{"id":33844,"date":"2016-06-17T08:30:19","date_gmt":"2016-06-17T06:30:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33844"},"modified":"2016-06-17T08:30:19","modified_gmt":"2016-06-17T06:30:19","slug":"hinweise-des-tages-2647","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33844","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33844#h01\">Nato: Stoltenberg warnt vor russischen Expansionspl&auml;nen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33844#h02\">Die Kriege der n&auml;chsten Jahre<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33844#h03\">Aufstand der Mitte?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33844#h04\">Aus Mietern werden arme Rentner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33844#h05\">Hartz IV-Sanktionen und davon betroffene erwerbsf&auml;hige Leistungsberechtigte im Bund und in den L&auml;ndern 2007 bis Februar 2016<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33844#h06\">Eine ziemlich linke Angelegenheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33844#h07\">Burn-Out: Job und Kinder treiben Eltern in die &Uuml;berforderung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33844#h08\">Mythos Kostenexplosion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33844#h09\">Thomas de Maizi&egrave;re<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33844#h10\">Deutschlands br&ouml;selnde Br&uuml;cken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33844#h11\">NSA-Ausschuss: Mutma&szlig;licher Top-Spion des Kreml sagt aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33844#h12\">Das schuldige Schweigen der Europ&auml;er<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33844#h13\">Orlando, der &Ouml;lpreis und das Pulverfass Nahost<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33844#h14\">TAGESSCHAU: &bdquo;Rebellen&ldquo; gut, Assad b&ouml;se<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33844#h15\">Wahrheitsjournalisten und L&uuml;genpolitiker: Wenn Journalistensch&uuml;ler die Wahrheit gepachtet haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33844#h16\">Amerikaner m&ouml;gen weder Clinton noch Trump<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nato: Stoltenberg warnt vor russischen Expansionspl&auml;nen<\/strong><br>\nNato-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg hat vor russischen Expansionspl&auml;nen gewarnt. &ldquo;Russland versucht, mit milit&auml;rischen Mitteln einen Einflussbereich aufzubauen&rdquo;, sagte er der &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung. Das B&uuml;ndnis beobachte eine massive russische Aufr&uuml;stung an der eigenen Grenze &ndash; in der Arktis, im Baltikum, im Schwarzen Meer bis zum Mittelmeer. Darauf m&uuml;sse die Nato reagieren.<br>\n&ldquo;Die Truppenstationierung im Osten ist eine angemessene Reaktion auf Russlands aggressive Handlungen&rdquo;, sagte Stoltenberg. &ldquo;Wir wollen unseren Partnern zeigen, dass wir da sind, wenn sie uns brauchen. Und wir wollen potenziellen Angreifern zeigen, dass wir reagieren, wenn sie uns bedrohen.&rdquo;<br>\nDie Nato-Verteidigungsminister hatten am Dienstag entschieden, je 1000 Soldaten in Polen, Lettland, Estland und Litauen zu stationieren. Der offizielle Beschluss soll beim Nato-Gipfel am 8. und 9. Juli in Warschau fallen. Stoltenberg sagte in dem Interview auch: &ldquo;Klar ist, wir wollen keine Konfrontation mit Russland und keinen neuen Kalten Krieg.&rdquo;<br>\nDie Regierung in Moskau hatte der Nato vorgeworfen, eine anti-russische Hysterie zu sch&uuml;ren. Es sei &ldquo;offensichtlich, dass Aussagen &uuml;ber die milit&auml;rische Bedrohung durch Russland nur dem Ziel dienen, Panik zu erzeugen und das Bild eines heimt&uuml;ckischen Feindes aufrechtzuerhalten, um weiter eine Begr&uuml;ndung f&uuml;r kolossale Wehretats zu haben&rdquo;, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums in Moskau, Igor Konaschenkow.<br>\nRusslands Pr&auml;sident Wladimir Putin hatte vor wenigen Tagen angeordnet, die Mobilmachung der russischen Armee w&auml;hrend einer achtt&auml;gigen &Uuml;bung zu testen. Dies sei keine Reaktion auf das Nato-Man&ouml;ver im Baltikum, hie&szlig; es von russischer Seite &ndash; dort hatte kurz zuvor &ldquo;Saber Strike&rdquo; mit 10.000 Soldaten aus 13 Staaten begonnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/nato-jens-stoltenberg-warnt-vor-russischen-expansionsplaenen-a-1097892.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Wernicke:<\/strong> Das ist wirklich widerliche Kriegspropaganda: Aus Opfern werden T&auml;ter gemacht &ndash; und das alles bar jeden Argumentes. Lesen Sie dazu bitte das NachDenkSeiten-Interview mit Friedensforscher Daniele Ganser: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23352\">Die Nato dehnt sich aus und nicht Russland<\/a>&ldquo;. <\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu auch: Der neue Kalte Krieg &ndash; die alten L&uuml;gen<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33834\">Oskar Lafontaine auf den NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Kriege der n&auml;chsten Jahre <\/strong><br>\nDie Universit&auml;t der Bundeswehr M&uuml;nchen veranstaltet eine hochrangig besetzte Konferenz zur Kriegsf&uuml;hrung im World Wide Web. Bei der vom Forschungszentrum &ldquo;Cyber Operational Defence&rdquo; (CODE) der Milit&auml;rhochschule ausgerichteten Tagung sind au&szlig;er dem Verteidigungsressort das Bundesinnenministerium, das Ausw&auml;rtige Amt, das Landeskriminalamt Bayern sowie mehrere f&uuml;hrende deutsche R&uuml;stungskonzerne vertreten. Erst unl&auml;ngst gab die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) die Aufstellung einer 13.500 Dienstposten umfassenden Teilstreitkraft &ldquo;Cyber- und Informationsraum&rdquo; bekannt, die analog zu Heer, Luftwaffe und Marine von einem eigenen Inspekteur gef&uuml;hrt werden soll. Schon zuvor hatte die Truppe eine millionenschwere Werbekampagne gestartet, die der Ressortchefin zufolge darauf zielt, Computerspezialisten (&ldquo;Nerds&rdquo;) f&uuml;r den Kriegsdienst zu rekrutieren. Explizit geplant ist, die Bundeswehr zu Angriffen im virtuellen Raum zu bef&auml;higen &ndash; ein Vorhaben, das von der NATO zur Zeit massiv vorangetrieben wird. Diskutiert wird unter anderem, Einrichtungen der feindlichen Luftverteidigung durch Cyber-Attacken &ldquo;auszuschalten&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59388\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Aufstand der Mitte?<\/strong><br>\nNicht der soziale Frieden, sondern Minderheiten sind die Opfer der enthemmten Mitte und der Austerit&auml;tspolitik<br>\nWenig beachtet von der &Ouml;ffentlichkeit fand am 4.Juni im Harz das Kyffh&auml;usertreffen des rechten Fl&uuml;gels der AfD statt. Dort stimmte Bj&ouml;rn H&ouml;cke seine treue Zuh&ouml;rerschaft unter dem Motto &ldquo;Die Geduld unseres Volkes ist zu Ende&rdquo; auf den Furor Teutonicus ein, auf ein Deutschland, das wieder Denkm&auml;ler statt Gedenkorte baut. H&ouml;cke hofft auf einen schnellen Kollaps der &ldquo;entarteten&rdquo; Altparteien, die verschwinden k&ouml;nnten wie Anfang 1990er Jahre die italienische Christdemokratie.<br>\nWer das Video ansieht, f&uuml;hlt sich an die Fr&uuml;hzeiten der v&ouml;lkischen Bewegung am Beginn der Weimarer Republik erinnert, die damals schon die Zerst&ouml;rung der Weimarer Republik plante. Vor einiger Zeit noch h&auml;tte man solche Versammlungen als Treffen der Ewiggestrigen abgetan. Doch H&ouml;cke und Co. treten als eine Kraft auf, die ganz unverhohlen die Machtfrage stellt und ihre Gegner zu Boden zwingen will.<br>\nDass die v&ouml;lkische Rechte mit so viel Selbstbewusstsein auftritt, hat etwas mit jener &ldquo;Enthemmten Mitte&rdquo; zu tun, wie sie eine Studie beschreibt, die von der Rosa Luxemburg Stiftung, der Heinrich B&ouml;ll Stiftung und der Otto Brenner Stiftung am Mittwoch gemeinsam der &Ouml;ffentlichkeit vorgestellt wurde (Gewaltbereitschaft in rechten Gruppen steigt). Die repr&auml;sentative Erhebung ist der neueste Teil eines Langzeitforschungsprojekts, das seit 2002 politische Einstellungen in Deutschland untersucht. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Ressentiments &ndash; etwa gegen&uuml;ber Fl&uuml;chtlingen, Roma, Schwulen&hellip; &ndash; sind vor diesem Hintergrund nicht nur Ausweis mangelnder Bildung oder fehlenden ethnischen Bewusstseins. Sie sind vielmehr die konsequente Fortsetzung innergesellschaftlicher und\/zwischenstaatlicher Konkurrenz &ndash; und zwar noch im Sozialprotektionismus als dessen Negation: Die genannten Gruppen sind &sbquo;die anderen&lsquo;, mit denen &sbquo;die Anst&auml;ndigen&lsquo; und &sbquo;die Flei&szlig;igen&lsquo; konkurrieren m&uuml;ssen und\/oder die unberechtigterweise an den &sbquo;eigenen nationalen&lsquo; Konkurrenzerfolgen teilhaben wollen und\/oder die diese Konkurrenzerfahrungen gef&auml;hrden&rdquo;, stellt der Gewerkschafter und Publizist Patrick Schreiner den Zusammenhang zwischen der Austerit&auml;tspolitik und der &ldquo;enthemmten Mitte&rdquo; her.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48549\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>Dazu: Die enthemmte Mitte: Autorit&auml;re und rechtsextreme Einstellung in Deutschland<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rosalux.de\/publication\/42412\">Rosa-Luxemburg-Stiftung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G. R.:<\/strong> Fremdenhass, Brandanschl&auml;ge auf Fl&uuml;chtlingsheime; faschistischen Parolen folgen Taten. Diese Entwicklung in Deutschland und in L&auml;ndern der EU hat Ursachen. Die Ideologie der Ungleichwertigkeit von Menschen ist im neoliberal radikalisierten Kapitalismus Grundlage der Politik. Regierung und Parlamente setzen Forderungen von Rechtsextremen um, der Schutzwall um die Festung Europa wird nach Afrika verlegt. Der Sozialwissenschaftler Wilhelm Heitmeyer hatte 2012 in &ldquo;Deutsche Zust&auml;nde&rdquo; von der &ldquo;rohen B&uuml;rgerlichkeit&rdquo; gesprochen, die &ldquo;sich bei der Beurteilung sozialer Gruppen an den Ma&szlig;st&auml;ben der kapitalistischen N&uuml;tzlichkeit, Verwertbarkeit und Effizienz orientiert und somit Gleichwertigkeit von Menschen sowie ihre psychische wie physische Integrit&auml;t antastbar macht und dabei zugleich einen Klassenkampf von oben inszeniert.&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Aus Mietern werden arme Rentner<\/strong><br>\nW&auml;hrend die Verm&ouml;gen der Reichen wachsen, k&ouml;nnen viele Deutsche kaum genug Geld f&uuml;rs Alter zur&uuml;cklegen. Diese Grafiken zeigen, warum.<br>\nWas Armut hei&szlig;t, wurde oft beschrieben. Das Geld reicht nicht f&uuml;r warme Winterkleidung, eine vern&uuml;nftige Wohnung oder gesundes Essen &ndash; von der privaten Altersvorsorge ganz zu schweigen. Geht die Waschmaschine kaputt, ist es eine mittlere Katastrophe. Nicht nur, weil ausgehen zu teuer ist, f&uuml;hrt Armut oft auch in die soziale Isolation. Wir wollten jenseits der bekannten Beispiele wissen: Was kann man sich mit einem geringen Einkommen noch leisten? Wie viel Geld muss ein armer Haushalt aufwenden, um die Grundbed&uuml;rfnisse seiner Angeh&ouml;rigen zu decken, Nahrung, Kleidung, Obdach? Und wie ist es mit der Mittelschicht und den Reichen?<br>\nDie Frage dr&auml;ngt sich auf, denn in Deutschland w&auml;chst die Ungleichheit. Reiche haben immer mehr Verm&ouml;gen, und sie erzielen auch immer h&ouml;here Einkommen. Das zeigt etwa das Sozio-&Ouml;konomische Panel (SOEP) des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW). Die Mittelschicht dagegen schrumpft, ihre Aufstiegschancen verringern sich. Und die Armen haben erst recht keine Chance, nach oben zu kommen. DIW-Chef Marcel Fratzscher, der gerade ein Buch &uuml;ber den neuen Verteilungskampf ver&ouml;ffentlicht hat, sagt: &ldquo;Wer unten ist, bleibt unten.&rdquo; (&hellip;)<br>\nMarkus Grabka ist sicher: &ldquo;Altersarmut wird das n&auml;chste dringende sozialpolitische Problem. Wir haben einen Niedriglohnsektor und immer mehr Arbeitnehmer mit L&uuml;cken im Lebenslauf.&rdquo; Zugleich sinke das Niveau der gesetzlichen Rente insgesamt. Die Folge: &ldquo;In Zukunft werden vermutlich mehr Rentner Grundsicherung beziehen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2016-05\/altersvorsorge-altersarmut-mittelschicht-deutschland\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Und die Bev&ouml;lkerungsmehrheit &ndash; also die Arbeitnehmerschaft &ndash; soll allen Ernstes glauben, dass drohende Altersarmut vor Einf&uuml;hrung des Niedriglohnsektors nicht vorhersehbar gewesen sei? 2005 in Davos hatte Gerhard Schr&ouml;der als Bundeskanzler sich <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27937\">noch gelobt<\/a>:<\/em><\/p>\n<blockquote><p><em>&bdquo;Wir haben einen der besten Niedriglohnsektoren aufgebaut, den es in Europa gibt. (&hellip;) Wir haben einen funktionierenden Niedriglohnsektor aufgebaut, und wir haben bei der Unterst&uuml;tzungszahlung Anreize daf&uuml;r, Arbeit aufzunehmen, sehr stark in den Vordergrund gestellt.&rdquo;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><em>Dabei ist es eigentlich eine Binsenweisheit: Wer in Berufsjahren ein geringes Einkommen hat, wird im Rentenalter lediglich &uuml;ber eine geringe Rente verf&uuml;gen. Und das sollen die Herren Schr&ouml;der, Steinmeier &amp; Co von der SPD &ndash; aber auch das Personal bei den Gr&uuml;nen, FDP und Unionsparteien &ndash; und die sie beratenden Lobbyisten nicht gewusst haben?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Hartz IV-Sanktionen und davon betroffene erwerbsf&auml;hige Leistungsberechtigte im Bund und in den L&auml;ndern 2007 bis Februar 2016<\/strong><br>\nNeu festgestellte Sanktionen (Hartz IV) und die Zahl der davon betroffenen erwerbsf&auml;higen Leistungsberechtigten (ELB) im Bund und in den L&auml;ndern: 17 unkommentierte BIAJ-Abbildungen zur Anzahl der von den Jobcentern im Bund und in den L&auml;ndern im Verlauf von 12 Monaten neu festgestellten Sanktionen und die Zahl der von den neu festgestellten Sanktionen betroffenen erwerbsf&auml;higen Leistungsberechtigten (ELB) von 2007 bis zum 12-Monatszeitraum von M&auml;rz 2015 bis Februar 2016.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-materialien\/780-hartz-iv-sanktionen-und-davon-betroffene-erwerbsfaehige-leistungsberechtigte-im-bund-und-in-den-laendern-2007-bis-februar-2016.html\">BIAJ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Eine ziemlich linke Angelegenheit<\/strong><br>\nSelten hat sich die Linke so blenden lassen, wie beim bedingungslosen Grundeinkommen. Parteilich organisierte und nicht organisierte Linke m&uuml;ssen aufwachen. Dieses Projekt ist nicht links. Es ist das Gegenteil davon. [&hellip;]<br>\nLetztlich ist dieses Konzept der n&auml;chste traurige Versuch, sich in Eskapismus aus dem Sozialstaat zu st&uuml;rzen. Das Grundeinkommen ersetzt die Bed&uuml;rftigkeit und letztlich erh&auml;lt Herr Normalverbraucher denselben standardisierten Satz wie Frau Klatten. Zur sch&ouml;nen neuen Gleichheit des Systems geh&ouml;rt dies ebenso wie der Umstand, dass alle &ndash; ob nun wohlhabend oder dann wohl eher nicht -, eben dieses System zu gleichen Bedingungen finanzieren. Manche der Anh&auml;nger der Idee glauben ja, man k&ouml;nnte die Bed&uuml;rftigkeit pr&uuml;fen. Wie das aber ohne einen beh&ouml;rdlichen Koloss geschehen soll, einem Apparat, der den Anspruch von mehr als 80 Millionen pr&uuml;ft, das bleiben sie in der Regel als Antwort schuldig. Dass man automatisch Einkommensbezieher aussteuert, kann die L&ouml;sung nicht sein, sonst w&auml;re jeder 450-Euro-Jobber schon raus aus dem Grundeinkommen und es w&auml;re letztlich auch nicht mehr so, wie es der Name verspricht: Bedingungslos. Und dass man in diesem bed&uuml;rfnispr&uuml;fenden Szenario letztlich wieder die Apparatur der Jobcenter br&auml;uchte, die Antr&auml;ge pr&uuml;ft und gew&auml;hrt, obgleich man diesen unw&uuml;rdigen Aspekt ja eigentlich loswerden wollte, w&auml;re der Treppenwitz der ganzen Sache.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1015497.eine-ziemlich-linke-angelegenheit.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Burn-Out: Job und Kinder treiben Eltern in die &Uuml;berforderung<\/strong><br>\nDie Doppelbelastung durch Job und Kinder fordert ihren Tribut: Burn-out, Depression und Angstzust&auml;nde sind auf dem Vormarsch. Und nicht nur bei M&uuml;ttern: Die Zahl betroffener V&auml;ter steigt stark.<br>\nAls berufst&auml;tige Mutter ist man heutzutage oft die Eier legende Wollmilchsau. Der Chef verlangt Energie und Einsatz. Die Kinder Schulbrote und Schlaflieder. Die W&auml;sche will gewaschen und der K&uuml;hlschrank best&uuml;ckt sein. Und abends muss bitte sch&ouml;n eine gesunde Mahlzeit auf den Tisch. Ein Jonglage-Akt, bei dem offenbar zunehmend viele M&uuml;tter in die Knie gehen &ndash; wenn sie sich ihren Zustand &uuml;berhaupt eingestehen.<br>\n49.000 Frauen haben sich im vergangenen Jahr in eine Kurklinik begeben. Sie traten eine Mutter-Kind-Kur oder eine reine M&uuml;tterkur in einer der 76 Kliniken der Stiftung M&uuml;ttergenesungswerk an. Frauen, die das tun, sind meist bereits richtig krank. 87 Prozent leiden an Ersch&ouml;pfungszust&auml;nden bis zum Burn-out, an Angstzust&auml;nden, Schlafst&ouml;rungen oder Depressionen.<br>\nSolche psychischen St&ouml;rungen haben in den vergangenen Jahren rasant zugenommen. &ldquo;2003 haben erst 48 Prozent daran gelitten, zehn Jahre sp&auml;ter waren es schon &uuml;ber 80 Prozent&rdquo;, sagte Anne Schilling, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin des M&uuml;ttergenesungswerks. Ebenfalls weit verbreitet: R&uuml;ckenschmerzen, Gelenkbeschwerden oder Bandscheibensch&auml;den (41 Prozent) sowie Atemwegs- und Stoffwechselerkrankungen (zehn beziehungsweise zw&ouml;lf Prozent). &ldquo;Das Frauenbild hat sich gewandelt&rdquo;, sagt Schilling. &ldquo;Es ist anspruchsvoller geworden, Mutter zu sein.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article156256183\/Job-und-Kinder-treiben-Eltern-in-die-Ueberforderung.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Aber &ldquo;Deutschland geht es gut wie nie&rdquo;. Warum eigentlich m&uuml;ssen heutzutage zwei Elternteile Vollzeit arbeiten, warum gen&uuml;gen nicht ein Vollzeitjob f&uuml;r die Mutter und ein Halbtagsjob f&uuml;r den Vater oder sogar ein ordentlich bezahlter Vollzeitjob? Weil die L&ouml;hne in Deutschland viel zu niedrig und der Arbeitsdruck zu hoch sind?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Mythos Kostenexplosion<\/strong><br>\nDie Behauptung, die Gesundheitsausgaben w&uuml;rden wegen der demografischen Entwicklung und des medizinischen Fortschritts nicht mehr bezahlbare Dimensionen annehmen, ist faktenarm. Ein wesentlicher Grund sind vielmehr die relativ zum Wirtschaftswachstum sinkenden beitragspflichtigen Einkommen der Versicherten.<br>\nSeit &uuml;ber 40 Jahren geistert das Menetekel einer Kostenexplosion im Gesundheitswesen durch die Medien. Ende der 1960er, Anfang der 1970er Jahre waren die Gesundheitsausgaben stark gewachsen. Ihr Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg zwischen 1970 und 1975 von 6,0 auf 8,4 Prozent, der der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) von 3,5 auf 5,7 Prozent (siehe Tabelle). Dieser Ausgabensprung hatte mehrere Ursachen. So wurden die Leistungen f&uuml;r Mitglieder der Pflichtkassen (AOK; BKK, IKK) denen der Ersatzkassen f&uuml;r (TK, BEK, DAK, etc.) angepasst und die maroden Krankenh&auml;user mit hohem Aufwand saniert. Auch gab es keine effektive Kontrolle der kassen&auml;rztlichen Verg&uuml;tungen und Arzneimittelausgaben.<br>\nDieses Ausgabenwachstum wurde durch Kostend&auml;mpfungsgesetze gebremst, denen in den 1990er und 2000er Jahren mehrere Strukturreformen der GKV folgten. Bei allen Unzul&auml;nglichkeiten haben diese Gesetze das Wachstum der GKV-Ausgaben in den Griff bekommen, wie die Tabelle zeigt. Diese haben seit zwanzig Jahren einen konstanten Anteil am BIP von 6,6 Prozent. Das m&uuml;sste den &Ouml;konomen und Publizisten, die f&uuml;r die kommenden 20 Jahre einen Anstieg der GKV-Beitragss&auml;tze auf 25 Prozent und mehr prognostizieren, ein komplettes R&auml;tsel sein. Niemand wird ernsthaft behaupten k&ouml;nnen, dass es seit den 1990er Jahren keinen medizinischen Fortschritt und keine Zunahme des Bev&ouml;lkerungsanteils der &uuml;ber 60-J&auml;hrigen gegeben hat.<br>\nAber weshalb sind trotzdem die Krankenkassenbeitr&auml;ge im selben Zeitraum um &uuml;ber drei Prozentpunkte gestiegen? Weil die beitragspflichtigen Einkommen der Versicherten zwischen 1996 und 2014 nur um 30,7 Prozent wuchsen, das BIP pro Erwerbst&auml;tigen hingegen um 54,1 Prozent. Wir h&auml;tten seit drei&szlig;ig Jahren in der GKV Beitragssatzstabilit&auml;t, wenn die Einkommen ihrer Versicherten im selben Ma&szlig; gestiegen w&auml;ren wie das BIP. Die seit den 1990er Jahren in Relation zum Wirtschaftswachstum sinkenden L&ouml;hne sind das Problem, nicht die steigenden Kosten f&uuml;r medizinische Behandlungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2016\/06\/mythos-kostenexplosion-wird-die-gesetzliche-krankenversicherung-unbezahlbar\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Thomas de Maizi&egrave;re<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Fl&uuml;chtlinge sind de Maizi&egrave;re zu krank<\/strong><br>\nDer Innenminister wirft Medizinern vor, falsche Krankschreibungen f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge auszustellen. Viele Menschen k&ouml;nnten deshalb nicht abgeschoben werden.<br>\nBundesinnenminister Thomas de Maizi&egrave;re (CDU) &auml;u&szlig;ert sich ver&auml;rgert &uuml;ber Hindernisse f&uuml;r Abschiebungen. &bdquo;Es werden immer noch zu viele Atteste von &Auml;rzten ausgestellt, wo es keine echten gesundheitlichen Abschiebehindernisse gibt&ldquo;, sagte de Maizi&egrave;re der Rheinischen Post: &bdquo;Es kann nicht sein, dass 70 Prozent der M&auml;nner unter 40 Jahren vor einer Abschiebung f&uuml;r krank und nicht transportf&auml;hig erkl&auml;rt werden.&ldquo;<br>\nDe Maizi&egrave;re beklagt zudem &bdquo;Vollzugsdefizite&ldquo; aufseiten der Bundesl&auml;nder. Wichtig sei es, Abschiebungen nicht anzuk&uuml;ndigen. Auch k&ouml;nne der Ausreisegewahrsam f&uuml;r Ausreisepflichtige entschlossener genutzt werden.<br>\n&bdquo;Es muss auch Leistungsk&uuml;rzungen geben, wenn Asylbewerber nicht bei der Identit&auml;tsfindung helfen oder im Fall der Ablehnung nicht ausreisen&ldquo;, sagte der CDU-Politiker.<br>\nDie rechtlichen Instrumente daf&uuml;r seien im vergangenen Jahr geschaffen worden. Jetzt m&uuml;ssten sie noch konsequenter angewendet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Innenminister-kritisiert-aerztliche-Atteste\/!5314046\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> &Uuml;ber welche medizinischen Kenntnisse verf&uuml;gt der Bundesinnenminister eigentlich? Implizit wird dem Berufsstand der &Auml;rzte offenbar unterstellt, Abschiebungen zu verhindern. Das vollst&auml;ndige Interview, in dem sich Herr de Maizi&egrave;re u.a. f&uuml;r mehr Video&uuml;berwachung ausspricht, k&ouml;nnen Sie <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/politik\/deutschland\/thomas-de-maiziere-ueber-terror-anschlag-in-duesseldorf-und-die-em-aid-1.6051826\">hier<\/a> nachlesen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>De Maizi&egrave;re ruft die Wachpolizei<\/strong><br>\nDienst mit der Waffe nach drei Monaten Ausbildung &ndash; erstaunlich, wie schnell derzeit der Kanon der sicherheitspolitischen Einrichtungen ausgeweitet wird. (&hellip;)<br>\nDie Anschlagsgefahr, &Uuml;berwachung der Gef&auml;hrder, EM-Hooligans, Gewalt gegen die Polizei und dann noch die Einbruchsserie in Deutschland &ndash; jeden Tag liefern die Nachrichten neues Material f&uuml;r die Innenminister. Sicherheitspolitik steht gerade weit oben beim Agenda-Setting der &Ouml;ffentlichkeitshersteller und der deutsche Innenminister, so der Eindruck, t&auml;glich vor einer Kamera. Sein Themen-Portfolio ist gro&szlig;, de Maizi&egrave;re liefert viele Statements und Interviews. Dabei kommt auch wenig Durchdachtes aus dem sich stets um n&uuml;chterne und seri&ouml;se Ansagen bem&uuml;hten Politiker an die &Ouml;ffentlichkeit. So sagte er der Rheinischen Post zum Thema Einbruchskriminalit&auml;t, dass er eine so genannte Wachpolizei f&uuml;r &ldquo;n&uuml;tzlich&rdquo; h&auml;lt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48548\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>Dazu: Deutschland braucht keine schlecht ausgebildeten Hilfspolizisten<\/strong><br>\nDer Bundesinnenminister verramscht das staatliche Gewaltmonopol: Sein Plan, eine Billigpolizei als waffentragende &ldquo;Wachpolizei&rdquo; gegen Einbruchsdiebst&auml;hle einzusetzen, ist falsch. Schnell ausgebildete Hilfspolizisten sind keine Hilfe, sondern eine Gefahr. Warum? Die Ausbildung eines Beamten des mittleren Dienstes dauert zweieinhalb Jahre. In dieser Zeit lernt er nicht nur Taktik, Psychologie, Waffenkunde und Recht, sondern auch, Situationen einzusch&auml;tzen. Wohin es f&uuml;hrt, wenn das nicht funktioniert, kann man in den USA studieren: Der Polizist, der im April einen Unbewaffneten von hinten erschoss und dem Sterbenden Handschellen anlegte, war ein schnell ausgebildeter Hilfspolizist. Auch gut ausgebildete Beamte sind vor Fehlern nicht gefeit. Aber man darf die Fehler nicht durch Billigausbildung billigend in Kauf nehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/einbruchsdiebstahl-deutschland-braucht-keine-schlecht-ausgebildeten-hilfspolizisten-1.3036436\">Heribert Prantl in der S&uuml;ddeutschen<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Deutschlands br&ouml;selnde Br&uuml;cken<\/strong><br>\nDer Schock sitzt tief: Ein Teil des Ersatzneubaus der Talbr&uuml;cke Schraudenbach st&uuml;rzt am Mittwochnachmittag in sich zusammen. Ein Arbeiter kommt ums Leben. Die Talbr&uuml;cke nahe Werneck (Landkreis Schweinfurt) ist mehr als 51 Jahren alt und geh&ouml;rt zu den mehr als 2500 Br&uuml;ckenabschnitten, die in einem mangelhaften oder gar ungen&uuml;genden Zustand sind. Derzeit wird sie laut Bayerischem Rundfunk f&uuml;r knapp 15 Millionen Euro erneuert &ndash; unter anderem wegen Materialerm&uuml;dung des Spannstahls und mangelnder Tragf&auml;higkeit. F&uuml;r den Schwerverkehr war die Br&uuml;cke l&auml;ngst gesperrt.<br>\nDer Bau neuer oder die Renovierung alter Br&uuml;cken steht anderorts noch bevor: Deutschlandweit muss fast jeder siebte Br&uuml;ckenquadratmeter repariert werden. Das sind mehr als 3,8 Millionen Quadratmeter. Die Beh&ouml;rden bewerten ihre Stand- und Verkehrssicherheit mit den Noten &ldquo;nicht ausreichend&rdquo; oder gar &ldquo;ungen&uuml;gend&rdquo;. Das geht aus Daten des Bundesverkehrsministeriums hervor. Die Daten gab das Verkehrsministerium &uuml;brigens nicht leichtfertig heraus. Einen Teil der Zahlen hatte die &ldquo;Welt&rdquo; mit einer Klage im vergangenen Herbst erstritten. Weitere Datens&auml;tze erhielten die Gr&uuml;nen erst nach einer parlamentarischen Anfrage. Erst dann wurden detaillierte Angaben zum Zustand der 39.550 Br&uuml;cken und 51.400 Br&uuml;ckenabschnitte auf Autobahnen und Bundesstra&szlig;en &ouml;ffentlich zug&auml;nglich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Deutschlands-broeselnde-Bruecken-article17958701.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>NSA-Ausschuss: Mutma&szlig;licher Top-Spion des Kreml sagt aus<\/strong><br>\nMit seinen Aussagen vor dem NSA-Ausschuss n&auml;hrt Verfassungsschutzpr&auml;sident Maa&szlig;en einen ungeheuren Verdacht<br>\nHandelt es sich beim Verfassungsschutzpr&auml;sidenten Hans-Georg Maa&szlig;en um einen russischen Doppelagenten? Dieser schwerwiegende Verdacht steht seit einigen Tagen im Raum &ndash; und k&ouml;nnte den skandalgeplagten Inlandsgeheimdienst einer weiteren Belastungsprobe aussetzen. Doch der Reihe nach. Am vergangenen Donnerstag stand der Geheimdienstmann dem NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestags Rede und Antwort. Maa&szlig;en nutzte die Gunst der Stunde, um jene Person in Misskredit zu bringen, ohne die es den Ausschuss nicht geben w&uuml;rde: Whistleblower Edward Snowden. Der ehemalige NSA-Mitarbeiter sei ein &bdquo;russischer Agent&ldquo;, gab Maa&szlig;en seine Vermutung zum Besten. &bdquo;Snowden d&uuml;rfte die NSA ausgepl&uuml;ndert haben wie kein Zweiter zuvor einen US-Nachrichtendienst ausgepl&uuml;ndert hatte&ldquo;, sagte der Geheimdienstchef. Die Snowden-Aff&auml;re sei Teil der &bdquo;hybriden Kriegf&uuml;hrung&ldquo; Russlands gegen den Westen. Mit ihr habe Moskau einen Keil zwischen die USA und ihren engsten europ&auml;ischen Verb&uuml;ndeten, die Bundesrepublik, getrieben. Der Vorgang habe &bdquo;antiamerikanische und gegen die eigenen Nachrichtendienste gerichtete&ldquo; Stimmungen erneut hochkochen lassen. Der Schaden, den Snowden seinem alten Arbeitgeber zugef&uuml;gt habe, sei &bdquo;immer noch gro&szlig;&ldquo;. Noch gr&ouml;&szlig;er d&uuml;rfte dieser f&uuml;r die US-Geheimdienste ausfallen, sollte sich herausstellen, dass es sich bei der Snowden-Aff&auml;re um einen &bdquo;&Uuml;berl&auml;uferfall oder Doppelagentenfall&ldquo; gehandelt habe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201606133979\/politik\/inland\/mutmasslicher-top-spion-des-kreml-sagt-vor-nsa-ausschuss-aus.html\">Hintergrund<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Dieser (in Teilen satirische) Text trifft den Nagel auf den Kopf!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Das schuldige Schweigen der Europ&auml;er<\/strong><br>\nWas passiert, wenn die Briten bleiben &ndash; und was, wenn sie gehen? Die EU verweigert auf beide Fragen jede Antwort, vermeidet sogar das Wort &bdquo;Brexit&ldquo;. Damit gibt sie den Europagegnern unn&ouml;tig Auftrieb. Europa negiert sich selbst<br>\nMan wirft Gro&szlig;britannien gerne vor, eine schizophrene Haltung zu Europa zu haben. Tats&auml;chlich zeigt die Wahlkampagne vor dem EU-Referendum am 23. Juni, wie gespalten die Bev&ouml;lkerung und wie zwiesp&auml;ltig die politische Klasse ist, wenn es um die EU geht. Vor allem die konservativen Tories um Premier David Cameron scheint der Brexit-Streit regelrecht zu zerrei&szlig;en.<br>\nAber auch die EU verh&auml;lt sich schizophren. Erst l&auml;sst sie sich jahrelang von Cameron vorf&uuml;hren: Er hat das EU-Budget gek&uuml;rzt, den Fiskalpakt blockiert und die Europawahl samt Spitzenkandidaten behindert. Dann gew&auml;hrt sie ihm neue Extraw&uuml;rste &ndash; beim Sondergipfel im Februar wurde ein teures Wunschpaket geschn&uuml;rt, um Cameron und seine W&auml;hler zufrieden zustellen. [&hellip;]<br>\nDoch wohin die Reise geht, was das Ziel ist, das wollen die EU-Chefs nicht verraten. Vermutlich wissen sie es selber nicht. Dabei haben sie genug Zeit gehabt, sich auf alle F&auml;lle vorzubereiten. Cameron hat sein Referendum schon im Januar 2013 angek&uuml;ndigt. Seitdem wissen Merkel &amp; Co, was sie erwartet. Sie haben ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Und so tappen sie nun alle im Dunkeln &ndash; die EU-Gegner auf der Insel genauso wie die EU-Anh&auml;nger auf dem Kontinent. Die Briten wissen nicht, welchen Preis sie zahlen m&uuml;ssen, wenn sie sich gegen Europa entscheiden. Ihnen fehlt damit ein wichtiges Argument f&uuml;r eine rationale Entscheidung. Die Ungewissheit k&ouml;nnte sie dazu verleiten, aus dem Bauch heraus zu w&auml;hlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.cicero.de\/weltbuehne\/brexit-das-schuldige-schweigen-der-europaeer\">Eric Bonse auf Cicero<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Orlando, der &Ouml;lpreis und das Pulverfass Nahost<\/strong><br>\nKaum waren die Sch&uuml;sse des Attent&auml;ters von Orlando verhallt, da begannen gro&szlig;e Teile der US-Mainstream-Medien bereits mit gezielten Schuldzuweisungen. Noch bevor erste Fakten auf dem Tisch lagen, wurde das Verbrechen mit der Bewegung des Islamischen Staates in Verbindung gebracht. Dieser vors&auml;tzliche Versto&szlig; gegen alle journalistischen Prinzipien erhellt einmal mehr eine &auml;u&szlig;erst gef&auml;hrliche Entwicklung: Die amerikanischen Medien und die hinter ihnen stehenden Kr&auml;fte versuchen derzeit mit allen Mitteln, das notwendige Klima f&uuml;r eine Ausweitung des Krieges im Nahen Osten zu schaffen. Anlass f&uuml;r dieses Verhalten sind die zunehmenden Probleme, die der stagnierende &Ouml;lpreis Teilen der US-Wirtschaft und dem US-Finanzsektor bereitet. Er gef&auml;hrdet nicht nur das &Uuml;berleben der US-Fracking-Industrie, sondern bringt amerikanische und internationale Gro&szlig;banken in erhebliche Bedr&auml;ngnis und k&ouml;nnte sich sogar zu einem Gefahrenherd f&uuml;r das globale Finanzgef&uuml;ge entwickeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48550\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>TAGESSCHAU: &bdquo;Rebellen&ldquo; gut, Assad b&ouml;se<\/strong><br>\nGern w&uuml;rden wir uns wieder mal &uuml;ber Dr. Gniffke &amp; Co. lustig machen. Denn Gniffkes Versuche, die TAGESSCHAU als echte Nachrichtensendung darzustellen, haben zuweilen eine heitere Seite. Clowns die durchs S&auml;gemehl stolpern bringen ein Publikum schnell zum Lachen: Wie putzig, wenn sie auf die dicken, roten Nasen fallen, weil ihnen die Schuhe in denen sie stecken immer mehrere Nummern zu gro&szlig; sind. Doch wenn es um Krieg geht, um Tod, um L&uuml;ge und Wahrheit, dann h&ouml;rt das Lachen auf. Im m&ouml;rderischen Syrien-Krieg w&auml;re eine wahrhaftige Berichterstattung ein kleiner Beitrag zum Frieden. Aber die ARD-Propagandafront, fest an der Seite der USA, kennt nur ein Schema in diesem Krieg: &bdquo;Rebellen&rdquo; gut, Assad b&ouml;se. Diese Haltung will die Zuschauer zur Partei machen. Wer das versucht, der will keinen Frieden sondern Sieg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rationalgalerie.de\/schmock\/tagesschau-%E2%80%9Erebellen%E2%80%9C-gut-assad-boese.html\">RationalGalerie<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wahrheitsjournalisten und L&uuml;genpolitiker: Wenn Journalistensch&uuml;ler die Wahrheit gepachtet haben<\/strong><br>\nDie Sch&uuml;ler der K&ouml;lner Journalistenschule haben in die Aussagen von Politikern in Talkshows &uuml;berpr&uuml;ft und angeblich einen sehr hohen Anteil von Falschaussagen festgestellt. In den sozialen Medien war das ein hei&szlig;es Thema. Wenn diese Mischung aus Selbstgef&auml;lligkeit und Obrigkeitsh&ouml;rigkeit den Standard journalistischer Recherche der Zukunft darstellt, dann wird sich der Ruf der Presse nicht bessern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/635-wahrheitsjournalisten#weiterlesen\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><strong><em>Anmerkung:<\/em> Auch die NachDenkSeiten haben in den Hinweisen gestern auf die &bdquo;Studie&ldquo; verwiesen. Schauen Sie sich die &bdquo;<a href=\"http:\/\/faktenzoom.de.dd31708.kasserver.com\/\">Studie<\/a>&ldquo; am besten selbst an und machen sich ihr eigenes Urteil.<\/strong>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Amerikaner m&ouml;gen weder Clinton noch Trump<\/strong><br>\nHillary Clinton hat auch die letzte Vorwahl in Washington gewonnen, Sanders konnte nur 20 Prozent der Stimmen erhalten. Bei einem zweist&uuml;ndigen Treffen mit Sanders war dieser aber noch nicht bereit, sich hinter Clinton zu stellen. Anh&auml;nger von Clinton hoffen, dass er dies auf dem Parteitag der Demokraten machen wird. Sanders hingegen d&uuml;rfte fordern, dass Clinton sich zumindest die Unterst&uuml;tzung durch Ver&auml;nderung des Wahlprogramms verdienen m&uuml;sste. Sanders hat allerdings nicht nur viele Kleinspender, sondern gro&szlig;e Unterst&uuml;tzung bei jungen Amerikanern und Unabh&auml;ngigen. Eine M&ouml;glichkeit w&auml;re daher auch, dass Sanders als unabh&auml;ngiger Kandidat gegen Trump und Clinton antritt.<br>\nNach einer aktuellen Umfrage von Washington Post-ABC News w&auml;ren seine Chancen vielleicht gar nicht einmal so schlecht. Sowohl Trump als auch Clinton sind bei den W&auml;hlern nicht sonderlich beliebt. Die Beliebtheitswerte f&uuml;r beide sind die schlechtesten f&uuml;r Pr&auml;sidentschaftsbewerber, seit diese Umfrage durchgef&uuml;hrt wurde, also seit 1984. Die Umfrage wurde letzte Woche zwischen Mittwoch und Sonntag durchgef&uuml;hrt. Das Wahlkampfget&ouml;se, das Trump wegen des Terroranschlags in Florida gegen Obama und Clinton begonnen hat (Trump: Ende der politischen Korrektheit), konnte sich also nicht niederschlagen. Man darf davon ausgehen, dass Trumps Zuspitzung auch manche seiner Anh&auml;nger abgeschreckt hat, eine Bloomberg-Umfrage legt dies teilweise nahe.<br>\nTrump sieht seine Anti-Muslime-Kampagne, mit der f&uuml;r ein vor&uuml;bergehendes Einreiseverbot f&uuml;r Muslime im Einwanderungsland USA eintritt, best&auml;rkt. Schon die wenigen syrischen Fl&uuml;chtlinge, die die Obama-Regierung aufnehmen will, sieht er als Trojanisches Pferd: &ldquo;Sie versklaven Frauen und ermorden Schwule. Ich will sie nicht in unserem Land haben.&rdquo; W&auml;hrend Clinton eine Versch&auml;rfung des Waffenrechts fordert, meint Trump, die Menschen m&uuml;ssten sich gegen Angreifer zur Wehr setzen k&ouml;nnen. Trump wirft Obama und Clinton vor, den Begriff eines &ldquo;radikalen Islam&rdquo; als Ursache des Terrors vermeiden zu wollen, die beiden wiederum sagen, Trump w&uuml;rde einer ganzen Religion den Krieg erkl&auml;ren und die Verfassung der USA missachten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48543\/1.html%20\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>Dazu: Donald Trump: &ldquo;Belgien ist eine wundersch&ouml;ne Stadt&ldquo; <\/strong><br>\nTrumps Wissensl&uuml;cken bereiten US-Republikanern ohnehin schon Sorgen, nun legt der mutma&szlig;liche Pr&auml;sidentschaftskandidat nach &ndash; und schw&auml;rmt von der &ldquo;Stadt Belgien&rdquo;. Auch zu Deutschland hat er was zu sagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/donald-trump-belgien-ist-eine-wunderschoene-stadt-a-1097881.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Bevor wir uns &uuml;ber Trump lustig machen, sollten wir vielleicht mal im Bundestag fragen, wer von unseren Abgeordneten wei&szlig;, ob Missouri, Minnesota, Milwaukee, Michigan, Illinois und Omaha nun St&auml;dte oder Staaten sind &hellip; und jeder Leser, der dies nicht ohne Wikipedia hinbekommt (das trifft &uuml;brigens auch auf mich zu ;-)) sollte sich auch in Zur&uuml;ckhaltung &uuml;ben. Das ein echter Qualit&auml;tsjournalist vom SPIEGEL sogar im Halbschlaf wie aus der Pistole geschossen die Hauptst&auml;dte von Alaska, Vermont und Rhode Island nennen kann, versteht sich indes von selbst.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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