{"id":3382,"date":"2008-08-06T09:16:42","date_gmt":"2008-08-06T07:16:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3382"},"modified":"2008-08-06T09:25:09","modified_gmt":"2008-08-06T07:25:09","slug":"hinweise-des-tages-707","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3382","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\nHeute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p><ul>\n<li>Die Kommentierung zu Clements Verhalten schwenkt allm&auml;hlich um<\/li>\n<li>Zur Finanzkrise<\/li>\n<li>Zur konjunkturellen Lage<\/li>\n<li>Zum Streit um die Verl&auml;ngerung der Laufzeiten f&uuml;r AKW<\/li>\n<li>Zu weiteren Konsequenzen der Bahnprivatisierung<\/li>\n<li>Zum Reformer-Neusprech<\/li>\n<li>Ganztagsschulen: &ldquo;Kein Allheilmittel, aber eine Chance&rdquo; <\/li>\n<li>Vetternwirtschaft an der Uni Siegen <\/li>\n<li>Bei Bertelsmann spielt die Musik nicht mehr<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3382&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Die FAZ (!) zu Wolfgang Clement: Ist das sein letztes Wort?<\/strong>\n<p>Clement w&auml;hnt sich in einer Sonderstellung, die jeder Bodenhaftung entbehrt. Dieser Mann sucht jetzt f&uuml;r sich ein Ethos zu mobilisieren (ein Ethos des menschlichen Anstands, der politischen Opportunit&auml;t), das er selbst mit F&uuml;&szlig;en tritt. Das hat mit Prinzipientreue und Standfestigkeit und &ndash; horrible dictu &ndash; Querdenkertum nichts zu tun. Das ist nicht heroisch. Das ist schamlos.<\/p>\n<p>Im Augenblick betreibt Clement eine doppelte Sabotage: Erst ruft er dazu auf, seine Partei nicht zu w&auml;hlen. Dann pfeift er auf den Vorschlag zur G&uuml;te, der ihm gemacht wird, und stilisiert seine schlechten Manieren zum innerparteilichen Richtungskampf. Gezielt nutzt Clement die Schw&auml;che der regelgeleiteten Institution, welche ihre St&auml;rke ist: dass sie, um zu funktionieren, auf fair play angewiesen ist. Diese Pr&auml;misse verletzt Clement derzeit ohne R&uuml;cksicht auf Verluste. Er nutzt die Verfahrenstreue einer demokratischen Institution, um mit ihr Schlitten zu fahren. Ein strukturell destruktives Verhalten, das &ndash; bleibt es das letzte Wort &ndash; nicht Solidarit&auml;t, sondern Zorn verdient: Parteizorn, B&uuml;rgerzorn.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360\/Doc~EF932D296095C4A91AFC515456E268E78~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Nachdem die meisten Medien zun&auml;chst auf Clements Trick, sich pathetisch auf die Meinungsfreiheit zu berufen, hereinzufallen schienen, gibt es jetzt doch noch Stimmen, wie Christian Geyer in der FAZ, die die Haltung Clements deutlich benennen. Alle Achtung! Oder f&uuml;rchtet das wirtschaftsliberale Blatt nur, dass mit dem Vorgehen eines der prominentesten Vertreter der Agenda-Politik die sog. &bdquo;Reformpolitik&ldquo; insgesamt in Verruf geraten k&ouml;nnte?<\/em><\/p>\n<p>Einen anderen Aspekt greift die SZ auf:<\/p>\n<p><strong>Ihr da oben, wir da unten<\/strong><br>\nErdbeben in der SPD: Der Fall Clement ist auch eine Abrechnung der Partei mit einstigen Regierungsgr&ouml;&szlig;en &ndash; die jetzt in der Wirtschaft absahnen. Sie gilt auch Ex-Kanzler Schr&ouml;der. In der SPD tobt der nachtr&auml;gliche Kampf um die Agenda 2010, das zentrale Reformwerk der rot-gr&uuml;nen Bundesregierung unter Gerhard Schr&ouml;der. Und: Es tobt der Kampf der Basis gegen die M&auml;chtigen von einst&hellip;<\/p>\n<p>Es geht im Grunde um die riesengro&szlig;e Entfremdung zwischen den fr&uuml;heren sozialdemokratischen Machern in Berlin und weiten Teilen der Partei. W&auml;hrend die Leute in den Ortsvereinen mitbekommen, dass den Leuten das Geld zum Leben kaum noch reicht und viele unter Hartz IV fallen, stehen Schr&ouml;der, Clement und die anderen Agenda-2010-F&ouml;rderer bei ihnen unter dem Verdacht, nach Ende der politischen Karriere ausgerechnet in der Wirtschaft pers&ouml;nlich absahnen zu wollen&hellip;<\/p>\n<p>Das vertr&auml;gt sich nicht in einer Partei, die stets auf Solidarit&auml;t und sozialen Ausgleich bedacht war, und die sich nicht als privates Verm&ouml;gensf&ouml;rderungsvehikel gesehen hat. Nach dem Ende ihrer Laufbahn waren Parteigr&ouml;&szlig;en wie Willy Brandt und Helmut Schmidt bestenfalls publizistisch t&auml;tig. F&uuml;r das Abkassieren nach der Politik aber waren die Konservativen und vorzugsweise die Liberalen zust&auml;ndig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/82\/305052\/text\/\">SZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> An dem von der SZ angesprochenen Aspekt, dass kaum einer der Agenda-Sozialdemokraten nach der politischen Karriere noch ein Aufgabenfeld wahrnimmt, das etwas mit sozialdemokratischen &bdquo;Werten&ldquo; zu tun hat, liegt sicher auch ein Grund f&uuml;r die Entfremdung zwischen der SPD-Basis und ihrem ehemaligen F&uuml;hrungspersonal.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Greenspan warnt vor weiteren Bankenpleiten<\/strong><br>\nDer ehemalige Chef der amerikanischen Zentralbank hat sich in drastischen Worten zur Finanzkrise ge&auml;u&szlig;ert. Eine solche Krise w&uuml;rde nur &rdquo; ein- oder zweimal pro Jahrhundert&rdquo; vorkommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44\/Doc~ED7929B60D90B4D7791F40596D7C090DE~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Lucas Zeise &ndash; Wer f&uuml;r die Finanzstabilit&auml;t sorgt<\/strong><br>\nDie Finanzkrise hat gezeigt, dass Zentralbanken nicht nur f&uuml;r Preisstabilit&auml;t sondern auch f&uuml;r die Stabilit&auml;t des Finanzsystems zust&auml;ndig sein m&uuml;ssen. Dann d&uuml;rfen sie aber auch nicht unabh&auml;ngig von der Politik sein. Axel Leijonhufvud, der aus Schweden stammende Professor Emeritus an der UCLA, hat in der &ldquo;B&ouml;rsen-Zeitung&rdquo; (31. 7. 08) die Lage der US-Notenbank beschrieben: &ldquo;Wenn aber die Geldpolitik pl&ouml;tzlich vor der Wahl steht, Inflation oder Deflation, Kreditnehmer oder Gl&auml;ubiger zu bevorzugen, einzelnen Instituten unter die Arme zu greifen, anderen aber nicht, Absprachen unter Banken zu erlauben oder zu verhindern, dann darf kein demokratisches Land diese Entscheidung Zentralbanktechnikern &uuml;berlassen, die nicht vom Volk gew&auml;hlt wurden.&rdquo; Die Fed hat, so urteilt Leijonhufvud, den Punkt in der aktuellen Krise l&auml;ngst &uuml;berschritten, an dem sie das Prinzip der Unabh&auml;ngigkeit noch hochhalten kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/leitartikel\/394236.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Im Grenzbereich &ndash; Erfahrungen eines Private Bankers<\/strong><br>\n&ldquo;<em>Ich kann gut verstehen, dass meine Kunden ihr Geld vor dem Staat in Sicherheit bringen wollen. Deren Verm&ouml;gen werden unverh&auml;ltnism&auml;ssig hoch besteuert, daf&uuml;r leistet der Staat sehr wenig Gegenwert<\/em>&ldquo;, ist Gregor S. &uuml;berzeugt. Gregor S. ist Private Banker. Und wenn ein Kunde es will, ber&auml;t er ihn bei der Umgehung der Landesgesetze.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/aktuell\/im_grenzbereich_1.798421.html?printview=true\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Konjunkturkrise: Ganz Europa kalt erwischt <\/strong><br>\nPl&ouml;tzlich sieht es so aus, als k&ouml;nne Europa noch tiefer in die Krise rutschen als die USA. Gleich in sechs L&auml;ndern &ndash; D&auml;nemark, Gro&szlig;britannien, Irland, Italien, Portugal und Spanien &ndash; droht eine Rezession. Doch das Krisenmanagement k&ouml;nnte unterschiedlicher kaum sein. Vor allem ehemalige Mustersch&uuml;ler pr&auml;sentieren sich erschreckend ratlos.\n<p>BR&Uuml;SSEL. Joaqu&iacute;n Almunia hat sich offenbar zu fr&uuml;h gefreut. Als der EU-Wirtschaftskommissar im Fr&uuml;hjahr seine Wachstumprognose f&uuml;r 2008 kr&auml;ftig nach unten korrigierte, fand er zugleich beruhigende Worte. Europa habe eine &bdquo;gr&ouml;&szlig;ere Widerstandskraft&ldquo; als die USA, gab sich Almunia sicher. Die europ&auml;ische Wirtschaft werde &bdquo;dem rauen Klima trotzen&ldquo;, Konjunkturprogramme wie in Amerika seien unn&ouml;tig. Sollte sich die Konjunktur weiter abk&uuml;hlen, k&ouml;nnten die EU-L&auml;nder die &bdquo;automatischen Stabilisatoren&ldquo; nutzen und mit h&ouml;heren Ausgaben gegensteuern.<\/p>\n<p>Doch nun sieht es pl&ouml;tzlich so aus, als k&ouml;nne Europa noch tiefer in die Krise rutschen als die USA. Die Inflation schnellt nach oben, das Vertrauen von Verbrauchern und Unternehmen f&auml;llt schneller als nach den Attentaten vom 11. September 2001. H&ouml;chste Zeit f&uuml;r eine Revision, k&ouml;nnte man meinen. Doch Almunia schweigt &ndash; er will sich erst nach der Sommerpause wieder &auml;u&szlig;ern. Und die EU-L&auml;nder finden keine gemeinsame Antwort auf die Krise. Reagiert hat bisher eigentlich nur Spanien. Wirtschaftsminister Pedro Solbes, der bis 2004 selbst EU-Kommissar war, hat genau das getan, was sein Amtsnachfolger Almunia verhindern wollte: Er hat ein Konjunkturprogramm aufgelegt, um eine Rezession abzuwenden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur\/_b=2019553,_p=31,_t=ftprint,doc_page=0;printpage\">Handelsblatt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Interessant die Reaktion in Spanien. Ansonsten makro&ouml;konomisch unf&auml;hige Figuren: Unf&auml;hig, rechtzeitig zu erkennen, was droht; unf&auml;hig zum undogmatischen Einsatz aller Instrumente der Wirtschaftspolitik. Das ist wohl unser Schicksal.<\/em><\/p>\n<p>Siehe dazu auch ein <a href=\"?p=2824\">Auszug aus &bdquo;Machtwahn&ldquo; vom 10. Dezember 2007<\/a> zur richtigen Wirtschaftspolitik einschlie&szlig;lich eines fiktiven Kanzleramtspapiers.<\/p>\n<p>Siehe auch das entsprechende <a href=\"?page_id=2893\">Kapitel 7 im Kritischen Jahrbuch 2007<\/a>.<\/p><\/li>\n<li><strong>Einzelhandel bekommt Konjunkturschw&auml;che voll zu sp&uuml;ren<\/strong><br>\nSchlechte Nachrichten auch vom Einzelhandel. Nach den Dienstleistern haben auch die europ&auml;ischen H&auml;ndler schleppende Gesch&auml;fte verk&uuml;ndet. Vor allem der Anstieg der Lebenshaltungskosten belastet die Verbraucherstimmung. Die deutlich gestiegenen Lebenshaltungskosten verderben dem Einzelhandel in Europa das Gesch&auml;ft. Die Ums&auml;tze im Euroraum haben im Juni den st&auml;rksten R&uuml;ckgang auf Jahressicht seit Beginn der Aufzeichnungen hinnehmen m&uuml;ssen. Der Absatzvolumen der Branche in der Euro-Zone verringerte sich im Juni im Vergleich zum Vorjahr um 3,1 Prozent und gegen&uuml;ber Mai um 0,6 Prozent, wie die europ&auml;ische Statistikbeh&ouml;rde Eurostat mitteilte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur-nachrichten\/einzelhandel-bekommt-konjunkturschwaeche-voll-zu-spueren;2019420\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Alles vorhersehbar, siehe dazu viele Eintr&auml;ge in den NachDenkSeiten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Mit Steuerschecks gegen den Abschwung<\/strong><br>\nDie Wirtschaft in Deutschland steuert auf eine nachhaltige Schw&auml;cheperiode zu. Im Interview mit stern.de prognostiziert der Wirtschaftsweise Peter Bofinger ein Nullwachstum im kommenden Jahr. Gleichzeitig macht er Vorschl&auml;ge, wie die Bundesregierung gegensteuern soll. &bdquo;Herr Bofinger, wie viele Sorgen muss man sich &uuml;ber die deutsche Konjunktur machen? Nach dem extrem starken ersten Quartal war eine gewisse Normalisierung zu erwarten. H&auml;tten sich die ersten drei Monate so fortgesetzt, w&uuml;rde die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr um sechs Prozent wachsen. Die Korrektur nach unten scheint jetzt doch sehr viel st&auml;rker auszufallen als erwartet.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/unternehmen\/maerkte\/:Konjunktur-Mit-Steuerschecks-Abschwung\/633613.html\">Stern-online<\/a><\/li>\n<li><strong>Konjunktur: Allianz-Chefvolkswirt fordert Steuersenkung f&uuml;r Geringverdiener<\/strong><br>\nMit finanziellen Entlastungen der &auml;rmeren Bev&ouml;lkerungsschichten k&ouml;nne die Binnenkonjunktur angekurbelt werden. So argumentiert zumindest der Chefvolkswirt der Allianz-Gruppe, Michael Heise. Unabh&auml;ngig davon werde sich die Konjunktur im zweiten Halbjahr jedoch abschw&auml;chen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/news\/artikel\/2008\/08\/05\/2586318.xml\">ZEIT ONLINE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Bofingers Vorschlag ber&uuml;cksichtigt hingegen die Tatsache, dass Geringverdiener keine oder nur geringe Einkommens-\/Lohnsteuer zahlen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>ver.di: Sozialstaat st&auml;rken und Reichtum besteuern statt Ausgaben senken!<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arbeitnehmerkammer.de\/sozialpolitik\/doku\/01_aktuell\/ticker\/2008\/2008_08_05_verdi.pdf\">arbeitnehmerkammer [PDF &ndash; 148 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Streit um die Verl&auml;ngerung der Laufzeiten f&uuml;r AKW<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Im Bundeswirtschaftsministerium laufen konkrete Vorbereitungen f&uuml;r l&auml;ngere Laufzeiten f&uuml;r Atomkraftwerke<\/strong><br>\nEine Arbeitsgruppe, zu der WissenschaftlerInnen wie die DIW-Energieexpertin Claudia Kemfert sowie hochrangige Mitarbeiter des von Michael Glos (CDU) gef&uuml;hrten Ministeriums geh&ouml;ren, hat bereits Eckpunkte f&uuml;r ein neues &ldquo;Kernenergie-Nutzungsgesetz&rdquo; erarbeitet. Sie sehen vor, die Laufzeit der Atomkraftwerke, die laut Atomkonsens auf etwa 32 Betriebsjahre begrenzt ist, auf &ldquo;mindestens 40 Jahre&rdquo; zu verl&auml;ngern. \n<p>Begr&uuml;ndet wird dies mit den steigenden &Ouml;l- und Gaspreisen sowie dem Klimaschutz. Durch die Atomausstieg werde der Anteil von Gas an der Stromerzeugung von 12 auf 20 bis 23 Prozent steigen, schreiben die Autoren. Durch den hohen Gaspreis w&uuml;rden die Verbraucher mit &ldquo;mehreren Milliarden Euro zus&auml;tzlich belastet&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/umwelt\/artikel\/1\/geschenke-von-glos\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Gabriel weist Atom-Pl&auml;ne aus dem Hause Glos zur&uuml;ck: &ldquo;Wir brauchen eine zukunftsf&auml;hige Energiepolitik, keinen Atom-Lobbyismus&ldquo;<\/strong><br>\n&ldquo;Der Koalitionsvertrag ist eindeutig: Es bleibt beim Ausstieg aus der Hochrisiko-Technologie Atomkraft. Wenn das Bundeswirtschaftsministerium an Konzepten zum Wiedereinstieg bastelt, ist das nicht nur ein klarer Versto&szlig; gegen den Koalitionsvertrag. Es zeigt vor allem, dass im Hause Glos reiner Atom-Lobbyismus betrieben wird.&rdquo; So kommentierte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel Pl&auml;ne des Bundeswirtschaftsministeriums f&uuml;r ein &ldquo;Kernenergie-Nutzungsgesetz&rdquo;. Eine zukunftsf&auml;hige Energiepolitik m&uuml;sse aber auf die massive Steigerung der Energieeffizienz und auf erneuerbare Energien setzen. Denn nur so k&ouml;nnten die Preissteigerungen f&uuml;r die Verbraucher ged&auml;mpft, die Versorgungssicherheit gew&auml;hrleistet und die Klimaschutzziele der Bundesregierung erreicht werden, so Gabriel. Deutschland profitiere wie keine andere Volkswirtschaft vom Ausbau der erneuerbaren Energien, betont Gabriel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.solarserver.de\/solarmagazin\/news.html#topbanner\">Solar News aktuell<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Christliche Demokraten gegen Atomkraft: &ldquo;Billiger Atomstrom ist ein Ammenm&auml;rchen&rdquo;<\/strong><br>\nDie Atomenergie stehe ungerechtfertigt im Ruf g&uuml;nstigen Strom zu produzieren, kritisiert der Bundesverband Christliche Demokraten gegen Atomkraft (CDAK) in einer Presseerkl&auml;rung. &ldquo;In Wahrheit handelt es sich um eine Branche, bei der trotz Privatisierung in realsozialistischer Manier immer noch der Staat haftet, falls etwas schief geht&rdquo;, so der Verband, in dem sich CDU\/CSU-Mitglieder f&uuml;r die &Uuml;berwindung der Kernenergie engagieren. Die Bef&uuml;rworter der Kernenergie und damit eines Endlagers Gorleben behaupteten oft, der Kernkraftstrom sei preiswerter im Vergleich zu anderen, insbesondere erneuerbaren Energien. Betriebswirtschaftlich treffe dies sicher zu, denn da die Kernkraftwerke inzwischen gr&ouml;&szlig;tenteils abgeschrieben seien, rechne sich dies sogar sehr gut. Bei der lediglich betriebswirtschaftlichen Rentabilit&auml;tsberechnung des Kernkraftstroms fehlten indes mehrere entscheidende Kostenbl&ouml;cke, die als betriebs-externe Kosten f&uuml;r die Gesamtheit der deutschen Volkswirtschaft anfallen, so der CDAK.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.solarserver.de\/news\/news-9217.html\">Der Solarserver<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><strong>Die Bahn: Kostendruck l&auml;sst Achsen brechen<\/strong><br>\nDie K&ouml;lner ICE-Entgleisung als Menetekel f&uuml;r die Bahnprivatisierung. 8-seitige taz-Beilage zum ICE-Achsbruch von &ldquo;Bahn f&uuml;r Alle&rdquo;. Inhalt u.a.:\n<ul>\n<li>Bahnaufsicht EBA darf zum K&ouml;lner ICE-Ungl&uuml;ck nicht die Wahrheit sagen<\/li>\n<li>300.000- oder 60.000 Kilometerintervalle? Oder: Bahnvorstand hat Wartungsintervalle auf f&uuml;nfmal gr&ouml;&szlig;ere Intervalle vergr&ouml;&szlig;ert <\/li>\n<li>Bruch von Rads&auml;tzen nicht einmalig, nicht unvorhersehbar &ndash; oder: Seit 2002 ist beim Bahnvorstand das Problem der unzureichend ausgelegten ICE-Achsen bekannt<\/li>\n<li>DB AG setzt die Sicherheitsstandards und untergr&auml;bt sie. Oder: Bahn will die Vorteile der Privatisierung (= keine Staatsaufsicht) und die Vorteile der alten Staatsbahn (= eigenm&auml;chtige Bestimmung der Sicherheitsstandards)<\/li>\n<li>Eisenbahn-Bundesamt EBA &uuml;bersetzt sich wie &ldquo;Eingesch&uuml;chterte Bahn-Aufsicht&rdquo;. Oder: Bahnchef Mehdorn kann sogar hohe EBA-Leute strafversetzen lassen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.bahn-fuer-alle.de\/pages\/ice-achsbruch.php\">Bahn f&uuml;r Alle<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Bahn AG hat es eilig: Intercity-Netz wird ab Dezember weiter ausged&uuml;nnt<\/strong><br>\nIm Dezember 2008 wird die Deutsche Bahn AG das Intercity (IC)- Netz in vielen deutschen Regionen weiter ausd&uuml;nnen. Darauf wies am Montag der Fahrgastverband Pro Bahn unter Berufung auf &raquo;konkrete Informationen &laquo; aus Bahn-Kreisen hin. Zwar wolle das Unternehmen die H&auml;lfte der heute rund 180 IC-Z&uuml;ge durch neue Fahrzeuge ersetzen, diese jedoch bevorzugt im Auslandsverkehr einsetzen. Zum Fahrplanwechsel im Dezember sind demnach Streichungen von IC-Verbindungen auf den Linien D&uuml;sseldorf &ndash; Erfurt und Trier &ndash; K&ouml;ln &ndash; Emden geplant. Gef&auml;hrdet seien auch Direktverbindungen wie Berlin-M&uuml;nster. Stattdessen sollen mehr Zugpaare nach Amsterdam und Klagenfurt fahren. Ende 2009 will die DB zudem die Bedienung des wichtigen Knotens Northeim aufgeben und die Verbindung von Augsburg nach N&uuml;rnberg nicht mehr als Fernverkehrsstrecke bedienen. &raquo;Man muss diese Ma&szlig;nahmen mit der Lupe in den Unterlagen der DB suchen,&laquo; beklagte der Chefredakteur der Verbraucherzeitschrift Der Fahrgast, Rainer Engel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/08-05\/015.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Wie Politik W&ouml;rter verdreht: Kleines Lexikon der pervertierten Begriffe<\/strong><br>\nWer heute das Wort &ldquo;Reformen&rdquo; h&ouml;rt, greift sich sofort instinktiv an die Brust, tastet nach seinem Herzen und dann nach der Brieftasche. Das war nicht immer so. Bis Anfang der achtziger Jahre hatte das Wort &bdquo;Reform&ldquo; einen guten Klang. Nicht viel besser erging es auch anderen Begriffen in den vergangenen Jahren. So war mit &ldquo;Friedenspolitik&rdquo; tats&auml;chlich einmal Deeskalation und Eind&auml;mmung von Gewalt gemeint und nicht das, wozu die &ldquo;strategische Kommunikation&rdquo; der Anti-Terror- Allianz den Begriff umgedeutet hat: die immer krassere Militarisierung der Gesellschaft und die schamlose Ausweitung einer Kanonenbootpolitik, wie wir sie derzeit erleben. In unserem kleinen Lexikon der pervertierten Begriffe sei einiges wieder vom Kopf auf die Beine gestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/linkszeitung.de\/content\/view\/169471\/42\/\">Linkszeitung<\/a>\n<p><em>Dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Und t&auml;glich gr&uuml;&szlig;en die Reformen<\/strong><br>\nDie publizierte Meinung beeinflusst die Meinungsbildung der Leser, welche zu ebenjenen Ansichten tendieren, die ihnen verkauft werden. Doch die Ideologie von Arbeit, Staat und Neoliberalismus findet sich nicht nur in den Medien, sondern wird auch t&auml;glich vom Wahrheitsministerium verk&uuml;ndet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2008\/31\/22327.html\">Jungle World<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Hessen: Linke garantiert Verl&auml;sslichkeit<\/strong><br>\nLinke-Fraktionschef Willi van Ooyen dr&auml;ngt im Landtag auf Verhandlungen &ndash; f&uuml;r den Politikwechsel. Aber davor m&uuml;sse einiges &ldquo;besser&rdquo; werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/1381054_Linke-garantiert-Verlaesslichkeit.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Tribunal gegen Politik der CDU-Landesregierung in NRW: Nicht alles so rosig wie es pr&auml;sentiert wird<\/strong><br>\nVom 29. bis zum 31.August soll Wuppertal zur zweiten Landeshauptstadt von Nordrhein- Westfalen werden. An diesen letzten August-Tagen veranstaltet die Wuppertal Marketing-GmbH den &ldquo;NRW-Tag&rdquo;. Das Kabinett von NRW-Ministerpr&auml;sident J&uuml;rgen R&uuml;ttgers (CDU) tritt dann freitags in der Wuppertal-Elberfelder Stadthalle zusammen. Da jedoch weder in Wuppertal noch insgesamt in NRW alles so rosig ist, wie die Ausrichter des NRW-Tags es in ihrer Publicity-Kampagne weismachen wollen, muss nach Ansicht des Wuppertaler Sozialforums und des ASTA der Bergischen Universit&auml;t Wuppertal zu diesem Anlass auch &ldquo;Unzufriedenheit, Unmut, Emp&ouml;rung und Protest vor der Stadthalle sicht- und h&ouml;rbar werden&rdquo;. Das soll in Form eines &ouml;ffentlichen Tribunals gegen die Politik der Landesregierung geschehen.<br>\nAuf dem Podium wollen ExpertInnen und Betroffene &uuml;ber ihre Erfahrungen mit der NRW-Landespolitik sprechen:\n<ul>\n<li>Marcel Kr&uuml;ger, Lira Wuppertal, ASTA Bergische Universit&auml;t Wuppertal zu den Folgen von Studiengeb&uuml;hren <\/li>\n<li>Prof. Heinz S&uuml;nker, Wuppertal zur Bildungspolitik und sozialer Ungleichheit <\/li>\n<li>Frank J&auml;ger, Tacheles Wuppertal zu den Folgen von Hartz IV in Wuppertal <\/li>\n<li>Klaus J&uuml;nschke, K&ouml;lner Appell zu den Folgen der Gef&auml;ngnispolitik in NRW <a href=\"http:\/\/www.jugendliche-in-haft.de\">www.jugendliche-in-haft.de<\/a> <\/li>\n<li>Beatrix Sassermann, Gewerkschaftsaktivistin, BASO zu Lohndumping und prek&auml;ren Arbeitsverh&auml;ltnissen<\/li>\n<li>Angeh&ouml;rige des von der Polizei in Dortmund get&ouml;teten Dominique\/ Karawane<\/li>\n<li>Initiative Abschiebehaft, B&uuml;ren<\/li>\n<li>eine Vertreterin von &bdquo;B&uuml;rgerInnen beobachten die Polizei&ldquo; zu Polizei&uuml;bergriffen und Menschenrechtsverletzungen in Polizeigewahrsam.<\/li>\n<li>NN, Initiative gegen denn Verkauf der LEG-Wohnungen<\/li>\n<li>Jochen Vogler, VVN-BdA zu V-M&auml;nnern in der Naziszene und zum NPD-Verbot<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/linkszeitung.de\/content\/view\/169457\/61\/\">Linkszeitung<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Ganztagsschulen: &ldquo;Kein Allheilmittel, aber eine Chance&rdquo;<\/strong><br>\nExperte Stefan Appel im FR-Interview &uuml;ber die fehlende Verbindung von Unterricht und Freizeitp&auml;dagogik an Ganztagsschulen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wissen_und_bildung\/aktuell\/1379560_Kein-Allheilmittel-aber-eine-Chance.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Vetternwirtschaft an der Uni Siegen<\/strong><br>\nEin Industrieller will in Siegen gegen den Willen des Senats einen alten Bekannten als Rektor durchsetzen. Trotz Widerstand k&ouml;nnte das tats&auml;chlich klappen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wissen\/artikel\/1\/vetternwirtschaft-an-der-uni-siegen\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Statt einer Anmerkung verweise ich nochmals auf <a href=\"?p=3351\">&bdquo;Hochschulfreiheit&ldquo; oder das Ende der Hochschulautonomie&ldquo;<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Bei Bertelsmann spielt die Musik nicht mehr<\/strong><br>\nJetzt zog Bertelsmann-Vorstandschef Hartmut Ostrowski die Rei&szlig;leine und reichte nach vier nicht immer harmonischen Jahren die Scheidung von Sony ein. Der Preisverfall f&uuml;r Musik im Internet und die Neuorientierung vieler Topstars der Musikszene hin zu Tourneeveranstaltern haben die Ums&auml;tze in der Musikindustrie in den vergangenen zehn Jahren purzeln lassen. Der japanische Unterhaltungsriese Sony &uuml;bernimmt die restlichen 50 Prozent von Sony BMG und l&auml;sst das Musikgesch&auml;ft k&uuml;nftig unter Sony Music Entertainment firmieren&hellip;\n<p>Um ihre ehrgeizigen Wachstumsziele zu erreichen, will die Konzernf&uuml;hrung k&uuml;nftig zus&auml;tzlich auf das Segment Bildung setzen. Schon beim Verkauf der nordamerikanischen Buch- und Musikclubs hatte Bertelsmann-Finanzvorstand Thomas Rabe erkl&auml;rt, dies bedeute nicht den Abschied aus den USA. In Unternehmenskreisen wird ein Investment in ein wachstumstr&auml;chtiges US-Bildungsunternehmen, das beispielsweise private Schulungsprogramme im Internet anbieten k&ouml;nnte, angedeutet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/Bei-Bertelsmann-spielt-die-Musik-nicht-mehr--\/meldung\/113862\/from\/rss09\">heise online<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br \/> Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Kommentierung zu Clements Verhalten schwenkt allm&auml;hlich um<\/li>\n<li>Zur Finanzkrise<\/li>\n<li>Zur konjunkturellen Lage<\/li>\n<li>Zum Streit um die Verl&auml;ngerung der Laufzeiten f&uuml;r AKW<\/li>\n<li>Zu weiteren Konsequenzen der Bahnprivatisierung<\/li>\n<li>Zum Reformer-Neusprech<\/li>\n<li>Ganztagsschulen: &ldquo;Kein Allheilmittel, aber eine Chance&rdquo; <\/li>\n<li>Vetternwirtschaft an der Uni Siegen <\/li>\n<li>Bei Bertelsmann spielt die Musik nicht<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3382\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3382","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3382","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3382"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3382\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3382"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3382"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3382"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}