{"id":3381,"date":"2008-08-05T09:59:25","date_gmt":"2008-08-05T07:59:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3381"},"modified":"2008-08-05T10:00:22","modified_gmt":"2008-08-05T08:00:22","slug":"hinweise-des-tages-706","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3381","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<\/p><p>Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p><ul>\n<li>Konjunktur: Mit der Wirtschaft geht es weiter bergab<\/li>\n<li>Die neoliberale Antwort<\/li>\n<li>Jede f&uuml;nfte deutsche Firma verl&auml;sst China wieder<\/li>\n<li>Staatsquote im Jahr 2007 um 1,6 Prozent gesunken<\/li>\n<li>Reform der Hartz-IV-Reform: Verfolgungsbetreuung plus<\/li>\n<li>Lohnspirale nach unten<\/li>\n<li>Kurt Beck zur aktuellen Lage<\/li>\n<li>Ende der 35-Stunden-Woche in Frankreich<\/li>\n<li>Weniger Ingenieurstudenten aus den unteren Schichten<\/li>\n<li>Universit&auml;t Frankfurt: Marmor, Stein und Aktien<\/li>\n<li>Exzellentinitiative: Kartell der Profiteure<\/li>\n<li>Bodo Hombach: Medialer Strippenzieher f&uuml;r Clement<\/li>\n<li>Einheitsstrom der Medien<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3381&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><strong>Konjunktur: Mit der Wirtschaft geht es weiter bergab<\/strong><br>\nDie konjunkturelle Abschw&auml;chung im Euro-Raum d&uuml;rfte sich noch bis zum Jahresende fortsetzen. Darauf deutet der sinkende DZ Bank Euro-Indikator. Ifo-Institut und Gesamtmetall f&uuml;rchten, dass Auftr&auml;ge nur noch bis Jahresende reichen. Dann drohe wieder Stellenabbau.<br>\nIn den Vereinigten Staaten werden nach Ansicht eines einflussreichen Wirtschaftsexperten aufgrund der Rezession mittelfristig noch hunderte von Banken pleite gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44\/Doc~E07D0E7E524844D4BA67C8CC9475B10C9~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Deutsche Wirtschaft schrumpft<\/strong><br>\nDie deutsche Wirtschaftsleistung ist im Fr&uuml;hjahr noch st&auml;rker gesunken als ohnehin bef&uuml;rchtet. Nach Informationen der S&uuml;ddeutschen Zeitung ging das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zwischen April und Juni im Vergleich zum ersten Quartal des Jahres um ein Prozent zur&uuml;ck. Die endg&uuml;ltige Zahl wird kommende Woche ver&ouml;ffentlicht.<br>\nBislang hatten die meisten Experten ein Minus von etwa 0,5 Prozent erwartet. Ein R&uuml;ckgang um 1,0 Prozent w&uuml;rde demgegen&uuml;ber einen Ausfall von noch einmal zw&ouml;lf Milliarden Euro bedeuten.<br>\nSollte die Wirtschaft auch im dritten Quartal schrumpfen, w&auml;re Deutschland &ndash; zumindest nach technischer Definition &ndash; binnen k&uuml;rzester Zeit vom Aufschwung in die Rezession gerutscht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/962\/304934\/text\/\">SZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Der 8-Punkte-Plan zur Rettung unserer Wirtschaft<\/strong><br>\nDeutschlands Konjunkturaussichten haben sich schlagartig verd&uuml;stert. Die Hoffnung der Regierung, bis zur Bundestagswahl im kommenden Jahr auf dem Ticket des Aufschwungs durchsegeln zu k&ouml;nnen, ist zerplatzt. Doch es gibt noch Rettung. WELT ONLINE zeigt, welche Reformen unseren Staat heilen k&ouml;nnen.\n<ol>\n<li>Sozialbeitr&auml;ge senken<\/li>\n<li>Gesundheitsfonds stoppen <\/li>\n<li>Pflegereform nachbessern <\/li>\n<li>Haushaltskonsolidierung <\/li>\n<li>Steuerreform <\/li>\n<li>Erbschaftsteuer <\/li>\n<li>Geldpolitik <\/li>\n<li>Mindestlohn verhindern <\/li>\n<\/ol>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/arti2281342\/Der_8-Punkte-Plan_zur_Heilung_unserer_Wirtschaft.html\">Welt Online<\/a> <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Aus diesem Beitrag kann man in Reinform ablesen, wie das neoliberale Konzept angelegt ist: Ein Konjunkturaufschwung &ndash; f&uuml;r den dieses Konzept weder eine Erkl&auml;rung hat noch etwas beitragen kann &ndash;  wird den &bdquo;Reformen&ldquo; zugerechnet, und wenn die Konjunktur sich abschw&auml;cht, wird die Dosis der Rezeptur einfach erh&ouml;ht. Sie k&ouml;nnen sich darauf verlassen, dass dieses Konzept zur &bdquo;Rettung&ldquo; jetzt wieder die Tagesordnung beherrschen wird: Sozialabbau, Eigenverantwortung und Privatisierung der Risiken, Steuersenkungen f&uuml;r Unternehmen und Besserverdienende, Entstaatlichung, Senkung der L&ouml;hne.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>New Yorks Wirtschaft rutscht ab<\/strong><br>\nHighlife war gestern: Die Malaise an der Wall Street rei&szlig;t New Yorks Wirtschaft mit in die Krise. Banker f&uuml;rchten um ihre Boni und die Stadtpolitiker um ihren Haushalt. Die Finanzlage ist schlimmer als nach dem 11. September 2001. B&uuml;rgermeister Bloomberg schl&auml;gt Alarm.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-569593,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Wieder ein Beitrag eines der lesenswerten Spiegel-Korrespondenten. Zu erg&auml;nzen w&auml;re: Hier schrumpft ein unproduktiver, aufgeblasener Sektor der US-amerikanischen Volkswirtschaft &ndash; der Casinobetrieb der Finanzwirtschaft.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wohl jede f&uuml;nfte deutsche Firma verl&auml;sst China wieder<\/strong><br>\nEine zunehmende Zahl deutscher Unternehmen kehrt China wegen gestiegener L&ouml;hne oder Qualit&auml;tsproblemen offenbar den R&uuml;cken. Nach Sch&auml;tzung des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) k&ouml;nnte das auf etwa jede f&uuml;nfte der rund 1600 in China mit Produktionsstandorten vertretenen deutschen Firmen zutreffen. Genaue Daten gibt es aber nicht. &ldquo;Sehr viele Firmen sind blau&auml;ugig in den chinesischen Markt eingestiegen, ohne zu bedenken, dass auch dort die L&ouml;hne steigen&rdquo;, sagte VDI-Sprecher Sven Renkel dem Tagesspiegel am Sonntag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/linkszeitung.de\/content\/view\/169447\/51\/\">Linkszeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Meet the rich<\/strong><br>\nDie Kluft zwischen reich und arm ist tiefer als je zuvor. Aber das scheint Gro&szlig;britanniens Bestverdienende nicht zu k&uuml;mmern. In einem Auszug aus ihrem neuen Buch beschreiben Polly Toynbee und David Walker die atemberaubende Arroganz, die ihnen begegnete, als sie einige der &bdquo;dicken Katzen&ldquo; danach fragten, wie sie ihr Luxusleben rechtfertigten.<br>\nThe top 10% of income earners get 27.3% of the cake, while the bottom 10% get just 2.6%. Twenty years ago the average chief executive of a FTSE 100 company earned 17 times the average employee&rsquo;s pay; now it is more than 75 times. Since Labour came to power in 1997 the proportion of personal wealth held by the top 10% has swelled from 47% to 54%.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/money\/2008\/aug\/04\/workandcareers.executivesalaries\">Guardian<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der Beitrag zeigt, wie sehr sich &bdquo;soziale Marktwirtschaft&ldquo; und angels&auml;chsische, liberale Marktgesellschaft einander angeglichen haben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Staatsquote im Jahr 2007 um 1,6 Prozent gesunken<\/strong><br>\nDie Staatsquote ist im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2006 um 1,6 Prozentpunkte auf 43,8 Prozent gesunken. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung (16\/10051) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (16\/9871) hervor. Die Regierung definiert die Staatsquote als statistische Gr&ouml;&szlig;e, in der Ausgaben von Bund, L&auml;nder und Gemeinden sowie der Sozialversicherung in Bezug zum nominalen Bruttoinlandsprodukt (BIP) gesetzt werden. Eine sinkende Staatsquote zeige an, dass die staatlichen Ausgaben langsamer zugenommen haben als das nominale BIP, eine steigende Quote signalisiere einen vergleichsweise st&auml;rkeren Ausgabenzuwachs. Den R&uuml;ckgang f&uuml;hrt die Regierung auf den deutlich unterproportionalen Anstieg der staatlichen Ausgaben (plus 0,7 Prozent) im Vergleich zum kr&auml;ftigen Anstieg des nominalen BIP (plus 3,4 Prozent) zur&uuml;ck. <strong>Reduziert habe sich der Anteil der monet&auml;ren Sozialleistungen und der Arbeitnehmerentgelte am BIP<\/strong>, w&auml;hrend die Anteile der anderen Komponenten nahezu unver&auml;ndert geblieben seien. <strong>Diese Entwicklung verdeutliche, so die Regierung, dass der Anteil der konsumtiven Ausgaben im Sinne einer &ldquo;qualitativen Konsolidierung der &ouml;ffentlichen Finanzen&rdquo; weiter reduziert werde.<\/strong> Im Vergleich dazu habe die Staatsquote im Jahr 1999 noch bei 48,1 Prozent gelegen. F&uuml;r den <strong>R&uuml;ckgang des Anteils der Sozialversicherungsausgaben am BIP von 20,1 Prozent im Jahr 2006 auf 19,2 Prozent im Jahr 2007 macht die Regierung vor allem den geringeren Anteil der Ausgaben der Rentenversicherung und der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit um jeweils 0,3 Prozentpunkte verantwortlich. Dieser R&uuml;ckgang lasse sich dadurch begr&uuml;nden, dass bei der Rentenversicherung die Ausgabensteigerung des Jahres 2007 hinter dem BIP-Wachstum zur&uuml;ckgeblieben sei.<\/strong> Die g&uuml;nstige Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt habe dazu gef&uuml;hrt, dass die Ausgaben der Bundesagentur mit 35,6 Milliarden Euro 2007 um 22,2 Milliarden Euro niedriger gewesen seien als noch im Jahr 2003, hei&szlig;t es. <strong>Zudem seien auch die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung schw&auml;cher gestiegen als das BIP.<\/strong> Wie aus der Antwort weiter hervorgeht, haben sich die Personalausgaben des Bundes 2007 auf 39,4 Milliarden Euro belaufen, von denen 22,1 Milliarden Euro auf Arbeitnehmerentgelte und 17,3 Milliarden Euro auf Pensionszahlungen und Beihilfeleistungen f&uuml;r Beamte entfielen. <strong>Den Anteil der Personalausgaben des Bundes an den staatlichen Ausgaben insgesamt beziffert die Regierung auf 3,7 Prozent. Dies entspreche 1,6 Prozentpunkten an der Staatsquote von 43,8 Prozent. Damit habe sich dieser Anteil in den letzten f&uuml;nf Jahren um 0,3 Prozentpunkte reduziert.<\/strong> Eine besondere Belastung des Bundeshaushalts durch Pensionszahlungen erwartet die Bundesregierung bis 2050 nicht. Die gesch&auml;tzten j&auml;hrlichen Steigerungsraten bis 2030 d&uuml;rften in etwa dem j&auml;hrlichen Anstieg des Haushaltsvolumens entsprechen, sodass der Anteil am Haushalt stabil bleibe, betont die Regierung. 2040 werde der Gipfel &uuml;berschritten sein und die Pensions- und Beihilfezahlungen w&uuml;rden leicht zur&uuml;ckgehen. Die &ouml;ffentlichen Zinsausgaben haben im vergangenen Jahr 2,8 Prozent des BIP ausgemacht, so die Regierung, wovon 1,7 Prozentpunkte auf den Bund entfallen seien. <strong>Leicht gestiegen sei der Anteil der staatlichen Bruttoinvestitionen am BIP, der bei 1,5 Prozentpunkten oder 36,19 Milliarden Euro gelegen habe.<\/strong> Dazu h&auml;tten die Gemeinden 56,7 Prozent, der Bund 23,8 Prozent, die L&auml;nder 18 Prozent und die Sozialversicherung 1,5 Prozent beigetragen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/aktuell\/hib\/2008\/2008_223\/01.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Schon der Ton der Jubelmeldung macht deutlich, wie sehr die derzeitige Regierung dem neoliberalen Credo von der Zur&uuml;ckdr&auml;ngung des Staates (&bdquo;starve the beast&ldquo;) anh&auml;ngt. Interessant ist, wo der Staat gespart hat, n&auml;mlich bei Sozial- und Personalausgaben. An der geringen Steigerung der staatlichen Bruttoinvestitionen wird deutlich, wie sehr Bundesregierung und &ouml;ffentliche Hand dringend notwendige Investitionen in die Infrastruktur etwa f&uuml;r Schul- oder Hochschulbauten vernachl&auml;ssigen.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu noch einmal:<\/em> <\/p>\n<p><strong>Peter Bofinger: Deutscher Staat verliert massiv an finanziellen Ressourcen und Entscheidungskompetenzen<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/320_91936.html\">Hans-B&ouml;ckler Stiftung<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Lohnspirale nach unten<\/strong><br>\nSelbst Facharbeiter werden immer h&auml;ufiger als schlechter bezahlte Zeitarbeiter besch&auml;ftigt<br>\nDurch einen Tarifvertrag mit ihrer hauseigenen Zeitarbeitsfirma testet die Deutsche Bahn erneut die Streitlust der Lokf&uuml;hrer. Zw&ouml;lf Monate k&auml;mpfte die Gewerkschaft der Lokf&uuml;hrer (GDL) f&uuml;r einen eigenst&auml;ndigen Tarifvertrag bei der Bahn. Nun sieht die GDL ihren erst im M&auml;rz m&uuml;hsam errungenen Erfolg schon wieder gef&auml;hrdet. Die Gewerkschaft bef&uuml;rchtet, dass die Bahn k&uuml;nftig in gro&szlig;em Umfang Lokf&uuml;hrer auf Basis von Leiharbeit einstellt, weil der in der vergangenen Woche ausgehandelte Zeitarbeits-Tarifvertrag geringere Lohnkosten verursacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/archiv\/.bin\/dump.fcgi\/2008\/0804\/wirtschaft\/0011\/index.html\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Brief Kurt Beck 04.08.2008 zur aktuellen Lage<\/strong><br>\n<blockquote><p>In der Streitsache werde ich nicht &ouml;ffentlich Stellung nehmen. Einiges will ich aber klarstellen:<\/p>\n<ol>\n<li>Es geht nicht um den Kurs der SPD zur Agenda 2010. Dazu hat der Hamburger Parteitag abschlie&szlig;end Stellung bezogen. Unser Blick geht nach vorne.<\/li>\n<li>In der Energiepolitik gilt ebenfalls die klare Beschlusslage des Parteitages in Hamburg. Das bedeutet, das von der Regierung Schr&ouml;der durchgesetzte Atomausstiegsszenario wird von der SPD verteidigt und umgesetzt. Kohlekraftwerke sind nach den entsprechenden Beschl&uuml;ssen mit Kraftw&auml;rmekopplung und der Einhaltung der Luftreinhaltungskriterien auf &uuml;berschaubare Zeit notwendig. Die Schwerpunkte Energieeffizienz sowie der massive Ausbau Erneuerbarer Energien sind Teil unserer Politik. Wir wollen auch ohne Atomenergie die Emissionen von Treibhausgasen bis 2020 um 40 % mindern. Wir haben uns damit einer gro&szlig;en technischen und politischen Herausforderung gestellt: Sie birgt gro&szlig;e wirtschaftliche Chancen. Wir k&ouml;nnen sie meistern.<\/li>\n<li>Die SPD hat zu zentralen wirtschaftlichen und sozialen Problemen klar Position bezogen. Das gilt auch f&uuml;r den Schwerpunkt Bildungs- und Forschungspolitik.<\/li>\n<\/ol>\n<p>[&hellip;]<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"upload\/pdf\/20080805_hinw9.pdf\">SPD [PDF &ndash; 48 KB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Kurt Beck hat leider wieder einmal die Chance verpasst, sich mit Wolfgang Clement inhaltlich auseinanderzusetzen. Der Parteivorsitzende will offenbar nicht erkennen, dass Clement keine Ruhe geben wird, bis sich der Richtungsstreit zu seinen Gunsten entschieden haben wird. Dieser windelweiche Brief belegt, wie sehr der Parteivorsitzende der SPD von der Parteirechten &bdquo;eingemauert&ldquo; ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Als Sozialdemokrat hat er sich disqualifiziert<\/strong><br>\nDa hatte doch jemand eine Ahnung. Wenn er irgendwann mal eine neue politische Heimat brauche, so sei er jederzeit bei der Union willkommen. Dies raunte der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl dem aufstrebenden Sozialdemokraten Wolfgang Clement zu, der gemeinsam mit Wolfgang Sch&auml;uble intensiv den Vertrag zur deutschen Einheit auf den Weg gebracht hatte. Clement sollte die Union beim Wort nehmen. Als Sozialdemokrat hat er sich disqualifiziert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/kommentar\/826256\/\">DLF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Gestern hatte ich in meinem Beitrag <a href=\"?p=3377\">&bdquo;Ein Mann sieht rot&ldquo;<\/a> beklagt, dass ich keinen Artikel in den Medien gefunden habe, der sich nicht f&uuml;r Wolfgang Clement engagiert. Deshalb sollen Rainer Burchardt vom DLF, der Weserkurier (Clement hat den Bogen &uuml;berspannt) und sogar das Hamburger Abendblatt (Clement hat den Rubikon &uuml;berschritten) als r&uuml;hmliche Ausnahmen erw&auml;hnt werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Ende der 35-Stunden-Woche in Frankreich: Gewerkschaften und &ldquo;Links&rdquo;-parteien servieren Sarkozy Sieg auf dem Tablett <\/strong><br>\nAm sp&auml;ten Abend des 23. Juli verabschiedeten beide H&auml;user des franz&ouml;sischen Parlaments in einer gemeinsamen Sitzung einen ganzen Schwall arbeiterfeindlicher Gesetze. Damit k&ouml;nnen die franz&ouml;sische Bourgeoisie und die konservative Regierung von Pr&auml;sident Nicolas Sarkozy einen wichtigen Erfolg verbuchen. Gegen die massive Opposition der Bev&ouml;lkerung haben sie Gesetzesvorhaben durchgesetzt, die eine merkliche &Auml;nderung der Klassenbeziehungen in Frankreich darstellen: Die Arbeitszeit wird verl&auml;ngert, das Arbeitslosengeld gek&uuml;rzt und Gewerkschafts- und Streikgesetze werden ge&auml;ndert. Industrie und Banken k&ouml;nnen sich &uuml;ber gro&szlig;e Geschenke freuen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.scharf-links.de\/57.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=1942&amp;tx_ttnews[backPid]=56&amp;cHash=536663b5e3\">scharf-links<\/a><\/li>\n<li><strong>Lobbyhinweise<\/strong><br>\nVon der Siemensaff&auml;re, dem Lobbyisten Dieter Holzer, dem Wirtschaftseinfluss in Hochschulen bis zur Tabaklobby.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2008\/08\/lobbyhinweise-3\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><strong>Weniger Ingenieurstudenten aus den unteren Schichten<\/strong><br>\nDas Einfrieren des BAf&ouml;G, schlechte Berufschancen und Studiengeb&uuml;hren haben daf&uuml;r gesorgt, dass weniger junge Menschen aus den unteren Gesellschaftsschichten technische F&auml;cher studieren, so der Darmst&auml;dter Elitenforscher Michael Hartmann. Im letzten Jahrzehnt hat es einen dramatischen R&uuml;ckgang der sozialen Aufsteiger in den Ingenieurwissenschaften gegeben. Nach einer Untersuchung der Universit&auml;t Konstanz hat sich an den Fachhochschulen der Anteil der Studierenden der Ingenieurwissenschaften, bei denen kein Elternteil &uuml;ber einen Hochschulabschluss verf&uuml;gt, zwischen 1995 und 2007 von 73 % auf 59 % verringert. Bei den Studierenden an den Universit&auml;ten sank diese Quote von 47 % auf 38 %. An beiden Hochschultypen ist also ein R&uuml;ckgang um etwa ein F&uuml;nftel innerhalb nur eines guten Jahrzehnts zu verzeichnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vdi-nachrichten.com\/vdi-nachrichten\/aktuelle_ausgabe\/akt_ausg_detail.asp?cat=1&amp;id=39608&amp;source=rubrik\">VDI-Nachrichten<\/a><\/li>\n<li><strong>Welchen Trend h&auml;tten&lsquo;s denn gern? &ndash; die Macht der Marktforscher<\/strong><br>\nDie GfK, einst vom sp&auml;teren Bundeskanzler Ludwig Erhard mitgegr&uuml;ndet und l&auml;ngst der gr&ouml;&szlig;te deutsche Marktforscher, will die britischen Kollegen von TNS &uuml;bernehmen. Damit w&auml;re die Gesellschaft f&uuml;r Konsumforschung aus N&uuml;rnberg das zweitgr&ouml;&szlig;te Markt- und Meinungsforschungsinstitut der Welt. Und eine der m&auml;chtigsten Institutionen &uuml;berhaupt. Denn die Marktforscher suchen nicht nach gesellschaftlichen Trends, um sie zu pr&auml;sentieren &ndash; nein, sie entwerfen Gesellschaftsbilder und passen ihre Forschungsergebnisse dann in die von ihnen selbst entwickelte Realit&auml;t ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/mp3.podcast.hr-online.de\/hronline\/mp3\/podcast\/derTag\/welchen_trend_haettens_denn_gern__-_die_macht_der_marktforscher.mp3?tl=html\">Hessischer Rundfunk [Podcast, ca. 55 min., ca. 18 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Die Sendung ist zwar schon ein paar Tage alt, bietet aber sehr n&uuml;tzliche Informationen. Z.B. wird die manipulative Wirkung von Auftragsumfragen analysiert. Auch das Spezialgebiet Wahlforschung wird thematisiert, wobei Abweichungen von forsa-Umfragen zu anderen Umfragen beleuchtet werden, ohne allerdings die Besonderheiten zwischen forsa-Spezi G&uuml;llner und der fr&uuml;heren SPD-F&uuml;hrung ausreichend zur Geltung kommen zu lassen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Universit&auml;t Frankfurt: Marmor, Stein und Aktien<\/strong><br>\nParkett und Marmor statt undichter D&auml;cher &ndash; Hessen investiert eine Milliarde Euro in die Universit&auml;t Frankfurt. Doch einige H&ouml;rs&auml;le tragen die Namen gro&szlig;er Banken.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/jobkarriere\/774\/304747\/text\/print.html\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Der im Artikel erw&auml;hnte Dr. Arend Oetker ist auch Aktivist bei der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.<\/em><\/p>\n<p>Quelle 2: <a href=\"http:\/\/www.insm.de\/Die_INSM\/Kuratoren_und_Botschafter\/Kuratoren_und_Botschafter\/Dr._Arend_Oetker.html;jsessionid=541B25D10AE751980BB2D3F120EF8BFA\">Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Sehr interessant sind auch diese beiden Abschnitte:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Au&szlig;erdem ist das gef&uuml;hlte Comeback der Stifter bisher gr&ouml;&szlig;er als die Wahrheit der Zahlen. &hellip; f&uuml;r das &ldquo;House of Finance&rdquo; &uuml;berwies das Land 30 Millionen Euro &ndash; die Banken nur eine Million. Trotzdem tragen die H&ouml;rs&auml;le die Namen von Kreditinstituten, nicht die von Steuerzahlern. Als Stiftungskapital wurden 115 Millionen Euro angeh&auml;uft; 83 Millionen kommen von Land und Stadt, 32 aus einem Bankierserbe. Stifterverband-Chef Arend Oetker sagt: &ldquo;Die Summe klingt eindrucksvoll, doch ein genauer Blick r&uuml;ckt die Dinge zurecht.&rdquo; Der Zinserl&ouml;s entspricht gerade einmal einem Prozent des Uni-Etats.<\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p>Nach einigen Jahren, wenn sich die Stifter zur&uuml;ckziehen, muss die Universit&auml;t die Stiftungsprofessuren selbst finanzieren. Dann wird sie an anderer Stelle sparen m&uuml;ssen.<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><strong>Kartell der Profiteure<\/strong><br>\nDie &raquo;Exzellenzinitiative&laquo; mag alles M&ouml;gliche sein, zuallererst ist sie ein Umverteilungs- und Privilegierungsprogramm. Diesem liegt ein politischer Dezisionismus zugrunde, der sich als akademischer Wettbewerb lediglich tarnt. Der Bamberger Soziologe Richard M&uuml;nch bezeichnet daher die &raquo;Exzellenzinitiative&laquo; nicht zu Unrecht als &raquo;eine Art urspr&uuml;ngliche Akkumulation von monet&auml;rem und symbolischem Kapital&laquo; (Die Zeit, 15.11.2007). Man kann es auch anders formulieren: Die &uuml;ber diese Akkumulation erm&ouml;glichte Schaffung privilegierter wissenschaftlicher Arbeitsbedingungen f&uuml;r ganz wenige beruht auf der Verschlechterung der Forschungs-, Lehr- und Studienbedingungen einer Mehrheit der Hochschulangeh&ouml;rigen in der Breite des Hochschulsystems. Dadurch wird keineswegs dessen &raquo;Leistungsf&auml;higkeit &laquo; gesteigert, sondern sein gesellschaftlicher Nutzen eher reduziert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/08-05\/019.php?print=1\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Bodo Hombach. Medialer Strippenzieher f&uuml;r Clement. <\/strong><br>\nHeute missbraucht Hombach die unter seiner Kuratel stehenden Bl&auml;tter, um nunmehr ganz im Hintergrund wieder mitzumischen im Kampf um die politische und wirtschaftliche Ausrichtung der Parteien, insbesondere der SPD. Aktuell ist sein &uuml;bergro&szlig;es Engagement f&uuml;r seien alten Weggef&auml;hrten Wolfgang Clement, der der SPD ins Gesicht spuckt und rotzfrech erkl&auml;rt, dass er das wieder tun werde, wann immer er das f&uuml;r richtig hielte. Am heutigen Tage richtet Hombach seine Medienmacht gegen die Vorsitzende der NRW-SPD, Hannelore Kraft, der er durch &ldquo;seinen&rdquo; Reporter in der NRZ den Liebesentzug androhen l&auml;sst, weil sie sich nicht lautstark genug f&uuml;r seinen Spezi Clement eingesetzt hat.<br>\nErst Hombach macht aus dem f&auml;lligen Ausschluss von Clement aus der eigenen Partei, von deren Wahl dieser als Freund der Energiekonzerne bei der Hessen-Wahl nachdr&uuml;cklich abgeraten hatte, ein Politikum. Wo das Ereignis selbst wirklich nicht spektakul&auml;r ist, dann ist es eben die Tatsache, dass die WAZ-Gruppe in allen ihren Bl&auml;ttern lauthals den Verbleib von Clement in der SPD fordert! Da k&ouml;nnen doch Springer, Bertelsmann und Funk und Fernsehen nicht so tun, als t&auml;te sich nichts!<br>\n1998 gab es ein gro&szlig;es Aufatmen in Nordrhein-Westfalen nach dem Weggang Hombachs zur kurzfristigen Chefrolle im Bundeskanzleramt unter Schr&ouml;der in Bonn. Es hie&szlig;, die Zahl der Intrigen habe mit dem Wegzug Hombachs aus der Landeshauptstadt signifikant abgenommen &ndash; in Bonn allerdings sei sie rapide im Steigen begriffen.<br>\nAls er nach dem Ende des Kosovo-Krieges der Bundespolitik ade sagte, um den eines Sonderkoordinators der Europ&auml;ischen Union f&uuml;r den Stabilit&auml;tspakt f&uuml;r S&uuml;dosteuropa zu &uuml;bernehmen, ging ein Raunen der Erleichterung durch die Reihen der SPD. Hombach hatte in der Partei wenig Unterst&uuml;tzung und galt als intrigant und mediengeil.<br>\nJetzt macht er in neuer Funktion weiter wie gehabt. Hombach ist aktiver Part einer tief traurigen Situation des Journalismus in Deutschland. Immer weniger Redakteure erhalten Festanstellungsvertr&auml;ge. Gelegenheitsschreiber ohne sichere Arbeit und ohne soziale Absicherung sind gefragt. Zu dieser Prekarisierung der Journalisten, die ohnehin schon fast jeden Betroffenen zum Kuschen bringen kann, kommt ihre direkte Verpflichtung, inhaltlich immer das zu schreiben, was ihnen von oben aufgetragen wird.<br>\nAls vor Jahrzehnten die Redakteure der Le Monde in Paris die redaktionelle Freiheit einforderten, wurde auch in Deutschland deren Fehlen beklagt. Heute sind W&ouml;rter wie &ldquo;redaktionelle Freiheit&rdquo; oder &ldquo;journalistische Freiheit&rdquo; obsolete Begriffe. Es gibt nicht einmal einen Wikipedia-Eintrag daf&uuml;r. W&auml;re es da nicht ehrlicher, wenn die Zeitungen nur noch Friede Springer, Liz Mohn oder Bodo Hombach hie&szlig;en? Das w&auml;re doch ein Anfang vom Ende der t&auml;glichen T&auml;uschung der B&uuml;rger durch die Medien!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.readers-edition.de\/2008\/08\/04\/bodo-hombach-medialer-strippenzieher-fuer-clement-ein-kommentar\/\">Readers Edition<\/a><\/li>\n<li><strong>Einheitsstrom der Medien<\/strong><br>\nDer K&ouml;lner Autor Werner R&uuml;gemer wird am 22. August den von der Neuen Rheinischen Zeitung gestifteten K&ouml;lner Karls-Preis f&uuml;r engagierte Literatur und Publizistik erhalten. Auf den Webseiten der Neuen Rheinischen Zeitung von heute k&ouml;nnen Sie einen medienkritischen Text von Werner R&uuml;gemer aus dem Jahr 2003 lesen, der &ndash; neben seinen B&uuml;chern &ndash; der NRhZ-Redaktion diese Entscheidung leicht gemacht hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=12677\">Neue Rheinische Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> &hellip; und der unver&auml;ndert aktuell ist.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>Konjunktur: Mit der Wirtschaft geht es weiter bergab<\/li>\n<li>Die neoliberale Antwort<\/li>\n<li>Jede f&uuml;nfte deutsche Firma verl&auml;sst China wieder<\/li>\n<li>Staatsquote im Jahr 2007 um 1,6 Prozent gesunken<\/li>\n<li>Reform der Hartz-IV-Reform: Verfolgungsbetreuung plus<\/li>\n<li>Lohnspirale nach unten<\/li>\n<li>Kurt Beck zur aktuellen Lage<\/li>\n<li>Ende der 35-Stunden-Woche in Frankreich<\/li>\n<li>Weniger Ingenieurstudenten aus den unteren<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3381\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3381","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3381","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3381"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3381\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3381"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3381"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3381"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}