum verhalten sich die Europ&auml;er so; allen voran die europ&auml;ischen Medien und Politiker?<\/strong><\/p><p>Das ist eine gute Frage. Nat&uuml;rlich ist das Ganze merkw&uuml;rdig. Brasilien ist das f&uuml;nftbev&ouml;lkerungsreichste Land der Welt und hat die siebtgr&ouml;&szlig;te Wirtschaft. Au&szlig;erdem spielt es innerhalb der BRICS-Staaten eine f&uuml;hrende Rolle. Ich denke jedoch, dass es einige Gr&uuml;nde f&uuml;r das Desinteresse gibt. Einerseits ist die Situation in Brasilien sehr, f&uuml;r einige Menschen vielleicht zu kompliziert, um sie aufmerksam zu verfolgen. Geografisch betrachtet sind die Europ&auml;er wirklich weit weg von S&uuml;damerika, weshalb sie die Komplexit&auml;t und Umst&auml;nde vor Ort nicht wirklich verstehen. Ich denke au&szlig;erdem, dass es sowohl in den USA als auch in Westeuropa gewisse Vorbehalte gegen&uuml;ber linksgerichteten Regierungen in S&uuml;damerika gibt, die seit dem Kalten Krieg aufrechterhalten wurden. Diese latente Abneigung gegen&uuml;ber linken Regierungen in S&uuml;damerika sowie die Bevorzugung von rechtsgerichteten Regierungen ist einfach pr&auml;sent. Viele Europ&auml;er und Amerikaner denken, dass das so schon in Ordnung sein wird. Deshalb gibt es auch keinen Grund, um nun aufmerksam zu werden. Und selbst wenn man aufmerksam wird, meint man, dass die rechten Regierungen eher im eigenen Interesse handeln, was ja im Grunde genommen auch stimmt. <\/p><p><strong>Seit dem Putsch in Brasilien sind S&uuml;damerikaner besorgt und glauben nun zum Teil, dass die Vereinigten Staaten den Kontinent zur&uuml;ckerobern m&ouml;chte. Sind derartige Sorgen berechtigt oder &uuml;bertrieben?<\/strong><\/p><p>Seit dem Bestehen der Vereinigten Staaten ist es deren Doktrin, ihre Hemisph&auml;re zu kontrollieren. Dies ist mittlerweile allgemein bekannt. Die Geschichte S&uuml;damerikas und vor allem Brasiliens hat immer wieder deutlich gemacht, dass die USA erobern und kontrollieren m&ouml;chten. Der letzte Putsch in Brasilien fand 1964 statt. Auch damals wurde eine linksgerichtete, demokratisch legitimierte Regierung aus dem Weg geschafft. Die USA haben immer und immer wieder geleugnet, darin verwickelt gewesen zu sein, bis einige Jahre sp&auml;ter geheime Dokumente ver&ouml;ffentlicht wurden. Diese machten deutlich, dass Washington beim Putsch eine wichtige Rolle gespielt und die rechten Militaristen, die den Putsch angezettelt hatten, ma&szlig;geblich unterst&uuml;tzt hat. Wenn Sie mich jetzt fragen w&uuml;rden, ob es nun irgendeine US-Beteiligung an der gegenw&auml;rtigen Situation gibt, w&uuml;rde ich sagen, dass ich daf&uuml;r keine Belege habe. Genau dasselbe h&auml;tte ich aber 1964 auch gesagt. Die USA verdecken immer ihr Handeln und es gibt bestimmte Gr&uuml;nde daf&uuml;r. <\/p><p>Was ich allerdings sicher wei&szlig;, ist die Tatsache, dass die US-amerikanische Regierung in Brasilien eine rechtsgerichtete, neoliberale Regierung gegen&uuml;ber einer linken Regierung vorzieht, die haupts&auml;chlich den Armen im eigenen Land helfen will. Sie ist viel mehr daran interessiert, eine Regierung an der Macht zu sehen, die sich um das internationale Kapital k&uuml;mmert. Sie haben bereits erw&auml;hnt, dass Temer sich mit der US-Regierung getroffen hat. Am Tag nach der Absetzung Rousseffs traf sich ein f&uuml;hrender, brasilianischer Oppositionspolitiker in Washington mit hohen Offiziellen der US-Regierung. Demzufolge pflegt das Wei&szlig;e Haus mittlerweile ein viel n&auml;heres Verh&auml;ltnis zu den installierten Machthabern Brasiliens als zur gew&auml;hlten, vom Volk legitimierten Regierung. Ein Blick nach S&uuml;damerika, egal, ob nach Argentinien, Venezuela oder Honduras, macht deutlich, dass die USA sich stets auf der Seite der Rechten befindet. Diese trachten immer nach der Macht. Manchmal beschreiten sie demokratische Wege, etwa in Argentinien, manchmal greifen sie jedoch auch auf undemokratische Mittel zur&uuml;ck, wie zum Beispiel in Paraguay oder in Venezuela. In Anbetracht dieser Tatsachen hat man als Brasilianer mehr als genug Gr&uuml;nde, um die Rolle der USA im gegenw&auml;rtigen Geschehen skeptisch zu betrachten.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] Glenn Greenwald geh&ouml;rt zu den bekanntesten Journalisten der Welt. Nachdem er 2013 gemeinsam mit Edward Snowden die NSA-Aff&auml;re ins Rollen brachte, gr&uuml;ndete er mit seinen Kollegen Jeremy Scahill und Laura Poitras die Investigativplattform &bdquo;<a href=\"https:\/\/theintercept.com\">The Intercept<\/a>&ldquo;, die mittlerweile durch eindrucksvollen kritischen Journalismus gl&auml;nzt. Greenwald lebt seit einigen Jahren in Brasilien und spricht flie&szlig;end Portugiesisch. Den j&uuml;ngsten Putsch verfolgt er seit Beginn. Er geh&ouml;rte unter anderem zu den ersten Journalisten, die die ehemalige brasilianische Pr&auml;sidentin Dilma Rousseff kurz nach ihrer Amtsenthebung interviewt haben.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160613_greenwald.jpg\" alt=\"Glenn Greenwald\" title=\"Glenn Greenwald\"\/><\/div>\n<p>Vor wenigen Wochen wurde die brasilianische Pr&auml;sidentin Dilma Rousseff ihres Amtes enthoben. Nachdem die linke Regierung abgesetzt wurde, setzen sich neoliberale Hardliner durch und agieren vor allem im Interesse der USA und westlicher Finanzinstitutionen. Diese Entwicklungen werden in den europ&auml;ischen Medien nur<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33772\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,107,126,209,20],"tags":[1613,1442,1426,663,1556,291],"class_list":["post-33772","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-audio-podcast","category-erosion-der-demokratie","category-interviews","category-landerberichte","tag-brasilien","tag-greenwald-glenn","tag-hegemonie","tag-putsch","tag-usa","tag-verteilungsgerechtigkeit"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33772","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=33772"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33772\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":119970,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33772\/revisions\/119970"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=33772"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=33772"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=33772"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}